Die Fraktion der SPD Tempelhof-Schöneberg in der Bezirksverordnetenversammlung hatte für den 14. Februar 2020 zum Neujahrsempfang eingeladen und viele Menschen kamen. Viele Gäste kamen aus den vielfältigsten gesellschaftlichen Bereichen, wo es ein großes Repertoire beim ehrenamtlichen Engagement gibt. So schrieb die Besucherin und ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert: „…so viel bürgerschaftliches Engagement ist wunderbar.“ Vereinsvertreter*innen und Träger und Gäste von Institutionen hatten reichlich Gelegenheit sich auszutauschen. Zum Ort für den Empfang wählte man wieder den Ratskeller im Rathaus Schöneberg.



Die Begrüßung erfolgte durch die Fraktionsvorsitzende Marijke Hoeppner, die erstmals eine Eröffnungsrede zum Neujahrsempfang hielt. In einer angenehm kurzweiligen Rede wurden einige positive Eckpositionen dargestellt. So hofft sie auch persönlich auf eine andere Verkehrspolitik. Die Fraktionsvorsitzende kam ohne große Seitenhiebe auf die politische Konkurrenz aus, was sehr angenehm war. Andererseits stellte sie eindeutig die wichtige und notwendige Abgrenzung zu Rechtsaußen dar und äußerte ihren Stolz über die Antifaschistische Vergangenheit und Haltung in ihrer Partei.




Und neben der Begrüßung der vielen Vertreter*innen der Partei, auch aus benachbarten Bezirken, wurden die Gäste aus Vereinen und Institutionen begrüßt. Gesichtet wurden neben den anderen vielen Gästen aus Lichtenrade von der Ökumenischen Umweltgruppe Pfarrer a.D. Reinhard Kraft, Vertreter vom Volkspark Lichtenrade Wolfgang Spranger und Dieter Genz, die Chronistin Marina Heimann, die Pressesprecherin der Unternehmer-Initiative Tempelhofer Damm Marlies Königsberg und Claudia Scholz und Stefan Piltz von den Lichtenrader-Veranstaltern von Family & Friends.

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Die SPD-Vertreter*innen in der BVV Tempelhof-Schöneberg...

Bevor die gesamte SPD-Fraktion vorgestellt wurde und sich zum Gruppenfoto postierte, wurde natürlich der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller begrüßt, der im Bezirk ja immer ein Heimspiel hat.



Neben der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, die ebenfalls die Gäste in einer kurzen Ansprache begrüßte, wurde auch der SPD-Stadtrat Oliver Schworck und der Grünen-Stadtrat und stellv. Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann begrüßt.


Oliver Schworck (re) und im Hintergrund der Regierende Michael Müller und der Grünen-Fraktionschef Rainer Penk.

Von den Grünen waren auch der Fraktionsvorsitzende Rainer Penk und der Bezirksverordnete Bertram von Boxberg dabei. Von der CDU-Fraktion kamen als Gäste Christian Zander und Hagen Kliem. Wie man hört kam zu später Stunde auch noch der frisch von der CDU zum Kulturstadtrat nominierte Matthias Steuckhardt, der als Nachfolger von Jutta Kaddatz noch im Februar von der BVV gewählt werden muss. (LINK zum Bericht).

Der prominenteste Bundesvertreter ist selbst in der bezirklichen SPD-Fraktion: Kevin Kühnert ist als Juso-Bundesvorsitzender und stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD bekannt wie ein bunter Hund. Aber nichtsdestotrotz leistet er engagierte kommunale Arbeit und schwebt nicht nur in der Bundespolitik.

Der BVV-Vorsteher Stefan Böltes war als Bezirksverordneter auch in der Runde der aktiven BVV-Politiker. Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus Raed Saleh kam auch kurz zum Empfang. Die Berliner Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik Sabine Smentek plauderte angeregt mit den verschiedensten Gästen.



Die SPD-Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kalayci, die ihren Wahlkreis auch im Bezirk hat, zeigte sich äußert ausgelassen, zumal sie gerade von der Dance Demo „One Billion Rising Revolution“ gegen Gewalt an Mädchen und Frauen kam, die am Brandenburger Tor stattfand und wo sie als Schirmherrin mitten im Geschehen war.



Die stellvertretende ver.di-Landesbezirksleiterin Andra Kühnemann besuchte auch ihre ehemalige Wirkungsstätte als engagierte Personalratsvorsitzende. Ihre Schwester, Melanie Kühnemann-Grunow (MdA), Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus mit dem Wahlkreisbüro in LIchtenrade, sprach auch mit vielen Besuchern. Und die Mutter der beiden "Aktivposten", die Lichtenraderin Ingrid Kühnemann, verstärkt schon seit Jahren die Fraktion in der bezirklichen BVV (Fraktionsfotos oben / erste Reihe).

Der Vorsitzende der SPD Tempelhof-Schöneberg Lars Rauchfuß war selbstredend auch mitten in der illustren Gesellschaft. Vom Kinder- und Jugendparlament waren auch viele Vertreter*innen als Gäste erschienen. Und viele andere namentlich nicht genannte Gäste waren beim SPD-Empfang dabei.

Eine Veranstaltung, wo es viel Gesprächsrunden gab und natürlich auch ein Berliner Buffet für eine Kräftigung der Gäste sorgte.

Thomas Moser



Fotos von Marlies Königsberg (Danke!):


Der Regierende Bürgermeister Michael Müller mit Hagen Kliem von der Lichtenrader CDU



Claudia Scholz von Family & Friends mit Marlies Königsberg von der UI Tempelhofer Damm


 

Nachdem sich die langjährige CDU-Kommunalpolitikerin Jutta Kaddatz, zuletzt Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales in Tempelhof-Schöneberg, mit 67 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat, wird dieses Amt jetzt der 40-jährige Matthias Steuckardt übernehmen.
Matthias Steuckardt 700
Der Noch-Fraktionsvorsitzende setzte sich gestern Abend auf einem Kreisparteitag mit 62 zu 29 Stimmen gegen den Fraktionsgeschäftsführer Christian Zander durch. Steuckardt muss jetzt noch von der Bezirksverordnetenversammlung gewählt werden. Neuer Fraktionsvorsitzender soll Daniel Dittmar werden.
Der Zusammenschnitt des Ressorts, das Steuckardt jetzt verwalten und gestalten wird, mutet skurril an. Nach der Wahl 2016 bildete sich eine Rot-Grüne Zählgemeinschaft in Tempelhof-Schöneberg, die die als „attraktiv“ geltenden Bereiche unter sich aufteilte. Das Interesse an Bildung, wozu nicht der Schulbereich gehört, sondern u.a. die Volkshochschule, sowie Kultur und Soziales, hielt sich bei SPD und Grünen offenbar in Grenzen. So musste Jutta Kaddatz die Abteilung Schule und Sport, wofür sie in der vorangegangenen Legislaturperiode verantwortlich war, an die SPD abtreten. Die SPD hat sich ein Superressort geschaffen, in dem Stadtrat Oliver Schworck für Jugend, Schule, Sport, Gesundheit und Umwelt zuständig ist. Man kann nur hoffen, dass durch die geplante Neustrukturierung eines einheitlichen Ämterzuschnitts in allen zwölf Bezirken derartige Auswüchse künftig unterbleiben.
Was nun den Neuen betrifft, so lassen wir ihn selbst zu Wort kommen, nicht ohne ihm für sein neues Amt zu gratulieren und ihm viel Erfolg zu wünschen.
„Geboren wurde ich am 27. August 1979 in Bad Langensalza, einer Kleinstadt in Thüringen, damals DDR. Wohlbehütet wuchs ich in einem landwirtschaftlich geprägten 250-Seelen-Dorf im Thüringer Becken auf. Als einzigem Kind einer Handwerkerfamilie wurden mir Werte, Fähigkeiten und Prinzipien vermittelt, die mich prägten und noch heute mein Handeln leiten. Dafür bin ich meinen Eltern und Großeltern überaus dankbar.
Die Ereignisse und Veränderungen rund um die politische Wende 89/90 verfolgte ich als Zehnjähriger intensiv – meine Leidenschaft für Politik ebenso wie meine Begeisterung für die CDU war geweckt. Nach dem Realschulabschluss wechselte ich auf ein Gymnasium mit volks- und betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt und angeschlossenem Internat.
Das Jahr 2000 war durch Veränderungen geprägt, ich zog nach Berlin, begann ein Studium der Rechtswissenschaften an der Freien Universität und wurde aus Überzeugung Vegetarier. Durch einen Kommilitonen fand ich im Jahr 2002 zur CDU Berlin und 2005, nach meinem Outing, auch zur LSU, dem Arbeitskreis der Lesben und Schwulen in der Union. Fortan arbeitete ich mit wachsender Begeisterung daran, Politik aktiv zu gestalten.
Als Vorsitzender des Regionalverbandes Ost der LSU und später als Vorsitzender der LSU Berlin leitete ich einen jungen, aufstrebenden Verband, verantwortete zahlreiche, öffentlichkeitswirksame Events, gestaltete einen Prozess der Professionalisierung, insbesondere der Kommunikation, und war viel in Berlin-Brandenburg, ebenso wie in ganz Mitteldeutschland, unterwegs und gut vernetzt.
Die damalige Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder, bot mir 2009 die Organisation ihres Bundestagsbüros an. Seit 2011 darf ich meine Erfahrungen und meine Leidenschaft für Politik nicht nur im Beruf sondern darüber hinaus auch in der Kommunalpolitik einbringen. Als seinerzeit neues Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung des Bezirks Tempelhof-Schöneberg wurde ich zum Ausschussvorsitzenden gewählt. Bis zum Ende der Wahlperiode im Jahr 2016 leitete ich den Ausschuss für Frauen- Queer- und Inklusionspolitik, wodurch mir die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen vertraut und zum Herzensanliegen wurden.
Im Jahr 2012 wählte mich die CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg zu ihrem Sprecher für Bildung, Kultur und Bibliotheken – eine Aufgabe, die mir viel Freude bereitet und wodurch ich kurzzeitig sogar berlinweite Aufmerksamkeit erlangte. Grund hierfür war mein leider gescheiterter Vorstoß zur Benennung eines kleinen Weges nach dem beliebten Schauspieler Günter Pfitzmann. 2013 wurde Dr. Jan-Marco Luczak zum zweiten Mal in TempelhofSchöneberg direkt gewählt, seither leite ich sein Bundestagsbüro.“ Quelle: steuckardt.de (auszugsweise)
Nun wird sich Jan-Marco Luczak einen neuen Büroleiter suchen müssen. Und für Steuckardt bedeutet es, ein Wechsel vom Bundestag ins Rathaus Tempelhof. Das Leben ist kein Ponyhof… Ed Koch
Quelle paperpress newsletter (574-12) vom 15. Februar 2020

Vom Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak heißt es: "Auf dem Kreisparteitag der CDU Tempelhof-Schöneberg haben wir den Nachfolger von Jutta Kaddatz als Stadtrat nominiert. Wir hatten mit Matthias Steuckhardt und Christian Zander zwei hervorragende Kandidaten. Es war ein fairer und von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägter Wettbewerb, den am Matthias für sich entschieden hat. Dazu gratuliere ich sehr herzlich - wir bekommen mit ihm einen Stadtrat, der sich mit aller Leidenschaft und Tatkraft für unseren Bezirk engagieren wird. Viel Glück und Erfolg in Deinem neuen Amt, ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit, die wie in den letzten Jahren schon eng, vertrauensvoll und freundschaftlich sein wird!"

Foto Thomas Moser

Herzlichen Glückwunsch auch von mir - und viel Erfolg und Kraft wünscht Thomas Moser


 

Vereine, Organisationen, Schulen und Kitas können sich ab sofort mit Spiel- und Mitmachangeboten anmelden. Gesucht werden außerdem Sponsor_innen. 

Das Spielfest in Mariendorf hat sich in den letzten Jahren zu einem Publikumsmagneten entwickelt und ist längst weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt. Damit die Veranstaltung auch im Jahr 2020 erfolgreich umgesetzt werden kann, sucht das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg ab sofort Akteur_innen, die sich mit einem Spielangebot oder einem Infostand am Spielfest beteiligen möchten. Auch Sponsor_innen, die etwas dazu beitragen wollen, dass Kinder und Jugendliche mit einem gelungenen Fest in die Sommerferien starten können, wenden sich bitte an das Jugendamt.
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Jugendstadtrat Oliver Schworck:

"Das Jugendamt übernimmt die Basisfinanzierung der Veranstaltung. Es ist uns wichtig, dass so viele Kinder wie möglich mitmachen können, deshalb ist der Eintritt frei. Um alle Kosten zu decken, sind wir jedoch auf Spender_innen und Sponsoren angewiesen, für deren Unterstützung ich mich bereits jetzt herzlich bedanke."

Im Volkspark Mariendorf erwarten die Besucher_innen wieder zahlreiche Attraktionen wie Aquabälle, Hüpfburg, der Kletterturm des Jugendamtes und verschiedene Kreativangebote. Das Spielfest bietet Kindern und Jugendlichen viele Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden, unter fachkundlicher Anleitung sportliche Angebote auszuprobieren, zu basteln und zu spielen. Ganz nebenbei werden sie auch in diesem Jahr wieder auf ihre Kinderrechte aufmerksam gemacht. Es werden bis zu 4000 Besucher_innen pro Tag erwartet. Um das umfangreiche Angebot umzusetzen, sind viele Helfer_innen im Einsatz.

27. und 28. Juni 2020 von 12:00 bis 18:00 Uhr
Der Eintritt ist kostenfrei.

Fußballstadion des Volksparks Mariendorf
Prühßstraße 9, 12109 Berlin

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:

"Als Schirmherrin des Spielfestes gilt mein besonderer Dank den vielen ehrenamtlichen Vereinen und Helfer_innen sowie den Sponsoren, die die Angebote für die Kinder ermöglichen. Das Spielfest ist ein guter Start in die Sommerferien und bietet für Kinder Erholung und viel Spaß."

Interessierte Sponsor_innen und Anbieter_innen von Spielangeboten oder einem Infostand wenden sich bitte an die Sponsoringbeauftragte des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg Beate Bruker, per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder per Telefon: (030) 90277-4804.

Weitere Informationen sind der Internetseite des Spielfestes zu entnehmen (www.spielfest-mariendorf.de).

Kontakt:

Jugendamt

Beate Bruker

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Telefon: (030) 90277-4804

Bericht vom Rocktreff und vom Spielfest 2019 in der Lichtenrader Internetzeitung: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/1459-r-ocktreff-und-das-spielfest-in-mariendorf-auch-2019-eine-erfolgsgeschichte

Fotos Thomas Moser


 

Vom 18.-19. April werden bei Europas bedeutendstem Fahrradfestival über 20.000 Fahrradfans am Flughafen Tempelhof erwartet. Zum 10-jährigen Jubiläum präsentiert sich die VELOBerlin mit 300 Ausstellern, 500 Marken und einem umfangreichen Rahmen- und Testprogramm für alle Gangarten des Radfahrens. Schirmherr der „VELOBerlin 2020. Presented by Brose“ ist Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller.

Auch 2020 zeigt die VELOBerlin die verschiedensten Marken rund ums Fahrrad, ob groß oder klein, mit großem Portfolio oder ultraspeziell, für großes und kleineres Geld. Im Fokus in den zwei Hangars und dem riesigen Außengelände stehen neben den Neuheiten aus den Bereichen E-Bike und Urban auch leichte Kinder- und Jugendräder in der YoungStars Area, familiengerechte Cargobikes sowie der große Trend der Gravelbikes für sportives Radfahren in jedem Gelände.
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Fotos Stefan Hähnel (VELOBerlin)

Brose und VELOBerlin: Zwei Berliner Fahrradschwergewichte tun sich zusammen

Die VELOBerlin gewinnt mit dem Familienunternehmen und E-Bike-Systemanbieter Brose einen engagierten Hauptsponsor. Vor allem bekannt als globaler Automobilzulieferer, hat Brose die langjährige Erfahrung in Elektromotoren auf das E-Bike übertragen und ein innovatives Antriebssystem für E-Bikes konzipiert, das seit 2014 in Berlin produziert wird. Die E-Antriebe der Produktfamilie „Brose Drive“ werden am Firmenstandort in Berlin entwickelt und produziert. „Made in Berlin“ ist ein bedeutender Teil der Firmenphilosophie. Neben dem Standortbekenntnis auch, weil Max Brose das Unternehmen hier 1908 gründete. Mit dem Engagement bei der VELOBerlin will Brose das E-Bike den Menschen in Berlin näher bringen und mithelfen, die Verkehrswende zur grünen Mobilität zügig voranzubringen.

Testen, Mitmachen, Erleben!

Auch der Kiezreporter testete mit... (Foto B. Moser)
Alle Räder können auf fünf großen und thematisch vielfältigen Teststrecken ausprobiert werden. Auf dem großen Brose Test Track mit langer Rampe und dem Kalkhoff Speed Test Track können alle Fahrräder und E-Bikes getestet werden. Für Fahrtechniktrainings und besondere Testeinheiten stehen die MTB- und Biketrial-Parcours sowie der Pumptrack bereit. Die Kleinen und Größeren testen die neusten Räder für Kids und Jugendliche auf dem Laufrad- oder YoungStars Parcours, während die Eltern die „Lastenradfahrschule“ besuchen, Räder testen oder Reisevorträgen auf den Bühnen lauschen.

Das VELOBerlin Airfield Race geht in seine dritte Ausgabe mit dem international bekannten Fixed-Gear-Kriterium der Kreuzberger Manufaktur 8bar bikes sowie dem International Cargo Bike Race für die Lastenradszene. 170 Hartgesottene starten zwei Tage vor dem Festival in Hamburg, und im Rahmen des Radabenteuers Hansegravel über 600km abseits befestigter Wege bis Stettin – und im Anschluss bis Berlin – in Angriff zu nehmen.

Foto aus 2017 (Archiv Thomas Moser)
Auf den Bühnen und in den VELOSalons reichen die Themen in Vorträgen, Diskussionen und Workshops von urbaner Mobilität über VELOWomen bis hin zu Extremabenteuern. Der Ultrasportler und Abenteurer Jonas Deichmann berichtet ausführlich von seinen 18.000km und 72 Tagen im Sattel beim „Cape to Cape“ Weltrekord, die Mobilitätsexpertin Katja Diehl vom Podcast „She Drives Mobility“ präsentiert das Rad im Mobilitätswandel und am Samstagabend wird ab 18 Uhr das Fahrrad gefeiert: bei der Jubiläumsparty im Open Air Bereich.

Über die VELOBerlin

Seit 2011 findet die VELOBerlin jährlich als größtes urbanes Publikumsevent im Fahrradbereich statt. Nach sieben Jahren an der Messe Berlin ist die VELO mit neuem Festivalkonzept 2018 an den Flughafen Tempelhof umgezogen. Auf ca. 30.000qm Ausstellungs-, Test- und Eventfläche stellen in atmosphärischen Hangars und der überdachten Außenfläche 300 Aussteller mit 500 Marken (2019) aus, diverse Test- und Actionparcours, ein vielfältiges Bühnen- und Rahmenprogramm, Radrennen und Radtouren laden zum Ausprobieren und Verweilen ein. Veranstalterin der VELOBerlin ist die Messe Friedrichshafen, die auch die Weltleitmesse Eurobike am Bodensee durchführt, organisiert wird das Fahrradfestival von der Berliner Agentur Velokonzept, die in Hamburg und Frankfurt auch weitere VELO Events ausrichtet. Der Schirmherr der VELOBerlin 2020 ist Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller.

Bericht und Fotos vom @Kiez-Reporter aus 2017 :https://www.lichtenrade-berlin.de/24-blog/blog2017/1104-spannende-fahrradentwicklungen-und-echte-alternative-zu-kleinen-lastwagen

Key Facts

VELOBerlin 2020. Presented by Brose.

Datum: 18.-19. April 2020, 10.00-18.00 Uhr

Ort: Flughafen Tempelhof, Hangars 5 & 6 & Außenfläche

Eingänge: Eingang „Landseite“: Tempelhofer Damm / U-Paradestraße,

Eingang “Luftseite”: über das Tempelhofer Feld

Fläche: Ausstellungen & Testparcours: ca. 30.000 m²

Veranstalter Messe Friedrichshafen/EUROBIKE, Friedrichshafen

Organisation: Velokonzept Saade GmbH, Berlin

Webtickets: Tageskarte 8,00€, Festivalkarte 12,00€ auf www.veloberlin.com

BVG: Vorverkauf Tageskarte 8,00€, Festivalkarte 12,00€ an BVG Automaten und Verkaufsstellen

Tageskasse: Tageskarte 10,00€, ermäßigt 8,00€

Festivalkarte 14,00€, ermäßigt 12,00€

Kinder bis zum 14. Lebensjahr Eintritt frei.

Web: www.veloberlin.com

Social: www.facebook.com/veloberlin, www.twitter.com/veloberlin, www.instagram.com/veloberlin


 

Die große Modellbahnausstellung an der Marienfelder Gustav-Heinemann-Oberschule (GHO) am 1. und 2 Februar 2020 war ein großer Publikumserfolg. Im 38. Jahr des Bestehens der Modellbahn-AG an der Schule gab es wieder eine Präsentation der kompletten Anlage "Berliner Stadtbahn in Modellgröße H0". Groß und Klein konnten ausgiebig staunen! In der GHO konnten junge und ältere Besucherinnen und Besucher eine große interessante Modellbahnanlage mit Berlin-Bezug bewundern.



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Mit Modellbahn was lernen? Davon ist die Gustav-Heinemann-Oberschule in Marienfelde schon lange überzeugt. Engagierte ehemalige Lehrer bieten nach wie vor eine Modellbahn-Arbeitsgemeinschaft an: „Zu Beginn entwerfen und gestalten die Modellbahner ihr kleines Grundstück und lernen verschiedene Methoden beim Modellbau kennen: Kleine Werkzeug- und Materialkunde, Klebe- und Maltechniken mit einem kleinen Bausatz, Straßen- und Wegebau, Begrünen und Bepflanzen, nach einem Lötkurs, Beleuchtung einbauen und elektrisch anschließen.






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Zur Historie schreiben die Modellbahner der GHO: "Im Frühjahr 1982 trafen sich zunächst vier Mathematiklehrer der Gustav-Heinemann-Oberschule nach einer Fachkonferenz und stellten fest, dass sie begeisterte Modelleisenbahner waren. Bei weiteren Gesprächen wurde dann die Idee einer Arbeitsgemeinschaft mit Schülern ins Leben gerufen. Als Vorbild für eine solche Schülerarbeitsgemeinschaft diente ein Artikel in der Modelleisenbahn Fachzeitschrift “Miniaturbahnen”, Nr.9 Jg.1980, in der eine Arbeitsgemeinschaft Modellbahn (MOBAG) an der Gesamtschule Bremen-Ost beschrieben wurde. Da keiner der Lehrer eine eigene Modelleisenbahnanlage besaβ, aber jeder einige Lokomotiven und Wagen, war dann auch das Ziel dieser Lehrer-Schülerarbeitsgemeinschaft schnell gefunden: Bau einer gemeinsamen vorbildgetreuen eigenen Modellbahnanlage.

Bei einem ersten Treffen noch vor den Sommerferien in einem Klassenraum kamen 16 Schüler und brachten auch sogleich einige Schienen und Züge mit. Die Schienen wurden auf den zusammengerückten Schultischen zusammengesteckt. Lokomotiven und Wagen auf die Gleise gestellt und schon begann der erste Fahrbetrieb.



Zum neuen Schuljahr 1982/83 startete dann die Modellbahn Arbeitsgemeinschaft offiziell. Die Treffen fanden in einem fensterlosen Gruppenraum statt, in dem wir zwei Schränke aufgestellt hatten. Unsere Vorstellungen, im Fachbereich Arbeitslehre Unterstützung und einen Arbeitsraum zu finden, erfüllten sich damals leider noch nicht, da nach Aussage einiger damaliger Fachlehrer und der Werkstattmeister kein Platz für eine “solche Arbeitsgemeinschaft”, die sowieso nicht funktionieren würde, im Fachbereich war. Keiner der vier Mathematiklehrer hatte ja das Fach Arbeitslehre. Wir “durften” damals also nicht die Werkstätten und Werkzeuge der Schule benutzen, was uns zwar enttäuschte, aber keineswegs von unserem Vorhaben abbrachte, mit den Schülern eine Modellbahnanlage bauen zu wollen. Damals entstand eine Erste Modellbahnanlage, die als Mittelpunkt den Bahnhof “Wannsee” hatte und durch den Grunewald bis zum “Westkreuz” führte. Leider mussten wir im Frühjahr 1988 das Schulgebäude am Tirschenreuther Ring aufgrund der Asbestproblematik verlassen und konnten unsere Anlage leider nicht mitnehmen, denn sie war fest in der ehemaligen Disco im Keller aufgebaut und nicht für den Transport geeignet.

In der ehemaligen Pädagogischen Hochschule als Notquartier begannen dann noch im Herbst die ersten Planungen für den Aufbau unserer heutigen Anlage “Bahnhof Zoologischer Garten” mit vielen neuen Ideen, vor allen Dingen musste die neue Anlage auf jeden Fall nun transportabel sein, denn es war ja abzusehen, dass wir erneut umziehen müssten.


In all den Jahren seit 1982 waren immer etwa 14 bis 25 Schüler Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für wenigstens ein Jahr oder auch für sieben Jahre bis zum Abitur. Insgesamt umfasst die Mitgliederliste bis zum heutigen Tag 147 Jungen und Mädchen, die regelmäβig jeden Freitag ab 14:00 Uhr (bis etwa 19:00 Uhr) die Arbeitsgemeinschaft besuchten oder auch immer noch besuchen. Der späte Freitagstermin wurde bewusst so gewählt, um den ehemaligen Schülern Gelegenheit zu geben, sich ab und zu zu treffen und auch kleine Projekte umzusetzen. Mehrere ehemalige Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft nutzen diese Gelegenheit immer wieder und halten den Kontakt noch über Jahre hinaus. Von den vier Mathematiklehrern der Anfangszeit sind seit 1988 nur noch zwei aktiv geblieben, jedoch konnten wir in den Jahren bis 2016 einen ehemaligen Toningenieur, Herrn Münzberg, dafür begeistern, mit den Schülern besondere Schaltungen zu entwerfen und diese dann natürlich auch in die Anlage einzubauen. Seine Behinderung, er ist auf einen Rollstuhl angewiesen, wurde dabei von den Schülern problemlos akzeptiert.

Die Finanzierung des Projektes erfolgt fast ausschlieβlich durch Mitgliedsbeiträge der teilnehmenden Schüler (6€) und Lehrer (12€) im Monat. Ein Verkauf von gebastelten Häusern und überzähligen Materialien zu den Veranstaltungen bessert die Kasse auf. Natürlich freuen wir uns auch über Spenden aus dem Förderverein und von Privatpersonen (etwa 5%). Mit dem eingenommenen Geld werden die Bausätze und Baumaterialien gekauft. Die sehr teueren Modellbahnzüge bringen die Schüler und Lehrer zu den einzelnen Fahrtagen, wenn die Anlage aufgebaut ist, mit, so dass nur für den Bau der Anlage Geld benötigt wird."


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Die Anlage wurde über Jahrzehnte mit großem Einsatz von engagierten Lehrern und Schüler erbaut, ständig erweitert und gepflegt.
Die Berliner S-Bahn und die parallel verlaufende Fernbahn waren mit ihren Bahnhöfen Zoologischer Garten, Alexanderplatz, Tiergarten und Savignyplatz auf der großen Modulanlage der Schüler-Arbeitsgemeinschaft (www.modellbahn-gho.de) im Miniaturformat (H0) zu sehen. Teile der Anlage durften Besucher in den vergangenen Jahren bei den Modellbahn-Ausstellungen im Freizeit- und Erholungszentrum Wuhlheide und bei den historischen Ausstellungen der TRIX EXPRESS Freunde Berlin (trixstadt) schon sehen. Die komplette Modellbahn-Anlage umfasst 60 Module.
Es fand ein S-Bahn-Betrieb (Baureihen 480 und 481) mit acht Bahnhöfen und einem Bahnbetriebswerk statt. Auf den parallelen Fernbahngleisen verkehrten gleichzeitig Regional- und Fernzüge (ICE, EC, IC, RE, RB, Sonder- und auch Güterzüge). Die ständig wachsende Anlage erreichte Mitte 2017 das 35. Jahr ihres Bestehens. Teile der Modellbahnanlage waren auch im Zusammenhang mit den internationalen Modelleisenbahn-Ausstellungen im FEZ Wuhlheide zu bestaunen. Bei den Publikumsabstimmungen wurde im FEZ schon öfters der 1. Preis gewonnen.





Bei der aktuellen Ausstellung in der Gustav-Heinemann-Oberschule waren außerdem wieder diverse weitere Anlagen zu besichtigen und besonders die Besucherkinder konnten hautnah dabei sein. An einer Anlage konnte sogar der Strom für den Betrieb der Bahn selbst erzeugt werden.




Vertreten waren auch die TRIX EXPRESS Freunde Berlin, mit denen die Schule seit inzwischen über 10 Jahren freundschaftlich verbunden sind. In diesem Jahr präsentierten die TRIX EXPRESS Freunde Berlin verschiedene Anlagen auch mit historischen Modellbahnspielzeugen.







Mittelpunkt bei den TRIX Freunden Berlin war die einzigartige Ausstellung der Zeppelin-Flughafen-Anlage mit einem elektrisch betriebenen Zeppelin und vielen spannenden Ausstattungsdetails.
Bei den Herbst-Ausstellungen der TRIX-Freunde in der Schule ist jedes Jahr ein Teil der Schulanlage zu besichtigen. So können sich Eisenbahnfreunde schon auf die nächste Ausstellung in den Herbstferien 2020 (17. und 18. Oktober 2020) freuen.

Thomas Moser (auch Fotos)

https://modellbahn-gho.de/

https://trixstadt.de/


 

Am 7. Februar schließt die Verbraucherzentrale Berlin ihren bisherigen Standort am Bahnhof Zoologischer Garten und zieht nach Tempelhof.

Umzug VZBE

Nach zwölf Jahren muss die Verbraucherzentrale Berlin von ihrem bisherigen Standort am Bahnhof Zoologischer Garten Abschied nehmen. „Das HuthmacherHaus wird umgebaut und somit unser Mietvertrag gekündigt. Es erfüllt mich mit Sorge, dass die Mieten in Berlins Innenstadt weiterhin so stark steigen, dass ein Verdrängungsprozess begonnen hat, den wir nun selbst zu spüren bekommen“, berichtet Dörte Elß, Vorstand der Verbraucherzentrale Berlin. „Gleichzeitig freue ich mich aber auch darauf, die Verbraucherinnen und Verbraucher ab dem 17. Februar an unserem neuen Standort in der Ordensmeisterstr. 15 – 16 in Tempelhof begrüßen zu können“, so Elß.

Karte Verbraucherzentrale

Wer die neuen Räume kennenlernen möchte, sollte sich folgenden Termin schon einmal vormerken: Am 12. März 2020 findet die offizielle Eröffnung des neuen Standortes statt, an der auch Dr. Dirk Behrendt, Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung; Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg und Reiner Wild, Geschäftsführer vom Berliner Mieterverein e. V. und Vorsitzender des Verwaltungsrates der Verbraucherzentrale Berlin, teilnehmen werden. An diesem Tag sind zwischen 17:00 und 19:00 Uhr alle Verbraucherinnen und Verbraucher herzlich eingeladen, dem Expertenteam der Verbraucherzentrale Berlin ihre Fragen zu stellen und gemeinsam die Eröffnung des neuen Standortes zu feiern.
Weitere Informationen Das digitale Umzugstagebuch mit weiteren Informationen finden Interessierte unter https://www.verbraucherzentrale-berlin.de/umzug


 

Für die schillernde Persönlichkeit und glänzende Lichtenraderin, die Künstlerin Hermione von Preuschen (1854-1918), wurde nun ein zweites Denkmal in Form eines Buches gesetzt. Neben der Namensgebung eines Platzes in Lichtenrade am 2. Oktober 2009 (LINK_ https://www.lichtenrade-berlin.de/25-blog/blog2016/622-hermione-von-preuschen-platz-in-berlin-lichtenrade ) hat nun Bernd Erhard Fischer (Verlag Edition A B Fischer) der Malerin, Schriftstellerin, Weltreisenden und Frauenrechtlerin in Form einer „poetischen Biografie“ ein ganz besonderes Denkmal gesetzt. „Hermione-Die Flucht ins Leben“ lässt die Leser lebendig in eine Geschichte von vor über 100 Jahren eintauchen.

Mit ihren Werken „historischen Stillleben“ galt Hermione von Preuschen als wichtige Persönlichkeit des künstlerischen Lebens der Kaiserzeit. Ruhelos bereiste die Baronin alle Kontinente der Welt, veranstaltete Ausstellungen in Paris, London, Chicago und anderswo und ließ sich schließlich im dörflichen Berliner Vorort Lichtenrade nieder, wo sie sich den Traum einer „griechischen Villa“ erfüllte und sogar eine eigene Kunsthalle errichtete.


Die Kuratorin der Ausstellung Jasmin-Bianca Hartmann und der Co-Kurator Hans Philipp Offenhaus begrüßten im Januar 2020 im Namen der Leiterin der Museen Tempelhof-Schöneberg Dr. Irene von Götz die vielen interessierten Gäste zur Buchlesung von Bernd Erhard Fischer. Der Saal, der zur Lesung genutzt wurde, lag passend zum Thema mitten in der Dauerausstellung des Tempelhof Museums. Hier konnte die Dörflichkeit von Tempelhof und auch Lichtenrade hautnah gefühlt werden.


Am Rednerpult stand auch ein Bild der Malerin Hermione von Preuschen, dass den Blick von der Terrasse in den zauberhaften Garten der Künstlerin freigab.

Im Rahmen der Sonderausstellung im Tempelhof Museum in Alt-Mariendorf „Verborgene Schätze – Einblicke in das Tempelhofer Kunstdepot“ vermittelte der Autor Bernd Erhard Fischer äußerst lebendige Einblicke in die Gedankenwelt dieser reisehungrigen Künstlerin. Die Erzählweise des Buches, zwischen Roman und Biografie, versetzte die Gäste der Buchlesung in eine Zeit vor über 100 Jahren, wo Lichtenrade noch sehr dörflich war. Hermione konnte man mit ihren Festen und ihrer Lebensweise schon als exotisch bezeichnen. Die Schilderungen rund um das „Mondfest“ in Lichtenrade, mit vielen berühmten Gästen aus Berlin, lassen das Gefühl aufkommen, als ob man in einer Zeitmaschine sitzt und selbst Gast bei Hermine von Preuschen war. Bei der Lesung wurden vom Autor in Auszügen aus der erst kürzlich erschienenen poetischen Biografie „Hermione  oder Die Flucht ins Leben“ Geschichten von Berlin bis Ceylon (Sri Lanka) im Indischen Ozean vorgetragen.
A Fischer lesung
... Bernd Erhard Fischer bei der Nachbetrachtung (Foto Angelika Fischer / Verlag A B Fischer)...
Treffend heißt es zum Buch auf der Verlagswebsite: „Bernd Erhard Fischer erzählt das Leben dieser heute vergessenen, gleichwohl faszinierenden Frauengestalt mit großer Emphase. Mit feiner Ironie kämpft er sich durch ein Dickicht aus Dichtung und Wahrheit und erfasst Tragik und Glanz einer Selbstinszenierung, die wohl die einzige Chance für eine Künstlerin war, wenn sie in der Männerwelt des deutschen Kaiserreichs bestehen wollte.“

Die notwendigen Recherchearbeiten für dieses Projekt haben sich mit Unterbrechungen über etliche Jahre hingezogen. Die Besucherinnen und Besucher der Lesung hatten und haben noch die Gelegenheit, drei „Reiseskizzen“ von Hermione von Preuschen im Original aus dem Kunstdepot des Tempelhof Museums zu betrachten.

Der Autor freut sich schon über eine baldige Lesung in Darmstadt, dem Geburtsort der Künstlerin. Und sicher werden auch in Lichtenrade noch Buchlesungen angeboten werden

Thomas Moser

Der Autor schreibt in seiner Buchvorstellung auf der Verlagswebsite:

Hermione von Preuschen (1854 – 1918) war Malerin, Schriftstellerin, Weltreisende und Frauenrechtlerin. Befreundet mit den Großen der damaligen Literaturszene, mit  Theodor Storm, Hermann Sudermann und dem Nobelpreisträger Paul Heyse, mit Heinrich Mann und Rainer Maria Rilke ging sie ihre ganz eigenen Wege und verstörte ihre Zeitgenossen mit Gedichten und Novellen voll überbordender Leidenschaft. Als Blumenmalerin anerkannt, verursachte sie mit ihrem Gemälde Mors Imperator einen Skandal und verlor sogar die Gunst der Kaiserin Victoria. Dafür machte sie mit ihren „historischen Stillleben“ Furore und war bald eine berühmte und berüchtigte Persönlichkeit des künstlerischen Lebens der Kaiserzeit. Die Kehrseite der Berühmtheit war die Einsamkeit. Nach dem Tod ihres zweiten Mannes gelang ihr keine gedeihliche Männerbeziehung mehr.
Auf der Suche nach dem großen Rausch des Lebens und der Kunst bereiste die Baronin ruhelos alle Kontinente der Welt, veranstaltete Ausstellungen in Paris und London, in Chicago und anders-
wo und ließ sich schließlich im dörflichen Berliner Vorort Lichtenrade nieder, wo sie sich den Traum einer „griechischen Villa“ und sogar eine eigene Kunsthalle errichtete. Doch auch hier verfolgte sie das Schicksal mit immer neuen Katastrophen.
Nun gibt’s keine Sehnen mehr nach Liebe und Verstehen und Gemeinsamkeit,
nun gibt’s nur noch ein tiefes Allesauskosten dieses wundervollen, kurzen,
ach, so kurzen Lebens. Und darum – immer mehr – immer mehr!

Hermione von Preuschen
hermione tempelhof museum
hermione tempelhof museum Fischer lesung moser 1

Zur Ausstellung, die noch bis zum 1. März 2020 zu betrachten ist:

Verborgene Schätze Einblicke in das Tempelhofer Kunstdepot
Ottilie Ehlers-Kollwitz, Paul Kuhfuss, Hermione von Preuschen, Ernst Wilhelm Müller-Schönefeld – die Sonderausstellung »Verborgene Schätze – Einblicke in das Tempelhofer Kunstdepot« wirft Schlaglichter auf ausgewählte Glanzstücke der bezirklichen Kunstsammlung. Bereits 1948 begann das damalige Heimatarchiv Tempelhof seine Sammlungstätigkeit. Seitdem sind viele sehenswerte Gemälde und Grafiken zusammengetragen worden, die bis heute nahezu ungesehen im Depot schlummern. Alle ausgewählten Künstlerinnen und Künstler weisen einen engen Bezug zur Geschichte Tempelhofs und Berlins auf – nicht wenige von ihnen gestalteten diese sogar maßgeblich mit. Allen voran ist hier die Malerin und Schriftstellerin Hermione von Preuschen zu nennen.


Die von vielen als exzentrische und reisehungrige Persönlichkeit beschriebene Künstlerin bewohnte von 1908 bis zu ihrem Tod eine tempelartige Villa in Lichtenrade. An diesem verträumten Ort fanden zahlreiche Feste und Kunstausstellungen statt. Viele ihrer Bilder sind nicht mehr auffindbar. Das Tempelhof Museum besitzt jedoch ein kleines Konvolut an Ölgemälden und Reiseskizzen.

Eine weitere ausgestellte Kostbarkeit ist ein Bild des Jugendstil-Architekten Bruno Möhring. Dessen farbige Kreidezeichnung »Kloster zum Guten Hirten Marienfelde« zeigt die zwischen 1903 und 1905 errichtete Niederlassung der gleichnamigen »Rettungsanstalt für Gefallene Mädchen« in Marienfelde. Kirche und Kloster zählen heute zu den Berliner Kulturdenkmalen. Möhrings malerisches Werk ist von unterschiedlichster Technik. Als Architekt brachte er sich städtebaulich in Schöneberg, Tempelhof und Marienfelde ein. Der Ausstellungsraum des Tempelhof Museums wird zum offenen Magazin: Es treffen filigrane Liniengefüge auf pastose Farbflächen, kleinformatige Grafiken auf großformatige Ölbilder, Tempelhofer Motive auf exotische Landschaftsausschnitte. Gezeigt werden Kunstschätze direkt aus dem Depot – mit all ihren Spuren der Zeit.
Ort: Tempelhof Museum, Alt-Mariendorf 43, 12107 Berlin


Zum Buch:
Hermione-Die Flucht ins Leben – Eine poetische Biografie
13,5 x 21 cm, 352 Seiten
mit vielen historischen Abbildungen
Fadenheftung als Hardcover
mit Schutzumschlag und Lesebändchen
ISBN 978-3-948114-00-8    € 24.–
hermione Buch Fischer 1

Weiterführende LINKS

Zum Verlag: https://www.edition-abfischer.de/

Weitere interessante Ausführungen in "Zeit-fuer-Berlin" zum Verlag "Edition A.B. Fischer" von Lutz Röhrig:
https://www.zeit-fuer-berlin.de/aus-den-bezirken/tempelhof-sch%C3%B6neberg/der-lichtenrader-verlag-edition-a-b-fischer/
Lutz Röhrig nimmt sich Zeit für Berlin und erzählt Geschichten von "alltäglichen" historischen Schätzen der Stadt!

Leseprobe hier:

https://www.edition-abfischer.de/buecher/hermione-oder-die-flucht-ins-leben-eine-poetische-biografie.html

Zum 100. Todestag der Künstlerin:

https://www.lichtenrade-berlin.de/24-blog/blog2017/1338-100-todestag-von-hermione-von-preuschen

Zur Platzumbenennung – Bericht auf der Lichtenrade-Website:

https://www.lichtenrade-berlin.de/25-blog/blog2016/622-hermione-von-preuschen-platz-in-berlin-lichtenrade

Zur Lichtenrade-Website über die Künstlerin:

https://www.lichtenrade-berlin.de/persoenlichkeiten/kuenstler/persoenlichkeiten-hermione-von-preuschen


 

Einer der frühesten Neujahrsempfänge für Freunde, Förderer, Unterstützer und bezirklicher Prominenz findet immer beim umtriebigen DLRG Bezirk Schöneberg statt.

Pressesprecher Thomas Schüler und seine Kolleginnen und Kollegen in den roten Jacken empfingen wieder sehr freundlich die Gäste (Foto v.lks.n.re. Matthias Steukardt, Thomas Schüler, Ed Koch)
dlrg schoeneberg 2020 1

Neben verschiedenen Bezirksverordneten kam auch in diesem Jahr gerne die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg Angelika Schöttler (SPD-Foto) und der Fraktionsvorsitzende der CDU Matthias Steukardt, der die Nachfolge von Jutta Kaddatz als Kulturstadtrat anstrebt. Dies wird jedoch erst in den nächsten Tagen von der bezirklichen CDU entschieden, zumal auch Konkurrenz in den eigenen Reihen nicht ausgeschlossen ist. Von der CDU war auch Christian Zander dabei, der mit seiner Frau Martina Zander-Rade kam, die jedoch für die bezirklichen Grünen in der BVV tätig ist. Von der FDP war u.a. Reinhard Frede bei den Wasserfreunden; er ist Fraktionsvorsitzender in der BVV. Zu etwas späterer Stunde kam auch noch Stadtrat Oliver Schworck (SPD).

Neben der Politik werden aber auch Freunde und Vernetzungspartner der DLRG eingeladen. Kontakte sind besonders für Vereine sehr wichtig. So war auch der Volksparkverein Lichtenrade mit Wolfgang Spranger und Dieter Genz vertreten. Von der schreibenen Zunft gab sich auch Ed Koch von paperpress die Ehre.


... u.a. Angelika Schöttler mit Martina Zander-Rade und Christian Zander

Ed Koch, Wolfgang Spranger, Reinhard Frede

Am Feuer konnte man sich sich wärmen, musste es aber nicht zwingend, da die Temperaturen für Mitte Januar wahrlich nicht eisig waren. Eisig war auch nicht die Stimmung der Besucher_innen

Bei Grillwürstchen, Kuchen, Glühwein und Kaffee wurde das Jahr gemütlich gestartet. Der DLRG Bezirk Schöneberg hat den Sitz am Priesterweg 8, etwas versteckt zwischen dem Möbelhaus am Sachsendamm und, wie es sich für die Lebensretter gehört, direkt hinter der Schwimmhalle Schöneberg. Beim traditionellen Neujahrsempfang ist der Hof immer gut zu finden, da sich die Rauchschwaden vom Grill und von den Feuerschalen gut verteilt haben. Die Besucherinnen und Besucher haben so den rauchigen Geruch noch einige Zeit in der Kleidung und in der Nase. Dieses Gefühl beziehungsweise die rauchige Duftnote gehören einfach dazu.

An der Feuerschale und im Bungalow konnte mit den vielen Vernetzungspartner locker geplaudert werden und über die anstehenden Projekte informiert werden. Neben der Wasserrettung ist die DLRG-Schöneberg auch besonders aktiv in der Schwimmausbildung von Kindern und Jugendlichen. Hier macht schwimmen auch Spaß!

Die Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft, kurz DLRG, hat schon viele Leben gerettet. Im Landesverband Berlin gibt es den sehr aktiven Bezirk Schöneberg, der mit vielen tausend Stunden Jahr für Jahr eine sehr wichtige ehrenamtliche Arbeit leistet.

Neben dem Einsatz von vielen Rettungsschwimmern in den Wasserrettungsstationen ist ein weiterer Schwerpunkt die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung, die von über 30 Ausbilderinnen und Ausbilder durchgeführt wird. In Schöneberg finden die verschiedensten Schwimmausbildungen immer am Freitag in der Sport- und Lehrschwimmhalle am Sachsendamm statt. Hier wird präventiv dafür gesorgt, dass Notfalleinsätze im Zusammenhang mit Wasser möglichst vermieden werden. Neben der praktischen Ausbildung finden theoretische Unterweisungen statt. Es werden auch Erste-Hilfe-Kurse angeboten.

Neben den praktischen Aufgabenfeldern präsentiert sich die DLRG immer wieder bei öffentlichen Veranstaltungen, zum Beispiel seit Jahren auch beim Spielfest im Stadion vom Volkspark Mariendorf, das gleichzeitig mit dem Rocktreff vom Jugendamt veranstaltet wird.

Die Schöneberger DLRG-Bezirksgruppe ist eine sehr aktive Gruppe, die sich in der Kinder- und Jugendarbeit besonders auszeichnet. Und so ganz nebenbei waren sie auch wieder ein sehr sympathischer Gastgeber beim ersten bezirklichen Neujahrsempfang.

Nach über 100 Jahren DLRG in Berlin, mit circa 1.300 Mitgliedern allein in Schöneberg, ist man noch längst nicht in die Jahre gekommen und wird bei diesem engagierten ehrenamtlichen Einsatz sicher auch nicht untergehen! Danke und viel Erfolg für die ehrenamtliche Arbeit!

Thomas Moser (auch Fotos)

Weitere Infos: https://schoeneberg.dlrg.de


 

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