Informations-UPDATE!

Der Bahnübergang Säntisstraße wurde am 11. März 2018 gesperrt, damit vorbereitende Arbeiten für die provisorische Fußgängerbrücke über die Bahngleise erledigt werden konnten. Am nächsten Wochenende soll die Brücke verschwenkt werden. Nach Auskunft eines Arbeiters soll dies am 17. März 2018 erfolgen. Somit wird nächsten Wochenende vermutlich der Bahnübergang Säntisstraße auch gesperrt werden (eine entsprechende Bauinformation konnte bislang nicht gefunden werden). Bis Ende März 2018 soll die provisorische Fußgängerbrücke fertiggestellt werden. Dies ist Voraussetzung, um den Bahnübergang im April 2018 für den gesamten Zeitraum der Bauarbeiten außer Betrieb zu nehmen. Alternative ist dann der Bahnübergang Buckower Chaussee. Anschließend kann an gleicher Stelle die neue Eisenbahnüberführung bzw. Tunnel für Fahrzeuge gebaut werden. Die provisorische Bahnüberquerung Säntisstraße ist nur eine Treppe. Rollstuhlfahrer und Menschen mit Einschränkungen, aber auch Kinderwagenbenutzer, werden dann den Bahnübergang kaum nutzen können.

Wieder ERHEBLICHE EINSCHRÄNKUNGEN beim S-Bahn-Verkehr
Vom 16. März (22 Uhr) bis 26. März (4 Uhr) ist die Strecke zwischen Marienfelde und Blankenfelde und vom 26. März (4 Uhr) bis 3. April (4 Uhr) zwischen Priesterweg und Blankenfelde für den S-Bahn-Verkehr gesperrt. In diesen Zeiträumen wird die neue ESTW-Technik stufenweise in Betrieb genommen und es fahren für die ausfallenden S-Bahnen Ersatzbusse.

ToM
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Tag der Sperrung:
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Fotos Thomas Moser

http://www.dresdnerbahn.de/streckenabschnitte/abschnitt-1


 

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Bestgen Oltmann Zelle
Eigentümer Thomas Bestgen, Stadtrat Jörn Oltmann und rbb-Moderator Ulli Zelle
...und einige Neuigkeiten...
Ulli Zelle und ein Fernsehteam vom RBB haben Bilder von der Alten Mälzerei eingefangen. Es ging um das Thema "Bürgerbeteiligung". Der Beitrag wird in der Berliner Abendschau vermutlich am Samstag, den 10. März 2018 (Ersatztermin könnte der Sonntag 11.3.2018 sein) ausgestrahlt. Zuerst sprach Moderator Zelle mit der Ökumenischen Umweltgruppe Lichtenrade.


Danach erläuterte der Eigentümer Thomas Bestgen (UTB Projektmanagement GmbH) das gesamte Bauverfahren rund um die neue "Alte Mälzerei": "Es entsteht ein neues Stadtquartier in Lichtenrade." Für Bestgen ist die intensive Beteiligung der Bevölkerung ein Garant für ein Gelingen dieses großen Projektes.
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Der Stellvertretende Bezirksbürgermeister von Tempehof-Schöneberg und Leiter der Abteilung Stadtentwicklung und Bau Jörn Oltmann (Bündnis 90/Grüne) stellt die Rolle des Bezirksamtes vor und unterstreicht die gute Zusammenarbeit mit dem Bauherrn, die in vielen Workshops mit Lichtenraderinnen und Lichtenrader begleitet wurde.

Eine Neuigkeit wird von Thomas Bestgen gelüftet: Die ersten Bauarbeiten im ehemaligen Haus Buhr und in der Alten Mälzerei beginnen bereits am 12. März 2018. So muss das ehemalige Haus Buhr entkernt werden. Neu ist auch, dass es zu den neuen Wohnbauten in der Nuthestraße einen direkten Zugang zur Mälzerei und zu den Geschäften geben wird.

Eine zweites Geheimnis wird auch gelüftet. Im Haus Buhr wird künftig ein eigenes "Lichtenrader" Bier gebraut werden.
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Das ehemalige Haus Buhr bzw. Landhaus Lichtenrade

Zum Thema Mälzerei verkündete kürzlich die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD): „Derzeit finden konkrete Flächenabstimmungen zwischen Bezirk und Vermieter statt, um noch in diesem Jahr mit den baulichen Maßnahmen beginnen zu können. Für  2019 ist dann unter anderem der Einzug von Bibliothek, Musikschule, Volkshochschule, Lehr- und Suppenküche sowie ein Experimentarium vom Jugendmuseum geplant. Im Experimentarium soll Kindern und Jugendlichen das Thema Ernährung, Gesundheit und Umwelt spielerisch nahegebracht werden.“

Zur Bauplanug, die auch Wohnungsneubau umfasst, läuft zurzeit noch ein Anhörungverfahren. Durch den Wohnungsneubau sollen ca. 180 Wohnungen geschaffen werden. Aufgrund der zu erwartenden Geschossfläche für Wohnen (ca. 17.800 m²) ist das Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung anzuwenden. Demnach ist ein Anteil von 30 % der geplanten Geschossfl äche für Wohnnutzung als mietpreis- und belegungsgebundener Wohnraum zu errichten. Die Planung erfordert den Abriss des jetzigen Einzelhandelsbetriebs. Durch die Unterbringung von Einzelhandel in einen der Neubauten bzw. in den bestehenden Geschosswohnungsbau, soll die Nahversorgung der Wohnbevölkerung auch zukünftig gewährleistet werden.

Das Hochhaus, die sogenannte Wohnscheibe, bleibt erhalten und soll mieterverträglich saniert werden.

Weitere Informationen zur Bauplanung in der Lichtenrader Internetzeitung:

http://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1019-maelzerei-und-umgebung-planungsunterlagen-liegen-nun-aus

http://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1014-bauplanung-rund-um-die-alte-maelzerei-in-lichtenrade

Thomas Moser

Nach 90 Jahren Leestand endlich wieder Leben in der neuen "Alten Mälzerei"

Alle Fotos Thomas Moser


 

Dazu werden Künstler  für das 11. Lichtenrader Kunstfenster gesucht!

Zum 11. Mal präsentiert sich das Lichtenrader Kunstfenster vom 1. bis 29. September 2018 in über 40 Geschäften entlang der Bahnhofstrasse. Begonnen hatte alles mit klassischen Bildern in verschiedensten Techniken. Nach und nach gesellten sich auch bildende Künstler und Fotografen in den Kreis der ausstellenden Künstler, die ihre Werke vier Wochen in den Fenstern der Geschäfte entlang der Bahnhofstraße präsentierten.

Das achtköpfige ehrenamtliche Organisationsteam ruft nun auf, sich für dieses schon mittlerweile traditionellen Event in Lichtenrade zu bewerben.

Interessierte Kunstschaffende aus Lichtenrade und/oder der angrenzenden Bezirke sind aufgefordert, sich über die Webseite www.lichtenrader-kunstfenster.de zu informieren und sich dort die Bewerbungsunterlagen herunterzuladen

Eine Papierversion kann direkt bei Lederwaren Tiedtke (siehe Kontakt unten) abgeholt werden.

Bitte senden Sie Ihre Unterlagen bis zum 30. April 2018 an unten stehende Kontaktadressen oder geben Sie diese dort ab.
2018 02 Logo 2 Kunstfenster 2017 2neu reduziert Header1
Kontaktadressen: 

  1. a) Papierversion: Lederwaren Tiedtke Bahnhofstraße 39 12305 Berlin – Lichtenrade

            (Montag – Freitag zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr).  

  1. b) digitale Version: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Telefonischer Ansprechpartner -   Horst Zeitler 030-700 59 64 

www.lichtenrader-kunstfenster.de


 

Bei schönstem Sonnenschein konnten am 23. Februar 2018 einige Sängerinnen vom Lichtenrader Gospelchor die für die Obdachlosenhilfe eingesammelten Spenden in der Bahnhofsmission am Zoologischen Garten übergeben.

Aus den beiden Weihnachtskonzerten am 1. und 2. Dezember 2017 im Gemeinschaftshaus Lichtenrade konnten beachtliche 1.910 Euro an Willi Nadolny (Foto; blaue Weste mit Scheck) von der Bahnhofsmission überreicht werden. Chorleiterin Juliane Lahner (Foto lks neben W. Nadolny) freute sich: „Danke liebe Spender, liebes Publikum! Danke Lichtenrade! Ihr seid einfach der Knaller!“
Spende Bahnhofsmission022018 lichtenrader gospelchor
Foto Lichtenrader Gospelchor


 

Im Oktober 2017 forderte die CDU-Fraktion, dass die Mellener Straße durch Fahrbahnmarkierungen verkehrsberuhigt werden soll.

Der Ausschuss für Straßen, Verkehr, Grün und Umwelt empfahl der Bezirksverordnetenversammlung: „Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt zu prüfen, durch welche Maßnahmen eine Verkehrsberuhigung auf der Strecke Löptener Straße - Mellener Straße Richtung Bahnhofstraße erreicht werden kann. Zusätzlich soll das Bezirksamt beim zuständigen Polizeiabschnitt für mehr Geschwindigkeitskontrollen in dem benannten Gebiet werben, um gegen die akute Verkehrsgefährdung insbesondere von Kindern aus dem dort gelegenen Hort der Stadtindianer anzugehen“
mellener schilder 1
Damit folgte der Ausschuss im Grundsatz dem Vorschlag des Lichtenrader Bezirksverordneten Patrick Liesener, der den Antrag eingebracht hatte. Er hatte den Antrag wie folgt begründet: „Inzwischen versuchen die Anwohner und der Hort der Stadtindianer schon seit einigen Jahren durch selbst gemalte Tempo 30-Schilder den Verkehr zu beruhigen, da viele Verkehrsteilnehmer die Löptener und Mellener Straße zur Umfahrung der Kreuzung Goltzstraße nutzen. Häufig nicht mit der vorgegebenen Höchstgeschwindigkeit. Es ist deshalb jetzt an der Zeit die Anwohner zu unterstützen." Am 21.2.2017 wurde die Beschlussempfehlung in der BVV beraten. Mittlerweile ist der Antrag von der BVV in der Februar-Sitzung beschlossen worden.

Patrick Liesener: „Ich hoffe, dass das Bezirksamt zeitnah Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung einleitet, die vor allem zur Einhaltung der Geschwindigkeiten führen. Das würde die Sicherheit der Kinder und Anwohner spürbar verbessern. Gemalte Tempo 30-Schilder braucht es dann hoffentlich nicht mehr.“


Die Lichtenrader Internetzeitung berichtete bereits über diesen und einen vergleichbaren Antrag zur Verkehrsberuhigung in Lichtenrade

Und noch ein Antrag zur Verkehrssicherheit

Einen Antrag zum Thema „Sicherer Schulweg – ein Zebrastreifen für die Lichtenrader Goltzstraße“ hatte Ingrid Kühnemann (SPD) eingebracht. Siehe auch Bericht in der Lichtenrader Internetzeitung http://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/894-drei-lichtenrade-antraege-fuer-die-bvv-tempelhof-schoeneberg.

Die Bezirksverordnetenversammlung ersuchte das Bezirksamt, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass an der Goltzstraße in Lichtenrade, Höhe der Mellener Straße das sichere Überqueren für Schulkinder durch einen Fußgängerüberweg („Zebrastreifen“) ermöglicht wird.

Hierzu liegt mittlerweile eine „Mitteilung zur Kenntnisnahme“ vor. Das Bezirksamt teilte im Dezember 2017 mit, dass die Straßenverkehrsbehörde die Umsetzbarkeit des Beschlusses in Zusammenarbeit mit der Polizei prüfen wird. Dies wird aber wegen einer Vielzahl von Anträgen, Bechlüssen und Anregungen einige Zeit in Anspruch nehmen.

Thomas Moser


 

Dr. Jan-Marco Luczak nominiert Teilnehmer aus Tempelhof-Schöneberg - Bewerbung bis 20. März 2018!

(Tempelhof-Schöneberg/06.03.2018) Wer einmal die Rolle eines Bundestagsabgeordneten schlüpfen und eine Woche im Deutschen Bundestag erleben möchte, sollte sich jetzt bei Dr. Jan-Marco Luczak, Bundestagsabgeordneter für Tempelhof-Schöneberg, bewerben. Er unterstützt die Aktion „Jugend und Parlament“ des Deutschen Bundestages und wird für das nächste Planspiel im Juni 2018 einen Jugendlichen aus dem Bezirk für die Teilnahme nominieren.  Die Bewerber sollten zwischen 17 und 20 Jahre alt sein und Interesse an Politik mitbringen.

Vom 23. bis 26. Juni 2018 schlüpfen Jugendliche aus ganz Deutschland in die Rolle von fiktiven Bundestagsabgeordneten. „Sie sitzen im Bundestag und stehen unter dem Bundesadler an genau dem Rednerpult, an dem sonst Abgeordnete und auch die Bundeskanzlerin sprechen“, erklärt Luczak.

In der Woche des Planspiels finden sich die Jugendlichen im Deutschen Bundestag in Fraktionen und zusammen, wählen Fraktionschefs und beraten Gesetzesvorlagen. Auch die fachpolitischen Beratungen Arbeitsgruppen und Ausschüssen stehen auf dem Programm. Aufschlussreich ist für die Jugendlichen meist das Treffen mit „ihrem“ Abgeordneten und der Austausch über die Arbeit als Bundestagsabgeordneter. Die Diskussion mit den „echten“ Fraktionsvorsitzenden und das Schlusswort des Bundestagspräsidenten sind weitere Highlights der 4 vollgepackten Tage.

Dr. Jan-Marco Luczak (Fotoarchiv Thomas Moser/März 2017)
„Ich freue mich, auch 2018 einen Teilnehmer aus unserem Bezirk für das Planspiel ‚Jugend und Parlament‘ auswählen zu dürfen. Bisher waren die Jugendlichen immer begeistert von den Erfahrungen, die sie hier gemacht haben. War die neue Identität am Anfang häufig noch merkwürdig, haben sie sich innerhalb kürzester Zeit ganz selbstverständlich im Reichstagsgebäude bewegt und mit neuem Namen angesprochen“, berichtet Luczak über die positiven Erfahrungen, die die Teilnehmer in den vergangenen Planspielen schon gemacht haben.

Interessierte Jugendliche schicken ihre Bewerbung bitte bis zum 20. März 2018 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


 


Foto von Tim Brakemeier -dpa- Anstalt Lichtenrade - Kirchhainer Damm
6.3.2018 Nach den Plänen des Senats, wird die derzeitige Jugendarrestanstalt am Kirchhainer Damm in die ehemalige und zurzeit ungenutzte Jugendarrestanstalt in der Lützowstraße ziehen. Dafür sind dort erst Sanierungsarbeiten erforderlich. Nach deren Fertigstellung wird dann die frei werdende derzeitige Jugendarrestanstalt am Kirchhainer Damm von der Senatsverwaltung für Inneres als Gewahrsam von ausreisepflichtigen Gefährdern mit wenigen Plätzen genutzt.

Bis zum Beschluss des Senats am 27.2.2018 konnte das Bezirksamt keine konkreten Pläne kommunizieren, wurde jedoch von den Senatsverwaltungen für Inneres und der Senatsverwaltung für Justiz anhaltend über den Stand der Prüfungen und einer Senatsvorlage informiert. Nachdem die Vorlage vom Senat beschlossen wurde, kann nun auch eine aussagekräftige Information der Bürger_innen erfolgen.

Daher lädt die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler zusammen mit der Senatsverwaltung für Inneres und der Senatsverwaltung für Justiz interessierte Anwohner_innen zu einem Bürgerdialog am Montag, den 19. März 2018, ab 18.00 Uhr in die Aula des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums in der Rehagener Straße 35-37, 12307 Berlin, ein.

Da die Platzkapazitäten begrenzt sind, wird um eine vorherige Anmeldung bei der Stabsstelle Integration Geflüchtete im Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 90277-6144, gebeten. Die Veranstaltung ist vorrangig für die Anwohner_innen bestimmt.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler führt aus: „Es ist wichtig, die Anwohner_innen frühzeitig zu informieren. Dazu musste jedoch der Senatsbeschluss abgewartet werden, damit die Informationen Bestand haben. Jetzt gehen schnellstmöglich die Einladungen raus. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich die Standorte Kirchhainer Damm und Lützowstraße im Eigentum des Landes Berlin befinden und von den Gebäuden her für die sichere Unterbringung von bestimmten Personengruppen besonders geeignet sind. Es ist mir sehr wichtig, zusammen mit Vertreter_innen der beiden beteiligten Senatsverwaltungen, hierzu in den Dialog mit den Lichtenrader_innen zu treten, Informationen zu geben und Fragen zu beantworten.“

Die Informationen rund um den Senatsbeschluss und die Beantwortung weiterer Fragen hier in der Lichtenrader Internetzeitung: http://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1038-senatsbeschluss-teil-der-jugendarrestanstalt-fuer-gefaehrder


 

Die Jahrespressekonferenz der Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, fand am 28. Februar 2018 statt. Besonders werden in diesem Bericht die Lichtenrade-Aspekte hervorgehoben.

Treffend beschreibt Ed Koch von PaperPress die ersten Eindrücke. Einige Auszüge davon: Das Ambiente der Jahrespressekonferenz von Tempelhof-Schönebergs Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) kann angenehmer nicht sein. Sie empfing die Vertreter der Lokalpresse an der mit Snacks und Informationen reich gedeckten ovalen Tafel in der Bibliothek des Rathauses Schöneberg. In diesem Raum gehen die Kamerateams ein und aus, eignet er sich doch besonders für historische Filme.
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Foto Ed Koch
Einen Film gab es zu Beginn der Pressekonferenz auch zu sehen. Das Rathaus Schöneberg verfügt über einen mittelgroßen Filmsaal, wie überhaupt die Räume in diesem Haus sehr repräsentativ sind. So zum Beispiel auch der Goldene Saal, früher Sitzungsraum des Berliner Senats.

Tourismus mit Insidertipps für den Bezirk nutzen

Gezeigt wurde der inzwischen zweite Tourismusfilm mit dem Titel „Hidden Tracks“, was auch auf Deutsch interessant klingen würde, nämlich wörtlich übersetzt „Versteckte Spuren.“ Der Film präsentiert, ohne Worte, also auch für Touristen aus aller Welt einsetzbar, den Bezirk „als das, was er unbedingt ist: Vielseitig, leben- und liebenswert.“ Der Film wird künftig auf der Internetseite des Bezirks http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/ zu sehen sein. Er soll die Besucher mit „kulturellen Highlights, historischen Informationen und Insidertipps versorgen.“  Bei diesem Film ist auch Lichtenrade ein Bestandteil.

Tempelhof-Schöneberg stehe für einen „sanften Tourismus, der sich im Einklang mit der Wohnbevölkerung versteht. Die Bilder sind mit einem eigens komponierten Soundtrack unterlegt und stützen die visuellen Botschaften des Films.“ Produziert hat den rund fünfminütigen Streifen die Filmproduktion Schmitt Pictures. Die Musik und der Soundtrack stammen von Hendric Bünck.

LINK zur bezirklichen Tourismusseite.

Zum aktuellen Film auf YouTube: LINK

Schon ab 2019: „Alte Mälzerei“ – ein Kulturstandort mit Lehr- und Suppenküche

Behandelt wurden die wichtigen Themen des Bezirks. In diesem Bericht werden besonders jedoch die Aspekte von Lichtenrade hervorgehoben. Beim Thema Bauen nannte sie eine Reihe von Vorhaben. So  fanden die Planungen rund um die „Alte Mälzerei“ einen besonderen Augenmerk. Hier wird regelmäßig auch in der Lichtenrader Internetzeitung von www.lichtenrade-berlin.de berichtet.

Zum Thema Mälzerei sagt Angelika Schöttler konkret: „Derzeit finden konkrete Flächenabstimmungen zwischen Bezirk und Vermieter statt, um noch in diesem Jahr mit den baulichen Maßnahmen beginnen zu können. Für  2019 ist dann unter anderem der Einzug von Bibliothek, Musikschule, Volkshochschule, Lehr- und Suppenküche sowie ein Experimentarium vom Jugendmuseum geplant. Im Experimentarium soll Kindern und Jugendlichen das Thema Ernährung, Gesundheit und Umwelt spielerisch nahegebracht werden.“
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Foto Thomas Moser
Andere wichtige Bauaspekte in der Nachbarschaft wurden angesprochen: beispielsweise der „Marienpark“ und das Ullsteinhaus in Mariendorf, der Tempelhofer Damm der „Wirtschaftsraum Süd“ mit den Unternehmensnetzwerken Motzener Straße, Südkreuz und Großbeerenstraße.

Neue Mitte Tempelhof – Rund um das Rathaus Tempelhof

Einen Bereich hebt PaperPress besonders hervor: „Einen ganz dicken Hammer hat der Bezirk rund um das Rathaus Tempelhof vor. „Neue Mitte Tempelhof“ heißt das Projekt deren komplette Fertigstellung für 2026/2027 vorgesehen ist. Allein für das Beteiligungsverfahren ist ein Zeitraum von 2018 bis 2025 geplant. Sage niemand, dass Politiker nicht über eine Legislaturperiode hinausdenken können.
Bildmontage Neue Mittel Tempelhof
BA T-S
Im Zuge der Maßnahmen für die neue Mitte Tempelhofs werden die in der Götzstraße vorhandenen Gebäude des Polizeiabschnitts 44, des Stadtbads und der Bibliothek neu gebaut und danach die alten abgerissen.“ Der Baubeginn für die neue Polizeiwache ist für 2021 geplant, der Baubeginn des Stadtbads  und des Kulturbaustein mit Bibliothek  für 2022, und die Rathauserweiterung für die Jahre 2024 und 2025. Durch den Abriss alter Gebäude wird der Bau von circa 500 neuen Wohnungen ermöglicht.

Personal – Ein schwieriges Thema

Wichtig ist für den Bürger immer die Leistung, die direkt bei ihm ankommt.

Angelika Schöttler weiß, dass es ohne mehr Personal und Büroflächen nicht geht: „Eine leistungsfähige und bürgernahe Verwaltung benötigt qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie moderne Büroräume.“ Langfristig hat der Verwaltungsstandort Rathaus Tempelhof das größte Potential und soll im Rahmen des Projekts „Neue Mitte Tempelhof“ umfassend erweitert werden.

Die Leistung für den Bürger hängt also mit Personal zusammen. Dies ist im Bezirk eher ein Kapitel mit Nachholbedarf: 193 Stellen sind nicht besetzt, die meisten davon, 39, im Jugendamt, und 29 im Sozialamt. 1.652 Stellen gab es im Januar 2017 in der Bezirksverwaltung, ein Jahr später 1.697. PaperPress bringt es wohl auf den Punkt: „Von einer Einstellungswelle kann nicht gerade gesprochen werden. Das Hauptproblem scheint die Vergütung zu sein, und die große Konkurrenz in Berlin durch Senat und Bund. Wenn man den Zusammenbruch, vor allem im Jugendamt, vermeiden will, muss man sich dringend etwas überlegen. Es gibt viel zu tun.“

Lastenfahrräder auch für die Lichtenrader Bahnhofstraße?

Interessant werden kann für Lichtenrade noch ein wegweisenden Pilotprojekt mit der DB Schenker AG. Es geht um die Einrichtung eines alternativen Lastenverkehrs mit Lastenfahrrädern. Dieser zentraler Baustein des neuen Konzepts wird für den Tempelhofer Damm überlegt.  Es beinhaltet die Einrichtung eines provisorischen Fahrradstreifens und von Logistik-Hub-Standorten im näheren Umfeld, wo Waren gelagert und umgeladen werden können. Der Einsatz von Lastenfahrrädern wird  durch moderne Exemplare möglich, die Europaletten transportieren können.

Als Einsatzort des alternativen Lastenverkehrs bietet sich auch die Bahnhofsstraße in Lichtenrade an und wird im Rahmen von Aktives Zentrum geprüft.

Thomas Moser