Im September wird in Berlin gewählt

Am 20. August hatten wir bereits angekündigt, dass wir die ersten drei Direktkandidaten aus Lichtenrade für die Abgeordnetenhaus vorstellen LINK. Dort können auch die näheren Daten der Kandidateninnen und des Kandidaten nachgelesen werden. Auch sind dort andere interessante Links zu finden.

Dies soll nur eine kleine Einstimmung auf die Wahl sein; jeder sollte sich selbst über die unterschiedlichsten Quellen informieren! Möglichkeiten gibt es genug (siehe LINK oben).
Hier erstmal die komplette Übersicht für die Erststimme. Auch wird am 18. September die Bezirksverordnetenversammlungen gewählt!

14 Fragen vom Kiezreporter Thomas Moser an  Melanie Kühnemann (SPD), Hildegard Bentele (CDU) und Heinz Jirout (Bündnis 90/Die Grünen).

Jeder Kandidat hat je Frage nur die Möglichkeit mit einem Satz zu antworten!

  • Mich verbindet persönlich mit Lichtenrade…
    • Hildegard Bentele (CDU):
    • … ein großer Kreis an Freunden und mein Arbeitsplatz.
    • Heinz Jirout (Bündnis 90/ Die Grünen):
      … dass ich hier mit Freunden gute politische Arbeit mache, damit Lichtenrade seinen Charakter erhält, den ich so schätze.
    • Melanie Kühnemann (SPD):
      … Lichtenrade ist für mich Heimat, hier bin ich aufgewachsen, zur Schule gegangen, hier leben meine Eltern.


      Melanie Kühnemann

    • Mein schönster Aufenthaltsort in Lichtenrade ist…
      • Hildegard Bentele (CDU):
      • … da ich zwei kleine Kinder habe: der neue Märchenspielplatz am Feldstedter Weg und danach natürlich Coco Beach zum Nutella-Eis essen.
      • Heinz Jirout (Bündnis 90/ Die Grünen):
        … ein Spaziergang am Dorfteich von Lichtenrade ist für mich immer wie ein kleiner Urlaub.
      • Melanie Kühnemann (SPD):
        … Ich liebe den Dorfteich und besonders im Sommer die große Wiese mit Blick auf die Dorfkirche.

        Hildegard Bentele
      • Welchen Ort finde ich in Lichtenrade ganz Besonders?
      • Hildegard Bentele (CDU):
        Man läuft oft daran vorbei ohne aufzumerken: der Mühlstein am Beginn von Alt-Lichtenrade (Nähe Cafe Obergfell), weil er an die ländlichen Ursprünge Lichtenrades erinnert, und das Denkmal an die Außenstelle des KZ Sachsenhausen im Bornhagenweg, weil auch in Lichtenrade die Welt nicht immer heil war.
      • Heinz Jirout (Bündnis 90/ Die Grünen):
        Die alte Mälzerei und das Drumherum zeigen, dass Lichtenrade auch im 21. Jahrhundert ankommen wird, ohne seinen Charakter zu verraten.
      • Melanie Kühnemann (SPD):
        Die alte Mälzerei ist ein magischer Ort, ich mag das alte Gebäude und hoffe, dass es bald mit Leben gefüllt wird.

        Heinz Jirout
      • Was sollte dringend schnell geändert werden?
      • Hildegard Bentele (CDU):
        Dass Ordnungs- und Grünflächenamt Lichtenrade wieder auf dem Bildschirm haben, die BVG die Taktzeiten erhöht und das Gemeinschaftshaus wieder einen festen Medienwart/Hausmeister bekommt.
        Heinz Jirout (Bündnis 90/ Die Grünen):
        Die Aufenthaltsqualität in der Bahnhofstraße muss ganz dringend verbessert werden, es muss wieder mehr Spaß machen dort einzukaufen.
        Melanie Kühnemann (SPD):
        Ich wünsche mir ein neues Verkehrskonzept für die Bahnhofstraße und mehr Aufenthaltsqualität dort mit breiteren Fußwegen.
  • Was ist das ganz Besondere an Lichtenrade?
  • Hildegard Bentele (CDU):
    Das hohe ehrenamtliche Engagement: Suppenküche, Volkspark, Tauschring, Kabarett Korsett, Flüchtlingshilfe, Imkerforum, AG Bahnhofstrasse, BI Dresdner Bahn … und die einzige Jugendfeuerwehr im Bezirk!
  • Heinz Jirout (Bündnis 90/ Die Grünen):
  • Der so wunderbar erhaltene Märkisch-Brandenburgische Dorfkern, an dem bestimmt schon Fontane seine Freude gehabt hat.
  • Melanie Kühnemann (SPD):
    In Lichtenrade leben Menschen, die diesen Flecken Berlins sehr lieben; das merkt man in Gesprächen und das ist besonders.
  • Die Stärke von Lichtenrade und seinen Bürger_innen ist, dass…

  • Hildegard Bentele (CDU):
    … Lichtenrade gewachsene Strukturen hat und seine Bürger eine Meinung.
  • Heinz Jirout (Bündnis 90/ Die Grünen):
    … sie freundliche Gelassenheit mit Berliner Großstadtleben verbinden und man mitten in der Metropole lebt und trotzdem jeden kennt.
  • Melanie Kühnemann (SPD):
    … Die Stärke der Lichteraderinnen und Lichtenrader und somit auch die des Ortsteils ist, dass sie sich mit ihrem Kiez identifizieren und sich vor Ort einsetzen.
  • Der hässlichste Ort in Lichtenrade ist…

  • Hildegard Bentele (CDU):
    … ehrlich gesagt, das tote Haus Buhr, wäre es in Betrieb, könnte an diesem zentralen Ort Leben, Lachen, Freude sein, statt blinder Fensterscheiben und Wildwuchs.
  • Heinz Jirout (Bündnis 90/ Die Grünen):
  • … dass aus der lauschigen Landstraße Lichtenrader- und Kirchhainer Damm so eine furchtbar brüllende Hauptverkehrsstraße geworden ist.
  • Melanie Kühnemann (SPD):
    … Ich kenne keinen hässlichen Ort in Lichtenrade.
  • Ich werde mich konkret dafür einsetzen, dass…

  • Hildegard Bentele (CDU):
    … die Entscheidung des Eisenbahnbundesamtes zur Dresdner Bahn nicht das letzte Wort ist, sondern die Tunnellösung kommt.
  • Heinz Jirout (Bündnis 90/ Die Grünen):
  • … die Dresdner Bahn unterirdisch gebaut wird und unser Ortsteil nicht durch eine Lärmschutzmauer zerteilt und verunstaltet wird.
  • Melanie Kühnemann (SPD):
    … rund um die Sportarena an der Halker Zeile, mit Gemeinschaftshaus und den umliegenden Schulen ein Bildungscampus entsteht und die Alte Mälzerei zusammen mit dem Haus Buhr zu einem Kulturstandort entwickelt wird.
  • Bei der Dresdner Bahn ist mir wichtig, dass…

  • Hildegard Bentele (CDU):
    … es bald Planungssicherheit gibt.
  • Heinz Jirout (Bündnis 90/ Die Grünen):
    … die Bahnhofstraße nicht für die Großbaustelle der Bahn über viele Jahre vom Verkehr abgehängt wird und das lokale Zentrum mit Zukunftspotential kontinuierlich entwickelt wird.
  • Melanie Kühnemann (SPD):
    … sie Lichtenrade nicht in zwei Teile schneidet und die Tunnellösung kommt.
  • Die Lichtenrader Bahnhofstraße ist…

  • Hildegard Bentele (CDU):
    … vergleichsweise reich an Apotheken und Banken, vor allem aber an oft von Inhabern geführten Fachgeschäften.
  • Heinz Jirout (Bündnis 90/ Die Grünen):
    … ein lokales Zentrum mit langer Tradition und großem Potential.
  • Melanie Kühnemann (SPD):
    … nach wie vor eine Einkaufsstraße mit zum größten Teil inhabergeführten Geschäften, mit der sich die Lichtenraderinnen und Lichtenrader identifizieren.
  • Lichtenrade ist nicht sehr modern, aber…

  • Hildegard Bentele (CDU):
    … authentisch, wo gibt es schon ein Restaurant, das seit 150 Jahren in Familienbesitz ist?
  • Heinz Jirout (Bündnis 90/ Die Grünen):
    … hat sich seinen Charme und seine Identität erhalten und ist immer noch genauso lebenswert.
  • Melanie Kühnemann (SPD):
    … der ideale Ort für Familien und Menschen, die dem Innenstadttrubel entkommen möchten und mit der S-Bahn ist man trotzdem schnell überall.
  • Meine Liebeserklärung an Lichtenrade würde so aussehen:

  • Hildegard Bentele (CDU):
    Wohnen im ruhigen Grünen, Joggen auf dem Mauerstreifen, Plauschen mit den Nachbarn, Feiern im Verein und in 20 Minuten nach Mitte – besser geht's fast nicht.
  • Heinz Jirout (Bündnis 90/ Die Grünen):
    Es gibt keinen lebenswerteren Ort in Berlin - und ich kann mir Lichtenrade ohne Berlin, aber Berlin nicht ohne Lichtenrade vorstellen.
  • Melanie Kühnemann (SPD):
    Lichtenrade behält man immer im Herzen, besonders wenn man hier aufgewachsen ist. 
  • Meine mahnenden Worte an Lichtenrade wären:

  • Hildegard Bentele (CDU):
    Berlin – und Lichtenrade - wachsen und wandeln sich, das ist eine Herausforderung, vor allem aber auch eine Chance, die genutzt und gestaltet werden sollte.
  • Heinz Jirout (Bündnis 90/ Die Grünen):
    Selbstbewusst und gemeinsam erreichen wir immer am meisten!
  • Melanie Kühnemann (SPD):
    Ich wünsche mir, dass sich die Lichtenraderinnen und Lichtenrader am Wettbewerb der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für die Entwicklung der Bahnhofstraße beteiligen und direkt vor Ort und weniger im Internet einkaufen.
  • Was ist mir in meiner politischen Arbeit besonders wichtig?

  • Hildegard Bentele (CDU):
    Zuhören, abwägen, entscheiden, durchsetzen.
  • Heinz Jirout (Bündnis 90/ Die Grünen):
    Mit den Menschen in Lichtenrade Stadt- und Verkehrsplanung machen, für Erhalt und Ausbau der Stadtnatur kämpfen und dabei die Denkmalpflege nicht vergessen.
  • Melanie Kühnemann (SPD):
    Das Thema Bildung ist mir als Lehrerin besonders wichtig, niemand darf wegen seiner sozialen Herkunft benachteiligt werden; wer nur geringe Bildungschancen hat, kann später seine individuellen Lebensziele nicht erreichen.


 

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