Polizeimeldung vom 11.05.2018

Tempelhof-Schöneberg / Lichtenrade Nr. 1029
Unbekannte setzten kurz nach 22 Uhr auf einem Spielplatz in der Nahariyastraße in Lichtenrade eine Hütte in Brand, die sich neben einem Grillplatz befand. Alarmierte Feuerwehrkräfte löschten die Flammen. Die Hütte brannte vollständig ab.

In einem Bericht in Facebook heißt es: "Zum Glück ist niemanden verletzt und nicht so viel beschädigt." Dem Kinder- und Jugendhaus alles Gute! ToM

Foto vom Haupthaus -nicht vom Brand betroffen- erst vor einigen Tagen (Foto Thomas Moser)


 

 saentisstr bruecke sperrung11032018 8

Die Moritat von der Dresdener Bahn

Von Gerhard Moses Heß (nach der Melodie von Bolle reiste jüngst zu Pfingsten)

Die Deutsche Bahn muss sparen,
das glauben wir aufs Wort,
sie hat kein Geld für'n Tunnel,
drum untertunnelt sie den Ort
- der Vorort Lichtenrade,
der wird jetzt wunderschön,
bald kann man meterhohe
Lärmschutzwände seh'n!

Welch bitteres Erwachen:
Wir sind wohl abgehängt,
die Dresdener Bahn, die hat uns
an den Rand gedrängt:
- Willst Du nach Lichtenrade,
so hast Du's ziemlich schwer,
Du rumpelst durch enge Straßen
im Schienenersatzverkehr.
- Vom alten Lichtenrade
ist nicht mehr viel zu sehn,
Du siehst nur noch Bauzäune
und öde Baugru-ben.

Die Bahn lässt sich nicht lumpen,
sie hat uns was geschenkt:
'ne eiserne Not-Brücke
mit Stufen dran gehängt
- doch leider sind die Stufen
aus Gitterrost gebaut,
wohl dem, der frei von Schwindel,
wohl dem, der sich traut.

- Man muss schon kräftig klettern,
wenn man da rüber will,
doch wer den Säntis-Berg bezwingt,
nur der bleibt mobil!

Die Lichtenrader S-Bahn,
die macht uns großen Spaß,
die fährt nur, wenn sie Lust hat,
und meist kommt sie zu spat!
- Drum freuen wir uns alle
auf die Dresdener Bahn,
in Dresden gibt es sicher
'ne pünktliche S-Bahn!

Doch fahr'n wir dann nach Dresden
mit der Dresdener Bahn,
da fängt das ganze Elend
wieder von vorne an:

- Wir stehen auf dem Bahnsteig
und warten auf die Bahn,
die Bahn, die hat Verspätung,
wofür doch keiner kann.

- Sie bittet um Verständnis,
na klar, wir warten gern,
denn warten, das lässt hoffen,
rückt das Ziel auch fern.

Wir warten, warten, warten,
geduldig wie 'ne Kuh,
denn Ludewig, der Vorstand,
der macht kein Auge zu
- bis alle Züge fahren,
die Weichen repariert
und sogar die Bahnhofsbeleuchtung
wieder funktioniert!

- Wir warten, warten, warten
tagaus und tagein,
denn es gibt doch nichts Schöneres,
als Fahrgast zu sein.

- Wir stehen in der Sonne,
und 14 Tage drauf,
da findet man uns wie Bolle
als Dörrgemüse auf!

- Wir stehen in der Kälte
und 14 Tage drauf
da findet man uns alle
als Gefriergemüse auf!

Und wie wir soeben aus gutunterrichteten Kreisen erfuhren, hat die Bahn einen neuen Werbeslogan:

Wenn Warten Freude macht: Deutsche Bahn!

Gerhard Moses Heß (Melodie: Bolle reiste jüngst zu Pfingsten)

Bericht vom Salon Hermione vom Organisator und Ideengeber Gerhard Moses Heß:

Der 5.Salon Hermione hat sich am 6. Mai mit der Dresdener Bahn beschäftigt. Nach einer musikalisch-literarischen Einstimmung, u.a. mit der Uraufführung einer "Moritat von der Dresdener Bahn", wurde im zweiten Teil  über die aktuellen skandalösen Entwicklungen diskutiert. Es wurde der "Deutsche Fahrgastverband" zitiert, der sich in einer Presseerklärung vom 4.Mai "fassungslos" zeigte " über die Zunahme von Zugausfällen und Verspätungen im S-Bahn- und Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht Signal- und Weichenstörungen… den Fahrgästen das Leben schwer machen. Die Politik scheint sich wegzuducken."

Zitiert wurde auch der Offene Brief des "Beirats von und für Menschen mit Behinderung" vom 12. April, in dem dieser gegen die Behelfsbrücke an der Säntisstraße "aufs Schärfste protestiert" und feststellt: "Die Verpflichtung langandauernde Baustellenmaßnahmen so einzurichten, dass sie keine zusätzlichen Barrieren errichten, sollte für die Deutsche Bahn eine Selbstverständlichkeit darstellen. Umso unverständlicher ist es, dass diese klar gegen die UN-Behindertenrechtskonvention und das Behindertengleichstellungsgesetz verstoßende Maßnahme durch die Genehmigungsbehörde mit mehr als „dünner“ Begründung abgesegnet wurde." Der Beirat wird diese Brücke nicht hinnehmen und bittet um breite Unterstützung.

Dass diese breite Unterstützung von Seiten der Politik und der Medien bisher unterblieben ist, wurde von den Teilnehmern des Salons mit Empörung aufgenommen. Ist doch zu befürchten, dass die Deutsche Bahn durch dieses Schweigen sich ermuntert fühlt, auch bei den weiteren Bauarbeiten für die Dresdener Bahn auf Kosten der Anwohner und Fahrgäste zu sparen und gesetzliche Vorschriften zu missachten!

Einig war man sich darin, dass es höchste Zeit ist, nicht nur zu lamentieren, sondern konkrete, bei gutem Willen realisierbare Maßnahmen zu fordern, die verhindern können, dass der Bau der Dresdener Bahn für die Menschen in Lichtenrade, Mahlow und Blankenfelde zu einer jahrelangen unerträglichen Belastung wird, dass Zugausfälle und -Verspätungen sowie ein chaotisch organisierter Schienenersatzverkehr das Leben zur Hölle machen!

Angeregt wurde, in einem Offenen Brief zusammen mit der BI Dresdener Bahn solche kurz- und mittelfristigen Maßnahmen von der Politik einzufordern


Auch die Berliner Woche berichtete erneut am 9. Mai 2018 vom Übergang an der Säntisstraße.

Die Bahn wird zitiert, dass sie die Verantwortung zurückweist. Das Land Berlin und der Bezirk wären mit der Planung einverstanden gewesen. Der Abgeordnete und CDU-Fraktionsvorsitzende hat ins Abgeordnetenhaus eine entsprechende Anfrage zur Klärung des Sachverhaltes eingebracht.  Geprüft wird zurzeit die Anbringung von Schienen an der Brücke, damit Fahrräder leichter geschoben werden können. Auch soll die Einrichtung von Ruf-Taxis geprüft werden. Rampen oder Aufzüger für zum Beipiel Rollstuhlfahrer und Kinderwagennutzer wird es nicht geben. Ansonsten wird auf Buslinien verwiesen, damit man die anderen Übergänge nutzen kann.

Weitere ausführliche Informationen von einer Versammlung der BI Lichtenrade -Dresdner Bahn:
Die Ahn http://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1116-der-dresdner-bahn-zug-durch-lichtenrade-rollthttp://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1116-der-dresdner-bahn-zug-durch-lichtenrade-rollt

Alle Fotos Thomas Moser


 

LUST AUF THEATER-SPIEL ...  Auch Lichtenrader sind willkommen...

Im Evangelischen Gemeindezentrum Grossziethen kann ab diesem Jahr Theater gespielt werden.

Der seit 2017 ortsansässige Theatermann Bernd Seestaedt (67J.) erhielt  die Zusage des örtlichen Kirchenrats, jeden Montag/Mittwoch dort zu proben und später auch im Gemeindesaal zu spielen. 

Jedermann, in allen Altersgruppen, durchaus auch im Berliner Umland beheimatet, ist eingeladen als Mitspieler oder in jedweder Form künstlerischen oder rein organisatorischen Mit-Tuns teilzunehmen. Es soll allerdings nicht klassisches Rollentheater gespielt werden.
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Aus einer Freundschaftsbande knüpfenden Gesprächsgruppe und einem je nach Stück zu bestimmenden gesellschaftlich verbindenden Anliegen heraus, sollen improvisierte (also nicht an streng vorgegebene Textgrundlagen gebundene ) Streitgespräche innerhalb der Gruppe - nach dem Motto "nur unter Freunden läßt sich redlich streiten"  -erarbeitet werden. Der Arbeitstitel der Gruppe könnte "Montagsdemo" lauten, allerdings spielen wir coram publico nicht die "Demo", sondern das relaxte Nachgespräch in Form einer nachbereitetenden Essenstafel. Ein Klavier sorgt für auflockernde Einlagen. Mit Publikumseinwürfen wird gerechnet, angemessen reagiert. In dieser  Theaterform  - der völlig aufgelösten Guckkastenbühne, im Hellen spielend, Auge in Auge, es auch anspielend, mit dem in Traversenform, also in der Breite sitzenden Publikum  - könnte Grenzen gelockert, das oft zitierte Fallen der 4. Wand möglich werden.
Hau 2015 Creuzeveau truppe
"Ohne Totenkopf, weniger Marx, mehr Frau" - "HAU Nov. 2015" 
Das Beispiel der Grossziehtener Bürgerinitiative BIS, die zum Zwecke der Wiederaufnahme einer Buslinie gegründet wurde und jetzt für das Bürgermeisteramt kandidiert, könnte Pate stehen, aber auch filmische Stoffe, z.B. "Der amerikanische Traum", den sich streikende Arbeiter einer US-Firma erhalten wollen, in dem sie um den durchschnittlichen Lohn kämpfen, der ihren gewohnten, durchschnittlichen Lebensstandard erhält u.v.m.

Da ein sogenanntes Casting erst bei gesichert grosser Teilnehmerzahl erfolgen sollte, sollten sich alle Interessenten erstmal unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 03379-4380000 (AB) beim Inaugurator melden.  Aber man merke sich schon mal freie Montage oder Mittwoche für ein 1. Treffen im Gemeindezentrum gegenüber der Dorfkirche, Alt Großziethen 29, vor.

Fotos privat


 

CDU-Anträge (am Ende ein SPD-Antrag)

Verkehrsberuhigung durch Mittelinsel in Höhe des Mauerwegs auf der Lichtenrader Chaussee am Ortseingang Lichtenrade/Groß-Ziethen

Dem Bezirksamt wird empfohlen, an der Lichtenrader Chaussee in Zusammenarbeit mit der benachbarten zuständigen Gebietskörperschaft Brandenburgs zu prüfen, ob kurz hinter der Stadtgrenze auf der Höhe des Mauerwegs die Straße aufgeweitet und mit einer für Ortseingänge üblichen Mittelinsel versehen werden kann. Als Vorbild können die bewährten Maßnahmen an der Groß-Ziethener-Chaussee vor dem Ortseingang nach Rudow und auf der Karl-Marx-Straße vor dem Ortseingang nach Buckow dienen.

Mit dieser Maßnahme der Verkehrsberuhigung wird ein sichereres Queren der Straße insbesondere für die Nutzerinnen und Nutzer des Berliner Mauerweges ermöglicht. Auch Kinder, die kurz hinter dem Ortseingang Lichtenrade die Straße auf ihrem Schulweg überqueren, profitieren von der mit dem Bau der Mittelinsel einhergehenden Verkehrsberuhigung. An den beiden anderen Straßen, die Groß-Ziethen mit Berlin verbinden, befinden sich bereits solche Mittelinseln, die sich bewährt haben.

Verkehrssicherheit verbessern: Maßnahmen zur Einhaltung der angemessenen Geschwindigkeit an den Ortseingängen ergreifen

Die Bezirksverordnetenversammlung empfiehlt dem Bezirksamt, sich gegenüber den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass an den aus dem Umland nach Berlin führenden Hauptverkehrsstraßen im Bezirk an den Ortseingängen jeweils Dialogdisplays oder stationäre Blitzer angebracht werden.

Nicht alle Verkehrsteilnehmer drosseln ihre Geschwindigkeit an der Stadtgrenze auf die dort geltenden 50 km/h. Insbesondere auf der B 101 ist es Lkws kaum möglich, auf der leicht abschüssigen Strecke mit höherer Geschwindigkeit rechtzeitig zu bremsen, wenn die LSA am Ortseingang auf ROT umspringt. Nutzerinnen und Nutzer des Mauerwegs überqueren die B 101 an dieser Stelle, aber auch Kinder auf ihrem Schulweg. Um die Verkehrsdisziplin und den Schutz der die Straße querenden Passanten zu erhöhen, wäre die Aufstellung von Dialogdisplays oder stationären Blitzern ein probates Mittel.

Medizinische Versorgung im Süden des Bezirks optimieren - Rettungsstellen der Krankenhäuser entlasten

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich mit den zuständigen Stellen im Senat und der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin dafür einzusetzen, im ehemaligen Jugendgästehaus und späteren Männerwohnheim am S-Bahnhof Buckower Chaussee ein medizinisches Versorgungszentrum oder Ärztehaus zu initiieren.

Die Konzentration der medizinischen Versorgung zu möglichst langen Öffnungszeiten (auch am Wochenende) würde im Bereich Lichtenrade/Marienfelde mit perspektivisch optimaler Verkehrsanbindung eine deutliche Verbesserung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung im Süden des Bezirks bedeuten. Die Synergieeffekte der einzelnen Disziplinen gebündelt unter einem Dach wären für die Versorgung und auch für die Wirtschaftlichkeit sinnvoll. Die Entlastung der Notaufnahmen in den Krankenhäusern ist eine notwendige Aufgabenstellung, gerade darum ist eine möglichst lange Öffnungszeit einer solchen Einrichtung auch das Ziel des Antrags. Die wachsende Stadt und die Zunahme der Bevölkerung gerade am südlichen Stadtrand unseres Bezirks erfordern in diesem Bereich das Aufgreifen der bereits seit längerem existierenden Überlegungen zur Etablierung einer solchen Einrichtung an dieser Stelle.

Fahrradparkhäuser auch in Tempelhof-Schöneberg

Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, ggf. gemeinsam mit den zuständigen Stellen zu prüfen, an welchen Bahnhöfen der S- und U-Bahn im Bezirk die Errichtung von Fahrradparkhäusern ausgeschrieben werden kann. 

Für den Bahnhof Buckower Chaussee ist darüber hinaus zu prüfen, ob die Errichtung eines kombinierten P+R-Parkhauses für Pkw und Fahrräder realisiert werden kann.

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf hat Ende 2017 die Errichtung eines Fahrradparkhauses am S-Bahnhof Zehlendorf ausgeschrieben. Moderne Fahrradparkhäuser können auf geringer Grundfläche errichtet werden und bieten sichere Stellplätze für Fahrräder an. Es gibt hierzu in mehreren Gemeinden unterschiedliche Modelle, die eine preisgünstige Nutzung ermöglichen. An Bahnhöfen wie dem S- und Fernbahnhof Südkreuz, aber auch am Bahnhof Buckower Chaussee, der zu einem Regionalhaltepunkt ausgebaut werden soll, gibt es durchaus einen Bedarf. Gleichzeitig sollte damit eine Ausweitung des bisher bestehenden Angebots einhergehen.

An der Buckower Chaussee soll der trotz seines verwahrlosten Zustands übernachgefragte P+R-Parkplatz ersatzlos entfallen. Für Fahrräder ist bislang auch kein Zuwachs an Stellplätzen angedacht. Für Pendler ist dieser Bahnhof jedoch ein wichtiger Halt, dessen Bedeutung noch weiter steigen wird, wenn dort später ein Regionalbahnhof entsteht. Es wäre töricht, hier kein P+R-Angebot mehr vorzuhalten, soll doch das Umsteigen vom Auto auf den ÖPNV zur Entlastung der Innenstadtbereiche attraktiver gemacht werden. Im Potsdamer Hauptbahnhof gibt es bspw. ein Parkhaus, das gemeinsam für das Abstellen von Fahrrädern und Autos genutzt wird.

Lücke im Verlauf des Mauerwegs schließen

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich gemeinsam mit den zuständigen Stellen für eine Querungsmöglichkeit über die Trasse der Dresdner Bahn an der südlichen Stadtgrenze im Verlauf des Berliner Mauerwegs einzusetzen.

Der Berliner Mauerweg verläuft über rund 160 Kilometer als Rad- und Wanderweg entlang des ehemaligen Grenzstreifens. Durch die S-Bahntrasse unterbrochen, wird dieser Weg in Lichtenrade über die Petkusser- und Horstwalder Str., die Wolziger Zeile und die Beethovenstrasse geführt.

Im Zuge des Ausbaus der Bahnstrecke sollte gerade jetzt der immer noch im Raum stehende Wunsch nach Lückenschluss an dieser Stelle des Berliner Mauerwegs erfüllt und eine Brücke oder Unterführung für Radfahrer und Fußgänger über die Bahntrasse errichtet werden.

SPD-Antrag

Marienfelder Allee: Direkte Bahnhofszugänge einplanen!

Die BVV empfiehlt dem Bezirksamt, sich bezüglich der anstehenden Erneuerung der Bahnunterführung Marienfelder Allee / Großbeerenstraße bei den zuständigen Stellen des Landes für die Schaffung von barrierefreien Zugängen beiderseits der Straße zum darüber befindlichen S-Bahnhof Marienfelde einzusetzen. Die Bushaltestellen sollen dann idealerweise in der Unterführung angeordnet werden. Ziel ist die deutliche Verbesserung der Umsteigesituation Bus – S-Bahn am S-Bahnhof Marienfelde.

Seitens der DB wird aktuell im Zusammenhang mit dem Ausbau der Dresdner Bahn die Erneuerung der Unterführung Marienfelder Allee / Großbeerenstraße geplant, jedoch fehlt bislang die Bestellung des Landes für die Optimierung der Umsteigesituation.


 

In einer Presseerklärung der CDU-Fraktion in der BVV Tempelhof-Schöneberg vom 8. Mai 2018 heißt es: "Tempelhof-Schöneberg muss endlich Einsatz für die Verlängerung der U-Bahnlinie 6 Richtung Süden zeigen":

Die CDU-Fraktion begrüßt die neuen Pläne des Senats, die notwendige Erweiterung des U-Bahnnetzes nun offenbar in Angriff zu nehmen. Dabei wird deutlich, dass in denjenigen Bezirken Streckenerweiterungen vorgesehen sind, die sich am engagiertesten dafür eingesetzt haben.

Die CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg hatte zuletzt mit Nachdruck gefordert, auch am südlichen Teil der U-Bahnlinie 6 eine Verlängerung vorzusehen. „Anscheinend hat das rot-grün geführte Bezirksamt an diesem Thema überhaupt kein Interesse,“ zeigt sich der Lichtenrader Bezirksverordnete Christian Zander enttäuscht und kritisiert weiter: „Das Desinteresse ist auch unverständlich, zumal mit einer Verlängerung bis nach Lichtenrade eine erhebliche Anzahl von Menschen an das U-Bahnnetz angeschlossen und zugleich Verkehre von der mit Pendlerverkehren belasteten Bundesstraße B 96 genommen werden könnten. Das Vorhaben wäre eine sinnvolle Investition in die Verkehrsinfrastruktur der Zukunft für unseren Bezirk und unsere Stadt.“

„Allmählich sollte das Bezirksamt seine Passivität bei diesem Thema fallen lassen und ebenso mutig und offensiv wie Neukölln und Reinickendorf für die Interessen seiner Bevölkerung eintreten“, fordert Zander.

Foto/"Collage" Thomas Moser
In der Lichtenrader Internetzeitung wurde über den CDU-Antrag bereits Anfang April 2018 berichtet. Da hieß es u.a.:

Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses und Lichtenrader Hagen Kliem und die CDU-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg hatte bereits im Dezember 2017 einen Antrag gestellt, dass die U-Bahnlinie 6 langfristig auch bis Lichtenrade verlängert wird. Hagen Kliem war sich darüber klar, dass dies in nächster Zeit auch nicht umsetzbar sein wird: „Aber solche Zukunftsthemen müssen ja irgendwann mal eingebracht werden.“ Kliem ist sich sicher, wenn zu den Zeiten des Baus der U 6 bis Alt-Mariendorf schon die John-Locke-Siedlung in voller Blüte und auch die Siedlung rund um die Lichtenrader Nahariyastraße dagewesen wäre, die Stadtvater damals schon über eine Verlängerung intensiver nachgedacht hätten.

In dem CDU-Antrag hieß es: „Das Bezirksamt wird ersucht, sich bei den zuständigen Stellen für eine Verlängerung der U6 über Alt-Mariendorf bis zur Stadtgrenze nach Lichtenrade im Verlauf der B96 einzusetzen.“

Mittlerweile wurde der Antrag in der BVV mehrheitlich nach Diskussion abgelehnt.

In diesem Zusammenhang habe ich auch einige persönliche Hinweise gegeben. Der Bericht ist hier in Gänze nachzulesen: http://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1087-mit-der-u-6-nach-lichtenrade-wird-es-nichts


 

Bei der Maikäfer Rallye werden Figuren von Maikäfern in den Schaufenstern ausgewählter Geschäfte rund um die Bahnhofstraße versteckt. Bei dem Suchspiel können Teilnehmende tolle Gutscheine und andere Preise gewinnen. Ein Flyer in Form eines Gebiets-Plans zur Übersicht über die Angebote im Aktiven Zentrum ist in den Geschäften erhältlich. Auf einem abtrennbaren Teil des Flyers können die Fundorte der Maikäfer eingetragen und an den Abgabestellen eingereicht oder per Mail an das Geschäftsstraßenmanagement gesendet werden. Die Karte mit den eingetragenen Geschäften rund um die Bahnhofstraße lässt sich nach der Aktion weiter verwenden.

Machen Sie mit bei derdiesjährigen Maikäfer Rallye vom 14. Mai bis 26. Mai 2018 und gewinnen Sie Gutscheine und andere tolle Geschenke!


Maikaefer rallye 2018
Entdecken Sie die Maikäfer in den Schaufenstern der Bahnhofstraße und ihren Nebenstraßen,
tragen Sie die Fundorte auf dem abtrennbaren Teil der Karte ein und geben Sie Ihre Lösung
bis zum 27. Mai 2018 an folgenden Orten ab:
bei Tempelritter Apotheke (Bahnhofstraße 60), bei Tee Lichtenrade (Bahnhofstraße 10)
und im Reisebüro Lichtenrade-Kupfernagel (Bahnhofstraße 39).
Oder Sie senden die Lösungen per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Die Gewinner_innen werden ausgelost und benachrichtigt.
Die Preise können anschließend in den jeweiligen Geschäften abgeholt werden.
Folgende Preise können Sie gewinnen:

2 x 1 Sonnenbrille im Wert von 30 € von Apollo-Optik
50 € Gutschein von Berlin Brillen
2 Sträuße Tulpen vom Blumen Eck
50 € Barauszahlung von Dannert Bestattungen
10 € Gutschein bei einem Einkaufswert ab 20 € von Das besondere Lädchen
50 € Gutschein von Flemming & Klingbeil
1 Seniorenhandy von Hörpartner
30 € Gutschein von Juwelier Heigl
1 Stunde Englischunterricht bei Languages in Lichtenrade
50 € Gutschein von Lederwaren Tiedtke
2 x 1 Büchergutschein à 25 Euro von der Lichtenrader Bücherstube
25 € Gutschein von der Linden Apotheke
2 x 25 € Gutschein von Modetreff Heidemann
1 Beauty-Verwöhntasche von der Parfümerie Gabriel
25 € Tankgutschein von passende-versicherungen
1 Teepaket im Wert von 40 € von Tee Lichtenrade
20 € Gutschein von der Tempelritter Apotheke 


 

Der Berliner Senat plant, den Benutzungszwang für Bio-Tonnen im gesamten Stadtgebiet durchzusetzen. Dies betrifft insbesondere die Außenbezirke mit vielen Ein- und Zweifamilienhäusern.

Der Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade e.V. lehnt eine Pflicht für Bio-Mülltonnen insbesondere für Ein- und Zweifamilienhäuser ab. „Den Eigentümern entstehen nur Kosten, Einsparungen beim Restmüll wie vielleicht bei einem Mehrfamilienhaus sind hier nicht möglich.“, so der Vorsitzende Frank Behrend.

Ferner gibt es erfreulicherweise immer noch zahlreiche Eigentümer, die einen Kompost haben und Grünabfälle kompostieren. Das ist viel ökologischer, als weitere Diesel-LKW durch Berlin zum Bio-gut-einsammeln fahren zu lassen und noch mehr Stickoxide zu produzieren. Bio-Tonnen sollen freiwillig bleiben.

Quelle: PM Grundeigentümerverein Lichtenrade 


 

Klassenfoto einschulung1958 Lichtenrade1
Das waren wir, die 1 A (oder war das schon in der 2. Klasse?) zusammen mit unserer Klassenlehrerin Frl. Leukroth. Also 1958/59 auf der Treppe der ehemaligen 11. Grundschule in der Roonstraße. Heute Käthe-Kollwitz-Schule, Mellener Straße.

Und zum 60. Jubiläum zur Einschulung haben wir uns im „Il Falko“ getroffen. Da ging es hoch her, Erinnerungen über ehemalige Rektoren (z.B. Kieser) LehrerInnen und Lehrer. Die Ausstattung der Klassen, die Schulhofsituation, die MitschülerInnen und die Situation „Toiletten auf dem Hof“ wurden ausgetauscht. Jede/r von uns brachte andere Puzzleteile ins Gespräch mit ein.

Und das sind wir heute: Aber aufgepasst, nicht jeder am Tisch sitzende war SchülerIn der Klasse 1 A!

Es war ein wunderbarer Abend. Leider konnten nicht alle dabei sein. Einige haben es aus der Ferne nicht geschafft, einige waren verhindert, einige haben wir nicht erreicht, weil wir die Adressen verloren bzw. nie hatten. Und dann gab es natürlich auch Menschen, die einfach keine Lust auf so „olle Kamellen“ haben.

Da es für uns Teilnehmende aber so schön war, haben wir beschlossen zwei Mal zu feiern.  Das von Peter Wulf Dietrich aus Lübeck mitgebrachte Banner muss doch genutzt werden. Wir planen ein Oktober Revival.  Der Termin steht noch nicht fest.

Wer sich also auf dem alten Foto erkennt und nicht dabei war, Lust hat auf albernes Erinnerungsgeplauder, der melde sich bei uns.

Anita Jäschke, Marlene Liebe (Ebert) und Regina Hinz (Hausdörfer) -Foto privat-

Kontakt: Regina Hausdörfer (ehemals Hinz) 030 744 82 45 – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

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