Auch Lichtenrader Anliegen wurden wieder in der BVV Tempelhof-Schöneberg behandelt.

Zum Thema „Sicherer Schulweg – ein Zebrastreifen für die Lichtenrader Goltzstraße“ hat Ingrid Kühnemann (SPD) einen Antrag auf Anregung von Melanie Kühnemann (MdA) eingebracht.
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Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass an der Goltzstraße in Lichtenrade, Höhe der Mellener Straße das sichere Überqueren für Schulkinder durch einen Fußgängerüberweg („Zebrastreifen“) ermöglicht wird.

Begründung:

Die Goltzstraße in Lichtenrade ist eine vielbefahrene Straße inmitten einer großen Einfamilienhaussiedlung. Viele Schulkinder queren jeden Morgen diese Straße, um zu den in der Nähe gelegenen Grundschulen zu gelangen. In der vergangenen Zeit waren den Kindern in der Zeit vor Unterrichtsbeginn immer wieder Polizisten behilflich und haben durch ihre Anwesenheit beruhigend auf den Verkehr eingewirkt. Wünschenswert ist eine dauerhafte Situation, die Schülerinnen und Schüler unabhängig macht und einen sicheren Schulweg ermöglicht.

Von der CDU-Fraktion wurden zwei Anträge für Lichtenrade eingebracht:

Zum Thema „Tempo 30 in der Mellener Straße durchsetzen“ hat Patrick Liesener (CDU) einen Antrag eingebracht
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Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt zu prüfen, durch welche Maßnahmen eine Verkehrsberuhigung auf der Strecke Löptener Straße - Mellener Straße Richtung Bahnhofstraße erreicht werden kann. Dabei soll auch geprüft werden, ob eine Beschilderung mit "Radarkontrolle" oder eine zusätzliche Tempo 30-Fahrbahnmarkierung zur Beruhigung beitragen könnten.

Zusätzlich soll das Bezirksamt beim zuständigen Polizeiabschnitt für mehr Geschwindigkeitskontrollen in dem benannten Gebiet werben, um gegen die akute Verkehrsgefährdung insbesondere von Kindern aus dem dort gelegenen Hort der Stadtindianer anzugehen.

Begründung:

Inzwischen versuchen die Anwohner und der Hort der Stadtindianer schon seit einigen Jahren durch selbst gemalte Tempo 30-Schilder den Verkehr zu beruhigen, da viele Verkehrsteilnehmer die Löptener und Mellener Straße zur Umfahrung der Kreuzung Goltzstraße nutzen. Häufig nicht mit der vorgegebenen Höchstgeschwindigkeit. Es ist deshalb jetzt an der Zeit die Anwohner zu unterstützen.

Zum ThemaBerücksichtigung von öffentlichen Toiletten bei der Neugestaltung der Bahnhofstraße“ hat Hagen Kliem (CDU)einen Antrag eingebracht.
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Das Bezirksamt wird ersucht, Sorge dafür zu tragen, dass bei der Entwicklung der Bahnhofstraße die Versorgung mit öffentlichen Toiletten sichergestellt ist.

Begründung:

Die einzige öffentliche, von der Fa. Wall betriebene Toilette am Pfarrer- Lütkehaus-Platz wird kurzfristig auch wegen der bevorstehenden Bauarbeiten abgebaut werden. Das Bezirksamt steht in der Pflicht, eine flächendeckende und ausreichende Bereitstellung von öffentlichen Toiletten zu gewährleisten. In keiner Vorstellung zukünftiger Planungen für die Bahnhofstraße wurde dieser wiederholt vorgetragene Wunsch der Bevölkerung bisher berücksichtigt.

Fotos: Thomas Moser


 

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