Ende Januar feierte das Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg (UTS) seinen zehnten Geburtstag in der ufaFabrik.


Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler beglückwünschte das dienstälteste Netzwerk im Bezirk mit einer riesigen Torte und mutmachenden Worten.

Rund 80 Frauen waren der Einladung von Gründerin Beate Challakh gefolgt, unter ihnen auch die Bezirksstadträtin Christiane Heiß (Bündnis 90/Die Grünen) und Heike Marfilius von der Wirtschaftsförderung.


Charmant und schlagfertig führte Ute Knarr-Herriger durch den Abend und stellte einige Netzwerkerinnen und ihre Arbeiten vor. Die Leiterin der dezentralen Kulturarbeit ist dem UTS seit langem verbunden.

Akkordeon-Musik von Angelica Paulic, das Improtheater "Die Gorillas" und das fliegende Büffet vom Café Pausini sorgten für kurzweilige Unterhaltung und ließen genügend Zeit zum Netzwerken.

Alle Unternehmerinnen und Freiberuflerinnen aus Tempelhof-Schöneberg sind herzlich zu den regelmäßigen Treffen eingeladen. Diese finden immer am 5. eines Monats im Rathaus Schöneberg statt. Eine Netzwerkerin hält einen Kurzvortrag zu einem Businessthema, anschließend können sich die Frauen in Kleingruppen austauschen.

Mehr Informationen gibt es auf der Website des UTS: www.unternehmerinnen-ts.de

Maren Kaiser und Katrin Schwahlen

Alle Fotos © Businessfotografie Inga Haar

Der Bericht in der Lichtenrader Internetzeitung zum 10jährigen Jubiläum: LINK


 

In der Marienfelder Gustav-Heinemann-Oberschule (GHO) konnten am 4. Februar 2017 einige hundert Besucherinnen und Besucher eine große interessante Modellbahnanlage mit Berlin-Bezug bewundern.

Ein nachgebautes Signal zeigt auf dem Schulgelände am Stadtrand den Weg zur HO-Anlage.

Diesmal konnte die komplette Anlage der Schule angeschaut werden. Vor 35 Jahren begann es mit der Schulmodelleisenbahnanlage. Die Modellbahn AG ist neben den vielen anderen Schulangeboten, auch in Zeiten von Computer und Smartphone, noch eine echte Alternative für Kinder der Neuzeit. Die ehemaligen Lehrer Wolfgang Peißker und Michael Fink sind für die AG verantwortlich und fühlen sich auch nach der Pensionierung mit der Schule, der Arbeitsgemeinschaft und den Kindern verbunden. Freitags von 14 bis 19 Uhr wird an der Anlage gebaut und repariert. Die Kinder können auf diese Art und Weise viel spielerisch über Teamarbeit aber auch über die Technik und Elektrik lernen.









Zurückbleiben von der Bahnsteigkante! Die Zuschauer verschmelzen förmlich mit der Anlage. Die Berliner S-Bahn und auch die Fernbahn sind mit ihren Bahnhöfen Zoologischer Garten, Alexanderplatz und Savignyplatz auf der großen Modulanlage der Schüler-Arbeitsgemeinschaft zu bestaunen. Und zum Staunen kamen Jung und Alt und die Schülerinnen und Schüler der AG erklärten gerne den Gästen die Anlage. Teile der Anlage konnten die Besucher bereits in den vergangenen Jahren bei den Modellbahn-Ausstellungen im Freizeit- und Erholungszentrum Wuhlheide und bei den historischen Ausstellungen der TRIX EXPRESS Freunde Berlin bewundern.

Die komplette Modellbahn-Anlage Berliner Stadtbahn setzt sich aus insgesamt über 50 Module zusammen.

Es findet ein S-Bahn-Betrieb mit sieben Bahnhöfen und einem Betriebswerk „Heinefelde“ statt.


Vor dem Bahnhof Zoologischer Garten wird gerade dafür protestiert, dass der Bahnhof ein Fernbahnhof mit Halt bleibt. Auf den parallelen Fernbahngleisen verkehren gleichzeitig Regional- und Fernzüge. Die ständig wachsende Anlage kann 2017 das 35. Jahr ihres Bestehens feiern.


Weitere Anlagen von den TRIX EXPRESS Freunde Berlin konnten angeschaut werden. Schon am 28. und 29. Oktober 2017 wird in Marienfelde die nächste internationale historische Ausstellung der TRIX EXPRESS Freunde mit neuen Überraschungen zu bestaunen sein. Und natürlich ist auch wieder die Modellbahn AG der GHO dabei. Termin notieren und sich schon jetzt auf diesen Höhepunkt freuen!

Thomas Moser

http://modellbahn-gho.de

https://gho.berlin

https://trixstadt.de

WEITERE FOTOS:







Alle Fotos: Thomas Moser


 

... oder: Wer ist Friedrich Küter?

Zwei Tage nach dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus traf sich am 29. Januar 2017 eine größere Gruppe von jungen und älteren Menschen in Mariendorf, um gemeinsam den Gedenktag zu begehen. Das Datum erinnert an die Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau im Jahr 1945 durch die Rote Armee.

Eingeladen hatte, wie jedes Jahr, die SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert diesmal in das Jugendfreizeithaus Bungalow, das sich in unmittelbarer Nähe vom Volkspark Mariendorf befindet.

Im Mittelpunkt standen diesmal die verschiedensten Projekte von Jugendlichen aus Mariendorf und die Ehrung des verfolgten Mariendorfer Kommunalpolitikers Friedrich Küter.

Ganz konkret Erinnerungsarbeit von Kinder und Jugendlichen: Zeitzeugen sind wir Alle


Mechthild Rawert

Frank Baczynski
Mechthild Rawert und der Einrichtungsleiter Frank Baczynski begrüßten die Gäste und die vielen aktiven Menschen, die sich bei der Vorbereitung des Tages eingebracht haben. Für Rawert ist es wichtig, dass Erinnerung einen Ort bekommt. Dieser Ort ist diesmal Mariendorf. Hier beschäftigen sich Jugendliche vom Club der Mariendorfer (CdM 42), ein Zusammenschluss von Kids der evangelischen Jugend, der Kinder- und Jugendeinrichtung KiJuM und dem Jugendfreizeithaus Bungalow, nicht nur mit der Organisation von Feten, sondern schon seit Jahren intensiv mit der NS-Vergangenheit und haben sich auf Spurensuche begeben.


Die Jugendlichen informierten über eine mehrtägige Projektfahrt zum Frauen-KZ Ravensbrück und dem Treffen mit einer korsischen Schulklasse, sowie dem Besuch des ehemaligen Nazi-Seebades (NS-Gemeinschaft Kraft durch Freude-Kdf) Prora auf Rügen. Sie besuchten auch das Berliner Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“ und das Stelen-Denkmal für die ermordeten Juden Europas (sogenannte Holocaust-Mahnmal) am Brandenburger Tor. Ihre ganzen Eindrücke präsentierten sie bereits kürzlich in einer Ausstellung im Abgeordnetenhaus.



Für das Engagement im Zusammenhang mit dieser Ausstellung zum Thema Gewalt und Ausgrenzung am Jugendforum „denk!mal ’17 - erinnern & gestalten“ erhielten die Jugendliche als Dank und Anerkennung Urkunden überreicht. Petra Steinborn vom KiJuM überreichte die Urkunden.


Auch konnte man auf den Stelltafeln im Jugendfreizeithaus die Ergebnisse der Forschungen der Jugendlichen nachlesen.


Auf einem meterlangen aufgemalten Deportationszug konnten die vielen menschenverachtenden Maßnahmen der Nazis in einer Zeitfolge beeindruckend nachvollzogen werden. Die Kinder- und Jugendlichen haben beeindruckend die antifaschistische Erinnerungsarbeit präsentiert.


Mechthild Rawert sagte: „Zeitzeugen sind wir Alle!“ Damit will sie zum Ausdruck bringen, dass auch in der jetzigen Zeit, wo nur noch wenige Verfolgte der Nazidiktatur leben, wir aufgefordert sind, die Erinnerung aufrecht zu erhalten. Dabei findet die Bundestagsabgeordnete jegliche Beschäftigung von Kinder und Jugendlichen mit diesen Themen wichtig: „Politisches Engagement hat viele Gesichter, nicht nur in einer Partei!“



Musikalisch umrahmt wurde das Programm von der Grup Canlar unter Leitung von Hüseyin Yoldaş, die armenische, griechische und hebräische Lieder vortrugen.

Volkspark-Kämpfer und Nazi-Opfer Friedrich Küter

Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es um das Gedenken an den sozialdemokratischen Stadtrat Friedrich Küter, dem Mariendorf seinen Volkspark verdankt. Mechthild Rawert erinnerte an den Kommunalpolitiker. Friedrich Küter wurde am 19. Mai 1879 geboren, trat mit 21 Jahren 1900 in die Sozialdemokratische Partei Deutschland ein, wechselte zur USPD, bevor er dann später wieder in die SPD eintrat. Bereits 1910 war er Gemeindevorsteher in Mariendorf und wurde in die erste Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Tempelhof gewählt. Im November 1920 wurde Küter in freier und demokratischer Wahl zum ersten Bezirksverordneten-Vorsteher von Tempelhof gewählt.


Als unbesoldeter Stadtrat war er bis 1925 Tempelhofer Stadtrat für Bauwesen und Gartenbau. Und in dieser Funktion forcierte er leidenschaftlich und unermüdlich die Parkplanungen zum Bau vom Volkspark Mariendorf. Die erforderlichen Mittel für den Volks- und Sportpark stellte dann der Berliner Magistrat zur Verfügung. Im Juni 1931 wurde der Park mit seinen Wasserflächen, Rosen- und Staudengarten, Rodelberg und Sportflächen eingeweiht und „der jubelnden Öffentlichkeit übergeben.“ Zwei Jahre später, im Jahr 1933, traf Küter das Schicksal vieler seiner Parteigenossen. Offiziell wurde er, auch von seinem normalen Arbeitsplatz im Bezirksamt Kreuzberg, beurlaubt. Der Staatskommissar setzte einen Nationalsozialisten als seinen Stadtrat-Nachfolger ein. Im April 1944 wurde Küter verhaftet und musste seinen 65. Geburtstag im Polizeipräsidium Alexanderplatz verbringen. Kaum freigelassen, wurde er durch eine Denunziation in das KZ Sachsenhausen ohne Angabe von Gründen verschleppt und ohne Verfahren in „Schutzhaft“ genommen. Anfang 1945 wurde das KZ Sachsenhausen aufgelöst und die Nazis schickten die Gefangenen auf Todesmärsche und deportierten in das KZ Bergen-Belsen. Dort verliert sich die Spur von Friedrich Küter. Das offizielle Todesdatum wird auf den 31. Januar 1945 festgesetzt. Ein Gedenkstein am Eckernphuhl im Mariendorfer Volkspark erinnert noch heute an den Stadtrat. Auch erinnert die Küterstraße, seitlich vom Mariendorfer Eckner-Gymnasium, an den engagierten Lokalpolitiker. In der Mariendorfer Strelitzstraße gibt es auch das Friedrich-Küter-Haus, wo heute Teile des Jugendamtes untergebracht sind.

Bei den geschichtlichen Erforschungen stand den Jugendlichen auch der Mariendorfer Heimatforscher Hans Ulrich Schulz hilfreich zur Seite. Gudrun Blankenburg lass aus einem Brief von Küters Tochter vor: „Mein Vater ist mutig gestorben!“








Abschließend ging die Gruppe zum letzten Wohnort von Friedrich Küter nach Alt-Mariendorf 53. Hier gibt es auch eine Gedenktafel. In Gedenken an Küter gab es eine Schweigeminute und Blumen wurden niedergelegt. Für die Anwesenden war die Teilnahme ein wichtiges Zeichen, um auch heute noch deutlich zu machen, dass „die Würde des Menschen unantastbar ist.“

Zum Ausklang der Veranstaltung gab es im Jugendfreihaus noch die Möglichkeit, sich die Gedanken bei Kaffee und Kuchen auszutauschen. Eine wichtige Veranstaltung, denn „Erinnerung braucht einen Ort!“

Thomas Moser (auch alle Fotos)

http://jfhbungalow.de


Der Dank galt auch der Mechthild-Rawert-Crew für die gute Vorbereitung!


 

Es wurde heute kein Leben gerettet, aber auch Neujahrsempfänge sind für die DLRG Schöneberg wichtig…

Die Zeit der Neujahrsempfänge ist wieder in vollem Gang. Januar, Februar und vereinzelt sogar März sind in Stadt und Land, in Gemeinde, Bezirk und Dorf die Zeit, um Neujahrsempfänge durchzuführen. Hier wird eingeladen was Rang und Namen hat, glaubt wichtig zu sein und vielleicht einfach auch nur interessante Menschen. Wer nicht eingeladen wird, gehört nicht wirklich dazu oder wurde einfach nur vergessen.

Parteien, Verbände, Netzwerke und Vereine laden zu Bier, Rotwein, Bretzel und Musik ein, um sich der wichtigen Öffentlichkeit und seinen eigenen Leuten zu zeigen: „Hier sind wir und das wollen wir!“ Für die Parteien wird es 2017 sicher der Bundestagswahlkampf sein, der spätestens jetzt eingeläutet wird. Für Vereine und Organisationen ist es wichtig zu zeigen: Hier sind wir und wir brauchen Eure Unterstützung. Alles legitime Überlegungen.

So geht es jetzt auch in Tempelhof-Schöneberg los. So hat die DLRG Berlin-Schöneberg zum traditionellen Neujahrsempfang bereits am 14. Januar eingeladen. Bei Grillwürstchen, Kuchen, Glühwein und Kaffee wurde im DLRG-Quartier hinter der Schöneberger Sporthalle das Jahr gemütlich gestartet. An der Feuerschale und im Bungalow konnte mit den vielen Vernetzungspartner locker geplaudert werden und über die anstehenden Projekte informiert werden. Neben der Wasserrettung ist die DLRG-Schöneberg auch besonders aktiv in der Schwimmausbildung von Kindern und Jugendlichen. Hier macht schwimmen auch Spaß!

Thomas Schüler (Bildmitte hinten) von der DLRG-Schöneberg zeichnet sich für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich und sprach mit den vielen Gästen, die sich im Laufe des Nachmittags und Abends einfanden. Diesmal haben sie eingeladen, sonst sind die Aktiven der DLRG in der Bezirkspolitik immer gerne gesehen, Mit dem Neujahrsempfang sagt die DLRG-Schöneberg auch einfach mal: Dankeschön und ein gutes neues Jahr! Das wünsche ich natürlich auch!

Thomas Moser

https://schoeneberg.dlrg.de/

Startschuss für Schlaumäuse-Projekt / Kita erhält kostenlos Software und Tablet von Microsoft

Die Zahl der Berliner Kinder mit Sprachproblemen wächst. Nach einer Studie der Barmer GEK stieg der Anteil der Kinder mit Störungen der Sprachentwicklung in den vergangenen vier Jahren in Berlin von etwa zehn auf rund zwölf Prozent.

Mit der Sprachlernsoftware „Schlaumäuse“ von Microsoft soll die Sprachkompetenz von Kindern in Kitas und Schulen verbessert werden. An der Kita „Vom guten Hirten“ in Berlin-Marienfelde gab der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak heute gemeinsam mit Kita-Leiterin Sonja Zipper den Startschuss für das Projekt. Die Kita erhält kostenlos die Sprachlernsoftware sowie ein Tablet. Die Fünfjährigen der Kita-Gruppe „Käfer“ stürzten sich gleich eifrig auf das Lernprogramm.


Die fünfjährigen Kinder Lorencia, Iolanda und Tobias (v.l.n.r.) entdecken gemeinsam mit dem Berliner Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak das neue Sprachlernprogramm (Foto: Christian Schulze)

Mit dem Programm können Kinder im Alter von fünf bis sieben Jahren spielerisch ihren Wortschatz erweitern und die Welt der Sprache entdecken. Eine einfache Bedienung sowie die stete Begleitung durch die beiden Protagonisten Lingo und Lette machen es den Kindern leicht, Worte und Sätze zu lernen.

„Wer Zusammenhänge versteht und sich gut ausdrücken kann, lernt viel schneller und wird in der Schule mehr Erfolg haben. Die Kita ‚Vom Guten Hirten‘ trägt mit dem Angebot dazu bei, dass die Kinder gut vorbereitet ins Leben starten. Klar ist aber: Es ist in erster Linie Aufgabe der Eltern, die Entwicklung ihrer Kindern zu fördern – Kita und Schule können hier nur ergänzen“, so Luczak.

„Das Projekt ist nicht nur wichtig für die Sprachentwicklung von Kindern mit Migrationshintergrund, sondern davon profitieren alle Kleinen bei uns in der Kita“, so Kita-Leiterin Sonja Zipper.

„Ich finde besonders gelungen, dass die grundlegende Kulturtechnik Sprache hier mithilfe moderner Technik vermittelt wird. Ich kann andere Kitas nur aufrufen, sich ebenfalls an dem Projekt zu beteiligen“, so Luczak. 

Hintergrund:

Gemeinsam mit prominenten Botschaftern unterstützt Microsoft die Sprachförderung und besucht zahlreiche Bildungseinrichtungen in Deutschland. Die Erzieher in den Einrichtungen, die während der Tour besucht werden, erhalten auch eine medienpädagogische Schulung zum Einsatz der Schlaumäuse App im Rahmen der frühkindlichen Sprachförderung.

Aus Gründen der Barrierefreiheit wird dieser Bericht nicht als Blocksatz abgebildet!


 

WERDI „Klappe, die Letzte.“ So oder so ähnlich würde es beim Film heißen. Obwohl WERDI viele treue Leser_innen hat, die immer auf die neue Ausgabe giepern, ist dieses Projekt endlich. Dazu aber an anderer Stelle mehr.

Aber genau aus diesem Grund ist es mir wichtig, dass der MedienPoint Tempelhof auch mal in der Tempelhof-Tipps-Kolumne den ihm gebührenden Platz 1 einnimmt. Und WERDI ist nun einmal das Produkt vom MedienPoint Tempelhof und besonders von Henning Hamann. Der MedienPoint Tempelhof hat sich in über 6 Jahren zu einer viel beachteten Kultureinrichtung gemausert, die ganz in der Nähe der ufaFabrik und vom Tempelhofer Hafen ihr Domizil hat: Werderstr. 13 in der Nähe vom U-Bahnhof Ullsteinstraße. Hier kann man kostenlos drei Medien (Bücher, CDs & Co) mitnehmen und auch die Schätze des eigenen Archives zur Weitergabe da lassen. Aber der Nachbarschaftstreffpunkt MedienPoint Tempelhof ist noch viel mehr.

Das besondere Markenzeichen sind unendlich viele interessante und außergewöhnliche Ausstellungen: Klein, aber immer etwas Besonderes! Kaum hat man von der einen Ausstellung gehört, ist in wenigen Wochen schon etwas Neues auf die Beine gestellt worden.

Ob 50 Jahre Kassettenrecorder, Rolling Stones, Non-Stop-Dancing mit James Last und 50 Jahre Bundesliga, 65 Jahr LP ,Klaus Hoffmann oder Peter Maffay, 70 Jahre Bikini und Udo Lindenberg, 75 Jahre John Lennon, 77 Jahr Langnese-Eis, 80 Jahre Dieter Hallervorden und Elvis Presley, 90 Jahre Loriot, 100. Geburtstag Curd Jürgens und Frank Sinatra, 110. Geburtstag Billy Wilder, 250 Jahre KPM, und, und…

Die wunderbaren Ausstellungen wurden mit viel Liebe zum Detail zusammengestellt und immer war ein prachtvolles Schaufenster der Hingucker für die Nachbarschaft! Und so ganz nebenbei wurden Krimi-Tage organisiert, das Spielfest in Mariendorf aktiv unterstützt und die vielen beliebten Aktionen für Kinder mit dem „Nikolausi“ und dem „Osterhasi“ organisiert. Viele Unterstützter_innen aus Politik und Gesellschaft waren notwendig, um das Überleben zu sichern. Denn Ehrenamtlichkeit wird hier auch großgeschrieben. Über Facebook https://www.facebook.com/MedienPointTempelhof?ref=hl kann das Treiben weiter beobachtet werden. Es lebe der MedienPoint!

Aus Gründen der Barrierefreiheit wird dieser Bericht nicht als Blocksatz abgebildet!


Die letzte große Aktion im MedienPoint Tempelhof (12/2016): Nikolausi kam... (Foto Thomas Moser)


 


Einfach helfen: Für die Sponsorin Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler eine Selbstverständlichkeit...(lks neben ihr Ingo Knechtel; re. MedienPoint-Manager Henning Hamann)

7. Dezember 2016 Auch in diesem Jahr besuchte „Nikolausi“, wie er liebevoll von den Veranstaltern genannt wird, den MedienPoint Tempelhof. Erst einen Tag nach dem Nikolaustag war es soweit, was aber die Kinder in keinster Weise störte. Auf dem Gehweg der Werderstraße war kein Durchkommen, da die vielen Kindern ganz aufgeregt auf den Nikolaus warteten. Fast wäre diese Tradition ausgefallen, da ein jahrelanger Sponsor weggefallen ist. Als Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler das hörte, war es für sie eine klare Sache: „Hier musste geholfen werden. Es ist immer wieder schön in diese glücklichen Kinderaugen zu schauen.“

Der "Schöttler-Express" brachte den Nikolaus...

Angelika Schöttler half mit einer großzügigen Spende. So kamen dann circa 200 Kinder aus den verschiedensten Kitas und Tageseinrichtungen, um Nikolausmützen, warmen Kakao, Süßigkeiten und Obst in Empfang zu nehmen. Zwei Nikoläuse unterstützten Angelika Schöttler bei der Arbeit. Weitere Unterstützter waren Petra und Harald Dittmeyer, Wolfgang Spranger und Manfred Könings. Vom Kulturring Berlin waren Geschäftsführer Ingo Knechtel und Reno Döring dabei. Viele weitere erwachsene Helferinnen und Helfer vom MedienPoint unterstützten tatkräftig die Aktion im Hintergrund.

MedienPoint-Manager Henning Hamann bedankt sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern: „Mein besonderer Dank geht an unsere Bezirksbürgermeisterin!“
Der MedienPoint Tempelhof ist ein soziales Projekt des Kulturrings in Berlin e.V.. Im MedienPoint kann man „einfach so“ kostenlos drei Medien, zum Beispiel Bücher, mitnehmen. Der MedienPoint nimmt gerne gut erhaltene Bücher entgegen. Der Nachbarschaftstreffpunkt, ganz in der Nähe der ufafabrik, ist bekannt durch seine vielen Ausstellungen und seine erstklassige Öffentlichkeitsarbeit. Der MedienPoint bereichert das jährliche Spielfest des Jugendamtes mit einem sehr umlagerten Buch- und Spielzeugstand. ToM









"Tschüss, Kinder!"
Alle Fotos Thomas Moser

Werderstr. 13, 12105 Berlin-Tempelhof, nahe UFA-Fabrik. Tel: 7889 3194 

Montag - Freitag 10-17  (außer mittwochs zwischen 13.30 und 14.30 Uhr und an Feiertagen)


 

Christbaum aus dem Naturpark Oberer Bayerischer Wald für Berlin

Seit 33 Jahren leuchtet ein Christbaum aus dem Landkreis Cham in Berlin

Durch die langjährige Partnerschaft zwischen dem Landkreis Cham und dem Trägerverein Lichtenrader Volkspark e. V. ist es auch in diesem Jahr wieder gelungen, eine  Edeltanne für den Bezirk Tempelhof zu erhalten.




Nunmehr zum 34. Mal spendet der bayrische Landkreis Cham den Tempelhofer Bürger_innen einen wunderschönen Weihnachtsbaum für den Rathausvorplatz am Tempelhofer Damm.

Der Transport wird auch in diesem Jahr von der Firma Max Schierer aus Cham übernommen. Übergeben wird der stattliche Baum vom Bundestagsabgeordneten des Landkreises Cham, Karl Holmeier und Herrn Schierer.

Das hohe Prachtexemplar traf am 24. November am Rathaus Tempelhof ein und wurde von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Stadtrat Oliver Schworck in Empfang genommen (Foto; rechts mit Wolfgang Spranger vom Volkspark Lichtenrade).

„Es ist eine sehr schöne Tradition und wir danken dem Landkreis Cham herzlich für ihr langjähriges Engagement. Die Edeltanne bringt den Vorplatz des Rathauses Tempelhof zum leuchten und versetzt alle Bürger_innen in eine schöne Vorweihnachtsstimmung.“ so Angelika Schöttler.

Anlass für diese Aktion ist die Patenschaft zwischen dem Landkreis und dem Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V. in Berlin-Tempelhof, die vor mehr als 30 Jahren ihren Anfang fand. Ursprüngliches Ziel war in Berlin einen kleinen „Naturpark Oberer Bayerischer Wald“ entstehen zu lassen. Dank vieler Spenden und der Unterstützung der im Landkreis Cham - der „Region der Zukunft“ - ansässigen Baumschulen wurde der Volkspark zu einer „Oase der Erholung“ für alle Generationen in der pulsierenden Millionen-Metropole Berlin. Als besonderes Zeichen der Verbundenheit leuchtet seit dieser Zeit alljährlich, vor dem Rathaus in Tempelhof ein Christbaum aus dem Landkreis Cham. In diesem Jahr wird der Baum gestiftet von der  Straßenmeisterei Bad Kötzting. Besonders hervorzuheben ist vor allem das Engagement der Firma Max Schierer aus Cham, die auch in diesem Jahr den Baum wieder kostenlos nach Berlin transportiert. Über die Christbaumspende aus dem Bayerischen Wald freuen sich Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Bezirksstadtrat Oliver Schworck und der Vorsitzende des Volksparkvereins Wolfgang Spranger. Ganz besonders aber erfreut er alle Bewohner dieses Stadtteils von Berlin.

Landrat und Bezirkstagspräsident der Oberpfalz, Franz Löffler, zeigt sich sehr dankbar, dass Bürgerinnen und Bürger aus seinem Landkreis engagiert und aktiv zur Erhaltung der Patenschaft beitragen.



Gefällt und verladen wurde der wunderschöne Baum am 23. November 2016 am Ortseingang zu Bad Kötzting um 10 Uhr vormittags. Landrat Löffler ließ es sich nicht nehmen, diese Aktion persönlich zu begleiten und den Akteuren, allen voran Herrn Max Schierer, für ihre Unterstützung zu danken.

Die Übergabe des Weihnachtbaumes erfolgte dann am Donnerstag, den 24. November 2016 vormittags in Berlin, bei der auch MdB Karl Holmeier anwesend war.

LINK: Mehr zum Lichtenrader Volkspark

Fotos Volkspark Lichtenrade/Manfred Könings


 

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