Weihnachtsklänge vor der Alten Mälzerei in Lichtenrade

Obwohl es nur erster Schneeregen war, stellte sich vor der Alten Mälzerei in Lichtenrade schnell eine weihnachtliche Atmosphäre ein. Bereits vor einem Jahr kamen viele Besucherinnen und Besucher, um gemeinsam mit einigen Chören die weihnachtliche Stimmung zu genießen. Dieses zweite Adventssingen wurde wieder vom Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade auf die Beine gestellt.

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Mit viel ehrenamtlichen Engagement und einer finanziellen Unterstützung vom Geschäftsstraßenmanagement „Aktives Zentrum Lichtenrade“ wurde die Veranstaltung gestemmt. Auch diesmal kamen große und kleine Gäste, um gemeinsam Advents- und Weihnachtslieder zu singen.

Der Vorsitzende vom Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade Volker Mönch begrüßte die Gäste und bedankte sich bei allen Unterstützern und bei den beteiligten Gruppen.


Auch die Weihnachtsmaus war dabei...



Robert Hahn und

Anke Kuhl unterhielten die Besucherinnen und Besucher mit sehr unterschiedlichen weihnachtlichen Geschichten...



Die Chöre sangen bei dieser Veranstaltung, bei der kein Eintritt erhoben wurde, ohne Gage. Mit dem Erlös werden Lichtenrader soziale Institutionen unterstützt.

Die sehr unterschiedlichen Lichtenrader Chöre sorgten für den guten musikalischen Ton. Im Wechsel mit heiteren und nachdenklichen weihnachtlichen Geschichten ließ es sich bei Glühwein, heißer Kartoffelsuppe und Rostbratwurst ausgezeichnet verweilen.

Der Weihnachtsmann und seih Engel gaben vortreffliche Fotomotive ab. Mit diesen himmlischen Gästen konnte man sich von Apollo Optik fotografieren lassen. Für die Kinder gab es zur Unterhaltung einen Bastelstand von Colour Kids.

Als der Strom für Ton- und Lichttechnik nach über einer Stunde ausfiel, sorgten die Chöre und die Besucherinnen und Besucher sozusagen A cappella für eine weihnachtliche Stimmung. Die Veranstalter versuchten mit den Technikern die in die Jahre gekommene Haustechnik in den Griff zu bekommen.

Unterdessen ließ ein junger Mann aus dem Publikum mit Unterstützung des Saxofonisten Lutz Fußangel auf der Bühne ein stimmlich sehr ansprechendes Halleluja erklingen. So wurde die technische Panne, die jeden Veranstalter zum Schwitzen bringt, liebevoll improvisiert überbrückt.

Das Adventssingen ist mit viel organisatorischem Aufwand verbunden. Die Lichtenraderinnen und Lichtenrader besuchen gerne die Veranstaltung und würden sich über eine Neuauflage im nächsten Jahr sicherlich freuen.

Thomas Moser (auch Fotos)

Und hier mein persönlicher Tipp für die Alte Mälzerei in Lichtenrade -noch im Dezember!- :

Eine ganz tolle Fotoausstellung: http://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/962-fotoausstellung-in-alten-maelzerei-ganz-neue-seiten-von-lichtenrade-sichtbar-machen-2

11. bis 14. Dezember 2017 (begrenzte Uhrzeiten siehe Bericht)


 

Aktives Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße: 1800 € für das Nachbarschaftszentrum Suppenküche Lichtenrade e.V.

Am 6. Dezember 2017 haben die Gewerbetreibenden aus der Bahnhofstraße nicht nur den Nikolaus in die Straße eingeladen, sondern auch die Erlöse einer knapp einjährigen Sammelaktion an den Begünstigten übergeben. 1.829,34 € sind durch die Lichtenrader_innen zusammen gekommen.

Das Nachbarschaftszentrum Suppenküche Lichtenrade e.V. nimmt die großzügige Spende dankbar an. Sie können das Geld sehr gut brauchen – sind sie doch gerade dabei, ihre Angebote auszuweiten und sich auf den bevorstehenden Umzug vorzubereiten. „Wir werden bald in der Alten Mälzerei ein neues Zuhause finden und unseren Standort in Lichtenrade erhalten“ freut sich Vereinsvertreter Peter Enke.

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Übergabe der Spende, 6.12.2017 Bild: Geschäftsstraßenmanagement/die raumplaner

Der gemeinnützige Verein bietet Bedürftigen kostenlos warme Mahlzeiten und Lebensmittel und leistet mit ehrenamtlichem Engagement auch Jugend -und Kulturarbeit.

Die Idee für die Spendenaktion entstand bei den gemeinsamen Treffen der Gewerbetreibenden rund um die Bahnhofstraße. In jährlichem Wechsel ändert sich der Spendenzweck. Begünstigte sind jeweils lokale Einrichtungen und Initiativen, die die Vielfalt Lichtenrades fördern, das Stadtteilzentrum weiter stärken und mit Leben füllen. Dabei wird deutlich: Die Lichtenrader_innen setzen sich für ihren Kiez ein!

Die Initiative hat in diesem Jahr wieder neuen Zulauf erhalten und ist auf mittlerweile mehr als 30 beteiligte Händler_innen und Dienstleister_innen angewachsen.

Fortan wird für den Förderverein der freiwilligen Jugendfeuerwehr Lichtenrade e.V.  gesammelt. Der Verein wurde 1987 von Lichtenrader Feuerwehr-, Geschäfts- und Privatleuten gegründet. Hintergrund war ein steter Rückgang staatlicher finanzieller Förderungen für ehrenamtliche Arbeit. Mithilfe von Mitgliedsbeiträgen und Spenden werden u.a. Ausrüstungsgegenstände angeschafft. Zur Nachwuchssicherung der Freiwilligen Feuerwehr wurde bereits 1979 eine Jugendfeuerwehr gegründet, in der Kinder und Jugendliche von 12 bis 18 Jahren an die Feuerwehrarbeit herangeführt werden.

Mehr zur Initiative „Wir für Lichtenrade“ und wo Sie spenden können, erfahren Sie auch unter www.az-lichtenrade.de/geschaeftsstrasse/aktionen/spendenaktion

Quelle PM BA T-S


 

Dezember 2017 Eine weihnachtliche Atmosphäre ist zur Adventszeit in die Lichtenrader Bahnhofstraße eingekehrt. Verschiedene Geschäfte erleuchten im weihnachtlichen Glanz.
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Während der Öffnungszeiten haben viele Geschäfte kleine Weihnachtsbäume an den Eingängen aufgestellt, damit sich die Kunden besonders eingeladen fühlen. Gewerbetreibende, Arztpraxen und Eigentümer haben sich zusammengeschlossen, um unterstützt durch das Geschäftsstraßenmanagement die Bahnhofstraße bis zum Beginn des neuen Jahres zu einer festlichen Flaniermeile werden zu lassen.




Leuchtelemente und Lichterketten an den Bäumen geben der Straße im Dunkeln eine sehr schöne Atmosphäre. Diese Beleuchtung ist in diesem Jahr noch ein Stück besser wie im Vorjahr gelungen.

Einige große beleuchtete Kugeln und das mit Sternen angestrahlte Parkhaus vom Supermarkt begrüßen am Eingang der Bahnhofstraße die Besucherinnen und Besucher.

Die I-Tüpfelchen sind wieder die Weihnachtsbäume in den vor einiger Zeit bemalten Blumenkübeln, die von einigen engagierten Schulen liebevoll und ganz individuell geschmückt wurden.
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Die fünf 3,50 Meter hohen Blaufichten präsentieren sich in ihrer ganzen Pracht. Das Ulrich von Hutten Gymnasium, das Georg-Büchner-Gymnasium, die Bruno-H. Bürgel Grundschule, die Grundschule am Dielingsgrund und das Leonardo-da-Vinci Gymnasium beteiligten sich an der künstlerischen Gestaltung der fünf Bäume.
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Erstmalig wurden vom Ulrich-von-Hutten Gymnasium ausschließlich Recyclingmaterialien verwendet. Die Sterne entstanden unter Anleitung von Heide Dierick-Völckner aus gebrauchten Tetrapacks. Die UvH hat erst vor wenigen Tagen das Schulsiegel „Faire Schule“ erhalten.
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Das Georg-Büchner-Gymnasium als „Schule ohne Rassismus“ wünscht in vielen Sprachen frohe Weihachten.

Das in unmittelbarer Nachbarschaft in Buckow beheimatete Leonardo-da-Vinci-Gymnasiums möchte mit dieser Aktion auch auf den künstlerischen Schwerpunkt der Schule aufmerksam machen und die kreative Seite der Schule herausstellen.

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Die Schülerin und Schüler der 7. Klasse, sowie Schulleiter Hans Steinke hatten viel Spaß beim Schmücken.
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Fotos vom Schmücken des Leonardo-da-Vinci Baumes von Sylivia Zeeck (3 Fotos oben).
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Und es sind immer wieder Menschen nötig, die sich um alles kümmern. Diese „Motoren“ für die Weihnachtsbaum-Aktion sind neben Claudia Scholz von den Veranstaltern der Lichtenrader Feste „Family & Friends“ auch Angelika Heigl von Juwelier Heigl und Beate Bockenkamp von der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße und die Lichtenrader Künstlerin Sylvia Zeeck (Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49).

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Aber das Ganze muss natürlich auch finanziert werden. In diesem Jahr unterstützt die Aktion und den Kauf der Bäume die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e.V., das AZ Lichtenrade, das Wahlkreisbüro Lichtenrade, Hildegard Bentele (CDU) und der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak.

Auch bekamen diese Bäume wieder eine Beleuchtung, die durch Spenden von Angelika Heigl, Claudia Scholz und Doris Deom möglich gemacht wurden. In einer engagierten handwerklichen Aktion wurde diese  Lichterketten von Claudia Scholz und Stefan Piltz von Family & Friends, von Angelika Heigl, Dieter Genz vom Volkspark Lichtenrade, sowie von Arne Schmidt vom Büro von Hildegard Bentele angebracht.

Lichtenrade hat Dank der Unterstützung durch das AZ Lichtenrade und besonders durch die ehrenamtlich Aktiven weihnachtlich gut zugelegt. Der eine oder andere Einzelhändler wird hoffentlich für die nächsten Jahre dadurch ein wenig angespornt werden.

Thomas Moser (auch Fotos, soweit nicht gesondert gekennzeichnet)

Weitere Fotos von der Beleuchtung der Bahnhofstraße:

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Alle Fotos Thomas Moser


 

Musikalischer Lichterglanz in Lichtenrade

Eine solche musikalische und farbenfrohe Veranstaltung kann man in Lichtenrade nicht oft erleben. Zwei äußerst gelungene Weihnachtskonzerte präsentierte der beliebte Lichtenrader Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde am 1. und 2. Dezember. Passend zum Motto „Let it shine“ kam in das Lichtenrader Gemeinschaftshaus ein wahrlich weihnachtlicher Glanz. Neben der musikalischen Leistung des Chores beeindruckte auch die Licht- und Tontechnik bei den Konzerten. Die Konzertbesucherinnen und Besucher waren an beiden Abenden nach drei Stunden Konzertgenuss begeistert.
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In diesem Jahr war erstmals ein großes Gospel-Doppelweihnachtskonzert angeboten worden, weil die Kapazität im letzten Jahr nicht ausreichte. Und wieder waren schon nach kurzer Zeit alle Plätze reserviert und der Saal war an zwei Tagen bis zum letzten Platz ausgebucht. Insgesamt erlebten einige hundert Besucher zwei etwas unterschiedliche Konzerte.

Bei den beiden Konzerten wurden bekannte und weniger bekannte Gospels in neuen Arrangements und mit neuen Gästen präsentiert. Bei Beginn einiger traditioneller Weihnachtslieder glaubte das Publikum diese doch gut zu kennen, umso überraschender waren dann die Versionen, bei denen die Lieder in mitreißenden Gospelversionen dargeboten wurden. Die Gospelsongs wurden sowohl kraft- und schwungvoll, wie auch getragen und bedächtig im Wechsel zwischen Chor und Solostücken präsentiert. Das Stück „Africa“ hat durch die besondere Performance viele beeindruckt.

Sehr gut kamen ganz offensichtlich bei den Konzertbesuchern auch die Zwischeneinlagen zweier neuer Bandformationen an, die sich aus der Chorgemeinschaft herausgebildet hatten. Die „Layers“ präsentierten ein rhythmisches A-Capella-Stück, das die Besucher in Schwung brachte und beim mitreißenden Medley der Gruppe Xtra3 bewegte schließlich fast jeder die Lippen, was aus der Perspektive des Chores gut zu erkennen war. Aber die absolute Begeisterung bei den Konzertbesuchern, man vernahm es durch lautes Jubeln im Konzertsaal, erreichte am 2. Dezember Deutschlands Vater des Beatboxens „Pete The Beat“, durch seine Stimmenimitationen, womit er unter anderem (fast) jeden Schlagzeuger ersetzen kann.

Wie immer war der Konzertbesuch eintrittsfrei, jedoch verbunden mit einer Spendenbitte. Traditionell erhält die Hälfte des Spendenerlöses ein soziales Projekt. In diesem Jahr soll die Lichtenraderin Franzi Fröhlich in ihrer Arbeit bei der Bahnhofsmission unterstützt werden. Sie übernimmt dort einmal pro Woche die Essensausgabe und engagiert sich auch in der Einzelhilfe.

Es waren zwei sehr gelungene Konzerte, von der Chorleiterin Juliane Lahner in ehrenamtlicher Funktion initiiert und organisiert, musikalisch zusammengestellt, mit großem Aufwand und Engagement eingeübt und dann noch souverän und humorvoll moderiert. Immer wieder erstaunt ihre Energie und Freude an der Musik, womit sie die Chormitglieder mitreißt und zur Höchstform anspornt. Man bedenke, dass zur wöchentlichen Probe eine große Anzahl an unterschiedlichen Menschen mehrerer Generationen zusammenkommt, die letztendlich ein gemeinsames Werk zur Aufführung bringen. Eine auch in Musikerkreisen hochgeschätzte Leistung. Der Gospelchor ist inzwischen auf über 80 Sängerinnen und Sängern angewachsen.

Juliane Lahner bedankte sich ganz herzlich für die monatelange Arbeit des Helferteams von insgesamt 50 Personen, die zum Gelingen der Konzerte beigetragen haben. Ihr ausdrücklicher und ganz besonderer Dank geht an ihren größten Unterstützer, ihrem Mann Michael Lahner. Begleitet wurden die Konzerte von Pfarrer Markus Sehmsdorf und Prädikant Kay Drews

Zum Jahresabschluss hat und hatte der Lichtenrader Gospelchor noch kleinere Auftritte, wie beim Lichtenrader Lichtermarkt, zum Weihnachtsfest beim Guttemplerorden und beim ökumenischen Adventssingen in der Bahnhofstraße in Lichtenrade. Damit wird wieder ein sehr aktives Jahr des Gospelchores voller intensiver Chorproben und Veranstaltungen beendet. Besonders wird der Auftritt auf dem Gospel-Schiff beim großen evangelischen Kirchentag unvergessen bleiben.

Gabriele S.-Schäffer / ToM

Fotos: Gospelchor Lichtenrade


 

Mit der Fotoausstellung „Bleibende Momente – Lichtenrade zeigt Gesicht!“ findet an fünf Tagen im Dezember 2017 in der Alten Mälzerei in Lichtenrade eine ganz besondere Veranstaltung statt. Die Fotografin Bethel Fath hat im Sommer verschiedene Lichtenraderinnen und Lichtenrader kreuz und quer durch den Stadtteil begleitet, um herauszufinden: „Wer ist Lichtenrade?“. Die Ausstellung, die aus Mitteln des Förderprogramms „Aktive Zentren“ gefördert werden konnte, gibt Antworten auf diese Frage. Sie porträtiert persönliche Geschichten und ihre besondere Verbundenheit zum Stadtteil. Die Besucherinnen und Besucher der Vernissage waren von den Fotos sehr angetan. Auch der Eigentümer der Alten Mälzerei, Thomas Bestgen, besuchte die Ausstellung.

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Die Fotografin Bethel Fath (Mitte), Lusia Le Van (Grafisches Konzept und Gestaltung) und Ferdinand Pechmann (Ausstellungsdesign).

„Die Ausstellung stellt Lichtenrade dar wie es ist – als eine lebendige, vielseitige, soziale Nachbarschaft. Ein tolles Projekt mit Bürgern für Bürger!“, sagt der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bauen, Jörn Oltmann, bei einer Vorabansicht einiger Fotos.

Die beeindruckenden Fotos zeigen die Menschen sehr authentisch und lebensnah. Sie wurden mit viel Feingefühl und einer bildhaften Tiefe aufgenommen. Die Menschen die man kennt, erkennt man auch in ihrem Wesen gut eingefangen.
Der Ort der Ausstellung und die Anordnung der Fotos ist sehr gelungen.









Auch wenn diese Ausstellung diesmal nur relativ kurz sichtbar ist, wird sie immer wieder an verschiedenen Orten gezeigt werden. Jedenfalls wäre das der Wunsch der Fotografin.

Fotoausstellung: "Bleibende Momente - Lichtenrade zeigt Gesicht"

Bethel Fath zeigt Portraits von Menschen, die in Lichtenrade leben. Die Ausstellung ist nur an wenigen Terminen zu sehen:

6. und 11. bis 14. Dezember 2017 (begrenzte Uhrzeiten beachten / siehe Flyer)

Bethel Fath:
Wenn ich Menschen durch mein Objektiv betrachte, versuche ich, sie vor der Kamera sein zu lassen. Ich selbst nehme mich als Betrachterin zurück, gebe Raum, bin dabei soweit mir möglich empathisch. Eins der schönsten Komplimente habe ich nach einer Reisereportage von einer Familie bekommen: „Mit Bethel zu reisen und dabei von ihr fotografiert zu werden, fühlt sich an, als wäre Bethel schon immer dabei gewesen.“

http://www.bethel-fath.de/portrait/

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Schnellmeldung, noch nicht bestätigt. Diese Information wurde vom Lichtenrader CDU-Bezirksverordneten Christian Zander veröffentlicht:

4.12.2017 Die Schließung der Suppenküche Lichtenrade zum Ende des Jahres ist vorerst abgewendet. Der Mietvertrag am alten Standort wird bis zum 30.09.2018 verlängert. Bis dahin sollte eine langfristige Lösung für eine Fortsetzung der Arbeit in der Alten Mälzerei gefunden sein.

Da zwischen der Gemeinde und dem Bezirksamt die Rückgabemodalitäten des altersschwachen Bungalows noch nicht geklärt abschließend geklärt sind, darf die Suppenküche noch bis zum 30.09.2018 dort verbleiben. Bis dahin sollen außerdem die Gespräche mit dem Nachbarschaftszentrum Lichtenrade Suppenküche e.V., dem Eigentümer der Alten Mälzerei und dem Bezirksamt zu einem Ergebnis kommen, in welchem Umfang und zu welchen Konditionen der Verein mit der Suppenküche und evtl. seinen anderen Bereichen Räume in der Alten Mälzerei nutzen kann. Hier sind derzeit vornehmlich zwei Varianten in der Diskussion, die von der Anmietung von Flächen durch das Bezirksamt z.B. für den Bildungs-, Kunst- und Kulturbereich abhängig sind. Es sieht jedoch gut aus, dass eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung am Ende stehen wird.

Foto Thomas Moser


 

Das Bezirksamt wird den angekündigten Bürgerdialog zur zukünftigen Nutzung der Jugendarrestanstalt in der Lützowstraße erst im Jahr 2018 veranstalten. Nach Gesprächen der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler mit den Senatsverwaltungen für Inneres und Justiz wären zum jetzigen Zeitpunkt noch keine verbindlichen Aussagen zu treffen. Bestätigt wurde jedoch, dass der Standort hinsichtlich der Nutzung als Abschiebegewahrsam geprüft werde, da beim derzeitigen Standort dringende Sanierungsarbeiten notwendig geworden sind.

Bislang liegen keine Ergebnisse der Prüfung für eine tatsächliche Nutzung vor, wodurch auch kein zeitlicher Ablauf festgelegt werden kann. Die Senatsverwaltungen und der Bezirk verständigten sich deshalb auf eine Informationsveranstaltung im Jahr 2018. Frau Schöttler bestärkte in diesem Zusammenhang wiederholt die Aufforderung, nicht nur die Bezirke sondern und auch gemäß der Koalitionsvereinbarung des Landes Berlin die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner frühestmöglich zu beteiligen.

Dazu führt die Bezirksbürgermeisterin aus: „Ich kann die Irritationen verstehen, doch zum gegenwärtigen Zeitpunkt wäre jede Diskussion noch reine Spekulation. Bei der Senatsverwaltung habe ich jedoch deutlich gemacht, dass sobald die Planungen konkreter werden, die Anwohnerinnen und Anwohner über die Pläne der Senatsverwaltung informiert werden müssen. Dafür werde ich mich auch weiterhin einsetzen.“

Das Bezirksamt wird einen Termin zur Beteiligung frühzeitig bekannt geben.

Die neuesten und letzten Informationen zum Diskussionsstand in der Lichtenrader Internetzeitung: http://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/923-gefaehrder-werden-kuenftig-offensichtlich-in-lichtenrade-untergebracht


 

Die CDU-Fraktion bringt in die Dezember-Sitzung der BVV-Tempelhof-Schöneberg zwei Anträge mit Lichtenrade-Bezug ein:

Vision und Notwendigkeit - Verlängerung der U 6 nach Lichtenrade  (siehe weiter unten) und

Rad- und Fußwegverbindung entlang des Lichtenrader Grabens

Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, ein Konzept zu entwickeln, welches aufzeigt, wie eine Rad- und Fußwegverbindung entlang des Lichtenrader-Lankwitzer-Regenwasser-Sammlers (LILARESA, auch Lichtenrader Graben genannt) beginnend von der Pechsteinstraße/Würzburger Str. bis zur Riedinger Str. entwickelt und gestaltet werden könnte.  Dabei sollen auch die aktuelle Situation und die im Falle einer Umsetzung entstehenden kosten dokumentiert werden.  

Begründung:
Schon heute bestehen entlang des Lichtenrader Grabens zahlreiche Wege und Trampelpfade, die auch gerne genutzt werden. Leider befinden sich die Wege in einem unterschiedlich guten Zustand. Außerdem macht es den Eindruck, dass die einzelnen Wegabschnitte entlang des LILARESA nicht als Ganzes gedacht wurden. So kann es beispielsweise passieren, dass man an einer Straße herauskommt, doch anstatt an einem abgesenkten Bordstein steht man vor einem parkenden Auto. Sitzmöglichkeiten und Mülleimer wurden in bisherigen Planungen anscheinend ebenfalls nicht geplant.

Die Wege entlang des Lichtenrader Grabens haben mehr Potential, als sie momentan ausstrahlen. Deshalb ist es an der Zeit, ein Gesamtkonzept zu entwickeln, das dies ändert. 

Vision und Notwendigkeit - Verlängerung der U 6 nach Lichtenrade 

Das Bezirksamt wird ersucht, sich bei den zuständigen Stellen für eine Verlängerung der U6 über Alt-Mariendorf bis zur Stadtgrenze nach Lichtenrade im Verlauf der B96 einzusetzen.

Begründung:

Die Verbindung des öffentlichen Nahverkehrs der ständig wachsenden Außenbezirke mit dem innerstädtischen Bereich ist weiter zu entwickeln. Die Verknüpfung Berlins mit dem Umland ist im Landesentwicklungsplan Hauptstadtregion eine Hauptaufgabe auch unseres Bezirks.

Die Strecke ist in weiten Teilen durch den vorhandenen Mittelstreifen vorgegeben. Damit lassen sich Bauzeit und -kosten reduzieren.

Entstehende Einkaufszentren und Wohnquartiere, das neue Bad am Ankogelweg und die mit über 21 Millionen Euro geförderte Entwicklung der Bahnhofstraße in Lichtenrade sind nur die augenscheinlichsten Gründe für die Notwendigkeit, hier eine Vision auch für die Neuorganisation des öffentlichen Personennahverkehrs zu entwickeln.

Die B96 ist schon ab der südlichen Stadtgrenze vom PKW-Verkehr zu entlasten. Eine P&R-Möglichkeit an der Stadtgrenze und direkte Verbindungen für den zunehmenden Pendlerverkehr in den Innenstadtbereich würde Teil einer solchen Entlastung sein.

Für den Erhalt der Lebensqualität und die Attraktivität der an der B96 in Mariendorf und Lichtenrade vorhandenen und entstehenden Wohnquartiere wäre die Verlängerung der U6 eine zeitgemäße Alternative zum bestehenden Busverkehr.