Die öffentliche Facebook-Gruppe „Lichtenrade“ scheint zu explodieren und täglich melden sich neue Interessenten an. Anneliese und Mathias Hachmann sind die Gründer der Gruppe. Bevor wir uns das genauer anschauen, betrachten wir den Sinn oder Unsinn mit den sogenannten sozialen Netzwerken.

Facebook & Co: Segen oder Fluch?

Facebook, Twitter und Co sind als soziale Netzwerke schon seit Jahren auch in Lichtenrade aktiv. Es gibt viele Menschen, die sich mittlerweile ein Leben ohne Facebook kaum noch vorstellen können. Andere, die sonst Computer regelmäßig nutzen, sehen Facebook als Unsinn an und verdammen es als Teufelszeug. Begrifflichkeiten wie „Freunde“ bei Facebook werden mit viel Skepsis betrachtet. Dazu sollte man jedoch wissen, dass die Freundschaft bei Facebook mit einer echten Freundschaft in der Regel nicht viel zu tun hat. Es ist ein virtueller Treffpunkt, der an der einen und anderen Stelle das Leben leichter machen kann.

Jeder muss natürlich für sich entscheiden, ob Facebook eine Hilfe und Unterstützung sein kann, wenn man es richtig nutzt. Diese sozialen Netzwerke sind ein kurzer Weg, um sich mit anderen Menschen in seinem Umfeld und mit ähnlichen Interessen elektronisch unkompliziert zu vernetzen. Grundvoraussetzung für jede Aktivität ist jedoch die Anmeldung bei Facebook. Bis auf die normalen Verbindungskosten im Internet sind weitere Kosten mit diesen Netzwerken grundsätzlich nicht verbunden. Wichtig ist zu wissen, dass natürlich Jeder selbst entscheidet, ob und was er von sich preisgeben will.

Die Lichtenrader-Facebook-Gruppe: Die Idee und wie alles anfing…


Die Lichtenrader Anneliese und Mathias Hachmann hatten jedenfalls im Herbst 2014 die Idee, dass sie mit einer sogenannten öffentlichen Gruppe Lichtenraderinnen und Lichtenrader einander näher bringen. Und ihre Hartnäckigkeit hat ihnen Recht gegeben. Schon zwei Jahre später war die 5.000er Marke überschritten und die Fan-Gemeinde wächst täglich mit großen Schritten. Statistisch gesehen sind so schon über 10 Prozent der Lichtenrader in dieser Facebook-Gruppe verbunden. Natürlich werden auch Nicht-Lichtenrader aufgenommen, die sich für den Kiez interessieren.

Für das Ehepaar Hachmann war die Idee, dass regionale Gewerbetreibende und Bürgerinnen und Bürger sich auf einem einfachen und schnellen Weg informieren und vernetzen können. Die Hachmanns haben beruflich viele Kontakte und wollten diese im Kiez öffentlich machen und ausbauen. Mathias Hachmann erinnert sich an die Anfänge, wo er bei einigen Gewerbetreibenden für diese kostenlose Werbemöglichkeit kaum Verständnis fand. Mittlerweile erkennen immer mehr Geschäftsleute, dass Facebook auch etwas mit Öffentlichkeitsarbeit zu tun hat, ohne die heute kaum noch etwas geht.

In der allgemeinen Gruppeninformation heißt es: „Hier ist der perfekte Ort für regionale Kommunikation, Hilfegesuche, Jobangebote und –gesuche, regionale Empfehlungen, Mietgesuche-/angebote, Kleinanzeigen, interessante Aktionen und viel mehr! Werbung ist ausdrücklich erwünscht, sofern sie nicht platt ist und einen Mehrwert für die Gruppenmitglieder darstellt. Auch spezielle Kampagnen können abgesprochen werden.“

Natürlich gibt es Regeln, an die man sich halten muss. Wenn man dagegen verstößt, kann man auch ausgeschlossen werden. Davon musste das Ehepaar Hachmann aber noch nicht oft Gebrauch machen.

Hachmanns Beruflich und im Netz

Anneliese und Mathias Hachmann sind die Administratoren der Gruppe, die für die Einhaltung der Regeln sorgen. Auch versuchen sie immer wieder, dass Geschäftskunden besondere Angebote präsentieren. Das bereitet den Beiden zwar viel Arbeit, aber sie sehen es auch als „ihr Kind“ und ihre Herzensangelegenheit an. Um den Menschen auch die Möglichkeit zu geben sich persönlich kennenzulernen, werden seit einiger Zeit Gruppentreffen angeboten. Sie werden begeistert angenommen.

Besonders freuen sich die Beiden über echte Liebes- und Freundesbeziehungen, die über das Netz geknüpft wurden. Aber auch schnelle konkrete Hilfen in den unterschiedlichsten Lebensbereichen freuen sie. Eine kurze Anfrage und schon sind immer einige Gruppenmitglieder hilfsbereit: Nicht nur virtuell, sondern auch ganz handfest.

Wenn Anneliese und Mathias Hachmann nicht in die Netzwerke eintauchen, vermitteln die Versicherungsmakler aus der Wünsdorfer Straße 119 passende Versicherungen für Privat- und Gewerbekunden aus einem Angebot von über 200 Gesellschaften (www.passende-versicherungen.berlin). Besonders liegen der studierten Versicherungsfachwirtin und dem Versicherungsfachmann jedoch eine sogenannte „Schutzengel-Absicherung“ am Herzen. Hier informieren sie zum Beispiel über Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen, Testament und Notfallabsicherungen.

Im Büro der Hachmanns konnte man während des 9. Lichtenrader Kunstfenster viele Kunstwerke von Liane Matia bewundern. Ihre Bilder sind mit außergewöhnlichen Arbeitsweisen und Materialien entstanden. Anneliese und Mathias Hachmann sind von der wiederbelebten Kunstaktion und von ihrer Künstlerin sehr begeistert.

Wie wird man Mitglied in einer Facebook-Gruppe?

Wie wird man Mitglied in den Gruppen von Lichtenrade oder wie kann man einzelne Facebook-Seiten abonnieren? Die Grundvoraussetzung ist, dass man sich bei Facebook anmeldet. Daran führt nichts vorbei. Wer sich dazu entschlossen hat, kann ganz schnell mit der Eingabe „Lichtenrade“ viele Gruppen- und andere Facebookseiten finden, die sich mit Lichtenrade beschäftigen. Hier kann man dann beitreten und bekommt schnell die Berechtigung, als Gruppenmitglied nur zu lesen aber auch eigene Beiträge einzustellen.

Mit dem Teilen von Beiträgen kann man die Reichweite erweitern. Mit dem sogenannten Liken oder „Daumen nach oben“ oder anderen Bekundungen kann man zeigen, wie man einzelne Beiträger bewertet.

Weitere Lichtenrade-Aktivitäten bei Facebook

Weitere Facebook-Gruppen aus Lichtenrade sind beispielsweise: die Original-Lichtenrade-Gruppe, die Kiezreporter-Seite von Thomas Moser, eine Seite mit den Aktivitäten der Bahnhofstraße, auch von einzelnen Geschäften, Vereinen und Initiativen.

Thomas Moser


 

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