Immer auf Achse: Wolfgang Spranger vom Volkspark Lichtenrade wird 75

„Mach‘ ich!“ … sein Motto: nicht lang reden, sondern machen!

Im hinteren Teil mit vielen interessanten Grußworten!

In Tempelhof-Schöneberg und besonders in Lichtenrade ist Wolfgang Spranger bekannt wie ein bunter Hund. Dieser agile Mann feiert am 25. Oktober 2019 seinen 75-jährigen Geburtstag. Seine Heimat ist seit vielen Jahrzehnten Lichtenrade und seine Passion ist der Volkspark Lichtenrade. Dort hat er als Vereinsvorsitzender vom Volkspark Lichtenrade e.V. alle Zügel in der Hand, packt an, organisiert, motiviert und ist ein fleißiger Netzwerker. Er hält engen Kontakt mit den politisch Verantwortlichen, hat ausgezeichnete Verbindungen zu anderen Gruppen und Initiativen und hilft wo er nur kann. Sein Motto heiß „Mach ich!“ Damit zählt er zu den Menschen, die nicht lange reden, wenn es um Arbeit geht, sondern einfach helfen und anpacken. Davon profitieren mittlerweile auch außerhalb von Lichtenrade viele Menschen und Gruppen. Aber Wolfgang ist nicht nur jemand der die Sachen irgendwie macht, sondern er will es stets korrekt machen: „Es muss schon richtig sein!“


Für sein umtriebiges Engagement hat er im Jahr 2013 die Verdienstmedaille des Bezirks Tempelhof-Schöneberg erhalten. Wenn es diese Ehrung nicht schon geben würde, hätte man sie für Wolfgang Spranger ins Leben rufen müssen.

Vom Teddy-Boy zum Macher

Wolfgang Spranger ist 1944 in Chemnitz (nicht Karl-Marx-Stadt, wie er betont) geboren. Die Mutter musste 1953 nach dem 17. Juni flüchten und so sind sie in Berlin gelandet. Schon als junger Mann war Musik seine Leidenschaft. Heute besucht er, wenn es irgendwie geht, viele Jazzkonzerte in Lichtenrade und im Bezirk. Aber der Musikliebhaber steht ebenfalls auf Rock, Pop und Klassik.

Als junger Mensch, man erkennt ihn kaum auf dem Foto wieder, spielte Wolfgang Spranger Schlagzeug. 15 Jahre hat er aktiv Musik gemacht. Damals als „Teddy-Boy“ noch rank und schlank, steht heute der Mann wie ein Fels in der Lichtenrader Brandung.

Wolfgang Spranger ist gelernter Kfz-Mechaniker und hat 1960 in einem Tempelhofer Ford Autohaus mit seiner Lehre angefangen. Nach der Ausbildung hat er quasi ein Leben lang dort gearbeitet. Insgesamt 45 Jahre hat er zusammengebracht und war auch als Betriebsratsvorsitzender aktiv. Im Jahre 2005 wurde er arbeitslos und ging anschließend in den Ruhestand, was aber mit Ruhe kein bisschen zu tun hatte und nach wie vor hat.

Im Jahr 1966 ist er nach Lichtenrade gezogen, hat zusammen mit seiner ebenfalls sehr aktiven Frau Gisela ein Haus gebaut und wohnt da noch heute. Die zwei Töchter Agnes und Ute leben mittlerweile längst ihr eigenes Leben. Dafür kann sich Wolfgang Spranger jetzt öfters an seinen zwei Enkeln erfreuen.

Lichtenrade findet er gemütlich und fühlt sich rundum wohl: „Ich finde es hier schön!“ Auch wenn der dörfliche Charakter langsam verloren geht, findet er es in seinem Kiez „trotzdem immer gemütlich.“
Wolfgang Spranger ist aber keineswegs aalglatt und hält seine Klappe. Nein, er mischt gerne mit! Er hat Vieles in sich vereint: Zuweilen stur und ungeduldig, ist er oft liebevoll, freundschaftlich, ein Herz und eine Seele, der Helfer (nicht nur in der Not) und dabei immer mitdenkend.

Sein Wesen ist so gradlinig wie seine Ordnung:




Ob im Haus, im Garten, im Keller, wo das Vereinsheim für den Volkspark ist, im Arbeitszimmer, in der Werkstatt, einfach überall hält er fast schon eine pingelige Ordnung. Neben seinen handwerklichen Fähigkeiten ist er am Computer ebenfalls fit.

In seiner Freizeit, die es kaum geben dürfte, ist er mit seiner Gartenbahn beschäftigt und trifft sich einmal im Monat mit seinen Gartenbahnfreunden, den Lira-Gängster (https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1484-lichtenrader-gaengster-2019-zug-um-zug-durch-die-lichtenrader-schweiz und http://weblog.lichtenrade-berlin.de/archive/2011/08/19/die-lichtenrader-pufferk-sser--gartenbahnfreunde-treffen-sich.htm ).

Wolfgang Spranger und seine Frau Gisela lieben Kontakte und Menschen und sehen ihr Haus quasi als „offenes Haus“ an. Sie sind gerne Gastgeber.

Wolfgang Spranger und seine vielen Betätigungsfelder im Bezirk

Bevor wir über sein momentanes Hauptbetätigungsfeld, dem Lichtenrader Volkspark, berichten, ist der Blick auf einen Teil seiner sonstigen Aktivitäten zu richten. Als beim Spenden-Grünkohlessen für PaperPress der langjährige Grünkohl-Koch verstarb, war es Wolfgang Spranger, der den Kücheneinsatz übernahm und das Essen für die große Runde kochte. Für den engagierten Macher fühlt es sich heute noch so an, als ob er „wie eine Jungfrau zum Kinde“ gekommen ist. Der PaperPress-Macher Ed Koch schätzt die Arbeit von Spranger an den unterschiedlichsten Stellen.

So ist er auch dabei, wenn beim Rocktreff und Spielfest Transporte durch halb Berlin gemacht werden müssen oder am Getränkestand gerade Not am Mann ist. Beim MedienPoint Tempelhof in der Werderstraße hat der Lichtenrader immer gerne den ebenfalls umtriebigen Henning Hamann bei seinen vielen Aktionen und Ausstellungen unterstützt. Jetzt, wo Hamann aus Gesundheitsgründen mit dem MedienPoint aufhören musste, trifft er sich nach wie vor gerne mit ihm in einer Gruppe von Freunden.

Mit vielen ehemaligen Bürgermeistern aus dem Bezirk und auch mit der jetzigen Bürgermeisterin Angelika Schöttler ist Wolfgang Spranger Förderverein der Schöneberger Weinberg- und Gartenarbeitsschule. Angesprochen wurde er vom ehemaligen Schöneberger Bürgermeister Michael Barthel, ob er nicht mitmachen will. Und na klar, hat er zugesagt. Nicht nur zahlendes Mitglied, das kann er wohl nirgendwo sein, sondern als aktives Vereinsmitglied hat er gleich Verbesserungsvorschläge zum Beispiel beim Weinstand für den Tag der offenen Tür eingebracht und umgesetzt. Bei der Weinernte des Schöneberger Weines ist er natürlich auch dabei.

In Lichtenrade ist er bei den Weihnachtsbaum-Aufstellaktionen in der Bahnhofstraße aktiv.


Bei den Wein- und Winzerfesten am Dorfteich ist er ein wichtiger Kontaktmann für die Veranstalter von Family & Friends.

Wolfgang Spranger hier als helfende "Wind-Stütze" beim Filmen mit Horst Dieter Keitel (HDK)
Natürlich hat er als Protagonist im Lichtenrade-Werbefilm „Tatort Lichtenrade – Eine Hommage“ mitgewirkt, der mit Unterstützung von Schülern produziert wurde (https://www.youtube.com/watch?v=mqb6y7w1vP8).

Im Gebietsgremium vom Aktiven Zentrum für die Lichtenrader Bahnhofstraße ist er schon vier Jahre als „Volksparkchef“ dabei und bringt sich aktiv ein. Zuletzt hat er sich um die Planung und den Auftrag für den Bau von sogenannten mobilen Stadtmöbeln gekümmert. Das Modell für die Bänke ist in seiner eignen Werkstatt entstanden (https://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/1524-kleiner-vorgeschmack-auf-die-neue-bahnhofstrasse ).

Der Netzwerker par excellence

Sein Hauptjob im Bezirk ist aber die Vernetzungsarbeit oder anders ausgedrückt, der enge Kontakt zu Menschen, die für seine Arbeit im Lichtenrader Volkspark direkt oder indirekt sehr wichtig sind. Der Mann, der als Handwerker mit Leib und Seele gefühlt alles bauen kann, ist auch ein unermüdlicher „Handwerker“, wenn es um Kontakte und zwischenmenschliche Beziehungen geht.

z.B. mit der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler...

... der Stadträtin Chritiane Heiß...

... der Bezirksberordneten Petra Dittmeyer (siehe unten auch das Grußwort)

... der Berliner Abgeordneten Melanie Kühnemann (MdA) ... und viele andere (SIEHE AUCH Grußworte)...

Er hat sich in den vielen Jahren ein großes Netzwerk aufgebaut, und scheut keine Kontakte. Spranger besucht seit vielen Jahren als Gast die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) und danach die gemütlichen fraktionsübergreifenden Treffen. So kennt ihn Gott und die Welt. So Mancher mag es nicht verstehen, warum sich der Macher die stundenlangen Sitzungen der BVV „antut.“ Für ihn gehört es aber dazu: „So bin ich dann auch dort bei den Verantwortlichen bekannt und kann vielleicht das eine und andere bewirken.“ So ist das „Du“ mit vielen bezirklichen Verantwortlichen für Wolfgang eine Selbstverständlichkeit. Seine sehr guten Verbindungen zum Bezirksamt, der Bürgermeisterin, den Stadträten und vielen BVV-Mitgliedern ist Lobby-Arbeit im besten Sinne des Wortes. Sein großes Netzwerk ist das Kapital von Wolfgang Spranger.

Sein Motto „Sollte, würde, könnte? Machen!“ So ist er ein Macher und Netzwerker par excellence.

Sein Volkspark, jede Menge Konkretes und viel Kontaktpflege

Sein Hauptjob bei seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten ist jedoch im Volkspark Lichtenrade neben dem „Machen“ die Kooperation und Vernetzung: „Mein Hauptjob ist die Vernetzung und das Kümmern um die Maschinen. Ich mach alles mit Maschinen, Kettensägearbeiten, Baumschnitt, Wiesen mähen, Hecken schneiden...“

Als Wolfgang Spranger im Volkspark aktiv wurde sagte der ehemalige Vorsitzende Norbert Junge: „Endlich jemand, der sich um die Maschinen kümmern kann.“ Und das macht er heute noch.

Das mit den Maschinen hat er ja gelernt. Er kauft Ersatzteile, baut diese oft ein und hält Verbindung zu Werkstätten, damit er notfalls mal schnelle Hilfe bekommt. Aber er baut vieles selbst, was halt so anfällt. Damit ist er der richtige Mann an der richtigen Stelle. In einem Bezirksbuch heißt es treffend über den richtigen Mann: „…, weil er wohl zu den Leuten gehört, die auf ihrem Gebiet Fachleute sind, ohne viel Aufhebens ihre Arbeit machen, von ihren Mitmenschen geachtet sind und auch schon mal Eigeninitiative zeigen.“

Spranger war seit 1985 im Beirat vom Volkspark-Verein, seit den 90-iger Jahren war er stellvertretender Vorsitzender und seit 2005 lenkt er die Geschicke des Vereins als Vorsitzender. Das fühlt sich für ihn oft wie „Chef“ an, denn wenn es um die wöchentlichen Arbeitseinsätze am Mittwoch und Samstag von 9 bis 13 Uhr im Volkspark und auf dem Werkhof des Volksparkes geht, ist er gefragt. Wolfgang Spranger weiß immer, was für Arbeit ansteht und Arbeit ist immer genug da. Mittlerweile wurde die Arbeit im Volkspark, der nur ehrenamtlich betreut wird, etwas verändert: „Wir haben mit der unteren Naturschutzbehörde im Bezirksamt verabredet, dass wir den Park als Naturpark belassen. Es wird nur das Wichtigste gemacht und die Verkehrssicherungspflichten erfüllt.“ Dann muss es schon nach einem Sturm einen Sondereinsatz in Sachen Baumfällung geben. Natürlich muss der Spielplatz in Schuss gehalten werden, der erst im letzten Jahr mit Spendenmitteln und einer Förderung auf Vordermann gebracht wurde ( https://www.lichtenrade-berlin.de/24-blog/blog2017/1170-test-bestanden-einweihung-vom-renovierten-spielplatz-im-volkspark-lichtenrade ).

Wolfgang Spranger zeigte Stadträtin Heiß, Ute Weißgerber-Knop vom Weißgerber Lesezirkel und Fritz Matschulat  (BVV) den Spielplatz und den Volkspark Lichtenrade (Foto v.lks.n.re.)

Die jetzige Europaabgeordnete Hildegard Bentele (MdE) war auch dabei.

Natürlich wird aber auch die bei den Besuchern so beliebte große Wiese gemäht.

Und dabei leuchten dann seine Augen, denn der Sitz-Rasenmäher ist das wohl schönste „Spielzeug“, was Wolfgang Spranger in seinem Fuhrpark hat.

Man kann sich nicht immer eine bestimmte Arbeit vornehmen, berichtet der Volksparkchef, denn man weiß nicht wer kommt: „… aber, es läuft einigermaßen. Gottseidank haben wir einige Neue dabei, die mal richtig zupacken können.“ Das ist besonders wichtig, da viele im Verein schon ein höheres Alter haben. Wolfgang Spranger ist über die Unterstützung des Vorstandes durch Dieter Genz und Erika Ladwig glücklich. Ebenfalls froh ist der Vorsitzende, dass Birgit Helmlinger da ist, die für Öffentlichkeits- und Pressearbeit zuständig und sehr aktiv ist: „Das konnten wir vorher gar nicht richtig machen.“ Zu den Aktiven gehören auch der Schriftführer Manfred Könings und Hagen Pelka für die Kasse.

Wolfgang Spranger: „Die Arbeit im Park macht mir Spaß!“ Aber er kümmert sich genauso freiwillig um eine kleine Grünanlage vor seinem Haus. „Ich will es halt vor meiner Tür sauber und ordentlich haben!“

Wolfgang Spranger mit Manfred Könings

Das Einkaufen für Feste gehört auch noch zu den vielen Arbeiten des Volksparkchefs. Tätigkeiten, die oft gar nicht gesehen werden. So funktioniert die Beteiligung mit einem Stand am Lichtenrader Lichtermarkt oder beim Weinfest nicht ganz automatisch. Für den Weihnachtsmarkt sind Vor- und Nacharbeiten in einem nicht unerheblichen Umfang notwendig. Dafür sucht er noch dringend Unterstützung.



Das jährliche Erntedankfest im Volkspark wird vom Verein organisiert und ist mittlerweile ein gut besuchtes Kiezfest mit vielen Aktivitäten für die ganze Familie. Wolfgang organisiert die Verpflegung und seine Frau Gisela kocht schon Monate vorher die leckersten Marmeladen ein.

Für Wolfgang Spranger ist es eine besondere Freude, was für Andere zu tun und den Volkspark zu erhalten: „Es ist wichtig, diese Oase zu erhalten und die Idee weiterzuführen!“ Davon ist Spranger zutiefst überzeugt. Wenn mal Ärger entstehe, ist dieser dann schnell verflogen. Der Volkspark soll für keine Neubauten weichen müssen. Ausgenommen ist eine Ecke, die schon seit einiger Zeit für eine Kita und einen Spielplatz verplant ist. Diese Überlegungen unterstützt er ausdrücklich.

„Wir können fleißige Hände gut gebrauchen,“ erläutert der Volkspark-Lenker. Viele Unterstützer und Helferinnen und Helfer sind schon älter und kräftige Hände werden gerne gesehen: „Nachwuchs besonders von Lichtenradern können wir immer gut gebrauchen.“ Spranger denkt an die Zukunft und wünscht sich einen „vernünftigen“ Nachfolger, der in seine großen Fußstapfen tritt.

Sein Volkspark und die bayrischen Freunde aus dem Landkreis Cham

Etwas ganz Besonderes ist für Wolfgang Spranger die intensive Freundschaft und enge Kooperation mit dem bayerischen Landkreis Cham. Der damalige Vorsitzende Norbert Junge hatte den ersten Kontakt während eines Urlaubs mit einem Landrat geknüpft. Und es wurde bei den bayerischen Bekannten nicht lange rumgeredet.
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Unter dem Motto „Berlin-Lichtenrade benötigt Grün aus dem Bayerischen Wald” warben die Bayern für den Park. Unter der Führung des damaligen Landrates Ernst Girmindl wurde vom Landkreis Cham eine Patenschaft für den Volkspark in Lichtenrade übernommen. Darüber wurde sogar ein Vertrag aufgesetzt, der im September 1983 unterzeichnet wurde. 1984 traf dann die erste Spende in Lichtenrade ein. Jedes Jahr folgten weitere Spenden, unter anderem die Christbäume, die seitdem vor dem Rathaus Tempelhof errichtet werden. Neben vielen Pflanzen stammen beinahe alle Bänke und Tische aus dem Patenschaftslandkreis Cham im Bayerischen Wald.


Mit der Christbaumspende aus dem Landkreis für das Rathaus Tempelhof ist es nun schon eine lange Tradition, die 2018 ihr 35-jähriges „Jubiläum“ feierte. Und es fing wie so oft mit den einfachen Worten der Bayern an: „Da müssen wir was machen!“ Der erste Weihnachtsbaum wurde vom Bauunternehmer Max Schierer gebracht und geliefert: „So lange ich lebe, wird der Baum kostenlos geliefert.“ Und genau so läuft es noch bis heute. (Lichtenrader Internetzeitung: https://www.lichtenrade-berlin.de/24-blog/blog2017/1331-35-jahre-weihnachtsbaum-aus-cham-fuer-tempelhof-und-dem-volkspark-lichtenrade ).

Die Lichtenrader hatten immer sehr gute und intensive Kontakt zu den Bayern. Und für die Hilfe und Unterstützung ist Wolfgang Spranger sehr dankbar und hält aus diesem Grunde weiterhin eine enge Verbindung. Es finden regelmäßige Vorstandsfahrten statt und vor einigen Jahren gab es noch mit großer Beteiligung etliche Busfahrten nach Cham. Wolfgang Spranger kümmerte sich um die Abläufe. Über diese Kontakte kann er dutzende Geschichten erzählen und ist begeistert von den bayerischen Freunden. Wolfgang Spranger erzählt von fröhlichen Bayernabenden und kann viele Filme und Fotos zeigen, die nur so vor Lebenslust strotzen.

Originalton Spranger: „Das machte und macht immer sehr viel Spaß!“ Der jetzige Landrat des Landkreises Cham, Franz Löffler, schrieb gerne ein Grußwort. Dort heißt es u.a.: „Wolfgang Spranger, der Vorsitzende des Lichtenrader Volkspark e.V. ist treibender Motor dieser Freundschaft.“ Die ausführliche Gratulation wird am Ende des Berichtes, neben anderen Grußworten und Glückwünschen, veröffentlicht.

Wünsche für die Zukunft

Neben den Wünschen für den Volkspark wünscht sich Wolfgang Spranger für Lichtenrade eine positive Entwicklung. Er setzt viel Hoffnung in den Umbau der Bahnhofstraße, weil sie im Augenblick für die unterschiedlichsten Verkehrsteilnehmer zu gefährlich ist.

Ein Wunsch des Geburtstagskindes für Lichtenrade ist, dass sich das Bezirksamt mehr um das Gemeinschaftshaus Lichtenrade kümmert. Auch ärgert er sich über Menschen, die sich nicht für ihre Umgebung interessieren. Dieser Ärger ist dann aber für ihn durchaus eine Antriebsfeder.

Für seine Familie und für sich wünscht er sich Gesundheit. Gerne würde er öfters mal spontan grillen oder sich mit Nachbarn und Bekannten treffen. Das ist teilweise schwieriger geworden: „Wir haben gerne Gäste!“

Viele Wegbegleiter, Lichtenrader und auch ich wünschen Wolfgang Spranger alles Gute und jede Menge Kraft, Gesundheit und Freude in seinen vielen Betätigungsfeldern!

Thomas Moser  - Lieber Wolfgang: ALLES GUTE! Thomas


Wolfgang Spranger mit Thomas Moser (Photo: Frank Giebel)


GRUSSWORTE zum Geburtstag von Wolfgang Spranger

Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller

Wolfgang Spranger ist im wahrsten Sinne des Wortes ein echter Aktivposten in Tempelhof-Schöneberg. Überall, wo Herzblut und Tatkraft gefragt sind, ist er dabei. Ob beim Rocktreff im Volkspart Mariendorf oder beim Wein- und Winzerfest in Lichtenrade – immer ist er zur Stelle, wenn es um Engagement im Bezirk geht. Auch die Aktivitäten des Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V. tragen seine Handschrift. Als Vorsitzender leitet er die Geschicke schon seit vielen Jahren und steht auch in anderen Fragen dem Bezirk mit Rat und Tat zur Seite, so im Gebietsgremium des Aktiven Zentrums Lichtenrade Bahnhofstraße.

Auch müsste das Rathaus Tempelhof ohne sein Engagement und die guten Kontakte zum Landkreis Cham in Bayern wohl auf seinen großen Christbaum verzichten. Ein Tausendsassa also und man mag es kaum glauben, dass dieser Mann bereits 75 Jahre alt wird.

wolfgang spranger 75  Teil grusswort michael Mueller


Bezirksverordnetenvorsteher Tempelhof-Schöneberg Stefan Böltes
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Es gibt sie überall: die guten Geister, die immer da sind, wenn sie gebraucht werden. Auch die Kommunalpolitik kommt ohne sie nicht aus. Das politische Ehrenamt wird durch diese Ehrenamtlichen hervorragend unterstützt, und die Arbeit im Bezirk ist ohne sie nicht denkbar.

Wolfgang Spranger ist einer dieser nicht wegzudenkenden. Einer, der, ohne viel Federlesens, einfach mit anpackt, wenn’s drauf ankommt. Einer, auf den man sich verlassen kann. Einer, der immer bereit ist, über den eigenen Horizont hinaus zu blicken.

Gestartet ist er mit der Arbeit für den Volkspark Lichtenrade. Er hat sich eingesetzt für dieses wichtige Kleinod und erfolgreich mit Mistreiterinnen und Mitstreitern für ein Stück Grün im Neubaugebiet gekämpft und sich dort seitdem tatkräftig engagiert. Daraus ist seine weitere Arbeit entstanden, wie etwa für den Lichtermarkt, das Wein- und Winzerfest, aber eben auch in und nach den Sitzungen der BVV oder beim legendären Grünkohlessen von paperpress e.V. Hier kocht er seit ein paar Jahren, und als Norddeutscher und Grünkohlspezialist kann ich sagen: der Kohl wird von Jahr zu Jahr besser.

Lieber Wolfgang, Dir an dieser Stelle von mir alles Gute! Du warst mir in den letzten Jahren eine wichtige Stütze und ein immer offener und guter Berater, und ich wünsche mir, dass das noch so lange wie möglich so bleibt. Vielen Dank für Deine Arbeit und Dein Engagement! Und möge Dir bei all Deiner Tätigkeit immer auch genügen Zeit für Muße bleiben.

Dein Stefan Böltes


Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler

„Für mich ist Wolfgang Spranger ein Synonym für den Volkspark Lichtenrade oder anders gesagt „das Gesicht“ des Volksparks Lichtenrade – immer mit dabei, immer in Aktion, immer sich nach Mitstreiter_innen umsehend. Natürlich ist er es nicht allein. Das ginge ja auch nicht. Aber ohne Wolfgang Spranger geht es eben auch nicht. So habe ich ihn kennengelernt und deshalb unterstütze ich ihn und „seinen“ Volkspark sehr gern.

Weiterhin viel Erfolg, alles Gute und herzlichen Glückwunsch!“


Bezirksstadtrat Oliver Schworck

Immer, wenn es darum geht, dass irgendwo angepackt werden muss, ist Wolfgang Spranger zur Stelle. Das betrifft nicht nur den Volkspark Lichtenrade, sondern alle Belange, die im Bezirk anfallen, sei es die Vorbereitung von Veranstaltungen des Bezirks und anderer Vereine oder Diskussionen zur Weiterentwicklung des Bezirks.

Oft braucht es nicht mal eine Anfrage nach Hilfe, weil Wolfgang über seine mittlerweile breiten Netzwerke, die er sich über seine freundliche, verlässliche und konstruktive Art aufgebaut hat, bereits genauestens im Bilde ist. Er ist erfreulicherweise ein pragmatischer Freund des Handschlags. Bei ihm braucht es nicht viele Worte, bis eine Vereinbarung getroffen ist.

Er ist eine feste Größe im Bezirk und auch nicht mehr wegzudenken.

Ich wünsche ihm die allerbeste Gesundheit, viel Erfolg und vor allem Kraft für die vielen Projekte, die er sich noch vorgenommen hat.


Petra Dittmeyer, langjähriges Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung T-S

Mein 18 Jahres Rückblick mit Wolfgang Spranger
Gleich nach der Bezirksfusion 2001 beobachtete ich regelmäßig die Teilnahme eines interessierten und engagierten Bürgers an den monatlichen Bezirksverordnetenversammlungen. Bemerkenswert war sein guter Kontakt mit allen 55 Bezirksverordneten, den er pflegte und ausbaute.

Spätestens in meiner Funktion als Vorsitzende des Finanzausschusses lernte ich den engagierten Bürger Wolfgang Spranger persönlich kennen und seine ehrenamtliche Leistung im Trägerverein Volkspark Lichtenrade und gleichermaßen für den ganzen Bezirk schätzen.

Als Netzwerker ist er genauso wertvoll und hilfsbereit, so insbesondere bei der aktiven Unterstützung des Medien Point in der Werderstraße in Tempelhof, bei diversen Veranstaltungen in der Bahnhofstraße oder aktuell als Chefkoch beim traditionellen Grünkohlessen eines renommierten jugendpolitischen Presseorgans.

Mir persönlich war es eine große Freude im Jahr 2013 in meiner damaligen Funktion als Bezirksverordnetenvorsteherin die Laudatio anlässlich der Verleihung der Verdienstmedaille unseres Bezirks an Wolfgang Spranger vor zutragen. Neben der Würdigung seiner ehrenamtlichen Verdienste in den letzten Jahrzehnten war es mir wichtig hervorzuheben, dass Wolfgang Spranger auch deshalb so erfolgreich tätig sein kann, da seine Frau Gisela ihm stets den Rücken freihält.

Mittlerweile sind wir seit Jahren freundschaftlich verbunden, auch wenn wenig Zeit für  gemeinsame Treffen bleibt, dennoch ist Wolfgang stets sofort bereit bei persönlichen Anliegen seine Hilfe und Lösungen anzubieten. Frei nach dem Motto „Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste was es gibt auf der Welt“.

Herzlichen Glückwünsch lieber Wolfgang, in Verbundenheit

Deine Petra und Harald Dittmeyer


Ed Koch -paperpress

Ein Mann wie ein Baum

Es muss ein Zahlendreher sein. Denn Wolfgang Spranger kann gar nicht schon 75 Jahre alt sein, 57, das käme hin.

Ich habe in meinem, fast genauso langem Leben, viele Menschen kennengelernt. Vor allem hatte ich größtenteils mit Ehrenamtlichen zu tun. Ein derart energiegeladenes und zupackendes Exemplar, wie Wolfgang Spranger, gibt es kein zweites Mal. Er sieht die Arbeit, bevor andere erahnen, dass es an der Stelle etwas zu tun geben könnte. „Mach‘ ich!“, ist einer seiner Lieblingssätze. In seiner Gegenwart hat man kaum die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen. Bevor man zugreifen will, hat er die Sachen schon weggeschafft.

Den Volkspark Lichtenrade in der Form gäbe es ohne ihn nicht. Kennengelernt habe ich ihn vor einer Ewigkeit als Lobbyisten für seinen Park. Kein noch so kleiner Anlass ist für ihn nicht unwichtig genug, um doch dabei zu sein. Veranstaltungen im Bezirk, Empfänge der Parteien, Mr. Volkspark ist dabei. Was ich schon vor vielen Jahren aufgegeben habe, nämlich an Sitzungen der Bezirksverordnetenversammlungen teilzunehmen (seitdem geht es mir viele besser), ist für ihn eine Art Pflichtveranstaltung. Spranger ist dabei, lässt sich sehen und hilft, wo er helfen kann. Selbst wenn es darum geht, einen Weihnachtsbaum aus Bayern für den Vorplatz des Rathauses Tempelhof zu besorgen.

Wolfgang Spranger ist ein exzellenter Netzwerker. Als solchen habe ich ihn zum Beispiel in der Zeit erlebt, als Henning Hamann den MedienPoint in der Tempelhofer Werderstraße leitete. Dem kleinen Bücherladen fehlte es an allen Ecken, weil der Träger ihn finanziell kurzhielt. Dennoch fanden beachtliche Ausstellungsprojekte dort statt. Es ist unglaublich, was Wolfgang Spranger alles organisiert und vor allem selbst gebaut hat. Seine handwerklichen Fähigkeiten sind noch mal ein Kapitel für sich. Auch beim jährlichen ROCKTREFF und Spielfest bringt er sich ein, fährt hin und her, holt dies und das ab und schleppt es allein durch die Gegend, während andere noch einen zweiten Mann zum Tragen suchen.

Persönlich besonders dankbar bin ich Wolfgang Spranger für die Unterstützung, die er paperpress zuteilwerden lässt. Als vor einigen Jahren der Küchenchef unseres jährlichen Grünkohlessens aus Gesundheitsgründen aufhören musste und die Veranstaltung damit auf der Kippe stand, zögerte er keine Sekunde. „Mach ich!“ Seitdem steht er einmal im Jahr tagelang in der Küche und bereitet für rund 100 Leute das Grünkohlessen vor. Nur wenigen ist es vergönnt, ihm helfen und mit ihm im großen Topf den Grünkohl umrühren zu dürfen. Er kann nur Leute gebrauchen, die, wie er, anpacken können.

Was soll man so einem Menschen zum 75sten, wenn die Zahl dann wirklich stimmt, wünschen? Gesund und kräftig zu bleiben, davon hat nicht nur er etwas, sondern auch alle anderen, die mit ihm zu tun haben. Bleibe also gesund, lieber Wolfgang. Seine Antwort auf derartige Wünsche ist vorhersehbar: „Mach‘ ich!“


Henning Hamann, ehemaliger MedienPoint-Macher und Radiomoderator

WOLFGANG SPRANGER
ist ein Glücksfall in meinem Leben. Immer mit vollem Tatendrang zur Stelle wenn man z.B. Hilfe im MedienPoint Tempelhof brauchte. Ob als großzügiger Sponsor, oder als genialer Handwerker mit einem Füllhorn toller Ideen.

DANKE FÜR ALLES !!! Happy Birthday altes Haus und eine Riesen-Portion-Gesundheit !!!


Franz Löffler, Landrat des Landkreises Cham, befreundeter Landkreis vom Lichtenrader Volkspark e.V.

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Manfred Könings, Lichtenrader Volkspark e.V.

Ich lernte Wolfgang Spranger kennen, als er zum Volkspark in Lichtenrade kam. Das war im Jahr 1983. Wolfgang wurde im Jahr 1982 Mitglied im Verein, dem ich seit 1981 angehörte. Am Anfang war ich nur ein förderndes Mitglied, geworben durch ein Mitglied aus den Anfangstagen der damaligen Bürgerinitiative Lichtenrade Ost. Ähnlich ging es auch Wolfgang, er wurde geworben, sich an einer guten Sache zu beteiligen, der Verhinderung weiterer „Betonbauten“ in Lichtenrade Ost. Als Mann der Praxis war er sofort dabei und unterstützte die Aktivisten des im Jahr 1981 neu gegründeten „Trägervereins Lichtenrader Volkspark“. Wolfgang ist ein „zupackender“ Handwerker, der unter anderem auch sein Eigenheim mit Hilfe von Freunden und Verwandten selbst errichtete.

Dieses handwerkliche Geschick kam dem Volkspark sehr zugute, auch seine gärtnerische Tätigkeit auf dem eigenen Grundstück war ein guter Lehrmeister für die Arbeit im Park.

Im Jahr Frühjahr 1996 wurden neue Vorstandsmitglieder gesucht, die alten wollten oder konnten nicht mehr. Hier war Wolfgang sofort bereit einzuspringen, unterstützend für den damals nur widerwillig kandidierenden Herbert Marker. Er hatte sich ausbedungen, dass ihm andere zur Seite stehen müssten, die die repräsentativen Teile der Vorstandsarbeit übernehmen.  Wolfgang hatte einige Jahre als Betriebsrat und auch als Betriebsratsvorsitzender auf diesem Gebiet Erfahrung sammeln können. So kandidierte er dann als stellvertretender Vorsitzender für den Vorstand des Volksparkvereins und wurde prompt gewählt. Als Herbert Marker dann 10 Jahre später nicht wieder als Vorsitzender kandidieren wollte, hatte Wolfgang dann den Mut, dieses Amt zu übernehmen. Seit dem Frühjahr 2006 ist er nun Vorsitzender des Volksparkvereins.

Einer der früheren Vorsitzenden, Norbert Junge, hatte einen Kontakt zum Landkreis Cham in der Oberpfalz/Bayern aufgebaut. Aus diesem Kontakt erwuchs eine Patenschaft des Landkreises Cham für den Volkspark Lichtenrade. Dieser Kontakt wurde durch jährliche Reisen des Vorstands und des Vereins nach Cham gepflegt. Nicht zuletzt durch private Reisen von Wolfgang Spranger und seiner Gattin Gisela in den Landkreis wurden die Beziehungen zu den Verwaltungen und Politikern der Gemeinden im Landkreis intensiviert. Bei den Vorstandsfahrten konnten die Lieferanten des jährlichen Christbaums für den Vorplatz des Tempelhofer Rathauses besucht werden und auch das Quartier für die jährliche Vereinsreise in den Landkreis ausgekundschaftet werden.

In all den Jahren hat er auch den Kontakt zur bezirklichen Verwaltung und den Bezirkspolitikern gepflegt. Regelmäßig besucht er die Sitzungen des Bezirksparlamentes. Dort gibt es nach den Sitzungen des Bezirksparlamentes die Möglichkeit, in lockeren Gesprächen bei einem kleinen Imbiss Meinungen auszutauschen. Für den Volkspark ist es immer immens wichtig gewesen, den Kontakt mit den Politikern zu pflegen, was Wolfgang auch gerne wahrgenommen hat. Der Vorstand des Volksparkvereins hat es immer vorgezogen, mit den bezirklichen Instanzen kooperativ zusammen zu arbeiten und nicht auf Konfrontation zu gehen. Dafür ist eine Pflege der Kontakte sehr hilfreich. Wolfgang hat sich sogar dem Verein angeschlossen, der den Schöneberger Weinberg pflegt, was auch mit harter Arbeit im Weinberg verbunden ist.

Hart ist auch die Arbeit im Park. Zum Glück gibt es für einige der Arbeiten Maschinen, nur dass nicht jeder diese bedienen kann. Wolfgang hat als Handwerker aber nicht nur die Bedienung der Maschinen übernommen und andere in die Bedienung eingewiesen. Immer wieder gehen Maschinen kaputt, die er dann repariert oder die Reparatur in die Wege geleitet. Als Vorsitzender hat er den Ehrgeiz, alle Arbeiten zu koordinieren, was besonders schwer fällt, da der Verein nur sehr wenig Personal zu Verfügung hat. Und wieviel Personen und welche an den Arbeitstagen zu Verfügung stehen, ist immer wieder ein Lotteriespiel.

Harte Arbeit ist auch die Organisation der jährlichen Feste, die der Volksparkverein veranstaltet bzw. an denen er sich beteiligt. Über die Jahre hat Wolfgang einen gewissen Standard etablieren können. Die Abläufe sind erprobt und eingeübt. Dennoch bedarf es einer ordnenden Hand, die die Abläufe überwacht und steuert. Alle verlassen sich darauf, dass Wolfgang diese Aufgabe wahrnimmt. Es ist schön, dass wir Wolfgang haben, jedoch auch ein Wolfgang Spranger hat nur begrenzte Kräfte. Ich hoffe, dass sich  in näherer Zukunft ein Mitglied des Vereins findet, das diese Aufgaben übernehmen kann.

Im privaten Bereich ist mir Wolfgang stets eine große Stütze gewesen. Auch in schweren Zeiten, als ich persönlich Hilfe benötigte, standen er und seine Gattin Gisela mir zur Seite. Dafür bin ich ihnen ewig dankbar. Ich wünsche ihm zu seinem 75. Geburtstag alles erdenklich Gute, vor allem eine robuste Gesundheit und ein langes Leben im Kreise seiner Familie.


Sicher hätten noch gerne viele Menschen ein Grußwort geschrieben und Wolfgang Spranger gewürdigt und beglückwünscht. Dies werden sie sicher privat nachholen.


Wie es zum Volkspark kam (Auszüge Lichtenrade-Website):

Im Jahr 1970 wurde in Berlin-Lichtenrade, genauer gesagt in Lichtenrade Ost, damit begonnen, eine Hochhaussiedlung zu errichten. Jedes Jahr entstanden neue Häuser, vor allem Hochhäuser. Die Evangelische Kirchengemeinde in Lichtenrade verfolgte mit viel sozialem Engagement ihre Pläne, den sozial Schwachen und besonders Benachteiligten angemessenen Wohnraum zu errichten.
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Schon bald merkten die Bewohner der neuen Siedlung, dass die zwischen den Hochhäusern angelegten Grünflächen doch recht spärlich waren und dem Drang der Berliner ins „Jrüne” nicht gerecht wurden. Von der Bürgerinitiative Lichtenrade Ost, kurz BILO genannt, wurde daher im September 1979 zu einer ersten Pflanzaktion aufgerufen. Die Bürger wurden insbesondere aufgerufen, doch zu Weihnachten nicht den üblichen Baum zu erstehen, sondern diesmal einen Weihnachtsbaum mit Wurzelballen ins Wohnzimmer zu stellen. Dieser sollte dann nach Weihnachten bei frostfreiem Boden in die zukünftige Grünfläche ausgepflanzt werden. Der Aufruf war ein voller Erfolg. Viele Anwohner in Lichtenrade Ost pflanzten im Januar einen Baum in den neu entstehenden Park.

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Das Gelände, das sich zwischen der Carl-Steffeck-Straße und der Groß-Ziethener Straße an die Siedlung nach Westen hin anschloss, war kurzerhand als Park okkupiert worden.

Die Anwohner entwickelten durch ständige Neupflanzungen den Park immer weiter. Schließlich gründeten sie am 10. Juni 1981 einen Verein, den Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V. Die Besitzverhältnisse waren folgende:

Gesamtgröße des Geländes: 56.000 m²

Im Besitz der evangelischen Kirche: 36.000 m²

des Landes Berlin: 10.000 m²

des Bauern Lehne: 10.000 m²

Einen Pachtvertrag oder überhaupt einen Nutzungsvertrag gab es nicht. Die Besitzverhältnisse waren recht problematisch. Ein Großteil der Fläche war Bauland. Die Evangelische Kirche zum Beispiel konnte dieses Land aus finanziellen Gründen nicht einfach als Grünfläche verkaufen. Dennoch hat sich die Evangelische Kirchengemeinde Lichtenrade sich schon früh für die Schaffung eines Volksparks ausgesprochen und eingesetzt.

Nach langem Hin und Her erhielt der Verein am 27. September 1984 endlich einen Pachtvertrag, jedoch nur über einen kleinen Teil der Gesamtfläche, nämlich über 9.427 m². Dieser Vertrag wurde mit dem Bezirksamt Tempelhof geschlossen. Im gleichen Jahr starb der Bauer Lehne. Die Erbengemeinschaft verkaufte ihr Gelände noch 1984 an einen privaten Bauträger. Dieser warb bereits damals für den von ihm beabsichtigten Bau und Verkauf von 40 Einfamilienhäusern mit dem Slogan: Wohnen am Volkspark Lichtenrade. Der Bezirk Tempelhof bzw. die Stadt Berlin hatten die Chance verpasst, dieses Gelände zu erwerben und dem Verein als Parkgelände zur Verfügung zu stellen. Sicherlich war es auch eine Frage des Bodenpreises. Jedenfalls wurden bis 1986 alle 40 Einfamilienreihenhäuser errichtet und verkauft.

Ebenfalls im Jahr 1986 erwarb das Land Berlin von der Evangelischen Kirchengemeinde einen Grundstücksteil von 30.000 m² mit der Maßgabe, dieses dem Trägerverein für 0 DM 20 Jahre lang zu verpachten. Die Verhandlungen über einen Pachtvertrag zogen sich noch lange hin. Immer wieder gab es Begehrlichkeiten, das Gelände doch noch zu bebauen. Endlich am 1. Juni 1989 wurde dann feierlich der Pachtvertrag unterzeichnet…

Weiteres im LINK: https://www.lichtenrade-berlin.de/lichtenrader-vereine-lichtenrader-volkspark

LINK vom Volkspark: https://dervolksparklichtenrade-ev.jimdofree.com/?fbclid=IwAR16G9GJg_M1y9Vpg2OxQ_dP31NXhzS81T1Pc0egcPIcze7o8gkFLgTAgU8

Link über die Gartenarbeitsschule: https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/politik-und-verwaltung/aemter/schul-und-sportamt/gartenarbeitsschule/

Fotos: Thomas Moser (verschiedene Jahrgänge), Privat, Volkspark Lichtenrade, Frank Giebel, Lothar Duclos 


 

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