Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses und Lichtenrader Hagen Kliem und die CDU-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg hatte bereits im Dezember 2017 einen Antrag gestellt, dass die U-Bahnlinie 6 langfristig auch bis Lichtenrade verlängert wird. Hagen Kliem war sich darüber klar, dass dies in nächster Zeit auch nicht umsetzbar sein wird: „Aber solche Zukunftsthemen müssen ja irgendwann mal eingebracht werden.“ Kliem ist sich sicher, wenn zu den Zeiten des Baus der U 6 bis Alt-Mariendorf schon die John-Locke-Siedlung in voller Blüte und auch die Siedlung rund um die Lichtenrader Nahariyastraße dagewesen wäre, die Stadtvater damals schon über eine Verlängerung intensiver nachgedacht hätten.

In dem CDU-Antrag hieß es: „Das Bezirksamt wird ersucht, sich bei den zuständigen Stellen für eine Verlängerung der U6 über Alt-Mariendorf bis zur Stadtgrenze nach Lichtenrade im Verlauf der B96 einzusetzen.“

Mittlerweile wurde der Antrag in der BVV mehrheitlich nach Diskussion abgelehnt.
UBahn Lichtenrade
Foto/"Collage" Thomas Moser
In der Begründung des BVV-Antrages hieß es: „Die Verbindung des öffentlichen Nahverkehrs der ständig wachsenden Außenbezirke mit dem innerstädtischen Bereich ist weiter zu entwickeln. Die Verknüpfung Berlins mit dem Umland ist im Landesentwicklungsplan Hauptstadtregion eine Hauptaufgabe auch unseres Bezirks. Die Strecke ist in weiten Teilen durch den vorhandenen Mittelstreifen vorgegeben. Damit lassen sich Bauzeit und -kosten reduzieren. Entstehende Einkaufszentren und Wohnquartiere, das neue Bad am Ankogelweg und die mit über 21 Millionen Euro geförderte Entwicklung der Bahnhofstraße in Lichtenrade sind nur die augenscheinlichsten Gründe für die Notwendigkeit, hier eine Vision auch für die Neuorganisation des öffentlichen Personennahverkehrs zu entwickeln. Die B96 ist schon ab der südlichen Stadtgrenze vom PKW-Verkehr zu entlasten. Eine P&R-Möglichkeit an der Stadtgrenze und direkte Verbindungen für den zunehmenden Pendlerverkehr in den Innenstadtbereich würde Teil einer solchen Entlastung sein. Für den Erhalt der Lebensqualität und die Attraktivität der an der B96 in Mariendorf und Lichtenrade vorhandenen und entstehenden Wohnquartiere wäre die Verlängerung der U6 eine zeitgemäße Alternative zum bestehenden Busverkehr.“

Die Lichtenrader hätten es schon damals gerne gehabt

In Wikipedia kann man interessante Hintergrundinformationen zur Historie bei den U-Bahnplanungen der U 6 nachlesen (siehe hinten). Mit dem Bau der U-Bahn nach Alt-Mariendorf und mit der Eröffnung der letzten Teilstrecke am 28. Februar 1966 war die Linie komplett. Schon zu dieser Zeit wurde in der Lichtenrader Bevölkerung intensiv und laut über eine Verlängerung nachgedacht. Zu dieser Zeit kursierten auch Aufkleber, die damals ein recht modernes Öffentlichkeitsmedium waren.

Thomas Moser

Persönliche und kommentierende Hinweise, Einschätzungen und Visionen von Thomas Moser

Ja, hier wurde mal wieder ein alter Traum von alten (vielleicht auch jüngeren) Lichtenradern aufgegriffen. Echt nicht schlecht, aber ein Traum. Aber wie ich denke, ist dies in absehbarer Zeit der nächsten Jahrzehnten (vermutlich der nächsten 100 Jahre) völlig unrealistisch. Da hat Berlin andere Prioritäten… und das scheint auch gut so zu sein 😉

Ich fand ja auch immer die Idee charmant, wenn von Alt-Mariendorf bzw. von der Trabrennbahn Mariendorf (bis dahin gibt es schon die U-Bahn-Gleise für die Kehranlage) eine Straßenbahn im Mittelstreifen neu aufgelegt wird. Billiger und schneller zu bauen. Und der Mittelstreifen ist ja jetzt nur eine Hundemeile.

Die Straßenbahnlinie 99 fuhr bis zum 1. Oktober 1961 auf dem Mittelstreifen Mariendorfer- /Lichtenrader Damm über die Bahnhofstraße bis zum Bahnhof Lichtenrade an der katholischen Salvator-Kirche. Die Straßenbahn durch die Bahnhofstraße würde beim heutigen Verkehrsaufkommen sicher zu Problemen führen. So könnten in der Bahnhofstraße neue autonom fahrende Busse eingesetzt werden, um die Verbindung von der Lichtenrader Spinne (Lichtenrader Damm/Alt-Lichtenrade/Kirchhainer Damm) bis zum S-Bahnhof Lichtenrade gewährleisten.

Wie gesagt, ein Traum. Wie man es auch dreht und wendet.

Ausführungen aus Wikipedia

Ähnlich der Verlängerung nach Tegel war es schon seit dem Bau der Linie C geplant, diese Linie bis nach Alt-Mariendorf zu verlängern. Auch die Nationalsozialisten planten, diese Linie bis zur Trabrennbahn Mariendorf zu bauen. Als die lang ersehnte Verlängerung erbaut wurde, diskutierte man oft über die Kosten: Es wurde z. B. vorgeschlagen, die Strecke neben dem Tempelhofer beziehungsweise Mariendorfer Damm als Einschnittbahn zu bauen. Die BVG wehrte sich dagegen mit der Begründung, dass man ja das Rathaus Tempelhof und die wichtige Einkaufstraße anbinden wolle und dies nur mit einer unterirdischen Strecke möglich wäre.

Der erste Rammschlag für die 3,5 Kilometer lange Strecke fand am 6. März 1961 statt. Eröffnet wurde sie bis zum Bahnhof Alt-Mariendorf am 28. Februar 1966. Die Strecke folgt vom S- und U-Bahnhof Berlin-Tempelhof geradlinig Richtung Süden dem Tempelhofer Damm und trifft dann auf den Teltowkanal. Ähnlich wie beim Bau der heutigen Linie U7 in Richtung Rudow war auch hier dieses Gewässer das größte Problem auf der Strecke. Um es zu überwinden, wurde eine für Berlin seltene Konstruktion gewählt: Die U-Bahn führt innerhalb der Stubenrauchbrücke über den Teltowkanal. Diese Brücke besteht aus zwei verschiedenen, nebeneinander liegenden Bauwerken für die hinüberführende Straße. Ein Teil der östlichen Brückenhälfte wurde so konstruiert, dass darin der U-Bahnhof Ullsteinstraße untergebracht werden konnte. Da aber für die Schiffe die Durchfahrtshöhe von 4,6 Meter eingehalten werden musste, erbaute man für die Straße Rampen. Die Straßenebene liegt durch diese Konstruktion 1,2 Meter über dem ursprünglichen Niveau. Aktuell verhindert die Durchfahrtshöhe der Brücke den weiteren Ausbau des Teltowkanals.

Südlich des Teltowkanals folgt die U-Bahn dem Mariendorfer Damm bis zum Endbahnhof Alt-Mariendorf, der an den Kreuzungen Alt-Mariendorf bzw. Reißeck- Friedenstraße errichtet wurde. Von diesem Ausgangspunkt führen mehrere Buslinien in die lockerer besiedelte Umgebung. Mit diesem Ausbau war die heutige Linie U6 vollendet. Weitere Ausbauten sind nicht geplant. Die immer wieder diskutierte Verlängerung der U6 bis nach Lichtenrade oder sogar Mahlow ist im Dezember 2017 durch zwei Anträge in der BVV Tempelhof-Schöneberg wieder an die Öffentlichkeit gelangt.


 

Buckower Chaussee (Marienfelde): Längere Schrankenschließzeit ab Montag

Der Bahnübergang Säntisstraße hat jetzt für Jahre geschlossen. Die Lichtenrader Internetzeitung informierte. Ein Ausweich geht für PKWs und Busse über den Bahnübergang Buckower Chaussee, aber....

Großräumige Umfahrung ist vielleicht doch zu bevorzugen...

Eine Information der Deutschen Bahn:

Längere Schrankenschließzeit in der Buckower Chaussee · Neues ESTW steuert ab 2. April Bahnübergang · Brücke geplant
Ab 2. April werden die Schranken am Bahnübergang Buckower Chaussee etwa eine Minute länger als bisher geschlossen sein.
buckower chaussee bauarbeiten032018
Foto Thomas Moser: Die Bahn rollt dann wieder, aber es wird längere Staus am BÜ Buckower Chaussee für Busse und PKW geben
Im Rahmen der Grunderneuerung der S-Bahn im Süden Berlins geht das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) Marienfelde in Betrieb. Die alte Bahnübergangstechnik musste nach den geltenden technischen Regeln umgebaut werden. Durch die automatisierte Bedienung und Überwachung des Bahnübergangs wird die Sicherheit erhöht. Eine Folge sind aber auch längere Schrankenschließzeiten.

Nach weiterer Anpassung der Sicherungstechnik sollen im Zusammenhang mit den Umbaumaßnahmen an der Dresdner Bahn, die Schrankenschließzeiten im Dezember wieder verkürzt werden. Für 2021/2022 ist hier eine Brücke geplant. Der Bahnübergang wird dann endgültig geschlossen. Nach Inbetriebnahme der Dresdner Bahn wird es an dieser Strecke keine Bahnübergänge mehr geben.


 

Alternative Fortbewegung oder „modern gemeinter Quatsch“

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Bundestagsabgeordneter Dr. Jan-Marco Luczak, Mälzerei-Besitzer Thomas Bestgen und Weinfestbetreiber Claudia Scholz und Stefan Piltz diskutieren mit.

Da werden sich die Geister in Lichtenrade scheiden und die Kommentare in Facebook & Co sind vorprogrammiert! In der Lichtenrader Bahnhofstraße werden in absehbarer Zeit Rikschas einen Teil des Bus- und PKW-Verkehrs übernehmen. Der Start soll bereits am 2. Juli sein. Freie Rikschas können einfach auf der Straße angehalten werden. Die Nutzung wird kostenfrei sein.

Diese vielleicht abwegig klingende Idee kommt aber nicht von ungefähr. Ende Februar 2018 erklärte bereits Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD), dass der Einsatz von Lastenfahrräder in einem Pilotprojekt mit der DB Schenker AG für die Bahnhofstraße im Rahmen des Aktiven Zentrums geprüft wird. Bei den Rikschas will man nun mit einer Testphase schneller sein.

Zum Start werden 10 Rikschas von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und am Samstag bis 13 Uhr eingesetzt. Es geht vom Pfarrer-Lütkehaus-Platz vor der Salvatorkirche bis zum Lichtenrader Damm / Ecke Alt-Lichtenrade, dort wo noch der Mühlstein der ehemalige Mühle zu finden ist.

Einen sogenannten Pre- bzw. Vortest wird es am ersten April, also direkt am Ostersonntag geben, damit die ersten Erfahrungen schon bei wenig Verkehr gemacht werden können. Dies war eine sehr kurzfristige Entscheidung. Die Sperrung der Bahnhofstraße wegen einer "Versackung" der Fahrbahn wurde wegen dieses Erprobung schnell wieder aufgehoben und der Schaden wurde repariert.

Etwas muss zum Start dieses alternativen Fortbewegungsmittels noch improvisiert sein, da noch ein eigener Fahrradstreifen auf der Bahnhofstraße fehlt und die Fahrbahn Mängel aufweist. Ein kleinen Teil in der Prinzessinnenstraße direkt am S-Bahnhof Lichtenrade wurde bereits für Versuchszwecke für Fahrräder und Rikschas abgesperrt (siehe Bericht). Dies könnte auch für Versuche mit schmalen sogenannten autonomen Kleinbussen genutzt werden. Mit dem Rikschas soll mal ausnahmsweise nicht jahrelang geplant und diskutiert werden, sondern schnell Innovationen eine Chance erhalten. Aus der BVV hört man, dass so ein Stück der Politikverdrossenheit entgegengewirkt werden soll.
Angelika Schoettler Rikscha Aug2016 WahltourSPD
Die Bezirksbürgermeisterin hat schon mal die Bequemlichkeit in einer Rikscha im Tempelhofer Hafen geprüft und für gut befunden. Sie findet die Idee für Lichtenrade überzeugend: „Warum mal nicht ganz unkompliziert neue Wege gehen? Die Lichtenraderinnen und Lichtenrader sind doch bekannt für ihre Aufgeschlossenheit.“
ThomasBestgen Alte Maelzerei 09032018
Der Eigentümer der Alten Mälzerei und des angrenzenden Areals einschließlich vom ehemaligen Haus Buhr, Thomas Bestgen, ist entzückt: „Tolle Idee: von der Mälzerei via Bahnhofstraße zum Dorfteich. Das kann ich mir gut vorstellen! Vor der Alten Mälzerei werde ich dafür gerne Rikscha-Parkplätze zur Verfügung stellen.“
erntedank volkspark lichtenrade moser 6
Auch die Betreiber vom Lichtenrader Weinfest und von „Kunst trifft Wein“, Claudia Scholz und Stefan Piltz sind begeistert: „Das können wir uns besonders bei den Festen gut vorstellen. So könnte man gut eine Verlängerung von der Bahnhofstraße zum Dorfteich planen und damit besonders gehbehinderten Menschen entgegen kommen.“

Bei einer kleinen Umfrage auf der Bahnhofstraße hingegen war auch Skepsis zu spüren. Der Lichtenrader Richard Z. (87) ist richtig sauer: „Nur immer die Radfahrer! Und wir Autofahrer werden irgendwann ganz ausgesperrt.“
luczak2014
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (hier Archivfoto) kann den Unmut gut nachvollziehen: „Ein absoluter nur modern gemeinter Quatsch! Das stört doch nur den Bus- und Autoverkehr! Die Lichtenrader haben andere Sorgen.“
Moghul rikschas 1
Nach Redaktionsschluss der Druckausgabe vom Lichtenrader Magazin meldeten sich noch die Inhaber von Moghul-Rikschas, Andreas Neumann und Simone Rosenau aus Neukölln: „Wir unterstützen sehr gerne den Test mit unseren vielfältigen Rikschas. Die Lichtenrader kommen sicher auf den Geschmack.“ Auf der Website heißt es: „Unsere Räder kommen aus Holland und China, den Ländern, wo seit ewigen Zeiten Menschen und Lasten mit Fahrrädern transportiert werden. Wir bauen sie hier in Berlin zusammen und endfertigen sie unter deutschen Qualitätsstandards. Unsere Rikschas haben sich im professionellen Betrieb bei Stadtrundfahrten tausendfach bewährt. Bauweise und Technik sind robust, genial einfach und wartungsarm. Ein Stück östliche Tradition, unterwegs auf westlichen Straßen und Wegen, um seinen Siegeszug auch hier anzutreten. Fahrspaß inbegriffen und Klimaschutz garantiert!“

Die Redaktion der Lichtenrader Internetzeitung wird über die Testphase berichten.

Thomas Moser

Vordere Fotos: Thomas Moser

Fotos der Rikschas und vom Geschäft: Moghul Rikschas
Rikschas Lichtenrade Lichtenrader Magazin04 2018
Oben: Kurz-Bericht Lichtenrader Magazin 04/2018

Ein kleiner Vorgeschmack:

Moghul-Rikschas

Inhaber: Andreas Neumann und Simone Rosenau

In der Neuköllner Elbestraße 1 /Ecke Sonnenallee, 12045 Berlin

www.moghul-rikschas.de

Eine kleine Auswahl der Rikschas:
Moghul rikschas 2

... und Lastenräder sind auch schon im Einsatz...


 

René Minow: „Ich bin der älteste Tabak-Sack in Berlin“

Ich bin der älteste Tabaksack Berlins“ sagt der Lichtenraderhumorvoll und meint damit nicht sein persönliches Alter sondern das des Familienunternehmens „Minows Tabak-Depot“. 120 Jahre alt wird es in diesen Tagen und das ist wahrlich eine stolze Zahl für jedes Unternehmen, ganz besonders aber für einen Betrieb, der Tabakwaren verkauft, einem Wirtschaftszweig, dem seit Jahren der Wind eher ins Gesicht weht.
minow tabak Lichtenrade Moser 120 1
1898 begann die Geschichte des Unternehmens als „Zigarren Wächter“ unweit des Anhalter Bahnhofs gegründet von Großvater Willy Wächter. Zwischenzeitlich gab es sogar drei Dependancen in der Stadt in einer Zeit, als das Rauchen der Zigarre durchaus noch zum Alltag gehörte. Auch René Minow erinnert sich noch, wie er allein in jungen Jahren für das Weihnachtsgeschäft seinerzeit am Bahnhof mehrere Paletten Zigarren umladen musste. Die Geschichte in Lichtenrade begann im Jahre 1932 in der Bahnhofstraße, allerdings gegenüber des heutigen Geschäftes an der Post. Als diese dann 1962 die Räume selbst nutzen wollte, zog man in die Bahnhofstraße 10 und 1988 dann in die heutigen Räume Bahnhofstraße 56.

René Minow und Sohn Jascha: Zigarren sind ihr Leben.

Großvater Willy starb 1951, seine Frau Johanna führte den Betrieb weiter, der damals übrigens Filialen in Mahlow und Marienfelde hatte. René Minow stieg 1971 nachdem er bei Otto Boenicke ausgelernt hat, ein und übernahm das Geschäft dann 1974.

Obwohl sich die Namensgebung am 01.08.1988 in Minows Tabak Depot geändert hat, blieb das damals gegründete Unternehmen weiterhin in familiärer Hand und wird so bleiben, denn mit Sohn Jascha wächst schon die nächste Generation heran und ist bereits im Geschäft fest verankert. René Minow ließ sich in all diesen Jahren auch von gesetzlichen Einschränkungen nicht bremsen in seinem Elan und investierte, wo andere aufgaben. 2011 baute er im Keller des kleinen Geschäfts eine Raucher-Lounge, ein kleiner Raum mit zwölf gemütlichen Plätzen. „Wir wollten einen Rückzugs-Raum bieten, in dem der Raucher in Ruhe allein oder mit Freunden seine Zigarre genießen kann“, sagt Minow. Der Raum steht allen Kunden offen und bietet so die Gelegenheit, mal eine neue Zigarre aus dem großen begehbaren Humidor des Geschäftes zu testen. Auch von der alltäglichen Hektik kann man sich hier zurückziehen. Im Gegensatz zum hektischeren Zigarettenraucher „liebt der Zigarrenraucher Momente der Ruhe“, sagt ein Kunde, und schwört: „Als Zigarrenraucher ist man gelassener“. Neben den Tabakwaren und den Utensilien hat sich in den letzten Jahren noch ein anderes Angebot stark vergrößert. Wir bieten alles, was man genießen kann“, sagt René Minow und das ist in seinen Augen nicht nur eine gute Zigarre, sondern auch dazu passende Getränke, einen rauchigen Whisky etwa oder einen guten Rum. Natürlich gern mit der Zigarre in der gut belüfteten Lounge zu genießen.  Maus

Heute bei Minow Jazz mit Lutz Fußangel und Verstärkung (links Jascha Minow). Mit Dampf geht es besser!

René Minow mit Kundschaft


Fotos Thomas Moser

Mit freundlicher Genehmigung vom Lichtenrader Magazin 04/2018:
Monow 120Jahre LichtenraderMagazin04 2018


 

Bahnübergang Säntisstraße: "Nichts geht mehr“ oder „rien ne va plus"...

29.3.2018 Der Bahnübergang Säntisstraße hat heute tatsächlich für eine lange Zeit geschlossen. Heute am Morgen konnte der Berufsverkehr noch passieren. Am Nachmittag ging es nur noch für die Fußgänger -jedenfalls für die, die Treppen steigen können- über die neue Brücke. Über den Ärger rund um diese Brücke hat auch die Lichtenrader Internetzeitung berichet: LINK.

Über den Ärger rund um die Fußgängerbrücke berichtete heute auch die Berliner Abendschau. Von der Bahn wurde zugesagt, dass Lösungen zur Verbesserung der Situation geprüft werden. Näheres wurde nicht ausgeführt. Wir werden es beobachten.

Der Bahnübergang Säntisstraße wird gar nicht mehr eröffnet. Wenn das Bauwerk fertig ist, kann jedoch die S-Bahn ohne Schranke an dieser Stelle unterquert werden. Aber das wird noch dauern...

Weitere Fotos zum gesperrten Bahnübergang Säntisstraße siehe unten...

Aber auch: Freie Fahrt für die Lichtenrader! ...jedenfalls an dieser Stelle in der Bahnhofstraße

Auch über diesen Nicht-Wasserrohrbruch, aber trotzdem Wasserwerke-Schaden berichtete die Lichtenrader Internetzeitung: LINK. Alles wurde für Berliner Verhältnisse schnell repariert. Heute lief wieder alles; wie immer: chaotisch!

rohrbruch bahnhofstr lichtenrade 03 2018 fertig2
Das Loch ist gestopft....

Und jetzt nochmal zum gesperrten Bahnübergang Säntisstraße:
saentisstr bruecke sperrung endgueltig 1
Bahnübergang Säntisstraße geschlossen; Alternative Bahnübergang Buckower Chaussee oder noch besser: weiträumig umfahren!

Ende und aus...

Links rein durch eine Anwohnerstraße; besser aber weiträumig umfahren!

Die Stufen sind eine große Hürde!

Der vergitterte Blick in Richtung Bahnübergang Buckower Chaussee (im Hintergrund), der dann gebaut wird (dort wird eine Brücke auch für Autos die S-Bahn überqueren), wenn die Unterführung Säntisstraße nach Monaten fertig gestellt ist.

Fotos: Thomas Moser


 

Jedenfalls ich kann es nicht so recht verstehen, obwohl ich als Radfahrer diese Art von Fahrbahnaufteilung ganz gut finde. Seit gestern gibt es ein kurzes Stück (offensichtlich... oder doch nicht?) Fahrradstreifen in der Prinzessinnenstraße, von der Hilbert-/Wünsdorfer Str. bis kurz hinter die S-Bahn.
fahrradstreifen 042018 1

Was ich halt nicht verstehe: Jetzt bekommen wir noch eine neue Schrankenanlage, nachdem die alten Schranken schon jahrelang marode waren. Aber bald brauchen wir ja diese Schranken nicht mehr, denn ein Tunnel wird unter die Dresdner Bahn führen. Na gut, vielleicht freut sich noch 2 Jahre die Polizei, dass sie nicht immer den Bahnübergang und die kaputten Schranken bewachen muss. Das die grundsätzliche Technik ausgewechselt werden muss, kann ich schon nachvollziehen.

Aber jetzt halt auch die Fahrradstreifen, die ja dann auch bald hinfällig werden, weil ein Tunnel kommt. Na gut, andererseits kann man sagen, dass Radfahren noch 2 Jahre etwas ungefährlicher ist. Mal schauen, wann die Fahrradstreifen in der restlichen Bahnhofstraße kommen und wann der Umbau der Bahnhofstraße im Rahmen des Aktiven Zentrum beginnt.
Jedenfalls sind die neuen Fahrradständer dort, wo früher Blumen verkauft wurden (noch hinter Bauzäunen). Es wird bei der Bahn richtig heftig gebaut. Man kann den Eindruck haben, dass hier jedenfalls alles schnell vorangetrieben wird. Ob man dies gut findet, ist eine ganz andere Frage.

fahrradstaender neu042018 2

Fotos und Bemerkungen Thomas Moser


 

Ein Wasserrohrbruch, kein Wasserrohrbruch, aber jetzt ist doch alles gut!

28.3.2018 Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder und die Lichtenrader können sich wieder etwas beruhigen. Nachdem schon zwei Wochen die S-Bahn nicht fährt, musste Ende letzter Woche die Bahnhofstraße noch für Busse und Autos gesperrt werden. Ein tiefes Loch öffnete sich Mitten auf der Kreuzung. Siehe dazu in der Lichtenrader Internetzeitung: http://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1070-bahnhofstrasse-wasserrohrbruch-ist-kein-wassserrohrbruch. Ein Wasserrohrbruch sollte es sein, dann meinten die Wasserbetriebe, dass sie alles geprüft haben und das bezirkliche Tiefbauamt zuständig ist.

Heute morgen meldet sich die Pressesprecherin Astrid Hackenesch-Rump und ruderte zurück. Unumwunden stellte sie jetzt fest, dass die Berliner Wasserbetriebe ihre Ersteinschätzung korrigieren müssen: "Die Versackung wurde verursacht durch einen alten Abwasserhausanschlusskanal, der nicht mehr in Benutzung war, also auch kein Abwasser mehr führte, aber eben auch nicht vernünftig verfüllt worden ist. In diesem Kanal war ein Loch, durch das regelmäßig Sand und Erdreich gerieselt ist, so lange, bis es oben an der Oberfläche eben nachgab. Unsere Kolleginnen und Kollegen sind vor Ort und bringen das Ganze heute und morgen in Ordnung."
absackung rohrbruch bahnhofstr. lichtenrade032018
Bei einer Ortsbegehung heute in den frühen Abendstunden konnten wir uns überzeugen, dass offensichtlich die Arbeiten in Kürze abgeschlossen sind und vermutlich die Bahnhofstraße schon Gründonnerstag bzw. spätestens Ostern wieder befahrbar sein wir. Das freut besonders die Anwohner, die auf einen Bus angewiesen sind.

So hatte sich ein Anlieger an den Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordneten aus Lichtenrade Dr. Jan-Marco Luczak gewandt und ihn um Hilfe bei einer Haltestellenanpassung für die Buslinie 275 während der Bauarbeiten gebeten. Luczak schrieb auch sofort einen Brief an die BVG-Geschäftsführung, der sich jetzt natürlich erledigt hat.

Dieses Beispiel zeigt sehr gut, dass "sicher ist nur, dass nichts sicher ist." Die relativ schnelle Reparatur wird die Lichtenraderinnen und Lichtenrader freuen.

Thomas Moser


 

 

Die Lichtenrader Werbeprofis sind schon seit über 25 Jahren für ihre Kunden da und zeichnen sich besonders durch eine schnelle, zuverlässige und persönliche Beratung aus.

Als „ImmoCom 2001 – Werbung Lichtenrade“ startete das Unternehmen und hat für viele Lichtenrader Geschäfte und Unternehmen ganz individuelle Werbelösungen gestrickt. Die Umsetzung besonderer Wünsche der Kunden waren immer eine Selbstverständlichkeit für Detlef Linek. Nun wurde zu Beginn des Jahres eine Rechtsformänderung des Unternehmens bekannt gegeben, damit schlankere Strukturen umgesetzt werden konnten. Der Unternehmer Detlef Linek bietet jedoch unverändert den bewährten „Full-Service“ an.
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Als „Werbeagentur Detlef Linek“ kann er mit seinem Team besondere Erfahrungen im Bereich von Werbung und Werbedesign, bei der Anzeigen- und Inseratenschaltung bis hin zu ganz individuellen Werbemitteln anbieten.
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Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in allen Fragen rund um einen guten und werbewirksamen Internetauftritt. Dazu gehören neben dem Webseiten-Design, Erstellung, Hosting und Onlinewerbung auch viele unterschiedliche Facetten für effektive Lösungen. Die „Werbeagentur Detlef Linek“ versteht sich als Unterstützer und ist besonders für den Klein- und Mittelstand tätig. Viele Referenzen für ein gelungenes Webdesign zeigen die Qualität des Werbeunternehmers.

Es werden jedoch auch komplette Werbestrategien entwickelt oder es kann bei einzelnen kleineren Elementen geholfen werden. So fängt es an bei Webvisitenkarten und geht bis zu kompletten Webseiten mit Shopsystemen und individuelle webbasierte Speziallösungen. Dazu wird auch Fotografie bzw. Produktfotografie und Bildbearbeitung angeboten.

Neben einer ansprechenden Grafik und der Gestaltung eines Logos wird selbstverständlich die Registrierung der Domain im Internet für die Auftraggeber erledigt. In dem sehr wichtigen Feld der Onlinewerbung kann Detlef Linek viel Kompetenz einbringen: „Wir haben immer die Suchmaschinenoptimierung im besonderen Blickfeld unserer Tätigkeit. Neben der Google-Werbung (AdWords Werbung) unterstützen wir beim Social-Media-Marketing (Facebook & Co), was bei der Kundenakquise und Kundenpflege einen immer wichtigeren Raum einnimmt.“

Ihr Unternehmen eröffnet einen neuen Standort, sie wollen mehr Kunden ansprechen und wollen ihre Kundschaft über ihr Jubiläum informieren?

Bei all diesen Dingen hilft Detlef Linek und sein Team. Vom Flyer, Prospekten, Firmenbroschüren, Hauszeitungen auch in kleinen Auflagen, einer individuellen Außenwerbung (z.B. Brücken- und Mastbeschilderungen, Kfz-Folien und Schaufensterbeschriftungen), ansprechenden Visitenkarten bis hin zur Website: Die „Werbeagentur Detlef Linek“ hilft gerne in allen Bereichen rund um die Außendarstellung.

Der Kundenkreis und die Vernetzung im Ortsteil erweiterte sich in den Jahren beachtlich: „Wir sind für Handel, Gastronomie, dem produzierenden Gewerbe und im Gesundheitsbereich tätig,“ erläutert Detlef Linek. Besonders stolz ist er darauf, dass sein Unternehmen in den letzten Jahren für immer mehr Lichtenrader Unternehmen tätig geworden ist. Die schnelle Kommunikation und die kurzen Fahrwege machen die besondere Qualität aus. Schnelle Reaktionszeiten und die persönliche Beratung und Betreuung sind für viele Kunden der Grund, warum sie immer wieder diese Profis in Sachen Werbung in Anspruch nehmen. Detlef Linek erläutert: „Darauf ruhen wir uns nicht aus, sondern sind ganz individuell -Tag für Tag- gerne für unsere Kunden da! Guter Kundenservice ist für uns eine Selbstverständlichkeit!“

Das Lichtenrader Unternehmen fühlt sich seinem Kiez verpflichtet und hat eine eigene Lichtenrade-Website www.lichtenrade.com mit Gewerbeadressverzeichnis, aktuellen Berichten und Terminen auf die Beine gestellt. Auch hat das Unternehmen bei der Lichtenrade-Website www.lichtenrade-berlin.de mit der Anpassung an modernste Technik maßgeblich mitgearbeitet.

Auch wenn man einfach mal aus dem Alltag abtauchen will, hat Detlef Linek eine perfekte Lösung. Aber das ist eine andere Geschichte…

Ein solides und zuverlässiges Unternehmen, dass mehrere Standbeine hat! Hier wird persönlicher Kundenservice noch großgeschrieben! ToM

https://www.werbung-lichtenrade.de/

- Firmenprofil aus Lichtenrade -
Die Werbeagentur unterstützt die Lichtenrade-Website www.lichtenrade-berlin.de ... Danke! Thomas Moser