Tradition am Dorfteich!

Die Winzer sind wieder in Lichtenrade!

Liebe Besucherinnen und Besucher, herzlich willkommen zum 31. Wein- und Winzerfest am Dorfteich Lichtenrade! Wie schon in den vergangenen Jahren haben die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße in Kooperation mit Family & Friends und mit Unterstützung vieler Lichtenrader Initiativen, in bewährter Zusammenarbeit, dafür gesorgt, dass Sie einige entspannte, niveauvolle Stunden unter alten Bäumen bei gutem Wein und kulinarischen Köstlichkeiten verbringen können. Winzerinnen und Winzer präsentieren Ihnen Neues und Bewährtes - probieren Sie und wählen Sie einen guten Tropfen als Begleitung fürs Lichtenrader Fest! Bestellungen für zu Hause nehmen die Produzenten aus den verschiedenen Anbaugebieten selbstverständlich ebenso gern entgegen. Kunst und Kunsthandwerk runden das Fest mit ihrem vielfältigen Angebot auch in diesem Jahr wieder ab, es gilt auch hier: „Beherzige die Worte - kauf' im Orte“. Als Bezirksstadträtin für Kultur und Schirmherrin des diesjährigen Wein- und Winzerfestes engagiere ich mich besonders für die weitere Entwicklung der Kultur in unserem schönen, lebenswerten Lichtenrade. Es ist der gemeinsame Wunsch des Bezirksamtes neben dem Gemeinschaftshaus Lichtenrade zukünftig in der Alten Mälzerei an der Bahnhofstraße weitere kulturelle Standorte möglich zu machen: Eine moderne Bibliothek, Unterrichts- und Veranstaltungsräume für VHS und Musikschule sowie ein Experimentarium für Kinder und Jugendliche, in dem Erkenntnisse und Erfahrungen zu den Themen gesunde Ernährung und Lebensmittelerzeugung gewonnen und in einer Experimentierküche umgesetzt werden können. Eine große Chance für unsere Region! Kunst und Kultur haben seit jeher beim Wein- und Winzerfest ihren festen Platz, auch das abwechslungsreiche Bühnenprogramm wird etwas für jeden Geschmack bieten. Lassen Sie mich bereits jetzt allen Beteiligten und besonders den für die Organisation Verantwortlichen ein herzliches Dankeschön für ihr Engagement aussprechen! Möge der Weingott Bacchus uns auch 2018 gewogen sein!

Ihre Jutta Kaddatz

Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales    


Seit 31 Jahren erklingt der Ruf: „Die Winzer sind in Lichtenrade!“

Liebe Besucherinnen und Besucher,

 …wir heißen Sie alle herzlich willkommen zum 31. Wein- und Winzerfest am Dorfteich Lichtenrade. Die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße in Kooperation mit „Family & Friends“, unterstützt vom Trägerverein Lichtenrader Volkspark, der Stadtteilchronistin Marina Heimann und der Welz Logistik GmbH unter der Schirmherrschaft von Bezirksstadträtin Jutta Kaddatz freuen sich, diese Lichtenrader Tradition mit Ihnen gemeinsam zu feiern. Wir begrüßen die Winzer aus Nah und Fern und freuen uns ganz besonders über den Besuch von den Winzern, die uns und Lichtenrade von der ersten Stunde an die Treue gehalten haben. Viele Dank dafür! Stets war es uns Auftrag und Verpflichtung, dieses traditionelle Fest auf einem qualitativ hohen Niveau für alle Beteiligten und für Sie liebe Gäste zu organisieren. Der Dorfteich in Lichtenrade wird bei hoffentlich schönem Wetter wieder zum idealen Treffpunkt für Genießer und Romantiker. Und Sie alle sind herzlich eingeladen dabei zu sein. Die zahlreichen Weinerzeuger präsentieren Weine und Sekte ihrer Anbaugebiete. Jeder der wissen will, wie sich der Jahrgang entwickelt hat, kann individuell probieren und mit den Winzern fachsimpeln. Bekanntes und Neues gibt es zu entdecken. Aber ein Fest von und für Lichtenrade wird es sein. Nicht nur Weinliebhaber und Gourmets kommen hier auf ihre Kosten, die Veranstalter sorgen auch für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und die Angebote der Kunsthandwerker geben diesem Fest seine besondere Note. Lichtenrade kennt das Motto: „Beherzige drei Worte: Kaufe im Orte!“ Unsere Mitglieder und die uns unterstützenden Organisationen danken Ihnen und werden sich auch weiterhin für die sozialen und karitativen Einrichtungen unseres Ortsteils engagieren. Aus einer Idee der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße wurde Leidenschaft und schließlich eine Mission für das gesamte Veranstalter-Team: „Wir machen Dampf für Lichtenrade“! Wir alle wünschen unseren Gästen, Besuchern, Winzern und Kunsthandwerkern eine schöne und unbeschwerte Zeit in Lichtenrade. Möge der Weingott Bacchus uns gewogen sein!

Hagen Kliem Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße

Von der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße waren Hagen Kliem, Beatrix Bockenkamp (lks) und Angelika Heigl bei einer Kunstaktion vertreten, die den Lichtenrader Volkspark unterstützte... 

Fotos Thomas Moser


Was ist beim Wein- und Winzerfest los: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1207-7-bis-9-september-2018-weinfest-mit-soul-und-rock-n-roll

Ausführliche Infos zu den Kunstständen: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1217-wein-und-winzerfest-2018-in-lichtenrade-kunst-und-kunsthandwerkliches-in-huelle-und-fuelle 



 

In der Carl-Zeiss-Oberschule, Barnetstraße 12-14, steht am 31. August eine Premiere auf dem Stundenplan. In der Aula wird um 18 Uhr der in den Sommerferien hauptsächlich unter Mitwirkung von Schülern gedrehte Film „Tatort Lichtenrade – eine Hommage“ uraufgeführt. Der Eintritt ist frei.

Wie berichtet, dreht sich die Leitidee des etwa halbstündigen Tatort- Streifens mit dem Segen von Kulturstadträtin Jutta Kaddatz (CDU) um einen vermeintlichen Kunstraub. Angeblich wurde der Juwelierin Angelika Heigl ein den S-Bahnhof Lichtenrade abbildendes Gemälde von dem Spandauer Maler Horst-Dieter Keitel (HDK) geklaut. Der Bahnhof und die daneben stehende Mälzerei stehen unter Denkmalschutz und ringsum stehen demnächst bekanntlich umfangreiche, das Stadtbild voraussichtlich gravierend verändernde Bauarbeiten im Rahmen des Ausbaus der Dresdner Bahn an.

„Eine Welle der Begeisterung schlug uns entgegen, als wir an den verschiedenen Orten wie der Freiwilligen Feuerwehr, Bürgeramt, Stadtteilbibliothek sowie Kirchengemeinden wegen der Drehgenehmigung anfragten“, berichtete das Drehteam. „Weit über unsere Erwartungen hinaus öffnete man uns die Pforten und überließ uns z. B. die Stadtteilbibliothek zur freien Verfügung, die wir für unsere Zwecke ‘umbauen’ durften, um die richtige Wirkung für den Geschichtenerzähler zu erzielen, oder die Freiwillige Feuerwehr, die ihre Feuerwehrleute einbestellte, um eine wunderbare Kulisse für die Szene herzustellen.“ Julia kam dort ihren ‘Vater’ besuchen, um zu fragen, wie sie bei der Aufklärung des Kunst-Raubs vorgehen könne? Der verwies auf den Pfarrer der ev. Kirchengemeinde am Dorfteich, weil er Hinz, Kunz und Pappenheimer kennen würde. Pfarrer Wieloch von der Dorfkirche verwies dann an Thomas Moser, rasender Kiez- Reporter aus Lichtenrade, ins Bürgeramt. Beim Bürgeramt simulierte man Wartenummer, Aufruf und Verlängerung des Personalausweises in Zimmer 8, während die Hauptdarstellerin Julia im Gespräch mit Thomas Moser herausfand, dass es eine Ausstellung bei der Mälzerei gäbe, die sich mit der Historie Lichtenrades anhand von Fotos aus dem alten Lichtenrade befasste (bei der Salvatorkirche, weil die Mälzerei gerade im Umbau ist). Als Ausstellungsleiterin fungierte die Stadtteilchronistin Marina Heimann, brueckenpfad.de. Diese war kurz zuvor aus der S-Bahn (S-Bahnhof Lichtenrade) gestiegen und hatte eine seltsame Beobachtung gemacht...

Als Rahmenhandlung wird ein knappes Dutzend Lichtenrader Sehenswürdigkeiten mit ihren Geschichten gestreift. Zum Beispiel die Alte Mälzerei, der Volkspark oder der Dorfteich. Als lokale Gaststars sind unter anderem Kiezreporter Thomas Moser und RBB-Moderator Daniel Gäsche mit von der Partie. Das von der Schöneberger „Internetwerkstatt Netti“ realisierte Ferienfilmprojekt mit Hauptdarstellerin Julia Bombik (13) möglich gemacht haben im Verbund der Verein „Family & Friends“, der Trägerverein Lichtenrader Volkspark, die Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße und die Lichtenrader Chronistin Marina Heimann. Die Bezirksverordnetenversammlung, das Kinder- und Jugendparlament, AZ Lichtenrade sowie die Sparkasse haben das Projekt finanziert.
Quelle: Lichtenrader Magazin 09/2018

Weitere Aufführungen:
REC-Festival: 20. September, 10 Uhr, ufaFabrik
Salvatorkirche am Pfarrer-Lütkehaus- Platz: vorauss. 1. Oktober
Ev. Kirchengemeinde Termin steht noch nicht fest
LM Lichtenrade film092018


 


Foto: Thomas Moser
Die Abendschau berichtete erneut von der nicht behindertengerechten Fußgängerüberführung Säntistraße:

In der Säntisstraße in Marienfelde ist der Bahnübergang gesperrt. Für Passanten wurde eine Überquerung gebaut: Hier müssen sich nun auch Rollstuhl-, Fahrradfahrer und Eltern mit Kinderwagen hochquälen oder die Umfahrung für Autofahrer nutzen – sie ist 3 Kilometer lang.

Die Abendschau berichtete vor knapp fünf Monaten schon einmal über das Problem. Im Gespräch mit der stellvertretenden Landesbeauftragten für die Rechte Behinderter stellte ein Vertreter der Bahn Nachbesserungen in Aussicht. Auf die Lösung warten die Anwohner heute noch. Also hat die Abendschau noch einmal nachgehakt.

Die Bahn schreibt: Ein Aufzug wäre zu teuer. Und für rollstuhl- und kinderwagengerechte Rampen fehlt angeblich der Platz. "Nachgerüstet wird noch eine Rinne für das Schieben von Fahrrädern." Die Straßensperrung soll noch mindestens drei Jahre dauern. Solange will die Bahn in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen offenbar Umwege zumuten.

Ein Beitrag von Frank Drescher / Quelle rbb-Abendschau

Einige Zeit ist der Bericht vom 25. August 2018 noch online anzuschauen:

www.rbb-online.de/abendschau/archiv/20180825_1930/Bahn.html

Auch die Lichtenrader Internetzeitung berichtete öfters über die Mängel an der Säntisstraße z.B. https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1152-bahnuebergang-saentisstrasse-und-warum-die-arbeiten-nicht-losgehen

Der technisch versierte Anwohner Helmuth Schröter - Dipl.- Ing. (Konstruktiver Ingenieurbau) verfolgt mit Sorge und Ärger die "Entwicklung" an der Säntisstraße: 
"Das vorhandene Steigungsverhältnis beträgt 18 / 29 cm, womit - wie im Abendschaubeitrag zusehen war - ältere Personen Schwierigkeiten haben; 18/29 ist zwar im gesetzlichen Rahmen, weicht leider von den meisten Steigungsverhältnissen bei öffentlichen Treppenanlagen ab. Richtig und den Erfordernissen angepasst wäre hier 16,7 / 29 cm, zumal auch Grundschüler den Übergang nehmen müssen. Die Frage taucht auch auf, ob beim Lichtraum wirklich die Begrenzungslinie G2 (Höhe vorh. ca. 4,70 m), statt GA/ GB (ca. 4,35 Höhe), angesetzt werden musste? Für den Fernbahnbetrieb muss die Brücke sowieso abgebaut sein.
Ab Juni 2019 sollen die eigentlichen Bauarbeiten beginnen und nach zwei Jahren soll die Sraßenunterführung dem Verkehr frei gegeben werden. Bei den beengten Verhältnissen wird das kaum zu schaffen sein; es ist damit zu rechnen, dass längere Zeiten die Behelfsbrücke nicht zu nutzen sein wird.
Wie auch von der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung gefordert, muss unbedingt zeitnah ein geeignetes Verkehrssystem eingerichtet werden, welches ausgebaut werden muss, wenn die Brücke nicht genutzt werden kann. Jetzt nach der Sommerpause wird es für DB AG, Senat und BVG vornehmste Pflicht sein, für einen menschenwürdigen Ablauf zu sorgen, wie im Frühjahr 2018 vom DB- Management  versprochen wurde."


 

Etwas Wind und Regen machte den meisten Besucherinnen und Besuchern beim Umweltfest „Der Umwelt zuliebe“ nichts aus. Die Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade lud am 25. August 2018 zu einem abfallfreien Umweltfest unter dem Motto: „Markt der Möglichkeiten“ vor der Alten Mälzerei ein. Angeboten wurden regionale Produkte wie Honig und Nüsse, Kaffee und Kuchen. Eine Partnerschaft mit Bauernhöfen erweiterte das Angebot. Und es gab interessante Informationen über die Kunst der Wiederverwertung. Zur Untermalung des Festes wurde Musik, Tanz und Straßentheater angeboten.
umweltfest maelzerei lichtenrade 25082018 moser 14








Neben der Vertreterin der Umweltgruppe Ines Tschugg begrüßte Bezirksstadträtin Christiane Heiß (Bündnis 90/Die Grünen) die Gäste.

Sie lobte diesen ökologischen Ansatz und wünschte sich ausdrücklich vom Bezirk, dass dieser nicht nur bei Fair Trade, sondern auch in der Plastikvermeidung aktiv werden sollte. Ein buntes Programm wurde dargeboten. Neben Lutz Fußangel und Band gab es von Lia Andes ein Lied über Plastik, einen Sketch u.a. mit Reinhard Kraft und Kathrin Sieg, einen Impuls zur kleinbäuerlichen Landwirtschaft von Margrit Schmidt und Energy Dance zum Mitmachen von Claudia Keller.

Der Eigentümer der Alten Mälzerei Thomas Bestgen ließ sich den Besuch des Festes auch nicht nehmen und zeigte sich begeistert. Zu den zeitlichen Planungen zur Fertigstellung der Alten Mälzerei und vom ehemaligen Haus Buhr zeichnete er ein optimistisches Bild. Danach ist für circa im Frühsommer 2019 die Eröffnung geplant. Auch wenn es noch einige Hürden zu überwinden gilt, steht die Planung für Thomas Bestgen. Mit den Wohnbauten wird es jedoch noch länger dauern.

Zum Umweltfest gehörte ein Informationszelt. Dort waren Empfehlungen für umweltgerechtes Handeln, verbunden mit Hinweisen in welchen Geschäften des Ortsteils die hier empfohlenen Maßnahmen möglich sind, nachzulesen.



Im Infozelt wurde eine Einkaufsberatung angeboten. Die Mitglieder der Ökumenischen Umweltgruppe gingen aktiv auf die Besucher zu und erläuterten, wie und warum Kunststoff vermieden werden sollte. Zum Gesamtprojekt gehörte ferner der Versuch, mit den im Ortsteil vertretenen SB-Märkten (Edeka, Rewe, Lidl, Aldi, Netto und Lindner) ins Gespräch zu kommen. Die Erfahrung aus diesen Bemühungen wurden präsentiert.

In der Alten Mälzerei konnte man sich im Hinblick auf den geplanten Wohnungsbau informieren.


Schülerinnen und Schüler der Carl-Zeiss-Oberschule hatten Pläne zur Nutzung der Alten Mälzerei entwickelt und stellten sie den Gästen vor. Die Bürgerinitiative Dresdner Bahn-Lichtenrade informierte über die neuesten Entwicklungen. Der ökologische Ansatz des Straßenfestes hieß: „Kein Schnipsel bleibt liegen“ und „Plastik - nein danke!“

Ein sehr gut besuchtes Fest mit wichtigen Inhalten, dass von der Umweltgruppe sehr gut vorbereitet und sehr engagiert umgesetzt wurde!

Zu den Hintergründen

Nach einem Vorbereitungsworkshop am 5. Mai 2018 hat eine Gruppe von Frauen damit begonnen, beim Einkauf Kunststoff soweit als möglich zu vermeiden. Aus dem Erfahrungsaustausch ist eine Handreichung zur Kunststoffvermeidung entstanden. Diese sechzehn Empfehlungen wurden beim Umweltfest von Mitgliedern der Aktionsgruppe als persönliche Botschaft vorgetragen.

Thomas Moser


 

Hintergründe und eine aktuelle Reaktion der Abgeordneten Melanie Kühnemann-Grunow zu sicheren Verwahrung der Gefährder

Nun wird es mit den Planungen rund um die Unterbringung von Gefährder vor der Abschiebung konkret. Der Senat hat sich am 21. August 2018 erneut mit der Frage befasst. Zu den konkreten Schritten geben der Lichtenrader Internet-Redaktion ein Sprecher der Senatsinnenverwaltung und der Justizpressesprecher Sebastian Brux nähere Auskünfte. Die Lichtenrader SPD-Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus Melanie Kühnemann-Grunow (MdA) gab in diesem Zusammenhang ebenfalls eine Erklärung ab.

Zur Vorgeschichte

Bereits am 15. November 2017 berichtete die Lichtenrader Internetzeitung von den Planungen, das das bisher von der Jugendarrestanstalt (JAA) genutzte Gebäude am Kirchhainer Damm in Lichtenrade, welches davor als Untersuchungshaftanstalt für Jugendliche genutzt wurde, künftig als Abschiebegewahrsam für sogenannte Gefährder genutzt werden soll (Lichtenrader Internetzeitung https://goo.gl/3app8U ). Zu der Zeit gab es noch keine endgültige Entscheidung des Senats.


Ende Februar 2018 gab es dann bereits die notwenigen Beschlüsse, die diese Planungen bestätigten. Auf konkrete Nachfragen der Redaktion antworteten der Pressesprecher Martin Pallgen, Senatsverwaltung für Inneres und Sport und der Pressesprechers Sebastian Brux, Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung (nachzulesen in der Lichtenrader Internetzeitung https://goo.gl/zVzCFL ). Auf Initiative der Tempelhof-Schöneberger Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler fand am 19.3.2018 ein Bürgerdialog statt, bei dem viele Frage beantwortet wurden (Lichtenrader Internetzeitung: https://goo.gl/9HnEAG ).

Foto von Tim Brakemeier -dpa- Anstalt Lichtenrade - Kirchhainer Damm
Im März 2018 erklärte Innenpressesprecher Martin Pallgen konkret: „Vorab noch eine wichtige Bemerkung: Es wird am Kirchhainer Damm kein neues Abschiebegefängnis gebaut, das die Funktion des 2015 (vom damaligen CDU-Innensenator Henkel) geschlossenen Abschiebegewahrsams in Berlin-Grünau übernehmen soll. In der JAA sollen ausschließlich Gefährder untergebracht werden, um deren Abschiebung zu sichern und durchzuführen. Dies geschieht zur Sicherheit für uns alle in dieser Stadt.“ Diese Aussage wurde nun aktuell von der Innenverwaltung bestätigt.

Aktuelle Entwicklungen

Ein Sprecher der Innenverwaltung erklärt nun zur weiteren Zeitplanung: „Das Gebäude wird am 22. September 2018 an die Polizei übergeben. Die Belegung ist abhängig von den jeweiligen Abschiebungsvoraussetzungen für sogenannte Gefährder.“

Zu den Sicherheitsmaßnahmen erklärte der Sprecher der Innenverwaltung, dass aus Sicherheitsgründen dazu keine näheren Auskünfte gegeben werden können. Etwas konkreter hieß es dann: „Der Freiganghof wurde entsprechend der neuen Anforderungen besonders gesichert.“ Zur Kapazität der Einrichtung am Kirchhainer Damm heißt es: „Die Gesamtkapazität beträgt 8 bis 10 Plätze. Die Auslastung ist abhängig von der Sicherheitslage und deswegen derzeit nicht prognostizierbar. Wir gehen jedoch davon aus, dass nicht dauerhaft alle Plätze belegt sein werden.“

Die alte JAA wird auch wieder die neue JAA...
Zum Thema, wie es mit der JAA weitergeht, gibt der Pressesprecher der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, Sebastian Brux, Auskunft. Er bestätigt, dass am 22.9. das Gebäude übergeben wird. Weiter heißt es konkret: „Die Arrestvollstreckung wird für den Umzug in der Zeit vom 9. September 2018 bis zum Morgen des 24. Septembers 2018 unterbrochen.“ Weiter erklärt Brux zu den Planungen: „Die JAA wird perspektivisch in die Liegenschaft Lützowstraße 45, 12307 Berlin-Lichtenrade ziehen. Die Lützowstraße 45 ist wegen umfangreicher Herrichtungsmaßnahmen nach derzeitigem Stand erst im ersten/zweiten Quartal 2019 für die JAA bezugsfertig. Ein direkter Umzug der JAA in den zukünftigen Standort Lützowstraße ist daher bis zum September 2018 nicht realisierbar. Um wegen der besonderen Dringlichkeit im Hinblick auf die sichere Unterbringung sogenannter Gefährder die zügige Einrichtung eines Abschiebegewahrsams zu ermöglichen, wurde für die JAA eine Zwischenlösung an einem anderen Standort der Berliner Justiz gefunden. Die JAA wird vorübergehend in die Teilanstalt III (Haus G) der JVA Plötzensee ziehen.“

Melanie Kühnemann zur Sicherheitslage

Die Abgeordnete Melanie Kühnemann-Grunow bei der Eröffnung ihres Bürgerbüros in der John-Locke-Straße
Von der politischen Ebene erreichte der Redaktion eine Erklärung der SPD Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus Melanie Kühnemann-Grunow (MdA), in der auch auf die sichere Verwahrung der Gefährder eingegangen wird: "Leider ist Kriminalität Teil unserer Gesellschaft. Als Politik haben wir die Aufgabe sie einzudämmen und die Bevölkerung vor Straftätern zu schützen. Dazu gehört auch, dass wir ausländische Gefährder sicher verwahren, bis ihre Abschiebung rechtmäßig durchgeführt wird. Eine entsprechende Einrichtung hatten wir in Berlin bislang nicht, nun wird sie am Kirchhainer Damm in Lichtenrade in der ehemaligen Jugendarrestanstalt in Betrieb genommen. Weniger als 10 Personen werden dort regelmäßig untergebracht sein.

Ich bin froh und dankbar, wie besonnen der Ortsteil das Thema diskutiert hat. Wir haben die Einrichtung mit hohem Aufwand baulich noch sicherer gemacht. Speziell ausgebildete Kräfte der Polizei werden 24 Stunden am Tag für Hochsicherheit sorgen. Der Abschiebegewahrsam wird für die Gefährder kein langfristiger Aufenthaltsort, sondern eine letzte kurze Station vor der erzwungenen Ausreise. Er macht unser Zusammenleben dadurch sicherer."

Foto von Tim Brakemeier -dpa- Der Blick vom Bereich Kirchhainer Damm zur alten/ehemaligen/neuen JAA Lützowstraße
Die Lichtenrader Internetzeitung wird über aktuelle Entwicklungen auch künftig möglichst zeitnah berichten.

Thomas Moser (auch Fotos, soweit nicht extra gekennzeichnet)


 

Antrag der CDU-Fraktion / Hagen Kliem

Öffentliche Toiletten am Bahnhof Lichtenrade - auch während der Bauzeit muss man müssen können

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht, während der Bauzeit in der Bahnhofstraße die Bereitstellung einer öffentlichen Toilette in der Nähe des Pfarrer-Lütkehaus-Platzes sicherzustellen.

Begründung:

Mit den Bauarbeiten am Bahnhof Lichtenrade wird die öffentliche Toilette dem dort entstehenden Bauplatz für mehrere Jahre weichen müssen. Eine konkrete Aussage, an welchem Standort dort die Versorgung mit einer öffentlichen Toilette zukünftig geplant ist, liegt noch nicht vor. Eine mehrjährige Bauzeit an diesem stark frequentierten Ort in Lichtenrade ohne Bereitstellung einer öffentlichen Toilette ist nicht hinnehmbar. Das Bezirksamt und der Senat stehen hier in der Pflicht.


 

Antrag der CDU-Fraktion / Matthias Steuckardt/Daniel Dittmar

Vielleicht ja auch für Lichtenrader interessant, zumal es hier eine Barnetstraße gibt (Anmerkung der Redaktion)

Rote Telefonzelle, Geschenk des Londoner Bezirks Barnet restaurieren und zugänglich machen!

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt zu prüfen, mit welchem finanziellen Aufwand die rote Telefonzelle, die einst vor dem Rathaus Tempelhof stand, wieder hergerichtet werden kann.

In dem Zusammenhang ist ebenso zu prüfen, aus welchem Titel eine Restaurierung finanziert werden kann und an welcher Stelle dieses Geschenk des Londoner Bezirks Barnet im Rathaus Tempelhof wieder öffentlich zugänglich gemacht werden kann.

Begründung:

Nach einem Vierteljahr Suche teilte das Bezirksamt auf eine kleine Anfrage (0194/XX) mit:  "Nach längerer Suche konnte durch die aktive Mithilfe des Straßen- und Grünflächenamtes herausgefunden werden, dass die rote Telefonzelle aus Barnet derzeit in der alten Garage auf dem Posthof des Rathauses Tempelhof gelagert wird. Aus dem öffentlichen Straßenland vor dem Rathaus Tempelhof am Tempelhofer Damm musste sie bereits vor Jahren geborgen werden, um die Verkehrssicherungspflicht zu erfüllen. Sie befindet sich in einem "traurigen" Zustand. Neben der verwitterten und abgeblätterten Farbe fehlen auch die Fensterscheiben."

Das 70. Jubiläum des Endes der Berliner Luftbrücke im kommenden Jahr sollte willkommener Anlass sein, die freundschaftliche Verbundenheit Deutschlands und insbesondere Berlins zu Großbritannien in den Fokus zu rücken. Dies gilt umso mehr, da ein "harter Brexit" immer wahrscheinlicher wird. Hierzu kann der Bezirk Tempelhof-Schöneberg beitragen, indem er die typische, rote Telefonzelle  als Zeichen der  Partnerschaft mit Barnet wieder öffentlich zugänglich macht. Die Städtepartnerschaft zwischen Tempelhof und Barnet besteht seit 1955 und ist Ausdruck der Verbindung beider Bezirke durch die Luftbrücke. Damals tankten die "Rosinenbomber" bei der Zwischenlandung auf dem Flughafen Hendon, bevor sie nach Tempelhof weiterflogen.


Antrag der SPD-Fraktion / Kevin Kühnert/Axel Seltz

Anschaffung von öffentlichen Luftpumpstationen 

Die BVV ersucht das Bezirksamt die Anschaffung und Einrichtung von mindestens sechs öffentlichen Luftpumpstationen für Tempelhof-Schöneberg zu prüfen, wobei jeder bezirkliche Ortsteil mit mindestens einer Station bedacht werden soll. Der BVV ist bis Dezember 2018 über das Ergebnis der Prüfung zu berichten. Der Zwischenbericht soll im Falle einer grundsätzlich positiven Bewertung auch Vorschläge für geeignete Standorte enthalten. 

Begründung:

 Zur Stärkung des nichtmotorisierten Individualverkehrs ist es unabdingbar, dass eine serviceorientierte öffentliche Infrastruktur zur Verfügung steht, die in noch mehr Fällen die Nutzung eines Fahrrades als unkomplizierte Alternative offenbar werden lässt. Öffentliche Luftpumpstationen, betrieben mit einem Tretmechanismus, gibt es heute bereits in Hamburg, München, Münster und anderen größeren Städten. Ihre Anschaffung wurde beispielsweise in Hamburg-Eimsbüttel mit Kosten von 2 000 Euro pro Stück beziffert.


 

Ja, Emma hat das Triple beim Berliner Mopsrennen geschafft. Herzlichen Glückwunsch! Mit 5,86 sec. zwar etwas langsamer als in den beiden Vorjahren (2016 mit 5,450 sec und 2017 5,662 sec auf 50 Meter), aber immer noch war Emma der Rennmops Nummer 1 unter den Möpsen. 

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Circa 82 Möpsen waren zum Rennen gemeldet.

Auf Platz 2 schaffte es Frieda (Startnr. 20) mit 6,3 sec und auf Platz 3 Marie (Startnr. 34) mit 7,2 sec.

Als langsamster Mops wurde Luna geehrt, der das Mopsrennen eher als Erfahrung und Spaziergang mit Leckerli verbuchte.
mopsrennen lichtenrade moser 2018 34
Auch der weitest angereiste Mops wurde geehrt. 600 Kilometer hat er mit Herrchen überwunden.

Aber die Hauptsache war, wie Moderator und Mitveranstalter Thomas Zupan immer wieder betonte, dass die Tiere und Menschen Freude daran hatten. Beim Rennen war Leckerli-Doping, Mitrennen, Rufen, Locken und Anfeuern ausdrücklich für Frauchen und Herrchen erlaubt. Die Hundeeigentümer waren auch ganz entspannt, wenn ihre Möpse das Rennen eher als Wochenendspaziergang durch Lichtenrade nutzten. Über 200 Möpse kamen nach Lichtenrade. Davon waren die meisten dann doch mopsfidel und erfrischten sich zwischendurch immer wieder in kleinen Planschbecken.


Mopsliebhaber kamen am 18. August´2018 in Lichtenrade auf dem Vereinsgelände „Jugend und Hund e.V. Berlin“ wieder voll auf ihre Kosten. Von 13 bis 18 Uhr luden die Berliner Möpse zum Tempelhofer Eulenwinkel zum mittlerweile 9. internationale Mopstreffen unter neuer organisatorischer Leitung ein. Das große Mopstreffen ist im Grunde ein geselliges Beisammensein mit Mopsbesitzern aus der ganzen Welt, dessen Höhepunkt das Mopsrennen mit elektronischer Zeitnahme, Zielfoto und Laufvideo der sportlichen Vierbeiner ist.
Die Einnahmen aus dem Eintritt spenden die Berliner Möpse zum Tempelhofer Eulenwinkel dem Verein „mopsliebe(nde) e.V.“ Die Einnahmen aus dem Kuchenverkauf gehen an den Verein „S.O.S. Hunde-Hilfe e.V.“.
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Und natürlich gab es auch wieder das Gruppenfoto der Jungmöpse vom Tempelhofer Eulenwinkel.

Viele Fernsehsender und Journalisten besuchten das Mopstreffen.




Der bekannte Moderator Achim Winter von der Boulevard-Sendung ZDF-Sendung „Leute Heute“ nahm an einem Ehrenrennen teil und schlug sich tapfer. Ein Leckerli hat er sich sicherlich danach gegönnt.



Am Start heiß oder halt nicht so heiß und eher gemütlich:




Emma lässt alle anderen Möpse hinter sich... Der Sieg ist nah!




Es geht hier nicht um Leben oder Tod, aber um Leckerli oder Leckerli...


Und Mensch rennt mit...







Wat willst Du denn, Du Fotofutzi?

Thomas Moser (auch alle Fotos)

http://www.berlinmops.de


 

Nicht immer ist Politik so entspannt und nicht immer sind Politiker so entspannt. Am 17. August 2018 hatte die SPD Tempelhof-Schöneberg zum jährlichen Sommerfest in die Spukvilla der AWO in Tempelhof geladen. Vertreter der verschiedensten Vereine, Träger, Initiativen und von der Bezirkspresse hatten die Gelegenheit mit Landes- und Bezirkspolitikern ins Gespräch zu kommen. Abgeordnete des Berliner Abgeordnetenhauses und Bezirksverordnete waren vertreten. Gesichtet wurde auch die Staatsekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik Sabine Smentek.
spd sommerfest tempelhof schoeneberg 2018 6

Der Abend wurde von der Journalistin Marion Pinkpank moderiert, die bis vor einiger Zeit im Bürgerbüro von Melanie Kühnemann-Grunow (MdA) als engagierte Büroleiterin gearbeitet hat. Nun versucht sie die Landespolitik in ein gutes Licht zu rücken. Marion Pinkpank freute sich besonders über die Lichtenrader Vernetzungspartner beispielsweise vom Volkspark Lichtenrade.


Der Kreisvorsitzende Lars Rauchfuß und die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler begrüßten die Gäste, ohne dabei lange politische Statements abzugeben. An diesem Abend stand der lockere Austausch zum Ausklang der Sommerferien im Vordergrund. Der urlaubsgebräunte Stadtrat Oliver Schworck und sein Vorbereitungsteam sorgten für ein gut vorbereitetes Fest. Auch der Bezirksverordnetenvorsteher Stefan Böltes besuchte das Fest. Der Abend wurde perfekt musikalisch umrahmt und für das leibliche Wohl war gut gesorgt.

Die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler mit der Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses Marijke Hoeppner.

Am späten Abend wurde noch der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, gesichtet. Sichtbar entspannt genoss er die heimatliche Tempelhofer Atmosphäre.

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Foto v.lks.n.re.: In entspannter Runde Wolfgang Spranger (Volkspark Lichtenrade), Marlies Königsberg (Tempelhofer Journal). Dieter Genz und Manfred Könings vom Volkspark Lichtenrade und Kiezreporter Thomas Moser


 

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