Zur Tulipan kann man öfters gehen. Warum mal nicht am frühen Vormittag...















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Mein letzter Beitrag: http://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/1119-tulipan-im-britzer-garten-hat-eroeffnet
Alle Fotos Thomas Moser


 

+++ 250.000 Tulpenzwiebeln wurden neu gepflanzt +++ 5.000 Frühlingsblüher ergänzen die Tulpenschau +++

Mit jeder weiteren Sonnenstunde erblühen im Britzer Garten mehr Tulpensorten. Das Bild wird immer bunter und schöner.  Allerdings mussten die Gärtnerinnen und Gärtner in den letzten Wochen immer wieder feststellen, dass es zu größeren Tulpenausfällen kam. Kein Grund zur Sorge: Auf den Flächen, auf denen die Tulpen ausblieben, hat der Britzer Garten insgesamt 5.000 Frühlingsblüher gepflanzt. Vergissmeinnicht, Hornveilchen, Tausendschönchen, Ranunkel und Goldlack.
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Ein herrlicher Blütenzauber:



Dem Britzer Garten geht es nicht anders als vielen Gartenbesitzern in Berlin und Brandenburg. Offenbar war der letzte Wintereinbruch maßgebend für den Ausfall vieler Tulpen. Die Triebe sind einfach an der Zwiebel abgefault. Vermutlich war der Boden insgesamt zu nass und zu kalt und dann der tiefe Frost zum Ende des Winters.


Am Eröffnungswochenende erblühten parallel die großen weißblühenden Kirschbäume am Eingang Massiner Weg. Die volle Blüte währt nur wenige Tage  – insbesondere bei hohen Temperaturen.

Der Eintritt in den Britzer Garten kostet während der Tulpensonderschau für Erwachsene 3,00 €, erm 1,50 €. Jahreskarteninhaber 2018 haben freien Eintritt! Während Tulipan im Britzer Garten ist auch der Eingang Massiner Weg täglich geöffnet – danach nur an Wochenenden und Feiertagen.

Eine schöne Abendstimmung


www.britzer-garten.de

Eingänge:

Mohriner Allee                                                          U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Damm                                                      S/U-Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser Weg                       U6 Bhf. Alt Mariendorf / Bus 179


 

15. April 2018

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Fotos: Thomas Moser


 












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Fotos Thomas Moser


 

Sissi Perlinger in der Tempelhofer ufaFabrik

Die Perlinger singt ihre Songs an Schlagzeug u. Gitarre gleichzeitig und erzählt hochphilosophisch, tiefenpsychologisch, aber auch urkomisch ihre Geschichten dazu.
300 Sissi   Worum Steffen Jaennicke
Nach über 30 Jahren skurrilem Entertainment mit opulenten Kostümen und ausgefallensten Requisiten hat die Perlingerin Lust, sich auf ihre große Leidenschaft zu konzentrieren, nämlich das Musizieren.

Sissi Perlinger hat eine geballte Ladung gute Laune mit wunderschöner Poesie in ein groovig erhebendes Soundbett gelegt und kitzelt unsere Glücks-Synapsen mit exquisitem Gesang und eigenwilligen, wunderschönen Kompositionen. Ihre Musik lebt vom starken Ausdruck in der komödiantisch-schauspielerischen Ausgestaltung.
Die Texte sind sehr lustig und gut verständlich, obwohl teils komplex und hoch philosophisch. Da ist Zauberei im Spiel! Emotionale Tiefe prägen ihre Texte und nehmen die Zuhörer und Zuschauer mit auf eine Straße der Reflektion aber immer mit dem Schalk im Nacken.

Mit ihrer virtuos eingesetzten 3 ½ Oktaven Stimme begleitet die Künstlerin und Musikerin ihre meist gezupften Gitarrenkompositionen auch noch mit den Füßen an ihrem Schlagzeug. So erzeugt Sissi Perlinger eine groovige Mischung aus erhebendem Rhythmus und extrem fröhlicher Stimmung. Sissi Perlinger lädt ein zu einer poetischen, amüsanten Lebensreise! Reisen Sie mit!!!

Weitere Infos: http://www.sissi-perlinger.de

Mi-So, 23.-27.5. Beginn: 20:00, So, 19:00

Eintritt: 19,-, erm. 16,-, Stud. (nur VVK) 12,- Euro

Im Varieté Salon der ufaFabrik

Viktoriastr. 10-18 12105 Berlin

Direkt am Tempelhofer Damm, 1 Minute von der U6-Ullsteinstraße,

Bus: M170, N6 und N 84

Zuschauer- & Ticket-Telefon  030 • 75 50 30 www.ufafabrik.de


 

Saisoneröffnung im Britzer Garten, Sonntag, 8. April 2018, 15:00 - 17:00 Uhr, Festplatzbühne

Der neue Bezirksbürgermeister von Neukölln, Martin Hikel, begrüßt die Britzer-Garten-Besucher zur Saisoneröffnung

Es spielt die Band „Simone und ihr Flotter Dreier“

Der Frühling lockt in den nächsten Tagen sicherlich viele Besucher in den Britzer Garten. Auch für das Wochenende ist schönes Wetter angesagt. Stets gut besucht ist die offizielle Saisoneröffnung auf der Festplatzbühne und traditionell spielt die Band „Simone und ihr flotter Dreier“.

Erstmals mit dabei der neue Bezirksbürgermeister von Berlin Neukölln.
Marin Hikel begrüßt am 8. April die Park-Gäste um 15 Uhr zusammen mit der Parkleiterin des Britzer Gartens, Gabriele Kleuvers und eröffnet damit die Veranstaltungssaison, die erst mit den Adventskonzerten enden wird.

Die vier Bandmitglieder sind ein eingespieltes Team und schon seit über 20 Jahren gemeinsam schwungvoll unterwegs.

Gitarre, Bass und Schlagzeug sowie die unverwechselbare Stimme der lebhaften Front-Frau Simone präsentieren die schönsten Ohrwürmer und Lieder zum Mitsingen aus den 1950er Jahren!

Vor dem Konzert lohnt ein Besuch der kleinen Lämmer.
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Ach, wie süß... (Foto Grün Berlin GmbH)
Bisher wurden neun wollige Vierbeiner im Britzer Garten geboren. Besonders für die kleinen Besucher des Britzer Gartens sind die Neuankömmlinge eine Attraktion. Die kleinen Schaf-Lämmer sind im Tiergehege an der Milchbar zu bestaunen. Bei schönem Wetter tollen sie dort bis etwa 15.30 Uhr im Gehege zusammen mit den Mutterschafen herum und begrüßen die Frühlingssonne. Abends geht es ab in den Stall.

Park-Eintritt: 2,00 €, ermäßigt. 1,00 € - Jahreskartenbesitzer 2018 haben freien Eintritt.

www.britzer-garten.de

Eingänge:

Mohriner Allee                                               U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 181

Buckower Damm                                           S/U-Bhf Hermannstraße / Bus M 44

Tauernallee und Sangerhauser Weg              U6 Bhf. Alt-Mariendorf / Bus 179


 

„Über Mülltrennung, kleine Autos und Ladenöffnungszeiten“

(Berlin/Marienfelde, 23.03.2018) Der CDU-Bundestagsabgeordnete von Tempelhof-Schöneberg, Jan-Marco Luczak, traf im Deutschen Bundestag die amerikanische Stipendiatin Cara Yesko und ihre Gastfamilie Oesterreich-Paluch aus Marienfelde. Die 18 Jährige New Yorkerin verbringt einen einjährigen Aufenthalt in Deutschland als Stipendiatin des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) des Deutschen Bundestages und US-Kongresses, für das Luczak eine Patenschaft übernommen hat. 

Dr. Luczak freute sich, dass Yesko an dem PPP-Programm teilnimmt. „In diesen turbulenten Zeiten ist ein Austausch junger Menschen zwischen Amerika und Deutschland besonders wichtig. Sie sind als kleine Botschafter ihres Heimatlandes unterwegs. Diese Erfahrungen und persönlichen Beziehungen bleiben ein Leben lang“, sagte Luczak. „Mein besonderer Dank gilt der Gastfamilie Oesterreich-Paluch, die Cara in Berlin ein Zuhause gegeben hat.“  

 „Ich bin sehr glücklich in Berlin“, sagte Yesko. „Die deutsche Sprache ist nicht einfach zu lernen, aber die Freundlichkeit und Offenheit der Menschen hilft mir dabei.“ Die Stadt, die deutsche Kultur und auch ihre Gastfamilie werde sie immer in Erinnerung behalten.

Vorbildlich findet Yesko die nachhaltige Lebensweise der Deutschen: „Die Menschen hier trennen ihren Müll, fahren kleinere Autos und duschen kürzer als die Amerikaner. Außerdem gibt es gute Sozialleistungen und eine ausgeglichene Work-Life-Balance. Die Menschen achten auf sich, ihre Familie und die Umwelt. Da können sich meine Landsleute etwas abschauen.“

Ungewohnt sei es für sie anfangs gewesen, an Sonntagen nicht Einkaufen gehen zu können. „Ein deutsches Ladenöffnungsverbot wäre in den USA undenkbar. Wir lieben das Einkaufen, auch am Sonntag, und sind vielleicht etwas dienstleistungsorientierter“, so Yesko.           

Auch von Ihrem schönsten Moment – der Weihnachtszeit - berichtete Yesko bei dem Treffen im Reichtagsgebäude: „Die Weihnachtsmärkte haben mich begeistert. Sie verströmen in ganz Deutschland einen besonderen Zauber.“ (Büro Luczak)
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Erfahrungsaustausch im Bundestag: Der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Jan-Marco Luczak (links) traf die amerikanische Stipendiatin Cara Yesko (2. v. links) und ihre Gastfamilie Oesterreich-Paluch Fotoquelle: Bundestagsbüro Dr. Luczak


 

Seit 2008 gibt es den MedienPoint Tempelhof, zuerst in der Kunigundenstraße und seit 2010 in der Werderstraße.


Nun wurde am 12. März 2018 aber erstmal ausgiebig gefeiert, obwohl auch ein tränendes Auge dabei war.

Herz und Seele vom MedienPoint Tempelhof ist seit zehn Jahren Henning Hamann, einst erfolgreicher Rundfunkmoderator. Er managte als Ehrenamtler 10 Jahre die ganz besondere Zweigstelle vom MedienPoint mit circa zehn im wechselnden Mitarbeitern. Für Hennig Hamann war es nie genug, Medien, wie Bücher und CDs und auch Stofftiere, einzusammeln und weiterzugeben. Sein Anspruch war, mit dem MedienPoint ein kleines Kulturzentrum zu schaffen. Dafür wurde Hamann 2016 mit der Verdienstmedaille des Bezirks Tempelhof-Schöneberg ausgezeichnet. Jetzt muss er jedoch aus gesundheitlichen Gründen aufgeben und bedauert es nicht zuletzt selbst am meisten.

Viel Kraft und Energie, ein Abschied und doch geht es irgendwie weiter

Auch wenn Henning Hamann viele Freunde und Unterstützer hatte, die engagierte ehrenamtliche Arbeit rund um den MedienPoint hat viel Kraft gekostet. Er musste immer nachhaken, betteln, flehen, organisatorische und personelle Probleme lösen. Auch wenn Henning Hamann nach Außen als ein Mann mit breiter Schulter daherkommt, der in seinem Leben auch schon jede Menge erlebt und bewegt hat, so hat der gesundheitliche Kampf unsagbar viel Kraft gekostet. Der MedienPoint Tempelhof bleibt weiter bestehen, obwohl diese Menge von qualitativ hochwertigen Aktivitäten nicht mehr stattfinden werden. So realistisch muss man es einfach sagen. Henning Hamann schaute in seiner Ansprache auf die lange Zeit zurück und schwärmte vom vielfältigen Angebot: „Die Kombi machte den Erfolg aus!“

Nun gilt es die volle Kraft auf die Gesundheit zu richten. Natürlich wird Henning Hamann was fehlen, denn der MedienPoint in Tempelhof war ein Kind von ihm. Seinen ganz eigenen Stempel hat Hamann hinterlassen. Wir wollen ihn ein bisschen Mut mit einem Schlager von Udo Jürgens machen, den er als Musikmodertor auch persönlich kannte: „Mit 66 Jahren da fängt das Leben an… mit 66 Jahren ist noch lange nicht Schluss!“ Bei seiner kleinen Abschiedsrede nutze Henning Hamann auch -wie konnte es anders sein- ein bekanntes deutsches Lied von Peter Alexander: „Sag beim Abschied leise Servus.“ Servus sagte Hennig Hamann und konnte an dieser Stelle eine Träne dann doch nicht unterdrücken… viele Gäste jedoch auch nicht.

Aber beim ganzen Abschiedsschmerz genoss besonders Henning Hamann die vielen Gäste, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde und Unterstützer. Und Henning Hamann war ein Menschenfänger im Positiven, der die Menschen einfach zum Mitmachen brachte. Da konnte man sich nicht entziehen und später wollte man sich auch gar nicht entziehen. So war immer praktische Hilfe bei den Ausstellungen gefragt, besonders wenn es um das Sammeln von Ausstellungsgegenständen ging, da nahm Henning Hamann Redakteurinnen und Redakteure in sein WERDI-Magazin, bei Sonderaktionen wurde dann auch schon mal ein Nikolaus oder Osterhase gesucht und ohne die ständige Suche nach Sponsoren wäre es nicht gegangen.

So war der Verschleiß an Drucker und Druckerpatronen riesig, denn alle Riesenplakate wurden selbst ausgedruckt, die einzelnen DinA 4 Blätter sind immer zu einem großen Bild mit jeder Menge Tesafilm zusammengefügt worden.

Jetzt aber erstmal zum Jubiläum - Kiezgrößen versammeln sich im MedienPoint

Eine besondere Freude war der Besuch des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Michael Müller.

Henning Hamann, die Crew vom MedienPoint Tempelhof und die Verantwortlichen des Trägervereins „Kulturring in Berlin e.V.“, Geschäftsführer Ingo Knechtel und Reno Döring wurden im Rahmen einer Kieztour besucht, die den Regierenden und Abgeordneten des Wahlkreises Tempelhof in das Servicebüro Tempelhof von STADT UND LAND und diesmal auch in den MedienPoint in die Werderstraße geführt hat.



Geschäftsführer Knechtel vom Kulturring

Reno Döring vom Kulturring mit dem Büroleiter vom Bürgerbüro von Michael Müller, Philipp Mengel
Auch Michael Müller hat durch regelmäßige Buchspenden und Sammelaktionen in seinem Wahlkreisbüro den MedienPoint umfangreich unterstützt.

Oliver Schworck und Michael Müller
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Auch zum Jubiläum brachte Michael Müller wieder eine Kiste Bücher mit. Ganz besonders freute sich Henning Hamann über die gut erhaltenen Bücher und natürlich darüber, dass viele Krimis dabei waren, die im MedienPoint nach wie vor der Renner sind.

Das zehnjährige Bestehen wurde mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, vielen Freunden und Unterstützern vom MedienPoint bis in den späten Abend gefeiert. Mit dabei waren die regelmäßigen Förderer Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Stadtrat Oliver Schworck und die stellvertretene CDU-Fraktionsvorsitzende Petra Dittmeyer.

Angelika Schöttler sprach Glückwünsche aus und wünschte Henning Hamann alles Gute für seine Gesundheit.

Petra Dittmeyer mit Hennning Hamann

Susanne Banier (l.) und Dyna Häcke sind zwei von rund zehn Mitarbeitern des MedienPoints, bei denen sich Henning Hamann für den besonders engagierten Einsatz mit einem Blumenstrauß bedankte.

Vom Kulturring begrüßte Reno Döring die Gäste und dankte dem Motivator Henning Hamann für die gute Zusammenarbeit und den unermüdlichen Einsatz. Eine sehr ansprechende Foto-Video-Show machte einige wichtige Ereignisse wieder lebendig.

Der MedienPoint ist mehr als nur eine Bücherstube, bei der man seine gelesenen Bücher ab-geben und andere mitnehmen kann. Er ist zu einem beliebten Kiez-Treffpunkt in Tempelhof geworden.

Ein ganz besonderer Förderer und Freund

Für Ed Koch, dem PaperPress-Herausgeber, gibt es ganz persönlichen Bindungen zu Henning Hamann. So haben sich beide im Jugendclub Bungalow am Mariendorfer Damm kennengelernt. Koch war Einrichtungsleiter vom Jugendclub und Hamann legte als Diskjockey „Smokie I“ Platten bei so manchen Feten auf. Henning Hamann machte dann als Radiomann beim Sender „Hundert,6“, beim RIAS und der „Ostseewelle Rostock“ als Moderator Karriere. Henning Hamann und Ed Koch wurden nach langen Jahren vom Lokalreporter der Berliner Woche, Horst-Dieter Keitel (besser als „HDK“ bekannt), wieder zusammengebracht (HDK schicken wir die besten Genesungswünsche).


Ed Koch unterstützte Henning Hamann an allen Ecken und Kanten, zumal die finanzielle Ausstattung für diese Menge und Qualität der Ausstellungen bei Weitem nicht ausreicht. In einem Jubiläumsartikel schreibt Ed Koch von PaperPress (Jahreszahlen aktualisiert u.a.): „Auch wenn der Begriff abgedroschen klingen mag, der MedienPoint ist eine Erfolgsgeschichte, die im Wesentlichen auf Henning Hamann basiert, dessen Gesundheit seit langem angeschlagen ist, den 66-jährigen aber nicht daran hinderte ein Tempo an Aktivitäten vorzulegen, in dessen Windkanal so manch Jüngerer schon viel früher gestrauchelt wäre.“

Ein hauseigenes WERDI-Magazin

Eine weitere Besonderheit des Tempelhofer MedienPoints war seit 2012 der monatlich herausgegebene kostenlose „Werdi Newsletter“. PaperPress führt zu der kleinen Kulturschrift aus: Die 500 Exemplare gingen im Laufe eines Monats weg wie warme Semmeln, und oft musste nachgedruckt werden. Im Dezember erschien leider die letzte Ausgabe, die Nummer 71. Druckerzeugnisse gibt es genug; es sind aber gerade die kleinen, feinen Kiez-Zeitungen, die das Leben bunt und interessant machen. Im „Werdi Newsletter“ versammelten sich viele Aktive aus dem Bezirk mit interessanten Kolumnen, garniert mit ausführlichen Infos zu den Ausstellungen und Veranstaltungen des MedienPoints. Besonders spannend waren aber die Buchtipps und die Geschichten über prominente Zeitgenossen, die einen runden Geburtstag feierten. Auch der Lichtenrader Kiezreporter Thomas Moser durfte mit seinen Tempelhof-Tipps mitmachen (und sagt Danke für das Vertrauen und die gute freundschaftliche Zusammenarbeit). Das Layout des Newsletters war bunt und ansprechend und wurde mit enormem Aufwand und Liebe gestaltet.

MedienPoint – Was ist denn das?

Der MedienPoint ist Medienumschlagsplatz, Bibliothek, Kaffeetreffpunkt, Kiez-Oase, Galerie der tausend Ausstellungen, Sozialladen, Antiquariat und generationsübergreifende Institution. All das trifft irgendwie zu. Aber angestaubt und in die Jahre gekommen ist der MedienPoint keinesfalls!

Seit seiner Eröffnung haben den kleinen Laden rund 97.000 Menschen besucht, die über 300.000 Medien mitnahmen, die zuvor von anderen Besuchern gebracht wurden. Der MedienPoint Tempelhof ist zu einem Kieztreffpunkt geworden, wo man freundlich empfangen wird und sich gern aufhält. Hinzu kommt die fachmännische Beratung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der beliebte Kieztreffpunkt ist zwar als Ruhepunkt für Erwachsene und Kinder ausgezeichnet geeignet, aber andererseits auch umtriebig, engagiert und ein wenig ruhelos. Immer wieder werden neue interessante Ausstellungen zu den unterschiedlichsten aktuellen Jubiläen initiiert. Ob Beatles oder Rolling Stones, James Last und Udo Jürgens, Harry Potter oder Tennis in Wimbledon, Tom Jones oder Elvis Presley, Nutella oder Langnese, die Tonband-Kassette oder 70 Jahre Frieden …. Hier werden viele Jubiläen und Besonderheiten im Schaufenster und in den Räumlichkeiten des MedienPoints fantasievoll und interessant aufbereitet und präsentiert. 152 Ausstellungen fanden in diesen Jahren statt. Schon manche Sammler haben hier ihre Schätze eine Zeitlang zur Verfügung gestellt. Die erste Ausstellung stand unter dem Thema Frauenfußball.

Der Pressedienst PaperPress schrieb treffend anlässlich des letzten Jubiläums 5 Jahre in der Werderstraße vom „Farbtupfer in der eher tristen Werderstraße.“ Und besonders bunt wird es hier immer bei den Kinderaktionen, die dann Nikolausi, Osterhasi oder Nutella-Jubiläum heißen. Zu Ostern und am Nikolaus-Tag lädt er die benachbarten Kindertagesstätten ein. Bei Kakao, Ostereiern oder Schoko-Weihnachtsmännern wurde in der Werderstraße gefeiert. Bis zu 500 Kinder befanden sich dann vor dem MedienPoint.

Angelika Schöttler


Für diese Aktionen fand der Kulturring immer wieder prominente Unterstützer, wie die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, den Jugendstadtrat Oliver Schworck, die Bildungsstadträtin Jutta Kaddatz und vor allem die ehemalige BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer, denn durch ihre Spenden wurden diese Ereignisse für die Kinder erst möglich.

Bei den MedienPoints vom Kulturring Berlin können täglich drei Medien (also hauptsächlich Bücher, aber auch CDs und Spiele) einfach so mitgenommen werden. Ja, die MedienPoints sind zwar soziale Einrichtungen mit dem Schwerpunkt für Menschen mit geringem Einkommen, aber sie stehen jederzeit der gesamten Bevölkerung im Kiez offen. Hier wird nicht auf das Einkommen oder auf die Herkunft geschaut, hier sollen Bücher und Spiele halt ein Stück länger leben können und Freude schenken. Für diesen Medien-Kreislauf ist es wichtig, dass Bücher, die sonst im Keller verstauben würden oder weggeschmissen werden, in den MedienPoint gebracht werden. Hier werden sie in die Regale einsortiert, damit die Interessenten nicht im Wust des Angebotes die Orientierung verlieren. Für diese ganz alltäglichen Arbeiten im MedienPoint werden vom Jobcenter sogenannte MAEs, bekannter als „1-Euro-Jober“, und Menschen über den Bundesfreiwilligendienst beschäftigt. Den Rahmen bietet der Kulturring Berlin. In Tempelhof ist der ehrenamtliche Turbo-Motor für all die Aktivitäten der ehemalige Radiomann Henning Hamann. Im MedienPoint in Tempelhof sind die vielfältigsten liebevoll gestalteten Ausstellungen das I-Tüpfelchen in der Tempelhofer Kulturlandschaft.

Der MedienPoint beteiligte sich auch sehr erfolgreich bei den jährlichen Spielfesten des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg. Leider kann diese Tradition 2018 vom MedienPoint aus personellen Gründen nicht fortgesetzt werden

So bleibt nur eines zum Jubiläum zu wünschen übrig: Gesundheit, Schaffenskraft und Freude am Leben!“ Da kann ich mich nur anschließen!

Dank an die vielen Unterstützer, die Gast sein durften:

Lichtenrader Volksparkchef Wolfgang Spranger mit seiner Frau Gisela, vom, Tempelhofer Journal Karl-Heinz Kronauer und Marlies Königsberg, Ralf Jacob mit seiner Frau Brigitte, Dr. Ulrike Stutzky als Historikerin Kuration von Ausstellungen, Redakteurin u.a., Erna Weimann von der bezirklichen CDU, Tobias Mette und Robert Hahn (Vorstand Unternehmer Initiative Tedamm), sowie Wolfgang Spranger und Frau Gisela und Manfred Königs (Lichtenrader Volkspark), Lothar Weißgerber (Senior-Chef vom Lesezirkel Weissgerber), Berliner Woche Redakteur Philipp Hartmann, der größte James Last Fan- und Sammler Günter Krüger und seine Frau Karin, Fotograf Lothar Duclos, Musiker Ecki Hohn und Frau, Kiezreporter Thomas Moser und viele Ungenannte…

Dr. Ulrike Stutzky

Karl-Heinz Kronauer und Lothar Weißgerber


Oliver Schworck mit Tobias Mette

Robert Hahn und Marlies Königsberg


Ehepaar Krüger... James Last Fan Günter Krüger und Frau Karin hat ganz toll gebastelt...


Karin Krüger, Ulrike Stutzky und Brigitte Jacob

Ralf und Brigitte Jacob mit Henning Hamann

Aller Besucher dürfen sich im März als kleines Geschenk sogar 5 Medien mitnehmen.

Ich wünsche dem MedienPoint und besonders Dir, lieber Henning, alles Gute, viel Gesundheit, Freude und Kraft

Thomas Moser

Vereinzelte Auszüge auch aus PaperPress

Einige besondere Bericht über den MedienPoint Tempelhof:

5 Jahre MedienPoint Tempelhof in der Werderstraße/2015: http://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/363-5-jahre-medienpoint-tempelhof-ruheloser-ruhepunkt-im-kiez

Henning wird 65: http://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/203-medienpoint-macher-ehemaliger-radiomann-wird-65

Ein Mittelpunkt im Kiez: http://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/386-medienpoint-tempelhof-ein-mittelpunkt-im-kiez

Und beispielsweise diese Ausstellungen:

James Last Ausstellung: http://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/379-medienpoint-tempelhof-eine-einmalige-ausstellung-an-james-last-exponaten

Klaus Hoffmann im MedienPoint: http://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/224-klaus-hoffmann-hoechstpersoenlich-im-medienpoint-tempelhof

Weitere Fotos:














Alle Fotos Thomas Moser / Foto mit Hamann/Moser: Ulrike Stutzky


 

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