Es ist so weit! Nachdem die Bewerbungsunterlagen Anfang Juni 2016 abgeschickt wurden, hat der Bezirk Tempelhof-Schöneberg nun offiziell die Auszeichnung "FairTradeTown" von TransFair e.V. aus Köln erhalten.


(©BA T-S Pressestelle) Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler mit Ehrenbotschafter Manfred Holz (rechts) im Kreise der Steuerungsrunde. Jürgen Krause, Nicole Stahl (bezirkliche Wirtschaftsförderung), Margrit Schmidt, Ilona Hengst, Gabriela Brauer, Bezirksverordnete Martina Zander-Rade mit Tochter, Bezirksverordneter Rainer Penk, Doris Deom, Bezirksverordneter Christian Zander, Bezirksverordneter Harald Gindra, Bezirksverordneter Jörn Oltmann sowie Daniel Gollme und Bezirksverordnete Aferdita Suka
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler lud zusammen mit der gesamten Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertreter_innen aus Politik und Zivilgesellschaft, zur feierlichen Überreichung des Titels ein.

Im Beisein zahlreicher Mitglieder der Steuerungsrunde nahm Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler die Urkunde von Fairtrade Ehrenbotschafter Manfred Holz entgegen.

(©Netzwerk Faires Berlin UG) Doris Deom, Bezirksverordneter Christian Zander, Bezirksverordnete Aferdita Suka, Fairtrade Ehrenbotschafter Manfred Holz und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler
In seiner Laudatio lobte Holz das Engagement in Tempelhof-Schöneberg. „Jede gute „Eine Welt“ - Arbeit kann zu einem festen Bestandteil des Profils und Image einer jeden Kommune werden - und ihr Stadtbezirk ist da richtig gut dabei!"

Auch die Bezirksbürgermeisterin freut sich über den Titel: „Dass wir die Auszeichnung nun erhalten haben, macht uns sehr stolz. Nachdem unsere Bezirksverordnetenversammlung den Beschluss gefasst hatte, sich auf das FairTrade Siegel zu bewerben, waren es vor allem die Aktiven in der Steuerungsrunde, die diesen Beschluss mit Leben gefüllt haben, Ihnen möchte ich an dieser Stelle besonders danken.“

Im Zuge einer kleinen Feier haben sich die beteiligten Gruppen aus dem Bezirk auf dem Vorplatz vom Rathaus Tempelhof an mehreren Ständen präsentiert. Die Gäste konnten die Stadien der Bewerbung anhand einer Fotoshow und Plakaten verfolgen.

Während einer kurzen Gesprächsrunde interviewte Bezirksverordnete Aferdita Suka, die zusammen mit der Bürgermeisterin Vorsitzende der Steuerungsrunde ist, die Aktiven zu ihrem Engagement und dankte allen für ihre Arbeit. Sowohl in der Steuerungsrunde als auch bei der Feier waren Vertreter_innen aller Fraktionen dabei.

Die Aktiven berichteten über das Engagement während der Vorbereitungsphase. Nach einer Gesprächsrunde sorgte die Firma Lidl, deren Vertreter_innen auch mit in der Steuerungsrunde saßen, mit ihrer Spende für das leibliche Wohl der Besucher_innen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Lutz Fußangel mit einer Band der Musikschule. Als Dankeschön wurden „faire“ Blumen von Kabisch überreicht.

FairTrade-Experte Volkmar Lübke, der die Gruppe als fachkundiger Pate begleitet hat, nahm auch an der Veranstaltung teil.

Die Entscheidung, sich auf das FairTrade Siegel zu bewerben wurde im November 2014 durch die gesamte Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in Tempelhof-Schöneberg getragen. Am 5. März 2015 gründete sich die bezirkliche Steuerungsrunde. In der Steuerungsrunde waren die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, BVV-Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Parteien, Aktive des bürgerschaftlichen Engagements, Kirchen und Schulen vertreten. Zum einen wurde in einer großen Runde über die grundsätzlichen Aspekte beraten und in einer kleineren Runde ging es um die praktische Durchführung.

Ziel war es, dass eine bestimmte Anzahl Einzelhändler und Gastronomen FairTrade-Produkte anbieten und sich Vereine und Schulen an FairTrade-Aktivitäten beteiligen.

Die notwendigen Anforderungen, auch im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit, wurden mit viel Engagement in nur eineinhalb Jahren von der Steuerungsgruppe mehr als erfüllt.

Claudia Scholz und Doris Deom im engagierten Einsatz!
FairTrade war zum Beispiel aktiv auf den Lichtenrader Festen vertreten, in Schöneberg fand erst kürzlich ein faires Frühstück statt.

Von Bündnis 90/Die Grünen wird für die Zukunft angemerkt: “Der Weg Tempelhof-Schönebergs zu einer Stadt des fairen Handels ist mit der Aufnahme des Bezirkes in die internationale Liste der FairTrade-Towns längst nicht abgeschlossen. Es ist begrüßenswert, dass der Bezirk sich auf diese Weise für faire Arbeitsbedingungen, gegen Ausbeutung und gegen Raubbau engagiert, aber den schwierigsten Teil der Strecke auf dem Weg zu einer wahrhaften FairTrade-Town habe Tempelhof-Schöneberg erst noch vor sich.“

Der Faire Handel setzt sich für eine Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Situation von Produzent_innen ein. Es geht darum, dass Menschen in Armut für ihre Produkte so viel Geld bekommen, dass sie ein menschenwürdiges Leben führen können.

Thomas Moser

www.fairtrade-towns.de


(©BA T-S Pressestelle) Nicole Stahl (bezirkliche Wirtschaftsförderung) und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler


 

Der Rocktreff und das Spielfest 2016 sind Geschichte. Diese Erfolgsgeschichte führte im Juli 2016 für 3 Tage circa 11.000 Kinder, Jugendliche, junge Menschen, ältere Rockfans und andere nette Menschen in das Stadion im Volkspark Mariendorf. Diese Veranstaltungen vom Jugendamt Tempelhof-Schöneberg werden erst durch die vielen Sponsoren, Unterstützer_innen und ehrenamtlich Helferinnen und Helfer möglich.

All diesen Unterstützerinnen und Unterstützern wird jährlich mit einem traditionellen Dankeschön-Brunch gedankt. Die Rock-Ini Tempelhof, CPYE e.V., Mitspielen e.V. und das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg haben diesmal in die Gemeinderäume der evangelischen Kirche in der Mariendorfer Friedensstraße eingeladen. Die Rock-Ini hat den Brunch ausgerichtet und die Rocktreff-Schirmherrin und BVV-Vorsitzende Petra Dittmeyer hat dieses Get-Together durch eine private Spende möglich gemacht.


Allen wurde herzlich gedankt und dafür waren wieder die bewerten Rocktreff-Moderatoren Andie Kraft, Christian Körper und Dominik Ziebarth zuständig.

Petra Dittmeyer drückte ihre besondere persönliche Verbundenheit zu der „Rocktreff-Familie“ aus. So betonte sie, dass sie der Veranstaltung treu bleiben wird.

Es bedankten sich auch die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (Schirmherrin vom Spielfest), der Veranstalter Jugendstadtrat Oliver Schworck und die Stellvertretende Bürgermeisterin und Sportstadträtin Jutta Kaddatz. Jutta Kaddatz konnte die mit Erleichterung zur Kenntnis genommene Botschaft verkünden, dass das Stadion auf jeden Fall in den nächsten zwei Jahren bis zum Umbau noch genutzt werden kann. Jugendstadtrat Oliver Schworck hofft, dass die Stelle, die im Jugendamt auch als Ansprechpartner für diese Veranstaltungen vorgesehen ist, bald besetzt werden kann. ToM

Die Termine für 2017 stehen schon fest:

Rocktreff Nr. 34: 7., 8. und 9. Juli 2017

Das Spielfest: 8. und 9. Juli 2017

www.rocktreff.de

www.spielfest-mariendorf.de


Lecker, lecker...


Die Rock-Corn-Maschine mit der Spendengitarre.


Jugendstadtrat Oliver Schworck (2. lks) im Gespräch... mit Dieter Marwitz, Manfred Schulz und Uli Schulz

MedienPoint-Chef Henning Hamann neben der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler; Ed Koch (re. am Rand) hat jahrelang die Veranstaltung als Jugendamtsvertreter betreut. 2016 wurde der Rentner noch einmal reaktiviert...

Und draußen gab es das leckere "Grillgut"...


 

Am ersten September-Wochenende verwandelte sich die ufaFabrik in ein lebendiges und buntes Musik- und Straßenfestival.



Weitere Fotoimpressionen am Ende des Berichtes!

Das ufaFabrik-Boulevard-Sommerfest zauberte zum dritten Mal eine spannende Erlebniswelt auf das ganze Gelände. Attraktive Marktstände, viele Künstlerinnen und Künstler und der ufaFabrik-KinderCircus waren bei dem gelungenen Familienfest zu bestaunen.


Auch der Kinderbauernhof des Nachbarschaftszentrums NUSZ der ufaFabrik, der das ganze Jahr ein beliebter Anziehungspunkt ist, konnte an diesen Tagen besucht werden.

Und dieser Einrichtung wurde anlässlich des Sommerfestes vom streetbunnycrew e.V. die beachtliche Spende von 2.071 Euro übergeben.

Die Biker in ihren rosa Bunny-Kostümen waren wieder für die gute Sache unterwegs und sammelten diesmal für den Kinderbauernhof. Auf ihrer letzten Motorrad-Spendenfahrt wurden sie auch von anderen Freunden und Unterstützern auf ihren Maschinen begleitet.

Der Scheck wurde von der streetbunnycrew-Berlin an Andreas Knöbel vom Kinderbauernhofes überreicht, der sich sehr über diese finanzielle Unterstützung sehr freute.

Auf dem Kinderbauernhof werden den Kindern die verschiedensten Freizeitangebote gemacht. Es kann die Pflege und der Umgang mit Tieren gelernt werden. Aber auch Werken, Basteln und anderen kreativen Dinge sind im Angebot.

Strom, Honig und eine Spende von der streetbunnycrew

… und das Spielfest als Vermittler!

Eine beträchtliche Spendensumme wurde durch den Verkauf von Honig möglich. Und dazu muss unbedingt eine kleine Geschichte erzählt werden. Die Biker und Stromnetz Berlin waren beim Spielfest des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg im Stadion Mariendorf vertreten. So kam man in Kontakt und Jürgen Siegismund vom Stromnetz Berlin war gleich von den Aktionen der streetbunnycrew überzeugt. Da Stromnetz Berlin auf verschiedenen Grundstücken Bienenstöcke hat, macht er das Angebot, dass der Honig für die Spendensammelaktion für den Kinderbauernhof genutzt werden kann. So kam es dann auch.

Honigübergabe (Foto streetbunnycrew-berlin)
Jürgen Siegismund übergab im August insgesamt 96 gefüllte Honiggläser und die Biker_innen machten sich auf den Weg, um den leckeren Nektar an die Frau und den Mann zu bringen. So kam man insgesamt mit der Honigspende auf den Betrag von 2.071 €.

Ein Beleg dafür, dass Rocktreff und Spielfest mehr als nur Musik und Spiel können!

http://www.kinderbauernhof.nusz.de

http://www.streetbunnycrew-berlin.de

... übrigens: Für den produzierten Honig war ein Lichtenrader Imker im Namen der Stromnetz Berlin zuständig.

Und hier noch Fotos vom ufa-Fabrik Sommerfest...:



Interessante Marktstände und immer wieder Kunst und Musik



Auch die Tempelhofer Damm Unternehmer-Initiative war am Samstag dabei...

Hier musste keiner hungern oder verdursten...

Musik auf der kleinen Bühne im ständigen Wechsel...


Der Spielplatz am Kinderbauernhof

Und Gänse und Hühner gibt es natürlich auch.

Das Familienprogramm auf der Sommerbühne startet mit Terra Brasilis


Es wurden auch viele Flüchtlingsfamilien und Kinder eingeladen.

Der ufaFabrik-KinderCircus begeistert.

Aber auch die großen Künstler begeistern...

Fotos Thomas Moser (sofern nicht gesondert gekennzeichnet)


 

Der Britzer Garten verwandelte sich wieder mit Klassikklängen und einem spektakulären Feuerwerk in eine traumhaft schöne Kulturkulisse.



Schon Stunden vor Beginn trifft man sich auf der Wiese...

Die Stuhlreihen füllen sich erst später...mehr als 11.000 Besucher waren begeistert!

Die Donau Philharmonie Wien unter Leitung von Manfred Müssauer gestaltete den musikalischen Part und überzeugte durch die musikalische Qualität und den Charme des Dirigenten, der viel zu dem bunten Musikstrauß zu erzählen wusste. Unter dem Motto „Oft Gehörtes-Nie Gehörtes-Unerhörtes“ zog sich das Thema Wasser durch den musikalischen Teil. Vor dem einzigen Risikofaktor Wasser von Oben, also Regen, brauchte man an diesem Abend keine Sorgen zu haben, da ein traumhafter Spätsommerabend den perfekten Rahmen bot.


Ein bunter Strauß gefühlvoller Arien, Walzerklänge und schmissige Polkas sorgen für einen unvergesslichen Abend voller Wiener G´schichten. Mit Mozart über Smetana, die Strauss-Komponisten und andere interessante musikalische Schöpfer machte das Wiener Orchester eine Reise zwischen Wiener Blut und Berliner Luft. So deutet der Untertitel „Von der Donau bis zur Spree“ an, was hier alles präsentiert wurde. Die Gäste aus Österreich präsentierten vornehmlich Musik von 1860 bis 1930 im „Originalklang der Jahrhundertwende“ in brillanter Dramaturgie. Die Sopranistin Heidi Manser und der Bassbariton Steven Scheschareg passten stimmlich perfekt in den Abend. Petra Gute führte in ihrer liebenswerten Art durch diesen unvergesslichen Abend.


Um es jedoch auch gleich gesagt zu haben: Den krönenden Abschluss stellte das anschließende Feuerwerk der „Potsdamer Feuerwerk“ dar. Es schien noch perfekter und spektakulärer als in den Vorjahren zu sein und stellte den Höhepunkt des Abends dar. Traditionell wurde das atemberaubende Feuerwerk von Händels Feuerwerksmusik untermalt. Der Himmel wurde von besonderen Formen und Farben kunstvoll erhellt und in Szene gesetzt.


Aber was macht das ganz besondere Vergnügen an diesen schon traditionellen Veranstaltungen in dem vor über 30 Jahren angelegten Park aus? Obwohl die Stuhlreihen vor der Bühne in den letzten Jahren sich zumindest gefühlt immer mehr ausweiteten, ist die besondere Atmosphäre den hinteren Wiesenplätzen der Veranstaltung geschuldet. Schon Stunden vor Beginn versammeln sich hier die Klassik- und Feuerwerkfans zu ausgiebigen Vorab-Picknicks. Viele Gruppen und Familien treffen sich schon über Jahre bei der Veranstaltung und haben oft auch ihre bevorzugten Plätze. Einige breiten ihre Leckereien auf Decken und andere auf liebevoll gedeckten Tischchen aus. Eine unbeschreiblich schöne friedliche Atmosphäre, die fast schon wie ein Happening anmutet.

Ein Vergnügen der Extraklasse, dass auch für 2017 schon einen Platz im Terminkalender einnehmen sollte. Am 2. September 2017 wird der Britzer Himmel wieder von zauberhaften Klängen und wundervollen Farben erfüllt sein.

Thomas Moser

Übrigens:

Am kommenden Samstag, den 10. September 2016 um 19:30 Uhr folgt mit Viva la musica – dem Klassik Open Air Konzert mitten im Herzen der Gärten der Welt, Eisenacher Str. 99 in 12685 Berlin Marzahn-Hellersdorf ein weiterer Veranstaltungshöhepunkt, auf den wir Sie, Herr Moser, gern aufmerksam machen möchten. Unter der Leitung von Stefano Salvatori spielt das Grande Orchestra Reale G.O.R. (Italien) Werke von Puccini, Rossini, Tschaikowsky, Verdi und anderen internationalen Komponisten. Unter dem Motto „Ferne Klänge laden ein in ferne Länder und ferne Zeiten“ führt die musikalische Reise über Italien, Frankreich und Spanien bis nach Russland und schließt über Ungarn und Österreich einen vollendeten Klangbogen zurück nach Deutschland. Gemeinsam mit dem aus Kampanien stammenden Orchester laden die Sopranistin Elisa Balbo und der Tenor Raúl Alonso zu einem Klangerlebnis der besonderen Art ein. Den farbenfrohen Abschluss bildet ein spektakuläres Höhenfeuerwerk am Spät-Sommernachtshimmel.

Noch sind einige Konzertkarten im Vorverkauf an den Kassen der Gärten der Welt, an den Theaterkassen oder anderen Vorverkaufsstellen (provided by Reservix) sowie im Internet unter: www.gruen-berlin.de/service/web-shop/ und Reservix erhältlich.

Abo-Jahreskartenbesitzer erhalten auf alle Eintrittskartenkategorien 50 % Rabatt. Die Jahreskarte ist am Veranstaltungstag zusammen mit der Eintrittskarte vorzuzeigen.




alle Fotos Thomas Moser


 

Es ist so weit, nachdem die Bewerbungsunterlagen Anfang Juni 2016 abgeschickt wurden, hat der Bezirk nun offiziell die Auszeichnung „FairtradeTown“ von TransFair e.V. aus Köln erhalten.
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler lädt zusammen mit der gesamten Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertreter_innen aus Politik und Zivilgesellschaft zur feierlichen Überreichung des Titels ein:

7. September 2016 von 14 bis 17 Uhr
Vorplatz vor dem Rathaus Tempelhof

Im Zuge der kleinen Feier werden sich die beteiligten Gruppen aus dem Bezirk an mehreren Ständen präsentieren und die Gäste können die Stadien der Bewerbung anhand einer Fotoshow und Plakaten verfolgen.
Es wird eine kurze Interviewrunde geben, in der die Aktiven über ihr Engagement während der Vorbereitungsphase reden.

Doris Deom von Fairtrade Lichtenrade (Foto: Thomas Moser)
Nach der Gesprächsrunde wird eine Band für Stimmung sorgen, während die Firma Lidl, deren Vertreter_innen auch mit in der Steuerungsrunde saßen, mit ihrer Spende für das leibliche Wohl der Besucher_innen sorgt.
Die Entscheidung, sich auf das Fairtrade Siegel zu bewerben wurde im November 2014 durch die gesamte Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in Tempelhof-Schöneberg getragen.  
Insgesamt fünf Kriterien mussten erfüllt werden. Neben BVV-Beschluss und  Steuerungsgruppe, wurden Einzelhandel und Gastrogewerbe angeworben, die Fairtrade-Produkte anbieten oder benutzen. Auch das Kriterium Öffentlichkeitsarbeit wurde erfüllt. Wichtigster Punkt zum Erlangen des Titels war die  Zivilgesellschaft. Hier haben es die Mitglieder der Gruppe geschafft, mehr Vereine und Kirchengemeinden als nötig zu gewinnen.


 

- in der großen Dahlienschau wird durchgeblüht - bis zum ersten Frost
- die Königin des Spätsommers und Herbstes in 280 Sorten
- unter anderem mit dabei: Elke Gräfin von Pückler, Stolz von Berlin und Vollmond






aktuelle Fotos: Thomas Moser

Im Spätsommer und Herbst entfacht der Britzer Garten noch einmal ein Blüten¬feuerwerk mit der großen Dahlienschau „Dahlienfeuer“. Die abwechslungsreichen Blütenformen mit ihrer bunten Blütenfülle erinnern an die leuchtenden Gewänder der Indiofrauen in Rot-, Pink-, Gelb- und Purpur-Tönen.
Vor mehr als 200 Jahren wurde diese Pflanze von Alexander von Humboldt aus Mittelamerika bei uns eingeführt.
In der umfangreichen Sonderschau präsentieren sich rund 8.000 Dahlien in 280 Sorten auf den neu angelegten Beeten in der Nähe des Eingangs Sangerhauser Weg.
Anliegen der Gärtner ist es, die Dahlie in ihrer ganzen Vielfalt an Blütenformen und Blütenfarben, aber auch in ihrer Verwendung zu zeigen. Man entdeckt daher nicht nur große und kleine Blüten von Schmuck-, Kaktus- und Balldahlien, sondern neben den reinen Dahlienpflanzungen auch gemischte Beete zusammen mit Sommerblumen und Gräsern.
Eine Informationsschau auf großen Schautafeln ergänzt die Dahlienschau.
Der Förderkreis „Freunde des Britzer Gartens e. V.“ ruft in jedem Jahr die Besucherinnen und Besucher auf, die schönste Dahlie bzw. die Dahlienkönigin zu wählen. Gewinnerin im Jahr 2015 war „Night Butterfly“. Die Halskrausen-Dahlie Night Butterfly ist mit ihren dunkelroten, fast schwarzen Blüten tatsächlich ein echter Hingucker. Die Sorte wurde in den Niederlanden von Jan Geerlings im Jahr 2006 gezüchtet. Wer seinen Stimmzettel auch in diesem Jahr an der Kasse abgibt, hat die Chance auf schöne Preise – Essenseinladungen für zwei Personen oder Jahreskarten für den Britzer Garten und die anderen Parks und Gärten der Grün Berlin GmbH.


 

Ehrenamtsbörse Tempelhof – Schöneberg

Nach den großen Erfolgen in den vergangenen Jahren findet auch dieses Jahr wieder eine bezirkliche Ehrenamtsbörse am Freitag, dem 9. September 2016, in der Zeit von 11 bis 17 Uhr, in der URANIA statt.

Eine Vielzahl von Vereinen und Organisationen stellen sich und ihre ehrenamtlichen Aufgabenbereiche vor und geben Auskunft zu den Einsatzmöglichkeiten.

Viele Menschen würden gerne etwas Gutes tun, wissen aber nicht so genau, an wen Sie sich wenden können.

„Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich auf unserer Börse über Einsatzmöglichkeiten in Tempelhof-Schöneberg zu informieren. Die Tempelhof-Schöneberger Ehrenamtsbörse erleichtert die Kontaktaufnahme und vermittelt einen guten Überblick über das bezirkliche Angebot und die vielfältigen Engagementmöglichkeiten“, freut sich die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Vom Ehrenamtsbüro aus dem Rathaus Schöneberg warten Enno Skowronnek und Christine Fidancan auf Sie...
Die Ehrenamtskoordinatoren der Vereine und Freien Träger informieren aus erster Hand und geben einen Einblick in die Freiwilligenarbeit. Vom Besuchsdienst verschiedener sozialer Einrichtungen über Jobmentoring und verschiedene Patenschaftsmodelle bis hin zum Engagement in der bezirklichen Flüchtlingsarbeit ist alles vertreten.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Ansprechpartner: Ehrenamtsbüro, Tel. 90277- 6050 / 6051


 

Berlin-Tempelhof, 15. Juli 2016 Seit 2013 erobert das Berliner Kunstprojekt „Heimatlieder aus Deutschland“ die Theater- und Opernbühnen stets in neuen Formationen.

Für die überdachte Open- Air-Bühne in der ufaFabrik war es dann doch zu kalt, so traten die „Heimatlieder Allstars“ im großen Theatersaal auf. Die 40 Künstlerinnen und Künstler präsentierten Heimatlieder, wie sie bisher nicht gespielt wurden. Neben ihrem Repertoire haben sich die in Berlin beheimateten Musikerinnen und Musiker auch des deutschen Liedguts angenommen und Lieder ausgegraben, die nicht jeder kennt. „Ich habe die Nacht geträumet“ wurde beispielsweise in der Heimatlieder Allstars Version zu einer orientalischen Reise aus 1001 Nacht mit einer Spur südamerikanischem Son.

Der sehr unterhaltsam moderierte Abend in der ufafabrik machte richtig Lust auf mehr. An der einen oder anderen Stelle konnte man sich einfach nicht der Gänsehaut erwehren und wollte es auch nicht. Lebendige Lieder, traurige und banale Weisen, alles war dabei. Die viele Musik aus der weiten Welt brachte aber keine ungewöhnlichen Klänge, sondern die Stimmen und Instrumente brachten die schönsten Klangfarben zum klingen. Erstklassige Musiker, die alle keine Profis sein sollen. Man mag es kaum glauben, so professionelle Musik wird hier auf die Bühne gezaubert. Heimatlieder können so schön sein, auch wenn der hohe gelbe Wagen nicht dabei war. Aber wer weiß, was beim nächsten Konzert passiert? Das kann keiner sagen, denn bei den Auftritten der „Heimatlieder Allstars“ passieren immer wieder wundersame Dinge, neue Sachen werden spontan ausprobiert, die Musiker vermischen sich und werden zu einem Welt-Heimatlieder-Ensemble. Toll!



Sänger, Musiker und Instrumentalisten treffen auf Berliner Bands und Chöre, portugiesischer Fado trifft auf Volkslieder aus Syrien, vietnamesischer Quan-Họ Gesang auf kubanischen Son, Gnawa-Musik aus Marokko auf arabisch-andalusische Folkmusic und serbischen Ethnogesang. „Schon beim zurückliegenden Konzert im Theaterhaus Stuttgart waren Lava Mouslam und Bashar Ismail mit syrischen Volksliedern dabei und sind seitdem Bestandteil des Heimatlieder aus Deutschland Kollektivs“, sagt Jochen Kühling, Initiator und künstlerischer Leiter des Projektes. Außerdem dabei sind: Trio Fado (Berlin/Portugal), die Ethnogruppe Gora (Berlin/Bosnien), der Dao Quan Họ Chor (Berlin/Vietnam), La Caravane du Maghreb (Berlin/Marokko), Ricardo y Rafael y Pedro (Berlin/Kuba). Und auch Überraschungsgäste, die vor einem Jahr das letzte Mal dabei waren, bereicherten den Abend mit ihrem Gesang.

Die „Heimatlieder aus Deutschland“ sind längst modernes und stets begeistert gefeiertes Musikexportgut der Stadt Berlin: Thalia Theater Hamburg, ausverkauft. Theaterhaus Stuttgart: ausverkauft. Schauspiel Köln: ausverkauft. Komische Oper Berlin: ausverkauft. Einen haben sie noch: Rheinisches Landestheater Neuss: ausverkauft. Sie stehen wie kaum ein anderes Musikprojekt für die kulturelle Vielfalt der Hauptstadt und sind dabei stellvertretend für jede andere deutsche Stadt, aus der sie bei Auftritten außerhalb Berlins immer wieder Künstler in ihre Show einladen.

Ein einmaliger musikalischer Abend!

Mehr Informationen: www.heimatliederausdeutschland.de

Fotos Thomas Moser