Liebe Lichtenraderinnen und Lichtenrader, Liebe Freunde der Kunst,
2020 03 06 Ausstellungsplakat Vernissage Ambrosius (1)
ich freue mich sehr, die erste Ausstellung in diesem Jahr mit Bildern von Horst Zeitler präsentieren zu dürfen. Der 1950 in Bayreuth geborene Künstler hat in Berlin studiert und lebt seit Jahren in Lichtenrade. Die Ausstellung „Lichtenrader Frühling 1990“ Fotos zum Mauerver(fall) umfasst eine Reihe von Fotografien aus dem Frühjahr 1990, die den Verfall der Mauer in Lichtenrade zeigen. Daneben gibt es noch wenige Mauer-Fotos aus den 70er Jahren, aufgenommen in Kreuzberg. Ergänzt werden diese Fotos durch ein Objekt aus dem Frühjahr 1990, in dessen Zentrum das ausgeschnittene Hammer und Zirkel-Emblem aus einer DDR-Fahne steht, Mauersteinrelikten und einer kleinen in Glas eingeschlossenen Assemblage mit dem Hinweis auf die berühmte Schabowski-Rede. Unterstützend steht Herr Ambrosius, ehemaliger Lehrer der Gustav-Heinemann-Oberschule Herrn Zeitler mit 2 Werken an diesem Abend zur Seite.

Ich freue mich sehr, die Ausstellung mit Ihnen zu eröffnen.

Wann? Freitag, 06. März , 18Uhr

Wo? Bürgerbüro Melanie Kühnemann-Grunow , John-Locke-Straße 19, 12305 Berlin

Melanie Kühnemann-Grunow (MdA)

 

Bevor das Hauptthema „Wir gestalten den Regenbogenkiez – Gemeinsam – Attraktiv – Sicher“  beim Presseessen 2020 von der Tempelhof-Schöneberger Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler erläutert wurde, wies sie auf einige Veranstaltungen des Bezirks hin.

Diverse Termine – beispielsweise von der Freiheitsglocke zu 800 Jahre Marienfelde

So finden weiterhin ihre Kiezspaziergänge statt. Am 30. Mai gibt es ein großes Nachbarschaftsfest auf dem John-F.-Kennedy-Platz, vom 26. bis 28. Juni den ROCKTREFF und am 27. und 28. Juni 2020 Das Spielfest, beide im Volkspark Mariendorf, zwischen August und Oktober die Feierlichkeiten zum 800-jährigen Jubiläum von Marienfelde, vom 16. bis 20. September das REC-Filmfestival in der ufaFabrik, am 24. Oktober den Festakt 70ster Jahrestag der Installation der Freiheitsglocke, die CrossKultur im November und Dezember und den Lichtenrader Lichtermarkt am 29. November 2020.     

Ein bunter Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

Wer sich bei Wikipedia über den Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg informieren möchte, erfährt in der Einleitung folgendes: 

 „Tempelhof-Schöneberg ist der siebte Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 351.644 Einwohner am 30. Juni 2019 (Anm. und ist damit der drittgrößte Bezirk, gemessen an der Einwohnerzahl, nach Pankow (408.000) und Mitte (384.000).  Im Jahr 2001 ist der Bezirk im Rahmen der Bezirksgebietsreform durch Fusion der bisherigen Bezirke Tempelhof und Schöneberg entstanden. Verwaltungszentrale ist das Rathaus Schöneberg. 

Das Mercedes-Benz-Werk im Süden des Bezirks, im Ortsteil Marienfelde, zählt zu den größten privaten Arbeitgebern der Stadt Berlin. Am Bahnhof Südkreuz hat sich mit dem EUREF-Campus ein Zentrum für die Energiewirtschaft etabliert. Bekannt ist der Berliner Bezirk für das Naherholungsgebiet auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof und für den Ortsteil Schöneberg mit seiner homosexuellen Szene im sogenannten Regenbogenkiez.“

Natürlich soll dabei nicht die Vielfältigkeit des Bezirks vergessen werden, der sich von der Stadtgrenze im Süden von Lichtenrade und Marienfelde, über Mariendorf und Tempelhof mit der Kulturoase ufaFabrik am Teltowkanal, hin zum Schöneberger und Friedenauer Kiez zieht.

Fassen wir zusammen: Rathaus Schöneberg, Mercedes Benz, EUREF, Flughafen Tempelhof und Regenbogenkiez. Mehr muss man über den Bezirk nicht wissen, oder? Doch. Sehr viel mehr. Konzentrieren wir uns aber in diesem Beitrag auf den Regenbogenkiez, der sich vom Nollendorfplatz entlang der Motzstraße und Umgebung bis zum Viktoria-Luise-Platz erstreckt. Broschüren mit Plänen und Beschreibungen helfen den Touristen, das Gebiet zu erkunden. Das ist natürlich schon ein wenig voyeuristisch, wenn sich Besucher aus der Provinz aufmachen, um mal ein schwules Pärchen zu sehen. Ob die Betroffenen das immer so toll finden, ist eine andere Frage. Sei es drum. Der Regenbogenkiez ist ein Touristenmagnet, den der Bezirk attraktiver, aber auch sicherer machen will. 

Regenbogenkiez soll attraktiver werden

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Beim diesjährigen Presseessen von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) lautete das Motto deshalb: „Wir gestalten den Regenbogenkiez – Gemeinsam – Attraktiv – Sicher.“ Eingeladen hatte die Bürgermeisterin die Journalisten in den wunderschön plüschigen Marlene-Dietrich-Raum der Ratsstuben im Rathaus Schöneberg, mit vielen Fotos der berühmten Schönebergerin an den Wänden. Lassen wir Angelika Schöttler zu Wort kommen: „Im Herzen von Schöneberg ist die größte queere Community in Europa beheimatet. Wir können stolz sein auf dieses Viertel mit seinen vielen bunten Facetten. Wer im Kiez rund um ‚die Nolle‘ unterwegs ist, kann die Regenbogenfahne als Zeichen queeren Lebens vielerorts wehen sehen und freut sich über einen Ort der Begegnung und Akzeptanz.

Hier leben Menschen aller sexuellen Orientierungen, Singles, Paare, Familien, Menschen unterschiedlichen Alters und Religion Tür an Tür. Doch auch viele Touristen sind im Viertel unterwegs. Wir möchten, dass sich alle Menschen in diesem Kiez wohl und sicher fühlen. Denn das Ausgehviertel ‚Regenbogenkiez‘ mit seinen wunderbaren Lokalen, Geschäften und Hotels hat mit Kriminalität zu kämpfen. Neben alltäglichen Diebstählen und dem berüchtigten ‚Antanzen‘ kommt es leider immer wieder auch zu trans- und homophoben Übergriffen.

Neue Idee für den Regenbogenkiez in Schöneberg

Lange Zeit war der Schöneberger Norden daher von der Polizei als kriminalitätsbelasteter Ort eingestuft - dies ist aktuell nicht mehr so. Wir gehen jedoch weiterhin von einer hohen Dunkelziffer an Straftaten aus, da nicht alle Geschädigten die Delikte anzeigen. Deshalb möchte der Bezirk mit drei Pilotprojekten den Kiez weiterentwickeln: Mit dem Team Nachtbürgermeister, den Nachtlichtern und dem Kiezinfopoint sowie den vorhandenen Akteuren soll das touristische Potenzial weiterentwickelt und die Sicherheitssituation verbessert werden. Gemeinsam werden wir die Attraktivität des Kiezes für Anwohnende als auch für seine Gäste lebenswerter gestalten. Der Schöneberger Regenbogenkiez ist in Europa einzigartig und soll dies durch Engagement für eine hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität auch bleiben.“


Angelika Schöttler im Gespräch mit dem Redakteur der Berliner Woche Philipp Hartmann

Bevor wir die Maßnahmen im Einzelnen vorstellen, ein paar kurze Anmerkungen zu den Begriffen. Die „Nachtbürgermeister“ sind nicht nachts unterwegs, sondern am Tage, im Regelfall nachmittags. Sie bereiten die Besucher sozusagen für die Nacht vor. Sie hätten aber auch genauso gut Kiez-Bürgermeister, Kiez-Scout, Gebietsmanager oder so ähnlich heißen können. Die „Nachtlichter“ erhellen den Kiez zwischen 22 und vier Uhr morgens. Der „Kiezinfopoint“, der sich in einem „Tiny House“ befinden wird, ist tagsüber und nachts die Anlaufstelle für die „Nachtbürgermeister“ und „Nachtlichter“.

Nachbürgermeister

Nun zu den „Nachtbürgermeistern“. „In Amsterdam ist der night mayor bereits seit vielen Jahren erfolgreich im Einsatz und hat mit seiner Arbeit die Sicherheit im Ausgehviertel erhöht. Auch in Metropolen wie Paris, London und New York haben night mayor bereits zu Verbesserungen geführt.

Um eine erfolgreiche Arbeit eines night mayor zu gewährleisten, muss immer auf die Verhältnisse vor Ort geachtet und auf die lokalen Gegebenheiten eingegangen werden. In Schöneberg wird das Team Nachtbürgermeister als Pilotprojekt im Regenbogenkiez starten. Dort liegt die besondere Herausforderung in der Vereinbarkeit eines Ausgehviertels mit einer attraktiven Wohngegend.

Die Entwicklung eines neuen Tourismuskonzepts für den Regenbogenkiez ist ein elementarer Auftrag für das Team Nachtbürgermeister. Ein wichtiges Anliegen dafür ist die Vermittlung zwischen Gewerbetreibenden von Bars, Kneipen, Klubs und Hotels auf der einen Seite und den Anwohnern auf der anderen Seite. Die Nachtszene soll sich auch im Hinblick auf den Tourismus und die internationale Attraktivität weiterentwickeln können, ohne dass sich die Anwohner gestört fühlen.

Das Team Nachtbürgermeister soll Probleme im Regenbogenkiez frühzeitig erkennen und Konflikte des nachbarschaftlichen Miteinanders schlichten. Dafür bietet der Kiezinfopoint als Anlaufstelle vor Ort die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen und auf Probleme hinzuweisen. Das Team Nachtbürgermeister wird darüber hinaus Gremien rund um den Regenbogenkiez, wie den Präventionsrat und die dazugehörigen Impulsgruppen organisieren und aktiv auf die Akteure im Bezirk zugehen.

Als Schnittstelle für Initiativen, Vereine, Gewerbetreibende, Anwohner und Besucher ist die Vernetzung im Kiez eine wesentliche Aufgabe. Hier kann das Team Nachtbürgermeister auch auf die bestehenden Strukturen, wie die Runde der Schwulen Wirte, zurückgreifen. Das Team Nachtbürgermeister steht im direkten Austausch mit den Mitarbeitern der Bezirksbürgermeisterin aus der neuen Stabstelle Dialog und Beteiligung. 


Bürgermeisterin Angelika Schöttler mit dem Leiter der Stabstelle Dialog und Beteiligung, Patrick Rein. Foto: Ed Koch

Nachtbürgermeister: Mein direkter Draht zum Regenbogenkiez

Dadurch kann das Team die Interessen der Anwohner und Gewerbetreibenden einbringen, so dass diese in Entscheidungsprozesse für den Regenbogenkiez einbezogen werden können. Darüber hinaus wird es auch einen regelmäßigen Austausch mit dem Ordnungsamt und der Polizei zu Sicherheitsbelangen und Ordnungsangelegenheiten im Regenbogenkiez geben.“ Angelika Schöttler: „Das Team Nachtbürgermeister ist mein direkter Draht in den Regenbogenkiez, von Bürgermeisterin zu Nachtbürgermeister.“

„Mit dem zweiten Pilotprojekt, den Nachtlichtern, erfolgt eine enge Zusammenarbeit. Das Team Nachtbürgermeister wird im Auftrag des Bezirksamtes von MANEO – DAS SCHWULE ANTI-GEWALT-PROJEKT IN BERLIN organisiert. Mit dem Kiezinfopunkt gibt es eine feste Anlaufstelle im Regenbogenkiez.

Das Projekt Team Nachtbürgermeister hat die folgenden Ziele:

  • konzeptionelle Weiterentwicklung des Regenbogenkiezes in touristischer als auch gesellschaftlicher Hinsicht für ein konfliktarmes Miteinander • Prävention • Probleme- und Konfliktpotentiale erkennen • Anliegen und Anregungen aufnehmen • Eigeninitiative, Hilfe zur Selbsthilfe und Solidarität unterstützen und bestärken“

Die Nachtlichter

„Hinschauen, wo andere weggucken – Die Nachtlichter in Tempelhof-Schöneberg. Parallel zum Team Nachtbürgermeister startet mit den Nachtlichtern ein zweites Pilotprojekt. Auch die Nachtlichter sind unter dem Titel place hosts bereits erfolgreich in Amsterdam aktiv, und haben zusammen mit dem night mayor die Sicherheit im Ausgehviertel Rembrandtplein verbessert.

Die Nachtlichter werden im Auftrag des Bezirksamtes von der SI3 Unternehmergesellschaft organisiert. In Tempelhof-Schöneberg managt SI3 bereits erfolgreich die Parkläufer im Nelly-Sachs-Park und im Kleistpark. Die Hauptaufgabe der Nachtlichter besteht darin, im Regenbogenkiez Präsenz zu zeigen und damit das Sicherheitsgefühls von Anwohnern und Besuchern zu stärken. Die Nachtlichter sind kein Sicherheitsdienst und haben auch keine Befugnisse wie Polizei oder Ordnungsamt. Sie handeln vielmehr nach dem Prinzip der sozialen Kontrolle. Nach dem Motto ‚hingucken, wo andere weggucken‘ sollen die Nachtlichter auf ihren Rundgängen Konflikten vorbeugen. Auch können die Wirte die Nachtlichter unkompliziert benachrichtigen, wenn sie beispielsweise Probleme nach Verlassen der Lokalität befürchten. Allgemein sollen durch frühzeitiges Ansprechen potenzielle Streitigkeiten niedrigschwellig geschlichtet werden.

Die Nachtlichter bestehen in der Anfangsphase aus zwei Teams mit jeweils zwei Personen, welche sich in den Nachtstunden am Wochenende und vor Feiertagen um die Belange der Menschen im Regenbogenkiez kümmern. Von Freitag auf Sonnabend und von Sonnabend auf Sonntag sind die Nachtlichter regulär mit einer Präsenzzeit von ca. sechs Stunden vor Ort. Dazu kommen Feier- und Brückentage. Ein Team geht dabei durch den Regenbogenkiez während das andere Team am Kiezinfopoint ansprechbar ist. Die Teams stehen untereinander in Kontakt und können sich per Fahrrad schnell unterstützen.

„Mit den Nachtlichtern können wir das Nachtleben im Regenbogenkiez aktiv bereichern und für Anwohnende und Gäste gleichermaßen positiv und sicher gestalten.“, sagt die Bürgermeisterin. 

Und nun zur Finanzierung

Team Nachtbürgermeister

Projektzeitraum 1.1.2020 bis 31.12.2021. Für die Umsetzung wird für die Kalenderjahre 2020 und 2021 mit jeweils 85.000 Euro kalkuliert. Die Mittel werden dem Bezirk von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe bereitgestellt.

 Nachtlichter

 Geplante Projektzeitraum 1.1.2020 bis 31.12.2021. Für die Umsetzung wird für das Kalenderjahr 2020 mit 80.000 Euro kalkuliert. Für 2021 ist eine Anschlussfinanzierung vorgesehen. Die Mittel werden dem Bezirk über die kiezorientierte Gewalt- und Kriminalitätsprävention der Landeskommission Berlin gegen Gewalt bereitgestellt. Eine Fortführung beider Projekte wird angestrebt und hängt von der Mittelbereitstellung ab.

Der Kiezinfopoint im Regenbogenkiez

Auf dem Bürgerplatz Fugger-/Eisenacher Straße befindet sich der Standort des neuen Infopoints für den Regenbogenkiez. Es handelt sich um eines von drei Tiny Houses, das von der Tiny Foundation im Auftrag von Visit Berlin bereitgestellt wurde. Der Kiezinfopoint ist Anlaufstelle für die Bürger aus dem Regenbogenkiez und alle Besucher von außerhalb. Tagsüber wird das Team Nachtbürgermeister zu festgelegten Öffnungszeiten vor Ort sein. In den Abend- und Nachtstunden sind von Freitag bis Sonntag die Nachtlichterteams ebenfalls vor Ort.

Momentan befindet sich das Tiny House auf dem Gelände der Berliner Union-Film GmbH & Co.KG in Tempelhof. Das Tiny House bietet einen kleinen Empfangsbereich und einen Besprechungsraum für Gespräche.

Bleibt zu hoffen, dass sich alle drei Vorhaben umsetzen lassen, angenommen werden und den Regenbogen-Kiez noch attraktiver machen. 

Wesentliche Textteile sind übernommen aus den Presseunterlagen und aus dem paperpress newsletter 574-26 vom 22. Februar 2020 von Ed Koch /

Thomas Moser (Fotos Moser - sofern nicht extra gekennzeichnet)


 

Unternehmer-Initiative Tempelhofer Damm + Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade: Neujahrsempfang 2020 kommt auch gut fast ohne Politik aus!

So langsam nähern sich auch im Bezirk die Neujahrsempfänge dem Ende. Am 19. Februar 2020 fand von der Unternehmer-Initiative Tempelhofer Damm und dem Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade ein Neujahrsempfang in der ufaFabrik in Tempelhof statt. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, ließ es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen und war interessierter Gast und begehrter Gesprächspartner.


Jutta Kaddatz mit Ed Koch von PaperPress
Die bisherige engagierte Kulturstadträtin Jutta Kaddatz gab sich auch die Ehre. Ansonsten kam der Neujahrsempfang ganz ohne Politikerinnen und Politiker aus. Auch so gab es jede Menge Gesprächsbedarf.

Natürlich waren die Bezirkspolitiker eingeladen und die Gastgeber hätten sie gerne begrüßt, aber die BVV-Sitzung war der Hinderungsgrund für die Bezirksprominenz. Grund war eine wichtige BVV-Sitzung, zumal auch der neue Stadtrat für Bildung, Kultur und Soziales gewählt wurde. Es wurde erwartungsgemäß der ehemalige CDU-Fraktionsvorsitzende Matthias Steuckhardt. Nachfolger von Steuckardt im Fraktionsvorsitz wurde Daniel Dittmar.

Freundlich empfangen wurden die Gäste im Foyer von den Vorständen der beteiligten Netzwerke.

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Foto v.lks.n.re. Volker Mönch, Thomas Schmidt, Tobias Mette, Robert Hahn (nicht auf dem Foto vom Vorstand der UI-Te-Damm Andrea Jensch und die Verantwortliche für Pressearbeit Marlies Königsberg)


Tobias Mette und Volker Mönch




Begrüßt wurden die Gäste, viele Mitglieder der Gastgeber und viele Vernetzungspartner, in einer kleinen Ansprache vom Vorsitzenden vom Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade Volker Mönch und von Tobias Mette von der Unternehmer-Initiative Tempelhofer Damm. Im Hintergrund sah man Fotos von Aktivitäten und vom letzten Neujahrsempfang. In kurzen Statements erläuterten Volker Mönch und Tobias Mette die vielen Aktivitäten der Vereine und gaben Ausblicke über anstehende Herausforderungen für ihre Mitglieder.

Es bewegt sich viel bei den Netzwerken

In Lichtenrade wird sich tatsächlich viel bewegen, denn die Bahnhofstraße wird sozusagen völlig umgekrempelt und für die Einzelhändler und Lichtenrader dürfte es eine schwere Zeit werden. Verdient hat die alte Dame Bahnhofstraße es allemal und die Freude über das Neue ist größer, als die Behinderungen, die zu erwarten sind. Rund um die Alte Mälzerei werden in diesem Jahr die ersten Innenaktivitäten nach dem Umbau erwartet. Der dafür von der UTB verantwortliche Eigentümer Thomas Bestgen erläuterte in einem Gespräch am Rande des Neujahrsempfangs die Baufortschritte.


Thomas Bestgen mit Karin Dancke von der UTB (Foto Marlies Königsberg)

Thomas Bestgen mit Michael Müller

Als Erstes wird das Reha-Fitnessstudio in Kürze eröffnet. Für die Küchen, auch für die Suppenküche Lichtenrade, ist man gut im Zeitplan. Der Innenausbau für die Stadtteilbibliothek, der vom Bezirksamt selbst organisiert wird, wird sich wohl in den Herbst verschieben. Trotz etlicher Hürden im Bauprozess ist Thomas Bestgen zuversichtlich, dass an dieser Stelle der neue Kulturtreffunkt Alte Mälzerei gut von der Bevölkerung angenommen werden wird. In Lichtenrade wird auch der Bau der Dresdner Bahn für jahrelange Beeinträchtigungen besonders für den Fahrzeugverkehr sorgen.

Am Tempelhofer Damm ist man intensiv an den Planungen für das Pilotprojekt der „Letzten Meile“ beteiligt. Waren sollen von einem zentralen Punkt möglichst die letzten Kilometer mit Lastenfahrrädern überwinden und damit für mehr Umweltschutz und Entlastung der Einkaufsstraße stehen. Auch bei der „Neuen Mitte Tempelhof“ ist das Netzwerk beteiligt. Weitere Aktivitäten sind der 5. Tempelhofer Sommer am 13. und 14. Juni 2020 vor dem Rathaus Tempelhof und die geplante Weihnachtsbeleuchtung.

Der Neujahrsempfang war wieder ein großer Erfolg, da sich die Kooperationspartner aus Bildung, Sport, Verbänden, Institutionen, Medien und Wirtschaft locker und angeregt mit den Vertreter*innen und Mitgliedern der Netzwerke austauschen konnten.

Zwei Firmen präsentierten ihre Produkte

Die Veranstaltung wurde von einigen Unternehmen besonders unterstützt. Zwei Firmen präsentierten sich und fanden auch das Interesse von Michael Müller.


Einige Schülerfirmenvertreter*innen vom Ulrich-von-Hutten-Gvmnasium mit der Schulleiterin und der verantwortlichen Lehrerin

Die Berliner Schülerfirma EUROSIDX erklärte ihr Vorhaben, moderne und stylische Möbel aus Gartensofas zu bauen: „Alle von uns hergestellten Möbel sind nachhaltig, durch Upcycling von Europaletten und anderen wiederverwerteten Ressourcen entstanden.“ Diese Möbel sind als Gartenmöbel wasserfest und können auch in Innenräumen genutzt werden. An diesem Abend konnte man Anteilscheine für 10 Euro erwerben, die eine große Nachfrage fanden. In einem Video gibt es einen kleinen visuellen Eindruck von der Arbeit der Schülerfirma des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums: https://vimeo.com/390786113 .

Als zweite Firma präsentierte sich die Stickerei AVANTA.


Foto Marlies Königsberg


Sie bietet Berufsbekleidung, vor allem für Gastronomie und Hotellerie an, die mit den jeweiligen Firmenlogos versehen werden können. Geschäftsführer Ömer Ayranci informierte über sein Unternehmen. Natürlich werden auch T-Shirts bedruckt, Schlüsselbänder und Tassen. Sogar individuell bestickte Wimpel befinden sich im Angebot.

Ein entspannter Abend


Andreas Buder vom Partyservice (re) mit Kevin Bölling von "Tee Lichtenrade" (Foto Marlies Königsberg)

Für den Appetit präsentierte der Lichtenrader Partyservice Buder leckere Kleinigkeiten, die reißenden Absatz fanden. Dieter Tormann von Didis Weinvertrieb sorgte für einige leckere Tröpfchen.  


Im Hintergrund spielte das Friederike Brück Trio und sorgte für mit ihrer Jazzmusik für eine sehr angenehme Hintergrundatmosphäre. Als gute Gastgeber zeichnete sich wieder die ufaFabrik aus. Aus der Leitung dieser ökologischen Kulturoase waren Sigrid Niemer, Frido Hinde und Juppy dabei.



Ein entspannter Abend mit vielen interessanten Gesprächen.


Beste Stimmung (im Hintergrund Marlies Königsberg)

Detlef und Diana Linek von der Lichtenrader Werbeagentur Detlef Linek und der Tauchschule Linek

Frank Behrend (Mitte), Vorsitzender vom Lichtenrader Grundeigentümerverein mit Ehefrau

Wolfgang Spranger vom Volkspark Lichtenrade

Thomas Moser

Fotos Thomas Moser und (extra gekennzeichnet) von Marlies Königsberg

https://un-lichtenrade.de

https://www.ui-tempelhoferdamm.de

Kurz zu den Netzwerk-Profilen:

Unternehmer-Initiative Te-Damm e. V.

Der Verein der Unternehmer-Initiative Te-Damm ist ein Zusammenschluss mehrerer Geschäftsleute, Anwohner, Eigentümer und Dienstleister am Gewerbe- und Wohnstandort am Tempelhofer Damm zwischen den Straßenabschnitten des Tempelhofer Feldes und dem Ullsteinhaus. Das Netzwerk verfolgt das Ziel, die Attraktivität des Te-Damms sowohl für die Wirtschaft, als auch für das Leben, Arbeiten und Lernen in Tempelhof zu erhöhen. Seit Juli 2014 ist die Unternehmer-Initiative Te-Damm ein eingetragener Verein. Aktuell hat das Netzwerk knapp 60 Mitglieder und zahlreiche Unterstützer.

Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade e. V.

Das Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade verknüpft Lichtenrader Firmen und Unternehmer, stärkt dabei die eigenen Mitgliedsunternehmen sowie den Standort Lichtenrade insgesamt. Seit Mai 2013 ist das Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade ein eingetragener Verein. Aktuell hat das Netzwerk über 50 Mitglieder.


 

Bei NEMo handelt es sich nicht um den verirrten kleinen Clownfisch von Walt Disney, sondern um das Bemühen nach mehr Umweltschutz in der Marienfelder Industrie. Bereits seit 2010, anlässlich der Jubiläumsveranstaltung zum 50. Geburtstag des Industriegebietes Motzener Straße, machte man sich dort in Sachen Umwelt- und Klimaschutz auf den Weg. Nach 10 Jahren sollte nun im Rahmen der Veranstaltung „10 Jahre NEMo-Umwelt- und Klimaschutz im Betrieb“ vom UnternehmensNetzwerk in Kooperation mit dem GRW-Regionalmanagement Tempelhof-Schöneberg geschaut werden, wo man steht und wie es weitergeht. Dazu lud man am 18. Februar 2020 zu einer gut besuchten Veranstaltung zur Selux AG ein.



Das UnternehmensNetzwerk Motzener Straße wurde bereits fünf Jahre vor dem NEMo-Start gegründet, damit Kräfte der Unternehmen gebündelt werden und der Standort und die Wettbewerbsfähigkeit zielgerichtet weiterentwickelt werden kann. Am Standort Motzener Straße arbeiten rund 5.000 Beschäftige in 200 Betrieben.

Bezirksbürgermeisterin und Staatssekretär loben das Netzwerk und NEMo



Die Begrüßung erfolgte durch den Vorstandsvorsitzenden vom UnternehmensNetzwerk Ulrich Misgeld. Er beleuchtete besonders den Start von NEMo und die ersten konkreten Maßnahmen, wo es u.a. um die Errichtung von Solar- und Heizungsanlagen ging.



Auch die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, die ebenfalls für die bezirkliche Wirtschaftsförderung zuständig ist, schaute zurück auf die Netzwerkgeschichte und betonte und lobte den positiven Ansatz, dass immer versucht wurde das Unmögliche möglich zu machen. Sie erinnert an den Kindergarten in der Blohmstraße, der vom Nachbarschaftszentrum der ufaFabrik NUSZ betrieben wird und vom UnternehmensNetzwerk gefördert wird, damit die Unterbringung von Kindern von Beschäftigten leichter wird. Sie erläutert, dass das Regionalmanagement für bezirkliche Industriestandorte hilfreich sein soll und erhofft sich, dass auch der Lieferverkehr im Zusammenhang mit Brandenburg gedacht und neu sortiert wird. Letztendlich soll es laut Schöttler aber darum gehen, dass man nicht nur über innovative Dinge redet, sondern auch die Ärmel hochkrempelt. Ein großer Wunsch ist ein Regionalbahnhalt Buckower Chaussee, wofür sich Kräfte in der Berliner und Bezirkspolitik stark machen. Schöttler dazu: „Wir sind dran!“ Aus der Bezirksverordnetenversammlung war auch der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses Hagen Kliem bei der Jubiläumsveranstaltung vertreten.



Staatssekretär Christian Rickerts von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe lobte die innovative Gemeinschaft des Netzwerkes und freut sich immer, wenn die Politik die Kompetenz nutzen kann. Er betont, die Klimaziele immer im Auge behaltend, dass es gut und wichtig war und ist, dass das UnternehmensNetzwerk früh anfing, mit vielen Projekten die Klimaziele zu erreichen. Er erläuterte die vermehrte Förderung von verschiedensten Projekten zur Einsparung von CO2. Rickerts findet die Ideen in Marienfelde großartig und dankt ausdrücklich für die Vorbildfunktion.


Gruppenfoto mit Bezirksbürgermeisterin (v.lks.) Staatssekretär Christian Rickerts, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Energieberater Rolf Naster und Vorsitzender vom UnternehmensNetzwerk Motzener Straße Ulrich Misgeld

Jede Menge Informationen und Leuchtturmprojekte in der Motzener Straße


Ulrich Misgeld und Rolf Naster


Rolf Naster, GF Kofler Energies, berät schon lange die Marienfelder Unternehmen und das Netzwerk und gab einen ausführlichen Einblick in das Klimapaket und die CO2-Bepreisung. Er erläuterte Förderprogramme, betrachtete Zielsetzungen und Hintergründe, schaute was die Änderungen konkret bedeuten können und nannte auch die kritischen Stellen aus seiner Sicht, wo die Steuerungspotentiale nicht ausgeschöpft werden. Es ging um Sanierungen im Gebäudesektor, um Förderungen von Elektrofahrzeugen und die Lasteninfrastruktur, um den öffentlichen Personennahverkehr und viele Aspekte rund den Klimaschutz. Er lobte auch die „Best Practice“ Beispiele für konkrete Maßnahmen in Marienfelde (siehe auch Link: https://www.motzener-strasse.de/aktivitaeten/klimaschutz-nemo/ ).



Ein Studienprojekt wurde von der Hochschule für Technik und Wirtschaft vorgestellt.



Prof. Dr. Volker Wohlgemuth führte in das Thema ein und Gérad Schade erläuterte die Arbeit von zwei Studentengruppen.



Es ging um die Softwareentwicklung zur Erfassung und Visualisierung von CO2 Emissionen in der Motzener Straße. Verschiedenste Aspekte wurden bei der Erarbeitung betrachtet und beachtet. Letztendlich soll so eine moderne Darstellungsform die Motivation zur CO2 Reduktion fördern. Die Darstellung wird ähnlich einer positiven Schuldenuhr funktionieren.




Zum Thema „Klimaschutz bei Promess und Stanova“ erläuterte Kathrin Lechler (stanova Stanztechnick GmbH) viele Ansätze einer fünfwöchigen NEMoAktiv-Kampagne und die Ausbildung von sogenannten Klimascouts. Ein wichtiges Ergebnis war, auch wenn es Hürden und manchmal auch Unverständnis bei Mitarbeitern gab, eine Sensibilisierung durchaus auch für kleine Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen zu erreichen. Dazu gehören zum Beispiel das herunterdrehen der Heizung, das Auto mal stehen lassen, das Entsiegeln einer Zufahrt und Verbesserungsvorschläge zur Prozessoptimierung. Damit wurde Einiges in Gang gesetzt und auch ganz konkret nicht unbeträchtliche Emissionen eingespart.



Von der Pharmazeutischen Fabrik „Dr. KADE“ erläuterte Sven Schildhauer beispielsweise die Umsteuerung im Fahrzeugsektor und die Verbannung von PET-Flaschen, die Betrachtung des Einmal-Papierhandtuchverbrauchs und die Nutzung des Trinkwassers über Wasserspender. Aber auch Hürden bei der Umstellung auf Gas wurden erläutert.



Marcel Förster von der Robert Karst GmbH & Co. KG erläuterte die Nutzung von Erdwärme und Erdkühlung. Durch die kritische Betrachtung von Lichtnutzungen wurden viele Einzelmaßnahmen für eine Umsteuerung ermöglicht.


Rainhard Gütz

Von der Energieberatung „REIMA UG“ erläuterte Rainhard Gütz und auch nochmal Rolf Naster die Wichtigkeit von Beratung im Energiebereich und von Beratungserfolgen bei den Unternehmen: „Vieles ist möglich und auch wirtschaftlich!“ Es wurden ausdrücklich nochmal die Leuchtturmprojekte von Unternehmen vom UnternehmensNetzwerk Motzener Straße betont, wobei die „Märkische Kiste“ sogar 87 % der CO2 Emissionen einsparen konnte.

Eine gelungene Veranstaltung

Netzwerkvorsitzender Ulrich Misgeld betonte in seinem Fazit, dass auch große Firmen etwas für den Umweltschutz tun können.



Im Ausblick sprach er nochmal die mögliche Bündelung des Stückgutverkehrs über das Güterverkehrszentrum (GVZ) Berlin Süd Großbeeren, den gewünschten Regionalbahnhalt an der Buckower Chaussee sowie eine für dieses Jahr geplante Machbarkeitsstudie an. Ulrich Misgeld abschließend: „Die Marke Motzener Straße soll ausstrahlen.“ Dabei werden auch nicht nur spektakuläre Dinge als wichtig angesehen. So brachte man eine Streuobstwiese in Zusammenarbeit mit dem NaturRanger Björn Lindner aus der Nachbarschaft auf den Weg und etliche Unternehmen haben sich an der Pflanzung von Hecken beteiligt.

Es wurde von vielen sympathischen Maßnahmen berichtet. Was die Veranstaltung aber auch deutlich machte, dass sich auf diesen durchaus vorzeigbaren Erfolgen keiner ausruhen kann.

Thomas Moser


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Aus der Website vom UnternehmensNetzwerk Motzener Straße:

Überbetriebliche Maßnahmen sind gemeinsame Planungen, wie z.B. die Versorgung mit regenerativem Strom oder die Nutzung und Speicherung von Abwärme. Weitere Maßnahmen sind die Reduktion des Verkehrs und die Förderung klimafreundlicher Mobilität, Reststoffverwertung und Tausch sowie die Verbesserung des Kleinklimas durch Begrünung und Regenwasserversickerung. Ziel ist es die Energie- und CO2-Bilanz des Gewerbegebietes zu senken und diese Reduktion sichtbar und nachvollziehbar zu machen.

Beim Klimaschutz-Teilkonzept geht es um die Planung von überbetrieblichen Maßnahmen zum Klimaschutz, durch die ansässige Unternehmen in ihren Bemühungen zum nachhaltigen Wirtschaften in den nächsten Jahren unterstützt werden.

https://www.motzener-strasse.de

Alle Fotos Thomas Moer

In der Pressemitteilung der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg vom 13. Februar 2020 wird von unhaltbaren Zuständen im Gemeinschaftshaus Lichtenrade gesprochen.

Beim ersten Blick mag man denken, dass dies ja alles gar nicht so schlimm ist. Wenn man jedoch hinter die Fassade schaut und mit Mietern und Nutzer des beliebten Hauses spricht wird deutlich, dass Investitionen nicht auf die lange Bank geschoben werden sollten. ToM

LINK zum BVV Antrag der CDU: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1646-bvv-antrag-fuer-das-gemeinschaftshaus-lichtenrade

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In der Pressemitteilung heißt es: „Daher fordert die CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg in einem Antrag an die Bezirksverordnetenversammlung die Umsetzung verschiedener Maßnahmen, um noch im laufenden Jahr zumindest die schlimmsten Mängel zu beseitigen. Dazu gehört die Erneuerung des Thekenbereichs und der Licht- und Tontechnik des Wolfgang-Krueger-Saales sowie die Sanierung der Sanitäranlagen. Am Tresen fehlen Porzellangeschirr, Besteck, funktionierende Kühlschränke und eine Spülmaschine. Die Scheinwerfer funktionieren nur noch zum Teil. Die gesamte Lichttechnik ist veraltet. Sie stammt aus den 90er Jahren.
In einem weiteren Schritt, spätestens 2021, ist das bisher wenig einladende Foyer so zu modernisieren, dass es zum Verweilen einlädt.
Ebenso liegt hinter der Bühne vieles im Argen. Verschlossene Spinde ohne Schlüssel im Keller, Toiletten, die nicht richtig spülen und häufig verstopft sind; verschmutzte Duschen. Für die Lagerung von Requisiten gibt es weder einen Raum noch abschließbare Schränke.
Daher fordert die CDU-Fraktion in ihrem Antrag, auch diese Mängel zu beseitigen. Christian Zander, Bezirksverordneter aus Lichtenrade und Fraktionsgeschäftsführer der CDU, kritisiert: „In einem Berichtsauftrag an die CDU-Fraktion zu den Haushaltsberatungen im vergangenen Spätsommer stellt das Bezirksamt zwar Maßnahmen in Aussicht, denen es aber an Verbindlichkeit mangelt. Andere dringend notwendige Maßnahmen wie die Sanierung der Sanitäranlagen sind hingegen nicht einmal geplant.” Der ebenfalls aus Lichtenrade stammende CDU-Bezirksverordnete Hagen Kliem hält fest: „Der Zustand des Gemeinschaftshauses wird von vielen nicht länger als akzeptabel angesehen. Es steht dem Bezirk nicht gut zu Gesicht, den Veranstaltungssaal und das Foyer weiter verkommen zu lassen.“

Fotos Thomas Moser


 

Am 8. Januar 2020 berichtete die Lichtenrader Internetzeitung von einem neuen Eingang zum  „neuen Teils“ des Kirchhofes (das ist der Bereich zwischen Paplitzer, Lützow– und Horstwalder Straße) -LINK zum Bericht: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1613-neuer-eingang-zum-kirchhof - Das Gemeindeblatt der evang. Kirche berichtete in der Januarausgabe.

Leider war der Gehsteig vor dem Friedhofseingang in einer Länge von 3 Metern für Gebrechliche schwer zu überwinden und wegen Pfützen schlecht zu passieren. Der ungehinderte Weg zur gegenüberliegenden Seniorenanlage war nur schwer möglich. Hier konnte die Gemeinde nicht tätig werden. Die Zuständigkeit bis zur Bordsteinkante lag bei der öffentlichen Hand. Die Gemeinde hoffte im Januar noch auf baldige Abhilfe.

Nun wird im Gemeindeblatt für März 2020 von Rainer Otte berichtet, dass der Übergang bis zur Straße jetzt gebaut wurde.

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Sicht von der anderen Straßenseite auf den Friedhof

Der Blick vom Friedhof zur Straße:



Im Gemeindeblatt heißt es: „Sehr überrascht und zugleich hoch erfreut waren wir darüber, dass das Straßenbauamt zu einem Ortstermin am 15. Januar einlud. Wir wurden darüber informiert, dass es „wahrscheinlich bereits in 14 Tagen losgehen wird“ - mit den Arbeiten zur Befestigung des Gehweges vor unserem neuen Eingang! Und nicht nur das: Man werde auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite den Grünstreifen zwischen Gehweg-Pflaster und Bordsteinkante befestigen. Dadurch soll an dieser Stelle ein gutes und sauberes Überqueren der Straße ermöglicht werden. Denn den kirchhofseitigen Gehweg auf ganzer Länge auszubauen - dafür fehlen die Mittel.  Tatsächlich wurden dann genau 14 Tage später die erforderlichen Baumaterialien angeliefert und am Montagmorgen, 3. Februar ging es richtig los! Wir mussten den neuen Eingang nun für eine Woche sperren, aber dafür hatten alle Besucherinnen und Besucher volles Verständnis. War doch deutlich zu erkennen, welche Verbesserung da entsteht.  Sehen Sie nun selbst: Jetzt haben wir einen sehr schönen 3m breiten Zugang zum Kirchhof! Wunderbar befestigt mit Betonsteinen, sauber und eben verlegt und durch die aufgestellten Betonpoller wird dieser Übergang auch nicht zugeparkt werden können, sondern für Sie frei bleiben.  Dass sich das so schnell ergeben würde, hatten wir nicht zu hoffen gewagt. Deshalb noch einmal: Danke, liebes Straßenbauamt“

Eine erfreulich schnelle Umsetzung, die für viele Friedhofsbesucher eine große Erleichterung darstellen dürfte.

Thomas Moser (Fotos Thomas Moser)


 

15. Februar 2020 Obwohl der Umbau der Lichtenrader Bahnhofstraße im Rahmen des Aktiven Zentrum Bahnhofstraße nocht nicht begonnen hat, tut sich was auf dieser Geschäftsstraße und in angrenzenden Straßen. Ein kleiner Spaziergang zeigt, was sich vor einiger Zeit oder kürzlich verändert hat und was sich noch verändern wird. Man kann gespannt sein... 

Erst einmal etwas ganz erfreuliches: Offensichtlich wird eine neue WC-Anlage am Pfarrer-Lütkehaus-Platz, vor der katholischen Salvator-Kirche am S-Bahnhof Lichtenrade. in Betrieb genommen.




Das alte WC war auf einmal weg. Da dieser Platz als Bauplatz für die Dresdner Bahn genutzt werden soll, hat wohl kaum einer damit gerechnet, dass die Proteste Erfolg haben. Nun wurde eine neue offenbar moderne Anlage errichtet und wird nach der Installation wieder von Wall GmbH zur Verfügung gestellt. Hoffen wir, dass dies zeitnah geschieht.

Direkt am Platz am S-Bahnhof Lichtenrade wird leider ab 1.3.2020 die Pizzaria wegen Bauarbeiten im Zusammenhang mit der Dresdner Bahn geschlossen werden. Der Zeitungsladen daneben ist schon längere Zeit zu. Somit wird dieser Bau wohl in Kürze abgerissen werden.

Der Blick nach gegenüber, zum ehemaligen Landhaus Lichtenrade bzw. Haus Buhr und die Alte Mälzerei ist frei...

Über das Haus Buhr hat die Lichtenrader Internetzeitung berichtet: https://www.lichtenrade-berlin.de/30-blog/blog2019/1469-haus-buhr-erstrahlt-im-neuen-licht
Bei der Alten Mälzerei hofft man, dass zumindest die Bücherei Mitte des Jahres eröffnet werden kann. Die Bauarbeiten sind jedenfalls schon kräftig voran geschritten. Man kann auf dieses Vorzeigebauwerk als neuen Kieztreffpunkt gespannt sein. Ich freue mich!


Dann geht es weiter Richtung Osten. Der Grieche "Yammas" Ecke Briesingstraße hat geschlossen. Hier finden zurzeit Umbauarbeiten statt und das Restaurant wird offenbar um das ehemalige Blumengeschäft erweitert. In der Ankündigung heißt es, dass das Restaurant voraussichtlich bis Ende Februar 2020 geschlossen bleibt.

Ein kleines Stück weiter hat "MOIN MOIN" seinen Winterschlaf beendet und ist nun wieder offen.

Gegenüber von Netto wartet der schon vor einigen Monaten vergrößerte Döner XL Lichtenrade mit vielen Innen-Sitzplätzen.

Am Rande der Bahnhofstraße, in der Zescherstraße, das neu eröffnete und vergrößerte  ALDI... eine kleine Pilgerstätte für Lichtenrader*innen ;-)

Auch schon einige Monate auf: Waffel 49... mit Waffel-Leckereien.

Dann geht es weiter. Hier, auf der Nordseite der Bahnhofstraße in unmittelbarer Nähe vom Teeladen, hat "Gelato Bacio" ein neues Geschäft mit etlichen gemütlichen Sitzplätzen (Innen und Außen mit großen Glastüren) aufgemacht. Hier gibt es Eis und Frühstück.

Dann weiter Richtung Osten. In der ehemaligen Bäckerei neben der Tankstelle eröffnet offenbar "Vietnam Town", wo es auch Sushi geben wird.

Dann biegen wir kurz in die Goltzstraße ab. Etwas verdeckt, gegenüber des Nebeneingangs zum Lichtenrader Friedhof, ist "Wernicke" eingezogen. Das Restaurant gab es auch mal in den Gropiuspassagen.

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Und dann machen wir nochmal einen kleinen Sprung zurück. Hinter dem S-Bahnhof Lichtenrade, Prinzessinnenstraße /Ecke Wünsdorfer Str. - gegenüber vom AZ-Büro bzw von der Apotheke, gibt es schon jahrlang das "Principessa". Hier wird begonnen am 17.2. zu renovieren. Das Restaurant wird am 26. Februar wieder geöffnet.

Alle Fotos und Hinweise von Thomas Moser


 

Die Fraktion der SPD Tempelhof-Schöneberg in der Bezirksverordnetenversammlung hatte für den 14. Februar 2020 zum Neujahrsempfang eingeladen und viele Menschen kamen. Viele Gäste kamen aus den vielfältigsten gesellschaftlichen Bereichen, wo es ein großes Repertoire beim ehrenamtlichen Engagement gibt. So schrieb die Besucherin und ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert: „…so viel bürgerschaftliches Engagement ist wunderbar.“ Vereinsvertreter*innen und Träger und Gäste von Institutionen hatten reichlich Gelegenheit sich auszutauschen. Zum Ort für den Empfang wählte man wieder den Ratskeller im Rathaus Schöneberg.



Die Begrüßung erfolgte durch die Fraktionsvorsitzende Marijke Hoeppner, die erstmals eine Eröffnungsrede zum Neujahrsempfang hielt. In einer angenehm kurzweiligen Rede wurden einige positive Eckpositionen dargestellt. So hofft sie auch persönlich auf eine andere Verkehrspolitik. Die Fraktionsvorsitzende kam ohne große Seitenhiebe auf die politische Konkurrenz aus, was sehr angenehm war. Andererseits stellte sie eindeutig die wichtige und notwendige Abgrenzung zu Rechtsaußen dar und äußerte ihren Stolz über die Antifaschistische Vergangenheit und Haltung in ihrer Partei.




Und neben der Begrüßung der vielen Vertreter*innen der Partei, auch aus benachbarten Bezirken, wurden die Gäste aus Vereinen und Institutionen begrüßt. Gesichtet wurden neben den anderen vielen Gästen aus Lichtenrade von der Ökumenischen Umweltgruppe Pfarrer a.D. Reinhard Kraft, Vertreter vom Volkspark Lichtenrade Wolfgang Spranger und Dieter Genz, die Chronistin Marina Heimann, die Pressesprecherin der Unternehmer-Initiative Tempelhofer Damm Marlies Königsberg und Claudia Scholz und Stefan Piltz von den Lichtenrader-Veranstaltern von Family & Friends.

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Die SPD-Vertreter*innen in der BVV Tempelhof-Schöneberg...

Bevor die gesamte SPD-Fraktion vorgestellt wurde und sich zum Gruppenfoto postierte, wurde natürlich der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller begrüßt, der im Bezirk ja immer ein Heimspiel hat.



Neben der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, die ebenfalls die Gäste in einer kurzen Ansprache begrüßte, wurde auch der SPD-Stadtrat Oliver Schworck und der Grünen-Stadtrat und stellv. Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann begrüßt.


Oliver Schworck (re) und im Hintergrund der Regierende Michael Müller und der Grünen-Fraktionschef Rainer Penk.

Von den Grünen waren auch der Fraktionsvorsitzende Rainer Penk und der Bezirksverordnete Bertram von Boxberg dabei. Von der CDU-Fraktion kamen als Gäste Christian Zander und Hagen Kliem. Wie man hört kam zu später Stunde auch noch der frisch von der CDU zum Kulturstadtrat nominierte Matthias Steuckhardt, der als Nachfolger von Jutta Kaddatz noch im Februar von der BVV gewählt werden muss (LINK zum Bericht).

Der prominenteste Bundesvertreter ist selbst in der bezirklichen SPD-Fraktion: Kevin Kühnert ist als Juso-Bundesvorsitzender und stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD bekannt wie ein bunter Hund. Aber nichtsdestotrotz leistet er engagierte kommunale Arbeit und schwebt nicht nur in der Bundespolitik.

Der BVV-Vorsteher Stefan Böltes war als Bezirksverordneter auch in der Runde der aktiven BVV-Politiker. Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus Raed Saleh kam auch kurz zum Empfang. Die Berliner Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik Sabine Smentek plauderte angeregt mit den verschiedensten Gästen.



Die SPD-Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kalayci, die ihren Wahlkreis auch im Bezirk hat, zeigte sich äußert ausgelassen, zumal sie gerade von der Dance Demo „One Billion Rising Revolution“ gegen Gewalt an Mädchen und Frauen kam, die am Brandenburger Tor stattfand und wo sie als Schirmherrin mitten im Geschehen war.



Die stellvertretende ver.di-Landesbezirksleiterin Andra Kühnemann besuchte auch ihre ehemalige Wirkungsstätte als engagierte Personalratsvorsitzende. Ihre Schwester, Melanie Kühnemann-Grunow (MdA), Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus mit dem Wahlkreisbüro in LIchtenrade, sprach auch mit vielen Besuchern. Und die Mutter der beiden "Aktivposten", die Lichtenraderin Ingrid Kühnemann, verstärkt schon seit Jahren die Fraktion in der bezirklichen BVV (Fraktionsfotos oben / erste Reihe).

Der Vorsitzende der SPD Tempelhof-Schöneberg Lars Rauchfuß war selbstredend auch mitten in der illustren Gesellschaft. Vom Kinder- und Jugendparlament waren auch viele Vertreter*innen als Gäste erschienen. Und viele andere namentlich nicht genannte Gäste waren beim SPD-Empfang dabei.

Eine Veranstaltung, wo es viel Gesprächsrunden gab und natürlich auch ein Berliner Buffet für eine Kräftigung der Gäste sorgte.

Thomas Moser



Fotos von Marlies Königsberg (Danke!):


Der Regierende Bürgermeister Michael Müller mit Hagen Kliem von der Lichtenrader CDU



Claudia Scholz von Family & Friends mit Marlies Königsberg von der UI Tempelhofer Damm


 

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