Durch Senatsbeschluss vom 13.5.2014 wird im Berliner Flächennutzungsplan das Ortsteilzentrum Bahnhofstraße – Lichtenrade zum Stadtteilzentrum heraufgestuft. Damit werden Möglichkeiten eröffnet, dieses Zentrum funktional und städtebaulich aufzuwerten, heißt es in der Presseerklärung vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg.

Stadträtin Klotz ruft die Akteure zur Kooperation auf!

Dr Sibyll Klotz auf einer Standortkonferenz in Lichtenrade
Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung, Dr. Sibyll Klotz: „Mit der Änderung im Flächennutzungsplan wird auf der vorbereitenden Planungsebene die Voraussetzung für die qualitative und quantitative Entwicklung der Bahnhofstraße in Lichtenrade geschaffen. Das ist ein weiterer Schritt bei der systematischen Umsetzung des Leitbildes für die Entwicklung und Qualifizierung der Bahnhofstraße zu einem Stadtteilzentrum mit besonderem Flair. Damit dieses Leitbild auch zukünftig erfolgreich umgesetzt werden kann ist es erforderlich, dass alle Akteure vor Ort miteinander kooperieren, an einem Strang ziehen und gemeinsam handeln.“

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Beste im Lichtenrade-Land?

Der Appell der Stadträtin an die Akteure scheint berechtigt zu sein. Verschiedene Gruppen in Lichtenrade verfolgen verschiedene Ziele (oder doch ein Ziel?), die Kommunikation untereinander lässt zu wünschen übrig, jeder fühlt sich im Recht und scheint bestimmte Interessen zu verfolgen. Ein wirkliches Vorankommen von Lichtenrade wird es nur gemeinsam geben! Eitelkeiten, wie frei nach Aschenputtel: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Beste im Lichtenrade-Land?“, führen Lichtenrade nicht voran! Gibt es noch ein Chance für eine Lichtenrade-Mediation?

Der Tunnel kommt doch nicht?

Wie der Tagesspiegel am 15. Mai 2014 berichtet, gibt es „wohl doch keinen Tunnel für die Dresdner Bahn.“

Für den Tunnel: September 2013 kämpfte man noch gemeinsam...
Zur Zeit wird nur die oberirdische Variante geprüft. Der von vielen Lichtenrader Anwohnern und der Bürgerinitiative Lichtenrade - Dresdner Bahn geforderte Bau eines Tunnels wird nach diesen Angaben derzeit keine Chance eingeräumt. Hoffnung kam Anfang der Jahres auf, als Bahnchef Rüdiger Grube die Hoffnung und Chance auf einen Tunnel durchklingen ließ. Nach dem Bericht im Tagesspiegel teilte ein Sprecher der Bahn mit, dass Vor- und Nachteile einer Tunnellösung im Streckenabschnitt Lichtenrade diskutiert wurden. Man habe sich abschließend darauf verständigt, zunächst die Entscheidung des Eisenbahn-Bundesamtes „über die Genehmigungsfähigkeit der oberirdischen Streckenführung im Abschnitt Lichtenrade abzuwarten“. Diese Entscheidung könne bis Ende des Jahres vorliegen. Somit wird die Tunnellösung derzeit nicht geprüft.

Thomas Moser

 


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