Der Britzer Garten verwandelte sich wieder mit Klassikklängen und einem spektakulären Feuerwerk in eine traumhaft schöne Kulturkulisse.



Schon Stunden vor Beginn trifft man sich auf der Wiese...

Die Stuhlreihen füllen sich erst später...mehr als 11.000 Besucher waren begeistert!

Die Donau Philharmonie Wien unter Leitung von Manfred Müssauer gestaltete den musikalischen Part und überzeugte durch die musikalische Qualität und den Charme des Dirigenten, der viel zu dem bunten Musikstrauß zu erzählen wusste. Unter dem Motto „Oft Gehörtes-Nie Gehörtes-Unerhörtes“ zog sich das Thema Wasser durch den musikalischen Teil. Vor dem einzigen Risikofaktor Wasser von Oben, also Regen, brauchte man an diesem Abend keine Sorgen zu haben, da ein traumhafter Spätsommerabend den perfekten Rahmen bot.


Ein bunter Strauß gefühlvoller Arien, Walzerklänge und schmissige Polkas sorgen für einen unvergesslichen Abend voller Wiener G´schichten. Mit Mozart über Smetana, die Strauss-Komponisten und andere interessante musikalische Schöpfer machte das Wiener Orchester eine Reise zwischen Wiener Blut und Berliner Luft. So deutet der Untertitel „Von der Donau bis zur Spree“ an, was hier alles präsentiert wurde. Die Gäste aus Österreich präsentierten vornehmlich Musik von 1860 bis 1930 im „Originalklang der Jahrhundertwende“ in brillanter Dramaturgie. Die Sopranistin Heidi Manser und der Bassbariton Steven Scheschareg passten stimmlich perfekt in den Abend. Petra Gute führte in ihrer liebenswerten Art durch diesen unvergesslichen Abend.


Um es jedoch auch gleich gesagt zu haben: Den krönenden Abschluss stellte das anschließende Feuerwerk der „Potsdamer Feuerwerk“ dar. Es schien noch perfekter und spektakulärer als in den Vorjahren zu sein und stellte den Höhepunkt des Abends dar. Traditionell wurde das atemberaubende Feuerwerk von Händels Feuerwerksmusik untermalt. Der Himmel wurde von besonderen Formen und Farben kunstvoll erhellt und in Szene gesetzt.


Aber was macht das ganz besondere Vergnügen an diesen schon traditionellen Veranstaltungen in dem vor über 30 Jahren angelegten Park aus? Obwohl die Stuhlreihen vor der Bühne in den letzten Jahren sich zumindest gefühlt immer mehr ausweiteten, ist die besondere Atmosphäre den hinteren Wiesenplätzen der Veranstaltung geschuldet. Schon Stunden vor Beginn versammeln sich hier die Klassik- und Feuerwerkfans zu ausgiebigen Vorab-Picknicks. Viele Gruppen und Familien treffen sich schon über Jahre bei der Veranstaltung und haben oft auch ihre bevorzugten Plätze. Einige breiten ihre Leckereien auf Decken und andere auf liebevoll gedeckten Tischchen aus. Eine unbeschreiblich schöne friedliche Atmosphäre, die fast schon wie ein Happening anmutet.

Ein Vergnügen der Extraklasse, dass auch für 2017 schon einen Platz im Terminkalender einnehmen sollte. Am 2. September 2017 wird der Britzer Himmel wieder von zauberhaften Klängen und wundervollen Farben erfüllt sein.

Thomas Moser

Übrigens:

Am kommenden Samstag, den 10. September 2016 um 19:30 Uhr folgt mit Viva la musica – dem Klassik Open Air Konzert mitten im Herzen der Gärten der Welt, Eisenacher Str. 99 in 12685 Berlin Marzahn-Hellersdorf ein weiterer Veranstaltungshöhepunkt, auf den wir Sie, Herr Moser, gern aufmerksam machen möchten. Unter der Leitung von Stefano Salvatori spielt das Grande Orchestra Reale G.O.R. (Italien) Werke von Puccini, Rossini, Tschaikowsky, Verdi und anderen internationalen Komponisten. Unter dem Motto „Ferne Klänge laden ein in ferne Länder und ferne Zeiten“ führt die musikalische Reise über Italien, Frankreich und Spanien bis nach Russland und schließt über Ungarn und Österreich einen vollendeten Klangbogen zurück nach Deutschland. Gemeinsam mit dem aus Kampanien stammenden Orchester laden die Sopranistin Elisa Balbo und der Tenor Raúl Alonso zu einem Klangerlebnis der besonderen Art ein. Den farbenfrohen Abschluss bildet ein spektakuläres Höhenfeuerwerk am Spät-Sommernachtshimmel.

Noch sind einige Konzertkarten im Vorverkauf an den Kassen der Gärten der Welt, an den Theaterkassen oder anderen Vorverkaufsstellen (provided by Reservix) sowie im Internet unter: www.gruen-berlin.de/service/web-shop/ und Reservix erhältlich.

Abo-Jahreskartenbesitzer erhalten auf alle Eintrittskartenkategorien 50 % Rabatt. Die Jahreskarte ist am Veranstaltungstag zusammen mit der Eintrittskarte vorzuzeigen.




alle Fotos Thomas Moser


 

Es ist so weit, nachdem die Bewerbungsunterlagen Anfang Juni 2016 abgeschickt wurden, hat der Bezirk nun offiziell die Auszeichnung „FairtradeTown“ von TransFair e.V. aus Köln erhalten.
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler lädt zusammen mit der gesamten Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertreter_innen aus Politik und Zivilgesellschaft zur feierlichen Überreichung des Titels ein:

7. September 2016 von 14 bis 17 Uhr
Vorplatz vor dem Rathaus Tempelhof

Im Zuge der kleinen Feier werden sich die beteiligten Gruppen aus dem Bezirk an mehreren Ständen präsentieren und die Gäste können die Stadien der Bewerbung anhand einer Fotoshow und Plakaten verfolgen.
Es wird eine kurze Interviewrunde geben, in der die Aktiven über ihr Engagement während der Vorbereitungsphase reden.

Doris Deom von Fairtrade Lichtenrade (Foto: Thomas Moser)
Nach der Gesprächsrunde wird eine Band für Stimmung sorgen, während die Firma Lidl, deren Vertreter_innen auch mit in der Steuerungsrunde saßen, mit ihrer Spende für das leibliche Wohl der Besucher_innen sorgt.
Die Entscheidung, sich auf das Fairtrade Siegel zu bewerben wurde im November 2014 durch die gesamte Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in Tempelhof-Schöneberg getragen.  
Insgesamt fünf Kriterien mussten erfüllt werden. Neben BVV-Beschluss und  Steuerungsgruppe, wurden Einzelhandel und Gastrogewerbe angeworben, die Fairtrade-Produkte anbieten oder benutzen. Auch das Kriterium Öffentlichkeitsarbeit wurde erfüllt. Wichtigster Punkt zum Erlangen des Titels war die  Zivilgesellschaft. Hier haben es die Mitglieder der Gruppe geschafft, mehr Vereine und Kirchengemeinden als nötig zu gewinnen.


 

- in der großen Dahlienschau wird durchgeblüht - bis zum ersten Frost
- die Königin des Spätsommers und Herbstes in 280 Sorten
- unter anderem mit dabei: Elke Gräfin von Pückler, Stolz von Berlin und Vollmond






aktuelle Fotos: Thomas Moser

Im Spätsommer und Herbst entfacht der Britzer Garten noch einmal ein Blüten¬feuerwerk mit der großen Dahlienschau „Dahlienfeuer“. Die abwechslungsreichen Blütenformen mit ihrer bunten Blütenfülle erinnern an die leuchtenden Gewänder der Indiofrauen in Rot-, Pink-, Gelb- und Purpur-Tönen.
Vor mehr als 200 Jahren wurde diese Pflanze von Alexander von Humboldt aus Mittelamerika bei uns eingeführt.
In der umfangreichen Sonderschau präsentieren sich rund 8.000 Dahlien in 280 Sorten auf den neu angelegten Beeten in der Nähe des Eingangs Sangerhauser Weg.
Anliegen der Gärtner ist es, die Dahlie in ihrer ganzen Vielfalt an Blütenformen und Blütenfarben, aber auch in ihrer Verwendung zu zeigen. Man entdeckt daher nicht nur große und kleine Blüten von Schmuck-, Kaktus- und Balldahlien, sondern neben den reinen Dahlienpflanzungen auch gemischte Beete zusammen mit Sommerblumen und Gräsern.
Eine Informationsschau auf großen Schautafeln ergänzt die Dahlienschau.
Der Förderkreis „Freunde des Britzer Gartens e. V.“ ruft in jedem Jahr die Besucherinnen und Besucher auf, die schönste Dahlie bzw. die Dahlienkönigin zu wählen. Gewinnerin im Jahr 2015 war „Night Butterfly“. Die Halskrausen-Dahlie Night Butterfly ist mit ihren dunkelroten, fast schwarzen Blüten tatsächlich ein echter Hingucker. Die Sorte wurde in den Niederlanden von Jan Geerlings im Jahr 2006 gezüchtet. Wer seinen Stimmzettel auch in diesem Jahr an der Kasse abgibt, hat die Chance auf schöne Preise – Essenseinladungen für zwei Personen oder Jahreskarten für den Britzer Garten und die anderen Parks und Gärten der Grün Berlin GmbH.


 

Ehrenamtsbörse Tempelhof – Schöneberg

Nach den großen Erfolgen in den vergangenen Jahren findet auch dieses Jahr wieder eine bezirkliche Ehrenamtsbörse am Freitag, dem 9. September 2016, in der Zeit von 11 bis 17 Uhr, in der URANIA statt.

Eine Vielzahl von Vereinen und Organisationen stellen sich und ihre ehrenamtlichen Aufgabenbereiche vor und geben Auskunft zu den Einsatzmöglichkeiten.

Viele Menschen würden gerne etwas Gutes tun, wissen aber nicht so genau, an wen Sie sich wenden können.

„Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich auf unserer Börse über Einsatzmöglichkeiten in Tempelhof-Schöneberg zu informieren. Die Tempelhof-Schöneberger Ehrenamtsbörse erleichtert die Kontaktaufnahme und vermittelt einen guten Überblick über das bezirkliche Angebot und die vielfältigen Engagementmöglichkeiten“, freut sich die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Vom Ehrenamtsbüro aus dem Rathaus Schöneberg warten Enno Skowronnek und Christine Fidancan auf Sie...
Die Ehrenamtskoordinatoren der Vereine und Freien Träger informieren aus erster Hand und geben einen Einblick in die Freiwilligenarbeit. Vom Besuchsdienst verschiedener sozialer Einrichtungen über Jobmentoring und verschiedene Patenschaftsmodelle bis hin zum Engagement in der bezirklichen Flüchtlingsarbeit ist alles vertreten.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Ansprechpartner: Ehrenamtsbüro, Tel. 90277- 6050 / 6051


 

Berlin-Tempelhof, 15. Juli 2016 Seit 2013 erobert das Berliner Kunstprojekt „Heimatlieder aus Deutschland“ die Theater- und Opernbühnen stets in neuen Formationen.

Für die überdachte Open- Air-Bühne in der ufaFabrik war es dann doch zu kalt, so traten die „Heimatlieder Allstars“ im großen Theatersaal auf. Die 40 Künstlerinnen und Künstler präsentierten Heimatlieder, wie sie bisher nicht gespielt wurden. Neben ihrem Repertoire haben sich die in Berlin beheimateten Musikerinnen und Musiker auch des deutschen Liedguts angenommen und Lieder ausgegraben, die nicht jeder kennt. „Ich habe die Nacht geträumet“ wurde beispielsweise in der Heimatlieder Allstars Version zu einer orientalischen Reise aus 1001 Nacht mit einer Spur südamerikanischem Son.

Der sehr unterhaltsam moderierte Abend in der ufafabrik machte richtig Lust auf mehr. An der einen oder anderen Stelle konnte man sich einfach nicht der Gänsehaut erwehren und wollte es auch nicht. Lebendige Lieder, traurige und banale Weisen, alles war dabei. Die viele Musik aus der weiten Welt brachte aber keine ungewöhnlichen Klänge, sondern die Stimmen und Instrumente brachten die schönsten Klangfarben zum klingen. Erstklassige Musiker, die alle keine Profis sein sollen. Man mag es kaum glauben, so professionelle Musik wird hier auf die Bühne gezaubert. Heimatlieder können so schön sein, auch wenn der hohe gelbe Wagen nicht dabei war. Aber wer weiß, was beim nächsten Konzert passiert? Das kann keiner sagen, denn bei den Auftritten der „Heimatlieder Allstars“ passieren immer wieder wundersame Dinge, neue Sachen werden spontan ausprobiert, die Musiker vermischen sich und werden zu einem Welt-Heimatlieder-Ensemble. Toll!



Sänger, Musiker und Instrumentalisten treffen auf Berliner Bands und Chöre, portugiesischer Fado trifft auf Volkslieder aus Syrien, vietnamesischer Quan-Họ Gesang auf kubanischen Son, Gnawa-Musik aus Marokko auf arabisch-andalusische Folkmusic und serbischen Ethnogesang. „Schon beim zurückliegenden Konzert im Theaterhaus Stuttgart waren Lava Mouslam und Bashar Ismail mit syrischen Volksliedern dabei und sind seitdem Bestandteil des Heimatlieder aus Deutschland Kollektivs“, sagt Jochen Kühling, Initiator und künstlerischer Leiter des Projektes. Außerdem dabei sind: Trio Fado (Berlin/Portugal), die Ethnogruppe Gora (Berlin/Bosnien), der Dao Quan Họ Chor (Berlin/Vietnam), La Caravane du Maghreb (Berlin/Marokko), Ricardo y Rafael y Pedro (Berlin/Kuba). Und auch Überraschungsgäste, die vor einem Jahr das letzte Mal dabei waren, bereicherten den Abend mit ihrem Gesang.

Die „Heimatlieder aus Deutschland“ sind längst modernes und stets begeistert gefeiertes Musikexportgut der Stadt Berlin: Thalia Theater Hamburg, ausverkauft. Theaterhaus Stuttgart: ausverkauft. Schauspiel Köln: ausverkauft. Komische Oper Berlin: ausverkauft. Einen haben sie noch: Rheinisches Landestheater Neuss: ausverkauft. Sie stehen wie kaum ein anderes Musikprojekt für die kulturelle Vielfalt der Hauptstadt und sind dabei stellvertretend für jede andere deutsche Stadt, aus der sie bei Auftritten außerhalb Berlins immer wieder Künstler in ihre Show einladen.

Ein einmaliger musikalischer Abend!

Mehr Informationen: www.heimatliederausdeutschland.de

Fotos Thomas Moser


 

Die Tempelhofer Damm Unternehmer-Initiative hat den 1. Tempelhofer Sommer auf die Beine gestellt. Beachtlich, was der Verein innerhalb kurzer Zeit organisiert wurde. Auch mit dem Publikumszulauf war man am ersten Tag durchaus zufrieden, zumal genau dieser Abschnitt am Tempelhofer Damm nicht unbedingt die Menge an „Laufkundschaft“ erreicht.


Das Wetter spielte mit und die Besucher schienen sichtlich gute Laune zu haben. Jahrelang fand vor oder am Rathaus Tempelhof keine größere Veranstaltung für die Bürger statt. Dieses Fest lässt hoffen, dass auch das Rathaus einen Attraktivitätsaufschwung erhält.


Engagierte Kollegen vom Tempelhofer Journal (auch Mitglied der UnternehmerInitiative), Marlies Königsberg und Karl-Heinz Kronauer, entspannen sich...


... und sind immer in Kontakt vielen Tempelhofer; hier mit Editha Hahn-Fink und Robert Hahn von Hahn-Bestattungen. Hahn-Bestattungen ist auch Mitglied in der Te-Damm Initiative; Robert Hahn ist auch im Vorstand.

Es gab einige Stände, auch von der Unternehmer-Initiative und den Mitgliedsfirmen, einen eigenen schönen Spielbereich für Familien und Kinder, auf der Bühne Unterhaltung und Live-Musik, und als ein Höhepunkt das Feuerwerk am Samstag, das vom angrenzenden Haus abgefeuert wurde.



Auch eine kleine „Parteiengasse“ war genau vor dem Rathaus aufgebaut.

Und am Abend war richtig Stimmung...



Super-Stimmung bei Super-Rockmusik...


... und vom Hahn-Haus gab es ein richtig gutes 8minütiges Feuerwerk von Potsdamer Feuerwerk...



Nach dem 1. Tag postet die UI: "Der 1. Tag des 1. Sommerfestes am Te-Damm ist vorüber, hier einige Impressionen des durch und durch erfolgreichen Tages. Danke an die unterstützenden Mitglieder, den Organisator 2sense, den kompetenten Moderator Swen Mai, dem hervorragendem Bühnenprogram, dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller für seinen Besuch, danke an alle Gäste und vor allem dem Wettergott! :) Heute geht es übrigens weiter, ab 12.00 Uhr erwartet uns ein weiteres tolles Bühnenprogramm und der Besuch von der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler."

Die Schirmherrin Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:

„Ich danke der Unternehmerinitiative Tempelhof für Ihr außerordentliches Engagement für den Standort Tempelhofer Damm. Seit Ihrer Gründung vor zwei Jahren haben Sie viel für den Te-Damm geleistet und dies ehrenamtlich neben der Arbeit in Ihren eigenen Betrieben. Hier wird mit viel Herz für die Attraktivitätssteigerung des Lebens- und Wirtschaftsstandortes und für die Gemeinschaft gearbeitet.“

In ihrem Statement hat Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler aber auch darauf verwiesen, wie wichtig es ist, dass alle Tempelhofer_innen  ihren Te-Damm aktiv unterstützen: „Gehen sie aber auch wirklich hier einkaufen!“

Tobias Mette von der Initiative Tempelhofer Damm hat in seinem Statement verdeutlicht, dass Lage der Einkaufsstraße phantastisch sei. Er fragte:„Wer hat schon einen Hafen direkt an der Einkaufsstraße?“ Auch dass sie direkt an einem Park läge sei einzigartig und müsse noch stärker in den Fokus geraten. Die Initiative wird sich erneut bei „MittendrIn Berlin“ bewerben und im Herbst den neuen Te-Damm-Taler herausbringen. Ideen gäbe es viele, jetzt müssten diese den Kräften nach, Schritt um Schritt umgesetzt werden.

Die Unternehmer-Initiative Te-Damm ist ein Zusammenschluss mehrerer Geschäftsleute, Anwohner, Eigentümer und Dienstleister am Gewerbe- und Wohnstandort am Tempelhofer Damm zwischen den Straßenabschnitten des Tempelhofer Feldes und dem Ullsteinhaus. Die Projekte des Vereins waren und sind die beliebten Te-Damm-Taler, die Winterbeleuchtung an der Straße und jetzt stehen auch die Gewinner der Te-Damm Trophäe fest. Ziel ist es, dass gemeinsam die Attraktivität des Standortes für die Wirtschaft und auch als Lebensraum zu erhöhen. Der Verein wird von Tobias Mette (Vorsitzender), Robert Hahn (stellv. Vorsitzender) und Andrea Jensch (Schatzmeisterin) engagiert vertreten.

Thomas Moser (auch Fotos)

http://ui-tempelhoferdamm.de


 

70 Jahre Bikini - Am 18. Juli 1946 wurde der Bikini als Gebrauchsmuster geschützt.

Der MedienPoint Tempelhof und der unermüdliche Motor und Manager Henning Hamann organisieren „so ganz nebenbei“ die verschiedensten Ausstellungen zu Geburtstagen, Jubiläen und Todestagen. Ob James Last, David Bowie, Klaus Hoffmann, Nutella oder Langnese… die MedienPoint-Fans sind Vieles gewohnt.

Nun kam die Idee auf, zum 70jährigen Bikini-Jubiläum eine Ausstellung mit den unterschiedlichsten Bikinis durchzuführen. Ein Aufruf wurde gestartet, Bikinis zu spenden oder auszuleihen. Das kam nicht bei Jedem an und einige wunderten sich über diese ganz andere, vielleicht etwas schräge Idee; auch lehnten einige MedienPoint-Fans die Aktion ab.

Den Aufruf unterstützte jedoch ganz prominent an erster Stelle die Tempelhof-Schöneberger BVV-Vorsteherin und Freundin vom MedienPoint, Petra Dittmeyer, mit einigen Bikini-Exemplaren und einem „Werbefoto.“


© Dittmeyer

Nun sind die verschiedensten Modelle zusammen gekommen und es ist eine sehr rund und ansprechende Ausstellung entstanden. Unter dem Motto „Sommer, Sonne, Badespaß - Der Bikini wird 70 Jahre jung“ kann man sich persönlich davon in den Räumen vom MedienPoint Tempelhof überzeugen. Damit wird man feststellen, dass auch so ein Thema ansprechend präsentiert werden kann.In den letzten Tagen war das Team des MedienPoints Tempelhof in der Werderstraße fleißig und sortierte die gespendeten Teile für die Jubiläums-Schau: „Allen Damen, die ihre Bikinis zur Verfügung gestellt haben, sagen wir: DANKE!!!!“


Fotos MedienPoint Tempelhof

In der Werbung zur Ausstellung heißt es : „Kommt vorbei und bestaunt die Vielfalt dieses Kleidungsstücks, von dem sein Schöpfer Louis Réard sagte: „Der Bikini ist so klein, dass er alles über die Trägerin enthüllt bis auf den Geburtsnamen ihrer Mutter!“ Am 18. Juli 1946 bekam der neue Badeanzug unter der Nr. 19431 und dem Namen 'Bikini' auf dem französischen Patentamt sein Copyright.“

Im MedienPoint kann man „einfach so“ kostenlos drei Medien, zum Beispiel Bücher, mitnehmen. Der MedienPoint nimmt aber auch gerne gut erhaltene alte Bücher entgegen. Der Nachbarschaftstreffpunkt, ganz in der Nähe der ufafabrik, ist bekannt durch seine vielen Ausstellungen und seine erstklassige Öffentlichkeitsarbeit. So gibt es einen monatlichen Newsletter mit interessanten Berichten, den man kostenfrei abonnieren kann. Über Facebook kann man das „Treiben“ beobachten und unterstützten (Werdi Newsletter auf facebook: https://www.facebook.com/MedienPointTempelhof?ref=hl). Erst kürzlich war der MedienPoint Tempelhof auf dem bezirklichen Spielfest äußerst erfolgreich und hat hunderte Bücher unter die interessierten Besucher gebracht. Auch gibt es für Kinder Nikolausi- und Osterhasi-Aktionen, die mittlerweile viele kleinen Besucherkinder anzieht.

Als kleines Dankeschön für sein Engagement wurde dem ehemaligen Radiomann Henning Hamann die Verdienstmedaille des Bezirks verliehen. Eine Entscheidung, die mehr als verdient ist!

Thomas Moser

Zur Bikini-Geschichte:

Der 1897 geborene Louis Réard war ein französischer Maschinenbauingenieur und gilt als Erfinder des Bikinis.

Réard gab dem Kleidungsstück seinen Namen und wagte die Präsentation durch das Revuegirl Micheline Bernardini am 5. Juli 1946 in Paris in einer Zeit, als das Tragen eines Bikinis ein Skandal war. Das Schockierende an der neuen Badebekleidung war offensichtlich das Spannungsverhältnis zwischen Nacktheit und Verhüllung. So sagt Réard treffend bei der Vorstellung im Schwimmbad: „Der Bikini ist so klein, dass er alles über die Trägerin enthüllt bis auf den Geburtsnamen ihrer Mutter!“

Danach ließ er sich beim französischen Patentamt am 18. Juli 1946 unter der Nr. 19431 und dem Namen Bikini den neuen Badeanzug als Gebrauchsmuster schützen. Dieser Schutz hielt nur wenige Jahre, denn schnell wurde das revolutionäre Modell, das mehr zeigte als verdeckte, weltweit von den Modemachern kopiert und von den Frauen akzeptiert.

Obwohl Réard als Erfinder des Bikinis gilt, belegen anderen Quellen, dass die erste Version der Badebekleidung bereits 1940 in Deutschland getragen wurde. Er entstand aus der Schöpferkraft, wo aus Knappheit an Materialien einfach ausgefalle Kleidungsstücke genäht wurden. Damals nannten ihn die Frauen „Zweiteiler“.

MedienPoint Tempelhof, Werderstr. 13, 12105, ein soziales Projekt des Kulturring in Berlin e.V.


 

Rocktreff und Spielfest 2016 waren wieder ein Erfolg!

Der 33ste Rocktreff ist nun Geschichte und in diesem Jahr konnte das bezirkliche Spielfest sein 25jähriges Jubiläum feiern: Eine lange Traditionen, die der Bezirk Tempelhof-Schöneberg auch in diesem Jahr mit großem Erfolg im Volkspark Mariendorf gefeiert hat. Fast 11.000 Besucher wurden bei den beiden Veranstaltungen gezählt. Die vielen Besucher_innen, besonders die Familien, konnten neben der Rockmusik beim Spielfest mit ausgesuchten Angeboten ein unterhaltsames Wochenende genießen. Mit viel ehrenamtlichem Engagement und einer enormen Sponsorenunterstützung konnten die Feste gestemmt werden.




Der Veranstalter der Veranstaltungen, Jugendstadtrat Oliver Schworck, ist begeistert vom Erfolg und hofft für die nächsten Feste auf eine längerfristige Planungssicherheit.

Der Rocktreff:

„If you think you are too old to Rock’n’Roll then you are!“ Dieser Spruch von Lemmy Kilmister, dem im Dezember des letzten Jahres verstorbenen Frontmann von Motörhead war das Motto des 33sten Rocktreffs im Volkspark Mariendorf. Die Designwerkstatt stilbrand®, seit 2009 Sponsor des Rocktreffs und Gestalter aller Werbemedien, hat auch in diesem Jahr das Motto vorgegeben und auch die Souvenir-T-Shirts kreiert.

16 aus 200 war die Gewinnquote für die Bands des Festivals. Aus über 200 Bewerbungen hatten die Mitglieder der Rock-INI 16 Bands ausgewählt, die am 8., 9. und 10 Juli 2016 im Volkspark Mariendorf auftraten. Bei der Rock-INI liegt auch, neben den Aufgaben des Jugendamtes, die Organisation der Veranstaltung.

Der Rocktreff wird vom Trägerverein CPYE e.V getragen. Der Vertreter von CYPE Andie Kraft äußerte sich positiv über den Ablauf der Veranstaltungen.
Die Veranstaltungen werden von den Verantwortlichen in ihren unterschiedlichen Funktionen gleichbereichtigt auf die Beine gestellt... hier gibt es nicht "den Chef".


Die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg und Schirmherrin des Rocktreffs Petra Dittmeyer begrüßte mit den Rocktreff-Moderatoren Dominik Ziebarth, Christian Körper (mit Tochter) und Andie Kraft die Gäste.

Knapp 7.000 Rockfans unterschiedlichen Alters hörten sich die unterschiedlichen Stilrichtungen der Bands an. Am Eröffnungstag wurden sie jedoch auf eine harte Probe gestellt, woran nicht die Musik Schuld war.

Der Himmel verfinsterte sich in Sekundenschnelle und öffnete seine Schleusen sintflutartig.

Wieder einmal zeigte sich der große Vorteil im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf, das über ein Tribünenhaus mit Dach verfügt. Alle flüchteten unter dieses und kamen nach dem kurzen feuchten Intermezzo wieder vor die Bühne. Für diese Zeit war aus Sicherheitsgründen die Veranstaltung unterbrochen.




Auch Rocktreff-Gründer Michael Abou-Dakn und Stefan Wuttke, die 1984 mit ihrer Band „Die GmbH“ den Grundstein für das Festival legten, waren dabei. Auch damals  fand die Veranstaltung schon an der Stelle statt, an der heute noch der Rocktreff stattfindet. Prof. Dr. Michael Abou Dakn ist seit 2005 Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am St. Joseph-Krankenhaus in Tempelhof und hat schon so manchem Rocktreff-Kind geholfen, das Licht der Welt zu erblicken.

Auch Jutta Kaddatz, Vize-Bürgermeisterin und Sportstadträtin, besuchte die Veranstaltung. Sie ist sozusagen die Chefin im Mariendorfer Fußballstadion.

Circa 60 ehrenamtliche Helfer haben gewährleistet, dass die Veranstaltungen in einem sicheren Rahmen und hochprofessionell stattfinden konnten.

Das Spielfest

Am Samstag und Sonntag fand auf dem gleichen Gelände das Spielfest statt. Es konnte das 25-jährige Jubiläum gefeiert werden. Für jeweils zwei Stunden überschnitten sich der Rocktreff und das Spielfest.


Foto Philipp Mengel

Präsentiert und tatkräftig unterstützt wurde auch dieses Jahr das Spielfest von der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (Foto 4.v.re.) Nach der offiziellen Begrüßung fand der traditionelle Rundgang der Bürgermeisterin über das Spielfestgelände statt. An jedem der 31 Stände wurde Station gemacht, wie auch am Stand des Jugendamtes.
Jugendamtsdirektor Rainer Schwarz (3.v.lks) und die Jugendamtsmitarbeiter_innen begrüßten die Bezirksbürgermeisterin, die als Jugendstadträtin über viele Jahre auch selbst Veranstalterin war.

Rainer Schwarz mit Spielfestorganisator Philipp Mengel (Foto Oliver Schmidt)




Der ehemalige Jugendamtsdirektor Wolfgang Mohns (lks) im Gespräch mit dem jetzigen Jugendamtsdirektor Rainer Schwarz (Foto Dagmar Jotzo)


Jugendamt im Gespräch...(Foto Dagmar Jotzo)
An einem Tag war das Kinder- und Jugendparlament dabei und bot verschiedene Spiele an. Neben diversen Spielangeboten, einer Buttonsmaschine, an einem Tag auch eine Kletterwand, waren auch viele Jugendamtsmitarbeiter anwesend, um Informationen weiterzugeben und mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen.

An den Spielaktivitäten beteiligten sich aktiv die Mariendorfer kommunalen Jugendfreizeiteinrichtungen KiJuM und Bungalow.


Das Deutsche Kinderhilfswerk hatte in unmittelbarer Nachbarschaft ihren Infostand aufgebaut.

Das Spielfest ist wieder zu einer festen Größe geworden und braucht sich nicht zu verstecken. Nach einer schwächeren Phase Mitte der ersten zehn Jahre des neuen Jahrhunderts, wurde 2012 auf Initiative von Philipp Mengel das Spielfest neu belebt und gestaltet. Von Jahr zu Jahr stieg die Zahl der Mitmachstände und Besucher. Anfangs noch rund 2.500, dann 3.000 und 4.000 und 2016 4.250 Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Das Wetter an beiden Tagen war grandios, sommerlich warm, am Sonntag vielleicht ein wenig zu heiß.

Neben den Mitmachständen von Vereinen und Organisationen waren die Attraktionen, wie die Aquabälle oder das Bungee-Hüpfen, besonders beliebt.

Engagiert betreut wurde das Spielfest des Jugendamtes vom Veranstaltungsleiter Philipp Mengel  und von dem gemeinnützigen Förderverein MitSpielen e.V..

Bunt und vielfältig ging es zu, beim Spielfest und beim Rocktreff 2016.

Ebenso wie der Rocktreff so ist auch das Spielfest auf Sponsoren angewiesen. Ein besonderes Dankeschön geht an Möbel Kraft und an die Stromnetz Berlin GmbH, dessen Chef Thomas Schäfer und Jürgen Siegismund der Veranstaltung einen Besuch abstatteten.


Philipp Mengel mit Jürgen Siegismund vom Stromnetz Berlin

...hier mit Thomas Schüler von der DLRG.




Der MedienPoint Tempelhof konnte sich vor dem Ansturm kaum retten. Fast alle Bücher wurden ausgegeben, selbstverständlich kostenlos, und die Kinder freuten sich besonders über die Kuscheltiere.

Apropos Kuscheltiere: Die Streetbunnycrew begeisterte wieder mit dem Sackhüpfangebot.






Beim Nachbarschaftzentrum Suppenküche Lichtenrade konnte gebastelt werden.


Bbei der DLRG Schöneberg gab es neben Spiel- und Schminkaktivitäten ein Rettungsboot zu bestaunen.



Bei der Sportschule Lothar Nest und bei den Teakwondoo Füchsen Berlin konnte man aktiv mitmachen.


Auf einem Spielfeld hatte der SV Adler ein Handballturnier organisiert.



Der TSV Marienfelde bot Dosenwerfen und ein Fühlmemory und der FC Stern Marienfelde ein Fußballkicker an. Beim Lichtenrader Imkerverein wurde ausführlich über die fleißigen Bienen informiert. Am Stand von Amplifon wurde über den Gehörschutz informiert, was besonders für die Kinder wichtig war.


Weitere Stände beim Spielfest waren von der NUSZ-Kita MaRiS, der Kita Tiponi, der Kindertagespflege Kolibri, vom Hort der Rudolf-Hildebrand-Grundschule, dem Förderverein der Schätzelberg-Grundschule und dem Check-Up Beratungszentrum.


Mit Michael Grass konnten die Kinder einen Ritterhelm bauen und Kunterbunt Holzstifte animierte zum Malen.


Ed Koch mit Petra Dittmeyer


Reiner Hanke von CPYE und Ed Koch
Für beide Veranstaltungen war Ed Koch der verantwortliche Manager für das Jugendamt. Er konnte nach einem personellen Wechsel noch einmal aus dem Unruhestand aktiviert werden und hat damit auch maßgeblich zum Gelingen beigetragen.

Besucher des Rocktreffs und Spielfestes können nur erahnen, welche ehrenamtliche Leistung dahintersteht.

Über 60 Helferinnen und Helfer hatten seit dem 4. Juli die Veranstaltung aufgebaut. Für den Abbau reichte ein Tag aus, der Montag danach. Bei der After-Work-Party am Montagabend sah man allen die Anstrengung der letzten Tage an, aber auch die Erleichterung, alles ohne größere Probleme gemeistert zu haben.

Und nach dem Rocktreff und Spielfest ist vor der nächsten Veranstaltung, die am 7., 8. und 9. Juli 2017 stattfindet.

Text: Thomas Moser und paperpress

Fotos:  Thomas Moser (sofern nicht extra benannt)

DANK an die Sponsoren...

Weitere Fotoimpressionen...

Ein interessantes Interview mit dem Technichen Leiter Sven Perschmann (folgt später).

Thomas Schüler DLRG mit dem Vorsitzenden vom TSV Marienfelde Stefan Behrend...

Vom Volkspark Lichtenrade hat auch Wolfgang Spranger bei den Festen feste geholfen!



Der Veranstalter vom Spielfest Philipp Mengel will hoch hinaus ;-) ... an der Kletterwand vom Jugendamt



Buttons gehen immer...





Das Spielfest von oben...




Schatten ist auch mal wichtig....

Immer am Ball...

... und manchmal erschöpft...



Alle Fotos, sofern nicht extra bezeichnet: Thomas Moser


 

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