Hören, sehen, riechen und schmecken: All dies ist bei dem jährlichen Klassikvergnügen mit dem krönenden Feuerwerk im Britzer Garten vereint.


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Hören konnte man am 25. August 2018 zum 20. Jubiläum die „Philharmonie Leipzig“, Gesangs-Solisten vom Feinsten und als Besonderheit drei Chöre mit einer begeisternden Stimmlichkeit. Eine wahrlich gelungene Veranstaltungsreihe, die diesmal dem Ganzen doch noch eine Krone aufsetzten konnte. Und dazu trugen besonders die Chöre bei.
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Unter dem Motto „La Luna – Sonne, Mond und Sterne“ wurde ein im besten Sinne des Wortes äußerst populäres Programm mit viel Kraft und Harmonie präsentiert. Perfekt für einen Abend, der temperaturtechnisch bereits den Herbst einläutete. Insgesamt rund 150 Musikerinnen und Musiker präsentierten das Jubiläumskonzert.


Die Stimmung im Publikum war fröhlich ausgelassen, wie üblich war der Picknick-Tisch auf den Wiesenplätzen reichlich gedeckt und die Erwartung auf das Feuerwerk waren wieder groß. Um es vorweg zu sagen, die Erwartungen an die Feuerblumen wurden vom „Potsdamer Feuerwerk“ voll und ganz erfüllt.

Wegen der wochenlangen Trockenheit konnten verschiedene Feuerwerke in der Stadt nicht durchgeführt werden. Im Britzer Garten sah dies anders aus, zumal die Grünanlagen und der Rasen regelmäßig gegossen und gesprengt werden.

Das atemberaubende Feuerwerk, das den Himmel in ein leuchtendes Farbenmeer tauchte, war wieder der Höhepunkt des Konzertabends und wurde traditionell live von Händels Feuerwerksmusik untermalt.

Das musikalische „Mondprogramm“ umfasste den Sommernachtstraum, Madame Butterfly, die lustigen Weiber von Windsor und natürlich Frau Luna. Aber auch die Kleine Nachtmusik und andere Ohrwürmer von Mozart, Dvorak, Verdi und anderen bekannten Komponisten durften nicht fehlen. Der Chor erfüllte gesanglich den Wunsch der Veranstalter nach dem Motto des Abends „La Luna“, denn der Mond war tatsächlich aufgegangen und schien prächtig. Etwas ganz Besonderes war der Bolero von Ravel, der den musikalischen Höhepunkt darstellte.

Die Philharmonie Leipzig wurde im Jahr 2000 von Studenten der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ und Musikern des traditionsreichen Leipziger Orchesters gegründet. Die drei Chöre nahmen die halbe Bühne ein: Konzertchor der Staatsoper Berlin, Jugendchor der Staatsoper Berlin und die Singakademie Rostock.


Als hochwertige Solisten rundeten die Sopranistinnen Laura Meenen und Ines Sharif sowie der Bass Artur Grymatzik das Programm ab.

Die musikalische Leitung des Abends und das Dirigat hatte der studierte Chor- und Orchesterdirigent Frank Flade, der mit seinem trockenen Humor witzig-passende Überleitungen ohne den klassischen Zeigefinger gab. Eine äußert angenehme Moderation eines Klassikabends! Frank Flade hat die Leitung des Konzertchors der Staatsoper und leitet auch die Singakademie Rostock, die in diesem Jahr ihr 200jähriges Jubiläum feiert.


Ein gelungener Konzertabend mit Familiencharakter!



Und glücklicherweise dürfen die Besucher im Britzer Garten, im Gegensatz zu den meisten Konzertevents, das Open-Air-Feeling mit Genuss und Picknick genießen. Man darf sich auf das „21. Feuerblumen und Klassik Oper Air“ im Britzer Garten am 24. August 2019 freuen. Der Vorverkauf beginnt dafür am 1. Dezember 2018.

Herzlichen Dank an die Künstlerinnen und Künstler und an den Veranstalter, der für eine perfekte Organisation sorgte. Es war ein grandioser Abend mit einem gut gemischten Programm, guten Künstlerinnen und Künstlern und ein einmaliges Feuerwerk.

Thomas Moser (auch alle Fotos)


Mit dabei auch Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel


Impressionen am "Wegesrand":








Perfekte Abendstimmung:







Die Feuerblumen:








Aufbruchstimmung: Und jetzt ganz schnell nach Hause!

Fotos Thomas Moser


 

Positive Volksfestbilanz trotz Sommerhitze

Am letzten Ferienwochenende in Berlin endet auch das 57. Deutsch-Amerikanische-Volksfest im Marienpark Berlin. Noch bis Sonntag, 19. August 2018, können sich die Fans des Rummels und der amerikanischen Volksfest-Tradition auf spektakulären Fahrgeschäften wie dem weltweit einzigen transportablen 70-Meter-Looping erfreuen und kostenlose Konzerte sowie Shows in der US-Kulissenstadt erleben. „Bis zum Ende unseres Volksfestes am Sonntagabend werden wir etwas mehr als 300.000 Besucher auf dem 57. Deutsch-Amerikanischen-Volksfest gehabt haben“, prognostiziert Veranstalter Thilo-Harry Wollenschlaeger.

Trotz einiger sehr heißer Sommertage, an denen die Besucherzahlen hinter den Erwartungen lagen, seien die Schausteller mit dem Zuspruch insgesamt zufrieden, so Wollenschlaeger. „In den Abendstunden und vor allem an den Wochenenden und mittwochs, am Familientag mit halben Preisen auf Karussells und Bahnen, war der Zulauf besonders erfreulich“, so der Veranstalter. Bedauerlich sei jedoch, dass aufgrund der hohen Brandgefahr immer wieder das Höhenfeuerwerk an den Wochenenden abgesagt werden musste.




Mit mehr als hundert Schaustellern und einer Volksfestfläche auf 65.000 Quadratmetern – doppelt so viel wie einst an der Clayallee in Zehlendorf – sei das 57. Deutsch-Amerikanische-Volksfest das bisher größte. „Das Gelände im Marienpark Berlin ist ideal für ein Volksfest dieser Größe“, so Wollenschlaeger. „Und es hat Potenzial, um weiter zu wachsen.“ Mit dem Betreiber des Marienparks und auch mit den benachbarten Unternehmen habe man einen sehr freundschaftlichen Kontakt. „Hier ist man für unsere Ideen und Vorschläge immer offen und beteiligt sich konstruktiv an der Entwicklung des Standorts.“
Positiv angenommen wurden auch die begleitenden Ausstellungen von zwei Berliner Museen, die sich dem Erhalt der Alliierten-Historie angenommen haben. Anlässlich des Gedenkens an den Beginn der Luftbrücke vor siebzig Jahren hatte man ein Modell des Luftbrückendenkmals aufgestellt, auf dem viele Besucher ihren Dank zum Ausdruck gebracht haben.

Wollenschlaeger: „Wir werden dieses Zeugnis der Verbundenheit der Menschen mit ihrer Stadtgeschichte erhalten und dem Alliierten-Museum in Tegel zur Verfügung stellen.“
Ob das Deutsch-Amerikanische-Volksfest dauerhaft im Marienpark Berlin beheimatet sein kann, wollte Wollenschlaeger nicht beurteilen. „Viele der Besucher sind von der parkähnlichen Atmosphäre begeistert. Sie loben das viele Grün und die gute Erreichbarkeit, die wir durch unseren kostenlosen Bus-Shuttle vom U-Bahnhof Alt-Mariendorf noch weiter optimiert haben. Wir bleiben gerne hier.“

Bis zum Sonntagabend bietet das 57. Deutsch-Amerikanische-Volksfest außer den vielfältigen Rummel-Attraktionen für große und kleine Besucher noch viele sehenswerte Shows: Neben Aufführungen der Cheerleader-Teams gibt es Konzerte mit Dorrey Lin Lyles sowie den swingenden GI‘s von Checkpoint Five zum Ausklang des Volksfestes.

Impressionen vom Kiezreporter von der Eröffnung!

Unsere Bewertung in aller Kürze: Das Volksfest ist im Marienpark (ehemaliges Gaswerk) in Mariendorf richtig groß geworden und hat von der Qualität her deutlich zugelegt! Es gibt schnellere und höhere Fahrgeschäfte, das Gelände ist besser und freundlicher gestaltet und ist auch wieder amerikanischer geworden.


Große Dahlienschau mit 7.500 Dahlien in 290 Sorten - frühe Dahlienblüte Dank vieler Sonnenstunden

Am 07. August wurde das diesjährige „Dahlienfeuer“ im Britzer Garten entfacht. Die ersten Fröste im Spätherbst werden es dann irgendwann löschen.

Der Britzer Garten zeigt mit seiner Sonderschau „Dahlienfeuer“ dieses Jahr wieder die große gärtnerische Vielfalt der Dahlien. Auf einem Areal von 2.200 Quadratmetern werden 7.500 Dahlien in 290 Sorten als Misch- und Monopflanzung in einer harmonischen Gesamtkonzeption präsentiert.

So begeistern die ‚Dahlienwiesen‘ mit den in Farbe und Textur abgestimmten Pflanzenkombinationen aus Dahlien, Sommerblumen, Gräsern, Kräutern und Gemüsepflanzen. Angeordnet als Mischpflanzung wirkt die Pflanzung wie eine üppige Blumenwiese.
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Auch mal Rosen...


Ein Schiff wird kommen... oder auch zwei...

... und jetzt ausruhen...

ALLE FOTOS: Thomas Moser - BerLi-Press

Süßkartoffeln mit ihren Blättern in Frischgrün, Purpur und Bronze bilden die pflanzlichen Bordüren der ‚Dahlienkörbe‘. Hier blühen die Dahlien in großen Gruppen und wirken dadurch besonders üppig und farbenprächtig. Kontrastiert werden sie durch einzelne filigrane Gräser und Blattschmuckpflanzen.
Pflanzkästen, mit Dahlien und Sommerflor gestaltet, begleiten die Wege entlang der Dahlienschau und runden den Gesamteindruck der Schau gekonnt ab.

Die seit 2006 stattfindende Schau „Dahlienfeuer“ lockt mit ihrer Blütenpracht im ausklingenden Gartenjahr viele Besucher aus nah und fern in den Britzer Garten. Interessierte kommen ganz gezielt zur Dahlienschau, um sich für die eigene Gartenplanung inspirieren zu lassen, neue Sorten anzuschauen oder einfach nur um sich an der Blume der Azteken zu erfreuen.

Der Fotoapparat darf dabei nicht fehlen (Finde ich auch: Thomas Moser)

Eine Outdoor-Infoschau auf großen Bannern begleitet in jedem Jahr die Dahlienschau. Hier finden sich Informationen zur Kultur und Pflege, zur Klassifizierung und Kulturgeschichte der Dahlie.

Der Förderkreis „Freunde des Britzer Gartens e. V.“ ruft in jedem Jahr die Besucherinnen und Besucher auf, die schönste Dahlie bzw. die Dahlienkönigin zu wählen. Wer seinen Stimmzettel an der Kasse abgibt, hat die Chance auf schöne Preise – Essenseinladungen für zwei Personen oder Jahreskarten 2019 für den Britzer Garten und die anderen Parks und Gärten der Grün Berlin GmbH.

Dahlienfeuer im Britzer Garten:
täglich (bis zum ersten Frost) von 9 bis 20 Uhr
Eintrittspreis (Parkeintritt) während der Dahlienschau:
3,00 EUR (ermäßigt 1,50 EUR), Jahreskarteninhaber 2018 haben freien Eintritt

Mohriner Allee                                               U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Damm                                          S/U-Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser Weg U6 Bhf. Alt Mariendorf / Bus 179


 

Die Berliner Luftbrücke diente während der Blockade vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 der Versorgung der West-Berliner Bevölkerung durch Flugzeuge der Westalliierten. Heute noch sichtbares Zeichen der Verbundenheit ist das Luftbrückendenkmal vor dem Hauptgebäudekomplex des ehemaligen Flughafens Tempelhof, das von Berlinern liebevoll „Hungerharke“ genannt wird. Am 7. August 2018 wurde vor dem Denkmal eine feierliche Gedenkveranstaltung begangen.

Foto Moser
Die Berlin-Blockade durch Josef Stalins Sowjetunion war ein Ritt auf der Rasierklinge und entschied letztlich über das Schicksal Berlins, vor allem über das des Westteils. Hätten die Westalliierten in diesen elf Monaten nicht Stalin die Stirn geboten, wäre die Gründung der Bundesrepublik am 23. Mai 1949 vielleicht anders verlaufen. Und ohne den weltweit zur Kenntnis genommenen Appell von Berlins Bürgermeister Ernst Reuter am 9. September 1948 auf dem Platz der Republik vor der Reichstagsruine, wäre die Geschichte vielleicht auch anders verlaufen: „Ihr Völker der Welt, ihr Völker in Amerika, in England, in Frankreich, in Italien! Schaut auf diese Stadt und erkennt, dass ihr diese Stadt und dieses Volk nicht preisgeben dürft und nicht preisgeben könnt!“

Der 12. Mai 1949, als Stalin die Blockade aufhob, ist der wichtigste Tag der deutschen Nachkriegsgeschichte, wichtiger als der 17. Juni 1953 und die Kennedy-Rede am 26. Juni 1963. Noch bis zum 6. Oktober 1949 wurden die West-Berliner aus der Luft versorgt, erst dann funktionierten wieder alle Land- und Wasserwege. Am 7. Oktober 1949 wurde übrigens die DDR gegründet, vom Fluglärm der Rosinenbomber nun verschont.
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Gedenkveranstaltung am Luftbrückendenkmal, © Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
Am 7. August lud der Bezirk Tempelhof-Schöneberg zu einer Gedenkveranstaltung zum 70sten Jubiläum der Luftbrücke auf den Platz der Luftbrücke vor dem ehemaligen Flughafen Tempelhof ein. Vern Gibson, der Präsident der Berlin U.S. Military Veterans Association, begrüßte die Gäste und Mercedes Wild, beste Berliner Freundin des inzwischen 97-jährigen Candy-Piloten Gail Halvorsen, las aus ihrem Buch „Mercedes und der Schokolade Pilot“ vor. In dem Buch beschreibt sie, wie sie Halvorsen, der von 1970 bis 1974 Kommandant des Flughafens Tempelhof war, kennenlernte.

Teilgenommen haben bis 1994 in Berlin stationierte Veteranen des U.S. Militärs, der Luftbrücken-Veteran William J. D. Freeman, „Kinder der Luftbrücke“ und Vertreterinnen und Vertreter der amerikanischen und britischen Botschaft.

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Mercedes Wild, beste Freundin von Gail Halvorsen (Foto Lothar Duclos)


Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler mit dem „Luftbrückenkind“ Mercedes Wild und Veteran William Freeman, © Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler hat in ihrer Ansprache allen Veteranen für ihren herausragenden Einsatz für Demokratie und Freiheit gedankt: „Das Wunder der Luftbrücke besteht für mich insbesondere in dem Geist, des ihr tief zugrunde liegenden Humanismus. Es ist unglaublich, dass nur drei Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges durch die Berliner Luftbrücke aus ehemaligen Feinden Freunde wurden. Die Berichte der Zeitzeugen beschreiben immer wieder eindrucksvoll, wie sich die Luftbrücke bei den Berlinern für immer in die Herzen eingebrannt hat. Sie hat deutlich gezeigt, dass Solidarität, Menschlichkeit und eine gute internationale Zusammenarbeit für ein Leben in Frieden unerlässlich sind. Unsere Aufgabe ist es der jungen Generation, die in Freiheit und Frieden aufwachsen durfte, die Geschichte vom Wunder der Berliner Luftbrücke zu erzählen und uns weiterhin für Freundschaft und Demokratie einzusetzen… Es ist mir eine besondere Ehre, die Helden der Luftbrücke zum 70. Jahrestag in unserem Bezirk begrüßen zu können. Mit Ihrem unermüdlichen Einsatz haben Sie die Herzen der Berlinerinnen und Berliner gewonnen.“

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Den Opfern der Berliner Luftbrücke wurde mit Kranzniederlegungen und einer Schweigeminute gedacht.

Die 298th Army Band sorgte für Unterhaltung bei der Gedenkveranstaltung, ©  Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
Für die musikalische Umrahmung sorgte die 298th Army Band. Von „Hello Dolly“ und den „River Kwai Marsch“ über „Die Berliner Luft“ und „Alte Kameraden“ bis hin zum „Stars and Stripes March“ reichte das Repertoire der Band. Eine sehr gelungene Veranstaltung, bei der die Veteranen der Luftbrücke im Vordergrund standen. Neben Bezirksverordneten hat auch der Chef der Senatskanzlei Staatssekretär Christian Gaebler an der Veranstaltung teilgenommen.

Foto Moser
Heimatforscher und Philatelist: Im Zeichen der Luftrücke

Vor einigen Jahren hat der engagierte Heimatforscher und Philatelist Hans-Ulrich Schulz eine vollkommen überarbeitete und erweiterte Auflage seines Buches „Im Zeichen der Luftbrücke“ herausgebracht. Das meist farbig bebilderte Buch ist bestückt mit jeder Menge zeitgeschichtlicher Informationen, die teilweise so noch gar nicht bekannt waren oder auch in Vergessenheit geraten sind. Hans-Ulrich Schulz erzählt, dass er die zweite erweiterte Auflage gänzlich überarbeitet hat:„Zwischenzeitlich gibt es neue postgeschichtliche Erkenntnisse und Belege.“ Aber auch diese Ausgabe ist leider bereits vergriffen. Schulz plant eine dritte erneut überarbeitete Ausgabe für Anfang bis Mitte 2019.

Das über 270 seitige Werk ist ein „Katalog und Handbuch der Blockade- und Luftbrückenbelege“. Das klingt zwar etwas trocken, bezeichnet aber genau die Ursprungsintention des Autors. Er wollte einen Katalog über wichtige postalische Belege dieser Zeit herausbringen. Herausgekommen ist ein über viele Jahre recherchiertes Geschichtsbuch mit vielen interessanten Details.

Spannende Details zur Blockade und Luftbrücke

Wer weiß heute noch, dass es vor der eigentlichen Blockade eine sogenannte „Paketblockade“ gab? „Nach dem der Alliierte Kontrollrat am 20. März 1948 seine Arbeit einstellte, nahmen die Verkehrsbehinderungen in die westlichen Berliner Sektoren ständig zu“, heißt es im neu verlegten Buch. Weiter heißt es: „Die ersten Vorboten der Blockade im Postverkehr gab es durch die am 1. April 1948 nicht offiziell ausgesprochene Beförderungssperre der Sowjets.“ Pakete und Päckchen durften nicht von Berlin in die Westzonen befördert werden.

Ein Highligt jeder Luftbrückensammlung: Die Ankündigungskarte des MWST "Luftbrücke Berlin" mit der persönlichen Unterschrift von Dr. Holthöfers (Sammlung Hans-Ulrich Schulz)

Frühsommer 1948- Die Douglas C-47 in der Entladereihe vor den Tempelhofer Hangars (Sammlung Hans-Ulrich Schulz)
Der komplette Artikel über die Luftbrücke aus Philatelistensicht und über Hans Ulrich Schulz / Link zur Lichtenrader Internetzeitung: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/532-zum-ende-der-berlin-blockade-vor-65-jahren-im-zeichen-der-luftbruecke

„Im Zeichen der Luftbrücke“ (ISBN 978-3943844)

Thomas Moser und Nutzung von paperpress sowie der PM BA T-S


 

Die Partnergemeinde von Tempelhof-Schöneberg feiert in Erinnerung an die "Schlacht von Großbeeren" das alljährliche Siegesfest

An drei Tagen können die Besucherinnen und Besucher eine kleine Geschichtsstunde, Unterhaltung und geselliges Beisammensein erleben. Ob Fackel- und Lampionumzug, Biwak und Gefechtsdarstellung der historischen Truppen , Rummel mit attraktiven Fahrgeschäften, buntes Markttreiben, Festzelt mit Live-Musik, Frühschoppen, Trödelmarkt, Freiluftcafé, Bülow-Gedenklauf, Puppentheater, Turmsingen, Höhenfeuerwerk u.v.m. – es ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei!

Termin: 24 bis 26. August 2018

Ort: Festwiese zwischen Bahnhof- und Ruhlsdorfer Straße, 14979 Großbeeren

In der am südlichen Stadtrand von Berlin gelegenen Gemeinde Großbeeren wird alljährlich in Erinnerung an die „Schlacht bei Großbeeren“ das Siegesfest gefeiert. Am 23. August 1813 gelang es General von Bülow und seinen Verbündeten, vor den Toren Berlins die napoleonische Armee zurückzuschlagen und eine erneute Besetzung Berlins zu verhindern. Zu den Jahrestagen der Schlacht wurde es zur Tradition, der Kämpfer, Verwundeten und Gefallenen zu gedenken. Viele Berlinerinnen und Berliner, denen infolge der verhinderten erneuten Besetzung ihrer Stadt viel Leid erspart blieb, besuchten die „Schlachtfelder von Großbeeren“. Dies war der Anfang des noch heute gefeierten Siegesfestes. Zum 50. Jahrestag kam dann der Volksfestcharakter hinzu - und das ist noch heute so.

Der Eintritt ist frei!


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Das komplette Programm kann hier heruntergeladen werden: https://www.grossbeeren.de/news/1/458652/nachrichten/205.-siegesfest-gro%C3%9Fbeeren.html

Man muss die Schlachten feiern, wie sie fallen, muss man?

Große gewonnene Schlachten liegen lange zurück. Überlebende, also Zeitzeugen, gibt es schon seit Ewigkeiten nicht mehr. In der jüngeren europäischen Geschichte fanden zwei Weltkriege statt. An beiden war Deutschland ursächlich beteiligt, und beide gingen verloren. Da bleibt nichts übrig zum Feiern, nur zum Gedenken. Man muss in den Geschichtsbüchern schon sehr weit zurückblättern, um ein Datum zu finden, das einen deutschen, besser preußischen Sieg dokumentiert. 205 Jahre ist es her, dass die „Schlacht von Großbeeren“ stattfand.

Das Gemälde von Carl Röchling zeigt die Erstürmung des Friedhofs von Großbeeren. Da die Gewehre durch den starken Regen nicht schossen, erschlugen sich die Soldaten mit ihnen oder spießten sich mit den Bajonetten gegenseitig auf.

„In der am südlichen Stadtrand von Berlin gelegenen Gemeinde Großbeeren wird alljährlich in Erinnerung an die ‚Schlacht bei Großbeeren‘ das Siegesfest ge-feiert. Am 23. August 1813 gelang es General von Bülow und seinen Verbündeten, vor den Toren Berlins die napoleonische Armee zurückzuschlagen und eine erneute Besetzung Berlins zu verhindern. Zu den Jahrestagen der Schlacht wurde es zur Tradition, der Kämpfer, Verwundeten und Gefallenen zu gedenken. Viele Berliner/innen, denen infolge der verhinderten erneuten Besetzung ihrer Stadt viel Leid erspart blieb, besuchten die ‚Schlachtfelder von Großbeeren‘. Dies war der Anfang des noch heute gefeierten Siegesfestes.“

Wirklich ein Grund zum Feiern? Napoleon wollte erneut Berlin einnehmen, den „Hort des preußischen Widerstands gegen die Herrschaft der Franzosen.“ Bei Luckau überschritten die Truppen Napoleons die preußische Grenze. Am 21. August 1813 standen sie etwa 22 Kilometer südlich von Berlin. Auch die Armeen seiner Gegner, Freiherr Friedrich Wilhelm von Bülow und Bogislav Graf von Tauentzien, sowie drei russische Korps und schwedische Einheiten, hatten dort bereits Position bezogen. Die Franzosen rückten vor und besetzten Trebbin. General von Bülow besetzte Großbeeren und wurde dort nach nur einer Stunde Artilleriefeuer vertrieben.

Um 6 Uhr abends kehrte er am 23. August zurück in das verwüstete Dorf Großbeeren und vertrieb seinerseits die Franzosen. „Der Angriff der napoleonischen Streitkräfte auf Berlin war gescheitert, die preußische Hauptstadt vor der Eroberung durch den Feind bewahrt“, heißt es in den Geschichtsbüchern. Viele Tote und ein verwüstetes Großbeeren blieben zurück. Heute erinnern in Großbeeren ein Ehrenmal, ein Gedenkturm und eine Gedenkpyramide an die Schlacht. Die Großbeerener hatten sich 1813 für Berlin geopfert.

Kämpften die Preußen damals noch gemeinsam mit den Russen gegen die Franzosen, war es die Rote Armee, die am 22. April 1945 Großbeeren auf dem Wege nach Berlin besetzte. Am 16. April begann die Schlacht um Berlin und endete am 2. Mai im Haus am Schulenburgring 2 in Tempelhof mit der Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde für Berlin. Eine Woche später war der Zweite Weltkrieg Geschichte. Und noch heute wissen viele nicht, ob sie die Befreiung oder die Niederlage feiern sollen.

Großbeeren ist Partnergemeinde von Tempelhof-Schöneberg. Wenn auch kein direkter Zusammen-hang besteht, so gibt es in Schöneberg sowohl die Bülow- als auch die Tauentzienstraße. Vom 24. bis 26. August wird in Großbeeren gefeiert und alle Berliner sind herzlich eingeladen, teilt die Pressestelle des Bezirksamtes mit. „An drei Tagen können die Besucher eine kleine Geschichtsstunde, Unterhaltung und geselliges Beisammensein erleben. Ob Fackel- und Lampionumzug, Biwak und Gefechtsdarstellung der historischen Truppen, Rummel mit attraktiven Fahrgeschäften, buntes Markttreiben, Festzelt mit Live-Musik, Frühschoppen, Trödelmarkt, Freiluftcafé, Bülow-Gedenklauf, Puppentheater, Turmsingen, Höhenfeuerwerk u.v.m. – es ist sicher für jeden Geschmack et-was dabei!“ Wer es mag, bitte. Auf mich wird mal wohl verzichten müssen, denn, was sagte der britische Feldmarschall Wellington bei Waterloo? „Es gibt nichts, was schlimmer ist als eine Niederlage – mit Ausnahme eines Sieges.“ (Historischer Teil und Anmerkungen Ed Koch; Quelle paperpress newsletter Nr. 555 Z1 vom 30.7.2018)


 

Mission „Titel-FAIR-teidigung“ erfüllt

Tempelhof-Schöneberg darf sich weiterhin im Rahmen der Fairtrade-Towns Kampagne von Transfair e.V. als Fairtrade-Stadtbezirk bezeichnen. Erstmals wurde der Titel im September 2016 für zwei Jahre verliehen und immer noch ist der faire Handel ein wichtiges Thema im Bezirk.
Mission Titel FAIR teidigung
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler freut sich über Titelverteidigung, ©  Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler hat sich gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung und der Steuerungsgruppe für einen „fairen“ Bezirk stark gemacht: „Ich unterstütze die Fairtrade-Town Kampagne sehr. Durch sie wird im Bezirk aber auch deutschlandweit eine Plattform geschaffen, in der sich verschiedene Akteurinnen und Akteure austauschen und gemeinsame Projekte organisieren können. Es geht mir dabei besonders um die Verbreitung des Fairtrade-Gedankens. Formate, bei denen Raum geschaffen wird für Diskussionen, wie unsere derzeit laufende Filmreihe, sind wichtig, um die Gesellschaft zu sensibilisieren. Aber vor allem bietet man damit eine Möglichkeit besseres Verständnis zu schaffen.“

Über 2.000 Städte und Gemeinden in 29 Ländern beteiligen sich bei der Kampagne. Fünf Kriterien decken alle Bereiche im Bezirk ab, um möglichst viele Akteure mit einzubeziehen. Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft arbeiten zusammen. Somit findet jeder bzw. jede im Bezirk die Möglichkeit, sich zu beteiligen und den fairen Handel aktiv zu unterstützen.

„Die Kriterien für den Titel werden nicht nur weiterhin erfüllt, sondern wurden auch erfolgreich ausgebaut. Es haben sich mehr Cafés und Einzelhändler der Kampagne angeschlossen, diverse Projekte wurden von verschiedenen Akteuren organisiert und auch auf politischer Ebene hat sich im Bezirk viel bewegt. Die Erneuerung des Titels ist nicht der Verdienst eines Einzelnen, sondern des gesamten Bezirks. Vielen Dank an alle, die den Bezirk dabei unterstützt haben“, so Schöttler weiter.

Am 26. September 2018 findet die nächste Fair-Abredung im Rathaus Schöneberg, gefördert von der Sevicestelle Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global mit Mitteln des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) statt. Wir möchten dort die Gelegenheit nutzen, mit fairem Essen von der Fairtrade-School Gustav-Langenscheidt-Schule gemeinsam die Titelerneuerung zu feiern. Im Kinosaal wird der Film „Blutige Handys“ gezeigt. Ein Vertreter von Shiftphones wird an der Diskussion über faire und nachhaltige Handys teilnehmen. Sie sind herzlich dazu eingeladen, sich mit uns über fairtrade Handys auszutauschen und mitzufeiern.

Weitere Informationen zu der Fairtrade-Town Kampagne im Bezirk Tempelhof-Schöneberg finden Sie unter https://www.berlin.de/fairtrade-town-ts.


 

Ausführliche Infos findet man in der Lichtenrader Internetzeitung:

https://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/1189-ab-27-juli-2018-das-deutsch-amerikanische-volksfest-dreht-auf-alles-dreht-sich-alles-bewegt-sich

und viele Informationen (Pressekonferenz)

https://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/1197-das-57-deutsch-amerikanische-volksfest-dreht-auf-alles-dreht-sich-alles-bewegt-sich

Das Deutsch-Amerikanische Volksfest 2018 ist eröffnet und über 3 Wochen bis zum 19. August 2018 in Mariendorf:
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Das Volksfest ist im Marienpark (ehemaliges Gaswerk) in Mariendorf richtig groß geworden und hat von der Qualität her deutlich zugelegt! Es gibt schnellere und höhere Fahrgeschäfte, das Gelände ist besser und freundlicher gestaltet und ist auch wieder amerikanischer geworden.

Direkt aus Paris gekommen und erstmals in Berlin zu Gast ist der weltweit größte, transportable Looping,  bei dem sich die Sitze in siebzig Metern Höhe noch einmal um die eigene Achse drehen.


Herausragend im wahrsten Sinne des Wortes ist auch der „Drifting Coaster“, eine Achterbahn, bei der die Gondeln um neunzig Grad aus der Laufbahn herauspendeln und man auch entgegen der Fahrtrichtung Platz nehmen kann.



Ganz neu ist ein schneeweißes Riesenrad, das auf dem Deutsch-Amerikanischen-Volksfest seine Premiere haben wird.


Und mit Klassikern wie dem „Break-Dance“- oder „Magic“-Karussell, der „Wilden Maus“, einer Geisterbahn, mehreren Auto-Scootern sowie Irrgärten sind auch die bei Rummel-Fans beliebtesten Attraktionen wieder dabei. Allein für die jüngsten Volksfestbesucher gibt es fast zwei Dutzend Attraktionen – vom „Baby-Flug“ über das „Märchenkarussell“ und dem „Piratenabenteuer“ bis zur Kinderachterbahn „Tornado“. Besonders lohnend ist der Familientag am Mittwoch, wenn auf den Karussells und Bahnen halbe Preise gelten.

Die Schausteller rund um Thilo Wollenschlaeger habe nochmal richtig Gas gegeben und besonders auch zum Gedenkjahr "70 Jahre Luftbrücke" mehr als nur Rummel auf die Beine gestellt. Zum Beipiel unterstützt da kräftig auch das Museum der West Allierten in Berlin e.V.







Man darf sich auch auf amerikanische Leckereien freuen.
Das Vergnügen kommt natürlich nicht zu kurz. Es gibt viele Tage mit besonderen Aktionen, Attraktivitäten, Musik und Kultur. Da lässt sich der Eintritt bzw. Kulturbeitrag von 2,50 € leicht verschmerzen.

Mit dabei auch die amerikanische Brauerei Stone Brewing Berlin, die auf diesem Gelände auch für Europa das Bier braut. Man sollte jedoch mit dem kostenfreien Pendelbus von Alt-Mariendorf und mit dem Fahrrad kommen. Täglich wird auch ein Fahrrad verlost. ToM

Alle Fotos Thomas Moser

http://www.deutschamerikanischesvolksfest.de


 

Drei Wochen volles Volksfest-Programm - Täglich Höhepunkte zwischen Himmel und Erde

Noch war es zur Pressekonferenz leer... AM FREITAG GING ES ABER RICHTIG LOS!!!




Mit spektakulären Attraktionen erwarten mehr als hundert Schausteller die Besucher vom 57. Deutsch-Amerikanischen-Volksfest im Marienpark Berlin. Fahrgeschäfte der Superlative, Shows und Live-Bands sowie Thementage und eine Fülle an Angeboten für Kinder und Familien machen das traditionelle Volksfest wieder zu einem Höhepunkt im Freizeitkalender der Stadt.

Das 57. Deutsch-Amerikanische-Volksfest hat nochmal richtig zugelegt. Aus Zeitgründen war im Vorjahr alles etwas kleiner. Diesmal ist dafür alles größer.
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Thilo-Harry Wollenschlaeger präsentiert in der Pressekonferenz begeistert das Volksfest. Es gibt "höhere" Fahrgeschäfte mit mehr Nervenkitzel...

Direkt aus Paris gekommen und erstmals in Berlin zu Gast ist der weltweit größte, transportable Looping,  bei dem sich die Sitze in siebzig Metern Höhe noch einmal um die eigene Achse drehen.


Herausragend im wahrsten Sinne des Wortes ist auch der „Drifting Coaster“, eine Achterbahn, bei der die Gondeln um neunzig Grad aus der Laufbahn herauspendeln und man auch entgegen der Fahrtrichtung Platz nehmen kann.

Ganz neu ist ein schneeweißes Riesenrad, das auf dem Deutsch-Amerikanischen-Volksfest seine Premiere haben wird. Und mit Klassikern wie dem „Break-Dance“- oder „Magic“-Karussell, der „Wilden Maus“, einer Geisterbahn, mehreren Auto-Scootern sowie Irrgärten sind auch die bei Rummel-Fans beliebtesten Attraktionen wieder dabei.

Allein für die jüngsten Volksfestbesucher gibt es fast zwei Dutzend Attraktionen – vom „Baby-Flug“ über das

„Märchenkarussell“ und dem „Piratenabenteuer“ bis zur Kinderachterbahn „Tornado“. Besonders lohnend ist der Familientag am Mittwoch, wenn auf den Karussells und Bahnen halbe Preise gelten.

Erinnerungen an die Alliierten und historische Rummelzeiten

Herzstück des Deutsch-Amerikanischen-Volksfestes ist auch in diesem Jahr wieder die Kulissenstadt, mit der an amerikanische Fernwehziele erinnert wird.

Da gibt es den Strand von Malibu, für den im Marienpark viele Kubikmeter feinster Sand aufgeschüttet, Liegestühle und eine Strandbar aufgebaut wurden. Wenige Meter weiter steht schon die „Hungerharke“ – ein Modell des Luftbrückendenkmals.

Es wurde eigens für das 57. Deutsch-Amerikanische-Volksfest erschaffen – und wäre bei Schweißarbeiten beinahe abgebrannt. Doch nun steht es am Eingang zum historischen Volksfestteil, in dem neben der alten Walzerbahn auch der Kettenflieger Platz gefunden hat – und die Ausstellungen von zwei Berliner Alliierten-Museen. Sie erinnern mit ihren Exponaten nicht nur an den Beginn der Blockade vor siebzig Jahren, sondern auch an den Viermächte-Status der Stadt, in der neben den GI’s hier auch die Soldaten und deren Familien aus Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion zuhause waren.

Shows und Live-Musik ohne Extra-Kosten

Es war einst das Deutsch-Amerikanische-Volksfest, das 1961 vom Start weg dafür gesorgt hat, dass sich die Berliner und die Armee-Angehörigen in ihrer Freizeit näherkommen konnten. Nicht zuletzt war es die Musik der Amerikaner, die mit Begeisterung von der Bevölkerung aufgenommen wurde. Daran soll auch das diesjährige Bühnenprogramm erinnern.

Neben Shows und Darbietungen von Cheerleader-Gruppen wechseln sich lokale und amerikanische Bands sowie Solo-Künstler ab. Zudem gibt es immer sonnabends ein großes Höhenfeuerwerk. Und das alles ohne Zusatzkosten für die Besucher, die für einen „Kulturbeitrag“ von EUR 2,50 nicht nur eine Eintrittskarte, sondern zugleich Gutscheine im Wert von fünf Euro erhalten, die auf dem Volksfest eingelöst werden können. Preiswerter lässt sich kaum Freizeit zum Vergnügen machen.

Genießen mit allen Sinnen

Mit der Brauerei Stone Brewing schlägt das Deutsch-Amerikanische-Volksfest eine Brücke von der Historie des Festes in die Gegenwart.
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Denn die kalifornischen Bierbrauer sind Nachbarn auf dem Gelände im Marienpark Berlin. Und damit natürlich eine erste Adresse, wenn es um nicht alltäglichen Biergenuss und moderne Kulinarik geht.



Gleichwohl werden auch Freunde traditioneller amerikanischer Speisen nicht enttäuscht, denn natürlich gibt es auch die typischen Hamburger, Hot Dogs, Spare ribs und Ice Cream.

Jeder Tag ein Thementag

Jeder Tag auf dem Deutsch-Amerikanischen-Volksfest steht unter einem anderen Motto. Neben dem Familientag am Mittwoch, wenn den kleinen Besuchern auch auf der Bühne ein spezielles Kinderprogramm geboten wird, gibt es montags den „Country-Day“ mit der Party für Linedancer. Zum Mitmachen lädt auch der „Pink Tuesday“ mit seinen Karaoke-Shows ein. Donnerstags fahren die Biker Berlins vor, denn dann wird jeweils das schönste Motorrad der Stadt prämiert. Freitags ist Ladys-Day, dann können die Damen zwischen

17.00 und 19.00 Uhr für nur einen Euro auf Karussells und Bahnen der teilnehmenden Betriebe fahren.

Obwohl es auch in der Woche viel Live-Musik auf der Bühne gibt, ist der Sonnabend der „Concert-Day“ vom Deutsch-Amerikanischen-Volksfest. Dann sind die großen Namen zu Gast, wie Jazz- und Opernsängerin Jocelyn B. Smith, wie Sherman Noir and the Highway Sufers oder wie Dorrey Lin Lyles mit Band oder der Liebling der Berliner, Country-Bär Larry Schuba. Natürlich treten als Reminiszenz an die Soldaten der US- Army auch wieder die singenden und swingenden GI’s von Checkpoint Five auf. – Das komplette Programm gibt es im Internet auf der Homepage (www.deutschamerikanischesvolksfest.de) und bei Facebook.

Dabeisein und gewinnen

Täglich wird auf dem 57. Deutsch-Amerikanischen-Volksfest ein Fahrrad verlost. Es sind nicht irgendwelche Räder, sondern Trekking-City-Dual-Wave-Modelle, die von den Rennrad-Profis um den ehemaligen Berliner Wasserball-Profi Hagen Stamm zur Verfügung gestellt wurden.

Gewinnen kann man auch bei den vielen Aktionen, die gemeinsam mit den Medienpartnern BB Radio, Radio Paradiso, Radio Teddy, mit Zeitungen und auf Facebook organisiert werden.

Immer ein Gewinn ist der Besuch auf dem 57. Deutsch-Amerikanischen-Volksfest vom 27. Juli bis 19. August 2018; täglich ab 14.00 Uhr im Marienpark Berlin (kostenloser BEX-Shuttle-Bus ab U-Bhf. Alt-Mariendorf).

Fakten zum Deutsch-Amerikanischen-Volksfest:

Freitag, 27. Juli 2018 – Sonntag, 19. August 2018 Täglich ab 14.00 Uhr

Marienpark Berlin

Lankwitzer Straße 45-57, 12107 Berlin (Mariendorf)

 Amerikanische Kulissenstadt

  • Cheerleader
  • US-Cars
  • Spezialitäten
  • Historischer Rummelteil
  • Ausstellungen (West-)Alliierte in Berlin
  • Bühnenprogramm
  • • Familientag (halbe Preise auf Karussells/Bahnen

Täglich Verlosungen

Kostenlose Konzert-Highlights

  • • Ladys-Day (1 Euro bei teilnehmenden Bahnen)
  • • Country-Day (mit Linedance-Party)
  • • Biker-Day (mit Bike-Prämierung)

Sonnabends Feuerwerk

  • • Kinder-Attraktionen
  • • Mehr als hundert Schausteller
    • • 70-Meter-Looping
    • • Riesenrad
    • • Drei Achterbahnen
  • • Zwei Auto-Scooter

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag und Donnerstag: 14.00 – 22.00 Uhr Mittwoch und Sonntag: 14.00 – 23.00 Uhr

Freitag und Sonnabend: 14.00 – 23.30 Uhr

Anreise

Kostenloser Bus-Shuttle vom U-Bhf. Alt-Mariendorf zum Festgelände (und zurück); Begrenzte Anzahl Parkplätze am Festgelände

Kulturbeitrag 2,50 Euro,

für die es Gutscheine im Wert von fünf Euro gibt, die auf dem Festgelände eingelöst werden können Mittwochs: Familientag mit halben Preisen auf Karussells und Bahnen

Freier Eintritt für Kinder unter 14 Jahren

LINK: Startbericht auf der Lichtenrade-Website

Das Volksfest im Internet

http://www.deutsch-amerikanisches-volksfest.de  https://www.facebook.com/DeutschAmerikanischesVolksfestBerlin


 

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