Die Tempelhofer ufaFabrik ist noch längst kein Oldie oder in die Jahre gekommen. Jugendlich und spritzig präsentiert sich das selbstverwaltete Kultur- und Lebensprojekt zum 38igsten Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch an die ufaFabrik! Die „ökologischen Kulturoase“ hat fast täglich ein verlockendes Kulturangebot mit Theater, Comedy, Weltmusik und Multimedia Events. Als Mittelpunkt des kleinen Gallisch-Tempelhofer Dorfes am Teltowkanal lädt immer wieder das Café Ole zum Verweilen und Entspannen ein.

Der ufaFabrik-Kindercircus wie auch der Kinderbauernhof sind wichtige Institutionen der ufaFabrik geworden. Neben vielen anderen Bereichen ist hier auch das große Nachbarschaftszentrum NUSZ beheimatet und bietet vielfältige Angebote für den Bezirk und für die Nachbarschaft. Angeschlossen sind der Haus- und Familienpflegedienst, mehrere Kitas und eine Schulstation.

Das ehemalige Gelände des Ufa-Filmkopierwerkes wurde am 9. Juni 1979, wie es damals hieß, friedlich „wieder in Betrieb“ genommen. Nicht alle in der Politik waren anfangs von der friedlichen Absicht überzeugt, als rund 100 gleichgesinnte Menschen alternative Lebensformen miteinander praktizieren wollten. Die Parteien sind mittlerweile stolz auf die Arbeit der ufaFabrik-Menschen. In den Jahren sind viele Sachen neu entstanden. Mit ökologischen Projekten, wie der Dachbegrünung und der dezentralen Energieversorgung, ist die ufaFabrik immer dabei, wenn es um neue Lebensformen geht.

Jetzt wurde erst einmal gefeiert!

Der Geburtstag wurde gleichzeitig mit der Eröffnung der Sommerbühne 2017 am 9. Juni gefeiert. Und dafür wurde den vielen Besucherinnen und Besuchern, den vielen Freunden und Ehrengästen ein ganz besonderes Programm geboten.
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Zum Opening überzeugte wieder die temperamentvolle Musikgruppe „Terra Brasilis“ aus der ufaFabrik. Immer wieder schön zu sehen und zu hören, mit wie viel Freude und Professionalität die international vernetzte Gruppe sich nur mit wenigen Takten schnell in die Herzen der Menschen trommelt.

Jugendliche Talente begeisterten das Publikum!

Die einzigartige Moderation von Urgestein Juppy, unterstützt von junger Begleitung, führte den Gästen nochmal die Entstehung der ufaFabrik vors Auge.

Ein ganz besonderer kultureller Leckerbissen wurde gleich zu Beginn der Geburtstags-Show geboten. Mit „Underground Championship“ präsentierten zwanzig Jugendliche, die in der Circusschule der ufaFabrik groß geworden sind, dass mit den Jahren so etwas wie die ganz große Kunst entstehen kann. In Eigenregie wurde die Show professionell inszeniert. Die Jugendlichen luden zu einer ganz besonderen U-Bahnfahrt durch Berlin ein: „Zurückbleiben bitte!“




Es liegt was in der Luft: Pöbeln mit Jonglagebällen, Battle mit Breakdance, akrobatische Spots, Einradkünste und der Einsatz von Seilen und Reifen. Die jugendlich spritzige Darbietung ist Hauptstadt-like und braucht sich hinter manch einem professionellen Programm keinesfalls verstecken. Bewundernswert, was die Jugendlichen hier erschaffen haben! Auch die musikalischen Einlagen im Rio-Reiser-Sound überzeugten voll und ganz. Eine ganz besondere Show, die sich eher laut, wild, crazy und quirlig darbot. Die U-Bahn-Probefahrt ist mehr als gelungen und die Gäste der Geburtstagsshow waren begeistert!

Die Stars vom Sommerprogramm gaben eine Kostprobe ihres Verwöhn-Programms

Nach der Pause begeisterten die Künstlerinnen und Künstler das Publikum, die im Sommerprogramm ab dem 14. Juni auf der Sommerbühne der ufaFabrik zu sehen sein werden. „All4One“ begeistert mit hochkarätiger Artistik, brillanter Komik und viel Musik.


Sammy Tavalis, Musiker, Mime, Komiker und Kopf dieses Ensembles, präsentiert einen Abend, der neben artistischen Höchstleistungen sprichwörtlich großen Wert auf den guten Ton legt. Das Ensemble, das sich aus künstlerischen Multitalenten zusammensetzt, zeigt hundertprozentigen physischen Einsatz und versteht es gleichzeitig mit seinen Instrumenten musikalisch zu bestechen. Es rockt, es bebt, es verzaubert! In sanftem Adagio und zugleich mit ungebremster Kraft verschmelzen die Genres zu einem Gesamtkunstwerk. Sammy Tavalis und sein Ensemble, bestehend aus lauter künstlerischen Multitalenten, präsentieren einen Abend, voller Spielfreude, der mit artistischen und musikalischen Meisterleitungen aufs Höchste begeistert. Acrobatic dance, Strapten und Vertikalseil, Diabolo und Seiltanz sind die Programmpunkte in der Sommerbühne der ufaFabrik.

Bis zum 9. Juli kann die gesamte Show genossen werden. Ein echter Tipp für den Sommer in Berlin!

Thomas Moser

http://www.ufafabrik.de

Das Sommerprogramm in der ufaFabrik mit All4One:

http://www.lichtenrade-berlin.de/news/tipps-und-termine/724-14-6-bis-19-7-sommer-variete-in-der-sommerbuehne-der-ufafabrik-in-tempelhof

Das Bezirksamt Tempelhof Schöneberg würdigte den 35. Präsidenten der USA anlässlich seines 100. Geburtstages.

Am 29.5.2017 ehrten bei strahlendem Wetter 300 Bürger_innen und Gäste aus Politik, Wissenschaft und Unterhaltung auf Einladung von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler das Wirken von John F. Kennedy. Die Bezirksbürgermeisterin hob in ihrer Willkommensrede die besondere Bedeutung von John F. Kennedy und seiner historischen Rede vor dem Rathaus Schöneberg am 26. Juni 1963 hervor: „Mit seiner Botschaft sprach Kennedy den Menschen aus der Seele. Und diese Botschaft war Freiheit! Wir alle sind gefordert, auch und insbesondere in der heutigen Zeit diese Werte aufrechtzuerhalten und unsere Demokratie zu schützen.“
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V.l.n.r: Schauspieler Caspar Phillipson, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Kennedy-Experten Anders Agner Pedersen vor der Gedenktafel für John F. Kennedy am Rathaus Schöneberg (Pressestelle Tempelhof-Schöneberg)
In weiteren Reden ehrten der Regierende Bürgermeister Michael Müller, der Amtierende Stellvertretende Leiter der U.S. Botschaft Jeffrey Hovenier und Helen Gibson von der Freien Universität die Leistung von John F. Kennedy. Seine Arbeit für die Deutsch-Amerikanischen Beziehungen und die Anerkennung und Förderung der Wissenschaft ist aktuell bedeutender als je zuvor zu bewerten.

Besonderer Höhepunkt der Geburtstagsfeier vor dem Rathaus Schöneberg war der Auftritt des Schauspielers Caspar Phillipson als John F. Kennedy. Zusammen mit dem Journalisten und Kennedy-Experten Anders Agner Pedersen ließ er die Rede des Präsidenten wiederauferstehen. Die Zuschauer waren gefesselt, als die magischen Worte „Ich bin ein Berliner!“ erneut auf dem Rathausplatz erschallten. Einige Besucher_innen sahen Kennedy bereits 1963 und waren von der Darbietung von Caspar Phillipson und seiner verblüffenden Ähnlichkeit zu Kennedy besonders ergriffen.

Für das Geburtstagsständchen sorgte die A-cappella-Gruppe der John-F.-Kennedy-Schule. Unter der Leitung von Lori Cook präsentierten die Schüler_innen ein Medley aus Songs mit Bezug zu den verschiedenen Lebensabschnitten von John F. Kennedy.
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V.l.n.r: BVV-Vorsteher Stefan Böltes, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Regierender Bürgermeister Michael Müllerschneiden den Geburtstagskuchen an (Copyright: Pressestelle Tempelhof-Schöneberg)
Nach dem Anschnitt der Geburtstagskuchens durch Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, dem Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Stefan Böltes und den Regierenden Bürgermeister Michael Müller nahmen viele Bürger_innen die Gelegenheit wahr, den
John-F.-Kennedy-Saal zu besuchen, in dem viele Andenken an den Besuch des amerikanischen Präsidenten zu bewundern sind.

Beitrag von paperpress:
Der Mann am Rednerpult sieht John F. Kennedy, der heute 100 Jahre alt geworden wäre, sehr ähnlich.
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Es handelt sich um den 46-jährigen dänischen Schauspieler Caspar Phillipson, der in dem Film „Jackie“ tatsächlich den 35sten Präsidenten der USA spielte. Im September 2016 wurde der Streifen bei den Filmfestspielen in Venedig uraufgeführt. Phillipson war der Star der heutigen Gedenkveranstaltung für John F. Kennedy auf dem gleichnamigen Platz vor dem Rathaus Schöneberg. Genau also dort, wo er im Juni 1963 seine historische Rede hielt. Die Zuschauerzahl war heute etwas bescheidenen, nur rund 300 Menschen hatten sich versammelt, 1963 waren es beim Original rund eine halbe Million. Damals hätte sich der 14-jährige Zeitzeuge Ed Koch auch einen Stuhl und ein Sonnendach gewünscht, vor allem ein frisches Glas Wasser. Caspar Phillipson hielt die Kennedy-Rede nach dem Originalmanuskript. Das war wirklich beeindruckend und sorgte – nicht nur bei den anwesenden Zeitzeugen – für Gänsehaut. Die Rede von Kennedy war nur sechs Minuten lang, was einem natürlich durch die Übersetzung und den nicht endend wollenden Applaus damals viel länger vorkam. Phillipson war in der Rolle grandios, da konnten die anderen drei Redner Tempelhof-Schönebergs Bürgermeisterin Angelika Schöttler, der Regierende Bürgermeister Michael Müller und der amtierende Botschafter Jeffry Hovernier nur schwer mithalten. Am Ende dieses Beitrages dokumentieren wir die Rede vom 26. Juni 1963 im Wortlaut. Sie war wohl Kennedys kürzeste, aber eine der besten Reden. Der Präsident verstand es, Formulierungen zu wählen, die Eingang in die Geschichte fanden und somit zu Recht als historisch gelten. Schon bei seinem Amtsantritt 1961 setzte er Maßstäbe mit dem Satz: „Fragen Sie nicht, was Ihr Land für Sie tun kann – fragen Sie, was Sie für Ihr Land tun können“.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller sagte heute: „Kein anderer amerikanischer Präsident und erst recht kein anderer ausländischer Politiker hat sich so sehr mit den Berlinerinnen und Berlinern und den Deutschen insbesondere im Osten identifiziert wie John F. Kennedy mit seinem Bekenntnis ‚Ich bin ein Berliner‘. Viele ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger erinnern sich noch aus eigenem Miterleben daran. Im Kalten Krieg und in der spannungsgeladenen Situation nach dem Mauerbau war dieses vor der Weltöffentlichkeit gesprochene Wort Ausdruck des Engagements der USA und des Westens für Freiheit und Sicherheit. Deshalb hat gerade Berlin allen Grund, John F. Kennedy zu gedenken und ihn zu seinem 100. Geburtstag zu würdigen.“
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Müller weiter: „Kennedy war ein inspirierender politischer Gestalter, der sein Land und dessen Möglichkeiten für eine bessere Zukunft einzusetzen wusste. Er war ein Demokrat, der sich vehement für Bürgerund Freiheitsrechte in den Vereinigten Staaten und international eingesetzt hat. Reformen, sozialer und insbesondere technologischer Fortschritt standen auf seiner politischen Agenda ebenso wie Beseitigung von Rassenschranken und gesellschaftliche Integration. Gerade weil sein Programm so große Hoffnungen geweckt hatte und weil er eine so charismatische Wirkung auf die Menschen ausübte, hat das Attentat ein halbes Jahr nach seinem Berlin-Besuch auch in unserer Stadt wie ein Schock gewirkt.“

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26. Juni 1963 vor dem Rathaus Schöneberg.

John F. Kennedy spricht zu den Berlinern: „Meine Berliner und Berlinerinnen, ich bin stolz, heute in Ihre Stadt zu kommen als Gast Ihres hervorragenden Regierenden Bürgermeisters (Willy Brandt), der in allen Teilen der Welt als Symbol für den Kampf- und Widerstandsgeist West-Berlins gilt. Ich bin stolz, auf dieser Reise die Bundesrepublik Deutschland zusammen mit ihrem hervorragenden Herrn Bundeskanzler (Konrad Adenauer) besucht zu haben, der während so langer Jahre die Politik der Bundesregierung bestimmt hat nach den Richtlinien der Demokratie, der Freiheit und des Fortschritts.

Ich bin stolz darauf, heute in Ihre Stadt in der Gesellschaft eines amerikanischen Mitbürgers gekommen zu sein, General Clays, der hier in der Zeit der schwersten Krise tätig war, durch die diese Stadt gegangen ist, und der wieder nach Berlin kommen wird, wenn es notwendig werden sollte.

Vor zweitausend Jahren war der stolzeste Satz, den ein Mensch sagen konnte, der: Ich bin ein Bürger Roms. Heute ist der stolzeste Satz, den jemand in der freien Welt sagen kann: Ich bin ein Berliner. Wenn es in der Welt Menschen geben sollte, die nicht verstehen oder nicht zu verstehen vorgeben, worum es heute in der Auseinandersetzung zwischen der freien Welt und dem Kommunismus geht, dann können wir ihnen nur sagen, sie sollen nach Berlin kommen.
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Foto: Das Rednerpult, an dem Kennedy stand, existiert noch heute. Gut gehütet im Rathaus Schöneberg.

Es gibt Leute, die sagen, dem Kommunismus gehöre die Zukunft. Sie sollen nach Berlin kommen. Und es gibt wieder andere in Europa und in anderen Teilen der Welt, die behaupten, man könne mit dem Kommunismus zusammenarbeiten. Auch sie sollen nach Berlin kommen. Und es gibt auch einige wenige, die sagen, es treffe zwar zu, dass der Kommunismus ein böses und ein schlechtes System sei, aber er gestatte es ihnen, wirtschaftlichen Fortschritt zu erreichen. Aber lasst auch sie nach Berlin kommen.

Ein Leben in Freiheit ist nicht leicht, und die Demokratie ist nicht vollkommen. Aber wir hatten es nie nötig, eine Mauer aufzubauen, um unsere Leute bei uns zu halten und sie daran zu hindern, woanders hinzugehen.

Ich möchte Ihnen im Namen der Bevölkerung der Vereinigten Staaten, die viele tausend Kilometer von Ihnen entfernt lebt, auf der anderen Seite des Atlantiks, sagen, dass meine amerikanischen Mitbürger stolz, sehr stolz darauf sind, mit Ihnen zusammen selbst aus der Entfernung die Geschichte der letzten 18 Jahre teilen zu können. Denn ich weiß nicht, dass jemals eine Stadt 18 Jahre lang belagert wurde und dennoch lebt in ungebrochener Vitalität, mit unerschütterlicher Hoffnung, mit der gleichen Stärke und mit der gleichen Entschlossenheit wie heute West Berlin. Die Mauer ist die abscheulichste und stärkste Demonstration für das Versagen des kommunistischen Systems. Die ganze Welt sieht dieses Eingeständnis des Versagens. Wir sind darüber keineswegs glücklich; denn, wie Ihr Regierender Bürgermeister gesagt hat, die Mauer schlägt nicht nur der Geschichte ins Gesicht, sie schlägt der Menschlichkeit ins Gesicht. Durch die Mauer werden Familien getrennt, der Mann von der Frau, der Bruder von der Schwester, und Menschen werden mit Gewalt auseinandergehalten, die zusammen leben wollen.

Was von Berlin gilt, gilt von Deutschland: Ein echter Friede in Europa kann nicht gewährleistet werden, solange jedem vierten Deutschen das Grundrecht einer freien Wahl vorenthalten wird. In 18 Jahren Frieden und der erprobten Verlässlichkeit hat diese Generation der Deutschen sich das Recht verdient, frei zu sein, einschließlich des Rechtes, die Familien und die Nation in dauerhaftem Frieden wiedervereinigt zu sehen, in gutem Willen gegen jedermann.

Sie leben auf einer verteidigten Insel der Freiheit. Aber Ihr Leben ist mit dem des Festlandes verbunden, und deshalb fordere ich Sie zum Schluss auf, den Blick über die Gefahren des Heute hinweg auf die Hoffnung des Morgen zu richten, über die Freiheit dieser Stadt Berlin und über die Freiheit Ihres Landes hinweg auf den Vormarsch der Freiheit überall in der Welt, über die Mauer hinweg auf den Tag des Friedens mit Gerechtigkeit. Die Freiheit ist unteilbar, und wenn auch nur einer versklavt ist, dann sind nicht alle frei. Aber wenn der Tag gekommen sein wird, an dem alle die Freiheit haben und Ihre Stadt und Ihr Land wieder vereint sind, wenn Europa geeint ist und Bestandteil eines friedvollen und zu höchsten Hoffnungen berechtigten Erdteiles, dann, wenn dieser Tag gekommen sein wird, können Sie mit Befriedigung von sich sagen, dass die Berliner und diese Stadt Berlin 20 Jahre die Front gehalten haben.

Alle freien Menschen, wo immer sie leben mögen, sind Bürger dieser Stadt West-Berlin, und deshalb bin ich als freier Mann stolz darauf, sagen zu können: Ich bin ein Berliner.”

Heute kann sich kaum noch jemand vorstellen, was das für eine Zeit Anfang der 1960er Jahre war, weltweit und gerade in Berlin. Am 20. Januar 1961 trat John F. Kennedy sein Amt als Präsident an. Nur 1.036 Tage dauerte seine Amtszeit, in der es um Krieg und Frieden in der Welt ging. 16 Jahre nach Ende des II. Weltkrieges stand der III. Weltkrieg vor der Tür. In diese Zeit fielen „das Scheitern der Invasion Kubas in der Schweinebucht, die fortwährend schwelenden Unruhen in Vietnam und die Verstärkung des militärischen US-Engagements dort, der Bau der Berliner Mauer im August 1961, die Kubakrise im Oktober 1962 um die Stationierung von sowjetischen Atomraketen in der westlichen Hemisphäre.“ Im wikipedia-Eintrag heißt es zu Kennedy lapidar: „Nennenswerte politische Erfolge konnte er wegen der Kürze seiner Amtszeit als Präsident nicht erzielen.“ Nun, da kann man auch anderer Meinung sein. Kennedy hat durch sein entschlossenes Verhalten in der Kuba-Krise möglicherweise einen Krieg verhindert.

Am Bau der Mauer führte 1961 kein Weg vorbei. Die DDR blutete aus, die Menschen verließen das Land scharenweise. Die DDR musste sich einmauern. Augenscheinlich war Berlin eingemauert, in Wirklichkeit aber die DDR. Wie sagte Kennedy in Berlin? „Sie leben auf einer verteidigten Insel der Freiheit. Aber Ihr Leben ist mit dem des Festlandes verbunden.“ Von West-Berlin aus konnte man in alle Welt reisen. Der Radius der Ost-Berliner war hingegen äußerst beschränkt. Niemand, auch nicht Kennedy, wollte im August 1961 einen Krieg wegen West- Berlin riskieren. Die Taktik war eine andere, und sie ist aufgegangen. Abwarten, bis der Kommunismus an sich selbst scheitert. Den Gefallen hat er uns 1989 getan. Diejenigen haben Recht behalten, die immer an die Wiedervereinigung glaubten. 1989 wäre Kennedy 72 Jahre alt gewesen, hätte also den Fall der Mauer noch erleben können. Es wäre für ihn ein Triumpf gewesen.

Zusammenstellung: Ed Koch Quellen: Senatskanzlei, wikipedia, Fotos privat.


 

Der Besuch vom Naturpark Marienfelde ist immer wieder eine kleine Reise in eine ganz andere Welt.


Auch wenn es nicht die Alpen sind, hat der Naturpark einen Alpengipfel aufzuweisen. Und dazu passen musikalisch natürlich Alphörner wie die Faust aufs Auge. Die Naturwacht Berlin, die die Naturschutzstation am Rande des ehemaligen Müllbergs als grünen ökologischen Bildungsort für Klein und Groß betreibt, hat in Kooperation mit der bezirklichen Leo Kestenberg Musikschule zu einem „Wandelkonzert im Park“ eingeladen.

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Der erste Teil des Konzertes, das bei bestem Sonnenschein viele Besucherinnen und Besucher anlockte, fand vor dem Pavillon der Naturwacht statt. Dann ging es mit den Alphörnern und mit vielen anderen Instrumenten auf den Alpengipfel. Ein Querflötenensemble, ein Waldhornquartett, das Gemshornorchester und Flötengruppen begeisterten mit ihren Klängen. Auch einige Mitmachtänze wurden geboten. Übrigens sind die Gemshörner keine richtigen Gemshörner mehr (sie sind verboten), sondern Rinderhörner. Aber auch hier konnten den Instrumenten die erstaunlichsten Töne entlockt werden. Die Ensembles aus dem Südbereich der Leo Kestenberg Musikschule spielten unter Leistung von Gaby Bultmann, Thea Nielson, Ma-Lou Bangerter, Angelika Vahldiek und Martina Schraps.













Der Eintritt zu dieser außergewöhnlichen Veranstaltung war natürlich frei. Das Alphornorchester trat schon einmal im letzten Jahr im Rahmen einer anderen Veranstaltung auf. Man kann nur hoffen, dass die diesjährige Veranstaltung in den jährlichen Veranstaltungskalender aufgenommen wird. So kann die intensive Arbeit im Naturpark und die wundervolle musikalische Arbeit der Musikschule von Tempelhof-Schöneberg harmonisch verbunden werden und sich einer etwas breiteren Öffentlichkeit präsentieren. Eine Veranstaltung, die nicht die Natur gefährdet, sondern im Gegenteil noch mehr Menschen in die fast unberührte Natur am Stadtrand lockt.

Weitere Hintergrundinformationen zur Naturschutzstation und zum Naturpark

Die Naturschutzstation präsentiert sich mit den grünen Klassenzimmern, in denen sich alles um unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt, Landwirtschaft und das Thema Müll dreht. Die Projekte „Auf der Kippe“ (Stiftung Naturschutz) zum Thema Müllverwertung, -vermeidung und -recycling und „Vom Acker auf den Tisch“ (Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz) zum Thema Landwirtschaft werden präsentiert. Der sehr interessante Lehrbienenstand des Imkervereins Lichtenrade stellt eine gute fachliche Aufwertung des Bildungsangebotes dar. Die BSR informiert mit „Trenntstadt Berlin“ über Mülltrennung.

Schulen und Kitas sind herzlich willkommen. Es kann eine Natur- und Müllrallye absolviert werden oder die Erlebnisstationen auf der Naturschutzstation unterstützen die Projektarbeit. Beim Unterricht in der Natur können lebendig und anschaulich Umwelthemen betrachtet werden.


Bestandteil der landschaftspflegerischen Tätigkeiten der Naturwacht sind die Pflege und Renaturierung von Gewässern, die Anlage von Kleinstlebensräumen für trockenheitsliebende Arten, die Anlage und Pflege von Schichtholzhecken als artenreiche Lebensräume und die Errichtung von Lebensräumen für Zauneidechsen. Diese kleine heimische Eidechse ist, neben der Knoblauchkröte und dem Moorfrosch, eine der drei Biodiversitätsarten im NaturschutzPark Marienfelde.

Es gibt viele wichtige örtliche und überörtliche Partner der Naturschutzstation und der Naturwacht Berlin. Besondere Unterstützter sind die Stiftung Naturschutz Berlin, die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz, die Wohnungsbaugesellschaft „degewo“, das UnternehmerNetzwerk Motzener Straße und von der BSR „Trennstadt Berlin.“

Einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Naturherrlichkeiten in Marienfelde haben NaturRanger Björn Lindner und Naturpädagogin Nathalie Bunke, die mit tatkräftiger Unterstützung einiger Helferinnen und Helfer und jeder Menge Idealismus dieses kleine Natur-Wunder geschaffen haben.

Der Besuch der Naturschutzstation und vom Naturpark in Marienfelde sind ein Ausflug in eine ganz besondere Natur und fast so etwas wie Urlaub auf dem Land: Eine grüne Oase für Körper und Geist! Aber hier wird auch der Bildungsauftrag ganz anschaulich umgesetzt, indem den Kindern die Natur ganz praktisch vermittelt wird.

Von April bis Oktober lohnt sich ein Besuch auf der Naturschutzstation, denn dort gibt es immer etwas zu Lernen, zum Staunen, zum Wohlfühlen und Entspannen.

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Naturwacht Berlin: https://www.naturwachtberlin.de/

Leo Kestenberg Musikschule: http://www.lkms.de













 

Fotoimpressionen vom Tag der offenen Tür... 95 Jahre Gartenarbeitsschule









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http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/politik-und-verwaltung/aemter/schul-und-sportamt/gartenarbeitsschule/


 

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Alle Fotos: Thomas Moser


 

Am 31.12.2016 endete die große Karstadt-Spendenaktion „Mama ist die Beste“. Der von der Karstadt Filiale Berlin Tempelhof generierte Betrag von 12.399,58 Euro wurde am 11. April 2017 dem Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufaFabrik für das Projekt „wellcome“ überreicht.

„Mit Hilfe unserer Kunden und dem tollen Einsatz des gesamten Teams konnten wir in einem Jahr eine beachtliche Spende für das Projekt wellcome gewinnen. Wir sind sehr stolz auf dieses Ergebnis und werden auch im kommenden Jahr eng mit der Organisation zusammenarbeiten.“ erklärt Filialgeschäftsführerin Gudrun Röpke.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und der Bezirksstadtrat für Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport Oliver Schworck begrüßen diese Aktion und waren auch bei der Spendenübergabe dabei.
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Foto v.l.n.r.: Gudrun Röpke, Geschäftsführerin Karstadt Tempelhof, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Renate Wilkening, Geschäftsführerin des Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrums in der ufaFabrik, Rahel Lührs, Koordinatorin des Angebots "wellcome" (Foto: Pressestelle Tempelhof-Schöneberg)
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler: „Ich bedanke mich für das Engagement des Karstadtteams und der Kundinnen und Kunden! Es ist wirklich großartig, was sie mit der Spendenaktion erreicht haben. Außerdem freue ich mich sehr über die Großzügigkeit der Tempelhoferinnen und Tempelhofer! Das ist ein schönes Zeichen für Mitmenschlichkeit.“

Bezirksstadtrat Oliver Schworck freut sich besonders, dass die Wahl auf „wellcome“ gefallen ist: „Mir gefällt das vom Jugendamt geförderte Projekt sehr gut, da es jungen Müttern bei der Bewältigung ihrer neuen Herausforderungen hilft.“

2016 spendete Karstadt für jeden Verkaufsbon, der seit dem 19.12.2015 in der Filiale Berlin Tempelhof generiert wurde, einen Cent für das Projekt „wellcome“ des Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrums in der ufaFabrik . Am Ende der Aktion (31.12.2016) wurde der erzielte Betrag von Karstadt verdoppelt. Um den Kunden ebenfalls die Unterstützung des Gewinners zu ermöglichen, wurden für die Organisation Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufaFabrik zusätzlich Spendenboxen an den Kassen platziert.

Weitere Informationen zu der Aktion „Mama ist die Beste“:

Ziel der Karstadt-Aktion „Mama ist die Beste“ ist es, lokale gemeinnützige Organisationen zu unterstützen, die sich für die Bedürfnisse von Müttern vor Ort engagieren. Hierfür konnten sich im Frühjahr 2016 interessierte Organisationen bei Karstadt bewerben. Dann hat das Los entschieden, welche zwei Kandidaten in Berlin Tempelhof zur Stichwahl gestellt wurden. Bis zum 2. Juli hatten die Kunden die Möglichkeit, aus zwei Organisationen zu wählen.

Karstadt Berlin Tempelhof kooperiert 2017 weiter mit dem Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufaFabrik. Im Rahmen der Zusammenarbeit spendet Karstadt 0,01 € für jeden generierten Verkaufsbon vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017. Darüber hinaus kann die Organisation Spendenboxen an den Kassen platzieren.

Weitere Informationen zur Aktion gibt es unter: www.facebook.com/karstadt1881 und www.karstadt.de/mama-ist-die-beste.html

Infos zur wellcome:

Das Projekt „wellcome“ gibt praktische Hilfe für Familien nach der Geburt.

„Das Baby ist da, die Freude ist riesig … und nichts geht mehr!“

Gut, wenn Familie und Freunde Sie in der ersten Zeit unterstützen können. Wer keine Hilfe hat, bekommt sie von wellcome. Während der ersten Wochen und Monate erhalten Sie Unterstützung von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin. Sie geht mit dem Baby spazieren, betreut es zu Hause oder kümmert sich um das Geschwisterkind.

https://www.nusz.de/start/familienunterstuetzende-hilfen/wellcome/


 

6. April 2017 Bereits zehn Tage vor Ostern traf sich eine bunte Osterhasen-Truppe, um im MedienPonit Tempelhof circa 150 Kinder zu beglücken.

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Die Schirmherrin der Aktion war die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende von Tempelhof-Schöneberg, Petra Dittmeyer, die schon als Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung jedes Jahr die Kinder und den Osterhasen gerne begrüßte.

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Sie forderte jedoch erstmal die Kinder auf, den Osterhasi, wie er liebevoll von der MedienPoint-Crew genannt wird, herbeizurufen. Das taten die Kinder dann voller Inbrunst. Da kann man schon gut vom Osterhasen-Alarm sprechen. Zusammen mit dem MedienPoint-Motor, dem ehemaligen Radiomann Henning Hamann, freute Petra Dittmeyer sich über die große Kinderschar, die aus den verschiedensten Himmelsrichtungen zum MedienPoint kam.

Bevor es jedoch den Süßkram in Form von Osterhasen aus Schokolade gab, überreichten die Kinder die für den „richtigen“ Osterhasen gemalten Bilder.

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Neben den Sponsoren Petra und Harald Dittmeyer, der übrigens in dem großen braunen Hasenkostüm kräftig schwitzte, hat der MedienPoint für diese Aktion bemerkenswerte finanzielle Unterstützung von der Unternehmer-Initiative Tempelhofer Damm, von Dr. Hans-Rudolf Schwabe (Arztpraxis am Attilaplatz), von Ed Koch von PaperPress, sowie vom Tempelhofer Journal bekommen.

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Hinter dem Tempelhofer Journal stecken Marlies Königsberg und Karl-Heinz Kronauer.

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Von der Te-Damm Initiative kam der Vorsitzende, Tobias Mette, und half voller Freude beim Austeilen der Schokohasen.
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Unvermutet kamen zur Verteilung ebenfalls die motorisierten Osterhasen Sandra und Thomas Schüler der Streetbunnycrew-Berlin. Der MedienPoint und die Streetbunys kennen sich von dem jährlichen Spielfest des Jugendamtes Tempelhof im Mariendorfer Park. Dort sind beide „Institutionen“ immer beliebte Anziehungspunkte bei den Besuchern. Übrigens findet das diesjährige Spielfest am 8. und 9. Juli, zusammen mit dem Rocktreff, statt.

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Vom „Kulturring in Berlin“, dem Träger dieses und anderer MedienPoints, kam Reno Döring zu Hilfe.

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Die MedienPoint-Crew sorgte für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und beglückt die Kinder noch mit Kakao.

Es war ein frohes Vor-Osterhasen-Fest, bei dem auch die Sonne lachte. Was will man mehr?

Der MedienPoint Tempelhof ist in der Tempelhofer Werderstraße 13 zu finden. Es handelt sich um ein soziales Projekt vom Kulturring in Berlin e.V.. Bis zu drei Medien können hier an normalen Öffnungstagen (Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr), einfach so, mitgenommen werden. Der MedienPoint Tempelhof ist, neben den Kinderaktionen, auch bekannt für exklusive kleine Ausstellungen zu allen möglichen Jubiläen und für seinen interessanten monatlichen WERDI-Newsletter. Ein Besuch des MedienPoints lohnt sich immer und ein Kaffee wird gerne angeboten!

Bezirkspolitikerinnen und Politiker der unterschiedlichsten Parteien unterstützten den MedienPoint Tempelhof. Diese Unterstützung ist auch dringend notwendig, denn ehrenamtliches Engagement braucht Anerkennung und ein tatkräftiges „unter die Arme greifen.“ Wer sich jetzt angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen. Auch kleine Spenden helfen immer bei den vielfältigen Aktionen vom MedienPoint Tempelhof.

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Das MedienPoint-Schaufenster und der Laden sind noch bis zum 28. April in ein riesiges Comic-Paradies mit „Fix & Foxi“ und „Asterix“ verwandelt worden. Der deutsche Comiczeichner Rolf Kauka (1917-2000) hat im April 100. Geburtstag. Sein französischer Kollege Albert Uderzo feiert im April seinen 90. Geburtstag.

Thomas Moser

Weitere Fotos:

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Alle Fotos Thomas Moser

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Henning Hamann mit dem Fotografen Thomas Moser (Foto Marlies Königsberg/Danke!)


 

4. April 2017 Der diesjährige Jahresempfang des Ronald McDonald Hauses Berlin-Wedding fand im silent green Kulturquartier in Wedding unter dem Motto Lichtblicke statt. Als jahrelanger Unterstützer wurde der Weißgerber Lesezirkel ebenfalls wieder eingeladen.

Ute Weißgerber-Knop nahm, zusammen mit weiteren 34 Unterstützern, den Jahresempfang zum Anlass, um wieder eine Apartment-Patenschaft zu übernehmen. Mit dieser Spende von 2.000 Euro unterstützt der Weißgerber Lesezirkel gezielt für ein Jahr eine Unterkunft von Familien schwer kranker Kinder. Die Apartments sind ein zu Hause auf Zeit in der Nähe der Charité. Seit 11 Jahren unterstützt der Weißgerber Lesezirkel das Ronald McDonald Haus in Berlin Wedding und Cottbus

mit finanziellen Spenden, Apartment-Partnerschaften, Anzeigen auf den Lesezirkel-Schutzumschlägen und mit kostenlosen Zeitschriften, mit denen sich die Familien eine kurze Auszeit nehmen können. Seit 1998 ist das Ronald McDonald Haus Berlin-Wedding ein Zuhause auf Zeit für Familien, deren schwer kranke Kinder im Deutschen Herzzentrum Berlin oder in der Charité Campus Virchow-Klinikum behandelt werden.

Hausleitung Cindy Gill, Kinderhilfe-Vorstand Adrian Köstler und Schirmherrin Eva Padberg sprachen über Rückblicke, Einblicke 2016 und Ausblicke für Jahr 2017. „Im vergangenen Jahr durfte das Elternhaus wieder viele kleine und große Lichtblicke erleben. Für uns waren das die Momente, in denen wir besonders dankbar waren, dass wir mit so viel Unterstützung den Familien helfen konnten“, sagte Cindy Gill.
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Foto: Adrian Köstler, Eva Padberg, Ute Weißgerber-Knop und Cindy Gill (Foto Heidrun Huß)