Marienfelder Feldmark: Hunde gehören an die Leine!

In der Nacht zum 16. Februar 2018 wurde eines der Schafe im Lichtenrader Biotop in der Marienfelder Feldmark durch einen Hund schwer verletzt.

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Das Schaf hatte so massive und tiefe Bisswunden an den Hinterläufen, dass es in die Tierklinik nach Düppel gebracht werden musste.

Freigelegte Bissverletzungen an den Hinterläufen (Foto Naturwacht Berliin)

Zwei Stunden wurden die Biss- und Kratzverletzungen vorsichtig freigelegt und gesäubert – das Schaf ließ alles tapfer über sich ergehen.

Die Verantwortlichen der Naturwacht Berlin, die ihren Standort am Diedersdorfer Weg am Freizeitpark Marienfelde haben, sind entsetzt: „Wir warten derzeit noch auf die erlösende Nachricht, ob es die Bissverletzungen und die damit verbundenen Infektionen überleben wird. Wie der Hund in das Schafsgatter gelangte, ist derzeit unklar, eine Anzeige gegen Unbekannt wurde gestellt. Wir sind wütend und ratlos, wie Hundehalter einen solchen Angriff entweder nicht wahrnehmen (wollen) oder ihn schlichtweg ignorieren.“ Der NaturRanger Björn Lindner, selbst auch Hundeliebhaber und verantwortlich auch für das Lichtenrader Biotop, berichtet: „Der abendliche Anruf kam auch nicht von dem betreffenden Hundehalter, sondern von Schafsfreunden aus der Nachbarschaft.“

Sein dringender Appell ist schon seit Jahren eindeutig: „Auf der gesamten Fläche der Marienfelder Feldmark sowie weiteren Grünzügen im Marienfelder Raum gehören Hunde an die Leine!“

Der NaturRanger Björn Lindner weist darauf hin, dass wir uns in der täglichen Arbeit zunehmenden Anfeindungen seitens einzelner Hundebesitzer ausgesetzt sehen: „Wir wünschen uns ein verträgliches Miteinander aller Nutzerinnen und Nutzer, wie mit Kindergärten, Familien, Erholungssuchende und den noch in Marienfelde tätigen Landwirten.“ Im Übrigen fragen sich verzweifelt die Verantwortlichen der Naturwacht: „Wer steht eigentlich für die Belange von Natur und Landschaft ein? Und wer nimmt Rücksicht auf unsere heimischen Wildtiere, wie Feldhase, Reh und den weiteren hier lebenden Tier-/ Pflanzenarten?“ Endet unsere Tierliebe am Halsband unserer Vierbeiner?“

UPDATE : Henriette - so hat die Tierärztin unser Schaf getauft - geht es besser und sie ist .......... trächtig. Jetzt heißt es nur ein Schafswolljäckchen stricken, weil viel Wolle ist nicht mehr am Schaf und nächste Woche soll es kalt werden.

Thomas Moser

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Naturwacht Berlin e.V. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Notfallnummer 0170 5655 112 www.naturwachtberlin.de

Zu den Diskussionen in einigen Lichtenrader Facebook-Gruppen gab der NaturRanger noch einige Hinweise (nicht abschließend):

 „Das Gelände ist durch einen Knotengeflechtzaun eingefriedet. Jedoch nicht im Boden eingegraben. Daher besteht die Möglichkeit bei dem Leichtmetallzaun unten durch zu "schlüpfen". Bewusst habe ich auf eine stromführende Weidezaun-Umfriedung bislang verzichtet, um regionalen Kindergärten und Familien einen unmittelbaren Kontakt zu den Tieren zu ermöglichen. Zum Schutz der Tiere muss nun wohl doch zusätzlich mit Elektrozaun gearbeitet werden.

Im Übrigen: Würde die Anleinpflicht für Hunde eingehalten, wäre der Hund auch nicht auf die Fläche gelangt.

Die Ziege, östlich vom Freizeitpark Marienfelde, war ein Reh. Das Reh war zerteilt.

Ein Riss am Grünzug am Königsgraben war eindeutig auf Hund zurück zu führen. 23.12.2017 (vermutlich in den frühen Morgenstunden) Festgestellt: 11.30 Uhr

Proben ergaben keinen Befund für Wolf.

Verendetes Tier wurde im weiteren Verlauf von Prädatoren/Aasfressern (Fuchs,Wildschwein) angenommen.

Die Rasse (Zuchtvergangenheit) hat maßgeblichen Einfluss auf das "Spielverhalten"

Ja, die mir bekannt gewordenen Fälle waren zum Einen auf den Sraßenverkehr (einzelne Tiere verenden weit ab vom Unfallort) und zum Anderen auf "wildernde" Hunde zurück zu führen. KEIN (gesicherter) Nachweis vom Wolf.

Zum Stichwort Panikmache schreibt der NaturRanger: Genau... daher möchte ich fachlich an dieser Diskussion ergänzend mitwirken. Weitere Informationen und Kontakt:

www.naturwachtberlin.de


 

Drei Netzwerke, ein Gedanke. Unter diesem Motto fand am 13. Februar 2018 in der ufa Fabrik der wie immer gut besuchte Neujahrsempfang des Unternehmerinnen-Netzwerks, der Unternehmer-Initiative Te-Damm e.V. und dem Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade statt.

Dieser Neujahrsempfang war in dieser Form eine Premiere, da alle drei Netzwerke gemeinsam Ausrichter der Veranstaltung waren.

Seit 2016 werden von den Netzwerken verschiedene Infoveranstaltungen für Unternehmer_innen gemeinsam organisiert. So ist das „Geld Coaching“ für Unternehmer_innen im letzten Jahr mit über 100 Besucher_innen ausgezeichnet angenommen worden.

„Ich bin begeistert über die erfolgreiche Zusammenarbeit der drei Netzwerke, die von ihren Strukturen her sehr gut zusammenpassen und sich hervorragend ergänzen. Das zeigt sich eben auch in den vielen Aktivitäten, die auf den Weg gebracht wurden. Gemeinsam ist man eben doch stärker, wird besser wahrgenommen und erreicht mehr“, so Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.
083 Aller guten Dinge sind drei!
von li nach re: Volker Mönch, Viktoria Unger, Tobias Mette und Angelika Schöttler Foto: © Wirtschaftsförderung
Darüber hinaus war jedes Netzwerk für sich sehr umtriebig. Viele der bereits liebgewordenen Aktionen am Tempelhofer Damm fanden wie gewohnt statt. So ging das Sommerfest in eine zweite Runde und die Weihnachtsbeleuchtung ließ den vorweihnachtlichen Te‘Damm wieder festlich erstrahlen. Auch im Umkreis des Unternehmer-Netzwerks Lichtenrade hat eine Zeit der Veränderung begonnen, denn das AZ-Gebiet in der Bahnhofstraße nimmt immer weiter Form an.

Neben der Etablierung eines Geschäftsstraßenmanagements für die Bahnhofstraße und der Eröffnung des AZ-Büros steht die weitere Umsetzung des Umbaus der Bahnhofstraße vor der Tür.

Ein besonderes Augenmerk wird zudem auf der Entwicklung des Areals rund um die Alte Mälzerei und das Landhaus Lichtenrade liegen, wo der westliche Eingangsbereich zur Bahnhofstraße aus dem Dornröschenschlaf erweckt werden soll.

Auch am Tempelhofer Damm stehen Veränderungen an. Wohnungsbau ist geplant. Davon erhofft sich der Bezirk eine Belebung rund um das Rathaus und eine weitere Aufwertung des Tempelhofer Damms und des ortsansässigen Gewerbes. Diese Entwicklung steht unter der Überschrift „Neue Mitte Tempelhof“.

Quelle: BA T-S


 

Aktualisierung!

Aktives Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße: Wahl des Gebietsgremiums im März 2018:

Engagieren Sie sich!

Am 20. März 2018 wird das Gebietsgremium für das Aktive Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße neu gewählt. Durch die Mitarbeit in diesem Gremium können Interessierte die Prozesse im Aktiven Zentrum begleiten und aktiv mitgestalten.

Kandidieren können alle Personen, die in Lichtenrade (Postleitzahlgebiete 12305, 12307 und 12309) wohnen, arbeiten oder ein Gewerbe betreiben. Außerdem können sich Vereine, Initiativen, Akteursgruppen, die in Lichtenrade aktiv sind, für einen Sitz im Gebietsgremium bewerben. Alle, die an einer Kandidatur interessiert sind, können diese bis zum 9. März 2018 über ein Online-Formular auf der Internetseite bekannt geben oder sich bei der Prozesssteuerung des Aktiven Zentrums melden.

Die Wahl findet am Dienstag, dem 20. März 2018, ab 18 Uhr im Ulrich-von-Hutten Gymnasium statt. Wahlberechtigt sind alle Personen, die bei der Wahl vor Ort anwesend sind und in Lichtenrade (Postleitzahlen 12305, 12307, 12309) wohnen. Das Mindestalter für die Kandidatur und für die Wahlberechtigung beträgt 16 Jahre am Tag der Wahl.

Im Städtebauförderprogramm „Aktive Zentren“ wird der Einbindung eines breiten Spektrums an Akteur_innen vor Ort eine große Bedeutung beigemessen, ein zentraler Bestandteil der Partizipation ist das Gebietsgremium.

Anfang 2016 wurde das Gebietsgremium, das einmal monatlich tagt, das erste Mal gewählt. Gegenwärtig setzt sich das Gremium aus Vertreter_innen von zahlreichen Initiativen, Vereinen und Gruppierungen aus Lichtenrade, Gewerbetreibenden sowie interessierten Anwohner_innen zusammen. Seit seiner Konstitution vor zwei Jahren begleitet das Gebietsgremium aktiv die Umsetzung des Förderprogramms in der Bahnhofstraße. Die Mitglieder bringen ihre lokale Expertise in die Planungsprozesse ein, stoßen neue Themen an und wirken als Multiplikatoren.

„Das Gebietsgremium war in den vergangenen zwei Jahren im AZ Lichtenrade Bahnhofstraße sehr engagiert beim produktiven Austausch zwischen Verwaltung und Bürger_innenschaft und hat wichtige Impulse für die Planungen geben können. Ich wünsche mir, dass aus der Wahl am 20. März ein ebenso aktives Gremium für die nächsten Jahre hervorgehen wird!“, so Jörn Oltmann, stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bauen.

Die Wahl findet am Dienstag, dem 20. März 2017, ab 18 Uhr

im Ulrich-von-Hutten Gymnasium, Rehagener Straße 35 – 37, 12307 Berlin statt.

Im Städtebauförderprogramm „Aktive Zentren“ wird der Einbindung eines breiten Spektrums an Akteur_innen vor Ort eine sehr große Bedeutung beigemessen. Ein zentraler Bestandteil der Partizipation ist ein Gebietsgremium, das den gesamten Prozess begleitet.

Der stellvertretende Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bauen, Jörn Oltmann, resümiert: „Das Gebietsgremium im Aktiven Zentrum Lichtenrade hat sich in den vergangenen zwei Jahren als wichtiges Forum für den Austausch von engagierten Bürger_innen im Fördergebiet etabliert und einen stetigen Austausch mit der Verwaltung ermöglicht. Ich möchte alle Interessierten rund um die Bahnhofstraße dazu ermuntern, sich im Gremium zu engagieren!“

Nähere Informationen zum Gebietsgremium, zu den Wahlmodalitäten und zu den Kandidierenden finden Sie zeitnah unter: www.az-lichtenrade.de/

Aktuelle Entwicklungen werden auch regelmäßig auf der Internetseite des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg veröffentlicht: www.berlin.de/lichtenrade-bahnhofstrasse


 

12.2.2018 Erst kürzlich wurde in der Lichtenrader Internetzeitung auf das Beteiligungsverfahren zur Bauplanung hingewiesen. Die Öffentlichkeit kann sich noch bis zum 14. März 2018 informieren und beteiligen. Vom heutigen Tag an kann man sich näher im Internet und auch im Rathaus Schöneberg informieren. Folgend wird ein Teil dieser Unterlagen veröffentlicht.
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AUSZUG: Bebauungsplan 7-87 „Alte Mälzerei Lichtenrade“ Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung gemäß § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch

4 WESENTLICHER PLANINHALT
Ziel des Bebauungsplans 7-87 ist es, den bisher untergenutzten Standort als neues Stadtquartier mit Wohnnutzungen, kulturellen und sozialen Einrichtungen sowie Gewerbeflächen zu entwickeln.
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Hierzu liegt ein städtebaulicher Entwurf vor (Abb. 7), der Grundlage für den Vorentwurf des Bebauungsplans 7-87 ist. Der Entwurf sieht den Erhalt der unter Denkmalschutz stehenden Alten Mälzerei sowie den Teilerhalt des Landhauses Lichtenrade und den Erhalt des Geschosswohnungsbaus vor, und ergänzt diese um vier Neubauten mit jeweils 4 bis 5 Geschossen, die überwiegend dem Wohnen dienen sollen. Durch den Wohnungsneubau sollen ca. 180 Wohnungen geschaffen werden. Aufgrund der zu erwartenden Geschossfl äche für Wohnen (ca. 17.800 m²) ist das Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung anzuwenden. Demnach ist ein Anteil von 30 % der geplanten Geschossfl äche für Wohnnutzung als mietpreis- und belegungsgebundener Wohnraum zu errichten. Die Planung erfordert den Abriss des jetzigen Einzelhandelsbetriebs. Durch die Unterbringung von Einzelhandel in einen der Neubauten bzw. in den bestehenden Geschosswohnungsbau, soll die Nahversorgung der Wohnbevölkerung auch zukünftig gewährleistet werden. Es soll die Ansiedlung von sozialen und kulturellen Einrichtungen, Versorgungseinrichtungen und dem Ortsteil Lichtenrade dienenden Gewerbebetrieben ermöglicht werden, vornehmlich im Bestandsgebäude der Alten Mälzerei, zu der unter Einbeziehung der Anwohner_innen bereits ein Nutzungskonzept erarbeitet wurde. Die städtebaulich prägende Wirkung der Alten Mälzerei bleibt durch eine angemessene Höhenentwicklung der Neubauten erhalten. Für das Landhaus Lichtenrade werden im Rahmen des Aktiven Zentrums weitere Nutzungsüberlegungen entwickelt. Das neue Stadtquartier soll sich sowohl zur Bahnhofstraße als auch zur Steinstraße und zur Privatstraße des nördlich entstehenden Einfamilienhausquartiers hin öffnen, indem neue Wegeverbindungen und Freiräume (Stadt- und Marktplatz sowie Grün- und Spielflächen) geschaffen werden. Die vorgesehenen Freiräume mit Wegeverbindungen für die Allgemeinheit sollen im Bebauungsplan gesichert werden. Zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität sieht das Konzept ein autoarmes Quartier vor. Die erforderlichen Stellplätze sollen in Tiefgaragen gebündelt werden. Eine hohe Aufenthaltsqualität soll auch durch den weitestgehenden Erhalt des wertvollen Baumbestands im südlichen Planbereich gesichert werden. Basierend auf diesem städtebaulichen Konzept und zur Sicherung der o. g. Ziele sollen Art und Maß der baulichen Nutzung im Laufe des Verfahrens konkretisiert werden. Das Maß der baulichen Nutzung soll sich städtebaulich verträglich an der umliegenden Bebauung orientieren. Geeignete Regelungen zur Vermeidung von Nutzungs- und Immissionskonfl ikten zwischen Wohnen, Gewerbe, Einzelhandel und Verkehr werden im weiteren Verfahren geprüft.

LINK: Die kompletten Online-Unterlagen sind hier zu finden...



Der Wohnriegel...

Fotos Moser; Pläne aus dem Bebauungsplan


 

Brennender Wohnwagen

Polizeimeldung vom 08.02.2018

Gestern Abend brannte ein zu dem Zeitpunkt unbewohnter Wohnwagen auf einem Dauercampingplatz in Lichtenrade. Aufmerksame Anwohner bemerkten gegen 20.15 Uhr in der Nuthestraße, wie dort Flammen aus einem Wohnanhänger schlugen, und alarmierten die Feuerwehr. Trotz sofort eingeleiteter Löschmaßnahmen brannte dieser vollständig aus. Zum Ort gerufene Polizisten brachten die Bewohner in unmittelbarer Nähe stehender Campingwagen in Sicherheit. Verletzt wurde niemand. Das Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Lottoladen überfallen

Zwei Unbekannte haben einen Lottoladen in Berlin-Lichtenrade überfallen. Die beiden Maskierten betraten am Mittwochabend das Geschäft in der Straße Alt-Lichtenrade, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Dort bedrohten sie die 61-jährige Inhaberin und ihren 58-jährigen Ehemann mit einer Schusswaffe und forderten sie auf, die Kasse zu öffnen. Einer der Täter griff in die Kasse und nahm sich Geld heraus. Dann flüchtete das Duo.

Lebensgefahr! Dringende Warnung der Polizei Berlin vor dem Betreten von Eisflächen

Polizeimeldung vom 09.02.2018
 
Die Polizei Berlin bittet eindringlich, die zugefrorenen Gewässer im Stadtgebiet nicht zu betreten.

Insbesondere warnt die Wasserschutzpolizei vor dem Betreten aller Eisflächen.

Durch den starken Frost hat sich auf den Gewässern eine dünne Eisschicht gebildet.
Diese ist nicht tragfähig!

Durch die Schneedecke und Raureif auf dem Eis sind gefährliche Stellen nicht zu erkennen.

Die Wasserschutzpolizei gibt nie eine Eisfläche zum allgemeinen Betreten frei.

Wenn Sie also die Eisflächen betreten, dann tun Sie das immer auf eigene Gefahr!
Es besteht Lebensgefahr beim Betreten von Eisflächen auf den Berliner Gewässern!


 

Religionen loben die Schöpfung

Eine Sendung des rbb aus dem Frühsommer 2016 hatte Gabriela Brauer nicht mehr losgelassen. Der Kreiskantor aus Jüterbog hatte Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften zum Singen in die große Kirche nach Jüterbog geladen. Es bildete sich ein Team und setzte sich mit Chören und Gesangsgruppen mit jüdischem und muslimischen Hintergrund sowie mit verschiedenen Chören aus der katholischen und evangelischen Gemeinde  aus Lichtenrade zusammen, um ein Chorfest in der kath. Salvatorkirche in Lichtenrade vorzubereiten. Wie weit sollten die Texte der vorgetragenen Lieder  einen verbindenden Inhalt erhalten? War es zu heikel mit anderen Religionen, von denen man sich ja für gewöhnlich abgrenzt, über einen gemeinsamen Inhalt, gar von einem Geist zu sprechen? Dann drängte sich im Zusammenhang mit unserer Arbeit über gesunde und gerechte Ernährung und praktischen Klimaschutz fast auf, dass natürlich die Schöpfung im Mittelpunkt stehen müsste. Juden, Christen und Moslems, die sich alle auf gemeinsame religiöse Wurzeln beziehen, sind davon auch im Zusammenhang mit allen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen überzeugt, dass wir den Kosmos, unsere kostbare Erde und die Gemeinschaft von Pflanzen, Tieren und Menschen einem Schöpfer zu verdanken haben und bewahren müssen.
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v.l.n.r.: Moderator Georg Wagener-Lohse, Birgit Henniger, Melanie Knebel, Tania Alon, Gabriela Brauer, Margrit Schmidt, Johanna v.Götze, Jens Seipolt. Die 5 Muslime mussten leider schon bald wieder nach Kreutzberg fahren... Foto Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade
Am 28. Jan reichte die Kirche kaum aus, um alle interessierten Zuhörer zu fassen. Was für ein Erlebnis, als 5 junge muslimische Männer – alle mit grünem Fez ihr Haupt bedeckt - im Altarraum standen und zur Ehre Allahs in deutscher Sprache sangen, begleitet  von einem Trommler. Sie waren aus der Umar-Ibn-Al-Khattab Moschee in Kreuzberg zu uns gekommen und setzen sich dort im Masari-Zentrum für eine De-Radikalisierung junger Muslime durch Aufklärung über die wahre Botschaft des Islam ein.

Im Anschluss las der türkische Künstler Alper Emeklier aus der 55. Sure des Korans über den Schöpfer, dem wie in der jüdischen und christlichen Tradition auch, die Gerechtigkeit am Herzen liegt.

Unter der Leitung von Melanie Knebel trat der Kinderchor pizzicanto aus der Lichtenrader Dietrich-Bonhoeffer Kirche auf. „Wer die richtigen Augen hat, der sieht Berge und Hügel tanzen…Alles jubelt, alles springt“ waren Worte in einem ihrer Lieder, die so lebhaft und mitreißend mit Gitarren- und Keybordbegleitung vorgetragen wurden, dass ihnen  ein großer Beifall zuteilwurde.

Das erste Stück des bereits 32 Jahre aktiven Dietrich-Bonhoeffer-Chores unter der Leitung von Birgit Henniger lobte das Licht der tausend Sonnen und des Sternenheers sowie die kleinste Vogelbrust, die uns stumm vor Staunen machen können, wenn wir lernen, uns in Beziehung zu ihnen zu bringen.

Der katholische Chor der dis-Harmoniker, Leitung Johanna von Götze, folgte mit drei Stücken in modernen Arrangements über die Kraft, die der Schöpfer auch heute jeden Tag neu, auch in uns Menschen entfaltet, und über die Schönheit der Erde, die John Rutter wunderbar vertont hat.

Tania Alon mit Gitarre und einer wunderbaren Stimme und Valentina Bellanova mit verschiedenen Flöten kamen zu uns aus der jüdischen, reformierten Gemeinde in der Pestalozzistraße. Mit einer schönen Stimme und wunderbarer Begleitung entführten uns die beiden Frauen in die Welt des Nahen Ostens: „Niemals soll aufhören, der Strand und das Meer, das Rauschen des Wassers“ wie es als Zusage seit alters durch die Geschichte Noahs in der jüdischen Bibel festgehalten wurde. Ergänzt wurde ihr Beitrag durch ein Danklied für die gute Ernährung „Tsur mishelo achalnu“ und einen Dank für den Samen.

Georg Wagener-Lohse, der das Konzert mit kurzen Erläuterungen zu den Künstlern und Stücken moderierte, erinnerte an das Gebet des Konzilpapstes Johannes XXIII (1958-1963). Kurz vor seinem Tode hatte dieser damit im Bild von Kain für das durch die Jahrhunderte auch mit kirchlichem Antrieb vergossene Blut  des Abel um Vergebung gebeten.

Das Ensemble Estragon, unter der Leitung von Prof. Jens Seipolt , bildete mit  einer stilsicher vorgetragenen Mischung von englischen Traditionals, Barockmusik und modernen Klängen den Abschluss. Der aus der ev. Gemeinde Neu-Buckow entstandene Chor feiert nächstes Jahr sein 20 jähriges Bestehen. „Ich bin das HERZ, das den Kern umgibt“ und „Ich bin der Kern, der in dem HERZ zu Hause ist“ waren Anfang und Schluss des letzten Liedes.

Es sind viele Stimmen, aber es ist ein Geist, der sich in in den verschiedenen Darbietungen hörbar machte. Der “Eine Geist“, der uns alle vereint, und eine tiefe Freude waren in der Kirche zu spüren.

Georg Wagener-Lohse


 

Beteiligung der Öffentlichkeit vom 12.2. bis 14.3.2018

Ein Lichtstrahl am Horizont ist für Lichtenrade die Planung rund um die Alte Mälzerei. Mit den Planungen will der Eigentümer Thomas Bestgen und die UTB auch dem Bedarf einer wachsenden Stadt entsprechen. Im April 2017 berichtete die Lichtenrader Internetzeitung bereits von den Planungen des neuen Eigentümers (LINK). Im Vorfeld wurde auch in der Öffentlichkeit intensiv über ein Nutzungskonzept im Rahmen des Aktiven Zentrums Lichtenrade-Bahnhofstraße diskutiert (Link zum Bericht).
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Mittlerweile konnte Bestgen und die UTB neben der Alten Mälzerei auch das ehemalige Haus Buhr, das Hochhaus, das Einfamilienhaus auf dem Mälzereigrundstück und auch das Gelände vom jetzigen Supermarkt erwerben. Das Hochhaus (sie sogenannte Wohnscheibe) soll sozial verträglich saniert werden. Aber auch neuer zusätzlicher Wohnungsraum wird entstehen. Es soll 1/3 Eigentum, 1/3 Genossenschaft und 1/3 geförderten Wohnungsbau realisiert werden.

In die ehemalige Mälzerei soll künftig auch die Lichtenrader Suppenküche einen Platz erhalten. Die entsprechenden Bauunterlagen für die Mälzerei wurden eingereicht. Ein neuer Supermarkt ist auch in Planung.

Jetzt ist jedoch erst der formale Weg einer Bauleitplanung zu beschreiten. Dafür ist eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit  gemäß § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch notwendig. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin hat in seiner Sitzung am 17. Oktober 2017 beschlossen einen Bebauungsplan mit der Bezeichnung 7-87 aufzustellen. Ziel des Bebauungsplans ist die Entwicklung des Geländes rund um die Alte Mälzerei Lichtenrade zu einem neuen Stadtquartier mit Wohnnutzungen, kulturellen und sozialen Einrichtungen, Einzelhandelsnutzung sowie Gewerbeflächen. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans 7-87 umfasst die Grundstücke Steinstraße 37-44, Bahnhofstraße 30-32 sowie eine nördlich angrenzende Teilfläche des Parkplatzes Steinstraße und südlich angrenzenden Teilflächen entlang der Bahnhofstraße im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Lichtenrade.

Die Pläne und Entwürfe können eingesehen werden. Nach Erläuterung der Ziele, Zwecke und Auswirkungen der Planung können Äußerungen hierzu abgeben. Das Anhörungsergebnis wird in die weitere Planung einfließen.


Zeit:

Vom 12. Februar 2018 bis einschließlich 14. März 2018

Montag bis Mittwoch von 8.00 bis 15.30 Uhr,

Donnerstag von 7.30 bis 18.00 Uhr,

Freitag von 8.00 bis 14.30 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung auch außerhalb dieser Sprechzeiten.

Ort:

Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, Raum 3048

(Postanschrift: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, 10820 Berlin)

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Abteilung Stadtentwicklung und Bauen, Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung; Tel.: (030) 90277-6478

Sie können die Unterlagen außerdem ab Auslegungsbeginn im Internet einsehen unter:

https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/bebauungsplan

Nähere Infos: LINK



Mittlerweile ist das ehemalige Haus Buhr Einsturzgefährdet.
Fotos Thomas Moser


 

frauenmaerz logo komplett
Das komplette Programm (Bild oben anklicken!)
„Hurra, wir leben noch“, hätte gut das Motto vom Frauenmärz 2018 lauten können. Denn schon beim Frauenmärz im Vorjahr zeichnete sich Unmut ab. Dazu später mehr. Es ist zu hoffen, dass der politische Schnupfen nicht zu einer ausgewachsenen Grippe wird, die den Frauenmärz als wichtige bezirkliche Institution ins Wanken bringt. Die Medizin hat zumindest vorübergehend geholfen und die Patientin ist auf dem Weg der Genesung.

Die Frau, die seit Jahren mit einem herausragenden Engagement für eine perfekte Organisation des Frauenmärzes sorgt und die Eröffnungsveranstaltung zum kulturellen Jahreshöhepunkt werden lässt, ist die Leiterin der Dezentralen bezirklichen Kulturarbeit Ute Knarrr-Herriger.

Ute Knarr-Herriger mit der Moderatorin Petra Schwarz
Der Power dieser Frau aus der Bezirkskulturverwaltung muss man unabhängig von politischen Hintergrundprotesten den höchsten Respekt zollen. Ihr war dabei die Partei ihres jeweilig vorgesetzten Stadtrates oder Stadträtin egal, denn der Frauenmärz war und ist ihr eine echte Herzensangelegenheit. Und das spürt man.

Eine Eröffnung mit dem Frauenblasorchester Berlin

Für die Eröffnung vom Frauenmärz am 2. März 2018  wird wieder das Lichtenrader Gemeinschaftshaus den Rahmen bieten. Um 19.30 Uhr geht es los.

Die Begrüßung wird die Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales Jutta Kaddatz durchführen.
Buch 100 Jahre Frauenwahlrecht .U Helmer Verlag.700
Rebecca Beerheide, die Vorsitzende des Journalistenbundes und Mitherausgeberin von „100 Jahre Frauenwahlrecht: Ziel erreicht… und weiter?“, wird die Festrede halten und unter Leitung von Astrid Graf bläst das Frauenblasorchester Berlin kräftig ins Horn und in andere Blasinstrumente. In der Ankündigung heißt es: Das Frauenblasorchester Berlin ist ein Stück gelebte Solidarität; ein Ort, an dem die unterschiedlichsten Frauen es schaffen, etwas Großartiges gemeinsam auf die Beine und Bühnen zu stellen. Es ist das größte sinfonische Blasorchester der Welt!

Die MädelZ Theatergruppe aus dem Café Pink wird ihre Sicht auf 100 Jahre Frauenwahlrecht präsentieren.
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Das bekannte Impro-Theater frei.wild wird unter enger Einbeziehung des Publikums ebenfalls das Motto vom Frauenmärz aufgreifen und in kurzen Szenen unterhaltsam darstellen. Die Veranstaltung wird wieder unter der bewährt lockeren Moderation der Journalistin Petra Schwarz durchgeführt. Rechtzeitiges Erscheinen wird wie in jedem Jahr empfohlen.

Viele Veranstaltungen im März: Maren Kroymann und Gayle Tufts sind auch dabei!

Der Frauenmärz ist aber auch immer eine bezirkliche Veranstaltungsreihe, die viele Themen und Kunstformen im Monat März aufgreift und präsentiert. Ob Suffragetten-Tango, ein Jazzkonzert „Steinway & Daughter“, verschiedenste Lesungen, Vorträge, Textkollagen von Maren Kroymann, eine Leseperformance mit Gayle Tufts und auch ein Stadtspaziergang zu den Müttern des Frauenstimmrechts: Das Programm ist wieder sehr abwechslungsreich.

Maren Kroymann war schon 2012 beim Frauenmärz
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... auch Gayle Tufts (re) war schon beim Frauenmärz; hier mit Ute Knarr-Herriger
Das vollständige Programm wird ab März im Internet auf der Frauenmärz-Seite und in der Lichtenrader Internetzeitung von www.lichtenrade-berlin.de zu finden sein. Einen ersten noch nicht abschließenden Überblick gibt es am Schluss dieses Berichtes.

Frauenbewegter Frauenmärz seit 33 Jahren

Der Frauenmärz ist eine feste bezirkliche Institution. Engagierte Frauen stellten schon von Anfang an ein abwechslungsreiches Programm auf die Bühne und wurden dabei stets vom Bezirksamt unterstützt. Angefangen hat der Frauenmärz in kleinerem Rahmen im ehemaligen Bezirk Tempelhof und ist dann stetig gewachsen. Im fusionierten Bezirk Tempelhof-Schöneberg wurde und wird der Frauenmärz weitergeführt und begeistert immer wieder mit einem unglaublich vielfältigen Programm. Da spielten die Parteizugehörigkeiten keine Rolle, jedenfalls nicht nach außen erkennbar. Schon seit einigen Jahren ist nun die Kulturstadträtin Jutta Kaddatz (CDU) politisch die zuständige Stadträtin. Die Amtszeit von Jutta Kaddatz wurde mit einigem Begleitgetöse der politischen Konkurrenz über das 65. Lebensjahr verlängert, was bei anderen Stadträten oder auch beim ehemaligen und verstorbenen Bezirksbürgermeister Ekkehard Band kein Problem war. Das ist aber nur eine Randgeschichte in dieser Frage. Im letzten Jahr hieß das Motto vom Frauenmärz „Mutter, Mut, Mutterschaft, Mutter schafft?!“. Und damit kam Unmut auf.

Kritik von SPD, Grünen und Linken

Die Festrede der Staatssekretärin a. D. Emine Demirbüken-Wegner (MdA), Parlamentsauschussvorsitzende für Bildung, Jugend und Familie, war umstritten. Für Unmut sorgte auch, dass Männer Veranstalter und Diskussionsteilnehmer waren. Manuela Harling von der SPD: „Der Frauenmärz ist eine Veranstaltung von Frauen für Frauen. Es hat niemand etwas dagegen, dass Männer Zuschauer sind, aber auf dem Podium müssen wir nicht das weiterführen, was wir tagtäglich im Fernsehen sehen.“ Jutta Kaddatz hat dazu eine andere Auffassung und sieht bei aller frauenpolitischen Bewegtheit eine „wirkliche Gleichstellung“ der Geschlechter als wichtig an.

Lockenwickler und Kittelschürze –Persiflage contra Frauenbild

Von der SPD-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg hieß es: „Das Programm war in den letzten Jahren immer mehr in die Kritik geraten, da es an einem frauenpolitischen Schwerpunkt mangelte, Veranstaltungen nicht mehr nach dem Prinzip „von Frauen für Frauen“ durchgeführt wurden, Frauenprojekte, -verbände und –vereine nicht kontaktiert wurden und die Transparenz bei der Ausgestaltung durch die Beteiligung der Bezirksverordneten fehlte. Zudem wurde immer deutlicher, dass die Stadträtin gern ihre CDU-Parteikolleginnen als Festrednerinnen einlud.“ Am Mutterthema und der grafischen Umsetzung kam von den Linken Kritik: Eine Frau mit Lockenwicklern und Kittelschürze sei kein aktuelles Frauenbild, sondern ein Klischee der 1950er- und 60-Jahre. Jutta Kaddatz sieht das anders und äußert sich dazu in einem Interview vom Tempelhofer Journal: „Das Plakat sollte persiflieren. Mutter kann alles, sie kann kochen, sie kann Kinder beaufsichtigen, sie ist schick angezogen, geschminkt, sie geht in den Beruf, sie ist immer toll, sie ist immer präsent. Diese künstlerische, ironische Aufbereitung ist offenbar nicht verstanden worden.“

Frauenmärz 2019 mit Auflagen

In der BVV wurde dann die Gründung einer Arbeitsgruppe entschieden, da sich SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die Linken nicht ausreichend eingebunden fühlten. Vereine, Projekte und Verbände sollten eigene Veranstaltungen im Kontext des Mottos beisteuern können und auch über die Referentin sollte gesprochen werden. Einige Treffen fanden bereits statt. Für den Frauenmärz 2019 wurden in den Haushaltsberatungen eine Auflage erteilt. „Die Mittel sind zunächst gesperrt, bis die Verwaltung uns ein neues, besseres, transparenteres und eben frauenpolitisches Konzept vorlegt, welches die Frauenprojekte einbezieht und vor allem von und für Frauen ist“, führt die haushaltspolitische Sprecherin der SPD Marijke Höppner aus.

Dem Frauenmärz ist jedenfalls eine vollumfängliche Genesung zu wünschen. Der Frauenmärz gehört zu den wichtigsten Veranstaltungen von Tempelhof-Schöneberg.

Thomas Moser

FM Logo Druck 700

  1. März Samstag 20.00 Uhr

Milonga

Suffragetten - Tango

Seit 100 Jahren haben wir Frauen die Wahl! Auch beim Tango, ob wir führen oder folgen wollen. Das wird gefeiert!

Ort: Rathaus Schöneberg Raum 0170   John-F-Kennedy-Platz   10825 Berlin

  1. März Sonntag 16.00 Uhr

Jazzkonzert

Steinway & Daughter   Hommage an Komponistinnen des Jazz

Das Duo Amelie Zapf piano / Marion Schwan sax, präsentieren in vierter Folge eigene Arrangements unbekannter Werke von Jazzmusikerinnen. Ladies only!

Ort: BEGiNE   Potsdamer Straße 139   10783 BerlinMärz Mittwoch 20.00 Uhr

Lesung

100 Jahren Frauenwahlrecht

Die Schauspielerin Marjam Azemoun liest ausgewählte Texte zu >100 Jahren Frauenwahlrecht<.

Ort: Rathaus Tempelhof   >Salon im Lichthof<   Tempelhofer Damm 165   12099 Berlin

  1. März Samstag 20.00 Uhr

Literatursalon

»Erobert das Stimmrecht, meine Schwestern« - Hedwig Dohm

Textcollage zum Kampf ums Frauenwahlrecht, gelesen von Maren Kroymann, Sibylle Nägele Moderation

Ort: Rathaus Schöneberg   Goldener Saal   John-F-Kennedy-Platz   10825 Berlin

  1. März Sonntag 16.00 Uhr

Lesung

… sie hat die Wahl …

 Die Autorengruppe LIT -Literatur in Tempelhof- nimmt das Thema unter die poetische Lupe!

Ort: Rathaus Schöneberg   Goldener Saal   John-F-Kennedy-Platz   10825 Berlin

  1. März Dienstag 20.00 Uhr

Leseperformance

„American Woman- How I lost my Heimat and found my Zuhause“

die bekannte Entertainerin Gayle Tufts baut eine Brücke zwischen ihrer alten und ihrer neuen Heimat. Frech und funny, intelligent, informativ.

Eintrittskarten gibt es ab den 19. Februar in der Bibliothek während der Öffnungszeiten.

Ort: Mittelpunktbibliothek Schöneberg   Hauptstr. 40   10827 Berlin

  1. März Sonntag 19.00 Uhr

Vortrag & Lesung

Die Frauenrechtlerin Minna Cauer und das Frauenwahlrecht

Minna Cauer (1841- 1922) war eine der führenden Vertreterinnen der bürgerlichen Frauenbewegung. M.A. Birgit Ellen Bublies-Godau, Ruhr-Universität Bochum, wird der Frage nachgehen, wie Minna Cauer für das Frauenwahlrecht gekämpft hat.

Ort: Kapelle Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof   Großgörschenstraße 12-14  10829 Berlin
Anita Augspurg Minna Cauer um 1896 Foto Atelier Elvira700

  1. März Montag 19.00 Uhr

Vortrag

100 Jahre Frauenwahlrecht

Referentin: Manuela Dörnenburg, Historikerin, Vors. des Fördervereins der Clara-Zetkin-Gedenkstätte Birkenwerder.

Ort: Berliner Geschichtswerkstatt e. V.    Goltzstraße 49   10781 Berlin

  1. März Samstag 15.00 Uhr

Stadtspaziergang

… zu den Müttern des Frauenstimmrechts

Es führt Sie Sibylle Nägele. Anmeldung: Tel: 0152 27181579, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  1. März Dienstag 20.00 Uhr

Krimilesung

Das Scherbenhaus

Carla Brendel erhält Fotos von menschlicher Haut, Messern und Wunden. Sie flüchtet sie zu ihrer Halbschwester nach Berlin, in eine luxuriöse Wohnanlage mit neusten Sicherheitssystemen. Doch kurz nach ihrer Ankunft wird Ellens Leiche aus der Spree gefischt. Ein tragischer Unfall? Susanne Kliem liest aus ihrem neuen, raffinierten Psychothriller.

Ort: Bezirkszentralbibliothek   Götzstr. 8/10/12   12099 Berlin

Das komplette Programm: http://www.frauenmaerz.de/2018/frauenmaerz-programm-2018.pdf