Vor 70 Jahren, am 3. April 1949: Unsere Dorfkirche wird eingeweiht

Aus dem Gemeindebrief der Evang. Kirchengemeinde Berlin-Lichtenrade vom 10. April 2019 (mit freundlicher Genehmigung von R. Otte)

Eine sehr große Menschenmenge setzte sich am Sonntag Judika, 14 Tage vor Ostern, dem 3. April 1949 vom Gemeindehaus Goltzstr. 33 aus in Bewegung. Angeführt vom damaligen Superintendenten des Kirchenkreises Neukölln, zahlreichen Pfarrern, den Kirchenältesten und Diakonissen des Mutterhauses Salem und Friedenshort, zog die Menge durch die Roonstr. (heute Mellener Str.), Bahnhofstr., Goltzstr. und Alt-Lichtenrade zu unserer Dorfkirche, die an diesem Tage wieder soweit hergerichtet war, dass sie mit einem Festgottesdienst eingeweiht werden konnte.
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Die Prozession überquert den Lichtenrader Damm. Im Hintergrund die Bäckerei Schiel, heute Edeka-Kruse. Vorbei geht es an den Ruinen im Dorf: Alt-Lichtenrade 122 -126
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Vieles fehlte in der Kirche noch, sogar die Bänke. Die kamen erst im Sommer 1949 hinein. Aber dafür hatten mehr Menschen einen (Steh)Platz in der Kirche gefunden, andere mussten vor der Kirche dem Gottesdienst aus den Lautsprechern folgen.

Am 29. Dezember 1943 zerstört, ging die Gemeinde gleich 1946 an den Wiederaufbau. Zwar gab es im Mai 1947 endlich nach Kompromissen mit dem Denkmalschutz (der Turm durfte sein hohes spitzes Dach nicht mehr bekommen, das Kirchenschiff musste eine flache Balkendecke statt des Gewölbes erhalten) die Baugenehmigung. Aber heute unvorstellbare Schwierigkeiten folgten. Ein Hauptproblem war natürlich das Geld. Hinzu kamen die Probleme der damaligen Zeit: für jeden Sack Zement, Mörtel oder Sand waren Freigaben der amerikanischen Besatzungsmacht erforderlich. Das Bauholz sollte aus einem Kirchen-Forst nahe Baruth kommen. Das war aber sowjetische Besatzungszone. Auch dafür waren Genehmigungen einzuholen und dazu das Transport-Problem. LKWs gab es nicht. Das Holz musste ins Sägewerk nach Tempelhof, aber die Brücken über den Teltowkanal waren sämtlich kurz vor Kriegsende von den Nazis gesprengt worden. Hinzu kamen die Stromsperren.

Kaum hatten 1948 endlich die Arbeiten beginnen können, machte die Währungsreform mit der Einführung der DM-West und kurz danach die Blockade West-Berlins durch die Sowjets den weiteren Wiederaufbau beinahe unmöglich.

Aber unser damaliger GKR vertraute auf Gottes Hilfe und konnte auf die Unterstützung der Gemeinde bauen. So konnte dann doch am 3. April die Wiedereinweihung gefeiert und rechts vom Altar der Schlussstein eingemauert werden.

Zur Einweihung wurde von Pfr. G. Schmidt eine Festschrift herausgegeben. Sie begann mit einem Auszug aus dem Gedicht von Pfr. E. F. Klein über den 1902 erbauten Turm unserer Kirche: Fest stehe der Turm in Wetter und Sturm! Er trotze der Zeit und weise die Herzen zur Ewigkeit.
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Gedenkstein rechts neben dem Altar

Dann folgte ein kurzer Gang durch die 700-jährige Geschichte unserer Kirche und natürlich Ausführungen zur Zerstörung und zum Wiederaufbau: „1943 kam der Kirchenbrand. Nachdem Anfang Dezember schon einmal das Gotteshaus getroffen war und die Schäden notdürftig ausgeflickt werden konnten, ging am 29. Dezember 1943 dieses ehrwürdige Gotteshaus im Flammen auf. Die einzige uns verbliebene Glocke, etwa zwischen 1200 und 1300 gegossen, ist beim Brand leider abgestürzt.

Im Mai 1948 haben wir nun mit Gottes Hilfe den Wiederaufbau beginnen können, und nun dürfen wir heute unsere liebe alte Kirche wieder zu Gottes Lob und Preis und uns zum Segen in Benutzung nehmen.

Bei unserem Bauvorhaben wollten wir den alten Zustand beibehalten, bzw. wiederherstellen und möglichst wenig ändern. Einige Änderungen haben sich dann doch noch ergeben, z. B. die Bedachung des Turmes, der wie die meisten alten, märkischen Dorfkirchen ein Satteldach bekommen hat. Dem Kirchenschiff wurde eine flache Decke eingezogen, wobei die Balken zum größten Teil sichtbar blieben. Damit nun aber auch ohne das frühere Tonnengewölbe die Kirche genügend hoch sei, wurden die Seitenmauern etwas erhöht. Außen ist diese Erhöhung nicht ganz so stark wie innen.

Wir haben vorläufig 2 Glocken. Diese haben schon eine lange Geschichte. 1936 hat sie ein Glockengießer gegossen, ohne einen Auftrag dazu zu haben. Es sollten 3 Glocken werden. Der Guss der 3. Glocke verzögerte sich durch mancherlei Schwierigkeiten, die in der Vorkriegszeit schon groß waren. Da der Glockengießer wusste, wie viele Glocken dem vorletzten Weltkriege zum Opfer gefallen waren, hat er die beiden Glocken vor dem letzten Krieg vergraben. Nach dem Kriege hat er sie uns dann angeboten. Der Guss der 3. Glocke ist leider missraten. Wir müssen uns erst mit 2 Glocken begnügen…

…Noch ein Wort zur pekuniären Lage: wir hatten für den Kirchenbau gespart und einen großen Teil des Geldes auch rechtzeitig verwenden können. Trotzdem stand der Gemeindekirchenrat nach der Währungsreform im Sommer 1948 vor der ernsten Frage, ob er den Kirchenbau weiterführen dürfe. Von entscheidenden Stellen wurde uns gesagt: ihr müsst aufhören, es geht nicht mehr, wir können keine Zuschüsse geben. Aber wir wollten nicht aufhören! Wir vertrauten auf Gott und wandten uns auch an die Gemeinde und ihre Liebe.

Wir wurden und werden nicht enttäuscht. Gerade in der letzten Zeit haben wir wieder viel tätige Mithilfe aus der Gemeinde erfahren, für die wir sehr dankbar sind. Freilich bleibt noch viel zu tun. Es fehlen noch die Orgel, die Turmuhr, die 3. Glocke, der Altar, die Kanzel, die Innenausmalung und der untere Holzfußboden. Das Gestühl ist großenteils fertig, es kann aber erst aufgestellt werden, wenn es gestrichen ist.

Wir vertrauen weiter und bitten Gott, Er wolle unseren Glauben stärken, weiter zu schaffen an dem Werk. Es geht nicht darum, unsere Ehre zu mehren, es geht um Gottes Ehre, und da dürfen wir vertrauen, dass Er auch weiter die Gemeinde willig macht und uns Glauben und Kraft schenkt zum Werk.“
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Ja, dieses Vertrauen wurde von Gott belohnt. Noch 1949 kam überraschend unsere große Glocke zu uns zurück. Eine Turmuhr aus einer Ruine einer Charlottenburger Schule wurde mit einem Handwagen geholt, angepasst und eingebaut. Sie läuft bis heute. Eine Orgel folgte. Und 1964 war die Zeit der Provisorien vorbei: Der Künstler Joachim Burgert sorgte mit seinen Kunstwerken für die heutige Ausstattung unserer Dorfkirche.

Rainer Otte
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5. April 2009: Die Gemeinde zieht wieder mit einer großen Prozession in die Kirche zum Festgottesdienst ein. Nicht, ohne am Grab von Pfr. G. Schmidt -der sich maßgeblich für den Wiederaufbau engagierte, mit einem Dank-Gebet innezuhalten. Der Platz in der Kirche reichte wieder nicht aus.


 

125 Jahre VFL Lichtenrade werden gefeiert!
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Der Sportverein VFL Lichtenrade 1894 e.V. feiert 2019 sein 125-jähriges Jubiläum. Der Verein ist in vielen Bereichen sportlich aktiv: Badminton, Basketball, Faust- und Prellball, Gesundheitssport, Gymnastik, Handball, Leichtathletik, Tanzen, Trampolin, Turnen und Gymnastik und Volleyball. Als weitere Sportangebote stehen Fitness, Taiji/Qigong und Wandern auf dem Programm. Der Verein hat neben den Breitensport auch immer besondere Leistungen hervorgebracht. Da gibt es in der Vereinsgeschichte Deutsche Meister in den Sportarten wie Basketball, Handball, Trampolin und in mehreren Sportarten auch Berliner Meister zu verzeichnen.
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Das Vereinshaus befindet sich in Lichtenrade am Kirchhainer Damm 68. Das „Georg-Kriedte-Haus“ kann der Verein seit 1989 nutzen. Das Vereinsheim wurde in seiner frühen Geschichte als „Heilanstalt“/Sanatorium und später „Altersheim“ genutzt.

Und so fing alles mit nur acht Turnfreunden an
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Am 6. Mai 1894 wurde der Männerturnverein „Frisch Auf“ von 8 jungen Lichtenradern gegründet. Das Turnen fand im Dorfkrug (Vereinslokal Koppe) statt.

Das vom damaligen Schriftführer verfasste Protokoll vom 6. Mai 1894 hat folgenden Wortlaut:

Vom Gründungstage am 6. Mai 1894

Am Sonntag, den 6. Mai, fand im Lokal des Herrn Reisel hierselbst eine Versammlung behufs Gründung eines „Turnvereins" statt, wo der Einberufer W. Karge hierselbst das Referat übernahm. Herr K. sprach in wohlwollender Weise für den gründenden „Turnverein" und erteilte nach längeren Ausführungen Herrn Turnwart Rich. Schulz aus Großbeeren, welcher mit noch vier Turngenossen aus Großbeeren erschienen war, das Wort. Herr Sch. machte die Versammlung auf die Zwecke und Ziele des Turnvereins aufmerksam, welche in dem von ihm gehaltenen Vortrag in längeren Ausführungen regen Beifall bei den erschienenen Turngästen fand. Die Versammlung war leider nur von acht Turnfreunden besucht, die sich auch alle als Mitglieder in die Liste als aktive Turner eintragen ließen; alsdann konnte man zur Vorstandswahl schreiten und wurden folgende Personen gewählt:

  1. Karge, Vorsitzender

G.Haufe, Kassen- und Schriftwart
J. Josuweit, Turnwart

Sämtliche wurden einstimmig gewählt und nahmen die Wahl dankend an. Da die Versammlung nur von acht Mitgliedern besucht war, so wurde beschlossen, eine zweite Versammlung am Mittwoch, den 9. Mai einzuberufen, wozu sämtliche Turnfreunde nochmals eingeladen wurden.

Schluß der Versammlung war 6 1/2 Uhr.

Lichtenrade, den 6. Mai 1894           Der Schriftführer: G. Haufe

Bei  der zweiten Versammlung traten noch einige Turngenossen dem Verein bei; als Vereinslokal wurde das Restaurant Koppe (später Dorfkrug Lichtenrade) bestimmt. Aber noch im gleichen Jahr wurde ein Wechsel des Vereinslokals vorgenommen, und man traf sich dann im Lokal von Herrn Paetsch.

Am 6. Mai 1919 erfolgte der Zusammenschluss von „Frisch Auf“ und „Friesen“ zur Turngemeinde Lichtenrade. Seinen heutigen Namen erhielt unser Verein am 8. Oktober 1949 auf der Gründungsversammlung des VfL Lichtenrade 1894.

2019 wird gefeiert…

Nun wird der Verein gebührend sein Jubiläum feiern. Vereinsintern findet am Mitte Juni nur für Mitglieder und deren Angehörige ein festlichen Abend in der Alten Mälzerei in Lichtenrade statt. Für den 24. August 2018 ist ein Festumzug mit anschließendem Sport- und Jugendfest auf dem Gelände der Reinhold-Meyerhof-Sporthalle geplant. Die Sporthalle/Handballhalle des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums, erbaut 1994, ist nach den langjährigen VFL-Vorsitzenden (1949-1983) und Ehrenvorsitzenden Reinhold Meyerhof (1993 verstorben) benannt.

Und natürlich findet auch wieder die äußerst beliebte jährliche Laufveranstaltung statt: Am 26. Mai 2019 wird  die Lichtenrader Meile gestartet.

Im Lichtenrade-Buch „625 Jahre Lichtenrade“ von Wilfried Postier heißt es über den Verein: „Nur wenige Organisationen haben in Lichtenrade die Entwicklung des Ortsteils so kontinuierlich und prägend mitgestaltet wie der VFL Lichtenrade“. Wenn man die Dauer des Engagements betrachtet, kann man dieser Äußerung nur voll und ganz zustimmen. Henrik Feuersänger ist im Jubiläumsjahr 2019 der 1. Vorsitzende vom VLF Lichtenrade. Natürlich muss aber auch gesagt werden, dass in Lichtenrade mittlerweile sehr viele engagierte ehrenamtliche Vereine und Initiativen tätig sind und die aktuelle Entwicklung von Lichtenrade aktiv mitgestalten.

Dem VFL die herzlichsten Glückwünsche und weiterhin viel Erfolg beim sportlichen Engagement in Lichtenrade!

https://vfl-lichtenrade.de


Das Vereinsheim vom VFL am Kirchhainer Damm (früher „Heilanstalt“ /Sanatorium und später „Altersheim“) Postkarte Hans-Ulrich Schulz

Thomas Moser (auch Fotos)
Chronik100 Deckblatt 700 VLL

Auszüge aus der Chronik zum 100-jährigen Jubiläum:

  1. Mai 1894     Gründung des Männerturnvereins “Frisch Auf”
    1897 “Frisch Auf” Mitbegründer des “Großbeerener Schlachtfeldgaues” (Turngau)
    1903     VII. Gauturntag des “Großbeerener Schlachtfeldgaues” in Lichtenrade
    1904     Stiftungsfest; Gründung einer Gesangsabteilung
    1905     Weihe der Vereinsfahne von “Frisch Auf”
    18. Juni 1908 Gründung des Turnvereins “Friesen” in Lichtenrade
    1910     XIV. Gauturntag des “Großbeerener Schlachtfeldgaues” in Lichtenrade
    1913     Gründung einer Damenabteilung
    1914     Beginn des 1. Weltkrieges, erster Toter von “Frisch Auf”
    25. Oktober 1919 Zusammenschluss von “Frisch Auf und “Friesen” zur Turngemeinde Lichtenrade
    6. Mai 1924 Grundsteinlegung zum Kriegerdenkmal
    1925     Wettkampfmäßiger Handball in der Turngemeinde Lichtenrade
    1928     Straßenbahn nach Lichtenrade
    1. Oktober 1930 Wettkampfmäßiger Faustball in der Turngemeinde Lichtenrade
    1933     Schüler- und Jugendabteilung muss aufgelöst werden
    1934     Heimatfest in Lichtenrade, 40. Stiftungsfest der Turngemeinde Lichtenrade
    1936     Olympische Spiele in Berlin
    1939     Ausbruch des 2. Weltkrieges, nur noch eingeschränkter Sportbetrieb
    1945     Ende des 2.Weltkrieges, Auflösung der Turngemeinde Lichtenrade
    1945     Sport nur auf kommunaler Ebene möglich
    1947     Antrag auf Gründung des VfL Lichtenrade
    1949     Lizensierung des VfL Lichtenrade
    1. August Gründungsversammlung des VfL Lichtenrade
    Gruendungsversammlung1949 700
    Praeambel Vereinssatzung VFL 1951 700
    8. Oktober 1952 Jungmädchen-Handballmannschaft erringt die ersten Meistertitel; Fußballabteilung gründet wieder den Lichtenrader Ballspiel Club 1925
    1954     60. Stiftungsfest mit Festwoche
    1955     Basketball-Mädchen Deutscher Jugendmeister
    1956     Basketball-Damen erstmalig Berliner Meister
    1957     50 Jahre Ulrich-von-Hutten-Schule, Doris Fiedler (heute Doris Podlowski) wird Berliner Studentenmeisterin im Waldlauf
    1959     Basketball-Damen Berliner Meister (viele Titel sollten noch folgen)
    1969     Basketball-Damen Deutscher Meister (Europapokal-Teilnahme), 75. Stiftungsfest des VfL Lichtenrade
    1970     VfL Lichtenrade hat über 1000 Mitglieder
    1972     1. Sportschau in der Sporthalle am Columbiadamm
    1974     2. Sportschau in der Schöneberger Sporthalle
    1975     600 Jahrfeier von Lichtenrade; Trampolinspringer Berliner Mannschaftsmeister (viele werden noch folgen)
    1976     Männliche B-Jugend Berliner Handballmeister
    1977     Unser 1. Vorsitzender Reinhold Meyerhof erhält das Bundesverdienstkreuz
    1978     Handballschüler werden Berliner Meister (es folgen viele Titel im Jugendbereich); Trampolinspringer werden Berliner Meister im Einzel- und Synchronspringen; erstmals findet der Lichtenrader Lichtermarkt statt
    1982     Männliche A-Jugend Deutscher Handballmeister
    1983     Reinhold Meyerhof gibt das Amt als Vorsitzender (seit 1949) ab und wird Ehrenvorsitzender, Bernd-J. Dolling wird neuer 1. Vorsitzender; Handball-Männer Berliner Meister (Aufstieg in die 2. Bundesliga)
    1984     90. Stiftungsfest mit Festumzug; 1. Lichtenrader Meile (Volkslauf)
    1986     Jens Grunert wird 1. Vorsitzender des VfL Lichtenrade
    1987     Deutsches Turnfest in Berlin; 750 Jahrfeier Berlins
    1989     Vertrag über Vereinsheim “Georg-Kriedte-Haus”, Maueröffnung in Berlin
    1992     Eröffnung des VfL-Vereinsheimes
    1993     10. Lichtenrader Meile; Tod von Reinhold Meyerhof
    1994     100. Geburtstag des VfL Lichtenrade

Weitere Ausführungen aus der 100-jährigen Chronik:

Nach dem generationsbedingten Führungswechsel an der Spitze des VfL kam für den neuen Vorstand mit der 90-Jahrfeier 1984 gleich eine große Bewährungsprobe. In Verbindung mit dem Frühlingsfest der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße fand ein großer Umzug der Lichtenrader Vereine durch die Straßen Lichtenrades mit dem Ziel Reiterverein am Schichauweg statt. Gleichzeitig wurde die erste Lichtenrader Meile als Straßenlauf durchgeführt. Dieser inzwischen traditionelle Volkslauf wurde ab 1985 gemeinsam mit dem SSVL veranstaltet. Alle diese Aktivitäten trugen in erster Linie die Handschrift des neuen 1. Vorsitzenden Bernd-J. Dolling, der mit neuen Ideen und viel Ehrgeiz an diese Aufgaben heranging. So war es seiner Initiative zu verdanken, dass der VfL ab April 1983 wieder eine Vereinszeitung herausgab…

… Das Jahr 1985 brachte unseren Handballern den zweiten Aufstieg in die 2. Bundesliga, diese konnte aber auch diesmal nicht gehalten werden. Im Jahre 1986 vollzog sich ein erneuter, einschneidender Wechsel in der Führungsmannschaft des VfL Lichtenrade. Da Bernd-J. Dolling aus beruflichen Gründen nicht die Kontinuität der Vorstandsarbeit gewährleisten konnte, trat er als 1. Vorsitzender zurück und mit ihm andere lang gediente Vorstandskollegen. So trat der neu gewählte 1. Vorsitzende Jens Grunert mit stark veränderter Vorstandsmannschaft an…

… Das Jahr 1989 brachte wiederum den Aufstieg unserer Handball-Männer in die 2. Bundesliga, allerdings sollte es sich auch hier nur um ein kurzes Gastspiel handeln…

…Der Herbst mit seinen ereignisreichen Tagen in der noch existierenden DDR brachte mit der Grenzöffnung allgemein und insbesondere am 10.11. gegen 18:00 Uhr in Lichtenrade am Kirchhainer Damm eine neue Zeitrechnung für die Bewohner. Verstopfte und Trabbi-Abgas geschwängerte Straßen gehörten von nun an zum Alltagsbild in Lichtenrade. Unsere Mitglieder waren dabei als es hieß, die neuen Nachbarn und Gäste zu bewirten und wir waren auch bemüht, mit den Sportvereinen im Umland, dem ehemaligen Kreis Teltow, Kontakt zu bekommen. Dies war, wie noch heutige Freundschaften zeigen, uns schon im November gelungen. Zum Hauptereignis für den Verein wurde der 16.03.1989, als die Unterzeichnung eines Mietvertrages mit dem Bezirksamt über die Nutzung des Georg-Kriedte-Hauses als Vereinsheim gemeinsam mit dem SSVL vollzogen wurde. Diese schwerwiegende Entscheidung bedeutete für alle Mitglieder, kräftig mit anzupacken und gemeinsam das ehemalige Seniorenheim umzubauen. Im Jahre 1992 war es dann soweit, nacheinander konnten die Vereinsheimgaststätte, die Sauna, der Fitnessraum, die Übernachtungsräume und Anfang 1993 die Jugend- und Allgemeinräume eingeweiht werden…

…Dass in Lichtenrade seit eh und je gut Handball gespielt wird, ist im Berliner Sport bekannt. Die Schulen helfen aktiv mit, den Boden für ein gedeihliches “Handballklima” in diesem südlichen Ortsteil Berlins zu schaffen…
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Sporthalle/Handballhalle der UvH (seit 1994) nach den langjährigen Vorsitzenden (1949-1983) und Ehrenvorsitzenden Reinhold Meyerhof (1993 verstorben) benannt.

https://vfl-lichtenrade.de


 

KUNST trifft WEIN in Berlin-Lichtenrade, am Dorfteich, Alt-Lichtenrade, 3. – 5. Mai 2019

 … mit Geschnatter um den Dorfteich!

Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens. - Jean Paul

Nichts ist schöner, als Weine direkt beim Winzer zu probieren. Gelegenheit dazu bietet sich unter dem Motto KUNST trifft WEIN beim diesjährigen Frühjahrspendant zum herbstlichen Lichtenrader Wein- und Winzerfest am idyllisch gelegenen Dorfteich.

Neben den edlen Tropfen aus verschiedenen Anbaugebieten liegt dabei der Schwerpunkt auf Kunst und Kultur.

Bühnenprogramm …

Den musikalischen Anfang machen am Freitag Ulli & die Grauen Zellen (Fr., ab 16 Uhr).
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Der bekannte RBB-Reporter und Abendschau-Moderator Ulli Zelle singt mit beachtlichem Soul in der Stimme Rock- und Pop Songs der 60er und 70er Jahre., verpackt in gutes Entertainment. Die Gruppe entstand aus einer Idee von Ulli Zelle anläßlich seines 50en Geburtstages. Sein Traum, in einer Band zu singen, sollte an diesem Tag verwirklicht werden und als Stammgast der Gaststätte „Lentz“ am Stuttgarter Platz konnte er aus den dort verkehrenden Musikern seine Geburtstagsband zusammenstellen.

Mit kraftvoll gecoverten Erfolgshits aus vier Jahrzehnten Popgeschichte bringen Die Gabys (Fr., ab 20 Uhr) den Lichtenrader Dorfteich zum Kochen.
Die Gabys
Seit 25 Jahren sind die sieben Berlinerinnen eine feste Größe in der Berliner Musiklandschaft und stehen mit Disco Hits der 70er und 80er und legendären Soul- und Rockklassikern für Party pur. Es darf getanzt und (mit)gesungen werden.

Louisiana-Feeling kommt bei der Cajun- und Zydeco-Band Colinda (Sa, ab 16 Uhr) auf. Die Berliner Band spielt in der Besetzung mit Geige, Akkordeon, Gitarre und Waschbrett Musik aus den „Swamps“ des Mississippi-Deltas und zeigt, dass man auch im Berliner Sumpf mit Two-Steps, Walzer und Polkas den Bären zum Steppen bringt.

Samstagabend in einem Club in Chicago: Im schummrigen Licht der Bühne tummeln sich zahlreiche Besucher, auf der Bühne beginnen die Musiker ihre Samstagabendshow. Nach dem ersten Song geht der Gitarrist ans Mikro und kündigt den Sänger der Band an und ein Abend mit bester Bluesmusik beginnt. Wem jetzt der Weg ins Mutterland des Blues zu weit ist, muss auf einen solchen Abend keineswegs verzichten, ein Abstecher zum Lichtenrader Dorfteich sorgt für den gleichen Unterhaltungswert. „Good Time Blues“ ist nämlich die beste Umschreibung für die Musik von EB Davis & The Superband (Sa, ab 19 Uhr).
Eb Davis  the Superband
Als Mitglied der Drifters kam der amerikanische Blues- und Soulsänger Ebylee Davis, der vorher mit Leuten wie Rufus Thomas, Wilson Pickett und Isaac Hayes gespielt hatte, nach Europa. Hier gründete er in den 90er Jahren seine Superband, mit der er inzwischen auf mehr als 700 Konzerte in über 60 Ländern zurückblickt. Und bei aller Verbundenheit mit den Wurzeln des Blues spannt er mittlerweile den musikalischen Bogen über den Rock’n’Roll bis hin zum Soul.

Den Abschluss bilden More Town Soul (So, ab 17 Uhr). Wie der Name schon andeutet, hat sich die 10-köpfige Berliner Band mit teilweise Lichtenrader Wurzeln dem Soul aus den großen Zeiten der Wilson Picketts, Aretha Franklins und James Browns verschrieben. Mit tollen Soul-Stimmen und fetzigen Bläsersetzen sorgen sie für Party-Stimmung am Lichtenrader Dorfteich.

Straßenkunst …

Aber was wäre ein Straßenfest ohne Streetacts? Aus Frankreich kommt Gilbert, le Saltimbanque de Paradis, einer der letzten Vertreter jener fast ausgestorbenen Spezies von Artisten, die mit ihren sensationellen und auch kuriosen Darbietungen auf der Straße das Publikum in ihren Bann zogen.

Er fasziniert das Publikum mit Zaubertricks und komischen Nummern, begleitet von der kleinen imaginären Flohdame Fifine, die mit waghalsigem Salto von einem hohen Turm ins Wasserbecken springt. Und niemand speit so großartige Feuerfontänen wie Gilbert, der einst vor dem Pariser Centre Pompidou die Straßenartistenszene organisierte und schon mit vielen Großen dieser Welt wie Audrey Hepburn, Anthony Perkins oder den Bee Gees gearbeitet hat.
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Ein Tambour, ein Tambour-Major und eine Gruppe Toulouser Gänse: Mit Trommel­geräuschen, Gepfeife, Geschnatter und anderen musikalischen Klängen ziehen, oder besser gesagt watscheln, sie rund um den Lichtenrader Dorfteich und sorgen so bei Jung und Alt für Begeisterung. Die Gänsekapelle (Sa und So, 14, 15, 16 und 17 Uhr) ist eine einzigartige Mischung aus Menschlichem, Tierischem und Musikalischem!

und Kunsthandwerk …

Last but not least verwandelt sich der Lichtenrader Dorfteich wieder in eine lebendige Kunstmeile. Töpfer, Maler, Mode- und Schmuckdesigner stellen hier ihre Produkte aus, lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen und verkaufen ihre selbst gefertigten Kunst-Stücke an Ort und Stelle. Genau das Richtige, um sich rundherum auszustatten, denn ob praktisch-schön, überraschend-edel oder überflüssig-genial - sie haben immer eines gemeinsam: Sie sind originell - und - original!
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Programm

Fr.  14:00 Uhr: Eröffnung

Fr.  16:00 - 18:00 Uhr: Ulli & die Grauen Zellen – singen Kinks, Rolling Stones, Beatles, Otis Redding, …

Fr.  20:00 - 22:00 Uhr: Die Gabys – Rock- und Pop-Hits aus vier Jahrzehnten

Sa. 16:00 – 18:00 Uhr: Colinda – Cajun & Zydeco

Sa. 19:00 - 22:00 Uhr: EB Davis & the Superband – Goodtime Blues with a whole lotta Soul! 

So. 12:00 – 13:00 Uhr: Panik Stompers

So. 15:00 – 16:00 Uhr: Bigband der Musikschule Spandau

So. 17:00 - 20:00 Uhr: More Town Soul – Best of Soul

Sa. und So. – ganztägig: Die Gänsekapelle und Gilbert – le Saltimbanque du Paradis

Auf einen Blick

Datum:
                        Freitag, 3. Mai 2019, 14.00 – 23.00 Uhr
                        Samstag, 4. Mai 2019, 12.00 – 23.00 Uhr
                        Sonntag, 5. Mai 2019, 12.00 – 20.00 Uhr

Ort:                 am Dorfteich, Alt-Lichtenrade, 12309 Berlin

Eintritt:          umsonst & draußen

ÖPNV:            S-Bhf Lichtenrade, Bus 175, 275, 176, M76, X76

LINK: Kunst trifft Wein war 2018 ein voller Erfolg!


 

Sehr zu empfehlen / Etwas ganz Besonderes!

Salon Hermione A B.Fischer

Und für 2018 ist noch eine spannende Veröffentlichung geplant. Es geht um die ehemalige Lichtenrader Künstlerin Hermione von Preuschen:

Mehr über Hermione von Preuschen hier: LINK

Zum Verlag: https://www.edition-abfischer.de/


 

20. März 2019 Ed Koch kannte und kennt man schon seit Jahrzehnten in Tempelhof und später im fusionierten Bezirk Tempelhof-Schönberg, sowie in politischen und journalistischen Kreisen auf Berliner Ebene. Sein Hauptding und Lebenswerk ist „paperpress“, eine Publikation, die quasi das Kind von Ed Koch ist und bereits im 44. Jahrgang existiert. Als Herausgeber und Verantwortlicher schreibt er über das Bezirksgeschehen im Politischen und Wirtschaftlichen, aber auch manchmal über das Weltgeschehen. Koch hat eine Meinung und die sagt er unverblümt. Das trifft dann folgerichtig nicht immer auf Wohlwollen und Verständnis. Das will er auch gar nicht!
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Ed Koch im PaperPress-Einsatz: hier der Fotograf
In unterschiedlichsten Funktionen war und ist Ed Koch eine öffentliche Person, zumal er seine Arbeit immer öffentlich gemacht hat. Und die öffentliche Arbeit ist seine Passion. Er schreibt ohne Ende, spitzt Dinge zu, schreibt parteiisch, ärgert sich über Entscheidungen, aber auch über die Berichterstattung anderer Zeitungen und zunehmend über den Berliner Lokalsenders rbb und über eine Berliner Negativberichterstattung.

Wer mit einigermaßen offenen Augen durch den Bezirk Tempelhof-Schöneberg geht und Zeitung liest, hat von Ed Koch vermutlich schon etwas gehört. In Berichten von Bezirkszeitungen war Koch öfters zu finden. Er betreibt schon seit Jahrzehnten „PaperPress“, einen jugend- und kommunalpolitischen Pressedienst, der sich immer wieder in Diskussionen einmischt.
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In seiner bunten beruflichen Tätigkeit hatte er die letzten Jahre  bis zum 65. Lebensjahr die Öffentlichkeitsarbeit des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg geprägt. Schon erstaunlich, zumal Koch in jüngeren Jahren öffentlich seine Chefs, samt Jugendamtsstadträte, in paperpress angezählt hatte, wenn er mit Entscheidungen nicht einverstanden war. Koch war lange im Jugendamt Tempelhof als Sozialpädagoge Leiter von Jugendfreizeiteinrichtungen. Koch war dann in den letzten Jahren seiner Berufstätigkeit im Jugendamt zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und hat sich wegen der Personalsituation auch offiziell noch als Rentner verantwortlich um das bezirkliche Spielfest und den Rocktreff 2018, sowie um die Fortbildungseinrichtung Tempelhofer Forum gekümmert. Alle diese Dinge hat Koch im Laufe seines Lebens immer mal gemacht und so passten seine privaten „Hobbys“ und „Leidenschaften“ hundertprozentig zu seinem Job im Jugendamt.
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Ed Koch mit Stadtrat Oliver Schworck beim Spielfest...
Und wie schon zum Ende seiner beruflichen Karriere zu vermuten war, hat Ed Koch seinen Ausstoß an Veröffentlichungen nochmal beschleunigt und schreibt in den letzten Jahren auch mit viel Inbrunst über den Wissenschaftscampus EUREF am Schöneberger Gasometer. Sozusagen als Mr. EUREF für Öffentlichkeitsarbeit.

Ed Koch hat nichts mit dem bekannten ehemaligen New Yorker Bürgermeister zu tun. Persönlich getroffen hat ihn der Berliner Wolfgang Ed Koch (natürlich) schon, wie auch viele bekannte Schauspieler, Politiker und Persönlichkeiten, die Gäste bei Ed Kochs Veranstaltungen in den Freizeiteinrichtungen waren (besonders ärgern würde sich jetzt Ed Koch, wenn man mit dem * oder dem Gender_Gap Geschlechterneutral schreiben würde, was wir uns an dieser Stelle demzufolge verkneifen). Ed Koch hat seine eher kräftige Figur fast immer mit einem Anzug und Schlips bedeckt; eine eher untypische Bekleidung im Jugendamt. Beim Rocktreff durften es dann schon mal neben der Krawatte auch Jeans und Basecap sein. Das ist aber das Äußerste, was er an Zugeständnis an eine lockere Kleidung bei sich zulässt.  Koch findet es selbstverständlich, dass er sich stets gepflegt kleidet. Sein Freund Henning Hamann sagte über Ed Koch: „Er ist, im wahrsten Sinn des Wortes, die graue Eminenz in und von Tempelhof.“ Und das war weniger auf seine Kleidung gemünzt, als auf seine vielen Netzwerke und den großen Bekannten- und Freundeskreis.  Und so ganz nebenbei wurde ihm auch 2006 das Bundesverdienstkreuz verliehen.
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Philipp Mengel, Spielefestorganisator und der Veranstaltungskoordinator Ed Koch; 2019 ist seine Nachfolgerin Beate Brucker aktiv
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Hier beim 30. Rocktreff: Jugendamtsmanager Ed Koch zog im Hintergrund alle Fäden und war ein Garant für gelungene Jugendamt-Events (im Hintergrund sein ehemaliger Chef Stadtrat Oliver Schworck und Andie Kraft)
Mit wenigen Worten ist Ed Koch, der als Wolfgang Koch während der Blockade 1949 in Friedenau geboren wurde, nicht zu porträtieren. Ed Koch ist ein Mensch mit Ecken und Kanten: Man mag ihn und schätzt seine Arbeit oder ist einfach nur verärgert oder genervt. Jedenfalls kennt „man“ Ed und Ed kennt Gott und die Welt.

Der Humor von Ed Koch spiegelt sich auch in einer Geburtstagseinladung nieder: „Von Geschenken bitte ich dringend abzusehen. Ich habe ausreichend Staubfänger, Bücher, Krawatten und alkoholische Getränke. Gesprochen werden darf beim Frühstück über die guten alten Zeiten. Nicht gesprochen werden darf über Krankheiten oder Erlebnisse bei Ärzten.“ Das Motto seines 70. Geburtstages: Die Zeit ist nicht vergangen, sie ist zerronnen.

Die Institution Ed Koch

Irgendwie ist Ed Koch eine bezirkliche Institution. Er ist seit 1979 der Gründer und Macher von „PaperPress“, kümmerte sich engagiert seit Jahren um den Rocktreff im Bezirk und beendete seine berufliche Tätigkeit im Jugendamt Tempelhof-Schöneberg, wo er zuletzt neben weiteren Funktionen auch offizieller Pressesprecher war.
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Ehrenamtliche Arbeit ist für Koch schon jahrzehntelang Ehrensache. Ob er mit „PaperPress“ viele Jugendliche für das Schreiben gewann oder mit dem Verein CPYE partnerschaftliche Jugendaustauschkontakte nach Norwegen und Amerika pflegte und Reisen organisierte, er brauchte immer mehr als nur die reine Erwerbstätigkeit. Viele Jugendliche von Gestern unterstützten Kochs Lebenswerke nach wie vor. Für Ed Koch sind Freunde immer besonders wichtig. Aber auch der äußere Rahmen muss stimmen. So haben seine Büros immer museale Züge aufgewiesen: „Ich kann nur vernünftig arbeiten, wenn ich mich wohlfühle. Dazu brauche ich eine gewisse Umgebung, Fotos eben.“

Lebensetappen von Ed Koch

Beim Vorhaben, den Werdegang von Wolfgang Ed Koch kurz und vollständig zu beschreiben, stößt man schnell an Grenzen. Dies soll zumindest ein Versuch sein, etwas vom Wirbelwind Koch zu erspüren.
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Ed Koch genervt und quengelig...hier ist es kalt...
In Friedenau aufgewachsen und zur Schule gegangen, hat Wolfgang Koch 1967 seine Lehre als Groß- und Außenhandelskaufmann abgeschlossen. Schon 1970 begann er als Leiter der Jugendtanzbar Bungalow Mariendorf seine hauptberufliche Tätigkeit im Jugendamt und machte eine berufsbegleitende Erzieherausbildung.

Seine „normale“ Arbeit war für Koch nie ausreichend. So hat er schon in jungen Jahren ehrenamtlich Amateurbeatbands gemanagt. Für den sf-beat, einer Musiksendung beim damaligen Rundfunk SFB, hat Koch bei der Organisation von großen Konzertauftritten geholfen und dabei viele Kontakte geknüpft. Mit Hans-Dieter Frankenberg vom sf-beat war er befreundet und auch mit Nero Brandenburg vom RIAS organisierte Wolfgang Koch Veranstaltungen. Weltstars gaben sich damals die Ehre. Den Liedermacher Klaus Hoffmann hat er schon während seiner ersten Lehre kennengelernt. Sie verbindet eine lange Freundschaft.

In seinem Jugendklub Bungalow jagte eine Fete die nächste und als diese Zeit vorbei war, richtete sich der Schwerpunkt auf kulturelle und politische Bildungsveranstaltungen. Viele Diskussionsrunden mit Politikern und anderen Persönlichkeiten wurden organisiert.

Aus lauter Ärger über den Stadtrat wurde „PaperPress“ gegründet

Die Zusammenarbeit mit dem damaligen Jugendstadtrat war für Koch oft unerträglich und so erschien am 1. Dezember 1976 die erste Nummer von „PaperPress“. Im Dezember 2013 ist die 500. Ausgabe herauskommen. Zu „PaperPress“ sagt Koch: „Das ist somit das Beste, was ich im Leben geschaffen habe, von meinem Sohn natürlich abgesehen.“ Lange Zeit war der Kampf des Stadtrates mit Koch, und umgekehrt, beherrschendes Thema in Tempelhof. Aber wie es die Zeit so wollte, es kamen andere Stadträte, die mit Ed Koch vertrauensvoll zusammenarbeiteten. Letztendlich war Koch sogar Pressesprecher und verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit im Jugendamt. Was für eine Karriere!

Nach dem Bungalow kam das Jugendfreizeitheim Mariendorf in der Kurfürstenstraße, wo er Leiter wurde. Viele Gedenkstättenfahrten und antifaschistische Stadtrundfahrten wurden organisiert, die beliebte Ski-Börse wurde etabliert und es fanden regelmäßig Diskussionsveranstaltungen mit prominenten Politikern beim „Suppentreff“ statt.

Koch kennt Gott und die Welt

Die Gästeliste ist fast unendlich. An dieser Stelle sollen Peter Ustinov, Günter Grass, Hanna-Renate Laurien, Walter Momper und Hans Rosenthal erwähnt sein.
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Ed Koch und Volksparkchef aus Lichtenrade, Wolfgang Sprenger, 2013 im Medienpoint Tempelhof
Ed Koch ist eine Art bezirkliche Instanz und Gewissen, der, wie Berliner es sagen würden, die Klappe nicht halten kann. Bei bestimmten Themen kann er sich erbarmungslos, wie ein Terrier, verbeißen. Dadurch hat sich der Mann in der Öffentlichkeit immer wieder angreifbar gemacht und wird nicht nur geliebt. Darauf scheint Koch aber stolz zu sein. Das Motto seiner Website lautet passend: „Wer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen.“ Und das hatte Koch nie nötig!

Wenn Ed Koch als Unterstützung für sein „PaperPress“ einmal jährlich zum Grünkohlessen einlädt, sind die Karten bei der Bezirks- und auch Berliner Prominenz sehr schnell vergriffen.

Alles Gute, lieber Ed!

Ed Koch ist sicher eine streitbare Persönlichkeit. Das macht aber gerade seine Besonderheit aus. Da wir auch in der Zukunft auf Ed Koch nicht verzichten brauchen, erübrigen sich endlose Dankeshymnen. Diese würden Koch sowieso nur nerven. Wir wünschen Ed Koch weiterhin viel Kraft und jede Menge Gesundheit, dass er den Einen oder Anderen weiter auf den Nerv gehen kann.

Thomas Moser

Originaltöne zu seinem offiziellen Dienstende vor 5 Jahren...wenn ich an Ed denke...

Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg

Zu Ed Koch hat Jeder und Jede eine Meinung: Die einen schätzen ihn sehr und die anderen wünschen ihn auf eine einsame Insel weit weg.
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Seine Bürgermeisterin Angelika Schöttler...mit Ed Koch
Für das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg hat er viel bewegt an Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und im Tempelhofer Forum. Leicht ist es nicht mit ihm und ihn zu beschreiben ist es auch nicht. Er hat so viele Ecken und Kanten, dass es in sich schon wieder rund ist. Zum Glück gehört er zu den Menschen, mit denen man über unterschiedliche Auffassungen streiten kann. Denn das muss gelegentlich sein. Ich gehöre in jedem Fall zu den Leuten, die ihn sehr schätzen. Nun hat Ed Koch noch mehr Zeit, sich seinen Hobbies zu widmen - allen voran Paperpress.

Der ehemalige Radiomann Henning Hamann, Freund und Weggefährte (ehemals MedienPoint Tempelhof):

„Er ist, im wahrsten Sinn des Wortes, die graue Eminenz in und von Tempelhof.
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Ed Koch bei einem Geburtstag...re. Henning Hamann, hinten Horst-Dieter Keitel von der Berliner Woche (hat Koch gemalt)-Foto: Lothar Duclos
Eine tiefe Freundschaft verbindet uns, die 1969 im Tempelhofer Bungalow begann. Ed Koch ist direkt, sagt was er denkt, auch wenn es wehtut, eiert nicht wie andere rum. Kurzum, ein Mann wie sein paperpress-Newsletter, immer voll auf die Zwölf, zuverlässig und akribisch genau wie ein Schweizer Uhrwerk. Das Jugendamt wird es schwer haben, Ed Koch zu ersetzen, eine aussterbende Spezies...“
Reiner Hanke (sein verstorbener Freund und ehemaliger Vorsitzender von CYPE e.V.
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25 Jahre CPYE e.V.  mit Bernd Puhlmann, Andie Kraft und Reiner Hanke...(v.lks.n.re.)
Ed ist ein Original, ein Typ mit Ecken und Kanten und ein Freigeist mit klarer Meinung wie es ihn nur noch selten gibt. Er hat sich mit ganzer Kraft der Jugendarbeit verschrieben, neben seiner Arbeit auch im langjährigen Ehrenamt. Dort hat er für mich mit seinem unermüdlichen Einsatz Maßstäbe gesetzt. Jetzt geht er in den wohlverdienten Ruhestand. Das ist für mich, der mit ihm befreundet ist und lange mit ihm zusammengearbeitet hat, schon eine Zäsur. Wie ich ihn kenne, wird er aber als Workaholic weiterhin ehrenamtlich aktiv bleiben. Ich bin mir sicher, dass wir auch in Zukunft von ihm hören werden. Ich wünsche Ed viel Gesundheit und endlich genug Zeit und Muße für die schönen Dinge im Leben!“
Wolfgang Mohns, ehemaliger Jugendamtsleiter Tempelhof-Schöneberg

Dienstlich fallen mit zwei Dinge ein:

Der gemeinsame Weg der Öffentlichkeitsarbeit des Jugendamtes. Die Printausgabevon KiTS und dann verstärkt "KiTS aktuell": immer auf dem neuesten Stand, immer schnell alle Informationen aus dem Jugendamt.  Das Tempelhofer Forum, die Begegnungs- und Fortbildungsstätte des Jugendamtes. Überwiegend und sehr gut genutzt von Tagespflegen und Kita-Beschäftigten. Einzigartig in Berlin.

Persönlich fallen mir mehr als zwei Dinge ein, aber ich beschränke mich:

Er ist humorvoll und begleitet von einen Hauch Zynismus. Er ist immer eindeutig und konsequent, egal ob Freund oder Feind. Er ist ein unermüdlicher Arbeiter. Bon Jovi - den mögen wir beide. Daher fällt mir dazu nur ein Refrain von ihm ein: It's my life / It's now or never / I ain't gonna live forever / I just want to live while I'm alive

Ein Bericht zu 40 Jahre paperpress: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/342-40-jahre-paperpress


 

grundeigentuemer behrend hoppe
Die Mitglieder des Grundeigentümervereins Berlin-Lichtenrade e.V. haben am 14. März 2019 ihren Vorstand für die nächsten drei Jahre bestimmt. Im Amt bestätigt wurden der 1. Vorsitzende Frank Behrend (lks) und der 2. Vorsitzende Frank-Michael Hoppe (re). Ferner wurden vier weitere geschäftsführende Vorstandsmitglieder, 12 Beisitzer und drei Kassenprüfer gewählt.

Zuvor wurden die Mitglieder über die aktuellen Änderungen im Mietrecht informiert. Ferner berichteten der Vorsitzende und der Kassierer über das Vereinsjahr 2018.

Der Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade e.V. vertritt die Interessen von rd. 3.000 selbstnutzenden und vermietenden Immobilieneigentümern. Der Verein wurde im Jahr 1903 gegründet und ist einer ältesten und größten Eigentümervereine in Berlin.

https://www.hwgv-lichtenrade.de/


 

"Prozesse zu den vielen Themen anstoßen, moderieren, Lösungen finden und die Umsetzung vorantreiben"

Einmal zu Beginn des Jahres lädt die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, zu einem Pressegespräch ein. Durchaus ernste Themen werden im einem freundlichen Ambiente erläutert.
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Am 12. März 2019 trafen sich mit der Bürgermeisterin und einigen Mitarbeitern der Verwaltung die Journalisten der Bezirks- und Berliner Medienlandschaft im Filmsaal vom Rathaus Schöneberg.

Ein frischer und moderner Image-Film

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Foto (von links nach rechts): Chille, Big Tiba, Adidog, Thomster, Danger, Maradona Akkouch, Stefanie Schmitt Copyright: Schmitt Pictures
Zum Start wurde der neue jugendlich-frische Imagefilm „4 Zwei-Temple Yard  Beauty Hill – 6 Zwei“ gezeigt, der auf die früheren Postleitzahlen von Tempelhof „42“ und Schöneberg „62“ anspielt. Der Film soll mit viel Action und Musik eher das junge Publikum auf den Bezirk aufmerksam machen. Bezirkliche Locations werden frisch und frei von Breakdancern, Parcourslern und Rappern präsentiert. Ein eigens komponierter HipHop-Track im Bezirkssound verleiht dem temporeichen Film eine frische und coole Atmosphäre. Ein Film der technisch ausgreift ist und auch für ein älteres Publikum ein Hingucker ist. Klasse gemacht! Und der Clou ist noch dabei, dass einer der Hauptprotagonisten, der Sänger Michael, tatsächlich im Rathaus Schöneberg im Reinigungsteam arbeitet. Der in Tempelhof geborene Michael ist ein sehr talentierter Rapper aka Big Tiba. Zusammen mit Chille, Danger, Maradona Akkouch, Thomster, einer Besuchergruppe als Komparsen, Mirka Schuster, der Europabeauftragten des Bezirks, Merve Dikme von der Wirtschaftsförderung, einem Gastauftritt aus der Schwul-Lesbischen Szene von Gaby Tupper und etlichen Menschen hinter der Kamera wird ein kurzweiliges Bezirksvideo der etwas anderen Art präsentiert. Der Film konnte mit Unterstützung der bezirklichen Wirtschaftsförderung und von visit Berlin entstehen. Für die Idee-  und Konzeptberatung zeichnete sich Zubin Sethna verantwortlich (weitere Mitwirkende ganz unten zum Abschluss des Berichtes). Jugendlich frisch und lebendig zeigt sich Tempelhof-Schöneberg von Nord bis Süd an den verschiedensten Bezirksdrehorten. Toll gelöst und den Rapper-Text kann man sogar gut verstehen! Den Film kann man auf der Bezirksamts-Webseite bzw. auf YouTube anschauen. Link zur Tourismus-Seite: https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/politik-und-verwaltung/service-und-organisationseinheiten/wirtschaftsfoerderung/tourismus/
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Bezirksbürgermeisterin Schöttler ein Foto mit dem Filmteam (Pressestelle BA Tempelhof-Schöneberg)

Das war in Schöneberg mit Marlene Dietrich

Der Filmsaal, wo die Premiere des Imagefilmes stattfand, liegt im Erdgeschoss vom Rathaus Schöneberg. Er wurde laut Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) 2018 offiziell nach der Schauspielerin und Sängerin Marlene Dietrich benannt. Eine entsprechende Tafel wird gefertigt. Das Geburtshaus der großen Künstlerin Marlene Dietrich liegt im Bereich der Schöneberger Insel (auch als „Rote Insel“ geschichtlich bekannt). Die Sängerin und Schauspielerin wurde durch den Film „Der Blaue Engel“ weltberühmt. Aber auch das Lied „Das war in Schöneberg im Monat Mai“ ist von Marlene Dietrich. Die letzte Ruhestätte ist auf dem bezirklichen Friedhof in Friedenau in der Stubenrauchstraße.

Für ein gerechtes Miteinander!

Dann ging es zum Pressegespräch in die Rathausstuben im rückwärtigen Teil des Rathauses Schöneberg (Freiherr-vom-Stein-Str. 20). Übrigens sehr zu empfehlen!
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Pressegespräch in netter Atmosphäre (Foto: Karl-Heinz Kronauer)
Eine interessante Umgebung, zumal der Raum auch nach Marlene Dietrich benannt ist. Das Gespräch stand unter dem Motto „Für ein gerechtes Miteinander in Tempelhof-Schöneberg“. Ganz bewusst wurde diesmal nicht der Schwerpunkt auf große Bauprojekte (z.A. Alte Mälzerei Lichtenrade und „Neue Mitte Tempelhof) gelegt, zumal sie an anderer Stelle schon öfters ausführlich dargestellt wurden. Die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler erläutert einleitend: „In Tempelhof-Schöneberg verändert sich viel und dieser Wandel muss begleitet werden. Als Bezirksbürgermeisterin ist es meine Aufgabe für ein gerechtes Miteinander der Menschen zu sorgen und sicherzustellen, dass Tempelhof-Schöneberg ein vielfältiger Bezirk bleibt. Die wachsende Stadt geht mit neuen Ansprüchen einher. Wohnungsbau ist notwendig, darf aber nicht Verdrängung bedeuten, sondern muss auch Chancen für kleine und mittlere Einkommen bieten. Kleine und mittlere Gewerbe dürfen nicht verdrängt werden, gleichzeitig suchen große Unternehmen Flächen und bieten viele potentielle Arbeitsplätze in Tempelhof-Schöneberg. Die Infrastruktur muss Schritt halten mit der wachsenden Bevölkerungszahl und dem steigenden und veränderten Verkehrsaufkommen. Aber wer hat Vorfahrt, Fahrradfahrer_innen oder Autofahrer_innen? Wir haben die Chance innovative Lösungen zu finden und müssen Kompromisse aushandeln, die allen Menschen etwas geben.“

Es wurden die Aufgaben der verschiedenen bezirklichen Beauftragten zu wichtigen Themen vorgestellt. Neu ist der bezirkliche Klimaschutzbeauftragte, der ein gesamtbezirkliches Klimaschutzkonzept erarbeiten soll und Beratungsangebote für Bürgerinnen und Bürger fördern soll.

Angelika Schöttler erläutert: „Prozesse zu den vielen Themen anzustoßen, zu moderieren, Lösungen zu finden und auch die Umsetzung voranzutreiben, auch wenn ich nicht direkt zuständig bin, darin sehe eine meiner Aufgaben: Tempelhof-Schöneberg gestalten.“

Thomas Moser

Themenschwerpunkte – Ausführliche Informationen

Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg - Demokratie leben!

Projekt zur politischen Jugendbildung in Tempelhof-Schöneberg

Tempelhof-Schöneberg ist ein weltoffener Bezirk, in dem Diskriminierungen keinen Platz haben. Dennoch kam es in den letzten Jahren verstärkt zu antisemitischen Vorfällen.

Der Bezirk reagierte hier mit solidarischen Aktionen und suchte verstärkt das Gespräch mit der jüdischen Gemeinde, um dieser negativen Entwicklung gemeinsam entgegenzutreten.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, gute, aufklärende Präventionsarbeit im Jugendbereich zu leisten. Wissensvermittlung und gemeinsame Projekte können Jugendliche vor falscher Vorurteilsbildung bzw. Adaption von Vorurteilen wie Antisemitismus schützen.

Den bezirklichen Beauftragten ist es gelungen, Drittmittel des Bundes für Jugendprojekte in Höhe von 100.000 Euro zu akquirieren.

Seit dem 01. Januar 2019 setzt das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg gemeinsam mit dem Bildungsträger Arbeit und Leben – DGB/VHS Berlin-Brandenburg e. V. das Projekt „Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg - Demokratie leben!“ um.

Dieses Projekt bietet Jugendlichen über die Zusammenarbeit mit lokalen Jugendfreizeiteinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen die Möglichkeit, sich politisch zu engagieren und eigenständig Projekte zu den Themen Demokratie, Antisemitismus und Diskriminierung zu entwickeln und umzusetzen.

„Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg - Demokratie leben!“ ist Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, einer Initiative des Bundeministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das das zivilgesellschaftliche Miteinander im demokratischen Sinne stärken soll.

Im Rahmen des Projektes werden verschiedene Workshops zu den Themen Antisemitismus, Demokratie und Diskriminierung angeboten und finanziert. Außerdem werden alle teilnehmenden Organisationen dazu aufgefordert, eine eigene Idee zum Thema umzusetzen.

Über „Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg - Demokratie leben!“ erhalten die teilnehmenden Einrichtungen finanzielle Förderungen, fachliche Unterstützung und Coachings.

Noch bis zum 15. März 2019 ist die Anmeldung zur Teilnahme an dem Projekt möglich. Link zur Anmeldung für die Projektteilnahme: https://tinyurl.com/y7jphsq7

Die Auswahl der Projektteilnehmenden erfolgt über „Arbeit und Leben e. V. Berlin-Brandenburg“.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:  „Von „Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg – Demokratie leben“ erwarten wir starke Impulse für eine Bündnisbildung gegen Antisemitismus. Mir ist es wichtig, neben der Solidarität bei aktuellen Vorkommnissen auch die Prävention deutlich auszubauen und die Akteure im Bezirk zu vernetzen. Wir werden ein starkes Bündnis gegen Antisemitismus in Tempelhof-Schöneberg schaffen.“

Bezirklicher Aktionsplan gegen häusliche Gewalt

Gewalt im Geschlechterverhältnis findet häufig im häuslichen Bereich statt und richtet sich überwiegend gegen Frauen. Dabei hat es auch schwere Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche, die Zeugen oder selbst Betroffene dieser Gewalt sind. Aufgrund der Verortung dieser Form von Gewalt im privaten Nahraum, ist häusliche Gewalt immer noch ein tabuisiertes und schambehaftetes Thema. Deshalb ist das Sichtbarmachen dieses Themas und die Sensibilisierung hierfür seit Jahren ein wichtiges Anliegen der bezirklichen Gleichstellungspolitik.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:  „Mit dem Bezirklichen Aktionsplan wird das Thema „häusliche Gewalt“ in Tempelhof-Schöneberg wieder zu einem sichtbaren Schwerpunkt in der Gleichstellungspolitik . Ich will, dass alle Menschen wissen, wo sie Hilfe bekommen bzw. Betroffene weitervermitteln können.“

Netzwerkarbeit

Das Bezirksamt bündelt die vorhandenen Kräfte und entwickelt neue Potentiale. Unter der Leitung der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und des Sozialpsychiatrischen Dienstes finden daher seit 2018 Kooperationstreffen mit den Beteiligten der Antigewaltarbeit mindestens zweimal jährlich statt. Ziele des regelmäßigen Austausches sind eine optimale Vernetzung untereinander und die fachliche Weiterentwicklung.

Öffentlichkeitsarbeit und Prävention

Das Thema häusliche Gewalt wird weiterhin häufig von den Betroffenen und dem Umfeld als Privatsache empfunden, die mit sehr viel Scham behaftet ist. Hier muss weiter am kollektiven Bewusstsein gearbeitet werden, denn häusliche Gewalt ist kein privates Problem und betrifft alle Bevölkerungsgruppen.

Neben der Beteiligung des Bezirks an (landesweiten) Aktionen hat die Frauenbeauftragte eine bezirkliche Notfallkarte entwickelt, die in regelmäßigen Abständen aktualisiert wird. Die Notfallkarte dient einem niedrigschwelligen Zugang zum Hilfesystem.

(interdisziplinäre) Fort- und Weiterbildungen

Das Thema häusliche Gewalt betrifft die verschiedensten Berufsgruppen, wie u.a. Pädagog_innen, Ärzt_innen, Polizeibeamt_innen und Richter_innen. Eine Sensibilisierung der unterschiedlichen Bereiche sowie die Vermittlung von Qualitätsstandards und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sind von hoher Bedeutung, um eine adäquate Versorgung von Betroffenen zu gewährleisten.

Junges Engagement

Zum zweiten Mal verleiht das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg den Jugendkompetenzpass. Das ehrenamtliche Engagement in Tempelhof-Schöneberg ist von großem Wert für den Bezirk. Mit der Arbeit des Ehrenamtsbüros wird ehrenamtliches Engagement koordiniert und gefördert. Als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung verleiht das Bezirksamt jedes Jahr die Ehrenamtskarte, die für Inhaber_innen auch ein Nachweis von Befähigung und erworbenem Wissen ist. Im letzten Jahr hat sich das Bezirksamt zum ersten Mal bei Kindern und Jugendlichen für ihr ehrenamtliches Engagement bedankt und die Mitglieder des Jugendparlaments mit dem Jugendkompetenzpass ausgezeichnet.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:  „Mit der Verleihung des Jugendkompetenzkompasses wird das vielfältige ehrenamtliche Engagement von Kindern und Jugendlichen sichtbar. Darüber freue ich mich sehr, denn wer sich schon in jungen Jahren so stark für Andere engagiert, der wird das vermutlich sein Leben lang tun und so unsere Gesellschaft aktiv mitgestalten.“

Der Jugendkompetenzpass würdigt junge Menschen, die sich wenigstens 40 Stunden verteilt über ein Jahr regelmäßig oder in einem oder mehreren Projekten durchgängig 100 Stunden außerhalb des regulären Schulunterrichts freiwillig bürgerschaftlich oder ehrenamtlich in Berlin engagiert haben.
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Bezirksbürgermeisterin Schöttler und die ausgezeichneten Mitglieder des Jugendparlamentes bei der Verleihung des Jugenkompetenzpasses © Pressestelle BA Tempelhof-Schöneberg

Ø Der Jugendkompetenzpass wird am 8. November 2019 zum zweiten Mal im Gemeinschaftshaus Lichtenrade verliehen.

Ø Organisationen, Schulen, Initiativen und Vereine können engagierte Jugendliche zur Verleihung direkt dem Ehrenamtsbüro melden.

Ø Einsendeschluss für Vorschläge ist der 16.08.2019.

Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement

Christine Fidancan

Telefon (030) 90277–6050

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Neues aus der Wirtschaftsförderung

Die bezirkliche Wirtschaftsförderung hat ihre Netzwerkarbeit mit den Unternehmen im Bezirk erfolgreich ausgebaut und wird sich weiterhin für positive Synergien einsetzen. Vieles wurde schon erreicht, Neues wird auf den Weg gebracht, aber auch Hürden sind zu bestehen.

Regionalmanagement GRW

Das Regionalmanagement (Fokus auf Unternehmensnetzwerke Motzener Straße, Südkreuz und Großbeerenstraße) soll die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Tempelhof-Schöneberg sichern, die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen kleinen und mittelständischen Unternehmen stärken und durch eine gemeinsame Profilierung und Leitbildentwicklung eine optimale Außenwirkung erzielen.

Die zukünftigen Anforderungen an integrierte, hochentwickelte Wirtschaftsstandorte, die eine Vereinbarkeit von Leben & Arbeit in urbanen Räumen zum Ziel haben, steigen stetig. Dies gilt umso mehr für die wachsende Stadt Berlin und somit auch für den Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Hier kommt es darauf an, dieses Wachstum aktiv mitzugestalten und eine integrierte smarte Wachstumsstrategie für die Gewerbegebiete und die im Bezirk ansässigen Unternehmen zu entwickeln und umzusetzen.

 In den nächsten drei Jahren werden für die Umsetzung des Gesamtprojektes insgesamt 750.000,-€ zur Verfügung stehen.

 In zwei großen Steuerungsrunden pro Jahr (Termine im Juni und November 2019) wird über den Projektfortschritt berichtet werden.

 Das Projekt wird im Rahmen der „Gemeinschaftaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit Bundes- und Landesmitteln gefördert.

Ø Im Rahmen einer Klausurtagung Anfang April gemeinsam mit den Unternehmensnetzwerken soll der genaue Fahrplan für 2019 festgelegt werden und an weiteren Kernthemen des Projektes gearbeitet werden.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler: „Das Gewerbe und die Industrie in Tempelhof-Schöneberg sind wichtig für den Bezirk. Hier werden Arbeitsplätze gesichert und neue Aufgebaut. Dabei will ich die Unternehmen optimal unterstützen. Weitere drei Jahre wird dies gemeinschaftlich und finanziell gut abgesichert gelingen.“

Maßnahmen zur Stärkung der Kleinen und Mittleren Unternehmen

Wohn-, Gewerbe- und Industrieflächen werden gleichermaßen immer stärker nachgefragt und stehen untereinander in großer Konkurrenz. Gerade die Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sind von der aktuellen Verdrängungs- und Konkurrenzsituation besonders betroffen. Gewerbe, Handwerk und Kleingewerbe sind aber für die Durchmischung einer Stadt unerlässlich, da sie die Wirtschaftlichkeit einer Stadt ausmachen und Arbeitsplätze schaffen. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler hat daher einen Sechs-Punkte-Plan in den Rat der Bürgermeister eingebracht, der im Sommer 2018 verabschiedet wurde:

 Keine weiteren Umwandlungen von Gewerbeflächen zugunsten von Wohnungsbau und sozialer Infrastruktur

 Aufbau weiterer und Sicherung bestehender Gewerbehöfe respektive Handwerksmeilen und Kreativhöfe mit Unterstützung einer landeseigenen Gewerbesiedlungsgesellschaft

 Anpassung des Erbbaurechts

 Entwicklung von Instrumenten gegen ‚Landbanking‘

 Schaffung von Möglichkeiten, das Maß der baulichen Nutzung auf Grundstücken zu erhöhen

 Öffnung der Zukunftsorte auch für klassische KMU

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:  „Sowohl für Bestandsunternehmen als auch für Standortsuchende muss mehr getan werden. Ich will mithelfen, Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen.“

Ø Für 2019 hat Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler den Fokus auf eine bessere Nutzung von Grundstücken gesetzt. Bei der Schaffung von Möglichkeiten, das Maß der baulichen Nutzung auf Grundstücken zu erhöhen, ist noch ein großer Spielraum vorhanden. Diese Potentiale müssen genutzt werden.

Ø Die Wirtschaftsförderung arbeitet intensiv an der Umsetzung einer Meistermeile in Tempelhof-Schöneberg und ist in Verhandlungen für potentielle Standorte im Bezirk. Mit der Meistermeile könnte gerade für kleine und mittlere Handwerksunternehmen eine große Entlastung erreicht werden, damit diese angesichts steigender Preise für Flächen und Mieten in Tempelhof-Schöneberg bleiben können.

Lastenräder für den Tempelhofer Damm

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler möchte die Potentiale von Lastenfahrrädern für die Verbesserung des Lieferverkehrs nutzen. Die Lieferung an die Endkunden mittels Lastenfahrrädern auf der letzten Meile entlastet den Verkehr vor Ort und reduziert „Zweite-Reihe-Parker“ und Stau. Die Lärmbelastung wird verringert und die Luftreinhaltung verbessert.

„Auch beim Lieferverkehr müssen wir neue Wege gehen. Ich setze mich dafür ein, dass innovative Ideen ausprobiert werden. Nur so werden wir erfahren, welche positiven Effekte zu erzielen sind.“ Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler

Ø Aktuell ist die Wirtschaftsförderung in der Antragsphase mit der zuständigen Stelle für die Genehmigung eines „Micro-Hub“, einem zentraler Umschlagsplatz für die angelieferten Güter.

Fair Trade

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg ist in 2018 erneut für zwei weiter Jahre als „Fair-Trade-Stadtbezirk“ ausgezeichnet worden. Durch die Stärkung von fairem Handel unterstützt der Bezirk die Entwicklungsförderung auf eine effiziente Art.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler: „Jeder kann etwas dazu beitragen, die Welt „fairer“ zu gestalten. Hier gilt es, viele kleine Aktionen zu einer großen Bewegung zusammenzufügen und alle Menschen zum Mitmachen aufzufordern.“

In diesem Jahr wird die Beschaffung im Bezirksamt fairer gestaltet. Dafür werden die Mitarbeitenden für das Thema mit Infomaterialien und Workshops sensibilisiert und die Vernetzung mit anderen „fairen“ Organisationen vorangetrieben. Im Rahmen der Fairtrade-Town Kampagne wird es auch Projekte geben, um die Öffentlichkeit auf die Thematik aufmerksam zu machen. Im Mai wird beispielsweise ein „faires Fastenbrechen“ mit Essen aus fair gehandelten Produkten in der Mariendorfer Moschee stattfinden. Die Absicht dieser Veranstaltung ist es, den Gedanken von Fairtrade mit einem interkulturellen Austausch zu verbinden und das Fairtrade-Netzwerk im Bezirk zu erweitern.

Ergänzende Infos zum neuen Imagefilm

Sänger Michael

arbeitet tatsächlich im Reinigungsteam im Rathaus Schöneberg, geboren in Tempelhof und ist darüber hinaus ein sehr talentierter Rapper aka Big Tiba.

Zusammen mit seinem Kollegen

Chille, ebenfalls Tempelhofer, komponiert und produziert er den Soundtrack speziell für diesen Film, über diesen Bezirk.

Danger ist ehemaliger Weltmeister im Breakdance und in Tempelhof aufgewachsen.

Maradona Akkouch ist Deutscher Meister im Breakdance und u.a. bekannt aus der Doku „Neukölln Unlimited“, die auf der Berlinale lief.

Thomster (0163breakin) unterrichtet u.a. Kinder im Breakdance und Parcours.

Die Besuchergruppe wird mit Komparsen besetzt, während Mirka Schuster Europabeauftragte des Bezirks– wie auch im echten Leben – die Führung im Rathaus

Schöneberg gibt. Merve Dikme, ebenfalls aus der Wirtschaftsförderung, spielt gekonnt die Freundin der Ausreißer, die während der Führung Selfies auf dem Handy empfängt.

Gaby Tupper hat einen Gastauftritt als Vertreterin der Schwul-Lesbischen Szene des Bezirks.

CREW

Idee/Konzept, Regie, Produktion und Postproduktion: Stefanie Schmitt, Schmitt Pictures Berlin, Regie-Assistenz: Renata Nasseri

Kamera: Ole Knetemann und Pierre Pasler

Ton: Pierre Pasler

SFX und Mischung: Björn Funk

Makeup: Alexandre da Costa Barbosa

Idee- und Konzeptberatung: Zubin Sethna

mit Unterstützung der bezirklichen Wirtschaftsförderung und visit Berlin

SONG

komponiert von

Michael Kompalla aka Big Tiba

und Christian Alex aka Chille

unter ihrem eigenen Label Da Red Entertainment

> erscheint am 13.3. auf ihrer neuen EP „Die CBT-EP“ von Chille & Big Tiba

> dann erhältlich auf allen üblichen Plattformen (Deezer, iTunes, GooglePlay, amazonMusic, beatport, Spotify)

DREHORTE

Rathaus Schöneberg

Tempelhofer Hafen, Außengelände

Flughafen Tempelhof

BVG (U-Bahnhof Nollendorfplatz + Rathaus Schöneberg + in einer Bahn)

Nollendorfplatz (mit Regenbogenstele)

Kleistpark/Königskolonnaden

Hochbunker/Pallasseum

Streetart in Schöneberg und Tempelhof (Potsdamer Str./Bülowstr.)

Platz der Luftbrücke

Urban Nation

Mauerdenkmal B96

Café ErnteZeit

Dorfaue Marienfelde

Rudolph-Wilde-Park

Infos zu den Themenschwerpunkt: Pressestelle Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/


Ab sofort startet wieder der Bewerbungszeitraum für das 12. Lichtenrader Kunstfenster in den Geschäften der Bahnhofstraße!

Es ist geplant die Bahnhofstraße im September 2019 wieder in eine große Galerie zu verwandeln. Dazu sucht das Lichtenrader Kunstfensterteam ab sofort viele verschiedene Kunstschaffende, die Ihre gemalten, gedruckten, plastizierten, fotografierten oder gewerkelten Kunstwerke präsentieren und auch verkaufen möchte. Die offizielle Vernissage wird dieses Jahr am 31.8.2019 in der alten Mälzerei stattfinden, direkt am S- Bahnhof Lichtenrade.

Teilnehmen dürfen wieder alle Künstler/innen aus Lichtenrade oder den angrenzenden Bezirken, mit mindestens drei selbst gefertigten Arbeiten ihres künstlerischen Schaffens.

Dieses Jahr hat sich das Kunstfensterteam Lichtenrade etwas besonderes ausgedacht. Erstmals wird neben den ausgestellten Werken ein preisgekrönter Wettbewerb ausgelobt. Alle teilnehmenden Künstler/innen werden aufgerufen mitzumachen. Es handelt sich um die Anfertigung eines Kunstwerkes zu dem Begriff:
Logo Kunstfenster 2019 700
Aufreihung: Die Technik sowie die begriffliche Interpretation ist frei. Es darf nur das Bildermaß von 50 x 60 cm nicht überschritten werden. Plastiken sollten zudem eine Tiefe von höchstens 30 cm einhalten, kleiner ist möglich. Die Arbeiten zum Wettbewerb werden im Rahmen des Lichtenrader Kunstfensters ausgestellt und Publikum bewertet. Die drei besten Werke gewinnen Gutscheine für den Einkauf im Künstlerbedarfsgeschäft Boesner. Detaillierte Informationen zur Bewerbung und zur Teilnahme am Wettbewerb können der offiziellen  Webseite in Kürze entnommen werden.

 www.lichtenrader-kunstfenster.de

Wir freuen uns über viele Interessierte und Aktive und über eine rege Teilnahme am Wettbewerb. Lassen Sie sich überraschen!

Text : Sylvia Zeeck        


 

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