Das Gebiet um die Bahnhofstraße im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Lichtenrade, wurde für die Aufnahme in das Programm „Aktive Zentren“ der Städtebauförderung ausgewählt.

Mit einem Info-Stand beim Bauernmarkt auf dem Pfarrer-Lütkehaus-Platz an der Lichtenrader Bahnhofstraße wurde am 13. Dezember 2014 eine erste öffentliche Aktion im Rahmen der Erstellung des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) durchgeführt. Der Bauernmarkt war offensichtlich ein perfekt gewählter Ort. Zeitweise war der Stand so umlagert, da hatten die vielen interessierten Lichtenraderinnen und Lichtenrader kaum eine Möglichkeit die Informationstafeln zu studieren. Von Initiativen, Vereinen und Lichtenrader Interessengruppen besuchten auch viele Aktive den Stand.



Der Stand wurde vom Büro „die raumplaner“ und vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg betreut. Es wurde über die Bedeutung und die Ziele des ISEK informiert. Außerdem erhielten die Menschen in Lichtenrade die Möglichkeit, sich zur Situation in der Bahnhofstraße zu äußern. Damit keine Ideen verloren gehen, konnte man seine Hinweise auf Stelltafeln aufschreiben oder auf Karten seine Meinung, Überlegungen und Visionen äußern. Die Kartenabschnitte kann man noch im Bürgeramt Lichtenrade abgeben.


Von den „die raumplaner“ zeigte sich Niklas Steinert sehr begeistert von dem Zuspruch des Standes. Auf der Bürgerkonferenz am 24. Januar werden dann die konkreten Ziele abgestimmt.


Für die Koordination im Bezirksamt ist Jens-Peter Eismann zuständig. Bei der Sozialraumorientierten Planungskoordination laufen die Fäden im Bezirk zusammen. Nach einer Abschlussveranstaltung am 30. April werden die konkreten Pläne zur Genehmigung an die zuständigen Stellen weitergereicht.


Dr. Sibyll Klotz, Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, war am Vormittag am Stand präsent und diskutierte mit vielen Bürgerinnen und Bürgern: „Ich bin optimistisch, dass die konkrete Umsetzung von einzelnen baulichen Maßnahmen schon im Jahr 2015 beginnen kann.“ Bereits im Vorfeld der ersten öffentlichen Präsentation in Lichtenrade erläuterte die Stadträtin: „Nachdem wir in drei Standortkonferenzen gemeinsam mit Gewerbetreibenden, Anwohnerinnen und Anwohnern ein Leitbild für die Zukunft der Bahnhofstraße verabschiedet haben, freue ich mich, dass es nun mit der Erarbeitung des ISEKs los geht. Das ISEK ist eine wichtige Grundlage für das Förderprogramm Aktive Zentren. Uns ist es wichtig, gemeinsam mit den Lichtenraderinnen und Lichtenradern Ideen und Vorschläge für die zukünftige Entwicklung der Bahnhofstraße zu formulieren.“

Es geht um rund 5 Millionen Euro und ggf. sogar mehr Gelder. Die Mittel, die für bauliche Maßnahmen bereitgestellt werden, müssen jedoch mit konkreten Planungen unterlegt und dann konkret genehmigt werden. Nach Mitteilung von Peter Rimmler von der CDU-Fraktion Tempelhof Schöneberg geht man jedoch davon aus, dass frühestens ab 2016 nach den entsprechenden Genehmigungen die Mittel zur Verfügung stehen.

Weitere öffentliche Termine im Rahmen der Erarbeitung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts sind:

24.01.2015 Bürgerkonferenz – 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr (Ulrich-von-Hutten-Gymnasium)

30.04.2015 Abschlussveranstaltung - (Ulrich-von-Hutten-Gymnasium)

Zu diesen Terminen und öffentlichen Aktionen wird der Bezirk noch einmal rechtzeitig über die Presse informieren.

Thomas Moser (Auch Fotos)

Aktuelle Entwicklungen werden darüber hinaus regelmäßig auf der Internetseite des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg veröffentlicht:

http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/organisationseinheit/sozialraumplanung/lichtenrade-bahnhofstr.php


 

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