Die perfekte Simulation als Geschenk

Berlin-Mitte, 21.Mai 2011 Ein Traum wird wahr! Fliegen bis zum Abwinken! Der Check-in kann beginnen und ist für Dietmar Wettlaufer & Crew bereits am Äußeren des Gebäudes mit einer Laufschrift angekündigt.
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Der Co-Pilot öffnet den Empfangsbereich persönlich. Wir sind nicht, jedenfalls noch nicht, auf dem Flughafen Berlin-Tegel, sondern befinden uns kurz vor der Erfüllung eines kleinen Traumes. Flugsimulator heißt das Zauberwort.
Dietmar Wettlaufer ist ein ambitionierter Flugsimulator-Hobbyflieger am heimischen Computer. Zum letzten runden Geburtstag hat der „Ritter der Lüfte“ Gutscheine für den richtig großen „Flugsimulator Berlin“ geschenkt bekommen. Tochter Anna, ihr Freund Jens, die Freunde Jürgen, Thomas und Frauen haben es gemeinsam ausgeheckt. Das könnte Dietmar doch sicher gut gefallen, meinten sie übereinstimmend! Da konnten sie auch nicht wirklich etwas falsch machen, denn aus seiner Leidenschaft macht Dietmar kein Geheimnis. Zur Entspannung am Feierabend wird das Arbeitszimmer des Sozialpädagogen zum Cockpit!
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Heute ist die große Stunde: Die Boeing 737-700 soll für Dietmar „tatsächlich“ abheben. Ein richtiger Pilot aus Fleisch und Blut betreut die gesamte Crew, klärt die Vorkenntnisse ab und führt das Briefing durch. Die grundsätzliche Steuerung dieses Flugzeuges und die Systeme der Boeing werden erklärt. Heute ist dafür der sympathische Jung-Pilot Dean Masson zuständig, der in Kürze seinen Flugschein für die Verkehrsflieger macht. Die ersten Flugziele werden abgestimmt. Aus einer reichlichen Auswahl von weltweit über 24.000 Flughäfen ist das nicht immer ganz leicht. Aber Dietmar weiß genau was er will, er fliegt ja tagein und tagaus durch die virtuelle Welt seines Arbeitszimmers. Hier im Flugsimulatorbereich findet das Briefing der Piloten stilvoll am Kartentisch statt.
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Konzentriert lauscht Dietmar. Das ganze Kauderwelsch der Fliegersprache scheint für ihn kein Chinesisch zu sein. Tochter Anna und Freund Thomas hat Dietmar zur moralischen Unterstützung mitgebracht. Die Beiden können nur staunen, was da alles für Begriffe durch den Raum fliegen. Aber Pilot Masson erklärt auch Laien geduldig und gerne die fliegerischen Feinheiten.
Jetzt geht es in den abgedunkelten Raum, wo die echte Pilotenkanzel der Boeing, (ursprünglich ein B 707-355 C; Erstflug am 1.11.1967) in orangefarbener Lackierung, aufgestellt ist. Der Flieger wurde 1998 nach einer Bruchlandung außer Betreib genommen. Die Cockpitkanzel wurde gerettet und steht nun Piloten und Hobbyfliegern in der Nähe vom U-Bahnhof Amrumer Straße zur Verfügung.
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Dietmar ist heute der „Pilot Flight“; der Co-Pilot ist für das „Monitoring“ verantwortlich und der Herr über die vielen Schalter und Knöpfe. Und davon gibt es wirklich fast unendlich viele: Circuit Breaker, Navigation, FLT-Controll, Speed Ref, Anti-ICE, Runway Turn off, und so weiter. Der wichtigste Schalter ist jedoch der Attend-Kaffee-Ruf. Und schon kommt Stewardess Anna und bedient die durstige Crew (natürlich nur in Wirklichkeit, aber leider nicht heute). Der Co-Pilot erzählt etwas vom sogenannten „Schnapskompass“, erläutert die Bedeutung vom „Flight-Director“, der den Kurs anzeigt, und weiß zu berichten, dass ein Autopilot auch starten und landen kann. Aber die vornehmste Aufgabe des Piloten ist es, diese wichtige Mission selbst durchzuführen: „Der Mensch ist immer noch gefühlvoller!“

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Viele kleine Lichter, Monitore, Hebel, Schalter, überall wo man hinschaut! Diese Menge von Originalarmaturen beeindrucken sehr und scheinen für den Nichtfachmann undurchdringlich zu sein. Das Flugzeug steht jetzt virtuell in Berlin-Tegel. Die Maschine steht auf der Startbahn und ist „Ready for Departure.“ Dietmar nimmt im engen Cockpit auf dem linken Sitz des Kapitäns Platz. Während der ganzen Zeit wird er vom Co-Piloten, der rechts danebensitzt, fachmännisch betreut und beraten. Um die Kanzel ist eine 6 Meter breite Leinwand mit einer 180 Grad-Ansicht aufgebaut. Es wird ein sehr hochauflösendes realistisches Bild an die Leinwand projiziert.
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Die Startbahn liegt vor uns. Die Flugzeuggeräusche werden realistisch nachempfunden. Der Kapitän hat das Steuerhorn fest in der Hand. Mit dem Schubhebel wird nach der Freigabe „Cleared for take-off“ auf Vollgas beschleunigt. Die Maschine rollt los, man spürt das Brummen der hochdrehenden Turbinen. Die Vibrationen durchziehen das Cockpit. Jetzt muss die Maschine beschleunigt und auf der Centerline gehalten werden. Die voller Konzentration der Piloten ist deutlich spürbar. Die Flughafengebäude von Tegel-Airport „Otto Lilienthal“ rasen nur so an einem vorbei.
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Es ist eine Geschwindigkeit von 140 Knoten erreicht. Dietmar zieht das Steuerhorn langsam zu sich ran, die Maschine hebt jetzt bei „V2“ ab. Mit einer Geschwindigkeit von rund 155 Knoten und 15 Grad Steigrate geht der Flug über den virtuellen Himmel von Berlin. Nach einer ausgiebigen Kurve über Berlin, der Fernsehturm ragt in den Himmel, werden schon wieder die ersten Landevorbereitungen getroffen. Der Pilot hat immer den künstlichen Horizont im Auge. Bei einer Kurve ist das Steuer immer etwas an den Körper ranzuziehen, um der Zentrifugalkraft entgegen zu steuern. Dietmar Wettlaufer berichtet später, dass das Steuern richtige körperliche Arbeit ist: „Da muss man schon ordentlich ziehen.“ Die Maschine wird, nur hydraulisch unterstützt, über Seilzüge gesteuert. Im Gegensatz zu modernen Maschinen merkt man noch ganz deutlich, welche Kräfte hier wirken. Es ertönt ein Piepton, die Höhe von 2000 Fuß ist unterschritten.
Jetzt beginnt der Landeanflug. Die Landebahn ist zugewiesen und wir sinken schnell. Der Höhenmesser rast gegen Null. Am Horizont tut sich schon der lange Streifen Beton und die vielen Positionslichter auf. Die Sicht ist erstklassig. Wenn man die Bilder auf der Leinwand konzentriert betrachtet, hat man die Illusion der Bewegung des Flugzeuges. Neben der Landebahn leuchten jetzt zwei weiße und zwei rote Lichter. Das bedeutet, das wir den perfekte Landewinkel haben und auf das Aufsetzten warten. Das Fahrwerk ist schon längst rausgefahren. Es rumpelt ein wenig. Dann haben wir wieder Boden unter den Füßen und TXL (Tegel), oder wie es im ICAO-Code heißt EDDT, erreicht. Der Höhenmesser, der sich an der Meereshöhe orientiert, bleibt bei 121 feet (39 m über NN) stehen. „Hurra, eine weiche Landung!“ Es ist alles gutgegangen.
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Dietmar hat zwei Stunden Zeit. Das lohnt sich schon richtig. Er will die besondere Herausforderung und hat sich so auf mehrere Starts und Landungen festgelegt; diese Platzrunden sind die wahren Herausforderungen für einen Piloten.
Die nächsten Flughäfen sind schnell gefunden: Traumziel Venedig mit seiner Lagune, beim Anflug ein unvergessliches Bild, und der Flughafen Cairns (YBCS), für den Australienliebhaber Wettlaufer ein Muss. In Cairns ist die besondere Herausforderung, dass man nur eine Richtung für Landungen hat, egal, aus welcher Richtung der Wind auch bläst. Beim Flughafen von Madeira war es faszinierend zu sehen, wie man erst auf die Berge zusteuern musste, bevor der Pilot eine scharfe Kurve fliegt und in Richtung Landebahn eindreht. Der Flughafen am Hang der Steilküste ist bei den Piloten für seine Scherwinde bekannt und gefürchtet. Hier darf auch nur der Kapitän landen. Die volle Aufmerksamkeit ist gefordert!
Das Urlaubsziel Palma de Mallorca wird kurzerhand für 20 Minuten umkreist und als krönender Abschluss ist Hongkong bei Nacht zu bewundern. Hongkong ist der beliebteste Flughafen im Flugsimulator. Überall Lichter. Die Skyline lädt zum Träumen ein. Dafür ist jetzt aber wirklich keine Zeit. Die Wolkenkratzer fliegen am Cockpit nur so vorbei, als Dietmar die letzten Vorbereitungen für die Landungen trifft. Pilot Dietmar ist in seinem Element. Der Co-Pilot gibt immer wieder kleine Hinweise und hat viel Grund den Piloten für sein stets umsichtiges Fliegen, den Super-Starts und den meist weichen Landungen zu loben. Auch die Landung in der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong ist geglückt.
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Dietmar hat alle Starts und Landungen mit Bravour gelöst. Auch für den Co-Piloten Dean waren es zwei entspannte Stunden: „Mir hat es richtig Spaß gemacht!“ Man merkt schon, dass Dietmar jahrelang durch seine Britzer Häuschen fliegt und sehr geübt ist. Das „Kind im Manne“ konnte sich in dem Flugsimulator so richtig ausleben. Das Geschenk war genau das Richtige! Nach den zwei Stunden kann Dietmar nun langsam entspannen.
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Er erhält von Dean Masson verdient eine Urkunde für seine fliegerischen Leistungen. Herzlichen Glückwunsch!
Der Autor bittet alle fliegerischen Profis und den Piloten Dietmar schon jetzt um Verzeihung, wenn fliegerische Sprache nur laienhaft, vielleicht auch manchmal falsch, versucht wurde nachzuempfinden. Der Autor ist sich sicher, dass Dietmar noch lange von dieser Flugerfahrung im Flugsimulator zehren wird. Der Autor würde sich, zumindest im Notfall, in die Hände eines Piloten Dietmar begeben. Wenn das kein Lob ist!
Auf die nächsten 10 Fliegerjahre, mein Lieber, und „Always happy landings, lieber Dietmar!“
In Erinnerung an einen wunderschönen Geburtstag und an eine herrliche Gutscheineinlösung!

Thomas Moser (auch Fotos)–BerLi-Press- www.berli-press.de

Flugsimulator Berlin

Henning Wulff / Maximilian Zellner GbR

Luxemburger Straße 20B

13353 Berlin

Telefon: 030 / 450 28 406

http://www.flugsimulator-berlin.de


 

Berlin-Mitte, 14. Oktober 2011 „Klassisch verführt“ nimmt das unkonventionelle Damenquartett „Salut Salon“ die Besucher im Berliner Admiralspalast mit auf eine akustische Reise durch die Weltmeere. Im Programm wird die Frage gestellt: „Ein Haifisch im Aquarium?“ Musikalisch ist das gar nicht so schwierig, meinen die vier Musikerinnen. „Man nimmt die stumme Unterwasserwelt, die Camille Saint-Saens einst für seinen Karneval der Tiere komponierte, und lässt in diese Stille den Tango-Furor eines Astor Piazzolla einbrechen.“ Schon schwimmt der argentinische Haifisch „Escualo“ im französischen „Aquarium“, um dann im neuen Programm des Hamburger Quartetts Salut Salon immer wieder und überraschend als musikalisches Motiv aufzutauchen.
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Die klassischen Stücke, die Kinder- oder auch Volkslieder hat Salut Salon in ihrem Stil gekonnt eigenwillig und faszinierend arrangiert. Irländische, griechische oder russische Volksweisen: Das Quartett stellt sich allen Herausforderungen. Die aufmerksam lauschenden Zuhörer können Wellen, Sturm und Windstille nachempfinden. Der kleine Helfer Oskar spielt Klavier und Cello und unterstützt beim „Forellenquintett“ von Schubert die vier ganz unterschiedlichen Frauen. Jede Musikerin für sich geht beeindruckend mit dem Instrument um. Die Hamburger Pflanzen Angelika Bachmann und Iris Siegfried bespielen ihre Geigen nach allen Regeln der Kunst. Die Cellistin Sonja Lena Schmid und Anne-Monika von Twardowski am Klavier (und anderen Instrumenten) bringen ihre Musik besonders beeindruckend zur Geltung. Sie klopfen auf ihren Instrumenten, streichen nicht nur die Saiten, spielen vierhändig ein Instrument, wenn es sein muss auch mal in den unmöglichsten Körperhaltungen.
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"Salut Salon" achthändig beim Frauenmärz 2009
Und wunderbare Stimmen hat die geballte Frauenpower aufzuweisen! Das Spiel der Instrumente wird durch Mimik und Gestik unterstrichen; die unbändige Spielfreude wird bei jedem Ton sichtbar. Das „Ballett der Kücklein in ihren Eierschalen,“ die Hexe Baba-Jaga oder der Haifischsong nach der Melodie eines russischen Kinderliedes, alles passt auf eine eigenwillige Art zusammen. Die musikalische Reise geht mit „Schwanensee“ ins „Reich der Mitte“. „Die Moldau“ und die „Schöne blaue Donau“, der „Rumänische Tanz“ von Bartók und „Der türkische Marsch“ von Mozart wird mit indischen und chinesischen Weisen lustvoll gemischt. Ein chinesischer Popsong, „Vier Jahreszeiten“ und „Die Moritat von Meckie Messer“ werden interpretiert und Iris Siegfried singt von der Lust und vom Leid der zweiten Geige. Die Töne der vier Ausnahmemusikerinnen erzählen dreidimensionale Geschichten. Die Spielfreude der Musikerinnen zeigt sich darin, dass sie ihre Instrumente witzig in einen Dialog treten lassen. Anmutig und wild, ob „Bruder Jakob“ oder Frank Sinatra, einen französischen Chanson in plattdeutsch, die vier Frauen scheuen sich vor keiner musikalischen „Schandtat.“
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Angelika Bachmann und Iris Siegfried beim Frauenmärz 2009
„Salut Salon“ ist musikalisch international viel unterwegs, sie unterstützen engagiert internationale Kinderprojekte und faszinieren bei all ihren Auftritten. Es heißt im Untertitel zwar „Klassisch verführt“, aber es ist viel mehr. Die Verführung aller Sinne ist an einem Abend mit „Salut Salon“ garantiert. Auch das Berliner Publikum war aus dem Häuschen!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)


 

Berlin, 19. Oktober 2011 Hingehaucht oder gerockt? Die Sängerin ANNETT LOUISAN ist nicht in eine musikalische Schublade unterzukriegen! Mit dem neuen Programm „In meiner Mitte“ hat sich die Chansonsängerin auf den Weg zu diesem „merkwürdigen Ort“ gemacht. Aufgewachsen ist sie in einem kleinen Ort an der Elbe im jetzigen Sachsen-Anhalt. „Dieser Ort hat meine Kindheit und damit mein ganzes Leben tief geprägt“, betont die junge Frau, die heute zu den erfolgreichsten und prägendsten Sängerinnen im deutschsprachigen Raum gehört. Die Premiere ihres neuen Programms feiert ANNETT LOUISAN vor ihren begeisterten Fans im ausverkauften Berliner Tempodrom.

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Mit dem titelgebenden Opener der neuen CD betritt die Künstlerin mutig und kraftvoll die Bühne und meistert souverän alle musikalischen Klippen (die es gar nicht zu geben scheint!). Der Eine und Andere mag ANNETT LOUISAN besonders gut verstehen, wenn sie -begleitet vom Akkordeon- von ihrer „Pärchenallergie“ singt. Musikalisch lustvoll leuchtet sie die „Allein und beisammen“-Facetten im Leben aus. Die Songs der neuen Platte haben abwechslungsreiche Sounds zu bieten: Ein bisschen Rock, viel Folk, aber immer für jeden Text ganz individuelle Klänge!

„Ich wollte einfach persönlicher werden und fragte mich: Wer ist eigentlich Annett Louisan?“ erzählt ANNETT. Auf der Suche nach einer Antwort zog sie für eine Zeit allein nach New York. „In der Mutter aller Städte konnte ich alles sein und niemand. Gerade das half mir einen ehrlicheren Blick auf mich selbst zu bekommen. Ich habe dort wieder angefangen mehr Gitarre zu spielen und habe mir sehr viele Konzerte angeschaut.“ Dann ging es zurück nach Deutschland, wo sie beispielsweise in Augsburg Brecht gesungen hat. „Mir ging es einfach darum, etwas völlig anderes zu machen, um mich zu orientieren.“ Im Frühjahr 2010 kehrte sie nach Berlin zurück und begann mit der Arbeit an ihrem fünften Album.

Ein Großteil der Songs entstammt der Kooperation von ANNETT LOUISAN mit dem neuen musikalischen Partner Danny Dziuk. ANNETT LOUISAN schrieb bei ihren Liedern selbst mit. Hinzu gekommen sind weitere Songwriter wie zum Beispiel Annette Humpe und Ulla Meinecke.

Im Cover heißt es: „In den Songs tauchen immer wieder aquarellartig hingetupfte Märchenmotive auf, kraftvoll archaische Bilder vom Leben am Meer und am Fluss, aber auch mit mal feiner, mal beißender Ironie beziehungsreich formulierte witzige Geschichten vom komplizierten Leben eines oder mehrerer Metropolenbewohner auf der Suche nach dem großen Glück, der großen Liebe, dem Sinn des Lebens im Großen und Ganzen.“ Besser kann man es kaum ausdrücken, was das Erfolgsrezept der ANNETT LOUISAN, besonders bei den Texten, ausmacht.

„Auf der Jagd nach Mr. Big“ besingt die Künstlerin auf der neuen CD ein besonderes fieses Männerexemplar. „Vorsicht zerbrechlich“ zeigt die zarte Seite der kleinen Powerfrau. Als vollkommen neues Lied, das nicht mehr den Weg auf die neue CD geschafft hat, präsentiert ANNETT LOUISAN „Padam“ und kann damit den Saal zum Mitsingen bringen. Das Konzert lässt den neuen Wind der frischen CD spüren!

ANNETT LOUISAN, die gerne mit ihrem Publikum Kontakt aufnimmt, ist sich keinesfalls zu Schade für ältere Songs. Die Band beeindruckt mit einer exzellenten Qualität an allen Instrumenten. Das wird bei den Soli besonders deutlich. Bekannte Songs haben einen neuen Sound erhalten und erscheinen so als ganz neue musikalische Kunstwerke. Mit „Torsten Schmidt“ rockt die Sängerin so richtig die Bühne und kaum einem hält es da auf den Sitzen. Der Telefonsong „Wähl die 1“ oder auch der „Prosecco-Song“ und „Ich will doch nur spielen“ gehören zu den besonders bekannten Songs, die das Publikum immer wieder gerne hört.

Bei den Liedern „Moon-Rriver“ von Audrey Hepburn oder auch den Song von Charles Aznavour, in der deutschen Fassung „Spiel Zigeuner“, mit einer wunderbaren Cello-Begleitung, kann die Chansonnette trumpfen. Ihre Lieder und ihre persönliche Art können die Seele der Zuhörer berühren und dabei auch lustig sein. Tough und melancholisch, eine riesige Bandbreite, die sich bei ANNETT LOUISAN immer weiter zu entwickeln scheint.

Beim Zugabeteil gab es dann kein halten mehr und in den Gängen wurde getanzt. Der „Teilzeithippie“ von ihrer letzten CD sorgte für ein euphorisches Ende der Show.

Besonders darf man sich auf ein Konzert am 27. April des nächsten Jahres im TIPI am Kanzleramt freuen. Hier wird sie mit ihrem Akustik-Trio aufspielen. Wie faszinierend ihre Musik in einer einfachen handgestrickten Variante sich anhört, kann man bei Veröffentlichungen in YouTube erahnen. Hier kann das künstlerische Talent von ANNETT LOUISAN ungeschminkt und atemberaubend bei Auftritten im TV NOIR (Heimathafen Neukölln) bewundert werden.

Einen Gast hatte ANNETT LOUISAN dann doch noch zum Beginn der Show mitgebracht. Aus der besagten "Musik-Talkshow" TV NOIR präsentierte sich „TEX“ Drieschner auch einfach nur gut!

ANNETT LOUISAN lädt zum Träumen und zum Schmunzeln ein: reine Erholung für die Seele!

Thomas Moser- BerLi-Press (www.berli-press.de)

http://www.annettlouisan.de


 

Berlin-Waldbühne, 21. August 2011 Zum Waldbühnenkonzert hat das „West-Eastern Divan Orchestra“ und der Dirigent Daniel Barenboim nach Berlin eingeladen und viele Tausend Klassikbegeisterte folgten diesem Ruf.
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Daniel Barenboim mit dem West-Eastern Divan Orchestra Foto:Monika Rittershaus
Nicht nur, dass die Bundeskanzlerin Angela Merkel Schirmherrin für dieses besondere Konzert der jungen Musiker aus Israel, Palästina und anderen arabischen Ländern war, es waren hochrangige Politiker dabei, als Daniel Barenboim bei zwei Symphonien von Ludwig van Beethoven (1770-1827) den Taktstock erhob. Bundespräsident Christian Wulff und Frau, Bundesaußenminister Guido Westerwelle und der Berliner Kulturstaatssekretär André Schmitz waren Gäste dieses besonderen Konzertes. Die Waldbühne, die bis auf einige Randplätze ausverkauft war, bot bei sommerlichem Wetter eine beeindruckende Kulisse für Klassikmusik der besonderen Güte.

Vor der Pause stimmte das Orchester die eher kürzere 8. Sinfonie F-Dur op. 93 an, die durch eine besondere Heiterkeit und Freude gekennzeichnet ist. Das „West-Eastern Divan Orchestra“ (WEDO) ist seit 12 Jahren eine feste Größe in der Musikwelt. Daniel Barenboim rief 1999, gemeinsam mit dem palästinensischen Literaturwissenschaftler Edward Said, dieses Orchester ins Leben, das den Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen des Nahen Ostens durch die Erfahrungen gemeinsamen Musizierens und des Zusammenlebens ermöglichen soll. Diese praktizierte Völkerverständigung wird einmal jährlich in einem großen Workshop in Sevilla gepflegt. „Wir proben hart, hören Vorträge und diskutieren miteinander. Anschließend gehen wir auf Konzertreise“ erläutert der Generalmusikdirektor der Staatsoper in Berlin Daniel Barenboim die praktische Umsetzung. 2011 führte die Reise des „WEDO“ von Europa nach Asien und hat nun in der Waldbühne eines ihrer Höhepunkte.

Die meisten Besucher sind in lockerer Kleidung in die Waldbühne gekommen, der eine oder andere hat sich ein Gläschen Sekt mitgebracht. Kleine Fliegen tanzen im Takt der Musik, Flugzeuge malen Kondensstreifen in den malerischen Himmel und die idyllische Waldatmosphäre lädt zum Träumen ein.

Die bekannte 9. Sinfonie d-moll op. 125 wird angestimmt. Man hätte selbst Stecknadel fallen hören können, so aufmerksam lauschten die Besucher der Musik. Den Technikern ist es gelungen, dass die filigrane Musik, auch in seinen leisesten Schattierungen, wundervoll beim Publikum erspürbar wurde. Eine besondere Leistung für eine Open-Air-Veranstaltung, bei der die Feinheiten die besondere Qualität ausmacht. Das beeindruckende Orchester wurde beim „Schlusschor“ über Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ von dem erstklassigen Chor der Staatsoper Unter den Linden unterstützt. Die Weltklassesolisten Anna Samuil (Sopran), Waltraud Meier (Mezzosopran), Peter Seiffert (Tenor) und René Pape (Bass) stimmten in diese musikalische Lebensfreude ein. Hervorragende künstlerische Leistungen sind bei der Besetzung selbstverständlich; Erwartungen wurden zu keiner Zeit enttäuscht. Die Künstler verzichten auf ihre Gagen, damit auch in Zukunft junge Stipendiaten aus dem Mittleren Osten unterstützt werden können. Die „Ode an die Freunde“ erfüllte auch die begeisterten Zuhörer.

Erst leise, dann einnehmend kraftvoll fesselt die Musik die Besucher: „Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum. Deine Zauber binden wieder, was die Mode streng geteilt, alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt.“ Das Publikum beklatsche die Künstler euphorisch.

Wer noch nicht genug von dieser bezaubernden Musik hat, kann sich auf eine umfangreiche CD-Box mit allen Beethoven-Symphonien freuen, die das Orchester in der nächsten Woche in Köln einspielt. Ein wenig warten ist aber dann trotzdem notwendig, weil die Aufnahme bei Decca Classics erst 2012 veröffentlicht wird.

Ein Fest der Sinne mit Beethoven! Klassik der Königsklasse in der Waldbühne!

Thomas Moser -BerLi-Press (www.berli-press.de)

http://www.west-eastern-divan.org/d/

„West-Eastern Divan Orchestra“ benennt sich nach Johann Wolfgang von Goethes Sammlung von Gedichten „West-östlicher Divan“, einem zentralen werk für die Entwicklung des Begriffs der Weltkultur


 

Eine Liebeserklärung an die Stadt!

Wenn sich ein Berliner in die weite Welt aufmacht, ist es mal etwas ganz Besonderes, wenn er in die sächsische Metropole Leipzig kommt. Der Verfasser kannte die Stadt nur von Vorwendezeiten und hatte den Braunkohlegeruch und die zerfallenen Fassaden im Kopf. Davon ist in Leipzig kaum noch etwas vorhanden. Nur noch die vielen quietschenden Straßenbahnen sind Leipzig geblieben.
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Nach etwas über einer Stunde Zugfahrt hat man den größten Kopfbahnhof Europas schon erreicht. Der Bahnhof ist sicherlich für die Stadt mit über 500.000 Einwohner etwas überdimensioniert, aber er ist allemal ein Schmuckstück. Besonders nach der Sanierung und dem Bau der Einkaufspromenaden ist der Hauptbahnhof ein schönes Eingangstor von Leipzig geworden. Leipzig zeigt sich im Kern als eine übersichtliche Stadt mit vielen Fußgängerzonen, vielfältigen Geschäften, einer Unzahl von historischen und modernen Passagen und ehemaligen Messehäusern, ein buntes und reichhaltiges kulinarisches Angebot und einfach nur als angenehm saubere Stadt. Ein Stadtspaziergang macht viel Spaß, wenn man dann die Hunderte von rasenden Radfahrern in dieser Studentenstadt überlebt.

Für die Kultur der Einwohner und Gäste ist gut gesorgt, zumal hier Johann Sebastian Bach als Thomaskantor wirkte und auch der Komponist Felix Mendelsson Bartholdy in der Messestadt wohnte. Das Gewandhaus und die Oper sind die zwei großen Musentempel am neu gestalteten Augustusplatz. Das über 250 Jahre bestehende Leipziger Gewandhausorchester ist weltweit bekannt. In der Leipziger Oper konnten dann die japanischen Trommler YAMATO in einer faszinierenden Show erlebt werden. Hierüber gibt es einen ausführlichen Bericht (LINK: http://weblog.berli-press.de/archive/2011/07/14/yamato--japanische-trommelvirtuosen-lassen-sachsen-erklingen.htm).

Von der Touristikinformation wird täglich ein Stadtrundgang mit Stadtrundfahrt angeboten. Wenn jedoch nur wenige Interessenten zusammenkommen, wie selbst erlebt, findet einfach die Stadtrundfahrt nicht statt. Das ist sicherlich für die Stadt Leipzig nicht das richtige Zeichen… Dafür gab die Stadtführerin einen wunderbaren Eindruck in die Geschichte von Leipzig und sah dabei nicht auf die Uhr. Die Stadtführerin ist eine wahre Vorzeige-Leipzigerin! Stadtrundfahrten gibt es dann aber noch jede Menge, wenn man sich gegenüber vom Hauptbahnhof in die Nähe von den etwas älteren Doppeldeckerbussen begibt: Londoner rote Busse und ehemalige Berliner Busse, wo das Dach bei Sonnenschein geöffnet werden kann. An diesem Punkt kommt auch kein Tourist ungeschoren vorbei, da die „Fänger“ der Reisebusunternehmen offensiv hinter ihren potenziellen Kunden herrennen.

Da der Verfasser nicht zu der Vergnügungsgeneration gehört, überlässt er das Leipziger Freizeitparkvergnügen anderen Touristen in BELANTIS. Das Angebot ist dort riesig, der Preis ist akzeptabel und der Park ist nur 10 Kilometer von Stadtzentrum entfernt. Wer es mag, findet hier sicherlich viel Spaß!

Der Leipziger Zoo

So richtet der Autor eher sein Augenmerk auf den bekannten ehrwürdigen Leipziger Zoo. Hier wird die bekannte TV-Serie „Tierärztin Dr. Mertens“ und die beliebte Tiersendung „Elefant, Tiger & Co“ aufgezeichnet. Daher kennt der eingefleischte Zoofilm-Betrachter Lama Horst mit seinem Kumpel Alpaka Harry, sowie das liebliche schielende Opossum Heidi, das mittlerweile so eine Art Maskottchen für Leipzig geworden ist.
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Der Zoo-Besuch ist gerade in den Sommerferien bei den Leipzigern und den Besuchern der Stadt sehr beliebt. So tummeln sich schon am frühen Morgen die Massen am Eingang. Der Zoo ist gerademal 3 Straßenbahnstationen vom Hauptbahnhof entfernt und somit gut zu erreichen. Gleich in der Nähe vom Eingangsbereich ist das neue „Gondwanaland.“ Hierfür macht der Zoo überall in Leipzig, aber auch flächendeckend in Berlin, Werbung. Dieses tropische Paradies zeigt sich als eine riesige freitragende Stahlkonstruktion. Hier sollen mal rund 40 Tierarten aus Asien, Afrika und Südamerika zu Hause sein. Diese Regenwald-Tropenhalle ist wunderbar gestaltet und kann zu Fuß oder per Boot erkundet werden.
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Das „Gondwanaland“ hat erst zum 1. Juli seine Türen eröffnet. So sind auch noch leider einige Probleme zu meistern. So konnte ich bei meinem Besuch die Boote nicht nutzen und die größte Enttäuschung war dann, dass kaum Tiere in der wunderbaren Halle zu sichten waren. Einige Tiere haben sich sicherlich versteckt (was ja auch bei den Massen verständlich ist), an anderen „Gehegen“ warb man um Verständnis, dass aus Eingewöhnungsgründen noch keine Tiere da sind. Dies mag verständlich sein und im Sinne des Tierschutzes lobenswert, aber wenn ein Zoobesucher Tiere sehen will und kaum welche sieht, ist es schon einwenig ärgerlich. Vielleicht wurde die Halle aus verständlichen wirtschaftlichen Gründen etwas zu früh geöffnet? Der Autor geht aber davon aus, dass dieses Anfangsproblem, was von etlichen Besuchern bemängelt wurde, bald behoben ist. Die Gondwanaland-Halle mit den tropischen Pflanzen ist einmalig und wird im Hintergrund mit einem modernen ausgeklügelten Heiz- und Bewässerungssystem betrieben. Bevor man in die große Halle tritt, ist noch ein Weg durch einen Nachtierbereich zu nehmen. Hier sieht man theoretisch auch das Opossum Heidi…wenn man es sieht. Im Nachtierbereich, wo ja der Tag zur Nacht gemacht wird, wäre eine Optimierung im Sinne einer besseren Sichtbarkeit der Tiere wünschenswert.
Ansonsten ist im Leipziger Zoo die Menschenaffenanlage „Pongoland“ einmalig gelungen. Hier wird Tierschutz, Landschaft und Besucherinteresse in einer wunderbaren Art vereint.
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Bei einer Afrika-Safari kann man Giraffen, Zebras und Säbelantilopen ganz nah erleben. Eine besonders schöne Anlage, die man auch gut von einem Restaurant bewundern kann. So ist der Leipziger Zoo auch vorbildlich mit einer Vielzahl von kulinarischen Möglichkeiten ausgestattet. Ein Besuch im Leipziger Zoo lohnt sich auch für jeden Berliner! Der Zoo wurde 1878 gegründet, beherbergt 850 Arten und Unterarten auf einem 27 ha großen Areal und wird noch in den nächsten Jahren im Rahmen eines Masterplanes nach und nach weiter modernisiert. Der Leipziger Zoo kann für den Berliner Zoo und für den Tierpark ein Vorbild sein! „Herr Blaszkiewitz, fahren Sie doch einfach mal nach Leipzig!“

Mit der Straßenbahn gelangt man dann wieder schnell in die City. Hotels und Pensionen findet man in allen Preisklassen. Daher lohnt sich, neben einem Tagesauflug von Berlin, durchaus mal eine Reise mit Übernachtung!

Viel Spaß in Leipzig!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)


 

Leipzig, 12. Juli 2011 Die bekannte japanische Trommelgruppe YAMATO gibt sich die Ehre und besucht mit ihrer zweiten großen Show „Gamushara“ für die Deutschlandpremiere Leipzig. Die sächsische Messestadt bietet unendlich Musik. Auf den Spuren von Johann Sebastian Bach, dem Thomanerchor und dem Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy hat der Opern-Musentempel einer ganz besonderen Art der Musik seine Aufwartung gemacht: asiatische Trommelkunst der Extraklasse. Die Leipziger wissen dies zu schätzen und strömten zur Premiere.
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Mit der „Morgenröte-Akatsuki“ wird trommelnd die rötliche Sonne am östlichen Horizont beschrieben. Dreizehn durchtrainierte Musiker schlagen die unterschiedlichsten Arten von Trommeln. Die Instrumente heißen Shime-, Okedo- oder Miya-Daiko. Trommeln in verschiedener Größe mit unterschiedlicher Bespannung. Wenn die Trommeln mit voller Kraft geschlagen werden, vibriert der ganze Körper bei den Zuschauern. Wie bei einer Horde jagender Pferde fühlt es sich an, wenn die Stöcker, manchmal so dick wie Kinderarme oder so lang wie Schwerter, im Takt geschlagen werden. Die Trommelstöcker werden persönlich von den Musikern gefertigt. Mit einer Spitzenfrequenz von 500 Schlägen in der Minute lassen die Trommler Abend für Abend ein einzigartiges Rhythmus-Kunstwerk entstehen. Die größte Trommel von YAMATO ist 1,70 Meter hoch und wiegt 400 Kilogramm.

Die sechs Trommlerinnen und die sieben Trommler geben in jeder Sekunde alles und haben jede Menge Freude dabei. Ihre Stücke „Kara-Mawari“ (Immer rundherum), „Ittetsu“ (Sei unbeirrbar) und „Muga-Mchuu“ (Ekstatischer Enthusiasmus) erzählen alle Geschichten mit asiatischem Hintergrund. Einige Musikstücke werden von Gesang begleitet, von Schreien wird der Takt vorangetrieben, die japanische Flöte Shinobue ertönt oder das Shamissen, ein Instrument mit drei Saiten und einem großen Plektron geschlagen, verbindet rockige Rhythmen mit traditioneller Musik. Das langstielige Instrument hat fast den Sound eines Banjos.

Die Musiker spielen sich die Seele frei und das Publikum ist bei jedem Stück aus dem Häuschen und applaudiert begeistert in der Leipziger Oper. Die Trommeln können aber auch gefühlvoll geschlagen werden. Beim Dialog der Trommeln glaubt man die japanische Philosophie zu erahnen. Ein lustvolles Trommelfeuer erklingt, wenn die muskulösen Kraftprotze athletische Sprünge mit ihren Instrumenten vollführen. Das letzte Stück vor der Pause ist „Rakuda“ (Führe fröhlich den Schlag) und darf bei keinem Programm fehlen. Bei YAMATO heißt es, dass „Rakuda“ seit der Komposition, einige Jahre nach der Gruppengründung im Jahr 1993, „das Trommeln für uns immer mehr zum Genuss gemacht hat.“
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Foto: Masa Ogawa - YAMATO
Irgendeinen Musiker hervorzuheben verbietet sich bei der Gruppe, weil jeder Künstler ein Meister der Instrumente ist. Als Schelm und „Witzbold“ der Gruppe soll aber der Taiko-Trommler Takeru Matsushita genannt werden, der mit viel Spaß, feiner Mimik und Gestik die Leichtigkeit symbolisiert. So gibt es witzige Dialoge mit dem Publikum: Die Trommeln und das Klatschen heizen sich gegenseitig an. Die Augen der Zuhörer können der Schnelligkeit der Stöcker kaum folgen. Besonders bei der großen Trommel geraten Trommelfelle und Rückenmark in Wallung. Bei einigen Stücken liegen die Musiker vor ihren Trommeln, die jeweils aus einem einzigen großen Stück ausgehöhltem Holz hergestellt wurden. Traditionelle Klänge werden von YAMATO immer wieder mit modernen, fast rockigen, Aspekten vermischt. Das macht das ganz Besondere der japanischen Gruppe aus! Ausgefeilte und leichtfüßige Choreographie und ein gezielter Einsatz von Licht, oder besser gesagt eher von Schatten, unterstreicht die künstlerische Hochrangigkeit der YAMTO-Klangexperten. Bei „Tone“ (Der Klang aus der Ferne) sind meditative Themen im Vordergrund: „Wenn Du müde am Wegesrand sitzt, erhebe einmal Deinen Kopf zum Himmel.“ Ein ganz besonderes Klangwunder zelebrierten drei Musiker mit ihren kleinen Zimbeln. Sie warfen sich imaginäre Töne zu, die in einer Art „Ping-Pong-Jonglage“ die unbegrenzte Dimension des Raumes erfahrbar machten.

In der Ankündigung zu den „Drummers of Japan“ heißt es: „Sie verbinden archaische Kraft mit meditativer Präzision, traditionelle Trommelkunst mit zeitgenössischen Choreografien und erzeugen vor allen eines: pure Energie.“ Diese grenzenlose Energie lässt beim Konzert in keiner Sekunde Langeweile zu. Mit Donnerschlägen ohne Ende begeisterten YAMATO das Publikum, die es der japanischen Compagnie mit Standing Ovation dankt. Neben den erfolgreichen japanischen Fußballfrauen bei der WM in Deutschland sind YAMATO jetzt noch einige Tage in Leipzig und dann in Dresden zu bewundern. Ein kleiner Ausflug von Berlin, der sich schon alleine wegen der Trommelkünstler lohnt: „Wird Dir dann das Glück zu Teil, auf etwas zu stoßen, dem Du Dich voller Inbrunst hingeben kannst, dann lass Gamushara freien Lauf. Trage ein Lächeln im Gesicht und kümmere Dich nicht um den Schweiß auf Deiner Stirn.“

YAMATO, das erfolgreichste Taiko-Ensemble der Welt, ist Lust, Anregung, Freude und Entspannung in Perfektion!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)


 

Berlin-Neukölln, 19. Mai 2011 Die Musiktheater-Formation schindelkilliusdutschke lädt zur Wiederaufnahme ihrer Komposition „Schreberzone“ in die Katakomben der Neuköllner Oper ein. Der Besucher steigt einige Stufen in den vor einigen Jahren wiederbelebten Kegelkeller der Passage Neukölln. Hier waren die Theaterleute von schindelkilliusdutschke bereits als Passagiere im Kegelkeller unterwegs.

Im Rahmen eines gespielten Seminars „Welcher Garten passt zu mir?“ wird das Thema rund um die Kleingartenidylle von schindelkilliusdutschke künstlerisch aufs Korn genommen. Im hellen Seminarraum wird von den weißen Anzugträgern in das Thema eingeführt. Musikgeklimper ertönt, Geräusche sind an aller Ecken zu hören, Schnarchen geht in undefinierbare Laute über, die Kleingartenverordnung wird intoniert und theologische Aspekte werden von einer unendlichen Aufzählung von Pflanzen abgelöst. Ein ewiges Hin und Her mit viel Witz und hohem künstlerischem Können! Melodisch kraftvolle Stimmbildungsübungen gehen in schrille bellende Laute über. Was hat das Ganze mit Schrebergärten zu tun? Die musikalische Theatergruppe schindelkilliusdutschke nähert sich gerne ihren Themen von vielen Seiten.
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Foto: Matthias Heyde @schindelkilliusdutschke (v.l.): Tobias Dutschke, Volker Schindel, Rainer Killius

So kann man Daniel Moritz Schreber (geboren am 15. Oktober 1808 in Leipzig, gestorben 10. November 1861 in Leipzig) als Namenspatron der Schrebergärten ansehen. Der Arzt und Hochschullehrer war Leiter der orthopädischen Anstalt und setzte sich für die innerstädtische Entwicklung von Spiel- und Sportflächen ein. „Spielwiesen“ für Kinder und Armengärten in der Stadt sind gedeihlich für die menschliche Entwicklung, meinte Schreber. Schreberzone führt das Publikum in die Intension und Denkweise des Arztes ein. Harmonie, Gemütlichkeit, Bürgersruh, Einigkeit und Gesundheitspflege werden angestimmt. Mit viel Heiterkeit wird ein meditativer Wunschgarten fantasiert und dann schnöde von einer Videoinstallation abgelöst, die das Laubenpieperdasein zwischen S-Bahn und Autobahn erlebbar macht. Das Publikum wandert nun durch die verschiedenen liebevoll gestalteten Schrebergartenzonen. Glockenspiel auf eingeweckten Gläsern, Pflanzenzucht im Keller, musikalisch orthopädische Leibesübungen: All das soll zur „moralischen Veredelung“ führen. Die drei musikalischen Ausnahmekünstler intonieren Ravels Bolero und singen Lieder von Brecht und Eisler. Es gibt viele musikalische Leckerbissen: gestreuter Sand erzeugt zarte Klänge und das zahnschmerzenbringende Gekratze von Harken und Mistgabeln fügt sich zu einem wundersamen künstlerischen Gesamtbild. Die lustvollen Texte und eigenwilligen Interpretationen sorgen immer wieder für Gegacker beim Publikum. Man sieht wundersam Pflanzen wachsen. Die Protagonisten begleiten das Wachstum der Gärten, manchmal hilft da auch der Mondkalender. Egal was Volker Schindel, Rainer Killius und Tobias Dutschke darstellen, ob sie erschöpft, panisch oder wütend sind, als beeindruckende Persönlichkeiten beamen sie die Zuschauer, die auch Bestandteil des Stückes werden, in eine ganz andere Welt. Skurrile, witzige und kritische Texte, Spiele mit Wortpaaren und viel Musikalität sind das Konzept der Truppe. Und dieses Konzept von schindelkilliusdutschke geht voll und ganz auf! Es fügt sich zu einem wundersamen künstlerischen Gesamtbild. Egal ob Blasmusik und A-cappella-Gesang, die Musiker treffen die Seele des Publikums. Aber auch das aufgeregte kleingärtnerische Spiessertum bekommt sein Fett weg. Interviewfetzen erzählen von den Freuden und Sorgen der Gartenfreunde. Mit Akkordeon, Klarinette und Trommelstock interpretiert schindelkilliusdutschke „Was braucht der Berliner, um glücklich zu sein“; einst gesungen von Claire Waldoff: ne Laube, Zaun und een Beet! Das Fest der Schrebergärtner kann beginnen!

Das Premierenpublikum der Wiederaufnahme applaudiert begeistert. Hier im Kegelkeller in Neukölln kann man ein kurzweiliges Laubenpieperamüsement der künstlerischen Spitzenklasse erleben!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)

Schreberzone wurde am 16. April 2010 beim Festival „open Op“ uraufgeführt und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Senatskanzlei, Kulturelle Angelegenheiten. Inszenierung: Matthias Rebstock, Raum & Projektionen: Sabine Beyerle & David Reuter, Kostüme: Sabine Hilscher.

schindelkilliusdutschke

Seit 2005 entwickeln die drei Musiker und Darsteller Volker Schindel, Rainer Killius und Tobias Dutschke unkonventionelles Musiktheater sowie musikalische Theaterabende. So produzierte das Trio für die Sophiensaele (2005), am Konzerthaus Berlin (2006 u. 2007), am Schauspiel Köln (2008), bei „Theaterland Steiermark“/AUT (2008), an der Neuköllner Oper (2007 u. 2010). Schreberzone ist die dritte Zusammenarbeit mit Rebstock/Hilscher. Mit Reuter/Beyerle arbeiteten sie zusammen an der Neuköllner Oper bei Passagiere im Kegelkeller 2007. Zahlreiche Gastspieleinladungen nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz, aber auch nach Irland, Polen, Tschechien, Belgien, Israel.

Mehr Infos unter: www.schindelkilliusdutschke.de


 

Unplugged Neujahrskonzert der PUHDYS im Berliner Friedrichstadtpalast

Berlin-Mitte, 1. Januar 2011 Im ausverkauften Berliner Friedrichstadtpalast werden am Abend des Neujahrstages die Altrocker der legendären Ostrockband PUHDYS erwartet. Mit etwas weniger Technik werden die Fans die besten Hits von Maschine & Co im unverfälschten Sound genießen können. Statt riesiger Boxentürme sind heute die akustischen Gitarren und Percussion angesagt.

Alle Jahre wieder: Vor zwei Jahren haben die Rocker ihr 40 jähriges Jubiläum in der O2-World gefeiert, vor einem Jahr waren die PUHDYS am Neujahrstag mit ihrer „Akustik-Tour“ auch schon im Friedrichstadtpalast. Und aus alter Tradition wird das neue Jahr jetzt wieder zusammen mit den PUHDYS begrüßt.

Drei Musiker vom PUHDYS Nachwuchs empfangen mit der Eingangsmelodie die Stamm-Crew der PUHDYS, die vom Publikum begeistert begrüßt wird. Dafür reicht es, wenn „Maschine“ Dieter Birr seine Arme ausbreitet und mit leichten Handbewegungen das Publikum begrüßt. Es ist wieder phänomenal zu sehen, wie die Zuschauer, ohne eine Minute Anwärmzeit, begeistert bei allen Songs mitgehen. Viele bekannte Lieder der PUHDYS erklingen. Die Songs kann man auch genussvoll auf der Akustik-Live-CD anhören. Bei diesem Konzertauftritt sind viele Lieder der CD zu hören: „Perlenfischer“, „Mein zweites Leben“, „Hiroshima“, „Königin“ und auch der Ohrwurmsong vom „Ohrwurm“.
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Auf ihr etwas fortgeschrittenes Alter angesprochen, haben die Rocker die Antwort mit ihrer „Rockerrente“ gefunden. Eine andere Vision ist, dass man sich an dieser Stelle mit den Fans in 100 Jahren wieder trifft. Im „Mein zweites Leben“ heißt es dazu: „In hundert Jahren ist es soweit, dann werde ich wieder hier steh´n.“ Die Jung-PUHDYS denken wohl eher noch an ihre musikalische Karriere im ersten Leben. Die wunderbaren jungen Gastmusiker sind Conrad OIeak (Keyboard und Akkordeon), der Altrocker-Sohn Andy Birr an der Akustikgitarre und in den Fußstapfen des Vaters der Vollblutmusiker Nick Scharfschwerdt an den Percussion. Die drei „Musik-Azubis" bieten wieder eine hervorragende musikalische Leistung und müssen sich kein bisschen hinter ihren „alten Herren“ verstecken!

Die musikalische Klasse der PUHDYS kann der Musikliebhaber immer wieder akustisch besonders erkennen, wenn Dieter „Maschine" Birr und „Quaster“ Dieter Hertrampf die Akustikgitarren spielen und sich Schlagzeuger Klaus Scharfschwerdt als wahrer Trommelvirtuose offenbart. Wenn Quaster „Bis ans Ende der Welt" singt, Peter „Bimbo" Rasym cool seinen Bass zupft, bläst sich Peter „Eingehängt" Meyer, sonst hinter den Keyboards, mit dem Saxofon die Lunge aus dem Hals. „Eine Frage der Ansicht" scheint es nicht zu sein, wenn zu diesem Song sogar im Takt geschunkelt wird. Bei den Super-Hits „Geh zu ihr", „Wenn ein Mensch lebt", „Lebenszeit" und „Alt wie ein Baum" hält es keinen Friedrichstadtpalastbesucher mehr in den Sesseln. Es wird geklatscht, getanzt und mit lauter Kehle mitgesungen. Eine besondere Freude ist es aber, als an diesem Abend neue Songs ertönen, die 2011 veröffentlicht werden sollen. Ganz ruhig und romantisch wird es, wenn die PUHDYS „Aus der Tiefe des Herzens“ erklingen lassen. Dagegen vibriert der ganze Saal, wenn mit donnernden Bassläufen und einem Schlagzeug-Trommelfeuer ruhelos „Weiter, Weiter“ ertönt. Mit diesen neuen Songs werden die Fans auch weiterhin, ohne jede Mühe, bei der „PUHDYS-Stange“ gehalten.

Ein wunderbares Konzert zur Einstimmung in das neue Jahr, wo im Zugabeteil die Eisbären-Hymne und „Das Buch“ nicht gefehlt haben. Danke PUHDYS!

Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)

PUHDYS-Website: www.puhdys.com


 

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