Alles begann mit einer rätselhaften Inschrift: "Viele Grüße an Frl. Ilse".
Und die Entdeckungen hören nie auf, denn der Alte Matthäus ist ein unendlicher, sich ständig verändernder Kosmos.
Endlich ist nur der Mensch, und der muss aufhören, wenn es Zeit ist.

Samstag,15.Dezember,14 Uhr
Alter Matthäus-Kirchhof
Großgörschenstr.12, U/S-Bf.Yorckstr./Großgörschenstraße
Kostenbeitrag von ca.8 € willkommen (10 % als Spende für den Förderverein EFEU www.efeu-ev.de)
Voranmeldung wär nett: Tel.0163/34 17 053 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.salon.io/hermione
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Gerhard Moses Heß erzählt und macht lebendig...
rio reiser2Das Grab von Rio Reiser

Stationen:
Das Zeichen der Liebe - Gunter Trube

Lieber ein Licht anzünden als jammern - Hilde Radusch

Mit 50 Jahren und 5 Kindern Aufbruch in ein neues Leben - Helga Goetze

Ein Bänkelsänger wird als Kaspar Hauser zum Filmstar - Bruno S.

Die Amazone auf dem Schimmel - Babette Herchenröder

Mein Bruder war ein Flieger - Heinz Geiseler

Der Simulant im Gestapo-Krankenhaus - Paul Herpich

Eine Liebe im Untergrund - Hanna Herpich und der Hauptmann Gehre

Die letzten zwei Kinder in Sippenhaft - Renate und Hildegard Gehre

Ein Kind des Gulag will nicht schweigen - Margot Kippenberger Mein Vater wird gesucht

Darf ein Widerstandskämpfer eine Geliebte haben? - Ernst von Harnack Der Wind schlägt an mein Fenster

Der Spion, der in die Kälte ging - Prof. Frucht Das Gaslied

Der geliebte Logenmeister, der seinen eigenen Sohn ins Irrenhaus brachte - Eugen Kuycke

Der Tänzer auf der Wippe - Lole Gessler

Der Tänzer und die Kartoffelsprache - Jaime Tadeo Mikan

Der Mann, der Berge versetzte - Henry Strousberg

Der Arzt, der Bismarck zum Wurst-Duell forderte - Rudolf Virchow

Der Wissenschaftler, der gegen Gentrifizierung kämpfte - Prof. Häußermann

Der Baumeister, der nur Knäste schuf - Otto Lorenz Das Glück des Tagelöhners

Der Maler, der nicht sterben darf - Antonio de Andrés-Gayon-Wolff

Ein Opfer des Kalten Krieges - Ernst Kamieth

Der Schöpfer des Kladderadatsch und der Berliner Lokalposse - David Kalisch

Die wiederentdeckte Ikone der Frauenbewegung und ihr vergessener Ehemann - Hedwig und Ernst Dohm

Die jüdische Malerin, die der Gestapo ein Schnippchen schlug - Gertrude Sandmann

Eine Jüdin, die aus dem Schatten ihres berühmten Mannes trat - Cornelie Richter

Ein 94-Jähriger Verleger schluckt Gift, als die Gestapo kommt - Fritz Springer

Der letzte Parlamentspräsident der ersten deutschen Republik - Loewe-Calbe

Das zerstörte Grab eines verbotenen Schriftstellers - Theodor Mundt

Die Malerin mit dem Abtreibungstrauma - Maina-Miriam Munsky

Milchmärchen und Milchbusen - Carl Bolle Bollejungen haben keine Zeit

Weiterleben nach der Bombe - Norbert Boesche

Der Lebenstraum eines jüdischen Wanderschauspielers erfüllt sich - Ludwig Dessoir

Der Sohn eines ermordeten Widerstandskämpfers wird Vorkämpfer der Schwulenbewegung - Andreas Meyer-Hanno

Hans treibt Handel - Die Dynastie Hansemann

Die Märchensammler und der König von Hannover - Die Brüder Grimm Die Frau, die 100 Jahre auf ihren Grabstein warten musste - Auguste Grimm

Der Dichter und der millionste Volkswagen - Stephan Stolze

Der Professor und das Altpapier - Otto Morgenstern Ein Lied für die die ohne Gräber sind.

Der Judenhasser und der Davidstern -  Heinrich von Treitschke

Der Dirigent, der in den Orchestergraben stürzte - Israel Yinon

Der jüdische Rittmeister und die Sängerin - Joseph Richard Marcuse

Fototermin am eigenen Grab mit Joint und Rollstuhl - Feodora Dessauer

"Schweine müssen nackt sein. Ein Leben mit dem Tod" - Napoleon Seyfarth

Mensch, Minna, was fängst Du nun an? Die drei Leben der Minna Cauer

Der Dichter, der durch die Kanalisation floh - Werner Kilz

I’m Gonna Leave You: Rudy Stevenson

Der Sänger der "Ton, Steine, Scherben" und der "König von Deutschland" - Rio Reiser
rio reiser3Fotos aus 2012 Thomas Moser


 

Kranzniederlegung anlässlich des 55. Todestages

In Gedenken an den 55. Todestag von John F. Kennedy legte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler in ihrem und im Namen des Bezirksverordnetenvorstehers Stefan Böltes vor der Gedenktafel am Rathaus Schöneberg einen Kranz nieder.
543 Gedenken an John F. Kennedy
Foto Pressestelle BA Tempelhof-Schöneberg
Am 26. Juni 1963 hat der amerikanische Präsident John F. Kennedy vor dem Rathaus Schöneberg seine berühmte Rede „Ich bin ein Berliner“ gehalten. Hundertausende Menschen versammelten sich damals vor dem Rathaus, um den jungen 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zu hören. Sein Besuch in Berlin war ein politischer Akt der Entschlossenheit mit einer enormen Symbolkraft für die geteilte Stadt.

Nur ein halbes Jahr später, am 22. November 1963, wurde John F. Kennedy auf einer Wahlkampfreise durch die USA mit mehreren Gewehrschüssen während einer Fahrt im offenen Wagen durch die Innenstadt von Dallas ermordet.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler: "Die Schöneberger_innen sind besonders stolz, dass Kennedy seine berühmte Rede in ihrem Bezirk hielt. Zu seinen Ehren wurde der Platz vor dem Rathaus Schöneberg noch im selben Jahr nach ihm benannt. Unvergessen ist der Tag, an dem John F. Kennedy die geteilte Stadt Berlin besuchte. Heute noch kommen viele Menschen zu uns ins Rathaus, um an diesen denkwürdigen Tag zu erinnern."

Link zur Rede von John F- Kennedy am 26. Juni 1963 vor dem Rathaus Schöneberg


 

„Lights-On“ hieß es am 26.11.2018 mit der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler
Weihnachtsbeleuchtung am Te-Damm – eine weitere Tradition wurde geschaffen. Zum fünften Mal hintereinander ist es dem Verein der Unternehmer-Initiative Tempelhofer Damm gelungen, die Einkaufs- und Geschäftsstraße am Te-Damm hell und freundlich zur Weihnachtszeit zu erleuchten. Dank der vielen Unterstützerinnen und Unterstützer konnte der Verein, erneut die 40 großen Leuchtelemente montieren lassen und somit die gesamte Strecke vom Ullsteinhaus bis zur Autobahn A100 am Tempelhofer Damm wie in den Vorjahren hell erleuchten. Als weitere Hingucker können die bereits im Vorjahr integrierten Sternelemente bewundert werden und schmücken die Hauptelemente zusätzlich.

Quelle Tempelhofer Journal 2017
Die Weihnachtsbeleuchtung wurde gemeinsam mit der Bezirksbürgermeisterin Frau Angelika Schöttler feierlich am 26. November.2018 vor dem Haupteingang vom Tempelhofer Hafen angeschaltet. Die Beleuchtung wird die Geschäftsstraße bis zum 7. Januar 2019 verschönern.
Um dauerhaft als Geschäftsstraße wahrgenommen zu werden, muss diese insbesondere zur Weihnachtszeit einladend und hell leuchten. Dank des Engagements der vielen Unternehmerinnen und Unternehmer, Filialen sowie inhabergeführten Geschäfte erstrahlt der Te-Damm wieder hell und freundlich während der Weihnachtszeit.
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Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler zum Engagement der Unternehmer-Initiative: "Die Aktion erfreut mich jedes Jahr. Die Tage im Winter sind ohnehin kurz und oft sehr dunkel und grau. Die Beleuchtung am Tempelhofer Damm belebt die Geschäftsstraße und schafft eine festliche Stimmung. Vielen Dank an alle Beteiligten für ihr Engagement."
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Fotos aus 2017 (Thomas Moser)
Der Vorstandsvorsitzende der Unternehmer-Initiative, Herr Tobias Mette dazu: „Es ist ein gutes Gefühl und erfüllt uns mit Stolz, dass wir es zusammen mit so vielen Akteuren erneut geschafft haben, diese schöne Weihnachtsbeleuchtung an die Straße zu bringen. Ohne viel Überzeugungsarbeit leisten zu müssen, beteiligten sich wieder alte und auch neue Unterstützerinnen und Unterstützer finanziell an dieser Aktion. In gewohnter Weise waren unsere aktiven Mitglieder wieder tagelang auf der Geschäftsstraße unterwegs und haben so gut wie jedes Geschäft besucht. Wir sind stolz auf das Ergebnis, insbesondere weil wir immer noch ohne Großsponsor, alle Jahre wieder aufs Neue, die Finanzierung dieser Beleuchtung absichern müssen. Ein sehr positives Zeichen, das für das gemeinsame Engagement aller Akteure am Standort steht. Vielen Dank daher an alle, deren Herz für den Te-Damm schlägt und die unsere ehrenamtliche Arbeit unterstützen. Wir wünschen Ihnen allen eine friedliche und besinnliche Weihnachtszeit sowie einen stimmungsvollen Jahreswechsel!“
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Fotos 2018 Thomas Moser
Der Verein der Unternehmer-Initiative Tempelhofer Damm ist ein Zusammenschluss mehrerer Geschäftsleute, Anwohner, Eigentümer, Bildungseinrichtungen und Dienstleister am Gewerbe- und Wohnstandort am Tempelhofer Damm zwischen den Straßenabschnitten des Tempelhofer Feldes und dem Ullsteinhaus. Das Netzwerk verfolgt das Ziel, die Attraktivität des Te-Damms sowohl für die Wirtschaft, als auch für das Leben, Arbeiten und Lernen in Tempelhof zu erhöhen.


 

Christbaum aus dem Landkreis Cham in Berlin bestätigt seit 35 Jahren Patenschaft mit dem Volkspark Lichtenrade

Übergabe am 30. November um 14.00 Uhr am Rathaus Tempelhof

Vor mehr als 30 Jahren begann eine wunderbare Freundschaft zwischen dem Landkreis Cham und dem Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V. in Berlin Tempelhof. Ursprünglich wollte man mitten in Berlin einen kleinen „Naturpark Oberer Bayerischer Wald“ entstehen zu lassen. Dank vieler Spenden und der Unterstützung der im Landkreis Cham - der „Region der Zukunft“ - ansässigen Baumschulen wurde der Volkspark zu einer „Oase der Erholung“ für alle Generationen in der pulsierenden Millionen-Metropole Berlin.

So wird es auch wieder 2018 leuchten (Foto Thomas Moser)
Mittlerweile wurden aus den zarten Pflänzlein stattliche Bäume, die den Berlinern ein willkommenes Naherholungsgebiet bescheren. Als besonderes Zeichen der Verbundenheit leuchtet nunmehr seit 35 Jahren ohne Unterbrechung vor dem Rathaus in Tempelhof ein Christbaum aus dem Landkreis Cham. Ein kleines Jubiläum sozusagen. Dieses Jahr stiften die drei Gemeinden der Ökoregion  Lamer Winkel -  Arrach, Lam und Lohberg den imposanten Weihnachtsbaum. Landrat und Bezirkstagspräsident der Oberpfalz, Franz Löffler, ist sehr  dankbar, dass Bürgerinnen und Bürger aus seinem Landkreis engagiert und aktiv zur Erhaltung der Patenschaft beitragen. Im Speziellen dankt er den drei  Bürgermeistern Sepp Schmid, Paul Roßberger und Franz Müller sowie  dem Seniorchef der Firma Schierer, Max Schierer, für ihre außerordentliche Unterstützung.

Dank dem großen Engagement der Firma Max Schierer aus Cham, kann auch  in diesem Jahr der Baum wieder kostenlos vom Lamer Winkel im Osten Bayerns nach Berlin transportiert werden. Über die Christbaumspende aus dem Bayerischen Wald freuen sich Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Bezirksstadtrat Oliver Schworck und der Vorsitzende des Volksparkvereins Wolfgang Spranger. Ganz besonders aber erfreut der Prachtbaum alle Bewohner dieses Stadtteils von Berlin.

Gefällt und verladen wird der Christbaum am Donnerstag, 29.11.2018 im Lamer Winkel. Von dort tritt er seine Reise in die Hauptstadt an.

Die Übergabe des Weihnachtbaumes erfolgt dann am Freitag, den 30. November um 14.00 Uhr am ehemaligen Rathaus Tempelhof durch Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler.

Die musikalische Umrahmung des kleinen Jubiläums übernimmt die Musikkapelle „Pearl Brass“ aus dem Landkreis Cham.

Die Bevölkerung ist herzlich dazu eingeladen.


 

Man kann es kaum glauben: Am 11. November 2018 wird Juppy 70 Jahre alt und hat das offizielle Rentenalter schon längst überschritten. Aber Rente und Rasten gibt es für Juppy nicht.
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Der legendäre Chefkommunarde des Tempelhofer Kulturzentrums „ufa-Fabrik“, Juppy, der als Josef Becher 1948 in Trittenheim bei Trier geboren wurde, geht sicher auch jetzt nicht in den Ruhestand, wie man schon zum Renteneintritt vor 5 Jahren wusste. „Denn Revoluzzer gehen nicht in Rente,“ sagt der Buchautor Daniel Gäsche. Juppy kann sein Alter selbst kaum glauben, schrieb er vor 5 Jahren: „Das darf eigentlich nicht wahr sein, ich war doch gerade erst in der Pubertät."

Der Freigeist Juppy ist von der ufa-Fabrik nicht mehr wegzudenken. Egal, ob man eine Veranstaltung besucht oder nur im Café Olé einen Kaffee schlürft, Juppy ist mit seinem Zirkushund immer präsent. Sein Markenzeichen ist der schwarzer Hut, der nicht mehr von Juppy wegzudenken ist. Seine langen roten Locken wurden mittlerweile von einer eher grauen Haarpracht verdrängt.

Der Alt-68er Juppy besetzte am 9. Juni 1979 mit circa 100 Gleichgesinnten das ehemalige Gelände des Ufa-Filmkopier-Werkes an der Tempelhofer Viktoriastraße. Das rund 18.500 quadratmetergroße Grundstück, nördlich vom Teltow-Kanal, schien für die alternativen Freigeister ideal zu sein. Es gab im Bezirk und in Berlin parteiübergreifend einen großen Aufschrei und die Besetzung war sehr umstritten. Bezirksbürgermeister a. D. Dieter Hapel, damals Vorsitzender der Tempelhofer Jungen Union, sah es skeptisch, dass sich die Gruppe im bürgerlichen Tempelhof etabliert. Das ist aber alles Schnee von gestern! Dieter Hapel ist mit Juppy längst befreundet und die Wellen im politischen Raum glätteten sich ganz schnell. Juppy hatte nie Probleme auf konservative Politiker zuzugehen. Längst sind alle Stolz auf die ufa-Fabrik. Letztendlich handelt es sich um ein großes alternatives Unternehmen, dass neben den vielen Veranstaltungen auch das Nachbarschaftszentrum NUSZ beherbergt. Heute besteht das ufa-Fabrik-Unternehmen aus mehreren Vereinen und kleinen GmbH-Einheiten und hat einen langfristigen Pachtvertrag. Der scheinbar unverwüstliche Juppy immer an der Spitze als Markenzeichen und ufa-Fabrik-Ikone! "Wir sind so ähnlich wie eine amerikanische Holdinggesellschaft organisiert", erklärte Juppy vor einiger Zeit gegenüber der Berliner Woche.

Juppy und der rbb-Moderator Daniel Gäsche haben sich 2005 für die Biografie „Juppy – Aus dem Leben eines Revoluzzers“ zusammengetan. Juppy plauderte über seine Lebensgeschichte, vielen interessanten Erlebnissen und über Visionen. "Ein bisschen Schwejk, ein bisschen Hauptmann von Köpenick" charakterisiert Autor Daniel Gäsche Juppy. Und der ehemalige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit bedankte sich beim Revoluzzer Juppy mit den Worten: "Ohne dich und dein Engagement, deinen Enthusiasmus und deine Ideen, wäre aus der ufa-Fabrik wohl nicht solch ein einzigartiger Ort der Kultur, der Begegnung und des sozialen Miteinanders für Menschen aller Altersgruppen geworden.“

2009, beim 30jährigen Jubiläum der ufa-Fabrik, betonte Klaus Wowereit: Es war sehr positiv, dass die damaligen alternativen Besetzer das Grundstück (erst mal) freiwillig geräumt haben, damit der Weg für den Abschluss von Nutzungsverträgen geschaffen war.“ Die Vorsitzende des Paritätischen Verbandes Prof. Barbara John sah die ufaFabrik als das einzige gallische Dorf in Berlin: „Eure Stärke ist immer gewesen, dass ihr wild und mild zugleich seid“. Und Renate Künast von Bündnis 90 / Die Grünen sprach von einer Art Leuchtturm „Ihr ward von Anfang an Kosmopoliten!“ Multikulturimpresario Juppy, der mittlerweile bekannt ist wie ein bunter Hund, ist so eine Art Berliner Original geworden. Juppy selbst spricht von der ufa-Fabrik als „Land der begrenzten Unmöglichkeiten.“

Wir wünschen Juppy alles Gute, viel Kraft und jede Menge Gesundheit: „Bleib einfach Juppy!“ Juppy feiert standesgemäß seinen Geburtstag mit einer Show in der ufaFabrik, zumal er gleichzeitig auch „40 Jahr Bühne“ feiert.

Thomas Moser

Stimmen zum 65. Geburtstag sind immer noch aktuell!

Wenn ich an Juppy denke… Aktuelle Stimmen von Weggefährten:

Daniel Gäsche hat die Biografie von Juppy geschrieben:

Wenn ich an Juppy denke, sehe ich ein kreatives Kind im Körper eines Mannes. Ein positiv Verrückter, der seine kleine Welt mit all' seinen Ideen nachhaltig verändert hat. Materielle Dinge sind ihm eher fremd.

Wir waren in Hongkong, Vietnam, Simbabwe und überall, wo wir auftauchten, war Juppy ein Phänomen für die Menschen.

Denn er ist ein Geschichtenerzähler, ein Träumer, manche würden ihn Spinner nennen. Ich sage: Spinn' weiter, Juppy, bleib' interessiert, bring' dich ein, zünde in den kommenden Jahren eine neue Kreativ-Rakete. Denn Revoluzzer gehen nicht in Rente... Alles Gute wünscht Dir Dein Freund Daniel.

Literaturtipp: Juppy – Aus dem Leben eines Revoluzzers. Militzke, Leipzig, 2005. ISBN 3-86189-730-X

Ed Koch und PaperPress haben die ufa-Fabrik von Anfang an begleitet:

1979, das war ein heißes Jahr. Im Schnarchbezirk Tempelhof passierte endlich mal etwas. Und paperpress war von Anfang an dabei. Die Morgenpost leistete sich damals noch einen eigenen Bezirksreporter für den Bezirk. Gert Hilde und ich waren ständig bei Juppy, Rudolf Brünger und den anderen und versorgten die Welt mit neuesten Informationen über die Besetzung. Ohne Handy, Tablett oder sonst was. Zur telefonischen Übermittlung des Textes für die Morgenpost nahm ich Gert Hilde mit zu mir ins Büro im nahe gelegenen Jugendfreizeitheim Mariendorf. Wenn das die CDU gewusst hätte. Juppy und seine Freunde haben sich durchgesetzt und durch Kreativität, Leistung und unternehmerisches Geschick überzeugt. Seit 35 Jahren! Ein Glück für Tempelhof, dieses ufa-Gelände und seine Besetzer.

http://www.paperpress.org

Henning Hamann, die ehemalige Seele vom Medienpoint Tempelhof und Nachbar von Juppy und der ufa-Fabrik

Er ist einer der letzten Originale. Wenn der ufa-Multikultur-Impresario Juppi mit seinem schwarzen Hut und "Bodyguard" Hund Willi durch die Straßen spaziert, wandern automatisch alle Augen zu dem stets in schwarz gekleideten 1,90 Meter ufa-Markenzeichen. Juppy, der Ex-Revoluzzer, dessen freundliches Lächeln gepaart mit seinem unerschöpflichen Fundus an Geschichten immer gute Laune verbreitet! Happy Birthday "altes Haus"...

Juppy mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Senatorin Dilek Kolat und die heutige Abgeordnet Melanie Kühnemann-Grunow (MdA)

 

Eine der größten Veranstaltungen in Deutschland
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Herbstferienzeit ist Modelleisenbahnzeit. Jedenfalls traditionell in der Marienfelder Gustav-Heinemann-Oberschule, in der man schon seit vielen Jahrzehnten ein Herz für Modellbahnen hat und die Schülerinnen und Schüler dafür begeistert. Hier findet die Historische Modelleisenbahnausstellung Berlin statt; eine der größten Veranstaltungen in Deutschland. Modellbahner aus vielen Länder reisen an und die Schule präsentiert auch ihre einmalige Anlage.

Genau in der Mitte der Herbstferien war auch in diesem Jahr die Zeit zum Staunen in Marienfelde! Vom 27. bis 28. Oktober 2018 verwandelte sich die Gustav-Heinemann-Oberschule in der Marienfelder Waldsassener Straße zu einem  Treffpunkt für Sammler und Freunde alter Modellbahnen.

Die jährlich stattfindende Veranstaltung zählte diesmal sogar 43 Anlagen, Stationen und Schaukästen. Sie ist erneut gewachsen und zählt zu den größten ihrer Art in Deutschland. Die Aussteller und Besucher kamen aus ganz Deutschland und sogar aus dem Ausland nach Berlin angereist.

Auch der Eisenbahnfreund aus England ist wieder angereist und präsentiert seine schmucken neu lackierten Modelle.
Aussteller aus England, aus den Niederlanden, aus Frankreich, aus Österreich und aus der Schweiz besuchen immer gerne die Ausstellung und können zu den Themen auch immer wieder viele neue Dinge zeigen.







Die große Modulanlage der Berliner Stadtbahn, in über 35 Jahren von der Modellbahn-Arbeitsgemeinschaft der gastgebenden Schule gebaut, wurde wieder im Zentrum der Ausstellung im Foyer gezeigt und begeisterte. Interessant zu beobachten war die Begeisterung der Schüler; wobei tatsächlich Schülerinnen nicht gesehen wurde. Hier muss man sich zumindest um den männlichen Nachwuchs keine Sorgen machen. Es gibt auch schon jüngere Lehrer, die in der AG mitmachen. Hier würde man sich aber doch noch etwas mehr Lehrernachwuchs wünschen; zurzeit sind einige Lehrer im Ruhestand noch dabei aktiv sind. In einem Gespräch mit einem ehemaligen Schüler kam heraus, dass die Deutsche Bahn – DB Netz für die Schule und die AG Kooperationspartner ist und er selbst aktiv mitmacht. So kommt es offenbar auch zu Win-Win-Situationen und die DB kann auch etwas aktiv für ihren eigenen Nachwuchs tun. Der ehemaliger Schüler ist sozusagen das Bindeglied zum Unternehmen und als Mitarbeiter der DB Netz aktiv in der AG der Schule dabei.







Diese Anlage hat die Berliner Stadtbahn zum Vorbild und zeigt üblicherweise einen dichten Verkehr mit modernen ICE-, EC- und RE-Zügen sowie S-Bahnen. Diesmal wurden aber, passend zur historischen Modellbahnausstellung, vor allem ältere Züge aus der 1950er bis 1980er Jahren fahren.

Vom 9. bis 11. November 2018 nimmt die Arbeitsgemeinschaft der Schule mit der kompletten Anlage an der 7. Internationalen Modellbahnausstellung im FEZ Berlin teil. Auch mal wieder eine Ausstellung, die sicher interessant werden dürfte.

Der Hauptverantwortliche war wieder Dieter Weißbach von den TRIX-EXPRESS-Freunden Berlin, der die Fäden sicher in der Hand hatte. Am Herzen lag ihm die Station 5, in der die Vertreibung der jüdischen Spielwarenfabrikanten 1938 aus Deutschland an Hand von Stefan Bing nachzulesen war. Es wurde die Ausgrenzung und Verfolgung in der Nazi-Zeit beschrieben: „Eine Zeit, die sonst in Ausstellungen gar nicht erwähnt wird“, wie Weißbach erläutert.


Jedes Jahr gibt es Schwerpunkte in der Ausstellung, die von den „TRIX EXPRESS Freunden Berlin“ mit viel Engagement und Liebe zusammengestellt und präsentiert wird. Das Motto für die große Ausstellung in 2018 hieß „Stromlinienlokomotiven und Geschwindigkeitsrekorde.“ Diesmal wurden diese Themen konkret im Mittelpunkt stehen: - Stromlinienlokomotiven der 1930er Jahre, Internationale Expresszüge, die Berliner S-Bahn und Tinplate-Bahnen in Spur 0. Zum historischen Anlass des Themas hieß es: „In den 1930er Jahren konnten neue technische Entwicklungen für die Eisenbahn erschlossen werden, um die Lokomotiven leistungsfähiger und die Züge schneller zu machen. Gleichzeitig erhielten die Lokomotiven aus der Luftfahrt entlehnte stromlinienförmige Verkleidungen, um den Luftwiderstand zu verringern und damit die Geschwindigkeit weiter zu erhöhen. Ein regelrechtes Stromlinienfieber brach aus.“ Stichworte für Eisenbahnfans sind der Schienenzeppelin mit seinem Propeller, der „Fliegende Hamburger“, aber auch Dampflokomotiven mit ihren Stromlinienverkleidungen. Auch TRIX war bei diesem Thema dabei. Dazu hieß es: „TRIX TWIN folgt 1939 mit einem Modell der englischen Stromlinienlokomotive Coronation der LMS. Das Vorbild dieser Lokomotive 6220 wurde im Frühjahr 1939 zusammen mit ihrem neuen Expresszug in die USA gebracht. Sie wurde dort auf der New Yorker Weltausstellung, die in den Sommermonaten 1939 und 1940 stattfand, präsentiert.“



Auch war wieder ein historisches Straßenbahnmodul enthalten und die Ansagen waren inklusiv.

In vielen Klassenräumen ging es weiter...




Die diesjährige Ausstellung hat man sich neben den Stromlinienlokomotiven und den schnellen Expresszügen beispielsweise auch mit folgenden weiteren Themen befasst: Durch die Modulanlage der GHO-Schul-AG waren S-Bahnen schon immer auf der Ausstellung vertreten. Diesmal hat der Veranstalter gezielt geschaut, was noch zu diesem Thema präsentiert werden kann.



In Vitrinen gab es schöne Modelle zu bestaunen und auf einer Märklin-Anlage fuhren von Sammlern zur Verfügung gestellte S-Bahn-Modelle. In Zeiten, in denen in Europa und auch weltweit wieder neue Grenzen entstehen, haben die Aussteller den Blick auf internationale Express-Züge und offene Grenzen gerichtet.


So wurde auch eine No-Brexit-Bahn präsentiert, auf der britische, französische und deutsche Züge ungehindert Verbindungen auf einer vereinfachten Europa-Platte hergestellt haben. Die Sammlerfreunde haben durch das Hobby viele Kollegen in den Nachbarländern kennengelernt und sehen insbesondere die Brexit-Entwicklung mit großer Sorge. Eine Rekonstruktion des Kibri-Schaustücks Zeppelin-Flughafen aus dem Jahr 1930 hat man auch gezeigt.





Eine wirklich schöne Schaufensteranlage, die noch durch einen funktionierenden Gasometer ergänzt wurde.












Wie bereits in den letzten Jahren konnten sich die kleinen und großen Besucher wieder an einigen Spur 0 Tinplate-Bahnen erfreuen.


TT-Spur in Marienfelde:








Auch war die Ausstellung wie bisher nicht nur auf TRIX EXPRESS beschränkt sein, auch historischen Bahnen von Bing, Bub, Märklin, Fleischmann und anderen Marken sowie andere Spurweiten waren zu sehen. Neu vertreten waren die Berliner Unterwelten, die ein Modell des Fichtebunkers in Kreuzberg zeigten.


Auch wiesen sie mit anderen Modellen auf die Geschichtsausstellung „Mythos Germania – Vision und Verbrechen“ hin. Die Nazi-Planungen im Städtebau u.a. in ihrem Verhältnis zum Reichstag oder zum Brandenburger Tor wurden ansatzweise gezeigt und zeigen den Größenwahn der damaligen Machthaber.

Eine wirklich einmalige und immer wieder abwechslungsreiche historische Modellbahn-Ausstellung, die viel Spaß aber auch viele Informationen bringt. Danke den Veranstaltern und der Gustav-Heinemann-Oberschule.


Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung: So steht für die Planung in 2019:das Wochenende Samstag 12.10.2019 und Sonntag 13.10.2019. Das ist wieder in der Mitte der Berliner Herbstferien

Thomas Moser (auch alle Fotos)

www.trixstadt.de

https://modellbahn-gho.de/

https://www.berliner-unterwelten.de/


 

Rocktreff und Spielfest: Der Höhepunkt in Mariendorf!

Unter dem Stichwort „Einfach mal Danke sagen“ berichtete paperpress newsletter am 23. September 2018 vom Rocktreff-Spielfest-Dankeschön-Brunch. Diesen Text habe ich etwas ergänzt und angereichert.

Es sind nur fünf Buchstaben, die eines der schönsten Wörter bilden: DANKE! Und am 23. September wurde dieses Wort gleich mehrfach ausgesprochen. Es ist Tradition, dass sich Helferinnen und Helfer, Sponsoren und Unterstützer des Rocktreffs und Spielfestes ein paar Wochen nach der Veranstaltung zu einem Dankeschön-Brunch treffen.

In diesem Jahr fand er im Gartenhaus der Stone Brauerei im ehemaligen Gaswerk Mariendorf, heute Marienpark, statt. Eine wunderschöne Location des Sponsoren und Unterstützer des Rocktreffs! Danke an Stone Brewing Berlin!

Ein Dankeschön überreichte der Vorsitzende des CPYE e.V., dem Veranstaltungsträger, Bernd Puhlmann der Vorsitzenden des Freundeskreises Rocktreff und Spielfest, Petra Dittmeyer, durch deren generöse Spende der Brunch finanziert werden konnte.

Jugendstadtrat Oliver Schworck, die neue Veranstaltungskoordinatorin des Jugendamtes Beate Bruker, der Leiter der Jugendförderung Manfred Schulz und Jugendamtsdirektor Rainer Schwarz dankten allen Helferinnen und Helfern.

Die neue Veranstaltungskoordinatorin Beate Bruker im Gespräch mit Jugendamtsleiter Rainer Schwarz
Dem bisherigen Veranstaltungsleiter Ed Koch, der über seinen Ruhestand hinaus über Jahre diese Aufgabe mit Engagement erfüllte, dankte Stadtrat Schworck ausdrücklich.

Zwar hält Koch nichts von Dankesreden, aber das „einfache Danke“ seines Stadtrates tat ihn dann doch gut. Wer genau hinschaute, konnte bei dem „Haudegen“ Koch auch eine kleine gerührte Träne entdecken.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schötter

BVV-Vorsteher Stefan Böltes




Danke an das gesamte Team sagten auch der Rocktreff-Schirmherr Stefan Böltes, Vorsteher der BVV Tempelhof-Schöneberg, Bezirksbürgermeisterin und Präsentatorin des Spielfestes Angelika Schöttler, Petra Dittmeyer vom Freundeskreis und Bernd Puhlmann vom Veranstalter. Ein ganz besonderer dicker Dank ging an alle Sponsoren, die die finanzielle und logistische Basis für die Veranstaltungen darstellen. Ohne sie wüsste niemand, ob man das Rocktreff und Spielfest stemmen könnte… vermutlich eher nicht. Sven Regen und Sebastian Preißler vom PieReg Druckcenter Berlin, stellten beispielsweise alle Plakate, Flyer und Programmhefte für die Veranstaltungen her.



Die CPYE-Vorständen Andie Kraft und Dominik Ziebarth freuten sich besonders über den ältesten Sponsor des Rocktreffs: Radio Möller, die von Helmut Riedel und Hartmut Westphal vertreten wurden. Ohne den Hauptsponsoren Philipp Seifert von FACES-Veranstaltungstechnik gäbe es weder Licht noch Ton auf dem Rocktreff. Dies ist dann auch eine wichtige Grundlage für den ehrenamtlichen tätigen technischen Leiter der Veranstaltung Sven Perschmann.

Auch war der langjährige Unterstützer des Spielfestes, Jürgen Siegismund (hier im Gespräch mit Stadtrat Oliver Schworck), ehemals Stromnetz Berlin GmbH dabei, der immer wieder auch neue Ideen einbrachte. Ohne Unterstützer aus Lichtenrade geht es natürlich auch nicht: Der „Allzweckhelfer“ Wolfgang Spranger vom Volkspark Lichtenrade unterstützt immer mit voller Tatkraft und Christian Marscheck vom Imkerverein brachte süße Kostproben seiner flüssigen Goldschätze mit.

Thomas Schüler von der DLRG Schöneberg unterstützt ebenfalls seit vielen Jahren das Spielfest.
dankeschoenbrunch rocktreff 2018 StoneBrewing Koenigskinder
Vom Tempelhofer Journal überreichte Marlies Königsberg Ed Koch als kleinen Dank eine Flasche Lichtenrader Sekt, der sicher besonders gut schmecken wird. Auch Privatpersonen wie Regina Körper, Elke Kraft und Albert Weingartner unterstützen mit ihrer Spende den Rocktreff und das Spielfest. Und auch noch viele andere Unterstützter und Helferinnen waren dabei.

Eine Nachschau vom Rocktreff und Spielfest wurde schon in der Lichtenrader Internetzeitung veröffentlicht: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1190-spielfest-und-rocktreff-2018-eine-nachschau. Zur Einstimmung der Veranstaltungen 2018 gab es einen Vorbericht: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/1181-all-we-need-is-rock-n-roll-rocktreff-und-spielfest-2018 .


Leckeres kräftiges Essen...und auch Flüssigkeit...
dankeschoenbrunch rocktreff 2018 StoneBrewing 1

Thomas Moser

Sponsoren Spielfest

Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin, Möbel Höffner - Präsentator des Spielfestes, STADT UND LAND, Stromnetz Berlin GmbH

Sponsoren Rocktreff

Faces Veranstaltungstechnik, GeWo Süd, nitz + nitz , Optiker Hoppe, Petra Dittmeyer, BVV-Vorsteherin a.D., Popella Licht- und Tontechnik, PSD-Bank Berlin-Brandenburg - Präsentator des Rocktreffs, Radio Möller EURONICS, Rechtsanwältin Regina Körper, Riemer und Schultz Sanitär, Rockstar Energy Drinks, Social Elements Berlin, STAR FM - Präsentator des Rocktreffs, STONE BREWING World Bistro & Gardens, SWI Immobilienberatung, Uwe Saager, Bezirksbürgermeister a.D., Vierlande Food-Service, vitasyn care - Fritz Apotheke

Sponsoren Rocktreff und Spielfest

catering company, Marienpark, mediateam, Phrenetica Photography und Design, PieReg Druckcenter Berlin, stilbrand Designwerkstatt, Tempelhofer Journal

Mitwirkende des Spielfestes:
Amplifon, Bärlin Biker Crew, Bungalow und Kinder- und Jugendhaus Mariendorf, Deutsches Kinderhilfswerk, DLRG Schöneberg, Ev. Kita Rathausstraße, F.C. Stern Marienfelde, Förderverein LortzingClub e.V., Förderverein Schätzelberg Grundschule, Hort Rudolf-Hildebrand-Grundschule, IKT Stadtindianer Kita Tiponi, Imkerverein Lichtenrade e.V., Jugendberufsagentur - check up, Kinder- und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg, Kinderladen Marienkäfer , Kindertagespflege Kolibri, Kobukai - Kendoverein FU Berlin e.V., Michael Grass, MitSpielen e.V., Möbel Höffner, Nachbarschaftszentrum Suppenküche Lichtenrade e.V., Lothar Nest – Sportschule, Sonnetreff, STADT UND LAND, Stromnetz Berlin GmbH, Teakwondo Füchse Berlin e.V., TSV Marienfelde 1890 e.V., Jugendamt Tempelhof-Schöneberg

www.rocktreff.de und www.spielfest-mariendorf.de


 

Auf den Tag genau vor 30 Jahren wurde heute das Komitee zur Förderung von Jugendaustauschprojekten e.V. gegründet. Komitee deshalb, weil es tausende „Vereine zur Förderung von…“ gibt und man sich abheben wollte. Die Gründungsversammlung mit sieben Leuten fand im Besprechungsraum der Druckerei Müller in Tempelhof statt. Und zu den Gründungsmitgliedern gehörten der Druckereiinhaber Michael Müller sowie Bernd Puhlmann, der seit 30 Jahren ununterbrochen Vereinsvorsitzender ist, und Ed Koch.
Da sich der Verein von Anfang an um internationale Projekte in Norwegen und den USA kümmerte, lag es auf der Hand, den Vereinsnamen ins Englische zu übersetzen. Committee for the Promotion of Youth Exchange Projects. Und da niemand stets den vollen Namen aussprechen wollte, wurde die Abkürzung CPYE ins Vereinsregister eingetragen. Mit der Aussprache dieses Kürzels tun sich bis heute viele schwer, einige sagen Cype, weil sie die Buchstabenkombination nicht verstehen. Nun gut. Das Kürzel hat sich dennoch in 30 Jahren durchgesetzt.
Der CPYE e.V. entstand aus dem seit 1979 beste-henden Paper Press e.V., der in seinen Anfängen neben der Herausgabe der Publikation seit 1980 Jugendbegegnungsreisen nach Norwegen und seit 1985 in die USA anbot, sowie vor allem Gedenkstättenfahrten, und das bereits seit Vereinsgründung 1979. 1988 ging der CPYE e.V. zuerst als reiner Förderverein an den Start. Nach einer Strukturreform des Paper Press e.V. wurden 1992 die Projekte aufgeteilt. Der CPYE kümmerte sich von nun an um die Jugendbegegnungsreisen und Paper Press um die Gedenkstätten. Diese Projekte sind inzwischen eingestellt worden. 2012 fand die letzte Paper Press Gedenkstättenfahrt nach Wien und Mauthausen statt, 2015 die letzte Jugendbegegnungsreise in die USA. Es waren vor allem die personellen Ressourcen, die zur Einstellung der Reiseprojekte führten. Bei den Ju-gendbegegnungsreisen kam hinzu, dass das Bun-desjugendministerium die Zuwendungen gestrichen hatte. USA-Reisen waren nicht mehr so wichtig.
Der Paper Press e.V. gibt nach wie vor paperpress heraus und der CPYE e.V. hat seit 1997 eine neue, erst zusätzliche, nunmehr einzige Aufgabe, nämlich die Trägerschaft der Veranstaltung des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg, Rocktreff und Spielfest. Die Rock-Ini der Ev. Jugend Tempelhof, die für die Ausgestaltung des Rocktreffs seit 1984 zuständig ist, fusionierte 2017 mit dem CPYE e.V. Beide Logos wurden zu einem neuen verschmolzen.

Hat ein Herz für CPYE...Marijke Höppner (Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses) schenkt Reiner Hanke (verstorben) ein Herz zum 25. Jubiläum.

Die CPYE-Aktivisten Bernd Puhlmann, Andie Kraft und Reiner Hanke (verstorben)... Foto März 2015

Der Vereinsvorstand vor der Fusion mit der Rock-Ini: Andie Kraft, zuständig für den Rocktreff, der leider im Mai verstorbene Reiner Hanke war verantwortlich für die Jugendbegegnungsreisen, und der „ewige“ Vorsitzende Bernd Puhlmann, der als Vorstandssprecher die Vereinsgeschäfte seit 1988 managt.
Eine von 46 Jugendreisegruppen, die mit dem CPYE e.V. in den USA waren. 582 Jugendliche nahmen insgesamt an den Reisen teil.

Die USA-Reisen führten die Gruppen quer durchs Land. In den Orten Marion im Bundesstaat Kansas, und Ken Carly in Colorado hatte der CPYE e.V. einen Pool mit Gastfamilien, die die Berliner Jugendlichen, überwiegend in den Osterferien, bei sich aufnahmen. Als Vor- oder Nachprogramm wurden die großen Metropolen der USA besucht, wie Los Angeles, San Francisco oder, wie auf dem Bild unten, New York.Obligatorisch bei den Reisen nach Colorado war je-weils ein Besuch beim Bürgermeister von Denver. In der Mitte Mayor Michael Hancock mit einem Buddy-Bären, eines der beliebtesten Gastgeschenke, über das sich die Amerikaner am meisten freuten.Am liebsten reisten die Jugendlichen nach San Francisco, dieser unwahrscheinlich schönen Stadt am Golden Gate. Das Foto zeigt eine Gruppe an der berühmten serpentinförmigen Lombard Street.
Die USA-Reiserouten des Paper Press e.V. und des CPYE e.V. zwischen 1985 und 2015. Nicht nur für die Vereinsgründer Bernd Puhlmann und Ed Koch die dreißig spannendsten Jahre ihres Lebens. Die CPYE-Rock-Ini-Crew beim Rocktreff 2018. Neben Bernd Puhlmann, Andie Kraft und Ed Koch aus dem ursprünglichen CPYE-Vorstand und der Geschäftsführung gehören jetzt dem neuen Vorstand und der Geschäftsführung Sven Perschmann, Dominik Ziebarth und Robert Pagel aus der Rock-Ini an. Die Geschichte des CPYE e.V. geht also weiter, mit Rock’n’Roll.
paperpress Archiv/Paperpress Newsletter vom 25. August 2018

Ein weiterer ggf. ergänzender Bericht zu 30 Jahre Amerika-Reisen: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/382-30-jahre-amerika

Bericht/Fotos über die Feierlichkeiten zum 25jährigen Jubiläum: http://weblog.thomasmoser-berlin.de/archive/2013/08/25/25-jahre-cpye-ev-----reisen-nach-amerika-und-mehr.htm


 

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