32. Wein- und Winzerfest in Lichtenrade: "Es gab nichts zu meckern!" ... und was weiter ansteht...

Ein Rückblick und ein Ausblick!
"Es regt mich so auf! Dass ich mich über nichts aufregen kann: nette Leute, toller Eiswein, leckere Spezialitäten, angenehme Stimmung – ekelhaft, diese Harmonie!" So lautet ein Facebook-Eintrag vom 7. September 2019, zweiter Tag des 32. Wein- und Winzerfests Lichtenrade am idyllisch gelegenen Dorfteich. Und weiter: „Selbst die Entchen paddeln widerlich fröhlich im entzückenden Dorfteich!“ Ein anderer Beitrag bedankt sich für das gelungene Fest und die viele Mühe, die damit verbunden ist, es auf die Beine zu stellen. Andere Beiträge werden spezifischer und lobten den frisch am Ort geräucherten Aal, die frisch gebackenen Flammkuchen und die Käsespezialitäten zum Wein.
wein winzerfest 32 1
Doch der Reihe nach: Die offizielle Eröffnung übernahmen Stefan Piltz und Hagen Kliem mit dem BVV-Vorsteher Stefan Böltes.

Raimund Bayer schloss den Reigen und berichtete von der bevorstehenden „Aktion. Weihnachten in der Bahnhofstraße“. Demnach werden wieder fünf 4,50 Meter hohe Nordmanntannen in den Pflanzringen in der Bahnhofstraße Platz nehmen. Eingeladen sind wieder die ortsnahen Schulen, den weihnachtlichen Schmuck in Handarbeit herzustellen. Eine Schule ist bereits seit Januar dabei, an den künstlerischen Kleinoden für den Weihnachtsbaum zu arbeiten, sodass Außergewöhnliches zu erwarten ist. Diese Aktion findet seit über 30 Jahren statt!

Wunschzettelbaum ist wieder in Planung
Ein weiterer Baum wird zum Wunschzettelbaum gekürt. „Anders als im letzten Jahr stehen nun die Menschen des gediegenen Alters im Mittelpunkt“, so Raimund Bayer, Mitglied beim Gemeinde­kirchenrat der katholischen Gemeinde Salvator, dort wo die Aktion dieses Jahr ihren Anfang nimmt. „Herzenswünsche bis 20 oder 30 Euro sollen erfüllt werden können. Es kann sich schlicht auch um Wünsche nach Gesellschaft über die Weihnachtsfeiertage handeln oder den nächsten Besuch bei einer Ausstellung, eines Lese- oder Literaturzirkels, den man mit Gleichgesinnten bestreiten möchte. Wieder werden Weihnachtswichtel gesucht! Darum werden sich federführend Brigitte und Raimund Bayer kümmern. Es wird darüber noch gesondert berichtet.

Rundgang mit dem Schirmherrn
Unter der Regie von Beate Bockenkamp von der der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e. V. brach die Runde zu den teilnehmenden Winzern auf – mit dabei jeweils eine Flasche Schöneberger Weins, die der BVV-Vorsteher Stefan Böltes den Winzern übergab.


Seit 1988 unterhält der Bezirk einen Weinberg bei der Gartenarbeitsschule am Sachsendamm 34/35 in 10829 Berlin mit 200 Rebstöcken. Die Ernteergebnisse werden in Bad Kreuznach, dem Partnerschaftslandkreis von Tempelhof-Schöneberg, gekeltert und in Weinflaschen wieder nach Berlin gebracht.

Das ideale Wetter zum Weinfest sorgte für gute Stimmung und so ließ es sich die Künstlergruppe um Niels Dettmer, dem Kupferklopfer, nicht nehmen, einen weiteren Mitstreiter „ins Feld zu schicken“, um für die Suppenküche von Lichtenrade ein bisschen Geld zu „erstreiten“, damit die gute Sache reibungslos fortfahren kann.

Der ökumenische Gottesdienst am Sonntagmorgen
Dieser Gottesdienst ist seit 15 Jahren fester Bestandteil des Wein- und Winzerfests Lichtenrade und vermag eine wachsende Anzahl von Gottesdienstbesuchern zu begeistern, so viele, dass die eilends herbeiholten Bierbänke nicht ausreichten, um allen Besuchern Platz zu bieten.


Mit der Jazz-Polizei, Confessin‘ the Blues, Lenard Streicher & Band, dem Gospelchor aus Lichtenrade, More Town Soul und den Rockhouse Brothers war für ein wunderbares Musikprogramm gesorgt.

Brother Joe muss für jeden Gig aus seiner Wahlheimat Schweden eingeflogen werden. Seine beiden Mitstreiter Jamie und „the Wolfman“ reisen hingegen „nur“ aus Hamburg und Hannover für die Rockhouse Brothers in die Hauptstadt an. Auch die Jazz Polizisten stammen aus verschiedenen Teilen Deutschlands: Kassel, Stuttgart und Neuenhagen bei Berlin. Gospelchor und More Town Soul haben es bequem und erreichen das Weinfest am Dorfteich aus Lichtenrade und anderen Teilen Berlins.


Auch beim Kunsthandwerklichen hat man sich thematisch auf das Weinfest eingelassen. Der „Flaschenjunge“ brachte Lampen aus Weinflaschen mit, ein weiterer Handwerker gab Köpfe aus Kork zum Besten, die in ihrer humorigen Art den Verschluss der angebrochenen Flasche Wein bilden. Eine Keramikerin zeigte „grobmaschige“ Gefäße, die bei Dunkelheit ihre Umgebung hell erleuchten. Wer besondere Wünsche für seine Liebsten auf den Lippen führte, fand bei der Glaskünstlerin Gehör. Sie setzte sie binnen kürzester Zeit in künstlerische Gebilde um:

Ebenso fasziniert, weil zum ersten Mal dabei, sprach ein Verleger von seinem Einsatz in Lichtenrade. Er ist im Nikolai-Viertel ansässig und beleuchtet die historischen Besonderheiten Berlins in Form von Buch und Kartenmaterial. Für einen Hauch von Internationalität sorgte wiederholt Joray Fashions mit afrikanischen Stoffen, die die Textilkünstlerin zu farbenfroher Kleidung verarbeitet. Seiha Heng kommt aus Kambodscha und arbeitet an Fliege wie Krawatte und Einstecktüchern an der optimalen Ausstattung für den gediegenen Herrn. Aus Lichtenrade stammen ebenfalls viele Künstler und Handwerker, und es werden von Mal zu Mal mehr.

Wir sehen uns wieder bei

KUNST trifft WEIN vom 1. – 3. Mai 2020 und 33. Wein- und Winzerfest Lichtenrade vom 11. – 13. September 2020. Wo? Am Dorfteich Lichtenrade natürlich! F&F

Fotos Family & Friends


 

Update: Kletterfelsen auf dem Rehagener Platz wächst
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Foto: Thomas Moser
Nachdem das Fundament für den Kletterfelsen fertig gestellt wurde, kommt aktuell der Spritzbeton zum Einsatz. Der Beton wird dem Kletterfelsen in Kürze seine Form geben. Ende kommender Woche wird der Kletterfelsen zudem einen kleinen Bruder bekommen, indem ein weiterer, wesentlich schmalerer Felsen per Kran montiert wird. Später kann über verschiedene Klettermöglichkeiten von einem zum anderen Felsen balanciert werden. 
Außerdem haben sich bereits acht Kinder und Jugendliche des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums sowie des Kinder- und Jugendparlaments Tempelhof-Schöneberg gefunden, die dem Trafohäuschen gemeinsam mit einem professionellen Graffitikünstler einen neuen künstlerischen "Anstrich" im naturnahen Thema des Spielplatzes verpassen möchten. Es bleibt also spannend!

Vorheriger Bericht: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1503-bauarbeiten-am-spielplatz-rehagener-platz


 

NaturRanger und Unternehmensnetzwerk wollen mit Streuobstwiese Stadtklima verbessern

Klimaschutz durch Obstbäume- Baumpflanzaktion in der Motzener Straße

Jetzt soll in Marienfelde, direkt hinter dem BAUHAUS-Gelände am Nahmitzer Damm, eine Streuobstwiese ein Stück mehr Natur bringen und so ganz nebenbei auch das Stadtklima verbessern. Der NaturRanger Björn Lindner, von der Marienfelder Naturschutzstation, erklärt dazu: „Im Natur- und Landschaftspark Marienfelde planen wir gemeinsam mit regionalen Unternehmen, dem BAUHAUS am Nahmitzer Damm, dem UnternehmensNetzwerk Motzener Straße und im späteren Verlauf mit regionalen Schulen, eine Baumpflanzaktion.“
streuobstwiese marienfeld 2019 3

Die ersten zwei Bäume wurde vormittags am 20. September 2019 gepflanzt.

Mit der Pflanzung eines Gewürzapfelbaums und einem Baum der Apfelsorte Gravenstein begann die symbolische Pflanzung im nördlichen Teil des Naturparks Marienfelde. Die Pflanzaktion alter Obstbäume soll eine ganz praktische Klimaschutzmaßnahme sein. Damit wollen die Unternehmen im UnternehmensNetzwerk Motzener Straße in Berlin-Marienfelde pünktlich zur Sitzung des Klimakabinetts der Bundesregierung und zu den Klimastreiks ein aktives und nachhaltiges Zeichen für mehr Klimaschutz setzen.

Mit der Aktion soll ein praktischer Ansatz mit Bezug zur aktuellen Klimasituation hergestellt werden. Für die angrenzenden Unternehmen ist es wichtig: „“Wir tun was.“ Mit dem Team der Naturschutzstation, gemeinsam mit der Gartenfachfirma GrünConcept, wird das Anliegen unterstützt, die Streuobstwiese als artenreichen Lebensraum weiterzuentwickeln und damit die biologische Vielfalt zu fördern und zu schützen. Durch die Obstbaumpflanzungen soll die Sortenvielfalt erhöht werden. Auch wird damit ein Beitrag zum Erhalt "Alter Sorten" in der Berliner und Marienfelder Kulturlandschaft geleistet. Diese Obst-Baumpflanzaktion leistet einen aktiver Beitrag zur CO2-Reduktion. Neben positiven Auswirkungen für das Stadtklima, kann bei erfolgreicher Bestäubung von Insekten sogar noch leckeres Obst reifen.

Der Vorsitzende des UnternehmensNetzwerks Motzener Straße, Ulrich Misgeld, erklärte zur Aktion: „Heute ist ein guter Tag, um in Sachen Klimaschutz einmal mehr praktisch anzupacken. Die Baumpflanzaktion des UnternehmensNetzwerks ist die ideale Ergänzung in Nachhaltigkeit und Klimaschutz, die die Firmen in ihrer täglichen Arbeit bereits verfolgen. Klimaschutz haben wir uns in unserem Verbund groß auf die Fahnen geschrieben. Seit fünf Jahren betreiben wir mit Unterstützung dutzender Unternehmen das Projekt „Null Emission Motzener Straße 2050“ mit bisher tausenden Tonnen CO 2 Einsparungen. Wir verfolgen das Ziel, bis zum Jahr 2050 in der Motzener Straße auf Null Emissionen zu kommen. Mit vielen weiteren Maßnahmen und Kooperationen machen sich die Firmen jeden Tag für Klima- und Umweltschutz stark. Mit einem Streik sparen wir kein Kilogramm CO2 ein, wohl aber mit dem Pflanzen gesunder Bäume und mit effektiver Unternehmensorganisation und nachhaltiger Gestaltung der Arbeitsabläufe. Wir streiken nicht, sondern arbeiten ganz praktisch für das Klima, und das jeden Tag!“


Zunächst wurden symbolisch zwei Bäume in die Erde gesetzt. In nächster Zeit und im nächsten Frühjahr sollen dann acht weitere gepflanzt werden, wie NaturRanger Björn Lindner von der Naturschutzstation erläutert. Zurzeit ist es für Pflanzungen noch zu früh, da die Böden trotz Regen viel zu trocken sind. Die Pflanzaktion der Unternehmen hat ein ökologisches Ziel: im Naturpark soll die bestehende Streuobstwiese mit Obstbäumen alter Sorten erweitert werden und so mehr Biodiversität vor Ort schaffen. Finanziert und praktisch unterstützt wurde die Aktion bisher schon u.a. von den Firmen am Standort : Promess, Stanova, CLR RICHTER, GUK, BarteltGlas, Bauhaus, Reiseagentur Hecht, Stadt und Land. Auch der Lionsclub Kurfürstendamm spendete 700 Euro für die neuen Bäume.

Durch die Unterstützung vom BAUHAUS konnte die Fläche bereits in diesem Jahr eingefriedet werden. Für Björn Lindner ein wichtiger Schritt: „Damit ist eine Beweidung durch unsere Schafe nun realisierbar.“ Im späteren Verlauf ist geplant, dass die Streuobstwiese als Natur-Erlebnis-Raum für regionale Schulen durch die Naturschutzstation ermöglicht wird.

Im Juni 2019 traf sich der Kiez-Reporter Thomas Moser bereits mit dem NaturRanger Björn Lindner auf der Wiese hinter dem BAUHAUS am Nahmitzer Damm: In dem Bericht heißt es einleitend: „Der spontan verabredete Treffpunkt liegt diesmal im Landschaftspark Marienfelde, zwischen Freizeitpark Marienfelde, Industriegebiet und dem Baumarkt „BAUHAUS“ am Nahmitzer Damm: Ein Stück umzäunte ursprüngliche Natur, die den Insekten und Pflanzen einen geschützten Raum schenkt und die Vielfalt damit fördert. Der NaturRanger Björn Lindner: „Wir können nicht alles durch die Honigbiene kompensieren, wir müssen auch was für die Wildbienen tun! Es soll hier so störungsarm wie möglich sein.“ Auf dieser Streuobstwiese sollen später Baumpatenschaften angeboten werden. Björn Lindner weiß von Vögeln (z.B. Goldammer, Neuntöter) zu berichten, die hier als Bodenbrütern heimisch sind. „BAUHAUS“, zu denen diese Fläche gehört, fördert die Arbeit rund um diesen Lebensraum mit tatkräftiger Unterstützung und notwendigen Materialien. Genau dies ist auch die kieznahe Vernetzung, auf die man in der Naturwacht Berlin so dringend angewiesen ist….“

Spender für Streuobstwiese und Schaf-Paten gesucht

Der NaturRanger Björn Lindner und sein Team von der Naturschutzstation und der Naturwacht Berlin freuen sich über Spenden für die Weiterentwicklung der Streuobstwiese.


In diesem Zusammenhang werden auch Paten für Schafe, also für die „ökologischen Rasenmäher“ gesucht. Die "Ökologischen Wiesenmäher" können gerne mit einer Patenschaft ab € 25,-/mtl. auch zum Erhalt alter Nutztierrassen (300,-€/Jahr pro Schaf)  unterstützt werden. Spenderinnen und Spender für die Streuobstwiese und für die Patenschaft für Schafe melden sich vorab bei der Naturwacht, um Kontoverbindung per Mail zu erfragen!

Kontakt:

Naturwacht Berlin e.V.
NaturRanger Björn Lindner
Diedersdorfer Weg 3-5
12277 Berlin
Kontakt:
Telefon 030 757 747 66
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet www.naturwachtberlin.de

Der gesamte o.g. Bericht auf der Lichtenrader Website: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/1447-treffen-mit-dem-naturranger-regionale-umweltarbeit-in-den-mittelpunkt-stellen-2

Das Industriegebiet Motzener Str. und das Unternehmensnetzwerk

Zahlen und Fakten:

Das Gewerbe- und Industriegebiet Motzener Straße liegt in südlicher Stadtrandlage, unmittelbar an der Landesgrenze zu Brandenburg und gehört zu den größten Arealen dieser Art in Berlin. Der Standort weist die höchste Industriequote der drei bezirklichen Industriegebiete auf: Insgesamt sind rund 200 Betriebe mit gut 5.00 Beschäftigten auf dem Gelände tätig. Davon gehören knapp die Hälfte der Betriebe und rund 80 Prozent der Beschäftigten zum "Produzierenden Gewerbe". 60 dieser Betriebe mit circa 2.500 Beschäftigten gehören zu der seit 2005 bestehenden Standortinitiative UnternehmensNetzwerk Motzener Straße. Das Netzwerk finanziert sich aus den Mitgliedsbeiträgen der Partnerunternehmen, fördert den Erfahrungsaustausch und organisiert Aus- und Weiterbildungsaktivitäten.

Das Projekt NEMo ist im Rahmen des bundesweiten Innovationswettbewerbes „Deutschland – Land der Ideen“ als „Ausgezeichneter Ort 2016“ prämiert worden und war in 2015 „Projekt des Monats“ der Nationalen Klimaschutz Initiative. Das Unternehmen des Netzwerks Motzener Straße kooperieren eng und organisieren einen intensiven Erfahrungsaustausch zur Unterstützung von NEMo.


 

Bitte weitersagen, Link teilen und alle Nachbarn und Freunde einladen:

1. Jeden Tag voten: PC, Laptob und Smartphone - alles wird gesondert gezählt. Bis 24.9.2019 10 Uhr kann in der ersten Phase gevotet werden.

15 Projekte mit den meisten Stimmen kommen weiter; auch wenn es jetzt ganz gut aussieht, gilt es dran zu bleiben. Alle Projekte werden ihre ganzen Kräfte aktivieren... Lichtenrade ist gut und wird das doch wohl auch tun! :-)

2. DANN geht es ins Finale und richtig um die Wurst: Vom 24.9. (Dienstag) um 10 Uhr bis zum 26.9. um Mitternacht. Die 15 Finalisten starten erneut mit null Stimmen.
Im Finale wird per Eingabe einer E-Mail-Adresse abgestimmt, wobei dann nur noch einmalig und nicht mehr täglich abgestimmt werden kann. Aber íhr habt doch sicher ganz, ganz viele Mailadressen?

Die Suppenküche Lichtenrade wird es danken und kann die Lichtenrader Unterstützung auch in der Alten Mälzerei nach dem Umzug im Jahr 2020 gut gebrauchen.


Weitere ausführliche Infos hier: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1566-voten-voten-voten-und-suppenkueche-lichtenrade-taeglich-per-mausklick-unterstuetzen

Hier voten oder Logo anklicken: https://zukunftspreis.psd-bb.de/profile/nachbarschaftszentrum-suppenk%C3%BCchen-lichtenrade-e-v/


 

Sonntage im Sept 2019: Nun kann der historische Eisenbahnwaggon aus Lichtenrade besichtigt werden
Ein Eisenbahnwaggon, der fast 85 Jahre in Lichtenrade stand und kaum bekannt war, hat Geschichte geschrieben! Der Stadtbahn-Waggon vom Gelände der Katholischen Gemeinde St. Matthias in Lichtenrade ist noch an den beiden nächsten Sonntagen im Depot des Technikmuseums kostenlos zu besichtigen.
waggon klausener tagderoffenentuer 2019 6

Wer den Stadtbahn-Waggon vom Grundstück in Lichtenrade noch einmal sehen möchte, hat dazu am 22. und 29 September Gelegenheit. Dann lädt das Technikmuseum jeweils zum Tag der Offenen Tür ins Depot für Kommunalverkehr, Monumentenstraße 15. Und dort steht jetzt auch der Waggon, den Dr. Erich Klausener der Gemeinde St. Matthias 1934 besorgt hatte, kurz bevor er von der Gestapo erschossen wurde. Der Wagen sieht noch genau so aus wie am 19. Februar, als er in Lichtenrade auf einen Tieflader gehoben worden war, ist noch nicht "bearbeitet" worden. Er steht im Depot zwischen einem S-Bahn-Viertelzug von 1927/28 und einer Versuchslok der Baureihe 202 (Henschel-BBC) von 1973.




Ein interessanter Eisenbahnwaggon eines sogenannten Preußischen Abteilwagens schlummerte Jahrzehnte in Lichtenrade und diente in den Anfängen Kindern als Regenunterschlupf. Das Ganze hatte sogar geschichtliche Dimensionen. 1934, als das Grundstück von der Schöneberger St. Matthias-Gemeinde im Lichtenrader Löwenbrucher Weg erworben wurde, organisierte der Ministerialdirigent  aus dem Reichsverkehrsministerium Dr. Erich Klausener diesen Wagenkasten. Der Katholik, der auch ein anerkanntes Gemeindemitglied von St. Matthias und der Vorsitzende der Katholischen Aktion im Bistum Berlin war, beschaffte diesen Waggon, zumal die Verwendung von Eisenbahnwaggons für andere Zwecke in dieser Zeit durchaus üblich war.


Der vollständige Bericht über den Waggon in der Lichtenrader Internetzeitung: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1398-eisenbahnwaggon-seit-1934-in-lichtenrade-eine-dramatische-geschichte - mit weiterführende LINKS

Fotos: Holger Jost (St. Matthias Gemeinde)


 

Bitte weitersagen, Link teilen und alle Nachbarn und Freunde einladen:

1. Jeden Tag voten: PC, Laptob und Smartphone - alles wird gesondert gezählt. Bis 24.9.2019 10 Uhr kann in der ersten Phase gevotet werden.

15 Projekte mit den meisten Stimmen kommen weiter; auch wenn es jetzt ganz gut aussieht, gilt es dran zu bleiben. Alle Projekte werden ihre ganzen Kräfte aktivieren... Lichtenrade ist gut und wird das doch wohl auch tun! :-)

2. DANN geht es ins Finale und richtig um die Wurst: Vom 24.9. (Dienstag) um 10 Uhr bis zum 26.9. um Mitternacht. Die 15 Finalisten starten erneut mit null Stimmen.
Im Finale wird per Eingabe einer E-Mail-Adresse abgestimmt, wobei dann nur noch einmalig und nicht mehr täglich abgestimmt werden kann. Aber íhr habt doch sicher ganz, ganz viele Mailadressen?

Die Suppenküche Lichtenrade wird es danken und kann die Lichtenrader Unterstützung auch in der Alten Mälzerei nach dem Umzug im Jahr 2020 gut gebrauchen!

psd suppenkueche lira

LINK zum Voten oder Bild anklicken:

https://zukunftspreis.psd-bb.de/profile/nachbarschaftszentrum-suppenk%C3%BCchen-lichtenrade-e-v/

 

Zum PSD ZukunftsPreis 2019 sind alle Einrichtungen und Vereine herzlich eingeladen, die sich für die Zukunft unserer Region einsetzen: Projekte aus den Bereichen Soziales, Umwelt, Kultur und Bildung können präsentiert werden.

Und das Nachbarschaftszentrum Suppenküche Lichtenrade ist auch dabei - Die Vorstellung siehe weiter unten!!!

DAS PUBLIKUM ENTSCHEIDET MIT

Beim PSD ZukunftsPreis können alle mitentscheiden, welche Projekte von uns gefördert werden. Und so funktioniert die Abstimmung:

QUALIFIKATIONSPHASE

Vom 3.9. um 10 Uhr bis zum 24.9. um 10 Uhr kann täglich für den oder die jeweiligen Favoriten abgestimmt werden. Die 15 Projekte, die bis zum 24.9. die meisten Stimmen sammeln konnten, ziehen ins Finale ein. Neue Projekte dürfen während der Qualifikation gerne weiterhin angemeldet werden!

FINALE

Vom 24.9. um 10 Uhr bis zum 26.9. um Mitternacht. Die 15 Finalisten starten erneut mit null Stimmen. Im Finale wird per Eingabe einer E-Mail-Adresse abgestimmt, wobei nur noch einmalig und nicht mehr täglich abgestimmt werden kann.

27. September 2019: DIE PUBLIKUMSPREISE STEHEN FEST!

Alle Finalstimmen werden geprüft und gesammelt am 27.09. veröffentlicht – dann stehen die Publikumspreisträger 2019 fest!

 

JURY- UND MITARBEITERPREISE

Zusätzlich vergibt unsere Jury unabhängig von der Stimmenzahl vier Förderpreise à 3.000 Euro sowie den mit 8.000 Euro dotierten PSD ZukunftsPreis. Und auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prämieren Ihr Engagement für die Region: Sie vergeben dreimal 3.000 Euro.

FEIERLICHE PREISVERLEIHUNG AM 19. NOVEMBER

Die Jury- und Mitarbeiterpreise werden im Rahmen unserer festlichen Preisverleihung vergeben. Ein stimmungsvolles Get-together, bei dem die Teilnehmer des ZukunftsPreises jedes Jahr ihr Netzwerk stärken und in fruchtbaren Austausch treten.


KURZBESCHREIBUNG des Nachbarschaftzentrums Suppenküche Lichtenrade e.V.:

Das NACHBARSCHAFTSZENTRUM Suppenküche Lichtenrade e.V. ist mit seinem kostenfreien Essens- und Lebensmittelangebot im Süden Berlins einmalig, und das bereits seit 2005.

Hier erhält ein jeder Gast ohne Ansehen der Person, des Alters oder der Herkunft und Religion kostenlos etwas zu Essen. Jeder der kommt erhält Hilfe, ohne dass Fragen gestellt werden.

Als NACHBARSCHAFTSZENTRUM wenden wir uns seit 2016, neben dem leiblichen und sozialen Wohl sowie der Vermittlung von Beratung, nun weiteren Aufgaben und Herausforderungen zu. Ein großes Augenmerk liegt dabei auf der Jugendarbeit, wie zum Beispiel die Koch-AG in Zusammenarbeit mit dem Georg-Büchner-Gymnasium oder die Selbstverteidigungskurse für Kids. Das Programm umfasst aber auch monatlich stattfindende Kulturabende mit Poesie und Gesang für Jedermann…

Und nun ziehen wir um und freuen uns auf mehr Platz und noch mehr Möglichkeiten!

WAS MÖCHTEN SIE MIT IHREM PROJEKT BEWIRKEN?

Unser Umzug ist zwar nicht ganz freilwillig – wir lieben unser grünes Grundstück in das wir viel Liebe und vielen Mühen gesteckt haben – dennoch freuen wir uns auf die neuen Räumlichkeiten der alten Mälzerei, in die wir voraussichtlich noch dieses Jahr umziehen werden.
Wir wollen dann noch mehr für die Nachbarschaft und die Menschen vor Ort möglich machen. Neue Angebote zum Treffen und Mitmachen für Jung und Alt sind schon in Planung – Natürlich weiterhin ohne Ansehen der Person, des Alters oder der Herkunft und Religion! Und auch bestehende Angebote und die langjährigen Kooperationen wollen wir natürlich fortführen.
Mit dem Projekt „Umzug“ wollen wir nicht nur alles von A nach B bringen – was schon echt viel ist 🙂 – sondern auch die neuen Räumlickeiten nach unseren Bedürfnissen gestalten und ausstatten. Es soll ein Ort werden, an dem man sich gerne trifft, um zum Essen, um Hilfe zu bekommen oder seine Zeit sinnvoll in Gesellschaft zu verbringen, egal ob sportlich oder kreativ…

WOFÜR WÜRDEN SIE DIE FÖRDERGELDER VERWENDEN?

Die Fördergelder würden in erster Linie in die notwendigen Dinge des Umzuges investiert werden, die wir nicht irgendwie selbst hinbekommen. Fachpersonal für die Küchendemontage und -Montage mit den ganzen Anschlüssen, ggf. Verpackungsmaterial, Transporter und Sprit.
Die Vorbereitung der neuen Räume bedarf etwas Farbe und einiger neuer Möbel, da viele der Alten nicht mehr passen werden bzw. leider keinen Umzug überstehen…
Die vielen notwendigen Helfer sollen zudem gut versorgt sein und wir planen nach der ganzen Mühe ein kleines Fest. Schließlich möchten wir den neuen Nachbarn Hallo sagen und uns gleichzeitig bei den fleißigen Unterstützern bedanken.
Was übrig bleibt, geht dann in den Aufbau bzw. die Ausstattung der neuen Kurse und Projekte.

Also viel zu tun und Hilfe gerne gesehen!

GRÜNDUNGSJAHR IHRES VEREINS:

2005

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Schienenersatzverkehr auch mit "Schnellbussen"
Die Bürgerinitiative Lichtenrade - Dresdner Bahn - teilt mit, dass laut Auskuft der Bahn die Anregung aufgenommen wurde und für die geplanten Baumaßnahmen ab 23. September 2019 (siehe Hinweis Bahn unten) eine Expressbuslinie eingerichtet wird.

Dazu heißt es:

... nun sind die Planungen zum Schienenersatzverkehr und die dafür notwendigen Abstimmungen mit dem VBB abgeschlossen. Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir bei der Baumaßnahme Dresdner Bahn ab 23.09.2019 erstmals zusätzlich eine Expressbuslinie einsetzen werden. Diese verkehrt im 10-Minuten Takt zwischen S-Blankenfelde und S-Priesterweg mit Halten in S-Mahlow, Goltzstr./Lichtenrader Damm, Mariendorfer Damm/Buckower Chaussee und U-Alt Mariendorf.

Auf der Relation Blankenfelde/ Lichtenrade <>  Priesterweg bedeutet dies eine Reduzierung der Fahrzeit von 18 Minuten im Vergleich zur lokalen Linie.

Vom VBB haben wir vorerst nur zu dieser Maßnahme das „ok“ bekommen.

In der Fahrplanauskunft wird diese Linie ebenfalls schon richtig dargestellt mit S2x.
fahrplanbeispiel s 2 ersatz

bau bahn ersatzverkehr092019

Übrigens, nach Mitteilung der Deutschen Bahn wird der Bahnübergang "Wolziger Zeile" in der Zeit nur für Kfz gesperrt und ist somit für Personen/Fahrräder offen.
wolziger zeile Dresdner bahn busumfahrung sperrung092019
Ob und wie der Bus (Ringlinie) fährt entscheidet die BVG und ist noch nicht bekannt! Offensichtlich wird die Hilbertstraße nicht mehr angefahren; dafür ist die Haltestelle östlich der Bahnstrecke in der Goltzstraße.


 

Tempelhofer historischer Kiez-Kalender 2020 im Buchhandel

Alle Jahre wieder… gibt es Kalender ganz unterschiedlicher Art. Ein Tempelhof-Kalender hat über die Jahre schon etliche treue Fans, denn hier werden in einer besonders guten Qualität historische Postkarten aus Tempelhof Monat für Monat abgebildet. Liebhaber historischer Ansichten können sich auch 2020 an den Postkarten-Kalenderblättern erfreuen.

Mit seinen Ansichten der besonderen Art verzaubert der Heimatforscher und Postkartensammler Hans-Ulrich Schulz mit dem Kalender „Tempelhof uns seine Vororte in alten Ansichten“. Auch für 2020 hat er in seinen Schätzen gestöbert und in Zusammenarbeit mit dem Verlag Morgana-Edition einen Kalender herausgebracht. In den Tempelhofer inhabergeführten Buchhandlungen kann das Werk für 13 Euro erworben werden; also auch in der Lichtenrader Bücherstube. Ein perfektes persönliches Geschenk, das auch für Weihnachten oder zum Geburtstag etwas Besonderes ist.

Alle Tempelhofer Ortsteile werden im Kalender berücksichtigt. Ob Lichtenrade, Marienfelde, Mariendorf oder Tempelhof: jeden Monat öffnet sich ein neues Kalenderblatt.

Kiez-Kalender: Was man alles entdecken kann

Als Titelblatt wird immer ein besonderer Hingucker gewählt.
700Mariendorf Marienfelde
Für das nächste Jahr ist es eine Postkarte mit der im Jahr 1926 von Daimler-Benz übernommenen Motorfahrzeug- und Motorenfabrik AG, das zwischen den Dorfkernen von Mariendorf und Marienfelde direkt an der Dresdner Bahn unweit des Bahnhofs Marienfelde errichtet wurde.

Lichtenrader Höhepunkte

Lichtenrade zeigt im Februar den heutigen Franziusweg (Blick in den ehemaligen Waldweg) der Abendrotsiedlung um 1924.
700Jugendheim tannenhof viehwirtschaft
Ganz spannend ist die Aufnahme vom ehemaligen Jugendheim der Stadt Berlin in der Lichtenrader Mozartstraße. In den zwanziger Jahre wurden die „Zöglinge“ auf verschiedene Berufe vorbereitet. Offensichtlich gehörte dazu auch das Erlernen der Viehwirtschaft. Seit 1979 ist der „Tannenhof Berlin-Brandenburg“ dort als anerkannter Berliner Suchthilfeträger tätig. (weiterführende historische Infos zur Einrichtung: https://www.lichtenrade-berlin.de/historisch-tannenhof)
700Diakonissenhaus Salem ehemals Lichtenrade
Das ehemalige Diakonissenmutterhaus Salem in der Hohenzollernstraße u.a. zeigt im November seine alte Schönheit. 1905/06 wurde das Gebäude im neugotischen Backsteinstil errichtet. Die 46 dort wohnenden Diakonissen betreuten alte und kranke Menschen in verschiedenen umliegenden Gemeinden. Das denkmalgeschützte Haus wird heute als Kindertagesstätte genutzt. (weiterführende Infos zu Salem: https://www.lichtenrade-berlin.de/historisch-diakonissenhaus-salem)

Und was gibt es beispielweise noch?

Aber auch die Winteransicht vom Rodeln im Tempelhofer Park aus dem Jahr 1910 ist ein Seltenheit. Interessieren dürfte ebenfalls eine Fotokarte mit einer Panoramaaufnahme von 1929, die vermutlich vom Ullsteinhaus aufgenommen wurde und in Richtung des heutigen internationalen Kulturcentrums ufaFabrik ausgerichtet ist.
700Seebad Mariendorf
Das ehemalige Seebad Mariendorf, zwischen der heutigen Ullstein- und Markgrafenstraße, lädt im Juli zum Sprung ins kühle Nass ein.

In jedem Monat gibt es etwas Neues zu entdecken. Historisch interessierte Menschen mit Kiez- und Tempelhof-Bezug werden ihre Freude habe.

Thomas Moser (Postkarten Archiv Hans-Ulrich Schulz

Infos zum Kalender

13 Seiten Bilderdruck auf 250 g Papier, Größe 31 x 37 cm; morgana-edition

Die Ansichtskarten sind auf 26 x 17 cm vergrößert und mit einem erklärenden Text versehen.

Erhältlich in den inhabergeführten Buchhandlungen in Tempelhof z.B. in der Lichtenrader Bücherstube und am U Westphalweg im Lottoladen oder Bestellungen bitte direkt beim Autor: Email:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Preis 13,00  Euro  zuzüglich 7,50 Euro Versandkosten  


Noch mehr Historisches von Hans-Ulrich Schulz

„Im Zeichen der Luftbrücke“: Ein ganz besonderes Projekt von Hans-Ulrich Schulz ist in einer dritten erweiterten Auflage in diesem Jahr neu erschienen

Schulz hat viele Belege über die Blockade und Luftbrücke gesammelt und stellt zum siebzigsten Jahrestag der Beendigung der Berliner Blockade eine neue, erweiterte und überarbeitete Auflage „Katalog und Handbuch der Blockade- und Luftbrückenbelege Berlin 1948/49“ unter der Überschrift „Im Zeichen der Luftbrücke“ vor. Dieser Katalog mit postalischen Belegen und Fotos ist ein lebendiges Geschichtsbuch, dass anschaulich in diese Zeit eintaucht.

Geschichte erlebbar machen… aber wie? Keine leichte Angelegenheit! Postalische Belege und Postkarten müssen nicht nur langweilig und altbacken sein. Es sind sozusagen Zeitzeugen, die Geschichte äußerst lebendig aufzeigen können. Besonders dann, wenn diese Belege in einen lebendigen geschichtlichen Kontext gestellt werden. Dies ist bei dem Buch über die Luftbrücke gut gelungen. Preis 32,50 € morgana-edition  ISBN: 978-394384463-4

Den Mariendorfer Hans-Ulrich Schulz (Jahrgang 1950) beschäftigt schon lange die Geschichte rund um die „Berliner Luftbrücke“.

Thomas Moser

Der Bericht zum Buch mit einigen Höhepunkten:

https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1501-im-zeichen-der-luftbruecke-70-jahre-berliner-geschichte


 

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