Der verdiente ehemalige Bezirksbürgermeister von Tempelhof und aktive Lichtenrader Wolfgang Krueger wohnt in Lichtenrade und wurde vor einiger Zeit 80 Jahre alt.

Herzlichen Glückwunsch und viel Gesundheit wünscht Thomas Moser und sicher auch viele Lichtenraderinnen und Lichtenrader.

wolfgang krueger 2017
Wolfgang Krueger mit seiner Frau Carmen beim Bundeswehrkonzert der AG Bahnhofstraße am 15. November 2017

Wolfgang Krueger (Jahrgang 1937) Bezirksbürgermeister a.D. im ehemaligen Bezirk Tempelhof
Seit Kriegsende wohnt Wolfgang Krueger, Sohn eines Tischlermeisters, in Lichtenrade. „Die Mutter stammt aus Pommern, der Vater aus Ostpreußen und der Piepel ist in Berlin geboren“, erzählt Krueger. Wolfgang Krueger wurde wie sein Vater Tischler und Zimmermann. Sein Abitur hat er an der Abendschule gemacht. Danach studierte er an der Staatlichen Ingenieurschule für Bauwesen und an der Technischen Universität Berlin. Als Bauleiter war er zum Beispiel am Reichstag und für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz tätig.
Nebenbei ist Wolfgang Krueger politisch engagiert. Er beginnt in der Jungen Union. 1967 ist er für die CDU in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in Tempelhof eingezogen.
1980 ist er Bezirksstadtrat für Gesundheit geworden. Ein Jahr später wurde er Baustadtrat. In diesem Amt blieb er 10 Jahre. Anfang der neunziger Jahre wurde das Lichtenrader Urgestein Bezirksbürgermeister und ist 1995 in diesem Amt bestätigt worden. Nach einer schweren Herzoperation im Dezember 1997 konnte und wollte er dieses Amt nicht mehr ausüben.
Wolfgang Krueger hat zum Wohle der Bürger gesetzliche Spielräume genutzt und war ein Bürgermeister, „der ohne politisch eingefärbte Brille aller Tempelhofer vertreten hat“ (Aussage des seinerzeitigen SPD-Fraktionsvorsitzenden Wöhrle).
Wolfgang Krueger ist Ehrenvorsitzender in der Aktionsgemeinschaft Bahnhofstraße und war auch ehrenamtlich bis vor Kurzem bei der Bürgerinitiative Dresdner Bahn und in vielen anderen Vereinen tätig. Zum Beispiel demonstrierte Wolfgang Krueger auch gegen die geplanten abgeknickten Flugrouten, die nach Eröffnung des neuen Flughafen in Schönefeld auch über Lichtenrade führen sollten bzw. Lichtenrade streifen sollten.