Schon während der Bauzeit gab es von vielen Besuchern des „neuen Teils“ des Kirchhofes (das ist der Bereich zwischen Paplitzer, Lützow– und Horstwalder Straße) begeisterte Zustimmungsäußerungen.
Friedhof 2020 2
Friedhof 2020 2
Jetzt ist er fertig und für die Besucherinnen und Besucher geöffnet:
Der neue Eingang zum Kirchhof Horstwalder Str. 2, nahe Kirchhainer Damm, gegenüber der Senioren-Wohnanlage Marie-Juchacz-Haus, nahe der Bushaltestellen 175 und 275.
Wes wurde der brüchige Asphaltbelag des vorhandenen Weges auf dem Kirchhof auf einer Länge von 35 m aufgebrochen und nun in 3m Breite neu angelegt und mit Rechteckpflaster befestigt. Die knapp 60 cm Höhenunterschied bis zur Straße wrurden mit einer etwa 15 m langen Rampe barrierefrei behindertengerecht ausgeglichen. Das Gelände wurde an den Seiten entsprechend angepasst.
Der Weg zu den Gräbern der Angehörigen wird für viele Anwohner des Bayerischen Viertels, besonders aber auch der beiden gegenüberliegenden Seniorenwohnanlagen nun endlich kürzer, der neue Teil ist jetzt bequem mit den Bussen erreichbar.
Die intensiven Bemühungen der evang. Kirchengemeinde um eine Befestigung des Gehweges blieben bisher leider erfolglos. Die Gemeinde hofft sehr, dass sich hier recht bald etwas ändern wird, dass wenigstens auf 3 m Länge der Gehweg bis zur Bordsteinkante befestigt wird. Denn gerade in diesem Bereich ist erfahrungsgemäß mit großen Pfützen zu rechnen.
Eine ganz große Bitte äußert die Kirchengemeinde im Interesse aller Besucher des Kirchhofes: "Radfahrer bitte absteigen! Unser Kirchhof ist die letzte Ruhestätte unserer Angehörigen. Er war, ist und bleibt ein
Ort, wo Trauer einen ungestörten Raum hat. Ort des Trostes, eine Oase der Stille, aber auch ein Ort des Glaubens, der Begegnung und des Gespräches, des Innehaltens und der Ruhe. Die angelegten Wege dienen nicht als Abkürzung für Radfahrer auf der Fahrt zu ihren Erledigungen. Bitte, schieben Sie Ihr Rad und wenden Sie Ihre Gedanken den Verstorbenen zu.Ihren Hund dürfen Sie auf unserem Kirchhof mitnehmen, wenn er angeleint ist und nichts hinterlässt."
Übrigens: Möglich gemacht wurde diese Verbesserung der Zugänglichkeit unseres Kirchhofesdurch Mittel aus einer großzügigen Erbschaft. Immerhin hat diese Baumaßnahme mehr als 20.000 € gekostet, die anderweitig nicht so einfach zu finanzieren gewesen wäre, wird von der Kirchengemeinde erläutert.

(auch Foto/Karte: ev. Kirchengemeinde)

 

 
 
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