Ein Bericht von der Berliner Woche in allen Tempelhof-Ausgaben vom 12. April 2017. Wenn der Bericht angeklickt wird, erscheint die Online-Ausgabe.

Berliner Woche print 050417 internetzeitung moser

Mein ausführlicher Bericht dazu mit allen Infos: LINK!

Meinen allerherzlichsten Dank für den Bericht an Horst-Dieter Keitel und für die große Hilfe bei der Website an Detlef Linek und die Crew vom Lichtenrader Unternehmen ImmoCom/Werbung Lichtenrade (http://www.werbung-lichtenrade.de)


 

Beamte der Polizeidirektion 4 haben gestern Nachmittag eine Jugendliche in Lichtenrade festgenommen, die nach einem vorangegangenen Enkeltrickbetrug das ersparte Geld eines Senioren abholen wollte. Bereits am vergangenen Freitag, den 7. April 2017, ging der erste Anruf bei dem 89-jährigen Mann in der Beckmannstraße ein. Hier ließ ein junger Mann sich als Enkel des 89-Jährigen am Telefon erraten und erzählte dem Senioren, dass er Geld für den Kauf eines Autos benötige.
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Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de
Nachdem der Mann das Geld bei der Bank abgehoben und es wenig später einer angeblichen Bekannten übergeben hatte, erfolgte noch am gleichen Tag ein weiterer Anruf des dreisten jungen Mannes. Hier teilte er dem 89-Jährigen mit, dass er mehr Geld benötigen würde. Da das geforderte Geld dem Rentner jedoch nicht sofort ausgezahlt werden konnte, fand an diesem Tag glücklicherweise keine weitere Übergabe mehr statt. Nachdem der Kriminelle am gestrigen Tag gegen 10.15 Uhr sich wieder mit seinen angeblichen Geldnöten meldete, verabredete der Mann einen Termin zum Nachmittag.

Die Täter wussten jedoch nicht, dass der 89-Jährige zwischenzeitlich mit seinem wahren Enkelsohn telefoniert und erfahren hatte, dass nicht er der Anrufer mit den Geldsorgen war. Nun ließ sich der Senior auf die Geschichte ein, alarmierte die Polizei, die dann am Nachmittag gegen 15.50 Uhr die 14-jährige Geldabholerin festnahm und sie dem Fachkommissariat für Betrugsdelikte beim Landeskriminalamt überstellten. Nachforschungen ergaben, dass die 14-Jährige bereits bei der ersten Geldübergabe am vergangenen Freitag das Geld von dem Betrogenen abholte. Die Ermittlungen und Fahndung nach den Drahtziehern dauern an. Polizeimeldung vom 11.04.2017


 

Eine LKW-Zugmaschine beim CIrkus "Alexander" brannte aus. Der Circus gastiert an der Groß-Ziethener-Straße / auf dem ehemaligen Mauerstreifen und ist noch bis zum 17. April in Lichtenrade.

Am 10. April 2017 gegen 0.45 Uhr rückte die Feuerwehr in die Groß Ziethener Straße bei Lichtenrade aus. Auf dem Gelände des Circus Alexander Berlin brannte eine Zugmaschine vollständig aus. Die Pritsche des Lastkraftwagen war mit einer mit Heu gefüllten Kiste beladen, die Feuer fing. Das Heu steht als Futter für die Zirkustiere bereit. Menschen und Tiere blieben unverletzt.

Nähere Infos in einem in YouTube hinterlegten Video: https://www.youtube.com/watch?v=lAixHZKdcTY


 

Die Idee ist einfach und hat Charme. Da in der Lichtenrader Alten Mälzerei künftig Leben einkehren soll, will man mal in die Vergangenheit schauen. Und dafür werden Geschichten und Geschichtchen rund um die Mälzerei gesucht.
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Im Rahmen vom „Aktiven Zentrum Bahnhofstrasse Lichtenrade“ kam nun gemeinsam mit der Ökumenischen Umweltgruppe und dem neuen Eigentümer Thomas Bestgen die Idee auf, einen Erzählabend mit den Geschichten der Lichtenrader zu gestalten. Das ist jedoch nur eine Idee und lebt vom Mitmachen!

Dafür werden Menschen aus Lichtenrade gesucht, die unterhaltsam und mitreißend Geschichten von und über die Alte Mälzerei, dem Landhaus Buhr und über die Bahnhofstrasse erzählen können.
HausBuhr gesamt
Ob aus dieser Idee Wirklichkeit wird, hängt von der Mitwirkung besonders der älteren Lichtenrader ab.

Dafür erbittet die Ökumenische Umweltgruppe Meldungen an Helmut Herzau (Tel.: 030-745 18 35) oder Reinhart Kraft (Tel.: 030-7453592).

Die Planung für die Entwicklung rund um das denkmalgeschützte Gebäude hat der neue Eigentümer Thomas Bestgen möglich gemacht. Mit der Gestattung der verschiedensten Zwischennutzungen in und vor der ehemaligen Mälzerei hat er schon 2016 dem reizvollen imposanten Objekt Leben eingehaucht. Ob es das Taschenlampenkonzert, das Weihnachtssingen, der Jazzabend und die Kinoabende waren. Das Ergebnis dieser Aktivitäten zeigte eindeutig: Die Alte Mälzerei ist als Magnet in Lichtenrade exzellent geeignet!

Thomas Moser

https://www.oekumenische-umweltgruppe-lichtenrade.de


 

Der Bezirksstadtrat für Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport, Oliver Schworck, hat am 5. April 2017 Informationstafeln für die Marienfelder Feldmark enthüllt und Informationsflyer vorgestellt.
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Nicht betreten! Auch Hunde sind hier fernzuhalten...Das ist ernst gemeint!
„Mir ist es ein besonderes Anliegen, die Marienfelder Feldmark stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen und dabei auf die ökologische Vielfalt und Qualität der Flächen hinzuweisen“, erklärt der für das Umwelt und Naturschutzsamt zuständige Bezirksstadtrat Oliver Schworck.

Die Marienfelder Feldmark ist der letzte Rest der im Bezirk früher weit verbreiteten Landwirtschaftsflächen. Die Felder werden seit vielen Generationen bewirtschaftet und haben daher eine besondere kulturhistorische Bedeutung. Für die Anwohner sind sie ein wichtiges Naherholungsgebiet. Gehölze, Wiesenflächen und Gewässer der Feldmark sind ein bedeutsamer Lebensraum für bedrohte Vogelarten wie z.B. Neuntöter, Grauschnepper und Feldlerche oder die Zauneidechse. Die blütenreichen Ackerrandstreifen sind Nahrungshabitat für Insekten und Vögel. Hier kommen die noch die für Feldränder typischen Pflanzenarten, wie z.B. das Mäuseschwänzchen (Myosurus minimus) oder der Rauhe Hahnenfuss (Ranunculus sarduos) vor.

Zielsetzung des Bezirks ist der dauerhafte Erhalt der Flächen in ihrer bisherigen Struktur. Entsprechende Festlegungen finden sich in dem für das Gelände gültigen Landschaftsplan.

„Mein Wunsch ist, dass wir Flächen der Marienfelder Feldmark als Landschaftsschutzgebiet ausweisen können“, informiert Oliver Schworck. Die abschließende Entscheidung hierüber liegt bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

Am Rande der Feldmark, hinter dem internationalen Blohmgarten, weiden zurzeit die Schafe.

Fotos: Thomas Moser


 

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7. April 2017
Endlich kommt wieder richtig Leben in das Gemeinschaftshaus Lichtenrade. Dies ist wohl die Botschaft, die allen Beteiligten am heutigen Tag ein besonderes Lächeln auf die Lippen zaubert. Der Anlass für den Freitag-Termin am 7. April ist die offizielle Eröffnung vom „Familienzentrum Lichtenrade“, das vom Nachbarschaftszentrum der ufaFabrik „NUSZ“ schon einige Zeit betrieben wird. Jetzt nimmt das Familienzentrum aber so richtig Fahrt auf. Diesen Anlass hat man mit einem Hausfest verbunden, der die vielfältige enge Zusammenarbeit der verschiedensten Dienste, Beratungsstellen und Kinder- und Jugendeinrichtungen sichtbar macht.
Eins kann vorweg gesagt werden: Man hat den Eindruck, dass alle Beteiligten richtig Lust und Freunde an einer engen Zusammenarbeit haben. Und das ist natürlich keine Selbstverständlichkeit. Das Schiff „Gemeinschaftshaus Lichtenrade“ hat Fahrt aufgenommen!

Renate Wilkening (2. v.re) begrüßt die Gäste; lks. Melanie Kühnemann (MdA), Oliver Schworck und Einrichtungsleiterin Rahel Lührs (re)
Wie es aber so bei Eröffnungen ist, gibt es zu Beginn einen offiziellen Teil. Die Geschäftsführerin vom NUSZ, Renate Wilkening, war zutiefst erfreut, dass das Familienzentrum Lichtenrade einen guten Rahmen für die Arbeit bekommen hat. Sie zeigt sich in der Eröffnungsansprache äußerst erfreut, dass es im Haus eine gelebte Vernetzung und Kooperation gab und gibt. Renate Wilkening begrüßt die Partner der anderen Institutionen und vom Bezirksamt.
Die Leiterin des Familienzentrums, Rahel Lührs, wird mit tatkräftiger Unterstützung von Julia Teege die Geschicke der Einrichtung lenken und koordinieren. Renate Wilkening las die ausführlichen Grußworte der Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler vor. Darin heißt es u.a.: „Ich freue mich, mit dem Familienzentrum aus dem Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufafabrik e. V. eine sehr erfahrene Institution in Sachen Familienfragen am Standort Lichtenrade begrüßen zu können. Das Gemeinschaftshaus Lichtenrade ist ein sehr zentraler Begegnungsort und mit seinen verschiedenen Veranstaltungen und Möglichkeiten für den hiesigen Kiez von enormer Bedeutung. Vernetzungen mit anderen Trägern vor Ort werden positive Synergien schaffen. Mithilfe von Ehrenamtlichen können Sie jungen Familien z. B. praktische Hilfen nach der Geburt anbieten. Hilfen, die unbedingt auch angenommen werden sollten!... Ich wünsche dem Familienzentrum, das ja bereits seit Dezember 2016 hier angekommen ist, weiterhin einen guten Start in Lichtenrade…“

Jens Wackrow von JaKuS (lks) im Gespräch mit Jugendamtsleiter Rainer Schwarz und Melanie Kühnemann (MdA)
Da eine kleine Einrichtung für minderjährige Flüchtlinge in die ehemalige Hausmeisterwohnung gezogen ist, waren auch die Geschäftsführer des Trägers JaKuS, Frieder Moritz und Jens Wackrow, bei der Eröffnung anwesend.


Das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg stellt den Rahmen für die Arbeit des Familienzentrums dar. Aus diesem Grund ließ es sich der Stadtrat für Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport, Oliver Schworck, nicht nehmen, Grußworte an die versammelten Gäste zu richten. Er machte deutlich, dass es sich für ihn um einen Meilenstein handelt und er die Vielfältigkeit im Gemeinschaftshaus sehr begrüßt. Neben dem neuen Familienzentrum, gibt es eine lebendige Kinder- und Jugendeinrichtung, den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst für Lichtenrade und Marienfelde, eine Kleinsteinrichtung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, eine Kontakt- und Beratungsstelle für psychisch Erkrankte vom Träger „Die Kurve“ und das Boxprojekt Kick-Lichtenrade. Aber auch die Senioreneinrichtung und der große Saal sind Bestandteile dieses Kiez-Gemeinschaftshauses. Oliver Schworck äußerte sich sehr zufrieden, dass das Haus wieder belebt wird und so auch die Re-Finanzierbarkeit für den Bezirk ermöglicht wird. Es konnte vom gemeinsamen BVV-Beschluss berichten, dass in das Gemeinschaftshaus zum Beispiel beim Saal investiert werden soll. Aber jetzt würde er sich erst einmal freuen, wenn noch kleine räumliche Umbauten die Arbeit der Einrichtungen erleichtert könnten. Schworck schaut optimistisch in die Zukunft und wünscht allen Beteiligten viel Kraft, Energie und Freude.

Der Leiter des Jugendamtes, Rainer Schwarz, und die Leiterin des Gesundheitsamtes, die Amtsärztin Dr. Sina Bärwolff, waren beim Festakt anwesend und überzeugten sich von der ganz praktischen und guten Vernetzung der beiden Ämter.

Auch die bezirkliche Psychiatriekoordinatorin Verena Thomann sprach einige Worte und machte deutlich, wie wichtig auch der Standort der „Kurve“ in Lichtenrade ist. Vom Jugendamt waren u.a. auch der Bereichsleiter der Jugend- und Familienförderung, Manfred Schulz, der Sozialraumkoordinator des Jugendamtes für Lichtenrade und Marienfelde, Johannes Moser, und die stellvertretende Regionalleiterin vom Jugendamt, Doris Wilk, vertreten. Vom Berliner Abgeordnetenhaus kam die Jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Melanie Kühnemann, zur Eröffnung. Viele andere nicht namentlich genannten Besucherinnen und Besucher haben teilweise im Stillen zum Gelingen der neuen Kooperationskultur beigetragen.
Für „Die Kurve“ versinnbildlichte der Geschäftsführer Tobias Stahl die neue Zusammenarbeit.

Tobias Stahl (lks) mit Rahel Lührs, Oliver Schworck und Jens Wackrow
Dabei griff er passend auf das Märchen „Dornröschen“ zurück. Da gab es den jahrelangen Dornröschen-Schlaf, der durch den Kuss des Königssohnes beendet wurde: „… und der Koch gab dem Jungen eine Ohrfeige, dass er schrie; und die Magd rupfte das Huhn fertig. Und da wurde die Hochzeit des Königssohns mit dem Dornröschen in aller Pracht gefeiert, und sie lebten vergnügt bis an ihr Ende.“ Wer auch immer die Rolle des Königssohnes im Gemeinschaftshaus eingenommen hat, es versinnbildlicht den neuen Abschnitt und den Aufbruch im Haus.

Sehr gut kann man diesen Aufbruch beim Leiter vom Kinder- und Jugendclub Barnetstraße sehen, der schon seit Beginn die Geschicke der Einrichtung lenkt. Jetzt ist Matthias Stöhr auch Hauskoordinator des Gemeinschaftshauses. Obwohl diese Funktion mit vielen neuen Herausforderungen einhergeht, sieht man die große Lust und Freude bei Matthias Stöhr. Er scheint ein wichtiger Lenker der Hausgeschicke geworden zu sein!





Nachdem sinnbildlich der Schlüssel von Stadtrat Oliver Schworck an Renate Wilkening und an die Einrichtungsleiterin Rahel Lührs übergeben und die Eröffnungstorte angeschnitten wurde, war das Buffet im Café-Bereich des Familienzentrums eröffnet und in vielen intensiven Gesprächen wurden neue Kontakte geknüpft und alte Vernetzungskooperationen gepflegt.

Für Familien und für kleine Kinder gab es Spiel- und Bastelangebote, die teils auch musikalisch von Hinrich Scheffen vom NUSZ begleitet wurden.
Aber auch die ganz alltäglichen Spielmöglichkeiten der Jugendlichen konnten begutachtet werden. Zwei besondere Wünsche wurden beim Rundgang im Haus noch benannt. Man bräuchte unbedingt einen etwas größeren Besprechungsraum. Der ist auch schon gefunden. Es müssten jedoch noch einige bauliche Veränderungen vorgenommen werden. Ganz wichtig wäre eine WLAN-Möglichkeit bzw. ein Hotspot. Beispielweise wird jährlich vom ansässigen Lichtenrader Schachverein „Schwarz-Weiß-Lichtenrade“ der „Lichtenrader Herbst“ veranstaltet. Das ist ein internationales Schachturnier in den Herbstferien, wo eine gute Internetanbindung eine notwendige Maßnahme wäre. Auch für die jetzt hier lebenden vier alleinstehenden jugendlichen Flüchtlinge ist dies oft die einzige wichtige Verbindung zu ihrer Familie. Nicht zuletzt würden sich die Jugendlichen in der Freizeiteinrichtung im Haus sehr freuen, zumal die bisherigen Internetanbindungen oft an die Geschwindigkeit einer Schnecke erinnern.


Der Hauskoordinator Matthias Stöhr bot über alle Stockwerke Hausführungen an. Beim Kinder- und Jugendgesundheitsdienst konnten die Untersuchungsräumlichkeiten betrachtet werden. In den verschiedensten Etagen gab es Spiel- und Infostände, ein Sportangebot von Kick und im Kinder- und Jugendclub konnten die Aktivitäten ganz hautnah erlebt werden. Für das leibliche Wohl in Form von Popcorn, Würstchen vom Grill und alkoholfreien Cocktails war gesorgt. In der „Kurve“ konnte gesehen werden, wie gut die Angebote angenommen werden. Hier ist ein Anlaufpunkt für Menschen mit psychischen Erkrankungen und persönlichen Schwierigkeiten, Menschen in Krisensituationen und mit Psychiatrieerfahrungen und ihre Angehörigen finden in der „Kurve“ Treffmöglichkeiten und Beratungsangebote.



Viele Angebote im Kinder- und Jugendclub
Im Familienzentrum gibt es schon bislang viele Angebote von Montag bis Freitag: eine offenen Krabbelgruppe, International Kitchen Stories, Hausaufgabenhilfe, PEKiP Babykurs, Elterncafé, Hilfen beim Ausfüllen von Anträgen, Rechtsberatung, Spielenachmittag usw..
Das Gemeinschaftshaus Lichtenrade hat mit den neuen Kooperationsstrukturen eine echte Chance bekommen. Jetzt wird es sich zeigen, ob alle Angebote gut von den Lichtenraderinnen und Lichtenradern angenommen werden. Die bisherigen guten Nutzungen lassen jedoch keinen Zweifel daran aufkommen.
Der Dornröschenschlaf ist beendet. Ein blühendes Gemeinschaftshaus ist der Wunsch aller Beteiligten, dem man sich nur anschließen kann.
Thomas Moser (auch Fotos)

Die Angebote vom „Familienzentrum Lichtenrade“ kann man sich hier herunterladen: https://www.nusz.de/start/aktiv-im-stadtteil/familien-und-nachbarschaftstreffpunkte-familienzentren/familienzentrum-lichtenrade/ oder das Familienzentrum über die Facebook-Seite besuchen.

Kontakt zum Familienzentrum im Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Eingang Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin: Tel. 030 - 70 17 64 13 (Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)



Einrichtungsleiterin Rahel Lührs mit den Sozialraumkoordinator Johannes Moser


Blumen von der stellv. Regionalleiterin Doris Wilk (lks) für Rahel Lührs

Jugendamtsleiter Rainer Schwarz mit Johannes Moser (Sozialraumkoordinator)


Bewegung ist wichtig

Die Lehrküche

Im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst im Wartebereich

Alkoholfreie leckere Cocktails...

...bei der Hausführung...

Alle Fotos: Thomas Moser


 

Es ist kaum zu glauben, dass das erfolgreiche Tempelhofer „Kabarett Korsett“ einigen Mitbürgern noch nicht bekannt sein soll. Seit nunmehr 22 Jahren existiert das Kiez-Kabarett und braucht sich über leere Säle wirklich keine Sorgen mehr zu machen.
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Das neue Programm der engagierten und spielfreudigen Frauen heißt „Frauen al dente“. Genau getroffen, denn die Truppe ist wahrlich bissfest in ihren humorigen und teils aktuellen Texten.

Wenn man nun denkt, dass müssten Profis sein, irrt man sich: Es sind tatsächlich Laien, die sich vor 22 Jahren über einen Volkshochschulkurs zusammengefunden haben. Damals ahnte keine der Frauen, dass der Kurs solange leben und überleben wird. Die Besetzung hat sich im Laufe der Zeit natürlich teilweise verändert, aber der Spirit der Gründerjahre ist unverändert. Aber Kabarett-Profis sind es mittlerweile schon.

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Der Motor der Truppe ist seit dem Jahr 2000 die temperamentvolle Dorothee Wendt, Schauspielerin und Chansonsängerin, die die Frauengruppen coacht und leitet. Vom 31. März bis zum 2. April 2017 gab es drei Vorstellungen im Gemeinschaftshaus Lichtenrade. Und immer war die „Hütte voll“. Und nicht nur das: Das Publikum bei der Premiere war hingerissen, klatschte begeistert und forderte Zugaben ein.

An diesem Tag sind auch die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, und die Bildungsstadträtin Jutta Kaddatz gekommen.

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Ehrengäste Angelika Schöttler, Jutta Kaddatz, sowie von Family & Friends Stefan Piltz und Claudia Scholz (sie veranstalten Feste in Lichtenrade und das Kabarett Korsett trat dort auch schon auf).

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Angelika Schöttler sprach zu Beginn einige Grußworte. Sie wünschte dem Ensemble alles Gute und berichtete von einem parteiübergreifenden Beschluss, dass das Gemeinschaftshaus Lichtenrade und die Ausstattung im Saal auf Vordermann gebracht werden sollen. Das freute nicht zuletzt dem Kabarett-Ensemble, zumal so ihre wichtige Spielstätte eine Zukunft bekommt. Sechsmal im Jahr bespielen die fidelen Ladys das Haus mit bis zu 400 Gästen pro Vorstellung.

Und nun zum Programm.

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Für die musikalische Umrahmung sorgt der Pianist Erik Kross, der selbst schon mit seinem Spiel ein eigener Genuss ist. So sind die musikalischen Präsentationen einzelner Stücke auch besonderen Juwelen der Vorstellung. Das Repertoire der Programme umfasst gesellschaftliche, politisch-sozialkritische Themen, beleuchtet zwischenmenschliche Schwächen und die ganz banalen Dinge des Alltags. Das ganz Besondere ist aber, dass die Frauen, die sich auf ihrer Website als „Große, Kleine, Dicke, Schöne, Kluge, Schicke ganz schrill und einfach wunderbar“ bezeichnen, ihre Texte selbst schreiben.

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Im Programm werden aktuellen Themen und Geschehnisse durch dem Kakao gezogen, der Handy-Wahn und der BER auf die Schippe genommen und auch Mutter-Tochter-Gespräche belauscht. Ob die Präsidentenbewerbung der drei Damen oder die Erkenntnisse der „Lady de luxe“, vieles wird musikalisch mit bekannten Melodien verknüpft und garantiert so die Aufmerksamkeit des Publikums.

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Zauberhaft auch die Zwischentexte, die die Überleitung zum folgenden Stück darstellte und die Umbausekunden überbrückte.

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Aus einem Buch aus dem Jahr 1949 wurden Weisheiten präsentiert, wie die Frau ihre Männer glücklich machen kann. Texte aus einer anderen Zeit, die sich heute keine Kabarettgruppe besser ausdenken könnte.

Im Anschluss der Veranstaltung äußerten sich die zwei Ehrengäste erfreut über den gelungenen Abend.

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Angelika Schöttler und Jutta Kaddatz im Gespräch mit der Künstlerin Marina Heimann

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler meinte: „Das Kabarett Korsett machte tolle Stimmung in Lichtenrade. Ich bin begeistert!“ Die Bildungsstadträtin Jutta Kaddatz betont: „Es war ein amüsanter Abend beim Kabarett Korsett im Lichtenrader Gemeinschaftshaus - aktuelle Themen mit Augenzwinkern treffend im Programm "Frauen al dente" bissfest aufbereitet. Kaum zu glauben, das ist ein VHS-Kurs!“

In einer Pressestimme heißt es treffend: „Es sind die Frauen vom wahnwitzigen Berliner Frauenkabarett Kabarett Korsett, des Volkshochschulkurses „Kabarett für Frauen“, die es in dieser Kombination wohl kein zweites Mal gibt.“ Die Gruppe freut sich jederzeit über Verstärkung und besonders über jüngere Frauen, die Freude am Spiel haben.
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Abschließend kann gesagt werden, dass man hier Frauen sieht, die Lust am Spiel haben. Diese Lust ist gut erkennbar. Man sollte einfach mal hingehen und sich dieses 90-minütige Programm gönnen. Ein Volkshochschulkurs, der auch den Besuchern viel Spaß machte!

Thomas Moser

http://kabarett-korsett.de

WEITERE FOTOS:

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Alle Fotos Thomas Moser


 

Anlässlich des Europäischen Tages des Kunsthandwerks öffnete Marina Preusse ihre Ateliertür vom 31. März bis 2. April 2017.
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Die Werkstatt befindet sich in der Marienfelder Str. 87 in Lichtenrade, ganz in der Nähe der Dorfkirche. Hinter dem ehemaligen Dorfkrug, wo jetzt die Tanzschule Laurana zu finden ist, befindet sich der Eingang über die Gartenpforte zu den Mosaikschätzen. Marina Preusse ist immer Mittwochs von 18.30 bis 21 Uhr zu erreichen (oder am Freitag und Samstag nach Vereinbarung). Es gibt viele Wochenend-, Ferien-,  Abend- oder Samstagskurse. Sie bietet auch für Kids ab 10 Jahren einen Kurs an. Die Workshop-Termine und auch die Kosten kann man im Internet nachlesen.
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Spannend ist Werkstatt von Marina Preusse, wo sich hunderte Gläser mit Mosaiksteinen befinden. Sie legt dabei großen Wert auf Qualität. Wer allso ein Geschenk such oder seine Wohnung und den Garten verschönern will, der ist in der Lichtenrader Mosaik-Manufaktur gut aufgehoben.

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Die Lichtenrader Mosaik-Manufaktur ist unter  76 58 97 19 zu erreichen. Ort: Marienfelder Str. 87 in Lichtenrade; in der Nähe der Dorfkirche; hinter dem ehemaligen Dorfkrug/jetzt Tanzschule.
http://www.mosaik-manufaktur-berlin.de

Thomas Moser (auch alle Fotos)

Bericht Berliner Woche:
Kunsthandwerk mosaik manufaktur lichtenrade 2017

http://www.kunsthandwerkstage.de/


 

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