Seit einiger Zeit zieht ein Feuerteufel durch den Volkspark Lichtenrade. Am Freitag früh gegen 1 Uhr wurden Polizei und die Feuerwehr von Anwohnern des Volksparks Lichtenrade alarmiert. Ein Zaun aus Trockenholz am Werkhof des Parks stand in hellen Flammen.  Das trockene Holz brannte wie Zunder, weithin sichtbar loderten die Flammen. Da werden Trockenholzhecken und -zäune angezündet, wodurch auch Bäume in Mitleidenschaft gezogen werden. Jedes Mal wird die Feuerwehr alarmiert, um zu löschen und die Polizei. Beide fahren mit ihren Fahrzeugen auf das Parkgelände, wobei nicht ausgeschlossen werden kann, dass weitere Schäden entstehen.

Es ist ja auch nicht ausgeschlossen, dass durch Funkenflug weitere Teile des Volksparks in Brand gesteckt werden oder ein Brand auf das Wohngebiet übergreift, z.B. die angrenzenden Reihenhäuser.

Den ganzen Sommer über warnen wir die Besucher des Parks davor, offenes Feuer zu machen oder mit den Holzkohlengrills zu dicht an die Sträucher und Bäume zu gehen, Sie verursachen mit ihren Holzkohlengrills schon genug Schäden auf den Wiesen und im Unterholz. Und jetzt auch das noch diese Brandstiftung.

Gerade jetzt zu Beginn der Brutzeit hatten bereits verschiedene Vögel Nester in die Hecken und Naturzäune gebaut, die nun zerstört sind.  Ob die betroffenen Vögel erneut nisten werden, ist nicht gewiss. Naturschutz sieht anders aus.

Die wenigen Mitglieder des Volksparkvereins, die noch in der Lage sind im Park zu arbeiten, werden durch die Vernichtung ihrer Arbeit nicht gerade motiviert, den Park wieder herzurichten. Statt ihre Kräfte sinnlos zu vergeuden, sollten die Brandstifter sich lieber an den Arbeiten im Volkspark Lichtenrade beteiligen.

Die Volkspark-Aktiven: Wir erhoffen uns eine positive Reaktion der Lichtenraderinnen und Lichtenrader.

Fotos: Dieter Genz

Informationen zum Volkspark Lichtenrade


 

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