Christina Zander von der CDU-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Tempelhof-Schöneberg hat im März einen Antrag eingebracht.

Foto Thomas Moser

Die BVV möge beschließen:

Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplans B 7-87 für das Gebiet rund um die Alte Mälzerei Lichtenrade darauf hinzuwirken, dass in dem Planungsgebiet ein Kitastandort mittlerer Größe seine Heimat finden kann.
Der BVV ist bis zum 30.06.2018 zu berichten.

Begründung:
Die Versorgung mit Kitaplätzen ist auch in Lichtenrade schwierig. Die wenigen Kitaplätze, die im Zusammenhang mit der Bebauung an der Nuthestraße geschaffen wurden, sind längst belegt. Nun werden in den nächsten Jahren die meisten Wohneinheiten in der Nuthestraße von Familien bezogen. Auch neben der Mälzerei sollen ca. 180 neue Wohnungen geschaffen werden, so dass der zusätzliche Bedarf an Kitaplätzen mit den vorhandenen Kapazitäten nicht aufgefangen werden kann. Da im Rahmen des SIKO-Verfahrens für Lichtenrade keine Flächen für eine Kita-Nutzung identifiziert werden konnten, gibt es für die Schaffung von Kitastandorten im Grunde nur noch die Möglichkeit, diese im Zuge von größeren Bauvorhaben mit zu errichten.