Die Tempelhofer Damm Unternehmer-Initiative hat den 1. Tempelhofer Sommer auf die Beine gestellt. Beachtlich, was der Verein innerhalb kurzer Zeit organisiert wurde. Auch mit dem Publikumszulauf war man am ersten Tag durchaus zufrieden, zumal genau dieser Abschnitt am Tempelhofer Damm nicht unbedingt die Menge an „Laufkundschaft“ erreicht.


Das Wetter spielte mit und die Besucher schienen sichtlich gute Laune zu haben. Jahrelang fand vor oder am Rathaus Tempelhof keine größere Veranstaltung für die Bürger statt. Dieses Fest lässt hoffen, dass auch das Rathaus einen Attraktivitätsaufschwung erhält.


Engagierte Kollegen vom Tempelhofer Journal (auch Mitglied der UnternehmerInitiative), Marlies Königsberg und Karl-Heinz Kronauer, entspannen sich...


... und sind immer in Kontakt vielen Tempelhofer; hier mit Editha Hahn-Fink und Robert Hahn von Hahn-Bestattungen. Hahn-Bestattungen ist auch Mitglied in der Te-Damm Initiative; Robert Hahn ist auch im Vorstand.

Es gab einige Stände, auch von der Unternehmer-Initiative und den Mitgliedsfirmen, einen eigenen schönen Spielbereich für Familien und Kinder, auf der Bühne Unterhaltung und Live-Musik, und als ein Höhepunkt das Feuerwerk am Samstag, das vom angrenzenden Haus abgefeuert wurde.



Auch eine kleine „Parteiengasse“ war genau vor dem Rathaus aufgebaut.

Und am Abend war richtig Stimmung...



Super-Stimmung bei Super-Rockmusik...


... und vom Hahn-Haus gab es ein richtig gutes 8minütiges Feuerwerk von Potsdamer Feuerwerk...



Nach dem 1. Tag postet die UI: "Der 1. Tag des 1. Sommerfestes am Te-Damm ist vorüber, hier einige Impressionen des durch und durch erfolgreichen Tages. Danke an die unterstützenden Mitglieder, den Organisator 2sense, den kompetenten Moderator Swen Mai, dem hervorragendem Bühnenprogram, dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller für seinen Besuch, danke an alle Gäste und vor allem dem Wettergott! :) Heute geht es übrigens weiter, ab 12.00 Uhr erwartet uns ein weiteres tolles Bühnenprogramm und der Besuch von der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler."

Die Schirmherrin Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:

„Ich danke der Unternehmerinitiative Tempelhof für Ihr außerordentliches Engagement für den Standort Tempelhofer Damm. Seit Ihrer Gründung vor zwei Jahren haben Sie viel für den Te-Damm geleistet und dies ehrenamtlich neben der Arbeit in Ihren eigenen Betrieben. Hier wird mit viel Herz für die Attraktivitätssteigerung des Lebens- und Wirtschaftsstandortes und für die Gemeinschaft gearbeitet.“

In ihrem Statement hat Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler aber auch darauf verwiesen, wie wichtig es ist, dass alle Tempelhofer_innen  ihren Te-Damm aktiv unterstützen: „Gehen sie aber auch wirklich hier einkaufen!“

Tobias Mette von der Initiative Tempelhofer Damm hat in seinem Statement verdeutlicht, dass Lage der Einkaufsstraße phantastisch sei. Er fragte:„Wer hat schon einen Hafen direkt an der Einkaufsstraße?“ Auch dass sie direkt an einem Park läge sei einzigartig und müsse noch stärker in den Fokus geraten. Die Initiative wird sich erneut bei „MittendrIn Berlin“ bewerben und im Herbst den neuen Te-Damm-Taler herausbringen. Ideen gäbe es viele, jetzt müssten diese den Kräften nach, Schritt um Schritt umgesetzt werden.

Die Unternehmer-Initiative Te-Damm ist ein Zusammenschluss mehrerer Geschäftsleute, Anwohner, Eigentümer und Dienstleister am Gewerbe- und Wohnstandort am Tempelhofer Damm zwischen den Straßenabschnitten des Tempelhofer Feldes und dem Ullsteinhaus. Die Projekte des Vereins waren und sind die beliebten Te-Damm-Taler, die Winterbeleuchtung an der Straße und jetzt stehen auch die Gewinner der Te-Damm Trophäe fest. Ziel ist es, dass gemeinsam die Attraktivität des Standortes für die Wirtschaft und auch als Lebensraum zu erhöhen. Der Verein wird von Tobias Mette (Vorsitzender), Robert Hahn (stellv. Vorsitzender) und Andrea Jensch (Schatzmeisterin) engagiert vertreten.

Thomas Moser (auch Fotos)

http://ui-tempelhoferdamm.de


 

70 Jahre Bikini - Am 18. Juli 1946 wurde der Bikini als Gebrauchsmuster geschützt.

Der MedienPoint Tempelhof und der unermüdliche Motor und Manager Henning Hamann organisieren „so ganz nebenbei“ die verschiedensten Ausstellungen zu Geburtstagen, Jubiläen und Todestagen. Ob James Last, David Bowie, Klaus Hoffmann, Nutella oder Langnese… die MedienPoint-Fans sind Vieles gewohnt.

Nun kam die Idee auf, zum 70jährigen Bikini-Jubiläum eine Ausstellung mit den unterschiedlichsten Bikinis durchzuführen. Ein Aufruf wurde gestartet, Bikinis zu spenden oder auszuleihen. Das kam nicht bei Jedem an und einige wunderten sich über diese ganz andere, vielleicht etwas schräge Idee; auch lehnten einige MedienPoint-Fans die Aktion ab.

Den Aufruf unterstützte jedoch ganz prominent an erster Stelle die Tempelhof-Schöneberger BVV-Vorsteherin und Freundin vom MedienPoint, Petra Dittmeyer, mit einigen Bikini-Exemplaren und einem „Werbefoto.“


© Dittmeyer

Nun sind die verschiedensten Modelle zusammen gekommen und es ist eine sehr rund und ansprechende Ausstellung entstanden. Unter dem Motto „Sommer, Sonne, Badespaß - Der Bikini wird 70 Jahre jung“ kann man sich persönlich davon in den Räumen vom MedienPoint Tempelhof überzeugen. Damit wird man feststellen, dass auch so ein Thema ansprechend präsentiert werden kann.In den letzten Tagen war das Team des MedienPoints Tempelhof in der Werderstraße fleißig und sortierte die gespendeten Teile für die Jubiläums-Schau: „Allen Damen, die ihre Bikinis zur Verfügung gestellt haben, sagen wir: DANKE!!!!“


Fotos MedienPoint Tempelhof

In der Werbung zur Ausstellung heißt es : „Kommt vorbei und bestaunt die Vielfalt dieses Kleidungsstücks, von dem sein Schöpfer Louis Réard sagte: „Der Bikini ist so klein, dass er alles über die Trägerin enthüllt bis auf den Geburtsnamen ihrer Mutter!“ Am 18. Juli 1946 bekam der neue Badeanzug unter der Nr. 19431 und dem Namen 'Bikini' auf dem französischen Patentamt sein Copyright.“

Im MedienPoint kann man „einfach so“ kostenlos drei Medien, zum Beispiel Bücher, mitnehmen. Der MedienPoint nimmt aber auch gerne gut erhaltene alte Bücher entgegen. Der Nachbarschaftstreffpunkt, ganz in der Nähe der ufafabrik, ist bekannt durch seine vielen Ausstellungen und seine erstklassige Öffentlichkeitsarbeit. So gibt es einen monatlichen Newsletter mit interessanten Berichten, den man kostenfrei abonnieren kann. Über Facebook kann man das „Treiben“ beobachten und unterstützten (Werdi Newsletter auf facebook: https://www.facebook.com/MedienPointTempelhof?ref=hl). Erst kürzlich war der MedienPoint Tempelhof auf dem bezirklichen Spielfest äußerst erfolgreich und hat hunderte Bücher unter die interessierten Besucher gebracht. Auch gibt es für Kinder Nikolausi- und Osterhasi-Aktionen, die mittlerweile viele kleinen Besucherkinder anzieht.

Als kleines Dankeschön für sein Engagement wurde dem ehemaligen Radiomann Henning Hamann die Verdienstmedaille des Bezirks verliehen. Eine Entscheidung, die mehr als verdient ist!

Thomas Moser

Zur Bikini-Geschichte:

Der 1897 geborene Louis Réard war ein französischer Maschinenbauingenieur und gilt als Erfinder des Bikinis.

Réard gab dem Kleidungsstück seinen Namen und wagte die Präsentation durch das Revuegirl Micheline Bernardini am 5. Juli 1946 in Paris in einer Zeit, als das Tragen eines Bikinis ein Skandal war. Das Schockierende an der neuen Badebekleidung war offensichtlich das Spannungsverhältnis zwischen Nacktheit und Verhüllung. So sagt Réard treffend bei der Vorstellung im Schwimmbad: „Der Bikini ist so klein, dass er alles über die Trägerin enthüllt bis auf den Geburtsnamen ihrer Mutter!“

Danach ließ er sich beim französischen Patentamt am 18. Juli 1946 unter der Nr. 19431 und dem Namen Bikini den neuen Badeanzug als Gebrauchsmuster schützen. Dieser Schutz hielt nur wenige Jahre, denn schnell wurde das revolutionäre Modell, das mehr zeigte als verdeckte, weltweit von den Modemachern kopiert und von den Frauen akzeptiert.

Obwohl Réard als Erfinder des Bikinis gilt, belegen anderen Quellen, dass die erste Version der Badebekleidung bereits 1940 in Deutschland getragen wurde. Er entstand aus der Schöpferkraft, wo aus Knappheit an Materialien einfach ausgefalle Kleidungsstücke genäht wurden. Damals nannten ihn die Frauen „Zweiteiler“.

MedienPoint Tempelhof, Werderstr. 13, 12105, ein soziales Projekt des Kulturring in Berlin e.V.


 

Rocktreff und Spielfest 2016 waren wieder ein Erfolg!

Der 33ste Rocktreff ist nun Geschichte und in diesem Jahr konnte das bezirkliche Spielfest sein 25jähriges Jubiläum feiern: Eine lange Traditionen, die der Bezirk Tempelhof-Schöneberg auch in diesem Jahr mit großem Erfolg im Volkspark Mariendorf gefeiert hat. Fast 11.000 Besucher wurden bei den beiden Veranstaltungen gezählt. Die vielen Besucher_innen, besonders die Familien, konnten neben der Rockmusik beim Spielfest mit ausgesuchten Angeboten ein unterhaltsames Wochenende genießen. Mit viel ehrenamtlichem Engagement und einer enormen Sponsorenunterstützung konnten die Feste gestemmt werden.




Der Veranstalter der Veranstaltungen, Jugendstadtrat Oliver Schworck, ist begeistert vom Erfolg und hofft für die nächsten Feste auf eine längerfristige Planungssicherheit.

Der Rocktreff:

„If you think you are too old to Rock’n’Roll then you are!“ Dieser Spruch von Lemmy Kilmister, dem im Dezember des letzten Jahres verstorbenen Frontmann von Motörhead war das Motto des 33sten Rocktreffs im Volkspark Mariendorf. Die Designwerkstatt stilbrand®, seit 2009 Sponsor des Rocktreffs und Gestalter aller Werbemedien, hat auch in diesem Jahr das Motto vorgegeben und auch die Souvenir-T-Shirts kreiert.

16 aus 200 war die Gewinnquote für die Bands des Festivals. Aus über 200 Bewerbungen hatten die Mitglieder der Rock-INI 16 Bands ausgewählt, die am 8., 9. und 10 Juli 2016 im Volkspark Mariendorf auftraten. Bei der Rock-INI liegt auch, neben den Aufgaben des Jugendamtes, die Organisation der Veranstaltung.

Der Rocktreff wird vom Trägerverein CPYE e.V getragen. Der Vertreter von CYPE Andie Kraft äußerte sich positiv über den Ablauf der Veranstaltungen.
Die Veranstaltungen werden von den Verantwortlichen in ihren unterschiedlichen Funktionen gleichbereichtigt auf die Beine gestellt... hier gibt es nicht "den Chef".


Die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg und Schirmherrin des Rocktreffs Petra Dittmeyer begrüßte mit den Rocktreff-Moderatoren Dominik Ziebarth, Christian Körper (mit Tochter) und Andie Kraft die Gäste.

Knapp 7.000 Rockfans unterschiedlichen Alters hörten sich die unterschiedlichen Stilrichtungen der Bands an. Am Eröffnungstag wurden sie jedoch auf eine harte Probe gestellt, woran nicht die Musik Schuld war.

Der Himmel verfinsterte sich in Sekundenschnelle und öffnete seine Schleusen sintflutartig.

Wieder einmal zeigte sich der große Vorteil im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf, das über ein Tribünenhaus mit Dach verfügt. Alle flüchteten unter dieses und kamen nach dem kurzen feuchten Intermezzo wieder vor die Bühne. Für diese Zeit war aus Sicherheitsgründen die Veranstaltung unterbrochen.




Auch Rocktreff-Gründer Michael Abou-Dakn und Stefan Wuttke, die 1984 mit ihrer Band „Die GmbH“ den Grundstein für das Festival legten, waren dabei. Auch damals  fand die Veranstaltung schon an der Stelle statt, an der heute noch der Rocktreff stattfindet. Prof. Dr. Michael Abou Dakn ist seit 2005 Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am St. Joseph-Krankenhaus in Tempelhof und hat schon so manchem Rocktreff-Kind geholfen, das Licht der Welt zu erblicken.

Auch Jutta Kaddatz, Vize-Bürgermeisterin und Sportstadträtin, besuchte die Veranstaltung. Sie ist sozusagen die Chefin im Mariendorfer Fußballstadion.

Circa 60 ehrenamtliche Helfer haben gewährleistet, dass die Veranstaltungen in einem sicheren Rahmen und hochprofessionell stattfinden konnten.

Das Spielfest

Am Samstag und Sonntag fand auf dem gleichen Gelände das Spielfest statt. Es konnte das 25-jährige Jubiläum gefeiert werden. Für jeweils zwei Stunden überschnitten sich der Rocktreff und das Spielfest.


Foto Philipp Mengel

Präsentiert und tatkräftig unterstützt wurde auch dieses Jahr das Spielfest von der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (Foto 4.v.re.) Nach der offiziellen Begrüßung fand der traditionelle Rundgang der Bürgermeisterin über das Spielfestgelände statt. An jedem der 31 Stände wurde Station gemacht, wie auch am Stand des Jugendamtes.
Jugendamtsdirektor Rainer Schwarz (3.v.lks) und die Jugendamtsmitarbeiter_innen begrüßten die Bezirksbürgermeisterin, die als Jugendstadträtin über viele Jahre auch selbst Veranstalterin war.

Rainer Schwarz mit Spielfestorganisator Philipp Mengel (Foto Oliver Schmidt)




Der ehemalige Jugendamtsdirektor Wolfgang Mohns (lks) im Gespräch mit dem jetzigen Jugendamtsdirektor Rainer Schwarz (Foto Dagmar Jotzo)


Jugendamt im Gespräch...(Foto Dagmar Jotzo)
An einem Tag war das Kinder- und Jugendparlament dabei und bot verschiedene Spiele an. Neben diversen Spielangeboten, einer Buttonsmaschine, an einem Tag auch eine Kletterwand, waren auch viele Jugendamtsmitarbeiter anwesend, um Informationen weiterzugeben und mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen.

An den Spielaktivitäten beteiligten sich aktiv die Mariendorfer kommunalen Jugendfreizeiteinrichtungen KiJuM und Bungalow.


Das Deutsche Kinderhilfswerk hatte in unmittelbarer Nachbarschaft ihren Infostand aufgebaut.

Das Spielfest ist wieder zu einer festen Größe geworden und braucht sich nicht zu verstecken. Nach einer schwächeren Phase Mitte der ersten zehn Jahre des neuen Jahrhunderts, wurde 2012 auf Initiative von Philipp Mengel das Spielfest neu belebt und gestaltet. Von Jahr zu Jahr stieg die Zahl der Mitmachstände und Besucher. Anfangs noch rund 2.500, dann 3.000 und 4.000 und 2016 4.250 Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Das Wetter an beiden Tagen war grandios, sommerlich warm, am Sonntag vielleicht ein wenig zu heiß.

Neben den Mitmachständen von Vereinen und Organisationen waren die Attraktionen, wie die Aquabälle oder das Bungee-Hüpfen, besonders beliebt.

Engagiert betreut wurde das Spielfest des Jugendamtes vom Veranstaltungsleiter Philipp Mengel  und von dem gemeinnützigen Förderverein MitSpielen e.V..

Bunt und vielfältig ging es zu, beim Spielfest und beim Rocktreff 2016.

Ebenso wie der Rocktreff so ist auch das Spielfest auf Sponsoren angewiesen. Ein besonderes Dankeschön geht an Möbel Kraft und an die Stromnetz Berlin GmbH, dessen Chef Thomas Schäfer und Jürgen Siegismund der Veranstaltung einen Besuch abstatteten.


Philipp Mengel mit Jürgen Siegismund vom Stromnetz Berlin

...hier mit Thomas Schüler von der DLRG.




Der MedienPoint Tempelhof konnte sich vor dem Ansturm kaum retten. Fast alle Bücher wurden ausgegeben, selbstverständlich kostenlos, und die Kinder freuten sich besonders über die Kuscheltiere.

Apropos Kuscheltiere: Die Streetbunnycrew begeisterte wieder mit dem Sackhüpfangebot.






Beim Nachbarschaftzentrum Suppenküche Lichtenrade konnte gebastelt werden.


Bbei der DLRG Schöneberg gab es neben Spiel- und Schminkaktivitäten ein Rettungsboot zu bestaunen.



Bei der Sportschule Lothar Nest und bei den Teakwondoo Füchsen Berlin konnte man aktiv mitmachen.


Auf einem Spielfeld hatte der SV Adler ein Handballturnier organisiert.



Der TSV Marienfelde bot Dosenwerfen und ein Fühlmemory und der FC Stern Marienfelde ein Fußballkicker an. Beim Lichtenrader Imkerverein wurde ausführlich über die fleißigen Bienen informiert. Am Stand von Amplifon wurde über den Gehörschutz informiert, was besonders für die Kinder wichtig war.


Weitere Stände beim Spielfest waren von der NUSZ-Kita MaRiS, der Kita Tiponi, der Kindertagespflege Kolibri, vom Hort der Rudolf-Hildebrand-Grundschule, dem Förderverein der Schätzelberg-Grundschule und dem Check-Up Beratungszentrum.


Mit Michael Grass konnten die Kinder einen Ritterhelm bauen und Kunterbunt Holzstifte animierte zum Malen.


Ed Koch mit Petra Dittmeyer


Reiner Hanke von CPYE und Ed Koch
Für beide Veranstaltungen war Ed Koch der verantwortliche Manager für das Jugendamt. Er konnte nach einem personellen Wechsel noch einmal aus dem Unruhestand aktiviert werden und hat damit auch maßgeblich zum Gelingen beigetragen.

Besucher des Rocktreffs und Spielfestes können nur erahnen, welche ehrenamtliche Leistung dahintersteht.

Über 60 Helferinnen und Helfer hatten seit dem 4. Juli die Veranstaltung aufgebaut. Für den Abbau reichte ein Tag aus, der Montag danach. Bei der After-Work-Party am Montagabend sah man allen die Anstrengung der letzten Tage an, aber auch die Erleichterung, alles ohne größere Probleme gemeistert zu haben.

Und nach dem Rocktreff und Spielfest ist vor der nächsten Veranstaltung, die am 7., 8. und 9. Juli 2017 stattfindet.

Text: Thomas Moser und paperpress

Fotos:  Thomas Moser (sofern nicht extra benannt)

DANK an die Sponsoren...

Weitere Fotoimpressionen...

Ein interessantes Interview mit dem Technichen Leiter Sven Perschmann (folgt später).

Thomas Schüler DLRG mit dem Vorsitzenden vom TSV Marienfelde Stefan Behrend...

Vom Volkspark Lichtenrade hat auch Wolfgang Spranger bei den Festen feste geholfen!



Der Veranstalter vom Spielfest Philipp Mengel will hoch hinaus ;-) ... an der Kletterwand vom Jugendamt



Buttons gehen immer...





Das Spielfest von oben...




Schatten ist auch mal wichtig....

Immer am Ball...

... und manchmal erschöpft...



Alle Fotos, sofern nicht extra bezeichnet: Thomas Moser


 

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, die Geschäftsführerin vom Jobcenter, Elena Zavlaris, sowie der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Berlin Süd, Mario Lehwald eröffneten am 29. Juni 2016 die Informationsveranstaltung „Welt der Ausbildung“.







Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ist begeistert von Veranstaltung und schnuppert gleich bei einigen Berufsbildern rein.


Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler schnuppert in den Logistikbereich rein...

Sie erläuterte: „Eine gute Ausbildung ist der Schlüssel für beruflichen Erfolg im Leben und zur Sicherung des späteren Lebensstandards überaus wichtig. Die „Welt der Ausbildung“ ist ein tolles Angebot für alle jungen Menschen, für die der Übergang von Schule zum Beruf ansteht, aber auch für jene, die bisher noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Ich freue mich über die zahlreichen Besucherinnen und Besucher.“

Der Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Berlin Süd, Mario Lehwald, führte aus: „Mit unserer Einladung in die Welt der Ausbildung möchten wir alle Jugendlichen in Tempelhof-Schöneberg auf die Reise zur erfolgreichen Ausbildungsplatzsuche begleiten. Seit acht Monaten unterstützen wir mit der Jugendberufsagentur Berlin am Standort Tempelhof alle jungen Menschen mit einem kompakten Beratungsangebot unter einem Dach. Es ist uns wichtig, dass sie die Dienstleistungen der JBA kennen und für sich nutzen.“

Elana Zavlaris, Geschäftsführerin des Jobcenters Tempelhof-Schöneberg, ergänzte: „Die Welt der Ausbildung ist nur eine der vielfältigen Möglichkeiten, mit der JBA Berlin am Standort Tempelhof-Schöneberg in Kontakt zu kommen und bietet auch unseren asyl- und bleibeberechtigen Jugendlichen eine gute Gelegenheit, ihre Ansprechpartner kennen zu lernen. Nutzen Sie den Nachmittag und die Unterstützungsangebote wie zum Beispiel den Bewerbungscheck oder die kostenlosen Bewerbungsfotos auf dem Weg in eine attraktive Ausbildung.“



Auch Jugendstadtrat Oliver Schworck besuchte die Jugendberufsagentur und interessierte sich für die attraktiven Infostände. Jugendamtsleiter Rainer Schwarz besuchte ebenfalls die informativen Stände.





Geboten wurde den Jugendlichen die Möglichkeit, sich über verschiedenste Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten an Informationsständen zu informieren, einen Bewerbungsunterlagen-Check zu durchlaufen, Bewerbungsfotos kostenfrei anfertigen zu lassen, an einem Quiz teilzunehmen oder sich im Berufe-Kino zu entspannen.

Zusätzlich stellte sich die Jugendberufsagentur Tempelhof-Schöneberg mit allen Kooperationspartnern wie der Berufsberatung (Arbeitsagentur), dem Jobcenter U 25 Bereich, der Senatsverwaltung für Bildung, Schule und Wissenschaft und der Jugendberufshilfe (Jugendamt) mit dem Träger Check Up vor. / ToM

Alle Fotos: Thomas Moser



 

Zentrale Anlaufstelle für Familien geht an den Start


Im Eingangsbereich des Hauses der Gesundheit und Familie in der Mariendorfer Rathausstraße 27, 12105 Berlin, wurde am 30. Juni 2016 der neu geschaffene Infopoint des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg eröffnet.


Foto v.lks.n.re.: Oliver Schworck, Dr. Sibyll Klotz, Dr. Sina Bärwolff und Rainer Schwarz

Der Bezirksstadtrat Oliver Schworck erläutert das Ziel dieser zentralen Anlaufstelle: „Der Infopoint ermöglicht den Bürgerinnen und Bürger einen leichteren, zentralen Zugang zu den vielfältigen Leistungen des Jugendamtes.“

Im Infopoint werden die Bürgerinnen und Bürger zum Antragsverfahren bei Kita-, Tagespflege- oder Hortbetreuung beraten, es wird Hilfe bei der Buchung von Terminen geleistet und eine Erstberatung für die verschiedensten Leistungen des Jugendamtes angeboten.


Stadtrat Oliver Schworck und

Jugendamtsleiter Rainer Schwarz

Der Bezirksstadtrat Oliver Schworck eröffnete den Infopoint gemeinsam mit dem Jugendamtsleiter Rainer Schwarz. Beide berichteten über die Leistungen und Angebote des InfoPoints.

Bezirksstadträtin Dr. Sibyll Klotz

Gesundheitsamtsleiterin Dr. Sina Bärwolff
Bezirksstadträtin Dr. Sibyll Klotz, die für die Abteilung Gesundheitswesen zuständig ist, und die Gesundheitsamtsleiterin Dr. Sina Bärwolff stellten auch kurz ihre Bereiche im Haus vor. Anschließend erfolgte eine Führung durch das Haus.

Leistungen und Erreichbarkeit des Infopoints: Lotsen im Jugendamt

Zwei Mitarbeiterinnen stehen Dienstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr für die Bürgerinnen und Bürger des Bezirks Tempelhof-Schöneberg als persönliche Ansprechpartnerinnen für die Leistungen des Familienservice (Eltern- und Betreuungsgeld, Unterhaltsvorschuss, Beistandschaften, Beurkundungen, Vormundschaften, Pflegschaften, Kosteneinziehung) und der Tagesbetreuung für Kinder zur Verfügung und lotsen durch die Leistungen und Angebote des Jugendamtes.



Außerhalb der Sprechzeiten sind die Mitarbeiterinnen des Infopoints auch telefonisch unter der Telefonnummer 90277-4000 sowie unter der Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen.

Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, vergeben viele Bereiche des Jugendamtes inzwischen Termine. Den Bürgerinnen und Bürgern wird daher empfohlen, sich möglichst per Mail oder telefonisch an den Infopoint zu wenden. Sie erhalten dann schnellstmöglich eine Antwort mit Terminangeboten.

5.000 persönliche Beratungen

Der neue Infopoint wird von den Bürger_innen sehr gut angenommen. Seit Aufnahme des Testbetriebs des Infopoints Mitte Februar 2016 bis Ende Juni 2016 haben sich über 5.000 Bürger_innen persönlich an den Infopoint gewandt. Das sind im Monat im Durchschnitt knapp 1300 Bürger_innen und pro Sprechtag durchschnittlich 100 Personen. An Spitzentagen waren es auch schon mal über 200 Bürger_innen. Dazu kommen viele Mailanfragen und telefonische Auskunftsersuchen.

Was können die Bürger_innen konkret erwarten?

Im Infopoint werden die Bürger_innen zum Antragsverfahren bei Kita-, Tagespflege- oder Hortbetreuung beraten, es wird Hilfe bei der Buchung von Terminen geleistet und Erstberatung für die verschiedenen Leistungen des Jugendamtes angeboten oder die Bürger_innen werden an die zuständigen Mitarbeiter_innen (Backoffice) im Haus weitergeleitet.

Die Funktion der Mitarbeiterinnen in dieser Anlaufstelle des Jugendamtes ist mit der eines Lotsen vergleichbar.


Im Infopoint versammelten sich Stadtrat Oliver Schworck, Leiterin vom Familienservice Margit Neuhold, Jugendamtsleiter Rainer Schwarz, Gesundheitsamtsleiterin Dr. Sina Bärwolff und Stadträtin Dr. Sibyll Klotz

Wie kam es zum Infopoint?

Im Rahmen der Umstrukturierung des Jugendamtes 2014 hatte die Leitung des Jugendamtes beschlossen, den Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks den Zugang zu den vielfältigen Leistungen des Jugendamtes zu erleichtern.

Die räumlichen Möglichkeiten ergaben sich aufgrund des geplanten Umzugs der genannten Bereiche in das Haus der Gesundheit und Familie nach Mariendorf. Der Ausstattungsbedarf wie z. B. die Installation eines Infopoint-Tresens wurde in die Bauplanung des sanierungsbedürftigen Gebäudes aufgenommen, so dass nach dem Umzug der genannten Jugendamtsbereiche aus dem Rathaus Friedenau und der Strelitzstraße 15 in die Rathausstraße 27 der Infopoint seine Arbeit im Testbetrieb Mitte Februar aufnehmen konnte.

Nach Fertigstellung der technischen Infrastruktur und des Leitsystems sowie der Ausstattung des Wartebereichs mit modernen Sitzelementen konnte der Infopoint nun offiziell eröffnet werden.

Fotos: Thomas Moser/Jugendamt


 

„Summ, summ, summ, Bienchen summ herum…“ und Alphörner auf dem Marienfelder Alpengipfel!

Oder… Damit es wieder tüchtig summt!

2. Juli 2016 Im Naturpark Marienfelde stand die Biene beim 1. Bienentag im Vordergrund. Bei der leicht verregneten Open-Air-Veranstaltung wurde ausführlich über alle Aspekte dieser fleißigen Naturarbeiterinnen informiert.

Hoher Besuch beim Bienentag

Die Veranstaltung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg stand unter der Schirmherrschaft des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel, der begeistert die Schönheit des Naturparks bewunderte und von der Arbeit der Naturschutzstation der Naturwacht Berlin e.V. beeindruckt war. Begleitet wurde er vom Bezirksstadtrat Oliver Schworck, u.a. auch zuständig für Umwelt, Natur und Jugend, der die Arbeit des NaturRangers als Schirmherr der kleinen JuniorRanger, der Zwiebelfrösche, schon jahrelang begleitet.

Foto v.lks.n.re. NaturRanger Björn Lindner, Stadtrat Oliver Schworck, Anke Geisel, Jürgen Siegismund von Stromnetz Berlin, Senator Andreas Geisel und Thomas Schäfer (Vorsitzender der Geschäftsführung von Stromnetz Berlin GmbH (Foto: Ed Koch)


Foto v.lks.n.re.: Jürgen Siegismund (Stromnetz Berlin), Naturpädagogin Nathalie Bunke, Thomas Schäfer (Stromnetz Berlin), Senator Andreas Geisel, Bezirksstadtrat Oliver Schworck, degewo-Stadtteilmangerin Christine Meinhold-Gerth und NaturRanger Björn Lindner (Foto Ed Koch)

Alphorntöne über Marienfelde

Zur Eröffnung der Veranstaltung klangen weit vernehmbar von der höchsten Erhebung des Naturparks, dem Alpengipfel, original Alphörner-Töne. Die Alphorngruppe der Tempelhof-Schöneberger Leo Kestenberg Musikschule gab ihr Bestes, um die Regenwolken zu vertreiben.






Der Auftritt wurde in Kooperation mit „Stromnetz Berlin“ ermöglicht. Stromnetz Berlin unterstützt Bienen und hat auch auf den Grundstücken ihrer Anlagen Bienenstöcke, wie Sonderkundenberater Jürgen Siegismund zu berichten weiß.


Der Bienentag vermittelte auf unterhaltsame Weise Informationen über den in unserer Region zunehmend bedrohten „Honiglieferanten“ und informierte auch über andere heimische Tierarten.

Viele Unterstützter des Bienentages

Unter der Mitwirkung weiterer regionaler Partner, der Bürgerinitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“, des Wohnungsunternehmens „degewo“, von EDEKA Schrader, von Designwerkstatt „stillbrand“ und der Vattenfall Umweltstiftung wurde der Tag zu einer runden Aktion, die sich auch in den nächsten Jahren wiederholen sollte. Die Einnahmen der Beköstigungsstände von EDEKA Schrader erhielt die Naturschutzwacht Berlin als Spende.


Die BI Rettet die Marienfelder Feldmark wies besonders auf die Gefahren des Einsatzes von Glyphosat hin und zeigte andererseits, das liebevoll gestaltete Bienen aus Teig eine äußerst leckere Angelegenheit sind.

Im weißen T-Shirt degewo-Stadteilmanagerin Christine Meinhold-Gerth

degewo-Stadteilmanagerin Christine Meinhold-Gerth hier mit NaturRanger Björn Lindner
An einem Stand der degewo konnten bienenfreundliche Balkonpflanzen gepflanzt und mitgenommen werden. Die degewo-Stadtteilmangerin von der naheliegenden Wohnanlage Mariengrün, Christine Meinhold-Gerth, war dabei gerne behilflich.

Besucher besuchten das Grüne Klassenzimmer


Es gab frischen Honig zur Verkostung, ein Naturquiz und interessante Führungen durch das „Grüne Klassenzimmer.“ Träger der grünen Oase am Stadtrand, genauer gesagt am Diedersdorfer Weg 3-5 in Marienfelde, ist die Naturwacht Berlin e.V.. Hier arbeiten engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, damit die Natur erhalten bleibt und für Groß und Klein erlebbar wird.


Zimmerer Andreas Winter baute das Lehrbienenhaus und führte am Bienentag als NaturRanger Besuchergruppen durch das Grüne Klassenzimmer. Der Naturpark Marienfelde ist eine ehemalige Mülldeponie und stellt sich heute, Jahrzehnte später, als prächtige Naturschönheit dar. Anhand einer Abbruchkante zeigte Andi Winter, wie problematisch und nicht abbaubar zum Beispiel Plastiktüten sind.


Aber auf dem Alpengipfel zeigte Andi auch, dass ihm Alphörner durchaus liegen und zauberte unterschiedliche Töne aus diesem meterlangen Instrument.

NaturRanger Björn Lindner und die Naturpädagogin Nathalie Bunke sind die sichtbare Seele der Naturschutzstation und in Sachen Natur die ersten Ansprechpartner im Bezirk und besonders in Marienfelde und Lichtenrade.

Am Lehrbienenstand blieb keine Frage unbeantwortet


Erwin Biller kennt die Bienen mit Vornamen ;-)
Der Höhepunkt an diesem Tag war jedoch der Besuch des Lehrbienenstandes Marienfelde auf dem Gelände der Naturschutzstation, der vom Lichtenrader Imkerverein, von Erwin Biller und vielen weiteren Engagierten, mit viel Hingabe betrieben wird. Hier kann man alles rund um die Biene und um den Honig erfahren.


Man kann sich über die Zucht von nicht aggressiven Bienenköniginnen, über die verschiedenen Honigsorten und den Prozess der Honiggewinnung theoretisch und besonders praktisch informieren. Bienenstöcke können angeschaut werden und im Lehrbienenhaus kann man durch ein großes Fenster die Ernte des Honigs bestaunen.


Herr Gäsche und im Hintergrund Monika Gäsche informieren sich über Bienen.
Monika Gäsche und Ehemann konnten das beträchtliche Gewicht einer einzelnen Wabe aus einem Bienenstock bestaunen.

Beim Lehrbienenstand findet man Antworten auf alle Fragen rund um die Biene, die einem schon lange beschäftigten.


Kita-Gruppen und Schulklassen können sich für Führungen anmelden und werden gerne über die Wunder der Natur ganz hautnah informiert. Auch Aus- und Fortbildungsangebote für Freizeitimker finden statt. Die Gründung des Lehrbienenstandes wurde mit Fördermitteln im Rahmen einer Projektförderung durch die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz unterstützt.

Der Weg in den Naturpark und zur Naturschutzstation in Marienfelde ist natürlich immer, auch außerhalb der besonderen Veranstaltungstermine, einen Ausflug wert!

Thomas Moser

Fotos Thomas Moser und zwei Fotos Ed Koch (extra gekennzeichnet)

(Berlin – 30. Juni 2016): Ute Weißgerber-Knop, Inhaberin des Weißgerber Lesezirkel und Gabi Decker, bekannt als Kabarettistin, Moderatorin und Sängerin, haben sich auf einem Event kennengelernt. Sofort bemerkte man; da haben sich zwei Menschen gefunden, die gerne helfen und sozial engagiert sind. Daraufhin besuchte Gabi Decker den Weißgerber Lesezirkel, um mit der Inhaberin Ute Weißgerber-Knop eine Zusammenarbeit zwischen dem Lesezirkel und ihrer Stiftung auszuarbeiten. So belegte Gabi Decker mit einer Titelanzeige Ihrer Gabi-Decker-Stiftung die Vorderseite des Schutzumschlages einer Lesezirkel Zeitschrift. Die Stiftung bietet Sofort-Hilfe für ältere Menschen in Form von Sachleistungen an. Dazu gehören zum Beispiel ein seniorengerechtes Bett, Kühlschrank, Waschmaschine, eine warme Bettdecke, Bettwäsche, Handtücher etc. „Ich bin ohne Großeltern aufgewachsen und wollte einen neuen Schwerpunkt zur Unterstützung alter Menschen setzen. Viele unterstützen Kinder oder Tiere und ich wollte gerne alten Menschen helfen“, sagt, Gabi Decker.

Gabi Decker und Ute Weißgerber Lesezirkel
Der Weißgerber Lesezirkel übernimmt seit Jahren soziale Verantwortung und hilft lokalen Einrichtungen. Dafür erhielt Ute Weißgerber-Knop 2015, die Franz-von-Mendelssohn-Medaille. Sie freute sich sehr über das Preisgeld und zählte auf, welchen sozialen Einrichtungen sie damit helfen kann. „Ich denke an das Jugendcafé am Dorfteich in Lichtenrade, die bekommen ihren lang ersehnten Turnierkicker und der Kinder- und Jugendclub in der Barnetstraße erhält ein Heimkinosystem und einen Gutschein von IKEA für die Innenausstattung. Ach, da wäre noch der LortzingClub-Freizeittreff für junge Menschen, die bekommen ein Gerätehäuschen“, freut sich, Ute Weißgerber-Knop.

„Ich möchte jeden ermuntern, sich selbst zu engagieren. Man braucht nicht viel, denn man kann mit ganz wenig, viel bewirken. Ab sofort unterstütze ich auch die Gabi-Decker-Stiftung, durch Anzeigen und Sachleistungen“, äußert sich die Inhaberin des Weißgerber Lesezirkel.

www.gabi-decker-stiftung.de

 

Informationsbesuch einer österreichischen Delegation mit dem Bundesminister für Inneres, Wolfgang Sobotka, und Vertreter_innen des niederösterreichischen Arbeitnehmerinnen -und Arbeitnehmerbundes in der Jugendberufsagentur Berlin Standort- Tempelhof-Schöneberg
Am 23.Juni 2016 besuchte eine niederösterreichische Delegation zusammen mit ihrem Bundesminister für Inneres, Wolfgang Sobotka, die Jugendhilfeetage der Jugendberufsagentur Berlin, Standort Tempelhof-Schöneberg. Die österreichische Besuchergruppe wollte sich über das Modell-Jugendberufsagentur Berlin informieren und sich zu dem Thema fachlich austauschen. Dafür besuchten sie stellvertretend den bezirklichen Standort der Jugendberufsagentur. Die fünfzehnköpfige Delegation wurde vom Jugendamtsleiter des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg, Rainer Schwarz, und der bezirklichen Koordinatorin in der Jugendberufsagentur, Birgit Fechner-Barrère, herzlich begrüßt.

Birgit Fechner-Barrère begrüßt Innenminister Sobotka


Margit Zauner und Cornelia Schwarz informieren doe Gäste

Cornelia Schwarz, Leiterin Fachbereich Ausbildungsmarkt/Projektleitung Jugendberufsagentur intern in der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit und Margit Zauner, Referatsleiterin in der Abteilung Arbeit und berufliche Bildung in der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, erläuterten den Besuchern in einer kurzen Präsentation die Grundzüge und Ziele des Modells der Jugendberufsagentur Berlin.

Jugendamtsleiter Rainer Schwarz stellt die Sicht des Jugendamtes dar...

...und Birgit Fechner-Barrère ergänzt aus der Vorort-Sicht.

An dem fachlichen Austausch nahmen auch die am Standort vertretenden Partner der Jugendberufsagentur, die Leiterin der Berufsberatung, Beate Dinter, die Geschäftsstellenleiterin des Standortes der Agentur Süd, Ines Petermann, der U25- Teamleiter des Jobcenter Tempelhof-Schöneberg, Thomas Reinke sowie Vertreter_innen des freien Jungendhilfeträgers CheckUp teil.
Die österreichische Gruppe und auch Minister Wolfgang Sobotoka hatten viele Fragen zu dem Konzept und der Kooperation der verschiedenen Institutionen unter einem Dach, so dass es zu einer lebhaften Diskussion zu dem Thema. Eine Frage war in diesem Zusammenhang, „wie die von der Gesellschaft abgekoppelte junge Menschen nachhaltig erreicht werden?“


Wenn Österreich auch eine wesentlich geringe Quote der Jugendarbeitslosigkeit aufzeigen kann, ähneln sich die Berliner Probleme.
Nach einer kurzen Führung durch das Haus und einem Gruppenfoto wurde die Delegation verabschiedet.

Birgit Fechner-Barrère/ToM
Alle Fotos: Thomas Moser