Schreiben, auch wenn die Muse mal schläft +++ NEUE WORKSHOPS zum Kreativen Schreiben

Viele denken immer, dass Romanautoren auf göttliche Inspiration und die Gnade der Muse angewiesen sind. Dass dies nicht sein muss und dass es für jede Art von Schreibprojekt das passende Handwerkzeug gibt, vermittelt die Krimiautorin und Schreibpädagogin Petra Tessendorf in Workshops, die ab Sommer in Lichtenrade starten.

»Schreiben lernt man durch Schreiben«, sagt die Autorin und zitiert dabei Umberto Eco (Der Name der Rose):

»Schreiben besteht zu zehn Prozent aus Inspiration und neunzig Prozent aus Transpiration.«

Diese neunzig Prozent kann man lernen. Mit einfachen Übungen in kleinen Gruppen überwinden die Teilnehmer Schreibhürden, die oft durch die Angst vor dem leeren Blatt entstehen. Gegen diese Angst gibt es viele einfache, aber wirkungsvolle Übungen und Tricks, die sich die Teilnehmer in kleinen Gruppen erarbeiten können. Entweder in einem intensiven Tageskurs am Wochenende oder langsam aufbauend in Kursen innerhalb der Woche.

Petra Tessendorf hat viele Jahre als Journalistin für eine Tageszeitung gearbeitet, bevor sie sich dem literarischen Schreiben zuwandte. Ihr erster Roman erschien im dtv-Verlang. Sie hat zahlreiche Kurzkrimis veröffentlicht und arbeitet gerade an einer Krimiserie, die an der Ostsee spielt und Anfang nächstes Jahr startet.

Eine Übersicht über das Kursangebot finden Sie auf www.petratessendorf.de

Oder am Infotag: 25. Mai 2019 - 12 bis 18 Uhr

Die Autorin ist an diesem Tag vor Ort und erzählt Ihnen gerne mehr über die geplanten Kurse. Und Kaffee und Kuchen gibt es auch.

Ort: Sprachschule Company Languages, Hilbertstraße 2, 12307 Berlin-Lichtenrade, zwei Gehminuten von der S-Bahn-Haltestelle Lichtenrade entfernt.
Foto Tessendorf
Foto privat


 

WUNDER GIBT ES IMMER WIEDER... Was der BER kann, kann Lichtenrade schon lange. Gestern am 17.5.2019 ist nun nach 5 Jahren das Ampelprovisorium Lichtenrader Damm/Barnetstraße aufgelöst worden. Nun, die Fußgängerbeleuchtung noch nicht. Aber wollen wir mal nicht meckern.
Ampelanlage lichtenrader damm Barnetstr 05 2019
Ampelanlage lichtenrader damm Barnetstr 05 2019 2
Fotos Mai 2019 Thomas Moser

Zur Historie berichtete der Kiez-Reporter Thomas Moser​ in der Lichtenrader Internetzeitung schon öfters (siehe u.a. LINK oder folgend):

Es ging bei der Anfrage der SPD-Abgeordneten Melanie Kühnemann (SPD) nicht um eine mögliche Ampel-Koalition, sondern tatsächlich um eine Ampel, im Amtsdeutsch "Lichtsignalanlage" am Lichtenrader Damm Ecke Barnetstraße.

ampel barnet lichtenrader damm 1
Bereits im September 2015 fragte sich die Lichtenrader Internetzeitung: „Geht den Lichtenradern bald ein Licht auf?“ Gemeint war, dass ein Beleuchtungsmast, der auch gleichzeitig eine Ampel war, nach einem Unfall im Sommer 2014 nicht mehr ordnungsgemäß in Betrieb war. Die damalige Antwort vertröste auf das Frühjahr 2016, weil es sich um eine Sonderanfertigung handeln sollte. Zumindest wurde nach der Anfrage ein Lichtmast errichtet.

Nunmehr hat die Abgeordnete Melanie Kühnemann, die kürzlich ihr Büro im John-Locke-Kiez eröffnet hat, direkt bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz nachgefragt. In diesem Jahr soll noch eine neue Ampel aufgebaut werden. In dem Antwortschreiben wird ausgeführt, dass der sogenannte „Bestandkombimast“ nach einem Unfall am 19. April 2014 abgesägt werden musste, weil er zu stark beschädigt war.

Aufgrund geänderter technischer Bauvorschriften war eine Neuberechnung der Statik des Gemeinschaftsmastes erforderlich. Da ein solcher Mast, eine Kombination von Licht- und Ampelmast, nicht in eine Norm einzusortieren war und eine „spezielle Ausprägung darstellte“, gestaltete sich die Berechnung sehr aufwändig und schwierig. Nach erfolgter Klärung der baulichen Randbedingungen wird an der Stelle ein fest eingebauter Gemeinschaftsmast gesetzt und das Provisorium entfernt. Der provisorische Mast soll jedoch nach Aussage der Senatsverwaltung nicht die Funktion der Lichtsignalanlage beeinträchtigen.

Die Lichtenrader werden gespannt abwarten, ob tatsächlich nach über 3 Jahren eine neue Ampelanlage installiert wird, zumal Provisorien bekanntlich besonders dauerhaft sind. Warum es nicht auch eine Nummer kleiner in Normgröße gemacht hätte, bleibt wohl das Geheimnis der zuständigen Stellen.

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Der Bericht in der Lichtenrader Internetzeitung von 2015: http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2015/09/17/geht-den-lichtenradern-bald-ein-licht-auf.htm


 

UPDATE mir BVV-Anträgen zum Thema (siehe Ende)
Die Bürgerinitiative Lichtenrade - Dresdner Bahn e.V. kümmert sicht weiterhin um die Belange rund um den Bau der Dresdner Bahn, obwohl das bisherige höchstrichtlichen Urteile des Bundesverwaltungsgerichtes die ebenerdige Lösung für die Bahn bestätigt hat. Der BI geht es jetzt besonders darum, dass mit wichtigen begleitenden Maßnahmen die künftigen umfangreichen Arbeiten an der Bahnstrecke abgemildet werden.
Ausweichstraßen vernünftig herrichten
In einem Schreiben an die Fraktionen hat die BI gefordert, vor Beginn der Sperrung der Bahnhofstraße die Goltzstraße vernünftig herzurichten: "In dieser befinden sich gerade im Bereich ab Rehagener Straße diverse Senkungen und Unebenheiten im Pflaster, durch die die Belästigung der Anwohner durch den jahrelangen verstärkten Verkehr deutlich zunehmen würde und auch Gebäudeschäden nicht ausgeschlossen erscheinen. Auch haben wir ein vernünftiges Verkehrskonzept nach Ausbau  bei der Unterführung Bahnhofstraße gerade für Radfahrer angemahnt. Diese erscheinen uns in besonderer Weise durch die Gefällsituation bei herausfahrenden Bussen gefährdet. Bisher haben  die CDU, die FDP und die SPD darauf geantwortet; die anderen Fraktionen noch nicht." Im Rahmen des Aktiven Zentrums werden ebenfalls in der nächsten Zeit die Sanierung bzw. Baumaßnahmen in der Bahnhofstraße erwartet (unten Anträge der CDU und SPD)
goltzstr Umleitung1
Ausweichverkehr: Was ist westlich der Bahntrasse?
Über diese Forderung der BI hinaus scheint eine Planung für den Ausweichverkehr westlich der Bahntrasse (Prinzessinnenstraße, Hilbertstraße, Wünsdorferstraße u.a.) noch nicht vorzuliegen. Es scheint höchste Zeit, dass Planungen benannt werden, zumal auch provisorische Herrichtungen Zeit und Geld beanspruchen werden.
Bauarbeiten der Dresdner Bahn gehen weiter
Wie man in diesen Tagen sehen kann, wird es langsam ernst mit den Bauarbeiten. Nach den Bau der ersten Schallschutzwände, startete der Baubeginn für den Fußgängertunnel im Bereich des (Noch-)Bahnübergangs Wolziger Zeile. Der Fußgängertunnel wird übrigens südlich vom jetzigen, etwa in der Verlängerung der Horstwalder Straße, liegen. 
Von der Bahn heißt es zu den aktuellen und geplanten Arbeiten: "Im April 2019 begannen die Bauarbeiten für die neue Fußgängerunterführung an der Wolziger Zeile und die neue Straßenunterführung an der Säntisstraße. Diese werden voraussichtlich im Juni bzw. Dezember 2020 abgeschlossen. An der Attilastraße wird im Mai 2019 eine Kabelhilfsbrücke eingebaut. Anschließend kann die Lärmschutzwand in diesem Bereich errichtet werden. Ebenfalls ab Mai 2019 entsteht bis voraussichtlich Oktober 2019 die Lärmschutzwand im Bereich des Schichauwegs. Noch voraussichtlich bis Juni 2019 wird der Damm des Teltowkanals verbreitert. Die Arbeiten wurden im März 2019 begonnen."

BI unterstützt Saal-Nennung nach dem ehemaligen Tempelhofer Bezirksbürgermeister Wolfgang Krueger
In einem Schreiben an alle Fraktionen in der BVV hat sich die BI dafür eingesetzt , den großen Saal im Gemeinschaftshaus nach den verstorbenen  stellv. Vorsitzenden, Wolfgang Krueger zu benennen: "Für uns steht dabei sein Engagement für unsere Sache im Vordergrund. Wolfgang Krueger war einer der Initiatioren unserer BI, Gründungsmitglied des Vereins und seit dessen Gründung bis 2017 stellvertretender Vorsitzender." Abschließend heißt es vom Vorsitzenden der BI Klaus Roesler: "Er war ürbigens der einzige  aus Lichtenrade stammende Bezirksbürgermeister, so dass ein Ehrung ins einem Ortsteil in jeder Hinsicht angemessen wäre."
Ein weiterer Bericht zu diesem Vorschlag: https://www.lichtenrade-berlin.de/24-blog/blog2017/1321-saal-im-gemeinschaftshaus-lichtenrade-benennen-nach-alt-buergermeister-wolfgang-krueger  ToM

Infoveranstaltung 22. Mai 2019 18-20 Uhr im Gemeinschaftshaus Lichtenrade (von der Bahn; unterstützt von der BI... siehe LINK)

Weitere Informationen rund um die Dresdner Bahn findet man auf der Lichtenrade-Website https://www.lichtenrade-berlin.de/ bei SUCHE bitte "Dresdner Bahn" angeben

Bericht zum offiziellen Baustart in der Lichtenrader Internetzeitung: https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1369-start-dresdner-bahn-draussen-pfiffe-und-drinnen-schnittchen

Vom Kiezreporter stets aktuell informiert in Facebook: https://www.facebook.com/KiezReporter.Moser

BI Dresdner Bahn: http://www.dresdner-bahn.de/index.php?option=com_frontpage&Itemid=1

DB Seite zur Dresdner Bahn: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/dresdner-bahn

BVV Anträge dazu:

CDU:

Goltzstraße für den Umleitungsverkehr für die Zeit der jahrelangen Sperrung des Bahnübergangs an der Bahnhofstraße ertüchtigen

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, den Abschnitt der Goltzstraße zwischen Rehagener Straße und Wolziger Zeile zu ertüchtigen. Ziel ist, dass die Befahrbarkeit für die Ausweichverkehre während der jahrelangen Sperrung der Bahnhofstraße gewährleistet und zugleich die Belastungen für Anwohner durch Lärm und Erschütterungen aufgrund der unebenen Kopfsteinbepflasterung minimiert werden.

Dabei ist zu prüfen, ob außer der Beseitigung von Unebenheiten und Schadstellen das Auftragen einer Asphaltschicht möglich ist, denn damit ist zugleich das Befahren der Strecke per Fahrrad wesentlich komfortabler.

Der BVV ist bis zu ihrer Sitzung im September 2019 zu berichten.

Begründung:

Während der Sperrung des Bahnübergangs Bahnhofstraße, muss der Verkehr für mehrere Jahre über den Bahnübergang Wolziger Zeile und damit über die Goltzstraße, eine Kopfsteinpflasterstraße, umgeleitet werden. Das Kopfsteinpflaster ist aber im Laufe der vergangenen Jahrzehnte an diversen Stellen durch zum Teil erhebliche Unebenheiten gekennzeichnet, die mindestens beseitigt werden müssten. Vorzugswürdig wäre jedoch das Auftragen einer Asphaltdecke, was aufgrund der wohl vorhandenen Regenentwässerung sicherlich möglich wäre. Durch das grobe Kopfsteinpflaster und die Unebenheiten werden mit der erheblich höheren Verkehrsbelastung die Erschütterungen und Lärmbelastungen für die Anwohnerschaft der Goltzstraße spürbar zunehmen. Eine Asphaltdecke schafft hierfür die wirksamste Abhilfe und könnte zugleich bewirken, dass die Goltzstraße durchgängig als Strecke für Radfahrer geeignet ist.

SPD:

Betreff: Erschütterungen in der Goltzstraße in Lichtenrade

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Die BVV ersucht das Bezirksamt das Straßenpflaster der Lichtenrader Goltzstraße im Umleitungsbereich der DB-Baustelle hinsichtlich bestehender Oberflächenverwerfungen zu überprüfen und diese im Interesse einer erschütterungsarmen Abwicklung des Umleitungsverkehrs möglich kurzfristig zu beseitigen.

Begründung:

Laut Anliegerbeschwerden führt der zusätzliche Verkehr im Umleitungsbereich der DB-Baustelle im Zusammenwirken mit bestehenden Verwerfungen im Straßenpflaster zu nicht akzeptablen Erschütterungen in den angrenzenden Wohnhäusern. Die Anlieger sehen sich dadurch gesundheitlich beeinträchtigt und befürchten zugleich Schäden an ihren Gebäuden.
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Fotos Thomas Moser


 

 

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Hinweise der BI Dresdner Bahn:

Wie Sie selbst sehen können, wird es langsam ernst mit den Bauarbeiten. In diesen Tagen ist begonnen worden, den Fußgängertunnel im Bereich des Bahnübergangs Wolziger Zeile zu bauen, der übrigens südlich vom jetzigen, etwa in der Verlängerung der Horstwalder Straße, liegen wird. 
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wolziger zeile Dresdner bahn unterfuehrung bau 2
Fotos Thomas Moser / 14.5.2019
Wir haben im letzten Jahr mit großem Erfolg eine Informationsveranstaltung mit dem Bauleiter der DB, Herrn Ludewig, durchgeführt. In diesem Jahr ist die DB aber der – grundsätzlich vernünftigen – Meinung, eine solche Veranstaltung in eigener Regie durchzuführen, da sie als Vorhabenträger verpflichtet sei, die Bürger zu informieren.

Da dies sinnvolle Erwägungen sind und unser Interesse mit dem der DB identisch ist, haben wir beschlossen, diese Veranstaltung zu unterstützen und sie gemeinsam mit der DB zu machen und  laden Sie deshalb ein.

LINK zur BI:http://www.dresdner-bahn.de/


 

Ein Gastbeitrag vom Volkspark Lichtenrade:

Am 1. Mai 2019 begrüßte der Trägerverein Volkspark Lichtenrade e.V. sieben Studenten des Instituts für Geografie und Umwelt der Universität Oxford bei Kaffee, Fassbrause und selbst gebackenem Käsekuchen. Die Studenten hatten unseren Park über unsere Webseite entdeckt und wollten sich darüber informieren, wie der Park entstanden ist und wie er betrieben wird. Es interessierte sie zu erfahren, was die Motivation unserer Mitglieder zur Mitarbeit und wie die Nutzung durch die Lichtenrader Bevölkerung ist.
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Unser Vorstandsvorsitzender Wolfgang Spranger erläuterte ihnen die Entstehungsgeschichte des Volksparks im Jahr 1980/81. Als Übersetzer unterstützte ihn tatkräftig unser Schriftführer, Manfred Könings. Im damals von der Mauer umringten West- Berlin, das die 19-22 jährigen Studenten nur aus den Geschichtsbüchern kennen, wurde ein Teil der Parkfläche von aktiven Bürgern besetzt, um den Menschen in Lichtenrade die Möglichkeit einer Naherholung zu schaffen und eine noch dichtere Bebauung in Lichtenrade-Ost zu verhindern. Der ausgehandelte Pachtvertrag erlaubt die Nutzung der Fläche unter der Bedingung des öffentlichen Zugangs für alle. Sämtliche Betriebs- und regelmäßig anfallenden Kosten trägt der Verein. Ebenso ist er alleine für die Pflege und Instandhaltung des Parks verantwortlich. Dies dürfte einmalig in Deutschland, vielleicht in Europa sein. Die Studenten bestätigten uns, dass es Ähnliches in Großbritannien nicht gibt.

Vor 40 Jahren waren zweimal wöchentlich 30-40 aktive Mitglieder am Werk. Heute, nach der Wiedervereinigung, stehen den Menschen viele Möglichkeiten der Naherholung, auch im Umland zur Verfügung. Aktiv sind zur Zeit circa 10 Personen und die allermeisten sind bereits im Rentenalter. Der Verein leidet unter Mangel an der Natur interessierten Menschen, die sich aktiv daran beteiligen möchten, in ihrer Freizeit etwas für das Gemeinwohl zu tun.

Wir erklärten den Gästen aus England , dass das Ziel des Vereins, der Erhalt und die Pflege eines möglichst naturbelassenen Raumes ist, indem sich die Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen entwickeln kann. Die Menschen sollten wieder lernen, wie viele faszinierende Lebewesen sich bei uns ansiedeln, wenn man ihnen ihre Lebensbedingungen schafft. Sie sollten sich darüber freuen, dass es möglich ist, einen Blumenstrauß von einer Wiese zu pflücken, der mehr als zwei verschiedene Arten Blumen enthält.

In zwei Gruppen führten wir die Studenten anschließend durch unsere Anlage und erläuterten ihnen Flora und Fauna. In einer Kastanie beobachteten wir einen brütenden Zaunkönig. Die Totholzhaufen dienen Käfern, Wildbienen und Igeln als Quartier.

Als Beispiele für die natürliche Fauna zeigten wir ihnen den reichlich wachsenden Beinwell, aus dem unser Mitglied Birgit Helmlinger eine wirksame Heilsalbe zubereitet und aus dem gut gedeihenden Bärlauch entsteht ein köstliches und gesundes Pesto. Eine Kostprobe davon haben wir den Studenten überreicht.

Anschließend führten wir die Studenten am Dorfteich und der Dorfkirche vorbei, um ihnen den historisch gewachsenen Teil Lichtenrades zu zeigen. Sie zeigten sich beeindruckt vom Baustil der ehemaligen Gutshäuser entlang Alt-Lichtenrade.

Zum gemütlichen Ausklang lud der Trägerverein seine jungen Besucher ins Restaurant Reisel ein, wo wir ein von allen gelobtes Mittagessen zu uns nahmen und die englischen Besucher deutsches Bier kosteten. Hier konnten persönliche Gespräche stattfinden und wir hatten einen lebhaften Austausch miteinander.

Wir verabredeten, in Kontakt zu bleiben, um vielleicht ein gemeinsames Projekt, wie das Anlegen einer natürlichen Wildblumenwiese mit allen dort vorkommenden Pflanzen und Tieren, in Angriff zu nehmen.

Der Trägerverein bedankt sich bei unseren Übersetzerinnen Vivi Scholz und Maria Thiem für die gute Arbeit, die uns eine lebhafte Unterhaltung erst ermöglicht hat.

Birgit Helmlinger






Fotos Volkspark Lichtenrade

Der Lichtenrader Volkspark freut sich über Menschen, die in der Anlage helfen. „Nachwuchs“ ist herzlich willkommen!

Mehr in der Lichtenrader Internetzeitung: https://www.lichtenrade-berlin.de/lichtenrader-vereine-lichtenrader-volkspark oder bei suchen einfach „Volkspark“ eingeben.

Website des Vereins: LINK


 

Es ist wieder soweit! Die Künstlergemeinschaft Lichtpunkt49 öffnet ihre Tore zum 7. Mal.
10 Kunstschaffende haben sich in diesem Jahr zusammengefunden Ihre Werke der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Am Sonntag, dem 2.Juni 2019, von 10 bis 18 Uhr laden Sie zu einem Besuch in den Rotenkruger Weg.
Flyerfuer Internetzeitung
Foto fuer Internetzeitung  Kopie
Geboten wird eine Open Air Ausstellung, liebevoll aufgebaut in den Vordergärten der Anwohner zwischen Fontane - und Goethestraße und auf dem Grundstück der Künstlerin Sylvia Zeeck, der Hausnummer 84 .  Es ist schon eine kleine Tradition, welche sich durch die Unterstützung der Nachbarschaft zu einem beliebten Event etablieren konnte. Dieses Jahr werden die Kunstwerke in den Vordergärten zu bestimmten Themen zusammengestellt. Auf Themenwelten wie z.B. Märchen und Magie, Melodie und Harmonie, Masken, Elemente, Fabeln und Mythen können die Besucher gespannt sein.  Sylvia Zeeck freut sich sehr darüber, dass immer mehr Kunstschaffende gerne bei diesem Event mitgestalten möchten. Damit hat sie Ihr Ziel erreicht, die Nachbarschaft näher zusammen zu bringen, die Kommunikation unter Künstlern und Nachbarn anzuregen und gemeinsam mit viel Spaß, Engagement und  Kreativität etwas Schönes für den Bezirk beitragen zu können. Der Eintritt ist frei. Geboten werden :

Drucktechniken, Aquarelle, Assemblagen, Collagen, Acryl- und Ölbilder, Fotokunst, intuitive Malerei, Skulpturen aus Speckstein, Holz, Porenbeton und Glasmosaik.

Auch handwerkliche Kunst wie Teddybärchen, Taschen aus eigener Manufaktur sowie unsere stadtbekannte Hauptstadtseife, kann an diesem Tag erworben werden. 

 Die teilnehmenden Künstler nach dem Alphabet :  Marlon Gottert, Mirjam Hoenow, Regine Klimes, Anke Lossin, Cordula Mahrhofer, Michael Sauer, Hajo und Erika Winterstein, Sylvia Zeeck, Horst Zeitler,und die Frauen der Nähwerkstatt des Nachbarschaftszentrums“Naomi“.

Besucher können ebenso gespannt sein auf die zauberhaften Querflötenklänge unserer Jungmusiker Luisa Zeeck  und Adrian Petersen .

Bei wirklich schlechtem Wetter verschiebt sich das Event in den September.

Veranstaltungsort : Rotenkruger Weg 84 , 12305 Berlin

Bericht und Fotos von der Ausstellung 2018 in der Lichtenrader Internetzeitung: LINK

Foto2 fuer Thomas Moser
Zu der neuen Technik von Sylvia Zeeck:

"In diesem Jahr habe ich die Arbeit mit Porenbeton für mich entdeckt. Die Arbeit mit diesem Material gibt mir eine ganz neue Möglichkeit meiner Phantasie Ausdruck zu geben und Geschöpfe oder Tiere, die ich bislang in Assemblagen, Ölbildern oder in meiner „Kratztechnik“ darzustellen vermochte, nun dreidimensional versuche zu erfassen. Das ist wohl die Kunst einer bildhauerischen Arbeit, die ich für mich nun ganz neu erfahre.

Die Skulpturen werden  mit Fugenmasse verschlemmt  und erhalten somit eine festere, stabile Oberfläche. Ich freue mich am Tag der offenen Tür  Ihnen meine neuen Arbeiten zu präsentieren."

Hueter des Gartens
Hüter des Gartens
Dodo
Dodo
Sonnenschoepferin
Sonnenschöpferin / Skulpturen sind 60 cm hoch

Arbeiten auch einzusehen unter  www.sylviazeeck.com


 

Die Baustelle der Alten Mälzerei öffnete für den Tag der Städtebauförderung am 11. Mai 2019 seine Türen. Viele hundert Interessierte informierten sich über das große Bauvorhaben, in diesem historischen Industriegebäude einen Bildungs- und Kulturstandort für Lichtenrade zu schaffen. Das große Interesse konnte auch nicht durch die zwischenzeitlichen Niederschläge erschüttert werden, denn überall wo man hinhörte war große Begeisterung der Besucherinnen und Besucher zu spüren. Bis in die Abendstunden wurde ein vielfältiges Programm geboten. So rockte nicht zuletzt der beliebte rbb-Moderator Ulli Zelle mit „Ulli und die grauen Zellen“ die Mälzerei, wo ein großes Publikum ausgelassen zu Rockmusik tanzte.
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Das Zentrum in Lichtenrade wird neu definiert und ein echter Anziehungspunkt werden. Die Alte Mälzerei, vor 120 Jahren erbaut und eine Ewigkeit ungenutzt, erwacht aus ihrem Dornröschenschlaf. Das denkmalgeschützte Areal wird gerade von den neuen Eigentümern Thomas Bestgen und Jutta Grünewald wachgeküsst. Lichtenrade wird liebenswerter werden, denn direkt am S-Bahnhof Lichtenrade entsteht ein neues urbanes Zentrum, wo auch das ehemalige Haus Buhr und etliche neue Wohnungen dazugehören.


Die Alte Mälzerei wird in absehbarer Zeit eine junge lebendige Kultur-Mälzerei werden und ist damit sicher ein Leuchtturmprojekt, dass weit über den Kiez Strahlkraft entwickeln wird. Auch wenn es viele Angebote in Berlin gibt, kann sich Lichtenrade ein kleines Stück weiter zur grünen Oase mit einem ganz besonderen Charme entwickeln. Der gute Anschluss durch die S-Bahn kann auch neue Besucher nach Lichtenrade in den südlichen Teil von Tempelhof-Schöneberg führen.

Großes Interesse an der Fortentwicklung von Lichtenrade: Baustellenführungen, Informationen, eine Podiumsdiskussion und viele Besucher

Informationsstände von den Verantwortlichen rund um das Bauvorhaben, viele Lichtenrader Vereine und Institutionen, Aktivitäten für Kinder und natürlich auch eine Meile für das leibliche Wohl waren vertreten.



Der "Wohntisch Lichtenrade" beteiligt sich aktiv an der Neugestaltung des neuen Wohnraums.

Am Informationsstand der verantwortlichen UTB-Projektmanagement GmbH konnten bildhaft die Planungen nachvollzogen werden. Eine spannende Idee, die aber erst einmal als Vorschlag vorhanden ist, ist ein „Lichtsteg“ über das Gelände, der auch ein Brückenschlag über die neue Trasse der Dresdner Bahn und zur südlichen Bahnhofstraße sein könnte.

Weitere Infos dazu: Bitte Bild anklicken und LINK folgen.
Ein Modell machte diese Idee als ersten Vorschlag sichtbar. Etwas ähnliches wurde bereits von den Planern in Rotterdam umgesetzt.



Bild v.lks.n.re.: Moderatorin Sabine Slapa, Kulturstadträtin Jutta Kaddatz, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Senatorin Katrin Lopmscher,  Stellv. Bezirksbürgermeister und Stadtentwicklungsstadtrat Jörn Oltmann und Projektentwickler Thomas Bestgen.
Zu Beginn der Veranstaltung gab es ein gut besuchtes Podiumsgespräch mit der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Katrin Lompscher (Die Linke), der Bezirksbürgermeistern Angelika Schöttler (SPD), dem Stadtrat für Stadtentwicklung und Bauen Jörn Oltmann (Grüne), der Stadträtin für Bildung, Kultur und Soziales Jutta Kaddatz (CDU) und dem Projektentwickler Thomas Bestgen. Moderiert wurde die Diskussion von Sabine Slapa vom Büro der Stadt- und Regionalplanung „slapa & die raumplaner gmbh“.

Alle Diskussionspartner zeigten sich besonders von der vorbildlichen Vernetzung und guten Zusammenarbeit während der Planungsphase angetan.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler: „Grandios, dass dieses Gebäude mit so viel Flair Alle nutzen können.“ Die Kulturstadträtin Jutta Kaddatz spricht sichtlich stolz und glücklich von diesem Projekt, dass zwar mit viel Arbeit und Planung, aber auch mit sehr guter Zusammenarbeit zustande kam.


Der Eigentümer und Projektentwickler Thomas Bestgen, selbst mal vor vielen Jahren Lichtenrader, spricht von viel Spaß und Freude an diesem Projekt, dass er „Revier Lichtenrade“ nennt. Hier kann man spüren, dass nicht der Investor spricht, dem es um reine Gewinnmaximierung geht, sondern eher um die gute Seele, die mit viel Tatkraft und Leidenschaft etwas Neues für und mit den Anwohnern schaffen will. Als ein Glücksfall bezeichnete Thomas Bestgen, dass es in Lichtenrade so viele engagierte Bürgerinnen und Bürger gab und gibt. Er will keinen Konsumtempel für Lichtenrader entwickeln, wie es einst der vorherige Investor geplant hatte, sondern einen Standort, der von den Lichtenradern angenommen wird. Thomas Bestgen spricht in  Lichtenrade von einer Art funktionierenden Großen Koalition, da alle Verantwortlichen der verschiedenen Parteien an einem Strick ziehen.

Eine große Torte zu diesem feierlichen Anlass spendierte Thomas Bestgen für alle Besucher. Gebacken wurde die köstliche Torte mit dem Bild der Alten Mälzerei von der Bäckermeisterin Christa Lutum.



Senatorin Lompscher, die sich Zeit für einen Rundgang durch die Mälzerei nahm, war begeistert vom geplanten kulturellen Zentrum und den Planungen für den genossenschaftlichen Wohnungsbau.


Auf der Bühne und in der Mälzerei gab es viel Tanz und Musik.




Für viel Musik sorgte auch die Musikschule Tempelhof-Schöneberg und die Käthe-Kollwitz-Grundschule begeisterte mit Kindertanzgruppen.

Der Lichtenrader Bänkelsänger Gerhard Moses Heß brachte eine Ballade zum Bauprojekt mit. Ein Interreligiöses Konzert der Ökumenischen Umweltgruppe und eine Ausstellung dazu wurden geboten. Die Volkshochschule bot einen Rundgang mit der Stadtchronistin Marina Heimann an. Eine Ausstellung, Filmbeiträge, ein Graffiti-Workshop und eine Bastelaktion für Kinder rundeten das Angebot ab.


Viele Bezirkspolitiker der Bezirksverordnetenversammlung besuchten die Veranstaltung. Aus dem Abgeordnetenhaus waren die Lichtenrader Abgeordneten Hildegard Bentele (MdA), die für das Europaparlament für die CDU-Berlin antritt, und die SPD-Abgeordnete Melanie Kühnemann-Grunow (MdA) dabei. Aus dem Bundestag war der Lichtenrader CDU-Abgeordnete Dr. Jan-Marco Luzcak (MdB) gekommen.

Auch der Bundestagsabgeordnete Kai Wegner (MdB-Bildmitte) kam, der als künftiger Vorsitzender der Berliner CDU antritt. Er kümmert sich in der CDU-Fraktion im Bundestag auch um den Städtebau. Vermutlich waren noch viele weitere Menschen aus der Politik nach Lichtenrade geeilt.

Mit der Alten Mälzerei beginnt alles: Stein für Stein

Erst einmal wird die Alte Mälzerei fertiggestellt. Stein für Stein wurde das alte Mauerwerk von außen gereinigt und glänzt weithin sichtbar. Innen muss man noch viel Phantasie beweisen, denn hier ist noch einiges zu tun. Aber es wurde auch schon vieles geschaffen. Zum  Ende des Jahres 2019 soll nach dem festen Willen von Thomas Bestgen schon echtes Leben in das alte Gemäuer einziehen.




Auf den vielen Baustellenführungen konnte man die Baufortschritte besichtigen und die Besucher wurden auf eine Reise eingeladen, wie es bald auch Innen aussehen wird. Der Bezirk wird über 3.000 Quadratmeter des 6-geschossigen Gebäudes anmieten und nutzen.


So werden die Stadtteilbibliothek, die Volkshochschule, die Musikschule und das Jugendmuseum in die Alte Mälzerei ziehen. Des Weiteren werden soziale Träger die Alte Mälzerei durch pädagogische und gastronomische Angebote bereichern und ein Raum für kulturelle Nutzungen wird eingerichtet.

Das Nachbarschaftszentrum Lichtenrader Suppenküche, das ihr bisheriges Domizil aufgeben muss, wird ihren neuen Standort in der Mälzerei erhalten. Das geplant Café im Erdgeschoss wird durch den Betreiber „Die Kurve“ das ausgebaute Angebot der Bibliothek bereichern. An der Ostseite der Fassade bringt ein neues Lichtband durch große Fenster Helligkeit in das ehemalige Industriegebäude. Im Erdgeschoss betritt man künftig die Bibliothek und findet im unteren Bereich eher einen offenen Marktplatz mit Informationen und einer Vielzahl von Angeboten.

Über eine noch einzubauende Treppe in der Mitte des großen Raumes wird das 1. Stockwerk erschlossen, wo eher der ruhigere Raum mit etlichen Arbeitsplätzen sein wird. Die Treppe wird jedoch nicht nur eine reine Treppe sein, denn unmittelbar neben des Aufgangs beziehungsweise Fahrstuhls  werden Sitzplätze geschaffen, die auch für die verschiedensten Veranstaltungen genutzt werden können.


All die Einrichtungen des Bezirksamtes sollen sich auch künftig eng vernetzen und miteinander kooperieren, damit so Synergien bei der Nutzung entstehen. Durch den Einsatz von Mitteln aus dem Städtebauförderprogramm Aktive Zentren können bezirkliche Nutzungen aus dem Bereich Bildung und Kultur in der Alten Mälzerei realisiert werden.

Auf die Nutzungen der freien Flächen im Gebäude kann man gespannt sein. Mit einer bekannten Persönlichkeit gibt es schon Kontakte, die sich um das Thema Ernährung und Gesundheit ranken.

Mälzerei und noch eine ganze Menge mehr

Auf dem gesamten Gelände rund um die Alte Mälzerei sind 200 Wohnungen in gemischter Trägerschaft geplant. Ein Teil der Wohnungen wird Personen mit Wohnberechtigungsschein sowie sozialen Trägern für betreutes Wohnen zur Verfügung gestellt.

„Das neue Quartier rund um die Mälzerei in Lichtenrade steht für mich als Vorbild für soziale Stadtentwicklung. Hier werden in Kooperation zwischen dem Bezirk, dem Land und dem Bauherrn sehr viele Ideen und Anregungen der engagierten Bürgerinnen und Bürger in Lichtenrade Wirklichkeit. Dieser sehr gelungene Mix aus Kultur, sozialer Infrastruktur und Wohnungen wird so durch eine nachhaltige Akzeptanz getragen“, betont Jörn Oltmann, stellvertretender Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg und Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bauen.

Thomas Bestgen (re) mit Jörn Oltmann
„Die UTB steht `für einen Blick´ auf die Notwendigkeiten und Bedürfnisse von Stadt und Nachbarschaft. So ist auch das Lichtenrader Revier entstanden. Nachhaltige Stadtentwicklung bedeutet für uns, alle Akteurinnen und Akteure mit ins Boot zu holen, um Quartiere mit einem Mix aus Wohnen, Arbeiten, Sozialem und auch Kulturellem entstehen zu lassen. Bezogen auf die Alte Mälzerei in Lichtenrade haben wir es auch mithilfe großer Bürgerbeteiligung geschafft, in der weiteren Bebauungs- und Nutzungsplanentwicklung vorwärts zu kommen, um nachhaltige Quartiersentwicklung in naher Zukunft vorleben zu können“, so Thomas Bestgen, Geschäftsführer der UTB Projektmanagement GmbH.

Der Rewe-Supermarkt wird leicht versetzt im Erdgeschoss eines neuen Wohngebäudes gebaut, eine Kita wird auf dem Gelände entstehen und auch ein kleines Schwimmbad wird auf Interesse der Lichtenrader stoßen. Ein Bio-Supermarkt soll an der alten sogenannten Wohnscheibe das Angebot für das neue Quartier ergänzen, denn durch die vielen neuen Bauten eines anderen Bauträgers in der Nuthestraße werden insgesamt circa eintausend neue Einwohner ein breiteres Angebot benötigen. Angepeilt ist, dass im Jahr 2023 das gesamte neue Revier Lichtenrade fertiggestellt ist.

Etwas Neues für Lichtenrade

Bürgerbeteiligung wird und wurde von Beginn an bei diesem Projekt groß geschrieben. Durch die Veranstaltungen in der Planungsphase, ob Konzerte, Kinoabende oder Adventssingen, hat der Standort schon einen festen Platz in den Herzen der Lichtenrader erhalten. Dieser neue Standort ist vom Angebot auch keine Konkurrenz zu den Geschäften in der Bahnhofstraße. Damit wird dieses Anliegen von Bürgern und Geschäftsleuten berücksichtigt. Die Bahnhofstraße wird ein neues Gesicht erhalten, wenn es in Kürze an die tatsächliche Umsetzung der Ideen durch das Aktive Zentrum Lichtenrade geht.

Rundum ein Jahrhundertprojekt für Lichtenrade, das jenseits von den Kämpfen um die Dresdner Bahn und über Flugrouten etwas Positives erwarten lässt. Lichtenrade kann sich freuen… und viele Lichtenraderinnen und Lichtenrader tuen es jetzt schon!

Thomas Moser

Ein kleiner "Schatz-Nachtrag" - Das Nachbarschaftszentrum Suppenküche Lichtenrade freute sich in Facebook: Wir möchten uns auch nochmal ganz herzlich bei Herrn Bestgen und dem ganzen UTB Projektmanagement GmbH Team bedanken, die plötzlich vor uns standen und uns eine Tüte voll Geld überreicht haben. Herr Bestgen hatte mit Manuela & Carsten Lindike vom Coffee-Bike besprochen, dass die Einnahmen des Verkaufes ihres Kaffees an uns geht. Was für eine tolle und großzügige Aktion. Vielen lieben Dank, wir haben uns riesig gefreut!!!

Weitere Hintergrundinformationen:

Über die Alte Mälzerei in Lichtenrade

Das 1898 für die Schlossbrauerei Schöneberg errichtete Backsteingebäude gehört neben dem S-Bahnhof Lichtenrade und dem Haus Buhr – auch unter Landhaus Lichtenrade bekannt - zu einem Denkmalensemble. Als zentraler Punkt dieser Gruppierung überragt es mit seinen sechs Geschossen die umliegende Bebauung bei weitem. Schon nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Alte Mälzerei nur noch als Lager benutzt, während des Kalten Krieges beherbergte sie einen Teil der so genannten West-Berliner Senatsreserve, das waren Grundnahrungsmittel, Medikamente und Rohstoffe für die Berliner Bevölkerung , die im Falle einer zweiten Blockade für 180 Tage das Überleben im Westteil der Stadt sichern sollten. Seit dem Fall der Berliner Mauer steht die Mälzerei leer.

Für die Projektentwicklung der Alten Mälzerei ist die UTB Projektmanagement GmbH verantwortlich. Gemeinsam mit dem Bezirk, dem Aktiven Zentrum in Lichtenrade und den Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks entwickelt die UTB die Nutzung der Immobilie und des umliegenden zukünftig entstehenden Reviers Lichtenrade. In und rund um der Alten Mälzerei fanden bereits Zwischennutzungen, wie z. B. ein Adventssingen, Kinoabende oder ein Taschenlampenkonzert unter großer Bürgerbeteiligung gefördert durch das Aktive Zentrum Lichtenrade statt.

https://alte-maelzerei-lichtenrade.tumblr.com/

Über die UTB Projektmanagement GmbH

Die UTB steht für nachhaltige Stadtentwicklung. Seit der Gründung in 1996 schafft das Unternehmen mit verschiedenen Projektträgern Quartiere mit unterschiedlichen Wohnungstypologien. Intelligente Planungen und innovative Technologien gewähren hohe Energieeffizienz und schonen die Umwelt. Eine bunte Mischung von Menschen sorgt für gute Nachbarschaft.

Die Leitlinien der UTB für die Stadt- und Quartiersentwicklung sind nicht visionär, sondern machbar: Wohnungsneubau muss zu sinnvollen Teilen freifinanziert, genossenschaftlich getragen und staatlich gefördert sein. So sichern sich Städte ihre sozialen, funktionalen Mischungen und lebendige, nachbarschaftliche Wohnquartiere können wachsen.
Eine Kombination aus Eigentums- und Mietwohnungen, das Implementieren von Treffpunkten und Gemeinschaftsflächen und das Bereitstellen öffentlich zugänglicher Grünflächen schafft Freiräume zum gemeinsamen Leben und leben lassen. Einen Schwerpunkt setzt das Unternehmen auf zukunftsstarke Technologien. Für die Bereitstellung von Wärme, Strom und Mobilität findet es nachhaltige, an Ort und Stelle umsetzbare, ökonomische Lösungen, die die Nutzerinnen und Nutzer verstehen und bedienen können. Bau und Umwelt bringt die UTB in Einklang, weil State-of-the-Art Systeme für Kosten und Ressourcen sparendes Bauen und Wohnen implementiert und Wohnen mit Arbeiten smart verbunden werden.

www.utb-berlin.de

Über das Aktive Zentrum Lichtenrade

Im Jahr 2015 wurde das Gebiet Lichtenrade Bahnhofstraße durch einen Senatsbeschluss in das Städtebauförderprogramm Aktive Zentren aufgenommen. Grundlage dafür ist das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK), welches 2015 vom Planungsbüro die raumplaner gemeinsam mit zahlreichen lokalen AkteurInnen erarbeitet wurde.

Ziel ist es, das Fördergebiet als Stadtteilzentrum durch Impulse zur wirtschaftlichen und stadtstrukturellen Stärkung zu sichern und weiter zu entwickeln. Dies geschieht z. B. durch Maßnahmen zur Qualifizierung der Verkehrsräume, zur Steigerung der Lebensqualität, zur Absicherung des Zugangs zu Bildung, zur Weiterentwicklung des Handelsstandortes und zur Schaffung attraktiver öffentlicher Räume. Die Ziele des Programms werden gemeinsam mit den Bewohnern und Bewohnerinnen, Gewerbetreibenden, Eigentümern und Eigentümerinnen und weiteren Akteuren und Akteurinnen vor Ort umgesetzt.

Aktuelle Projekte mit übergreifender Bedeutung für das Stadtteilzentrum sind der Umbau der Bahnhofstraße unter Einbindung der Baumaßnahmen der Deutschen Bahn, welche derzeit die Strecke der Dresdner Bahn aus- und den Bereich um den Bahnhof Lichtenrade umbaut.

Vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg mit der Prozesssteuerung und dem Geschäftsstraßenmanagement beauftragt sind das Stadt- und Regionalentwicklungsbüro slapa & raumplaner Gmbh.

www.az-lichtenrade.de



Ulli Zelle und die Grauen Zellen rockten am Abend die Mälzerei.

Alle Fotos: Thomas Moser


 

Schaufensterbummeln, Maikäferentdecken und tolle Preise gewinnen bei der Maikäfer Rallye 2019!

Vom 20. Mai bis 01. Juni heißt es wieder: Aufgepasst beim Einkaufsbummel! In den Schaufenstern der Geschäfte in der Lichtenrader Bahnhofstraße sind Maikäferfiguren versteckt, die es zu entdecken lohnt.

Unter den Finder_innen werden attraktive Preise verlost, die eine Vielzahl von örtlichen Händler_innen spendiert haben. Mit dabei sind Gutscheine und Geschenke von Apollo-Optik, Bahnhof-Apotheke, Berlin Brillen, Dannert Bestattungen, Das besondere Lädchen, Erkann Mode, Hörgeräte-Akustik Flemming & Klingbeil, Lederwaren Tiedtke, Lichtenrader Bücherstube, Modetreff Heidemann, Parfümerie Gabriel, passende-versicherungen, Reisebüro Kupfernagel, Tee Lichtenrade, der Tempelritter Apotheke und dem TUI Reisecenter.

Das Gewinnspiel findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt und ist eine gemeinsame Aktion der Gewerbetreibenden rund um die Bahnhofstraße. Unterstützt werden die Händler_innen dabei durch das Geschäftsstraßenmanagement im Rahmen des Förderprogramms „Aktive Zentren“.

Und so funktioniert’s: Entdecken Sie möglichst viele Maikäfer in den Schaufenstern der Bahnhofstraße, tragen Sie die Fundorte auf dem abtrennbaren Teil des Flyers ein und geben Sie Ihre Lösung bis zum 01. Juni 2019 an folgenden Stellen ab: in der Lichtenrader Bücherstube (Bahnhofstr. 25), bei Lederwaren Tiedtke (Bahnhofstr. 39) oder bei Berlin Brillen (Bahnhofstr. 9). Oder Sie senden die Lösungen per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Gewinner_innen werden ausgelost und benachrichtigt. Die Preise können anschließend in den jeweiligen Geschäften abgeholt werden.

Der Flyer in Form eines praktischen Übersichtsplans aller Geschäfte rund um die Bahnhofstraße enthält den Teilnahmeschein und ist in vielen Geschäften sowie im AZ-Büro erhältlich.

Eine genaue Auflistung der teilnehmenden Geschäfte und deren Preise können Sie nachlesen unter www.az-lichtenrade.de/maikaefer.

Machen Sie mit bei der 5. Maikäfer Rallye und gewinnen Sie Gutscheine und andere tolle Preise!
Direkt zum Flyer...
Maikaefer Rallye 2019


 

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