Halbzeit bei der Sanierung der John-Locke-Siedlung in Lichtenrade


STADT UND LAND investiert 70 Mio. € in die Sanierung von 1.600 Wohnungen

Mit einem großen Mieterfest feierte die STADT UND LAND am 26. August 2016 das „Bergfest" des größten Sanierungsprojektes des Unternehmens sowie den 50. Geburtstag der Lichtenrader John-Locke-Siedlung.

Mit dabei waren der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, der sich bereits 2012 bei einem Rundgang über den Umfang der Maßnahmen informierte sowie die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler. Das Fest fand auf dem großen neu gestalteten Stadtplatz vor NORMA und auf einer Wiese  statt. Ein schöner Platz für Feste und Märkte, der vielleicht ansonsten noch etwas mehr Grün vertragen könnte.









Die Besucher vernügten sich bei den warmen Temperaturen und wurden auch gut unterhalten. Die Preise bei den Versorgungsständen waren auch vom Veranstalter bewusst günstig gehalten worden. Auch für die Kleinen waren ansprechende Angebote vorhanden.

Nach der kurzen Ansprache vom STADT UND LAND Geschäftsführer Ingo Malter und den Grußworten von Michael Müller und Angelika Schöttler wurde gemeinsam mit Mieterbeiräten die Festtagstorte angeschnitten. Die leckere Torte wurde vom Kleinen Lichtenrader Kaffeehaus in der Bahnhofstraße gezaubert und fand reißenden Absatz.

Die John-Locke-Siedlung bildet noch bis 2019 einen wesentlichen Sanierungsschwerpunkt der STADT UND LAND. Hier werden 1.604 der insgesamt rund 1.800 Wohnungen des Quartiers sowie 13 Gewerbeeinheiten komplett saniert und instandgesetzt. Das Unternehmen investiert dafür rund 70 Mio. €. Im Rahmen der Sanierung werden u. a. die Fassaden und Kellerdecken gedämmt, die Dächer, Balkone und Aufzüge instandgesetzt sowie alte Fenster ausgetauscht. Die notwenige Schadstoff- und Strangsanierung in den Wohnungen bedingt einen mehrwöchigen Auszug der Mieter.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller betont die Vorbildfunktion der kommunalen Wohnungsgesellschaften: ,,Das Sanierungsprojekt macht deutlich, dass die städtischen Wohnungsunternehmen Berlins ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung gerecht werden. Das Austarieren zwischen sozialverträglichen Mieten auf der einen und Maßnahmen des Umwelt- und Klimaschutzes auf der anderen Seite unter Beibehaltung der wirtschaftlichen Stabilität stellt für die Wohnungsgesellschaften eine Herausforderung dar."

Das auch soziale Belange bei einem Sanierungsvorhaben dieser Größenordnung eine Rolle spielen, darüber ist sich die STADT UND LAND bewusst. ,,Auch nach der Sanierung müssen die Mieten für unsere Kunden weiterhin erschwinglich bleiben. Deswegen bieten wir verschiedene Ausstattungsmerkmale zur Wahl. In einem individuellen Gespräch kann jeder Mieter seine persönlichen Belange. einbringen und im Rahmen der Baumaßnahmen soweit wie möglich umsetzen lassen", erläutert Geschäftsführer Ingo Malter. Mit aufeinander abgestimmten Bauabläufen und einer aktiven Informationspolitik trägt das kommunale Wohnungsunternehmen dafür Sorge, dass die Abläufe für die Mieterinnen und Mieter transparent sind und die Belastungen so gering wie möglich bleiben.

Ingo Malter, ist zufrieden mit dem bisherigen Bauverlauf in der Siedlung mit den markanten Hochhäusern: ,,Obwohl das Thema Neubau zur Zeit sehr im Fokus steht, darf auch der Substanzerhalt im Bestand nicht vernachlässigt werden. Nach 50 Jahren wurde es höchste Zeit , in Lichtenrade wieder  zu investieren."

Die John-Locke-Siedlung entstand in den Jahren 1964-1969 als eines der größten Wohnbauprojekte im Südwesten Berlins. Sie verkörpert noch heute die städtebauliche Idee einer „Stadtlandschaft": viel Grün, viel Luft,  viel  Weitblick. Diese Qualitäten werden im Rahmen der Sanierung, die auch die Außenanlagen berücksichtigt, wieder  aufgewertet.


Fotos von Ende 2015
Neben den Baumaßnahmen werden - unter Einhaltung des vorhandenen städtebaulichen Charakters - vier Quartiere gebildet, um die Identifikation der Mieter  mit ihrer Siedlung weiter zu erhöhen. Die Neugestaltung des Stadtplatzes als Zentrum der Siedlung ist bereits abgeschlossen und steht nun wieder für Feste oder Märkte zur Verfügung .

Nach Abschluss der Sanierung im Jahr 2019 sollen - auch durch Umstellung der Energieträger - insgesamt ca. 2.142 Tonnen C02 p.a. einspart werden. Damit erfüllt die STADT UND LAND einen wesentlichen Teil ihres Klimaversprechens gegenüber dem Land Berlin, den COrAusstoß auf durchschnittlich 1,5 Tonnen pro Wohnung und Jahr abzusenken . ToM

So sah es am Anfang der Bauarbeiten aus:

Obige Fotos alle von Thomas Moser
Hier einge Fotos von der langjährigen Mieterin Doris Herrmann:


Und hier ein ganz altes Foto von Doris Herrmann:


 

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