Schon im Dezember 2016 erhielt die Redaktion der Lichtenrader Internetzeitung eine Nachfrage einer Bürgerin, die den Lichterglanz in der Bahnhofstraße und an der alten Mälzerei schön fand, sich jedoch über einen „Schmuddel-Spielplatz“ am Lichtenrader Damm 201 (etwas nördlich der Polizeiwache Lichtenrader Damm/Ecke Groß-Ziethener-Straße) ärgerte.
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Fotos Thomas Moser (Stand Mitte März 2017)
Marianne Rath schrieb: „Lichterglanz ist schön, Spielplätze sind wichtiger!“ Weiter führt die Lichtenraderin aus: „Es ist eigentlich ein schöner Platz, allerdings völlig ungepflegt und total verwahrlost; nicht schön. Ich empfinde den Zustand des Spielplatzes als Zumutung für unsere Kinder. Sie sind die Zukunft (!) und Sie brauchen wir; den Lichterglanz nicht so wirklich.“

Die Anfrage wurde an die Bezirksstadträtin für Bürgerdienst, Ordnungsamt, Straßen und Grünflächen Christine Heiß (Bündnis 90/Die Grünen) weitergeleitet.

Nun liegt seit dem 21. März 2017 die Beantwortung durch den zuständigen Fachbereich vor, die wir hier ungekürzt veröffentlichen: „Im Winter 2015/16 wurden auf diesem Spielplatz die Sträucher im vorderen Bereich zurückgeschnitten und im Sommer 2016 wurde auf diesem Spielplatz eine maschinelle Sandreinigung der Fallschutzflächen durchgeführt. Durch eine beauftragte Firma wird der Spielplatz im Sommer zweimal wöchentlich und im Winter einmal wöchentlich gereinigt (inklusive Papierkorbentleerung). Zusätzlich hat sich bis zum Herbst 2016 eine Maßnahme des Job-Centers um die Beseitigung von Wildwuchs und Sauberkeit gekümmert.

Im Juni 2016 hat die Spielplatzkommission den Spielplatz besichtigt und festgelegt, dass im vorderen Bereich in 2016 eine neue Schaukel aufgestellt werden soll. Ab Herbst 2016 soll der hintere Bereich durch die Auszubildenden des Fachbereich Grünflächen umgestaltet werden. Hier soll eine große Sandfläche mit neuen Klettermöglichkeiten und eine neue Matschanlage entstehen. Der vordere Bereich mit der Kletterkombination aus 2014 sowie die Drehscheibe bleiben dabei erhalten und steht auch während der Bautätigkeit zur Verfügung. Durch diese Erneuerungsmaßnahmen wird der Spielplatz in diesem Jahr wieder attraktiver werden“.

Die Beantwortung bezieht sich offensichtlich auf Maßnahmen aus dem Jahr 2016 und ist daher nicht immer ganz nachzuvollziehen. Es kann nicht beurteilt werden, was letztendlich davon umgesetzt wurde. Die konkrete Situation Mitte März 2017 sieht nicht ganz so optimistisch aus, wie auch Marianne Rath findet. Jedenfalls hat sie nach in Augenscheinnahme nicht den Eindruck, dass es so gepflegt ist, wie es die Beantwortung der Anfrage erwarten lässt. Sie machte dann auch eigene Fotos.
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Fotos M. Rath

Daraufhin schrieb sie direkt an die Stadträtin. Darin heißt es auszugsweise: „Der Zustand des Spielplatzes ist unzumutbar und durch die Laub- und Gehölzansammlung (ein halber Baum liegt bemoost hinter einer der Bänke) eine Gefahr für unsere Kinder. Lange kann es nicht mehr dauern und das Ungeziefer hat den Platz fest in der Hand. Das eine Firma im Winter einmal wöchentlich kommt und reinigt, mhh?? was reinigt sie denn? Papierkorbentleerung stimmt wohl, aber der Rest? Die maschinelle Sandreinigung ist für mich einfach als gegeben hinzunehmen, ich kann es ja nicht überprüfen. Der Platz sollte gründlich gereinigt werden, und das bedeutet nicht nur Papier aufsammeln. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich denke keineswegs an "englischen Rasen", aber ein gewisses Maß an Struktur und Pflege der Grün- und Strauchflächen darf man durchaus erwarten. Man erkennt nicht mal mehr, wo Randsteine sind, ehemalige Beete? sind voller Gestrüpp und völlig verwahrlost.>Marianne Rath regt an, dass die gegenüberliegende Kindertagesstätte befragt wird.“

In einer Spielplatzbeschreibung im Internet heißt es nach unserer Einschätzung etwas überschwenglich: „Ein sehr reizvoll gestalteter Spielplatz für Kinder ab 10 Jahren…“ Entscheiden müssen dies letztendlich die Kinder. Mir scheint noch ein wenig Luft nach oben zu sein.
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Jetzt liegt es auch an den Eltern und an den Kindern, ob der Spielplatz so angenommen wird. Und vielleicht wird er ja auch noch etwas nachgebessert?

Thomas Moser

Berlin-Lichtenrade, Januar 2017 Ein Lifting für Lichtenrader Straßen wird von der neuen Bezirksstadträtin Christiane Heiß (Bündnis 90/ Die Grünen) für den Sommer angekündigt. Man kann gespannt sein, wie es konkret aussehen wird. In Punkto Straßenbelag und Kopfsteinpflaster in Lichtenrade schien sich in der zweiten Jahreshälfte 2016 Wut und Ärger einzelner Bürgerinnen und Bürger zu entladen.


In der Online-Leserreporter-Rubrik der Berliner Woche waren deutliche Vorhaltungen in Richtung Politik, Verwaltung und Interessenvertretungen nachzulesen. 


Christiane Heiß bei einer Bürgerversammlung in Lichtenrade
Jetzt informierte vor wenigen Tagen die Bezirksstadträtin Christiane Heiß über geplante Sanierungen von Lichtenrader Straßen: „Die Straßen im Dichterviertel, aber auch im Bereich südlich der Bahnhofstraße und im Bayerischen Viertel östlich des Kirchhainer Dammes sind zumeist mit Großsteinpflaster befestigt und weisen eine Anzahl von Hebungen und Absackungen auf. Es ist vorgesehen, aus den Mitteln des Straßeninstandsetzungsprogramms der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in diesem Jahr auch in diesem Nebenstraßennetz Instandsetzungsmaßnahmen in Einzelflächen vorzunehmen. Sobald die Mittel durch die Senatsverwaltung zur Verfügung gestellt sind, bereiten wir die Arbeiten zur Ausschreibung und Vergabe der Leistungen vor. Die Umsetzung ist im Sommer 2017 vorgesehen.“

Wünsche nach großflächigen Asphaltierungen werden jedoch abgelehnt, denn dies würde „den dörflichen Charakter stark verändern und erhebliche Kosten für die öffentliche Hand und die Anwohner erzeugen.“ 

In dieser Geschichte haben sich im letzten Jahr schon einige Politiker zu Wort gemeldet.


Darunter war der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak, der eine Fragebogenaktion startete. Zeitgleich startete auch der Lichtenrader Eigentümerverein eine Umfrage bei seinen Mitgliedern. Verkürzt kann die Ergebnisse so dargestellt werden, dass zwar eine Sanierung erwünscht ist, aber mehrheitlich der Erhalt des Kopfsteinpflasters gewünscht wird. Luczak überreichte die knapp ausgefüllten 500 Fragebögen der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD). Zwischenzeitlich hatte noch zum Ende der letzten Wahlperiode der damalige Baustadtrat Daniel Krüger (CDU) informiert: „Die Situation in dem betreffenden Gebiet ist mir durchaus bekannt, eine Verbesserung der Straßenoberflächen im Nebenstraßennetz begrüße ich ebenfalls. Leider stehen hierzu aber keine ausreichenden finanziellen Mittel zur Verfügung.“ 

Nach den Aktivitäten von Bundestagsabgeordneten Luczak meldete sich auch die bezirkliche SPD zu Wort. Für die SPD-Fraktion schrieb Christoph Götz wie folgt: „Die aufgeworfene Diskussion ist befremdlich. Die Unkenntnis des CDU-Abgeordneten über die technischen und fiskalischen Bedingungen in dieser Frage ist erschreckend. Natürlich ist der Straßenzustand in vielen Straßen Lichtenrades nicht zufriedenstellend.“ Die SPD-Fraktion der BVV wertete die „Befragung“ von Luczak als populistischen Aktionismus und empfahl dem Abgeordneten, sich auf seine Arbeit im Bund zu konzentrieren.


Jedenfalls freut sich Luczak über das jetzige Ergebnis: „Die Huckelpisten können endlich repariert werden. Das wäre eine wichtige Entlastung für die geplagten Anwohner in dem Wohngebiet. Das ist ein großer Erfolg für das bürgerschaftliche Engagement der Anwohner. Das Beispiel zeigt: Wenn Bürger mit Unterstützung der Politik Druck machen, dann können wir etwas erreichen. Jeder der knapp 500 Anwohner, die sich an meiner Bürgerbefragung beteiligt haben, hat zu diesem Erfolg beigetragen.“

Auch der Grundeigentümerverein Lichtenrade e.V. begrüßt die Entscheidung des Bezirksamtes, im Jahr 2017 aus den Mitteln des Straßeninstandsetzungsprogramms der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz auch in Anwohnerstraßen Instandsetzungsmaßnahmen vorzunehmen. „Wir sind erfreut, dass das Bezirksamt so schnell auf die Diskussionen im vergangenen Jahr reagiert hat und hierfür finanzielle Mittel zur Verfügung stellt“, so der Vorsitzende Frank Behrend. Weiter heißt es: „Und wir begrüßen es, dass das Kopfsteinpflaster erhalten werden soll, so wie es viele Lichtenrader wünschen. Die Maßnahmen sollten nun schnell geplant und auch wirklich in 2017 umgesetzt werden.“

Uns liegt auch eine Bürgermitteilung vor, die über die Probleme beim Kopfsteinpflaster hinaus gehen: „Oft gibt es Probleme bei Straßen aus Betonplatten mit zentimeterhohen Differenzen, die sich als üble Falle für Fahrradfahrer auftun. Viele Radwege, die nicht direkt auf der Straße sind, sind Hügellandschaften. Besonders die Baumwurzeln heben die Fahrradwege massiv an, sodass sie teilweise gar nicht nutzbar sind. Oder Radfahrer werden verführt, dass sie lieber die Fußgängerwege nutzen, damit so die Hügellandschaften der Radwege umfahren werden. Eine Gefahr für Fußgänger. Ein weiteres großes Problem sind die Fußwege, besonders in Nebenstraßen -auch in Lichtenrade. Die Berg-und-Tal-Fußwege sind besonders für ältere Menschen, Menschen mit Beeinträchtigungen zum Beispiel mit Rollatoren, Rollstühlen und auch Kinderwagen eine unüberwindliche Hürde. Auch hier muss was passieren!“

Man kann gespannt sein, ob sich im Laufe des zweiten Halbjahres 2017 die Straßensituation in den Lichtenrader Nebenstraße erkennbar verbessern. Es besteht zumindest die Hoffnung, dass die größten Gefahrenstellen ausgebessert werden.

Thomas Moser (auch alle Fotos)


 

Das Gemeinschaftshaus Lichtenrade ist sicherlich in die Jahre gekommen, aber immer noch ein ganz wichtiger Treffpunkt in Lichtenrade! Hier wird das neue Nachbarschaftszentrum bald auch offiziell seine Arbeit aufnehmen. Neben den jetzt schon bestehenden Angeboten für Kinder, Jugendliche und Senioren ist der große Veranstaltungssaal sehr beliebt. Hier findet zum Beispiel die jährliche Eröffnung vom Frauenmärz statt. Aber auch regelmäßige Konzerte der unterschiedlichsten Art (Klassik, Jazz, Gospel) und auch ein internationales Schachturnier füllen den Saal. Vor einiger Zeit wurde auch dieser Standort vom Bezirksamt auf den Prüfstand gestellt. Einig war man sich schnell, dass der Standort noch besser ausgelastet werden soll und muss, damit so eine Refinanzierung über die Berliner Finanzzuweisung ermöglicht wird. Auch wir haben immer wieder Klagen besonders über den Zustand der Technik von den Nutzern der Räumlichkeiten gehört.

Genau zu dieser Frage liegt uns nun eine Pressemitteilung der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg vor, die wir hiermit veröffentlichen:

Gute Neuigkeiten für Lichtenrade, gute Neuigkeiten für das Gemeinschaftshaus
BVV Tempelhof-Schöneberg fordert, dass das Gemeinschaftshaus Lichtenrade attraktiver werden muss


Es ist noch gar nicht lange her, da stellte die Bezirksbürgermeisterin Schöttler (SPD) Überlegungen an, dass Gemeinschaftshaus Lichtenrade zu schließen und insgesamt als Standort des Bezirksamtes aufzugeben. Nachdem sich dagegen reger Protest angeführt von der CDU richtete, wurden diese Pläne zum Glück verworfen.

„Nun kann ein weiterer Erfolg vermeldet werden“, freut sich der Lichtenrader Bezirksverordnete Christian Zander. Die Lüftungsanlage soll noch in diesem Jahr repariert werden. Zudem haben die Bezirksverordneten erfreulicherweise einstimmig die CDU-Forderung unterstützt, dass darüber hinaus weiter investiert werden soll. Als erste kurzfristige Maßnahmen sollen die wenig einladenden Sanitäreinrichtungen und das aus einer fernen Zeit anmutende Foyer in Angriff genommen werden. Schließlich muss die Technik aufgerüstet und die Verantwortung und Pflege dafür wieder in feste Hände eines Mitarbeiters gelegt werden. „Hier gab es oft Kritik von gemeinnützigen Vereinen, die die Räume zwar in der Regel kostenlos nutzen können, sich aber für die Nutzung der Technik an einen Externen wenden und ihn extra bezahlen müssen“, so Zander.

Der CDU-Verordneten Hagen Kliem und Patrick Liesener hoffen, dass diese Maßnahmen wirklich schnell angegangen werden. „Eine Frischekur hat diese Einrichtung bitter nötig, denn die Unzufriedenheit wächst. Der Ruf des Gemeinschaftshauses und dessen Funktion als Veranstaltungsort stehen auf dem Spiel, wenn sich qualitativ nicht bald was verändert“, befürchtet Kliem.


 

Am 14. März 2017 blieb es sprichwörtlich dunkel und die elektrischen Wecker versagten ihren Dienst.

Fast wie Weihnachten... so oder so ähnlich sah es auch in Lichtenrader Familien aus...
In den Berliner Stadtteilen Lichtenrade, Buckow, Mariendorf und Marienfelde hat es am frühen Dienstagmorgen einen Stromausfall gegeben. Ein Hochspannungskabel (110.000 Volt) zu unserem Umspannwerk zwischen dem Lichtenrader Damm und der Buckower Chaussee ist ausgefallen. Damit hatten die Haushalte, die über dieses Umspannwerk mit Strom versorgt werden, keinen Strom. Von 2.44 Uhr bis 7.30 Uhr konnten etwa 35.000 Haushalte und 1.500 Firmen nicht mehr versorgt werden, wie eine Sprecherin des Energiekonzerns Vattenfall dem rbb sagte. In einigen Straßenzügen funktionierten auch die Straßenbeleuchtung und die Ampeln nicht mehr.

Die Dauer der Unterbrechung mit fast fünf Stunden war sehr ungewöhnlich und lag an einer Verkettung von mehreren Umständen.

Normalerweise wird ein Umspannwerk von zwei Seiten mit Strom versorgt. Zum Zeitpunkt des Stromausfalls erfolgten planmäßige Wartungsarbeiten in diesem Umspannwerk und die Stromversorgung des Umspannwerks erfolgte nur über eine Seite. Die zweite Seite war durch die Wartungsarbeiten nicht verfügbar. Solche Wartungsarbeiten müssen regelmäßig durchgeführt werden, damit ein Umspannwerke dauerhaft für die sichere Stromversorgung zur Verfügung steht. Wäre der Defekt in der vorherigen Woche oder nach Abschluss der Wartungsarbeiten aufgetreten, hätte das kaum jemand gemerkt. Fällt eine Seite der Stromversorgung aus, wird innerhalb von ca. zwei Minuten auf die zweite Seite der Stromversorgung umgeschaltet.
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Stromausfall, erklärt im Energie-Museum in Steglitz... wie wird der Fehler -normalerweise- schnell geortet und behoben...

Einen Stromausfall wie am 14.03.2017 im Berliner Süden gab es in den letztem 15 bis 20 Jahren nicht. In einem Stromnetz, dessen Kabel einmal um den Äquator reichen, gibt es immer mal einen Stromausfall. Leitungen für die Stromversorgung, wie auch für die Wasser- oder Gasversorgung, sind für die Ewigkeit gemacht. In der Regel ist die Unterbrechungsdauer bei einem Stromausfall sehr viel kürzer.

Laut Stromnetz Berlin können die Betroffenen eine Entschädigung von 20 Euro beantragen. Es muss jedoch ein Antrag gestellt werden: LINK


 

Der Grundeigentümerverein Lichtenrade bittet um Ihre Untertützung!

Foto: Grundeigentümerverein Lichtenrade

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg  will in diesem Jahr aus den Mitteln des Straßeninstandsetzungsprogramms der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz auch im Nebenstraßennetz in Lichtenrade  Instandsetzungsmaßnahmen in Einzelflächen vornehmen.

Damit die Gelder auch dort eingesetzt werden, wo sie wirklich benötigt werden, ruft der Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade e.V. alle Lichtenrader auf, die schlimmsten Schlaglöcher und alle anderen Schäden auf Straßen und Gehwegen mitzuteilen. Dazu werden folgende Angaben: benötigt:

-           Ort des Schadens, also z.B. Straße und eine Hausnummer in der Nähe

-           Beschreibung des Schadens (z.B. Schlagloch oder abgesackter Gullydeckel)

-           und möglichst ein Foto.

Und das Ganze dann bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Und wer nicht online ist, kann Schäden auch während der Sprechzeiten telefonisch (030/744 88 72) oder per Fax (030/744 02 18) melden (dann natürlich ohne Foto).

„Wir bitten um Meldung bis Ostern; dann wollen wir die Meldungen auswerten und dem Bezirksamt übergeben, damit diese Schäden bei den geplanten Reparaturen beseitigt werden können.“; so der Vorsitzende Frank Behrend.

Link zu einem Bericht zur Situation der Pflasterstraßen u.a.


 

Frauenmärz 2017: Mutter, Mutterschaft; Mutterliebe

Der Frauenmärz ist schon seit 32 Jahre eine feste bezirkliche Institution. Engagierte Frauen stellten schon von Anfang an ein abwechslungsreiches Programm auf die Bühne und wurden dabei stets vom Bezirksamt unterstützt. Angefangen hat der Frauenmärz in kleinerem Rahmen im Alt-Bezirk Tempelhof und ist dann stetig gewachsen. Im fusionierten Bezirk Tempelhof-Schöneberg wurde und wird der Frauenmärz weitergeführt und begeistert immer wieder mit einem unglaublich vielfältigen Programm.
Unter Federführung der Kulturstadträtin Jutta Kaddatz und der äußerst engagierten Leiterin der Dezentralen Kulturarbeit, Ute Knarr-Herriger, wird Jahr für Jahr der Monat März zu einem anspruchsvollen und unterhaltsamen Höhepunkt im Bezirk. Vor Monaten begann bereits die Planung. Das Programm liegt nun in seiner ganzen Pracht und Bandbreite vor. Das Motto ist diesmal >Mut | ter | schafft< mit all den verschiedenen Fassetten: Welche Bilder existieren? Welche Bilder werden gelebt? Junge Frauen in der Wirklichkeit. Die Veranstaltungsreihe zum Thema „Mutter, Mut, Mutterschaft, Mutter schafft?!“ soll verschiedene Aspekte beleuchten, wobei der Veranstaltungsmonat voller anregender und vergnüglicher Termine ist, die nicht immer themenbezogen sind.
In der Ankündigung heißt es : „Wir alle sind Kinder unserer Mütter. Wir wachsen in ihren Bäuchen, sitzen auf ihren Schößen, zerren an ihren Nerven. Ein Spiel mit Geben und Nehmen. Ein Spiel mit Erwartungen, Ansprüchen und der unbezahlbaren, der unermüdlichen SUPRAMATER. SUPRA lateinisch „über“, MATER lateinisch „Mutter“ – die Übermutter, ein Archetyp der Selbstaufopferung und der bedingungslosen Fürsorge. Sie vollführt die absolute altruistische Handlung: Mutterliebe.“
Seit den 70er Jahren erreichte die Frauenbewegung soziale Umbrüche, die die Perspektive auf Frausein und Mutterschaft veränderten: Traditionelle weibliche Rollenvorstellungen werden demontiert, Themen wie Schwangerschaft und Geburt enttabuisiert, den Frauen gelingt der Zutritt zu männlichen Sphären. Heute sieht sich die moderne Frau vor einen neuen Identitätskonflikt gestellt: Sie muss dem Modell der fürsorglichen Mutter entsprechen, zugleich soll sie selbstbestimmt und finanziell unabhängig sein.Der Höhepunkt vom Frauenmärz ist immer das Eröffnungsfest, das diesmal am 3. März stattfindet und um 19 Uhr beginnt. An diesem Freitag wird im Lichtenrader Gemeinschaftshaus wieder ein buntes Bündel an Kunst und Information geboten.

Bezirksstadträtin Jutta Kaddatz begrüßte die Gäste.

Nach der Begrüßung durch Jutta Kaddatz hat die Staatssekretärin a. D. Emine Demirbüken-Wegner (Foto oben), Parlamentsauschussvorsitzende für Bildung, Jugend und Familie, die Festrede gehalten, was jedoch im politischen Raum auch strittig diskutiert wurde.


Die Mitglieder des Theaterkollektivs Berlocken haben Ausschnitte aus der Hoch-Zeit-Performance zeigen.







Hilde Kappes (Fotos oben) hat ihre Vokal Akrobatik und ungewöhnliche Musikalität auf vielseitigem Instrumentarium dargeboten. Die Ausnahme-Künstlerin im Bereich Stimm- und Musik Performance hat bereits mehrfache Auszeichnungen erhalten.






Hier musste auch der Ehemann von Jutta Kaddatz "mithelfen"...



Die Kabarettistin, Sängerin und vor allem auch Puppenspielerin (auch bei der Sesamstraße) Andrea Bongers hat das Publikum nach der Pause begeistert. Die Hanseatin weiß aus eigener Erfahrung um Geschichten als Frau, Partnerin und Mutter.
Für die süße und salzige Beköstigung sorgt während der Veranstaltung wieder die ufaFabrik. Im Foyer wird die mobile Ausstellung zur Kampagne "Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin" auf verschiedenste Aktivitäten hinweisen.

Für die charmant unterhaltsame Moderation sorgte wieder Petra Schwarz.


Ute Knarr-Herriger und Moderatorin Petra Schwarz.
Aber auch das restliche Programm vom Frauenmärz muss sich keinesfalls verstecken. Bereits am 4. März findet das Chorkonzert „Femme Vocales“ mit 70 Frauen und drei Chören in ethnischer Vielfalt statt. Dann finden bis Ende März noch vielfältige und unterschiedlichste Jazz- und Wohnzimmerkonzerte, Lesungen der verschiedensten Art, eine Performance, eine Gameshow, Märchen, interessante Podiumsdiskussionen, Kunst- und Kulturführungen, Tagesausflug zum Bundestag u.s.w. statt. In diesem umfangreichen Programm findet jeder sicher einen besonderen Leckerbissen für sich, seine Freunde und seine Mutter.

Alle Veranstaltungen, die dezentral über den Bezirk verteilt an verschiedenen Orten stattfinden, sind zum freien Eintritt und meistens für das männliche Geschlecht zugänglich.

Thomas Moser

www.frauenmaerz.de.

Alle Veranstaltungen sind bei freiem Eintritt.

 

Der Frauenmärz freut sich über weibliche & männliche Besucher, solange nichts anderes vermerkt ist.

www.frauenmaerz.de

Weitere Pausen-Fotoeindrücke...

Vom Ehrenamtsbüro Christine Fidancan, MdB Mechthild Rawert und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler


Die Abgeordnete Hildegard Bentele

Angelika Schöttler mit Wolfgang Spranger

Dr. Jan-Marco Luczak, Bundestagsabgeordneter

Stadtrat Oliver Schworck

Stefan Böltes, BVV-Vorsteher


Martina Zander-Rade, stellv. BVVV-Vorsteherin

Antonia Volk, Leiterin vom Sozialamt

Stadtführerin Marina Heimann und Bürgermeisterin Angelika Schöttler









Von Family & Friends, die Veranstalter u.a. vom Weinfest in Lichtenrade Claudia Scholz und Stefan Piltz
ALLE FOTOS:

Fotodokumentation als pdf:

http://www.berli-press.de/foto_lichtenrade_iz/Frauenmaerz2017_Bericht_Fotodokumentation.pdf

Das komplette Programm:


Dr. Jan-Marco Luczak nominiert Teilnehmer für „Jugend und Parlament“ im Bundestag / Bewerbungsfrist: 15. März 2017

(Tempelhof-Schöneberg/27.02.2017) „Wer will einmal Bundestagsabgeordneter sein und im echten Plenarsaal über Gesetze diskutieren?“, fragt der Tempelhof-Schöneberger Abgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak. Er unterstützt die Aktion „Jugend im Parlament“ und wird einen Jugendlichen aus dem Bezirk als Teilnehmer für das gleichnamige Planspiel des Deutschen Bundestages nominieren.

Vom 27. bis 30. Mai 2017 schlüpfen Jugendliche aus ganz Deutschland in die Rolle von fiktiven Bundestagsabgeordneten. „Sie sitzen im Bundestag und stehen unterm Bundesadler an genau dem Rednerpult, an dem sonst Abgeordnete und auch die Bundeskanzlerin sprechen“, so Luczak.

Jan-Marco Luczak im September 2014 zum 40-jährigen Jubiläum der Marienfelder Gustav-Heinemann-Oberschule
In der Woche des Planspiels finden sich die Jugendlichen im Bundestag in Fraktionen zusammen, wählen Fraktionschefs und beraten Gesetzesvorlagen. Auch die fachpolitischen Beratungen in Fraktionssitzungen und Ausschüssen stehen auf dem Programm. Außerdem treffen die Teilnehmer ihren Bundestagsabgeordneten, der sie nominiert hat, und lernen seine Arbeit näher kennen.

„Ich freue mich, dass ich einen Teilnehmer aus unserem Bezirk für das Projekt ‚Jugend im Parlament‘ auswählen kann. Du solltest zwischen 16 und 20 Jahren alt sein, aus Tempelhof-Schöneberg kommen und dich für Politik interessieren“, sagt Luczak.  

Interessierte Teilnehmer schicken ihre Bewerbung bitte bis 15. März 2017 an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Mehr zum Planspiel: http://www.mitmischen.de/diskutieren/nachrichten/Februar_2016/JuP/index.jsp


 

 

Wir starteten erst kürzlich eine Suchanfrage in der Lichtenrader Internetzeitung und im Lichtenrader Magazin: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2017/02/10/hilfe--wo-ist-das.htm.

Hier konnte nun Dietrich Seidlitz die Auflösung bieten... Vielen Dank!

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