Die Gewinner vom BERLINER OPERNPREIS, dem von Neuköllner Oper und GASAG seit 1997 ausgeschriebenen Wettbewerb, stehen fest:

Die Jury entschied sich, beide Künstlergruppen mit ihren jeweiligen Inszenierungen „Arianna, Ariadne, Ariane“ und „Prothesen der Autonomie“ zu gleichen Teilen auszuzeichnen.

Eine kluge Entscheidung, denn die zwei künstlerisch sehr hochwertig inszenierten und präsentierten Stücke sind ganz anders angelegt und nicht vergleichbar. Bei "Arianna, Ariadne, Ariane" wird einfühlsam das Inselleben und die Zwangsgemeinschaft als klassisches Opernstück aufgeführt. Spannend die Klangfarben rund um die Klangwelt einer Insel. Die Zukunftsversion für einen Opernstar-Roboter bei "Prothesen der Autonomie" war modern inszeniert und "witzig" angelegt. Die Roboter-Opernsängerin will sich nicht schon wieder erstechen. Alle haben nach der Roboterprobe ein Einsehen: Der Umtausch wird akzeptiert. Zweimal sehr interessant angelegte Stücke, zweimal Künstlerinnen der Spitzenklasse. Auch wieder Klasse, dass die Neuköllner Oper für neue Wege immer eine tolle Plattform bietet. Auch gut, dass es Sponsoren wie die GASAG für die etwas andere Kunst gibt.

Die Preisträgerarbeiten wurden am 23. Mai 2018 in der Kirche St. Elisabeth/Berlin Mitte uraufgeführt und anschließend bewertet. In Anwesenheit des Staatssekretärs für Kultur und Europa, Dr. Torsten Wöhlert, übergaben Dr. Lothar Kramm, Vorsitzender des GASAG-Aufsichtsrats, und Eckhardt Barthel, Vorstand Neuköllner Oper e.V., die Preise. Die Inszenierungen sind am 25. und 26. Mai nochmals in St. Elisabeth zu sehen.

Arianna, Ariadne, Ariane

Prothesen der Autonomie
„Während uns bei Arianna, Ariadne, Ariane die Fähigkeit überzeugte, für die Stimme zu schreiben und emotionale Klangbilder aus einer affirmativ-romantischen Grundhaltung zu gestalten, beeindruckte uns bei Prothesen der Autonomie die Farbigkeit der Komposition und eine zwingende Inszenierung eines zum Teil sehr komplexen, intellektuell-diskursiven Werks,“ sagte Bernhard Glocksin, Künstlerischer Leiter der Neuköllner Oper und Mitglied der sechsköpfigen Jury.

„Ich freue mich sehr über diese inspirierenden Inszenierungen des heutigen Abends“, so Dr. Lothar Kramm, Vorsitzender GASAG-Aufsichtsrat, nach der Preisverleihung. „Erneut hat die Neuköllner Oper bewiesen, dass sie etwas von aktuellem, zeitgenössischem Musiktheater versteht und eine wunderbare Nachwuchsarbeit betreibt. Es ist schön, dass wir die Neuköllner Oper seit über 21 Jahren als Partner an unserer Seite haben. Ich wünsche mir mehr davon.“

Der BERLINER OPERNPREIS 2018 hatte unter dem Thema TAKE IT OR LEAVE IT zu einem neuen Umgang mit dem Erbe aus 400 Jahren Musiktheatergeschichte aufgerufen.

Das Team um Tom Smith und Caitlin van der Maas thematisiert den Ariadne-Mythos - drei Frauen sind auf einer Insel gestrandet, verlassen von ihren Männern. Drei Perspektiven, Sprachen, Zeiten und musikalische Idiome vermischen und ergänzen sich und formen ein neues Lamento d‘Arianna.

Thierry Tidrow, Zsófia Geréb sowie Franziska vom Heede entwerfen in Prothesen der Autonomie – eine Sci-Fi Oper einen futuristisch-komödiantischen Blick auf das Jahr 2180 und auf »Reklamations- und Wartungszeiten der Gewerkschaft zur Verhinderung emotional belastender Arbeiten«. Denn zweifellos ist die gute alte Oper mit ihren leidenden Heroinen keiner modernen Sängerin zumutbar. Folglich übernimmt die Rolle der leidenden Heroin ein Roboter. Aber auch dieser hat so seine eigene Meinung und Macken.

36 Einsendungen aus neun Länder gab es für den Wettbewerb, der für einen erweiterten Musiktheaterbegriff und neue Produktionsformen steht. Aus den Einsendungen hatte die Jury sechs Konzepte ausgewählt, die zunächst von ihren Autoren in einem Workshop erläutert wurden. Am Ende dieses Workshops wurden zwei Arbeiten bestimmt, die dann mit einem Produktionsstipendium an der Neuköllner Oper ausgearbeitet wurden.

Der BERLINER OPERNPREIS 2018 in Kürze

Aufgabe: Umsetzung eines halbstündigen Werks zum Thema TAKE IT OR LEAVE IT!

Preise: Produktionsstipendium von 10.000 Euro pro Team. Jedes Team erhält außerdem ein Preisgeld in Höhe von 3.500 Euro.

Öffentliche Aufführungen: 25./26. Mai, 20 Uhr Kirche St. Elisabeth, Berlin

Jurymitglieder: Thomas Desi – Festivalleiter „Musiktheatertage Wien“ | Arash Safaian – Komponist, München | Mária Szilágy – Festivalleiterin, Budapest | Wiebke Roloff – Opernwelt | Andreas Altenhof – Direktorium Neuköllner Oper, Berlin | Bernhard Glocksin – Künstlerischer Leiter Neuköllner Oper,

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Gruppenfoto mit allen Beteiligten... alle Fotos Phillip Plum


 

Schwere Konkurrenz war es am Himmelfahrtstag für Patrizia Moresco schon, denn das Vergnügen im Freien war für viele halt doch sehr verlockend. Aber die Wahl-Berlinerin aus Schwaben mit italienischen Wurzeln meisterte ihre persönliche Premiere in den Berliner Wühlmäusen am Theodor-Heuss-Platz mit Bravour. Das Publikum war begeistert.

Patrizia Moresco nahm die vielen Alltäglichkeiten treffend aufs Korn. Natürlich mussten die Männer daran glauben, aber auch die Mädels, wie Moresco die Besucherinnen gerne bezeichnet, und besonders auch sich selbst ließ sie nicht außen vor. Und genau diese selbstkritische lebensbetonende Mischung macht es bei Moresco aus. Aber das wirklich Grandiose ist die Mimik, das Augenrollen, das sagenhafte Temperament und die Körperbetonung, womit die Künstlerin hinter ihren Aussagen dicke Ausrufezeichen setzt. In jeder Situation ist sie auf Zwischenrufe vorbereitet und kontert witzig.

Aktuelle politische Themen wurden aufs Korn genommen, der Smartphone- und Social-Media-Wahn und die ach so gesunde Ernährung ihrer Freunde wurden nicht ausgelassen. Das Thema des aktuell gespielten Programms „Die Hölle des positiven Denkens“ wurde immer wieder thematisch aufgegriffen und dabei der übertriebene Umgang mit Alltäglichkeiten aufgezeigt. Und ja, es gibt auch einen Irrsinn des positiven Denkens: „Beginn den Tag mit einem Lächeln…, dann hast du es hinter dir!“

Je nach Situation kommt die zynische, verzweifelte und witzige Art zum Tragen, die durch ihre Songs thematisch abgerundet werden. Und ja, ihre Sprüche haben auch Hintersinn mit Schmunzel-Garantie: „Denken ist wie googlen, nur krasser!“

Patrizia Moresco ist bekannt aus vielen deutschen Film- und Fernsehproduktionen und den Bühnenfans noch als Frontfrau der Comedygruppe „Shy Guys“ in bester Erinnerung, mit der sie 18 Jahre lang durch ganz Europa, Amerika und Kanada tourte.

Dieser Kabarettabend war eine unterhaltsame Zeit mit Niveau!

Thomas Moser

https://www.patriziamoresco.de


 

The Kooks als Special Guests der Rolling Stones in Berlin und Stuttgart bestätigt.

Zusätzliche Ticketkontingente verfügbar!
Rolling
Nachdem die Rolling Stones bereits vor gut einer Woche die Supports für ihre Konzerttermine in Großbritannien angekündigt haben, steht jetzt endlich auch fest, wer vor den Rollenden (Urge-)Steinen als Special Guest in Berlin und Stuttgart auftreten wird: Es sind die Briten The Kooks.

Die vier Jungs aus Brighton bzw. London haben ihre Live-Qualitäten bereits bei der „A Bigger Bang“-Tour der Stones in 2006 eindrucksvoll unter Beweis gestellt und geben sich nun erneut die Ehre.

Musikalisch bewegen sich The Kooks zwischen eingängigem Britpop und entspanntem Indierock – aber auch Einflüsse von Reggae, Soul oder Folk sind nicht zu überhören. Die Band liebt es, zu experimentieren, Genregrenzen zu übertreten und scheut auch vor radikalen Richtungswechseln nicht zurück. Ihrer Authentizität schadet das keineswegs und live sind The Kooks ohnehin eine echte Bank, deren infektiös-melodischem Sound man sich nur schwer entziehen kann.
Trotz unzähliger Preise und Millionen verkaufter Alben hat sich eines in den zwölf Jahren seit Bandgründung definitiv nicht geändert: Am liebsten stehen The Kooks immer noch live auf der Bühne und verstehen es meisterlich, dem Publikum eine gute Zeit zu bereiten. Das wird am 22. Juni in Berlin und am 30. Juni in Stuttgart nicht anders sein!
RS
Fotos Promo Manfred Vogel
Gute Nachrichten auch für alle Stones-Fans, die bislang noch kein Ticket für eines der beiden Deutschland-Konzerte der Band haben: Ab dem 4. Mai werden zusätzliche Karten für die Shows der Rolling Stones in Berlin und Stuttgart in den Verkauf gehen. Grund für das Extra-Kontingent ist die Aufhebung produktionsbedingter Sperrungen, die unmittelbar nach der Bestätigung der Konzerte auf Basis erster Bühnen- und Arenapläne vorgenommen wurden und nun aktualisiert werden konnten. Bei den zusätzlichen Karten handelt es sich um Sitzplätze in den Preiskategorien 148 Euro und 183 Euro (Stuttgart) bzw. 147 Euro und 181 Euro (Berlin). In Berlin kommen auch noch Stehplätze für 112 Euro hinzu. Insgesamt werden hierzulande nahezu 110.000 Fans bei den Konzerten der Stones erwartet.
Die neuen Ticketkontingente für die beiden deutschen Konzerte der Rolling Stones sind ab sofort über www.eventim.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

In rund sechs Wochen beginnen dann bereits die Aufbauarbeiten für die erste Show der Rolling Stones in Deutschland. Herzstück der gigantischen Produktion ist die rund 61 Meter breite und 1.600 Quadratmeter große Bühne, die sich durch ihre Schlichtheit auszeichnet. Das moderne, klare Design verzichtet gänzlich auf überflüssiges Dekor – im Fokus und getreu des Tour-Mottos „No Filter“ stehen allein Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts, Ronnie Wood und ihre Musik. In der Bühnenmitte führt ein T-förmiger Laufsteg 26 Meter weit ins Publikum hinein und bietet selbst dem Bewegungsdrang eines Mick Jaggers ausreichend Raum – inklusive Steg hat der Bühnenaufbau eine Tiefe von 52 Metern. Vier jeweils knapp 20 Meter hohe und 11 Meter breite LED-Türme mit einem Gewicht von 36 Tonnen und einer über 900 Quadratmeter großen Projektionsfläche mit insgesamt 5,9 Millionen Pixeln bringen das von verschiedenen Kamerapositionen aufgenommene Bühnengeschehen mühelos bis in jeden Winkel des Stadions. Akustisch sorgen mehr als 15 Tonnen Tontechnik für den optimalen Sound. Dazu kommen knapp 10 Tonnen Lichtequipment, darunter allein 282 motorengesteuerte Moving Lights. Insgesamt werden für die riesige Bühnenkonstruktion mehr als 1.200 Tonnen Stahl verbaut. Zusätzlich zu den Stromquellen in den beiden Stadien versorgen 28 externe Produktionsgeneratoren auf zwei Sattelzügen die Bühne und die Backstage-Logistik mit der erforderlichen Energie. Allein die Produktionscrew der Stones umfasst 120 Personen, dazu kommen lokale Techniker und Aufbauhelfer. Insgesamt 70 Trucks und Busse sind im Einsatz, um Crew und Material pünktlich zu den jeweiligen Konzertlocations zu transportieren.

Die „STONES – NO FILTER“-Tour wird von Concerts West/AEG Presents produziert. Veranstalter der Termine in Deutschland ist die FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH.

Bundesweite Präsentatoren der deutschen Termine der „STONES – NO FILTER“-Tour 2017 sind DAS ERSTE und BILD. Regionale Präsentatoren sind Radioeins und Antenne Brandenburg (Berlin) und SWR 1 (Stuttgart). PM vom 4.5.2018

www.rollingstones.com
http://www.facebook.com/therollingstones


“STONES – NO FILTER”-TOUR 2018 – die Deutschlandtermine

Freitag, 22. Juni 2018  - Berlin -  Olympiastadion


 

Wolfgang Petry verbindet man mit guter Stimmung, Party, Holzfällerhemden, jede Menge Freundschaftsbänder und einfach nur „Wahnsinn“ und „Hölle“. So heißt das Wolfgang-Petry-Musical auch „Wahnsinn!“, das nach der Premiere in Duisburg nun auch als kleine Geschmacksprobe nach Berlin ins Theater am Potsdamer Platz kam. Jetzt wird das Musical in Berlin bis zum 13. Mai 2018 gespielt und im Januar 2019 gastiert es für einen vollen Monat am Potsdamer Platz. Vor über 15 Jahren hat der Stimmungsschlagersänger die großen Bühnen verlassen und sich nach dem Motto „Ganz oder gar nicht“ aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Einer der überhaupt erfolgreichsten deutschen Songwriter und Interpreten hat dann nur noch ein äußerst beliebtes Remix-Album seiner größten Hits herausgebracht.

Foto Promo: Manfred Esser
Ob man Wolfgang „Wolle“ Petry mag oder nicht, er hat Melancholie mit guter Partymusik par excellence kombiniert. Und genau das durfte man auch von dem Wolfgang-Petry-Musical erwarten, dass als „Das erste Party-Schlager-Musical der Welt“ angekündigt wurde. Das Publikum am Berliner Premierenabend war im Alter bunt gemischt. Vereint hat das Publikum, dass sie ausgelassene Party-Stimmung in Form eines Musicals erwartet haben dürften. Aber die Erwartungen wurden dann bis auf Ausnahmen eher enttäuscht. Die richtige Party-Stimmung kam erst in den letzten Minuten auf. Und das lag diesmal nicht am eher reservierten Berliner Publikum, sondern an der künstlerischen Anlage des kompletten Musicals. Als Party-Stimmung-Petry-Fan kann ich nur sagen: Sehr schade! Die letzte Viertelstunde hat gezeigt, dass die Musical-Macher auch sehr gut Petry-Party-Stimmung machen konnten, es sicher auch wussten was das Publikum erwartet, aber es offensichtlich nicht wollten. Die Grundanlage des Musicals hat nichts, zumindest fast nichts, mit der Ausgelassenheit im Sinne der Petry-Hits und eines Petry-Konzertes zu tun. Manchmal schimmert es durch, wenn der junge Tobi-Darsteller losrockt. Diese Anlage des Musicals mag künstlerisch wertvoll sein, dürfte aber die große Menge des Publikums enttäuscht haben. Denn Petry-Hits bedeuten noch heute ungebrochen, dass „Der Himmel brennt“… ; jedenfalls bei Partys mit Petry-Musik. Erst am Schluss war Gelegenheit, dass das Publikum mal aufstand, aufrichtig freudig mitklatschte und gerne richtig abgetanzt hätte. Die eher getragene Liederauswahl wäre sicher akzeptabel gewesen, wenn die schnellen Songs nur annähernd das Tempo und die Lebensfreude von Petry-Hits erreicht hätten.

Das handwerklich gut gestrickte Musical überzeugte durch einen sehr pfiffigen Ruhrpott-Wortwitz mit vielen filigranen und unterhaltsamen Anspielungen. Das Bühnenbild war variabel genial. Das Ensemble und die Darsteller hätten bei einer anderen Ausrichtung und Anlage des Musicals sicher auch noch ungeahnte Potentiale entwickelt. Die Band präsentierte die Musik sehr professionell.

Ein wenig erklärt den künstlerischen Ansatz der Music Supervisor: „… Gleichzeitig ist es aber auch ein Musical und nicht ein Wolfgang Petry Konzert. Deshalb haben wir viele Songs in ganz neue Richtungen weiterentwickelt und neu arrangiert, damit sie dramatisch in die Show passen, damit die Story unterstützen und Szenen bilden. Dafür geben wir weitere und neue Zutaten in die Musik. Wir haben sie umgearbeitet, neu arrangiert und erweitert…“ Genau dies ist es wohl auch, was weite Teile des Publikums als Schade empfinden dürften.

Zum Stück selbst: Vier Paare erleben eine Achterbahn der Gefühle im alltäglichen Beziehungs-WAHNSINN. Sie gehen durch die „Hölle“ und zurück, streiten und versöhnen sich, stehen sich selbst im Weg und wachsen über sich hinaus. Alltagstrott, Sehnsucht, Liebe und verpasste Träume. Ein Party-Schlager-Musical mit einer stattlichen Portion Romantik, ansteckender Leichtigkeit und großen Emotionen. Die ganze Handlung rankt sich um vier Paare aus drei Generationen. Der Regisseur erläutert das Stück mit vier Paaren aus drei Generationen: „Toby, der junge Musiker, ist der junge Wolfgang Petry, Wolf, der alte Romantiker, ist der alte Wolfgang Petry, der schon viel hinter sich hat. Und die Gefühle, die von den beiden Mittelalter-Paaren bedient werden, stehen genau für die Welt, die Wolfgang Petry besingt.“

Wolfgang Petry, der selbst an der Konzeption und am Zustandekommen des Musicals nicht wesentlich beteiligt war, ist offensichtlich mit dem Ergebnis zufrieden: „Wenn ich jetzt meine Songs in vielen Szenen sehe und in teilweise neuer Machart höre, dann passt es wirklich gut zusammen.“ Das Musical geht nicht um die Geschichte und Karriere des Sängers, aber es wurde viel aus dem Musikerleben aufgegriffen und in „netten Kleinigkeiten“ verarbeitet. Die Autoren erläutern, dass sie viele kleine Anekdötchen und Sätze aus Petrys Leben verarbeitet haben: „Es gibt viele Versatzstücke, es geht ja nicht um die Figur Wolfgang Petry, es ist eine eigene geschlossen Geschichte…“ Weiter führen sie aus: „Wir haben natürlich den Freundschaftsbändern eine große Rolle gegeben, der Kneipe Whiskey Bill (hier wurde der junge Wolfgang Petry entdeckt), wir haben ein Holzfällerfest erfunden, weil er immer dieses Holzfällerhemd trug.“

Die Erwartungen, wenn Wolfgang Petry Musik als Träger des Musicals benutzt wird, sind leider weitestgehend enttäuscht worden. Jedenfalls ganz subjektiv aus der Schreibersicht betrachtet. Einen kräftigen Abschlussapplaus gab es allemal. Es ist ein Musical, das auch Petry-Musik verarbeitet, aber halt kein wirkliches Wolfgang Petry Musical. Ein ganz eigener Ansatz! Eine gute Idee, die leider wenig von Wolfgang-Petry-Partylaune zeigte. Schön wäre, wenn man daran etwas drehen könnte und mehr Wahnsinn sichtbar werden würde.

Thomas Moser
petry plakat theater potsdamer Platz moser
Foto Thomas Moser


 

Einige Fotoimpressionen... Tolle Leistung dieser Sportler und Sportlerinnen: Herzlichen Glückwunsch!
halbmarathon 2018 20
Der Panorama-Blick...bald kommen die ersten Läuferinnnen und Läufer...
halbmarathon 2018 19
Die vorderen Läuferinnen und Läufer...



Wer ist denn da dabei...:

Rollis nahmen auch teil:


Abklatschen Teil 1: Bei Kindern sehr beliebt!

..ob sie nun wollen oder nicht...

Viele Helferinnen und Helfer sind dabei

Auch das gehört dazu, damit die Sportler genug Wasser bekommen.

Tja, wenigstens die Verpflegung ist gesichert!

Hey...


Die Kulturmeile von Berlin...

Der Potsdamer Platz ist fast geschafft...

Abklatschen Teil 2... Groß und nicht ganz so groß bereitet dies auch viel Spaß!


Sicherheit wird groß geschrieben:


Fotos: Thomas Moser

https://www.berliner-halbmarathon.de/


 

Vor über 15 Jahren hat Wolfgang Petry die großen Bühnen der Welt verlassen und sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Sein musikalisches Lebenswerk jedoch ist immer noch allgegenwärtig. Seine schnellen Rhythmen und eindringlichen Liedtexte sind Stimmungsmacher auf jeder Party. Mit weit über 20 Millionen verkauften Alben ist und bleibt er einer der erfolgreichsten deutschen Interpreten und Songwriter überhaupt. Die Sehnsucht seiner Fans nach Live-Erlebnissen mit seinen Hits ist riesengroß. Vor wenigen Monaten feierte „Wolle“ seinen 65. Geburtstag, was die Macher von „WAHNSINN!“ zum Anlass nehmen, ihm ein besonderes Geschenk zu machen: Wolfgang Petrys Songs finden den Weg zurück auf die große Showtribüne.
06 WAHNSINN Das Musical mit den Hits von Wolfgang Petry Wolfgang Petry Foto Manfred Esser
Foto Manfred Esser
Das brandneue Musical „WAHNSINN!“ präsentiert die größten Erfolge des Schlager-Giganten auf der Theaterbühne. Der unvergleichliche Petry-Sound wird vom 21.02. bis 29.04.2018 das Musicaltheater am Marientor in Duisburg rocken.

„WAHNSINN!“ ist das erste Party-Schlager-Musical der Welt. Ein Stück zum Spaßhaben und eine Geschichte mit großen Gefühlen, über Freundschaft und Familie und die Höhen und Tiefen, die das Jungfühlen, das Erwachsensein, das Leben - so wie es ist - mit sich bringt: Eine emotionale, humorvolle und turbulente Story, eingebettet in über 25 Hits von Wolfgang Petry, wie „Verlieben, verloren, vergessen, verzeihen“, „Der Himmel brennt“, „Weiß der Geier“, „Du bist ein Wunder“, „Ganz oder gar nicht“, „Bronze, Silber und Gold“, „Sieben Tage, sieben Nächte“, „Gianna”, „Nur ein kleines Stück Papier“ und natürlich der Titelsong “Wahnsinn“.

Am 25. Februar 2018 feiert das erste Party-Schlager-Musical der Weltpremiere im Herzen des Ruhrgebiets.

In: Berlin 2. - 13. Mai 2018 Theater am Potsdamer Platz

„Wahnsinn, warum schickst Du mich schon nach Hause?“ möchten die rund 1.600 Gäste am Sonntagabend im ausverkauften Theater am Marientor rufen, nachdem der Vorhang sich geschlossen hat. Die lang ersehnte Weltpremiere des brandneuen Musicals „WAHNSINN!“ mit den Hits von Wolfgang Petry hat das Publikum aus den ihren Sitzen gerissen, darunter Guido Cantz, Guildo Horn, Maite Kelly, Heino, Achim Petry, Franziska Reichenbach, Ralph Siegel, Isabel Varell und Giovanni Zarrella.

Vor über 15 Jahren hat Wolfgang Petry die großen Bühnen der Welt verlassen, nun haben seine Hits die Showbühne im Sturm zurückerobert. Und man kann behaupten, dass die Macher des ersten Party-Schlager-Musicals und die großartigen Darsteller dem hohen Anspruch des Hit-Lieferanten Wolfgang Petry gerecht geworden sind.

Dieter Semmelmann, Produzent des Musicals und CEO von Semmel Concerts Entertainment GmbH, zeigt sich „total stolz, diese Weltpremiere feiern zu können“. Und auch das Premierenpublikum bedankt sich für die fulminante Show mit minutenlangen Standing Ovations.

Giovanni Zarrella äußert sich so: „Ich bin restlos begeistert. Es ist der Wahnsinn! Es hat mich weggeblasen. Es wird nicht das letzte Mal bleiben, dass ich diese Show gesehen habe.“ Isabell Varell hat “lange nicht sowas extrem Gutes gesehen“ und Sabrina Weckerlin findet die Show nur „einfach geil!“. Heino ist total überrascht: „Toll! Das ganze Ensemble singt und tanzt super.“ Und Guildo Horn hat es gar „in die Wolfgang-Petry-Matrix eingespeist“.

Über 25 der größten Hits Wolfgang Petrys haben wieder den Weg auf die Bühne gefunden u. a. „Verlieben, verloren, vergessen, verzeihen“, „Der Himmel brennt“, „Weiß der Geier“, „Du bist ein Wunder“, „Ganz oder gar nicht“, „Bronze, Silber und Gold“, „Sieben Tage, sieben Nächte“, „Gianna”, „Nur ein kleines Stück Papier“ und natürlich der Titelsong “Wahnsinn“. Eingewoben in eine Geschichte mit großen Gefühlen, über Freundschaft und Familie und die Höhen und Tiefen, die das Jungfühlen, das Erwachsensein, das Leben - so wie es ist - mit sich bringen. Energiegeladen und mit viel Spielfreude präsentiert von einer überragenden Premierenbesetzung, bestehend aus den erfahrenen Darstellern Enrico de Pieri, Vera Bolten, Detlef Leistenschneider, Jessica Kessler, Thomas Hohler, Dorina Garuci, Mischa Mang und Carina Sandhaus.

Weitere Informationen auch auf www.petry-musical.de.

Tickets: https://www.semmel.de/wahnsinn-das-musical-mit-den-hits-von-wolfgang-petry--tickets.html


 

Und wieder hat Roncalli sein weihnachtliches Zelt im Berliner Tempodrom aufgeschlagen. Dem Original Roncalli Weihnachtscircus liegt eine langjährige und enge Kooperation von Roncalli mit Semmel Concerts zugrunde. In diesem Jahr ist die weihnachtliche Atmosphäre zu einhundert Prozent gelungen und jede Faser schmeckt und riecht nach Roncalli.
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Die Zuschauer begeistert es, wenn die Show als Gesamtkunstwerk mit viel Liebe und Leidenschaft einhergeht. Im letzten Jahr waren einige kritische Punkte zur Atmosphäre anzumerken, die jetzt in keinster Weise mehr vorhanden waren. Gratulation an die Künstlerinnen und Künstler und besonders an den Impresario und Gründer Bernhard Paul, der seit über 40 Jahren die wahre Circus-Tradition aufrechterhält. Die Poesie, die künstlerische Perfektion, die besonderen Attraktionen und den Mut zu viel Clownerie machen Roncalli und auch den Weihnachtscircus aus. Natürlich war alles wie in den Vorjahren perfekt weihnachtlich geschmückt, aber diesmal durfte es auch im Programm weihnachtlich werden. Und dies gelang in einer modernen perfekt umgesetzten Art und Weise. Die hervorragende Lichttechnik bot den einmaligen Rahmen für die weihnachtliche Circus-Show. Die Circus-Band, das Roncalli Royal Orchestra unter der Leitung von Georg Pommer, sorgte für eine gelungene musikalische Untermalung. Ob romantischen oder rockigen Sound, es wurde der perfekte Ton zum perfekten Programm geliefert.

Es hört sich nicht nur perfekt an, es war alles grandios und kann nur als Familienvergnügen zu Weihnachten empfohlen werden. Wer im letzten Jahr, wie der Autor dieses Berichtes, etwas enttäuscht gewesen sein sollte, kommt in diesem Jahr wieder voll auf seine Kosten. Denn dort wo Roncalli draufsteht, ist auch Roncalli drin. Die außergewöhnliche Einrad-Jonglage von White Night überzeugte genauso wie Acrobatik & Chinese Pole an den Masten vom Circustheater Bingo, die spielerisch die Stangen bewältigten. Für Begeisterung sorgte auch das Duo Pykhov beim Seiltanz. An der wackligen Wippe wurden die Schrägen spielerisch überwunden.




Die schwankenden Masten mit Sway Pole wurden märchenhaft in Szene gesetzt und die quirligen kanadischen Trampolinakrobaten Catwall Trampo zeigten dem Publikum, wie man gefühlvoll und mit anspruchsvollster sportlicher Akrobatik begeistern kann.

Mit Swing und viel Pepp und Power war diese Nummer eine der großen Höhepunkte der bunten Veranstaltung. Auch kleine Kinder kamen aus dem Staunen nicht mehr raus und bezeugten dies mit unentwegten Cool-Rufen.

Der Roncalli „Nachwuchs“ gab sich ebenfalls die Ehre. Die Töchter Vivi und Lili Paul sorgten mit dem Luftring und der Kontorsionsnummer für besonders viel künstlerisches Gefühl.

Das Roncalli modern und trotz Romantik kein bisschen verstaubt ist, unterstrich in diesem Jahr der freche und sehr charmante Beatbox-Akrobat und Comedian Robert Wicke, der das Publikum spielerisch mit einbezog und mit Klamauk-Zaubern und Jonglage begeisterte. Schleuderbrett und Seifenblasen-Illusionen sorgten neben der letztmalig gezeigten sehr natürlichen Pferdenummer für den nötigen Stallgeruch im Circus-Rund. Die sehr ausgiebigen und abgestimmten Clownerien waren nicht nur für die Kinder der absolute Höhepunkt. Der akrobatische Clown Anatoli Akermann, der Weißclown Gensi oder der Clown Eddy Neumann, alle beherrschen das humorvolle Clown-Handwerk auf eine ganz besondere Art und Weise. Damit unterstreicht der in diesem Jahr 70 Jahre alt gewordene Bernhard Paul seine ganz besondere Liebe zum Circus, der trotz Perfektion auch gut ohne Raubtiere und halsbrecherischen Nummern auskommen kann. Meine Hochachtung vor einem solchen Programm, was ich ohne wenn und aber empfehle.

Zur Premiere gaben sich wieder viele bekannte Gäste aus Kunst und Kultur die Ehre.

Neben dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller und seiner Frau (Foto mit Bernhard Paul), für die es sichtlich kein unerwünschter Pflichttermin war, war auch wieder der Schauspieler Ben Becker dabei. Sichtlich angetan vom Programm zeigte er seine aufrichtige Hochachtung vor den Leistungen der Künstlerinnen und Künstlern.

Ein wundervoller Weihnachtsauftakt, der noch bis zum 2. Januar 2018 genossen werden kann.

Thomas Moser (auch Fotos)

14. Original RONCALLI Weihnachtscircus

16.12.2017 – 02.01.2018 Tempodrom Premiere; Samstag, 16.12.2017 um 19:00 Uhr

Tickets unter: 030 / 479 974 77 oder 01806 / 57 00 99 *0,20 EUR/Anruf – Mobilfunkpreise max. 0,60 EUR/Anruf Online: www.semmel.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen



 

Herzlichen Glückwunsch den Teilnehmerinnen und Teilnehmern! Herzlichen Glückwunsch, lieber Johannes! Fotos: Thomas Moser
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