Berlin-Brandenburg: Engagierte Personalratsvorsitzende Andrea Kühnemann jetzt in vorderster Reihe in der Gewerkschaft ver.di

Andrea Kühnemann, die langjährige Personalratsvorsitzende im Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, wurde am 22. Februar 2019 in die Bezirksleitung Berlin-Brandenburg der Gewerkschaft ver.di gewählt.
andrea kuehnemann 2006 Moser 2
Die Landesbezirkskonferenz Berlin-Brandenburg der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft hat eine neue Landesbezirksleitung gewählt. Zum neuen ver.di-Landesbezirksleiter wählte die Konferenz Frank Wolf, bislang ver.di-Fachbereichsleiter Finanzdienstleistungen. Zu seinen Stellvertreterinnen wurden Andrea Kühnemann sowie Gabi Lips (bisherige stellvertretende Landesbezirksleiterin) gewählt. Im Vorsitz wurde die langjährig aktive Susanne Stumpenhusen abgelöst, die schon im letzten Jahr ankündigte, für eine erneute Wahl nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Andrea Kühnemann ist im Herzen eine Ur-Lichtenraderin und Tempelhofer-Schönebergerin. 1982 absolvierte sie ihr Abitur am Ulrich-von-Hutten-Gymnasium in Lichtenrade. Die Sozialpädagogin ist seit 1985 im Bezirksamt Tempelhof tätig. Im Jahr 1996 wurde sie zur Personalratsvorsitzenden beim Bezirksamt Tempelhof gewählt uns ist seit 2000 die Personalratsvorsitzende im fusionierten Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg. Gewerkschaftlich ist sie seit vielen Jahren als Sprecherin aller bezirklichen Personalräte aktiv und auch schon längere Zeit Mitglied im ver.di Landesbezirksvorstand Berlin-Brandenburg. Die Personalrätin mit Herz, Umsicht und Durchsetzungsvermögen ist seit 1981 in der SPD Mitglied, hat aber stets ihr Engagement für Arbeitnehmerinteressen in den Vordergrund gestellt. Im Jahr 2011 ist sie in Lichtenrade als Direktkandidatin für das Abgeordnetenhaus angetreten. Dabei konnte sie sich nicht durchsetzen. Dieser Wahlkreis ist und war ein CDU-dominierter Wahlkreis. Ihre Schwester, Melanie Kühnemann, ist in dieser Wahlperiode über die SPD-Liste in das Abgeordnetenhaus gekommen und hat in der John-Locke-Straße ihr Bürgerbüro. Andrea unterstützt regelmäßig Melanie in ihrer Arbeit. Ihre Mutter, Ingrid Kühnemann, ist auch in der SPD und seit vielen Jahren in der BVV tätig. Die drei „Kühnefrauen“ haben nach und nach sich durch engagierte und langjährige Tätigkeiten einen Namen gemacht.
andrea kuehnemann 2006 Moser 1
Andrea Kühnemann ist und war bei vielen Lichtenrader Aktivitäten aktiv dabei. 2006 hat sie beispielsweise bei einer großen Dresdner Bahn – Demonstration auf der Kundgebung gesprochen.

Wir wünschen Andrea Kühnemann viel Kraft, Power und ein gutes Händchen bei der Durchsetzung von Arbeitnehmer-Interessen.

ToM (Fotos aus dem Archiv Thomas Moser aus 2006)


 

in einer gemeinsamen Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin vom 21. Februar 2019 heißt es:

Ein Vater fand gestern Abend in Lichtenrade seine schwer verletzte Tochter. Gegen 21.30 Uhr trafen alarmierte Rettungskräfte in der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Groß-Ziethener Straße ein und brachten das dreijährige Mädchen in ein Krankenhaus, wo es trotz sofortiger ärztlicher Versorgung verstarb. Unter dringendem Tatverdacht nahmen Einsatzkräfte die 44-jährige Mutter des Kindes fest und brachten sie in eine Gefangenensammelstelle. Die Ermittlungen der 3. Mordkommission dauern an.

Nach öffentlichen Presseverlautbarungen hat die psychisch kranke Mutter die Tat gestanden und befindet sich in einer entsprechenden Einrichtung.


 

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg freut sich sehr, dass die Bezirksverordnetenversammlung die Schaffung eines integrierten Bildungs- und Kulturstandortes (Volkshochschule, Musikschule, Kinder- und Jugendmuseum „Experimentarium“ und Stadtbibliothek) unter einem Dach, im Ortsteil Lichtenrade im Gebäude „Alte Mälzerei“ beschlossen hat. Die Lichtenrader Internetzeitung berichtete bereits am 15. Januar 2019 von den konkreten Plänen: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1358-naegel-mit-koepfen-die-alte-maelzerei-in-lichtenrade-wird-bildungs-und-kulturstandort . Dort heißt es in der Überschrift: "Nägel mit Köpfen: Die Alte Mälzerei in Lichtenrade wird Bildungs- und Kulturstandort. Nun gibt es im Bezirk den förmlichen Beschluss.

Damit bekommen die Lichterader Bürgerinnen und Bürger ein für den Bezirk einmaliges und vorzügliches Bildungs- und Kulturangebot, heißt es in der Pressemitteilung.

Die „Alte Mälzerei“ ist besonders verkehrsgünstig direkt am S-Bahnhof Lichtenrade und mehreren Buslinien gelegen.

Jutta Kaddatz, hier ein Archivfoto vom Lichtenrader Wein- und Winzerfest
Bezirksstadträtin Jutta Kaddatz, zuständig für den Bereich Bildung, Kultur und Soziales, hofft, dass auch das Abgeordnetenhaus von Berlin sich für die Schaffung des neuen Bildungs- und Kulturstandortes ausspricht und einen entsprechenden Beschluss fasst.


 

Am 13.2.2019 wurde die Ausstellung "27. Januar 2019 - Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz eröffnet. Gemeinsam mit der Gedenkstätte und fächerverbindend in den Leistungskursen Kunst und Geschichte arbeiteten Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums über Monate an dem Projekt. Nach gründlicher Recherche und dem Erstellen vieler Skizzen sind eindrückliche Plakate entstanden, die den Zugang junger Menschen im Umgang mit den Verbrechen des Nationalsozialismus zeigen. Die Sonderausstellung in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz (Am großen Wansee 56-58, 14109 Berlin) ist noch bis zum 15.3.2019 zu sehen.

Das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium bedankt sich bei der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, insbesondere bei Aya Zarfati und Matthias Haß, und freut sich auf die zukünftige Kooperation.
uvh ausstellung verfolgung juden1

Rede der Schülerinnen und Schüler anlässlich der Austellungseröffnung am 13.02.2019

"Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schülerinnen und Schüler,

mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 begann eine der dunkelsten Perioden in Europa, die die ganze Welt bewegte. Unter der grausamen Politik der NSDAP verloren Millionen von Menschen ihre Heimat, Familie und sogar ihr Leben. Insbesondere die gezielte Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden ist heute noch Thema. Aus diesem Grund wurde der 27. Januar als so geschichtsträchtiger und symbolischer Tag und in Anlehnung an die Befreiung des KZ Auschwitz von 1945 zum internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Zu diesem Anlass haben die Leistungskurse Geschichte und Kunst in Zusammenarbeit mit Vertretern vom Haus der Wannseekonferenz Plakate zum Gedenktag erstellt.

Über Wochen hinweg haben wir uns mit der Thematik befasst und ihre Bedeutung immer mehr verinnerlicht. Zu Beginn der Arbeitsphase nahmen wir an Exkursionen zur Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz und zum Jüdischen Museum teil und bekamen Informationen aus erster Hand. In Gruppen haben wir die verschiedenen Mahnmale Berlins besucht und deren Bedeutung diskutiert. Die dabei gewonnenen Erfahrungen nutzten wir für das Sammeln von Ideen und die Erstellung erster Skizzen. Durch den Austausch, auch gruppenübergreifend, kamen neue Ideen und Verbesserungsvorschläge dazu. Letztendlich wurde viel verworfen, geändert und hinzugefügt, bis die Endprodukte standen. Nach dieser intensiven Auseinandersetzung und diesem Entwicklungsprozess freuen wir uns nun, auf unsere Leistungen und die Ergebnisse blicken zu können. Indem wir in den Gruppen selbst Verantwortung übernahmen und fächerübergreifend arbeiteten, konnten wir uns das Thema Nationalsozialismus so facettenreich wie nur möglich erschließen, was angesichts seiner geschichtlichen  Bedeutung nur angemessen, aber häufig im gewöhnlichen Unterricht nicht in dem Umfang möglich ist.
uvh ausstellung verfolgung juden2

Aus der Website der UvH (auch Fotos)

www.uvh-online.de


 

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg vergibt auch in diesem Jahr wieder Verdienstmedaillen und den Förderpreis für bürgerschaftliches Engagement und würdigt damit die große Engagementbereitschaft von Bürger_innen in Tempelhof-Schöneberg. 

Das Bürgerschaftliche Engagement ist eine tragende Säule des gesellschaftlichen Lebens und des Zusammenhalts im Bezirk. Die enorme Vielfalt, die sich beständig ändernden Inhalte und Themenfelder des Engagements sind sichtbare Zeichen eines lebendigen Miteinander in den verschiedenen Sozialräumen in Tempelhof-Schöneberg.

„Kennen Sie jemanden, der eine Ehrung mehr als verdient hat? Ich würde mich sehr über Vorschläge und Anregungen unserer Bürger_innen freuen, die sich für andere einsetzen und unseren Bezirk durch ihr unermüdliches Engagement seit vielen Jahren prägen. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, das vielfältige Engagement sichtbar zu machen! Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an das Ehrenamtsbüro im Bezirksamt, hier hilft man Ihnen gern, wenn Sie Fragen zu einem eventuellen Vorschlag haben und berät Sie!“ informiert die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Die Verdienstmedaille wird an Personen verliehen, die sich durch ihre außerordentliche, herausragende und nachhaltige ehrenamtliche Leistung für die Allgemeinheit insbesondere im sozialen, kulturellen oder wirtschaftlichen Bereich um den Bezirk Tempelhof-Schöneberg von Berlin verdient gemacht haben.

An Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg werden Verdienstmedaillen nicht vergeben.

Grundsätzlich soll die ehrenamtliche Tätigkeit nachhaltig sein. Als Kriterium für Nachhaltigkeit gilt grundsätzlich ein Zeitraum von mindestens 8 Jahren. Bei überragenden Verdiensten (wie z.B. Rettung von Menschen aus Gefahr unter Einsatz des Lebens) kann von dem Erfordernis der Nachhaltigkeit abgesehen werden. Geeignete Vorschläge von Organisationen, Vereine, Verbände sowie Einzelpersonen sollen sich bitte nur auf eine_n ehrenamtlichen Kandidaten beziehen, von Mehrfachnennungen bitten wir abzusehen.

Foto von der Verleihung 2019: Die ehemalige BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer begleitete jahrelang den MedienPoint und hielt zu Ehren des ehemaligen MedienPoint-Chefs Henning Hamann die Laudatio (Foto BA T-S) -BERICHT LINK von 2016-

Der Förderpreis, der mit 1.000 € dotiert ist, kann neben der Verdienstmedaille vergeben werden. Mit dem Förderpreis sollen vorbildliche Leistungen von Personen, Gruppen oder Projekten, die im Dienst der Gemeinschaft und im Bezirk erbracht wurden, öffentlich anerkannt und gefördert werden.

Die schriftlichen Vorschläge und ihre Begründungen nimmt das Ehrenamtsbüro bis zum 08.03.2019 ( Poststempel ) entgegen.

Kontakt:

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Ehrenamtsbüro

John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Berlin

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(Tel. 030 / 90277 – 6051 / 6600)


 

Regierender Bürgermeister beim Neujahrsempfang von Unternehmer-Initiative Te-Damm und Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade

Am 13. Februar gab es die vierte Auflage des gemeinsamen Neujahrsempfangs von Unternehmer-Initiative Tempelhofer Damm und Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade. Weit über 100 Gäste, darunter Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller, die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, Dr. Jan Marco Luczak (MdB) sowie die Bezirksstadträte Christiane Heiß und Oliver Schworck sowie Ansprechpartner und Wegbegleiter aus Politik, Verwaltung, Sport, Medien, den Sozialbereichen und natürlich viele Netzwerk-Mitglieder, hatten den Weg in das Foyer des Theatersaals im Kulturcentrum der ufaFabrik gefunden.

Den Empfang in diesen tollen Räumlichkeiten übernahmen ein Close-Up-Zauberer und die stellvertretenden Vorsitzenden beider Vereine, Robert Hahn und Thomas Schmidt, vor der Kamera eines eigens engagierten Porträtfotografen. Gestärkt mit einem Neujahrssekt ging es dann in das Foyer, wo bereits ein professionelles Trio aufspielte: Der Lichtenrader „Haus- und Hofmusiker“ Lutz Fußangel hatte mit Nortey Buschke am Bass und Ben von Poser am Klavier eine gewohnt tolle Wahl getroffen.

Bürgermeisterin begrüßt Kooperation der Netzwerke

Den beschwingten Tönen folgten lockere Begrüßungsworte der beiden Netzwerkvorsitzenden Tobias Mette und Volker Mönch sowie Grußworte der Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler.

Im letzten Jahr haben die beiden Netzwerke in Kooperation viele Aktionen gestartet, begleitet und erfolgreich beendet. Bezirksbürgermeistern Angelika Schöttler zeigte sich beeindruckt von den Aktivitäten (unter anderem Beteiligung am "Tempelhofer Sommer", Initiierung der Weihnachtsbeleuchtung auf dem Tempelhofer Damm, Lichtenrader Adventssingen) sowie den zukünftigen Planungen (unter anderem Einführung von Lastenfahrrädern für den Tempelhofer Damm) der beiden Vereine. Netzwerken lohnt sich und gibt Sicherheit. Für Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler können die beiden Netzwerke gar nicht engagiert genug sein.

"Mir liegen unsere bezirklichen Unternehmensnetzwerke ganz besonders am Herzen. Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg gehört zu den wichtigsten Gewerbestandorten Berlins und dazu tragen ganz maßgeblich unsere gut funktionierenden Unternehmensnetzwerke und ihre harte Arbeit bei", so Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Besonders in einem der wirtschaftlich stärksten Bezirke Berlins, Tempelhof-Schöneberg, haben sich diese Kooperationen bewährt, der Bezirk hat einiges zu bieten und versammelt viele Unternehmen und Netzwerke. Um diesen Status Quo zu erhalten, hat die Sicherung von Gewerbeflächen eine besonders hohe Priorität. Hierfür wird sich die Bezirksbürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin weiterhin einsetzen. Eine wachsende Stadt braucht wachsendes Gewerbe und mehr Arbeitsplätze, dafür wird sich Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler stark machen, schließlich soll es den Unternehmen im Bezirk gut gehen!

Als Gastredner nahm Björn Fromm, Präsident des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, auch zu den geplanten Bauprojekten am Tempelhofer Damm und in der Bahnhofstraße sowie den kommenden Radstreifen auf beiden Straßen Stellung. Fromm betonte, das ein rücksichtsvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmer und Abwägen der Konsequenzen für Verkehrsteilnehmer, Anwohner und Handel wichtig sind. Anschließend war der Weg frei für einen lockeren, kommunikativen Abend.

Auszug aus der Gästeliste: Michael Müller (Regierender Bürgermeister von Berlin), Dr. Jan Marco Luczak (MdB), Christiane Heiß (Bezirksstadträtin Tempelhof-Schöneberg), Oliver Schworck (Bezirksstadtrat), Hagen Kliem (Mitglied Wirtschaftsausschuss BVV), Ingo Malter (GF Stadt und Land), Thomas Bestgen (Eigentümer Alte Mäzerei Lichtenrade) und natürlich Mitglieder der beiden Netzwerke.

IMG 2160x
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Handelsverbandspräsident Björn Fromme (1. V. l.) begrüßten mit den beiden Netzwerkvorsitzenden Tobias Mette (Unternehmer-Initiative Te-Damm e.V., ganz rechts) und Volker Mönch (Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade e.V., 2. V. l.) die geladenen Gäste des Neujahrsempfangs. (Foto-Quelle: Photo Zentrum Berlin)

IMG 2268xFühlte sich sichtlich wohl: Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, nutzte den gemeinsamen Neujahrsempfang für angeregte Gespräche mit  Tempelhofer Unternehmern und Netzwerkakteuren, hier mit Dr. Maren Kaiser. (Foto-Quelle: Photo Zentrum Berlin)

IMG 2088x
Weit über 100 Gäste ließen sich die vierte Auflage des gemeinsamen Neujahrsempfangs der Unternehmer-Initiative Tempelhofer Damm und des Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade im Foyer des Theatersaals der ufaFabrik nicht entgehen. (Foto-Quelle: Photo Zentrum Berlin)

Kurz zu den Netzwerk-Profilen:

Unternehmer-Initiative Te-Damm e. V.

Der Verein der Unternehmer-Initiative Te-Damm ist ein Zusammenschluss mehrerer Geschäftsleute, Anwohner, Eigentümer und Dienstleister am Gewerbe- und Wohnstandort am Tempelhofer Damm zwischen den Straßenabschnitten des Tempelhofer Feldes und dem Ullsteinhaus. Das Netzwerk verfolgt das Ziel, die Attraktivität des Te-Damms sowohl für die Wirtschaft, als auch für das Leben, Arbeiten und Lernen in Tempelhof zu erhöhen. Seit Juli 2014 ist die Unternehmer-Initiative Te-Damm ein eingetragener Verein. Aktuell hat das Netzwerk knapp 60 Mitglieder und zahlreiche Unterstützer.

Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade e. V.

Das Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade verknüpft Lichtenrader Firmen und Unternehmer, stärkt dabei die eigenen Mitgliedsunternehmen sowie den Standort Lichtenrade insgesamt. Seit Mai 2013 ist das Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade ein eingetragener Verein. Aktuell hat das Netzwerk über 50 Mitglieder.


 

5 CDU Anträge von Hagen Kliem, Patrick Liesener und Christian Zander

Bestuhlung im Gemeinschaftshaus Lichtenrade in Ordnung bringen

Das Bezirksamt wird ersucht, die Sitzmöbel im Gemeinschaftshaus umgehend reinigen und instand setzen zu lassen oder durch Neubeschaffung zu ersetzen – möglichst bis zur Auftaktveranstaltung des diesjährigen Frauenmärzes.

Begründung:
Viele Stühle im Veranstaltungssaal des Gemeinschaftshauses Lichtenrade befinden sich in einem derart beklagenswerten Zustand, dass sich sogar schon mehrere Besucher von Veranstaltungen über den Zustand beschwert haben. Zahlreiche Stühle sind stark verschmutzt oder teilweise so defekt, dass sie als Sitzgelegenheit nicht mehr gefahrlos verwendet werden können. Das Gemeinschaftshaus wird auch zukünftig ein kulturelles und gesellschaftliches Zentrum im Bezirk sein und als Veranstaltungs- und Kommunikationszentrum für alle Bürgerinnen und Bürger dienen. Kurzum: Das Erscheinungsbild ist auch Aushängeschild für Tempelhof-Schöneberg. Die jetzt schon geplanten und bald anstehenden Veranstaltungen erfordern ein zeitnahes Handeln. Auch eine gut erhaltene und momentan nicht mehr verwendete Bestuhlung im Bestand des Bezirks könnte hier kurzfristig eine Ersatzlösung sein.

Sicherheit erhöhen: Beleuchtung im Grünzug am S-Bahnhof Schichauweg

Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt zu prüfen, wie die Sicherheit im Grünzug, z.B. durch bessere Beleuchtung, zwischen dem hinteren Ausgang des S-Bahnhofs Schichauweg und der Motzener Straße erhöht werden kann.

Begründung:
Viele Menschen, die im Gewerbegebiet Motzener Straße arbeiten, nutzen den Grünzug, um vom S-Bahnhof schnell zu ihrem Arbeitsplatz oder von dort wieder zurück zum S-Bahnhof zu kommen. In der dunkleren Jahreszeit ist die Anlage in den Morgen- und Abendstunden sehr dunkel und es wird ein fehlendes Sicherheitsgefühl beklagt. Es wäre daher wünschenswert, wenn es dort einige insektenfreundliche Lampen oder Leuchten geben würde. Ggf. können diese auch in einer Kooperation mit dem Unternehmensnetzwerk Motzener Straße aufgestellt werden.

Wahrzeichen des S-Bahnhofs Lichtenrade erhalten

Das Bezirksamt wird ersucht, den Schriftzug "Lichtenrade" auf dem alten Bahnhofsgebäude vor dem Abriss so zu dokumentieren oder zu erhalten, dass dieser später an anderer Stelle im Umfeld des Bahnhofes rekonstruiert und angebracht werden kann.

Die Bemühungen des Bezirksamtes, zusammen mit dem Investor an der Alten Mälzerei eine entsprechende Lösung zu erarbeiten, werden ausdrücklich unterstützt.

Begründung:
Jeder, der am S-Bahnhof Lichtenrade einmal ausgestiegen ist, kennt ihn, den Schriftzug "Lichtenrade" am alten, 1910 fertiggestellten, Bahnhofsgebäude. Er symbolisiert für viele Lichtenraderinnen und Lichtenrader ein gewisses Heimatgefühl und ist gleichzeitig ein Wiedererkennungssymbol. Das Gebäude, an dem der Schriftzug prangt, soll zusammen mit dem alten Bahnhof im Rahmen des Wiederaufbaus der Dresdner Bahn abgerissen werden.

Wenn schon das denkmalgeschützte Gebäude verloren geht, so sollte wenigstens der Schriftzug erhalten bleiben.

In einer Antwort des AZ-Lichtenrade bezüglich des Erhalt des Schriftzuges heißt es: „Beim Schriftzug „Lichtenrade“ auf dem alten Bahnhofsgebäude handelt es sich lediglich um mehrfach instandgesetzte Wandfarbe. Ein zerstörungsfreier Rückbau dieses Schriftzuges ist nicht vorgesehen und würde sich auch technisch nur mit erheblichem Aufwand umsetzen lassen, wobei der Erhalt des Charakters dieses Schriftzuges mit aller Wahrscheinlichkeit nach verloren geht. Daher sehen wir keine Möglichkeit, dass der Rückbau dieses Teils des alten Bahnhofsgebäudes durch Sie umgesetzt werden kann.

Ich schlage vor, dass Sie den Schriftzug dokumentieren und bei einer Weiterverwendung ein Schild o.ä. neu anfertigen lassen.“

Die Prüfung des Bezirksamtes, ob im Rahmen der Arbeiten rund um die Alte Mälzerei ein Erhalt technisch umsetzbar und möglich ist, unterstützen wir ausdrücklich. 

Busspur auf dem nördlichen Lichtenrader Damm
Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bei den zustehenden Stellen dafür einzusetzen, dass auf dem Lichtenrader Damm zwischen Griembergweg und Marienfelder Chaussee in Fahrtrichtung Nord eine Busspur von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 6 und 9 Uhr eingerichtet wird.
Begründung:
Nördlich der Kreuzung von Mariendorfer/Lichtenrader Damm mit der Marienfelder/Buckower Chaussee ist in der Zeit von 6 bis 9 Uhr bereits eine Busspur ausgewiesen. Jedoch ist in dieser Zeit auch häufig schon Stau vor dieser Kreuzung auf dem Lichtenrader Damm. Dadurch verzögert sich die Fahrzeit der Buslinien M 76 und X 76 stadteinwärts. Aber auch die Busse, die die Schüler zum Schwimmunterricht in das Ankogelbad fahren, stehen im Stau und die Schulkinder warten auf die Busse. Insofern wäre die zeitlich nur auf die morgendliche Hauptverkehrszeit zu beschränkende Einrichtung einer Busspur auf dem Lichtenrader Damm ab dem Griembergweg sinnvoll. 

Leistungsfähige Busverbindung zwischen Lichtenrade und Alt-Mariendorf sicherstellen
Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bei allen zuständigen Stellen für eine Kapazitätserweiterung bei der Fahrgastbeförderung auf den Buslinie M 76 und X 76 zwischen Lichtenrade und Alt-Mariendorf einzusetzen.

Begründung:
Sehr oft und insbesondere in den Stoßzeiten, sind die Buslinien X 76 und M 76 dem Fahrgastaufkommen nicht gewachsen. Lange Wartezeiten und übervolle Busse sind das tägliche Erlebnis der Fahrgäste auf dieser Strecke. Diese Situation wird sich durch die Ausdünnung des S-Bahnangebots während der mehrjährigen Bauarbeiten der Dresdner Bahn, der weiteren Zunahme der Einwohnerzahlen und des Pendlerverkehrs verschärfen.

Die Leistungsfähigkeit der Busverbindung könnte kurzfristig durch den Einsatz von sog. Doppeldeckern oder einer signifikanten Takterhöhung auf diesen Linien vorerst verbessert werden.

SPD Antrag von Christoph Götz-Geene

Betreff: Kiezfondsmittel bedarfsgerecht und bezirksweit einsetzen

Das Bezirksamt wird ersucht, die Förderkulisse für Maßnahmen aus dem bislang auf Schöneberg begrenzten „Kiezfonds“ auf die förderbedürftigen Gebiete im gesamten Bezirk auszuweiten (z.B. Oberlandgärten, Großsiedlungen in Lichtenrade und Marienfelde…) und die Mittel in einem transparenten und einheitlichen Verfahren zu vergeben. Die Auswahl der Gebiete soll nach gleichen Indikatoren erfolgen. Die bislang für die Steuerung des Fonds durch Externe verausgabten Mittel sollen dem Budget der Maßnahmen direkt zugeschlagen werden. Etwaige weitere Mittel für einzelne Gebiete sollen ebenfalls einfließen. Die Vergabe soll zukünftig – entsprechend der Vergabe der anderen Mittel – auf jeweiligen Vorschlag des Bezirksamtes durch die BVV erfolgen.

Begründung:

„Der Kiezfonds Kolonnenstraße wurde 2003 vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg zur Gebietsstabilisierung im ehemaligen Sanierungsgebiet Kolonnenstraße ins Leben gerufen. 2009 ist der Geltungsbereich um die Schöneberger Insel erweitert worden. Nachdem der Kiezfonds Kolonnenstraße zum Ende des Jahres 2010 ausgelaufen ist, wurde ein neuer Fonds für ein deutlich größeres Gebiet aufgelegt. Für die Jahre 2018-2019 hat das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Abteilung Stadtentwicklung und Bauen, für den Kiezfonds Schöneberg jeweils 25.000 € für Aktivitäten und Projekte in dem Wohngebiet zwischen Großgörschen-, Potsdamer-, Hauptstraße, Innsbrucker Platz, S-Bahngelände sowie für die Schöneberger Insel zur Verfügung gestellt. (….) Projekte können z.B. aus den Bereichen Kultur und Freizeit, Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen, Bildung, Wohnumfeldverbesserungen und für Kinder, Jugendliche und Senioren beantragt werden.“ (https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/zukunft-planen/foerdermittel/kiezfonds-schoeneberg-367738.php)

Es ist nach Ablauf von mittlerweile 16 Jahren und deutlichen Veränderungen im Bezirk kein Grund mehr ersichtlich, dass diese Maßnahme ausschließlich für den Ortsteil Schöneberg beschränkt sein sollte. Vielmehr sind zwischenzeitlich auch in anderen Quartieren Problemlage eingetreten, die eine solche Förderung sinnvoll erscheinen lassen. Die bislang für die Steuerung des Kiezfonds verausgabten Mittel stehen im krassen Missverhältnis zum Umfang der Maßnahmen selbst.


 

Vier Wochen Frauen-Power in Tempelhof-Schöneberg!

Im Rahmen einer Eröffnungsveranstaltung mit Musik und Improtheater gibt die Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales, Jutta Kaddatz, am 1. März 2019 den Startschuss für die Veranstaltungsreihe „Frauenmärz“ in Tempelhof-Schöneberg. Bereits zum 34. Mal bietet der Frauenmärz eine Plattform für einen lebendigen Austausch zu historischen und aktuellen frauenspezifischen Themen.

Termin: Freitag, den 1. März 2019 von 19:30 bis circa 21:30 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr
Der Eintritt ist kostenlos.

Ort: Gemeinschaftshaus Lichtenrade,
Lichtenrader Damm / Ecke Barnetstraße, 12305 Berlin
Frauenmaerz Logo 2019 1
2019 lautet das Motto „70 Jahre Grundgesetz – Vordenkerinnen, Akteurinnen, Erbinnen“. 1949 wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verabschiedet. Die Artikel garantieren seitdem den Schutz der Menschenwürde und legen Prinzipien wie Demokratie, Rechts- und Sozialstaatlichkeit fest. Die vier weiblichen Mitglieder des damaligen Parlamentarischen Rates trugen wesentlich zum Entstehen des Grundgesetzes und zur verfassungsrechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern bei. Sie erkämpften die Verankerung der Gleichberechtigung. Formuliert wurde damit im Jahr 1949 aber ein Programm, nicht eine Aussage über die Wirklichkeit. Bis heute ist die Gleichberechtigung von Frauen und Männern noch immer nicht in allen Lebensbereichen Realität. Dafür möchte der Bezirk mit dem Frauenmärz ein Bewusstsein und Dialograum schaffen.

Im Monat März stehen zahlreiche kostenlose Programmangebote an verschiedenen Orten im Bezirk zu Verfügung. 36 Veranstaltungen präsentieren unterschiedliche Schlaglichter auf die Situation und Perspektive der Frau in Vergangenheit und Gegenwart darunter künstlerische, politische, historische und aktuelle Zugänge. Interessierte erwartet ein vielseitiges Programm von Konzerten, Lesungen, Ausstellungen, Filmen, Stimm- und Theaterperformances über Workshops, Vorträge, Diskussionsrunden, Stadtrundfahrten bis zu einer Stadtführung mit Live Musik.

Alle Infromationen zum Programm sind der Internetseite vom Frauenmärz zu entnehmen: https://www.frauenmaerz.de/, oder als Flyer in den Museen Tempelhof-Schöneberg, im Rathaus Tempelhof und in der Pressestelle im Rathaus Schöneberg.

Programm:

  1. Begrüßung

Jutta Kaddatz, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales

  1. Festrede

Lore Maria Peschel-Gutzeit, Rechtsanwältin, Autorin von »Selbstverständlich gleichberechtigt: Eine autobiographische Zeitgeschichte«

  1. Musik

Loosefit – Caspar Gutsche (Gesang) und Karolin Roelcke-Farrenkopf (Piano & Gesang): Liedermacherei anknüpfend an Chanson-Tradition mit spielerischen Einflüssen von Rock, Klassik, Pop und Volksliedhaftem

  1. Pause – Süßes und Salziges von der ufaBäckerei
  1. Musik

Loosefit – Caspar Gutsche (Gesang) und Karolin Roelcke-Farrenkopf (Piano & Gesang)

  1. Improvisationstheater

Die Gorilla Ladies – Billa Christe und Ramona Krönke – vom bekanntesten Improvisationstheater Berlins – reagieren direkt, aktuell, persönlich und einmalig: Themen des Abends und des Publikums werden unmittelbar in Theaterszenen umgesetzt

Durch das Programm führen mit kurzen szenischen Beiträgen Meriel Brütting und Laura Hagemann vom Theaterkollektiv Berlocken.

Das komplette Programm vom Frauenmärz hier: https://www.frauenmaerz.de/


Frauenmaerz Logo 2019 3
oder als Flyer hier: LINK

Frauenmaerz Logo 2019 2


 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen