Einen ersten Bericht zu der Situation der Straßen, besonders mit Kopfsteinbeplasterung,  und zu einer geplanten Befragung durch den Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak hat die Lichtenrader Internetzeitung gestern veröffentlicht: LINK. Nun liegt eine aktuelle Presseerklärung vom noch amtierenden Baustadtrat Daniel Krüger vor:

Im Dichterviertel Lichtenrade ist derzeit ein anonymes Flugblatt im Umlauf, welches dazu aufruft, dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, diversen politischen Mandatsträgern und den Vertreter_innen der Presse, mit E-Mails und Anrufen die inhaltliche Unterstützung zu signalisieren.

Archivbild von Daniel Krüger (2013; Foto Thomas Moser)
Bezirksstadtrat Daniel Krüger
informiert: „Die Situation in dem betreffenden Gebiet ist mir durchaus bekannt, eine Verbesserung der Straßenoberflächen im Nebenstraßennetz begrüße ich ebenfalls. Leider stehen hierzu aber keine ausreichenden finanziellen Mittel zur Verfügung. Um jedoch zumindest die konkreten Gefährdungen im Zaum zu halten, lasse ich regelmäßige Begehungen zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit durchführen. Wohl wissend, dass die Straßenqualität Komfortansprüchen nicht genügt. Die Hebungen und/ oder Absackungen entstanden durch unterschiedliche Ursachen (unter anderem dem Altbaumbestand), lassen sich aber auch mit einer Asphaltierung der Straßenoberfläche nicht langfristig in den Griff bekommen. Vielmehr ist hier eine umfangreiche Planung unter Beteiligung diverser Akteur_innen erforderlich; bei Zurverfügungstellung von finanziellen Ressourcen. Ich bin aber auch sehr froh, dass es mir in meiner Amtszeit gelungen ist, Straßenbaumaßnahmen im Investitionshaushalt des Bezirkes aufzunehmen, die sich mit der Straße Am Dielingsgrund sowie der Schwedter Straße in Lichtenrade befinden.“


Foto Thomas Moser
„Da ich bereits in den letzten Wochen auch immer wieder direkt angeschrieben und angerufen wurde, habe ich bereits mit vielen Anwohner_innen gesprochen oder schriftlich geantwortet. Ich bedauere es sehr, dass der anonyme Verfasser_innen des Flugblattes sich mir gegenüber nicht zu erkennen gegeben hat. Der direkte Dialog ist mir persönlich lieber, aber das sieht der Verfasser augenscheinlich anders.“

In Bezug auf die Straßensituation wurden auch die kürzlich fertiggestellten Fußgängerquerungen in der Barnetstraße angesprochen. Diese Maßnahmen konnten glücklicherweise aufgrund des Sonderprogrammes „Querungshilfen“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt realisiert werden. Denn leider stehen auch für solche Maßnahmen keine bezirklichen Sondermittel zur Verfügung.

„Leider kann ich den Anwohner_innen keine kurzfristigen Großbaumaßnahmen versprechen. Sie können sich aber gewiss sein, dass die Problematik von meiner Abteilung und mir nicht aus dem Blick gerät“ erklärt Krüger.


 

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