Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg hat am 8.6.2018 im feierlichen Rahmen neun Verdienstmedaillen und zwei Förderpreise für herausragendes bürgerschaftliches Engagement in unserem Bezirk verliehen.

Eine Verdienstmedaille ging auch nach Lichtenrade an Pfarrer a.D. Reinhard Kraft! Hier der Link zum "Geburtstagsartikel": https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1112-lichtenrader-institution-wurde-80-reinhart-kraft

Weitere Ausführungen zu den Hintergründen bei allen Geehrten siehe unten!

Foto privat

Im Beisein von 100 Gästen wurden Ehrenamtliche mit den höchsten Auszeichnungen des Bezirks für ihr langjähriges Engagement gewürdigt.

„Es ist mir eine große Freude, engagierte Bürger_innen für ihre Verdienste in den unterschiedlichsten Engagementfeldern auszeichnen zu dürfen und ihnen für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit zu danken. Die Engagierten bereichern mit ihrem Ehrenamt den Kiez, zeigen Solidarität und sind sichtbares Zeichen des Miteinanders in der Gesellschaft.“ betonte Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler anlässlich der Verleihung.

Träger der Verdienstmedaille 2018
Verdienstmedaille2018

Reinhart Kraft aus Lichtenrade

Herr Pfarrer i.R. Reinhart Kraft begann nicht erst mit seiner Pensionierung 2001 mit der Ausübung seiner verschiedenen Ehrenämter, sondern hatte nun noch mehr Zeit, sich mit viel Energie unterschiedlichen Projekten zu widmen. Seine unterschiedlichen Projekte sind angefüllt von Leidenschaft und Einsatzfreude, eine Herzensangelegenheit für ihn, wie z.B. die Gründung der Ökumenischen Umweltgruppe Lichtenrade. Zu seinen Aktivitäten gehören z.B. die Organisation von Informationsveranstaltungen zur Entwicklung des „Zentrums Lichtenrade“, aber auch das Frühstück auf der Bahnhofstraße, Führungen durch die alte Mälzerei und vieles mehr. Reinhart Kraft ist das menschliche Gesicht von Lichtenrade und sein Engagement ist außerordentlich. Die Laudatio hielt der Stellvertretende Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann.

Barbara Adameit

Frau Adameit engagiert sich seit über 20 Jahren in der Mittwochsgruppe des Nachbarschaftsheims Schöneberg und organisiert regelmäßig Gruppenangebote für ältere Menschen. Gemeinsames Essen, Kaffee trinken, Spielen sorgen für eine Abwechslung vom Alltag, Menschen mit Demenz und Menschen mit Behinderung erfahren hier liebevolle Zuwendung. Soziale Kontakte können gepflegt werden, Frau Adameit und ihr Engagement in der Mittwochsgruppe leisten einen wichtigen Beitrag gegen die Isolation und Vereinsamung älterer Menschen.

Eva Liebchen

Frau Liebchen ist seit über 10 Jahren für das Projekt „ Wundertüte“ des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt Südwest e.V. ehrenamtlich tätig. Ziel des Projektes ist die Unterstützung benachteiligter Friedenauer Schulkinder bei der Beschaffung von Lernmaterialien und Sportsachen, Finanzierung von Ausflügen, Lernhilfen, Förderunterricht, Schwimmunterricht und vieles mehr.

Immer mehr Menschen geraten in unverschuldete Not und betroffen davon sind auch immer mehr Kinder, dies war der Anlass, das Projekt „Wundertüte“ 2008 ins Leben zu rufen. Mit dem Projekt soll die Chancengleichheit benachteiligter Kinder unbürokratisch und  praktisch gefördert werden. Frau Liebchen besucht regelmäßig die Friedenauer Schulen, spricht aktuelle Bedarfe und konkrete Unterstützungswünsche ab. Das Engagement von Frau Liebchen ist außerordentlich, das Wohl der Kinder und der Wunsch möglichst vielen von ihnen einen optimalen Start in die schulische Ausbildung zu verschaffen, ist die Quelle des langjährigen, regelmäßigen Engagements von Frau Liebchen.

Peter Marquard

Herr Marquard ist seit Beginn der 70er Jahre aktives Mitglied in der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft und hat in seinem langjährigen Ehrenamt für die DLRG Schöneberg unterschiedliche Aufgaben erfüllt. Begonnen hat das Engagement als technischer Leiter, später Bezirksleiter und Ausbilder für Rettungsschwimmer, noch heute ist Herr Marquard an jedem Freitag in der Schwimmhalle Schöneberg und bildet junge Rettungsschwimmer aus. Schwimmen hält jung und fit, ist sein Motto und deshalb ist er trotz seines hohen Alters (Jahrgang 1935) ein Vorbild an Einsatzbereitschaft, Motivation und Verlässlichkeit

Rainer G. Jahn

Herr Jahn ist Gründungsmitglied des Unternehmensnetzwerk Motzener Str. e.V. und war von 2005-2018 als Vorstand und stellvertretender Vorsitzender aktiv. Zweck des Unternehmensnetzwerkes ist die Belebung und Stärkung des Gewerbe – und Industriegebiets Motzener Straße. Der Verein vernetzt die Gewerbetreibenden und ermöglicht eine gemeinsame Interessenvertretung und fördert gemeinsame Beziehungen. Besonders hervorzuheben ist die Errichtung einer Kindertagesstätte im Netzwerkgebiet, die Initiierung des Projektes „Schule kann mehr“, die Kooperation mit der Naturschutzstation im Freizeitpark Diedersdorfer Weg sowie die Mitwirkung im Umweltprojekt „Null Emission Motzener Strasse“ von Herrn Jahn. Sein jahrelanges Engagement ist vorbildlich, nachhaltig und innovativ.

Miguel-Pascal Schaar

Herr Schaar ist seit 10 Jahren vielfältig in der Zwölf-Apostel Kirche und im Schöneberger Norden ehrenamtlich aktiv. Er bereichert das kulturelle Leben im Kiez durch die Organisation unterschiedlichster Veranstaltungsreihen, Konzerte und musikalischer Vespern. Er initiierte und organisierte überparteiliche Diskussionsforen, um das Interesse an Politik zu wecken und zur aktiven Teilnahme an Demokratie zu motivieren. Auf Schöneberger Friedhöfen hat er Gedenkveranstaltungen für Trauernde, aber auch Fürbittandachten nach Terroranschlägen angeboten. Herr Schaar gründete das Ökumenische Rogate-Kloster Sankt Michael und engagiert sich gegen Homo – und Transphobie. Er gibt Veranstaltungen über Intersexualität, aber auch Seelsorgeangebote für Betroffene und deren Angehörige, dies seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit dem LSVD und der Beratungsstelle Maneo.

Erwin Diener

Seit 2009 kümmert sich Herr Diener sehr engagiert um seinen Kiez in der Großsiedlung Waldsassener Straße in Marienfelde. Das Engagement von Herrn Diener ist äußerst vielfältig, er hat immer Ideen, neue Nachbarschaftsprojekte zu entwickeln und umzusetzen. Der Beginn seines Engagements lag in der Organisation eines Mieterfestes, dass nun in diesem Jahr zum 10. Mal stattfindet. Weitere Aktivitäten von Herrn Diener sind die Pflege eines Blumenbeetes, eine Frühjahrsputzaktion, eine Hundehalterinitiative, Kieztrödelmärkte, ein Kuchenwettbewerb, Weihnachtsmarkt, Nachbarschaftstag und vieles mehr. Seit 2016 ist Herr Diener gewählter Mieterbeirat seiner Wohnanlage und vertritt engagiert die Interessen der Anwohner_innen. Das facettenreiche Engagement von Herrn Diener trägt zur Steigerung der Lebensqualität und Wohnumfeldzufriedenheit bei und ist Symbol für ein nachbarschaftliches Miteinander.

Förderpreise

Die Jury hat sich aufgrund zweier hervorragender Projekte für die Vergabe von 2 Förderpreisen, dotiert jeweils mit 500 Euro, für 2018 entschieden.

Mittwochsinitiative
Mittwochsinitiative
Die Mittwochsinitiative eV erfüllt in jeder Hinsicht die Richtlinien zur Vergabe des Förderpreises, hierbei soll eine außerordentliche, herausragende und nachhaltige Leistung im Ehrenamt für die Allgemeinheit im Bezirk gewürdigt werden. Die Mittwochsinitiative bietet seit mehr als 20 Jahren in den Räumen der evangelischen Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde ein niedrigschwelliges Angebot für Konsument_innen illegaler Drogen und für die im Bereich der Kurfürstenstraße arbeitenden Prostituierten an. Die Arbeit der Ehrenamtlichen der Mittwochsinitiative ist seit vielen Jahren vorbildlich für die Versorgung von suchtkranken Menschen und Prostituierten im Bezirk und leistet damit gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für das Wohl der Gemeinschaft. Die Ehrenamtlichen weisen ein hohes Maß an Toleranz und Einfühlungsvermögen auf, auch schwierige Situationen werden von ihnen in Kauf genommen und gemeistert. Angesichts der zunehmenden Problematik des Drogenkonsums und der Prostitution im öffentlichen Raum ist die Arbeit der Mittwochsinitiative auch für die Nachbarschaft im Kurfürstenkiez und den Bezirk insgesamt von unschätzbarem Wert und wird mit der Vergabe des Förderpreises gewürdigt.

Ausgabestellen in Tempelhof-Schöneberg von Laib und Seele
LAIB UND SEELE
In den 5 Laib und Seele Ausgabestellen im Bezirk können bedürftige Menschen aus der Nachbarschaft einmal in der Woche Lebensmittel erhalten. Insgesamt bedienen die 5 Ausgabestellen über 600 Haushalte, die aus alleinstehenden Personen bis zu 14-köpfigen Familien bestehen. Ehrenamtliche sammeln bei den Kooperationspartnern Lebensmittelspenden ein, in Tempelhof-Schöneberg beteiligen sich bereits 154 Supermärkte an der Aktion und es konnten auf diesem Weg 2017 insgesamt 403,9 Tonnen Lebensmittel gerettet werden. Die Ehrenamtlichen bereiten am jeweiligen Ausgabetag die Räumlichkeiten in den Kirchen vor, Tische werden aufgestellt, die Lebensmittel sortiert und für die Ausgabe an rund 100 Haushalten pro Ausgabetag vorbereitet. Neben der Lebensmittelausgabe gehört auch eine Kleiderkammer, ein Büchertisch oder ein Mini-Flohmarkt zum Angebot. Die Besucher_innen können aber auch ein kostenloses vielfältiges Beratungsangebot nutzen, wie z.B. Rechtsberatung, Pflege – und Lebensberatung oder Stromsparberatung. Alle Ausgabestellen werden ausschließlich ehrenamtlich betrieben, zur Zeit sind rund 190 Ehrenamtliche in den Laib und Seele – Ausgabestellen des Bezirks aktiv. Die Arbeit der ehrenamtlichen Teams hat eine besondere Bedeutung für den Kiez, es ist ein deutliches Zeichen der Solidarität und der Mitmenschlichkeit und verdient höchste Anerkennung mit der Vergabe des Förderpreises.

Fotos BA T-S


 

Nur noch wenige Tage, dann laden Rocktreff und Spielfest wieder in das Fußballstadion des Volksparks Mariendorf ein. Heute fand das traditionelle Sponsorenfrühstück statt, sozusagen der offizielle Startschuss für die heißeste Phase der Vorbereitung.

Das Treffen der Veranstalter und Unterstützer fand in diesem Jahr in einer neuen Location statt, nämlich bei Stone Brewing im Marienpark. Stone und der Marienpark sind neue Sponsoren des Rocktreffs und Spielfestes.

Die Räumlichkeiten im Stone Brewing World Bistro & Gardens sind ebenso beeindruckend wie gemütlich. Und die Küche ist große Klasse. Die 35 Teilnehmer am Sponsorenfrühstück waren jedenfalls äußerst begeistert.
700sponsorenfruehstueck rocktreff spielfest 2018 20
Der Veranstalter von Rocktreff und Spielfest, Jugendstadtrat Oliver Schworck (Foto lks. mit Stefan Böltes), begrüßte die Gäste, darunter Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und den Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg, Stefan Böltes. Schworck bedankte sich vor allem bei den vielen Unterstützern und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des CPYE e.V. – ROCK-INI und des MitSpielen e.V.

Stefan Böltes, Schirmherr des Rocktreffs, wies auf das Veranstaltungsmotto hin: All you need is Rock’n’Roll! Besonders freute er sich über die musikalische Vielfalt, die das Drei-Tage-Festival mit 16 Bands bietet. Unter www.rocktreff.de ist das komplette Programm mit den Auftrittszeiten der Bands nachzulesen.

Foto: Neben dem Veranstalter, Rocktreff-Schirmherren und Präsentatorin des Spielfestes sowie den Vorstandsmitgliedern des CPYE e.V. nahmen die Vertreter vom Stromnetz Berlin, dem Druckcenter Berlin, der PSD-Bank Berlin Brandenburg, STADT UND LAND, Möbel Höffner, stilbrand, nitz + nitz, Radio Möller, Social Elements Berlin,Tempelhofer Journal, Marienpark, Stone Brewing, die Privatsponsorin Regina Körper und als Vertreter des Spielfestes der TSV Marienfelde teil.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Präsentatorin des Spielfestes, ging in ihrem Statement auf die vielen Spiele und Attraktionen ein, die über 30 Vereine und Gruppen mit über 150 Ehrenamtlichen anbieten werden. Durch Unterstützung der Bürgermeisterin können die großen Attraktionen wie Bungeehüpfen, Riesenrutsche, Aquabälle und Hüpfburg wieder zu einem absoluten Familiensparpreis von 1,25 Euro pro Spiel angeboten werden. Alle weiteren Informationen unter www.spielfest-mariendorf.de

Weitere Eindrücke vom Sponsorenfrühstück...




…und natürlich an die Sponsoren, die wir in alphabetischer Reihenfolge nennen:

Akzente Sozial • Cameo Light • catering company – Rocktreff-Präsentator • FACES Veranstaltungstechnik • GeWo Süd • LD Systems • Marienpark • Maximilian Fleischwaren • mediateam • Möbel Höffner – Spielfest-Präsentator • nitz + nitz – schöner und sicherer leben • Optiker Hoppe • Phrenetica Photography und Design • PieReg Druckcenter Berlin • Popella Licht- und Tontechnik • PSD Bank Berlin-Brandenburg – RocktreffPräsentator • Radio Möller (Sponsor seit Beginn des Rocktreffs) • Riemer und Schultz Sanitär • Rockstar Energy Drinks • STADT UND LAND • star fm 87,9 Maximum Rock – Rocktreff-Präsentator • stilbrand Designwerkstatt • STONE BREWING World Bistro & Gardens • Stromnetz Berlin GmbH • SWI Immobilienberatung • Tempelhofer Journal • triolution Event- und Medientechnik • Vierlande Food-Service • vitasyn care – Fritz Apotheke • und die Privatspender Petra Dittmeyer, Regina Körper, Elke Kraft und Uwe Saager


Fotos Thomas Moser


 

Die Verfassungsbeschwerde im Rahmen des Genehmigungsverfahrens zur Dresdner Bahn durch Lichtenrade wird in einer Presseerklärung der „Bundesvereinigung gegen Schienenlärm“ näher erläutert. Es geht um die Verletzung des Grundrechts auf körperliche Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 1 GG):

„Die gesetzlichen Regelungen zum Schutz vor Schlafstörungen durch Schienenlärm sind verfassungswidrig; sie sind offensichtlich nicht geeignet, die Vorgänge bei Vorbeifahrt eines Zuges realistisch zu erfassen und zu analysieren; sie produzieren systemisch gravierende Fehlanalysen; der verfassungsrechtlich gebotenen Gesundheitsschutz wird damit nur scheinbar garantiert.

Zur Unterstützung gleichlautender Beschwerden betroffener Bahnanlieger aus Berlin-Lichtenrade hat die „Bundesvereinigung gegen Schienenlärm, e.V.“ (BVS) am 29.5.2018 eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht, nachdem dieser Weg durch ein klageabweisendes Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 29.6.2017 (AZ 3 A 1.16) auch für die BVS eröffnet war, da sie sich durch das Urteil auch in ihren Prozessgrundrechten verletzt sieht.

Soweit ersichtlich, handelt es sich um die erste Verfassungsbeschwerde mit der die gesetzlichen Kriterien der Analyse von Schienenlärm als verfassungswidrig angegriffen werden.

Im Mittelpunkt aller Beschwerden steht die Kritik an der systemisch fehlerhaften Analyse zur Beurteilung der vom Schienenlärm ausgehenden Gesundheitsgefahren in den Anl. 2 zu § 3 bzw. 4 der 16. BImSchVO, 1990/2014 (genannt „Schall03“), die auf unhaltbaren Annahmen beruht.

Diese entstammen einer bahninternen Verwaltungsanweisung der „Deutschen Bundesbahn“; die Bundesregierung hat sie 1990, ohne jede sachliche Überprüfung, wörtlich in eine Rechtsverordnung übernommen, die dann mit Zustimmung des Bundesrates 1990 erlassen wurde; diese Verordnung wurde zwar 2014 in Details überarbeitet, aber nicht im systemischen Ansatz mit seinen darin enthaltenen Fehlern, obwohl zahlreiche Sachverständige das eingefordert hatten.“


 

SSV und VfL Lichtenrade bitten zum Traditionslauf

Zum 35. Mal lockt am Sonntag, 3. Juni, die „Lichtenrader Meile“ Läufer aus ganz Berlin an, zumal wieder wertvolle Punkte im Rahmen des Berlin-Cups gesammelt werden können. Die Lichtenrader Meile ist hierbei der 7. Lauf in der Berlin-Cup-Serie. Jugendliche ab 16 Jahren werden über 7,5 km, Erwachsene über 15 km gewertet.

Neu seit 2016 ist auch eine BCWertung für Kinder/Jugendliche unter 16 Jahren über 2 km. Die Zeitnahme erfolgt bei allen Läufen mit einem elektronischen Zeitnahmesystem, das korrekte Platzierungen und eine schnelle Auswertung sicherstellt. Die elektronische Zeitwertung erfolgt mit einem Chip in der Startnummer. Ausgegeben werden die Startnummern am Veranstaltungstag ab 7.30 Uhr am Nachmeldestand gegen Vorlage eines Zahlungsbeleges. Wichtig ist es, die Startnummern nicht zu knicken, denn dadurch könnte der Chip beschädigt werden. Die Startnummern sollten nach dem Lauf wieder zurückgegeben werden. Die zahlreichen Helfer sind bei der Abnahme der Nummern behilflich.

Ausgerichtet wird die Lichtenrader Meile gemeinsam vom SSV und VfL Lichtenrade – wieder freundlich unterstützt von Edeka Gayermann. Das Startgeld beträgt – je nach Lauf – 2,50 bis 10 Euro. Wer sich noch nicht angemeldet hat, bzw. die Startgebühr nicht entrichtet hat, kann sich noch am Veranstaltungstag bis kurz vor dem jeweiligen Start mit einer zusätzlichen Gebühr von 2 Euro nachmelden. Am Veranstaltungstag können alle Ergebnisse ab dem späten Nachmittag im Internet eingesehen werden. Mit einem Klick auf den jeweiligen Namen in der Ergebnisliste kann jeder Teilnehmer seine persönliche Urkunde einsehen und bequem zu Hause ausdrucken. Während der Veranstaltung können Urkunden nur für die Siegerehrungen ausgegeben werden. Auf Nachfrage gegen Ende der Veranstaltung werden einzelne Urkunden aber auch direkt vor Ort ausgedruckt.

Start und Ziel ist jeweils der Werzalit- Parkplatz (Imhoffweg/Schichauweg 52). Die Strecke führt über den Müllberg im Freizeitpark Marienfelde. Während der Veranstaltung können sich alle Teilnehmer und Besucher mit Kaffee und Kuchen, Grillwürstchen und Getränke stärken. Die kostenlose Versorgung aller Sportlerinnen und Sportler mit Tee und Wasser ist gewährleistet. Wasserversorgung gibt es auf der Strecke und im Ziel. Die Erste-Hilfe-Versorgung erfolgt über Motorrad und Sanitäter. Toiletten befinden sich in Start- und Ziel-Bereich. Die Klasse „Bambini I“ über 500 Meter für die Jahrgänge 2012 und jünger (Mindestalter 3 Jahre) startet um 8.30 Uhr. Über die Distanz von 1 Kilometer startet die Klasse „Bambini II“ für die Jahrgänge 2009 bis 2011 um 8.40 Uhr. Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 2003 und jünger starten um 8:50 Uhr über 2 Kilometer. Über die Distanzen 7,5 und 15 Kilometer starten die Klassen „Jungend“ (Jahrgänge 1999 bis 2002) und die Jahrgänge 1998 und älter um 9.30 Uhr. Die 7,5 Kilometer Walking- Strecke für alle Jahrgänge wird um 9:35 Uhr freigegeben und die 7,5 Kilometer Nord-Walking-Gruppe beginnt um 9.40 Uhr. Nordic- Walking und Walking sind Sportarten, bei denen der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund stehen soll. Nordic- Walker und Walker erhalten eine personalisierte Soforturkunde mit Angabe der absolvierten Zeit jedoch ohne Wertung durch den Veranstalter. Alle Walker werden um rücksichtsvolles Verhalten auf der Strecke und um Hintereinandergehen gebeten - besonders an engen Stellen des Kurses, damit die Läufer nicht behindert werden.

Für die An- und auch Abreise zum Imhoffweg/Schichauweg 52 sollte man sich über Sperrungen im Zusammenhang mit der parallelen ADFC-Sternrundfahrt informieren. Am einfachsten ist die Anreise mit der S-Bahn (S2 bis Schichauweg, von dort ca. 800 m).

35. Lichtenrader Meile Start und Ziel: Werzalit-Parkplatz So., 3. Juni, ab 7.30 Uhr www.lichtenrader-meile.de


 

30. Mai 2018 Nun wurde Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes eingelegt. Die Bürgerinitiative Dresdner Bahn will damit die vermutlich letzte rechtliche Chance ergreifen, dass noch der vorliegende Beschluss gekippt wird.

Am 23. April 2018 berichtete die Lichtenrader Internetzeitung von einer Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative Lichtenrade - Dresdner Bahn mit den Gästen der von der DB Netz: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1116-der-dresdner-bahn-zug-durch-lichtenrade-rollt

Dort wurde schon berichtet, dass man Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes vom 29. Juni 2017 einlegen will. Mit dem Urteil wurden die Klagen von Anwohnern und der Bundesvereinigung Schienenlärm zur Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses zurückgewiesen und damit der Bahn die Zustimmung für das Bauvorhaben der Dresdner Bahn gegeben. Der ebenerdige Ausbau der Strecke wurde damit akzeptiert.

Die Verfassungsrichter in Karlsruhe sollen jetzt klären, ob die Anwohner durch den zu erwartenden Lärm in ihrem Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzt werden. Ziel der Bürgerinitiative ist es, dass der vor einem Jahr ergangene Beschluss abgeändert wird. Sie wirft der Deutschen Bahn eine „menschenfeindliche Planung“ vor.

So und so ähnlich sehen die Befürchtungen der Lichtenrader aus:



Dank an die BI Dresdner Bahn zur Veröffentlichung der Grafik

Die Bahn sieht es etwas anders:
dresdner bahn bahnhofsstrasse trog west richtung ost 20160122 n
links: Westseite der Bahnhofstraße vor dem Umbau, rechts: Visualisierung der neuen Eisenbahnüberführung [Quelle: Ingenieurbüro Dipl.-Ing. H. Vössing GmbH/weitere Bearbeitung VECTORVISION]

In der Mitteilung der Bürgerinitiative Dresdner Bahn heißt es: "Am 29. Mai 2018 ist die angekündigte Verfassungsbeschwerde gegen die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Ausbau der Dresdner Bahn eingelegt worden. Das Bundesverfassungsgericht wird zu klären haben, ob durch die zu erwartenden Lärmbelastungen das Grundrecht der betroffenen Anwohner auf körperliche Unversehrtheit verletzt wird. Die entsprechenden Argumente der Kläger sind auf 66 Seiten und diversen Anlagen dem BVfG unterbreitet worden. Wir erhoffen uns eine Abänderung der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts und die Verhinderung der menschenfeindlichen Planung der Deutschen Bahn AG."

Website der BI: http://www.dresdner-bahn.de


 

 

Jazzfest Lichtenrade 2018 1 700
Lichtenrade wurde 1375 das erste Mal urkundlich erwähnt. Neben Schmöckwitz ist Lichtenrade der südlichste Ortsteil Berlins und reicht bis an die Landesgrenze zu Brandenburg und dessen Landkreise Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald heran. So viel zur Lage.

Der etwas verträumt anmutende Ortsteil, der immer wieder durch die Dresdner Bahn in die Schlagzeilen gerät, ist ansonsten nicht gerade der Berliner Hot Spot. Einmal im Jahr, am 1. Advent, findet rund um den Dorfteich der Lichtenrader Lichtermarkt statt, an dem tausende von Menschen teilnehmen. Auch in der Mainstreet des Ortsteils, der Bahnhofstraße, finden Feste statt. Vor allem aber hat man sich in Lichtenrade schon seit über 25 Jahren dem Jazz verschrieben. „Jazz für alle“ heißt eine Veranstaltungsreihe, die regelmäßig im Gemeinschaftshaus Lichtenrade für gute Musik sorgt. www.jazzfueralle.de

Detlef Passlack hat den Verein einst gegründet und ist heute Ehrenvorsitzender. Motor der Vereinsaktivitäten ist der aktuelle Vorsitzende Lutz Fußangel, der mit seinem Saxophon überall im Bezirk und darüber hinaus unterwegs ist, um Jazzmusik zu zelebrieren.

Zwischen dem 4. und 10. Juni 2018 findet bereits das siebte Jazzfest in Lichtenrade statt. In Jacques´ Weindepot am Mariendorfer Damm 428-430, 12107 Berlin, beginnt das Fest am 4. Juni um 17:00 Uhr mit dem Lello Franzen Quartett feat. Lutz Fußangel.
Jazzfest Lichtenrade 2018 1 ProgrammAm Dienstag, dem 5. Juni geht es Open Air weiter im Volkspark Lichtenrade, Carl-Steffeck-Straße 30, 12309 Berlin. Um 17:00 Uhr tritt die Vierer Jatz Bande auf.

Der Jugenclub Outreach im „Waschhaus“, Groß-Ziethener-Straße 94 präsentiert am Mittwoch, dem 6. Juni, ab 17:00 = 17. Kids in Concert Jugendjazzwettbewerb mit der Acid Jazz Party.

Am Donnerstag, dem 7. Juni, finden gleich mehrere Veranstaltungen statt. Eine gute Gelegenheit, die Geschäfte der Bahnhofstraße kennenzulernen. Ab 17:00 Uhr: Jazz in der Bahnhofstraße: Lichtenrader Bücherstube, Bahnhofstr. 25, Jazzgeschichten mit Lutz Fußangel, 17:30 Lederwaren Tiedtke, Bahnhofstr. 39, das Schwingschmiede Trio, 17:30 Tempelritter Apotheke, Bahnhofstr. 60, Ben von Poser, Klavier, 18:00 Tamcke Optik, Bahnhofstr. 47A, Arik Strauss, Israel + Guest , 18:00 Apollo Optik, Bahnhofstr. 2-3, SODA – Jazz-Standards und Bossa Nova , 18:00 Ihre Brille, Bahnhofstr. 54, HanCarMa / Jazz Manouche, 18:30 Barrique, Bahnhofstr. 29, Latin Jazz, 18:30 Erdmann & Schmitt, Bahnhofstr. 55 Uhr, Lello Franzen Trio, 19:00 Minow´s Tabak Depot, Bahnhofstr. 56, Bar Jazz, 17:00 Uhr Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Workshop Gospelchor, 20:00 Uhr Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Lichtenrader Gospelchor.

Am Freitag, dem 8. Juni, geht es gleich weiter im Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Barnetstr. 11, 12305 Berlin, mit der Jazzlounge um 17:00 Uhr, Jazzbands der mitveranstaltenden Leo Kestenberg Musikschule, inkl. Session. 18:00 Uhr im großen Saal: Spotlight Tanzensemble, Caren Gish, um 20:00 Uhr wieder im großen Saal, Péter Sarik Trio – XBeethoven (Ungarn) und zum Tagesausklang um 22:00 Uhr in der Jazzlounge, Black Heritage (Madagaskar, USA)

Am Samstag, dem 9. Juni, geht es gleich weiter in der Jazzlounge des Gemeinschaftshauses Lichtenrade um 17:00 Uhr mit Supersonics Reeds, Uwe Dohnt, LKMS, öffentliche Probe & Vorspiel. 18:30 Uhr großer Saal - Sun-hill Duo, 19:00 Uhr Jazzlounge, Gesangsworkshop Martina Gebhardt. 20:00 großer Saal, Umbrella Jazzmen.

Am Sonntag, dem 9. Juni, endet das Festival in der Jazzlounge des Gemeinschaftshauses Lichtenrade ab 10:00 Uhr mit Damemas, Salsa, und ab 11:00 Uhr mit dem Augustin Lehfuss Quartett.

Mehr Jazz in einer Woche geht nicht. Und alles bei freiem Eintritt. Spenden werden vor Ort gern entgegengenommen. Willkommen in Lichtenrade.

Zusammenstellung: Ed Koch (Quelle paperpress newsletter vom 29.5.2018 (Nr. 553 Z 5)

Das Komplette Programm: http://lichtenrader-jazzfest.de

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Das Umsteigen am S-Bahnhof Marienfelde soll in Zukunft komfortabler und barrierefrei werden. Der Bahnhof soll zusätzliche Ausgänge zur Unterführung Marienfelder Allee/ Großbeerenstraße erhalten. Dort sollen sich dann zukünftig auch die Bushaltestellen befinden. Dies beschloss die BVV auf Antrag der SPD-Fraktion.
Marienfelde S Bahn Weltrekord
Dieses Erinnerung steht auf dem Vorplatz vom jetzigen S-Bahn-Zugang in Marienfelde: Weltrekord über 210,2 Km/h am 28.10.1903
Seitens der DB wird aktuell im Zusammenhang mit dem Ausbau der Dresdner Bahn die Erneuerung der Unterführung Marienfelder Allee / Großbeerenstraße geplant, jedoch fehlt bislang die Bestellung des Landes für die Optimierung der Umsteigesituation.

Christoph Götz, Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg: „Wir freuen uns über diesen Beschluss der BVV. Maßgeblich ist hier aber das Land als Besteller solcher Anlagen. Wir hoffen nun, dass das Anliegen dort offene Ohren findet. Die Erneuerung der Unterführung ist jedenfalls eine einmalige Chance um moderne Verhältnisse für die Fahrgäste zu schaffen und darf nicht ungenutzt bleiben.“ (PM-SPD T-S)


 

… oder: Grandiose Oper-Air-Ausstellung in Lichtenrader Gärten!



26. Mai 2018 Das Wetter hat es wieder mit den Künstlerinnen ,Künstlern und Besuchern gut gemeint. Die Freiluft-Garten-Ausstellung der Künstlergemeinschaft „Lichtpunkt 49“ im Lichtenrader Rackebüller Weg war wieder ein großer Erfolg! 2011 war das Geburtsjahr des Kiez-Kunstpfades.

Aber zuerst der kleine "Kunst-Skandal". Die Seele der Künstlergemeinschaft „Lichtpunkt 49“ ist von Anfang an Sylvia Zeeck. Und diesmal war für sie der Auftakt besonders traurig. Schockiert berichtet sie, dass das große Straßenplakat der Künstlergemeinschaft in der Nacht vor der Ausstellung gestohlen wurde.

Foto-Archiv Moser
Traditionell macht dieses Plakat in der Sackgasse der Straße weit sichtbar auf das Kunstevent aufmerksam. Jetzt ist es weg und Sylvia Zeeck kann es sich nicht erklären, wer so etwas macht. Sie hofft, dass sich das Plakat anfindet oder die „Kunsträuber“ doch noch ein Einsehen haben. Zusammen auch mit dem bereits vor Jahren verstorbenen Nachbarn und Mitkünstler der ersten Stunde, Rudolf Kraus, hat sie das Logo kreiert und fertig gestellt: "Ich hänge sehr daran!“

Kunstpfad in Lichtenrade

Sylvia Zeeck präsentiert Jahr für Jahr ihre Kunstwerke und die Kunstwerke vieler Künstlerinnen und Künstler in ihrem Garten. In diesem Jahr sind zusätzlich wieder viele Vorgärten von Nachbarn vertreten, in denen die Kunstwerke sehr stil- und wirkungsvoll gezeigt werden.







Das ist Kunst zum Anfassen, die keinen Eintritt verlangt und die einfach nur Menschen glücklich machen will. Was sind dagegen schon große Kunstausstellungen, wenn man in Lichtenrade direkt vor der Tür im unmittelbaren Kontakt mit den Künstlern ins Schwärmen kommen kann.

Sylvia Zeeck arbeitet auch immer wieder mit wechselnden Künstlerinnen und Künstlern aus Lichtenrade und Umgebung zusammen.








In diesem Jahr haben sich 10 Künstler und Handwerker zusammengefunden, die Ihre Werke in einem gemeinsamen Kunstpfad im Rotenkruger Weg zwischen Goethe- und Fontanestrasse in 17 Vorgärten der Nachbarschaft präsentieren.

Am Nachmittag gab es noch eine klingende Trommeleinlage einer Gruppe aus der ufaFabrik und als Überraschung wurde Dudelsackmusik der Berliner Pipe Company zu Gehör gebracht.

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Mit dabei waren die Künstlerinnne und Künstler

Horst Zeitler    kreativ und handwerklich versiert mit seinen Drucktechniken und Ölbildern
Lothar Hensel   
mit  Fotografien aus ungewöhnlichen Perspektiven, seine erste Ausstellung!
Andreas Schymczyk    
schöne gewachsene Baumstümpfe werden zu Skulpturen
Sylvia Zeeck, die Gastgeberin  die sich durch ihr Leben malt, hämmert, klebt und kratzt
Joachim Noack
mit dem Spiel von Schwerkraft und Gleichgewicht
Regine Klimes  
bezaubert mit dem Duft der weiten Welt

Die Künstlertruppe KGB Berlin mit Skulpturen aus Ton und Speckstein
Peter Schüssler  
unglaublich formschöne Tonskulturen mit einem Touch der Ironie
Herrman und Margitta Famulla 
   kreativ experimentell und mit Liebe zum Detail
Barbara Lidzba- Conrad    
formschöne und homogene  Formen die bezaubern
Marta Steenken - Huinink    
mit allen Sinnen dabei

... und noch mehr Impressionen...
lichtpunkt 49 zeeck moser 2018 36
lichtpunkt 49 zeeck moser 2018 36















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