Thomas Mosers Tempelhof Tipps in WERDI 02/2017

Konkurrenz für den MedienPoint?

Nein, keinesfalls, denn die Stadtbibliotheken haben eine lange Tradition und auch eine breite Fangemeinde. Aber manchmal scheint das Wissen verlorengegangen zu sein, dass Bibliotheken für Bildung und Kultur der Bevölkerung ein wichtiger unabdingbarer Baustein sind. Für eine sehr geringe Jahresgebühr kann man sich Bücher, natürlich mittlerweile auch online, und auch andere Medien ausleihen. Der Unterschied zum MedienPoint beim Umgang mit den Medien ist, dass die Ausleihe „nur“ für eine begrenzte Zeit möglich ist. Für Leseratten natürlich kein Problem. Die bezirklichen Stadtteilbibliotheken sind kleine Kiez- und Kulturtreffpunkte. Es gibt Ausstellungen, Vorlesenachmittage für die Kids, Computerkurse und Bürgerinformationen von der Polizei usw. Ein breites regelmäßiges Angebot! Dann stehen noch Computerbereiche und Leseecken zur Verfügung. Hier können Tageszeitungen und aktuelle Zeitschriften ohne einen Cent gelesen werden. Eine Kultur- und Bildungsoase, die unsere Aufmerksamkeit verdient, wenn sie nicht irgendwann in die Bedeutungslosigkeit verschwinden soll. Es gibt halt immer noch mehr als nur Google… und das heißt „Stabi“! Es lebe die Bücherei! Auch in Tempelhof-Schöneberg...
https://www.berlin.de/stadtbibliothek-tempelhof-schoeneberg/bibliotheken/


 

Einer der zentralen Begriffe der ersten Informationsveranstaltung zum Verkehrs- und Gestaltungskonzept für Lichtenrade war der Hinweis, dass „Wohlfühlräume“ geschaffen werden sollten. Dies ist offensichtlich ein zentraler Aspekt bei der Fortentwicklung der Lichtenrader Geschäftsstraße, auf den sich viele Straßennutzer einigen könnten.

Eingeladen wurden die beiden beauftragten Büros „IVAS“ und „Rehwaldt Landschaftsarchitekten“, um ihre bisherigen Analysen zum Verkehr und der Gestaltung des Freiraums in der Bahnhofstraße vorzustellen. Danach sollten Anregungen, Ideen und Bedarfe gesammelt werden, die noch in das Konzept einfließen können. Am Ende des Weges sollen für den Verkehr und den öffentlichen Raum Leitlinien und Zielvorstellungen erarbeitet werden, die dann in Szenarien münden.

Aber der Reihe nach! Im Rahmen des Aktiven Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße wird mit einem größeren finanziellen Volumen die Umgestaltung der Bahnhofstraße und des angrenzenden Gebietes geplant. Während dieses Prozesses sind die Erstellung von verschiedenen Konzepten und auch praktische Umsetzungen in den nächsten Jahren geplant. Dies erfolgt immer unter enger Beteiligung der Bevölkerung und des Handels. Nun steht das zentrale Verkehrs- und Gestaltungskonzept an, das am 25. Januar 2017 im Ulrich-von-Hutten Gymnasium vorgestellt wurde. Die Schulaula war bis zum letzten Sitzplatz besetzt. Das Interesse war groß.

Der neue verantwortliche Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bauen Jörn Oltmann, der auch stellvertretender Bezirksbürgermeister ist, eröffnete die dreistündige Veranstaltung. Oltmann freute sich sichtlich über die große Beteiligung und betont: „Ich komme immer gerne nach Lichtenrade, weil sich hier auch viel Bürgerinnen und Bürger engagieren.“ Für ihn steht im Mittelpunkt, dass sich alle Verkehrsteilnehmer, besonders die Fußgänger und Radfahrer, gerne in der Bahnhofstraße aufhalten. Er verwies aber auch darauf, dass es sich um einen Prozess für die nächsten Jahre handelt. Er bittet um etwas Geduld, wenn es um behördeninterne Verwaltungsabläufe geht. Die Bezirksverwaltung und die Senatsverwaltungen müssen die neuen Zuschnitte nach den Wahlen in der nächsten Zeit mit Leben erfüllen.

Die neue Bezirksstadträtin für Bürgerdienste, Ordnungsamt, Straßen- und Grünflächenamt, Christiane Heiß, begrüßte ebenfalls die Gäste. Sie geht davon aus, dass sich die Bereiche im Bezirk gut ergänzen. Für sie sind die Barrierefreiheit und die leichte Erreichbarkeit wichtige Aspekte in der Fortentwicklung der Straße. Sie hofft sogar auf Modelllösungen für andere Bereiche.

Es waren auch Bezirksverordnete und Vertreter der zuständigen Fachabteilungen anwesend. Neben vielen Händlerinnen und Händlern, Vertretern von Vereinen und Initiativen, wurde auch die neue Berliner Abgeordnete Melanie Kühnemann gesichtet.

Die Veranstaltung moderierte Sabine Slapa vom Planerbüro „die raumplaner“, die den gesamten Prozess der Steuerung zu verantworten haben. Sie verwies auf die wichtigen Schritte im bisherigen Prozess.


So wurde 2013 bereits ein Leitbild entwickelt. Im Jahr 2015 wurde das Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) gefertigt, dass die Grundlage für die Förderung des Gebietes war. Ab Januar 2016 hat sich ein Gebietsgremium mit den verschiedensten handelnden Akteuren gegründet, das sich monatlich trifft.

Frau Slapa lks mit den Planern Angela Aurin von „Rehwaldt Landschaftsarchitekten“ und Martin Schüffler von „IVAS“

Die Diskussionen in den Arbeitsgruppen waren sehr intensiv

Nun also das Verkehrs- und Gestaltungskonzept, das erarbeitet werden soll. Für die Erarbeitung der Konzepte haben Dresdner Büros den Zuschlag erhalten. Am Anfang steht die Analyse. Für die Verkehrsplanung stellte Martin Schüffler von IVAS die bisherigen Ergebnisse in Kurzform vor. Dafür wurden an der Bahnhofstraße und in der direkter Nähe verschiedene Zählungen des Fuß- und Radverkehrs vorgenommen, Parkverhalten und Parkräume analysiert, der Lieferverkehr betrachtet und Geschäftsleute befragt.

So wurden täglich circa 8.000 bis 10.000 Kraftfahrzeuge in der Bahnhofstraße und Beginn der Goltzstraße gezählt. Der Schwerlastverkehr mit LKWs (ohne Linienbusse) liegt unter dem geringen Wert von 2 %. Der Parkraum ist in der Bahnhofstraße zu 60 % mit jeweils unter einer Stunde belegt. Die durchschnittliche Parkdauer beträgt 1,5 Stunden und nur 40 % der Parker haben eine gültige Parkscheibe. Die Parkproblematik, besonders zu bestimmten Zeiten, trifft auch für die Nebenstraßen zu. Bei den Fußgängern wurden für den Mittwoch stündlich durchschnittlich 940 Querungen und am Samstag 1.050 Querungen ermittelt. Kurz gesagt, was auch schon jeder wusste, am Samstag brennt die Luft in Lichtenrade und der Bär steppt über die Bahnhofstraße. Die Zählungen erfolgten im November 2016. Schüffler geht davon aus, dass durch die Wahl des Zählmonats durch die Witterungsverhältnisse vermutlich mehr Autofahrer und weniger Radfahrer unterwegs waren.


Angela Aurin vom Landschaftsarchitektenbüro stellte die Erkenntnisse über den Freiraum vor, wie er sich zurzeit darstellt. Damit gemeint sind Laufwege, Grünflächen, Beleuchtungen und Straßenmöbel wie zum Beispiel Bänke. Es wurden sogenannte Störstellen ermittelt, nicht barrierefrei verschwenkte Laufwege aufgezeigt und unterschiedliche Gehwegpflasterungen in Frage gestellt. Das Ziel der Architekten wäre ein eher ruhiges Stadtbild, damit der Rest wirken kann. Diese eher Gradlinigkeit führte jedoch auch zu kritischen Nachfragen. Die Überlegung sind Standards für Gehwege, Vorplätze und Platzräume.


Nachfragen bezogen sich darauf, ob der Straßenverkehr der Wolziger Zeile bei den Zählungen berücksichtigt wurde, zumal es dort nach den Bahnplanungen künftig keine Querungsmöglichkeiten für Kraftfahrzeuge mehr geben soll. Diese möglichen Änderungen wurden von Planer Martin Schüffler als eher gering gewertet, jedoch wurde dies bei den Zählungen auch nicht berücksichtigt. Dieser kritische Punkt konnte jedoch auch nicht ausgeräumt werden.

Zu vier verschiedenen Themen wurde anhand der Straßenpläne in Gruppen engagiert diskutiert und es wurden Ideen entwickelt.


Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden präsentiert

Neben den eher allgemeinen Vorschlägen zum Thema Barrierefreiheit und Wohlfühlräume, wurde beispielsweise die Anhebung der Bahnhofstraße, für bestimmte Bereiche Kreisverkehre, Straßenbelege und Parkanlagen für den Radverkehr, Einbahnstraßensysteme, E-Shuttle für die Bahnhofstraße und Kunst im öffentlichen Raum( z.B. durch einen Brunnen) als Ideen eingebracht. Die Ideen waren jedoch nicht unstrittig, so gibt es beim Thema Einbahnstraße deutliche Hinweise der Gewerbetreibenden, dass dies zu Umsatzeinbußen führen würde. Deutlich wurde auch, dass viele Aspekte bereits in der Spielleitplanung Erwähnung fanden.

Die Ergebnisse als Kurz-Überblick
Das Konzept kann nicht für den Bereich Steinstraße bis Wünsdorfer-/ Hilbertstraße wegen der DB-Planungen zur Dresdner Bahn greifen. Ob die Bahnplanungen zur ebenerdigen Streckenführung der Dresdner Bahn endgültig umgesetzt werden, wird zurzeit rechtlich beim Bundesverwaltungsgericht geklärt. Für das Verkehrs- und Gestaltungskonzept können für diese Teilstrecke nur Überlegungen zur Gestaltung der Oberflächen (zum Beispiel der Gehwegbelege) mit einbezogen werden.

Die Ideen gilt es nun für die Konzeptplaner mit ihren Erkenntnissen zusammenzutun und daraus Schritte für das weitere Handeln zu entwickeln.

Stadtrat Jörn Oltmann freut sich über weitere Diskussionen in Lichtenrade, da das Thema der Verkehrsplanung in der nächsten Zeit auch weiter behandelt wird. Terminhinweise findet man dazu auf der Website des Aktiven Zentrums.

Drei intensive Stunden mit einigen neuen Ideen! Die Hoffnung ist, dass aus jetzigen „Schandflecken“ Potentiale für positive Entwicklungen entstehen!

Thomas Moser

https://www.az-lichtenrade.de


 

Gebietsfond und Info-Veranstaltung Verkehr am 25. Januar 2017


Die Ansprechpartner im Geschäftsstraßenmanagment: Jan Schultheiß und Patrick Giebel

Gebietsfonds zur Förderung Ihrer Ideen und Projekte
 
Sie wohnen oder arbeiten im Aktiven Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße und haben Ideen, wie das Gebiet als Einzelhandels- und Gewerbestandort sowie als Aufenthaltsort attraktiver werden kann? Dann bewerben Sie sich mit Ihrer Projektidee um Mittel aus dem Gebietsfonds 2017! Der Fonds unterstützt kleinteilige Projekte im Aktiven Zentrum mit bis zu 50% der Kosten. Über den Gebietsfonds können beispielsweise gefördert werden:

  • Maßnahmen zur Gestaltung des öffentlichen Raums, die die Attraktivität der Geschäftsstraße stärken (z.B. Markisen, Außenmobiliar)
  • Marketingaktionen und öffentliche Veranstaltungen, die nachhaltig zu einer Verbesserung des Images der Geschäftsstraße beitragen (z.B. Straßenfeste)
  • Maßnahmen und Projekte, welche die Barrierefreiheit verbessern (z.B. mobile Rampen) 

Die Bewerbungsfristen für den Gebietsfonds enden am 15. März 2017, 31. Mai 2017 und am 15. September 2017. Eine Jury aus lokalen Akteur_innen entscheidet über eine Förderung der eingereichten Anträge.
 
In einem vereinfachten und beschleunigten Verfahren können o.g. Projekte mit einer Fördersumme von maximal 250 € unterstützt werden. Die Anträge hierfür können jederzeit gestellt werden, eine Rückmeldung erfolgt innerhalb von zwei Wochen nach Eingang.
 
Das Geschäftsstraßenmanagement beantwortet Ihnen gerne Fragen und unterstützt Sie bei der Antragstellung!

LINK: Weitere Informationen

Informationsveranstaltung zum Verkehrs- und Gestaltungskonzept am 25.01.2017
 
Am Mittwoch den 25. Januar 2017 wird in der Aula des Ulrich-von-Hutten-Gymnasims, Rehagener Straße 35-37, eine erste öffentliche Informations- und Beteiligungsveranstaltung zum Verkehrs- und Gestaltungskonzept stattfinden, welches momentan für die Bahnhofstraße erarbeitet wird. Dabei werden die beiden beauftragten Büros, IVAS und Rehwaldt Lanschaftsarchitekten, Ergebnisse ihrer Erhebungen und Analysen vorstellen. Anschließend sind Sie eingeladen Bedarfe und Wünsche zur Entwicklung der Bahnhofstraße einzubringen. Beginn der Veranstaltung ist 18:00 Uhr.


Foto: Thomas Moser


 

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Ökumenischen Umweltgruppe Lichtenrade wurde am 17. Januar 2017 zum Neujahrsempfang eingeladen.

Ein würdiger Rahmen war es, der Festakt im Gemeindehaus der evangelischen Kirche in der Goltzstraße. Gekommen waren die verschiedensten Vernetzungspartner und Freunde der Umweltgruppe. Bevor man mit dem Sektglas auf das Jubiläum der Gruppe anstieß, war ein inhaltlicher Rück- und Ausblick vorgesehen.



Ein klassisches Quartett stimmte auf den Abend ein.

Der evangelische Pfarrer im Ruhestand, Reinhart Kraft, vermittelte im Rückblick, welche Triebfeder zur Gründung der Umweltgruppe ausschlaggebend war: Wir waren eine Handvoll Leute und lasen den Klimabericht der Vereinten Nationen. Wir waren erschrocken, was da auf unsere Erde zukommen kann. Wir begannen zu begreifen, dass da etwas aus dem Ruder läuft mit unserer Wirtschaft, mit unserem Konsum und mit unseren Lebensgewohnheiten. Und wir versuchten, uns der Frage zu stellen: was bedeutet in diesem Fall Umkehr zu Gott?“

Es kam zu einer engen Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Gemeinde in Lichtenrade. Im Januar 2008 endete eine selbst organisierte  „Klimakonferenz“ mit Empfehlungen an die Bezirkspolitik, an die eigene Gemeinde und den persönlichen Lebensstil. Diese lokale „Klimakonferenz“ setzte sich u.a. dafür ein, die ehemalige Straßenbahnverbindung zwischen Alt-Mariendorf und Lichtenrade wieder in Betrieb zu nehmen und zum BER weiterzuführen. Auch die Solaranlage auf dem Dach des Gemeindehauses Goltzstraße geht auf diese Klimakonferenz zurück.

Auf der Website der Umweltgruppe wird aufgezeigt, das die Dinge, die sich damals die Gruppe ins „Stammbuch“ geschrieben hat, auch heute noch wichtig sind. So wurde der Kauf von Biolebensmitteln, Wahl von Stromlieferanten mit erneuerbaren Energien und möglichst energiebewusste Entscheidungen der Verkehrsmittel auf Reisen aber auch in der Stadt als wichtige Dinge erkannt: „Bei Fahrten in der Stadt lassen wir das Auto stehen und nehmen Bahn, Bus oder das Fahrrad.“

Beim Festakt wurden dann Ausschnitte des Films "Before the flood" (dt. Version), einem aktuellen Film (Oktober 2016) zum Klimawandel von Leonardo diCaprio gezeigt.

Ein wichtiges Thema des Abends war natürlich Lichtenrade und wie es mit der Bahnhofstraße weitergeht.


Die Gruppe setzte sich von Anfang an auch mit der lokalen Situation auseinander: „Als bekannt wurde, dass vor dem S-Bahnhof ein unverhältnismäßig großes Einkaufszentrum hingesetzt werden sollte, setzte sich die Umweltgruppe intensiv mit der Stadtplanung für den Ortsteil Lichtenrade auseinander. Hierzu gab es Vorträge und Bürgerversammlungen und Workshops. Mit mehrfachen Führungen durch die alte Mälzerei machte die Umweltgruppe auf dieses Baudenkmal aufmerksam und drängte auf eine sozialverträgliche Nutzung. All dies führte dazu, dass das Bezirksamt die Planung dieses Areals in Angriff nahm und dabei die Bürger und Bürgerinnen in Lichtenrade beteiligte.“ Die Umweltgruppe mischt sich nach wie vor intensiv in die Diskussion um die Verbesserung der Bahnhofstraße ein: „Diese Straße ist in unseren Augen ein kostbarer Begegnungsraum, den man so einladend wie möglich gestalten sollte. Dazu gehört, dass alle Verkehrsteilnehmer -Fußgänger, Radfahrer und Autos- sich gleichberechtigt und sicher fortbewegen können. Mit dieser Vision im Kopf hat die Umweltgruppe bisher dreimal das „Frühstück auf der Bahnhofstraße“ und einmal das „Modefrühstück vor der Mälzerei“ veranstaltet.“

Bei der Entwicklung in der Bahnhofstraße geht es auch um die Entwicklung der Alten Mälzerei. In den vergangenen Monaten ist die Mälzerei mehr und mehr zum kulturellen Anziehungspunkt in Lichtenrade geworden. Verschiedene Konzerte, Kinoabende und ein Weihnachtssingen wurden möglich gemacht. Hier waren auch verschiedene Gruppen, zum Beispiel das Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade, mit Unterstützung des Aktiven Zentrums aktiv. Der neue Eigentümer der ehemaligen Mälzerei, Thomas Bestgen, war auch beim Neujahrsempfang dabei. Durch ihn wurden diese Zwischenlösungen unkompliziert möglich gemacht. Zurzeit wird ein Nutzungskonzept für die Alte Mälzerei mit Unterstützung des Aktiven Zentrums Bahnhofstraße Lichtenrade erarbeitet.

Die Ökumenischen Umweltgruppe Lichtenrade ist ein Kreis von fünfzehn Leuten, die sich regelmäßig treffen und austauschen: „Neue Gesichter sind sehr willkommen.“

Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum!

Thomas Moser

https://www.oekumenische-umweltgruppe-lichtenrade.de


 

+++Internationale Schachwelt trifft sich auch 2017 in Berlin-Lichtenrade+++Anmeldungen ab sofort willkommen+++Bundestagsabgeordneter Dr. Jan-Marco Luczak übernimmt Schirmherrschaft für Turnier des Schachclub Schwarz-Weiß Lichtenrade+++28. bis 5. November 2017+++

12. Januar 2017 Eine langfristige Strategie ist beim Schachspielen klar von Vorteil. Langfristig plant auch der Schachclub Schwarz-Weiß Lichtenrade e.V. sein großes internationales Turnier für 2017. Zum nunmehr 13. Mal findet das Schachopen „Lichtenrader Herbst“ im Gemeinschaftshaus in Lichtenrade statt – wie immer in den Berliner Herbstferien; d. h. diesmal vom 28. Oktober bis 5. November 2017. Die offizielle Ausschreibung ist bereits veröffentlicht.


Im Raum vom Schachverein spielt auch die  Jugend...Fabian Gallien hat jede Menge zu tun! (Foto aus 2015-Thomas Moser)

„Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen“, sagt Vereinsvorsitzender Fabian Gallien. „Mitmachen kann letztlich jeder, der Spaß und Freude am Schachspielen hat und bereit ist seine Züge mitzuschreiben, so wie es die FIDE-Regularien bei einem solchen Turnier vorsehen“.  

Für 2017 konnte der Verein erstmals auch einen prominenten Unterstützer gewinnen:  Schirmherr des Turniers ist der Lichtenrader Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak. Er spielt selbst Schach und unterstützt das ehrenamtliche Engagement des Vereins. „Das Turnier hat eine lange Tradition und ist international anerkannt, darauf können wir in Lichtenrade stolz sein“, sagt Luczak. Beim „Lichtenrader Herbst“ treffen sich Schachspieler aus Welt – im vergangenen Jahren waren 175 Teilnehmer aus 20 Ländern zu Gast, darunter beispielsweise auch ein isländischer Großmeister, der analog zu seinen Landsmännern beim Fußball mit viel Kampfeskraft spielte. Die weiteste Anreise aber hatte im Jahr 2010 ohne Zweifel ein indischer Großmeister. Gespielt werden neun Runden in neun Tagen nach dem sogenannten „Schweizer-System“. Das Preisgeld beträgt insgesamt 6.000 Euro.   

Wichtige Unterstützer des Turnieres sind die in Lichtenrade ansässigen Betriebe bzw. Firmen Landhaus Alpinia, Copyeasy und Edeka Gayermann sowie der Hamburger Schachsoftwareriese ChessBase. „Weitere Sponsoren sind willkommen, denn wir als Verein organisieren das Turnier ehrenamtlich in unserer Freizeit“, so Gallien.  

Nähere Informationen zum Turnier im Internet: www.sw-lichtenrade.de bzw. www.sw-lichtenrade.de/LiraH/files/Dateien/Ausschreibung%20LiraH%202017%20de.pdf

Fotos Thomas Moser


 

11. Januar 2017 Am 26. Januar 2017 feiert das Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg (UTS) im Theaterfoyer der ufaFabrik sein zehnjähriges Jubiläum. Gründerin des ersten Frauennetzwerks im Bezirk ist die Innenarchitektin Beate Challakh. Heute sind mehr als 200 freiberufliche und selbständige Unternehmerinnen im UTS versammelt. Zum Jubiläum wird auch Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler erwartet. Durch das Kulturprogramm wird die Leiterin der dezentralen Kulturarbeit des Bezirkes, Ute Knarr-Herriger, führen.

Bis zum 19. Januar können sich gerne noch interesseierte Unternehmerinnen anmelden: http://unternehmerinnen-ts.de/assets/files/einladung-uts.pdf

Monatliche Treffen mit den unterschiedlichsten Themen

Bei den monatlichen Treffen geht es um Informations- und Erfahrungsaustausch, Vernetzung und gegenseitige Unterstützung.

Monatstreffen des UTS im Rathaus Schöneberg (Foto: © Inga Haar Businessfotografie im Auftrag des UTS)
Zu Beginn eines jeden Abends stellt eine Netzwerkerin ihr Fachthema vor. Unterstützt wird das Netzwerk von der bezirklichen Wirtschaftsförderung. Nur eines von vielen Themen waren Strategie, Medien und Kommunikation, Zeitdiebe entlarven, Sensitive Balancing und zum Jahresauftakt Ressourcenreicher Start ins Jahr 2017. Das Februar-Netzwerktreffen steht unter dem Thema „Feng Shui im Business.“ Ein wahrlich breites Spektrum.

Von der Suche nach Gleichgesinnten


Organisationstreffen des Unternehmerinnen-Netzwerkes Tempelhof-Schöneberg - 3.v.li: Beate Challakh, Gründerin des UTS (Fotos: © Inga Haar Businessfotografie im Auftrag des UTS)

Beate Challakh berichtet von der ursprünglichen Idee, ein Netzwerk zu finden. Sie kannte aus Charlottenburg-Wilmersdorf einen Stammtisch von Unternehmerinnen und war dann in Tempelhof-Schöneberg auf der Spur nach einer ähnlichen Einrichtung von Gleichgesinnten und wollte “gerne dabei sein”. Sie sprach mit dem damaligen Bezirksbürgermeister Ekkehard Band und erfuhr, dass es so eine Einrichtung damals nicht gab. Er melde sich dann jedoch einige Zeit später und fand die Idee einer Vernetzung unterstützungswürdig. Und dann begann Beate Challakh, obwohl sie am Anfang nur Kontakte gesucht hatte.


Dr. Maren Kaiser (Foto privat)
Auch die Lichtenraderin Dr. Maren Kaiser, die im Bereich Coaching und Beratung tätig ist, ist gerne beim Netzwerktreffen dabei: “Im Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg bekomme ich auf den monatlichen Treffen Informationen zu vielen relevanten Themen rund ums Unternehmerin sein. Der Erfahrungsaustauch mit Frauen aus unterschiedlichsten Branchen ist sehr interessant. Wir unterstützen uns gegenseitig und es entstehen neue Geschäftsbeziehungen."

Was ist das: Ein offenes Netzwerk?

UTS ist ein offenes Netzwerk, zu dem Interessentinnen ohne Mitgliedsbeitrag hinzukommen können. Es gibt keine feste Mitgliedschaft. Lediglich fünf Euro kostet das Monatstreffen, das regellhaft von circa 15 bis 20 Frauen besucht wird. Neben den Monatstreffen gibt es auch größere Veranstaltungen, z.B. die Unternehmerinnenmessen 2013 und 2014 im Rathaus Schöneberg; die Beteiligung am Berliner Unternehmerinnentag und 2016 die Unternehmerinnen-KulTour, bei der zahlreiche UTS-Frauen am Tag der Offenen Türen ihre Produkte und Dienstleistungen vorgestellt haben.

Im Mai 2016 hat sich UTS mit zwei weiteren bezirklichen Netzwerken zusammengeschlossen: Mit der Unternehmerinitiative Te-Damm e.V. (UI Te-Damm) und dem Unternehmensnetzwerk Lichtenrade (UNL) wollen die Unternehmerinnen zu bestimmten Themen übergreifend zusammenarbeiten. Den Anfang gemacht hat im November 2016 die erste gemeinsame Veranstaltung „Leben im Hier und Jetzt“. Weitere Netzwerk-Events sind für 2017 geplant.

Auf der Internetseite können sich die Frauen, die aus den verschiedensten Branchen kommen, mit einer Web-Visitenkarte in der Branchenliste vorstellen.

Neue Besucherinnen sind herzlich willkommen! ToM

www.unternehmerinnen-ts.de

Aus Gründen der Barrierefreiheit wird dieser Bericht nicht als Blocksatz abgebildet!

5.1.2017 Das Jugendamt teilt mit, dass die Sprechzeiten im InfoPoint des Jugendamtes, Rathausstr. 27 in 12105 Berlin-Mariendorf erweitert werden.

Bürger_innen des Bezirks Tempelhof-Schöneberg haben ab dem 6. Februar 2017 die Möglichkeit, den InfoPoint persönlich zu den folgenden Zeiten zu besuchen:

Montag, Dienstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr

Donnerstag von 15 bis 18 Uhr

Telefonisch ist der InfoPoint wie bisher unter 90277-4000 für Fragen zu allen Leistungen des Familienservice und der Kindertagesbetreuung zu erreichen:

Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr

Freitag von 9 bis 14 Uhr.

Weiterhin kann der InfoPoint per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! rund um die Uhr angeschrieben werden.

LINK: Bericht von der Eröffnung