In der Pressemitteilung der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg vom 13. Februar 2020 wird von unhaltbaren Zuständen im Gemeinschaftshaus Lichtenrade gesprochen.

Beim ersten Blick mag man denken, dass dies ja alles gar nicht so schlimm ist. Wenn man jedoch hinter die Fassade schaut und mit Mietern und Nutzer des beliebten Hauses spricht wird deutlich, dass Investitionen nicht auf die lange Bank geschoben werden sollten. ToM

LINK zum BVV Antrag der CDU: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1646-bvv-antrag-fuer-das-gemeinschaftshaus-lichtenrade

gemeinschaftshaus02 2020 700 1
In der Pressemitteilung heißt es: „Daher fordert die CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg in einem Antrag an die Bezirksverordnetenversammlung die Umsetzung verschiedener Maßnahmen, um noch im laufenden Jahr zumindest die schlimmsten Mängel zu beseitigen. Dazu gehört die Erneuerung des Thekenbereichs und der Licht- und Tontechnik des Wolfgang-Krueger-Saales sowie die Sanierung der Sanitäranlagen. Am Tresen fehlen Porzellangeschirr, Besteck, funktionierende Kühlschränke und eine Spülmaschine. Die Scheinwerfer funktionieren nur noch zum Teil. Die gesamte Lichttechnik ist veraltet. Sie stammt aus den 90er Jahren.
In einem weiteren Schritt, spätestens 2021, ist das bisher wenig einladende Foyer so zu modernisieren, dass es zum Verweilen einlädt.
Ebenso liegt hinter der Bühne vieles im Argen. Verschlossene Spinde ohne Schlüssel im Keller, Toiletten, die nicht richtig spülen und häufig verstopft sind; verschmutzte Duschen. Für die Lagerung von Requisiten gibt es weder einen Raum noch abschließbare Schränke.
Daher fordert die CDU-Fraktion in ihrem Antrag, auch diese Mängel zu beseitigen. Christian Zander, Bezirksverordneter aus Lichtenrade und Fraktionsgeschäftsführer der CDU, kritisiert: „In einem Berichtsauftrag an die CDU-Fraktion zu den Haushaltsberatungen im vergangenen Spätsommer stellt das Bezirksamt zwar Maßnahmen in Aussicht, denen es aber an Verbindlichkeit mangelt. Andere dringend notwendige Maßnahmen wie die Sanierung der Sanitäranlagen sind hingegen nicht einmal geplant.” Der ebenfalls aus Lichtenrade stammende CDU-Bezirksverordnete Hagen Kliem hält fest: „Der Zustand des Gemeinschaftshauses wird von vielen nicht länger als akzeptabel angesehen. Es steht dem Bezirk nicht gut zu Gesicht, den Veranstaltungssaal und das Foyer weiter verkommen zu lassen.“

Fotos Thomas Moser


 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.