"Bei schönem Frühlingswetter können Kunden über die Bahnhofstraße flanieren und Maikäferfiguren in den Schaufenstern entdecken. Als Belohnung warten auf sie tolle Gutscheine und Geschenke der Geschäfte.“, fasst Frau Katja Tiedtke, Inhaberin von „Lederwaren Tiedtke“ in der Bahnhofstraße 39, die Idee zur Maikäfer Rallye zusammen. Die Gewinnaktion findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt und ist eine gemeinsame Aktion der Gewerbetreibenden rund um die Bahnhofstraße. Unterstützt werden die Händler dabei durch das Geschäftsstraßenmanagement im Rahmen des Förderprogramms „Aktive Zentren“. Ein ganz besonderer Dank für das Basteln der schönen Maikäferfiguren geht an die Schüler der Klasse 3c und die Klassenlehrerin Frau Kuhl der Käthe-Kollwitz-Grundschule!

Eine Vielzahl von Händlern rund um die Bahnhofstraße spendiert Gutscheine und Geschenke für die Aktion. Sie können Gutscheine im Wert von jeweils 30 Euro von Apollo-Optik (2x), Modetreff Heidemann (2x), Juwelier Heigl, Lichtenrader Bücherstube, Linden Apotheke, Minow’s Tabak Depot, Tempelritter Apotheke und Yammas Tavernaki gewinnen. Die Goethe Apotheke und Enderlein Moden verschenken 2 x 20-Eurobzw. 5 x 20-Euro-Gutscheine für die Maikäfer Rallye. Lederwaren Tiedtke, Hörgeräte Akustik Flemming & Klingbeil und Barrique verlosen einen Gutscheine im Wert von jeweils 50 Euro. Weitere Gutscheine und Geschenke gibt es von Hempel Gesundheitspartner, Amplifon (maßangefertigter Gehörschutz) Parfümerie Gabriel, passende-versicherungen.berlin, Tee Lichtenrade (40 Euro Teepaket), Dannert Bestattungen (50 Euro Bargeld) und Spiel-FilmMusik zu gewinnen.

Um mitzumachen gilt es auf der Bahnhofstraße und den Nebenstraßen Ausschau nach Maikäfern in den Schaufenstern zu halten, und die Fundorte auf dem Übersichtsplan einzutragen. Den Plan gibt es in den Geschäften rund um die Bahnhofstraße. Der abtrennbare Teil der Karte kann bis zum 1. Juni abgegeben werden: bei ApolloOptik (Bahnhofstraße 2-3), Parfümerie Gabriel (Bahnhofstraße 1213) und in der Lichtenrader Bücherstube (Bahnhofstraße 25). Die Lösungen können auch per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesendet werden.

Am 3. Juni findet die Verlosung durch die Gewerbetreibenden statt. Die Gewinner werden benachrichtigt und können die Preise in den jeweiligen Geschäften abholen.

Machen Sie mit bei derdiesjährigen Maikäfer Rallye vom 15. Mai bis 31. Mai 2017 und gewinnen Sie Gutscheine und andere tolle Geschenke!


 

Uli Waack ist am 11. April 2017 gestorben. In der Traueranzeige heißt es „Es ist wie es ist.“ Ich kann nicht sagen, ob dies auch ein Lebensmotto von Ulrich Waack war, ich könnte es mir aber gut vorstellen. Ulrich Waack, immer nur Uli genannt, ist 1941 in Berlin geboren und lebte seit seiner Geburt im Berliner Bezirk Tempelhof. Sein Abitur machte er am Askanischen Gymnasium. Er arbeitete als Verwaltungsbeamter von 1959 bis 1998, zuletzt als Oberregierungsrat in der Berliner Senatsjugendverwaltung. 1998 bis 2004 absolvierte er noch seiner Frühpensionierung ein Studium der Mittelalterlichen und Neueren Geschichte sowie der Ur- und Frühgeschichte an der Humboldt-Universität Berlin. Dieses Studium mit dem Schwerpunktthema „Brandenburg im Mittelalter, insbesondere Gründungsgeschichte Berlins und märkische Dorfkirchen“ beendete er mit dem Magisterabschluss. Ein Thema, dass Uli Waack schon lange Zeit als Hobby beschäftigte. So erforschte er besonders die Dorfkirchen. Im Rahmen des Studiums veröffentlichte er dann auch seine Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 unter dem Titel „Kirchenbau und Ökonomie - Zur Beziehung von baulichen Merkmalen mittelalterlicher Dorfkirchen auf dem Barnim und dessen Wirtschafts- und Siedlungsgeschichte.“
Uli Waack 500
In dem Vorwort schrieb Uli Waack u.a. zum Ursprung seines Dorfkirchen-Interesses: „Ich lebe seit Geburt in Tempelhof. In West-Berlin war es seinerzeit üblich, daß in der 4. Grundschulklasse der Heimatkunde-Unterricht einsetzte, in dessen Mittelpunkt die nächstgelegene Dorfkirche stand. Herr Heuer, ein kriegsversehrter Junglehrer, muß offenbar über großes pädagogisches Geschick verfügt haben, forschende Neugier zu wecken. Bei uns in Tempelhof handelte es sich bei der Dorfkirche zugleich um die Kirche eines Komturhofs der Tempelritter. Sie lag seinerzeit noch in Kriegstrümmern und diente uns als Vorläufer heutiger Abenteuerspielplätze. Durch die Tempelritter hat sie die Phantasie ungleich mehr angeregt als andere Dorfkirchen, und ihr wurde nicht nur der obligatorische (und wie überall nie vorhandene) »unterirdische Gang« nachgesagt, sondern sogar deren zwei.“

Uli Waack konnte man immer mal wieder in verschiedenen Kommentaren im Tagesspiegel nachlesen. Wenn es um aktuelles und historisches Zeitgeschehen ging, wollte er auch seine historisch geprägte Sicht deutlich machen.

Ich hatte mit meinem ehemaligen Kollegen Uli nicht sehr viel, aber immer wieder Kontakt. Ein Anknüpfungspunkt war dabei meine Arbeit rund um aktuelle und historische Themen in der Lichtenrade-Website. Uli Waack lebte in Lichtenrade. Erst im Februar 2017, vor einer geplanten Reha, schrieb er mich an und wir hatten näheren Kontakt. Er hatte in einer ganz besonderen persönlichen Art an mich gedacht, was mich sehr rührte. Ich hoffte, ihn auch vielleicht mal bald wieder persönlich zu sehen. In diesem Zusammenhang suchte er ein Foto von sich, da er mit der Darstellung von sich auf vielen Fotos unzufrieden war. Damit konnte ich leider nicht wirklich dienen.

Sein Bild und sein positiv zugewandtes Wesen wird mir aber auch so immer in Erinnerung bleiben.

Lieber Uli, mach es gut! Seiner Frau und den Angehörigen gilt mein Mitgefühl.

Thomas Moser

Die Beisetzung findet am 25. April 2017 um 13 Uhr auf dem evangelischen Friedhof Lichtenrade, in der Paplitzer Straße 10-24, 12307 Berlin, statt.


 

Der 3. Senat des Bundesverwaltungsgericht verhandelt am 14. und 15. Juni 2017 über das Planfeststellungsverfahren des Eisenbahn-Bundesamtes in Sachen „Dresdner Bahn“. Die Bürgerinitiative Lichtenrade-Dresdner Bahn, die auch schon über viele Jahre für eine Tunnellösung gekämpft hat und jetzt gegen die ebenerdige Lösung klagt, fährt an den Verhandlungstagen nach Leipzig. In einer Mitteilung heißt es: „Die Bürgerinitiative wird zu den beiden Verhandlungstagen 14./15. Juni 2017 eine Busfahrt nach Leipzig anbieten. Die Fahrt ist für Mitglieder und deren Angehörige kostenfrei. Für die Fahrt sind noch Restplätze frei.

Wenn Sie auch mit nach Leipzig kommen und die Verhandlung Vorort erleben wollen, so melden Sie sich bitte telefonisch oder per Mail bei unserem Kassierer Herrn Jenke Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. „

Eine Entscheidung über den einstweiligen Rechtsschutz hat das Gericht nicht gefällt. Es wird davon ausgegangen, dass die Bahn vor dem Termin im Sommer nicht mit den Bautätigkeiten beginnt.

Das Gericht kann nur über den vorliegenden Bescheid entscheiden.

Künftig Chaos im Tunnel und hohe Lärmschutzwände? (Dank an die BI Dresdner Bahn zur Veröffentlichung der Grafik)

http://www.dresdner-bahn.de

Erste Vorläufer sind in Lichtenrade schon erkennbar

Erste Vorläufer kann man schon einige Zeit vor der gerichtlichen Entscheidung sehen. Die Wasserbetriebe haben die Straße unter dem S-Bahnhof Schichauweg einseitig aufgerissen, um für die künftigen Baumaßnahmen der Bahn die Wasseranlagen unter der Straße zu sichern.
baustelle schichauweg lichtenrade042017
In der Berliner Woche hieß es erst kürzlich unter der Überschrift „Ausbau der Dresdner Bahn: Wasserbetriebe sichern die Rohre“:

Die Tiefbauarbeiten sind allein dem geplanten Ausbau der Dresdner Bahntrasse geschuldet und werden bis mindestens September dauern. Es ist nichts kaputt, kein Rohrbruch oder ähnliches, sondern eine reine Vorsichtsmaßnahme. „Die Baumaßnahme dient ausschließlich der Sicherung unserer Anlagen für den Ausbau der DB-Trasse nach Dresden“, erklärt BWB-Sprecher Stephan Natz und fügt hinzu, dass diese Sicherung eine übergeordnete Anforderung sei, die die BWB „in vollem Umfang“ erfüllen müsse.

Vorläufer Nummer 2 noch konkreter

Der Lotto- und Zeitungsladen westlich vom S-Bahnhof Lichtenrade in der Prinzessinenstraße 1 macht zu und wird abgerissen. In der kurzen Mitteilung vom Eigentümer Ralf Wüstenhagen heißt es u.a.: „Leider müssen wir nach 27 Jahren das Geschäft zum 27. 4. 2017 wegen zukünftiger Baumaßnahmen der Deutschen Bahn schließen. Das zweite Geschäft des Eigentümers, direkt schräg gegenüber an der Bahnhofstraße/Pfarrer-Lüdtkehaus-Platz, bleibt jedoch für die Kundschaft erhalten. Nähere Informationen liegen nicht vor. Es geht nur um das Gebäude direrkt an der Bahn.
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ToM (Fotos Thomas Moser)

http://www.dresdner-bahn.de


 

In das Lichtenrader Versicherungsbüro „Passende-Versicherungen-Berlin“ von Anneliese und Mathias Hachmann wurde am 21. April 2017 zu einer Vernissage „Naturansichten“ eingeladen.
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Foto v.lks.n.re.: Anneliese und Mathias Hachmann, sowie die Künstlerin Liane Matia
Die „Stamm-Künstlerin“ des Hauses, Liane Matia, stellte eine breite Palette ihrer Kunst aus. Viele unterschiedliche Arbeitsweisen und außergewöhnliche Materialien kamen bei den Werken zu dieser Ausstellung zum Einsatz. Liane Matia war beim Ehepaar Hachmann schon beim letzten Lichtenrader Kunstfenster vertreten und wird auch wieder in diesem Jahr das Versicherungsbüro in der Wünsdorfer Straße 119, 12307 Berlin, beim Kunstfenster vertreten. In einer amerikanischen Auktion wurde ein Werk der Künstlerin zu Gunsten des Nachbarschaftszentrum Suppenküche Lichtenrade versteigert.
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Die Besucher waren begeistert von den Werken der Künstlerin.
Werke von Liane Matia kann man ganzjährig bei den Hachmanns bewundern. Anneliese und Mathias Hachmann sind auch Administratoren einer Lichtenrader Facebook-Gruppe.

Thomas Moser (auch Fotos)

Ausführliches zur Künstlerin und zu einer Ausstellung in der Stadtteilbibliothek Lichtenrade: http://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/138-malerinnen-praesentieren-besondere-technik-in-stadtteilbibliothek

Ausführliches zur den Administratoren einer Lichtenrader Facebook-Gruppe

http://www.lichtenrade-berlin.de/25-blog/blog2016/245-soziale-netzwerke-verbinden-lichtenrade


 


Jetzt hat Lichtenrade ein neues Bürgerbüro! Melanie Kühnemann (SPD) ist bei der letzten Berliner Wahl über die Bezirksliste ins Abgeordnetenhaus eingezogen und hat ihr Bürgerbüro in der John-Locke-Siedlung in Lichtenrade jetzt auch offiziell eröffnet.

Für Melanie Kühnemann ist die Anlaufstelle mitten in Lichtenrade sehr wichtig: „Politik funktioniert nur im tagtäglichen Austausch und muss immer wieder neu erklärt werden.“

Am 21. April 2017 fand die Eröffnung des Bürgerbüros in der John-Locke-Straße 19 statt und es kamen viele Gäste aus dem Kiez.


Als besonderer Gast beglückwünschte der Regierende Bürgermeister Michael Müller die Abgeordnete für ihr neues freundliches Bürgerbüro.


Auch die SPD-Bundestagsabgeordnete für Tempelhof-Schöneberg, Mechthild Rawert, gratulierte herzlich der Abgeordneten. Aus der Landespolitik sind, neben einigen Abgeordneten, auch die Senatorin Dilek Kolat und der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh, der aus dem fernen Spandau kam, zum Gratulieren erschienen. Für die Senatorin Dilek Kolat arbeitete die Lehrerin Melanie Kühnemann auch einige Jahre.


Der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh im Gespräch...

Aus der Bezirkspolitik besuchten viele Parteigenossen und BVV-Mitglieder die Eröffnung. Aber auch die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und der Super-Ressort-Stadtrat Oliver Schworck, beide ebenfalls für die SPD aktiv, ließen es sich nicht nehmen, der Eröffnung beizuwohnen.

Oliver Schworck, auch Lichtenrader, im Bürgerbüro seiner SPD-Genossin.
Von der Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land, bei der das Bürgerbüro verortet ist, kam der Geschäftsführer Ingo Malter und Tobias Mette, der das Servicebüro für Tempelhof-Schöneberg leitet und auch im Vorstand der Tempelhofer Damm Unternehmer-Initiative mitarbeitet.

Tobias Mette und Ingo Malter mit Michael Müller und Andrea Kühnemann.
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Mit Musik verwöhnte Lutz Fußangel
Die Gäste konnten bei guter Stimmung viele Gespräche führen und sich mit Getränken und Leckereien verwöhnen lassen.

Melanie Kühnemann ist in Lichtenrade groß geworden und hat enge Verbindungen zu Lichtenrade. Die gesamte Familie Kühnemann ist seit Jahren in der Politik und Gewerkschaft äußerst engagiert und gehört zum Lichtenrader Urgestein. Nunmehr ist eine „Kühnefrau“ auch direkt in der Landespolitik für Lichtenrade vertreten.

Die Vorort-Arbeit mitten in der Lichtenrader Hochhaussiedlung begann schon vor einigen Wochen. Die Mieten in der Lichtenrader Bahnhofstraße sind auch für Abgeordnete, die eine Kostenerstattung für die Arbeit der Bürgerbüros erhalten, kaum zu finanzieren. So war die Entscheidung einfach und für Melanie Kühnemann eine Herzensangelegenheit, direkt Vorort und schnell erreichbar in die frisch renovierte Ladenzeile am Platz im John-Locke-Kiez zu ziehen. In diesem Stimmbezirk konnte bei der letzten Wahl die SPD ein für Lichtenrade sehr gutes Ergebnis erzielen. Im Bürgerbüro werden regelmäßig öffentliche Kunstpräsentationen und Veranstaltungen stattfinden.

Melanie Kühnemann vertritt als Sprecherin in der SPD-Fraktion ihre politischen Schwerpunkte in der Jugend- und Familienpolitik. Sie ist auch Sprecherin für die Queerpolitik.

Für die Vorortarbeit in Lichtenrade konnten Marion Pinkpank und Kevin Kühnert gewonnen werden.
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Marion Pinkpank ist noch vielen rbb-Hörern als Moderatorin im Ohr. Sie ist ihrem ursprünglichen Heimatbezirk Lichtenrade noch immer verbunden. Kevin Kühnert konnte Melanie Kühnemann aus dem Büro von Dilek Kolat „abwerben“. Auch der Bezirksverordnetet Kühnert ist nun quasi zuhause angekommen, denn der stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos ist, neben vielen anderen Funktionen, auch der stellvertretende Vorsitzende der SPD Marienfelde und Lichtenrade.

Die offene Gestaltung des Bürgerbüros, oder treffender ausgedrückt des Bürgerladens, lädt auch zufällige Besucher ein, sich mit Hinweisen und Sorgen an die Abgeordnete zu wenden. Das Bürgerbüro ist barrierefrei zugänglich und von Dienstag bis Freitag täglich geöffnet.

Nunmehr sind, neben dem Bürgerbüro der CDU-Abgeordneten Hildegard Bentele, zwei Lichtenrader Bürgerbüros am Netz. Für den Bürger der schnelle Zugang zur Politik.

Das Bürgerbüro der SPD-Abgeordneten Melanie Kühnemann ist wie folgt erreichbar: Dienstag von 10 bis 16 Uhr, Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 15 Uhr und am Freitag von 11 bis 16 Uhr. Am Freitag findet von 14 bis 16 Uhr eine offene Sprechstunde statt; von 16 bis 17 Uhr mit Terminverabredung). Das Büro ist in der John-Locke-Str. 19, 12305 Berlin, direkt neben Norma. Telefonisch ist das Büro unter 030-47050270 erreichbar. Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Thomas Moser


Diese Herren warten auf den Regierenden Bürgermeister (Ed Koch - PaperPress, Thomas Schüler -DLRG-, Chis Landmann -Stadt und Land-, Andreas Schwager -Senatskanzlei- und Philipp Mengel -Wahlkreisbüro für Michael Müller)

Michael Müller brachte die "Bibel" für die Abgeordnete "Berlin Handbuch" mit. Melanie Kühnemann freut sich sehr über den Besuch!


Vater Kühnemann (Mitte) im Gespräch


Alle Fotos Thomas Moser


 

20. April 2017 Für den „Kinder- und Jugendclub Barnetstraße“ war es ein schöner Tag! Die beiden Vorsitzenden vom Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade e.V. (UNL), Volker Mönch und Thomas Schmidt, haben Jugendstadtrat Oliver Schworck für die Lichtenrader Kinder- und Jugendeinrichtung einen Scheck über 500 Euro überreicht.
Dort, wo sich sonst täglich viele Kinder und Jugendliche treffen, haben sich zur Scheckübergabe neben den Vertretern der Lichtenrader Unternehmen auch Jugendstadtrat Oliver Schworck und Vertreterinnen und Vertreter des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendeinrichtung verabredet. Die Kinder und Jugendlichen waren zu der Zeit noch in der Schule.
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Foto v.lks.n.re.: Mitarbeiterin im Kinderclub Jutta Schmoll, Volker Mönch (1. Vorsitzender vom UNL), Jugendstadtrat Oliver Schworck, Sozialraumkoordinator Johannes Moser, Mitarbeiter Franz Richter, Merima Hartwig (Sozialraumkoordinatorin mit dem Schwerpunkt Flüchtlinge), Mitarbeiterin Ann Heinrich und den 2. Vorsitzenden vom UNL Thomas Schmidt.
Die Freude über den unverhofften Geldsegen war bei den Beschenkten groß, zumal das gesamte Geld für die Besucherinnen und Besucher der Einrichtung eingesetzt werden soll. Der Bezirksstadtrat für Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport Oliver Schworck sagte zu der Spende: „Ich habe mich richtig gefreut und bin dem Unternehmer-Netzwerk sehr dankbar, dass die Lichtenrader Unternehmer die Jugendarbeit in ihrem Kiez unterstützen.“
Die Spende kommt aus den Überschüssen von zwei erfolgreichen Veranstaltungen, die das UNL mit finanzieller Unterstützung des „Aktiven Zentrums Lichtenrade Bahnhofstraße“ auf die Beine gestellt hat. Für die beiden Vorsitzenden vom UNL, Volker Mönch und Thomas Schmidt, und für die Mitglieder des Netzwerkes gehört es zu den unternehmerischen Pflichten, auch Gutes zu tun. „Wer als Unternehmer gesellschaftliche Prozesse mitgestaltet, muss -wenn möglich- der Gesellschaft helfen, wenn der Staat das nicht oder nur ungenügend leisten kann“, bringt Volker Mönch die gute Tat auf den Punkt.
Bei den zwei Veranstaltungen, die gemeinsam das Plus erbrachten, handelte es sich im letzten Jahr um das Taschenlampenkonzert am 8. Oktober und um das Adventssingen am 8. Dezember. Beide Veranstaltungshöhepunkte vor der Alten Mälzerei in Lichtenrade waren nicht nur von den Besucherzahlen her ein großer Erfolg. Unter dem Strich blieb noch Geld übrig. Die eine Hälfte des verbleibenden Überschusses wurde jetzt an den Kinder- und Jugendclub übergeben. Hier ist die kurzfristige Umsetzung von besonderen Wünschen vorgesehen. Zum einen soll der Bereich zum Chillen im KinderClub in der ersten Etage attraktiv gestaltet werden und im Jugendclub sollen Handy-Ladestationen installiert werden, worauf die Jugendlichen schon lange warten.
500scheckuebergabe UNL KJCBarnetstr Lichtenrade 3
Der 2. Vorsitzende vom Unternehmer-Netzwerk Thomas Schmidt betont: „Unsere Mitglieder fühlen sich hier in Lichtenrade wohl. Wir möchten, dass das auch für die gilt, die nicht so sehr auf der Sonnenseite des Lebens stehen.“ Allerdings, so betonen beide Vertreter des UNL, könne man nicht überall dort helfen, wo es eigentlich notwendig wäre. Dazu sind die Finanzlöcher auch im Berliner Vergleich gut aufgestellten Lichtenrade an zu vielen Stellen zu groß. Stadtrat Oliver Schworck freute sich darüber, dass die Aktivitäten und finanziellen Unterstützungen des „Aktiven Zentrums Lichtenrade“, zusammen mit den Unternehmeraktivitäten, so Lichtenrade gleich zweimal zu Gute kamen. Die Unternehmervertreter nahmen die Scheckübergabe zum Anlass, sich einen Eindruck von den Aktivitäten zu verschaffen. Konkret machten sie das Angebot, dass sie mit Auszubildenden die Einrichtung besuchen wollen. So kann den Einrichtungsbesuchern von anderen jungen Menschen ein erster Eindruck von der Arbeitswelt vermittelt werden. Dies könnte dann ein erster ganz praktischer Schritt zur Vernetzung sein.
Der Einrichtungsleiter Matthias Stöhr wird sich nach seinem Urlaub freuen, dass mit der Scheckübergabe auch erste Kontakte geknüpft wurden. Das Gemeinschaftshaus Lichtenrade hat durch die kürzliche Eröffnung des Familienzentrums Lichtenrade und durch die Vernetzung von vielen Beteiligten nochmal mehr Fahrt aufgenommen. Der Kinder- und Jugendclub Barnetstraße stellt über zwei Etagen viele offene Angebote zur Verfügung.

Text und Fotos: Thomas Moser

Ergänzende Informationen:

Kinder- und Jugendclub Barnetstraße mit einer breiten Angebotspalette

Der Kinder- und Jugendclub Barnetstraße ist eine Freizeiteinrichtung für Kinder von 6 bis 12 und Jugendliche von 13 bis 18 Jahren. Der Club hat seine Heimat im Gemeinschaftshaus Lichtenrade und wird vom Bezirksamt Tempelhof- Schöneberg getragen. Neben zahlreichen Freizeitangeboten wie Töpfern, Werken, Kochen, Nähen, Sport u.a.  bietet der Club auch Hausaufgabenhilfe, Beratungen zum Thema Schule und Beruf und ist Ansprechpartner für die großen und kleinen Sorgen Lichtenrader Kinder und Jugendlicher.

http://www.kjc-barnetstrasse.de

Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade

Netzwerker sind erfolgreicher!

Dass UNL hat aktuell rund 60 Mitglieder, wurde 2010 aus der Taufe gehoben und ist seit 2013 ein eingetragener Verein. An den monatlich stattfindenden Netzwerk-Treffen nehmen bis zu 40 Unternehmer teil. Sie profitieren von den Erfahrungen und Kontakten anderer und tragen dazu bei, Lichtenrader Firmen und Unternehmen zu verknüpfen und zu stärken. Das Netzwerk arbeitet in diversen lokalen Gremien und Institutionen mit. Unter anderem beim Aktiven Zentrum Bahnhofstraße und der Händler-initiative.

Neben dem reinen „Netzwerken“ bietet das UNL aber auch  ganz konkrete Vorteile: Mitglieder werden kostenlos mit einem Grundeintrag in der Website gelistet. Wer dort auffälliger agieren möchte, kann einen kostengünstigen Individualeintrag buchen. Mitglieder mit Personalbedarf können die kostenlose Jobbörse auf der UNL-Website nutzen und zu Sonderkonditionen auf den Netzwerk-Seiten im „Lichtenrader Magazin“ werben.

http://www.un-lichtenrade.de

Aktives Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße

Bei den Aktiven Zentren werden ausgewählte Fördergebiete über Jahre von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen gefördert. Das Städtebauförderprogramm Aktive Zentren setzt seit dem Start 2008 wichtige Impulse zur wirtschaftlichen und stadtstrukturellen Stärkung ausgewählter Geschäftsstraßen. Die Zentren sollen als Mittelpunkte der Stadtteile entwickelt werden.

In der Lichtenrader Bahnhofstraße soll die Aufenthaltsqualität im gesamten Gebiet erhöht werden und die Verkehrssituation verbessert werden. Im Vorfeld fanden Leitbilddiskussionen statt und es wurde ein Integriertes städtebauliches Stadtentwicklungskonzept (ISEK) entwickelt.

https://az-lichtenrade.de


 

Wer hat Interesse, die „Abendsonne am Ententeich in Lichtenrade“ in seine Wohnung scheinen zu lassen? Vor circa 5 Jahren hatte der Kiezreporter Thomas Moser schon einmal Kontakt mit dem Eigentümer des Gemäldes, Joachim Schulz, der in Schleswig-Holstein wohnt. Nun gibt es einen erneuten Kontakt und Joachim Schulz stellt den Lichtenradern ein Foto vom Gemälde zur Verfügung. „Das vorliegende Gemälde war circa 1920 ein Geschenk persönlich vom Künstler an einen unserer Vorfahren aus Berlin-Lichtenrade. Im Jahr 2000 kam das Bild dann durch einen Nachlass in unseren Besitz,“ erläutert Joachim Schulz. Schulz würde sich auch von dem Original trennen, wenn sich jemand dafür begeistert.
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Das Gemälde mit dem Titel „Abendsonne am Ententeich in Lichtenrade“, wie es handschriftlich auf der Rückseite des Bildes benannt ist, wurde von Alfons Maria de Castelli gemalt.

Joachim Schulz hat eigene Recherchen über den Künstler angestellt: „Eigentlich: Alfons Maria Niemitz de Castelli. Tätig Anfang des 20. Jahrhunderts und ansässig in Berlin-Wilmersdorf. Deutscher Maler. War Professor in Berlin, Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler und Mitglied der Reichskulturkammer der bildenden Künste. Nach eigenen Recherchen hat er vorwiegend in Öl auf Leinwand gemalt. Seine Bilder sind oder werden in internationalen Auktionshäusern versteigert. Die erzielten oder angesetzten Preise variieren zwischen 200 € für kleinere Gemälde und 1.200 US $ für Größere.“ Die Titel einiger bekannter Werke lauten „Der verliebte Apotheker“, „Jagdstilleben im Stil des 17. Jahrhunderts“, „Beim Advokat“ „Gesellige Wirtshausrunde“, „Heuernte bei aufziehendem Gewitter“, „Hühnerhof“.

Zum Zustand des Bildes wird ausgeführt: „Das Gemälde ist vor kurzem gereinigt worden. Die Leinwand ist an zwei Stellen circa 5 mm beschädigt, aber vorderseitig nicht erkennbar. Der Rahmen ist nicht mehr in einem sehr guten Zustand.“

Weitere Beschreibung der Gemäldes: Titel „Abendsonne am Ententeich in Lichtenrade“ (handschriftlich auf der Rahmenrückseite); Künstler: Alfons Maria de Castelli; Öl auf Leinwand, Signatur unten rechts. 108 x 69 cm. Rahmen 124 x 87 cm. Graviertes Messingschild in der Rahmenmitte vorn Prof de Castelli; Teile eines Siegels auf der Rahmenrückseite.

Joachim Schulz würde sich auch von dem Bild trennen: „Vielleicht findet der ein oder andere Lichtenrader einen persönlichen Bezug zu dem Werk und ist am Original interessiert.“ Wer Interesse hat, der kann unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vom Kiezreporter Thomas Moser auch die Kontaktdaten bekommen.

ToM

Liebe Lichtenraderinnen und Lichtenrader, liebe Leserinnen und Leser, liebe Menschen,

ich wünsche Euch "FROHE OSTERN"
FroheOstern2017
ostern 2017 karstadt 500
633109 web R by gänseblümchen pixelio.de
Foto 1 und 2 Thomas Moser; 3. Foto Gänseblümchen / Pixelio