In der Lichtenrader John-Locke-Siedlung fand am 2. September 2017 erstmals ein von STADT UND LAND organisierter „Kiezflohmarkt“ statt. Unter dem Motto „Des einen KREMPEL ist des anderen SAMMLERJUWEL“ konnten verborgene Schätze auf dem „Stadtplatz“ angeboten und erworben werden. An 25 Marktständen wurden die verschiedensten Dinge der Mieterinnen und Mieter der Siedlung präsentiert.
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Die Aktion wurde vom Mieterbeirat der Lichtenrader Siedlung unterstützt. Die Stände wurden von der Wohnungsbaugesellschaft kostenfrei zur Verfügung gestellt. Bei der Flohmarktatmosphäre wurden neue Kontakte geknüpft. Aber man traf natürlich ebenfalls alte Bekannte.

Der Kupferklopfer schwärmt von den Sonnenuntergängen

Einen eher besonderen Stand hatte Niels Dettmer vorbereitet.


Er ist stadtweit als „Niels der Kupferklopfer“ bekannt und ist besonders auf historischen Märkten anzutreffen. Er hatte seine attraktiven kunsthandwerklichen Gegenstände im Angebot. Gleich am Anfang verkaufte er jedoch eine alte Trompete. Der Kupferklopfer ist natürlich auch Mieter in der Siedlung und schwärmt besonders von seiner Sicht auf die Sonnenuntergänge.

Gerne ließ er sich mit der Berliner SPD-Abgeordneten Melanie Kühnemann fotografieren.

Bürgerbüro trödelt mit und unterstützt Volkspark

Kühnemann hat seit einiger Zeit direkt am Platz ein Bürgerbüro, dass sehr gut von den Lichtenradern und besonders von den Mietern der Siedlung angenommen wird. Niels Dettmer und Kühnemann plauderten längere Zeit gemeinsam am Stand des Künstlers. Kühnemann hatte die Idee für diesen Flohmarkt. An einem eigenen Stand ihres Bürgerbüros wurden verschiedene Dinge zur Unterstützung des Spielplatzes im Lichtenrader Volkspark verkauft. Dieses Geld soll helfen, dass der Spielplatz wieder etwas erneuert und erweitert wird. Wir berichteten von verschiedenen Aktionen, die dieses Anliegen aus der Nachbarschaft bereits unterstützt haben.

Marion Pinkpank engagiert beim Trödelverkauf. Daneben der Jazzer Lutz Fußangel.
Am Stand verkaufte mit vollem Einsatz die Bürgerbüro-Mitarbeiterin Marion Pinkpank guten Trödel und Bekleidung. Übrigens konnte an diesem Tag auch das Bürgerbüro besucht werden und man konnte dort auch einen Kaffee trinken. Im Bürgerbüro hatte auch Kevin Kühnert ein offenes Ohr für die Lichtenrader. Man hielt sich aber ganz bewusst zurück und wollte den Kiezflohmarkt nicht als Wahlkampfplattform nutzen.

Auch der Jazzer Lutz Fußangel ließ sich sehen

Übrigens besuchte der im Bezirk bekannte Jazz-Musiker und Organisator von „Jazz für Alle“ Lutz Fußangel den Markt. Seine besonders ausgewählten Musikevents finden immer im Gemeinschaftshaus Lichtenrade statt.

Auch Journalisten wollen mal trödeln

Auch an den anderen Ständen traf man Bekannte. So trödelte der Neumieter und verantwortliche Redakteur vom „Tempelhofer Journal“, Karl-Heinz Kronauer, gemeinsam mit Marlies Königsberg um die Wette.

Auch wenn sich der Journalist erst noch ein wenig an Lichtenrade gewöhnen muss, sind für ihn die Sonnenuntergänge ganz besondere Höhepunkte.

Heute „Trödler“ und morgen Chef-Organisator

Schon lange in der Siedlung wohnen Wolfgang Graeper und seine Frau.

Aktuell sind sie von den Sanierungsarbeiten in der Siedlung selbst betroffen und müssen für einige Zeit in eine Ausweichwohnung umziehen. Obwohl diese Wohnung ganz in der Nähe ist, ist die Zwischenlösung mit einem erheblichen Kräfteeinsatz verbunden. Wolfgang Graeper organisiert privat schon seit vielen Jahren die verschiedensten Treffen in Lichtenrade. Ob es die sogenannten „Buddelkastentreffen“ mit den Freunden von der Wünsdorfer Straße sind oder regelmäßige Fußballertreffen vom LBC 25. Er ist der Motor und Organisator für viele abwechslungsreiche Treffen und Reisen mit seinen alten Freunden. Ohne ihn würden diese Treffen nicht mehr oder zumindest nicht so regelmäßig stattfinden. Im Oktober besucht Graeper mit seinen Buddelkastenfreunden die alte und die neue Feuerwache in Lichtenrade.

Eine gelungene Aktion!

So konnte man auf dem Kiezflohmarkt nicht nur trödeln, sondern auch viele interessante Lichtenrader Geschichten hören. Und genau dieses kommunikative und verbindende Element war ein Hintergrund bei diesem Flohmarkt.

Das Ergebnis der Anwesenden: Der Flohmarkt war ein voller Erfolg. Wie man vom Veranstalter STADT UND LAND hören konnte, soll dies im Kiez nicht die letzte Aktion gewesen sein.

Thomas Moser


 

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