Historische Eisenbahnen und 35 Jahre Modellbahn in der Schule

Die Modelleisenbahnen versetzten wieder die Herzen der Fans in Verzückung. Die Gustav-Heinemann-Schule in Marienfelde verwandelt sich schon seit Jahren in den Herbstferien zu einem Eldorado für Modellbahnliebhaber. Und in diesem Jahr gab es an den zwei Tagen so viele Anlagen wie noch nie zu sehen. 42 Stationen konnten bestaunt werden, darunter waren viele Anlagen und Schaukästen mit besonderen „Leckerbissen“.

Die Augen glänzten bei den Besucherinnen und Besuchern bei den meist rollenden Zügen, Autos und liebevoll gestalteten Bahn- und Hausmodellen aus verschiedenen Epochen. Unterschiedliche Spurbreiten und Antriebstechniken wurden präsentiert. Ob Wechsel- oder Gleichstrom oder mit Handaufzug, ob aus Metall oder auch aus Pappbögen, die historische Modellbahnausstellung ist immer wieder ein absoluter Höhepunkt in Marienfelde.
Historische Modellbahn Ausstellung TRIX Marienfelde GHO 2017 27



Die Ausstellung wird von den TRIX Freunden Berlin mit viel Engagement vorbereitet. Cheforganisator Dieter Weißbach freut sich über die sehr gute Zusammenarbeit mit der Schule. Und Modellbahnen haben in der Schule schon seit 35 Jahren Tradition.



Viele Anlagen und ein roter Faden

Viele Klassenräume, ein Saal und der große Vorraum haben die Ausstellung für Groß und Klein beherbergt. Sammler und Freunde von historischen Modelleisenbahnen sind voll auf ihre Kosten gekommen. Aber auch die kleinen Besucher haben große Augen bekommen und trotz Internet und Smartphone den Mund kaum zubekommen. Leider waren die Besucherzahlen wegen der Sturmwetterlage nicht ganz so gut wie im Vorjahr. Die Menschen, die sich rausgewagt haben, waren aber ganz und gar zufrieden.



Historische Modellbahn Ausstellung TRIX Marienfelde GHO 2017 27
Der Schwerpunkt der Ausstellung ist der historische Teil. Die meisten dieser Bahnen waren im Fahrbetrieb zusammen mit dem historischen Zubehör zu bewundern. Es wurden ebenfalls Vitrinen für bestimmte Themen und Sammelgebiete präsentiert. Die teilweise sehr seltenen Bahnen und Exponate werden von Sammlern aus dem In- und Ausland nach Berlin gebracht. Aus den Niederlanden, aus Großbritannien, aus der Schweiz, Österreich und aus anderen Ländern kamen die Aussteller. Sie sind selbst alle Fans von diesen kleinen Wunderwerken und freuen sich jährlich auf die Reise nach Berlin-Marienfelde. Ein spannender Austausch mit den anderen Fachexperten ist der Lohn für die teilweise weiten Anreisen.

Schwerpunktthema war diesmal „TRIX EXPRESS 1937“. Auf der Leipziger Herbstmesse 1937 stellte TRIX EXPRESS im Leipziger Messehaus Petershof die erste serienmäßige 2 C 1-Schnellzuglokomotive für eine 00-Tischbahn vor. Zusätzlich wurden mit der TRIX EXPRESS-Modellserie lange Schnellzugwagen und Güterwagen in sehr detaillierter Ausführung angeboten. Nach nur zwei Jahren ist aus der kleinen zweiachsigen Spielbahn-Lokomotive vom Frühjahr 1935 eine maßstäbliche Modellbahn-Lokomotive mit realer Achsfolge entstanden. In der Programmankündigung hieß es ergänzend: „Die rasante Entwicklung der TRIX EXPRESS Tischbahn zeichnet sich durch eine Fülle beispielhafter Entwicklungen und Erfindungen aus, mit denen innerhalb weniger Jahre von 1935 bis 1939 aus einer Spielzeugbahn eine vollwertige Modelleisenbahn entstand und damit Bahnen dieser Baugröße in die Wohnzimmer der Bevölkerung gebracht wurden. In diesem Jahr 2017 blicken wir unter anderem auf die Messeneuheiten des Jahres 1937 zurück. Vor der TRIX EXPRESS Modellbahn wurde von den Vereinigten Spielwarenfabriken Nürnberg unter der Führung von Stephan Bing noch anderes bekanntes Systemspielzeug entwickelt und produziert.“

Von weit her kamen die Aussteller

Der über 80 jährige John Hopkinson aus Haworth, West Yorkshire ist Mitglied des Verbandes der englischen TRIX-Freunde vom TTRCA und reist schon seit einigen Jahren durch den Kanaltunnel von der Insel an. Er scheint sich bei den Berliner Eisenbahnfreunden sehr wohl zu fühlen.

John Hopkinson (re) mit Organisator Dieter Weißbach

Er präsentiert die mit viel Liebe und Exaktheit lackierten englischen TRIX TWIN Railway Repaintings. Er zeigt und erklärt die Neulackierungen und Lackierungsvarianten, die auch für einen erschwinglichen Preis erworben werden konnten. Der ehemalige Kunstlehrer hatte mit seiner verstorben Frau, die sich für Puppen interessierte, ein Spielzeugmuseum. Wenn John Hopkinson seine Geschichte erzählt, blüht er richtig auf.

Sehr natürlich aussehende historische Bastelbogenzüge aus ganz Europa waren auf Märklin Fahrgestellen (1930-1960) von Bruno Schwender aus der Schweiz zu bestaunen. Pappe für Eisenbahnen kommt für viele Fans nicht in Frage. Hier wurde aber gezeigt, dass auch Pappe und Papier nicht nur simpel und einfach sein muss.

Ein KIBRI Händlerschaustück eines Zeppelin-Flughafen von 1930 und eine Märklin Tischbahn Spur 00 mit Modellen aus dem Jahr 1937 waren zu bewundern. An der Station 2 hat Aussteller Gert die Entwicklung der Stromversorgung von 1910-1935 aufgezeigt.


Dies war ein Eldorado für Elektriker und Eisenbahnfans, die auch mit den Fachbegriffen etwas anfangen konnten.
Die gigantische Dampflok aus Walters Stabil-Metallbaukasten stammt aus der Zeit um 1930 und konnte vor einigen Jahren "nur für Selbstabholer" in Berlin erworben werden.




Spur 0 Tinplate-Bahn mit langen Schnellzügen, DDR Handarbeits- und Serienmodelle der 2 C 1 und Kleinserienmodelle der Spur 0, die auch aus dem Verkehrsmuseum Dresden bekannt sind, waren zu bestaunen.


Der TRIX EXPRESS Adler-Zug von 1962 zog in einer Modellbahnanlage Nürnberg 1835 seine Runden.

Viele liebevolle Details waren auf dieser Anlage vom Christlichen Modellbahnteam Berlin & Umland anzuschauen. So gab es einen besonders detaillierten Bahnhof. Auf dem Friedhof war gerade eine Beisetzung zu sehen.

Besonders ist die Modellbahnanlage der Gastgeber von der Gustav-Heinemann-Oberschule zu erwähnen, die im Foyer besonders die Kinder in den Bann zog.




An der Anlage der Modellbahn-AG der Schule wurde und wird seit vielen Jahren intensiv mit engagierten Lehrern an verschiedenen Teilabschnitten der Berliner Stadtbahn gebaut. S-Bahnen und Fernzüge drehen dort ihre Runden. Schüler und ehemalige Lehrer haben den Fahrbetrieb auf der Anlage gut im Blick. Die AG der Schule feiert in diesem Jahr bereits ihren 35. Jahrestag und vermittelt Schülerinnen und Schülern mit diesem Hobby nach wie vor viel Freude und wichtige Fertigkeiten und Kompetenzen.

Man darf sich schon auf 2018 freuen, wenn genau in der Mitte der Herbstferien die Gustav-Heinemann-Schule wieder zu einer großen Modellbahnanlage wird.

Thomas Moser (auch alle Fotos)

https://trixstadt.de


 

Neuer Wachstumsraum im Süden von Berlin

Das Industriegebiet in der Motzener Straße in Marienfelde hat noch ein erhebliches Wachstumspotenzial zur Ansiedlung von Industrieunternehmen bzw. Erweiterung.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die der Standortexperte Hardy Schmitz zusammen mit der Freien Planungsgruppe Berlin für das Unternehmensnetzwerk Motzener Straße erstellt hat. Die Planer präsentierten die Ergebnisse ihrer Untersuchung unter dem Titel "Perspektiven Motzener Straße" an diesem Mittwoch anlässlich der 5. Standort-Konferenz des Unternehmensnetzwerks Motzener Straße mit dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Die Konferenz fand unter der gemeinsamen Leitung von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und dem Netzwerk-Vorsitzenden Ulrich Misgeld im Rathaus Schöneberg statt.

Für die Studie hatten die Planungsexperten die bereits ansässigen Unternehmen befragt, was aus ihrer Sicht für den Standort wichtig sei und welche Voraussetzungen dazu auch im Hinblick auf die Infrastruktur, die Verkehrsanbindung und die Flächen nötig wären. So besteht bei einer Reihe der dortigen Unternehmen der dringende Wunsch, ihre Areale zu erweitern. In der Studie wurden die Planungen für in der unmittelbaren Nachbarschaft liegenden Flächen untersucht. Im Ergebnis wurden fast 50 Hektar als Wachstumsraum identifiziert. Bis zu 4000 Arbeitsplätze könnten hier neu entstehen.

In der vorgelegten Studie bestätigen die Unternehmen vor Ort die ungebrochene Attraktivität des Standortes, der vor 50 Jahren als Industriegebiet gegründet wurde und heute mit 200 Betrieben und insgesamt rund 5.000 Beschäftigten einer der stärksten produktionsorientierten Standorte Berlins ist. Dabei handelt es sich hauptsächlich um mittelständische Unternehmen aus allen Branchen mit einem innovations- und exportorientierten Geschäft.

Die Planungsexperten sehen den Standort für die Bereitstellung zusätzlicher Ansiedlungs- und Erweiterungsflächen für Industrieunternehmen gut gerüstet.

Die Studie geht auch auf die Verkehrssituation rund um das Industriegebiet ein. Zwar ist der Standort laut Studienergebnis über öffentliche Verkehrsmittel gut angeschlossen, könnte aber durch die Schaffung eines Regionalbahnhaltes am S- Bahnhof Buckower Chaussee deutlich verbessert werden. Die dafür erforderlichen Investitionen fallen nach ersten Erkundungen im Vergleich zur Gesamtinvestition kaum ins Gewicht, seien planungstechnisch möglich und wären eine wichtige Ergänzung zu den hohen Unternehmensinvestitionen.

Aufgewertet werden soll auch das Umfeld der beiden das Gebiet erschließenden S-Bahnhöfe Buckower Chaussee und Schichauweg. Hier sollen moderne Fahrradabstellmöglichkeiten entstehen. Damit gäbe es auch eine gute Grundlage für die Firmen, bei ihrem Personal für die Nutzung der Bahn und von Fahrrädern zu werben.
463 Neuer Wachstumsraum Motzener Str.
Hardy Schmitz, BzBm’in Angelika Schöttler, Frank Braun, BzStR’in Christiane Heiß, Ulrich Misgeld, Thomas Dreusicke (v.lks.n.re.) ©Wirtschaftsförderung Tempelhof-Schöneberg

Die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, erklärt zur Standortkonferenz:

„Ich begrüße die Initiative des Unternehmensnetzwerkes, Zukunftsfragen eines der wichtigsten Industriegebiete unseres Bezirkes aber auch Berlins konstruktiv anzusprechen und mit Politik und Verwaltung zu diskutieren. Das Bezirksamt wird seine Möglichkeiten nutzen, um die Vorschläge zu prüfen und dort, wo es möglich ist, einer baldigen Klärung zuzuführen. Über das eigentliche Netzwerkgebiet hinaus könnten die Wohnbevölkerung und weitere wichtige Gebiete im Süden unseres Bezirkes von den Überlegungen profitieren. Das ist für mich tatsächlich gelebte gesamtgesellschaftliche Verantwortung, die hier von Unternehmen übernommen wird.“

Hardy Schmitz erklärt zur Studie:

"Wir konnten in unserer Untersuchung Maßnahmen vorschlagen, die die ohnehin große Attraktivität des Standortes um die Motzener Straße einmal mehr unterstreichen, aber gleichzeitig neue Entwicklungslinien markieren. Wir konnten Industrie-Potentiale identifizieren, von denen Umwelt und wirtschaftliches Wachstum gleichermaßen profitieren. Das Industriegebiet Motzener Straße zeigt, wie man mit integrierten Konzepten die Zukunft gestalten kann. Mit seinem Potential an Wachstumsflächen, der guten Verkehrsanbindung und seiner dynamischen Unternehmer braucht dieser Standort einen Vergleich mit anderen Gebieten in der Stadt nicht zu scheuen."

Der Vorsitzende des UnternehmensNetzwerks Motzener Straße, Ulrich Misgeld, zeigt sich erfreut über die Studienergebnisse:

"Die von uns beauftragte Studie zeigt die erheblichen Standort-Potentiale auf, die in gemeinsamer Anstrengung in den nächsten zehn Jahren gehoben werden können. Öffentliche Mittel sind dafür nur in geringem Umfang erforderlich. Es geht um politische Entscheidungen, die Raum geben für private Investitionen und den Standort fit machen für nachhaltiges Wachstum und Arbeitsplätze."

Motor der Standortentwicklung ist das mit Unterstützung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg vor zwölf Jahren von den Firmen gegründete Unternehmensnetzwerk Motzener Straße e.V. Gemeinsame Initiativen der Unternehmen führten vor fast zehn Jahren zur Errichtung einer betriebsnahen Kita mit inzwischen 80 Plätzen, regelmäßigem Erfahrungsaustausch zwischen den Firmen und zu einem Klimaschutzprogramm, mit dem Ziel, bis 2050 CO2 frei zu sein (Null Emission Motzener Straße „NEMo“). Das Projekt NEMo ist im Rahmen des bundesweiten Innovationswettbewerbes „Deutschland – Land der Ideen“ als „Ausgezeichneter Ort 2016“ prämiert worden." (BA T-S)


 

Lange war es geplant. Jetzt hat es endlich geklappt. Der zweite Industrie- und Wirtschaftstreff des Jahres, zu dem Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung eingeladen hatte, fand in dem Unternehmen IndiaDreusicke Berlin im Nunsdorfer Ring 17 statt. Es gab ein volles Programm.

„Wir freuen uns sehr, wieder einmal in einem richtigen Produktionsunternehmen gastieren zu dürfen, noch dazu in einem Mitgliedsunternehmen unseres dienstältesten Unternehmensnetzwerkes Motzener Straße. Passend dazu haben wir mit Christian Hoßbach – er ist stellvertretender DGB-Vorsitzender der Region Berlin-Brandenburg – einen kompetenten Referenten mit industriepolitischem Schwerpunkt gewinnen können“, so Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Den Anfang machte aber, das ist beim Industrie- und Wirtschaftstreff so üblich, der Gastgeber.

Deutlich sichtbar platziert lag das wohl bekannteste Produkt des Unternehmens, viele Berliner_innen werden dieses Produkt bei sich zu Haus wiederfinden. Die Fritz Box – Made in Berlin. 80 Prozent des Produktes entstehen genau hier im Nunsdorfer Ring.

„Gehäusetechnik, Formenbau, Kunststoffspritzguss, Oberflächentechnik, Baugruppen - wir bringen Kunststoff in Form“, so stellt Firmeninhaber Thomas Dreusicke sein Familienunternehmen vor. Gegründet 1929 von Felix Dreusicke in Berlin - Mitte, Kommandantenstraße. 1996 Einzug in eigene, neu erbaute Räume in Berlin Marienfelde, Rigistraße 11. Seit 2012 Umzug in eigene, wieder neue und nochmals größere Räume in Berlin Marienfelde, Nunsdorfer Ring 17. Er ist stolz auf sein Unternehmen und darauf, dass es ihm nicht nur gelungen ist, Produktionsarbeitsplätze in Berlin zu halten. Er exportiert die Fritzbox sogar nach China. Üblich war in den vergangenen Jahren eher die umgekehrte Entwicklung.
472 Industrie  und Wirtschaftstreff bei IndiaDreusicke
von li n re Christian Hoßbach, Bzbm’n Angelika Schöttler, Silke Gmierek und Thomas Dreusicke © Martina Marijnissen

Der Gastreferent Christian Hoßbach brachte mit seinem Vortrag zur Industriepolitik einen deutlich politischen Schwerpunkt in die Gesamtdiskussion. Viele Jahre fand ein massiver Abbau von Industrie statt, davon hat sich Berlin, wenn man die Stadt mit anderen Bundesländern vergleicht, bis heute nicht erholt. Die Tendenz ist positiv aber noch lange nicht zufriedenstellend. Gerade auch die durchaus kontroverse Diskussion im Anschluss machte deutlich, wie wichtig Industriepolitik für den Bezirk Tempelhof-Schöneberg ist, der einer der industriestärksten Berlins ist.

Beim anschließenden Get together gab es die Idee, dieses Thema in einer Podiumsdiskussion zu vertiefen.

„Hier in den Bestandsunternehmen sind und entstehen neue, gut bezahlte Arbeitsplätze und hier wird ausgebildet. Deshalb ist es so wichtig, die Entwicklungspotenziale zu identifizieren und gemeinsam an der Stärkung dieses Areals mit den vielen Arbeitsplätzen zu arbeiten“, so Schöttler weiter.

Auch das Thema Fachkräftemangel wurde noch behandelt. Silke Gmirek, Geschäftsführerin vom Träger GFBM, hatte kurz die Möglichkeit, das gemeinsame Projekt mit dem Bezirk ‚Geflüchtete in Arbeit‘ vorzustellen. Für die Unternehmen bietet sie ein umfangreiches Betreuungsangebot an. (BA T-S)


 

1000 Rocktreff Dankebrunch 2017 15
1000Rocktreff Dankebrunch 2017 13
Es ist eine gute Tradition, dass den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern vom Rocktreff und Spielfest einige Zeit nach der Großveranstaltung mit einem Brunch für ihren Einsatz gedankt wird.
1000Rocktreff Dankebrunch 2017 6
Dieses Dankeschön in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Mariendorf wurde von der ehemaligen BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer (siehe Foto oben) gesponsert. Sie engagierte sich immer in einer besonderen Weise um die Veranstaltung und ist als Vorsitzende des Fördervereins weiter aktiv dabei.

Für den Rocktreff übernimmt traditionell der BVV-Vorsteher die Schirmherrschaft. So hat auch Stefan Böltes dieses Amt übernommen. Für das Spielfest ist die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler die Schirmherrin.
1000Rocktreff Dankebrunch 2017 14
1000Rocktreff Dankebrunch 2017 7
Die Rocktreff-Moderatoren (v.lks. Christian Körper, Andie Kraft und Dominik Ziebarth) danken Petra Dittmeyer und Ed Koch.
Bei dem Fest verabschiedete sich Ed Koch (Foto re.) aus seiner bisherigen aktiven Koordinationsfunktion, die er jahrelang als Jugendamtsmitarbeiter und im Ruhestand noch als Honorarkraft wahrnahm. Er sorgte im Hintergrund immer dafür, dass neben den organisatorischen Arbeiten ein Ausgleich der vielen Interessen stattfand.

Ein etwas vorschnell angekündigter Termin für das Rocktreff und Spielfest 2018 konnte nicht bestätigt werden. In Kürze wird jedoch ein Termin veröffentlicht werden. Ed Koch hat alles für seine Nachfolge aus dem Jugendamt vorbereitet und wird künftig eher im Hintergrund der Mariendorfer Traditionsveranstaltung den Sponsoringbereich unterstützen.
1000Rocktreff Dankebrunch 2017 5
Stadträtin Jutta Kaddatz besuchte ebenfalls die Veranstaltung (3.v.re.)
1000 Rocktreff Dankebrunch 2017 8
Henning Hamann vom MedienPoint Tempelhof und Chef vom Volkspark Lichtenrade Wolfgang Spranger
1000Rocktreff Dankebrunch 2017 9
Petra Dittmeyer, Henning Hamann, Wolfgang Spranger, Spielfestorganisator Phillip Mengel und von Stromnetz Berlin Jürgen Siegismund (v.lks.n.re.)
1000Rocktreff Dankebrunch 2017 10
Harald Dittmeyer im Gespräch...
Beim gut besuchten Brunch konnte Ed Koch verkünden, dass sich die bisherigen Träger der Veranstaltung, CPYE und die Rock-Ini Tempelhof, zusammenschließen und ihre Kräfte im gemeinnützigen Verein CPYE bündeln werden. Für das Spielfest ist der Verein MitSpielen e.V. verantwortlich. Der Spielfestleiter Philipp Mengel brachte zum Brunch gleich seinen ganz jungen familiären Nachwuchs mit. Bei professionell gestalteten interessanten Filmen vom vergangenen Rocktreff konnten die Besucherinnen und Besucher in Erinnerungen schwelgen. Natürlich wurde zum reichhaltigen Buffet mit leckerem Grillgut auch noch musikalische Liveunterhaltung geboten.
1000Rocktreff Dankebrunch 2017 4
Alle Beteiligten freuen sich auf Rocktreff und Spielfest 2018!

Thomas Moser


 

Spätsommer, Herbst – das hat fast schon etwas Wehmütiges. Bevor das Blütenjahr zu Ende geht, bündelt die Natur noch einmal die Farben des Sommers in den Blüten der Dahlien. Der Britzer Garten feiert die beliebte Gartenblume erneut mit einer Sonderschau.

Das Dahlienfeuer hat seinen Standort am Eingang Sangerhauser Weg.

Im ehemaligen Sommerblumengarten blühen ab etwa Mitte / Ende August 8.000 Dahlien in 280 Sorten.
dahlienfeuer britzer garten moser Thomas 13
Der Förderkreis „Freunde des Britzer Gartens e. V.“ ruft in jedem Jahr die Besucherinnen und Besucher auf, die schönste Dahlie bzw. die Dahlienkönigin zu wählen. Gewinnerin im Jahr 2016 war die Seerosendahlie 'Crème de Cassis'. Wer seinen Stimmzettel an der Kasse abgibt, hat die Chance auf schöne Preise – Essenseinladungen für zwei Personen oder Jahreskarten 2018 für den Britzer Garten und die anderen Parks und Gärten der Grün Berlin GmbH.




Anliegen der Gärtner ist es, die Dahlie in ihrer ganzen Vielfalt zu zeigen. Zum einen wird die Farbpalette von Lachs, Orange, Gelb-Rot über helle bis dunkle Rot-Töne bis zu Purpur und Rosa präsentiert.








Andrerseits wird neben dem Spiel der Farben auch die Formenfülle der Dahlie demonstriert. Man unterscheidet verschiedene Dahlien-Klassen nach der Blütenform - z.B. Kaktus-, Schmuck oder Ball-Dahlien. Botanisch handelt es sich bei allen Sorten, ob groß- oder kleinblütig, hoch oder niedrig, um Dahlien-Hybriden, also Zuchtformen.

Der große Formen- und Farbenreichtum dieser Pflanzen reizt sowohl professionelle Züchter wie auch Liebhaber immer wieder, Neuheiten auf den Markt zu bringen. Und auf jeder Gartenschau werden besonders attraktive Sorten prämiert. Aber auch im eigenen Garten können durch Mutation neue Sorten entstehen – Dahlien neigen dazu, solche sogenannten „Sports“ zu bilden.

Der Eintritt in den Britzer Garten kostet während der Sonderschau „Dahlienfeuer“ 3,00 EUR, ermäßigt 1,50 EUR (Jahreskarteninhaber haben freien Eintritt)
herbst 2017 1
... und es ist Herbst...

Alle Fotos Thomas Moser


 

17. September 2017 Der 17. Berliner Pflegekindertag fand in diesem Jahr unter dem Motto „Fertig machen zur Landung“ auf dem Tempelhofer Feld statt.
17 Pflegekindertag 2017 1

Strahlender Sonnenschein und viele bunte Stände von Pflegekinderdiensten empfingen die Pflegeeltern und ihre Pflegekinder auf dem großen Freigelände des ehemaligen Flughafens. Dieses Familienfest soll besonders ein Dank an die Pflegeeltern sein.

Dies brachte auch der Jugendamtsleiter von Tempelhof-Schöneberg, Rainer Schwarz (re.), zusammen mit dem Geschäftsführer von Familien für Kinder, Peter Heinßen (lks), deutlich zum Ausdruck. Rainer Schwarz begrüßte im Namen der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und dem erkrankten Jugendstadtrat Oliver Schworck die vielen kleinen und großen Besucherinnen. Der Jugendamtsleiter betonte die Wichtigkeit der Aufgabe der Pflegeeltern und brachte seine Wertschätzung zum Ausdruck. Rainer Schwarz dankte den Organisatoren vom Träger Familien für Kinder und des Jugendamtes, sowie den vielen anderen fleißigen Helferinnen und Helfern des Festes.


Bereits im Grußwort des Bezirksstadtrates für Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport brachte Oliver Schworck seine Freude über den Pflegekindertag zum Ausdruck: „Ich freue mich, weil sich für mich die Gelegenheit ergibt, Ihnen für Ihren ganz besonderen Einsatz zu danken. Wir alle wissen: Ohne eine heitere und vollwertige Kindheit verkümmert das ganze spätere Leben. Sie sind es, die für viele Kinder und Jugendliche dies ermöglichen. Sie geben Ihnen, sichere Geborgenheit, Zuwendung und Förderung - ein Zuhause auf Zeit. Nur mit Ihrer Hilfe können die Berliner Jugendämter Sorge dafür tragen, dass für alle Kinder die besten Bedingungen für das Aufwachsen in unserer Stadt gewährleistet sind. Sie stellen sich den Herausforderungen, die Ihre Pflegekinder mitbringen, Sie spielen mit Ihnen, teilen Ihre Sorgen und Nöte, Sie geben ihnen Kraft und Zuversicht auf den Weg. Und Sie lachen und freuen sich mit Ihnen.“ Oliver Schworck lud zum Lachen, Spielen, gemeinsamen Austausch und Begegnung mit anderen Pflegeeltern und Pflegekindern ein. Er brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass dieser besondere Ort zwischen drei Bezirken spielend erkundet wird. Diese Hoffnung wurde dann auch voll und ganz erfüllt.


Auf dem Fest gab es an den vielen Ständen der Pflegekinderdienste die verschiedensten Spiel-, Bastel-, Schmink- und Sportmöglichkeiten für die Kinder.

Beim Kinderzirkus CABUWAZI Tempelhof konnten die Kinder ihr Gleichgewichtsgefühl ausprobieren. Unter Anleitung von Trainerinnen und Trainer probierten die Kinder begeistert Kunststücke aus.

Mit Akrobatik, Kugellaufen, Jonglage und Balance fühlten sich die Kinder ein bisschen wie im Zirkus. Ein Groß-Drachen, der auch am vorherigen Festivaltag für Riesendrachen dabei war, zeigte seine beeindruckende Flugfähigkeit.



Drei gut umlagerte Hüpfburgen und eine Kletterwand rundeten das Angebot ab. Und natürlich konnten Kinder sich auch mit ihren Rädern und anderen Sportgeräten vielfältig auf dem Gelände bewegen.

Leckeres Essen und Getränke luden zum Picknick ein und rundeten für Pflegeeltern und Kindern das Vergnügen ab.

Gefördert wurde die Veranstaltung von der Lotterie „PS-Sparen und Gewinnen“ der Berliner Sparkasse; vermittelt durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft.

Pflegeeltern kümmern sich im Auftrag des Jugendamtes, oft auch über einen längeren Zeitraum, um Pflegekinder. Ein spezialisierter freier Träger oder ein Fachdienst im Jugendamt kümmert sich um alle Belange der Pflegeeltern. Interessierte Menschen werden über einen längeren Zeitraum qualifiziert und auf die Aufgabe vorbereitet. Mit den Fachkräften beraten sich die Pflegeeltern vor, während und nach der Aufnahme eines Pflegekindes und kooperieren regelmäßig beispielsweise bei der Erarbeitung der Hilfeplanung. Zudem haben die Pflegeeltern die Möglichkeit, in Pflegeelterngruppen und Fortbildungen Ihr Fachwissen zu erweitern.

Text und Fotos: Thomas Moser

Einige ergänzende Hinweise auf der Berliner Pflegekinderseite:

Wenn Sie ein Pflegekind aufnehmen möchten, müssen Sie nicht verheiratet sein. Auch Alleinstehende und unverheiratete oder gleichgeschlechtliche Paare können ein Pflegekind aufnehmen. Bei einer dauerhaften Unterbringung der Pflegekinder, sollten Eltern und Kind einen familienentsprechenden Altersabstand haben. Aber auch mit 45 Jahren kann man noch Säuglinge und Kleinkinder bei sich aufnehmen.

Da Kinder zum Spielen und Lernen Platz brauchen, benötigen Sie genügend Wohnraum. Das bedeutet aber nicht, dass von Anfang an für jedes Kind ein eigenes Zimmer vorhanden sein muss. Die Zeitspanne vom ersten Infoabend bis zur Aufnahme eines Pflegekindes beträgt ca. 9 Monate. Im Vergleich dazu vergehen zwischen 2 bis 7 Jahren bis Sie ein Adoptivkind aufnehmen können. Sie sollten in gesicherten wirtschaftlichen Verhältnissen leben und mit Ihrem Einkommen unabhängig von den Leistungen sein, die Sie für das Pflegekind erhalten – für das Pflegekind erhalten Sie monatlich unabhängig von Ihrem Einkommen ein Pflegegeld, das den Lebensunterhalt des Kindes abdeckt. Pflegekinder brauchen Zeit und Aufmerksamkeit – wenn es sich vereinbaren lässt, kann der vorwiegend betreuende Elternteil auch berufstätig sein.

Auf die Aufgabe als Pflegeeltern werden sie durch die Pflegeelternschulung vorbereitet. Auch nach der Aufnahme des Pflegekindes können Sie jederzeit fachliche Hilfen in Anspruch nehmen.

https://www.pflegekinder-berlin.de


 

2. September 2017 Unter dem Motto „Klassik – Made in Germany“ wurde im Rahmen der Reihe „Feuerblumen und Klassik Open Air“ zum diesjährigen Konzert mit Feuerwerk in den Britzer Garten eingeladen. Circa 12.000 Musik- und Feuerwerkfans kamen in diesem Jahr zu dem Event im Süden von Berlin, dass immer auch ein wenig Picknick und Familien- und Freundestreffen ist.
britzer garten feuerblumen 19 2017 moser thomas 23


Die Regenprognosen haben sich glücklicherweise nicht bewahrheitet und so waren die Besucher am gelassensten, die sich auf die frischen Temperaturen mit ihrer Bekleidung eingestellt hatten.

Auf den Wiesenplätzen am Rodelberg versammelten sich wie jedes Jahr schon Stunden vor dem Konzert die Fans zu ausgiebigen Picknicks. Diese Atmosphäre gibt der Veranstaltung einen besonders entspannten und sympathischen Rahmen.

Das „Neue Sinfonieorchester Berlin“ präsentierte ein beeindruckendes Konzert unter musikalischer Leitung des Chefdirigenten Gerd Herklotz.


Für die künstlerische Gesamtleitung und Moderation zeichnete sich Lutz Daberkow verantwortlich, der fachlich kompetent durch die Welt der Musik führte. Mit ihrer gewohnt lockeren Art war in diesem Jahr die rbb-Moderatorin Petra Gute wieder mit an Bord.


In diesem Jahr sollte es der „Schlager der Klassik“ aus deutschen Landen sein und auch ein bisschen „Bayreuth“ in Britz durchschimmern. Ein Potpourri von Werken deutscher Komponisten aus verschiedenen Epochen begeisterte das Publikum. Darunter waren der Walkürenritt von Richard Wagner, der Ungarische Tanz Nr. 1 von Johannes Brahms, der Hochzeitmarsch und ein Violin-Konzert von Felix Mendelssohn-Bartholdy, die Ouvertüren aus dem Freischütz (Carl Maria von Weber) und aus Fidelio (Ludwig van Beethoven).




Die überzeugenden Solisten des Abends waren der Tenor Ricardo Frenzel Baudisch, die Sopranistinnen Heike Lerer und Mary Elizabeth Osborne (USA), sowie an der Violine Yoshiaki Shibata (Japan). Nach der Pause ging es sehr unterhaltsam weiter, wobei der Berliner Komponist Paul Lincke nicht fehlen durfte. Das beliebte Operettenlied dieses Komponisten „Das ist die Berliner Luft“ rundete den Abend jedoch erst nach dem Feuerwerk ab.

Das atemberaubende Feuerwerk mit der beliebten Feuerwerksmusik von G.F. Händel war natürlich der Höhepunkt des Abends. Neben der Bühne wurden die kleineren Sonnen und Fontänen gezündet und hinter dem See wurden mit bunten Raketen magische Bilder an den Himmel gezaubert. Die Zuschauer waren begeistert und konnten sich auf die gute Organisation der beliebten Veranstaltung verlassen.

Übrigens, die Stammgäste können sich schon das Konzert für 2018 vormerken, Am 25. August 2018 findet das 20. Jubiläum der beliebten Berliner Veranstaltung statt.

Thomas Moser (auch alle Fotos)










Mitarbeiter_innen des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg radeln einmal um die Welt

... und ich war dabei ;-)...

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die Beschäftigtenvertretungen hatten alle Mitarbeiter_innen zu einer "Challenge" aufgerufen: 

Vom 1. Mai bis 31. August sollten die Kolleg_innen das Fahrrad mehr nutzen und gemeinsam bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ mitmachen. Mit dieser Gesundheitsaktion soll motiviert werden, das Auto oder auch die BVG -auch für Teilstrecken- durch das Fahrrad zu ersetzen.

Die Mitarbeiter_innen radelten gemeinsam über 44.218 Kilometer. Wenn man die Erde an ihrem „Bauch“ messen würde, beträgt der Umfang 40.075 Kilometer.

Beteiligt haben sich 127 Mitarbeiter_innen, die diese Kilometeranzahl zusammen fuhren.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:

„Ich freue mich über die gestrampelten Kilometer und bin begeistert, wie motiviert die Mitarbeiter_innen mitgemacht haben! Wir werden bestimmt auch wieder nächstes Jahr zur Challenge aufrufen!

In der Aktion <Mit dem Rad zur Arbeit> von ADFC und der AOK konnten die Teilnehmer_innen ihre geradelten Kilometer eintragen und auch in Teams gegeneinander starten, um die Motivation zu erhöhen.

Vielleicht tritt ja nächstes Jahr auch ein anderes Bezirksamt gegen uns an? Wer traut sich?“


 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen