Am 31.12.2016 endete die große Karstadt-Spendenaktion „Mama ist die Beste“. Der von der Karstadt Filiale Berlin Tempelhof generierte Betrag von 12.399,58 Euro wurde am 11. April 2017 dem Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufaFabrik für das Projekt „wellcome“ überreicht.

„Mit Hilfe unserer Kunden und dem tollen Einsatz des gesamten Teams konnten wir in einem Jahr eine beachtliche Spende für das Projekt wellcome gewinnen. Wir sind sehr stolz auf dieses Ergebnis und werden auch im kommenden Jahr eng mit der Organisation zusammenarbeiten.“ erklärt Filialgeschäftsführerin Gudrun Röpke.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und der Bezirksstadtrat für Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport Oliver Schworck begrüßen diese Aktion und waren auch bei der Spendenübergabe dabei.
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Foto v.l.n.r.: Gudrun Röpke, Geschäftsführerin Karstadt Tempelhof, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Renate Wilkening, Geschäftsführerin des Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrums in der ufaFabrik, Rahel Lührs, Koordinatorin des Angebots "wellcome" (Foto: Pressestelle Tempelhof-Schöneberg)
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler: „Ich bedanke mich für das Engagement des Karstadtteams und der Kundinnen und Kunden! Es ist wirklich großartig, was sie mit der Spendenaktion erreicht haben. Außerdem freue ich mich sehr über die Großzügigkeit der Tempelhoferinnen und Tempelhofer! Das ist ein schönes Zeichen für Mitmenschlichkeit.“

Bezirksstadtrat Oliver Schworck freut sich besonders, dass die Wahl auf „wellcome“ gefallen ist: „Mir gefällt das vom Jugendamt geförderte Projekt sehr gut, da es jungen Müttern bei der Bewältigung ihrer neuen Herausforderungen hilft.“

2016 spendete Karstadt für jeden Verkaufsbon, der seit dem 19.12.2015 in der Filiale Berlin Tempelhof generiert wurde, einen Cent für das Projekt „wellcome“ des Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrums in der ufaFabrik . Am Ende der Aktion (31.12.2016) wurde der erzielte Betrag von Karstadt verdoppelt. Um den Kunden ebenfalls die Unterstützung des Gewinners zu ermöglichen, wurden für die Organisation Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufaFabrik zusätzlich Spendenboxen an den Kassen platziert.

Weitere Informationen zu der Aktion „Mama ist die Beste“:

Ziel der Karstadt-Aktion „Mama ist die Beste“ ist es, lokale gemeinnützige Organisationen zu unterstützen, die sich für die Bedürfnisse von Müttern vor Ort engagieren. Hierfür konnten sich im Frühjahr 2016 interessierte Organisationen bei Karstadt bewerben. Dann hat das Los entschieden, welche zwei Kandidaten in Berlin Tempelhof zur Stichwahl gestellt wurden. Bis zum 2. Juli hatten die Kunden die Möglichkeit, aus zwei Organisationen zu wählen.

Karstadt Berlin Tempelhof kooperiert 2017 weiter mit dem Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufaFabrik. Im Rahmen der Zusammenarbeit spendet Karstadt 0,01 € für jeden generierten Verkaufsbon vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017. Darüber hinaus kann die Organisation Spendenboxen an den Kassen platzieren.

Weitere Informationen zur Aktion gibt es unter: www.facebook.com/karstadt1881 und www.karstadt.de/mama-ist-die-beste.html

Infos zur wellcome:

Das Projekt „wellcome“ gibt praktische Hilfe für Familien nach der Geburt.

„Das Baby ist da, die Freude ist riesig … und nichts geht mehr!“

Gut, wenn Familie und Freunde Sie in der ersten Zeit unterstützen können. Wer keine Hilfe hat, bekommt sie von wellcome. Während der ersten Wochen und Monate erhalten Sie Unterstützung von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin. Sie geht mit dem Baby spazieren, betreut es zu Hause oder kümmert sich um das Geschwisterkind.

https://www.nusz.de/start/familienunterstuetzende-hilfen/wellcome/


 

6. April 2017 Bereits zehn Tage vor Ostern traf sich eine bunte Osterhasen-Truppe, um im MedienPonit Tempelhof circa 150 Kinder zu beglücken.

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Die Schirmherrin der Aktion war die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende von Tempelhof-Schöneberg, Petra Dittmeyer, die schon als Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung jedes Jahr die Kinder und den Osterhasen gerne begrüßte.

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Sie forderte jedoch erstmal die Kinder auf, den Osterhasi, wie er liebevoll von der MedienPoint-Crew genannt wird, herbeizurufen. Das taten die Kinder dann voller Inbrunst. Da kann man schon gut vom Osterhasen-Alarm sprechen. Zusammen mit dem MedienPoint-Motor, dem ehemaligen Radiomann Henning Hamann, freute Petra Dittmeyer sich über die große Kinderschar, die aus den verschiedensten Himmelsrichtungen zum MedienPoint kam.

Bevor es jedoch den Süßkram in Form von Osterhasen aus Schokolade gab, überreichten die Kinder die für den „richtigen“ Osterhasen gemalten Bilder.

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Neben den Sponsoren Petra und Harald Dittmeyer, der übrigens in dem großen braunen Hasenkostüm kräftig schwitzte, hat der MedienPoint für diese Aktion bemerkenswerte finanzielle Unterstützung von der Unternehmer-Initiative Tempelhofer Damm, von Dr. Hans-Rudolf Schwabe (Arztpraxis am Attilaplatz), von Ed Koch von PaperPress, sowie vom Tempelhofer Journal bekommen.

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Hinter dem Tempelhofer Journal stecken Marlies Königsberg und Karl-Heinz Kronauer.

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Von der Te-Damm Initiative kam der Vorsitzende, Tobias Mette, und half voller Freude beim Austeilen der Schokohasen.
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Unvermutet kamen zur Verteilung ebenfalls die motorisierten Osterhasen Sandra und Thomas Schüler der Streetbunnycrew-Berlin. Der MedienPoint und die Streetbunys kennen sich von dem jährlichen Spielfest des Jugendamtes Tempelhof im Mariendorfer Park. Dort sind beide „Institutionen“ immer beliebte Anziehungspunkte bei den Besuchern. Übrigens findet das diesjährige Spielfest am 8. und 9. Juli, zusammen mit dem Rocktreff, statt.

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Vom „Kulturring in Berlin“, dem Träger dieses und anderer MedienPoints, kam Reno Döring zu Hilfe.

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Die MedienPoint-Crew sorgte für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und beglückt die Kinder noch mit Kakao.

Es war ein frohes Vor-Osterhasen-Fest, bei dem auch die Sonne lachte. Was will man mehr?

Der MedienPoint Tempelhof ist in der Tempelhofer Werderstraße 13 zu finden. Es handelt sich um ein soziales Projekt vom Kulturring in Berlin e.V.. Bis zu drei Medien können hier an normalen Öffnungstagen (Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr), einfach so, mitgenommen werden. Der MedienPoint Tempelhof ist, neben den Kinderaktionen, auch bekannt für exklusive kleine Ausstellungen zu allen möglichen Jubiläen und für seinen interessanten monatlichen WERDI-Newsletter. Ein Besuch des MedienPoints lohnt sich immer und ein Kaffee wird gerne angeboten!

Bezirkspolitikerinnen und Politiker der unterschiedlichsten Parteien unterstützten den MedienPoint Tempelhof. Diese Unterstützung ist auch dringend notwendig, denn ehrenamtliches Engagement braucht Anerkennung und ein tatkräftiges „unter die Arme greifen.“ Wer sich jetzt angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen. Auch kleine Spenden helfen immer bei den vielfältigen Aktionen vom MedienPoint Tempelhof.

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Das MedienPoint-Schaufenster und der Laden sind noch bis zum 28. April in ein riesiges Comic-Paradies mit „Fix & Foxi“ und „Asterix“ verwandelt worden. Der deutsche Comiczeichner Rolf Kauka (1917-2000) hat im April 100. Geburtstag. Sein französischer Kollege Albert Uderzo feiert im April seinen 90. Geburtstag.

Thomas Moser

Weitere Fotos:

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Alle Fotos Thomas Moser

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Henning Hamann mit dem Fotografen Thomas Moser (Foto Marlies Königsberg/Danke!)


 

4. April 2017 Der diesjährige Jahresempfang des Ronald McDonald Hauses Berlin-Wedding fand im silent green Kulturquartier in Wedding unter dem Motto Lichtblicke statt. Als jahrelanger Unterstützer wurde der Weißgerber Lesezirkel ebenfalls wieder eingeladen.

Ute Weißgerber-Knop nahm, zusammen mit weiteren 34 Unterstützern, den Jahresempfang zum Anlass, um wieder eine Apartment-Patenschaft zu übernehmen. Mit dieser Spende von 2.000 Euro unterstützt der Weißgerber Lesezirkel gezielt für ein Jahr eine Unterkunft von Familien schwer kranker Kinder. Die Apartments sind ein zu Hause auf Zeit in der Nähe der Charité. Seit 11 Jahren unterstützt der Weißgerber Lesezirkel das Ronald McDonald Haus in Berlin Wedding und Cottbus

mit finanziellen Spenden, Apartment-Partnerschaften, Anzeigen auf den Lesezirkel-Schutzumschlägen und mit kostenlosen Zeitschriften, mit denen sich die Familien eine kurze Auszeit nehmen können. Seit 1998 ist das Ronald McDonald Haus Berlin-Wedding ein Zuhause auf Zeit für Familien, deren schwer kranke Kinder im Deutschen Herzzentrum Berlin oder in der Charité Campus Virchow-Klinikum behandelt werden.

Hausleitung Cindy Gill, Kinderhilfe-Vorstand Adrian Köstler und Schirmherrin Eva Padberg sprachen über Rückblicke, Einblicke 2016 und Ausblicke für Jahr 2017. „Im vergangenen Jahr durfte das Elternhaus wieder viele kleine und große Lichtblicke erleben. Für uns waren das die Momente, in denen wir besonders dankbar waren, dass wir mit so viel Unterstützung den Familien helfen konnten“, sagte Cindy Gill.
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Foto: Adrian Köstler, Eva Padberg, Ute Weißgerber-Knop und Cindy Gill (Foto Heidrun Huß)

... und Saisonstart der Naturschutzstation...

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Am 1. April 2017 wurde die diesjährige Saison in der Marienfelder Naturschutzstation am Diedersdorfer Weg 3 eröffnet. Es gab neben vielen Informationen, köstlichen Kuchen aus dem Lehmbackofen und leckere Wild-Rostbratwürstchen vom Jäger. Viele Besucher kamen und nahmen Anteil, dass erst vor wenigen Tagen 4 Bienenvölker gestohlen wurden.

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Ein Höhepunkt dieses Tages war jedoch die Führung des NaturRanger Björn Lindner durch den Freizeitpark. Die ehemalige Mülldeponie, am Stadtrand im Süden von Berlin, ist begrünt und in den letzten Jahren ein Geheimtipp für Naturliebhaber geworden. Es grünt und sprießt an allen Ecken und Enden.

Daniela macht jetzt beim Bundeswettbewerb mit!

Aber zu allererst ließ es sich Lindner nicht nehmen, die besondere Ehrung einer jungen „Mitarbeiterin“ der Station herauszustellen.

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Daniela von Jerin ist Landessiegerin bei "Jugend forscht"
Für den 52. Bundeswettbewerb von Jugend forscht haben sich elf talentierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin qualifiziert. Als eine der Landessiegerinnen qualifizierte sich jetzt die engagierte Lichtenrader JuniorRangerin Daniela. Sie ist schon von Beginn bei den Zwiebelfröschen in der Naturschutzstation aktiv dabei und hat nun ein Thema direkt vom Naturpark aufgegriffen.

Im Fachgebiet Biologie war Daniela von Jerin vom Ulrich-von-Hutten-Gymnasium erfolgreich. Die 16-Jährige untersuchte, ob die Überreste einer ehemaligen Mülldeponie negative Auswirkungen auf die dort lebende Population von wirbellosen Bodentieren haben. Dafür testete sie auch unterschiedliche Methoden zur Erfassung der Tiere. Im normalen Alltag hilft Daniela auf der Station an vielen Stellen. Ihren Eltern machen auch aktiv beim Lehrbienenstand auf der Naturschutzstation mit.

NaturRanger als Spurenleser

Auf der Führung erklärte Björn Lindner viele Naturdetails über Echsen, Wildschweine, Vögel und auch über Wechselwirkungen von Natur und Mensch.

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Er kennt sich in seiner Natur aus, erkennt Pflanzen und kann genau die Spuren der Tiere lesen. Er erklärt auch den respektvollen angstfreien Umgang, wenn man Wildschweinen begegnen sollte.

Mit der an der Naturschutzstation angrenzenden ehemaligen Gemeinschaftsgärtnerei Süd hat die Naturwacht Berlin einiges vor, wenn die rechtlichen Verhältnisse rund um das Grundstück geklärt sind. Aber bis dahin haben all die fleißigen Helferinnen und Helfer auch so genügend auf der Station, im Freizeitpark und in der angrenzenden Marienfelder Feldmark zu tun.

Ein Besuch für Groß und Klein lohnt sich immer

Von April bis Oktober lohnt sich ein Besuch auf der Naturschutzstation, denn dort gibt es immer etwas zu Lernen, zum Staunen, zum Wohlfühlen und Entspannen.

Aber besonders Schulen und Kitas sind hier herzlich willkommen. Es kann eine Natur- und Müllrallye absolviert werden oder die Erlebnisstationen auf der Naturschutzstation unterstützen die Projektarbeit. Beim Unterricht in der Natur können lebendig und anschaulich Umwelthemen betrachtet werden.

Einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Naturherrlichkeiten in Marienfelde haben NaturRanger Björn Lindner und Naturpädagogin Nathalie Bunke, die mit tatkräftiger Unterstützung einiger Helferinnen und Helfer und jeder Menge Idealismus dieses kleine Natur-Wunder geschaffen haben.

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Der Besuch der Naturschutzstation und vom Naturpark in Marienfelde sind ein Ausflug in eine ganz besondere Natur und fast so etwas wie Kur und Urlaub auf dem Land: Eine grüne Oase für Körper und Geist! Hier wird auch der Bildungsauftrag ganz anschaulich umgesetzt, indem den Kindern die Natur ganz praktisch vermittelt wird.

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Naturschutzstation Diedersdorfer Weg 3, 12277 Berlin

http://www.naturwachtberlin.de

Ergänzende Informationen:

Bestandteil der landschaftspflegerischen Tätigkeiten der Naturwacht sind die Pflege und Renaturierung von Gewässern, die Anlage von Kleinstlebensräumen für trockenheitsliebende Arten, die Anlage und Pflege von Schichtholzhecken als artenreiche Lebensräume und die Errichtung von Lebensräumen für Zauneidechsen.

Diese kleine heimische Eidechse ist, neben der Knoblauchkröte und dem Moorfrosch, eine der drei Biodiversitätsarten im NaturschutzPark Marienfelde.

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Es gibt viele wichtige örtliche und überörtliche Partner der Naturschutzstation und der Naturwacht Berlin. Besondere Unterstützter sind die Stiftung Naturschutz Berlin, die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz, die Wohnungsbaugesellschaft „degewo“, das UnternehmerNetzwerk Motzener Straße und von der BSR „Trennstadt Berlin.“

Einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Naturherrlichkeiten in Marienfelde haben NaturRanger Björn Lindner und Naturpädagogin Nathalie Bunke, die mit tatkräftiger Unterstützung einiger Helferinnen und Helfer und jeder Menge Idealismus dieses kleine Natur-Wunder geschaffen haben.

Der Besuch der Naturschutzstation und vom Naturpark in Marienfelde sind ein Ausflug in eine ganz besondere Natur und fast so etwas wie Urlaub auf dem Land: Eine grüne Oase für Körper und Geist! Aber hier wird auch der Bildungsauftrag ganz anschaulich umgesetzt, indem den Kindern die Natur ganz praktisch vermittelt wird. ToM

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Alle Fotos Thomas Moser


 

Diebstahl am Lehrbienenstand

Wer klaut denn Bienen? Diese Frage konnte bislang nicht geklärt werden.
In der Nacht vom 19. zum 20. März 2017 sind Personen auf das Gelände der Naturschutzstation Marienfelde eingedrungen und haben vier komplette Bienenvölker vom Lehrbienenstandes entwendet.
Es wurde der Bewegungsmelder und der dazugehörige Scheinwerfer abgebaut. Auf dem Freigelände gelagerte Bienenkästen wurden durchsucht und Teile davon, die auch teilweise auffällig bemalt waren, entwendet. Ein Bienenvolk wurde geöffnet und nicht wieder sachgemäß zusammengesetzt.
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Von einem entwendeten Bienenvolk wird stündlich das Gewicht registriert. Der Diebstahl kann dadurch auf den 20.3.17 zwischen 1:00 Uhr und 2:00 Uhr festgelegt werden. Bei den Dieben musste es sich um sachkundige Personen gehandelt haben.
Der Verlust der Bienenvölker ist besonders schmerzlich, weil in diesem Winter bereits ein erheblicher Teil der Völker durch Krankheiten eingebüßt wurde. Soweit die Fakten, die vom Verantwortlichen Erwin Biller übermittelt wurden.


Der Lehrbienenstand noch vor dem Diebstahl, Erwin Biller erklärt immer gerne...
Die Königinnen sind nummeriert und die erbeuteten Gegenstände sind teilweise mit einem individuellen Brandzeichen versehen. Der Diebstahl wurde am Mittwoch entdeckt und von der Polizei aufgenommen.
Die Bitte der Imker: "Falls jemand Beuten bzw. Beutenteile wie abgebildet auffallen, bitten wir um Hinweise." Weitere Informationen der Beute können auf der Website vom Lichtenrader Imkerverein nachgelesen werden. Für Hinweise, besonders von Imkern, ist man dankbar. ToM
https://imkerverein-lichtenrade.de/einbruchsdiebstahl-am-lehrbienenstand/

3 Aktuelle Fotos Lehrbienenstand/Erwin Biller
3 Fotos von besseren Tagen: Thomas Moser


 

Das Marienfelder Industriegebiet Motzener Straße feierte am 28. März 2017 das 50jährige Jubiläum im Rathaus Schöneberg.

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Der Goldene Saal bildete für die Gäste aus Politik und Wirtschaft einen würdevollen Rahmen für das goldene Jubiläum.

Die Wirtschaftssenatorin Ramona Pop sprach das Grußwort und die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler stellte sich im Laufe der Veranstaltung den Fragen. „Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg begleitet das Unternehmensnetzwerk Motzener Straße seit seiner Gründung. Wir sind Mitinitiatoren und Anschubfinanzierende. Darauf sind wir heute noch sehr stolz“, so Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Bevor es jedoch zum Sekt und zu den Häppchen ging, gab es gebündelte Informationen zu den Erfolgen und Ideen im Gebiet. Die Geburtstagsveranstaltung stand unter dem Fokus des Null-Emissionsziels des Unternehmensnetzwerks.

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Bis 2050 wollen die Unternehmen am Standort den CO 2 Ausstoß auf null senken.

Zukunft des Industriestandortes und gute Kooperationen

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Vom Vorstand des UnternehmensNetzwerkes begrüßte Ulrich Misgeld die Gäste und betonte die Erfolge und die Zukunftsfragen. Zu den Erfolgen gehören die Einrichtung einer Kita mit abgestimmten Öffnungszeiten, enge Kooperationen mit Schulen und auch die Kooperation mit dem Natur- und Erlebnispark in Marienfelde.

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Den Verantwortlichen der Naturwacht NaturRanger Björn Lindner und Naturpädagogin Dipl. Ing. Nathalie Bunke wurde am Ende der Veranstaltung ein symbolischer Scheck im Wert von 1000 Euro überreicht.

Zu den Zukunftsfragen gehört auch die wichtige Infrastrukturfrage. Da geht es beispielsweise um die Forderung des Vereins, dass als ein Baustein die Verkehrssituation Schichauweg/ Ecke Motzener Straße durch einen Kreisverkehr entspannt werden sollte. Ganz wichtig für die Zukunft wird die Anbindung und Ansiedlung von Hochschulen und Universitäten gesehen.

Als einen weiteren Aspekt sieht man an der einen und anderen Stelle in der zweistufigen Berliner Verwaltung noch Optimierungsbedarf.

Nachhaltige Geschenke werden gelobt

Das Grußwort sprach die Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe Ramona Pop.

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Sie unterstreicht das Potential des Standortes: „Das Industriegebiet Motzener Straße und die dort ansässigen Unternehmen bereichern mit ihrem Erfolg und ihren Ideen nun schon seit 50 Jahren den Wirtschaftsstandort Berlin. Zum Jubiläum gratuliere ich herzlich und bedanke mich für das Engagement. Besonders freue ich mich darüber, dass das Geburtstagskind selbst mit seinem NEMo-Projekt unserer Stadt ein nachhaltiges Geschenk macht.“

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Konkrete Ideen sind nach dem Konzept die Optimierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs, das gemeinsame einkaufen von Grünstrom und das organisieren eines überbetriebliches Lastmanagement und von Energiespeichern. Lokale Abwärme-Netze sollen den Energieverbrauch optimieren, Solar-LED-Straßenleuchten sollten sich nach der Verkehrslage steuern und kleine Windräder könnten die Gebäude-Optik prägen. Elektrobusse sollen die beiden Bahnhöfe im Gebiet mit firmennahen Haltepunkten verbinden. Ein Online-Mitfahrdienst für Mitarbeiter im Gebiet könnte ergänzend genutzt werden.

Ausbildung und Wissenschaft steht im Mittelpunkt

Der Standort hat rund 200 Betriebe und etwa 5000 Beschäftigte.

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Zum Auftakt der Veranstaltung wurde der neue Imagefilm des Industriestandortes gezeigt, in dem auch viele Verantwortliche der Unternehmen zu Wort kommen.

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Neben Angelika Schöttler (re) diskutierten Jan Eder (Mitte( und Hardy Schmitz
In einer vom Presseverantwortlichen Bernhard Schodrowski moderierten Gesprächsrunde mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, IHK- Hauptgeschäftsführer Jan Eder und dem früheren Wista-Geschäftsführer vom Standort Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof, Hardy Schmitz, ging es um die Entwicklungschancen klassischer Industriegebiete. Die Bestandsunternehmen werden als wichtig angesehen. Die Kooperation mit Universitäten wird von Hardy Schmitz als notwendig betrachtet und auch die Nähe zum BER wurde als positiv gewertet. Für Jan Eder stand der Nachwuchs und eine gute Bildung im Mittelpunkt. Die auch für die Wirtschaftsförderung zuständige Angelika Schöttler sieht das Vorhalten von Flächen als notwendig an. Sie betont in diesem Zusammenhang, dass nach ihrer festen Überzeugung die Flächen an der naheliegenden Säntisstraße weiterhin für Betriebe zur Verfügung stehen müssen. Für sie ist im Ausbildungsbereich die gute Zusammenarbeit mit der Jugendberufsagentur wichtig, zumal der richtige Ausbildungsberuf die Chance für gute Fachkräfte von Morgen darstellt. Einig ist man sich, dass ein guter Entwicklungsplan des „Juwels Motzener Straße“ für Investoren wichtig ist. In diesem Zusammenhang wurde erwähnt, dass die Ansiedlung eines internationalen Unternehmens den Standort noch befördern könnte.

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In einer weiteren Gesprächsrunde gaben Stimmen und Statements von Standortunternehmen einen Einblick in den Arbeitsalltag.

Eine kleine Chronik

Die ersten Überlegungen für einen Industriestandort stammen schon aus dem Jahr 1956. Die Grundlage dafür bildete die Inbetriebnahme der Dresdner Dampfbahn mit dem Marienfelder Haltepunkt und im Jahr 1946 die Anlage des S-Bahnhofes Buckower Chaussee. Im Jahr 1965 wurde die Motzener Straße (teilweise vorher Lichtenrader Weg) ausgebaut und die ersten Erschließungsarbeiten begannen. Die ursprüngliche Straßenführung von Lichtenrade nach Marienfelde änderte sich. 1967 war es dann soweit und die ersten Firmen nahmen ihren Betrieb auf. Dort wo früher Felder und die Laubenkolonie Lüdecke waren, wurde der Industriestandort nach und nach ausgebaut. Der Nunsdorfer Ring kam dann im Jahr 1968 dazu. Zum 40jährigen Jubiläum wurde im Jahr 2007 ein Industriefest vom Verein UnternehmerNetzwerk Motzener Straße mit 10.000 Nachbarn und einem großen Feuerwerk gefeiert.

Das Netzwerk organisierte sich 2005 als Verein. Der Zusammenschluss startete mit circa 60 Betrieben mit rund 2500 Beschäftigten.

Das Konzept „NEMo Null Emission Motzener Strasse“ wurde 2016 fertiggestellt und im bundesweiten Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“ als „Ausgezeichneter Ort 2016“ ausgezeichnet.

Erste Schritte zur Erreichung des Ziels wurden gemacht: Betriebe decken inzwischen ihren Energiebedarf mit Grünstrom oder produzieren mit Solaranlagen selbst Energie. Außerdem haben die Firmen Ladestationen für Elektroautos errichtet. Die energetische Gebäudesanierung und die ökologische Grünflächengestaltung sind ebenfalls Beispiele.

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Den Lichtenrader Bürgerinnen und Bürgern liegt sicher die Umsetzung des ökologischen Ziels mit der Emissionsreduzierung sehr am Herzen, zumal besonders im Süden die Wohnbebauung direkt angrenzt.

Herzlichen Glückwunsch Motzener Straße, herzlichen Glückwunsch Netzwerk!

Thomas Moser

http://www.naturwachtberlin.de

http://www.motzener-strasse.de

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MdB Renate Künast war auch Gast.

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Der Vorsitzende vom bezirklichen Wirtschaftsausschuss der BVV Hagen Kliem.

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Unternehmer Thomas Schmidt (GeteMo) und stell. Vorsitzender vom Lichtenrader UnternehmerNetzwerk sowie Robert Hahn (Hahn Bestattungen) und Vorstandsmitglied der UnternehmerInitiative Tempelhofer Damm

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Rainer Welz (benachbarter Spediteur) und aktiv in Sachen Dresdner Bahn

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Alle Fotos: Thomas Moser


 

Die ehemalige Mülldeponie, am Stadtrand im Süden von Berlin, ist begrünt und in den letzten Jahren ein Geheimtipp für Naturliebhaber geworden. Es grünt und sprießt an allen Ecken und Enden.
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Der Freizeitpark Marienfelde lässt sich auch nicht lumpen und entfaltet jeden Tag ein Stückchen mehr seiner natürlichen Schönheit.

Am 1. April 2017 startet die Naturschutzstation am Marienfelder Diedersdorfer Weg 3 so richtig durch.
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Die Naturwacht Berlin eröffnet die Station, die direkt neben dem Freizeitpark an der Stadtgrenze liegt. Von 12 bis 18 Uhr gibt es ein buntes Programm für Groß und Klein.
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Auch die Imker am Lehrbienenstand werden dabei sein. Um 14 Uhr führt der NaturRanger Björn Lindner durch den angrenzenden NaturschutzPark.
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Es lohnt sich jedoch, einen Ausblick auf die weiteren Jahresaktivitäten der Naturwacht zu werfen. Am 29. und 30. April werden besondere Führungen angeboten. Am Samstag lädt NaturRanger Björn Lindner zur „Amphibienwanderung“ ein. Am Sonntag zeigt die Heilpraktikerin S. Schulz Heilpflanzen am Wegesrand.

Am 1. Mai lädt die Naturwacht zum NaturschutzPavillon unter dem Motto „Komm lieber Mai“ ein. Besonders musikalisch wird es dann am 21. Mai von 10 bis 12 Uhr. Es werden wieder Alpenklänge über Marienfelde erklingen.
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Eine ganz besondere Attraktion! Die Alphornbläser der Leo Kestenberg Musikschule bringen auf dem Alpengipfel die ganz besonderen ursprünglichen Töne zu Gehör.

Am 3. Juni wird von 15 bis 17 Uhr eine Führung angeboten, die einen besonderen Bezug zu dem Ort der Veranstaltung hat. Das Thema „Von der Kippe zum NaturschutzPark-Mülldeponie Marienfelde“ ist so Besonders, weil aus einer früheren Müllkippe in den letzten Jahren eine wunderschöne Oase entstand. Anhand einer Abbruchkante wird gezeigt, wie problematisch und nicht abbaubar zum Beispiel Plastiktüten sind.

Am 17. und 18. Juni beteiligt sich die Station wieder mit vielen Angeboten an Führungen am Tag der Stadtnatur.

Bevor es dann am 1. Oktober mit Imkern, Jägern, Falknern und Jagdhornbläsern einen herbstlichen Ausklang gibt, wird natürlich auch wieder jede Menge für die JuniorRanger „Zwiebelfrösche“ und während der Ferien in der „Grünen Schule“ angeboten. Die JuniorRanger treffen sich regelmäßig in der Naturschutzstation, erkunden die Natur und helfen auch bei der Naturpflege mit.

Die Naturschutzstation präsentiert sich mit den grünen Klassenzimmern, in denen sich alles um unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt, Landwirtschaft und das Thema Müll dreht.
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Die Projekte „Auf der Kippe“ (Stiftung Naturschutz) zum Thema Müllverwertung, -vermeidung und -recycling und „Vom Acker auf den Tisch“ (Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz) zum Thema Landwirtschaft werden präsentiert. Der sehr interessante Lehrbienenstand des Imkervereins Lichtenrade stellt eine gute fachliche Aufwertung des Bildungsangebotes dar. Die BSR informiert mit „Trenntstadt Berlin“ über Mülltrennung.

Schulen und Kitas sind herzlich willkommen. Es kann eine Natur- und Müllrallye absolviert werden oder die Erlebnisstationen auf der Naturschutzstation unterstützen die Projektarbeit. Beim Unterricht in der Natur können lebendig und anschaulich Umwelthemen betrachtet werden.

Bestandteil der landschaftspflegerischen Tätigkeiten der Naturwacht sind die Pflege und Renaturierung von Gewässern, die Anlage von Kleinstlebensräumen für trockenheitsliebende Arten, die Anlage und Pflege von Schichtholzhecken als artenreiche Lebensräume und die Errichtung von Lebensräumen für Zauneidechsen.
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Diese kleine heimische Eidechse ist, neben der Knoblauchkröte und dem Moorfrosch, eine der drei Biodiversitätsarten im NaturschutzPark Marienfelde.

Es gibt viele wichtige örtliche und überörtliche Partner der Naturschutzstation und der Naturwacht Berlin. Besondere Unterstützter sind die Stiftung Naturschutz Berlin, die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz, die Wohnungsbaugesellschaft „degewo“, das UnternehmerNetzwerk Motzener Straße und von der BSR „Trennstadt Berlin.“
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Einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Naturherrlichkeiten in Marienfelde haben NaturRanger Björn Lindner und Naturpädagogin Nathalie Bunke, die mit tatkräftiger Unterstützung einiger Helferinnen und Helfer und jeder Menge Idealismus dieses kleine Natur-Wunder geschaffen haben.

Der Besuch der Naturschutzstation und vom Naturpark in Marienfelde sind ein Ausflug in eine ganz besondere Natur und fast so etwas wie Urlaub auf dem Land: Eine grüne Oase für Körper und Geist! Aber hier wird auch der Bildungsauftrag ganz anschaulich umgesetzt, indem den Kindern die Natur ganz praktisch vermittelt wird.

Von April bis Oktober lohnt sich ein Besuch auf der Naturschutzstation, denn dort gibt es immer etwas zu Lernen, zum Staunen, zum Wohlfühlen und Entspannen.

Thomas Moser

Naturschutzstation Diedersdorfer Weg 3, 12277 Berlin

WERDI April/2017:
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Großvater Elektriker, Vater Elektriker, Bruder und Sohn Elektriker und ein Freund, der im Energie-Museum in Steglitz ehrenamtlich arbeitet... wenn das kein Grund zum Besuch des Energie-Museums ist.
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Weil ich aber wirklich nicht der Techniker vorm Herrn bin, war die Expressführung genau das Richtige für mich. Circa 75 Minuten ging es über vier Stockwerke durch interessant gestaltete Räume. Um es gleich zu sagen: Hier kann man nicht einfach hingehen, hier muss man sich zur Führung anmelden, die jedoch regelmäßig angeboten werden. Aber das lohnt sich!

Auf der Website vom Energie-Museum heißt es: "Der „Förderkreis zur Sammlung historischer Anlagenteile und Geräte aus der Technik der Strom- und Wärmeversorgung Berlins e.V.“ wurde am 10. Mai 2001 von 30 Mitarbeitern und Pensionären der damaligen Bewag AG gegründet. Der gemeinnützige Förderverein, der jedem Interessierten offensteht, betreibt auf dem Gelände des Umspannwerks Steglitz der Stromnetz Berlin GmbH im Gebäude der ehemals weltweit größten Batteriespeicheranlage das Energie-Museum Berlin."

Hier kann man zum Beispiel den schwarzen Schalter sehen, mit dem der damalige Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen 1994 das Stromnetz von West-Berlin mit der 380-kV-Verbindung in Betrieb nahm. Nach 42 Jahren Eigenversorgung war endlich der Standortnachteil beseitigt.
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Der rote Schalter wurde extra noch einen Tag vorher auf Initiative Dipl. Ing Horst Kreye, den damaligen Verantwortlichen und heutigen 1. Vorsitzenden vom Verein und Führer der Expressführung, ausgetauscht... "die politische Farbe sollte doch stimmen", meinte lächelnd Kreye bei der Führung. Diepgen fand es gut.
Das ist nur eine kleine Geschichte.
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Horst Kreye erklärt das mit dem Stromausfall in Lichtenrade...
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Glühbirne vom Hardenbergplatz, etwas größer (20.000 Watt)
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Rohrpost live...

Man kann die große Glühbirne bewundern, die den Hardenbergplatz beleuchtete oder riesige elektrische Schalter ausprobieren und auch eine Rohrpostanlage im Betrieb sehen.

Von Kraftwerktechnik, Fernwärme, riesige Schaltanlagen, Netztechnik und Transformatoren, Telefonen, alte "Waschmaschinen", bis zu riesigen Glühbirnen ist vieles zu bestaunen. Die Spezialführungen gehen natürlich in die Tiefe; die Express-Führung soll Lust auf mehr machen. Das ist jedenfalls 100%ig gelungen.

Ein Besuch lohnt sich!

Thomas Moser (auch Fotos) -Nicht-Elektriker, "Schreiberling" und "Knipser"

http://www.energie-museum.de

Nächste Expressführung am Samstag, 24. Juni 2017 (11-12 Uhr)

Internationale Museumstag Sonntag, 21. Mai 2017 (11-16 Uhr)

Oder über Facebook: https://www.facebook.com/emberlinsteglitz/?fref=ts

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... so sah ein Fernschreiber aus...
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... so liebe Kinder sah ein Telefon aus...