Dienstag, 28. Juni 2016

Damit es wieder tüchtig „summt“

Stromnetz Berlin engagiert sich für die Bienen und unterstützt den „Bienentag im NaturschutzPark Marienfelde“ am 2. Juli.


Für Naturfreunde ein Ausflugstipp, für Familien willkommene Abwechslung, für Interessierte ein umfassendes Informationsangebot. Das alles bietet der erste Bienentag im NaturschutzPark Marienfelde (Diedersdorfer Weg/ Ecke Straße 478, 12277 Berlin-Marienfelde) am Sonnabend, dem 2. Juli 2016, von 10 bis 17 Uhr. Veranstaltet vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg soll der Bienentag auf unterhaltsame Weise Informationen über den in unserer Region zunehmend bedrohten „Honiglieferanten“ aber auch über andere heimische Tierarten vermitteln. Die Schirmherrschaft hat der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel übernommen.




Auszug aus dem Programm für Jung und Alt:

- Eröffnung durch die Alphörner der Leo Kestenberg Musikschule (weiterer Auftritt im Laufe des Tages)

- Kostenlose Verkostung von Berliner Honig am Stand der Berliner Imker

- Stündliche Führungen durch das „Grüne Klassenzimmer“ (Lehrpfad, der Flora und Fauna der Region erklärt / Anmeldungen sind am Eingangsbereich erforderlich)

- Besichtigung des Bienenlehrstandes, Imker erklären wie der Honig ins Glas kommt. „Schauschleudern des Honigs“

- Naturquiz für Kinder:

   Anhand einer Quizkarte entdecken Kinder den Naturpark Marienfelde und beantworten

   Fragen rund um die dort ansässige Tierwelt. Jede richtig ausgefüllte Karte wird mit 

   einem kleinen Geschenk belohnt

-  Pflanzaktion bienenfreundlicher Balkonblumen (zum Mitnehmen)

- Firmenpräsentationen der Kooperationspartner Stromnetz Berlin GmbH, degewo, Initiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ und Edeka sowie der Vattenfall Umweltstiftung

Die Veranstaltung wurde möglich durch das Engagement regionaler Partner, wie degewo, Edeka Schrader, Stilbrand, Initiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ und Stromnetz Berlin.

Alle Fotos Thomas Moser


 


Foto v.l.n.r.: Robert Pagel (Rock-Ini), Erhard Pietsch (Druckcenter Berlin), Philipp Seifert (FACES), Christian Körper (Rock-Ini), Carsten Siebke und Tobias Kellermann (stilbrand), Helmut Riedel (Radio Möller), Jutta Kaddatz (Sportstadträtin), Katharina Chmielecki (Bez.- Amt), Michael Rinke (nitz + nitz), Henning Hamann (MedienPoint), Regina Körper (Sponsorin), Sven Regen (Druckcenter), Angelika Schöttler (Bezirksbürgermeisterin), Thomas Biersack (PSD Bank), Jürgen Siegismund (Stromnetz Berlin), Rainer Schwarz (Jugendamtsdirektor), Petra Dittmeyer (BVV-Vorsteherin), Oliver Schworck (Jugendstadtrat), Marlies Königsberg (Tempelhofer Journal), Rainer Tepasse (DEGAS), Philipp Mengel (Spielfestleiter), Andie Kraft (Vorsitzender CPYE e.V.), Rainer Hoffmann (Sportamtsleiter), Sven Perschmann (Technischer Leiter), Ed Koch (Veranstaltungsleiter) Foto: Thomas Moser.

Am 8. Juli um 18 Uhr startet der 33ste Rocktreff im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf.

 

16 Bands spielen am Freitag (bis 23.00 Uhr), Samstag (16.00 – 23.00 Uhr) und Sonntag (16.00 – 20.00 Uhr).

Am Samstag, dem 9., und Sonntag, dem 10. Juli 2016, findet – ebenfalls im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf, Prühßstraße 90 Ecke Andlauer Weg – bei freiem Eintritt das Spielfest für Kinder und Jugendliche statt. Das Spielfest feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen.

Traditionell laden der Veranstalter, das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg, und die Kooperationspartner CPYE e.V., Rock-Ini Tempelhof und MitSpielen e.V. die Sponsoren und Unterstützer zu einem Get-Together im Vorfeld der Veranstaltung ein.


Rocktreff-Schirmherrin Petra Dittmeyer hat von einer Urlaubsreise den Rocktreff-Moderatoren Christian Körper und Andie Kraft je ein passendes T-Shirt mitgebracht.

Veranstalter Jugendstadtrat Oliver Schworck, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer sowie Andie Kraft vom Trägerverein CPYE e.V. und Philipp Mengel vom MitSpielen e.V. informierten die Sponsoren über das geplante Programm.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler

Sportstadträtin und stell. Bezirksbürgermeisterin Jutta Kaddatz stellt den Sportplatz zur Verfügung

300 Bands haben sich beworben, um beim Rocktreff dabei sein zu können, und mit 31 Spiel- und Mitmachangeboten wartet das Spielfest auf. Gedankt wurde den Sponsoren für ihr großmütiges Engagement, und vor allem den rund 60 ehrenamtlichen Helfer_innen der Rock-Ini und den 140 Ehrenamtlichen des Spielfestes. Die Bands mit einbezogen sind knapp 300 Ehrenamtliche in die Veranstaltung involviert. Nach einem Jahr Vorbereitung hoffen alle Beteiligten nun nur noch auf eines: Schönes Wetter.

Andie Kraft bedankt sich. Daneben Petra Dittmeyer, Oliver Schworck, Angelika Schöttler und Philipp Mengel


Jugendamtsleiter Rainer Schwarz im Gespräch mit Philipp Mengel

Veranstaltungsleiter Ed Koch erläutert die informativen Unterlagen...

...und alle schauen gleich nach.

Jugendstadtrat Oliver Schworck freut sich über die Veranstaltung.

Carsten Siebke (stilbrand), Helmut Riedel (Radio Möller), Michael Rinke (nitz + nitz)

Erhard Pietsch und Sven Regen vom Druckcenter Berlin druckten ein hochwertiges Programmheft und auch für das Frühstück eine eigens gefertige Broschüre; daneben der Sponsor Jürgen Siegismund von Stromnetz Berlin


Philipp Mengel sorgt für Unterhaltung, kurz und knackig seine kleine Ansprache.

MedienPoint-Macher Henning Hamann ist auch beim Spielfest dabei; hier mit Stadtrat Oliver Schworck
Alle Fotos: Thomas Moser


 


Kleiner Fotospaziergang am Sonntag (19. Juni 2016).

Viele Angebote für Kinder...


...und Informationen gab es...

Hier ging es hoch hinaus...

Auch die MdB Mechthild Rawert gab sich die Ehre...

Gesichtet wurden auch (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): BzBm Angelika Schöttler, Stadtrat Oliver Schworck, MdA Frank Zimmermann...

und Reginalleiterin des Jugendamtes Claudia Dorow, Leiter der Jugendförderung Manfred Schulz und der Bezirksverordnete Mairus Feldkamp.


Ein schönes Fest!

Fotos: Thomas Moser


 

Es war wieder etwas ganz Besonderes! Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg wurden am 3. Juni 2016 Verdienstmedaillen an langjährig ehrenamtlich tätige Menschen und der Förderpreis des Bezirkes verliehen.


Die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler freut sich darüber, dass im Rahmen einer würdigen Feierstunde acht Ehrenamtliche in diesem Jahr für ihr besonderes und nachhaltiges Engagement um die Allgemeinheit geehrt werden: „Für unsere Gesellschaft ist das persönliche, ehrenamtliche Engagement unverzichtbar. Bürgerschaftliches Engagement bildet die Basis unserer Demokratie und unseres demokratischen Selbstverständnisses. Ohne den Gemeinschaftssinn und Einsatz der freiwilligen Helferinnen und Helfer wäre in unserem Land und auch in unserem Bezirk vieles nicht möglich. Sie sind es, die unermüdlich – zum Teil über Jahrzehnte – in Vereinen und Einrichtungen in ihrer Freizeit helfen und mitgestalten.“

Eine Jury, die aus Mitgliedern des Bezirksamtes, der Bezirksverordnetenversammlung und einiger gesellschaftlicher Gruppen zusammengesetzt ist, war auch in diesem Jahr für die Prüfung und Auswahl der Vorschläge zuständig.

Der Förderpreis wurde diesmal geteilt

Den Förderpreis des Bezirkes teilten sich diesmal, mit je 500 Euro, der Lichtenrader BC 25 und das ehrenamtliche Team des Café Ulrich.

Der Lichtenrader Fußballclub engagiert sich neben seiner normalen Arbeit auch für Flüchtlinge. Sie kümmern sich um geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene der Einrichtung am Kirchhainer Damm. Einige der dort untergebrachten Jugendlichen haben beim Lichtenrader BC eine neue Heimat gefunden. Die Ehrung nahm die Stellvertretende BVV-Vorsteherin Martina Zander-Rade vor.

Vom LBC 25 nahm die Ehrung der 1. Jugendleiter Peter Noack entgegen.
Das Café Ulrichs ist ein Treffpunkt für Menschen mit HIV / Aids, deren Freundinnen und Freunde und Zugehörige. Darüber hinaus ist es ein Netzwerk in der Nachbarschaft vom Nollendorfplatz. Das Café Ulrichs wird ausschließlich von ehrenamtlich Tätigen organisiert. Die Berliner Aids-Hilfe e.V. ist Träger des Cafés.

Die Laudatio hielt der Bezirksverordnete Matthias Steuckardt (Foto 2.v.re.stehend).

Geehrte Ehrenamtliche arbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen

Henning Hamann hat als ehrenamtlicher Leiter des MedienPoints Tempelhof durch seine Leistung und Kreativität geschafft, die Einrichtung, die berlinweit in der Trägerschaft des Kulterring e.V. ist, im Bezirk zu einem wichtigen sozialen und kulturellen Anziehungspunkt für alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten zu etablieren.

Die BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer begleitet schon jahrelang den MedienPoint und hielt zu Ehren von Henning Hamann die Laudatio. Der MedienPoint ist Medienumschlagplatz, Bibliothek, Kaffeetreffpunkt, Kiezoase, Antiquariat, Soziallladen und Galerie für vielfältige Ausstellungen.

Henning Hamann hier in seinem Element: Eine Ausstellungseröffnung mit Petra Dittmeyer mit vielen James Last Exponaten (April 2015: Foto Moser)
Wie selbstverständlich engagiert sich Henning Hamann darüber hinaus mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des MedienPoints sehr erfolgreich bei den Spielfesten des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg.

Der umtriebige MedienPoint-Motor und die Seele der Einrichtung, Henning Hamann, hat den Laden in der Werderstraße zu einem kleinen aber bedeutenden Vorzeige-Kulturtreffpunkt in Tempelhof gemacht.

Thomas Schüler ist 1971 in die DLRG eingetreten und seitdem als Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst, Ausbilder und seit 1999 als Leiter der Verbandskommunikation tätig. Er organisiert interne und externe Veranstaltungen und betreute insbesondere die Hochwassereinsätze der DLRG in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Er ist der Netzwerker per Excelance und ist auch nach 45 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit ein kraftvolles Energiebündel.

Foto: Thomas Schüler (Moser)
Da er den Termin nicht wahrnehmen konnte, wird ihm die Ehrung später übergeben.

Bezirksstadtrat Oliver Schworck hielt die Laudatio in seiner Abwesenheit.

Moussa Issa lebt seit über 30 Jahren in Deutschland und engagiert sich freiwillig seit mehr als 10 Jahren in unterschiedlichen Bereichen für die Belange der Menschen in seinem Umfeld. Ob als Schulelternvertreter der Schöneberger Neumark-Grundschule, als Bewohnervertreter für den Bülowbogen-Kiez im Quartiersrat des Schöneberger Nordens oder als Mieterbeirat im Steinmetz-Kiez.

Ralf Koch (Foto re.) von der Katholischen Kirche nahm die Ehrung vor.

Elke Kannenberg ist als Familienbegleiterin im Ambulanten Kinderhospizdienst der Björn Schulz Stiftung 12 Jahren tätig. Sie wurde vor über 10 Jahren in eine Familie im Bezirk vermittelt, in der bei einem von drei Kindern eine sehr seltene neurologische Erkrankung diagnostiziert worden war, die in der Regel nur mit einer kurzen Lebenserwartung einhergeht. Elke Kannenberg engagiert sich in der Familie und ermöglicht, dass die Mutter die mit den Jahren schwerer und aufwändiger werdende Pflege leisten kann.

Die Laudatio hielt die Bezirksverordnete Ingrid Kühnemann (Foto re).

Frank Löbbert ist im zehnten Jahr seines ehrenamtlichen Engagements in der Berliner Aids-Hilfe. Er ist ehrenamtlich im Team „Freunde im Krankenhaus“ aktiv. Das Team engagiert sich im Vivantes Klinikum Auguste Viktoria. Jeden Sonntag organisiert Hr. Löbbert zusammen mit dem ehrenamtlichen Team das „Café Viktoria“, einen Kaffeeklatsch für Patientinnen und Patienten der HIV-Stationen, deren Angehörige und Freunde.

Die Stadträtin Dr. Sibyll Klotz nahm die Ehrung vor.

Jutta Pohl ist seit 11 Jahren engagiert im Werkhaus Anti-Rost e.V. – Aktiv im Alter. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Werkhauses und zeichnet sich darüber hinaus durch großes Engagement in Aufbau und Leitung von Gruppen aus. So konnten beispielsweise die Gruppe Tiffany, die Gruppe Acryl –und Aquarellmalen und das Frauencafé durch ihr Engagement ins Leben gerufen werden. Weiterhin ist sie in der Tischlerei bei der Durchführung von Kleinreparaturen und der Herstellung von Holzprodukten tätig.

Die Laudatio hielt die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (Foto re).

Gerd Thomas macht sich seit vielen Jahren mit seinem ehrenamtlichen Engagement im Sport für den Bezirk verdient. Er ist seit fast 20 Jahren beim FC Internationale Berlin aktiv, seit 14 Jahren ist er Mitglied im Vereinsvorstand. Der FC Internationale vereint über 40 Nationalitäten im Verein, die friedlich miteinander umgehen und spielen.

Die Laudatorin, Bezirksstadträtin Jutta Kaddatz, ehrte Gerd Thomas für seine Arbeit.

Christina Baradari ist schon viele Jahre im Tier- und Umweltschutz aktiv. Angefangen hat ihr Engagement, als streng geschützte Brutstätten des Mauersseglers im Nachbarhaus zerstört wurden.


Die Laudatio hielt die Bezirksverordnete Melanie Kühnemann.

Die feierliche Veranstaltung fand im Goldenen Saal im Rathaus Schöneberg statt und wurde musikalisch von der Jazz-Schule Berlin umrahmt.

ToM

Fotos BA T-S (sofern nicht gesondert gekennzeichnet)

4. Mai 2016 Der Regierende Bürgermeister Michael Müller war in seinem Wahlkreis 4 in Tempelhof unterwegs. Es stand ein Geschäftsstraßenspaziergang auf dem Tempelhofer Damm mit dem Vorstand der Unternehmerinitiative Te-Damm an. Natürlich läutet sich der Berliner Wahlkampf so langsam ein; diese Art von Kiezbesuchen gehören jedoch auch so zum regelhaften Standardprogramm des Regierenden Bürgermeisters.


Foto: vorne v.lks.n.re. Tobias Mette von der UT Te-Damm, vom Einkaufszentrum Tempelhofer Hafen Centermanagerin Victoria Esser, Michael Müller; 2. Reihe Jan Rauchfuß, Frank Zimmermann
Vom Vorstand der Unternehmerinitiative begleiteten Tobias Mette, Robert Hahn und Andrea Jensch den Tempelhofer SPD-Abgeordneten Michael Müller. Die Unternehmer-Initiative Te-Damm ist ein Zusammenschluss mehrerer Geschäftsleute, Anwohner, Eigentümer und Dienstleister am Gewerbe- und Wohnstandort Tempelhofer Damm. Die Initiative ist im Juli 2014 offiziell gegründet wurde. Das Netzwerk verfolgt das Ziel, die Attraktivität des Te-Damms sowohl für die Wirtschaft, als auch für das Leben, Arbeiten und Lernen in Tempelhof zu erhöhen. Zu den gut 40 Mitgliedern gehören u.a. STADT UND LAND, Karstadt Tempelhof, Tempelhofer Hafen, Hahn Bestattungen, Rausch Gardinen und die BARMER GEK. Das Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade arbeitet eng mit der Tempelhofer Initiative zusammen.

Los ging es im Hafengelände...
Beim Spaziergang, der im flotten Tempo absolviert wurde, waren der Mariendorfer SPD-Abgeordnete Frank Zimmermann, MdA, und der SPD-Fraktionsvorsitzender in der BVV Tempelhof-Schöneberg, Jan Rauchfuß, dabei.


Treffpunkt war das Einkaufszentrum Tempelhofer Hafen, wo die Centermanagerin Victoria Esser den Abgeordneten Michael Müller begrüßte und die Situation rund um die Center-Aktivitäten erläuterte. Unmittelbar auf der anderen Seite des Teltowkanals kann man das imposante Ullsteinhaus sehen. Am jetzigen Wochenende findet das Hafenfest statt.

Weiter ging es zur Geschäftsstelle der BARMER GEK, die ihr neues Kundencentrum im Te-Damm Center, Tempelhofer Damm 198-200 hat.




Die 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenversicherung, die nach 15 Jahren wieder an den Te-Damm zurückgekehrt sind, betreuen circa 60.000 Versicherte. Regionalleiter André Stelter und die Landesgeschäftsführerin Gabriela Leyh sprachen mit der Spaziergangs-Delegation über die Situation der gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen.


Schräg gegenüber wartete vor dem Karstadt-Eingang die Filialleiterin Gudrun Röpke. Mit der Rolltreppe ging es bis in die oberste Etage. Gudrun Röpke erläuterte Veränderungspläne, dass beispielsweise das im Kiez sehr beliebte Restaurant lichtdurchlässiger gestaltet werden soll. 1967 wurde das Warenhaus am Tempelhofer Damm von der Karstadt AG übernommen. Am 17.10.1991 wurde nach 20 Monaten Bauzeit die Filiale neu eröffnet. Karstadt Tempelhof ist Gründungsmitglied der Unternehmerinitiative Te-Damm.

Peter Huber vom Photo Centrum Huber begrüßt Michael Müller


Weiter ging es zum Photo Centrum Huber, kurz vor dem Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 177. Wer kennt dieses etablierte Photogeschäft nicht? Peter Huber hat das Geschäft Mitte der 80er Jahre übernommen. Das Unternehmen hat in 2016 die Auszeichnung „1a Unternehmen“ in der Kategorie Fotostudio vom Branchendienstverlag „markt intern“ erhalten.


Auf dem weiteren Weg erläuterte Tobias Mette von der Te-Damm-Initiative, dass vor dem Rathaus Tempelhof ein Sommerfest geplant ist. Der Initiative bringt in diesem Jahr auch eine neue vierte Te-Damm-Taler Auflage raus. Dieser Gutschein in Münzenform ist bei den Tempelhofern sehr beliebt und sorgt so auch dafür, dass die Geschäftsstraße zur Adventszeit feierlich beleuchtet werden kann.


Weiter ging es zur letzten Station, der Textilstickerei Avanta, die kurz vor dem S- und U-Bahnhof Tempelhof mit der Hausnummer 121 zu finden ist.




Die junge Firma ist sehr glücklich mit ihren Geschäftsräumen, die sehr zentral liegen und somit gut erreichbar sind. Auch wenn es hier mit freien Parkplätzen durchaus schwierig werden kann. Die Stickerei Avanta ist eine auf Textilveredelung spezialisierte Textilstickerei, die einzige in Tempelhof seit Sommer 2015. Das Familienunternehmen aus Leipzig wurde durch Tugba und Ömer Ayranci, beide gelernte Schneider, gegründet. Vor genau fünf Jahren begab sich das junge Ehepaar mit einer „Einkopfstickmaschine“ in die Stickwelt. Zum Sortiment gehören Embleme, Wappen, Abzeichen und Fahnen. Zum Kundenstamm gehören Polizei, Feuerwehr und auch die Bundeswehr. Das Unternehmen, das auch im Internet präsent ist, sucht für die Werkstatt noch Erweiterungsflächen.

Die Stickerei Avanta ist das jüngste Mitglied der Unternehmerinitiative Te-Damm, eingetreten im April 2016. Auch eher geringe Auflagen, beispielsweise Qualitätshemden mit Logos, werden gerne für Vereine und Firmen bestickt.


Foto v.lks.n.re.: Jan Rauchfuß, unbekannt-gehört zum Geschäft, Frank Zimmermann, Ömer und Tugba Ayranci, Michael Müller, Andrea Jensch, Tobias Mette und Robert Hahn

Bei dem Geschenk für Michael Müller, ein Wappen mit der Berliner Fahne, legt Chef Ömer auch selbst Hand an. Man hat den Eindruck, dass sich Michael Müller in diesem Familienunternehmer sehr wohl fühlte, vielleicht, weil der Betrieb ein wenig an die väterliche Druckerei erinnerte.

Zwei Stunden Te-Damm, fast im Dauerlauf, war für die Te-Damm-Initiative wichtig, denn so konnte sie ihre Bemühungen und auch kleine Sorgen rund um die Entwicklung am Tempelhofer Damm erläutern. Michael Müller hörte interessiert zu und hat so seine Heimat noch etwas näher kennengelernt.

Thomas Moser (auch alle Fotos)


 

Bildungsreise nach Straßburg erweiterte den Blick…

April 2016 Wie kommt man Europa ein wenig näher? Eine Möglichkeit ist, dass man nach Straßburg bzw. französisch „Strasbourg“ fährt. Strasbourg bezeichnet sich neben Brüssel als Europäische Hauptstadt.


Eine 24-köpfige Berliner Gruppe machte sich mit dem Zug auf den Weg ins Elsass. Es war jedoch keine herkömmliche Städtereise, sondern es handelte sich um eine mit viel Inhalt vollgepackte Bildungsreise.

Zwei Tage straffes Programm rund um die europäisch-politischen Institutionen erwartete die Gruppe. Für die An- und Abreise mit der Bahn war jeweils fast ein Tag eingeplant. Eingeladen hatte die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert (SPD), die vom Bundestag in den Europarat gewählt wurde. Insgesamt wurden aus Deutschland 18 Mitglieder und Stellvertreter_innen, entsprechend der Parteienstärke im Bundestag, in die Parlamentarische Versammlung des Europarates gewählt.

Eine bunte engagierte Besuchergruppe

In der bunt zusammengesetzten Besuchergruppe trafen sich aus dem gesamten Bezirk Tempelhof-Schöneberg viele ehrenamtlich Tätige und auch Menschen, die im Nachbarschaftsbereich und den vielfältigsten gesellschaftlichen Bereichen tätig sind. Beispielsweise war jemand dabei, der im Nachbarschaftsheim Schöneberg für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, ein anderer ist bei der DLRG-Schöneberg aktiv und auch Aktive der Bürgerinitiative Stolpersteine B 96 durften an der Fahrt teilnehmen. Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt der vielen Tätigkeitsbereiche. So wurden ganz nebenbei, zusätzlich zur politischen Bildung, neue Kontakte geknüpft und alte Kontakte wieder belebt. Besonders die ehrenamtliche Arbeit lebt von dieser engen Vernetzung der engagierten Bürgerinnen und Bürger.

Um es vorweg zu sagen, man hat eine ganze Menge über die europäischen Institutionen gelernt. Es ist fast ein wenig peinlich, wie wenig man über die unterschiedlichen Institutionen weiß. Selbst politisch sehr interessierte Menschen konnten hier noch einiges lernen. Ein studierter Politologe zeigte sich erstaunt, wie wenig er von der praktischen Arbeit der Institutionen wusste.

Das Europaparlament tagt jeden Monat in Straßburg

Als Erstes ging es vom Hotel mit der Straßenbahn ins Europaparlament.




Etwas außerhalb der Stadt liegt der riesige Rundbau. 28 Mitgliedsländer treffen sich eine Woche im Monat zur offiziellen Sitzung in Straßburg. Zu diesen Zeiten ist in dem Gebäude richtig Betrieb. Circa 4.500 Menschen tummeln sich dann hier. Neben den insgesamt 751 in den Mitgliedsländern direkt gewählten Parlamentariern, die sich regelhaft in 8 Fraktionen aufteilen, gibt es jede Mengen Beschäftigte. Allein 700 bis 1.000 Dolmetscher sind damit beschäftigt, die Sprachenvielfalt für Alle händelbar zu machen.


24 Haupt-Sprachen werden angeboten. Der Großteil der Europaarbeit findet jedoch in den restlichen Wochen in Brüssel statt. Dann ist im Parlamentsgebäude in Straßburg, bis auf die Besuchergruppen, kaum etwas los.

Als die Rawert-Gruppe in Straßburg war, war der große Rundbau wie ausgestorben. Da macht man sich schon Gedanken, ob die Aufteilung der Tagungsorte unter rein finanziellen Gesichtspunkten sinnvoll und vertretbar ist. Nun gut, Demokratie hat natürlich auch seinen Preis…

Ein französischer Europabeamter zeigte die Räumlichkeiten und erläuterte einige symbolhafte architektonische Besonderheiten. Eine Juristin erklärte im „Margaret Thatcher Saal“ die Aufgabenstellungen der europäischen Institutionen und berichtete von den Höhepunkten des letzten Plenums, das in der vorherigen Woche stattfand. Hauptpunkte waren das Flüchtlingsabkommen der EU mit der Türkei, Sofortmaßnahmen für Flüchtlinge von Europa, die Enthüllungen über die „Panama Papers“ und Maßnahmen zur Terrorbekämpfung. Auch wurden neue Datenschutz-Vorschriften angenommen.

Ein bisschen Straßburg-Gefühl muss schon sein

Dann hatte die Gruppe etwas Zeit für einen Stadtrundgang.


Dabei wurden der imposante Straßburger Münster, die Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg, besichtigt und die schöne Städtearchitektur einschließlich des charmanten Viertels „La Petite France“ bestaunt.




Besonders beeindruckte die Gruppe die Kathedrale mit der Astronomischen Uhr mit Glockenspiel und beweglichen Figuren. Der Turm gibt mit einer Höhe von 142 Meter eine gute Orientierung in der Stadt. Er ist weit über dem naheliegenden Rhein sichtbar.

Die Erläuterungen gab uns die Straßburger-Reiseleiterin, die die Gruppe immer pünktlich zu den nächsten Terminen lotste. Begleitet wurde die Gruppe von Manuela Harling aus dem Büro von Mechthild Rawert.

Bei der Bootsfahrt durch die Kanäle der Stadt, die circa 275.000 Einwohner hat (nicht mal so groß wie der Bezirk Tempelhof-Schöneberg mit rund 338.000 Einwohnern), konnte die Schönheit der Stadt aus einer anderen Perspektive erlebt werden.


Die Fahrt ging bis zu den etwas auswärts gelegenen europäischen Institutionen.

Der DLRG aktive Mitfahrer Thomas Schüler nahm danach die Gelegenheit wahr, die Feuerwehr in Straßburg auf eigene Faust zu besuchen: „Ich liebe Feuerwehren, fotografiere und besuche überall Feuerwachen und Feuerwehrautos und sammle Feuerwehrabzeichen.“


Als DLRG-Vertreter hat Thomas Schüler oft „beruflich“ Kontakt zur Feuerwehr. Jetzt hat die Straßburger Feuerwehr einen direkten Kontakt, wenn sie mal wieder zu den Feuerwehr-Wettkämpfen nach Berlin reisen.


Straßburg ist eine pulsierende Stadt mit interessanten Bauten, die von verschiedenen Kanälen durchzogen wird.


Viele Menschen sprechen Deutsch, wobei jedoch die Sprache bei den jungen Menschen an Bedeutung stark abgenommen hat. Wenn man von Straßburg redet und schreibt, müssen natürlich die Störche erwähnt werden, die Wahrzeichen der Stadt sind.

Auch Brezeln, Flammkuchen und ein lecker zu einer Rose geformtes Speiseeis gehören zu Straßburg. Aber nach den Attentaten von Paris und Brüssel gehört an den neuralgischen Punkten der Stadt auch eine verstärkte Militärpräsens dazu.

Der zweite Tag mit Europarat und Europäischen Gerichtshof: Schutz der Menschenrechte

Was ist das, die Parlamentarische Versammlung des Europarats, bei der auch Mechthild Rawert die deutschen Interessen vertritt? Der zweite Tag fing mit dem direkten Erleben einer Versammlung im Europarat an.


Wegen des Besuchs des Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, und wegen der Anwesenheit des türkischen Ministerpräsidenten, Ahmet Davutoğlu, waren die Sicherheitsvorkehrungen nochmals verstärkt. Vor dem Parlamentsgebäude demonstrierten lautstark Kurden für ihre Rechte.

Aber erstmal etwas Theorie: Der größte Unterschied ist der, dass hier 47 Mitgliedsstaaten -darunter auch die 28 Mitglieder der Europäischen Union- vertreten sind. Im Europarat sind Staaten von Albanien bis Zypern vertreten, auch ist grundsätzlich die Russische Föderation vertreten. Nur Weißrussland ist noch nicht Mitglied im Europarat. Europarat ist also eine viel größere Staatengemeinschaft, als „nur“ die Europäische Union. Der Europarat wurde am 5. Mai 1949 gegründet.


Deutschland stellt aus dem Bundestag 18 Mitglieder. Der Schwerpunkt der Arbeit des Europarates liegt bei den Menschenrechten. Beim Besuch der Berliner Gruppe sprach als Gast der Präsident der Europäischen Kommission, Jean Claude Juncker. Nach seiner Rede hatten einige Abgeordnete die Möglichkeit, jeweils innerhalb von 30 Sekunden eine Frage zu stellen. Strenge Regeln! Es ging um Schengen, Flüchtlinge, Haushalt und natürlich auch Deutschland und seine „Beziehung“ zu Angela Merkel. Im Europarat sitzen die Abgeordneten bunt gemischt, das heißt, dass Nationalität und Partei bzw. Fraktion bei der Sitzordnung ganz bewusst keine Rolle spielen. Es geht nur nach dem ersten Buchstaben des Nachnamens.

Juncker, der seine Rede in deutscher Sprache hielt, brachte die Relation von Europa auf den Punkt. Europa stellt 4 % der Weltbevölkerung. Damit wollte er darauf hinweisen, dass Europa zwar eine Verantwortung und Gewicht hat, andererseits aber auch nicht der Nabel der Welt ist. Jedenfalls kam dies als Botschaft an; eine sympathische bescheidene Einordnung in die Weltordnung.


Bei der anschließenden Diskussion mit Mechthild Rawert konnten vertiefende Fragen gestellt werden. Viermal im Jahr trifft sich die Parlamentarische Versammlung des Europarates. Zwischendurch tagen Ausschüsse und Unterausschüsse. Rawert ist stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Gleichstellung und Antidiskriminierung und arbeitet seit 2014 für 2 Jahre als Vorsitzende des Unterausschusses zu Fragen von Menschen mit Behinderungen.

Zurzeit schreibt sie an ihren Bericht zum Wahlrecht für Menschen mit Behinderungen. Weitere Themen der Diskussion mit Mechthild Rawert waren Fragen zur Istanbul-Kommission „Gewalt gegen Frauen“ und die Sorge über einen Rechtsruck im Europarat.

Zu guter Letzt wurde noch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte besucht.


Dieses europäische Gericht ist nicht mit dem Europäischen Gerichtshof der Europäischen Union, der seinen Sitz in Luxemburg hat, zu verwechseln. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte nahm 1959 seine Tätigkeit auf. Er entscheidet über Individual- und Staatenbeschwerden, in denen Rechtsverletzungen der Europäischen Menschenrechtskonvention angezeigt werden. Die Konvention trat im Jahr 1953 in Kraft und ist ein völkerrechtlich-verbindlicher Vertrag. Wichtige Aspekte, wie das Recht auf Leben, ein faires Verfahren, Achtung des Privat- und Familienlebens, Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit, sowie der Schutz des Eigentum sind die Grundpfeiler.

Eine spannende, intensive und auch anstrengende Bildungsreise, die den Teilnehmern sichtlich große Freude bereitet hat.

Thomas Moser (auch Fotos, bis auf Gruppenfoto)



In der Kathedrale


 



Zusammen mit der betörenden Kirschblüte am Wochenende ein besonderes und leider nur kurzes Naturschauspiel
Seit Mittwoch erblühen die Tulpen im Britzer Garten – mit jeder Sonnenstunde öffnet sich eine neue Sorte und die Farbenpracht nimmt ständig Tag zu.
Schon jetzt ist der Andrang groß. Aber nicht nur die tausendfache Tulpenblüte zieht die Gäste in den Britzer Garten. Viele warten schon gespannt darauf, die weiße Blütenpracht der Kirschbäume am Massiner Weg zu bewundern. Das Britzer-Garten-Telefon stand in den letzten Tagen nicht mehr still, denn viele Tulpenfans wollten wissen, wann der betörende Anblick beginnt, der nur wenige Tage währt.


Die Tulpen dagegen sind noch länger zu bestaunen. Üblicherweise läuft Tulipan im Britzer Garten bis Mitte Mai – je nach Wetterlage.
Zum 14. Mal findet „Tulipan im Britzer Garten“ jetzt statt und zieht immer mehr Menschen in ihren Bann. Was gibt es auch Schöneres im Frühling, als die Blüte hunderttausender Tulpen in allen Farben – früher reisten viele dafür nach Holland!




ALLE FOTOS: Thomas Moser

Der Eintritt in den Britzer Garten kostet während der Tulpensonderschau für Erwachsene 3,00 €, erm 1,50 €. Jahreskarteninhaber 2016 haben freien Eintritt! Während Tulipan im Britzer Garten ist auch der Eingang Massiner Weg täglich geöffnet – danach nur an Wochenenden und Feiertagen.
www.britzer-garten.de
Eingänge:
Mohriner Allee                 U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181
Buckower Damm                S/U-Bhf Hermannstraße / Bus M 44
Tauernallee und Sangerhauser Weg    U6 Bhf. Alt Mariendorf / Bus 179


 

40 Jahre paperpress - Es wurde gefeiert und eine Ausstellung im MedienPoint

Das große Gästefoto: Gute Laune, tolles Wetter, logo: bei 40 Jahre Jugend- und Kommunalpresse im Bezirk!

Typisch Tempelhof? Was soll das denn sein? So viel fällt einem da gar nicht ein: Flughafen und Luftbrücke, Ullsteinhaus, ufaFabrik und was noch? Gar nicht so einfach dies zu sagen.

Die Publikation „paperpress“ gehört jedoch ganz sicher als ein Tempelhofer Ur-Gewächs dazu. Im Mariendorfer Jugendclub „Bungalow“ wurde vor 40 Jahren vom damaligen Leiter Ed Koch mit interessierten Jugendlichen eine kleine Zeitung gegründet, aber quasi privat organisiert. Das sah dann halt so aus, wie früher auch Schülerzeitungen aussahen: Engagiert und von der Machart eher einfach. Damals gab es noch keine Computer, mit denen es später viel einfacher ging. Mit der Schreibmaschine „Gabriele“ und mit sogenannten Ormig-Matrizen im Handkurbelbetrieb wurde eine Zeitung „gebastelt“.

So wurde noch geschrieben,

und so wurde gedruckt. Man roch es noch förmlich.

Hier der Teil der (ehemaligen) Redakteure, die beim Festakt dabei waren. Ed Koch, angesprochen auf die "Herrenriege": Besonders am Anfang haben noch viele Frauen mitgemacht und auch sehr gut geschrieben.

Zwei aktive und zehn Ehemalige paperpress-Aktive trafen sich bei der Ausstellungseröffnung. Foto: Reiner Hanke (eh. Vorstand), Matthias Rebentisch (eh. stellvertretender Chefredakteur), Mathias Kraft (aktuell Vorsitzender des Paper Press e.V. und zuständig für facebook), Uwe Januszewski (eh. Vorstand und Chefredakteur von 1977 bis 1992), Andie Kraft (eh. Redakteur, Internetseiten), Ed Koch (Gründer und aktuell Herausgeber und Vorsitzender des Vereins), Peter Mertin (Gründer), Stefan Grund (eh. Vorstand), Bernd Puhlmann (eh. Vorstand), Chris Landmann ( eh. Vorstand und von 1999 bis 2015 Chefredakteur), Andreas Schwager (eh. Redakteur und Fotograf), Frank Schubert (eh. Vorstand, Redakteur und Fotograf).

Von Anfang an war „paperpress“ ein Stachel im Jugendamtspelz. Da wurde kräftig gegen Ungerechtigkeiten, auch der Stadträte, angeschrieben. Später war Koch dann im Jugendamt sogar für Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Paper Press ist auch ein Verein und ein stadtbekannter Jugend- und Kommunalpolitischer Pressedienst. Die Seele und der Hauptschreiber ist nach wie vor Ed Koch. Wer mitreden will, muss „paperpress“ lesen. Man liebt „paperpress“, aber es soll auch Menschen geben, die „paperpress“ hassen, einfach nur doof finden oder ignorieren … besonders bei einigen Lieblingsthemen wird von „paperpress“ ganz schön vom Leder gezogen. Da gilt es manchmal nur noch den Kopf einzuziehen.

Alles was besonders in der Politik im Bezirk Rang und Namen hat... sie waren gerne hier: v.lks.n.re. Mr. PaperPress Ed Koch, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Gastgeber und MedienPoint-Meister Henning Hamann, BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer, ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin Walter Momper und Bezirksstadtrat Oliver Schworck

Eine tolle Leistung, egal ob man „paperpress“ mag oder nicht … soviel brennend aktuelle Informationen, Durchhaltevermögen und Energie ist bewunderungswert! Von mir persönlich herzlichen Glückwünsch an „paperpress“ und besonderen Glückwunsch an Ed! Auf gute Zusammenarbeit!

Im MedienPoint Tempelhof gibt es zum Jubiläum eine Ausstellung:

Bis zum 28. April 2016

MedienPoint Tempelhof (Ein Projet des Kulturring in Berlin e.V.)

Werderstr. 16, 12015 Berlin in der Nähe der ufaFabrik

Ed Koch begrüßte die Gäste.


Walter Momper begleitet schon lange PaperPress und meint, dass man PaperPress einfach lesen muss, damit man informiert ist.

Freunschaftlich verbunden-Freundliche Grußworte: Die BVV-Vorsteherin begleitet PaperPress seit der Bezirksfusion und fand es schon immer gut, dass PaperPress auch soviel aus der BVV berichtet.

Die Bezirksbürgermeisterin konnte Mr. PaperPress, Ed Koch, als Jugendstadträtin für die Öffentlichkeitsarbeit im Jugendamt gewinnen. Sehr persönliche Gruß- und Dankesworte, bei denen sogar Ed Koch etwas verlegen wurde.

Und noch viele andere Gäste gratulierten:


Martina Castello, Leiterin vom Kita-Eigenbetrieb. Ed Koch berichtet intensiv über diese Arbeit.

Euref-Chef Rainer Müller -Mitte- (PaperPress berichtet oft über den EUREF-Campus am Schöneberger Gasometer) im Gespräch mit Jürgen Siegismund vom Stromnetz Berlin (lks, auch hier ist PaperPress immer aktuell informiert) und Bezirksstadtrat Oliver Schworck.


Lichtenrader Volksparkchef ist mit Ed Koch, PaperPress, dem MedienPoint und dem Rocktreff/Spielfest in Mariendorf eng verbunden.

Erst gab es die Reden...



Die Gäste lauschen... hier u.a. der Fotograf Fred Baumgart (2.v.lks mit seiner Frau).


Petra Dittmeyer und Marlies Königsberg

Und unsere Bezirksbürgermeisterin gratuliert herzlich!

Dann überreichte die BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer ein Geschenk.

Draußen war es bei diesem Wetter besonders schön...


Kollegen vom Tempelhofer Journal: Karl-Heinz Kronauer und Marlies Königsberg.

Alle FOTOS: Thomas Moser

Aus paperpress:

Auf den Tag genau, am 7. April, vor 40 Jahren wurde paperpress von Ed Koch (damals Mitglied der SPD), und Peter Mertin (damals wie heute Mitglied der CDU) im Mariendorfer Jugendclub Bungalow gegründet.

Aus diesem Anlass zeigt der MedienPoint Tempelhof in der Werderstraße 13, 12105 Berlin, noch bis zum 28. April 2016, täglich bei freiem Eintritt von 10 bis 18 Uhr die Ausstellung „40 Jahre paperpress –50 Titelseiten aus 528. Ausgaben.“ Hinzu kommen viele Fotos von Künstlern und Politikern, die von paperpress in den letzten vier Jahrzehnten interviewt wurden. Zur Ausstellung gibt es kostenlos einen 60-seitigen Katalog, der – so lange der Vorrat reicht – mitgenommen werden kann. Das Team des MedienPoints hat sich wieder sehr viel Mühe mit der Gestaltung der Ausstellung gegeben.

Henning Hamann, Leiter des MedienPoints Tempelhof, und Ed Koch begrüßten zur Ausstellungseröffnung prominente Gäste aus der Politik, wie den früheren Regierenden Bürgermeister und Parlamentspräsidenten Walter Momper (SPD), Bezirksverordnetenvorsteherin Petra Dittmeyer (CDU), Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) und Jugend-, Ordnung-, Bürgerdienstestadtrat Oliver Schworck (SPD). Momper, Dittmeyer und Schöttler würdigten in kurzen Ansprachen die vierzigjährige Arbeit von paperpress. Der besondere Dank wurde für „eine stets gut kommentierte politische Berichterstattung in und über den Bezirk Tempelhof-Schöneberg hinaus“, wie es Petra Dittmeyer formulierte, ausgesprochen.

Angelika Schöttler nahm die Ausstellungseröffnung zum Anlass, sich bei Ed Koch ganz persönlich zu bedanken, mit dem sie in ihrer Eigenschaft als Jugendstadträtin und Vorgesetzte zehn Jahre lang vertrauensvoll zusammengearbeitet hat. paperpress habe viel getan, um Themen aus dem Jugendbereich zu verbreiten und zu begleiten.

Walter Momper erwähnte, dass er sich als Kreuzberger immer wieder freue, von den kommunalpolitischen Themen aus dem Nachbarbezirk zu erfahren, so zum Beispiel die abenteuerliche Geschichte über die Marienfelder Kleingartenkolonie Säntis-straße oder den Breslauer Platz in Friedenau.

Herzlich begrüßte Ed Koch die Geschäftsleiterin des Kita-Eigenbetriebs Süd-West, Martina Castello. Gerade das Thema Kindertagesstätten steht bei paperpress immer wieder im Blatt. paperpress hat sich über die Jahre, bei aller Wertschätzung der freien Träger, für den Erhalt eines Anteils an kommunalen Kindertagesstätten ausgesprochen, die sich heute in fünf Eigenbetrieben befinden.  Ein weiteres großes Thema in paperpress war und ist die Entwicklung auf dem EUREF-Campus in Schöneberg. Grund genug für Reinhard Müller an der Ausstellung teilzunehmen.  

Wenn auch paperpress mit seiner Berichterstattung die Kleingartenkolonie Säntisstraße nicht in Gänze retten konnte, so hat man doch wenigstens daran mitgewirkt, einen Teil zu erhalten. Veronika Kühnau und Peter Mischke vom Verein Grüner Säntispark bedankten sich dafür.

Unter den Gästen war auch Eckhard Hohn, mit dem Ed Koch in diesem Jahr eine fünfzigjährige Freundschaft verbindet. Ende der 60ziger Jahre hat Koch Hohns Band „The Selected Four“ gemanagt. Durch diese Band kam Koch in den Jugendclub Bungalow, womit auch die Geschichte von paperpress begann.

Eckhard Hohn, der heute noch musikalisch tätig ist, hat eigens zum paperpress-Jubiläum mit seinem Kollegen Jürgen Sankowski einen flotten Song komponiert und dazu ein paar einleuchtende Zeilen verfasst, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:

„Berichte über aktuelle Themen lassen Ed und andere Journalisten sich nicht nehmen. Ed Koch hat paperpress durch seinen Stil geprägt; Interviewpartner haben paperpress nie verschmäht.“

http://paperpress.org