Verleihung der Verdienstmedaillen und des Förderpreises von Tempelhof-Schöneberg 2019
Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg hat am 17.5.2019 im feierlichen Rahmen acht Verdienstmedaillen und einen Förderpreis für herausragendes bürgerschaftliches Engagement in unserem Bezirk verliehen. Im Beisein von 80 Gästen wurden Ehrenamtliche mit den höchsten Auszeichnungen des Bezirks für ihr langjähriges Engagement gewürdigt.
„Es ist mir eine große Freude, engagierte Bürger_innen für ihre Verdienste in den unterschiedlichsten Engagementfeldern auszeichnen zu dürfen und ihnen für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit zu danken. Die Engagierten bereichern mit ihrem Ehrenamt den Kiez, zeigen Solidarität und sind sichtbares Zeichen des Miteinanders in der Gesellschaft“ betonte die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler anlässlich der Verleihung.
217 Verleihung Verdienstmedaillen und Foerderpreis von Tempelhof Schoeneberg
Bild: Gruppenfoto der mit Verdienstmedaillen und des Förderpreises von Tempelhof-Schöneberg Ausgezeichneten © Pressestelle des Bezirksamtes von Tempelhof-Schöneberg
Verliehen wurden die Verdienstmedaillen 2019 an:
Bärbel Koop
Bereits seit über 20 Jahren engagiert sich Frau Bärbel Koop in der Kleiderstube in Schöneberg. Im Jahr 2005 übernahm Frau Koop die Leitung des Sozialtreffpunkt Luises Kleider-Café. Sie engagiert sich dabei mehrmals die Woche zusammen mit einem Team von fünf bis sieben Helfer_innen. Dort nehmen sie hochwertige Kleidung aus zweiter Hand an, bereiten diese wieder auf und geben sie gegen geringe Spenden (an Bedürftige kostenfrei) weiter. Auch für die jüngeren Bedürftigen öffnet Frau Koop Ihre Kleiderbörse gerne mal am Wochenende, außerhalb der regulären Öffnungszeiten. Frau Koop sorgt mit Ihrem Engagement für eine angenehme Atmosphäre in der Kleiderkammer.
Karl-Heinz Heidemüller
Herr Heidemüller engagiert sich seit über 40 Jahren für die Belange von Behinderten im Bezirk und ist ein wichtiger Teil der Vereinsarbeit von Cocas e.V. geworden. Durch sein Engagement in den letzten Jahren konnte der Verein die Inklusion von Menschen mit Einschränkungen im Bezirk fördern. Herr Heidemüller kümmert sich beispielsweise um die Gruppenreisen des Vereins, welche für alle Vereinsmitglieder einen sehr großen Stellenwert haben. Seit 2012 ist er ehrenamtlich tätiger Geschäftsführer bei Cocas e.V. und einer von drei Kassenprüfern. Darüber hinaus beantragt und verwaltet er die Vereinsmittel und organisiert und leitet die jährlichen Mitgliederversammlungen des Vereins.
Doris Gläsing
Bereits seit über 10 Jahren ist Frau Gläsing ehrenamtlich für die Seniorenarbeit im Bezirk aktiv. Unter anderem ist sie in der Seniorenfreizeitstätte Mireille Mathieu sehr engagiert. Sie hilft insbesondere beim Vor- und Nachbereiten von Veranstaltungen und betreut die Gäste. Frau Gläsing unterstützt aktiv mit viel Engagement und Freude das Ehrenamtsbüro bei den zahlreichen Annerkennungsveranstaltungen im Bezirk.
Elisabeth Korte-Hirschfeld
Seit über 20 Jahren engagiert sich Frau Korte-Hirschfeld in Tempelhof-Schöneberg für die Belange der Sportvereine. Frau Elisabeth Korte-Hirschfeld begann ihr ehrenamtliches Engagement bereits Anfang der 1990er –Jahre als Betreuerin einer Fußball-Mannschaft beim BFC Germania 1888. Auch an der Gründung der Arbeitsgemeinschaft Tempelhofer Sportvereine e.V. war sie maßgeblich beteiligt und war fortan Vorsitzende des Vereins. Ab dem Jahr 2001 übernahm Frau Korte-Hirschfeld dann den Vorsitz des Bezirkssportbundes Tempelhof-Schöneberg. Als Sprecherin aller Berliner Bezirkssportbünde tritt Sie auch für die Belange kleinerer Vereine ein.
Anita Kümmel
Frau Anita Kümmel ist seit 1996 Mitglied und ehrenamtliche Helferin des Bezirksverbandes Tempelhof des Unionshilfswerk, Landesverbandes Berlin e.V.
Kurz nach Beginn der Mitgliedschaft übernahm sie die Tätigkeit der Schatzmeisterin.
Sie organisiert regelmäßig Veranstaltungen für ihre Mitglieder und Gäste, sowie Spielenachmittage und gemütliche Kaffee- und Kuchennachmittage in der Seniorenfreizeitstätte „Rudolf-Wissell-Haus“ in Mariendorf.
Außerdem setzt sie sich insgesamt in vorbildlicher Weise für das Gemeinwohl und menschliches Miteinander in der Gesellschaft ein. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur aktiven Lebensgestaltung vieler älterer Menschen.
Thomas Feller
Seit 20 Jahren engagiert sich Thomas Feller bei der Berliner Aids-Hilfe e.V. Er begann sein Ehrenamt im Bereich der Selbsthilfe und engagierte sich zunächst im „Café PositHIV“ in Schöneberg (erste Begegnungsort für HIV- positive Menschen). Mit seinen herausragenden Sozialrechtskenntnissen beriet er Menschen vom Wohngeldantrag bis zur Antragsstellung auf Schwerbehinderung.
Mit dem Umzug der Berliner Aids-Hilfe in die Kurfürstenstraße in Berlin Schöneberg fusionierte das Café PositHIV mit den Frühstücks Angeboten der Berliner Aids-Hilfe zum Café „Ulrichs“. Auch hier engagierte er sich und beriet Menschen zu sozialrechtlichen Fragestellungen.
Als Berater schuf er eine Atmosphäre, in der die Menschen angstfrei über ihre Ängste, ihre Erkrankung, ihre Sorgen und Nöte sprechen konnten.
Margarete Wegner
Frau Margarete Wegner ist mehr als 25 Jahre Mitglied im ADFC und davon seit vielen Jahren aktives Mitglied in der Stadtteilgruppe Tempelhof. Dort kümmert sie sich um die Organisation und Leitung von Kieztouren und Öffentlichkeitsarbeit.
Im Jahr 2005 erhielt sie ein Angebot in der Kirchengemeinde Marienfelde und war maßgeblich an der Eröffnung der Ausgabestelle von LAIB und SEELE beteiligt. Sie verteilte Flyer und verfasste Artikel für den Gemeindereport der Evangelischen Kirchengemeinde Marienfelde. Ab 2007 übernahm Frau Wegner die Leitung der wöchentlichen Ausgabe.
2017 organisierte sie ein Begegnungstreffen im Dorothee-Sölle-Haus der ev. Kirchengemeinde Marienfelde mit „alten“ und „neuen“ Nachbarn, wo sich Menschen vorstellten, die haupt- und ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig sind, sowie Geflüchtete, die ihre Geschichte erzählen wollen. Aus diesem Begegnungstreffen entstand 2018 die Idee, zusammen mit geflüchteten Menschen zu kochen, um so die jeweiligen Kulturen besser kennenzulernen.
Eckhardt Mechow
Herr Eckhardt Mechow ist seit neun Jahren ehrenamtlich in der Tagespflege auf der Schöneberger Insel des Nachbarschaftsheimes Schöneberg Pflegerische Dienste gGmbH tätig. Seitdem unterstützt er das Team der Tagespflege bei der Betreuung der Gäste. Zunächst führte er gelegentliche Vorleserunden durch. Mit der Zeit brachte er sich immer weiter ein, sodass er nun kleine Erledigungen für die Gäste übernimmt, die keine Angehörigen haben. Herr Mechow übernimmt die Einkäufe und hat auch sonst immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Bewohner. Auch bei den Arztterminen ist er für die Bewohner eine große Stütze und begleitet sie regelmäßig. Weiterhin unterstützt er den Besucher_innenbeirat beim Schreiben des Sitzungsprotokolls und in beratender Funktion.
Den Förderpreis von Tempelhof-Schöneberg erhielt der Straßenchor Berlin:
Der Straßenchor Berlin erfüllt in jeder Hinsicht die Richtlinien zur Vergabe des Förderpreises. Im Sommer 2009 stellte Chorleiter Stefan Schmidt einen Chor aus Obdachlosen, Drogensüchtigen, Bedürftigen, Unterstützern und Menschen, die einfach singen wollten, zusammen.
Der Chor sollte in wenigen Wochen den Sprung von der Straße auf die Bühne schaffen.
Am 15.12.2009 geschah das Wunder und der Straßenchor absolvierte das Abschlusskonzert in der UDK-Berlin mit stehenden Ovationen.
Seit Herbst 2010 probt der Straßenchor regelmäßig in dem großen Saal der Evangelischen Zwölf Apostel Gemeinde in Berlin. Die Arbeit des Straßenchores hat eine besondere Bedeutung für den Kiez, es ist ein deutliches Zeichen der Solidarität und der Mitmenschlichkeit und verdient höchste Anerkennung mit der Vergabe des Förderpreises.


 

Ohne Moos nichts los… oder: Auch die größten ehrenamtlichen Aktivitäten benötigen teilweise finanzielle Unterstützung. So auch in Tempelhof-Schöneberg das Bezirks-Rockfestival ROCKTREFF und das jährliche DAS SPIELFEST in Berlin-Mariendorf.
Plakat mit Foto Sponsorenfruestueck Rocktreff Spielfest 2019


Am 23. Mai 2019, wenige Wochen vor den beiden großen Veranstaltungen des Jugendamtes, bedankten sich die Veranstalter bei Sponsoren und Spendern mit einem kräftigen Frühstück. Diese schöne Tradition fand wieder an der Stätte statt, die schon seit einiger Zeit den passenden Rahmen bot. Im Marienpark in Mariendorf, am ehemaligen Gelände der GASAG, fand das Frühstück bei BrewDog, vormals Stone Brewing, statt. Der neue Betreiber BrewDog hat jedoch für die Öffentlichkeit noch nicht geöffnet. Man kann gespannt sein!

Neben zahlreichen Sponsoren und ehrenamtlichen Organisatoren nahmen auch der BVV-Vorsteher Stefan Böltes, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Jugendstadtrat Oliver Schworck und die Vorsitzende des Freundeskreises Rocktreff und Spielfest, Petra Dittmeyer, teil.

Beate Bruker, die die Veranstaltungsleitung für Rocktreff und Spielfest des Jugendamtes hat, eröffnete das lockere Beisammensein. In kurzen Statements wurde besonders den Sponsoren gedankt, ohne denen eine solche große Veranstaltung trotz viel Ehrenamtlichkeit nicht gestemmt werden kann.

Für den Veranstaltungsträger CPYE e.V. dankte der Vorsitzende Dominik Ziebarth.


„Das Jugendamt übernimmt die Basisfinanzierung der Veranstaltungen“, erläutert Oliver Schworck. „Für den größeren Teil der Kosten brauchen wir aber Spender und Sponsoren.“


Der BVV-Vorsteher und Schirmherr vom Rocktreff Stefan Böltes wies darauf hin, dass der Rocktreff diesmal ungewöhnlich früh an den Start geht. Er ist auch von dem großen Engagement der Ehrenamtlichen angetan und freut sich, dass die Veranstaltungen ohne Eintritt gestemmt werden. Abschließend wünscht der musikbegeisterte Politiker: „Long Live Rock!“

Natürlich durfte Petra Dittmeyer nicht fehlen, die seit vielen Jahren die Veranstaltungen begleitete. Die Vorsitzende des Freundeskreises Rocktreff und Spielfest war vor Stefan Böltes BVV-Vorsteherin und in dieser Funktion auch Schirmherrin vom Rocktreff: „Der Rocktreff und das Spielfest sind die größten Veranstaltungen dieser Art im Bezirk mit einer Ausstrahlung über den Bezirk Tempelhof-Schöneberg hinaus.“

Sie sprach die stetig steigenden Besucherzahlen und die hohe Qualität der Veranstaltungen an. Sie drückte ihren Dank besonders in Richtung Ehrenamtliche und Sponsoren aus. Petra Dittmeyer weiter: „Ich kann mir ein Urteil erlauben, denn seit der Bezirksfusion 2001 bin ich ständige Begleiterin der Veranstaltungen in unterschiedlichen Funktionen.“

Die Schirmherrin und Präsentatorin vom Spielfest, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, drückte ebenfalls ihren Dank an 30 Vereinen und Gruppen aus, die das Angebot beim Spielfest wieder bereichern werden: „Der informative Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf den Kinderrechten, die natürlich spielerisch präsentiert werden.“ Dabei verwies sie auf eine kleine Kinderbühne, die erstmals das Programm bereichern wird. In diesem Zusammenhang dankt sie UNICEF, dem Kinder- und Jugendparlament des Bezirks und für die Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk. Schöttler bedankte sich auch bei Ed Koch, der in vielen Jahren als Veranstaltungsleiter der ruhende Pol und der Motor beim Rocktreff und beim Spielfest war.

Jugendamtsleiter Rainer Schwarz neben Angelika Schöttler
Im Rahmen des Sponsorenfrühstücks, das ebenfalls Jugendamtsleiter Rainer Schwarz besuchte, wurden Kontakte geknüpft und aufgefrischt.

Auch das traditionelle Gruppenfoto durfte nicht fehlen.

Und nun kann es losgehen: ROCKTREFF startet bereits am 14. Juni 2019. Bis zum 16. Juni spielen an drei Tagen 16 Band bei freiem Eintritt ohne Gage live im Stadion vom Volkspark Mariendorf. Am 15. und 16. Juni findet an gleicher Stelle, von der Uhrzeit in der Regel versetzt, DAS SPIELFEST für die ganze Familie statt. Besonders sind die Programmhefte empfohlen, die neben der Vielfältigkeit der Angebote auch die Sponsoren würdigt.

Auf los geht los: Es ist Rock-Time und Spielzeit in Mariendorf!

Thomas Moser (auch alle Fotos)

rocktreff Plakat2019

spielfestplakat2019
Weitere Fotoimpressionen:


sponsorenfruehstuck2019 13

Andie Kraft zeigt, was man beim Rocktreff trägt ;-)


 

Rocktreff und Spielfest leben vom Ehrenamt. Jedoch ohne finanzielle Unterstützung von Sponsoren würde den beliebten bezirklichen Veranstaltungen der notwendige finanzielle Boden entzogen werden. Darum ist die Veranstaltungsleiterin vom Jugendamt Beate Bruker begeistert, dass „Amazon-logistics Berlin“ als neuer Sponsor gewonnen werden konnte. Die symbolische Scheckübergabe erfolgte im Rahmen einer kleinen Führung durch den Mariendorfer Logistikstandort.

Der Scheck über 3.000 Euro wurde vom Amazon-Standortleiter Christian Ortmann an Manfred Schulz, Leiter der Jugendförderung im Jugendamt, und an Marco Herrmann und Dominik Ziebarth vom gemeinnützigen Verein CPYE, der auch Träger der Veranstaltung ist, übergeben. Mit dabei war Beate Bruker vom Jugendamt, die den Dank des Jugendstadtrates Oliver Schworck überbrachte.
amazon Spende rocktreff Spielfest 2019 4
Foto: v.l.n.r.: Christian Ortmann, Standortleiter Amazon Mariendorf, Manfred Schulz, Leiter der Jugendförderung Tempelhof-Schöneberg, Marco Herrmann, Geschäftsführer des CPYE e.V., Dominik Ziebarth, CPYE-Vorstand, Beate Bruker, Sponsoringbeauftragte des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg... alle mit Sicherheitsschuhen...

Eine Tradition im Bezirk: Rocktreff und Spielfest
Es sind Veranstaltungen mit einer bezirklichen Tradition in Tempelhof-Schöneberg. Seit 1984 finden das Spielfest für Kinder und der Rocktreff für Jugendliche statt. Für Jugendstadtrat Oliver Schworck sind Spielfest und Rocktreff ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Angebots für Kinder und Jugendliche: „Die Veranstaltungen sollen für alle zugänglich sein.“ Deshalb ist der Eintritt frei. Die Künstler treten ohne Gage auf und Helfer arbeiten ehrenamtlich.

„Das Jugendamt übernimmt die Basisfinanzierung der Veranstaltungen“, erläutert Oliver Schworck. „Für den größeren Teil der Kosten brauchen wir aber Spender und Sponsoren.“ – Amazon ist einer davon. „Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr Amazon als neuen Spender begrüßen dürfen“, sagt Bernd Puhlmann, Vorstandsvorsitzender von CPYE: „Die Mittel für die Veranstaltungen aufzutreiben, ist jedes Jahr eine Herausforderung. Umso mehr freuen wir uns über neue Unterstützer wie Amazon.“

Ein neuer Nachbar und Sponsor: Amazon in Mariendorf
Am 11. Juli 2018 ging das Amazon Verteilzentrum in Berlin Tempelhof in Betrieb.

Von hier aus beliefert Amazon Logistik über Lieferpartner mehrere Postleitzahlenbereiche im Süden Berlins und im südlichen Umland, auch für Same-Day Bestellungen. Der Standort ist kein Lager oder Zwischenpuffer, sondern ein Verteilzentrum. Hier kommen die Pakete unter anderem aus den europäischen Amazon Logistikzentren an, werden entladen, auf die Zustellfahrzeuge sortiert und schließlich an die Kunden in Berlin ausgeliefert. Die Verteilung erfolgt mithilfe einer eigenen Amazon Routenplanung.

Beate Bruker und...

Manfred Schulz hören aufmerksam den Ausführungen des Standortleiters zu.

Amazon-Standortleiter Christian Ortmann: “Rund 200 Mitarbeiter arbeiten in unserem Verteilzentrum. Viele kommen aus Tempelhof-Schöneberg und den angrenzenden Bezirken“, sagt Standortleiter Christian Ortmann. Das bildet auch den Ansatz für das lokale Engagement: „Wir sind nun ein Teil von Tempelhof-Schöneberg und wir möchten ein guter Nachbar sein.“

Bei der Betriebsführung, die gegen am 23. Mai 2019 Mittag stattfand, war die Ruhe in der großen Logistikhalle erstaunlich. Standortleiter Christian Ortmann berichtet von den Arbeitsabläufen im Standort: „Hier wird sehr viel mit der Hand gearbeitet.“ In drei Schichten wird an sechs Tagen gearbeitet. Besonders viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Nachschicht in der Halle, denn die gepackten Pakete kommen dann von den großen Lagern zur Verteilung nach Mariendorf. Ein zweiter Standort in Berlin ist in Tegel.

Der Handscanner erleichtert die Arbeit beim Paketsortieren...


Und alle Besucher werden vorher kontrolliert, begleitet und erfasst...

Herzlich willkommen beim Spielfest und beim Rocktreff
Wenn am Wochenende des 15. und 16. Juni die rund 4.000 täglichen Besucher die Spielgründe im Volkspark Mariendorf verlassen haben dürften, ist Open Air Stimmung angesagt. Rund 15.000 Besucher und 16 Bands werden für den Rocktreff (14. bis 16. Juni 2019) erwartet. Tempelhofs Jugend feiert dann den Sommer bei rockigen Klängen. ToM

Alle Fotos Thomas Moser


 

Saisoneröffnung der Naturschutzstation Marienfelde am 31. März

Die Saisoneröffnung in der Marienfelder Naturschutzstation findet am 31. März 2019 von 10 bis 16 Uhr statt.

Die Naturwacht Berlin e.V. begrüßt zum Saisonauftakt alle kleinen und großen Naturfreunde auf der Naturschutzstation. In den grünen Klassenzimmern dreht sich alles um unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt, Landwirtschaft und das Thema Müll. Schließlich liegt die Station am Fuß einer ehemaligen Mülldeponie. Die Imker vom Lehrbienenstand des Imkervereins Lichtenrade sind mit von der Partie und informieren rund um die Biene.


Auf der Naturschutzstation Marienfelde dreht sich in diesem Jahr alles um die kleinen „Krabbler“ mit den sechs Beinen. Insekten stellen die Lebensgrundlage für viele andere Lebewesen dar, sei es als Bestäuber von Pflanzen oder als elementares Glied in verschiedenen Nahrungsketten. Im Landschaftspark Marienfelde auf einer ehemaligen Müllkippe hat sich im Süden Berlins ein HotSpot der Biodiversität erhalten und entwickelt. Erleben und erfahren Sie mehr über den Schutz, den Erhalt und die Entwicklungsmaßnahmen für strukturreiche Lebensräume als Basis vielfältigster Lebensgemeinschaften.

Weiter geht es mit dem Langen Tag der Stadtnatur am 25. und 26. Mai

Der Lange Tag der Stadtnatur wird dann in Marienfelde am 25. und 26. Mai 2019 mit einem großen Programm unter der Überschrift „Insektenvielfalt auf der Kippe“ stattfinden.

Die Naturwacht Berlin lädt unter Leitung von NaturRanger Björn Lindner und Dipl.-Ing. Nathalie Bunke auf die Naturschutzstation Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene ein. Am Samstag und Sonntag geht es am Lehrbienenstand um die „Welt der Honigbiene“, eine „Wiesen-Tour“ erschließt die Insekten der Kippe und eine ornithologische Entdeckungstour erkundet die Marienfelder Vogelwelt.

Die Ranger-Tour geht durch das „Wilde Marienfelde“ und begibt sich auf die Suche nach den Spuren dämmerungs- und nachtaktiver Wildtiere. Auch wird eine Wanderung durch die Marienfelder Feldmark angeboten. Am Sonntag findet von 10 bis 14 Uhr an der „Müller-Linde“ ein Bürgertreff statt, wo die BI Rettet die Feldmark ihre Arbeit bei Kaffee und Kuchen vorstellt. Dieser Ort ist direkt mitten in der Felder der Marienfelder Feldmark (Nähe Schichauweg, Egestorff-/Blohmstraße). Die Marienfelder Feldmark ist die letzte Landwirtschaftlich genutzte Fläche im Süden Berlins. Die BI „Rettet die Marienfelder Feldmark!“setzt sich seit vielen Jahren für den Erhalt und Schutz dieses historisch und ökologisch bedeutenden Gebiets ein. Informieren Sie Sich über dieses vorbildliche Bespiel bürgerlichen Engagements.

Das Programm mi den Uhrzeiten sollte im Internet nachgelesen werden: https://www.naturwachtberlin.de  .Kooperationspartner sind landeseigene Wohnungsbaugesellschaften, die Stiftung Naturschutz, die Bürgerinitiative  Marienfelder Feldmark und das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg.

Hintergrundinformationen rund um das Naturidyll: Ein HotSpot der Natur!

Der Besuch der Naturschutzstation und vom Naturpark in Marienfelde sind ein Ausflug in eine ganz besondere Natur und fast so etwas wie Urlaub auf dem Land: Eine grüne Oase für Körper und Geist! Hier wird auch der Bildungsauftrag ganz anschaulich umgesetzt, indem den Kindern die Natur ganz praktisch vermittelt wird. Von April bis Oktober lohnt sich ein Besuch auf der Naturschutzstation, denn dort gibt es immer etwas zu Lernen, zum Staunen, zum Wohlfühlen und Entspannen.

In der Naturschutzstation haben sich viele Dinge getan. Viel wurde sehr liebevoll neu errichtet. Wer die Station kennt, wird beim erneuten Besuch von den beeindruckenden Veränderungen begeistert sein.


Ein Höhepunkt dabei ist das neue Schmetterlingshaus. Beim langen Tag der Stadtnatur wurden viele sehr interessante Führungen angeboten und kleine Naturwunder konnten erlebt werden.

Der Freizeitpark Marienfelde, ein ehemaliger Müllberg, und die Naturschutzstation der Naturwacht Berlin in Marienfelde ist immer wieder ein Ausflug wert. Der Landschaftspark Marienfelde stellt ein HotSpot biologischer Vielfalt im Süden Berlins dar. Der NaturschutzPark war von 1950 – 1980 die Hausmülldeponie für Marienfelde. Auf der rund 40 ha großen Fläche wurden ca. 4,4 Mio. m³ Abfälle abgelagert, dann erfolgte die zehnjährige Umgestaltung in einen Freizeitpark. Nach einer kompletten Schließung von 2001 bis 2005 und der Errichtung eines neuen Gassicherungssystems, entwickelte sich der extensiv gepflegte NaturschutzPark ein vielfältiger Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten – ein biologisches Juwel im Süden Berlins.

Die Naturschutzstation präsentiert sich mit den grünen Klassenzimmern, in denen sich alles um unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt, Landwirtschaft und das Thema Müll dreht. Die Projekte „Auf der Kippe“ (Stiftung Naturschutz) zum Thema Müllverwertung, -vermeidung und -recycling und „Vom Acker auf den Tisch“ (Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz) zum Thema Landwirtschaft werden präsentiert. Der sehr interessante Lehrbienenstand des Imkervereins Lichtenrade stellt eine gute fachliche Aufwertung des Bildungsangebotes dar. Die BSR informiert mit „Trenntstadt Berlin“ über Mülltrennung.

Schulen und Kitas sind herzlich willkommen. Es kann eine Natur- und Müllrallye absolviert werden oder die Erlebnisstationen auf der Naturschutzstation unterstützen die Projektarbeit. Beim Unterricht in der Natur können lebendig und anschaulich Umwelthemen betrachtet werden. Bestandteil der landschaftspflegerischen Tätigkeiten der Naturwacht sind die Pflege und Renaturierung von Gewässern, die Anlage von Kleinstlebensräumen für trockenheitsliebende Arten, die Anlage und Pflege von Schichtholzhecken als artenreiche Lebensräume und die Errichtung von Lebensräumen für Zauneidechsen. Diese kleine heimische Eidechse ist, neben der Knoblauchkröte und dem Moorfrosch, eine der drei Biodiversitätsarten im Naturschutzpark Marienfelde.

Es gibt viele wichtige örtliche und überörtliche Partner der Naturschutzstation und der Naturwacht Berlin. Besondere Unterstützter sind die Stiftung Naturschutz Berlin, die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz, die Wohnungsbaugesellschaft „degewo“, das UnternehmerNetzwerk Motzener Straße und von der BSR „Trennstadt Berlin.“
Einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Naturherrlichkeiten in Marienfelde haben NaturRanger Björn Lindner und Naturpädagogin Nathalie Bunke, die mit tatkräftiger Unterstützung einiger Helferinnen und Helfer und jeder Menge Idealismus dieses kleine Naturwunder geschaffen haben.

Thomas Moser


Ort/Start: Tempelhof, Diedersdorfer Weg 3, 12277 Berlin, Naturwachthaus im NaturschutzPark

Anfahrt: S–Bahnhof Buckower Chaussee S2, Bus M11, X11, X83, M77, 277

https://www.naturwachtberlin.de

Programmübersicht bis Mai 2019

März

3.3., 7:30-9:30            Vogelwelt im Park                                                    

16.3., 18-20:30           Wildes Marienfelde                                                

31.3.,   10-16              Saison-Eröffnung der NaturschutzStation                                

31.3., 7:30-9:30          Feldlerche - Vogel des Jahres 2019                     

April

7.4., 7:30-9:30            Vogelwelt im Park                                                 

13.4. 12-14                 Auf der Kippe                                                        

20.4., 19-21:30           Wildes Marienfelde                                                

21.4., 7:30-9:30          Feldlerche - Vogel des Jahres 2019                      

28.4., 7:30-9:30          Vogelwelt im Park                                                

28.4., 14-16                Lust auf Natur                                                      

Langer Tag der StadtNatur

25.5., 15-1                  Stationsprogramm                                      

25.5., 15-19                Die Welt der Honigbiene auf dem Lehrbienenstand     

25.5., 15:30-17:30      Insektenwelt auf der Wiese                 

25.5., 18:30-20:30      Insektenwelt auf der Wiese                   

25.5., 18:30-20:30      Fliegen und Singen                       

25.5., 19:30-23           Wildes Marienfelde - RangerTour                                            

25.5., 23-1                  Nachtschwärmer - Licht lockt         

          

26.5., 10-17                Stationsprogramm                                   

26.5., 10-17                Die Welt der Honigbiene auf dem Lehrbienenstand       

26.5., 5-7:30               Wildes Marienfelde – Die StadtNatur erwacht      

26.5., 7:30-10             Mehr als Spatzen                                    

26.5., 10:30-13           Wildes Marienfelde – RangerTour auf der Feldmark           

26.5., 13-14                Insektenwelt auf der Wiese                    

26.5., 14-15:30           Kleine Insektenforscher                            

26..5., 14-16               Lust auf Natur                       

Alle Fotos Thomas Moser


 

Bericht und Fotos der Ausstellung und Ankündigung einer spannenden historische Modellbahnausstellung im Herbst 2019 (12. und 13. Oktober 2019) am Ende dieses Berichtes. Das Thema im Herbst wird die "Eröffnung der S-Bahn am Potsdamer Platz 1939" sein. Es wird zurzeit ein Modell mit dem Nord-Süd-Tunnel, den spannenden Gebäuden und dem Leben auf dem Potsdamer Platz gebaut (nähere Infos unten). Termin unbedingt vormerken!

GHO Modellbahn 02 2019 1


Die große Modellbahnausstellung an der Marienfelder Gustav-Heinmann-Oberschule (GHO)  am 9. Februar 2019 war ein großer Publikumserfolg. Im 37. Jahr des Bestehens der Modellbahn-AG an der Schule gab es wieder eine Präsentation der kompletten Anlage "Berliner Stadtbahn in Modellgröße H0". Groß und Klein konnten ausgiebig staunen! In derGHO konnten junge und ältere Besucherinnen und Besucher eine große interessante Modellbahnanlage mit Berlin-Bezug bewundern.



Die Anlage wurde über Jahrzehnte mit großem Einsatz von engagierten Lehrern und Schüler erbaut, ständig erweitert und gepflegt.
GHO Modellbahn 02 2019 10



Die Berliner S-Bahn und die parallel verlaufende Fernbahn waren mit ihren Bahnhöfen Zoologischer Garten, Alexanderplatz, Tiergarten und Savignyplatz auf der großen Modulanlage der Schüler-Arbeitsgemeinschaft (www.modellbahn-gho.de) im Miniaturformat (H0) zu sehen. Teile der Anlage durften Besucher in den vergangenen Jahren bei den Modellbahn-Ausstellungen im Freizeit- und Erholungszentrum Wuhlheide und bei den historischen Ausstellungen der TRIX EXPRESS Freunde Berlin (trixstadt) schon sehen. Die komplette Modellbahn-Anlage umfasst 60 Module.





Es fand ein S-Bahn-Betrieb (Baureihen 480 und 481) mit acht Bahnhöfen und einem Bahnbetriebswerk statt. Auf den parallelen Fernbahngleisen verkehrten gleichzeitig Regional- und Fernzüge (ICE, EC, IC, RE, RB, Sonder- und auch Güterzüge). Die ständig wachsende Anlage erreichte Mitte 2017 das 35. Jahr ihres Bestehens. Teile der Modellbahnanlage waren auch im Zusammenhang mit den internationalen Modelleisenbahn-Ausstellungen im FEZ Wuhlheide, zuletzt im November 2018, zu bestaunen. Bei den Publikumsabstimmungen konnten im FEZ inzwischen dreimal den 1. Preis gewonnen werden.

Es waren außerdem weitere Anlagen zu besichtigen.
TRIX GHO Modellbahnaussellung 02 2019 Moser 1

Vertreten waren auch die TRIX EXPRESS Freunde Berlin, mit denen die Schule seit inzwischen über 10 Jahren freundschaftlich verbunden sind. Bei den Herbst-Ausstellungen der TRIX-Freunde in der Schule ist jedes Jahr ein Teil der Schulanlage zu besichtigen.


Spannende historische Modellbahnausstellung im Herbst 2019 (12. und 13. Oktober 2019)
Projekt TRIX GHO Modellbahnaussellung 02 2019 Moser 9
Das Thema wird die "Eröffnung der S-Bahn am Potsdamer Platz 1939" sein. Die TRIX Freunde Berlin wollen dies in einer kleinen Anlage lebendig werden lassen und bauen schon fleißig daran. Vorher wurde ausgiebig in Archiven geforscht. Auch die damaligen Gebäude mit ihren interessanten Geschichten werden dazu gehören. Das im Krieg zerstörte für damalige Verhältnisse hochmoderne Columbushaus wird wieder mit seiner Geschichte lebendig. Die Atmosphäre dieses belebten und bekannten Platzes soll im Modell gezeigt werden. Vor 80 Jahren ging auch der Nord-Süd-Tunnel der S-Bahn in Betrieb. Es wird ein befahrbares Schnittmodell des Tunnels entstehen, der damals auch eine große technische Leistung war. Interessante Geschichte lebendig gemacht. Das wird sicher, neben den anderen historischen Modellen und Bahnen, wieder sehr interessant und spannend. Der Termin sollte unbedingt schon notiert werden!




Publikationen aus den unterschiedlichen Epochen

Der Grundriss vom Columbushaus am Potsdamer Platz ist schon im Maßstab 1:87 fertig; viele Baupläne sind für den Modellbau vorhanden.


Das Leben am Potsdamer Platz

Fotos Thomas Moser


Kinder und Jugendliche gestalten Veränderung!

"Wie geht Politik", "Rhetorik", "Gut präsentieren", "Was sind Kinderrechte?", "Ein Team werden!", "Amtssprache verstehen" und vieles mehr haben die Vorstandsmitglieder aus dem Kinder- und Jugendparlament beim Wochenendworkshop vom 18. bis 20. Januar 2019 in der Jugenderholungsstätte auf Schwanenwerder erfahren. Die einzelnen Workshops wurden von den Kindern und Jugendlichen selber ausgearbeitet und durchgeführt!
Kinder Jugendparlament Vorstand2019
Hier der Bericht der Vorstandsmitglieder:

Zwei Trassen kreuzen sich am S-Bahnhof – S1 und S7 – schwebten dann gemeinsam dahin, entlang der Anwesen und städtischen Monumente, weiter zum Wannsee, dort schließlich auseinander. Sie trafen zum zweiten Mal und wieder kurz, wo nördlich eine Autobahn lärmte und sich bald ein Wald verdichtete. Bäume ragten ineinander, bildeten ein dichtes Netz, sodass Licht nur vereinzelt durch die kahlen Äste drang und dann den schlafenden Schnee zum Blinzeln regte. Dazwischen schlug die Straße einen einsamen, grau geteerten Graben durch den Forst und dessen Unterholz.

Irgendwann, nach einigen Dutzenden von 100 Metern, die dennoch ewig schienen, als der Wald versiegte und sich sogleich der See erstreckte, brach der Sonnenuntergang über uns herein: Ein feiner Schein überzog das Wasser, ließ dies funkeln und spannte vom einem Ufer zum anderen, die Inseln umgarnend. Lediglich die Villen, die sich empor taten, warfen einen Schatten ihres Abbilds auf die ruhig wippenden Wellen. Die Tuileriensäule, einzig verblieben vom gleichnamigen Schloss, tat es gleich. Alsbald erreichten wir diese Insel, auf der wir nächtigen, einen Tag verbringen und nochmals nächtigen sollten. Eine einzige Straße führte über diese und auf östlicher Seite lag endlich unsere Unterkunft.

Wir bezogen in der ersten Etage Quartier: Ein Zimmer befand sich direkt an der Treppe, zwei weitere jeweils daneben und eines am Ende des Ganges. Wir packten nur das Nötigste aus, ehe wir wieder im Speisesaal zusammenkamen, um zu Abend zu dinieren. Danach sollten wir einander vertraut werden. Zettel wurden verfasst, sodass jeder vier seiner Eigenschaften oder Charakterzüge zu Papier gebracht hatte. Sogleich versuchten wir uns an einer Zuordnung, wobei sich erstaunlich viele Merkmale mehrfach wiederfanden, wodurch sich das Spiel zog. Schon hierbei wallte das Gelächter bereits durch unsere Reihen und nahm erneut zu, als wir später den Abend bei Karten und Tee ausklingen ließen.

Am Samstag dem 19.01.2019 begann unsere Arbeit während des Vorstandswochenende. Nach einem angenehmen Frühstück um 8 Uhr trafen wir uns anschließend um ca. 9 Uhr in Plenarraum des Landhauses auf der Insel Schwanen Werder. Die Begleitung des Vorstandes des Kinder- und Jugendparlaments sowie der Vorstand waren fast vollständig.

Zu Beginn des Tages war ein Programmpunkt angesetzt, welcher uns verinnerlichen sollte, wer im Bezirk für was zuständig ist. Dieser Punkt wurde von den beiden Begleitern Justin und Oliver durchgeführt. Wir lernten, welche Ämter es im Bezirk gibt, was ihre Aufgabe ist und wer dort arbeitet. Durch diese wichtige Möglichkeit können wir in Zukunft uns direkter an die Ämter und deren Politiker wenden falls wir nachfragen haben oder mit jemandem enger zusammenarbeiten wollen. Wir haben uns aber natürlich nicht nur die Bezirksämter, sondern auch die einzelnen Ausschüsse der BVV betrachtet. So haben wir uns über Themenbereiche der einzelnen Gremien sowie über deren Vorsitzenden informiert. So haben wir uns die Zuständigkeitsbereiche notiert und darüber diskutiert, für was wir uns an welchen Ausschuss wenden müssten. Als nächsten Programmpunkt hatten wir Schwerpunktthemen im Jahr 2019. In diesem Punkt haben wir uns überlegt, für was wir uns persönlich im Jahr 2019 einsetzen und hinarbeiten wollen. Bevor wir anfingen uns mit dem Tagespunkt zu beschäftigen traf das letzte fehlende Vorstandsmitglied zu uns. Mit dieser Verstärkung arbeiteten wir konzentriert und fokussiert und konnten so gut Ziele sammeln und uns vor Augen führen, für was wir stehen wollen. Mit diesem neu gefunden Wissen starten wir gut gelaunt in die Mittagspause und waren motiviert für die kommende Arbeitsphase.

Abschließend würde ich sagen, dass wir alleine am Vormittag des Samstages des Wochenendes schon viele wichtige und interessante Dinge erfahren und gelernt haben. Außerdem hat das aufzählen der Ziele und Wünsche für diese Jahr uns motiviert und uns erneut gezeigt wie wichtig unsere Arbeit ist.

Um 12 Uhr gab es in der Jugendherberge Schwanenwerder Mittagessen.Nachdem Mittagessen haben wir kleine Aufwärmspiele gespielt. Wir haben einfach los gebrüllt und haben dann das Spiel zum Namen lernen gespielt. Als wir wieder rein gegangen sind haben wir weiter gemacht und haben die Abkürzungen wie JHA usw. mit einem kleinen Memoryspiel gelernt.

Durch einen Kniggekurs bekamen wir eine Vorbereitung auf das Essen mit den ganzen Neujahrsempfängen und den anderen Essen, auf welche wir eingeladen werden. So haben wir auch erklärt bekommen, was das richtige zum Anziehen und wie wir uns am besten Verhalten sollten mit unserer Sprache oder beim Essen. Dazu haben wir dann Kahoot gespielt. Dies ist ein kleines Rätselspiel gewesen für die ganzen Vorbereitungen.

Nach Kahoot wurde uns erklärt wie man einen richtigen Bericht schreibt mit These, Beleg usw. Natürlich wurde uns auch beigebracht wie wir am besten mit rechtspopulistische Parolen umgehen, welche Situation auf uns zukommen könnten und was richtig von uns wäre. Dabei haben wir noch Diskussionen darüber geübt und wie wir unsere Meinung überzeugend vermitteln.

Danach haben wir Power Point Karaoke gepielt. Dabei haben wir eine Power Point gehabt, welche wir vorher nicht kannten und dann darüber reden sollten. Dies hat unser Selbstbewusstsein gestärkt, vor Menschen die wir nicht kennen zu reden.

Nach all den ganzen Informationen die wir vermittelt bekommen haben, haben wir uns überlegt was unsere Erwartung bei der RAG, den Vorstandsmitglieder und den Mitarbeitern haben. Dies auch umgekehrt. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir darüber mit der RAG reden wollen.

Nachdem Abendbrot hat man uns erklärt was ein Gruppenleiter macht, wie er sich den anderen gegenüber benimmt und alles drum herum. Den Abend haben wir dann mit einem kleinen Lagerfeuer und Stockbrot ausklingen lassen.

Nach dem der bedeutungsvollste Teil des Vorstandsworkshops erledigt war, ging es nach einem ausgiebigen Sonntagsfrühstück am 20.1.2019 an den Rückblick auf das Vorstandswochenende in Schwanenwerder. Der Vorstand des Kinder- und Jugendparlamentes blickte nämlich auf das gemeinsame Teambuilding des Freitags und die vielfätigen Themenblöcke des Samstags (wie z.B. die selbsterarbeiteten Schwerpunktthemen für 2019 oder die Methoden der Gruppenleitung) zurück. Daraufhin gab der Vorstand im selben Themenblock als Zeichen der Anerkennung für die herausragende Arbeit der Betreuer Maike, Justin und Oliver ein kurzes Feedback zur Verbesserung und Qualitätserhaltung des Vorstandsworkshops.

Ein Bericht von Carla, Leia, Maja, Samantha, Lukas, Kilian, Johann, Ramon und Simon/O.S. – Fotos: Justin Sudbrak

KiTS aktuell Nr. 1038 24. Januar 2019

Kinder Jugendparlament LOGO2019


 

Streetdance, Rap und Glücksrad sowie zahlreiche Informationen beim Tag der offenen Tür der Jugendberufsagenturen

Unter dem Motto: Weil deine Zukunft zählt“ präsentierte sich die Jugendberufsagentur Tempelhof-Schöneberg am 23. Januar am Berlinweiten Tag der offenen Tür einem breiten Publikum. Von 15 bis 19 Uhr standen die Mitarbeiter_innen der Agentur sowie die Kolleg_innen der Jugendberufshilfe des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg Jugendlichen und deren Familien für beratende Gespräche zu Verfügung.
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Doch nicht nur die Gespräche und Informationen über unterschiedliche Berufe, freie Ausbildungsstellen und duale Studienplätze standen im Vordergrund. Die Jugendlichen konnten eine Vielzahl von Berufen vor Ort ausprobieren und Unternehmen aktiv kennen lernen. So präsentierte sich das Unternehmen Plischka Logistig und das Aubis Ausbildungszentrum für Berufskraftfahrer mit Verpackungsübungen für Umzüge, die Berliner Stadtreinigung bot einen Parcourlauf sowie eine Quiz zur BSR an. Ein weiteres Quiz hatte sich auch der Regionale Ausbildungsverbund ausgedacht.

Beim Stand er Jugendberufshilfe drehte sich mit dem Glücksrad alles zum Thema Berufe und das Elterncafe der Berufsberatung war ebenfalls ein gut frequentierter Ort. Viele Eltern nutzten die Gelegenheit für unverbindliche Gespräche mit den Berater_innen. Für das leckere Catering sorgte im Übrigen die UBS – Umwelt-Bildung-Sozialarbeit-Catering Agentur.

Doch die Highlihgts der Veranstaltung brachten die Jugendlichen selbst ein. Die tanzbegeisterte Jugendgruppe „Universe“ aus dem Jugendcafé am Dorfteich aus Lichtenrade zeigte eine selbst entwickelte Choreographie mit Elementen aus HipHop, Streetdance und Modern Dance. Neben der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler war auch Bernd Becking, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit am Standort. Über die Jugendberufsagentur sagte Herr Becking: „Die Jugendberufsagentur ist eine tragfähige Brücke auf dem Weg ins Berufsleben. Für alle Jugendlichen soll es Angebote geben, wie sie ihren beruflichen Werdegang erfolgreich gestalten können.

Gesellschaftlich wie wirtschaftlich können wir es uns nicht leisten, Jugendliche ohne Perspektive zurückzulassen. Darin sind sich die Partner einig. Das Konzept der Jugendberufsagentur Berlin, an einem Ort gemeinsam zu beraten und Hand in Hand Probleme aus dem Weg zu räumen, hat sich bewährt. Dennoch besteht weiterhin Handlungsbedarf. Es gibt vielen unversorgte Bewerberinnen und Bewerber für eine Lehrstelle in Berlin, viele bleiben frei. Manche Jugendliche sind nach dem Ende der Schulzeit nicht ausbildungsreif und brauchen mehr Unterstützung. Deshalb muss jetzt die Kooperation aller Partner intensiviert werden“.
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Die Bezirksbürgermeisterin, Angelika Schöttler sagte: Ziel in der Jugendberufsagentur war und ist für den Bezirk Tempelhof-Schöneberg: „Eine starke Jugendhilfe auch mit zusätzlichen kommunalen Mitteln zu installieren, um die jungen Menschen umfassend und ganzheitlich zu beraten und zu versorgen.“

Die Koordinatorin des Bezirkes in der Jugendberufsagentur, Frau Fechner-Barrère erklärte: Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg hatte sich im Oktober 2015 entschieden beim Aufbau des Standortes der Jugendberufsagentur das komplette schon existierende Jugendberatungshaus „Checkup Netzwerk“ mit allen seinen vielfältigen Angeboten wie Coaching, Beratung und Case Management zu allen Fragen der sozialen und beruflichen Integration, Berufsorientierung und Berufsfindung, in die Jugendberufsagentur zu integrieren.

Zum Netzwerk gehören die aufsuchende Arbeit von JobMobil in Anbindung an Jugendeinrichtungen im Bezirk, die spezielle Beratung von Mädchen und jungen Frauen durch den Träger Leben Lernen e.V ,das Vor-Ort Angebot im Schöneberger Norden im P12, sowie die Beratung durch die beiden Jugendmigrationsdienste am Standort für junge zugewanderte Menschen. Ergänzt wird das Angebot durch die beiden tätigen Jugendberater*in des Jugendamtes vor Ort die in Kooperation mit den freien Trägern am Standort Lösungen für die vielfältigen Problemlagen und Hindernissen der jungen Menschen suchen, um sie beim Übergang von der Schule in die Berufswelt zu unterstützen.

Dazu können sie bei Bedarf in spezielle pädagogisch intensiv begleitete Projekte der Berufsvorbereitung oder Ausbildung vermitteln und bleiben als Ansprechpartner für die jungen Menschen und deren Familie nah dran.

Das Konzept hat sich im Rückblick nach 3 Jahren bewährt und wird täglich neu gefordert und angepasst, da jeder junge Mensch ist anders und jedes Problem ist individuell!

Getreu der Devise der Jugendberufsagentur „Keine /Keiner soll verloren gehen!“

Beate Bruker, Birgit Fechner-Barrère/O.S.- Fotos: Pressestelle BA Tempelhof-Schöneberg

 KiTS aktuell Nr. 1039 vom 6.2.2019 (Info vom Jugendamt Tempelhof-Schöneberg


 

Die Weihnachtszeit ist längst vorbei. Es wurde gegessen, beschenkt und gefeiert. Die Weihnachtsbäume wurden mittlerweile auch schon aus den meisten Wohnungen getragen, um Platz für den Frühling zu machen. Abgeschlossen ist auch die Spendenaktion des Netzwerks Großbeerenstraße in Unterstützung für bedürftige Kinder im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Die im Dezember überreichten Spenden von 2.500 Euro wurden nun auch offiziell mit einem Scheck und einem Foto an Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler übergeben.

Jedes Jahr organisiert das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg eine Weihnachtsfeier für Kinder aus sozial schwächeren Familien. Und was wäre eine Weihnachtsfeier ohne Geschenke? Mithilfe der Spendenaktion des Netzwerks wurden Weihnachtsgeschenke ermöglicht, die sich Familien alleine nicht hätten leisten können. Auch wenn die Weihnachtszeit schon vorbei ist und wir bald langsam in den Frühling übergehen, verdient die Aktion Erwähnung und Lob.
037Scheckuebergabe des Netzwerkes Grossbeerenstrasse
Der Vorstandsvorsitzende Hinrik Weber übergibt den Spendenscheck an Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler © Wirtschaftsförderung
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler war schwer beeindruckt und bedankt sich bei allen Beteiligten: „Die Weihnachtsfeier für bedürftige Kinder ist eines meiner Herzensprojekte. Es ist wichtig, dass auch sozial schwächere Familien an der Gesellschaft teilhaben können. Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender, die es uns ermöglicht haben, sie mit Geschenken glücklich zu machen."

„Nicht nur aus politischer Überzeugung, sondern auch eigener Erfahrungen, berührt mich die Initiative ganz persönlich. Wohlwissend wie wichtig Engagement für sozialen Ausgleich und Chancengleichheit in unserer Gesellschaft ist.“ Resümiert Vorstandsmitglied René Mühlroth.


 

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