Am Freitag (29.6.2018) wurde bei herrlichem Sommerwetter die Dahlem Route im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf feierlich eröffnet. Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski und Henner Bunde, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gaben den Startschuss für die erste bezirkliche Fahrradroute.
Dahlem route eroeffnung
Bezirksbürgermeisterin gab den Startschuss

Gut 50 Fahrradbegeisterte versammelten sich am Freitagvormittag in der Domäne Dahlem, als Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski gemeinsam mit Staatssekretär Henner Bunde sowie Mitgliedern des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf, der Politik, visitBerlin, lokalen Akteuren aus Kultur und Wirtschaft sowie Medienvertretern die neue Dahlem Route feierlich eröffnete. Im Rahmen der Veranstaltung fuhren die Gäste, eskortiert von der Polizei und dem ADFC, knapp vier Kilometer auf der neuen Rundroute und legten einen Stopp auf dem Gelände des Alliierten Museums ein. Dort begrüßte Dr. Jürgen Lillteicher, Leiter des Museum, die Radler unter der Tragfläche des Rosinenbombers. Vor der Weiterfahrt stand noch ein Fototermin auf dem Programm.

Weiter ging es in Richtung Onkel-Toms-Hütte, wo Richter-Kotowski, und Christian Tänzler, Pressesprecher von visitBerlin, die anwesenden Gäste auf der eigens für die Veranstaltung aufgebauten Bühne mit lobenden Worten für die Dahlem Route begrüßten. „Schon die kurze Strecke, die wir heute gefahren sind hat gezeigt, wie abwechslungsreich und interessant die Dahlem Route ist und hat Geschmack darauf gemacht, was die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gäste von Nah und Fern ab morgen erwartet. Es ist eine Route für Jung und Alt mit ganz vielen Highlights auf der gesamten Strecke. Vielen Dank an alle, die dieses Projekt möglich und umgesetzt haben“, so Cerstin Richter-Kotowski. Henner Bunde ergänzte vor der Abfahrt in der Domäne Dahlem: „Ich bin mir sicher, dass die  Dahlem Route ein wichtiger Baustein für die touristische Weiterentwicklung des Bezirks sein wird und ein sehr gutes Beispiel dafür ist, wie wir Touristen nicht nur in die Innenstadt sondern auch in die Außenbezirke wie Steglitz-Zehlendorf ziehen können.“

Christian Tänzler von visitBerlin lobte die Umsetzung: „Die Route ist ein Hit und schon jetzt ein Premiumprodukt. In Steglitz-Zehlendorf gibt es so viele Perlen, die man einzeln vielleicht kennt, aber in dieser Verbindung auf der Dahlem Route werden sie in Zukunft eine ganz andere Bedeutung haben.“

Weitere Stimmen zur Dahlem Route:

Marit Schützendübel, Direktorin Domäne Dahlem:

Wir sind sehr stolz, ein Teil der Dahlem Route zu sein. Ich werde sie sobald wie möglich selber abfahren. Das ganz Besondere an der Route ist, dass sie so viele Attraktionen hier bei uns in Steglitz-Zehlendorf miteinander verbindet und ich finde es toll, dass heute der Startschuss bei uns in der Domäne gefallen ist.

Dr. Jürgen Lillteicher, Leiter Alliierten Museum:

Ich freue mich, dass es dieses Angebot für Fahrradfahrer bei uns im Bezirk gibt und somit die kulturellen Schätze, wie das Alliierten Museum, noch einfacher erschließt.

Heide Wohlers, Standortmanagerin Ladenstraße Onkel-Toms-Hütte

Es ist wichtig, dass es die Dahlem Route gibt. Wir von der Ladenstraße Onkel-Toms-Hütte freuen uns, ein Teil dieser neuen Attraktion zu sein. Bei uns in der Ladenstraße gibt es auch die Fahrradverleihstation, falls Gäste ohne eigenes Fahrrad kommen und trotzdem die Dahlem Route erfahren wollen.

Michael Pawlik, Leiter Wirtschaftsförderung Steglitz-Zehlendorf:

Das Besondere an diese Rundroute ist, dass es die erste bezirkliche Radrundroute ist. Wir haben ganz viele Sehenswürdigkeiten und Erlebnisschleifen auf dieser Route. Das kann so kein anderer Bezirk bieten. Als Wirtschafsförderung hoffen wir, dass sich hier neue Geschäfte entwickeln und die Läden und Lokalitäten auf der Strecke davon profitieren. Darüber hinaus binden wir alle kulturellen Einrichtungen mit ein und haben so neue Vermarktungsmöglichkeiten.

Über die Dahlem Route

Auf der Dahlem Route sollen Gäste aber auch die Berlinerinnen und Berliner den Südwesten der Hauptstadt einfach erkunden und dabei eine Vielzahl von Attraktionen entdecken. Entlang der 18 Kilometer langen Dahlem Route befinden sich eine Vielzahl von Kultureinrichtungen wie z.B. das Brücke-Museum, das Kunsthaus Dahlem, das Alliierten Museum, die Domäne Dahlem, das Martin-Niemöller-Haus, das Haus am Waldsee oder auch der Botanischen Garten mit dem Botanischen Museum. Eine entspannte Auszeit kann der Besucher am Schlachtensee oder an der Krummen Lanke nehmen und wahlweise aufs Stand-Up-Paddel umsteigen. Weitere Highlights entlang der Strecke sind der Henry Ford Bau, die Bruno Taut Siedlung, das Gartendenkmal Mexikoplatz oder die Waldsiedlung Onkel-Tom-Hütte.

Alle Informationen zur Dahlem-Route erhalten Sie unter

facebook.com/dahlemroute und instagram.com/dahlemroute


Foto Moser


35. ROCKTREFF in Mariendorf

Die Ankündigung vor der Dorfkirche Mariendorf

All we need is Rock’n’Roll

Zum 35sten Male findet der ROCKTREFF, das älteste und bekannteste Amateurband-Festival Berlins, vom 29. Juni bis 1. Juli im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf statt. Veranstalter ist das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg, Träger der gemeinnützige Verein CPYE e.V.
Rocktreff 2018
Jugendstadtrat Oliver Schworck: „Ich freue mich, dass es uns auch in diesem Jahr gelungen ist, den ROCKTREFF durchführen zu können. Dafür danke ich den vielen ehrenamtlichen Helfenden und den zahlreichen Sponsor_innen. Das Jugendamt kann sich auch in diesem Jahr wieder mit einer Basisfinanzierung an den Kosten der Veranstaltung beteiligen.“

Vorstandsvorsitzende des CPYE e.V., Bernd Puhlmann: „Die Mittel für eine

Veranstaltung, die rund 50.000 Euro kostet, aufzutreiben, ist nicht einfach und jedes Jahr wieder eine neue Herausforderung. Ich freue mich, dass das Jugendamt seinen Anteil an den Kosten erhöhen konnte, uns die meisten Sponsoren treu geblieben sind und sogar noch ein paar neue hinzugewonnen werden konnten.“

Die Schirmherrschaft über den ROCKTREFF hat auch in diesem Jahr der Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg, Stefan Böltes, übernommen. Er sagt: „Mich freut vor allem, dass der Rocktreff nicht nur 15.000 Besuchende ein außergewöhnliches Kulturereignis bieten wird, sondern jungen Bands auch die Chance eröffnet, sich einem größeren Publikum zu präsentieren. Er ist damit ein besonderes Schmuckstück für Mariendorf und den Bezirk Tempelhof-Schöneberg.“

1984 wurde der ROCKTREFF vom Jugendamt und der ROCK-INI der Ev. Jugend Tempelhof und ihrem damaligen Front-Mann Michael Abou-Dakn gegründet. Bekannt ist der heutige Prof. Dr. Michael Abou-Dakn als Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Tempelhofer St. Joseph-Krankenhaus, wo deutschlandweit die meisten Kinder zur Welt kommen. Allein 2017 waren es 4.301. Alle potenzielle ROCKTREFF-Besuchende.

Abgesehen von der Unterstützung des Veranstaltungskoordinators des Jugendamtes wird der ROCKTREFF allein von Ehrenamtlichen getragen. Drei Tage Aufbau, drei Tage Veranstaltung, zwei Tage Abbau, steht in den Terminkalendern der rund 80 Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die den ROCKTREFF stemmen. Hinzu kommen etwa 100 Musiker_innen der 16 Bands, die an den drei Tagen im Volksparkstadion Mariendorf auftreten. Aus 250 Bewerbungen wurden die Bands ausgewählt.

Veranstaltungszeiten:

Freitag, 29. Juni 2018, 18.00 bis 23.00 Uhr – Einlass ab 17.00 Uhr

Samstag, 30. Juni 2018, 16.00 bis 23.00 Uhr

Sonntag, 1. Juli 2018, 16.00 bis 20.00 Uhr

Am Samstag und Sonntag können die Besucher bereits um 12.00 Uhr ins Stadion zum Spielfest für die ganze Familie kommen.

Der Eintritt ist frei!

Beachtet werden muss, dass keine Speisen und Getränke mit ins Stadion genommen werden dürfen – Wasser in einer Plastikflasche bis 0,5 l ist erlaubt – jedoch keine Glasflaschen. Und natürlich ist das Mitführen von Babynahrung nicht verboten.

Fahrräder und Tiere müssen leider draußen bleiben und dürfen nicht mit in die geschützte Grünanlage genommen werden. Ausgenommen davon sind Rollstuhlfahrer und Hunde (mit Maulkorb und an der Leine) als Begleitung von Personen, die auf die Mitführung eines Hundes aus gesundheitlichen Gründen angewiesen sind.

Alle weiteren Informationen unter:

http://www.rocktreff.de und  http://www.bruecken-bauen.info

Der Rocktreff ist eine Veranstaltung des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg. Träger: CPYE e.V. – ROCK-INI, im Nachbarschaftszentrum ufaFabrik. Technischer Leiter: Sven Perschmann. Organisation: Andie Kraft, Dominik Ziebarth. PR: Robert Pagel.

Das Spielfest 2018 im Volkspark Mariendorf

Am Samstag, dem 30. Juni, und Sonntag, dem 1. Juli 2018, findet wieder „Das Spielfest“ im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf von jeweils 12 bis 18 Uhr statt. Im letzten Jahr haben über 8.000 Kinder, Jugendliche und ihre Familien das Spielfest bei strahlendem Sonnenschein besucht.
Spielfest2018
Die Präsentatorin des Spielfestes, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, sagt: „Bei meinem Besuch des Spielfestes im letzten Jahr habe ich gespürt, wie viel Spaß es allen Beteiligten gemacht hat. Die Stimmung war wirklich einzigartig und ich gehe davon aus, dass dies auch in diesem Jahr der Fall sein wird.“ Schöttler dankt vor allem den rund 150 Ehrenamtlichen, die an den 30 Ständen und Attraktionen die Kinder zum Mitmachen einladen.

Philipp Mengel, Vorsitzender des Fördervereins MitSpielen e.V., der die Veranstaltung mit organisiert und durchführt, sagt: „Ich danke allen Unterstützenden, die das Spielfest möglich machen. Der Bezirksbürgermeisterin Frau Schöttler, die einige der großen Spiel-Attraktionen finanziert, wodurch wir das Mitmachen beim Bungeehüpfen, den Aquabällen, der Riesenrutsche und der Hüpfburg pro Durchgang für nur 1,25 Euro anbieten können. Ich danke auch den großen Sponsoren des Spielfestes Möbel Höffner, STADT UND LAND, Stromnetz Berlin, Druckcenter Berlin, dem Marienpark und der Catering Company sehr herzlich für ihr Engagement.“

Der Veranstalter des Spielfestes, Jugendstadtrat Oliver Schworck, sagt: „Wenn ich mir die Liste der mitmachenden Akteure anschaue, so ist das Who is Who des Bezirks vertreten: Von den Fördervereinen der Grundschulen, kommunalen Jugendfreizeiteinrichtungen über Kinderläden bis hin zur DLRG-Schöneberg und dem Nachbarschaftszentrum Suppenküche Lichtenrade. Als für den Sport im Bezirk zuständiger Stadtrat freue ich mich besonders darüber, dass wieder so viele Sportvereine beim Spielfest mitmachen. 150 ehrenamtliche Helfende der Vereine und Träger sind an dem Wochenende im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf dabei. Dafür danke ich allen sehr herzlich. Sie stellen ihre Freizeit den großen und kleinen Gästen des Spielfestes zur Verfügung. Ich hoffe, dass sich alle Besuchenden bei hoffentlich schönem Wetter bei uns wohlfühlen.“

Beachtet werden muss, dass keine Speisen und Getränke mit ins Stadion genommen werden dürfen – Wasser in einer Plastikflasche bis 0,5 l ist erlaubt – jedoch keine Glasflaschen. Und natürlich ist das Mitführen von Babynahrung nicht verboten.

Fahrräder und Tiere müssen leider draußen bleiben und dürfen nicht mit in die geschützte Grünanlage genommen werden. Ausgenommen davon sind Rollstuhlfahrende und Hunde (mit Maulkorb und an der Leine) als Begleitung von Personen, die auf die Mitführung eines Hundes aus gesundheitlichen Gründen angewiesen sind.

Der Eintritt ist natürlich frei.

Weitere Informationen: www.spielfest-mariendorf.de

Veranstalter: Jugendamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Jug VM, Strelitzstr. 15, 12105 Berlin

Verantwortlich: Bezirksstadtrat Oliver Schworck

Koordination: Ed Koch – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – 0170 626 7377

Veranstaltungsträger: CPYE e.V.

Technischer Leiter: Sven Perschmann.

Durchführung: Förderverein MitSpielen e.V. im Nachbarschaftszentrum ufaFabrik,

Viktoriastr. 10-18, 12105 Berlin

Vorsitzender und Veranstaltungsleiter: Philipp Mengel.

Ganz ausführliche Infos und Hintergründe zum Rocktreff und Spielfest (hinten Programm und Bands)

Rocktreff
Rocktreff Plakat1 2018

Wenn etwas 35mal hintereinander, jedes Jahr aufs Neue, stattfindet, kann man ohne Übermut von einer Erfolgsgeschichte sprechen. Und es ist keine Blasphemie, wenn man sagt, dass der ROCKTREFF sozusagen mit göttlicher Hilfe das Licht der Welt erblickte. Denn es waren junge Menschen, die sich in den Gemeindehäusern der Evangelischen Kirche von Tempelhof und Mariendorf trafen, um Rockmusik zu zelebrieren. Das war 1984. Und es ist vor allem einem Mann zu verdanken, der mehr als nur in geschlossenen Räumen mit seiner Band spielen wollte, sondern im Freien. Und nicht auf irgendeinem Marktplatz oder Pausenhof einer Schule, sondern, wenn schon, denn schon in einem Fußballstadion. Fußballstadien sind heute weltweit Austragungsorte von Rock’n’Roll-Konzerten. Am 22. Juni rocken die Rolling Stones das Olympiastadion in Berlin. Und wer zwischen 112 und 902 Euro übrighat, bekommt problemlos noch eine Eintrittskarte. Natürlich sind die Bands, die beim ROCKTREFF auftreten, nicht so bekannt wie die Stones, dafür sind die Frontsängerinnen und -sänger um die 20 und nicht deutlich über 70 Jahre alt. Auch ist das Fußballstadion im Volkspark Mariendorf, wo damals wie heute der ROCKTREFF stattfindet, kleiner und beschaulicher. Hertha hat hier aber auch schon gespielt. Weitere Vorteile: man bekommt nicht nur eine, sondern 16 Bands geboten, und alles bei freiem Eintritt. In der Summe überwiegen also die Vorteile.

Aller Anfang ist schwer und bescheiden. Der eingangs erwähnte junge Mann aus der Evangelischen Jugend Tempelhof, heißt Michael Abou-Dakn. Aus ihm wäre vielleicht ein berühmter Rockmusiker geworden. Bekannt ist der heutige Prof. Dr. Michael Abou-Dakn vor allem als Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Tempelhofer St. Joseph-Krankenhaus. Hier kommen deutschlandweit die meisten Kinder zur Welt. Allein 2017 waren es 4.301. Alles potenzielle ROCKTREFF-Besucher.
rocktreff historie fotos 1
Handsigniert von Michael Abou-Dakn, das erste ROCKTREFF-Plakat von 1984. Abou-Dakn, der mit Gleichgesinnten schon ein Jahr zuvor die ROCK-INI innerhalb der Evangelischen Jugend gründete, ging mit dem Plan, ein Open-Air-Festival durchführen zu wollen, zum damaligen Jugendstadtrat des Bezirks, Udo Keil. Und er fand, was nicht unbedingt zu erwarten war, offene Ohren. Denn, spätestens seit Wilhelm Busch wissen wir: „Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.“ Die Anwohner im Volkspark Mariendorf waren nicht gerade begeistert, als am Samstag, dem 15. September 1984, laute Rockmusik aus dem Stadion auf ihre Balkone tönte. Immer wieder gab es Beschwerden einzelner. Inzwischen kann man sagen, dass der ROCKTREFF einmal im Jahr akzeptiert oder zumindest hingenommen wird.

Eines der wenigen Fotos vom ersten ROCKTREFF 1984. Michael Abou-Dakn mit seiner Band die GmbH.

Und 26 Jahre später an gleicher Stelle bei einem Gastauftritt beim ROCKTREFF 2010. Ab 1984 gab es beim Jugendamt Tempelhof, das fortan den ROCKTREFF mit der ROCK-INI gemeinsam durchführte, eine neue Stellenbezeichnung für einen bereits vorhandenen Mitarbeiter, Veranstaltungskoordinator ROCKTREFF. Daran hat sich bis heute nichts verändert, abgesehen davon, dass es nach dem ersten noch drei weitere gab, die sich um das Projekt amtlicherseits zu kümmern hatten. Der erste, Klaus Antoch, berichtete, wie schwierig es war, Bühnenpodeste zu bekommen. Zu jener Zeit hatten noch die Amerikaner das Sagen auf dem Flughafen Tempelhof, und das Material. Gern stellten sie ihre Bühnenpodeste zur Verfügung. Michael Abou-Dakn kümmerte sich schon kurz nach dem erfolgreichen Start des ROCKTREFFs um seine spätere Aufgabe, für die ihn jährlich über 4.000 Babys dankbar sind. Tommi Müller, ein Ehrenamtlicher der ROCK-INI, übernahm die koordinierenden Aufgaben und führte den ROCKTREFF bis zur Nr. 25 im Jahre 2008 auf der Erfolgsspur weiter.

Tommi Müller (links) auf der ROCKTREFF-Bühne, die der gelernte Gerüstbauer in den ersten Jahren noch selbst zusammenschraubte. Rechts im Bild Andie Kraft, der mit Müller die Bands beim ROCKTREFF an-sagte, und auch heute noch für die Organisation der Veranstaltung mitverantwortlich ist.

Der ROCKTREFF entwickelte sich zwischen 1984 und 1996 immer weiter. Inzwischen war 1991 eine zweite Veranstaltung neben dem ROCKTREFF entstanden. Das Spielfest. Die ersten Jahre lud der ROCKTREFF seine Fans am Samstag in das Fußballstadion ein, und am Sonntag kamen die Familien mit ihren Kindern zum Spielfest.

1996 entstanden zwei geradezu geniale Ideen. Und so soll auch der damalige Jugendstadtrat, unter dessen Leitung dies möglich war, nicht unerwähnt bleiben. Sein Name Dietrich Schippel. Bis 1996 wurden beide Veranstaltungen aus dem regulären, ständigen Schwankungen und Sperren unterzogenen Haushalt des Jugendamtes finanziert. 1997 trat der gemeinnützige und als freier Träger der Jugendhilfe anerkannte Verein CPYE e.V., der sich eigentlich mit Jugendbegegnungsreisen beschäftigte, auf den Plan. Als Veranstaltungsträger erhielt der Verein eine jährliche Zuwendung von 18.000 DM. Mit 5.000 DM Budget star-tete der ROCKTREFF 1984. Als am 1. Januar 2002 der EURO eingeführt wurde, halbierte sich die Zuwendung auf 9.200 Euro. Damals betrugen die Sponsorengelder noch 1.800 DM. Heute haben ROCKTREFF und Spielfest ein Finanzvolumen von rund 50.000 Euro, nicht mit eingerechnet rund 100.000 Euro Sach-spenden und Kostenübernahmen durch Dritte. Nach der Love-Parade-Katastrophe 2010 in Duisburg stiegen die Kosten für die Sicherheit verbunden mit neuen Auflagen sprunghaft in die Höhe. Diese zweifelsohne sinnvollen Maßnahmen müssen dennoch erst einmal finanziert werden können.

Die zweite Veränderung, die ab 1997 erfolgte, war die Erweiterung der Veranstaltung. ROCKTREFF und Spielfest fanden nun am Samstag und Sonntag, zeitlich getrennt, statt. Also zweimal Rockmucke und zweimal Spielvergnügen. Inzwischen wechselten die Jugendstadträte, nach Dietrich Schippel förderte Klaus-Ulrich Reipert das Projekt, und nach der Bezirksgebietsreform übernahm Angelika Schöttler 2002 das Amt für den Neubezirk Tempelhof-Schöneberg. Und es gab eine weitere Veränderung. Pfingsten 2004. Warum nicht ROCKTREFF und Spielfest von Samstag bis Montag stattfinden lassen? Geplant, gemacht. Drei Jahre lang traf man sich zu Pfingsten im Volkspark. 2005 hielt Gemeindepfarrer Hans-Martin „Beppo“ Brehm, sogar auf der Bühne einen Gottes-dienst ab. Brehm, der im letzten Jahr in Ruhestand ging, hat von Anfang an seine schützende Hand über den ROCKTREFF gehalten. Wie eingangs erwähnt: göttliche Zuneigung tat dem ROCKTEFF immer gut.

2006 nahm man dann Abschied vom Pfingstfest, denn inzwischen fand zu diesem Zeitpunkt der „Karneval der Kulturen“ statt, der vorher über Himmelfahrt durch Kreuzberg zog. Diese Konkurrenz war dann doch eine Nummer zu groß. Aber, man blieb bei den drei Tagen, allerdings nun von Freitag bis Sonntag. Freitag, Samstag und Sonntag ROCKTREFF, Samstag und Sonntag zeitversetzt das Spielfest. Das ist bis heute so.

Spielfest
Spielfest Plakat1 2018
Allerdings schwächelte das Spielfest seit 2006. Nahmen früher viele der kommunalen Kindertagesstätten und Jugendclubs am Spielfest teil, reduzierte sich das Engagement deutlich, als ein großer Teil der Einrichtungen an freie Träger übertragen wurden.

2011 nahm das Spielfest wieder Fahrt auf. Philipp Mengel, erst ehrenamtlich, dann für ein Jahr haupt-amtlich und nun wieder ehrenamtlich tätig, brachte das Spielfest wieder in Schwung. Es gelang ihm, rund 30 Vereine, Organisationen, Gruppen und Attraktionen auf den Rasen zu bekommen.

Mit Unterstützung von Angelika Schöttler, inzwischen Bezirksbürgermeisterin, ihrem Jugendstadtratsnachfolger Oliver Schworck, und Sponsoren wie Möbel Kraft, jetzt Möbel Höffner, STADT UND LAND, der Stromnetz Berlin GmbH und der Catering Company, gelang es, ein buntes Fest auf die Beine zu stellen.

In einigen Absätzen zuvor wurde erwähnt, was ROCK-TREFF und Spielfest kosten. Das ist zum einen durch die Basisfinanzierung des Jugendamtes möglich, zum anderen, etwa Dreiviertel, durch Sponsoren. Geld ist sehr wichtig, aber nur eine Seite der Medaille. Auf der anderen stehen die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Allein rund 80, die im CPYE e.V. - ROCK-INI und MitSpielen e.V. organisiert sind. Hinzu kommen rund 150, die beim Spielfest mitmachen und noch einmal 100 Musikerinnen und Musiker der 16 Bands, die an den drei Tagen auftreten. Ausgewählt aus 250 Bewerbungen aus dem ganzen Land.

Hunderte Bands sind in den letzten 34 Jahren beim ROCKTREFF aufgetreten. Und immer wieder wird die Frage gestellt, ob eine mal ganz groß rausgekommen ist. Ganz groß nicht, aber bei den Fans schon bekannt. Amateurbands haben ein sehr begrenztes Haltbarkeitsdatum. Die jungen Künstler kommen aus Spaß an der Musik zusammen, und wenn eines Tages der Be-ruf und die Familie alle Zeit in Anspruch nimmt, ist es sehr schnell aus mit dem Hobby. Beim ROCKTREFF erlebt man eine einzigartige Mischung unterschiedlicher Stilrichtungen.

Im letzten Jahr kamen rund 8.500 Besucher zum ROCKTREFF und 8.000 zum Spielfest. Ein sehr guter, dem Wetter geschuldeter Erfolg. Für über 10.000 Gäste ist die Veranstaltung aber immer gut, auch wenn es mal regnet, oder gerade eine Fußball-Weltmeisterschaft stattfindet. In diesem Jahr bleibt man verschont von der WM in Russland, weil am Wochen-ende 29. und 30. Juni und 1. Juli zumindest die deutsche Mannschaft nicht spielt.

Die Liste derer, bei denen man sich bedanken muss, dass ROCKTREFF und Spielfest immer noch stattfinden können, ist lang. Die Ehrenamtlichen haben wir erwähnt, die sich hier auf dem Foto von 2014 auf der Bühne versammelten. Ein Dank muss auch an die vielen Politiker gehen, die die Veranstaltung unterstützen und fördern, an die Behörden und Ämter, die die Genehmigungen erteilen, an die Bands und Mitwirkenden beim Spielfest, und nicht zuletzt an die Sponsoren und das Jugendamt, die alles finanzieren.

Ein existenziell wichtiges Dankeschön fehlt aber noch, nämlich das ans Publikum. Käme niemand zum ROCKTREFF oder Spielfest, gäbe es sie schon lange nicht mehr. Natürlich machen die Ehrenamtlichen und die Bands die Veranstaltung auch für sich, denn, wenn sie keinen Spaß hätten, wäre es langweilig. Sie nehmen vor allem aber auch viel Arbeit auf sich und spenden ihre Freizeit für die vielen Tausend dankbaren Besucher. Möge diese Wechselbeziehung noch lange so gut funktionieren.

Die ausführlichen Infos sind von Ed Koch (1997 bis 2018 Veranstaltungskoordinator des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg -Quelle PaperPress

LINKS zu Berichten

Sponsorenfrühstück 2018-Der Countdown läuft: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1164-rocktreff-und-spielfest-2018-der-countdown-laeuft

Breite Unterstützung: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/1053-breite-unterstuetzung-fuer-rocktreff-und-spielfest-2018

Rückblick 2017: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/749-spielfest-und-rocktreff-2017-eine-erfolgsgeschichte

Ehrenamtlicher Profi für die Sicherheit: https://www.lichtenrade-berlin.de/25-blog/blog2016/306-rocktreff-und-spielfest-ehrenamtlicher-profi-garantiert-die-sicherheit

Ehrenamtliche Profis gestalten eine perfekte Welt: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/366-eine-nachlese-rocktreff-ehrenamtliche-profis-gestalten-eine-perfekte-welt

Die Bands des ROCKTREFF 2018

Programmänderungen nicht beabsichtigt, aber vorbehalten.

Die Bands des ROCKTREFF 2018

Programmänderungen nicht beabsichtigt, aber vorbehalten.

Freitag, 29. Juni 2018

JAMPAX – 18:00 Uhr

Die vier Jungs aus Spandau machen seit vier Jahren gemeinsam Rockmusik. Die Band hat sich im Dezember 2014 gegründet. Sie nennen „GreenDay“ und „Muse“ als ihre musikalischen Vorbilder und haben ihren eigenen Stil gefunden: Rock-musik mit Funfaktor! Die Schüler-band besucht die 11. Klasse der Martin-Buber-Oberschule und träumt davon, große Bühnen zu erobern. Sie arbeiten hart daran, ihre eigenen Songs vor tausenden Fans zum Besten geben zu können.

Fearless Mind – 19:00 Uhr

Als Defend Post Punk beschreiben die fünf Jungs aus Berlin Ihre Musik. Die Band gibt es seit 2013 und sie spielt Pop Punk. Ihre Musik prägt Einflüsse von „Blink 182”, „Billy Talent” und „Papa Roach”. Schnelle tanzbare Musik mit viel Spaß am gemeinsamen Jammen. Dass die Jungs Lust und Spaß daran haben was sie tun, bezweifelt man keine Sekunde, so Feuer und Flamme für den nächsten Gig sind sie.

Herzblut – 20:00 Uhr

Es ist unsere Schuld, dass sie auf dem Rocktreff 2018 spielen. Die fünf Berliner machen 101% Punk’n’Roll und haben auch noch richtig Spaß bei der Sache. Mit fetzigen Punk-Riffs und eingängigen deutschen Texten rasten sie auch mal aus. Den frühen Ärzten hätten sie eventuell Konkurrenz gemacht.

TIDALWAVE – 21:00 Uhr

Ihr Sound trifft Dich wie eine Welle, mit voller Wucht, unerwartet und mit lauter Emotionen. Sie traten bei vielen nennenswerten deutschen Rock-Festivals und Konzerten auf. Die drei Berliner spielen ein emotio-nales Rock Crossover, vergleichbar mit Nirvana und ein paar Südstaaten Einflüssen, wie von „All time low”. Angehende Rockstars mit viel Herz zu ihren Fans.

EXA – 22:00 Uhr

Harte Riffs, schnelle, abwechslungs-reiche Beats und Shouten ist ihre Welt. Die vier Thrash-Metaller aus Berlin gibt es seit 2015 in dieser Besetzung. “Metallica” und “Pantera” prägen mit unter ihren Musikstil. Ihre neueste Single Ignite bedeutet Ent-zündung eines Feuers und das auf dem Rocktreff 2018.

Samstag, 30. Juni 2018

Ponte Pilas – 16:00 Uhr

JET und Arctic Monkeys sind nur ein kleiner Einblick des Musiksprekt-rums. Ponte Pilas ist eine Berliner Rockband, die im Februar 2017 gegründet wurde. Die Band ist ver-treten durch den schottischen Lead-Sänger, kombiniert mit den musika-lischen Talenten aus Ecuador an Rhythmusgitarre, Bass und Schlag-zeug. Ihr Klang ist durch ihre weit-reichenden individuellen Einflüsse und ihre gegenseitige Liebe zu guter altmodischer Rockmusik definiert. Der Name Ponte Pilas stammt aus dem Slang-Äquivalent von “reiß dich zusammen” in ecuadorianischem Spanisch und wurde gewählt, um das internationale Line-Up der Band und ihre energiegeladenen, mitrei-ßenden Live-Shows zu reflektieren. Sie haben eine starke lokale Anhä-ngerschaft in Berlin entwickelt und bringen ein volles Haus, wo auch immer sie spielen.

Lucidreaming – 17:00 Uhr

Ein psychedelischer Gesang, ruhiges Schlagzeug, plötzlich ein schneller eindringlicher Bass mit harten Gitarren Riffs. Die Band Lucidreaming zieht einen in ihren Bann, nicht nur durch die eindringliche Stimme der Frontsängerin, auch durch den Kontrast der verschiedenen Musikrichtungen, die mit einem rockigen Unterton verstärkt werden. Die Band aus Sachsen existiert erst seit 2016, hat jedoch bereits eine Fanbase aufgebaut und mit ihren Stücken holen sie Funk und progressive Rock in die Mutterstadt.

Sunday Mayhem – 18:00 Uhr

Fünf brennende Seelen, die in den 80‘s durch Motorradunfälle und Drogenexzesse ins Jenseits katapul-tiert wurden, sind zurück auf dem Planeten Erde. Reinkarniert zu einer Zeit, in der Berlin von mächtigen Technotempeln regiert wird, machen sich die Boys von Sunday Mayhem bereit, den Rock’n’Roll Spirit längst vergangener Tage mit freshem Sound zurück zu holen. „Midnight Playgrounds“ nennen sie jene Orte, an denen sie ihre wahnwitzige Hard Rock Show auf die Meute loslassen. JOIN THE ROCK REVOLUTION!

New Greed – 19:00 Uhr

Energetische Riffs, abwechslungs-reiche Songs und eine mitreißende Live- Performance - dafür steht New Greed. Die junge Band aus Berlin vereint vielseitige musikalische Einflüsse zu etwas Einzigartigem, das in keine Schublade passt. Das Spektrum reicht dabei von melan-cholischen und melodiösen Parts bis zu knallhartem Death Metal. Die charakteristische, warme Stimme der Sängerin nimmt den Zuhörer mit oftmals poetischen Texten auf eine Reise durch die progressiven Stücke mitsamt all ihrer unvorhersehbaren Wendungen.

The Artifical – 20:00 Uhr

Eine neue Rock/Post-Hardcore Band erobert im Sturm Berlin. Am 26. Juni 2017 veröffentlichten sie ihre erste Single “Free Fall”, nicht mal ein halbes Jahr nach ihrer Gründung. Die Reise kann losgehen. Einige Bandmitglieder kennt man schon aus anderen Kombos die auf dem ROCKTREFF gespielt haben. Sie sind gespannt, wohin sie ihre Musik führt. Wir stellen schon mal fest, auf jeden Fall zum ROCK-TREFF.

Basin City Orchestra – 21:00 Uhr

Die drei Nürnberger Philip, Julian und Alex machen seit 2013 Heavy Rock und spielen mit Kontrasten. Lederjacken im Konzertsaal, klare und breite Stimmenvielfalt, Franken und gute Musik. Egal mit welchen Vorurteilen man ran geht, uns ge-fällt’s und Sie werden begeistern.

Alpha Omega – 22:00 Uhr

AlphaOmega ist eine junge Berliner Alternativ-Metalband, die Anfang 2016 von Shouterin und Sängerin Lea und Gitarrist und Songwriter Chriss gegründet wurde. Mit der Veröffentlichung der ersten Single „To The Snakes“ aus ihrer Debüt-EP „AlphaOmega“ erzielten die beiden erste Aufmerksamkeit und positive Resonanz. Mit Schlagzeuger Nico, Gitarrist Dogus und Bassist Mike ist die Band nun komplett und die Ar-beiten am Debütalbum haben be-gonnen.

Sonntag, 1. Juli 2018

Opalaxy – 16.00 Uhr

Mit röhrenden Gitarren, fetzigen Drums, Stimmen aus einer anderen Welt, fetten Basslines und nicht zuletzt mit einer Liveshow, die Euch das Gesicht wegschmelzen wird, treten Opalaxy in Erscheinung. Die Band gibt es bereits seit fünf Jahren und sie machen Garage-Rock.

Boba Cat – 17:00 Uhr

Boba Cat – das bedeutet Sex, Drugs, Rock n Roll und Sex! Die Band brilliert mit knallhartem Entertainment und sexplodiert auf der Bühne zur Höchstform. Die vier Urgesteine im Showgeschäft sind seit 1969 unermüdlich unterwegs, obwohl sie alle schon über 70 sind und damit das Rentenalter schon längst erreicht hätten. Doch nicht Boba Cat. Sie kennen kein Altern, keinen Ruhestand und keine Pause. Oder doch? Pause machen sie schon manchmal – zwischen zwei Kopulationsakten. Nichts für schwache Nerven!

Kesh – 18:00 Uhr

Bigband Feeling, Bongos, Reggae, Rap und echte deutsche Texte, so beschreibt man in Kürze das breite Spektrum von der Band Kesh. Berliner Sommer im Park, ehrlich, geradeaus und mit dem Herz am richtigen Fleck.

Der Frontsänger machte vor der Bandvereinigung Rap. Zusammen machen die Berliner seit 2014 gemeinsam erfolgreich Musik.

Semperfield – 19:00 Uhr

Die Dreier-Kombi aus Ludwigsfelde macht gute alte Rockmusik seit nun mehr als drei Jahren. Sie sind Nord-Ostdeutschland Gewinner 2017 vom Emergenza Bandcontest. Sie rockten das Weltfinale auf dem Tauber-tal Open Air Festival 2017 und haben sich somit einen Slot auf dem ROCKTREFF 2018 erspielt. Unsere Gewinner-Band von der Kooperation mit dem Emergenza Festival ist jung, laut und haben Bock auf einer professionellen Bühne zu stehen.

Freitag, 29. Juni 2018

18:00 Uhr - JAMPAX

19:00 Uhr - Fearless Mind

20:00 Uhr - Herzblut

21:00 Uhr - TIDALWAVE

22:00 Uhr - EXA

Samstag, 30. Juni 2018

16:00 Uhr -  Ponte Pilas

17:00 Uhr - Lucidreaming

18:00 Uhr - Sunday Mayhem

19:00 Uhr - New Greed

20:00 Uhr - The Artifical

21:00 Uhr - Basin City Orchestra

22:00 Uhr - Alpha Omega

Sonntag, 1. Juli 2018

16.00 Uhr - Opalaxy

17:00 Uhr - Boba Cat

18:00 Uhr - Kesh

19:00 Uhr - Semperfield

Akteure des Spielfestes 2018:

Akteure Spielfest 2018

Rocktreff 2018 Plakat Mariendorf2

Fotos Archiv BA T-S/PaperPress und Thomas Moser

https://rocktreff.de/

http://www.spielfest-mariendorf.de/


 

In diesem Jahr erwartete die Besucher des Britzer Gartens ein Sonnenwendfest, geprägt von Highlights auf der Festplatzbühne und der Spiel- und Liegewiese. Ob musikalische Unterhaltung, romantische Stimmung am See oder ein buntes Repertoire auf den Bühnen – hier war für jeden etwas dabei!

Sonnenwendfest Britzer Garten Thomas Moser 2018 14


Musikalisch war das Fest u.a. von dem Berlin Beat Club begleitet, was bedeutet, die Musik der 1960er und frühen 70er Jahre als Live-Performance zu erleben. Authentischer Sound, mitreißende Bühnenshows und coole Outfits sind die Markenzeichen der Band. Der Berlin Beat Club lebt die Musik der Rolling Stones (da muss man doch nicht ins Olympiastadion :-)), Beatles, The Who, Doors, Hendrix, Kinks, Cream, Animals, Small Faces, Spencer Davis, C.C.R. und vieler anderer Bands dieser aufregenden Zeit. Die Band stand schon mit musikalischen Legenden wie den Animals, den Rattles oder Udo Lindenberg auf der Bühne.


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Die Trommelgruppe "Samba-Reggae-Berlin" spielte unter der Leitung von Manni Spaniol, brasilianische Rhythmen und eine handverlesene Auswahl aus Swing, Bossa, Latin, Blues und Jazz bietet die Berliner Band Wohlgemuth.

Die Formation CfL Cheer & Dance Teams zeigten auf der Spiel- und Liegewiese ihre vielseitig optisch und künstlerisch anspruchsvollen Showeinlagen. Diese bestanden aus einer Mischung aus klassischer Eleganz und verschiedenen Tanzstilen, wie z.B. Rock, Pop und Jazz kombiniert mit dem Motion- und Pomdance des Cheerleadings sowie tanzakrobatischen Elementen. Sie zählen zu den besten Danceteams in Deutschland.


Über die Köpfe der Besucher hinweg gleitete Fantasio. Der riesige Sommertraumvogel besuchte das Fest im Britzer Garten, um die Besucher in eine ferne Dimension zu führen.


Mit Anbruch der Dunkelheit wurde das Sonnenwendfeuer am See entzündet. Die lodernden Flammen vor der Seekulisse erzeugten eine romantische Stimmung zum Sonnenuntergang.
Sonnenwendfest Britzer Garten Thomas Moser 2018 10


Den Höhepunkt und fulminanten Abschluss des längsten Tags des Jahres bildete die prächtige Feuerwerksshow über dem See – abgeschossen von zwei Pontons, die in der Mitte des Sees schwimmen.  Immer wieder beeindruckend ist die perfekte Synchronität zur Musik.

https://gruen-berlin.de/britzer-garten

Weitere Fotoimpressionen:



Sonnenwendfest Britzer Garten Thomas Moser 2018 8

Text Britzer Garten / Fotos Thomas Moser


 

Eine schöne Rad-Idee aus der Nachbarschaft

Sowohl Gäste als auch die Bürgerinnen und Bürger der Hauptstadt können sich auf ein neues touristisches Highlight freuen. Mit der Eröffnung der Dahlem Route am 29. Juni 2018 wird die erste bezirkliche touristische Radroute und somit ein wichtiger Teil des Tourismuskonzepts des Bezirks Steglitz-Zehlendorf umgesetzt.

Dahlemroute PM1 Pressefoto web
Pressefoto zur Dahlemroute

Die erste bezirkliche Radroute ist Teil eines der ersten bezirklichen Tourismuskonzepte

Der Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf hat mithilfe von Fördermitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) im Jahr 2016 ein nachhaltiges Tourismuskonzept veröffentlicht, das von der EBC-Hochschule Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Schaal erstellt wurde. Im Tourismuskonzept wurden Radrouten durch den Berliner Südwesten konzipiert. Die Dahlem Route ist die erste touristische Rundroute, die nun entsprechend des Konzeptes umgesetzt wird.
Dahlemroute karte

„Wir haben die Dahlem Route so konzipiert, dass sie über einen möglichst hohen touristischen Erlebniswert verfügt. Die Dichte an Kultureinrichtungen und Naturerlebnissen ist enorm hoch und so können wir all die Attraktionen hervorragend verbinden und erreichen“ so Prof. Dr. Frank Schaal von der EBC-Hochschule.

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Foto Moser

Steglitz Zehlendorf ist vielfältig und attraktiv

Auf der Dahlem Route sollen Gäste aber auch die Berlinerinnen und Berliner den Südwesten der Hauptstadt einfach erkunden und dabei eine Vielzahl von Attraktionen entdecken. Auf der 18 Kilometer langen Dahlem Route befinden sich eine Vielzahl von Kultureinrichtungen wie z.B. das Brücke-Museum, das Kunsthaus Dahlem, das Alliierten Museum, die Domäne Dahlem, das Haus am Waldsee oder auch der Botanischen Garten mit dem Botansichen Museum. Eine entspannte Auszeit kann der Besucher am Schlachtensee oder an der Krummen Lanke nehmen und wahlweise aufs Stand-Up-Paddel umsteigen.

Weitere Highlights entlang der Strecke sind der Henry Ford Bau, die Bruno Taut Siedlung, das Gartendenkmal Mexikoplatz oder die Waldsiedlung Onkel-Tom-Hütte.

„Wir sind sehr froh, dass wir sowohl den Berliner Gästen, als auch den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt mit der Dahlem Route nun eine Möglichkeit bieten können, unseren Bezirk und dessen wunderschöne Ecken auf dem Rad zu erkunden“, so Cerstin Richter-Kotowski, Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf. Michael Pawlik, Leiter der Wirtschafsförderung des Bezirks, ergänzt: „Die Dahlem Route ist ein attraktives Freizeitangebot im Berliner Südwesten, das je nach Interessenlage Ortsansässigen wie Gästen rund ums Jahr zur Verfügung steht. Mit dem Rad sind die vielen Attraktionen unseres Bezirks einfach und dazu ökologisch zu erreichen. Nun gibt es eine beschilderte Route, die all diese positiven Aspekte zusammenbringt“.

Leicht zu erreichen und gut zu befahren

Die Dahlem-Route ist eine Rundstrecke, die in beiden Richtungen ausgeschildert ist, sodass sich auch Ortsunkundige schnell und einfach orientieren können. Der Ein- und Ausstieg in die Route ist an zwei Stationen der S-Bahn Linie 1 und fünf Stationen der U-Bahn Linie 3 möglich. Auf diese Weise ist die Dahlem Route für die Gäste sehr leicht erreichbar und kann auch überall mit U- und S-Bahnen abgekürzt werden. Mit dem digitalen Outdoor Guide Komoot kann man mit dem eigenen Smartphone  die Wegführung entlang der Dahlem Route angezeigt bekommen.

Für diejenigen, die nicht mit dem eigenen Fahrrad anreisen, steht in der Onkel-Tom-Ladenstraße am U3-Bahnhof Onkel-Tom-Hütte  bei Fahrrad-Lippke Fahrradverleih bereit.

Alle Informationen zur Dahlem-Route erhalten Sie unter

facebook.com/dahlemroute und instagram.com/dahlemroute


 

FOTO-IMPRESSIONEN .... diesmal auch mit einem herrlichen Abendhimmel!

Der Freizeitpark Marienfelde, ein ehemaliger Müllberg, und die Naturschutzstation der Naturwacht Berlin in Mairenfelde ist immer wieder ein Ausflug wert. In der Naturschutzstation haben sich auch viele Dinge getan. Viel wurde sehr liebevoll neu errichtet. Wer die Station kennt, wird beim erneuten Besuch von den beeindruckenden Veränderungen begeistert sein. Ein Höhepunkt dabei ist das neue Schmetterlingshaus. Beim langen Tag der Stadtnatur wurden viele sehr interessante Führungen angeboten und kleine Naturwunder konnten erlebt werden. Weitere Informationen zu der Arbeit der Naturwacht Berlin: siehe am Ende dieser Fotoimpressionen.
Beim Langen Tag der StadtNatur waren auch wieder die Imker vertreten. Von der Bürgerinitiative Marienfelder Feldmark konnte man sich mit Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen.
Thomas Moser

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Das neue Schmetterlingshaus:





NaturRanger Björn Lindner in seinem Element...




Abendimpressionen: Ein besonderes Erlebnis!



Hintergrundinformationen rund um das Naturidyll

Die Naturschutzstation präsentiert sich mit den grünen Klassenzimmern, in denen sich alles um unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt, Landwirtschaft und das Thema Müll dreht.

Die Projekte „Auf der Kippe“ (Stiftung Naturschutz) zum Thema Müllverwertung, -vermeidung und -recycling und „Vom Acker auf den Tisch“ (Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz) zum Thema Landwirtschaft werden präsentiert. Der sehr interessante Lehrbienenstand des Imkervereins Lichtenrade stellt eine gute fachliche Aufwertung des Bildungsangebotes dar. Die BSR informiert mit „Trenntstadt Berlin“ über Mülltrennung.

Schulen und Kitas sind herzlich willkommen. Es kann eine Natur- und Müllrallye absolviert werden oder die Erlebnisstationen auf der Naturschutzstation unterstützen die Projektarbeit. Beim Unterricht in der Natur können lebendig und anschaulich Umwelthemen betrachtet werden.

Bestandteil der landschaftspflegerischen Tätigkeiten der Naturwacht sind die Pflege und Renaturierung von Gewässern, die Anlage von Kleinstlebensräumen für trockenheitsliebende Arten, die Anlage und Pflege von Schichtholzhecken als artenreiche Lebensräume und die Errichtung von Lebensräumen für Zauneidechsen. Diese kleine heimische Eidechse ist, neben der Knoblauchkröte und dem Moorfrosch, eine der drei Biodiversitätsarten im Naturschutzpark Marienfelde.

Es gibt viele wichtige örtliche und überörtliche Partner der Naturschutzstation und der Naturwacht Berlin. Besondere Unterstützter sind die Stiftung Naturschutz Berlin, die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz, die Wohnungsbaugesellschaft „degewo“, das UnternehmerNetzwerk Motzener Straße und von der BSR „Trennstadt Berlin.“

Einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Naturherrlichkeiten in Marienfelde haben NaturRanger Björn Lindner und Naturpädagogin Nathalie Bunke, die mit tatkräftiger Unterstützung einiger Helferinnen und Helfer und jeder Menge Idealismus dieses kleine Naturwunder geschaffen haben.

Der Besuch der Naturschutzstation und vom Naturpark in Marienfelde sind ein Ausflug in eine ganz besondere Natur und fast so etwas wie Urlaub auf dem Land: Eine grüne Oase für Körper und Geist! Hier wird auch der Bildungsauftrag ganz anschaulich umgesetzt, indem den Kindern die Natur ganz praktisch vermittelt wird. Von April bis Oktober lohnt sich ein Besuch auf der Naturschutzstation, denn dort gibt es immer etwas zu Lernen, zum Staunen, zum Wohlfühlen und Entspannen.

https://www.naturwachtberlin.de

Alle Fotos Thomas Moser


 

In der Ankündigung hieß es: Miss dich mit Gleichgesinnten von Start bis Ziel, fahre gegen die Uhr oder mit dem Anspruch, mit Spaß und Genuss die schnellste Stadtrundfahrt zu erleben. Für jeden und jede wartet die passende persönliche Herausforderung. Egal, ob du auf deinem Citybike oder Spitzenklasse-Rennrad antrittst: Eine Challenge ist die Teilnahme für jeden! Trainiere für dein Ziel, bewältige die Strecke und genieße deine Zieleinfahrt unter dem Jubel hunderttausender Zuschauer und Fans am Brandenburger Tor. Was gibt es Schöneres, als die schnellste Stadtrundfahrt zu meistern?

60, 100 oder 160 Kilometer konnten gefahren werden. Viel Verständis und auch viel Ärger bei den Autofahrern. Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer waren wieder im Einsatz. Der Fotograf war in Mariendorf und Marienfelde unterwegs. ToM

velothon berlin moser 2018 26
Aber erstmal hatten DIE Großeinsatz:


























Fotos: Thomas Moser

http://www.velothon.com/de-de/events/velothon-berlin


 

Rhododendron Bluetenzauber britzer garten moser 2018 17


- ab Freitag, 11. Mai 2018; täglich von 9:00 bis 20:00 Uhr

  Rhododendronhain (Nähe Eingang Buckower Damm)

- im Rhododendronhain am 27. Mai das Große Feenfest im Britzer Garten
  von 14:00 bis 18:00 Uhr

Der überaus warme Frühling mit Tagestemperaturen über 20 Grad , oft sogar über 25 Grad, lässt die Azaleen und Rhododendron schon 14 Tage früher als üblich in voller Blüten­pracht stehen.

Die Sonderschau „Zauberblüten“ öffnet daher schon am 11. Mai.




Eine reiche Rhododendronblüte im Frühjahr gehört zu den eindrucksvollsten Gartenerleb­nissen. Im Südosten des Britzer Gartens - in der Nähe des Eingangs Buckower Damm - findet sich zwischen Wiesen- und Rasenflächen ein Hain heimischer Gehölze aus Weißbuchen, Buchen und Eichen. Im lichten Schatten ihrer Baumkronen gruppieren sich in Begleitung von Blumenzwiebeln und Stauden üppige Rhododendrenpflanzungen. Immer­grüne Großblütige, verschiedene Wildformen sowie laubabwerfende Gartenazaleen zeigen ein Farbenspiel von Weiß bis Lila.

Auf schattigen Gartenwegen erreicht man im Zentrum des Rhododendronhains den Feengarten mit Baumfarnen, die in Nebelschwaden gehüllt sind. Ein besonders schöner Platz für heiße Tage



Feenfest im und am Rhododendronhain

27. Mai 2018 (Sonntag), 14.00 – 18.00 Uhr

Das Feenfest im Britzer Garten wird immer von einer ganz besonderen Stimmung begleitet: ein magischer Mantel breitet sich am 27.Mai ab 14.00 Uhr aus. Von überall her machen sich verkleidete Feen auf, um mit dabei zu sein und vielleicht am Schluss des Festes als Britzer Garten Fee 2018 gekürt zu werden. Aber auch verkleidete kleine Knappen und Ritter kann man auf den Wegen entdecken.

Mystische Einhörner schreiten umher und tragen die Kinder auf ihren Rücken. Von dort oben können sie vielleicht das ein oder andere Zauberwesen entdecken, welches sich im bunten Blütenmeer der Rhododendren und Azaleen zu verbergen sucht!

Für die kleinen Feen und Ritter gibt es auf der verzauberten Wiese die Möglichkeit auf Entdeckungsreise zu gehen. Ein Abenteuerland der Botanik lädt dazu ein Blumenkränze zu binden oder Zauberstäbe zu basteln. Auf der magischen Spielwiese gibt es viele Mitmachaktionen. Für Unterhaltung sorgen zudem alte Tänze, Reigen- und Ritterspiele für die ganze Familie.

Von geschickten Händen können sich die kleinen Abenteurer mit ein wenig Schminke in ein zauberhaftes Wesen verwandeln lassen.Eintritt während der Rhododendron-Sonderschau „Zauberblüten“:





 

3,00 €, erm. 1,50 € - Jahreskartenbesitzer 2018 haben freien Eintritt.

Britzer Garten (www.britzer-garten.de)Britzer Garten (www.britzer-garten.de)

Fotos Thomas Moser


Zur Tulipan kann man öfters gehen. Warum mal nicht am frühen Vormittag...















britzergarten tulipan moser 2018 14


Mein letzter Beitrag: http://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news/1119-tulipan-im-britzer-garten-hat-eroeffnet
Alle Fotos Thomas Moser


 

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