Einladung in die Lichtenrader Dorfkirche zum Fest-Gottesdienst

Man glaubt es kaum. Der Lichtenrader Gospelchor existiert seit 10 Jahren und erfreut sich einer sehr großen Beliebtheit. Der Gospelchor hat sein Standbein in der Evangelischen Gemeinde in Lichtenrade und gestaltet in diesem Zusammenhang die verschiedensten Gottesdienste mit: „Wir freuen uns, die Kirchenmusik in Lichtenrade unterstützen zu dürfen und ein Teil der engagierten Gemeinde zu sein.“
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Zur Eröffnung des Jubilate-Gottesdienstes


Aber das reicht den Sängerinnen und Sängern noch längst nicht. Auf verschiedensten Veranstaltungen, auch außerhalb von Lichtenrade, ist der Chor aktiv und wird immer öfter angefragt. In Lichtenrade sind sie oft bei den Festen rund um den Dorfteich dabei, bereicherten das Frühstück auf der Bahnhofstraße mit ihrem Gesang, veranstalten Mitmachworkshops im Rahmen der Lichtenrader Jazzfeste und sangen bei der alternativen Modenschau vor der Alten Mälzerei.

... beim 30. Wein- und Winzerfest...

... beim Lichtenrader Jazzfest...
Auf der Website des Chores stellt sich der Chor vor: „Spaß am gemeinsamen Singen, die Liebe zu Gospel und seiner mitreißenden Botschaft, eine starke Gemeinschaft unabhängig von Alter oder Herkunft. Das macht den Lichtenrader Gospelchor Besonders.“

... in der Salvator-Kirche mit Kathy Kelly im Oktober 2015...
Ein großer Höhepunkt war sicherlich das gemeinsame Konzert mit Kathy Kelly in der überfüllten Lichtenrader Salvator-Kirche und die mittlerweile sehr beliebten Weihnachtskonzerte, die auch an zwei Terminen das Gemeinschaftshaus in Lichtenrade füllten und zum Gospelhöhepunkt des Jahres wurden.

Das Weihnachtskonzert 2017 (Foto Lichtenrader Gospelchor)

Foto Lichtenrader Gospelchor
Mit den Einnahmen unterstützt der Chor viele soziale Institutionen, wie beispielsweise die Lichtenrader Flüchtlingseinrichtung am Kirchhainer Damm oder die Obdachlosenhilfe der Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo.

Der künstlerische Motor bringt Energie

Die Seele und der Motor des Lichtenrader Gospelchores ist die Chorleiterin Juliane Lahner, die seit vielen Jahren dem Chor ein professionelles Profil gibt. Sie sprüht vor Energie und Freude und steckt so förmlich die Sängerinnen und Sänger an. Die Freude am Gesang kann man den Chormitgliedern deutlich ansehen. Einige Chormitglieder stammen noch von der ersten Stunde.

Der Lichtenrader Gospelchor besteht seit 2008 und wurde von Uwe Sylvester ins Leben gerufen, dem die Leitung dann nicht mehr möglich war. Wechselnde Chorleiter brachten unterschiedlichste Impulse und der Kern des Gospelchores um den Organisatorischen Leiter Jörg Sinemus hielt am Gospel und dem gemeinsamen Projekt fest.

Jeden Donnerstag treffen sich um 18 Uhr Sänger und Sängerinnen von 11 bis 80 Jahren in der Aula des UVH-Gymnasiums in der Rehagener Strasse oder in der Dorfkirche in Lichtenrade. Neben der wöchentlichen Probe finden weitere Einzelproben, zumeist vor größeren Auftritten statt, wie auch Solistenproben, bei denen Juliane Lahner ihre gesamte Erfahrung und stimmliche Kraft weitergibt.

Treffend wird die Stimmung im Chor auf der Website beschrieben: Sie lachen gemeinsam, reden miteinander, kümmern sich umeinander, klatschen und singen gemeinsam. Hier treffen sich auch mehrere Generationen innerhalb des Chores: Enkeltochter, Mutter, Oma - alle singen zusammen. Darauf ist der Chor sehr stolz!

Die heutige Chorleiterin Juliane Lahner ist am 8. August 2013 dazu gestoßen. Mittlerweile hat sich der Chor von 12 auf über 100 aktive Mitsängerinnen und Sänger vergrößert. Da die Größe des Chores auch an organisatorische Kapazitätsgrenzen stößt, wurde momentan ein zumindest vorübergehender Aufnahmestopp verkündet. Im Lichtenrader Gospelchor besteht weder die Anforderung nach „Notenfestigkeit“ noch wird nur die perfekte Gesangsstimme gesucht. Was den Chor ausmacht, ist der Einklang, der beim Spaß am gemeinsamen Singen entsteht. Für viele ist der Chor mittlerweile viel mehr als regelmäßiges Singen. Es sind Freundschaften entstanden. So drückt es der Chor selbst aus: „Eine starke Gemeinschaft, eine Gospelfamilie!“

Zum künstlerischen Konzept sagt Juliane Lahner: „Unser Repertoire ist unserer Philosophie entsprechend vielfältig und reicht von klassischen bekannten Titeln bis zu modernen, zeitgenössischen POP-Songs, die wir in neuem chortauglichen Gewand präsentieren. Dabei lege ich größten Wert darauf, dass die Titelauswahl nicht nur die Sängerinnen und Sänger, sondern insbesondere unser Publikum begeistert. Halt ein Hauch von Sister Act aus dem Süden Berlins.“

Gesang und Instrumentalbegleitung im Einklang

Am Piano wird der Chor mit viel Liebe von Rico Haring unterstützt. Er begleitet den Chor bei den Proben und den Konzerten, bildet den kompletten musikalischen Teppich für den Chor und leitet auch die Gospelband bei größeren Konzerten. Am Saxophon werden wir zu Konzerten regelmäßig von Lutz Fußangel verwöhnt. Für den mitreißenden Beat an der Cajon und dem Schlagzeug sorgt regelmäßig Alexander Doll.

Am Bass und mit jazziger Stimme begleitet mit viel Liebe und Groove Papa Roger Reiprich. Sie sind alle ein fester Teil der Lichtenrader Gospelfamilie.

Festgottesdienst „Jubilate“ in der Dorfkirche und eine Feier

Am 21. April 2018 wurde die Gründung des Gospelchores in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in Lichtenrade Nord gefeiert. Zusammen mit Gründungsmitglieder und allen ehemaligen Chorleiterinnen und Chorleitern schaute man in die Geschichte des Chores, präsentierte Gospels und schnitt die Jubiläumstorte an. Am Sonntag wurde dann der Festgottesdienst in der Dorfkirche gefeiert. Der Gospelchor feierte mit der Gemeinde und sang viele Lieder. Unterstützt wurde der Chor wieder von der Band. Die Kantorin Johanna Hagemann rundete die Feierlichkeiten ab.

Ergreifend auch vom Chor das Halleluja und die traditionelle Gospels.

Pfarrer Markus Sehmsdorf

Viel Lebensfreude mit „O Happy Day“ und ein Wermutstropfen, denn Pfarrer Markus Sehmsdorf las am Ende des Gottesdienstes aus dem offiziellen Schreiben zu seinem Enthebungsverfahren vor. Noch einige wenige Gottesdienste und Beisetzungen darf er begleiten, bevor ihm eine andere Tätigkeit im Kirchenkreis Tempelhof übertragen wird. Monatelange Unruhe und auch eine öffentliche Gemeindeversammlung ging dem voraus. Die Traurigkeit war bei Pfarrer Sehmsdorf zu spüren. An dieser Stelle wünsche ich viel Erfolg, Frieden und Erfüllung für die neue Arbeit.

Lebensfreude für Lichtenrade

Der Gospel lebt in Lichtenrade und bringt viel Lebensfreude.


Und die Luft für den Chor und für die Stimmen ist noch längst nicht ausgegangen. In diesem Sinne wünschen die Redaktion, der Lichtenrader Kiezreporter und sicherlich jede Menge Menschen aus Lichtenrade dem Chor noch viele erfolgreiche Jahre und viel Freude beim Singen. Wir freuen uns auf Euch!

Thomas Moser (auch alle Fotos, sofern nicht extra gekennzeichnet)

http://lichtenrader-gospelchor.com


 

Heart am Limit
Auf dem John-F-Kennedy-Platz vor dem Rathaus Schöneberg war es am 19. April lebhaft. Die bezirklichen Freizeiteinrichtungen für Kinder, Jugendliche und Familien präsentierten im Zuge eines Aktionstages die bunte Vielfalt ihrer Arbeit.



Neben diversen Ständen mit allerlei Kreativ-, Sport- und Musikangeboten zum Mitmachen war auch eine Bühne mit Showacts von den Besucher_innen der Kinder-, Jugend- und Familienfreizeiteinrichtungen vorhanden. Kinder und Jugendliche präsentierten ihre tänzerischen, sportlichen und künstlerischen Fähigkeiten und bekamen dafür tosenden Beifall.

Ein buntes Bühnenprogramm begeisterte.
Auch Lichtenrader Einrichtungen nahmen an dieser Veranstaltung aktiv teil.


Das Lichtenrader Kinder- und Jugendhaus der evangelischen Kirchengemeinde

Das Kinder- und Jugendclub im Gemeinschaftshaus Lichtenrade


Das Familienzentrum im Gemeinschaftshaus vom Nachbarschaftszentrum NUSZ der ufaFabrik
Bei diesem gemeinsamen Event aller Einrichtungen in Tempelhof-Schöneberg wurden die Aktivitäten für einen Tag „nach draußen“ verlagert, die Freizeitstätten selbst blieben geschlossen. Mit dem  Aktionstag im Rahmen der berlinweiten „T-Rest-Kampagne“ wollten die Mitarbeiter_innen und Besucher_innen der Kinder-, Jugend- und Freizeiteinrichtungen nicht nur für Unterhaltung sorgen, sondern auch ein sichtbares Zeichen setzen und damit der Politik und der Öffentlichkeit die bunte Vielfalt ihrer Freizeitangebote, der Jugendsozialarbeit und der Familienförderung zeigen und auf ihre wertvolle Arbeit aufmerksam machen!

Das Kinder- und Jugendparlament war auch dabei.
Die Kampagne T-Rest wirbt für mehr Solidarität und Wertschätzung für die soziale Arbeit in ganz Berlin. Ein höherer Stellenwert im Berliner Haushalt sowie eine bessere finanzielle Stellung sind erklärte Ziele der Kampagne.


Das Angebot der Jugendgruppe der Weißen Rose war an diesem sonnigen Tag mit den Booten sehr beliebt.
Der Bezirksstadtrat für Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport, Oliver Schworck unterstützt die Ziele der T-Rest-Kampagne und setzt sich für eine kontinuierliche und auskömmliche Finanzierung der Angebote der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Familienförderung ein. Diese wichtigen Förder-, Unterstützungs- und Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Familien haben eine wichtige gesellschaftliche Bedeutung, weil sie grundsätzlich allen offen stehen, Bildung und Freizeitinteressen miteinander verbinden und dabei gleichzeitig soziale Integration ermöglichen und unterstützen.

Die Mariendorfer Einrichtungen präsentieren sich.

Eine verbesserte Finanzierung dieses Bereichs ist damit gleichzeitig eine wichtige Investition in die Zukunft, denn die rechtzeitige und präventiv wirkende Hilfe und Unterstützung von jungen Menschen ist das beste Mittel gegen Desintegration und das Gefühl des „Abgehängt-Seins“. Der Bezirksstadtrat freute sich, dass sich in Tempelhof-Schöneberg so viele Projekte und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammengeschlossen haben, um gemeinschaftlich und mit viel Engagement diesen Aktionstag zu organisieren: „Ich danke allen Aktiven.“, sagte Oliver Schworck.
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Zum Hintergrund der T_Rest-Kampagne

Im öffentlichen Finanzierungsplan sind die Personal- und Sachmittel für Kinder-, Jugend- und Familienprojekte unter der Kostenstelle „T-Rest“ eingeordnet. Jugendarbeit kann aber kein „Rest“ sein, sondern ist unverzichtbarer Bestandteil des öffentlichen Angebotes einer Stadt!
In den letzten zehn Jahren herrschte in der Jugend- und Familienförderung berlinweit der Sparzwang. Viele Einrichtungen können aufgrund einer Unterfinanzierung nicht im notwendigen Maß die Bedarfe der Kinder, Jugendlichen und Familien erfüllen und nicht mit dem eigentlich vorgesehenen Personalschlüssel arbeiten.

Deshalb fordert das sich über die Kampagne T_REST abbildende soziale Netzwerk:

  • Solidarität
  • Wertschätzung
  • ein klares politisches Bekenntnis zu der Arbeit der Jugend,- und Familienförderung
  • über das geplante Jugendfördergesetz die Herstellung einer vernünftigen rechtlichen und finanziellen Grundlage für die Aufgaben der Kinder- und Jugendförderung
  • die Erarbeitung eines Familienfördergesetzes




Quelle: KiTS aktuell 20.04.2018 Fotos: Thomas Moser


 

80 Jahre Reinhart Kraft, Pfarrer i.R.

Reinhart Kraft, Initiator der Ökumenischen Umweltgruppe Lichtenrade, feierte bereits am 28.Februar 2018 seinen 80. Geburtstag.
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Foto privat
Aus diesem Anlass ließ es sich Jörn Oltmann, stellvertretender Bürgermeister und Bezirksstadtrat von Tempelhof-Schöneberg, nicht nehmen, am Vormittag persönlich die Glückwünsche des Bezirksamtes zu überbringen. Eine besondere Geste gegenüber dem verdienstvollen und für die Umwelt aktiven Bürger von Lichtenrade.

In Lichtenrade-Ost fand anschließend ein Treffen mit alten Gemeindemitgliedern aus der Zeit seines ersten Wirkens in Lichtenrade statt. Die Ökumenische Umweltgruppe drückte mit Gesang und kurzen Ansprachen ihren Dank an den Jubilar aus.

In einem sehr interessanten Beitrag gab seine Tochter einen Überblick über sein Leben und Schaffen im In- und Ausland in Kirche und Gemeinde.

Die Ökumenische Umweltgruppe, viele Lichtenraderinnen und Lichtenrader und auch der Kiezreporter Thomas Moser wünschen Reinhart Kraft weiterhin gute Gesundheit und Freude mit seiner Familie und seinen vielfältigen Hobbys.


 

15. April 2018 - Kunst, Informationen, Bilder, Geschichten
Unter dem Thema "Hilfe, die Wölfe kommen! -Umgang mit Wildtieren am Stadtrand für Kinder, Erwachsene und Hundehalter" fand im Lichtenrader LortzingClub der 4. Salon Hermione statt.

Der NaturRanger Björn Lindner und der Jäger Hans-Joachim Luczak waren als Fachgäste eingeladen. Für den künstlerischen Rahmen mit Lieder und Geschichten von wilden Tieren sorgten "Die Hermonies", vier Sängerinnen, die ansonsten ein Quintett bilden.


Nicht mit den Wölfen heulen und keine Wildtiere füttern

Der Salon Hermione beschäftigte sich Mitte April mit Wildtieren. Wie es sich aber für einen „Salon“ von Hermione von Preuschen (1854 - 1918), der historisch bekanntesten Künstlerin von Lichtenrade, gehört, kam die Kunst auch nicht zu kurz.
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Im ersten Teil des Programms ging es in einer hohen Qualität literarisch und musikalisch zu. Die vier Frauen von „Die Hermonies“ sangen Lieder und Volksweisen und trugen Texte rund um wilde Tiere vor. Tolle Stimmen interpretierten die Texte und Lieder. Bei der tierischen Literatur waren auch Texte von Goethe und Ringelnatz dabei.

Die Moderatoren wurden umrahmt vom Jäger Luczak (lks) und Björn Lindner (re).
Ein liebevoll gestaltetes Programm mit viel Abwechslung, das für einen sonnigen Sonntagnachmittag vielleicht etwas lang geraten ist. Aber genossen hat die kleine Runde von Kunst- und Wolfinteressierten das Programm sehr. Gerhard Moses Hess und die Co-Moderatorin Ruth Thomas führten durch den Nachmittag, an dem es um Bären, Wölfe, Wildschweine und andere für viele Menschen oft emotional besetzte wilde Tiere ging.

Der NaturRanger und ein Jäger

Den inhaltlichen Teil des Programms gestaltete der NaturRanger aus Marienfelde.


Björn Lindner (Foto oben) wurde dabei vom Jäger Hans-Joachim Luczak (Foto unten) unterstützt.

Luczak geht seit 60 Jahren als Hobby zum Jagen und hat auch die Ausbildung als Jäger absolviert. Früher, zu Grenzzeiten, war er in Hessen aktiv und hat jetzt eine Jagd in Fläming und betreut Flächen auf Brandenburger Seite am Berliner Stadtrand, von der B 96 in Lichtenrade bis zur B 101 in Marienfelde. Viele Wildtiere hat er gesehen und mit der Wildkamera Fasane, Wildschweine, Schwarzwild oder Rehwild „eingefangen“. NaturRanger Lindner, der übrigens auch als Stadtjäger manchmal von der Polizei gerufen wird, konnte ebenfalls interessante Nachtfotos vom Dachs, Steinmarder und Fuchs zeigen. Er erzählte von der Wichtigkeit für Rückzugsgebiete in Wälder und Feldern für den Schwarzspecht, Waldkauz, Habicht und Feldhasen, um nur einen Teil der „Naturwunder“ aufzuzählen. Für den Jäger Luczak ist in der Winterzeit die Fütterung der Wildtiere seine wichtigste Aufgabe.

Wenn wilde Tiere in die Stadt kommen

Das Thema Fütterung ist jedoch ein ganz wichtiges Thema, wenn es darum geht, dass Wildtiere in der Stadt von Menschen durch Fütterung angelockt werden. Für den NaturRanger Björn Lindner ist es klar, dass der Mensch das Problem ist: „Es wird Alles gefüttert, was nicht bei Drei auf dem Baum ist.“ Über dieses von Menschen selbst gemachte Problem ärgert er sich.

Es gibt immer wieder Panikreaktionen beim Thema Wolf. Auch werden dem Wolf teilweise Dinge zugeschrieben, die bei genauerer Prüfung gar nicht zutreffen. So sind durchaus öfters auch freilaufende Hunde (eher die Hundehalten) die Übeltäter. Richtig ist, dass alle Hunde vom Wolf abstammen und teilweise noch den Jagdinstinkt in sich tragen.

Der Wolf meidet den Menschen

Der Wolf, oder wissenschaftlich „Canis lupus“, ist ein Langstreckenläufer. Für ihn sind 1000 Kilometer kein Problem.

Nach statistischen Erhebungen von vor zwei Jahren wurden 46 Rudel in Deutschland gezählt, die über Polen kamen und von der Lausitz ihre Reise in den nördlichen Teil von Deutschland fortsetzten. Am Rand von Berlin wurden auch Wölfe und Wolfspuren entdeckt. Circa 25 Wölfe werden jährlich Unfallopfer auf den Straßen. Der Wolf bevorzugt eher Truppenübungsplätze und meidet die Menschen. Das Problem ist tatsächlich die Fütterung von Jungwölfen. Wer Wölfe mal sehen will, dem sei der Wildpark Schorfheide empfohlen.

Die Marienfelder Feldmark: Hotspot der Natur
Björn Lindner betreut die Naturschutzstation in Marienfelde, den angrenzenden Freizeitpark Marienfelde sowie die Marienfelder Feldmark. Die Feldmark zieht sich bis an die Grenze von Lichtenrade. Lindner spricht von einem „Hotspot der biologischen Vielfalt“ und übertreibt damit kein bisschen. Neben der Betreuung des 40 Hektar großen Geländes steht der Bildungsauftrag des NaturRangers und der Naturwacht Berlin e.V. i im Mittelpunkt der Arbeit. 10 Jahre arbeitet Lindner schon in dem Gebiet und zitterte Jahr für Jahr um eine Grundfinanzierung. Im Augenblick ist zumindest die Finanzierung für zwei Jahre gesichert, danach muss aber gesehen werden, mit welchen Mitteln es weiter geht. Planungssicherheit ist auch in diesem Bereich sehr wichtig! Stolz erzählt Björn Lindner: „Kinderarbeit ist bei uns erwünscht!“ Die Kinderarbeit bedeutet jedoch, dass die JuniorRanger, die „Zwiebelfrösche“, sich viel und intensiv mit der Natur beschäftigen.

So hat seine Tochter Leila die Präsentation zum Thema Wolf gestaltet. Klassen besuchen die Naturschutzstation und in den Ferien findet regelmäßig die „Grüne Schule“ statt.

Respekt vor der Natur

Der Respekt vor der Natur und vor freien Flächen ist Björn Lindner sehr wichtig. Dazu gehört für ihn auch, dass Hunde und ihre Hundebesitzer nicht frei über Felder laufen, zumal teilweise die Hinterlassenschaften der Hunde so groß sind, dass landwirtschaftliche Flächen am Randbereich von Berlin von den Bauern aufgegeben werden mussten. Eine wirtschaftliche Landwirtschaft war nicht mehr möglich, da die Ernte durch die Menge des Hundekots nicht mehr verwertet werden konnte.

Zum Abschluss des informativen und künstlerischen nachmittags wurde noch ein kleiner musikalischer Ausklang zu Gehör gebracht.

Thomas Moser

https://www.naturwachtberlin.de

Alle Fotos Thomas Moser

Der Salon Hermione
Der Salon Hermione soll für Stadtrandbewohnerinnen und Bewohner ein geselliger Ort für Information, Kennenlernen, Austausch und Diskussion sein, und bei Kaffee und Kuchen und mit Musik und Poesie brennende wie erfrischende Themen aufgreifen.
Es wird über Geschichte und Gegenwart Lichtenrades informiert und gezeigt, dass Lichtenrade kein verschlafener, langweiliger Ort ist, der nur viel Grün und Ruhe zu bieten hat. Es gab hier tolle Menschen, von denen wir erzählen wollen, es gibt hier viele interessante Menschen, die wir vorstellen wollen, und es gibt hier spannende Orte.

Die Namensgeberin:
Benannt wurde der Salon nach Hermione von Preuschen (1854 - 1918), einer Malerin, Dichterin, Weltreisenden und Frauenrechtlerin, die ihre letzten 10 Lebensjahre in Lichtenrade verbrachte, hier ihre Bilder ausstellte und durch große Feste neues Leben in den verschlafenen Ort brachte.
Furore machte Hermione durch ein Gemälde, das den König als Totengerippe in vollem Ornat abbildete – es durfte bei der Berliner Kunstausstellung nicht gezeigt werden, sie organisierte daraufhin selbst seine Ausstellung – was ihr einen Prozess wegen Majestätsbeleidigung einbrachte. Weitere Infos zu dieser interessanten Künstlerin: http://www.lichtenrade-berlin.de/persoenlichkeiten/kuenstler/persoenlichkeiten-hermione-von-preuschen

Lesungen, Musik, Gespräche am Stadtrand mit Gerhard Moses Heß und Gästen mit Keksen, Kaffee, Kakao und Tee - Eintritt frei
Programmtipp:
5. Salon Hermione am Sonntag, 6. Mai 2018, 15 Uhr "Abgehängt?! Lichtenrader und die Dresdner Bahn"

www.salon.io/hermione


 

KUNST trifft WEIN 2018

… mit Edelfant Jochen um den Dorfteich!
Edelfant Jochen Foto Moser
Anfang Mai wird das Rund um den Lichtenrader Dorfteich wieder zu einer Kunst- und Kulturmeile mit Weinständen und Leckereien aus den verschiedensten Ländern. Der Dorfteich in Alt-Lichtenrade, direkt neben der Dorfkirche im alten Kern von Lichtenrade, bietet neben dem herbstlichen Wein- und Winzerfest auch im Mai ein buntes Programm. Da der Schwerpunkt für dieses Fest die Kunst in ihren verschiedensten Darstellungsformen ist, hat sich als Titel der bezirklichen Veranstaltung „KUNST trifft WEIN“ eingebürgert.
KUNST trifft WEIN 2018 Programm1

Eine perfekte Kombination: Kunst und Wein

Nichts ist schöner, als Weine direkt beim Winzer zu probieren.


Gelegenheit dazu bietet sich unter dem Motto KUNST trifft WEIN beim diesjährigen Frühjahrspendant zum herbstlichen Lichtenrader Wein- und Winzerfest am idyllisch gelegenen Dorfteich. Neben den edlen Tropfen aus verschiedenen Anbaugebieten liegt dabei der Schwerpunkt auf Kunst und Kultur.

Last but not least wird es wieder eine große Kunsthandwerkermeile mit über 40 Kunsthandwerkern geben. Alle Künstlerinnen und Kunsthandwerker stellen hier ihre Produkte aus, lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen und verkaufen ihre selbst gefertigten Kunst-Stücke an Ort und Stelle. Und ob praktisch-schön, überraschend-edel oder überflüssig-genial - sie haben immer eines gemeinsam: Sie sind originell - und - original!

Die Kunsthandwerker locken die Besucherinnen und Besucher, die schon wegen ihrer teils sehr hohen Qualität die Aufmerksamkeit vom Publikum verdient haben. Hier ist kein bisschen Ramsch zu finden, sondern es wird Kunst und Kunsthandwerk „Made in Berlin“ oder Umland angeboten.

Für eine lockere Atmosphäre sorgt auf dem Markt auch Straßenkunst. So wird wieder am Wochenende „Edelfant Jochen“ die großen und besonders die kleinen Besucher erfreuen.

Mit am Start ist an allen Tagen auch wieder der Straßenkünstler Gilbert aus Frankreich, der mit kleiner Kunst begeistert. Der hüpfende Floh und der Feuerspucker sind Höhepunkte in seinem Programm.

Musik liegt in der Luft

Am Freitag wird gegen 16 Uhr offiziell das Fest eröffnet. Um 19.30 Uhr wird Bezirksstadträtin Christiane Heiß ein Grußwort sprechen und es findet eine Scheckübergabe statt. Am Abend rockt dann Lenard Streicher & Band mit Swing, Jive & Rock’n’Roll die Bühne. Aber auch das Bühnenprogramm hat es musikalisch in sich. An den Nachmittagen am Samstag und Sonntag überraschen örtlich etablierte Musikgruppen und ein Chor die Gäste.

Auch Schulen machen mit

Die Lichtenrader Musikschule „Fare Musica“  präsentiert einen bunten Querschnitt aus ihrem aktuellen Konzertprogramm. Auch Schulen machen mit. Die LIFTBand des UvH-Gymnasiums und die Big Band der Gustav-Heinemann-Oberschule geben dem Fest den richtigen Sound.

Die LIFTBand der Ulrich-von-Hutten Oberschule ist eine Jazzcombo, die unterschiedliche Jazztitel -Standards sowie aktuellere Titel- wöchentlich probt. Improvisation und Zusammenspiel stehen dabei im Vordergrund und sollen die musikalische Kreativität der SchülerInnen fördern.
Big Soul Band 1
Die Big Soul Band ist eine klassische Big Band, die im September 2013 an der Gustav-Heinemann Oberschule in Berlin-Marienfelde, von J. Ginzburg  gegründet worden ist. Alle Mitglieder dieser Band sind Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 18 Jahren und „Zöglinge“ der schuleigenen „Bläserklassen“. Alle Schüler haben erst mit 12 Jahren begonnen ihr erstes Musikinstrument zu erlernen. Auch die Musiker der Rhythmusgruppe der Big Soul Band sind eigentlich Bläser, die irgendwann den E-Bass oder das Klavier „dazu gelernt“ haben.

Gospel begeistert

Die Bigband der Musikschule Spandau wird am Sonntagnachmittag den musikalischen Anfang machen.

Nach der Mittagspause wird der Lichtenrader Gospelchor mit der Chorleiterin Juliane Lahner zur Freude der Gäste singen. Die Sonne wird bestimmt in Lichtenrade scheinen, wenn der Lichtenrader Gospelchor wieder die Herzen der Besucher erobert. Die Chorleiterin Juliane Lahner wird wie gewohnt mit viel Temperament und Freude dabei sein. Der Chorauftritt hat bei diesen Festen schon Tradition. Aber es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis.

Bühnenprogramm überzeugt

Am Samstag wird das Bühnenprogramm Lorenz & das Taschenbluesorchester mit „Finest Rhythm’n’Bar Room Blues“ gestalten. Am Sonntag wird schon ab 18 Uhr das Damenorchester Salome mit Swing, Soul & Rock’n’Roll die Festbesucher verzaubern. Sie werden sicher wieder durch die Weingänge schlendern und mit Gesang und fetziger Musik dann ihr Programm auf der Bühne beenden.

Lob für die Veranstalter

Dem Veranstalter Family & Friends, die mittlerweile sich schon seit Jahren für die Lichtenrader Feste qualifiziert haben, erreichte für „KUNST trifft WEIN“ im letzten Jahr eine ganz besonders wertschätzende Mitteilung. Die Lichtenraderin Britta Frentzen, Assistentin der Hauptgeschäftsführung vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesvorstand) aus dem Büro vom Präsidenten Guido Zöllick, fassts ihre Begeisterung in Worte (Auszüge): „Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen für die Organisation des “Kunst trifft Wein“ -Festes bedanken. Es war einfach großartig! Sie haben mir persönlich eine so wunderbare Freude mit der Gänsekapelle gemacht, das können Sie sich gar nicht vorstellen. Einfach super – natürlich auch alle Stände und Kunstgewerbeanbieter bis hin zu den lebendigen Alpakas. Der neue Standort rund um unseren wunderschönen Dorfteich ist genial. Man hat wirklich das Gefühl, in eine andere Zeit versetzt zu sein.“ Eine Frau, die weiß, wieviel Arbeit hinter der Organisation von Veranstaltungen steckt.

Bei einem Kiezspaziergang preist der JUSO-Bundesvorsitzende und bekannte „SPD-GroKo-Rebell“ Kevin Kühnert, der als Jugendlicher in Lichtenrade lebte, der Tagesspiegel-Redakteurin Judith Langowski die „unglaubliche Atmosphäre“ des Weinfestes an.

Örtliche Organisationen machen mit

Eine Besonderheit bei den Lichtenrader Festen ist die enge Einbindung von örtlichen Organisationen, Gruppen und Unternehmern.

Die Kooperation wird mit Family & Friends e. V., der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e.V. , dem Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V., der Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49, dem BUND AK Tempelhof-Schöneberg, der Bürgerinitiative Lichtenrade/Mahlow-Nord gegen Fluglärm, der Welz Logistik GmbH und ALBA Berlin GmbH gepflegt.


Der Lichtenrader Dorfteich ist zwar der Mittelpunkt des Festes, aber er bleibt auch bei dem bunten Treiben ein Ruhepunkt, den die einen und anderen Besucher immer gerne annehmen. Natur und Freude sind an diesen Tagen kein Gegensatz, da die Verantwortlichen schon in der Vergangenheit besonders auf den Schutz des Gewässers Wert legen.

Ein dreitägiges Mai-Vergnügen, das ohne Eintritt auskommt und trotzdem hochwertige Kunst und ansprechendes Programm anbietet.

Thomas Moser


Wofindeichwas kunsttrifftwein2018 Details zum Bühnenprogramm …

Lenard Streicher Band
Fever all through the night … den musikalischen Anfang macht am Freitag der Berliner Neo-Crooner Lenard Streicher & Band (Fr, ab 19 Uhr). Wenn die fünf Herren im edlen Zwirn die Bühne am Dorfteich betreten, bleibt kein Auge trocken und kein Bein ruhig stehen. Ihre einzigartige Mischung aus Swing, Jump & Jive, Rockabilly, Boogie und Rock'n'Roll und einer gehörigen Portion Live-Entertainment lässt keine Wünsche offen.
Taschenbluesorchester ohne Text
Berlin hat seit geraumer Zeit eine neue Blueskapelle. Ach was, sogar ein ganzes Bluesorchester. Ohne Bass und ohne Schlagzeug bringen Lorenz & das Taschenbluesorchester (Sa, ab 19 Uhr) authentisches Juke-Joint-Feeling auf die Bühne. Zur Band gehören Peter Lorenz, Maler, Künstler und stimmgewaltiges Blues-Urgestein, "dessen Stimme den Anschein erweckt, als hätte er tags zuvor literweise Zuckerrohrschnaps getrunken", Gitarrist Richard Arame, der schon an der Seite von Isaac Hayes oder Martha Reeves auf der Bühne gestanden hat, "the man on the ivories" Marco Kläring am Piano, Regisseur und Gitarrist Jens Schmiedl und der Berliner Harper Matthias Stolpe.

Der Sonntag beginnt mit der Bigband der Musikschule Spandau (So, ab 12 Uhr), gefolgt vom Lichtenrader Gospelchor (So, ab 15 Uhr).
antje rietz damenorchester salome

Den Abschluss bildet dann das – handgemacht und mundgeblasen - Damenorchester Salome (So, ab 18 Uhr). Das 1997 von der Pianistin Bettina Erchinger gegründete Orchester spielt, singt und tanzt sich in einer temporeichen Fahrt durch eine Mischung aus Swing, Soul & Rock’n’Roll. Mit Charme und Tempo, frech und stilvoll bieten acht zauberhafte Ladies außergewöhnliches Entertainment.

Straßenkunst …

Aus Frankreich kommt Gilbert, le Saltimbanque de Paradis (Fr, Sa und So, ganztägig).

Er fasziniert das Publikum mit Zaubertricks und komischen Nummern, begleitet von der kleinen imaginären Flohdame Fifine, die mit waghalsigem Salto von einem hohen Turm ins Wasserbecken springt. Und niemand speit so großartige Feuerfontänen wie Gilbert, der einst vor dem Pariser Centre Pompidou die Straßenartistenszene organisierte und schon mit vielen Großen dieser Welt wie Audrey Hepburn, Anthony Perkins oder den Bee Gees gearbeitet hat.
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Er ist charmant und witzig und erobert die Herzen von Klein und Groß im Handumdrehen. „Edelfant“ Jochen (ein Edelfant ist die Weimarer Ausgabe eines Elefanten) ist bei seiner Tour rund um den Lichtenrader Dorfteich (Sa und So, ganztägig) immer auf der Suche nach netten Gesprächen mit den Besuchern.

Außerdem wurde Neues wie Spannendes dazugewonnen:

  • indonesische Pancakes aus dem Tontopf - herzhafte und süße Surabi, saisonal hausgemachte Limonaden bzw. heiße Tees
  • Köttbullar und Vöttbullar mit Rahmsauce Kartoffelstampf Gurkensalat Preiselbeerkompott
  • Auch Fisch ist wieder an Bord: Fischbrötchen, Räucherfisch, Fischteller, Fish & Chips, Backfisch, Fischsuppe etc.
  • Brennerei und Weingut Müllers ist neu: Weine, Sekt, Secco, Secco-Cocktails, Brände und Liköre.
  • Auch Baumstrietzel ist wieder dabei: Süßgebäck auf traditionell tschechische Art (auf dem Holzkohlengrill frisch gebacken)

Auch das Kunsthandwerkliche kann sich wieder sehen lassen: Neu sind ...

  • Landmanufaktur Werbig: geschmiedete Kerzenleuchter, Edison-Lampen, handgefertigte Schneidebretter, Teelichthalter aus Holz, Schemel und Beistelltische aus Holz.
  • Christel Moden Jacken-Manufaktur: in eigener Werkstatt handgefertigte Damen- und Herrenjacken, nach Kundenwunsch auf Maß genähte Unikate aus Wolle, witterungsbeständiger Stoff und Velours
  • Monikas kreative Welt bringt Loops, Halstücher, Mützen und Halssocken für Kinder und Erwachsene, Kissen, Leuchttürme, Schiffe aus Stoff, Schnuffelhosen, Puppen, Ponys, Füchse und vieles andere Selbstgenähte - gern mit Mitmachaktion: Stopfe dir ein eigenes Pony! mit ihrer Schwester Erika Wipf: Genähtes für Kinder und Babys: Hosen, Pullover, Halstücher, Mützen, Loops, DIY-Nähpackungen.
  • Made by Kate: Hand- und Umhängetaschen der nicht alltäglichen Art, außerdem Kissen, Accessoires etc. aus Stoff und Kunstleder
  • umwerfend und klasse - Dieter Jaeger: Glasobjekte in Tiffany- und Fusingtechnik: Fensterbilder, Teller, Schalen und Vasen
  • handgearbeiteter Schmuck aus Glasperlen (größtenteils nach eigenen Entwürfen), individuelle Einzelstücke möglich, sowie selbsthergestellte Accessoires aus Glasperlen.
  • Klang ART: Aquarelle, Monotype, Collage, Drucke und Karten - hauptsächlich Landschaften und Blumen.
  • nu.artika bringt Papeterie wie Postkarten, Art Books, Lesezeichen, Magnete, ebenso Schmuck wie Broschen, Anhänger und Kopfschmuck sowie Grafiken und Zeichnungen, Drucke und Taschen!
  • Joray Fashions: Mode aus afrikanischen Stoffen
  • JANDEE-Design: Portemonnaies & Kleinlederwaren, Gürtelschließen, Haarspangen u.ä.
  • Tiffanyarbeiten aus Dresden von Johannes Oelrich

Mit viel Freude sind wieder dabei (um wirklich nur einige Wenige zu nennen):

  • AFRIKIKO: Specksteingefertigte Tiere etc., handgefertigt.
  • die Lichtenrader Künstlerin Ute Panke - eine echte Könnerin ihres Handwerks!
  • Christel Kling aus Dorsten: 3D-Faltkarten aus Holz und Papier, Glasstifte nach historischem Vorbild plus Zirbenkissen aus eigenem Nähatelier
  • Bonjour Provence: Bio-Säckchen mit Lavendel gefüllt, Lavendelöle, ätherische Öle, Naturdufthölzer
  • Holzhandwerk: Buchstaben in verschiedenen Größen: Tier-Motive, Logos zu Geburtstagen und Hochzeiten aus 18 mm starkem unbehandeltem Fichtenholz - ein schönes Hobby, das ich 2013 mit einer Dokupiersäge angefangen haben
  • Alpaca Island: Alpaka-Wollprodukte, von Hand gesponnene Wolle und von Hand gestrickte Kleidungsstücke sowie zwei Alpakas zum Streicheln und Wissen, woher die gute Wolle stammt.
  • Künstlerisches auch für Kinder: Kinder bemalen wieder T-Shirts

Programm

Freitag 4. Mai 2018

Fr.  16:00 Uhr

Eröffnung

Fr. 19.30 Uhr

Grußwort der Bezirksstadträtin Christiane Heiß; Scheckübergabe

Fr.  19:00 - 22:00 Uhr

Lenard Streicher & Band – Swing, Jive & Rock’n‘Roll

Samstag 5. Mai 2018

Sa. 15:00 – 16:00 Uhr

LIFTBand des UvH-Gymnasiums

Sa. 16:00 – 17:00 Uhr

Fare Musica

Sa. 19:00 – 22:00 Uhr

Lorenz & das Taschenbluesorchester – Finest Rhythm’n’Bar Room Blues

Sonntag 6. Mai 2018

So. 12:00 - 13:00 Uhr

Bigband der Musikschule Spandau

So.  15:00 – 16:00 Uhr

Lichtenrader Gospelchor

So. 16:00 - 17:00 Uhr

Big Band der Gustav-Heinemann-Oberschule

So. 18:00 - 20:00 Uhr

Damenorchester Salome – Swing, Soul & Rock’n’Roll

sowie

Edelfant Jochen (Samstag und Sonntag)

Gilbert – le Saltimbanque du Paradis (an allen Tagen)

 

Auf einen Blick

Datum:           Freitag, 04. Mai 2018, 16.00 – 23.00 Uhr

                        Samstag, 05. Mai 2018, 12.00 – 23.00 Uhr
                        Sonntag, 06. Mai 2018, 12.00 – 20.00 Uhr


Ort:                 am Dorfteich, Alt-Lichtenrade, 12309 Berlin

Eintritt:          umsonst & draußen

ÖPNV:            S-Bhf Lichtenrade, Bus 175, 275, 176, M76, X76

Die Kunst verhält sich zur Natur wie der Wein zur Traube – Franz Grillparzer

Unterstützt wird das Fest besonders auch von Lichtenrader Initiativen und Gruppen.

Family & Friends e. V.

Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e. V.

Trägerverein Lichtenrader Volkspark e. V.

Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49

BUND AK Tempelhof-Schöneberg

Bürgerinitiative Lichtenrade/Mahlow-Nord gegen Fluglärm

Welz Logistik GmbH

ALBA Berlin GmbH  

Fotos Thomas Moser und PROMO

Facebook: https://www.facebook.com/Wein-und-Winzerfest-Lichtenrade-377647882365711/

Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße: http://www.ag-bahnhofstrasse.de/maientanz.html


 

KUNST trifft WEIN 2018: Feiern und dabei Kunst genießen!

… mit Edelfant Jochen und vielen begeisterten Besucherinnen und Besuchern um den Dorfteich!

Kunst trifft Wein. Eine Erfolgsgeschichte!





HALT... und keinen Schritt weiter...



...schöne Stimmung rund um den Dorfteich...


Anfang Mai wurde das Rund um den Lichtenrader Dorfteich wieder zu einer Kunst- und Kulturmeile mit Weinständen und Leckereien aus den verschiedensten Ländern. Der Dorfteich in Alt-Lichtenrade, direkt neben der Dorfkirche im alten Kern von Lichtenrade, bot neben dem herbstlichen Wein- und Winzerfest auch im Mai ein buntes Programm. Das perfekte Sonnenwetter hat die Veranstaltung in das richtige Licht gerückt. Da der Schwerpunkt für dieses Fest die Kunst in ihren verschiedensten Darstellungsformen ist, hat sich als Titel der bezirklichen Veranstaltung „KUNST trifft WEIN“ eingebürgert.
Eine perfekte Kombination: Kunst und Wein

Nichts ist schöner, als Weine direkt beim Winzer zu probieren.


kunst trifft wein 2018 tag1 22

Gelegenheit dazu bot sich unter dem Motto KUNST trifft WEIN beim diesjährigen Frühjahrspendant zum herbstlichen Lichtenrader Wein- und Winzerfest am idyllisch gelegenen Dorfteich. Neben den edlen Tropfen aus verschiedenen Anbaugebieten liegt dabei der Schwerpunkt auf Kunst und Kultur.

Last but not least wurde wieder eine große Kunsthandwerkermeile mit über 40 Kunsthandwerkern geboten. Alle Künstlerinnen und Kunsthandwerker stellten hier ihre Produkte aus, ließen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen und verkauften ihre selbst gefertigten Kunst-Stücke an Ort und Stelle. Und ob praktisch-schön, überraschend-edel oder überflüssig-genial - sie hatten immer eines gemeinsam: Sie waren und sind originell - und - original!

Lichtenrader Imker...

... und die Lichtenrader Künstlerin Ute Panke.



... auch einige Angebote für Kinder waren dabei...



Die Kunsthandwerker lockten die Besucherinnen und Besucher, die schon wegen ihrer teils sehr hohen Qualität die Aufmerksamkeit vom Publikum verdient hatten. Hier war kein bisschen Ramsch zu finden, sondern es wurde Kunst und Kunsthandwerk „Made in Berlin“ oder Umland angeboten. Auch wurden die Besucher mit den köstlichsten Leckereien verwöhnt.

Für eine lockere Atmosphäre sorgte auf dem Markt auch Straßenkunst. So hat wieder am Wochenende „Edelfant Jochen“ die großen und besonders die kleinen Besucher erfreut.

Mit am Start war an allen Tagen auch wieder der Straßenkünstler Gilbert aus Frankreich, der mit kleiner Kunst begeisterte. Der hüpfende Floh und der Feuerspucker sind Höhepunkte in seinem Programm.

Musik lag in der Luft

Am Freitag wurde um 16 Uhr offiziell das Fest eröffnet.
kunst trifft wein 2018 tag1 21

Um 19.30 Uhr begrüßte für die Veranstalter Rainer Welz die Besucherinnen und Besucher.

Bezirksstadträtin Christiane Heiß sprach das Grußwort fürs Bezirksamt. Aus den Einnahmen der jährlichen Konzerte der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße konnten der Einsatz der Schulen für Lichtenrade mit einer Scheckübergabe gewürdigt werden. Die Schulen, die sich am Schmücken der Weihnachtsbäume auf dem Bahnhofstraße beteiligt hatten, erhielten die Spende für ihre schulische Akivitäten.

Am Abend rockte dann Lenard Streicher & Band mit Swing, Jive & Rock’n’Roll die Bühne. Das Bühnenprogramm hatte es an allen Tagen musikalisch in sich. An den Nachmittagen am Samstag und Sonntag überraschen örtlich etablierte Musikgruppen und der Lichtenrader Gospelchor die Gäste.

Auch Schulen machen mit

Die Lichtenrader Musikschule „Fare Musica“  präsentierte einen bunten Querschnitt aus ihrem aktuellen Konzertprogramm. Auch Schulen machten mit. Die LIFTBand des UvH-Gymnasiums und die Big Band der Gustav-Heinemann-Oberschule geben dem Fest den richtigen Sound.
Fotos von der Band der Gustav-Heinemann-Oberschule aus Marienfelde:

Super Sound, super Qualität!



Die LIFTBand der Ulrich-von-Hutten Oberschule ist eine Jazzcombo, die unterschiedliche Jazztitel -Standards sowie aktuellere Titel- wöchentlich probt. Improvisation und Zusammenspiel stehen dabei im Vordergrund und sollen die musikalische Kreativität der SchülerInnen fördern.

Die Big Soul Band ist eine klassische Big Band, die im September 2013 an der Gustav-Heinemann Oberschule in Berlin-Marienfelde, von J. Ginzburg  gegründet worden ist. Alle Mitglieder dieser Band sind Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 18 Jahren und „Zöglinge“ der schuleigenen „Bläserklassen“. Alle Schüler haben erst mit 12 Jahren begonnen ihr erstes Musikinstrument zu erlernen. Auch die Musiker der Rhythmusgruppe der Big Soul Band sind eigentlich Bläser, die irgendwann den E-Bass oder das Klavier „dazu gelernt“ haben.

Gospel begeistert

Nach der Mittagspause am Sonntag sang der Lichtenrader Gospelchor mit der Chorleiterin Juliane Lahner zur Freude der Gäste .




Die Sonne schien und der Lichtenrader Gospelchor eroberte wieder die Herzen der Besucher. Die Chorleiterin Juliane Lahner war wie gewohnt mit viel Temperament und Freude dabei . Der Chorauftritt hat bei diesen Festen schon Tradition. Aber es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis.

Bühnenprogramm überzeugt

Am Samstag hat das Bühnenprogramm Lorenz & das Taschenbluesorchester mit „Finest Rhythm’n’Bar Room Blues“ gestaltet.


Am Sonntag hat ab 18 Uhr das Damenorchester Salome mit Swing, Soul & Rock’n’Roll die Festbesucher verzaubert. Mit Gesang und fetziger Musik endete das musikalische Programm auf der Bühne.

Lob für die Veranstalter

Dem Veranstalter Family & Friends, die mittlerweile sich schon seit Jahren für die Lichtenrader Feste qualifiziert haben, erreichte für „KUNST trifft WEIN“ im letzten Jahr eine ganz besonders wertschätzende Mitteilung. Die Lichtenraderin Britta Frentzen, Assistentin der Hauptgeschäftsführung vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesvorstand) aus dem Büro vom Präsidenten Guido Zöllick, fassts ihre Begeisterung in Worte (Auszüge): „Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen für die Organisation des “Kunst trifft Wein“ -Festes bedanken. Es war einfach großartig! Sie haben mir persönlich eine so wunderbare Freude mit der Gänsekapelle gemacht, das können Sie sich gar nicht vorstellen. Einfach super – natürlich auch alle Stände und Kunstgewerbeanbieter bis hin zu den lebendigen Alpakas. Der neue Standort rund um unseren wunderschönen Dorfteich ist genial. Man hat wirklich das Gefühl, in eine andere Zeit versetzt zu sein.“ Eine Frau, die weiß, wieviel Arbeit hinter der Organisation von Veranstaltungen steckt.

Archivfoto von Kevin Kühnert
Bei einem Kiezspaziergang hat auch der JUSO-Bundesvorsitzende Kevin Kühnert, der als Jugendlicher in Lichtenrade lebte, der Tagesspiegel-Redakteurin Judith Langowski von der „unglaublichen Atmosphäre“ des Weinfestes erzählt.
Die Veranstalter von Family & Friends freuen sich über soviel Lob.

Claudia Scholz von Family & Friends

Örtliche Organisationen machen mit

Eine Besonderheit bei den Lichtenrader Festen ist die enge Einbindung von örtlichen Organisationen, Gruppen und Unternehmern.

Die Kooperation wird mit Family & Friends e. V., der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e.V. , dem Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V., der Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49, dem BUND AK Tempelhof-Schöneberg, der Bürgerinitiative Lichtenrade/Mahlow-Nord gegen Fluglärm, der Welz Logistik GmbH und ALBA Berlin GmbH gepflegt.


Der Lichtenrader Dorfteich ist zwar der Mittelpunkt des Festes, aber er bleibt auch bei dem bunten Treiben ein Ruhepunkt, den die einen und anderen Besucher immer gerne annehmen. Natur und Freude sind an diesen Tagen kein Gegensatz, da die Verantwortlichen schon in der Vergangenheit besonders auf den Schutz des Gewässers Wert legen.

Ein dreitägiges Mai-Vergnügen, das ohne Eintritt auskommt und trotzdem hochwertige Kunst und ein ansprechendes Programm angeboten hat.

Thomas Moser

noch zur Straßenkunst …

Aus Frankreich kam Gilbert, le Saltimbanque de Paradis.

Er fasziniert das Publikum mit Zaubertricks und komischen Nummern, begleitet von der kleinen imaginären Flohdame Fifine, die mit waghalsigem Salto von einem hohen Turm ins Wasserbecken springt. Und niemand speit so großartige Feuerfontänen wie Gilbert, der einst vor dem Pariser Centre Pompidou die


Straßenartistenszene organisierte und schon mit vielen Großen dieser Welt wie Audrey Hepburn, Anthony Perkins oder den Bee Gees gearbeitet hat.Er ist charmant und witzig und erobert die Herzen von Klein und Groß im Handumdrehen. „Edelfant“ Jochen (ein Edelfant ist die Weimarer Ausgabe eines Elefanten) ist bei seiner Tour rund um den Lichtenrader Dorfteich (Sa und So, ganztägig) immer auf der Suche nach netten Gesprächen mit den Besuchern.

Außerdem wurde Neues wie Spannendes dazugewonnen:

  • indonesische Pancakes aus dem Tontopf - herzhafte und süße Surabi, saisonal hausgemachte Limonaden bzw. heiße Tees
  • Köttbullar und Vöttbullar mit Rahmsauce Kartoffelstampf Gurkensalat Preiselbeerkompott
  • Auch Fisch ist wieder an Bord: Fischbrötchen, Räucherfisch, Fischteller, Fish & Chips, Backfisch, Fischsuppe etc.
  • Brennerei und Weingut Müllers ist neu: Weine, Sekt, Secco, Secco-Cocktails, Brände und Liköre.
  • Auch Baumstrietzel ist wieder dabei: Süßgebäck auf traditionell tschechische Art (auf dem Holzkohlengrill frisch gebacken)

Auch das Kunsthandwerkliche konnte sich wieder sehen lassen: Neu waren...

  • Landmanufaktur Werbig: geschmiedete Kerzenleuchter, Edison-Lampen, handgefertigte Schneidebretter, Teelichthalter aus Holz, Schemel und Beistelltische aus Holz.
  • Christel Moden Jacken-Manufaktur: in eigener Werkstatt handgefertigte Damen- und Herrenjacken, nach Kundenwunsch auf Maß genähte Unikate aus Wolle, witterungsbeständiger Stoff und Velours
  • Monikas kreative Welt bringt Loops, Halstücher, Mützen und Halssocken für Kinder und Erwachsene, Kissen, Leuchttürme, Schiffe aus Stoff, Schnuffelhosen, Puppen, Ponys, Füchse und vieles andere Selbstgenähte - gern mit Mitmachaktion: Stopfe dir ein eigenes Pony! mit ihrer Schwester Erika Wipf: Genähtes für Kinder und Babys: Hosen, Pullover, Halstücher, Mützen, Loops, DIY-Nähpackungen.
  • Made by Kate: Hand- und Umhängetaschen der nicht alltäglichen Art, außerdem Kissen, Accessoires etc. aus Stoff und Kunstleder
  • umwerfend und klasse - Dieter Jaeger: Glasobjekte in Tiffany- und Fusingtechnik: Fensterbilder, Teller, Schalen und Vasen
  • handgearbeiteter Schmuck aus Glasperlen (größtenteils nach eigenen Entwürfen), individuelle Einzelstücke möglich, sowie selbsthergestellte Accessoires aus Glasperlen.
  • Klang ART: Aquarelle, Monotype, Collage, Drucke und Karten - hauptsächlich Landschaften und Blumen.
  • nu.artika bringt Papeterie wie Postkarten, Art Books, Lesezeichen, Magnete, ebenso Schmuck wie Broschen, Anhänger und Kopfschmuck sowie Grafiken und Zeichnungen, Drucke und Taschen!
  • Joray Fashions: Mode aus afrikanischen Stoffen
  • JANDEE-Design: Portemonnaies & Kleinlederwaren, Gürtelschließen, Haarspangen u.ä.
  • Tiffanyarbeiten aus Dresden von Johannes Oelrich

Mit viel Freude waren wieder dabei (um wirklich nur einige Wenige zu nennen):

  • AFRIKIKO: Specksteingefertigte Tiere etc., handgefertigt.
  • die Lichtenrader Künstlerin Ute Panke - eine echte Könnerin ihres Handwerks!
  • Christel Kling aus Dorsten: 3D-Faltkarten aus Holz und Papier, Glasstifte nach historischem Vorbild plus Zirbenkissen aus eigenem Nähatelier
  • Bonjour Provence: Bio-Säckchen mit Lavendel gefüllt, Lavendelöle, ätherische Öle, Naturdufthölzer
  • Holzhandwerk: Buchstaben in verschiedenen Größen: Tier-Motive, Logos zu Geburtstagen und Hochzeiten aus 18 mm starkem unbehandeltem Fichtenholz - ein schönes Hobby, das ich 2013 mit einer Dokupiersäge angefangen haben
  • Alpaca Island: Alpaka-Wollprodukte, von Hand gesponnene Wolle und von Hand gestrickte Kleidungsstücke sowie zwei Alpakas zum Streicheln und Wissen, woher die gute Wolle stammt.
  • Künstlerisches auch für Kinder: Kinder bemalen wieder T-Shirts

Die Kunst verhält sich zur Natur wie der Wein zur Traube – Franz Grillparzer

Unterstützt wird das Fest besonders auch von Lichtenrader Initiativen und Gruppen.

Family & Friends e. V.

Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße e. V.

Trägerverein Lichtenrader Volkspark e. V.

Künstlergemeinschaft Lichtpunkt 49

BUND AK Tempelhof-Schöneberg

Bürgerinitiative Lichtenrade/Mahlow-Nord gegen Fluglärm

Welz Logistik GmbH

ALBA Berlin GmbH  

Fotos Thomas Moser

Facebook: https://www.facebook.com/Wein-und-Winzerfest-Lichtenrade-377647882365711/

Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße: http://www.ag-bahnhofstrasse.de/maientanz.html

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Alle Fotos Thomas Moser


 

Die Premiere des Fahrradfestivals am Flughafen Tempelhof begeistert die Hauptstadt
Auch eine Alternative für Lichtenrade? ... persönliche Eindrücke und Schnappschüssse...
velo2018 1
Ich habe die Velo-Berlin am ehemaligen Flughafen Tempelhof besucht. Übrigens kann man noch am Sonntag (15.4.2018) dort hin. Ich fand die Ausstellung (Eintritt Tagesbesuch 9 Euro) unheimlich interessant!

Mich hat besonders fasziniert, wieviele Arten von Fahrrädern, besonders Lastenfahrrädern in der Regel mit Elektrounterstützung es gibt und wie ausgereift sie erscheinen. In anderen Ländern (z.B. Schweden) werden sie teilweise in großen Stückzahlen bereits für die Post eingesetzt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dies eine richtig gute Alternative für viele Handwerker und Einzelhändler sein kann. Warum auch nicht in der Lichtenrader Bahnhofstraße...? Deutschland und Berlin werden sicher durchstarten. 

Ohne Probleme können auch Europaletten transportiert werden. Das die Auswahl der Lastenräder so groß ist, hätte ich niemals gedacht. Und toll, man konnte jede Menge Bikes ausprobieren. Richtig toll. So habe ich erstmals Fahrspaß auf 3 Rädern probiert (Scorpion von http://www.hpvelotechnik.com/): Eine echt coole Angelegenheit und ein echtes Fahrvergnügen. Für mich wäre es eine gute Alternative, wenn man so ein Bike mal für einige Tage ausleihen könnte.

Aber es gab ansonsten auch ganz besondere Fahrräder aus den verschiedensten teils edlen Werkstoffen. Etwas für den "Feinschmecker"... und ja, einiges Geld muss man dann schon anlegen.

Auch sportliche Aktivitäten wurden präsentiert, über Fahradmobiltät wurde diskutiert und auch der Glanz im Regen des Tempelhofer Feldes und die Historie vom ehemaligen Flughafen war mal wieder schön. Thomas Moser

Ein Fahrradfestival der Superlative... https://veloberlin.com/home.html

Lastenfahrräder... eine kleine bunte Auswahl...

Kein Polizeifahrrad, diese "Berliner Wanne"


Mit 276 Ausstellern und 500 Marken konnte das Fahrradfestival VELOBerlin bereits im Vorfeld einen Ausstellerzuwachs von 30% vermelden. Am tollen Frühlingswochenende lockte die zweitägige Leistungsschau der Fahrradbranche am 14. und 15. April über 16.000 Besucherinnen und Besucher in die zwei Hangars und das riesige Außengelände - Rekord!

Spätestens als die Verkehrs-Senatorin Regine Günther Berlins großes Fahrradevent am Samstagvormittag feierlich eröffnete, war allen Anwesenden klar: die VELOBerlin hat mit dem Umzug an den Flughafen Tempelhof und der Ausweitung von Programm und Side-Events den Sprung von einer Fahrradmesse zu dem Festival des Fahrrads in Deutschland erfolgreich vollzogen.

„Der Flughafen Tempelhof als neuer Veranstaltungsort der VELOBerlin hat bei Ausstellern wie Besuchern voll eingeschlagen. Wir sind fasziniert von der Fahrradbegeisterung, die wir auf der VELO und generell in Berlin erleben” bilanziert Dirk Heidrich, Projektleiter der EUROBIKE an der Messe Friedrichshafen und auch Veranstalter der VELOBerlin.“ Robert Burkhardt, Bereichsleiter beim Organisator Velokonzept ergänzt: „Das angrenzende und seit der Öffnung bei Radfahrenden beliebte Tempelhofer Feld und die seltene Möglichkeit, das Gelände und die Hangars des alten Hauptstadtflughafens zu besuchen, hat zur Attraktivität der VELOBerlin deutlich beigetragen. Wir sind unglaublich glücklich, dass das neue Konzept so gut aufgegangen ist. Das positive Feedback von Besuchern und Ausstellern übertrifft unserer kühnsten Hoffnungen. Natürlich gibt es noch ein paar Stellschrauben, an denen wir fürs nächste Jahr drehen müssen, aber insgesamt bin ich sehr stolz darauf, was wir hier auf die Beine gestellt haben.“





Fahrradbesonderheiten:




Feuerwehr auf dem Fahrrad...

Flughafen Tempelhof und Fahrradboom begeistern Berlin

Fahrradfans strömten von früh bis spät durch die Ausstellungen in den Hangars 5 und 6 mit den Themen Urban & Lifestyle, Sports & Adventure sowie Bike & Travel. Besonders die Trendthemen Handmade, Fixed Gear sowie das in die VELOBerlin integrierte International Cargo Bike Festival lockte über Berlin-Brandenburg hinaus auch deutschland- und sogar europaweit Gäste an.

Gleichzeitig wurde das Veranstaltungskonzept erweitert - mehr Lifestyle, mehr sportliche Themen und vor allem mehr Side Events wie Rennen und Shows gab es zum Bestaunen und Mitmachen. Gleichzeitig wurden klassische Themen der Fahrradmesse wie Beratung, Information und Verkauf keineswegs vernachlässigt.

Die Fahrradbegeisterung trägt auch bei der “Fahrradstadt Berlin” Früchte: mit dem kommenden Mobilitätsgesetz und der Ankündigung der Förderung von Lastenrädern im Rahmen der Fahrradlogistik-Konferenz am Freitagabend spricht die Senatorin und VELOBerlin-Schirmherrin Regine Günther für die Verkehrswende in der Hauptstadt.


Testfahrer 2018
Weitere Impressionen:



Sportliche Aktivitäten:

Open Air Fahrraderlebnis

Im teilweise überdachten Außenbereich zählten die Aussteller und Anbieter tausende Testfahrten auf dem Airfield Test Track sowie den diversen Parcours von Mountainbike über Mini-Velodrom bis Trialbike. Der einmalige Racetrack - rund um den historischen Rosinenbomber und vor dem bekannten Berlin-Tempelhof Schriftzug - kannte dieses Wochenende keine Pause.

Beim Airfield Race des Berliner Radsportverbands konkurrierten die Altersklassen U11 bis Senioren in Kriterien-, Zeitfahr- und Ausscheidungsrennen. Das 8bar crit der Kreuzberger Fahrradmanufaktur lockte internationale Stars der Fixed Gear Rennszene, beim Spring Race der Cargo Bike Fans Berlin mussten Lasten verladen und schnell von A nach B gebracht werden und die Kleinsten brillierten beim Kids Race des Berliner Sechstagerennens.




Historisches- und Flughafen-Feeling, lang ist es her!








Tempelhofer-Feld-Eindrücke


VELOBerlin 2019

Die VELOBerlin 2019 findet vom 27.-28. April am Flughafen Tempelhof statt.

Alle Fotos Thomas Moser


 


Die Kiezrunde Lichtenrade-Ost lädt am Samstag, den 21. April 2018 ab 13 Uhr zu einer Putzaktion mit anschließendem gemütlichem Beisammensein ein. Treffpunkt ist der „Marktplatz“ an der Nahariyastraße 23-33 in der Bezirksregion Lichtenrade.

Die Aktion soll das Wohnumfeld rund um die Nahariyastraße attraktiver machen und ein Bewusstsein für Sauberkeit im Kiez wecken. Aber auch das gemeinsame Feiern soll nicht zu kurz kommen. So wird die Bläserklasse der Nahariya-Grundschule die fleißigen Sammler am Marktplatz musikalisch empfangen. Dort kann man sich nach getaner Arbeit am Grill stärken, miteinander ins Gespräch kommen und sich über die Kiezrunde informieren.

Foto von der Aufräumaktion im September 2017... Treffpunkt ist aber diesmal der Marktplatz! (Fotos Thomas Moser)
Viele Hände waren notwendig um die Aktion möglich zu machen. Vor allem die lokalen Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Familien haben die Veranstaltung mit Unterstützung der Regionalkoordination des Bezirksamts vorbereitet und organisiert. Finanzielle und organisatorische Hilfe kommt von Wohnungsunternehmen vor Ort, die BSR unterstützt mit Werkzeug und Material im Rahmen der „Kehrenbürger“.


 

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