Deutschlandpremiere: Circus aus Vietnam in der ufaFabrik

Ganz großer Circus: Neuer Circus aus Vietnam trifft Jazz und Hip-Hop…

27. Juni 2019 Die ufaFabrik feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Mit dabei ist als ein internationaler Höhepunkt eine ganz besondere neue und moderne Musik-Circus-Show aus Vietnam: Overseas!

Ein Veranstaltungshöhepunkt jagt in der ufaFabrik den anderen. Die Tempelhofer Freiluftbühne verwandelt sich für „Overseas“ zu einem etwas anderen Circus, der Musik, Tanz und Akrobatik auf eine ganz besondere Weise vereint. Das Besondere ist ein Mix aus Jazz, rockigen Klängen, traditioneller vietnamesischer Musik und Hip-Hop. Live wird in jeder Vorführung der Soundtrack von den 10 Künstlerinnen und Künstlern aus Vietnam und der „vietnamesischen Diaspora“ in Europa geboten, der auch für westliche Ohren eine wahre Freude ist.
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Die rockige Gitarre des renommierten Jazzgitarristen Nguyen Le vereint sich ganz dynamisch mit den anderen Instrumenten der Band, mit den großen Leistungen im Beatboxen, beim Breakdance der Extraklasse und bei zeitgenössischem vietnamesischen Tanz und Gesang. Darüber wird noch eine Prise akrobatische Leichtigkeit gestreut und perfekt ist das Feuerwerk einer hochklassigen Circus-Varieté-Show. Spaß und Lebensfreude ist den Künstlerinnen und Künstlern anzusehen und das Premierenpublikum dankte dies mit minutenlangem Applaus. Vollkommen berechtigt!

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Das vietnamesische rockige Kultur-Circus-Spektakel ist ein Gesamtkunstwerk mit ganz besonderen Einzelleistungen, die locker und gefühlvoll zusammengebracht und verwoben wurden. Gute sechzig Minuten ohne Pause: eine Show, die man nicht so schnell vergisst und die ihren Weg machen wird.


Regisseur: Sein Leben und Wirken in der ufaFabrik

Dem Regisseur Tuan Le verschlug es schon vor vielen Jahren in die ufaFabrik. Die Kontakte zur ufaFabrik hatte der begabte Jongleur nach seiner Ankunft aus seiner Heimat Vietnam in Berlin. Im Alter von 14 Jahren zog er für eine lange Zeit in die Lebensgemeinschaft der ufaFabrik und arbeitete in den Probenräumen hart an seiner Künstlerkarriere. Er gehörte viele Jahre zu den führenden Jongleuren der Welt. Seit einigen Jahren ist Tuan Le als Regisseur tätig; seine erste Regiearbeit lieferte er mit „Sunset Varieté“ bereits 2004 in der ufaFabrik ab. Insbesondere arbeitete er für den vietnamesischen Staatscircus Nuoveau Cirque de Vietnam und für den Cirque du Soleil.

Die musikalische Leitung liegt bei dem international renommierten Jazzgitarristen Nguyen Le, der nicht nur die Musik komponiert hat, sondern auch jeden Abend selbst als Bandleader auf der Bühne steht. Overseas ist eine Koproduktion der ufaFabrik mit dem Musée des Confluences Lyon und wird mit freundlicher Unterstützung des Goethe Instituts Ho-Chi Minh City realisiert.

Overseas muss man einfach gesehen, gehört, gefühlt und genossen haben! Die Reise in ein modernes und ganz besonderes Vietnam sollte man nicht verpassen!

Thomas Moser (auch Fotos oben)

quer 150 overseas3 C Hong Nguyen Thai
Hoch 150 Overseas1 C Hong Nguyen Thai
2 Fotos promo

Das Bühnenbild  besteht im Wesentlichen aus Truc Chi, einer speziellen Technik der vietnamesischen Bambuspapierkunst. Dazu ein kurzes Erklär-Video:  https://www.youtube.com/watch?v=95d6b_Dt7ic

https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=zvBVLUMaHXw
Ensemble:
Hong Nguyen Thai, Dennis MacDao, Nguyen Le, Alex Tran, Quang Ngô Hồng, Trung Bao, Hải Anh Đỗ, Nhât-Nam Lê, Illya Amar 
Künstlerische Leitung: Tuan Le
Musikalische Leitung: Nguyen Le
Open Air Bühne im überdachten Sommergarten
Mi. 26. bis So. 30. Juni 2019
Mi-Sa 20:30 Uhr, So 19:30 Uhr
Normal: 20 €, Ermäßigt: 16 €, Studenten (nur im VVK): 12 €
https://www.ufafabrik.de/de

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ROCKTREFF und DAS SPIELFEST in Mariendorf: Auch 2019 eine Erfolgsgeschichte!

Die, abgesehen von einer hauptamtlichen Mitarbeiterin im Jugendamt, allein aus Ehrenamtlichen bestehenden Rocktreff-und-Spielfest-Crew hat im Laufe der letzten 35 Jahre schon viele wetterbedingte Unwägbarkeiten erlebt. In diesem Jahr kam es aber besonders dicke. Während des Aufbaus der Veranstaltung im Volkspark Mariendorf ist das gesamte Equipment zweimal fast abgesoffen. Die Helfer mussten Schutz unter dem Dach des Tribünenhauses im Fußballstadion suchen und bis früh um drei Uhr ausharren, ehe sich Regen und Sturm verzogen hatten. Dennoch wurde alles rechtzeitig fertig…

 …und zum Start am Freitag, dem 14. Juni, konnte Schirmherr Stefan Böltes (lks) jenen zu Hause lassen und gemeinsam mit Petra Dittmeyer (2.v.lks.) und dem Moderatorenteam des 36. Rocktreffs Marius, Dome, Saf und Andie die Besucher des Rocktreffs begrüßen. Ed Koch (Foto re.) war jahrelang der Felsen in der Rocktreff-Brandung; diesmal sozusagen "nur" als Ehrengast und aushilfeweise als Start-Moderator.
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Die Rocktreff-Fans kamen von der ersten Minute an auf ihre Kosten.

Um 21 Uhr heizte „Arsen“ die Luft und die Zuschauer zusätzlich auf. 16 Bands spielten am Wochenende 14. bis 16. Juni auf der Bühne im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf. Aus 250 Bewerbungen wurden die Bands ausgewählt. Die Nachfrage ist in jedem Jahr erfreulich groß. Der ROCKTREFF hat einen guten Namen über die Grenzen Berlins hinaus. Die Band „Cyborg“ beschloss den ersten Abend um 23 Uhr mit einer Light-Show.
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Sichtlich zufrieden mit der Veranstaltung ist Jugendstadtrat Oliver Schworck, Veranstalter des Rocktreffs und Spielfestes. Hier mit Marlies Königsberg (Foto Karl-Heinz Kronauer), die ihre Kamera als Presseverantwortliche für den Sponsor Unternehmerinitiative Tempelhofer Damm fast nie ruhen ließ.

Angelika Schöttler vergnügte sich auf dem Spielfest.
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Hier ist Marlies Königsberg (re) Backstage in gemütlicher Runde; u.a. mir dem Jugendamtsleiter von Tempelhof-Schöneberg Rainer Schwarz (lks.; Foto Karl-Heinz Kronauer)
Schon am Freitag kamen rund 2.500 Besucher zum ROCKTREFF und ließen es sich bei Curry-Wurst und kühlen Getränken gut gehen. Die Catering Company hatte auch in diesem Jahr die Versorgungslage sehr gut im Griff. An zahlreichen Ständen gab es verschiedene Speisen und Getränke. insgesamt zählte die Veranstaltung über 13.000 Besucher, 7.000 beim ROCKTREFF und 6.000 beim Spielfest.






Der Klassiker: Kinderschminken beim Spielfest. Die Hüpfburg war ebenso umlagert wie die anderen Spielattraktionen Aquabälle, Riesenrutsche, Bungee-Hüpfen und Kletterturm.

Erstmals dabei, das Technische Hilfswerk mit einem Info- und Spielestand, mittendrin Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, die das Spielfest auch finanziell unterstützt.

Das THW zeigt, wie man den Hammer hält...

Der Stand und die Spiele von Stadt und Land sind stets umlagert.

Volksfeststimmung auf dem ROCKTREFF. Das Besondere hier, eine gemütliche Atmosphäre für Familien, junge Rockerinnern und Rocker und ja: es vergnügten sich auch die "Alt-Rocker", die noch im Herzen jung geblieben sind. Das Rocktreff ist mittlerweile die einzige große Veranstaltung dieser Art im Bezirk, die gerne vom Musik-Publikum angenommen wird.

Das Spielfest des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg hat sich in den letzten Jahren zu einem großen und beliebten Familienfest entwickelt. Zahlreiche Attraktionen wie Aquabälle, Hüpfburg, der Kletterturm des Jugendamtes sowie Kreativangebote luden zum Ausprobieren und Mitmachen ein. Das Spielfest bot vielzählige Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden und unter fachkundlicher Anleitung sportliche Angebote auszuprobieren oder an den Bastel- und Spielangeboten teilzunehmen.
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und der STADT UND LAND-Geschäftsführer Ingo Malter (lks) auf der neuen Bühne beim Spielfest. Hier mit dem Spielfestleiter Philipp Mengel (Foto re./Bericht aus dem Vorjahr ), der vor Jahren das Spielfest wieder zum Leben erweckt hat. Die Presse umschrieb es passend als "wachgeküsst".



Neu in diesem Jahr war eine eigene Bühne für das Spielfest mit zahlreichen Vorführungen. Diese kleine Kids-Bühne für das Spielfest war ein guter Mittelpunkt und übte eine ganz besondere Anziehung aus. Dies hätte die große Rocktreff-Bühne, die am Ende des Platzes ihren Standort hatte, wohl nicht erreicht. Eine gute Entscheidung, die sicher auch bei den künftigen Spielfesten umgesetzt wird.

Das Team der DLRG-Schöneberg von Thomas Schüler gehört seit vielen Jahren zu den Teilnehmern des Spielfestes. Nach ROCKTREFF und Spielfest ist vor ROCKTREFF und Spielfest. Da bislang die Veranstaltung immer am Wochenende vor Beginn der Sommerferien stattfand, spricht viel für das Datum 19. bis 21. Juni 2020. Die Vorbereiten haben begonnen.

Das Deutsche Kinderhilfswerk war mit einem Kinderrechte-Spiel vertreten.
Als Überraschungsgast erschien am Sonntag der Regierende Bürgermeister Michael Müller, der direkt vom Open-Air-Klassik-Konzert der Staatsoper kam.

Judo-Legende Lothar Nest, der seit vielen Jahren beim Spielfest mit seiner Sportschule dabei ist, freute sich über das Foto mit den beiden Bürgermeistern Müller und Schöttler. Michael Müller griff beim Rundgang über das Spielfest gleich aktiv ins Geschehen beim Mini-Tischtennis ein. In der jetzigen, vom Vorsitzenden des Fördervereins MitSpielen e.V., Philipp Mengel, konzipierten Art, findet das Spielfest seit 2012 statt.

Philipp Mengel, Angelika Schöttler, Michael Müller und Ed Koch.



Begrüßung auf der ROCKTREFF-Bühne, die Moderatoren-Crew mit Michael Müller, Angelika Schöttler und Stefan Böltes. Alle konnten zufrieden sein mit der diesjährigen Veranstaltung, die wieder friedlich über die Bühne ging.


Hauptsponsoren: Ingo Malter von STADT UND LAND, Sven Regen vom PieReg Druckcenter Marienfelde, Angelika Schöttler, Andreas Schwager vom MitSpielen e.V., dem Kooperationspartner des Spielfestes mit Beate Bruker vom Jugendamt. In diesem Jahr standen die Kinderrechte, neben den vielen Spielangeboten, im Vordergrund.


Die PSD Bank Berlin-Brandenburg unterstützt seit vielen Jahren den ROCKTREFF und versorgt zusätzlich die Besucher während der Veranstaltung mit leckeren Müsliriegeln. Das erste Mal war diesmal auch AMAZON als Sponsor vertreten (LINK zur Scheckübergabe).

ROCKTREFF und Spielfest werden auch von einem breiten politischen Bündnis im Bezirk Tempelhof-Schöneberg unterstützt: So trafen sich, neben vielen anderen BVV-Mitgliedern, Reinhard Frede, Vorsitzender der FDP-Fraktion in der BVV, Matthias Steuckardt, CDU-Fraktions-Chef, BVV-Vorsteher und ROCKTREFF-Schirmherr Stefan Böltes, und Oliver Fey, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD. Auch Kulturstadträtin Jutta Kaddatz (CDU) besuchte die Veranstaltungen des Jugendamtes.


Das Kinder- und Jugendparlament aus Tempelhof-Schöneberg ist überall aktiv vertreten, natürlich auch auf dem Spielfest.

Danksagungen

…an die rund 80 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Rocktreffs und Spielfestes der gemeinnützigen Vereine CPYE e.V. Rock-Ini und MitSpielen e.V.

…an die Bands, die ohne Gage beim ROCKTREFF auftraten

  • • Devil’s’Musement
  • • TCAS
  • • South Grove
  • • Arsen
  • • Cyborg
  • • Tag X
  • • Elephant Bastard
  • • Grundhass
  • • Waldmeister ist retro!
  • • Chaos Commute
  • • Dead Phoenix
  • • Mrs Gort
  • • Fat Kahoona
  • • Blindfall
  • • Lautlos
  • • Empire of Giants

…den Presentern des Rocktreffs

  • • Jugendamt Tempelhof-Schöneberg
  • • CPYE e.V.
  • • STAR FM 87.9
  • • PSD Bank Berlin-Brandenburg
  • • Catering Company

…den Hauptsponsoren des ROCKTREFFs

  • • FACES Veranstaltungstechnik
  • • Marienpark Berlin
  • • PieReg Druckcenter Berlin
  • • nitz + nitz
  • • Amazon
  • • stilbrand Designwerkstatt

…den Sponsoren

  • • Radio Möller
  • • SWI Immobilien Berlin
  • • Riemer und Schultz Sanitär – Heizung
  • • Phrenetica Photography & Design
  • • bilstein Trucking
  • • BS Berlin Stapler
  • • GeWoSüd
  • • Vitasyn Care – Fritz Apotheke
  • • Popella Licht- und Tontechnik
  • • Unternehmerinitiative Tempelhofer Damm
  • • Optiker Hoppe
  • • ROCKSTAR Energy Drink
  • • mediateam
  • • Adam Hall Eventtechnik
  • • fjedn! Tragbares aus Berlin
  • • German Protect & Defense Service
  • • Vierlande Food Service
  • • Weingewölbe Berlin
  • • Regina Körper, Uwe Saager und Elke Kraft

…an die Sponsoren des Spielfestes

Presenter

  • • Möbel Höffner
  • • Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler
  • • Jugendamt Tempelhof-Schöneberg

Sponsoren

  • • STADT UND LAND
  • • Stromnetz Berlin GmbH
  • • PieReg Druckcenter Marienfelde
  • • Philipps Dienstleistungen – Strom
  • • Catering Company
  • • stilbrand Designwerkstatt
  • • Marienpark Berlin
  • • Amazon
  • • mediateam
  • • Unternehmerinitiative Tempelhofer Damm
  • • dm Drogeriemarkt Mariendorf

…den Teilnehmern des Spielfestes

  • • Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
  • • Jugendamt Tempelhof-Schöneberg
  • • check up und Jugendberufsagentur
  • • TSV Mariendorf 1897 Berlin e.V.
  • • Cabuwazi
  • • Danke Deutschland e.V.
  • • Imkerverein Lichtenrade e.V.
  • • FEZ Berlin – Ernährungsmobil
  • • Sportschule Lothar Nest
  • • DLRG Schöneberg
  • • Technisches Hilfswerk
  • • MitSpielen e.V.
  • • Hort der Rudolf-Hildebrand-Grundschule
  • • IKT Stadtindianer – Kita Tiponi
  • • Ehrenamtsbüro Tempelhof-Schöneberg
  • • Förderverein LortzingClub e.V.
  • • Förderverein Schätzelberg-Grundschule
  • • Polizeiabschnitt 44
  • • Unicef
  • • Bärlin Biker Crew
  • • TSV Marienfelde
  • • KiJum und Jugendfreizeithaus Bungalow
  • • Kindertagespflege Kolibri
  • • Kinderladen Marienkäfer
  • • Ev. Kindertagesstätte Mariendorf
  • • STADT UND LAND
  • • Michael Grass Burgbelagerung
  • • Amplifon Hörgeräte
  • • DM Drogeriemarkt Mariendorf

…sowie an die beiden großartigen Platzwarte Andreas Neumann und André Konietzny, alle anderen hilfreichen Unterstützer, den Rocktreff-Schirmherren Stefan Böltes und Petra Dittmeyer, Vorsitzende des Freundeskreis ROCKTREFF und Spielfest, und last not least an die neue Kollegin im Jugendamt, Beate Bruker, für ihre erste Veranstaltung.

Weitere Fotoeindrücke: Ein Rundgang über das Spielfest...Mit dabei die neue Veranstaltungskoordinatorin vom Jugendamt Beate Bruker (folgendes Foto re), Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (Mitte) und der STADT UND LAND-Geschäftsführer Ingo Malter.







Wolfgang Spranger (Mitte) half wieder tatkräftig, besonders beim Transport.

Matze Kraft ist als Platzleitung jederzeit ansprechbar: Alles im grünen Bericht!















Auch wichtig: Hinter dem Getränkestand u.a. Ecki Hohn und z.B. am ersten Dank Harald Dittmeyer.

Ein "Heimspiel" für Michael Müller...und dann ging es auf der Bühne weiter...



Fotos Thomas Moser (sofern nicht gesondert gekennzeichnet)

(ToM / Text teilweise übernommen/ergänzt/verändert von PaperPress/Ed Koch)


 

Tempelhof-Schöneberg gratuliert: "Happy Birthday - 70 Jahre Grundgesetz"

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg hatte am 6. Juni 2019 zu einer Geburtstagsfeier zum 70-jährige Bestehen des Grundgesetzes in den Goldenen Saal ins Rathaus Schöneberg eingeladen. Mehr als 70 Menschen waren in den Goldenen Saal des Rathauses Schöneberg gekommen zur Festveranstaltung „Happy Birthday – 70 Jahre Grundgesetz“.
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Am 23. Mai 2019 jährten sich die Verabschiedung und Verkündung des Grundgesetzes durch den Parlamentarischen Rat zum siebzigsten Mal. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg nahm dieses wichtige Ereignis zum Anlass für eine Würdigung der Verfassung unter besonderer Betrachtung des Artikels 3 „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“.

Mit diesem „Gleichheitsartikel“ werden alle Menschen vor Benachteiligung geschützt auf Grund des Geschlechts, der Abstammung, der Sprache, der Heimat oder Herkunft, des Glaubens, der religiösen oder politischen Anschauung und wegen einer Behinderung.

Die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler begrüßte die Gäste.In ihrer Begrüßungsrede verwies Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler auf die Entstehungsgeschichte des Grundgesetzes. Insbesondere der Artikel 3, mit seinem Gleichheitsgebot und Benachteiligungsverbot sei vor dem Hintergrund der Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung von Millionen von Menschen durch eine von der Bevölkerung gewählten menschenverachtenden nationalsozialistischen Diktatur entstanden.

Angelika Schöttler betonte weiterhin, dass das grundgesetzliche Benachteiligungsverbot noch nicht für alle Menschen gelte, die von Diskriminierung bedroht sind. Sie unterstütze darum die aktuellen Bestrebungen, auch Menschen auf Grund ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität grundgesetzlich vor Benachteiligung zu schützen.

In mehreren Talkrunden mit Gästen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft wurde die besondere Bedeutung dieses Artikels diskutiert und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet: „Wie verpflichtet der Artikel die Politik?“, „Welche Auswirkungen zeigen sich in der täglichen Praxis, z. B. in der Antidiskriminierungsarbeit?“, „Was fehlt bzw. wie kann der Artikel weiterentwickelt werden?“

Einige Eindrücke aus den Diskussionsrunden...




In insgesamt drei Diskussionsrunden tauschten sich gender- und queer-, migrations-, sowie behindertenpolitische Aktivist_innen mit Vertreter_innen der Bezirkspolitik und dem Publikum darüber aus, ob der Bezirk seinen grundgesetzlichen Verpflichtungen aus Artikel 3 genügend nachkomme.

Die Diskussionsleitung hatte Caroline Ausserer. Neben vielen fachkundigen Diskussionsteilnehmer_innen (siehe Auflistung der Talkrunden unten) war auch der Bezirksverordnetenvorsteher von Tempelhof-Schöneberg, Stefan Böltes, dabei.

Seit Jahren gibt es Überlegungen, den Schutz der sexuellen Identität ausdrücklich in Art. 3 Abs. 3 GG als verbotenes Diskriminierungsmerkmal aufzunehmen. Auch darüber wurde diskutiert. Zu dieser Frage auch am Ende des Berichtes eine Presseerklärung des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak (MdB).

Das Bezirksamt schreibt abschließend zur Veranstaltung: „Die Bilanz fiel unterschiedlich aus. Ergänzt durch Beiträge aus dem Publikum berichteten migrations- und behindertenpolitische Aktivist_innen von Diskriminierungserfahrungen und appellierten an die Vertreter_innen der Bezirkspolitik , ihre erkennbaren Bemühungen zu verstärken und erreichte Fortschritte aktiv zu schützen und weiter zu entwickeln. Anti-Diskriminierung und Gleichstellung würden noch zu häufig einseitig aus Behördensicht definiert und proklamiert. Das Bezirksamt sehe es als seine Aufgabe an, so Angelika Schöttler, Leitungskräfte und Mitarbeitende fortlaufend zu sensibilisieren für die Verpflichtung zur Gleichstellung und für aktiven Diskriminierungsschutz. Zudem gehe es aber auch darum, dass wir, also alle Mitbürger_innen vielfältige Lebensweisen und Diskriminierungssensibilität aktiv im Alltag leben und sichtbar machen.“


Am Rande der Veranstaltung wurden die „Diskussionsergebnisse“ in einer ganz besonderen gezeichneten Form präsentiert. Besonders positiv fiel aus, das die Veranstaltung barrierefrei war.


Es war eine Induktionsschleife installiert, ebenso übersetzten Gebärdensprachdolmetscherinnen und eine Wegeassistenz war anwesend.

Für den kulturellen Rahmen sorgte die Songwriterin und Sängerin Leona Heine, sowie mit einem stillen, aber umso kraftvolleren Lied (vom GRIPS-Theater/Linie 1) der Gebärdenchor der Evangelischen Gehörlosengemeinde Berlin.


Künstlerisches und bewegendes Highlight war die gemeinsame musikalische Darbietung eines Songs von Leona Heine mit dem Gebärdenchor der evangelischen Gehörlosengemeinde.



Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler im Fazit: „Das Grundgesetz wird lebendig durch solche Veranstaltungen. Wir brauchen häufiger den direkten Erfahrungsaustausch mit den Menschen, um deren Rechte es im Grundgesetz geht. Und wir brauchen den gemeinsamen übergreifenden Ansatz, der durch die Beauftragten des Bezirks hier sichtbar wurde. Alle vier hatten zusammen eingeladen.“

Auch in zahlreichen Kommentaren von Besucher_innen wurde betont, dass gerade der community-übergreifende Austausch als sehr wichtig angesehen wird und gerne fortgeführt werden kann.

Eine besondere und würdevoller Veranstaltung.

Thomas Moser(auch Fotos oben, sofern nicht extra gekennzeichnet) / BA T-S

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Feierlicher Abschluss der Veranstaltung im Goldenen Saal mit allen Talk-Gästen © BA Tempelhof-Schöneberg
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Begleitet wurde die Veranstaltung durch ein "Graphic Recording" © BA Tempelhof-Schöneberg

Talkrunde 1: „Wie verpflichtet Art. 3 GG die Bezirkspolitik?“

Bezirksvorsteher Stefan Böltes, Janis Hantke (Vorsitzende des BVV-Ausschusses für Frauen-, Queer- und Inklusionspolitik), Dr. Christine Rabe (Stellv. Vorsitzende des Landesfrauenrates Berlin), Dr. Marion Wilhelm (Vorsitzende des Beirates von und für Menschen mit Behinderung)

Talkrunde 2: „Welche Auswirkungen zeigen sich in der täglichen Praxis?“

Claudia Groth (Vorsitzende des Kinderpflegenetzwerks), Georgi Ivanov (Vorstandsmitglied von Amaro Foro e.V.), Tamara Siebenmorgen-Koch (Bürgerdeputierte im BVV-Ausschuss für Integration), Stephanie Wolfram (Leitung des Regenbogenfamilienzentrums)

Talkrunde 3: „Wie kann der Artikel weiterentwickelt werden?“

Nora Eckert (TransInterQueer e.V.), Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Jamile da Silva e Silva (Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.), Kava Spartak (Landesbeirat für Integration- und Migrationsfragen)

Anhang

Presseerklärung des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak (MdB).

Seit Jahren gibt es Überlegungen, den Schutz der sexuellen Identität ausdrücklich in Art. 3 Abs. 3 GG als verbotenes Diskriminierungsmerkmal aufzunehmen. Dadurch sollen Schwule und Lesben besser geschützt werden. Die Bundestagsfraktion der Grünen hat letzte Woche einen entsprechenden Antrag vorgelegt. Dazu erklärt Dr. Jan-Marco Luczak, stellvertretender rechtspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für Tempelhof-Schöneberg:

„In meiner ersten Rede im Bundestag vor zehn Jahren habe ich mich noch gegen eine solche Änderung der Verfassung ausgesprochen. Ich war damals der Meinung, dass dies nur Symbolpolitik sei und wir stattdessen besser konkrete Schritte gegen Diskriminierung unternehmen sollten. Heute sehe ich das anders. Jeden Tag werden in unserem Land Lesben, Schwule, Transsexuelle und Transgender angefeindet. Einfach nur, weil sie so sind wie sie sind. Auch nehmen homophobe Übergriffe leider zu. Deswegen brauchen wir jetzt ein klares Signal: Kein Mensch darf aufgrund seiner sexuellen Identität ausgegrenzt, verfolgt oder diskriminiert werden. Das Grundgesetz ist dafür der richtige Ort, es beinhaltet die für unsere Rechtsordnung prägenden Werte und Prinzipien. Der Schutz der sexuellen Identität sollte daher im Wortlaut zum Ausdruck kommen. Die Ergänzung des Gleichheitsartikels wäre ein klares Bekenntnis zu einer offenen und freiheitlichen Gesellschaft, in der LGBTIQ selbstverständlich dazugehören und ein Recht darauf haben, angst- und diskriminierungsfrei zu leben. Dieses Signal ist auch mit Blick auf diejenigen Menschen wichtig, die diese Selbstverständlichkeit aus ihrem kulturellen oder religiösen Hintergrund nicht akzeptieren wollen.“

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 3 
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.


 

Herzlichen Glückwunsch: Die ufaFabrik wurde 40!

Die Tempelhofer ufaFabrik, nördlich vom Teltowkanal gelegen, feierte ihren 40. Geburtstag. Und wie es sich für ein Internationales Kultur-Centrum gehört, wurde jede Menge Kultur zu den Feierlichkeiten geboten. Zum Geburtstag wurde ein ganz besonderes Festprogramm zusammengestellt.
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Aber die nächsten Monate haben es weiter in sich, denn im Rahmen dieses Jubiläum wird noch über einige Monate ein spannendes und unterhaltsames Programm geboten.
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So fing alles an... die ufaFabrik im Sommer 1979 (2 Fotos: ufaFabrik)
700ufaFabrik sommer 1979
Das ehemalige Gelände des Ufa-Filmkopierwerkes wurde am 9. Juni 1979, wie es damals hieß, friedlich „wieder in Betrieb“ genommen. Nicht alle in der Politik waren anfangs von der friedlichen Absicht überzeugt, als rund 100 gleichgesinnte Menschen alternative Lebensformen miteinander praktizieren wollten. Mittlerweile ist ein Sozialunternehmen entstanden, das für alle Menschen offen ist. Heute schmücken sich Politiker mit den Erfolgen der ufaFabrik. In den Jahren sind viele Sachen neu entstanden. Mit ökologischen Projekten, wie der Dachbegrünung und der dezentralen Energieversorgung, ist die ufaFabrik immer dabei, wenn es um neue Lebensformen geht.

Viele gratulieren und freuen sich über die Erfolgsgeschichte ufaFabrik. Die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg Angelika Schöttler dazu: „Was zuerst im ruhigen Tempelhof politisch ordentlich für Furore gesorgt und Ablehnung erfahren hat, hat sich durch viel Engagement zu einem der wichtigsten alternativen Projekte für ganz Berlin entwickelt. Mit viel Mut und einer ordentlichen Portion "wir wollen was schaffen!" wurde hier ein Traum verwirklicht. Ich gratuliere allen, die an diesem Traum über die Jahrzehnte mitgewirkt haben. Ökologisches Leben, das breite Kultur- und Sportangebot sowie die entstandenen Vernetzungen in die breite Nachbarschaft sind einzigartig. Happy Birthday ufaFabrik! Weiter so!“ Neben Angelika Schöttler waren vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg auch Stadtrat Oliver Schworck und Kulturstadträtin Jutta Kaddatz dabei.

Die Geburtstagsparty: Feiern bis es kracht!

Wie auch nicht anders zu erwarten war, ließ es die ufaFabrik und die gesamte ufaFabrik-Familie zum 40-igsten Jubiläum zu Pfingsten am 9. Juni 2019 in der OpenAir-Bühne in Tempelhof richtig krachen. Gefeiert wurde mit einem Unterhaltungsprogramm, dass auch das Leben der ufaFabrik widerspiegelt. Mit einem kurzweiligen Bühnenprogramm, das von Künstlern gestaltet wurde, die der ufaFabrik verbunden sind, war der laue Sommerabend ein perfekter Rahmen mit viel Power von Incredible Herrengedeck, spitz und treffend formulierte Arnulf Rating das Weltgeschehen,

Arnulf Rating

Terra Brasilis brachte den richtigen Schwung in die Feier  und weitere Überraschungsgäste begeisterten die vielen Gäste.
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Kultursenator Dr. Klaus Lederer (lks) und der Regierende Bürgermeister Michael Müller

Klaus Wowereit (ehemliger Reg. Bürgermeister) hat die ufaFabrik auch als Volksbildungsstadtrat begleitet.

Die vielen Ehrengäste...

...begrüßte der Frosch und die Gäste freuten sich...


Und zum Start wird die Samba-Gruppe Terra Brasilis herzlich begrüßt.






Als Festredner kamen der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller, der Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, und die Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin, Prof. Barbara John.


Micheal Müller und Juppy

Kultursenator Dr. Klaus Lederer

Prof. Barbara John

Michael Müller, der hier in Tempelhof ein Heimspiel hatte, überbrachte die frohe Botschaft, dass im Senat aktuell und gerne entschieden wurde, dass die ufaFabrik für weitere 50 Jahre einen Vertrag erhält. Damit wurde den Verantwortlichen in der ufaFabrik eine große Last genommen. Klaus Lederer ist sehr angetan von der Kulturstätte, die schon vor vielen Jahren mit nachhaltigen Leben Vorbild war und ist. Barbara John rundete die Glückwünsche in ihrer ganz eigenen Art treffend ab. Und die ufaFabrik lebt tagtäglich.






So konnte wunderbarer Oriental-Roses-Bauchtanz, beeindruckende Jonglage, die Breakdance-Crew „The Flying Steps“, kraftvolle Kampfkunst, Ton-Steine-Scherben-Power mit Nico und lebendige Samba-Trommel-Rhythmen von Terra Brasilis die Gäste verzaubern.

Durch den Abend führte charmant der Autor (auch von Juppys Biografie) und rbb-Moderator Daniel Gäsche (lks) und natürlich höchstselbst und sehr persönlich der Kulturimpresario und Mitgründungsmitglied Juppy. In einer kleinen Talkrunde wurden die Verantwortlichen der ersten Stunde und der Nachwuchs präsentiert, die gemeinsam die Geschicke des ganz besonderen Unternehmens leiten.

Der seit einige Zeit tätige Geschäftsführer Frido Hinde (2.v.lks), selbst in der ufaFabrik groß geworden, gehört dabei zur neuen Generation mit Verantwortung. Von der ersten Stunde dabei und immer aktiv ist Sigrid Niemer (lks), neben ganz vielen weiteren engagierten und kreativen Menschen.

Die wohl beste Botschaft des Abends war, dass die ufaFabrik über Generationen ein lebendiger Anlaufpunkt für viele Menschen bleiben wird.

Abschluss zur Jubiläumsfeier

Die ufaFabrik hat viel zu bieten
Das Kulturprogramm ist auch sonst einzigartig und hat besonders im Jubiläumsjahr etliche kulturelle Leckerbissen zu bieten. Viele Künstler treten hier gerne auf und können im Gästehaus übernachten.

Die hauseigene Sambagruppe Terra Brasilis, rund um Manni Spaniol, ist international bekannt. Der ufaCircus mit dem Kindercircus, wie auch der Kinderbauernhof, sind wichtige Institutionen der ufaFabrik geworden. Das Nachbarschaftszentrum NUSZ überzeugt mit stets neuen Initiativen und Aktivitäten. Renate Wilkening und Sigrid Zwicker, die beiden Geschäftsführerinnen, sorgen für ein lebendiges Nachbarschaftsangebot, dass schon längst nicht mehr nur auf das ufaFabrik-Gelände begrenzt ist. Angeschlossen sind der Haus- und Familienpflegedienst, mehrere Kitas und die Schulstation "Wunderinsel".

Das Café Ole ist der beliebte Mittelpunkt der ufaFabrik. Die hauseigene Bäckerei backt gesundes Brot und viele Leckereien. Der verführerische Duft wabert täglich über das rund 18.500 quadratmetergroße Grundstück.

Es ist bewundernswert, was die ufaFabrik in 40 Jahren erschaffen hat. Wir wünschen der ufaFabrik noch ein langes lebendiges Leben!

40 Jahre: Informationen zur Lebens- und Kulturoase ufaFabrik

Von 1921 bis Mitte der 70er Jahre wurden auf dem Gelände der UFA-Film Kopierwerke im Süden Berlins Träume auf Zelluloid gebannt. Danach lag das Areal brach und es gab Pläne, die geschichtsträchtigen Gebäude zu zerstören.

Eine Gruppe von jungen Enthusiasten sah hier die Chance, ihre Ideen von einem anderen, kollektiv und ökologisch geprägten Leben in die Tat umzusetzen und nahmen das 18.566 qm große Gelände im Juni 1979 friedlich „wieder in Betrieb“. Dies war der Start des selbstverwalteten Lebens- und Arbeitsprojekt, dem heutigen "Internationalen Kulturcentrum ufaFabrik Berlin".
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Der ufaCircus 1979 unterwegs (Foto ufaFabrik)
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Die wilden Kreative vom ufaCircus (Foto ufaFabrik)
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Manni, Juppy und Sigrd als Band im ufaCircus... wilde Zeiten (Foto ufaFabrik)

Ökopioniere bringen neues Leben in die alte Filmfabrik

Jahrzehntelang wurden auf dem Gelände der UFA-Film Kopierwerke im Süden Berlins Träume auf Zelluloid gebannt. Kurz vor dem geplanten Abriss der Gebäude begann 1979 "Das zweite Leben der ufa", bis heute ein europaweit einzigartiges Lebens- und Arbeitsprojekt, im Internationalen Kulturcentrum ufaFabrik Berlin.

Auf dem 18.566qm großen Gelände arbeiten circa 30 BewohnerInnen und über 200 MitarbeiterInnen unermüdlich daran, verschiedene gesellschaftliche Bereiche wie Wohnen, Arbeiten, Kulturevents, Kreativität und soziales Leben sinnbringend miteinander zu verknüpfen.

Neue und ungewöhnliche Ideen sind seither umgesetzt worden:

  • ökologische Pilotprojekte und energetische Gebäudesanierung,
  • innovative, partizipative Kulturkonzepte,
  • soziale Netzwerke für Menschen von 0 - 99, Familien- und Nachbarschaft.

Ort der Vielfalt und Begegnung

Die ufaFabrik ist ein Treffpunkt für friedliebende Menschen jeden Alters, aller Nationalitäten, Religionen und Berufe. Auf dem 18500qm großen Gelände gibt es mehrere Vereine, Initiativen und Betriebe, die gemeinsam an der Vision eines offenen, toleranten und vielfältigen Lebens miteinander wirken - vernetzt, nachhaltig, kreativ.

Internationales Kulturcentrum - hier werden junge, aktuelle Kunst und Kultur gefördert. Für Gastspiele, Festivals und hauseigene Produktionen, Comedy, Varieté, Tanz, Weltmusik, Kinderprogramme und Theater sind Künstler aus der ganzen Welt zu Gast. Zwei Theatersäle, mehrere Probestudios und die überdachte Sommerbühne stehen für Veranstaltungen zur Verfügung.

Café Olé - Täglich wandelt es sich vom morgendlichen familiären Frühstückscafé zur Nachtbar für Theatergäste. Im Sommer sitzen die Besucher entspannt im Gartencafé.

Gästehaus - Für Gruppen und Einzelreisenden stehen im Gästehaus zehn individuell gestaltete Zimmer zur Verfügung. Hier wohnt man ruhig und doch nah am Puls der Großstadt, die U-Bahn in direkter Nähe.

Terra Brasilis - Verschiedene Musiker und Artisten haben in der ufaFabrik ihr künstlerisches Zuhause, zum Beispiel die Sambaband Terra Brasilis.

Die Probestudios - bieten Trainingsräume für professionelle und Freizeit-Artisten. Es gibt ein regelmäßiges Workshopangebot vor allem für Tanz, Sport und Musik.

Kindercircusschule - Der aktivste Teil des ufaFabrikCircus fördert junge Talente. Teamgeist und Spaß am Üben und Trainieren stehen im Vordergrund.

NUSZ - Nachbarschaftszentrum - hier findet man Unterstützung in sozialen, gesundheitlichen und familiären Fragen und findet ein breites Freizeitangebot. Angeschlossen sind ein Haus- und Familienpflegedienst, mehrere Kitas und die Schulstation "Wunderinsel". Mit dazu gehört der pädagogisch betreuten Kinderbauernhof auf dem Gelände.

Biobäckerei und Laden - 35 Jahre lange produzierte die hauseigene ufaBäckerei Brot, Kuchen und Feingebäck und verkaufte sie im Bioladen und auf Wochenmärkten. Seit Herbst 2013 betreibt die LPG diese Produktions- und Verkaufsstelle.

Nachhaltige Projekte
von der Dachbegrünung bis zur dezentralen Energieversorgung erhalten die grüne Oase in der Großstadt. Interessenten können die Anlagen, die der Verein ufaFabrik Berlin betreibt, besichtigen.

Lebensgemeinschaft
Seit 1979 wohnt auf dem Gelände der ufaFabrik eine Gruppe von Menschen, die fast alle in den unterschiedlichen Einrichtungen arbeiten und die zukünftige Entwicklung des ganzheitlichen Projektes bestimmen.

Fotos Thomas Moser; sofern nicht extra gekennzeichnet: historische Fotos von der ufaFabrik

LINK zur ufaFabrik: https://www.ufafabrik.de/de


Ein Bericht zum 35-igsten Jubiläum: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/533-geburtstag-der-ufa-fabrik

Bericht zum 40-igsten von PaperPress.... mit den Anfängen:
paperpress ufafabrik40 1


 

Treffen mit dem NaturRanger: Regionale Umweltarbeit in den Mittelpunkt stellen!

7. Juni 2019 Der spontan verabredete Treffpunkt liegt diesmal im Landschaftspark Marienfelde, zwischen Freizeitpark Marienfelde, Industriegebiet und dem Baumarkt „BAUHAUS“ am Nahmitzer Damm: Ein Stück umzäunte ursprüngliche Natur, die den Insekten und Pflanzen einen geschützten Raum schenkt und die Vielfalt damit fördert. Der NaturRanger Björn Lindner dazu: „Wir können nicht alles durch die Honigbiene kompensieren, wir müssen auch was für die Wildbienen tun! Es soll hier so störungsarm wie möglich sein.“ Auf dieser Streuobstwiese sollen später Baumpatenschaften angeboten werden. Björn Lindner weiß von Vögeln (z.B. Goldammer, Neuntöter) zu berichten, die hier als Bodenbrütern heimisch sind. „BAUHAUS“, denen diese Fläche gehört, fördert die Arbeit rund um diesen Lebensraum mit tatkräftiger Unterstützung und notwendigen Materialien. Genau dies ist auch die kieznahe Vernetzung, auf die man in der Naturwacht Berlin so dringend angewiesen ist. Und ein Thema liegt Björn Lindner heute besonders am Herzen: „Die künftige Arbeit muss sich neu fokussieren!“

Natur im Kleinen...

Regionalität ist Trumpf: „Back to the Roots“ oder auf Deutsch „Zurück zu den Wurzeln“
… weniger ist mehr…
Der NaturRanger Björn Lindner, von Beginn an der Motor im Naturpark, wurde zum Vorstandsvorsitzenden im Verein „Naturwacht Berlin e.V.“ gewählt. Aus personellen und inhaltlichen Gründen muss sich die Arbeit bei der Naturwacht Berlin fokussieren und neu aufstellen, erläutert Björn Lindner: „Weniger ist mehr!“ Björn Lindner betont, dass die Arbeit in der Hauptsache jetzt auf den Bezirk Tempelhof-Schöneberg begrenzt werden wird. Björn Lindner kann und will nicht mehr jede Erwartung erfüllen: „Ich bin ein Ranger! Wir haben hier genug zu tun.“ Björn Lindner will konkret anpacken, nicht lamentieren und sich nicht in bürokratischen Koordinierungsarbeiten verstricken: „Wir können über Natur- und Umweltbildung nur reden, wenn wir auch noch die Lebensräume vor Ort haben! Sonst wird es eine Bilderbuchgeschichte.“ Und dafür ist Lindner nicht angetreten. Björn Lindner, der mit seinen engagierten Leuten auch in der Marienfelder Feldmark, im Freizeitpark Marienfelde und im Lichtenrader Biotop arbeitet, ist die enge Anbindung und Zusammenarbeit mit dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg sehr wichtig: „Ich finde Regionalität mit dem Bezirk und mit den unmittelbaren Nachbarn (benachbarte Bezirke und Landkreise) sehr wichtig und will unbedingt diese Arbeit stärken!“ Er denkt dabei natürlich besonders an die Marienfelder Naturschutzstation und die Verbindung zu Anwohnern: „Die Anfragen aus dem entfernten Umland oder aus entfernten Bezirken werden nicht mehr bedient werden können.“ Björn Lindner sieht auch die eigene Verantwortlichkeit der anderen Bezirke. Als einziger NaturRanger in Berlin kann Lindner nicht mehr alle Wünsche erfüllen. „Ich muss dann auch mal Nein sagen, so Leid es mir auch tut.“ Die für 2019 festgelegten Verbindlichkeiten und Vereinbarungen werden jedoch erfüllt. Die JuniorRanger und die beliebte „Grüne Schule“ in der Ferien werden künftig auch besonders den regionalen Bezug stärken: „Wir sind Praktiker, wir zeigen und erklären den Menschen gerne die Natur!“

Störungsempfindliche Arten benötigen besonderen Schutz
Dazu passend ist eine aktuelle Pressemitteilung „Feldlerche und Feldhase sind zurück in der Marienfelder Feldmark“ des Umwelt- und Naturschutzamtes vom 7. Juni 2019:  

„Beobachtungen des NaturRanger Björn Lindner bestätigen, dass in der Marienfelder Feldmark am Schichauweg wieder Feldhasen und Feldlerchen vorkommen. Feldhase und Feldlerche gelten aufgrund des Wegfalls geeigneter Lebensräume als in ihrem Bestand gefährdet. Feldlerchen unterliegen dem besonderen Artenschutz.
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So bitte nicht: Der Lebensraum Feld ist für Mensch und Hund Tabu... Bitte Wege benutzen und Hund anleinen! Dies ist Liebe zur Umwelt und grenzt die Tierliebe nicht ein!
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Die Marienfelder Feldmark bietet aufgrund ihrer strukturreichen landwirtschaftlichen Nutzung beiden Arten einen natürlichen Lebensraum. Beide Arten gelten als sehr störungsempfindlich. Um die Wiederbesiedelung zu unterstützen, wurden daher Teilflächen der Feldmark durch Steckgatter gesperrt bzw. als Schutzbereiche besonders markiert. Zusätzlich wurden Blühstreifen und artenreiche Frischwiesen angelegt.

Das Umwelt- und Naturschutzamt bittet darum, die Lebensräume der seltenen und geschützten Tiere zu respektieren und Störungen zu vermeiden. Bitte betreten Sie die ausgewiesenen Schutzflächen nicht. Hunde sind in der gesamten Feldmark an der Leine zu führen.“

Allgemeine Hintergrundinformationen rund um das Naturidyll: Ein HotSpot der Natur… oder Natur einfach zum Anfassen!

Hier kann man Natur erfühlen, riechen, anschauen, erleben…
Der Besuch der Naturschutzstation und vom Naturpark in Marienfelde sind ein Ausflug in eine ganz besondere Natur und fast so etwas wie Urlaub auf dem Land: Eine grüne Oase für Körper und Geist! Hier wird auch ein wichtiger Bildungsauftrag ganz anschaulich umgesetzt, indem den Kindern die Natur ganz praktisch vermittelt wird. Von April bis Oktober lohnt sich ein Besuch auf der Naturschutzstation, denn dort gibt es immer etwas zu Lernen, zum Staunen, zum Wohlfühlen und Entspannen.

In der Naturschutzstation haben sich viele Dinge getan. Viel wurde sehr liebevoll neu errichtet. Wer die Station kennt, wird beim erneuten Besuch von den beeindruckenden Veränderungen begeistert sein.

Ein Höhepunkt dabei ist das neue Schmetterlingshaus.

Der Freizeitpark Marienfelde, ein ehemaliger Müllberg, und die Naturschutzstation der Naturwacht Berlin in Marienfelde ist immer wieder ein Ausflug wert. Der Landschaftspark Marienfelde stellt ein HotSpot biologischer Vielfalt im Süden Berlins dar. Der  NaturschutzPark war von 1950 – 1980 die Hausmülldeponie für Marienfelde. Auf der rund 40 ha großen Fläche wurden ca. 4,4 Mio. m³ Abfälle abgelagert, dann erfolgte die zehnjährige Umgestaltung in einen Freizeitpark. Nach einer kompletten Schließung von 2001 bis 2005 und der Errichtung eines neuen Gassicherungssystems, entwickelte sich der extensiv gepflegte NaturschutzPark ein vielfältiger Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten – ein biologisches Juwel im Süden Berlins.
Die Naturschutzstation präsentiert sich mit den grünen Klassenzimmern, in denen sich alles um unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt, Landwirtschaft und das Thema Müll dreht. Die Projekte „Auf der Kippe“ (Stiftung Naturschutz) zum Thema Müllverwertung, -vermeidung und -recycling und „Vom Acker auf den Tisch“ (Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz) zum Thema Landwirtschaft werden präsentiert. Der sehr interessante Lehrbienenstand des Imkervereins Lichtenrade stellt eine gute fachliche Aufwertung des Bildungsangebotes dar. Die BSR informiert mit „Trenntstadt Berlin“ über Mülltrennung.

Besonders im Bezirk verortete Schulen und Kitas sind herzlich willkommen. Es kann eine Natur- und Müllrallye absolviert werden oder die Erlebnisstationen auf der Naturschutzstation unterstützen die Projektarbeit. Beim Unterricht in der Natur können lebendig und anschaulich Umwelthemen betrachtet werden. Bestandteil der landschaftspflegerischen Tätigkeiten der Naturwacht sind die Pflege und Renaturierung von Gewässern, die Anlage von Kleinstlebensräumen für trockenheitsliebende Arten, die Anlage und Pflege von Schichtholzhecken als artenreiche Lebensräume und die Errichtung von Lebensräumen für Zauneidechsen. Diese kleine heimische Eidechse ist, neben der Knoblauchkröte und dem Moorfrosch, eine der drei Biodiversitätsarten im Naturschutzpark Marienfelde.
Es gibt viele wichtige örtliche und überörtliche Partner der Naturschutzstation und der Naturwacht Berlin. Besondere Unterstützter sind die Stiftung Naturschutz Berlin, die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz, die Wohnungsbaugesellschaft „degewo“, das UnternehmerNetzwerk Motzener Straße und von der BSR „Trennstadt Berlin.“
Einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Naturherrlichkeiten in Marienfelde hat NaturRanger Björn Lindner, der mit viel Liebe mit tatkräftiger Unterstützung einiger Helferinnen und Helfer und jeder Menge Idealismus dieses kleine Naturwunder geschaffen hat.

Thomas Moser (auch alle Fotos)

https://www.naturwachtberlin.de/


 

Verleihung der Verdienstmedaillen und des Förderpreises von Tempelhof-Schöneberg 2019
Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg hat am 17.5.2019 im feierlichen Rahmen acht Verdienstmedaillen und einen Förderpreis für herausragendes bürgerschaftliches Engagement in unserem Bezirk verliehen. Im Beisein von 80 Gästen wurden Ehrenamtliche mit den höchsten Auszeichnungen des Bezirks für ihr langjähriges Engagement gewürdigt.
„Es ist mir eine große Freude, engagierte Bürger_innen für ihre Verdienste in den unterschiedlichsten Engagementfeldern auszeichnen zu dürfen und ihnen für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit zu danken. Die Engagierten bereichern mit ihrem Ehrenamt den Kiez, zeigen Solidarität und sind sichtbares Zeichen des Miteinanders in der Gesellschaft“ betonte die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler anlässlich der Verleihung.
217 Verleihung Verdienstmedaillen und Foerderpreis von Tempelhof Schoeneberg
Bild: Gruppenfoto der mit Verdienstmedaillen und des Förderpreises von Tempelhof-Schöneberg Ausgezeichneten © Pressestelle des Bezirksamtes von Tempelhof-Schöneberg
Verliehen wurden die Verdienstmedaillen 2019 an:
Bärbel Koop
Bereits seit über 20 Jahren engagiert sich Frau Bärbel Koop in der Kleiderstube in Schöneberg. Im Jahr 2005 übernahm Frau Koop die Leitung des Sozialtreffpunkt Luises Kleider-Café. Sie engagiert sich dabei mehrmals die Woche zusammen mit einem Team von fünf bis sieben Helfer_innen. Dort nehmen sie hochwertige Kleidung aus zweiter Hand an, bereiten diese wieder auf und geben sie gegen geringe Spenden (an Bedürftige kostenfrei) weiter. Auch für die jüngeren Bedürftigen öffnet Frau Koop Ihre Kleiderbörse gerne mal am Wochenende, außerhalb der regulären Öffnungszeiten. Frau Koop sorgt mit Ihrem Engagement für eine angenehme Atmosphäre in der Kleiderkammer.
Karl-Heinz Heidemüller
Herr Heidemüller engagiert sich seit über 40 Jahren für die Belange von Behinderten im Bezirk und ist ein wichtiger Teil der Vereinsarbeit von Cocas e.V. geworden. Durch sein Engagement in den letzten Jahren konnte der Verein die Inklusion von Menschen mit Einschränkungen im Bezirk fördern. Herr Heidemüller kümmert sich beispielsweise um die Gruppenreisen des Vereins, welche für alle Vereinsmitglieder einen sehr großen Stellenwert haben. Seit 2012 ist er ehrenamtlich tätiger Geschäftsführer bei Cocas e.V. und einer von drei Kassenprüfern. Darüber hinaus beantragt und verwaltet er die Vereinsmittel und organisiert und leitet die jährlichen Mitgliederversammlungen des Vereins.
Doris Gläsing
Bereits seit über 10 Jahren ist Frau Gläsing ehrenamtlich für die Seniorenarbeit im Bezirk aktiv. Unter anderem ist sie in der Seniorenfreizeitstätte Mireille Mathieu sehr engagiert. Sie hilft insbesondere beim Vor- und Nachbereiten von Veranstaltungen und betreut die Gäste. Frau Gläsing unterstützt aktiv mit viel Engagement und Freude das Ehrenamtsbüro bei den zahlreichen Annerkennungsveranstaltungen im Bezirk.
Elisabeth Korte-Hirschfeld
Seit über 20 Jahren engagiert sich Frau Korte-Hirschfeld in Tempelhof-Schöneberg für die Belange der Sportvereine. Frau Elisabeth Korte-Hirschfeld begann ihr ehrenamtliches Engagement bereits Anfang der 1990er –Jahre als Betreuerin einer Fußball-Mannschaft beim BFC Germania 1888. Auch an der Gründung der Arbeitsgemeinschaft Tempelhofer Sportvereine e.V. war sie maßgeblich beteiligt und war fortan Vorsitzende des Vereins. Ab dem Jahr 2001 übernahm Frau Korte-Hirschfeld dann den Vorsitz des Bezirkssportbundes Tempelhof-Schöneberg. Als Sprecherin aller Berliner Bezirkssportbünde tritt Sie auch für die Belange kleinerer Vereine ein.
Anita Kümmel
Frau Anita Kümmel ist seit 1996 Mitglied und ehrenamtliche Helferin des Bezirksverbandes Tempelhof des Unionshilfswerk, Landesverbandes Berlin e.V.
Kurz nach Beginn der Mitgliedschaft übernahm sie die Tätigkeit der Schatzmeisterin.
Sie organisiert regelmäßig Veranstaltungen für ihre Mitglieder und Gäste, sowie Spielenachmittage und gemütliche Kaffee- und Kuchennachmittage in der Seniorenfreizeitstätte „Rudolf-Wissell-Haus“ in Mariendorf.
Außerdem setzt sie sich insgesamt in vorbildlicher Weise für das Gemeinwohl und menschliches Miteinander in der Gesellschaft ein. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur aktiven Lebensgestaltung vieler älterer Menschen.
Thomas Feller
Seit 20 Jahren engagiert sich Thomas Feller bei der Berliner Aids-Hilfe e.V. Er begann sein Ehrenamt im Bereich der Selbsthilfe und engagierte sich zunächst im „Café PositHIV“ in Schöneberg (erste Begegnungsort für HIV- positive Menschen). Mit seinen herausragenden Sozialrechtskenntnissen beriet er Menschen vom Wohngeldantrag bis zur Antragsstellung auf Schwerbehinderung.
Mit dem Umzug der Berliner Aids-Hilfe in die Kurfürstenstraße in Berlin Schöneberg fusionierte das Café PositHIV mit den Frühstücks Angeboten der Berliner Aids-Hilfe zum Café „Ulrichs“. Auch hier engagierte er sich und beriet Menschen zu sozialrechtlichen Fragestellungen.
Als Berater schuf er eine Atmosphäre, in der die Menschen angstfrei über ihre Ängste, ihre Erkrankung, ihre Sorgen und Nöte sprechen konnten.
Margarete Wegner
Frau Margarete Wegner ist mehr als 25 Jahre Mitglied im ADFC und davon seit vielen Jahren aktives Mitglied in der Stadtteilgruppe Tempelhof. Dort kümmert sie sich um die Organisation und Leitung von Kieztouren und Öffentlichkeitsarbeit.
Im Jahr 2005 erhielt sie ein Angebot in der Kirchengemeinde Marienfelde und war maßgeblich an der Eröffnung der Ausgabestelle von LAIB und SEELE beteiligt. Sie verteilte Flyer und verfasste Artikel für den Gemeindereport der Evangelischen Kirchengemeinde Marienfelde. Ab 2007 übernahm Frau Wegner die Leitung der wöchentlichen Ausgabe.
2017 organisierte sie ein Begegnungstreffen im Dorothee-Sölle-Haus der ev. Kirchengemeinde Marienfelde mit „alten“ und „neuen“ Nachbarn, wo sich Menschen vorstellten, die haupt- und ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig sind, sowie Geflüchtete, die ihre Geschichte erzählen wollen. Aus diesem Begegnungstreffen entstand 2018 die Idee, zusammen mit geflüchteten Menschen zu kochen, um so die jeweiligen Kulturen besser kennenzulernen.
Eckhardt Mechow
Herr Eckhardt Mechow ist seit neun Jahren ehrenamtlich in der Tagespflege auf der Schöneberger Insel des Nachbarschaftsheimes Schöneberg Pflegerische Dienste gGmbH tätig. Seitdem unterstützt er das Team der Tagespflege bei der Betreuung der Gäste. Zunächst führte er gelegentliche Vorleserunden durch. Mit der Zeit brachte er sich immer weiter ein, sodass er nun kleine Erledigungen für die Gäste übernimmt, die keine Angehörigen haben. Herr Mechow übernimmt die Einkäufe und hat auch sonst immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Bewohner. Auch bei den Arztterminen ist er für die Bewohner eine große Stütze und begleitet sie regelmäßig. Weiterhin unterstützt er den Besucher_innenbeirat beim Schreiben des Sitzungsprotokolls und in beratender Funktion.
Den Förderpreis von Tempelhof-Schöneberg erhielt der Straßenchor Berlin:
Der Straßenchor Berlin erfüllt in jeder Hinsicht die Richtlinien zur Vergabe des Förderpreises. Im Sommer 2009 stellte Chorleiter Stefan Schmidt einen Chor aus Obdachlosen, Drogensüchtigen, Bedürftigen, Unterstützern und Menschen, die einfach singen wollten, zusammen.
Der Chor sollte in wenigen Wochen den Sprung von der Straße auf die Bühne schaffen.
Am 15.12.2009 geschah das Wunder und der Straßenchor absolvierte das Abschlusskonzert in der UDK-Berlin mit stehenden Ovationen.
Seit Herbst 2010 probt der Straßenchor regelmäßig in dem großen Saal der Evangelischen Zwölf Apostel Gemeinde in Berlin. Die Arbeit des Straßenchores hat eine besondere Bedeutung für den Kiez, es ist ein deutliches Zeichen der Solidarität und der Mitmenschlichkeit und verdient höchste Anerkennung mit der Vergabe des Förderpreises.


 

Ohne Moos nichts los… oder: Auch die größten ehrenamtlichen Aktivitäten benötigen teilweise finanzielle Unterstützung. So auch in Tempelhof-Schöneberg das Bezirks-Rockfestival ROCKTREFF und das jährliche DAS SPIELFEST in Berlin-Mariendorf.
Plakat mit Foto Sponsorenfruestueck Rocktreff Spielfest 2019


Am 23. Mai 2019, wenige Wochen vor den beiden großen Veranstaltungen des Jugendamtes, bedankten sich die Veranstalter bei Sponsoren und Spendern mit einem kräftigen Frühstück. Diese schöne Tradition fand wieder an der Stätte statt, die schon seit einiger Zeit den passenden Rahmen bot. Im Marienpark in Mariendorf, am ehemaligen Gelände der GASAG, fand das Frühstück bei BrewDog, vormals Stone Brewing, statt. Der neue Betreiber BrewDog hat jedoch für die Öffentlichkeit noch nicht geöffnet. Man kann gespannt sein!

Neben zahlreichen Sponsoren und ehrenamtlichen Organisatoren nahmen auch der BVV-Vorsteher Stefan Böltes, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Jugendstadtrat Oliver Schworck und die Vorsitzende des Freundeskreises Rocktreff und Spielfest, Petra Dittmeyer, teil.

Beate Bruker, die die Veranstaltungsleitung für Rocktreff und Spielfest des Jugendamtes hat, eröffnete das lockere Beisammensein. In kurzen Statements wurde besonders den Sponsoren gedankt, ohne denen eine solche große Veranstaltung trotz viel Ehrenamtlichkeit nicht gestemmt werden kann.

Für den Veranstaltungsträger CPYE e.V. dankte der Vorsitzende Dominik Ziebarth.


„Das Jugendamt übernimmt die Basisfinanzierung der Veranstaltungen“, erläutert Oliver Schworck. „Für den größeren Teil der Kosten brauchen wir aber Spender und Sponsoren.“


Der BVV-Vorsteher und Schirmherr vom Rocktreff Stefan Böltes wies darauf hin, dass der Rocktreff diesmal ungewöhnlich früh an den Start geht. Er ist auch von dem großen Engagement der Ehrenamtlichen angetan und freut sich, dass die Veranstaltungen ohne Eintritt gestemmt werden. Abschließend wünscht der musikbegeisterte Politiker: „Long Live Rock!“

Natürlich durfte Petra Dittmeyer nicht fehlen, die seit vielen Jahren die Veranstaltungen begleitete. Die Vorsitzende des Freundeskreises Rocktreff und Spielfest war vor Stefan Böltes BVV-Vorsteherin und in dieser Funktion auch Schirmherrin vom Rocktreff: „Der Rocktreff und das Spielfest sind die größten Veranstaltungen dieser Art im Bezirk mit einer Ausstrahlung über den Bezirk Tempelhof-Schöneberg hinaus.“

Sie sprach die stetig steigenden Besucherzahlen und die hohe Qualität der Veranstaltungen an. Sie drückte ihren Dank besonders in Richtung Ehrenamtliche und Sponsoren aus. Petra Dittmeyer weiter: „Ich kann mir ein Urteil erlauben, denn seit der Bezirksfusion 2001 bin ich ständige Begleiterin der Veranstaltungen in unterschiedlichen Funktionen.“

Die Schirmherrin und Präsentatorin vom Spielfest, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, drückte ebenfalls ihren Dank an 30 Vereinen und Gruppen aus, die das Angebot beim Spielfest wieder bereichern werden: „Der informative Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf den Kinderrechten, die natürlich spielerisch präsentiert werden.“ Dabei verwies sie auf eine kleine Kinderbühne, die erstmals das Programm bereichern wird. In diesem Zusammenhang dankt sie UNICEF, dem Kinder- und Jugendparlament des Bezirks und für die Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk. Schöttler bedankte sich auch bei Ed Koch, der in vielen Jahren als Veranstaltungsleiter der ruhende Pol und der Motor beim Rocktreff und beim Spielfest war.

Jugendamtsleiter Rainer Schwarz neben Angelika Schöttler
Im Rahmen des Sponsorenfrühstücks, das ebenfalls Jugendamtsleiter Rainer Schwarz besuchte, wurden Kontakte geknüpft und aufgefrischt.

Auch das traditionelle Gruppenfoto durfte nicht fehlen.

Und nun kann es losgehen: ROCKTREFF startet bereits am 14. Juni 2019. Bis zum 16. Juni spielen an drei Tagen 16 Band bei freiem Eintritt ohne Gage live im Stadion vom Volkspark Mariendorf. Am 15. und 16. Juni findet an gleicher Stelle, von der Uhrzeit in der Regel versetzt, DAS SPIELFEST für die ganze Familie statt. Besonders sind die Programmhefte empfohlen, die neben der Vielfältigkeit der Angebote auch die Sponsoren würdigt.

Auf los geht los: Es ist Rock-Time und Spielzeit in Mariendorf!

Thomas Moser (auch alle Fotos)

rocktreff Plakat2019

spielfestplakat2019
Weitere Fotoimpressionen:


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Andie Kraft zeigt, was man beim Rocktreff trägt ;-)


 

Rocktreff und Spielfest leben vom Ehrenamt. Jedoch ohne finanzielle Unterstützung von Sponsoren würde den beliebten bezirklichen Veranstaltungen der notwendige finanzielle Boden entzogen werden. Darum ist die Veranstaltungsleiterin vom Jugendamt Beate Bruker begeistert, dass „Amazon-logistics Berlin“ als neuer Sponsor gewonnen werden konnte. Die symbolische Scheckübergabe erfolgte im Rahmen einer kleinen Führung durch den Mariendorfer Logistikstandort.

Der Scheck über 3.000 Euro wurde vom Amazon-Standortleiter Christian Ortmann an Manfred Schulz, Leiter der Jugendförderung im Jugendamt, und an Marco Herrmann und Dominik Ziebarth vom gemeinnützigen Verein CPYE, der auch Träger der Veranstaltung ist, übergeben. Mit dabei war Beate Bruker vom Jugendamt, die den Dank des Jugendstadtrates Oliver Schworck überbrachte.
amazon Spende rocktreff Spielfest 2019 4
Foto: v.l.n.r.: Christian Ortmann, Standortleiter Amazon Mariendorf, Manfred Schulz, Leiter der Jugendförderung Tempelhof-Schöneberg, Marco Herrmann, Geschäftsführer des CPYE e.V., Dominik Ziebarth, CPYE-Vorstand, Beate Bruker, Sponsoringbeauftragte des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg... alle mit Sicherheitsschuhen...

Eine Tradition im Bezirk: Rocktreff und Spielfest
Es sind Veranstaltungen mit einer bezirklichen Tradition in Tempelhof-Schöneberg. Seit 1984 finden das Spielfest für Kinder und der Rocktreff für Jugendliche statt. Für Jugendstadtrat Oliver Schworck sind Spielfest und Rocktreff ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Angebots für Kinder und Jugendliche: „Die Veranstaltungen sollen für alle zugänglich sein.“ Deshalb ist der Eintritt frei. Die Künstler treten ohne Gage auf und Helfer arbeiten ehrenamtlich.

„Das Jugendamt übernimmt die Basisfinanzierung der Veranstaltungen“, erläutert Oliver Schworck. „Für den größeren Teil der Kosten brauchen wir aber Spender und Sponsoren.“ – Amazon ist einer davon. „Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr Amazon als neuen Spender begrüßen dürfen“, sagt Bernd Puhlmann, Vorstandsvorsitzender von CPYE: „Die Mittel für die Veranstaltungen aufzutreiben, ist jedes Jahr eine Herausforderung. Umso mehr freuen wir uns über neue Unterstützer wie Amazon.“

Ein neuer Nachbar und Sponsor: Amazon in Mariendorf
Am 11. Juli 2018 ging das Amazon Verteilzentrum in Berlin Tempelhof in Betrieb.

Von hier aus beliefert Amazon Logistik über Lieferpartner mehrere Postleitzahlenbereiche im Süden Berlins und im südlichen Umland, auch für Same-Day Bestellungen. Der Standort ist kein Lager oder Zwischenpuffer, sondern ein Verteilzentrum. Hier kommen die Pakete unter anderem aus den europäischen Amazon Logistikzentren an, werden entladen, auf die Zustellfahrzeuge sortiert und schließlich an die Kunden in Berlin ausgeliefert. Die Verteilung erfolgt mithilfe einer eigenen Amazon Routenplanung.

Beate Bruker und...

Manfred Schulz hören aufmerksam den Ausführungen des Standortleiters zu.

Amazon-Standortleiter Christian Ortmann: “Rund 200 Mitarbeiter arbeiten in unserem Verteilzentrum. Viele kommen aus Tempelhof-Schöneberg und den angrenzenden Bezirken“, sagt Standortleiter Christian Ortmann. Das bildet auch den Ansatz für das lokale Engagement: „Wir sind nun ein Teil von Tempelhof-Schöneberg und wir möchten ein guter Nachbar sein.“

Bei der Betriebsführung, die gegen am 23. Mai 2019 Mittag stattfand, war die Ruhe in der großen Logistikhalle erstaunlich. Standortleiter Christian Ortmann berichtet von den Arbeitsabläufen im Standort: „Hier wird sehr viel mit der Hand gearbeitet.“ In drei Schichten wird an sechs Tagen gearbeitet. Besonders viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Nachschicht in der Halle, denn die gepackten Pakete kommen dann von den großen Lagern zur Verteilung nach Mariendorf. Ein zweiter Standort in Berlin ist in Tegel.

Der Handscanner erleichtert die Arbeit beim Paketsortieren...


Und alle Besucher werden vorher kontrolliert, begleitet und erfasst...

Herzlich willkommen beim Spielfest und beim Rocktreff
Wenn am Wochenende des 15. und 16. Juni die rund 4.000 täglichen Besucher die Spielgründe im Volkspark Mariendorf verlassen haben dürften, ist Open Air Stimmung angesagt. Rund 15.000 Besucher und 16 Bands werden für den Rocktreff (14. bis 16. Juni 2019) erwartet. Tempelhofs Jugend feiert dann den Sommer bei rockigen Klängen. ToM

Alle Fotos Thomas Moser


 

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