Bei uns können Sie was erleben – seien Sie dabei!! ... so lautete es in der Einladung der Bürgerinitiative "Rettet die Marienfelder Feldmark", die bereits seit 33 Jahren für den Erhalt der inszwischen letzten Feldmark im Süden von Berlin kämpft.

Unter diesem Motto hatte die BI für den 13. Mai 2018 Bürger und Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik eingeladen. Die "Feierstunde" fand mit musikalischer Unterstützung durch Mitglieder des Bläserchores „Lazarus“ bei strahlender Sonne am südlichen Ende des Wäldchens am Königsgraben statt. Für Kuchen und Getränke hatte die BI gesorgt.

Die Informationstafel wurde feierlich im Beisein von Vertretern von Initiativen, von Bürgerinnen und Bürgern und Politikern enthüllt. Direkt daneben befinden sich der Gedenkstein und die Gedenktafel an die Gründerin der BI Ingetraud Müller. Es gibt noch viele weitere Informationstafeln in der Feldmark, die vom Bezirksamt in Zusammenarbeit mit der Naturwacht Berlin aufgestellt wurden. Dort kann man viele Informationen nachlesen. Nun sind auch die Aktivitäten der BI auf einer Tafel nachzulesen. Diese Tafel wurde mit tatkräftiger Unterstützung des NaturRangers aufgestellt. Dank der wichtigen finanziellen Unterstützung der Stiftung Ursula Merz konnte das Vorhaben auch realisiert werden.

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Foto von der Enthüllung mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (2.v.re.) und BI-Vertreterinnen Sieglinde Dürr, Regina Pribyl und Angelika Hille (v.lks.n.re.) (Foto: Oliver Schworck)

Aus der Bezirkspolitik waren Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und Stadtrat Oliver Schworck (jeweils SPD), der auch für die Umwelt zuständig ist, vertreten. Von der Bundesebene kam der Lichtenrader Abgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak - MdB (CDU). In allen Redebeiträgen wurde deutlich, wie groß der Druck auf die letzte wertvolle Naturfläche im Süden des Bezirks geworden ist. Daher soll die Fläche schnellstmöglich unter Natur- und Landschaftschutz gestellt werden. Nach Aussage der Bezirksvertreter sie dies "inszwischen auf gutem Wege."

Auch Bauer Mette, der viele Felder im Umland bestellt, war gekommen. Er stellt am Rand der Felder Ackerstreifen zur Verfügung, damit Insekten und Bienen Nahrung finden können. So sollen auch die Felder geschützt werden, da es immer wieder Hundebesitzer gibt, die für ihre Vierbeiner keinen Halt kennen. Ackerrandstreifen sind Saumbiotope mit hoher ökologischer Bedeutung für den Biotopverbund, als Lebensraum und Nahrungshabitat für Insekten, Reptilien, Vögel und Kleinsäuger. Sie erhöhen die Strukturvielfalt auf oftmals monotonen landwirtschaftlichen Nutzflächen. Die einst weit verbreiteten und artenreichen Pflanzensippen der Ackerrandstreifen sind inzwischen durch verstärkten Dünger- und Herbizideinsatz und die intensive Bewirtschaftung der Äcker hochgradig gefährdet.

Die enthüllte Informationstafel.

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Direkt daneben ist der Gedenkstein und die Gedenktafel der Gründerin der BI Ingetraud Müller.

Von der BI sprach Regina Pribyl (lks) mit Bezirksbürgermeisterin Schöttler und NaturRanger Björn Lindner von der Naturwacht Berlin.

Björn Lindner bat auch um Spenden für die Arbeit der BI.


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Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler

Umweltstadtrat OIiver Schmidt
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NaturRanger Björn Lindner führte interessierte Besucherinnen und Besucher durch die Feldmark und erläuterte die Naturwunder.



Ein Ziel der BI ist es auch, den Wünschen der Industrie und der Bahn entgegen zu treten. Diese würden gerne eine direkte Anbindung vom Schichauweg durch die Feldmark zur B 101 verwirklichen, was eine Zerschneidung der Feldmark zu Folge hätte. Diesem Anliegen widersprach bereits Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

Auch Luczak (Foto oben) unterstreicht in einem Gespräch, dass die Feldmark einen wichtigen Wert hat. Ansonsten wäre zu befürchten, dass noch mehr Verkehr durch Lichtenrade fließen könnte bzw. angezogen wird.

Die Bürgerinitiative wirbt um ihr langjähriges Anliegen: "Die Marienfelder Feldmark als letzte Feldmark im Süden von Berlin ist ein einzigartiges Areal mit schützenswerter Flora und Fauna sowie Landwirtschaft und muss in seiner jetzigen Form als Naherholungsgebiet erhalten bleiben und darf nicht dem Wohn- oder Gewerbebau preisgegeben werden. Unsere Bemühungen in über 30 Jahren gemeinsamer Arbeit haben wir auf einer Infotafel einmal zusammengestellt." 1989 konnte der Bau einer Großklärschlammverbrennungsanlage und 2008 ein Autoumschlagsplatz in Lichtenrade verhindert werden. 1990 war die BI mit umfangreichen Aufforstungsaktionen am ehemaligen Grenzstreifen befasst. 1996 initiierte die Bürgerinitiative die „Lokale Agenda 21“ in Tempelhof und errichteten 2008 Insektenhotels und einen Waldlehrpfad im Lichtenrader Wäldchen. Der Interkulturelle Generationengarten „Blohm-Garten“ in Lichtenrade wurde unter Beteiligung der BI im Jahr 2009 eingeweiht. Ein konkretes immer noch aktuelles Ziel ist die Umwidmung der Marienfelder Feldmark in ein Landschaftsschutzgebiet. Die BVV hatte dem Vorschlag bereits 2014 zugestimmt. Die BI trifft sich jeden 1. Mittwoch im Monat um 19 Uhr im Tennisclub TV Weiß-Gelb im Franziusweg 114-128.


Die Marienfelder Feldmark ist der letzte Rest der im Bezirk früher weit verbreiteten Landwirtschaftsflächen. Die Felder werden seit vielen Generationen bewirtschaftet und haben daher eine besondere kulturhistorische Bedeutung. Die Feldmark umfasst gegenwärtig ca. 59 ha Fläche. Davon werden über 60% landwirtschaftlich genutzt. Für die Anwohner ist es ein wichtiges Naherholungsgebiet.

Die Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark ist Mitglied im BUND und NABU. Kontakt kann man über Mail aufnehmen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ausführliche Infos https://www.naturwachtberlin.de/

Fotos Thomas Moser (sofern nicht gesondert gekennzeichnet)


 

Berlin-Lichtenrade, 12. Mai 2018 Seit circa 16 Uhr wird in Lichtenrade ein 3-jähriges Mädchen vermisst. Die Polizei machte Lautsprecherdurchsagen und seit Stunden suchen viele Lichtenraderinnen und Lichtenrade, die besonders über die sozialen Netzwerke aktiviert wurden, überall in Lichtenrade. Jeder Stein wurde quasi umgedreht. Bei meiner persönlichen Suche traf ich viele Menschen und sprach mit ihnen. Mit Auto, PKW und zu Fuß sind sie auch im Umland, in Mahlow und in Blankenfelde unterwegs, zumal nicht ausgeschlossen werden kann, dass das Mädchen auch mit der S-Bahn gefahren ist. Die Suche der vielen Lichtenrader ist beeindruckend und zeigt, wieviel Interesse an den Mitmenschen besteht. Sehr erfreulich!

Ich habe die Polizei um nähere offizielle Angaben gebeten, die ich gerne teile, sofern ich sie erhalte.

Um 21 Uhr kam die Meldung über Facebook, dass das Mädchen wieder bei der Mutter ist.

polizeihubschrauber
polizei Berlin

Thomas Moser (auch Fotos)


 

Der neue Lichtenrade-Song könnte "Loch an Loch" heißen. Vor einigen Tagen wurde von einer erneuten Absackung in der Lichtenrader Bahnhofstraße berichtet. Jetzt sieht man das ganze Ausmaß und kann nur noch den Kopf schütteln. Direkt vor Rossmann, in unmittelbarer Nähe des letzten Schadens. Kiezreporter Thomas Moser fragte im Bezirksamt und bei den Berliner Wasserbetrieben nach.

Die schnelle Antwort der Berliner Wasserbetriebe: "Es ist wieder ein Kanal von uns - allerdings diesmal ein ganze anderer: Am 7. Mai haben wir Meldungen über eine Einbruchstelle bekommen: Es handelt sich um einen defekten Regenkanal von 1936. Er besteht aus Beton, der teilweise korrodiert ist.

Nach Inspektion durch unsere Kollegen werden neben der Einbruchstelle 75 m Kanal erneuert. Die Baufirma beginnt morgen damit und ist in etwa 4 Wochen fertig. Während dieser Zeit läuft der Verkehr in beide Richtungen einspurig an der Baustelle vorbei."

Berichte vom letzten Schaden mit Komplett-Sperrung der Bahnhofstraße:

http://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1070-bahnhofstrasse-wasserrohrbruch-ist-kein-wassserrohrbruch und

http://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1082-bahnhofstrasse-ist-kurzfristig-wieder-befahrbarhttp://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1082-bahnhofstrasse-ist-kurzfristig-wieder-befahrbar
Absackung erneut Bahnhofstr Lichtenrade052018 3

... und sah es noch vor wenigen Stunden aus:


Fotos Thomas Moser


 

Polizeimeldung vom 11.05.2018

Tempelhof-Schöneberg / Lichtenrade Nr. 1029
Unbekannte setzten kurz nach 22 Uhr auf einem Spielplatz in der Nahariyastraße in Lichtenrade eine Hütte in Brand, die sich neben einem Grillplatz befand. Alarmierte Feuerwehrkräfte löschten die Flammen. Die Hütte brannte vollständig ab.

In einem Bericht in Facebook heißt es: "Zum Glück ist niemanden verletzt und nicht so viel beschädigt." Dem Kinder- und Jugendhaus alles Gute! ToM

Foto vom Haupthaus -nicht vom Brand betroffen- erst vor einigen Tagen (Foto Thomas Moser)


 

 saentisstr bruecke sperrung11032018 8

Die Moritat von der Dresdener Bahn

Von Gerhard Moses Heß (nach der Melodie von Bolle reiste jüngst zu Pfingsten)

Die Deutsche Bahn muss sparen,
das glauben wir aufs Wort,
sie hat kein Geld für'n Tunnel,
drum untertunnelt sie den Ort
- der Vorort Lichtenrade,
der wird jetzt wunderschön,
bald kann man meterhohe
Lärmschutzwände seh'n!

Welch bitteres Erwachen:
Wir sind wohl abgehängt,
die Dresdener Bahn, die hat uns
an den Rand gedrängt:
- Willst Du nach Lichtenrade,
so hast Du's ziemlich schwer,
Du rumpelst durch enge Straßen
im Schienenersatzverkehr.
- Vom alten Lichtenrade
ist nicht mehr viel zu sehn,
Du siehst nur noch Bauzäune
und öde Baugru-ben.

Die Bahn lässt sich nicht lumpen,
sie hat uns was geschenkt:
'ne eiserne Not-Brücke
mit Stufen dran gehängt
- doch leider sind die Stufen
aus Gitterrost gebaut,
wohl dem, der frei von Schwindel,
wohl dem, der sich traut.

- Man muss schon kräftig klettern,
wenn man da rüber will,
doch wer den Säntis-Berg bezwingt,
nur der bleibt mobil!

Die Lichtenrader S-Bahn,
die macht uns großen Spaß,
die fährt nur, wenn sie Lust hat,
und meist kommt sie zu spat!
- Drum freuen wir uns alle
auf die Dresdener Bahn,
in Dresden gibt es sicher
'ne pünktliche S-Bahn!

Doch fahr'n wir dann nach Dresden
mit der Dresdener Bahn,
da fängt das ganze Elend
wieder von vorne an:

- Wir stehen auf dem Bahnsteig
und warten auf die Bahn,
die Bahn, die hat Verspätung,
wofür doch keiner kann.

- Sie bittet um Verständnis,
na klar, wir warten gern,
denn warten, das lässt hoffen,
rückt das Ziel auch fern.

Wir warten, warten, warten,
geduldig wie 'ne Kuh,
denn Ludewig, der Vorstand,
der macht kein Auge zu
- bis alle Züge fahren,
die Weichen repariert
und sogar die Bahnhofsbeleuchtung
wieder funktioniert!

- Wir warten, warten, warten
tagaus und tagein,
denn es gibt doch nichts Schöneres,
als Fahrgast zu sein.

- Wir stehen in der Sonne,
und 14 Tage drauf,
da findet man uns wie Bolle
als Dörrgemüse auf!

- Wir stehen in der Kälte
und 14 Tage drauf
da findet man uns alle
als Gefriergemüse auf!

Und wie wir soeben aus gutunterrichteten Kreisen erfuhren, hat die Bahn einen neuen Werbeslogan:

Wenn Warten Freude macht: Deutsche Bahn!

Gerhard Moses Heß (Melodie: Bolle reiste jüngst zu Pfingsten)

Bericht vom Salon Hermione vom Organisator und Ideengeber Gerhard Moses Heß:

Der 5.Salon Hermione hat sich am 6. Mai mit der Dresdener Bahn beschäftigt. Nach einer musikalisch-literarischen Einstimmung, u.a. mit der Uraufführung einer "Moritat von der Dresdener Bahn", wurde im zweiten Teil  über die aktuellen skandalösen Entwicklungen diskutiert. Es wurde der "Deutsche Fahrgastverband" zitiert, der sich in einer Presseerklärung vom 4.Mai "fassungslos" zeigte " über die Zunahme von Zugausfällen und Verspätungen im S-Bahn- und Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht Signal- und Weichenstörungen… den Fahrgästen das Leben schwer machen. Die Politik scheint sich wegzuducken."

Zitiert wurde auch der Offene Brief des "Beirats von und für Menschen mit Behinderung" vom 12. April, in dem dieser gegen die Behelfsbrücke an der Säntisstraße "aufs Schärfste protestiert" und feststellt: "Die Verpflichtung langandauernde Baustellenmaßnahmen so einzurichten, dass sie keine zusätzlichen Barrieren errichten, sollte für die Deutsche Bahn eine Selbstverständlichkeit darstellen. Umso unverständlicher ist es, dass diese klar gegen die UN-Behindertenrechtskonvention und das Behindertengleichstellungsgesetz verstoßende Maßnahme durch die Genehmigungsbehörde mit mehr als „dünner“ Begründung abgesegnet wurde." Der Beirat wird diese Brücke nicht hinnehmen und bittet um breite Unterstützung.

Dass diese breite Unterstützung von Seiten der Politik und der Medien bisher unterblieben ist, wurde von den Teilnehmern des Salons mit Empörung aufgenommen. Ist doch zu befürchten, dass die Deutsche Bahn durch dieses Schweigen sich ermuntert fühlt, auch bei den weiteren Bauarbeiten für die Dresdener Bahn auf Kosten der Anwohner und Fahrgäste zu sparen und gesetzliche Vorschriften zu missachten!

Einig war man sich darin, dass es höchste Zeit ist, nicht nur zu lamentieren, sondern konkrete, bei gutem Willen realisierbare Maßnahmen zu fordern, die verhindern können, dass der Bau der Dresdener Bahn für die Menschen in Lichtenrade, Mahlow und Blankenfelde zu einer jahrelangen unerträglichen Belastung wird, dass Zugausfälle und -Verspätungen sowie ein chaotisch organisierter Schienenersatzverkehr das Leben zur Hölle machen!

Angeregt wurde, in einem Offenen Brief zusammen mit der BI Dresdener Bahn solche kurz- und mittelfristigen Maßnahmen von der Politik einzufordern


Auch die Berliner Woche berichtete erneut am 9. Mai 2018 vom Übergang an der Säntisstraße.

Die Bahn wird zitiert, dass sie die Verantwortung zurückweist. Das Land Berlin und der Bezirk wären mit der Planung einverstanden gewesen. Der Abgeordnete und CDU-Fraktionsvorsitzende hat ins Abgeordnetenhaus eine entsprechende Anfrage zur Klärung des Sachverhaltes eingebracht.  Geprüft wird zurzeit die Anbringung von Schienen an der Brücke, damit Fahrräder leichter geschoben werden können. Auch soll die Einrichtung von Ruf-Taxis geprüft werden. Rampen oder Aufzüger für zum Beipiel Rollstuhlfahrer und Kinderwagennutzer wird es nicht geben. Ansonsten wird auf Buslinien verwiesen, damit man die anderen Übergänge nutzen kann.

Weitere ausführliche Informationen von einer Versammlung der BI Lichtenrade -Dresdner Bahn:
Die Ahn http://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1116-der-dresdner-bahn-zug-durch-lichtenrade-rollthttp://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1116-der-dresdner-bahn-zug-durch-lichtenrade-rollt

Alle Fotos Thomas Moser


 

LUST AUF THEATER-SPIEL ...  Auch Lichtenrader sind willkommen...

Im Evangelischen Gemeindezentrum Grossziethen kann ab diesem Jahr Theater gespielt werden.

Der seit 2017 ortsansässige Theatermann Bernd Seestaedt (67J.) erhielt  die Zusage des örtlichen Kirchenrats, jeden Montag/Mittwoch dort zu proben und später auch im Gemeindesaal zu spielen. 

Jedermann, in allen Altersgruppen, durchaus auch im Berliner Umland beheimatet, ist eingeladen als Mitspieler oder in jedweder Form künstlerischen oder rein organisatorischen Mit-Tuns teilzunehmen. Es soll allerdings nicht klassisches Rollentheater gespielt werden.
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Aus einer Freundschaftsbande knüpfenden Gesprächsgruppe und einem je nach Stück zu bestimmenden gesellschaftlich verbindenden Anliegen heraus, sollen improvisierte (also nicht an streng vorgegebene Textgrundlagen gebundene ) Streitgespräche innerhalb der Gruppe - nach dem Motto "nur unter Freunden läßt sich redlich streiten"  -erarbeitet werden. Der Arbeitstitel der Gruppe könnte "Montagsdemo" lauten, allerdings spielen wir coram publico nicht die "Demo", sondern das relaxte Nachgespräch in Form einer nachbereitetenden Essenstafel. Ein Klavier sorgt für auflockernde Einlagen. Mit Publikumseinwürfen wird gerechnet, angemessen reagiert. In dieser  Theaterform  - der völlig aufgelösten Guckkastenbühne, im Hellen spielend, Auge in Auge, es auch anspielend, mit dem in Traversenform, also in der Breite sitzenden Publikum  - könnte Grenzen gelockert, das oft zitierte Fallen der 4. Wand möglich werden.
Hau 2015 Creuzeveau truppe
"Ohne Totenkopf, weniger Marx, mehr Frau" - "HAU Nov. 2015" 
Das Beispiel der Grossziehtener Bürgerinitiative BIS, die zum Zwecke der Wiederaufnahme einer Buslinie gegründet wurde und jetzt für das Bürgermeisteramt kandidiert, könnte Pate stehen, aber auch filmische Stoffe, z.B. "Der amerikanische Traum", den sich streikende Arbeiter einer US-Firma erhalten wollen, in dem sie um den durchschnittlichen Lohn kämpfen, der ihren gewohnten, durchschnittlichen Lebensstandard erhält u.v.m.

Da ein sogenanntes Casting erst bei gesichert grosser Teilnehmerzahl erfolgen sollte, sollten sich alle Interessenten erstmal unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 03379-4380000 (AB) beim Inaugurator melden.  Aber man merke sich schon mal freie Montage oder Mittwoche für ein 1. Treffen im Gemeindezentrum gegenüber der Dorfkirche, Alt Großziethen 29, vor.

Fotos privat


 

CDU-Anträge (am Ende ein SPD-Antrag)

Verkehrsberuhigung durch Mittelinsel in Höhe des Mauerwegs auf der Lichtenrader Chaussee am Ortseingang Lichtenrade/Groß-Ziethen

Dem Bezirksamt wird empfohlen, an der Lichtenrader Chaussee in Zusammenarbeit mit der benachbarten zuständigen Gebietskörperschaft Brandenburgs zu prüfen, ob kurz hinter der Stadtgrenze auf der Höhe des Mauerwegs die Straße aufgeweitet und mit einer für Ortseingänge üblichen Mittelinsel versehen werden kann. Als Vorbild können die bewährten Maßnahmen an der Groß-Ziethener-Chaussee vor dem Ortseingang nach Rudow und auf der Karl-Marx-Straße vor dem Ortseingang nach Buckow dienen.

Mit dieser Maßnahme der Verkehrsberuhigung wird ein sichereres Queren der Straße insbesondere für die Nutzerinnen und Nutzer des Berliner Mauerweges ermöglicht. Auch Kinder, die kurz hinter dem Ortseingang Lichtenrade die Straße auf ihrem Schulweg überqueren, profitieren von der mit dem Bau der Mittelinsel einhergehenden Verkehrsberuhigung. An den beiden anderen Straßen, die Groß-Ziethen mit Berlin verbinden, befinden sich bereits solche Mittelinseln, die sich bewährt haben.

Verkehrssicherheit verbessern: Maßnahmen zur Einhaltung der angemessenen Geschwindigkeit an den Ortseingängen ergreifen

Die Bezirksverordnetenversammlung empfiehlt dem Bezirksamt, sich gegenüber den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass an den aus dem Umland nach Berlin führenden Hauptverkehrsstraßen im Bezirk an den Ortseingängen jeweils Dialogdisplays oder stationäre Blitzer angebracht werden.

Nicht alle Verkehrsteilnehmer drosseln ihre Geschwindigkeit an der Stadtgrenze auf die dort geltenden 50 km/h. Insbesondere auf der B 101 ist es Lkws kaum möglich, auf der leicht abschüssigen Strecke mit höherer Geschwindigkeit rechtzeitig zu bremsen, wenn die LSA am Ortseingang auf ROT umspringt. Nutzerinnen und Nutzer des Mauerwegs überqueren die B 101 an dieser Stelle, aber auch Kinder auf ihrem Schulweg. Um die Verkehrsdisziplin und den Schutz der die Straße querenden Passanten zu erhöhen, wäre die Aufstellung von Dialogdisplays oder stationären Blitzern ein probates Mittel.

Medizinische Versorgung im Süden des Bezirks optimieren - Rettungsstellen der Krankenhäuser entlasten

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich mit den zuständigen Stellen im Senat und der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin dafür einzusetzen, im ehemaligen Jugendgästehaus und späteren Männerwohnheim am S-Bahnhof Buckower Chaussee ein medizinisches Versorgungszentrum oder Ärztehaus zu initiieren.

Die Konzentration der medizinischen Versorgung zu möglichst langen Öffnungszeiten (auch am Wochenende) würde im Bereich Lichtenrade/Marienfelde mit perspektivisch optimaler Verkehrsanbindung eine deutliche Verbesserung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung im Süden des Bezirks bedeuten. Die Synergieeffekte der einzelnen Disziplinen gebündelt unter einem Dach wären für die Versorgung und auch für die Wirtschaftlichkeit sinnvoll. Die Entlastung der Notaufnahmen in den Krankenhäusern ist eine notwendige Aufgabenstellung, gerade darum ist eine möglichst lange Öffnungszeit einer solchen Einrichtung auch das Ziel des Antrags. Die wachsende Stadt und die Zunahme der Bevölkerung gerade am südlichen Stadtrand unseres Bezirks erfordern in diesem Bereich das Aufgreifen der bereits seit längerem existierenden Überlegungen zur Etablierung einer solchen Einrichtung an dieser Stelle.

Fahrradparkhäuser auch in Tempelhof-Schöneberg

Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, ggf. gemeinsam mit den zuständigen Stellen zu prüfen, an welchen Bahnhöfen der S- und U-Bahn im Bezirk die Errichtung von Fahrradparkhäusern ausgeschrieben werden kann. 

Für den Bahnhof Buckower Chaussee ist darüber hinaus zu prüfen, ob die Errichtung eines kombinierten P+R-Parkhauses für Pkw und Fahrräder realisiert werden kann.

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf hat Ende 2017 die Errichtung eines Fahrradparkhauses am S-Bahnhof Zehlendorf ausgeschrieben. Moderne Fahrradparkhäuser können auf geringer Grundfläche errichtet werden und bieten sichere Stellplätze für Fahrräder an. Es gibt hierzu in mehreren Gemeinden unterschiedliche Modelle, die eine preisgünstige Nutzung ermöglichen. An Bahnhöfen wie dem S- und Fernbahnhof Südkreuz, aber auch am Bahnhof Buckower Chaussee, der zu einem Regionalhaltepunkt ausgebaut werden soll, gibt es durchaus einen Bedarf. Gleichzeitig sollte damit eine Ausweitung des bisher bestehenden Angebots einhergehen.

An der Buckower Chaussee soll der trotz seines verwahrlosten Zustands übernachgefragte P+R-Parkplatz ersatzlos entfallen. Für Fahrräder ist bislang auch kein Zuwachs an Stellplätzen angedacht. Für Pendler ist dieser Bahnhof jedoch ein wichtiger Halt, dessen Bedeutung noch weiter steigen wird, wenn dort später ein Regionalbahnhof entsteht. Es wäre töricht, hier kein P+R-Angebot mehr vorzuhalten, soll doch das Umsteigen vom Auto auf den ÖPNV zur Entlastung der Innenstadtbereiche attraktiver gemacht werden. Im Potsdamer Hauptbahnhof gibt es bspw. ein Parkhaus, das gemeinsam für das Abstellen von Fahrrädern und Autos genutzt wird.

Lücke im Verlauf des Mauerwegs schließen

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich gemeinsam mit den zuständigen Stellen für eine Querungsmöglichkeit über die Trasse der Dresdner Bahn an der südlichen Stadtgrenze im Verlauf des Berliner Mauerwegs einzusetzen.

Der Berliner Mauerweg verläuft über rund 160 Kilometer als Rad- und Wanderweg entlang des ehemaligen Grenzstreifens. Durch die S-Bahntrasse unterbrochen, wird dieser Weg in Lichtenrade über die Petkusser- und Horstwalder Str., die Wolziger Zeile und die Beethovenstrasse geführt.

Im Zuge des Ausbaus der Bahnstrecke sollte gerade jetzt der immer noch im Raum stehende Wunsch nach Lückenschluss an dieser Stelle des Berliner Mauerwegs erfüllt und eine Brücke oder Unterführung für Radfahrer und Fußgänger über die Bahntrasse errichtet werden.

SPD-Antrag

Marienfelder Allee: Direkte Bahnhofszugänge einplanen!

Die BVV empfiehlt dem Bezirksamt, sich bezüglich der anstehenden Erneuerung der Bahnunterführung Marienfelder Allee / Großbeerenstraße bei den zuständigen Stellen des Landes für die Schaffung von barrierefreien Zugängen beiderseits der Straße zum darüber befindlichen S-Bahnhof Marienfelde einzusetzen. Die Bushaltestellen sollen dann idealerweise in der Unterführung angeordnet werden. Ziel ist die deutliche Verbesserung der Umsteigesituation Bus – S-Bahn am S-Bahnhof Marienfelde.

Seitens der DB wird aktuell im Zusammenhang mit dem Ausbau der Dresdner Bahn die Erneuerung der Unterführung Marienfelder Allee / Großbeerenstraße geplant, jedoch fehlt bislang die Bestellung des Landes für die Optimierung der Umsteigesituation.


 

In einer Presseerklärung der CDU-Fraktion in der BVV Tempelhof-Schöneberg vom 8. Mai 2018 heißt es: "Tempelhof-Schöneberg muss endlich Einsatz für die Verlängerung der U-Bahnlinie 6 Richtung Süden zeigen":

Die CDU-Fraktion begrüßt die neuen Pläne des Senats, die notwendige Erweiterung des U-Bahnnetzes nun offenbar in Angriff zu nehmen. Dabei wird deutlich, dass in denjenigen Bezirken Streckenerweiterungen vorgesehen sind, die sich am engagiertesten dafür eingesetzt haben.

Die CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg hatte zuletzt mit Nachdruck gefordert, auch am südlichen Teil der U-Bahnlinie 6 eine Verlängerung vorzusehen. „Anscheinend hat das rot-grün geführte Bezirksamt an diesem Thema überhaupt kein Interesse,“ zeigt sich der Lichtenrader Bezirksverordnete Christian Zander enttäuscht und kritisiert weiter: „Das Desinteresse ist auch unverständlich, zumal mit einer Verlängerung bis nach Lichtenrade eine erhebliche Anzahl von Menschen an das U-Bahnnetz angeschlossen und zugleich Verkehre von der mit Pendlerverkehren belasteten Bundesstraße B 96 genommen werden könnten. Das Vorhaben wäre eine sinnvolle Investition in die Verkehrsinfrastruktur der Zukunft für unseren Bezirk und unsere Stadt.“

„Allmählich sollte das Bezirksamt seine Passivität bei diesem Thema fallen lassen und ebenso mutig und offensiv wie Neukölln und Reinickendorf für die Interessen seiner Bevölkerung eintreten“, fordert Zander.

Foto/"Collage" Thomas Moser
In der Lichtenrader Internetzeitung wurde über den CDU-Antrag bereits Anfang April 2018 berichtet. Da hieß es u.a.:

Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses und Lichtenrader Hagen Kliem und die CDU-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg hatte bereits im Dezember 2017 einen Antrag gestellt, dass die U-Bahnlinie 6 langfristig auch bis Lichtenrade verlängert wird. Hagen Kliem war sich darüber klar, dass dies in nächster Zeit auch nicht umsetzbar sein wird: „Aber solche Zukunftsthemen müssen ja irgendwann mal eingebracht werden.“ Kliem ist sich sicher, wenn zu den Zeiten des Baus der U 6 bis Alt-Mariendorf schon die John-Locke-Siedlung in voller Blüte und auch die Siedlung rund um die Lichtenrader Nahariyastraße dagewesen wäre, die Stadtvater damals schon über eine Verlängerung intensiver nachgedacht hätten.

In dem CDU-Antrag hieß es: „Das Bezirksamt wird ersucht, sich bei den zuständigen Stellen für eine Verlängerung der U6 über Alt-Mariendorf bis zur Stadtgrenze nach Lichtenrade im Verlauf der B96 einzusetzen.“

Mittlerweile wurde der Antrag in der BVV mehrheitlich nach Diskussion abgelehnt.

In diesem Zusammenhang habe ich auch einige persönliche Hinweise gegeben. Der Bericht ist hier in Gänze nachzulesen: http://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1087-mit-der-u-6-nach-lichtenrade-wird-es-nichts


 

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