Die ersten vier Berliner Bezirke haben am 15. Oktober 2015 die regionalen Standorte der Jugendberufsagentur (JBA) eingerichtet.

Die feierliche Eröffnung fand zentral am Tempelhof-Schöneberger Standort in der Alarichstr. 12-17 statt. In der Jugendberufsagentur werden vier Institutionen: die Agentur für Arbeit, das Jobcenter mit seinem U-25 Bereich, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, sowie die bezirkliche Jugendhilfe unter einem Dach kooperativ zusammenarbeiten. Ein Novum in Berlin! Die hellen und freundlichen Räume, direkt am Teltowkanal, bieten einen sehr ansprechenden Rahmen.


Viel politische Prominenz ließ es sich nicht nehmen, bei der Eröffnung dabei zu sein: die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles (3.v.lks), der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (re), die Senatorinnen Dilek Kolat (lks; Arbeit, Integration und Frauen), die Jugend- und Bildungssenatorin Sandra Scheeres (Mitte), die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof Schöneberg, Angelika Schöttler (2.v.re), die Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (2.v.lks; Spandau) und Stefan Komoß (3.v.re.; Marzahn-Hellersdorf) sowie die Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit Jutta Cordt (4.v.lks). Neben den genannten Bezirken geht auch noch Friedrichshain-Kreuzberg an den Start.


In den Räumen des Jugendamtes: v.lks.: Bez.Bürgermeisterin Schöttler, Jugendamtsmitarbeiterin Birgit Fechner-Barrère, Jugendstadtrat Oliver Schworck, JA-Mitarbeiter Alkabir und Jugendamtsleiter Rainer Schwarz
Vom Jugendamt Tempelhof-Schöneberg kamen zur Eröffnung Stadtrat Oliver Schworck, Jugendamtsleiter Rainer Schwarz und der Bereichsleiter der Jugendförderung Manfred Schulz. Sie besuchten auch die Räumlichkeiten der sozialpädagogischen Berater_innen des Jugendamtes und vom Beratungszentrum „Check Up“, überreichten Blumen und wünschten den Kolleginnen und Kollegen bei der Arbeit viel Erfolg.

Bürgermeisterin konnte auch auf bewerte Partner zurückgreifen

Für die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ist die zentrale Botschaft: Niemand soll verlorengehen!

Dazu erläutert sie auch ihre jahrelangen Aktivitäten im Jugendbereich: „Das meinen wir ernst und das spornt uns an.“ Weiter führt sie in ihre Begrüßungsrede aus: „Mit der Jugendberufsagentur wollen wir allen jungen Menschen auf ihrem vielleicht wichtigsten Lebensabschnitt, dem Übergang von der Schule in den Beruf, begleiten. Keiner soll verloren gehen. Kurze Wege und gebündeltes Fachwissen werden eingesetzt, um das Eintrittsalter in die Ausbildung von derzeitig 21 Jahren zu verringern sowie die hohe Abbruchquote bei Ausbildungen zu reduzieren. Dieses Ziel vertreten wir alle gemeinsam. Wir in Tempelhof-Schöneberg können auf ein gut funktionierendes Netzwerk verschiedener Partner zurückgreifen und werden diese gewachsenen Strukturen in das „neue Haus“ gewinnbringend einbringen. Wir ziehen mit allen beteiligten Institutionen und Gruppierungen für unsere Jugend an einem Strang und ich bin sicher, dass wir Erfolge erzielen werden.“

Auch die Gymnasien sind systematisch in das Netzwerk der Jugendberufsagentur eingebunden und bieten vielfältige Unterstützung und Hilfe an. Freie Träger werden auch Hilfen bei Verschuldung, psychosozialen Problemen und Suchterkrankungen ermöglichen.

Arbeitslosigkeit schmerzt mich

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller konnte in seinem Grußwort von sinkenden Arbeitslosenzahlen berichten.


Er betont jedoch auch: „Wir dürfen uns nicht und ich werde mich nicht damit abfinden, dass immer noch knapp 190.000 Menschen in unserer Stadt ohne Arbeit sind. Es schmerzt mich, dass die Arbeitslosigkeit der unter 25-jährigen seit Jahren besonders hoch ist. Aktuell sind über 14.000 junge Menschen unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet.“

Für Michael Müller ist die Zusammenarbeit der vielen Stellen auch mit den Schulen an der Schnittstelle zur Ausbildung sehr wichtig: „Diese Art der Zusammenarbeit ist neu.“ Michael Müller betont: „Wichtig ist mir die Botschaft: Alle werden gebraucht. Niemand wird zurückgelassen. Jede und jeder bekommt eine zweite Chance. Allerdings: Wir erwarten auch, dass sie genutzt wird!“ Er begrüßte auch verschiedene Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaften, Berufskammern und Verbände. Weiter führt der Regierende Bürgermeister aus: „Für einen gelingenden Start in ein Leben auf eigenen Beinen sind ein Schulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung entscheidend. Zu viele Jugendliche und junge Erwachsene beenden die Schule noch immer ohne Schulabschluss, finden keinen Ausbildungsplatz, lösen ihren Ausbildungsvertrag vorzeitig, brechen ihr Studium ab oder sind trotz Berufsabschluss arbeitslos gemeldet. Die Ursachen sind vielfältig. Mit der neuen Jugendberufsagentur setzen wir an einem wichtigen Punkt an – der Berufsvorbereitung und dem Übergang von der Schule ins Berufsleben.“ Abschließend wünschte er den neuen Jugendberufsagenturen viel Erfolg und auch im laufenden Betrieb eine gute Zusammenarbeit.

Qualität: Was draufsteht, ist auch drin!

Die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles war sichtlich begeistert vom Berliner Weg, zumal hier auch das drin ist, was draufsteht. In anderen Kommunen hat sie auch schon erlebt, dass ihr manchmal nur ein Internetauftritt als Jugendberufsagentur „verkauft“ wurde.

Ihre Kernbotschaft lautet: „Wo Jugendberufsagentur draufsteht, muss Qualität drin sein!“ Andrea Nahles ist vom Erfolg der Jugendberufsagentur überzeugt „…wenn alle an einem Strang ziehen.“ Sie betont die Zusammenarbeit vom Bund, Berlin und den Bezirken, die hier alle kooperativ eng zusammenarbeiten, und wünscht viel Erfolg: „Alles Gute Ihnen für Ihre wichtige Arbeit!“ Die Hilfe aus einer Hand und feste Ansprechpartner, die nicht zuerst nach Zuständigkeiten fragen, sind für sie der Schlüssel für sinkende Jugendarbeitslosigkeit. Ihr erklärtes Ziel ist es, dass flächendenkend Jugendberufsagenturen eingerichtet werden. Berlin hat sich nun auf den Weg gemacht und die anderen Bezirke werden nachziehen.

JBA soll halten, was wir versprechen

Von der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit sprach die Vorsitzende der Geschäftsführung Jutta Cordt: „Zunächst danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das Projekt JBA gestemmt haben und die Infrastruktur geschaffen haben.“


Sie erläuterte, dass die Beratung aus einer Hand für Jugendliche und deren Eltern sehr wichtig ist. Abschließend sagte Jutta Cordt: „Ich wünsche uns allen, dass die Jugendberufsagentur, die wir gemeinsam in den letzen Wochen und Monaten „gebaut“ haben, das hält, was wir heute versprechen. Ich bin mir sicher, dass wir alle gemeinsam unser Bestes geben.“ Anschließend wurde die Eingangsstele gemeinsam enthüllt.


Dem Festakt schloss sich noch ein größerer Rundgang an, bei dem sich die Politikerinnen und Politiker über die täglichen Erfahrungen der Beschäftigten informierten.

Geöffnet ist Montag bis Mittwoch jeweils von 8 bis 16 Uhr, Donnerstag bis 18 Uhr, Freitag bis 12.30 Uhr.

Wir wünschen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendberufsagentur viel Freude und Erfolg bei der Arbeit!

Thomas Moser (auch alle Fotos - weitere Fotos in KiTS aktuell / folgt in Kürze)

Weitere Fotos:



Diskussionsrunde mit Senatorinnen und Bezirksbürgermeister_in

Jugendamtsmitarbeiterin Birgit Fechner mit Jugendstadtrat Oliver Schworck

Jugendförderung-Bereichsleiter (Jugendamt) Manfred Schulz bringt Blumen als Dank und zum Start...


 

Eines der schönsten Rathäuser von Berlin -zumindest ein sehr geschichtsträchtiges-, das Rathaus Schöneberg, erstrahlt im herbstlichen Lichterglanz. Im Rahmen des Lichterfestes Berlin leuchtet“, in der Zeit vom 7. bis zum 18. Oktober, ist das Rathaus kunstvoll beleuchtet.

Erstmals nimmt das Rathaus Schöneberg an der Lichtershow von "Berlin leuchtet" teil.

Kunstbeleuchtung von Wall gesponsert

Gesponsert ist das Kunstvorhaben von der Firma Wall AG (Stadtmöblierer und Außenwerber), die auch einige Springbrunnen in Berlin sprudeln lässt. Der Startknopf für die Lichtinstallation wurde von der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler gedrückt.

Bereits zum 100-jährigen Rathausjubiläum wurde beim Open-Air-Konzert das Rathaus im April 2014 ein beleuchtetes Kunstobjekt. Das Motto vom damaligen Konzert lautete: „GlockenKlang - Freedom Bells & Wisdom Voices“. Die Musiker Steve Schroyder, er gilt als Pionier der Elektronischen Musik und wirkte bei Tangerine Dream mit, Klangkünstler Wolfgang Spyra und Udo P. Leis, sowie die Musiker B. Ashra und Rainer von Vielen hatten sich speziell für dieses Konzert zusammengefunden und ein, im wahrsten Sinne des Wortes, einmaliges Stück aufgeführt. Das war „gestern“. Über ein Jahr später ist das Rathaus Schöneberg, wo früher die West-Berliner Politik gemacht wurde, nun wieder ein Hingucker.

Zusätzlich Tango und Swing

An zwei Tagen hat die bezirkliche „Dezentrale Kulturarbeit“, in Person von der umtriebigen und engagierten Ute Knarr-Herriger, sich wieder zusätzlich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Am 9. und 10. Oktober hieß das Motto „Berlin leuchtet – Schöneberg tanzt!“

Die dezentrale Kulturarbeit ist im Bezirk ein wahres Schatzkästchen! Trotz angespannter Finanzlage entstehen durch großen persönlichen Einsatz immer wieder kleine Kunst-Wunder.

Am Freitag waren alle Tanzbegeisterten eingeladen, auf dem Rathausvorplatz zur Musik vom „Community Tango Orchestra" ein Teil des Lichterglanzes zu werden.

Die Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Kulturstadträtin Jutta Kaddatz eröffnete den Tanzabend und bedankte sich bei der Organisatorin Knarr-Herriger.

Jutta Kaddatz mit Ute Knarr-Herriger

Tango-Musik vom Feinsten!

Am Sonnabend wird von 19-21 Uhr die Damencombo „In Flagranti" mit Musik von Swing bis Jive die Lichtinstallation musikalisch begleiten.

Eine tolle Aktion, die auch viele Fotografen begeistert!

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Und noch andere Sichtweisen in s/w:



 

Beim jährlichen Rocktreff in Mariendorf wird nichts dem Zufall überlassen und alles ist -für den Besucher kaum merkbar- perfekt organisiert. 2015 fand im Juli die 32. Veranstaltung dieser Art statt.


Seit vielen Jahren ist der Rocktreff im Fußballstadion im Volkspark Mariendorf beheimatet. Die Macher und offensichtlich auch die Besucher sind mit dieser Location sehr zufrieden. 2015 war ein sehr gutes Besucherjahr. Über 10.000 Gäste, davon 4.000 beim Spielfest, bevölkerten die Festivalwiese. Am Eingang wurden die Besucher von einem sehr freundlichen Securitydienst empfangen.

Der vordere Teil des Sportplatzes ist an zwei Tagen für das Spielfest reserviert. Links ist die Tribüne, die zeitweise auch sehr gut von den Rockfans angenommen wurde. Im hinteren Teil des Stadions steht die große Bühne und hinter den verhüllten Zäunen ist eine eigene kleine Welt verborgen.

Hier beginnt „Backstage“, wie der Teil hinter der Bühne, der für Zuschauer nicht zugänglich ist, von Veranstaltungsprofis genannt wird.

Der Blick hinter die Bühnen-Geheimnisse

Andie Kraft ist der Vorsitzende des Trägervereins der Veranstaltung CPYE e.V. und findet für uns etwas Zeit, um uns in das Hintergrundgeschehen und die kleinen „Geheimnisse“ vom Rocktreff, der jedes Jahr mit dem Spielfest zusammen stattfindet, einzuweihen. Hier kommt man nur mit einem der Ausweise rein, die genau die unterschiedlichen Berechtigungen festlegen. Neben den VIP´s, das sind die wichtigen Sponsoren und Politikerinnen und Politiker meistens aus der Bezirkspolitik, werden hier auch die Bands und die Standbetreiber vom Spielfest beköstigt. Hier kann man ungestört Gespräche führen und sich vom Rock´n´Roll-Rummel erholen. Die Nutzer des Backstage-Bereiches akzeptieren die recht strenge Veranstaltungsordnung, die aber in erster Linie aus Sicherheitsgründen notwendig ist. Es gibt ein abgestimmtes Sicherheitskonzept.

Alles ist markiert und hat seine Ordnung

Andie Kraft erläutert und zeigt, dass hier alles genau markiert ist. Dies ist besonders wichtig, weil es sich um Fluchtwege handelt. Über die zweite Einfahrt, nördlich des Tribünenhauses, kommen nur die Bands mit ihren Fahrzeugen rein und sind dann gleich im Bereich hinter der Bühne.

Die Bands werden am Eingang vom Bandbetreuer Schotte begrüßt und es wird gecheckt, ob alle angemeldet sind. Dann gibt es die Einfahrtsgenehmigung und die Fahrzeuge fahren über die Tartanbahn (die diese Belastung aushält) bis zu den Zelten, wo sie ihre Instrumente auf Paletten abladen können.


Hier, direkt hinter der Bühne, werden sie von der Bandbetreuerin Laura in Empfang genommen.


Andie Kraft erläutert, dass es aus Sicherheitsgründen ein Einbahnstraßensystem gibt. Diese Regelung ist besonders für den Evakuierungsfall wichtig. Es wird streng darauf geachtet, dass die Rasenflächen nicht befahren werden.

Auch das ist in der Zeltstadt geregelt...

Die großen Zelte sind gut sichtbar markiert (Technik/Ton, Licht, Bandzelt usw.). Einige Bands und die Helfer übernachten im Backstage-Bereich in kleinen Zelten. Zwischen 50 und 80 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer wuseln täglich auf dem Platz rum und kümmern sich um einen reibungslosen Ablauf. In den hinteren Backstage-Bereich dürfen nur die Menschen mit einem besonderen Ausweis. Sponsoren und Gäste dürfen diese Bereiche nicht betreten, da sich hier auch Privat- und Wertsachen befinden.

Wasser hält die Bühne fest und der Auftritt beginnt

Hinter dem Bühnenzelt befindet sich auch die große Sprunggrube. Dieser Sand wird von den Veranstaltern jährlich gewaschen.

Was das bedeutet erläutert Andie Kraft mit einem schelmischen Schmunzeln. Damit die Bühne bei Sturm nicht wegfliegt, sind an der stabilen Konstruktion 12 große Wassertanks befestigt. Jeder Tank wird mit 1000 Liter gefüllt. Da der Rasen ein verdichteter Sportrasen ist, darf das Wasser nur in diesen nach unten offenen Sand abgelassen werden. Dies wird dann beim Abbauen nach und nach gemacht.

Die Bands begeben sich eine halbe Stunde vor dem Auftritt ins Vorbereitungszelt direkt neben dem Bühnenaufgang. Hier werden die Gitarren gestimmt und die Bandmitglieder können sich umziehen. Wenn die vorherige Band fertig ist, muss alles ganz schnell gehen. Die Instrumente müssen schnell ausgetauscht werden, lange Wege wären hier kontraproduktiv. Eine eigene Crew kümmert sich um den Auf- und Abbau. Der Gewerkleiter der Crew koordiniert die Bühnenmitarbeiter. Die Bandbetreuerin hat ihn als „Übergabepunkt“ und übergibt ihm die Band. Dann kann der Auftritt beginnen.

Die Wege kennen wir im Schlaf

Auf der Bühne ist alles mit farbigen Streifen markiert und so wissen alle, wo sie langlaufen dürfen und wo nicht.

Andie Kraft: "Die Crew kennt die Wege auf der Bühne im Schlaf. Das ist auch sehr wichtig, damit alles reibungslos funktioniert." Es würde zulange dauern, wenn das die Band selber machen würde. Etliche Meter vor der Bühne, mit auf dem Platz, ist das Zelt für Ton und Licht. Hier wird alles für das Publikum perfekt zusammengemischt. Direkt am Rand der Bühne ist der Monitor-Mixer-Platz von Jana. Hier wird der richtige Ton für die Bands gemischt, damit sie hören, was sie spielen.


Die sogenannten Monitorboxen sind in Richtung der Musiker aufgestellt. Sonst würden sie ihre eigene Musik, die über die großen Boxen zum Publikum hin ausgerichtet ist, nicht hören.

Lautstärke und Schall sind wichtige Themen

Zum Thema Lautstärke erläutert Andie, dass man die großen Lautsprecher genau einpegeln (kann) und bestimmen kann, in welchem Winkel sie abstrahlen sollen. Diese gut einmessbaren Lautsprecher sind auch in der Miete teurer. Viel von der Lautstärke wird auch noch von den Bäumen abgefangen. So ist relativ wenig Musik außerhalb des Stadions hörbar. Da man die Monitorboxen nicht einpegeln kann, ist der gesamte Bühnenhintergrund mit Molton bedeckt, damit auch diese Ausbreitung des Schalls deutlich reduziert wird. Ein Beschallungskonzept wird auch regelmäßig dem Umweltamt eingereicht, obwohl es für diese Veranstaltung nicht verpflichtend wäre. Der Veranstalter ist sehr darum bemüht, damit die Anliegerbeeinträchtigung sich im geringen Rahmen hält. „Es ist leiser, als wir es gerne für ein Rockkonzert hätten. Aber wir bleiben immer unter den erlaubten Werten. Dies kontrollieren wir auch." Die Lautstärken werden genau protokolliert, um so gegen mögliche Beschwerdeführer die genauen Werte für jede Sekunde belegen zu können. „Wir achten auch darauf, dass wir das Gehör des Publikums nicht übermäßig strapazieren.

Wichtig ist uns der Gehörschutz für Kinder: „Wir bieten kostenlos Hörschutz; besonders für Kinder gibt es sehr gute Kopfhörer zum Einkaufspreis bzw. zur Ausleihe.“

Andie Kraft ist selbst Veranstaltungstechniker und kennt das Geschäft genau. Die Führung geht weiter.

Ein Zelt ist mit voller Technik ausgestattet, damit der Rocktreff die ganze Zeit im Internet zu sehen ist. Alleine hierfür ist eine Person zuständig.

Die chinesische Winke-Katze zeigt an, dass die Kameras auch dann funktionieren, wenn während der Ruhephasen auf dem Platz wenig Bewegung ist.

Ein ganzes Zelt ist mit den Verstärkern ausgestattet und in einem anderen Zelt kommt der Strom an. Jedes Zelt ist natürlich mit Feuerlöschern ausgestattet. Ein extra Stromaggregat läuft den ganzen Abend und die Nacht, damit im Notfall immer sofort eine Sicherheitsbeleuchtung den richtigen Weg weist.

Eine Organisation, die sich hinter keinem Festival im professionellen Rahmen verstecken muss!

Wie fing alles an?

Angefangen hat es 1984, als einige Jugendliche in der Mariendorfer evangelischen Gemeinde gesagt haben, dass sie nicht nur Musik im Übungsraum machen wollen. Ganz klein fing alles an. Am Anfang war das Fest von Musikern für Musiker.

Andie Kraft ist Anfang der 90er Jahre dazu gestoßen, weil er Konfirmandenunterricht hatte. Irgendwann stand er dann hinter dem Mischpult und war beim Rocktreff auf dem benachbarten Hockeyfeld dabei. Viele Helfer haben auch was mit Veranstaltungstechnik zu tun. „Hier können wir uns so richtig austoben“ meint Andie. „Erstens haben wir hier gutes Material, zweitens wissen wir durch viele Veranstaltungen, wie man es nicht macht. Wir planen es alles ehrenamtlich das ganze Jahr über. Wir haben hier relativ viel Zeit. Wir haben am Dienstag mit dem Aufbau begonnen. 3 bis 4 Tage dauert es dann. Sonst baust du solche Veranstaltungen in circa einem Tag auf. Hier können wir auf jede Kleinigkeit achten. Wir sperren zum Beispiel aus Unfallgründen die Durchgänge zwischen den Zelten.“

Hier wird nicht gerannt… und nach dem Rocktreff ist vor dem Rocktreff!

Dieses Jahr wurde erstmalig ein sogenanntes Produktionszelt eingerichtet.




Alles "in time" und die Zeit bis zum Rocktreff 2016 läuft wieder...
Hier befindet sich das organisatorische Kernstück; neben einer Wand mit Bildern aller Verantwortlichen, gibt es eine Tafel mit den Funkkanälen. Eine andere Tafel zeigt noch notwendige Arbeiten an und die Zeiten für die Briefings der kompletten Crew sind hier vermerkt. Die Produktionsleitung trifft sich noch extra für die Vor- und Nachbereitung.

Obwohl hinter der Bühne immer Aktivität ist, wird hier eine professionelle Ruhe ausgestrahlt. Für Andie Kraft ist dies auch wichtig: „Hier darf auch keiner Rennen. Dann werde ich schon mal laut. Es besteht Stolpergefahr und Rennen signalisiert immer Panik. Das können wir hier gar nicht gebrauchen.“

Dann wird Andie über das Walkie-Talkies gerufen. Die nächste Band, von insgesamt 16 ausgesuchten Bands, wartet auf ihre Ansage. Sie haben es von über 240 Bands geschafft, zu diesem mittlerweile sehr beliebten Rocktreff eingeladen zu werden.

Der Weg zum Rocktreff wurde gut gekennzeichnet...
Alles ohne Gage, versteht sich. „Nach dem Rocktreff ist vor dem Rocktreff,“ erläutert Andie noch schnell.

Ich kann nur staunen, wie perfekt diese Welt hinter der Bühne organisiert ist.

Verantwortung und Schirme

Es handelt sich um eine Veranstaltung des Jugendamtes, das auch einen Teil finanziert.

Ohne Sponsoren geht es gar nicht. Hier beim Sponsorenfrühstück...

Ohne Ehrenamtliche gehts gar nicht!
Aber ohne die vielen Spender, Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern wäre die Veranstaltung undenkbar.


Neben Jugendstadtrat Oliver Schworck (1. Foto) ist Philipp Mengel (2. Foto) für das Jugendamt der Veranstaltungsleiter.

Die Schirmherrin des Rocktreffs ist die BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer.


Das Spielfest stand erneut unter dem schützenden Schirm der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Jutta Kaddatz, stellv. Bezirksbürgermeisterin und Sportstadträtin stellte das Stadion im Volkspark Mariendorf zur Verfügung.
Die Veranstalter erhoffen sich für 2016 auch wieder einen Rocktreff und Spielfest für die Bevölkerung aus Tempelhof-Schöneberg. Er wird garantiert wieder perfekt organisiert sein.

Thomas Moser (auch alle Fotos)


 

So muss ein perfektes Varieté-Rezept sein: man nehme verschiedene künstlerische Genres, schüttelt sie kräftig und bekommt dann eine witzig, spritzig und unterhaltsame Show. Genau so kann man es in der ufaFabrik noch bis zum 2. August 2015 im überdachten Sommergarten erleben. Mit „Haste Töne!“ hat die ufaFabrik eine luftige und lebendige Sommerprise nach Tempelhof gebracht.

An den ersten zwei Abenden wurden Flüchtlinge aus Erstaufnahmeeinrichtungen aus Charlottenburg-Wilmersdorf eingeladen, die sichtlich die Abwechslung genossen und so ein wenig ihre schlimmen Erfahrungen der Flucht verdrängen konnten. Staunen und Vergnügen konnte besonders in den Augen der kleinen Gäste beobachtet werden.

Musik und Artistik die begeistert!

Dann ging es erst einmal los. Sammy Tavalis ist der Kopf des Ensembles und neben seinen wunderbaren musikalischen Künsten präsentiert er locker den Abend, der mit sehenswerten artistischen Leistungen vom großen Ensemble gespickt ist. Besonders beeindruckend sind die Fähigkeiten des Musikers, Mimen und Komikers, wenn aus teils selbstgebauten skurrilen Instrumenten kleine Konzertkompositionen erklingen. Ein Conférencier der alle Showelemente im richtigen Licht erscheinen lässt!


Die „Tridiculous“ sind drei Künstler aus Berlin, die auf ganz erfrischend neuartiger Weise Tanzbewegungen und Power Moves präsentieren. Absolute Körperbeherrschung ist die Grundlage für die lustvollen Auftritte, als Gruppe, Einzeln oder auch mit den anderen Mitwirkenden kombiniert. Die Show verschmilzt sowieso zu seinem Gesamtkunstwerk und die Abgrenzung der verschiedenen Künstler ist kaum noch zu merken. Bianca Capri bezaubert am Vertikalseil und Vertikaltuch mit ihrer dynamischen Poesie und bring schwerlose grazile Momente zu zauberhaften Klängen auf die Bühne. Der Artist Mr. Wow hat als Meister des Cellos und mit seinen besonderen Diabolo-Jonglage-Künsten schon viele Bühnen gerockt. Mit ungewöhnlichen ideenreichen Diabolo-Figuren kann Mr. Wow auch den verwöhntesten Zuschauer hinter dem Ofen hervorlocken. Auch mit in die ufaFabrik ist der Künstler Ihor Yakymenko gekommen, der den freistehenden Mast wie eine Katze bespringt und beturnt. Semion Bazavlouk, von den Tridiculous, zeigt bei seinem „Human Turntables“ faszinierende Break Dance und Capoeira-Elemente. Seine grenzenlose Körperbeherrschung kombiniert er mit viel Eleganz, Kraft und Dynamik.

Die Show ist bunt und wild, ob als tanzende Puppe, mit fetzigen Motorrad-Sounds oder zu Klängen der Dreigroschenoper. Das ultimative Sommerprogramm überrascht immer wieder mit neuen verspielten Zaubereien. Mal sanft, mal mit grenzenloser Power, immer aber voller Spass und grenzenloser Unterhaltung!

Eine Willkommenskultur der ganz besonderen Art
Das Programm ist auch besonders für die eingeladenen Flüchtlinge gut ausgesucht, weil Musik und Artistik mit viel Humor im Vordergrund stehen. Die Sprache ist dabei eher nebensächlich. Hier wurde ganz praktisch eine positive Willkommenskultur abseits der herkömmlichen Wege angeboten. Eine gute Idee, die Nachahmer einfach aufgreifen sollten. Eingefädelt hat diesen Kontakt die in Westend aktive Netzwerkerin Gabriele Jahn von EURAMEDIA WERBUNG Berlin mit der ufaFabrik. In Westend sind auch die meisten Flüchtlingseinrichtungen des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf.


Der stellvertretende Bürgermeister und Sozial- und Gesundheitsstadtrat, Carsten Engelmann, ließ es sich nicht nehmen, am Premierenabend die rund fünfzig Flüchtlinge zu begleiten. Der Stadtrat berichtet von der sehr positiven Aufnahme der Flüchtlinge im Bezirk, von der engagierten ehrenamtlichen Arbeit und freut sich mit den Kinder und Eltern an diesem Abend: „Einige Stunden Ablenkung von den schwierigen Momenten tuen den teils traumatisierten Flüchtlingen sehr gut!“

Ein lohnender Abend für das gesamte Publikum!

Thomas Moser (auch Fotos)


 

Wer zur Gattung der „Süßschnäbel“ auf zwei Beinen gehört, hat sicher schon das eine oder andere Mal seine Nase an dem Schaufenster eines Schokoladengeschäftes plattgedrückt. Diesem Vergnügen kann man beim attraktiven und alteingesessenen Geschäft von „Walter Confiserie“ am Tempelhofer Damm 197 nachgehen. Walter in Tempelhof feiert in diesem Jahr das 100-jährige Firmenjubiläum.

Vom Geschäft zur Produktion oder die dritte Saison

Freundlich grüßt die Verkäuferin Anja Höldtke, die bereits seit 23 Jahren bei Schokoladen-Walter arbeitet: „Ich verkaufe gerne die leckere und hochwertige Ware.“


Zurzeit gehen Maikäfer gefüllt mit Nougat, Marzipan oder mit Konfekt besonders gut. Die Maikäfersaison ist nach Weihnachten und Ostern die dritte wichtige Jahreszeit für Walter.

Nur wenige Schritte vom Geschäft entfernt, liegt unscheinbar im hinteren Teil eines Hofes und Parkplatzes in der Burgemeisterstraße die Verwaltung und Produktion der Traditions-Leckereien-Schmiede.

Walter-Schokolade und „back to the roots”

Der Mitinhaber Konditormeister Carsten Sikora (48) winkt aus der Schokoladen-„Werkstatt“ und rührt dann gleich an der nächsten Süßigkeit weiter. 1977 übernahm der Konditormeister Peter Sikora den Betrieb vom Firmengründer Hugo E. Walter. Der Sohn Carsten ist dann nach 37 Jahren im Jahr 2014 in die Geschäftsführung eingestiegen.

In der Verwaltung im ersten Stock wartet der Geschäftsführer und Miteigentümer Thomas Jaeschke (45) im Präsentationsraum von Walter Confiserie. Thomas Jaeschke ist gelernter Industriemeister der Süßwarentechnik. Den Stolz kann man ihm ansehen, wenn er davon spricht, dass er 2014 den Schritt zurück zu den Wurzeln gemacht hat. Das Handwerk hat Jaeschke vor 28 Jahren in einem kleinen Betrieb erlernt, hat anschließend jahrelang in einem großen Berliner Schokoladenbetrieb gearbeitet und ist unter dem Motto „Back to the roots“ dann zu Walter gegangen. Er ist der kreative Kopf, der sich aber auch um die geschäftlichen Sachen kümmert. Thomas Jaeschke macht zum Teil die administrative Verwaltung, versucht aber so oft wie möglich in der Produktion mitzumachen.

Holzkisten – ein Markenzeichen für Walter-Confiserie

Hier in Tempelhof gibt es die leckersten Pralinen aus Meisterhand. Wir sind gespannt auf den Rundgang durch die „Schokoladen-Küchen-Werkstatt“. Nachdem auch dem Reporter für sein schütteres Haar eine weiße Haube verpasst wurde, geht es in der Schokoladen-Schmiede zuerst in den Verpackungsbereich.



Den einzeln verpackten Schokoladen-Maikäfern werden liebevoll Schleifen umgebunden. Im Monat Mai und zu Pfingsten sind die Insekten in Schokoladenform bei der Bevölkerung traditionell sehr beliebt. Hier werden auch die beliebten Holzkisten zwischengelagert.

Thomas Jaeschke beweist uns anhand einer alten Kiste, wie stabil sie sind. Er tritt kräftig auf sie rauf und erzählt: „Die Kisten sind als Souvenir aber auch für lange Transportwege geeignet.“ So überstehen die Pralinen auch unbeschadet den Transport in ferne Länder, wie zufriedene Stammkunden immer wieder berichten. Die Ware wird deutschlandweit und auch ins Ausland verschickt. Die in Berlin handgefertigten Kisten werden mit unterschiedlichen Motiven bedruckt. Wenn in Berlin Pralinen in Holzkisten verkauft werden, dann sind sie von Walter, erzählt stolz der Geschäftsführer. Für die anderen Firmen wird nur das jeweilige Firmenlogo aufgedruckt. Die Qualität ist aber immer die 1-A-Walter-Qualität, bestätigt Jaesckke.

Hexenküche und Haselnuß-Gold

Thomas Jaeschke macht uns auf die Haselnüsse aufmerksam, die auf die weitere Verarbeitung warten. Hier liegt das „Gold“, erzählt er schmunzelnd. In der letzten Zeit hat sich der Preis für Haselnüsse um ein Vielfaches erhöht, daher werden diese im Einzelhandel auch kaum noch angeboten.

Die fertigen Pralinen lachen uns beim Rundgang immer wieder an und wir würden am liebsten zugreifen und uns über Nacht hier einschließen lassen. Dann zeigt uns Jaeschke neue Schokoladenkreationen, die noch gar nicht im Geschäft erhältlich sind. Diese wurden in der „Walter-Hexenküche“ entwickelt.


Thomas Jaeschke experimentiert dann solange, bis er ein gutes Ergebnis bekommt. „Geht nicht, gibt es nicht“, ist sein Motto. Das wichtigste Kriterium ist jedoch immer die Qualität. Die neuen Schokoladen werden jetzt erst einmal auf Haltbarkeit getestet. Ein wichtiges Standbein sind jedoch die vom Firmengründer überlieferten Rezepte.

Generationen kaufen bei Walter

Walter-Confiserie will sich mehr den jüngeren Käufern öffnen. Diese Kundschaft kennt Walter von ihren Eltern, weiß Jaeschke zu berichten. Jetzt will man diese Käufer, die bislang vielleicht Walter-Schokolade mal verschenkt hat, auch mehr an sich binden. Walter versucht ein neues junges Image in ihre Produkte reinzupacken: „Wir machen dabei jedoch keinen Abstrich an Geschmack und Qualität.“ So wird nur hochwertige Ware nach Kontrolle weiterverarbeitet. Beispielweise wird echter Jamaika-Rum statt irgendein Billig-Aroma verwand. Das hochwertige Marzipan wird beispielsweise in Lübeck gekauft.

Walter ist dabei die Geschäfte zu modernisieren, auch einzelne Pralinen lose zu verkaufen und in einer Filiale mit einem Kakao- und Kaffeeausschank zu starten. Nicht umsonst heißt es in einem alten Firmenslogan: „Wer Walter-Ware weise wählt, wird Walter weiter wünschen.“

„Das, was immer geht, ist Marzipan und Nougat, dann kommen Trüffel jeder Art“, erklärt Thomas Jaeschke.

Er zeigt die alten Maschinen, die bei der vielen Handarbeit noch helfen und unterstützen. Für ihn ist es wichtig, dass man die alten Maschinen viel einfacher selbst reparieren und auch die Produktion besser steuern kann.

Viertausend Pralinen pro Tag

Circa 30 Mitarbeiter, 15 davon in der Produktion, und zwei Auszubildende produzieren die Köstlichkeiten. Allein die Tagesproduktion an Marzipankartoffeln beläuft sich auf 9000 Kugeln oder 4000 Pralinen. Die Jahresproduktion entspricht über 50 Tonnen Pralinen und Schokoladenspezialitäten. Und dann erhalten wir noch einen Einstiegskurs in Sachen Schokolade. Neben der Schokolade produziert Walter im Bezirk auch „Faustmann-Gebäck“.

Die exquisiten Trüffel- und Sahnespezialitäten aus edlem Marzipan und feinstem Nougat enthalten weder Konservierungsstoffe, künstliche Aromen oder Farbstoffe. Absolute Frische ist das oberste Prinzip: Walter-Pralinen werden nicht gelagert, sondern erst nach Auftragseingang produziert.

Wir erhalten noch eine Einweisung und lernen, was „Fettreif“ und „Zuckerreif“ ist. Dies sind alles Prozesse, die bei Temperaturschwankungen entstehen, aber nicht die geschmackliche Qualität der Produkte berühren.

Schokolade aus Belgien mit der Hand verrührt

Beim Rundgang kommen wir an den Arbeitsplatz von Carsten Sikora.

Er rührt fast liebevoll Mandeln in aufgelöste Schokolade und verstreicht die Masse über ein Portionierungs-Brett: „Die Kunst ist hochwertige Ware, das richtige Rezept und die richtige Temperatur“, erzählt Carsten Sikora. Die in Belgien gekauften Schokoladenchips werden bei Walter aufgelöst und weiterverarbeitet.

Wenn man den Eigentümern Carsten Sikora und Thomas Jaeschke zuhört, spürt man die Liebe zu ihren Produkten. Die beiden wissen, dass hohe Qualität auch ihren Preis hat, und sind davon überzeugt, dass dies die Kunden auch honorieren. Bei diesen hochwertigen Naschprodukten sind die Kunden vom unvergleichbaren Schmelz, der leicht im Mund zergeht, angetan.

Das Jubiläum soll im Spätsommer begannen werden. Dafür wird eine Jubiläumspraline rausgebracht. Die Trüffelpraline ist mit einer Orangen-Ingwermarmelade gefüllt, die auf der Grünen Woche den Wettbewerb für die beste Marmelade gewonnen hatte.

Kiezprojekt mit glänzenden Kinderaugen

Neben all den Glückshormonen mit der Schokolade ist es Thomas Jaeschke und Carsten Sikora wichtig, das in der Nachbarschaft liegende Kiezprojekt MedienPoint zu unterstützen. So waren sie bei der Nikolaus- und Osterhasen-Aktion mit ihren Produkten dabei und haben viele Kinderaugen zum Glänzen gebracht.

Geschmack, Glückshormone und ein bisschen Sucht

Wer sich von der Qualität der feinen Walter-Schokolade überzeugen will, sollte einfach mal ein Stück probieren. Bei einem bis zu 70 %-igen Kakaoanteil ist die Ausschüttung von Glückshormonen wohl nicht mehr zu umgehen; Suchtpotential inclusive!

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Kleines Schokoladenlexikon (mit anderen Worten und ausführlicher auch bei Wikipedia nachzulesen:

Fettreif entsteht durch Temperaturschwankungen. Die Fette lösen sich auf, dringen durch die Schokolade nach außen und bilden den Fettreif. Dies ist eher ein Qualitätsmerkmal, da dann weniger Zusatzstoffe verarbeitet wurden.

Zuckerreif entsteht, wenn Artikel fälschlicherweise im Kühlschrank gelagert werden. Die massiven Temperaturunterschiede im Sommer führen dazu, dass die Praline draußen anfängt zu schwitzen. Die Feuchtigkeit auf der Praline löst den Zucker in der Schokolade und bleibt außen haften. Es bildet sich eine leicht rauhe Oberfläche (nur auskristallisierter Zucker).

Beides mindert weder den Geschmack, noch ist es gesundheitsschädlich.

Der Klassiker:


Werbung noch zu DM-Zeiten:


Eine ganz alte Anzeige

Eine Spitzenleistung: Die Rocktreff-Crew 2015

Das Spielfest war sehr gut besucht

Fotoimpressionen vom 1. Tag: http://weblog.thomasmoser-berlin.de/archive/2015/07/11/rocktreff-2015-in-mariendorfes-geht-los.htm

Der Rocktreff und das Spielfest 2015 zeigten sich am Samstag von ihrer besten Seite. Optimales Wetter, kein Regen, warm aber nicht zu heiß,  und eine ausgelassene Fröhlichkeit. Was will man mehr? Das Spielfest war sehr gut besucht; lange Schlangen an den Attraktionen gab es trotzdem nicht.



Zu günstigen -von der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler gesponserten- Preisen konnten Riesenrutsche, Aquabälle, Bungeehüpfen und Hüpfburg genutzt werden. Angelika Schöttler war auch Schirmherrin des Spielfestes.

Viele Aktionen wurden auch kostenlos von den verschiedensten Trägern angeboten. Kindertatoos mit Tatoostiften, Windowcolorbilder, Kartoffeldruck, Crazy Golf, Leitergolf, Jackolo, Kinderschminken - DLRG Triathlon, Sommerhüte basteln, Fühl- und Tastspiel Sportvorführungen, Handballturnier für Kinder, Schauschwertkampf für Kinder / Armbrustschießen, Button, Tattoo-Bilder, Kick Contest – Fitnessparcours und viele andere Spiel- und Bastelangebote warten auf die kleinen Besucher.Hauptsponsor beim Spielfest war auch in diesem Jahr Möbel Kraft. Beliebt wie jedes Jahr war das Glücksrad.



MedienPoint-Chef und ehemaliger Radio-Musik-Chef Henning Hamann
Ebenso umlagert war der liebevoll hergrichtete Stand des MedienPoints Tempelhof, an dem es Bücher und Spiele zum kostenlosen Mitnehmen gab. Der Imkerverein Lichtenrade e.V. kam wieder mit einem kompletten Bienenvolk.

Der neue Spielfest-Sponsor, die Stromnetz Berlin GmbH, informierte mit einem Malstand über ihr Stromkastengestaltungs-Projekt.



Und am Stand des JugendKulturService konnten die beliebten Ferienpässe gekauft werden. Mit dabei waren in diesem Jahr u.a.: Kindertagespflege Kolibri, Suppenküche Lichtenrade e.V., KiJum Förderverein, JFH Bungalow, DLRG, Jugend Kultur Service gGmbH, Kinderladen Marienkäfer, Lothar Nest Sport-Schule, Mitspielen e.V., Adler Berlin Handball, Michael Grass, Hort der Rudolf-Hildebrand-Grundschule, TSV Marienfelde, MedienPoint Tempelhof, Teakwondo Jugend Berlin, Imkerverein Lichtenrade e.V., Kita Tiponi, Streetbunny Crew und die Suppenküche Lichtenrade e.V..

Schaukampf bei der Sportschule Lothar Nest aus Mariendorf. Lothar Nest war selbst dabei und zeigte den Kindern einige Griffe.

Der TSV Marienfelde mit seinen aktiven Teppich-Curlern

Die Bienen haben auch wieder mitgesummt...

Veranstaltungsleiter vom Jugendamt Philipp Mengel und der neue Jugendamtsleiter Rainer Schwarz

Michael Kruse vom Deutschen Kinderhilfswerk im Gespräch mit Jugendamtsleiter Rainer Schwarz


Am Stand vom Jugendamt war das Kinder- und Jugendparlamtent vertreten. Die besten Projekte konnten bepunktet werden und wurden prämiert.

Jugendstadtrat Schworck war von den Vorschlägen sehr angetan.


Jutta Kaddatz, stellv. Bezirksbürgermeisterin und Sportstadträtin stellte das Stadion im Volkspark Mariendorf zur Verfügung.

Der Rocktreff war mal wieder perfekt organisiert. Wir werden in Kürze einen Bericht von der vielen Hintergrundarbeiten veröffentlichen.

Schirmherrin Petra Dittmeyer, BVV-Vorsteherin, war wieder von der Musik sehr angetan.

Das letzte große Fest im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Viele Besucherinnen und Besucher sind gekommen und würden es sicher nicht verstehen, wenn auch dieses Event nicht mehr stattfinden würde. Aber neben den vielen Sponsoren (siehe unten) ist auch immer wieder eine Zuwendung des Jugendamtes notwendig. Ohne diese Mittel wäre das Fest sicher nicht überlebens fähig...trotz vieler engagierter Sponsoren und der vielen ehrenamtlichen Arbeit. ToM


Volksparkchef Wolfgang Spranger (hier mit Ehefrau) unterstützt schon seit Jahren den Rocktreff



Sehr gut: Für Kinder nur mit Hörschutz!


ALLE FOTOS: Thomas Moser

Die Sponsoren des 32. Rocktreffs 2015 in alphabetischer Reihenfolge:

Catering Company

DEGAS

EUREF AG

faces Veranstaltungstechnik

GeWoSüd

Humboldt Box

KKI GmbH

Licht & Tontechnik Popella

Optiker Hoppe

outline display

PKSD

Printprinz

PSD Bank

Radio Möller

Regina Körper

Reisebüro Ehlert

Riemer & Schultz Sanitär

SchreiBerlin Logistik

star fm

stilbrand Markenkommunikation

sunshinehouse Berlin

SWI Immobilien

Uwe Saager

Vattenfall

vitasyn Fritz Apothek


 

Lions luden zum Charity Event mit Sternekoch Wolfgang Müller ein!






Ein sehr gemütliches Fest...

Seit fünf Jahren wird das Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufafabrik e.V. vom Leo Club Berliner Bär mit vielen Aktionen unterstützt. Die Einsätze der Jugendorganisation des Lions Clubs in Einrichtungen unseres gemeinnützigen Vereins reichen von ehrenamtlichen Streichaktionen, Hausaufgabenbetreuungen und Spenden bis hin zur Unterstützung auf dem Berliner Karneval der Kulturen. 2014 geschah dies mit einer Beteiligung an einem Doppelstocktruck mit 150 Personen, 5 Bands und vielen Tänzern, Die Leos unterstützten dabei wieder tatkräftig. Die Mutter eines Leos, selbst Mitglied der Lions, wurde über dieses Gemeinschaftsprojekt auf uns aufmerksam.
Dem folgten erste Kennenlern-Treffen mit Mitgliedern des Lions Clubs Berlin - Großer Stern und Geschäftsführerin Renate Wilkening und Projektmanager Patrick Pesch vom Nachbarschaftszentrum ufafabrik (NUSZ). Beide Organisationen waren sich sofort darüber einig: Zusammen bewegen wir mehr! Die Umsetzung von gemeinsamen Projekten ist ein wesentliches Ziel dieser Kooperation.

Seit April 2015 tagen die Lions einmal monatlich im Familientreffpunkt des Nachbarschaftszentrums auf dem Gelände der ufafabrik in Tempelhof.
Die Lions Mitglieder Annette Ebert und Thomas E. Finnmann vom Lions Club Berlin-Großer Stern sind die Projektbeauftragen für das NUSZ. Neuer Präsident seit 01.07.2015 ist Dr. Tillmann Stock.

Die erste Möglichkeit einer Spende des Lions Clubs ließ nicht lange auf sich warten. Als es darum ging, die Gruppenreise der Mariendorfer Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen in das Jugendzeltlager Behrensdorf/Ostsee in den Sommerferien zu unterstützen, sagten sie sofort zu und ermöglichen somit 30 jungen Menschen einen Ausflug in den Hansapark.

Im Familientreffpunkt des Nachbarschaftszentrums fand am 10. Juli 2015 ein sehr gemütliches After-Work-Grillen „Lions laden ein zum Charity Event mit Sternekoch und Metzger Wolfgang Müller“ statt. Wolfgang Müller grillte hausgemachte Würste. Desweiteren bereicherte der junge, aufstrebende Koch "Anton kocht" die Veranstaltung mit einer veganen Suppe. Fritz Blomeyer hat mit seinem Unternehmen „Blomeyer's Käse“ leckere Käseplatten bereitgehalten. Für Getränke  sorgten der Weinhändler Martin Michel mit seinem Weinhandel „Weinmichel“ und "Brew Baker Berlin" mit Bieren. Der Erlös wird für Projekte im Nachbarschaftszentrum ufafabrik gespendet!

 Am 10.10.2015 werden die Lions das 10 jährige Jubiläum der NUSZ Einrichtung "OGB Schulburg" mit einem weiteren Charity Highlight bereichern. Was das genau sein wird, wird noch nicht verraten.

Fotos Thomas Moser


 

Erste Fotoimpressionen vom Rocktreff-Auftakt 2015:


Schirmherrin ist wieder die BVV-Vorsitzende Petra Dittmeyer...mit viel Spass an der Musik!

Die Begrüßung mit den Moderatoren Christian Körper, Jugendamtskoordinator Philipp Mengel, Petra Dittmeyer, Moderator Andie Kraft

Start mit "Right Away"




Andie Kraft zeigt die große organisatorische Leistung hinter den Kulissen

Rocktreff-Wegweiser auf den Bürgersteigen...


"Arising"

Philipp Mengel hat alles im Griff!

"Arising" mit Philipp Mengel...Cool!

Fotos Thomas Moser


 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen