4. April 2017 Der diesjährige Jahresempfang des Ronald McDonald Hauses Berlin-Wedding fand im silent green Kulturquartier in Wedding unter dem Motto Lichtblicke statt. Als jahrelanger Unterstützer wurde der Weißgerber Lesezirkel ebenfalls wieder eingeladen.

Ute Weißgerber-Knop nahm, zusammen mit weiteren 34 Unterstützern, den Jahresempfang zum Anlass, um wieder eine Apartment-Patenschaft zu übernehmen. Mit dieser Spende von 2.000 Euro unterstützt der Weißgerber Lesezirkel gezielt für ein Jahr eine Unterkunft von Familien schwer kranker Kinder. Die Apartments sind ein zu Hause auf Zeit in der Nähe der Charité. Seit 11 Jahren unterstützt der Weißgerber Lesezirkel das Ronald McDonald Haus in Berlin Wedding und Cottbus

mit finanziellen Spenden, Apartment-Partnerschaften, Anzeigen auf den Lesezirkel-Schutzumschlägen und mit kostenlosen Zeitschriften, mit denen sich die Familien eine kurze Auszeit nehmen können. Seit 1998 ist das Ronald McDonald Haus Berlin-Wedding ein Zuhause auf Zeit für Familien, deren schwer kranke Kinder im Deutschen Herzzentrum Berlin oder in der Charité Campus Virchow-Klinikum behandelt werden.

Hausleitung Cindy Gill, Kinderhilfe-Vorstand Adrian Köstler und Schirmherrin Eva Padberg sprachen über Rückblicke, Einblicke 2016 und Ausblicke für Jahr 2017. „Im vergangenen Jahr durfte das Elternhaus wieder viele kleine und große Lichtblicke erleben. Für uns waren das die Momente, in denen wir besonders dankbar waren, dass wir mit so viel Unterstützung den Familien helfen konnten“, sagte Cindy Gill.
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Foto: Adrian Köstler, Eva Padberg, Ute Weißgerber-Knop und Cindy Gill (Foto Heidrun Huß)

... und Saisonstart der Naturschutzstation...

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Am 1. April 2017 wurde die diesjährige Saison in der Marienfelder Naturschutzstation am Diedersdorfer Weg 3 eröffnet. Es gab neben vielen Informationen, köstlichen Kuchen aus dem Lehmbackofen und leckere Wild-Rostbratwürstchen vom Jäger. Viele Besucher kamen und nahmen Anteil, dass erst vor wenigen Tagen 4 Bienenvölker gestohlen wurden.

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Ein Höhepunkt dieses Tages war jedoch die Führung des NaturRanger Björn Lindner durch den Freizeitpark. Die ehemalige Mülldeponie, am Stadtrand im Süden von Berlin, ist begrünt und in den letzten Jahren ein Geheimtipp für Naturliebhaber geworden. Es grünt und sprießt an allen Ecken und Enden.

Daniela macht jetzt beim Bundeswettbewerb mit!

Aber zu allererst ließ es sich Lindner nicht nehmen, die besondere Ehrung einer jungen „Mitarbeiterin“ der Station herauszustellen.

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Daniela von Jerin ist Landessiegerin bei "Jugend forscht"
Für den 52. Bundeswettbewerb von Jugend forscht haben sich elf talentierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin qualifiziert. Als eine der Landessiegerinnen qualifizierte sich jetzt die engagierte Lichtenrader JuniorRangerin Daniela. Sie ist schon von Beginn bei den Zwiebelfröschen in der Naturschutzstation aktiv dabei und hat nun ein Thema direkt vom Naturpark aufgegriffen.

Im Fachgebiet Biologie war Daniela von Jerin vom Ulrich-von-Hutten-Gymnasium erfolgreich. Die 16-Jährige untersuchte, ob die Überreste einer ehemaligen Mülldeponie negative Auswirkungen auf die dort lebende Population von wirbellosen Bodentieren haben. Dafür testete sie auch unterschiedliche Methoden zur Erfassung der Tiere. Im normalen Alltag hilft Daniela auf der Station an vielen Stellen. Ihren Eltern machen auch aktiv beim Lehrbienenstand auf der Naturschutzstation mit.

NaturRanger als Spurenleser

Auf der Führung erklärte Björn Lindner viele Naturdetails über Echsen, Wildschweine, Vögel und auch über Wechselwirkungen von Natur und Mensch.

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Er kennt sich in seiner Natur aus, erkennt Pflanzen und kann genau die Spuren der Tiere lesen. Er erklärt auch den respektvollen angstfreien Umgang, wenn man Wildschweinen begegnen sollte.

Mit der an der Naturschutzstation angrenzenden ehemaligen Gemeinschaftsgärtnerei Süd hat die Naturwacht Berlin einiges vor, wenn die rechtlichen Verhältnisse rund um das Grundstück geklärt sind. Aber bis dahin haben all die fleißigen Helferinnen und Helfer auch so genügend auf der Station, im Freizeitpark und in der angrenzenden Marienfelder Feldmark zu tun.

Ein Besuch für Groß und Klein lohnt sich immer

Von April bis Oktober lohnt sich ein Besuch auf der Naturschutzstation, denn dort gibt es immer etwas zu Lernen, zum Staunen, zum Wohlfühlen und Entspannen.

Aber besonders Schulen und Kitas sind hier herzlich willkommen. Es kann eine Natur- und Müllrallye absolviert werden oder die Erlebnisstationen auf der Naturschutzstation unterstützen die Projektarbeit. Beim Unterricht in der Natur können lebendig und anschaulich Umwelthemen betrachtet werden.

Einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Naturherrlichkeiten in Marienfelde haben NaturRanger Björn Lindner und Naturpädagogin Nathalie Bunke, die mit tatkräftiger Unterstützung einiger Helferinnen und Helfer und jeder Menge Idealismus dieses kleine Natur-Wunder geschaffen haben.

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Der Besuch der Naturschutzstation und vom Naturpark in Marienfelde sind ein Ausflug in eine ganz besondere Natur und fast so etwas wie Kur und Urlaub auf dem Land: Eine grüne Oase für Körper und Geist! Hier wird auch der Bildungsauftrag ganz anschaulich umgesetzt, indem den Kindern die Natur ganz praktisch vermittelt wird.

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Naturschutzstation Diedersdorfer Weg 3, 12277 Berlin

http://www.naturwachtberlin.de

Ergänzende Informationen:

Bestandteil der landschaftspflegerischen Tätigkeiten der Naturwacht sind die Pflege und Renaturierung von Gewässern, die Anlage von Kleinstlebensräumen für trockenheitsliebende Arten, die Anlage und Pflege von Schichtholzhecken als artenreiche Lebensräume und die Errichtung von Lebensräumen für Zauneidechsen.

Diese kleine heimische Eidechse ist, neben der Knoblauchkröte und dem Moorfrosch, eine der drei Biodiversitätsarten im NaturschutzPark Marienfelde.

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Es gibt viele wichtige örtliche und überörtliche Partner der Naturschutzstation und der Naturwacht Berlin. Besondere Unterstützter sind die Stiftung Naturschutz Berlin, die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz, die Wohnungsbaugesellschaft „degewo“, das UnternehmerNetzwerk Motzener Straße und von der BSR „Trennstadt Berlin.“

Einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Naturherrlichkeiten in Marienfelde haben NaturRanger Björn Lindner und Naturpädagogin Nathalie Bunke, die mit tatkräftiger Unterstützung einiger Helferinnen und Helfer und jeder Menge Idealismus dieses kleine Natur-Wunder geschaffen haben.

Der Besuch der Naturschutzstation und vom Naturpark in Marienfelde sind ein Ausflug in eine ganz besondere Natur und fast so etwas wie Urlaub auf dem Land: Eine grüne Oase für Körper und Geist! Aber hier wird auch der Bildungsauftrag ganz anschaulich umgesetzt, indem den Kindern die Natur ganz praktisch vermittelt wird. ToM

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Alle Fotos Thomas Moser


 

Diebstahl am Lehrbienenstand

Wer klaut denn Bienen? Diese Frage konnte bislang nicht geklärt werden.
In der Nacht vom 19. zum 20. März 2017 sind Personen auf das Gelände der Naturschutzstation Marienfelde eingedrungen und haben vier komplette Bienenvölker vom Lehrbienenstandes entwendet.
Es wurde der Bewegungsmelder und der dazugehörige Scheinwerfer abgebaut. Auf dem Freigelände gelagerte Bienenkästen wurden durchsucht und Teile davon, die auch teilweise auffällig bemalt waren, entwendet. Ein Bienenvolk wurde geöffnet und nicht wieder sachgemäß zusammengesetzt.
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Von einem entwendeten Bienenvolk wird stündlich das Gewicht registriert. Der Diebstahl kann dadurch auf den 20.3.17 zwischen 1:00 Uhr und 2:00 Uhr festgelegt werden. Bei den Dieben musste es sich um sachkundige Personen gehandelt haben.
Der Verlust der Bienenvölker ist besonders schmerzlich, weil in diesem Winter bereits ein erheblicher Teil der Völker durch Krankheiten eingebüßt wurde. Soweit die Fakten, die vom Verantwortlichen Erwin Biller übermittelt wurden.


Der Lehrbienenstand noch vor dem Diebstahl, Erwin Biller erklärt immer gerne...
Die Königinnen sind nummeriert und die erbeuteten Gegenstände sind teilweise mit einem individuellen Brandzeichen versehen. Der Diebstahl wurde am Mittwoch entdeckt und von der Polizei aufgenommen.
Die Bitte der Imker: "Falls jemand Beuten bzw. Beutenteile wie abgebildet auffallen, bitten wir um Hinweise." Weitere Informationen der Beute können auf der Website vom Lichtenrader Imkerverein nachgelesen werden. Für Hinweise, besonders von Imkern, ist man dankbar. ToM
https://imkerverein-lichtenrade.de/einbruchsdiebstahl-am-lehrbienenstand/

3 Aktuelle Fotos Lehrbienenstand/Erwin Biller
3 Fotos von besseren Tagen: Thomas Moser


 

Das Marienfelder Industriegebiet Motzener Straße feierte am 28. März 2017 das 50jährige Jubiläum im Rathaus Schöneberg.

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Der Goldene Saal bildete für die Gäste aus Politik und Wirtschaft einen würdevollen Rahmen für das goldene Jubiläum.

Die Wirtschaftssenatorin Ramona Pop sprach das Grußwort und die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler stellte sich im Laufe der Veranstaltung den Fragen. „Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg begleitet das Unternehmensnetzwerk Motzener Straße seit seiner Gründung. Wir sind Mitinitiatoren und Anschubfinanzierende. Darauf sind wir heute noch sehr stolz“, so Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Bevor es jedoch zum Sekt und zu den Häppchen ging, gab es gebündelte Informationen zu den Erfolgen und Ideen im Gebiet. Die Geburtstagsveranstaltung stand unter dem Fokus des Null-Emissionsziels des Unternehmensnetzwerks.

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Bis 2050 wollen die Unternehmen am Standort den CO 2 Ausstoß auf null senken.

Zukunft des Industriestandortes und gute Kooperationen

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Vom Vorstand des UnternehmensNetzwerkes begrüßte Ulrich Misgeld die Gäste und betonte die Erfolge und die Zukunftsfragen. Zu den Erfolgen gehören die Einrichtung einer Kita mit abgestimmten Öffnungszeiten, enge Kooperationen mit Schulen und auch die Kooperation mit dem Natur- und Erlebnispark in Marienfelde.

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Den Verantwortlichen der Naturwacht NaturRanger Björn Lindner und Naturpädagogin Dipl. Ing. Nathalie Bunke wurde am Ende der Veranstaltung ein symbolischer Scheck im Wert von 1000 Euro überreicht.

Zu den Zukunftsfragen gehört auch die wichtige Infrastrukturfrage. Da geht es beispielsweise um die Forderung des Vereins, dass als ein Baustein die Verkehrssituation Schichauweg/ Ecke Motzener Straße durch einen Kreisverkehr entspannt werden sollte. Ganz wichtig für die Zukunft wird die Anbindung und Ansiedlung von Hochschulen und Universitäten gesehen.

Als einen weiteren Aspekt sieht man an der einen und anderen Stelle in der zweistufigen Berliner Verwaltung noch Optimierungsbedarf.

Nachhaltige Geschenke werden gelobt

Das Grußwort sprach die Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe Ramona Pop.

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Sie unterstreicht das Potential des Standortes: „Das Industriegebiet Motzener Straße und die dort ansässigen Unternehmen bereichern mit ihrem Erfolg und ihren Ideen nun schon seit 50 Jahren den Wirtschaftsstandort Berlin. Zum Jubiläum gratuliere ich herzlich und bedanke mich für das Engagement. Besonders freue ich mich darüber, dass das Geburtstagskind selbst mit seinem NEMo-Projekt unserer Stadt ein nachhaltiges Geschenk macht.“

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Konkrete Ideen sind nach dem Konzept die Optimierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs, das gemeinsame einkaufen von Grünstrom und das organisieren eines überbetriebliches Lastmanagement und von Energiespeichern. Lokale Abwärme-Netze sollen den Energieverbrauch optimieren, Solar-LED-Straßenleuchten sollten sich nach der Verkehrslage steuern und kleine Windräder könnten die Gebäude-Optik prägen. Elektrobusse sollen die beiden Bahnhöfe im Gebiet mit firmennahen Haltepunkten verbinden. Ein Online-Mitfahrdienst für Mitarbeiter im Gebiet könnte ergänzend genutzt werden.

Ausbildung und Wissenschaft steht im Mittelpunkt

Der Standort hat rund 200 Betriebe und etwa 5000 Beschäftigte.

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Zum Auftakt der Veranstaltung wurde der neue Imagefilm des Industriestandortes gezeigt, in dem auch viele Verantwortliche der Unternehmen zu Wort kommen.

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Neben Angelika Schöttler (re) diskutierten Jan Eder (Mitte( und Hardy Schmitz
In einer vom Presseverantwortlichen Bernhard Schodrowski moderierten Gesprächsrunde mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, IHK- Hauptgeschäftsführer Jan Eder und dem früheren Wista-Geschäftsführer vom Standort Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof, Hardy Schmitz, ging es um die Entwicklungschancen klassischer Industriegebiete. Die Bestandsunternehmen werden als wichtig angesehen. Die Kooperation mit Universitäten wird von Hardy Schmitz als notwendig betrachtet und auch die Nähe zum BER wurde als positiv gewertet. Für Jan Eder stand der Nachwuchs und eine gute Bildung im Mittelpunkt. Die auch für die Wirtschaftsförderung zuständige Angelika Schöttler sieht das Vorhalten von Flächen als notwendig an. Sie betont in diesem Zusammenhang, dass nach ihrer festen Überzeugung die Flächen an der naheliegenden Säntisstraße weiterhin für Betriebe zur Verfügung stehen müssen. Für sie ist im Ausbildungsbereich die gute Zusammenarbeit mit der Jugendberufsagentur wichtig, zumal der richtige Ausbildungsberuf die Chance für gute Fachkräfte von Morgen darstellt. Einig ist man sich, dass ein guter Entwicklungsplan des „Juwels Motzener Straße“ für Investoren wichtig ist. In diesem Zusammenhang wurde erwähnt, dass die Ansiedlung eines internationalen Unternehmens den Standort noch befördern könnte.

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In einer weiteren Gesprächsrunde gaben Stimmen und Statements von Standortunternehmen einen Einblick in den Arbeitsalltag.

Eine kleine Chronik

Die ersten Überlegungen für einen Industriestandort stammen schon aus dem Jahr 1956. Die Grundlage dafür bildete die Inbetriebnahme der Dresdner Dampfbahn mit dem Marienfelder Haltepunkt und im Jahr 1946 die Anlage des S-Bahnhofes Buckower Chaussee. Im Jahr 1965 wurde die Motzener Straße (teilweise vorher Lichtenrader Weg) ausgebaut und die ersten Erschließungsarbeiten begannen. Die ursprüngliche Straßenführung von Lichtenrade nach Marienfelde änderte sich. 1967 war es dann soweit und die ersten Firmen nahmen ihren Betrieb auf. Dort wo früher Felder und die Laubenkolonie Lüdecke waren, wurde der Industriestandort nach und nach ausgebaut. Der Nunsdorfer Ring kam dann im Jahr 1968 dazu. Zum 40jährigen Jubiläum wurde im Jahr 2007 ein Industriefest vom Verein UnternehmerNetzwerk Motzener Straße mit 10.000 Nachbarn und einem großen Feuerwerk gefeiert.

Das Netzwerk organisierte sich 2005 als Verein. Der Zusammenschluss startete mit circa 60 Betrieben mit rund 2500 Beschäftigten.

Das Konzept „NEMo Null Emission Motzener Strasse“ wurde 2016 fertiggestellt und im bundesweiten Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“ als „Ausgezeichneter Ort 2016“ ausgezeichnet.

Erste Schritte zur Erreichung des Ziels wurden gemacht: Betriebe decken inzwischen ihren Energiebedarf mit Grünstrom oder produzieren mit Solaranlagen selbst Energie. Außerdem haben die Firmen Ladestationen für Elektroautos errichtet. Die energetische Gebäudesanierung und die ökologische Grünflächengestaltung sind ebenfalls Beispiele.

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Den Lichtenrader Bürgerinnen und Bürgern liegt sicher die Umsetzung des ökologischen Ziels mit der Emissionsreduzierung sehr am Herzen, zumal besonders im Süden die Wohnbebauung direkt angrenzt.

Herzlichen Glückwunsch Motzener Straße, herzlichen Glückwunsch Netzwerk!

Thomas Moser

http://www.naturwachtberlin.de

http://www.motzener-strasse.de

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MdB Renate Künast war auch Gast.

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Der Vorsitzende vom bezirklichen Wirtschaftsausschuss der BVV Hagen Kliem.

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Unternehmer Thomas Schmidt (GeteMo) und stell. Vorsitzender vom Lichtenrader UnternehmerNetzwerk sowie Robert Hahn (Hahn Bestattungen) und Vorstandsmitglied der UnternehmerInitiative Tempelhofer Damm

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Rainer Welz (benachbarter Spediteur) und aktiv in Sachen Dresdner Bahn

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Alle Fotos: Thomas Moser


 

Die ehemalige Mülldeponie, am Stadtrand im Süden von Berlin, ist begrünt und in den letzten Jahren ein Geheimtipp für Naturliebhaber geworden. Es grünt und sprießt an allen Ecken und Enden.
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Der Freizeitpark Marienfelde lässt sich auch nicht lumpen und entfaltet jeden Tag ein Stückchen mehr seiner natürlichen Schönheit.

Am 1. April 2017 startet die Naturschutzstation am Marienfelder Diedersdorfer Weg 3 so richtig durch.
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Die Naturwacht Berlin eröffnet die Station, die direkt neben dem Freizeitpark an der Stadtgrenze liegt. Von 12 bis 18 Uhr gibt es ein buntes Programm für Groß und Klein.
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Auch die Imker am Lehrbienenstand werden dabei sein. Um 14 Uhr führt der NaturRanger Björn Lindner durch den angrenzenden NaturschutzPark.
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Es lohnt sich jedoch, einen Ausblick auf die weiteren Jahresaktivitäten der Naturwacht zu werfen. Am 29. und 30. April werden besondere Führungen angeboten. Am Samstag lädt NaturRanger Björn Lindner zur „Amphibienwanderung“ ein. Am Sonntag zeigt die Heilpraktikerin S. Schulz Heilpflanzen am Wegesrand.

Am 1. Mai lädt die Naturwacht zum NaturschutzPavillon unter dem Motto „Komm lieber Mai“ ein. Besonders musikalisch wird es dann am 21. Mai von 10 bis 12 Uhr. Es werden wieder Alpenklänge über Marienfelde erklingen.
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Eine ganz besondere Attraktion! Die Alphornbläser der Leo Kestenberg Musikschule bringen auf dem Alpengipfel die ganz besonderen ursprünglichen Töne zu Gehör.

Am 3. Juni wird von 15 bis 17 Uhr eine Führung angeboten, die einen besonderen Bezug zu dem Ort der Veranstaltung hat. Das Thema „Von der Kippe zum NaturschutzPark-Mülldeponie Marienfelde“ ist so Besonders, weil aus einer früheren Müllkippe in den letzten Jahren eine wunderschöne Oase entstand. Anhand einer Abbruchkante wird gezeigt, wie problematisch und nicht abbaubar zum Beispiel Plastiktüten sind.

Am 17. und 18. Juni beteiligt sich die Station wieder mit vielen Angeboten an Führungen am Tag der Stadtnatur.

Bevor es dann am 1. Oktober mit Imkern, Jägern, Falknern und Jagdhornbläsern einen herbstlichen Ausklang gibt, wird natürlich auch wieder jede Menge für die JuniorRanger „Zwiebelfrösche“ und während der Ferien in der „Grünen Schule“ angeboten. Die JuniorRanger treffen sich regelmäßig in der Naturschutzstation, erkunden die Natur und helfen auch bei der Naturpflege mit.

Die Naturschutzstation präsentiert sich mit den grünen Klassenzimmern, in denen sich alles um unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt, Landwirtschaft und das Thema Müll dreht.
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Die Projekte „Auf der Kippe“ (Stiftung Naturschutz) zum Thema Müllverwertung, -vermeidung und -recycling und „Vom Acker auf den Tisch“ (Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz) zum Thema Landwirtschaft werden präsentiert. Der sehr interessante Lehrbienenstand des Imkervereins Lichtenrade stellt eine gute fachliche Aufwertung des Bildungsangebotes dar. Die BSR informiert mit „Trenntstadt Berlin“ über Mülltrennung.

Schulen und Kitas sind herzlich willkommen. Es kann eine Natur- und Müllrallye absolviert werden oder die Erlebnisstationen auf der Naturschutzstation unterstützen die Projektarbeit. Beim Unterricht in der Natur können lebendig und anschaulich Umwelthemen betrachtet werden.

Bestandteil der landschaftspflegerischen Tätigkeiten der Naturwacht sind die Pflege und Renaturierung von Gewässern, die Anlage von Kleinstlebensräumen für trockenheitsliebende Arten, die Anlage und Pflege von Schichtholzhecken als artenreiche Lebensräume und die Errichtung von Lebensräumen für Zauneidechsen.
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Diese kleine heimische Eidechse ist, neben der Knoblauchkröte und dem Moorfrosch, eine der drei Biodiversitätsarten im NaturschutzPark Marienfelde.

Es gibt viele wichtige örtliche und überörtliche Partner der Naturschutzstation und der Naturwacht Berlin. Besondere Unterstützter sind die Stiftung Naturschutz Berlin, die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz, die Wohnungsbaugesellschaft „degewo“, das UnternehmerNetzwerk Motzener Straße und von der BSR „Trennstadt Berlin.“
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Einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Naturherrlichkeiten in Marienfelde haben NaturRanger Björn Lindner und Naturpädagogin Nathalie Bunke, die mit tatkräftiger Unterstützung einiger Helferinnen und Helfer und jeder Menge Idealismus dieses kleine Natur-Wunder geschaffen haben.

Der Besuch der Naturschutzstation und vom Naturpark in Marienfelde sind ein Ausflug in eine ganz besondere Natur und fast so etwas wie Urlaub auf dem Land: Eine grüne Oase für Körper und Geist! Aber hier wird auch der Bildungsauftrag ganz anschaulich umgesetzt, indem den Kindern die Natur ganz praktisch vermittelt wird.

Von April bis Oktober lohnt sich ein Besuch auf der Naturschutzstation, denn dort gibt es immer etwas zu Lernen, zum Staunen, zum Wohlfühlen und Entspannen.

Thomas Moser

Naturschutzstation Diedersdorfer Weg 3, 12277 Berlin

WERDI April/2017:
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Großvater Elektriker, Vater Elektriker, Bruder und Sohn Elektriker und ein Freund, der im Energie-Museum in Steglitz ehrenamtlich arbeitet... wenn das kein Grund zum Besuch des Energie-Museums ist.
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Weil ich aber wirklich nicht der Techniker vorm Herrn bin, war die Expressführung genau das Richtige für mich. Circa 75 Minuten ging es über vier Stockwerke durch interessant gestaltete Räume. Um es gleich zu sagen: Hier kann man nicht einfach hingehen, hier muss man sich zur Führung anmelden, die jedoch regelmäßig angeboten werden. Aber das lohnt sich!

Auf der Website vom Energie-Museum heißt es: "Der „Förderkreis zur Sammlung historischer Anlagenteile und Geräte aus der Technik der Strom- und Wärmeversorgung Berlins e.V.“ wurde am 10. Mai 2001 von 30 Mitarbeitern und Pensionären der damaligen Bewag AG gegründet. Der gemeinnützige Förderverein, der jedem Interessierten offensteht, betreibt auf dem Gelände des Umspannwerks Steglitz der Stromnetz Berlin GmbH im Gebäude der ehemals weltweit größten Batteriespeicheranlage das Energie-Museum Berlin."

Hier kann man zum Beispiel den schwarzen Schalter sehen, mit dem der damalige Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen 1994 das Stromnetz von West-Berlin mit der 380-kV-Verbindung in Betrieb nahm. Nach 42 Jahren Eigenversorgung war endlich der Standortnachteil beseitigt.
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Der rote Schalter wurde extra noch einen Tag vorher auf Initiative Dipl. Ing Horst Kreye, den damaligen Verantwortlichen und heutigen 1. Vorsitzenden vom Verein und Führer der Expressführung, ausgetauscht... "die politische Farbe sollte doch stimmen", meinte lächelnd Kreye bei der Führung. Diepgen fand es gut.
Das ist nur eine kleine Geschichte.
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Horst Kreye erklärt das mit dem Stromausfall in Lichtenrade...
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Glühbirne vom Hardenbergplatz, etwas größer (20.000 Watt)
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Rohrpost live...

Man kann die große Glühbirne bewundern, die den Hardenbergplatz beleuchtete oder riesige elektrische Schalter ausprobieren und auch eine Rohrpostanlage im Betrieb sehen.

Von Kraftwerktechnik, Fernwärme, riesige Schaltanlagen, Netztechnik und Transformatoren, Telefonen, alte "Waschmaschinen", bis zu riesigen Glühbirnen ist vieles zu bestaunen. Die Spezialführungen gehen natürlich in die Tiefe; die Express-Führung soll Lust auf mehr machen. Das ist jedenfalls 100%ig gelungen.

Ein Besuch lohnt sich!

Thomas Moser (auch Fotos) -Nicht-Elektriker, "Schreiberling" und "Knipser"

http://www.energie-museum.de

Nächste Expressführung am Samstag, 24. Juni 2017 (11-12 Uhr)

Internationale Museumstag Sonntag, 21. Mai 2017 (11-16 Uhr)

Oder über Facebook: https://www.facebook.com/emberlinsteglitz/?fref=ts

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... so sah ein Fernschreiber aus...
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... so liebe Kinder sah ein Telefon aus...


 

Freue mich sehr über einen Bericht von mir in der Berliner Woche (letzte Woche):

Endlich ist es vollbracht und Dieter Hapel (65), der ehemalige Bezirksbürgermeister von Tempelhof und von Tempelhof-Schöneberg, ist auf Leinwand in Öl verewigt. Nun wurde das Bild öffentlich in einer kleinen Feierstunde vorgestellt. Der Maler, Grafiker und Journalist Horst-Dieter Keitel ist der Urheber des Werkes.


Angelika Schöttler, Horst-Dieter Keitel (HDK), Dieter Hapel und Jutta Kaddatz vor dem Kunstwerk

Die öffentliche Übergabe der zweiten Version des Kunstwerkes erfolgte nach dem Kulturausschuss am 2. März 2017 bei Anwesenheit des Gemalten und des Künstlers im Rathaus Tempelhof. Hapel und Keitel freuten sich, dass es nun nach vielen Jahren geklappt hat. Das Bild wurde bereits 2014 fertiggestellt und wartete schon einige Zeit auf eine offizielle Enthüllung.

Zur Bildeinweihung lud die Kulturstadträtin Jutta Kaddatz ein.

Sie begrüßte die vielen Weggefährten von Dieter Hapel und zeigte die Geschichte der Entstehung des Rathauses Tempelhof auf. Jutta Kaddatz bedankte sich bei dem leidenschaftlichen Künstler für die gelungene Umsetzung. Für die Bildungsstadträtin Kaddatz wäre es wünschenswert, wenn die Tempelhofer Bezirksbürgermeistergalerie wieder in den Mitteltrakt des Rathauses in den ersten Stock zieht, damit sie dann von Besuchern besser wahrgenommen werden kann.

Dieter Hapel mit Jutta Kaddatz (lks) und Angelika Schöttler

Zweimal Dieter Hapel + Angelika Schöttler + HDK

Die jetzige Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass endlich der BVV-Antrag für das Porträt aus dem Jahr 2005 als abgeschlossen betrachtet werden kann. Sie würdigte die Arbeit des ehemaligen Bezirksbürgermeisters Dieter Hapel.



Hier wird in Kürze auch "Dieter Hapel 2" hängen...

Im Rathaus Tempelhof sind die ehemaligen Bürgermeister des Bezirks Tempelhof in einer „Ahnengalerie“ verewigt. Die Bilder sieht man etwas versteckt, wenn man in der Eingangshalle nach oben schaut.

Bezirksbürgermeister a.D. Wolfgang Krueger und Frau
Horst-Dieter Keitel hat bereits den ehemaligen Tempelhofer Bezirksbürgermeister Wolfgang Krueger, den Vorgänger von Dieter Hapel, im Jahr 1998 gemalt. Seit Kriegsende bis zur Bezirksfusion ist die Galerie jetzt lückenlos. Dieter Hapel ist der zehnte und letzte Bezirksbürgermeister von Tempelhof und beendet diese Tradition. Dieter Hapel, der vor seiner Bezirkszeit Abgeordneter im Abgeordnetenhaus war, war auch noch für ein Jahr „Fusions-Bürgermeister“ von Tempelhof-Schöneberg. Im Bezirk Schöneberg bevorzugte man für die ehemaligen Bürgermeister Fotografien.

In der Dankesrede von Dieter Hapel brachte er zum Ausdruck, dass er sich auch schon auf die Enthüllung des Fotos in der Riege der Bürgermeister für den Fusionsbezirk Tempelhof-Schöneberg freut.

Für eine gelungene musikalische Umrahmung sorgten die Männerstimmen vom Sonari-Chor Berlin.


Die Amtszeit Hapels als Tempelhofer Bürgermeister endete bereits vor über fünfzehn Jahren. Den Auftrag für das Gemälde erhielt der Künstler Keitel erst zwölf Jahre nach Ende der Amtszeit. Und das sollte sich auch als Schwierigkeit darstellen, denn der Bezirksbürgermeister a.D. sollte so dargestellt werden, wie er um 2000 zum Ende der Amtszeit aussah. Der Maler berichtet: „Aber da Hapel sich zwischenzeitlich physiognomisch ziemlich verändert hatte, habe ich bei der ersten Version so ein Zwischending zwischen gestern und heute kreiert.“


Hier nun die Version Hapel 1, die jetzt noch im Atelier des Künstlers ist.

... und Dieter Hapel 2...
Das erste Bild wurde jedoch nach einer Veröffentlichung in PaperPress vor allem wegen der Pose des Modells kritisiert. Horst-Dieter Keitel weiter: „Die Intention, die mir bei Hapels Körperstellung unterstellt wurde, habe ich bis heute nicht wirklich verstanden. Aber aufgeregt habe ich mich auch nicht, sondern einfach ein neues Bild nach Vorlage einer CDU-Wahlwerbepostkarte von 2000 gemalt.“ Aber der Künstler steht nach wie vor zu seinem erstes Hapel-Werk: „Dennoch halte ich die erste Version nach wie vor für die gelungenere!“

Das zweite Werk ist 2014 entstanden...

Das Ölbild auf Leinwand ist 70 mal 100 cm groß und wurde vor über drei Jahren in etwa drei Monaten gemalt.

Das Tempelhof-Wappen vom Schlips musst immer dabei sein...
Die Abbildung des Tempelhof-Wappens wurde in beiden Versionen von Hapel ausdrücklich gewünscht.

Die Lieblingsmotive des Malers Horst-Dieter Keitel sind seit Jahren Katzen, obwohl er auch schon viele Porträts gemalt hat. Bereits der Alt-Bürgermeister Wolfgang Krueger meinte schmunzelnd bei der Vergabe für sein Porträt an Keitel, dass es bei dem Katzenmaler schon ein gewisses Risiko war. Für das Ergebnis des Krueger-Bildes, dass heute im Lichthof vom Rathaus Tempelhof hängt, wurde er jedoch einhellig gelobt. Keitel erklärt, dass der Unterschied zur Katzenmalerei gewaltig ist: „Die Katzen male ich in monochromer Machart in plakativ-stilisierter und auf das Wesentliche reduzierter Form. Für das Porträt waren jedoch Realismus und Detailtreue wichtig.“ Die Technik ist im Prinzip identisch und für den Laien kaum unterscheidbar. Beides wird in der Regel mit Pinsel und Farbe gemalt. Die Katzenbilder sind aus Acryl hergestellt und trocknen extrem schnell durch. Bei Öl braucht dies einige Wochen, in denen die Farbverbindungen auch noch ein bisschen „arbeiten“.

Freuen sich über die Ansprachen: Frau Hapel, Wolfgang Krueger und Frau, Dieter Hapel (v.lks)


Rainer Kotecki war auch dabei.

Rüdiger Jakesch und Angelika Schöttler

Ed Koch von PaperPress und HDK
Die kleine Feierstunde besuchten auch die ehemaligen Bezirksbürgermeister Wolfgang Krueger (Tempelhof) und Rüdiger Jakesch (Schöneberg), der ehemalige BVV-Vorsteher Rainer Kotecki und der jetzige CDU-Fraktionsvorsitzende der BVV Matthias Steuckardt.

Thomas Moser

Zu Dieter Hapel:

Dieter Hapel ist im Juni 19551 in Berlin zur Welt gekommen, er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Von Beruf ist er Diplom-Verwaltungswirt. Die Ausbildung machte er bei der Deutschen Bundespost mit dem Abschluss als Postinspektor im gehobenen nicht-technischen Verwaltungsdienst. Er war Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und ab Februar 1998 Bürgermeister von Tempelhof.

Zu Horst-Dieter Keitel:

Der Maler, Grafiker und Journalist Horst-Dieter Keitel ist sprichwörtlich gesagt auf die Katze und nicht auf den Hund gekommen. In seinen Bildern drückt er seine schier grenzenlose Vorliebe für seine schwarzen Lieblinge aus. Angefangen hat alles mit der pechschwarzen Hauskatze Lolita (1988-2004 ). Aktuell sind zwei andere schwarze Katzen -Kater Picasso und seine Schwester Suleika- seine Muse, die immer wieder als Motive für seine Kunstwerke  Modell stehen oder besser gesagt „Modell liegen.“

Es gibt wohl kaum eine Pose, in der er seine Lieblinge nicht auf die Leinwand gebannt hat. Keitel hatte schon viele Ausstellungen mit seinen Leinwandstars, die förmlich zu schnurren scheinen, mit Mäusen oder Fischen spielen oder einfach nur rumliegen.

HDK ... Katzenbilder beim Lichtenrader Kunstfenster...

Er wirkte auch aktiv beim 9. Lichtenrader Kunstfenster im Jahr 2016 mit. Horst-Dieter Keitel hat ein ganz besonders inniges Verhältnis zu seinen Katzen. Der Psychologe und Kunsthistoriker Dr. Karl-Heinz Tigglers mutmaßte anlässlich einer Ausstellung: „Keitel muss in seinem früheren Leben ein Kater gewesen sein.“

HDK mit Markenzeichen, der roten Mütze...
Horst-Dieter Keitel ist den Tempelhof-Schönebergern als langjähriger Reporter der Berliner Woche unter seinem Kürzel „HDK“ durch seine spitze Feder bekannt. Mit seinem auffälligen Bart und auch oft mit seiner Strickmütze ausgestattet ist er überall dort in Tempelhof zu finden, wo sich eine Geschichte auftut.

Als „Privatmann“ ist Horst-Dieter Keitel ein Künstler mit vielen verschiedenen Fassetten. Keitel kann natürlich viel mehr als „nur“ Katzen. Er hat in seinem Leben viele künstlerische Sachen gemacht. So ist eine Spezialität, dass der Maler Horst-Dieter Keitel mit wenigen Strichen die Besonderheiten von Persönlichkeiten auf Papier festhält: „Das erfordert höchste Konzentration. Denn bei den Feder- oder Filzstiftzeichnungen muss jeder Strich sitzen. Was einmal auf dem Papier ist, bleibt und ist unveränderbar.“

Die ersten Zeichnungen sind Anfang der 80er-Jahre entstanden. Seine Portraits von Politikerköpfen schmückten das Berliner Kabarett „Die Stachelschweine“ im Europa-Center.

Horst-Dieter Keitel wurde 1950 in Berlin-Moabit geboren. Seine Lehrer waren Professor Horst Strempel und Professor Hermann Pippart. Nach einer dreieinhalb jährigen Wanderzeit durch Frankreich, Italien und der Schweiz, wo er seinen Lebensunterhalt durch Pflastermalen verdiente, stellte er fest, dass Kunst nicht brotlos ist. Seit 1973 arbeitet er wieder als freischaffender Künstler in Berlin oder besser gesagt an seinem Wohnort Spandau.

Thomas Moser

Viele weitere Informationen unter www.atelierkeitel.de


Alle Fotos (bis auf Hapel 1) Thomas Moser


 

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