Bauinfo DB DresdnerBahn 18062019


 

ROCKTREFF und DAS SPIELFEST in Mariendorf: Auch 2019 eine Erfolgsgeschichte!

Die, abgesehen von einer hauptamtlichen Mitarbeiterin im Jugendamt, allein aus Ehrenamtlichen bestehenden Rocktreff-und-Spielfest-Crew hat im Laufe der letzten 35 Jahre schon viele wetterbedingte Unwägbarkeiten erlebt. In diesem Jahr kam es aber besonders dicke. Während des Aufbaus der Veranstaltung im Volkspark Mariendorf ist das gesamte Equipment zweimal fast abgesoffen. Die Helfer mussten Schutz unter dem Dach des Tribünenhauses im Fußballstadion suchen und bis früh um drei Uhr ausharren, ehe sich Regen und Sturm verzogen hatten. Dennoch wurde alles rechtzeitig fertig…

 …und zum Start am Freitag, dem 14. Juni, konnte Schirmherr Stefan Böltes (lks) jenen zu Hause lassen und gemeinsam mit Petra Dittmeyer (2.v.lks.) und dem Moderatorenteam des 36. Rocktreffs Marius, Dome, Saf und Andie die Besucher des Rocktreffs begrüßen. Ed Koch (Foto re.) war jahrelang der Felsen in der Rocktreff-Brandung; diesmal sozusagen "nur" als Ehrengast und aushilfeweise als Start-Moderator.
rocktreff spielfest 2019 moser 57


Die Rocktreff-Fans kamen von der ersten Minute an auf ihre Kosten.

Um 21 Uhr heizte „Arsen“ die Luft und die Zuschauer zusätzlich auf. 16 Bands spielten am Wochenende 14. bis 16. Juni auf der Bühne im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf. Aus 250 Bewerbungen wurden die Bands ausgewählt. Die Nachfrage ist in jedem Jahr erfreulich groß. Der ROCKTREFF hat einen guten Namen über die Grenzen Berlins hinaus. Die Band „Cyborg“ beschloss den ersten Abend um 23 Uhr mit einer Light-Show.
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Sichtlich zufrieden mit der Veranstaltung ist Jugendstadtrat Oliver Schworck, Veranstalter des Rocktreffs und Spielfestes. Hier mit Marlies Königsberg (Foto Karl-Heinz Kronauer), die ihre Kamera als Presseverantwortliche für den Sponsor Unternehmerinitiative Tempelhofer Damm fast nie ruhen ließ.

Angelika Schöttler vergnügte sich auf dem Spielfest.
schwarz rocktreff2019
Hier ist Marlies Königsberg (re) Backstage in gemütlicher Runde; u.a. mir dem Jugendamtsleiter von Tempelhof-Schöneberg Rainer Schwarz (lks.; Foto Karl-Heinz Kronauer)
Schon am Freitag kamen rund 2.500 Besucher zum ROCKTREFF und ließen es sich bei Curry-Wurst und kühlen Getränken gut gehen. Die Catering Company hatte auch in diesem Jahr die Versorgungslage sehr gut im Griff. An zahlreichen Ständen gab es verschiedene Speisen und Getränke. insgesamt zählte die Veranstaltung über 13.000 Besucher, 7.000 beim ROCKTREFF und 6.000 beim Spielfest.






Der Klassiker: Kinderschminken beim Spielfest. Die Hüpfburg war ebenso umlagert wie die anderen Spielattraktionen Aquabälle, Riesenrutsche, Bungee-Hüpfen und Kletterturm.

Erstmals dabei, das Technische Hilfswerk mit einem Info- und Spielestand, mittendrin Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, die das Spielfest auch finanziell unterstützt.

Das THW zeigt, wie man den Hammer hält...

Der Stand und die Spiele von Stadt und Land sind stets umlagert.

Volksfeststimmung auf dem ROCKTREFF. Das Besondere hier, eine gemütliche Atmosphäre für Familien, junge Rockerinnern und Rocker und ja: es vergnügten sich auch die "Alt-Rocker", die noch im Herzen jung geblieben sind. Das Rocktreff ist mittlerweile die einzige große Veranstaltung dieser Art im Bezirk, die gerne vom Musik-Publikum angenommen wird.

Das Spielfest des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg hat sich in den letzten Jahren zu einem großen und beliebten Familienfest entwickelt. Zahlreiche Attraktionen wie Aquabälle, Hüpfburg, der Kletterturm des Jugendamtes sowie Kreativangebote luden zum Ausprobieren und Mitmachen ein. Das Spielfest bot vielzählige Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden und unter fachkundlicher Anleitung sportliche Angebote auszuprobieren oder an den Bastel- und Spielangeboten teilzunehmen.
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und der STADT UND LAND-Geschäftsführer Ingo Malter (lks) auf der neuen Bühne beim Spielfest. Hier mit dem Spielfestleiter Philipp Mengel (Foto re./Bericht aus dem Vorjahr ), der vor Jahren das Spielfest wieder zum Leben erweckt hat. Die Presse umschrieb es passend als "wachgeküsst".



Neu in diesem Jahr war eine eigene Bühne für das Spielfest mit zahlreichen Vorführungen. Diese kleine Kids-Bühne für das Spielfest war ein guter Mittelpunkt und übte eine ganz besondere Anziehung aus. Dies hätte die große Rocktreff-Bühne, die am Ende des Platzes ihren Standort hatte, wohl nicht erreicht. Eine gute Entscheidung, die sicher auch bei den künftigen Spielfesten umgesetzt wird.

Das Team der DLRG-Schöneberg von Thomas Schüler gehört seit vielen Jahren zu den Teilnehmern des Spielfestes. Nach ROCKTREFF und Spielfest ist vor ROCKTREFF und Spielfest. Da bislang die Veranstaltung immer am Wochenende vor Beginn der Sommerferien stattfand, spricht viel für das Datum 19. bis 21. Juni 2020. Die Vorbereiten haben begonnen.

Das Deutsche Kinderhilfswerk war mit einem Kinderrechte-Spiel vertreten.
Als Überraschungsgast erschien am Sonntag der Regierende Bürgermeister Michael Müller, der direkt vom Open-Air-Klassik-Konzert der Staatsoper kam.

Judo-Legende Lothar Nest, der seit vielen Jahren beim Spielfest mit seiner Sportschule dabei ist, freute sich über das Foto mit den beiden Bürgermeistern Müller und Schöttler. Michael Müller griff beim Rundgang über das Spielfest gleich aktiv ins Geschehen beim Mini-Tischtennis ein. In der jetzigen, vom Vorsitzenden des Fördervereins MitSpielen e.V., Philipp Mengel, konzipierten Art, findet das Spielfest seit 2012 statt.

Philipp Mengel, Angelika Schöttler, Michael Müller und Ed Koch.



Begrüßung auf der ROCKTREFF-Bühne, die Moderatoren-Crew mit Michael Müller, Angelika Schöttler und Stefan Böltes. Alle konnten zufrieden sein mit der diesjährigen Veranstaltung, die wieder friedlich über die Bühne ging.


Hauptsponsoren: Ingo Malter von STADT UND LAND, Sven Regen vom PieReg Druckcenter Marienfelde, Angelika Schöttler, Andreas Schwager vom MitSpielen e.V., dem Kooperationspartner des Spielfestes mit Beate Bruker vom Jugendamt. In diesem Jahr standen die Kinderrechte, neben den vielen Spielangeboten, im Vordergrund.


Die PSD Bank Berlin-Brandenburg unterstützt seit vielen Jahren den ROCKTREFF und versorgt zusätzlich die Besucher während der Veranstaltung mit leckeren Müsliriegeln. Das erste Mal war diesmal auch AMAZON als Sponsor vertreten (LINK zur Scheckübergabe).

ROCKTREFF und Spielfest werden auch von einem breiten politischen Bündnis im Bezirk Tempelhof-Schöneberg unterstützt: So trafen sich, neben vielen anderen BVV-Mitgliedern, Reinhard Frede, Vorsitzender der FDP-Fraktion in der BVV, Matthias Steuckardt, CDU-Fraktions-Chef, BVV-Vorsteher und ROCKTREFF-Schirmherr Stefan Böltes, und Oliver Fey, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD. Auch Kulturstadträtin Jutta Kaddatz (CDU) besuchte die Veranstaltungen des Jugendamtes.


Das Kinder- und Jugendparlament aus Tempelhof-Schöneberg ist überall aktiv vertreten, natürlich auch auf dem Spielfest.

Danksagungen

…an die rund 80 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Rocktreffs und Spielfestes der gemeinnützigen Vereine CPYE e.V. Rock-Ini und MitSpielen e.V.

…an die Bands, die ohne Gage beim ROCKTREFF auftraten

  • • Devil’s’Musement
  • • TCAS
  • • South Grove
  • • Arsen
  • • Cyborg
  • • Tag X
  • • Elephant Bastard
  • • Grundhass
  • • Waldmeister ist retro!
  • • Chaos Commute
  • • Dead Phoenix
  • • Mrs Gort
  • • Fat Kahoona
  • • Blindfall
  • • Lautlos
  • • Empire of Giants

…den Presentern des Rocktreffs

  • • Jugendamt Tempelhof-Schöneberg
  • • CPYE e.V.
  • • STAR FM 87.9
  • • PSD Bank Berlin-Brandenburg
  • • Catering Company

…den Hauptsponsoren des ROCKTREFFs

  • • FACES Veranstaltungstechnik
  • • Marienpark Berlin
  • • PieReg Druckcenter Berlin
  • • nitz + nitz
  • • Amazon
  • • stilbrand Designwerkstatt

…den Sponsoren

  • • Radio Möller
  • • SWI Immobilien Berlin
  • • Riemer und Schultz Sanitär – Heizung
  • • Phrenetica Photography & Design
  • • bilstein Trucking
  • • BS Berlin Stapler
  • • GeWoSüd
  • • Vitasyn Care – Fritz Apotheke
  • • Popella Licht- und Tontechnik
  • • Unternehmerinitiative Tempelhofer Damm
  • • Optiker Hoppe
  • • ROCKSTAR Energy Drink
  • • mediateam
  • • Adam Hall Eventtechnik
  • • fjedn! Tragbares aus Berlin
  • • German Protect & Defense Service
  • • Vierlande Food Service
  • • Weingewölbe Berlin
  • • Regina Körper, Uwe Saager und Elke Kraft

…an die Sponsoren des Spielfestes

Presenter

  • • Möbel Höffner
  • • Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler
  • • Jugendamt Tempelhof-Schöneberg

Sponsoren

  • • STADT UND LAND
  • • Stromnetz Berlin GmbH
  • • PieReg Druckcenter Marienfelde
  • • Philipps Dienstleistungen – Strom
  • • Catering Company
  • • stilbrand Designwerkstatt
  • • Marienpark Berlin
  • • Amazon
  • • mediateam
  • • Unternehmerinitiative Tempelhofer Damm
  • • dm Drogeriemarkt Mariendorf

…den Teilnehmern des Spielfestes

  • • Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
  • • Jugendamt Tempelhof-Schöneberg
  • • check up und Jugendberufsagentur
  • • TSV Mariendorf 1897 Berlin e.V.
  • • Cabuwazi
  • • Danke Deutschland e.V.
  • • Imkerverein Lichtenrade e.V.
  • • FEZ Berlin – Ernährungsmobil
  • • Sportschule Lothar Nest
  • • DLRG Schöneberg
  • • Technisches Hilfswerk
  • • MitSpielen e.V.
  • • Hort der Rudolf-Hildebrand-Grundschule
  • • IKT Stadtindianer – Kita Tiponi
  • • Ehrenamtsbüro Tempelhof-Schöneberg
  • • Förderverein LortzingClub e.V.
  • • Förderverein Schätzelberg-Grundschule
  • • Polizeiabschnitt 44
  • • Unicef
  • • Bärlin Biker Crew
  • • TSV Marienfelde
  • • KiJum und Jugendfreizeithaus Bungalow
  • • Kindertagespflege Kolibri
  • • Kinderladen Marienkäfer
  • • Ev. Kindertagesstätte Mariendorf
  • • STADT UND LAND
  • • Michael Grass Burgbelagerung
  • • Amplifon Hörgeräte
  • • DM Drogeriemarkt Mariendorf

…sowie an die beiden großartigen Platzwarte Andreas Neumann und André Konietzny, alle anderen hilfreichen Unterstützer, den Rocktreff-Schirmherren Stefan Böltes und Petra Dittmeyer, Vorsitzende des Freundeskreis ROCKTREFF und Spielfest, und last not least an die neue Kollegin im Jugendamt, Beate Bruker, für ihre erste Veranstaltung.

Weitere Fotoeindrücke: Ein Rundgang über das Spielfest...Mit dabei die neue Veranstaltungskoordinatorin vom Jugendamt Beate Bruker (folgendes Foto re), Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (Mitte) und der STADT UND LAND-Geschäftsführer Ingo Malter.







Wolfgang Spranger (Mitte) half wieder tatkräftig, besonders beim Transport.

Matze Kraft ist als Platzleitung jederzeit ansprechbar: Alles im grünen Bericht!















Auch wichtig: Hinter dem Getränkestand u.a. Ecki Hohn und z.B. am ersten Dank Harald Dittmeyer.

Ein "Heimspiel" für Michael Müller...und dann ging es auf der Bühne weiter...



Fotos Thomas Moser (sofern nicht gesondert gekennzeichnet)

(ToM / Text teilweise übernommen/ergänzt/verändert von PaperPress/Ed Koch)


 

Stellungnahme vom Gebietsgremium zu den Erklärungen rund um die Aufstellung einer BücherboXX auf Probe

Am 5. Juni 2019 wurden unter der Überschrift „BücherboXX gestoppt! Ärger und Betroffenheit bei Initiatoren“ öffentliche Erklärungen der Initiatoren in der Lichtenrader Internetzeitung veröffentlicht (https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1442-buecherboxx-gestoppt-aerger-und-betroffenheit-bei-initiatoren). Dies sorgte für Unverständnis und Ärger bei Mitgliedern des Gebietsgremiums.

Wenige Tage zuvor wurde vom Lichtenrader Magazin und von der Lichtenrader Internetzeitung von dem Probe-Projekt berichtet. Eine BücherboXX sollte für einige Monate probeweise an verschiedenen Standorten in Lichtenrade aufgestellt werden ( Lichtenrader Internetzeitung: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1439-eine-strassenbibliothek-fuer-lichtenrade-buecherboxx-eroeffnung-am-5-juni-2019 ) ToM

Nun ist der Redaktion eine Stellungnahme im Namen des Gebietsgremiums (AZ Lichtenrader Bahnhofstraße) übermittelt worden, die uns am 15. Juni 2019 erreichte. Diese Erklärung wird hiermit veröffentlicht:

Zu den bereits veröffentlichten Darstellungen auf Lichtenrade-Berlin.de nimmt das Gebietsgremium wie folgt Stellung:

Die Idee einer Bücherzelle für die Bahnhofstraße wurde bereits im Jahr 2017 im GG im Beisein von Frau Scholz und Herrn Piltz entwickelt. Sie sollte auch z.B. gemeinsam mit der Lichtenrader Bücherstube und weiteren Gewerbetreibenden realisiert werden. Verschiedene Optionen („englische“ Telefonzelle / Telekomzelle) wurden erörtert und Fördermittel des AZ vorgemerkt; auch bei den Planungen zum Umbau der Bahnhofstraße wurde die Aufstellung berücksichtigt. Ein Genehmigungsantrag zur Aufstellung wurde vorbereitet.

Seit Beginn des Jahres 2019 wurde der Tagesordnungspunkt Bücherzelle regelmäßig bei den alle zwei Wochen stattfindenden Sitzungen aufgerufen. Leider waren Frau Scholz  und Herr Piltz mehrfach nicht anwesend. Durch Hr. Spranger (Volkspark Lichtenrade) wurde aber wiederholt darauf verwiesen, dass Frau Scholz eine Option zur beschleunigten Aufstellung verfolge, ohne dass dazu Details von ihr benannt wurden. Das GG beschloss trotzdem stets eigene Aktivitäten zugunsten dieser Lösung zurückzustellen.

Zuletzt wurde über das Lichtenrader Magazin eine Woche vor der Sitzung am 28. Mai bekannt, dass der Verein Family & Friends gemeinsam mit dem Volkspark Lichtenrade und der AG Bahnhofstraße in der Zwischenzeit eine Bücherzelle für die Bahnhofstraße organisiert und als Projekt von Family & Friends beworben hatte. Es gab also offensichtlich einen Vorlauf des Projekts, über den Mitglieder des Gremiums ihre Kolleg*nnen hätten informieren müssen.

Das Gebietsgremium musste sich deshalb in der Sitzung am 28. Mai mit der entstandenen Situation auseinandersetzen. Frau Scholz und Hr. Piltz rechtfertigen ihr Engagement außerhalb des GG damit, dass „ihre“ Bücherzelle nur ein temporäres Projekt sei und das Projekt des GG nicht grundsätzlich beeinträchtige. Zudem habe sich die Gelegenheit, eine solche „Testzelle“ in Lichtenrade aufzustellen, sehr kurzfristig ergeben, sodass man schnell hätte handeln müssen.

Ob eine Genehmigung für die Aufstellung zum 05.06.19 vorliegt, konnte nicht eindeutig geantwortet werden. Aktuell besteht der Eindruck, dass das Bezirksamt eine solche Genehmigung nicht erteilt hatte.

Verschiedene Mitglieder des Gremiums appellierten deshalb an Frau Scholz, eine plausible Erklärung abzugeben, in Zukunft kooperativ mit dem GG sowie mit dem Geschäftsstraßenmanagement des Aktiven Zentrums zusammenzuarbeiten. Die Sitzung endete mit der Bitte an Family & Friends, das Bücherzellen-Projekt als gemeinsames Projekt mit dem GG fortzuführen oder es einzustellen.

Noch am Ende der Sitzung bestand der Eindruck, dass Stephan Piltz und Claudia Scholz weiterhin mit dem Gebietsgremium zusammen arbeiten wollten. Entsprechend erfolgte auch am 8. Jun 2019 die Erklärung von Familiy & Friends, das Projekt abzusagen. Unverständlich war nach diesem Schritt, dass Herr Piltz dann am 1.Juni per eMail die Mitarbeit von Family & Friends im Gebietsgremium niedergelegt hat.

Abschließend kann also festgehalten werden, dass das GG nicht die Initiative anderer Lichtenrader Bürger aufs Schärfste missbilligt hat, sondern ein solidarisches Miteinander aller gewählten Vertreter erreichen wollte. Ferner können die Mitglieder nicht feststellen, dass sich die Interessenlage einzelner Akteure unterschiedlich entwickelt hat – im Gegenteil hat sich die Zusammenarbeit gegenüber der ersten Wahlperiode zu einem kreativen und konstruktiven Miteinander verändert. Tatsächlich sind die Prozesse zur Umsetzung gemeinsam entwickelter Projekte aber auch aufgrund öffentlicher Regelungen für die Vergabe finanzieller Mittel mühsam. Sie sollten aber trotzdem nicht gering geachtet werden.

Es ist bedauerlich, dass sich Lichtenrader Bürger, die ihre eigene Mitarbeit im Gebietsgremium quittiert haben, öffentlich in verletzender Weise über das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitbürger*nnen äußern. Als üble Nachrede ist es einzuordnen, einzelnen Mitgliedern andere als altruistische Absichten bei ihrem ehrenamtlichen Engagement zu unterstellen.

Einen Eindruck der aktuellen Arbeit des Gebietsgremium  kann sich jeder anhand des für den Tag der Städtebauförderung 2019 produzierten Videos verschaffen:GG Städtebautag 2019

Ergänzung der Redaktion:

Die BücherboXX wurde von vielen Seiten in den Sozialen Medien (Facebook) begrüßt. Es erreichte uns auch ein Hinweis eines ehemaligen Mitglieds des Gebietsgremiums, dass aktuell in Spandau eine solche BücherboXX aufgestellt wurde. Ein weitere kritische Zuschrift eines ehemaligen Mitglieds hat die Redaktion ebenfalls zum Thema Gebietsgremiums erreicht.

Es gibt aber auch skeptische Stimmen, die sich grundsätzlich um die Errichtung einer BücherboXX drehen. So wäre die Kulturstadträtin aus Tempelhof-Schöneberg, Jutta Kaddatz, im Vorfeld gerne angesprochen worden. Neben Befürchtungen über Sachbeschädigugen besteht auch die Sorge, dass BücherboXXen zur unbefugten Verbreitung politischer Schriften genutzt werden könnten. ToM

Das wäre sie gewesen, die Lichtenrader BücherboXX:

Foto Thomas Moser


 

Eine Lichtenrader Grundschule feiert: 20 Jahre Grundschule im Taunusviertel

20 Jahre für eine Schule ist noch keine lange Zeit, aber Grund genug sich zu erinnern und zu feiern. Denn fast wäre die Schule vor 10 Jahren geschlossen worden. Aber nun kann sich Lichtenrade und die Grundschule im Taunusviertel immer noch an einer großen Beliebtheit erfreuen, die nicht zuletzt auch dem ganz besonderen Sportschwerpunkt zu verdanken ist.
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Viele Ehrengäste kamen

Der Chor der Schule sorgte für einen stimmungsvollen Auftakt der Festveranstaltung.




Die Schulleiterin Sabine Wandscheer begrüßte die Gäste, bedankte sich und erläuterte die wechselhafte Schulgeschichte: „Wir feiern nicht nur unseren 20. Geburtstag, sondern bedanken uns auch bei all jenen, ohne die es unsere Schule heute nicht geben würde. 1999 eröffnet, sollte die Schule nur 10 Jahre später aufgrund von Sparmaßnahmen wieder geschlossen werden.
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Mit intensiven Protesten, auch auf der Lichtenrader Bahnhofstraße, konnte die Schließung der Schule verhindert werden ("historische" Fotos: Thomas Moser)
Dank des Einsatzes, insbesondere engagierter Eltern, konnte eine Schließung abgewendet werden. Weitere 10 Jahre danach blicken wir zurück und möchten uns noch einmal bei allen bedanken, die unsere Schule nicht nur in der Vergangenheit unterstützt haben, sondern dies auch aktuell auf vielfältige Art und Weise tun.“

Als Ehrengäste wurden aktive und ehemalige Lehrerinnen und Lehrer, Eltern- und Schülervertreterinnen und Vertreter, Kooperationspartner sowie Menschen begrüßt, die eng mit der Schule verbunden sind und waren. Als besonderer Gast wurde der Architekt des Schulgebäudes begrüßt.

Ein kleiner Empfang für die Ehrengäste rundete den Festakt ab.

Der Architekt erinnert sich

Der Architekt Volker Swiatkowski von „Swiatkowski-Suerkemper-Architekten Stuttgart“ kann sich noch gut an seinen zweiten Schulbau vor 20 Jahren erinnern. Den Wettbewerb gewann das Architektenbüro auch aus dem Grund, weil sie es geschafft hatten, die großen „Baumassen zu bewältigen“ und auf das Grundstück zu bekommen. So ist auch die Turnhalle etwas tiefer gelegt und fast versteckt. „Wir hatten aber auch einen neuen Baustil. Eine solche offene Fassade war ungewöhnlich,“ erläutert der Architekt.



Das Wichtige war das Atrium im zentralen Bereich der Schule, das ursprünglich auch als Versammlungsstätte von den Architekten geplant war. Dafür wird aber jetzt in der Regel der große Mehrzweckraum genutzt. Zum Zeitpunkt des Baus war der Mauerfall und der Architekt plante Reststücke der Mauer zu verwenden, die nur einige wenige Meter entfernt stand. Aber es sollte nicht klappen. Volker Swiatkowski erzählte lachend : „Sie war schneller weg, als wir gebaut haben.“

Nach dem Festakt gab es ein Schulfest

Nach dem offiziellen Festakt hat sich ein großes Fest auf dem Schulgelände angeschlossen.  Der Sonnenschein bot den passenden Rahmen. Glücklicherweise sorgte ein Eisstand für die notwendige Abkühlung. Die Jahrgangsklassen boten für die Kinder verschiedene Spielstände an.








Auch der Kooperationspartner Hertha BSC hielt ein Fußballangebot bereit. Der Schul-Caterer war mit einem Grillstand vertreten; dazu gab es weitere vielfältige kulinarische Angebote. Im Foyer der Schule war eine kleine Dokumentation der letzten 20 Jahre zu sehen. Die vielen Angebote verliehen dem Tag eine entsprechende Würdigung.

Lichtenrade gratuliert und wünscht der Schule noch viele gute und erfolgreiche Jahre!

Thomas Moser

Kleiner Schulüberblick

Die Schule wurde 1998 in der Wiesbadener Straße 20 erbaut. Der Grundstein wurde im selben Jahr (Ende September, Anfang Oktober) gelegt. Das Grundstück mit Schulgebäude misst ungefähr 9000 qm. Im Sommer 1999 wurde die Schule fertig gestellt und zum Schuljahr 1999/2000 feierlich eröffnet.

Sie hat ca. 45 Räume, von denen z. Zt. 13 als Klassenräume genutzt werden. Daneben gibt es folgende Fachräume: evangelische Religion, Lebenskunde, Musik, Kunst und Naturwissenschaften. In der ersten Etage liegt ein Computerraum mit 15 Arbeitsplätzen. Viele kleinere Räume dienen dem Teilungs-, Englisch- und DaZ-Unterricht. Im Keller befinden sich mehrere Materiallagerräume für z. B. Schulbücher und andere Unterrichtsmaterialien. Hier ist auch der Mehrzweckraum mit einer kleinen Bühne zu finden, in dem die Einschulungsfeiern, Weihnachtsaufführungen und andere Veranstaltungen stattfinden. Natürlich existieren auch ein Lehrerzimmer, ein Sekretariat und zwei Büros für die Schulleitung.

Eine große (teilbare) Sporthalle und ein großer Schulhof mit Rasenflächen, Spielplatz, Tischtennisplatten, Reckanlage und einem Sportplatz ermöglichen den Schülern viel Bewegung. In den großen Pausen steht den Schülern das gesamte Schulgelände zur Verfügung. Bei einer Spieleausgabe können sich die Schüler Spielgeräte ausleihen, nachdem sie ihren Spielausweis hinterlegt haben. Etwas abgelegen steht das Hausmeisterhaus, in dem der katholische Religionsunterricht stattfindet.

In der Schule befinden sich z.Zt. ca. 300 Schüler und das Lehrerkollegium besteht aus 21 Lehrern. Die Grundschule im Taunusviertel ist eine verlässliche Halbtagsschule. Das bedeutet, dass die Schüler von 7.30 Uhr bis 13.35 Uhr in der Schule betreut werden. Vor 7.30 Uhr und nach 13.35 Uhr kann man verschiedene Betreuungsmodule buchen, die allerdings kostenpflichtig sind. Seit geraumer Zeit verfügen die Schule auch über eine Mensa, in der die Kinder ein Mittagessen einnehmen können. Im Pavillon der Schule (das ehemalige Vorschulgebäude) befindet sich der Hort, der von unserem Kooperationspartner die “Stadtindianer” betrieben wird. Sie nennen sich die “Taunus Oase”.

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Eine Klasse pro Jahrgang ist sportbetont. Die Kinder dieser Klasse erhalten eine zusätzliche Stunde Sportunterricht in der Woche und müssen ab der 3. Klasse eine zweistündige Pflicht-Sport-Arbeitsgemeinschaft belegen. Von daher leitet sich unser Zusatz „mit sportbetontem Zug“ ab. Daneben gibt es das Angebot von sogenannten „Schwerpunktfächern“ (z.B. Schülerfirma oder Hörclub). Diese sind in Klasse 5 und 6 verpflichtend und umfassen 2 Unterrichtsstunden pro Woche.

Besondere außerunterrichtliche Veranstaltungen der Schule sind z. B. Trödelmärkte, der jährliche Weihnachtsbasar, der Herbstlauf sowie Bundesjugendspiele in der Leichtathletik und im Gerätturnen.

https://www.grundschule-im-taunusviertel.de

Der Förderverein unterstützt intensiv die Schule: https://www.grundschule-im-taunusviertel.de/gev-f%C3%B6v/f%C3%B6rderverein/

Alle Fotos: Thomas Moser


 

Wer versteckt „Lichtenrade“?

Gesucht wird das „Lichtenrade“ Ortsteilschild! Mitte Januar 2010 begann der vierspurige Ausbau des Kirchhainer Damms in Lichtenrade bis zur Stadtgrenze.

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Im Zuge der Bauarbeiten verschwand das Ortsteilschild „Lichtenrade“, das am südlichen Ende von Lichtenrade auf den Ortsteil von Tempelhof-Schöneberg hinwies. Der Ausbau ist längst abgeschlossen, ein Schild „Berlin“ ist vorhanden, aber das Schild von Lichtenrade ist seit über 9 Jahren verschwunden.

Darüber wundert sich auch der Lichtenrader Gerhard Mayer schon lange. Der pensionierte Polizist hat schon öfters Politiker angesprochen und um Klärung und Abhilfe gebeten: „Ich finde schon, dass solche Anliegen von Bürgern wichtig genommen werden sollten. Da muss doch nicht erst eine Kommission gebildet werden. Einfach anschrauben und gut ist es!“ Dann gab Gerhard Mayer noch den Tipp, auf dem Hof vom Tiefbauamt nachzuschauen: „Vielleicht liegt es ja noch da. Oder ansonsten einfach neu anschaffen.“

Auch wenn es eine Kleinigkeit ist, vielleicht auch unwichtig, für Lichtenrader ist es offensichtlich ein kleines Stück Identifikation und auch Besucher sehen, wo sie sich gerade befinden. Vielleicht erbarmt sich ja ein Lokalpolitiker.

Thomas Moser


 

Bauarbeiten Dresdner Bahn: Wo bleibt das Verkehrskonzept für Lichtenrade?

Die vorbereitenden Arbeiten zur Dresdner Bahn scheinen im Zeitplan zu sein. Was passiert aber mit der Verkehrsplanung während des Umbaus? Aber natürlich ist es auch wichtig, sich über veränderte Verkehrsströme nach der Fertigstellung Gedanken zu machen. Denn eines ist sicher: Der Bahnübergang Wolziger Zeile wird künftig für den Autoverkehr gänzlich geschlossen werden.
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Fotos von der Baustelle Wolziger Zeile; hier wird schon an der Unterführung für Fußgänger und Radfahrer gebaut (Foto: Thomas Moser)
Zum Thema Verkehrsführung liegt der Redaktion ein aktuelles Schreiben des Vorsitzenden der Bürgerinitiative Lichtenrade – Dresdner Bahn an die Fraktionsvorsitzenden in der Bezirksverordnetenversammlung vor, indem der Ärger über die Reaktionen bzw. Nichtreaktionen ganz deutlich spürbar wird.

Dieses Thema sorgte schon auf der Info-Veranstaltung der Bahn am 22. Mai 2019 für Ärger (Direktlink zum Bericht in der Lichtenrader Internetzeitung: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1428-dresdner-bahn-durch-lichtenrade-koordinierung-bei-umleitungsverkehr-sorgt-fuer-aerger )

Hier Auszüge der Mail:

„Wir haben zur Kenntnis genommen, dass der auf unser Schreiben gestellte Antrag hinsichtlich der Goltzstaße zur Beratung im Verkehrsausschuss liegt. Wir verhehlen nicht, dass wir generell erstaunt darüber sind, dass es eines solchen Schreibens bedurfte. Offenbar spielt bisher die Frage der Verkehrsführung während der Sperrung der Bahnhofstraße im Bezirk keine besondere Rolle. Wir erwarten jetzt eine zügige Behandlung der Sache und dürfen ergänzend darauf verweisen, dass wir bereits durch Schreiben vom 4. Mai 2018 das Bezirksamt auf die Goltzstraße hingewiesen hatten. Hierauf erhielten immerhin „schon“ am 21. August eine nichtssagende Antwort der Stadträtin Heiß, die wir erfolglos nochmals im Februar 2019 anlässlich einer Veranstaltung ihrer Fraktion darauf ansprachen. Irgendwelche Ausreden, die Zeit sei zu knapp oder die Mittel würden fehlen, würden hier auf völliges Unverständnis stoßen.

Noch wichtiger als das singuläre Problem der Goltzstraße erscheint uns aber zu erfahren, ob und welche Überlegungen seitens der Fraktionen zu einem generellen Verkehrskonzept in hiesigen Bereich während der Sperrung der Bahnhofstraße existieren. Wir dürfen darauf hinweisen, dass schon nach den Schätzungen im Planfeststellungsbeschluss von ca. 6000 KfZs täglich die Rede ist, die Goltzstraße entlang fahren werden. Diese werden sich weitere Schleichwege suchen und die hiesigen kleinen Straßen verstopfen, sofern dem nicht durch ein vernünftiges Konzept entgegen gewirkt wird. Ein gravierendes Problem hierbei ist die Schulwegsicherung. Angesichts der offenbaren Bearbeitungszeiten im Bezirksamt sehen wir davon ab, diese Behörde überhaupt anzuschreiben, sondern erwarten von Ihnen als unsere Vertreter, dass diese Fragen auf bezirklicher Ebene nunmehr die ihnen gebührende Bedeutung erhalten.“


 

Auf eine Kleine Anfrage der Fraktionsvorsitzenden der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg, Elisabeth Wissel, antwortete am 10. Januar 2019 der Stellvertretenden Bezirksbürgermeister  und Stadtrat für Stadtentwicklung und Bauen Jörn Oltmann. Diese Antwort ist nun öffentlich.

Seit wann besteht das Aktive Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße und was gab den Anstoß zur Einrichtung des AZ?

Nach der Interessenbekundung des Bezirks durch Antrag vom 28. Mai 2014 wurde das Gebiet Lichtenrade Bahnhofstraße im Jahr 2015 durch Senatsbeschluss in das Städtebauförderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ (AZ) aufgenommen. Grundlage dafür ist das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) aus dem Jahr 2015, welches von einem Planungsbüro unter Einbeziehung zahlreicher lokaler Akteur_innen erstellt wurde. Anstoß war der Wunsch des Bezirks nach Stärkung der Bahnhofstraße als Stadtteilzentrum Lichtenrades.

Welche Ziele verfolgt das AZ?

Ziel ist es, das Stadtteilzentrum durch Impulse zur wirtschaftlichen und stadtstrukturellen Stärkung zu sichern und weiter zu entwickeln. Dies geschieht z.B. durch Maßnahmen zur Qualifizierung der Verkehrsräume, zur Steigerung der Lebensqualität, zur Absicherung des Zugangs zu Bildung, der Weiterentwicklung des Einzelhandelsstandortes und der Schaffung attraktiver öffentlicher Räume. Die Ziele des Programms werden gemeinsam mit den Bewohner_innen, Gewerbetreibenden, Eigentümer_innen und weiteren Akteur_innen vor Ort umgesetzt.

Wie lange ist das AZ als Fördergebiet zeitlich geplant?

Die Förderung läuft zunächst über 8 Jahre bis zum Jahr 2023.

Welche Gebietskulisse umfasst das AZ (Straßen, Träger...)

az gebiet kleine anfrage
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Wie sieht derzeit die Zusammensetzung des Gebietsgremiums aus?

Das Gebietsgremium besteht derzeit aus 13 Mitgliedern, davon sind acht Mitglieder Vertreter_innen verschiedener Institutionen (Vereine, Beiräte etc.) und fünf Mitglieder sind Privatpersonen.

Wie werden Neuwahlen und Informationen über die Beteiligungsmöglichkeiten der Bewohner_innen Lichtenrades weiter gegeben?

Die Bewohner_innen werden bei anstehenden Veranstaltungen, je nach Beteiligungsformat, über die folgenden Kanäle informiert:

  1. Monatlich erscheinender Newsletter des Aktiven Zentrums
  2. Internetseite des Aktiven Zentrums: www.az-lichtenrade.de/
  3. Stadtteilzeitung (erscheint alle zwei Monate plus eine Sonderausgabe pro Jahr)
  4. Postwurfsendungen
  5. Plakate
  6. Flyer
  7. Persönliche Ansprache über Multiplikator_innen (Gewerbetreibende, Schulen, Gebietsgremium etc.)
  8. Schaukästen im Gebiet
  9. Informationspylon im Gebiet
  10. Pressemitteilungen

Wie beurteilt das Bezirksamt die Beteiligung am Aktiven Zentrum?

Die Beteiligungsmöglichkeiten bei den Maßnahmen des AZ werden als umfassend, zielgruppenorientiert und vorbildlich beurteilt. Die tatsächliche Wahrnehmung der Beteiligungsangebote ist zum Teil unterschiedlich stark ausgeprägt.

 

Welche Pilotprojekte werden und wurden über den Gebietsfond in welcher Höhe (seit 2017) gefördert?

Jahr

Antragsteller

Maßnahme

Förderbetrag

2017

Café Obergfell GmbH

Erneuerung Markise

4.087,85 €

2017

Tee Lichtenrade

Erneuerung Außenmobiliar

507,35 €

2017

Modetreff Heidemann

Erneuerung Markise

773,85 €

2017

Salvator Kirchengemeinde

Fahrradständer

4.931,96 €

2017

Gewerbetreibende

Weihnachtsbäume

625,08 €

2017

Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade

Weihnachtsingen

5.750,00 €

2017

Schlüsseldienst Kurtz

Erneuerung Außenwerbung

765,00 €

2017

Erkann Mode

Außenmarkise

579,41 €

2017

Gewerbetreibende

Nikolausaktion auf der Bahnhofstraße

75,00 €

2017

AG Bahnhofstraße

Weihnachtsbäume für die Bahnhofstraße

337,50 €

2017

VfL Lichtenrade

Handballspiel

639,04 €

2017

Tempelritter Apotheke

Pilotprojekt Schaufensterbeleuchtung

4.898,73 €

Gesamt

23.970,77 €

2018

Gebietsgremium

Moderation

150,00 €

2018

Apollo Optik

Erneuerung Markise

855,58 €

2018

Das kleine Kaffeehaus

Bau einer barrierefreien Kundentoilette

6.000,00 €

2018

Gewerbetreibende

Weihnachtsbäume für die Bahnhofstraße

450,00 €

2018

Gewerbetreibende

Nikolausaktion auf der Bahnhofstraße

89,25 €

2018

Salvator Kirchengemeinde

Außenbeleuchtung der Kirche

3.748,81 €

2018

Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade

Weihnachtssingen

8.389,50 €

Gesamt

19.683,14 €

Wie hoch waren die zu vergebenden Mittel für 2017 und 2018?

Gebietsfonds 2017:

  1. 000 € wurden abgerufen
  2. 000 € wären möglich gewesen
  3. 970,77 € wurden als Förderung eingesetzt.

Gebietsfonds 2018:

  1. 000 € wurden abgerufen
  2. 000 € wären möglich gewesen
  3. 683,14 € wurden als Förderung eingesetzt.

Wer entscheidet über die Höhe der Mittelvergabe?

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen ist Fördermittelgeber und entscheidet jedes Jahr über die Summe der Fördermittel, so auch über die Mittel für den Gebietsfonds. Diese Entscheidung erfolgt aufgrund von jährlichen Fördermittelanfragen und -anträgen, welche vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg (OE SPK) auf Grundlage des ISEK gestellt und in den beiden jährlich stattfindenden Fördergesprächen erörtert werden.

Bei Antragstellung für ein Gebietsfondsprojekt erfolgt zunächst eine Vorprüfung durch das Geschäftsstraßenmanagement, das Bezirksamt (OE SPK/ Wirtschaftsförderung) und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zur Einhaltung formaler Kriterien. Ist diese Vorprüfung positiv, erfolgt eine Bewertung durch die Gebietsfondsjury. Diese setzt sich aus vier Mitgliedern des Gebietsgremiums sowie einer Vertretung des Bezirksamtes (OE SPK/ Wirtschaftsförderung) zusammen. Projekte werden maximal zu 50 % und einer Höchstsumme von 10.000 € gefördert.


 

Vom 20. Mai bis zum 1. Juni 2019 fand zum fünften Mal die Maikäfer Rallye in der Lichtenrader Bahnhofstraße statt. In den Schaufenstern der Geschäfte in und um die Bahnhofstraße konnten Maikäferfiguren entdeckt und attraktive Preise gewonnen werden, die eine Vielzahl der örtlichen Händlerinnen und Händler spendiert hatten. Nun wurden die Gewinner durch teilnehmende Gewerbetreibende ausgelost. Insgesamt knapp 30 Teilnehmerinnen haben sich an der Käfersuche beteiligt und damit die Chance genutzt, Preise wie zum Beispiel eine Beautytasche, ein Teepaket oder einen Reisegutschein zu gewinnen. Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden bereits benachrichtigt und können die Preise bis zum 1. Juli 2019 in den jeweiligen Geschäften abholen.
Ziehung Mairalley2019
Auslosung durch Lina Hilsing (Lichtenrader Bücherstube) und Katja Tiedtke (Lederwaren Tiedtke) -Foto AZ
Das Gewinnspiel, das sich inzwischen als eine gemeinsame Aktion der Gewerbetreibenden rund um die Bahnhofstraße etabliert hat, wurde zum wiederholten Male durch das Geschäftsstraßenmanagement im Rahmen des Förderprogramms „Aktive Zentren“ unterstützt.


 

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