Die Bahnhofstraße in Lichtenrade wird wieder weihnachtlich und ein Wunschzettelbaum soll in diesem Jahr im Mittelpunkt stehen. Dafür werden noch Weihnachtswichtel gesucht, damit Wünsche für Benachteiligte wahr werden. Da freuen sich beispielsweise 16 Kinder aus den Einrichtungen vom Tannenhof Berlin-Brandenburg. Der Träger ist mit mehreren Einrichtungen in Lichtenrade vertreten.

Über die anderen Weihnachtsbaumaktivitäten wird weiter hinten berichtet.

Beteiligung erwünscht: Beim Wunschzettelbaum sollen Träume wahr werden

Der Wunschzettelbaum soll dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche, für die das Geld bezüglich der Weihnachtsgeschenke fehlt, nicht leer ausgehen. Deshalb gibt es erstmals zusätzlich die Aktion „Wunschzettelbaum in der Bahnhofstraße“. Am Wunschzettelbaum werden ab dem 30. November die Weihnachtswünsche hängen. Zum Gelingen der Aktion sollen sich möglichst viele daran beteiligen.

Wünsche werden über Organisationen ermittelt oder müssen angemeldet werden

Die Geschenkwünsche werden über beteiligte Organisationen ausgewählt. Wer persönlich einen Wunsch loswerden möchte, muss über die unten angegeben eMail-Adresse Kontakt aufnehmen. Auf den entsprechenden unten genannten Internetseiten findet man ebenfalls die beteiligten Organisationen und die Verfahrensdetails. Wer also über die gemeldeten Teilnehmer und Institutionen hinaus teilnehmen möchte, meldet dies an bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Wünsche werden gesammelt und über Family & Friends e. V. an gemeldete Wichtel weitergegeben. Der Wunschzettelbaum steht voraussichtlich vor der Stadtteilbibliothek in der Briesingstraße. Die Wünsche hängen dort ab dem 30. November als „Platzhalter“ am Baum.

Weihnachtswichtel gesucht!

Die „Weihnachtswichtel" können loslegen, wenn die Wunsch- und Wichtelliste abgeschlossen ist. Die „Wichtel“ besorgen wunschgemäß und geben die Geschenke bis zum 14. Dezember bei der Einrichtung ab. Die Weihnachtsgeschenke dürfen neuwertig oder auch aus gut erhaltenen Trödelbeständen stammen. Jeder Wunsch vom „Wunschzettelbaum“ (Liste) trägt einen Weihnachtswunsch, der darauf wartet, erfüllt zu werden, und zwar im Wert von 5 bis 30 Euro für Kinder und bis maximal 50 Euro für die teilnehmenden Einrichtungen.

Nach der Besorgung ist das Geschenk hübsch weihnachtlich zu verpacken und ein Anhänger gut sichtbar am Geschenk zu befestigen (mit Namen der Einrichtung, des Beschenkten und ggf. des Schenkenden). Die Stadtteilbibliothek hat sich als eine zentrale Anlaufstelle für die Entgegennahme spontaner Wünsche zur Verfügung gestellt und kann als solche Buchgeschenke erfüllen. Ansonsten wird der Wunsch dem Verein Family & Friends weitergeleitet.

Alle Lichtenrader sind herzlich eingeladen, sich als Weihnachtswichtel zu beteiligen. Wer Weihnachtswichtel werden möchte, melde sich bei www.family-and-friends-ev.de oder telefonisch unter 0178 238 55 21 oder (030) 305 55 21. Alternativ kann die Liste ebenfalls in der Lichtenrader Internetzeitung https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung nachgelesen werden. Claudia Scholz von Family & Friends wirbt mit allen Kräften um Unterstützung: „Auch Sie würden wir gern fragen wollen, ob Sie sich vorstellen könnten, den Titel Weihnachtswichtel anzunehmen?

Gerne rufen Sie bei Family & Friends jederzeit an, falls Sie weitere Ideen oder Gedanken für Kinder und Jugendliche beschleichen oder weitere Weihnachtswichtel Ihren Weg kreuzen sollten und sie nur nicht wissen, wohin sie sich wenden müssen.“

Weihnachtsbaumpracht mit bürgerschaftlichen Engagement

Im Advent wird es seit einigen Jahren in der Lichtenrader Einkaufsmeile ein wenig freundlicher und weihnachtlicher. Fünf Weihnachtsbäume erhalten in großen Kübeln für einige Wochen ihren Standort. Geschmückt werden die Bäume von engagierten Schulen und seit einigen Jahren gibt es auch Lichter an den Weihnachtsbäumen. Ein besonderer Höhepunkt war oft ein ganz besonderer künstlerischer Weihnachtsbaum, der auch Lichtenrader Künstlerinnen und Künstler einbezogen hat.



Auch 2018 wird wieder ein Lichtenrader Organisationsteam die „Aktion Weihnachtsbäume für die Bahnhofstraße“ auf die Beine stellen. Dieses Team arbeitet mit ehrenamtlichem Engagement und bringt mit viel Liebe und Kraft weihnachtliche Stimmung in den Kiez. Das Organisationsteam besteht aus der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e. V., dem Veranstalter von vielen Veranstaltungen und Aktionen Family & Friends e. V., den Trägerverein Lichtenrader Volkspark e. V. und der Welz Logistik. Auch Marina Heimann, die von Stadtteilführungen durch Lichtenrade bekannt ist, bringt ihre Kompetenzen ein.

Schulen sind aktiv beteiligt

In der letzten Novemberwoche werden wieder fünf Bäume mit einer Höhe von vier Metern in der Bahnhofstraße aufgestellt, für die ortsansässige Schulen eingeladen wurden, Weihnachtsschmuck zu basteln und in die Bäume zu hängen.

Als Besonderheit gibt es wieder einen „künstlerischen“ Baum, der von einer Schule speziell für dieses Ereignis im Kunstunterricht gebaut werden wird. Bei den Weihnachtsbaumaktivitäten dabei sind das Ulrich-von-Hutten-Gymnasium, die Käthe-Kollwitz-Grundschule, die Annedore-Leber-Schule, die Bruno-H.-Bürgel-Grundschule und die Grundschule am Dielingsgrund beteiligt. Die Veranstalter sind überzeugt: „Ganz ohne Frage wird es also wieder sehr dekorativ an den Bäumen werden!“

Die Bäume stammen wie schon in den letzten Jahren von der Lichtenrader Familie Heuschkel und ihrem „Tannen-Tipp“; übrigens bereits zum 29. Mal. Auch eine Beleuchtung wird es für die Bäume geben, so dass es auch im Dunkeln weihnachtlich strahlt.

Für das Anbringen von der Lichterketten werden Freiwillige gesucht. Fleißige Helfer werden mit Kaffee und Kuchen belohnt!

Danke!

Den Weihnachtsbaumorganisatoren und den vielen Unterstützern ist Dank zu sagen. Jetzt fehlen nur noch Weihnachtswichtel, damit Lichtenrade wieder Herz zeigen kann!

Thomas Moser (auch alle Fotos)


Auch wird in diesem Jahr wieder die Weihnachtsbeleuchtung an den Straßenbäumen erleuchten. Diese Lichter wurde über das Aktiven Zentrum Bahnhofstraße Lichtenrade angeschaft und stehen Lichtenrade dauerhaft zur Verfügung.


 

Imbiss am S-Bahnhof Lichtenrade muss Anfang 2019 geräumt sein!

Wenn es bei den Lichtenrader Entwicklungen um Technik und kritische Hinweise und Anregungen geht, ist der aufmerksame Lichtenrader Dipl. Ing Helmuth Schröter (Konstruktiver Ingenieurbau) am Ball. Aktuell hofft er auf ein Zugeständnis der Bahn, dass der Imbiss „Maximilian“ am S-Bahnhof Lichtenrade noch Weihnachten überlebt. Für Helmuth Schröter ist klar: „Das der Imbiss Maximilian wegen der Leitungsumverlegungen vollständig entfernt werden muss, ist keine Frage.“ Er geht jedoch davon aus, dass der Imbiss auch unter technischen Aspekten bis Januar überleben könnte, zumal auch mehrere Arbeitsplätze daran hängen und der Pächter offensichtlich noch eine Alternative sucht.
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Der Lichtenrader abschließend in seiner Bitte: „Eine Parallele zur vorzeitigen Rodung im Bahnhofsbereich wäre kein Muss, was meinen Sie? Die Bauhandwerker würden eine Verlängerung begrüßen…“

Es geht um die Wurst: In den ersten Januar-Tagen ist endgültig Schluss! DB antwortet!

Der Projektleiter der Dresdner Bahn von der DB Netz AG, Holger Ludewig, sah keinen Spielraum. Damit war Helmuth Schröter nicht zufrieden und hofft auf ein Einsehen der DB Netz AG. So fragte die Redaktion direkt bei Holger Ludewig nach.
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Bald ist der Imbiss dauerhaft verschwunden
Die schnelle Antwort: „Der Imbiss „Maximilian“ befindet sich auf der Südwestseite des Bahnübergangs Bahnhofstraße auf Flächen der Deutschen Bahn AG. Gemäß des geltenden Vertragswerks haben wir den Mieter zum Jahresende (31.12.2018) gekündigt. Demzufolge lässt sich keine Beeinträchtigung des Weihnachtsgeschäfts erkennen, worauf wir selbstverständlich selbstmotiviert geachtet haben. Darüber hinaus hat die DB AG dem Pächter die Möglichkeit eingeräumt, die Fläche erst Tage später zurückzugeben, sodass der Pächter die notwendigen Rückbaumaßnahmen nicht in der Urlaubszeit zwischen Weihnachten und Silvester durchführen muss. Anschließend werden die Baufeldfreimachung veranlassen sodass dann ab März die Leitungsumverlegearbeiten von Dritten erfolgen können.“

Schallschutzwände im Plan

Weiter führt der Vertreter des Dresdner Bahn Projekts Ludewig aus: „Nebenbei möchten wir Sie auch darüber informieren, dass die Errichtung der westlichen Schallschutzwände (in Endlage) im südlichen Lichtenrade planmäßig voranschreitet, sodass im 1. Quartal 2019 die Anwohner bereits effektiv von Baulärm geschützt werden.“
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Der Imbiss (hier etwas versteckt links) ist bald Vergangenheit

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Dresdner Bahn: www.dresdnerbahn.de


 

Neueste Fassung ergänzt...
Von der CDU Tempelhof-Schöneberg hat der Bezirksverordnete Hagen Kliem einen Antrag für die nächste BVV-Sitzung eingebracht:

"Das Bezirksamt wird ersucht, den Film „TATORT LICHTENRADE – eine Hommage“ in das bezirkliche Tourismuskonzept einzubinden. Weitere Möglichkeiten des Einsatzes in anderen Bereichen sind zu prüfen." In der Begründung heißt es: Der Film verbindet die geschichtliche Berichterstattung und die zukünftig anstehenden Veränderungen Lichtenrades in einer filmischen Rahmenhandlung. Die Darstellung des Weges einer Wandlung vom idyllischen Vorort in eine „Großstadt“ unter Mitwirkung vieler Mitwirkenden aus Lichtenrade und solchen, die sich dem Ortsteil verbunden fühlen, vermittelt einen Eindruck, was Lichtenrade so einzigartig macht. Einfach anschauen…"

Dieser sehr kurze und engagierte Antrag trifft den Nagel auf den Kopf. Der "Tatort Lichtenrade - Eine Hommage" verbindet die geschichtliche Berichterstattung und die zukünftig anstehenden Veränderungen Lichtenrades in einer filmischen Rahmenhandlung. Genau das ist es. Besonders charmant ist es auch, dass dies ein Projekt von und mit Schülerinnen und Schülern ist.

Vermeintlich geht es um Kunstraub. Angeblich wurde der Juwelierin Angelika Heigl ein den S-Bahnhof Lichtenrade abbildendes Gemälde von dem Spandauer Maler Horst-Dieter Keitel (HDK) geklaut. Ein tolles Projekt mit Schülerinnen und Schüler der Carl-Zeiss-Oberschule und vielen Lichtenrader Mitwirkenden.Mitwirkende sind zum Beispiel auch Hagen Kliem und der Kiezreporter Thomas Moser.

Hagen Kliem, Bezirksverordneter der CDU Tempelhof-Schöneberg, erklärt hierzu: „Der Film verbindet die lokale Berichterstattung vergangener Jahre sowie die zukünftigen Veränderungen Lichtenrades in einer spannenden Rahmenhandlung, die an Erich Kästners Kinderroman „Emil und die Detektive“ erinnert. Die Besonderheit des Filmprojekts liegt darin, dass viele Generationen und ortsgebundene Institutionen eingebunden sind. Sie stellen die Wandlung des idyllischen Vorortes in eine „Großstadt“ dar. Dabei wurde der Film zu einer gelungenen Liebeserklärung an Lichtenrade.“

Initiiert wurde das Filmprojekt von Claudia Scholz von Family & Friends e.V.. Das Drehbuch sowie die überwiegende technische Realisation übernahmen Schüler der Lichtenrader Carl-Zeiss-Oberschule.

Die Handlung schöpft ihre Kraft aus dem Mitwirken vieler bekannter Persönlichkeiten, mit denen sich die Lichtenraderinnen und Lichtenrader verbunden fühlen, darunter zahlreiche Gewerbetreibende, Kiez-Reporter, Stadtteilchronisten, die Freiwillige Feuerwehr, die Pfarrer der Kirchengemeinden, Künstler und Schriftsteller, Vertreter verschiedener Vereine und Gemeinschaften wie auch die über Ortsteile hinweg bekannte Dackelranch, kurzum ein breites Spektrum der Lichtenrader Community.
„Die Filmemacher aus der Carl-Zeiß-Schule haben es auf eindrucksvolle Weise vermocht, den Ortsteil Lichtenrade als lebendigen und vielfältigen Ort darzustellen. Der Film zeigt deutlich, dass es in unserem Bezirk nicht nur die citynahen Bereiche gibt, mit denen geworben werden kann. Auch Lichtenrade kann für Touristen durchaus spannende Orte vorweisen. Daher empfiehlt unsere Fraktion dem Bezirksamt, diesen Film für das bezirkliche Touristenkonzept aufzugreifen, um auch die attraktiven Vorstadt-Facetten Tempelhof-Schönebergs hervorzuheben“, erklärt Hagen Kliem.

Ausführlich berichtete schon mehrmals auch die Lichtenrader Internetzeitung; z.B.: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1245-lichtenrade-der-film-tatort-lichtenrade-eine-hommage 

Hier nun die Sendetermine bei Alex TV:
09.12.18, 17:00 Uhr, Tatort Lichtenrade
23.12.18, 17:00 Uhr, Tatort Lichtenrade
31.12.18, 17:00 Uhr, Tatort Lichtenrade


 

12. 11.2018 – Der Polizeipräsident in Berlin

Ein Maskierter überfiel und beraubte in der vergangenen Nacht einen Lieferdienst in Lichtenrade. Nach Zeugenaussagen betrat gegen 21.30 Uhr der maskierte Täter das Geschäft am Mariendorfer Damm, trat vor den Verkaufstresen, bedrohte den 49-jährigen Geschäftsführer mit einer Schusswaffe und forderte Geld. Durch die Waffe bedroht, überreichte der 49-Jährige die geforderte Beute, mit der der Räuber anschließend in Richtung Schlierbacher Straße flüchtete. Das zuständige Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 ermittelt.


 

„Es gibt auch gute Menschen“ heißt der Titel des Buches der Lichtenraderin Margit Siebner über ihr Leben.
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Anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht wurde das Buch mit dem Untertitel „Margit Siebner erzählt ihr Leben“ in einer Lesung im Lichtenrader LortzingClub beim 11. Salon Hermione vorgestellt. Viele Menschen kamen und hörten aufmerksam zu.
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Der Raum war bis zum letzten Platz gefüllt, als Viola Karl aus dem Buch las. Margit Siebner saß daneben und ihre Mimik sprach bei den vorgelesenen Textpassagen Bände. Der Gesichtsausdruck konnte nur andeuten, wie erlebnisreich und auch schwer ihr Leben war. So musste sich die Tochter eines jüdischen Buchhändlers beispielsweise von Nachbarn anhören, dass „die Judengöre doch verrecken soll“, der Blockwart sie bei Bombenangriffen aus dem Luftschutzkeller geworfen hat und sie sich lange verstecken musste. Trotz schwerer Schicksalsschläge hat sie ihren Mut und ihre Zuversicht nicht verloren. In den Zeilen hat sie gewürzt mit viel Humor und Weisheit eindrucksvoll und lebendig ihr Leben erzählt.
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Eine beeindruckende Frau mit jeder Menge Persönlichkeit.
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Der Gründungsvater vom Salon Hermione, Gerhard Moses Heß, eröffnete die Veranstaltung am Sonntagnachmittag zu Ehren von Margit Siebner und ihrem Vater mit einem Lied vom Bücherkarren im Ghetto.
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Die Lesung wurde musikalisch sehr stimmend von Dr. Franz-Wilhelm Koch auf der Gitarre begleitet.

Nach Zwangsarbeit und Leben im Untergrund: Lebenstraum Bibliothekarin verwirklicht

Margit Siebner wurde 1928 als Tochter eines jüdischen Buchhändlers am Spittelmarkt geboren und erlebte eine unbeschwerte frühe Kindheit. Doch unter der Nazi-Diktatur kam ihr Vater ins KZ, konnte schließlich nach einer erzwungenen Scheidung der Eltern nach Shanghai emigrieren, sie aber musste Zwangsarbeit leisten und musste untertauchen. Unter falschem Namen arbeitete sie als Bürokraft in einer kriegswichtigen Fabrik und hatte bis zum Kriegsende einen Unterschlupf beim Großvater mütterlicherseits in Neukölln. Der Vater starb dann 1944 in der Ferne. Nach der Befreiung aber verwirklichte sie ihren Lebenstraum: Sie wurde Bibliothekarin. Sie heiratete den späteren Tempelhofer CDU-Stadtrat Klemens Siebner, konvertierte zum Katholizismus und zog vier Kinder groß. Dann aber begann sie noch einmal zu studieren, wurde Psychologin, schließlich Trauma-Therapeutin. Die ältere Dame erzählte als Zeitzeugin einer unvorstellbaren Zeit auch schon in Schulklassen von ihrem Leben.

Die trotz allem glückliche Kindheit von „Gittemaus“, wie sie ihr Vater liebevoll nannte, wird im Buch beschrieben. Auszüge vom Familienleben und der grausamen Zeit der Internierung des Vaters in Buchenwald und seinem unsagbaren Glück das Lager überlebt zu haben werden gelesen. Auch die Gefühle des Kindes Margit bei der sogenannten „Reichskristallnacht“ werden bildhaft beschrieben. Über ihre enge Verbundenheit mit Nahariya in Israel, einer Partnerstadt von Tempelhof-Schöneberg, lass sie selbst. Eine Grundschule und eine Straße in Lichtenrade tragen den Namen der Stadt am Mittelmehr.
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Der LortzingClub feiert und der Salon Hermione über Hermione von Preuschen

Der Salon Hermione fand in der legendären Lichtenrader Jugendeinrichtung LortzingClub statt, die in diesem Jahr ihr 70. Jubiläum feiert. Mit Sorge schauen die Beschäftigten auf den anstehenden Trägerwechsel.

Im nächsten Salon Hermione am 2. Dezember 2018 geht es nun erstmals um die Lichtenrader Persönlichkeit Hermione von Preuschen. Anlässlich des 100. Todestages von Hermione wird über die außergewöhnliche Frau der Salon stattfinden. Die Malerin, Dichterin, Weltreisende und Frauenrechtlerin Hermione von Preuschen war im damaligen Lichtenrade eine schillernde Person. Ihr Gemälde „Mors Imperator“ brachte ihr eine Anklage wegen Majestätsbeleidigung.

Margit Siebner: Das Buch

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Das Buch „Es gab auch gute Menschen“ -Margit Siebner erzählt ihr Leben- (ISBN 9783745088298) von Viola Karl ist käuflich zu einem Preis von 11,90 Euro zu erwerben. Mit Sicherheit sehr empfehlenswert, obwohl ich es noch nicht gelesen habe. Das wird sich ändern!

Geschichte wird lebendig ohne erhobenen Zeigefinger als Appell und Mahnung für die Gegenwart und Zukunft erzählt!

Thomas Moser (alle Fotos und Filmmaterial)

https://salon.io/hermione

Sonntag, 2. Dezember 2018, 15 Uhr
12. Salon Hermione
Hermione von Preuschen - eine Künstlerin in Lichtenrade
zum 100. Todestag einer außergewöhnlichen Frau (verstorben 12.12.1918)

Kurze Filmimpressionen:

Über die Mutter: https://youtu.be/3fT9jB9FMOU

Über den Vater: https://youtu.be/BtQQAwClxmQ

Über Nahariya: https://youtu.be/Oi-5hZOvGoQ
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Wer sich mit der Vita der Lichtenrader CDU-Abgeordneten Hildegard Bentele (MdA) beschäftigt hat, wundert sich sicher nicht ganz so. Die in Lichtenrader direkt gewählte Abgeordnete will sich auf den Weg in die weite Welt machen oder besser gesagt dahin wieder zurückkehren. Zumindest nach Europa. In einer Kampfabstimmung kam sie am 10. November 2018 auf den ersten Listenplatz für die Berliner CDU und hat damit die besten Chancen in das Europäische Parlament einzurücken. Die sympathische Abgeordnete war vor Lichtenrade im Berliner Abgeordnetenhaus aus Friedenau seit 2011 tätig und war bis 2016 europapolitische Sprecherin der CDU-Fraktion.
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Das Büro der CDU-Abgeordneten Hildegard Bentele öffnete im Mai 2016 (Foto aus 2016 von Thomas Moser)
Sie hat eine interessante Vita, die man auf der Website des Abgeordnetenhaus nachlesen kann. Hier Auszüge davon: „1995 Abitur in Giengen a. d. Brenz (Baden-Württemberg). 1995 bis 1997 Studium der Politikwissenschaft, der Geschichte, des Öffentlichen Rechts in Heidelberg. 1997 bis 1998 Studium am Institut d’Études Politiques de Paris (Erasmus-Stipendium). 1998 bis 1999 Studium der Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. 1999 bis 2000 Studium an der Université Libre de Bruxelles (u. a. Praktika an der Ständigen Vertretung Deutschlands bei der EU und im Europäischen Parlament). 2001 Abschluss an der Freien Universität Berlin als Diplom-Politologin. Seit 2002 Referentin im Auswärtigen Amt: Referat für internationale Energiepolitik, USA-Referat, Deutsche Botschaften Zagreb (2005 bis 2008) und Teheran (Juni bis August 2006). 2010 bis 2013 Außenpolitische Referentin in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Sprachkenntnisse: Englisch und Französisch (verhandlungssicher), Spanisch und Kroatisch (gute Grundkenntnisse)…“

Nicht alle unterstützen Bentele

Im Pressedienst PaperPress heißt es am 11. November 2018 von Ed Koch dazu: „

Die sympathische 42-jährige Christdemokratin hat gute Chancen, im Mai 2019 für Berlin ins Europäische Parlament einzuziehen. Einigermaßen sicher ist dieser Wechsel vom Abgeordnetenhaus ins EP nur auf dem Listenplatz Eins der Berliner CDU. Platz Zwei ist ziemlich aussichts-los. Auf diesem stand sie aber, weil das der Landesvorstand so wollte. Carsten Spallek (47), Bezirksstadtrat in Mitte und stellvertretender Landesvorsitzender der CDU, stand auf Platz Eins und Bentele auf Zwei. Die Delegierten der Landesvertreterversammlung drehten gestern die Reihenfolge um, 141 stimmten für Bentele, 90 für Spallek. „So hatte sich das Berlins CDU-Chefin Monika Grütters sicher nicht gedacht“, schreibt die Berliner Morgenpost. Grütters sprach nach dem Rückzug von Angela Merkel über „neue Chancen für die Union.“ „Das setzten die Landesvertreter sogleich in die Tat um und versenkten den von Grütters auserkorenen Spitzenkandidaten für die Europawahl.“ „Damit hat die Parteibasis das alte Funktionärsdenken bei den Berliner Christdemokraten abgestraft, und die Landesvorsitzende Monika Grütters geht beschädigt aus dem Votum gegen Spallek hervor.“ Mein Mitleid hält sich in Grenzen, ist es doch nicht das erste Mal, dass Personalentscheidungen von Grütters auf wenig Gegenliebe bei der Basis treffen. Und: „Das Signal der Basis zeigt, dass die CDU-Mitglieder keine Lust mehr darauf haben, sich Kandidaten vorsetzen zu lassen.“, schreibt die Morgenpost.“

Weiter führt Ed Koch, dass es durchaus interessante Aspekte bei der Wahl gab: „Hildegard Bentele hat ihren Wahlkreis Lichtenrade für das Abgeordnetenhaus direkt gewonnen. In Lichtenrade ist sie stellvertretende Vorsitzende der CDU. Vorsitzender ist der Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak. Und solidarisch wie Männer nun ein-mal sind, sprach sich Luczak für Spallek aus. Dem Tagesspiegel zufolge sorgte das für „Erstaunen“ im Saal. Was für ein schäbiges Verhalten. Neben Grütters und Spallek ist Luczak der dritte Verlierer bei dieser Veranstaltung.

Schaut man sich die Biografien der beiden Kandidaten an, so ist zweifelsohne Hildegard Bentele die bessere Kandidatin. Die Delegierten haben nach Qualität, nicht nach Quote entschieden. 2004, 2009 und 2014 kandidierte sie auch schon für das EP. Ein Sieg im vierten Anlauf ist ihr zu wünschen. Sie gehört in der aktuellen Legislaturperiode u.a. dem Ausschuss für Bildung, Jugend und Familie an und ist bildungs-politische Sprecherin der CDU-Fraktion. In dieser Funktion ist sie die direkte Gegenspielerin von Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD).

Hildegard Bentele ist mit dem Diplomaten Ivan Bojanic verheiratet und Mutter zweier Kinder. Sie spricht Englisch und Französisch und besitzt gute Grundkenntnisse in Spanisch und Kroatisch. „Man muss Europa kennen, um es zu können“, hatte sie in ihrer Bewerbungsrede gesagt.

Um nicht erneut mit einer Kandidatenempfehlung zu scheitern, schloss sie diese für die Neuwahl des CDU-Bundes-Vorsitzes im Dezember aus. Was ist bloß los mit der CDU? Ohne Vorgaben wählen zu dürfen, das ist revolutionär. Die CDU-Mitglieder werden diese neue Freiheit zu genießen wissen.“

In Facebook heißt es auf der Berliner CDU Seite: "Gemeinsam für Europa! Heute wählen wir auf der Landesvertreterversammlung unsere Kandidaten für Europa. Der erste Wahlgang ist vorbei: Mit 141 Stimmen wurde Hildegard Bentele auf Listenplatz 1 gewählt. Carsten Spallek erhielt 90 Stimmen. Eine leidenschaftliche Veranstaltung im Geiste Europas mit einer eindrücklichen Rede unserer Landesvorsitzenden Monika Grütters für das europäische Projekt und großem Dank an unseren bisherigen Europa-Abgeordneten Joachim Zeller. Auch die weitere Liste ist soeben gewählt: mit Carsten Spallek auf Platz 2, Susanne Zels #3, Christian Gräff #4, Jörg Schumacher #5, Beate Roll #6, Katarina Trump 7, Steffen Helbing #8, Sebastian Steinert #9. Glückwunsch an alle Kandidaten und Dank allen Vertretern!"

Lichtenrade als Zwischenstation nach Europa

Man kann gespannt sein, ob in dieser Angelegenheit noch Stellungnahmen aus der CDU zu erwarten sind. Sicher werden auch etliche Lichtenraderinnen und Lichtenrader den Weggang nicht verstehen und sehen sich vielleicht nur als politisches Sprungbrett für Europa. Eines ist sicher, dass die SPD-Abgeordnete aus Lichtenrade Melanie Kühnemann-Grunow weiterhin im Berliner Parlament vertreten sein wird.

Nach der Vita von Hildegard Bentele war der Weg aber auch schon etwas vorgezeichnet. Persönlich ist ihr alles Gute und Erfolg zu wünschen!

Thomas Moser


 

Christbaum aus dem Landkreis Cham in Berlin bestätigt seit 35 Jahren Patenschaft mit dem Volkspark Lichtenrade

Übergabe am 30. November um 14.00 Uhr am Rathaus Tempelhof

Vor mehr als 30 Jahren begann eine wunderbare Freundschaft zwischen dem Landkreis Cham und dem Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V. in Berlin Tempelhof. Ursprünglich wollte man mitten in Berlin einen kleinen „Naturpark Oberer Bayerischer Wald“ entstehen zu lassen. Dank vieler Spenden und der Unterstützung der im Landkreis Cham - der „Region der Zukunft“ - ansässigen Baumschulen wurde der Volkspark zu einer „Oase der Erholung“ für alle Generationen in der pulsierenden Millionen-Metropole Berlin.

So wird es auch wieder 2018 leuchten (Foto Thomas Moser)
Mittlerweile wurden aus den zarten Pflänzlein stattliche Bäume, die den Berlinern ein willkommenes Naherholungsgebiet bescheren. Als besonderes Zeichen der Verbundenheit leuchtet nunmehr seit 35 Jahren ohne Unterbrechung vor dem Rathaus in Tempelhof ein Christbaum aus dem Landkreis Cham. Ein kleines Jubiläum sozusagen. Dieses Jahr stiften die drei Gemeinden der Ökoregion  Lamer Winkel -  Arrach, Lam und Lohberg den imposanten Weihnachtsbaum. Landrat und Bezirkstagspräsident der Oberpfalz, Franz Löffler, ist sehr  dankbar, dass Bürgerinnen und Bürger aus seinem Landkreis engagiert und aktiv zur Erhaltung der Patenschaft beitragen. Im Speziellen dankt er den drei  Bürgermeistern Sepp Schmid, Paul Roßberger und Franz Müller sowie  dem Seniorchef der Firma Schierer, Max Schierer, für ihre außerordentliche Unterstützung.

Dank dem großen Engagement der Firma Max Schierer aus Cham, kann auch  in diesem Jahr der Baum wieder kostenlos vom Lamer Winkel im Osten Bayerns nach Berlin transportiert werden. Über die Christbaumspende aus dem Bayerischen Wald freuen sich Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Bezirksstadtrat Oliver Schworck und der Vorsitzende des Volksparkvereins Wolfgang Spranger. Ganz besonders aber erfreut der Prachtbaum alle Bewohner dieses Stadtteils von Berlin.

Gefällt und verladen wird der Christbaum am Donnerstag, 29.11.2018 im Lamer Winkel. Von dort tritt er seine Reise in die Hauptstadt an.

Die Übergabe des Weihnachtbaumes erfolgt dann am Freitag, den 30. November um 14.00 Uhr am ehemaligen Rathaus Tempelhof durch Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler.

Die musikalische Umrahmung des kleinen Jubiläums übernimmt die Musikkapelle „Pearl Brass“ aus dem Landkreis Cham.

Die Bevölkerung ist herzlich dazu eingeladen.


 

Man kann es kaum glauben: Am 11. November 2018 wird Juppy 70 Jahre alt und hat das offizielle Rentenalter schon längst überschritten. Aber Rente und Rasten gibt es für Juppy nicht.
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Der legendäre Chefkommunarde des Tempelhofer Kulturzentrums „ufa-Fabrik“, Juppy, der als Josef Becher 1948 in Trittenheim bei Trier geboren wurde, geht sicher auch jetzt nicht in den Ruhestand, wie man schon zum Renteneintritt vor 5 Jahren wusste. „Denn Revoluzzer gehen nicht in Rente,“ sagt der Buchautor Daniel Gäsche. Juppy kann sein Alter selbst kaum glauben, schrieb er vor 5 Jahren: „Das darf eigentlich nicht wahr sein, ich war doch gerade erst in der Pubertät."

Der Freigeist Juppy ist von der ufa-Fabrik nicht mehr wegzudenken. Egal, ob man eine Veranstaltung besucht oder nur im Café Olé einen Kaffee schlürft, Juppy ist mit seinem Zirkushund immer präsent. Sein Markenzeichen ist der schwarzer Hut, der nicht mehr von Juppy wegzudenken ist. Seine langen roten Locken wurden mittlerweile von einer eher grauen Haarpracht verdrängt.

Der Alt-68er Juppy besetzte am 9. Juni 1979 mit circa 100 Gleichgesinnten das ehemalige Gelände des Ufa-Filmkopier-Werkes an der Tempelhofer Viktoriastraße. Das rund 18.500 quadratmetergroße Grundstück, nördlich vom Teltow-Kanal, schien für die alternativen Freigeister ideal zu sein. Es gab im Bezirk und in Berlin parteiübergreifend einen großen Aufschrei und die Besetzung war sehr umstritten. Bezirksbürgermeister a. D. Dieter Hapel, damals Vorsitzender der Tempelhofer Jungen Union, sah es skeptisch, dass sich die Gruppe im bürgerlichen Tempelhof etabliert. Das ist aber alles Schnee von gestern! Dieter Hapel ist mit Juppy längst befreundet und die Wellen im politischen Raum glätteten sich ganz schnell. Juppy hatte nie Probleme auf konservative Politiker zuzugehen. Längst sind alle Stolz auf die ufa-Fabrik. Letztendlich handelt es sich um ein großes alternatives Unternehmen, dass neben den vielen Veranstaltungen auch das Nachbarschaftszentrum NUSZ beherbergt. Heute besteht das ufa-Fabrik-Unternehmen aus mehreren Vereinen und kleinen GmbH-Einheiten und hat einen langfristigen Pachtvertrag. Der scheinbar unverwüstliche Juppy immer an der Spitze als Markenzeichen und ufa-Fabrik-Ikone! "Wir sind so ähnlich wie eine amerikanische Holdinggesellschaft organisiert", erklärte Juppy vor einiger Zeit gegenüber der Berliner Woche.

Juppy und der rbb-Moderator Daniel Gäsche haben sich 2005 für die Biografie „Juppy – Aus dem Leben eines Revoluzzers“ zusammengetan. Juppy plauderte über seine Lebensgeschichte, vielen interessanten Erlebnissen und über Visionen. "Ein bisschen Schwejk, ein bisschen Hauptmann von Köpenick" charakterisiert Autor Daniel Gäsche Juppy. Und der ehemalige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit bedankte sich beim Revoluzzer Juppy mit den Worten: "Ohne dich und dein Engagement, deinen Enthusiasmus und deine Ideen, wäre aus der ufa-Fabrik wohl nicht solch ein einzigartiger Ort der Kultur, der Begegnung und des sozialen Miteinanders für Menschen aller Altersgruppen geworden.“

2009, beim 30jährigen Jubiläum der ufa-Fabrik, betonte Klaus Wowereit: Es war sehr positiv, dass die damaligen alternativen Besetzer das Grundstück (erst mal) freiwillig geräumt haben, damit der Weg für den Abschluss von Nutzungsverträgen geschaffen war.“ Die Vorsitzende des Paritätischen Verbandes Prof. Barbara John sah die ufaFabrik als das einzige gallische Dorf in Berlin: „Eure Stärke ist immer gewesen, dass ihr wild und mild zugleich seid“. Und Renate Künast von Bündnis 90 / Die Grünen sprach von einer Art Leuchtturm „Ihr ward von Anfang an Kosmopoliten!“ Multikulturimpresario Juppy, der mittlerweile bekannt ist wie ein bunter Hund, ist so eine Art Berliner Original geworden. Juppy selbst spricht von der ufa-Fabrik als „Land der begrenzten Unmöglichkeiten.“

Wir wünschen Juppy alles Gute, viel Kraft und jede Menge Gesundheit: „Bleib einfach Juppy!“ Juppy feiert standesgemäß seinen Geburtstag mit einer Show in der ufaFabrik, zumal er gleichzeitig auch „40 Jahr Bühne“ feiert.

Thomas Moser

Stimmen zum 65. Geburtstag sind immer noch aktuell!

Wenn ich an Juppy denke… Aktuelle Stimmen von Weggefährten:

Daniel Gäsche hat die Biografie von Juppy geschrieben:

Wenn ich an Juppy denke, sehe ich ein kreatives Kind im Körper eines Mannes. Ein positiv Verrückter, der seine kleine Welt mit all' seinen Ideen nachhaltig verändert hat. Materielle Dinge sind ihm eher fremd.

Wir waren in Hongkong, Vietnam, Simbabwe und überall, wo wir auftauchten, war Juppy ein Phänomen für die Menschen.

Denn er ist ein Geschichtenerzähler, ein Träumer, manche würden ihn Spinner nennen. Ich sage: Spinn' weiter, Juppy, bleib' interessiert, bring' dich ein, zünde in den kommenden Jahren eine neue Kreativ-Rakete. Denn Revoluzzer gehen nicht in Rente... Alles Gute wünscht Dir Dein Freund Daniel.

Literaturtipp: Juppy – Aus dem Leben eines Revoluzzers. Militzke, Leipzig, 2005. ISBN 3-86189-730-X

Ed Koch und PaperPress haben die ufa-Fabrik von Anfang an begleitet:

1979, das war ein heißes Jahr. Im Schnarchbezirk Tempelhof passierte endlich mal etwas. Und paperpress war von Anfang an dabei. Die Morgenpost leistete sich damals noch einen eigenen Bezirksreporter für den Bezirk. Gert Hilde und ich waren ständig bei Juppy, Rudolf Brünger und den anderen und versorgten die Welt mit neuesten Informationen über die Besetzung. Ohne Handy, Tablett oder sonst was. Zur telefonischen Übermittlung des Textes für die Morgenpost nahm ich Gert Hilde mit zu mir ins Büro im nahe gelegenen Jugendfreizeitheim Mariendorf. Wenn das die CDU gewusst hätte. Juppy und seine Freunde haben sich durchgesetzt und durch Kreativität, Leistung und unternehmerisches Geschick überzeugt. Seit 35 Jahren! Ein Glück für Tempelhof, dieses ufa-Gelände und seine Besetzer.

http://www.paperpress.org

Henning Hamann, die ehemalige Seele vom Medienpoint Tempelhof und Nachbar von Juppy und der ufa-Fabrik

Er ist einer der letzten Originale. Wenn der ufa-Multikultur-Impresario Juppi mit seinem schwarzen Hut und "Bodyguard" Hund Willi durch die Straßen spaziert, wandern automatisch alle Augen zu dem stets in schwarz gekleideten 1,90 Meter ufa-Markenzeichen. Juppy, der Ex-Revoluzzer, dessen freundliches Lächeln gepaart mit seinem unerschöpflichen Fundus an Geschichten immer gute Laune verbreitet! Happy Birthday "altes Haus"...

Juppy mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Senatorin Dilek Kolat und die heutige Abgeordnet Melanie Kühnemann-Grunow (MdA)

 

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