Auf den Tag genau vor 30 Jahren wurde heute das Komitee zur Förderung von Jugendaustauschprojekten e.V. gegründet. Komitee deshalb, weil es tausende „Vereine zur Förderung von…“ gibt und man sich abheben wollte. Die Gründungsversammlung mit sieben Leuten fand im Besprechungsraum der Druckerei Müller in Tempelhof statt. Und zu den Gründungsmitgliedern gehörten der Druckereiinhaber Michael Müller sowie Bernd Puhlmann, der seit 30 Jahren ununterbrochen Vereinsvorsitzender ist, und Ed Koch.
Da sich der Verein von Anfang an um internationale Projekte in Norwegen und den USA kümmerte, lag es auf der Hand, den Vereinsnamen ins Englische zu übersetzen. Committee for the Promotion of Youth Exchange Projects. Und da niemand stets den vollen Namen aussprechen wollte, wurde die Abkürzung CPYE ins Vereinsregister eingetragen. Mit der Aussprache dieses Kürzels tun sich bis heute viele schwer, einige sagen Cype, weil sie die Buchstabenkombination nicht verstehen. Nun gut. Das Kürzel hat sich dennoch in 30 Jahren durchgesetzt.
Der CPYE e.V. entstand aus dem seit 1979 beste-henden Paper Press e.V., der in seinen Anfängen neben der Herausgabe der Publikation seit 1980 Jugendbegegnungsreisen nach Norwegen und seit 1985 in die USA anbot, sowie vor allem Gedenkstättenfahrten, und das bereits seit Vereinsgründung 1979. 1988 ging der CPYE e.V. zuerst als reiner Förderverein an den Start. Nach einer Strukturreform des Paper Press e.V. wurden 1992 die Projekte aufgeteilt. Der CPYE kümmerte sich von nun an um die Jugendbegegnungsreisen und Paper Press um die Gedenkstätten. Diese Projekte sind inzwischen eingestellt worden. 2012 fand die letzte Paper Press Gedenkstättenfahrt nach Wien und Mauthausen statt, 2015 die letzte Jugendbegegnungsreise in die USA. Es waren vor allem die personellen Ressourcen, die zur Einstellung der Reiseprojekte führten. Bei den Ju-gendbegegnungsreisen kam hinzu, dass das Bun-desjugendministerium die Zuwendungen gestrichen hatte. USA-Reisen waren nicht mehr so wichtig.
Der Paper Press e.V. gibt nach wie vor paperpress heraus und der CPYE e.V. hat seit 1997 eine neue, erst zusätzliche, nunmehr einzige Aufgabe, nämlich die Trägerschaft der Veranstaltung des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg, Rocktreff und Spielfest. Die Rock-Ini der Ev. Jugend Tempelhof, die für die Ausgestaltung des Rocktreffs seit 1984 zuständig ist, fusionierte 2017 mit dem CPYE e.V. Beide Logos wurden zu einem neuen verschmolzen.

Hat ein Herz für CPYE...Marijke Höppner (Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses) schenkt Reiner Hanke (verstorben) ein Herz zum 25. Jubiläum.

Die CPYE-Aktivisten Bernd Puhlmann, Andie Kraft und Reiner Hanke (verstorben)... Foto März 2015

Der Vereinsvorstand vor der Fusion mit der Rock-Ini: Andie Kraft, zuständig für den Rocktreff, der leider im Mai verstorbene Reiner Hanke war verantwortlich für die Jugendbegegnungsreisen, und der „ewige“ Vorsitzende Bernd Puhlmann, der als Vorstandssprecher die Vereinsgeschäfte seit 1988 managt.
Eine von 46 Jugendreisegruppen, die mit dem CPYE e.V. in den USA waren. 582 Jugendliche nahmen insgesamt an den Reisen teil.

Die USA-Reisen führten die Gruppen quer durchs Land. In den Orten Marion im Bundesstaat Kansas, und Ken Carly in Colorado hatte der CPYE e.V. einen Pool mit Gastfamilien, die die Berliner Jugendlichen, überwiegend in den Osterferien, bei sich aufnahmen. Als Vor- oder Nachprogramm wurden die großen Metropolen der USA besucht, wie Los Angeles, San Francisco oder, wie auf dem Bild unten, New York.Obligatorisch bei den Reisen nach Colorado war je-weils ein Besuch beim Bürgermeister von Denver. In der Mitte Mayor Michael Hancock mit einem Buddy-Bären, eines der beliebtesten Gastgeschenke, über das sich die Amerikaner am meisten freuten.Am liebsten reisten die Jugendlichen nach San Francisco, dieser unwahrscheinlich schönen Stadt am Golden Gate. Das Foto zeigt eine Gruppe an der berühmten serpentinförmigen Lombard Street.
Die USA-Reiserouten des Paper Press e.V. und des CPYE e.V. zwischen 1985 und 2015. Nicht nur für die Vereinsgründer Bernd Puhlmann und Ed Koch die dreißig spannendsten Jahre ihres Lebens. Die CPYE-Rock-Ini-Crew beim Rocktreff 2018. Neben Bernd Puhlmann, Andie Kraft und Ed Koch aus dem ursprünglichen CPYE-Vorstand und der Geschäftsführung gehören jetzt dem neuen Vorstand und der Geschäftsführung Sven Perschmann, Dominik Ziebarth und Robert Pagel aus der Rock-Ini an. Die Geschichte des CPYE e.V. geht also weiter, mit Rock’n’Roll.
paperpress Archiv/Paperpress Newsletter vom 25. August 2018

Ein weiterer ggf. ergänzender Bericht zu 30 Jahre Amerika-Reisen: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/382-30-jahre-amerika

Bericht/Fotos über die Feierlichkeiten zum 25jährigen Jubiläum: http://weblog.thomasmoser-berlin.de/archive/2013/08/25/25-jahre-cpye-ev-----reisen-nach-amerika-und-mehr.htm


 

Hören, sehen, riechen und schmecken: All dies ist bei dem jährlichen Klassikvergnügen mit dem krönenden Feuerwerk im Britzer Garten vereint.


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Hören konnte man am 25. August 2018 zum 20. Jubiläum die „Philharmonie Leipzig“, Gesangs-Solisten vom Feinsten und als Besonderheit drei Chöre mit einer begeisternden Stimmlichkeit. Eine wahrlich gelungene Veranstaltungsreihe, die diesmal dem Ganzen doch noch eine Krone aufsetzten konnte. Und dazu trugen besonders die Chöre bei.
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Unter dem Motto „La Luna – Sonne, Mond und Sterne“ wurde ein im besten Sinne des Wortes äußerst populäres Programm mit viel Kraft und Harmonie präsentiert. Perfekt für einen Abend, der temperaturtechnisch bereits den Herbst einläutete. Insgesamt rund 150 Musikerinnen und Musiker präsentierten das Jubiläumskonzert.


Die Stimmung im Publikum war fröhlich ausgelassen, wie üblich war der Picknick-Tisch auf den Wiesenplätzen reichlich gedeckt und die Erwartung auf das Feuerwerk waren wieder groß. Um es vorweg zu sagen, die Erwartungen an die Feuerblumen wurden vom „Potsdamer Feuerwerk“ voll und ganz erfüllt.

Wegen der wochenlangen Trockenheit konnten verschiedene Feuerwerke in der Stadt nicht durchgeführt werden. Im Britzer Garten sah dies anders aus, zumal die Grünanlagen und der Rasen regelmäßig gegossen und gesprengt werden.

Das atemberaubende Feuerwerk, das den Himmel in ein leuchtendes Farbenmeer tauchte, war wieder der Höhepunkt des Konzertabends und wurde traditionell live von Händels Feuerwerksmusik untermalt.

Das musikalische „Mondprogramm“ umfasste den Sommernachtstraum, Madame Butterfly, die lustigen Weiber von Windsor und natürlich Frau Luna. Aber auch die Kleine Nachtmusik und andere Ohrwürmer von Mozart, Dvorak, Verdi und anderen bekannten Komponisten durften nicht fehlen. Der Chor erfüllte gesanglich den Wunsch der Veranstalter nach dem Motto des Abends „La Luna“, denn der Mond war tatsächlich aufgegangen und schien prächtig. Etwas ganz Besonderes war der Bolero von Ravel, der den musikalischen Höhepunkt darstellte.

Die Philharmonie Leipzig wurde im Jahr 2000 von Studenten der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ und Musikern des traditionsreichen Leipziger Orchesters gegründet. Die drei Chöre nahmen die halbe Bühne ein: Konzertchor der Staatsoper Berlin, Jugendchor der Staatsoper Berlin und die Singakademie Rostock.


Als hochwertige Solisten rundeten die Sopranistinnen Laura Meenen und Ines Sharif sowie der Bass Artur Grymatzik das Programm ab.

Die musikalische Leitung des Abends und das Dirigat hatte der studierte Chor- und Orchesterdirigent Frank Flade, der mit seinem trockenen Humor witzig-passende Überleitungen ohne den klassischen Zeigefinger gab. Eine äußert angenehme Moderation eines Klassikabends! Frank Flade hat die Leitung des Konzertchors der Staatsoper und leitet auch die Singakademie Rostock, die in diesem Jahr ihr 200jähriges Jubiläum feiert.


Ein gelungener Konzertabend mit Familiencharakter!



Und glücklicherweise dürfen die Besucher im Britzer Garten, im Gegensatz zu den meisten Konzertevents, das Open-Air-Feeling mit Genuss und Picknick genießen. Man darf sich auf das „21. Feuerblumen und Klassik Oper Air“ im Britzer Garten am 24. August 2019 freuen. Der Vorverkauf beginnt dafür am 1. Dezember 2018.

Herzlichen Dank an die Künstlerinnen und Künstler und an den Veranstalter, der für eine perfekte Organisation sorgte. Es war ein grandioser Abend mit einem gut gemischten Programm, guten Künstlerinnen und Künstlern und ein einmaliges Feuerwerk.

Thomas Moser (auch alle Fotos)


Mit dabei auch Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel


Impressionen am "Wegesrand":








Perfekte Abendstimmung:







Die Feuerblumen:








Aufbruchstimmung: Und jetzt ganz schnell nach Hause!

Fotos Thomas Moser


 

Positive Volksfestbilanz trotz Sommerhitze

Am letzten Ferienwochenende in Berlin endet auch das 57. Deutsch-Amerikanische-Volksfest im Marienpark Berlin. Noch bis Sonntag, 19. August 2018, können sich die Fans des Rummels und der amerikanischen Volksfest-Tradition auf spektakulären Fahrgeschäften wie dem weltweit einzigen transportablen 70-Meter-Looping erfreuen und kostenlose Konzerte sowie Shows in der US-Kulissenstadt erleben. „Bis zum Ende unseres Volksfestes am Sonntagabend werden wir etwas mehr als 300.000 Besucher auf dem 57. Deutsch-Amerikanischen-Volksfest gehabt haben“, prognostiziert Veranstalter Thilo-Harry Wollenschlaeger.

Trotz einiger sehr heißer Sommertage, an denen die Besucherzahlen hinter den Erwartungen lagen, seien die Schausteller mit dem Zuspruch insgesamt zufrieden, so Wollenschlaeger. „In den Abendstunden und vor allem an den Wochenenden und mittwochs, am Familientag mit halben Preisen auf Karussells und Bahnen, war der Zulauf besonders erfreulich“, so der Veranstalter. Bedauerlich sei jedoch, dass aufgrund der hohen Brandgefahr immer wieder das Höhenfeuerwerk an den Wochenenden abgesagt werden musste.




Mit mehr als hundert Schaustellern und einer Volksfestfläche auf 65.000 Quadratmetern – doppelt so viel wie einst an der Clayallee in Zehlendorf – sei das 57. Deutsch-Amerikanische-Volksfest das bisher größte. „Das Gelände im Marienpark Berlin ist ideal für ein Volksfest dieser Größe“, so Wollenschlaeger. „Und es hat Potenzial, um weiter zu wachsen.“ Mit dem Betreiber des Marienparks und auch mit den benachbarten Unternehmen habe man einen sehr freundschaftlichen Kontakt. „Hier ist man für unsere Ideen und Vorschläge immer offen und beteiligt sich konstruktiv an der Entwicklung des Standorts.“
Positiv angenommen wurden auch die begleitenden Ausstellungen von zwei Berliner Museen, die sich dem Erhalt der Alliierten-Historie angenommen haben. Anlässlich des Gedenkens an den Beginn der Luftbrücke vor siebzig Jahren hatte man ein Modell des Luftbrückendenkmals aufgestellt, auf dem viele Besucher ihren Dank zum Ausdruck gebracht haben.

Wollenschlaeger: „Wir werden dieses Zeugnis der Verbundenheit der Menschen mit ihrer Stadtgeschichte erhalten und dem Alliierten-Museum in Tegel zur Verfügung stellen.“
Ob das Deutsch-Amerikanische-Volksfest dauerhaft im Marienpark Berlin beheimatet sein kann, wollte Wollenschlaeger nicht beurteilen. „Viele der Besucher sind von der parkähnlichen Atmosphäre begeistert. Sie loben das viele Grün und die gute Erreichbarkeit, die wir durch unseren kostenlosen Bus-Shuttle vom U-Bahnhof Alt-Mariendorf noch weiter optimiert haben. Wir bleiben gerne hier.“

Bis zum Sonntagabend bietet das 57. Deutsch-Amerikanische-Volksfest außer den vielfältigen Rummel-Attraktionen für große und kleine Besucher noch viele sehenswerte Shows: Neben Aufführungen der Cheerleader-Teams gibt es Konzerte mit Dorrey Lin Lyles sowie den swingenden GI‘s von Checkpoint Five zum Ausklang des Volksfestes.

Impressionen vom Kiezreporter von der Eröffnung!

Unsere Bewertung in aller Kürze: Das Volksfest ist im Marienpark (ehemaliges Gaswerk) in Mariendorf richtig groß geworden und hat von der Qualität her deutlich zugelegt! Es gibt schnellere und höhere Fahrgeschäfte, das Gelände ist besser und freundlicher gestaltet und ist auch wieder amerikanischer geworden.


Große Dahlienschau mit 7.500 Dahlien in 290 Sorten - frühe Dahlienblüte Dank vieler Sonnenstunden

Am 07. August wurde das diesjährige „Dahlienfeuer“ im Britzer Garten entfacht. Die ersten Fröste im Spätherbst werden es dann irgendwann löschen.

Der Britzer Garten zeigt mit seiner Sonderschau „Dahlienfeuer“ dieses Jahr wieder die große gärtnerische Vielfalt der Dahlien. Auf einem Areal von 2.200 Quadratmetern werden 7.500 Dahlien in 290 Sorten als Misch- und Monopflanzung in einer harmonischen Gesamtkonzeption präsentiert.

So begeistern die ‚Dahlienwiesen‘ mit den in Farbe und Textur abgestimmten Pflanzenkombinationen aus Dahlien, Sommerblumen, Gräsern, Kräutern und Gemüsepflanzen. Angeordnet als Mischpflanzung wirkt die Pflanzung wie eine üppige Blumenwiese.
dahlienfeuer 2018 moser thomas 24




















Auch mal Rosen...


Ein Schiff wird kommen... oder auch zwei...

... und jetzt ausruhen...

ALLE FOTOS: Thomas Moser - BerLi-Press

Süßkartoffeln mit ihren Blättern in Frischgrün, Purpur und Bronze bilden die pflanzlichen Bordüren der ‚Dahlienkörbe‘. Hier blühen die Dahlien in großen Gruppen und wirken dadurch besonders üppig und farbenprächtig. Kontrastiert werden sie durch einzelne filigrane Gräser und Blattschmuckpflanzen.
Pflanzkästen, mit Dahlien und Sommerflor gestaltet, begleiten die Wege entlang der Dahlienschau und runden den Gesamteindruck der Schau gekonnt ab.

Die seit 2006 stattfindende Schau „Dahlienfeuer“ lockt mit ihrer Blütenpracht im ausklingenden Gartenjahr viele Besucher aus nah und fern in den Britzer Garten. Interessierte kommen ganz gezielt zur Dahlienschau, um sich für die eigene Gartenplanung inspirieren zu lassen, neue Sorten anzuschauen oder einfach nur um sich an der Blume der Azteken zu erfreuen.

Der Fotoapparat darf dabei nicht fehlen (Finde ich auch: Thomas Moser)

Eine Outdoor-Infoschau auf großen Bannern begleitet in jedem Jahr die Dahlienschau. Hier finden sich Informationen zur Kultur und Pflege, zur Klassifizierung und Kulturgeschichte der Dahlie.

Der Förderkreis „Freunde des Britzer Gartens e. V.“ ruft in jedem Jahr die Besucherinnen und Besucher auf, die schönste Dahlie bzw. die Dahlienkönigin zu wählen. Wer seinen Stimmzettel an der Kasse abgibt, hat die Chance auf schöne Preise – Essenseinladungen für zwei Personen oder Jahreskarten 2019 für den Britzer Garten und die anderen Parks und Gärten der Grün Berlin GmbH.

Dahlienfeuer im Britzer Garten:
täglich (bis zum ersten Frost) von 9 bis 20 Uhr
Eintrittspreis (Parkeintritt) während der Dahlienschau:
3,00 EUR (ermäßigt 1,50 EUR), Jahreskarteninhaber 2018 haben freien Eintritt

Mohriner Allee                                               U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Damm                                          S/U-Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser Weg U6 Bhf. Alt Mariendorf / Bus 179


 

Die Berliner Luftbrücke diente während der Blockade vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 der Versorgung der West-Berliner Bevölkerung durch Flugzeuge der Westalliierten. Heute noch sichtbares Zeichen der Verbundenheit ist das Luftbrückendenkmal vor dem Hauptgebäudekomplex des ehemaligen Flughafens Tempelhof, das von Berlinern liebevoll „Hungerharke“ genannt wird. Am 7. August 2018 wurde vor dem Denkmal eine feierliche Gedenkveranstaltung begangen.

Foto Moser
Die Berlin-Blockade durch Josef Stalins Sowjetunion war ein Ritt auf der Rasierklinge und entschied letztlich über das Schicksal Berlins, vor allem über das des Westteils. Hätten die Westalliierten in diesen elf Monaten nicht Stalin die Stirn geboten, wäre die Gründung der Bundesrepublik am 23. Mai 1949 vielleicht anders verlaufen. Und ohne den weltweit zur Kenntnis genommenen Appell von Berlins Bürgermeister Ernst Reuter am 9. September 1948 auf dem Platz der Republik vor der Reichstagsruine, wäre die Geschichte vielleicht auch anders verlaufen: „Ihr Völker der Welt, ihr Völker in Amerika, in England, in Frankreich, in Italien! Schaut auf diese Stadt und erkennt, dass ihr diese Stadt und dieses Volk nicht preisgeben dürft und nicht preisgeben könnt!“

Der 12. Mai 1949, als Stalin die Blockade aufhob, ist der wichtigste Tag der deutschen Nachkriegsgeschichte, wichtiger als der 17. Juni 1953 und die Kennedy-Rede am 26. Juni 1963. Noch bis zum 6. Oktober 1949 wurden die West-Berliner aus der Luft versorgt, erst dann funktionierten wieder alle Land- und Wasserwege. Am 7. Oktober 1949 wurde übrigens die DDR gegründet, vom Fluglärm der Rosinenbomber nun verschont.
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Gedenkveranstaltung am Luftbrückendenkmal, © Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
Am 7. August lud der Bezirk Tempelhof-Schöneberg zu einer Gedenkveranstaltung zum 70sten Jubiläum der Luftbrücke auf den Platz der Luftbrücke vor dem ehemaligen Flughafen Tempelhof ein. Vern Gibson, der Präsident der Berlin U.S. Military Veterans Association, begrüßte die Gäste und Mercedes Wild, beste Berliner Freundin des inzwischen 97-jährigen Candy-Piloten Gail Halvorsen, las aus ihrem Buch „Mercedes und der Schokolade Pilot“ vor. In dem Buch beschreibt sie, wie sie Halvorsen, der von 1970 bis 1974 Kommandant des Flughafens Tempelhof war, kennenlernte.

Teilgenommen haben bis 1994 in Berlin stationierte Veteranen des U.S. Militärs, der Luftbrücken-Veteran William J. D. Freeman, „Kinder der Luftbrücke“ und Vertreterinnen und Vertreter der amerikanischen und britischen Botschaft.

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Mercedes Wild, beste Freundin von Gail Halvorsen (Foto Lothar Duclos)


Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler mit dem „Luftbrückenkind“ Mercedes Wild und Veteran William Freeman, © Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler hat in ihrer Ansprache allen Veteranen für ihren herausragenden Einsatz für Demokratie und Freiheit gedankt: „Das Wunder der Luftbrücke besteht für mich insbesondere in dem Geist, des ihr tief zugrunde liegenden Humanismus. Es ist unglaublich, dass nur drei Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges durch die Berliner Luftbrücke aus ehemaligen Feinden Freunde wurden. Die Berichte der Zeitzeugen beschreiben immer wieder eindrucksvoll, wie sich die Luftbrücke bei den Berlinern für immer in die Herzen eingebrannt hat. Sie hat deutlich gezeigt, dass Solidarität, Menschlichkeit und eine gute internationale Zusammenarbeit für ein Leben in Frieden unerlässlich sind. Unsere Aufgabe ist es der jungen Generation, die in Freiheit und Frieden aufwachsen durfte, die Geschichte vom Wunder der Berliner Luftbrücke zu erzählen und uns weiterhin für Freundschaft und Demokratie einzusetzen… Es ist mir eine besondere Ehre, die Helden der Luftbrücke zum 70. Jahrestag in unserem Bezirk begrüßen zu können. Mit Ihrem unermüdlichen Einsatz haben Sie die Herzen der Berlinerinnen und Berliner gewonnen.“

Foto Moser
Den Opfern der Berliner Luftbrücke wurde mit Kranzniederlegungen und einer Schweigeminute gedacht.

Die 298th Army Band sorgte für Unterhaltung bei der Gedenkveranstaltung, ©  Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
Für die musikalische Umrahmung sorgte die 298th Army Band. Von „Hello Dolly“ und den „River Kwai Marsch“ über „Die Berliner Luft“ und „Alte Kameraden“ bis hin zum „Stars and Stripes March“ reichte das Repertoire der Band. Eine sehr gelungene Veranstaltung, bei der die Veteranen der Luftbrücke im Vordergrund standen. Neben Bezirksverordneten hat auch der Chef der Senatskanzlei Staatssekretär Christian Gaebler an der Veranstaltung teilgenommen.

Foto Moser
Heimatforscher und Philatelist: Im Zeichen der Luftrücke

Vor einigen Jahren hat der engagierte Heimatforscher und Philatelist Hans-Ulrich Schulz eine vollkommen überarbeitete und erweiterte Auflage seines Buches „Im Zeichen der Luftbrücke“ herausgebracht. Das meist farbig bebilderte Buch ist bestückt mit jeder Menge zeitgeschichtlicher Informationen, die teilweise so noch gar nicht bekannt waren oder auch in Vergessenheit geraten sind. Hans-Ulrich Schulz erzählt, dass er die zweite erweiterte Auflage gänzlich überarbeitet hat:„Zwischenzeitlich gibt es neue postgeschichtliche Erkenntnisse und Belege.“ Aber auch diese Ausgabe ist leider bereits vergriffen. Schulz plant eine dritte erneut überarbeitete Ausgabe für Anfang bis Mitte 2019.

Das über 270 seitige Werk ist ein „Katalog und Handbuch der Blockade- und Luftbrückenbelege“. Das klingt zwar etwas trocken, bezeichnet aber genau die Ursprungsintention des Autors. Er wollte einen Katalog über wichtige postalische Belege dieser Zeit herausbringen. Herausgekommen ist ein über viele Jahre recherchiertes Geschichtsbuch mit vielen interessanten Details.

Spannende Details zur Blockade und Luftbrücke

Wer weiß heute noch, dass es vor der eigentlichen Blockade eine sogenannte „Paketblockade“ gab? „Nach dem der Alliierte Kontrollrat am 20. März 1948 seine Arbeit einstellte, nahmen die Verkehrsbehinderungen in die westlichen Berliner Sektoren ständig zu“, heißt es im neu verlegten Buch. Weiter heißt es: „Die ersten Vorboten der Blockade im Postverkehr gab es durch die am 1. April 1948 nicht offiziell ausgesprochene Beförderungssperre der Sowjets.“ Pakete und Päckchen durften nicht von Berlin in die Westzonen befördert werden.

Ein Highligt jeder Luftbrückensammlung: Die Ankündigungskarte des MWST "Luftbrücke Berlin" mit der persönlichen Unterschrift von Dr. Holthöfers (Sammlung Hans-Ulrich Schulz)

Frühsommer 1948- Die Douglas C-47 in der Entladereihe vor den Tempelhofer Hangars (Sammlung Hans-Ulrich Schulz)
Der komplette Artikel über die Luftbrücke aus Philatelistensicht und über Hans Ulrich Schulz / Link zur Lichtenrader Internetzeitung: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/532-zum-ende-der-berlin-blockade-vor-65-jahren-im-zeichen-der-luftbruecke

„Im Zeichen der Luftbrücke“ (ISBN 978-3943844)

Thomas Moser und Nutzung von paperpress sowie der PM BA T-S


 

Die Partnergemeinde von Tempelhof-Schöneberg feiert in Erinnerung an die "Schlacht von Großbeeren" das alljährliche Siegesfest

An drei Tagen können die Besucherinnen und Besucher eine kleine Geschichtsstunde, Unterhaltung und geselliges Beisammensein erleben. Ob Fackel- und Lampionumzug, Biwak und Gefechtsdarstellung der historischen Truppen , Rummel mit attraktiven Fahrgeschäften, buntes Markttreiben, Festzelt mit Live-Musik, Frühschoppen, Trödelmarkt, Freiluftcafé, Bülow-Gedenklauf, Puppentheater, Turmsingen, Höhenfeuerwerk u.v.m. – es ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei!

Termin: 24 bis 26. August 2018

Ort: Festwiese zwischen Bahnhof- und Ruhlsdorfer Straße, 14979 Großbeeren

In der am südlichen Stadtrand von Berlin gelegenen Gemeinde Großbeeren wird alljährlich in Erinnerung an die „Schlacht bei Großbeeren“ das Siegesfest gefeiert. Am 23. August 1813 gelang es General von Bülow und seinen Verbündeten, vor den Toren Berlins die napoleonische Armee zurückzuschlagen und eine erneute Besetzung Berlins zu verhindern. Zu den Jahrestagen der Schlacht wurde es zur Tradition, der Kämpfer, Verwundeten und Gefallenen zu gedenken. Viele Berlinerinnen und Berliner, denen infolge der verhinderten erneuten Besetzung ihrer Stadt viel Leid erspart blieb, besuchten die „Schlachtfelder von Großbeeren“. Dies war der Anfang des noch heute gefeierten Siegesfestes. Zum 50. Jahrestag kam dann der Volksfestcharakter hinzu - und das ist noch heute so.

Der Eintritt ist frei!


grobeeren 205Siegesfest 1

Das komplette Programm kann hier heruntergeladen werden: https://www.grossbeeren.de/news/1/458652/nachrichten/205.-siegesfest-gro%C3%9Fbeeren.html

Man muss die Schlachten feiern, wie sie fallen, muss man?

Große gewonnene Schlachten liegen lange zurück. Überlebende, also Zeitzeugen, gibt es schon seit Ewigkeiten nicht mehr. In der jüngeren europäischen Geschichte fanden zwei Weltkriege statt. An beiden war Deutschland ursächlich beteiligt, und beide gingen verloren. Da bleibt nichts übrig zum Feiern, nur zum Gedenken. Man muss in den Geschichtsbüchern schon sehr weit zurückblättern, um ein Datum zu finden, das einen deutschen, besser preußischen Sieg dokumentiert. 205 Jahre ist es her, dass die „Schlacht von Großbeeren“ stattfand.

Das Gemälde von Carl Röchling zeigt die Erstürmung des Friedhofs von Großbeeren. Da die Gewehre durch den starken Regen nicht schossen, erschlugen sich die Soldaten mit ihnen oder spießten sich mit den Bajonetten gegenseitig auf.

„In der am südlichen Stadtrand von Berlin gelegenen Gemeinde Großbeeren wird alljährlich in Erinnerung an die ‚Schlacht bei Großbeeren‘ das Siegesfest ge-feiert. Am 23. August 1813 gelang es General von Bülow und seinen Verbündeten, vor den Toren Berlins die napoleonische Armee zurückzuschlagen und eine erneute Besetzung Berlins zu verhindern. Zu den Jahrestagen der Schlacht wurde es zur Tradition, der Kämpfer, Verwundeten und Gefallenen zu gedenken. Viele Berliner/innen, denen infolge der verhinderten erneuten Besetzung ihrer Stadt viel Leid erspart blieb, besuchten die ‚Schlachtfelder von Großbeeren‘. Dies war der Anfang des noch heute gefeierten Siegesfestes.“

Wirklich ein Grund zum Feiern? Napoleon wollte erneut Berlin einnehmen, den „Hort des preußischen Widerstands gegen die Herrschaft der Franzosen.“ Bei Luckau überschritten die Truppen Napoleons die preußische Grenze. Am 21. August 1813 standen sie etwa 22 Kilometer südlich von Berlin. Auch die Armeen seiner Gegner, Freiherr Friedrich Wilhelm von Bülow und Bogislav Graf von Tauentzien, sowie drei russische Korps und schwedische Einheiten, hatten dort bereits Position bezogen. Die Franzosen rückten vor und besetzten Trebbin. General von Bülow besetzte Großbeeren und wurde dort nach nur einer Stunde Artilleriefeuer vertrieben.

Um 6 Uhr abends kehrte er am 23. August zurück in das verwüstete Dorf Großbeeren und vertrieb seinerseits die Franzosen. „Der Angriff der napoleonischen Streitkräfte auf Berlin war gescheitert, die preußische Hauptstadt vor der Eroberung durch den Feind bewahrt“, heißt es in den Geschichtsbüchern. Viele Tote und ein verwüstetes Großbeeren blieben zurück. Heute erinnern in Großbeeren ein Ehrenmal, ein Gedenkturm und eine Gedenkpyramide an die Schlacht. Die Großbeerener hatten sich 1813 für Berlin geopfert.

Kämpften die Preußen damals noch gemeinsam mit den Russen gegen die Franzosen, war es die Rote Armee, die am 22. April 1945 Großbeeren auf dem Wege nach Berlin besetzte. Am 16. April begann die Schlacht um Berlin und endete am 2. Mai im Haus am Schulenburgring 2 in Tempelhof mit der Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde für Berlin. Eine Woche später war der Zweite Weltkrieg Geschichte. Und noch heute wissen viele nicht, ob sie die Befreiung oder die Niederlage feiern sollen.

Großbeeren ist Partnergemeinde von Tempelhof-Schöneberg. Wenn auch kein direkter Zusammen-hang besteht, so gibt es in Schöneberg sowohl die Bülow- als auch die Tauentzienstraße. Vom 24. bis 26. August wird in Großbeeren gefeiert und alle Berliner sind herzlich eingeladen, teilt die Pressestelle des Bezirksamtes mit. „An drei Tagen können die Besucher eine kleine Geschichtsstunde, Unterhaltung und geselliges Beisammensein erleben. Ob Fackel- und Lampionumzug, Biwak und Gefechtsdarstellung der historischen Truppen, Rummel mit attraktiven Fahrgeschäften, buntes Markttreiben, Festzelt mit Live-Musik, Frühschoppen, Trödelmarkt, Freiluftcafé, Bülow-Gedenklauf, Puppentheater, Turmsingen, Höhenfeuerwerk u.v.m. – es ist sicher für jeden Geschmack et-was dabei!“ Wer es mag, bitte. Auf mich wird mal wohl verzichten müssen, denn, was sagte der britische Feldmarschall Wellington bei Waterloo? „Es gibt nichts, was schlimmer ist als eine Niederlage – mit Ausnahme eines Sieges.“ (Historischer Teil und Anmerkungen Ed Koch; Quelle paperpress newsletter Nr. 555 Z1 vom 30.7.2018)


 

Mission „Titel-FAIR-teidigung“ erfüllt

Tempelhof-Schöneberg darf sich weiterhin im Rahmen der Fairtrade-Towns Kampagne von Transfair e.V. als Fairtrade-Stadtbezirk bezeichnen. Erstmals wurde der Titel im September 2016 für zwei Jahre verliehen und immer noch ist der faire Handel ein wichtiges Thema im Bezirk.
Mission Titel FAIR teidigung
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler freut sich über Titelverteidigung, ©  Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler hat sich gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung und der Steuerungsgruppe für einen „fairen“ Bezirk stark gemacht: „Ich unterstütze die Fairtrade-Town Kampagne sehr. Durch sie wird im Bezirk aber auch deutschlandweit eine Plattform geschaffen, in der sich verschiedene Akteurinnen und Akteure austauschen und gemeinsame Projekte organisieren können. Es geht mir dabei besonders um die Verbreitung des Fairtrade-Gedankens. Formate, bei denen Raum geschaffen wird für Diskussionen, wie unsere derzeit laufende Filmreihe, sind wichtig, um die Gesellschaft zu sensibilisieren. Aber vor allem bietet man damit eine Möglichkeit besseres Verständnis zu schaffen.“

Über 2.000 Städte und Gemeinden in 29 Ländern beteiligen sich bei der Kampagne. Fünf Kriterien decken alle Bereiche im Bezirk ab, um möglichst viele Akteure mit einzubeziehen. Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft arbeiten zusammen. Somit findet jeder bzw. jede im Bezirk die Möglichkeit, sich zu beteiligen und den fairen Handel aktiv zu unterstützen.

„Die Kriterien für den Titel werden nicht nur weiterhin erfüllt, sondern wurden auch erfolgreich ausgebaut. Es haben sich mehr Cafés und Einzelhändler der Kampagne angeschlossen, diverse Projekte wurden von verschiedenen Akteuren organisiert und auch auf politischer Ebene hat sich im Bezirk viel bewegt. Die Erneuerung des Titels ist nicht der Verdienst eines Einzelnen, sondern des gesamten Bezirks. Vielen Dank an alle, die den Bezirk dabei unterstützt haben“, so Schöttler weiter.

Am 26. September 2018 findet die nächste Fair-Abredung im Rathaus Schöneberg, gefördert von der Sevicestelle Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global mit Mitteln des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) statt. Wir möchten dort die Gelegenheit nutzen, mit fairem Essen von der Fairtrade-School Gustav-Langenscheidt-Schule gemeinsam die Titelerneuerung zu feiern. Im Kinosaal wird der Film „Blutige Handys“ gezeigt. Ein Vertreter von Shiftphones wird an der Diskussion über faire und nachhaltige Handys teilnehmen. Sie sind herzlich dazu eingeladen, sich mit uns über fairtrade Handys auszutauschen und mitzufeiern.

Weitere Informationen zu der Fairtrade-Town Kampagne im Bezirk Tempelhof-Schöneberg finden Sie unter https://www.berlin.de/fairtrade-town-ts.


 

Ausführliche Infos findet man in der Lichtenrader Internetzeitung:

https://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/1189-ab-27-juli-2018-das-deutsch-amerikanische-volksfest-dreht-auf-alles-dreht-sich-alles-bewegt-sich

und viele Informationen (Pressekonferenz)

https://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/1197-das-57-deutsch-amerikanische-volksfest-dreht-auf-alles-dreht-sich-alles-bewegt-sich

Das Deutsch-Amerikanische Volksfest 2018 ist eröffnet und über 3 Wochen bis zum 19. August 2018 in Mariendorf:
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Das Volksfest ist im Marienpark (ehemaliges Gaswerk) in Mariendorf richtig groß geworden und hat von der Qualität her deutlich zugelegt! Es gibt schnellere und höhere Fahrgeschäfte, das Gelände ist besser und freundlicher gestaltet und ist auch wieder amerikanischer geworden.

Direkt aus Paris gekommen und erstmals in Berlin zu Gast ist der weltweit größte, transportable Looping,  bei dem sich die Sitze in siebzig Metern Höhe noch einmal um die eigene Achse drehen.


Herausragend im wahrsten Sinne des Wortes ist auch der „Drifting Coaster“, eine Achterbahn, bei der die Gondeln um neunzig Grad aus der Laufbahn herauspendeln und man auch entgegen der Fahrtrichtung Platz nehmen kann.



Ganz neu ist ein schneeweißes Riesenrad, das auf dem Deutsch-Amerikanischen-Volksfest seine Premiere haben wird.


Und mit Klassikern wie dem „Break-Dance“- oder „Magic“-Karussell, der „Wilden Maus“, einer Geisterbahn, mehreren Auto-Scootern sowie Irrgärten sind auch die bei Rummel-Fans beliebtesten Attraktionen wieder dabei. Allein für die jüngsten Volksfestbesucher gibt es fast zwei Dutzend Attraktionen – vom „Baby-Flug“ über das „Märchenkarussell“ und dem „Piratenabenteuer“ bis zur Kinderachterbahn „Tornado“. Besonders lohnend ist der Familientag am Mittwoch, wenn auf den Karussells und Bahnen halbe Preise gelten.

Die Schausteller rund um Thilo Wollenschlaeger habe nochmal richtig Gas gegeben und besonders auch zum Gedenkjahr "70 Jahre Luftbrücke" mehr als nur Rummel auf die Beine gestellt. Zum Beipiel unterstützt da kräftig auch das Museum der West Allierten in Berlin e.V.







Man darf sich auch auf amerikanische Leckereien freuen.
Das Vergnügen kommt natürlich nicht zu kurz. Es gibt viele Tage mit besonderen Aktionen, Attraktivitäten, Musik und Kultur. Da lässt sich der Eintritt bzw. Kulturbeitrag von 2,50 € leicht verschmerzen.

Mit dabei auch die amerikanische Brauerei Stone Brewing Berlin, die auf diesem Gelände auch für Europa das Bier braut. Man sollte jedoch mit dem kostenfreien Pendelbus von Alt-Mariendorf und mit dem Fahrrad kommen. Täglich wird auch ein Fahrrad verlost. ToM

Alle Fotos Thomas Moser

http://www.deutschamerikanischesvolksfest.de


 

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