Alle zwei Jahre stehen beim Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade e.V. im Rahmen der Mitgliederversammlung Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Satzungsgemäß wird der gesamte Vorstand samt Rechnungsprüfern neu gewählt. Der amtierende Vorstand, inklusive dem für das letzte Jahr kommissarisch tätigen Vorsitzenden,  Volker Mönch, kandidierte erneut. Das Wahlergebnis spricht für Harmonie im Verein und eine gelungene Vorstandsarbeit in den letzten zwei Jahren: Alle Kandidaten wurden ohne Gegenstimme gewählt.
UNL MV 2017 Vorstand
Der neue ohne Gegenstimmen frischgewählte fünfköpfige Vorstand setzt sich so zusammen: v.l.n.r.: Katja Tiedtke (Vorstand Außendarstellung), Wolfgang Heise (Schriftführer), Volker Mönch (Vorsitzender), Christiane Fuchs (Schatzmeisterin), Thomas Schmidt (2. Vorsitzender).

Vor den Wahlgängen zog Volker Mönch ein überaus positives Resümee des abgelaufenen Vereinsjahrs. 2016 war nicht nur für Lichtenrade, sondern auch für das UNL überaus ereignisreich: Zum Jahresauftakt griff das UNL der Jugendsportabteilung des Lichtenrader BC unbürokratisch mit einer 500 Euro-Spende und  neuer PCTechnik von UNL-Mitglied Sebastian Lehmann unter die Arme. Der Containerbrand auf dem Gelände an der Halker Zeile hatte beim LBC Ende 2015 das ganze „Büro“ der Jugendabteilung vernichtet. Im Februar lud das UNL gemeinsam mit der Unternehmerinitiative TeDamm Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien zum Neujahrsempfang in das Theaterfoyer der ufa-Fabrik. Beide Netzwerke profitieren vom gemeinsamen Auftritt und beschlossen in weiteren Kooperationsgesprächen, künftig auch mit den Damen des Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg enger zusammen zu arbeiten. Resultat dieser Gespräche waren unter anderem die gemeinsame Teilnahme beim Netzwerktag anlässlich des Deutschen Traber Derby in Mariendorf und eine erste gemeinsame Veranstaltung aller drei Netzwerke im Rathaus Schöneberg zum Thema „Vorsorge & Patientenverfügung“.
UNL MV 2017 Mitglieder
Lauschten gespannt dem Vorstandsbericht: Dr. Maren Kaiser (vorne, auch Mitglied im Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg) und die UNL-Mitglieder und Vorstände von der Unternehmerinitiative Te-Damm, Tobias Mette und Robert Hahn (v.l.n.r.).

Aktiv im Kiez unterwegs

Vor allem im Lichtenrader Kiez war das UNL aktiv: Im April stellte sich der Verein beim Tag der offenen Tür im Tennisclub TCL vor. Im Juni wurde beim „Frühstück auf der Bahnhofstraße“ fleißig mitgemacht und einige Tage später verfolgten die UNL-Mitglieder vor und in der Alten Mälzerei bei Bratwurst und kühlen Getränken live das deutsche EM-Spiel gegen Nordirland. In Eigeninitiative sportlich war das UNL dann beim B2Run-Lauf Mitte September rund um das Olympiastadion: Knapp 10 Mitglieder waren zum vierten Mal in Folge flott unterwegs. Und auch bei der „HandwerkerMesse“ vom Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade Ende September in der UvH hatte das Unternehmer-Netzwerk die Hände ein wenig mit im Spiel. Bereits seit Jahren „coacht“ das UNL die Schülerfirmen der UvH: Im 2016 profitierten „Jute Tat“ und „MercaLira“ finanziell und in Sachen „Knowhow“ von den Unternehmern. Eine enge Kooperation gibt es traditionell auch mit dem VfL Lichtenrade: Die Handballmänner wurden erneut unterstützt.

Das gab’s noch nie: Open-Air in der Mälzerei

„Der“ Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war sicherlich das Taschenlampenkonzert Mitte Oktober vor der Alten Mälzerei. Dem UNL war es gelungen, die Original-Taschenlampenkonzertband, die sonst Großarenen wie die Waldbühne mühelos füllt, nach Lichtenrade zu holen. Mit großer finanzieller Unterstützung des Aktiven Zentrum Berlin-Lichtenrade konnten 1.000 Besucher für einen „Zehner“ inklusive Verzehrgutschein beim Open-Air-Konzert live dabei sein. An gleicher Stelle, wieder mit finanzieller Unterstützung des Aktiven Zentrum,  gab es kurz vor Jahresende eine weitere Open-Air-Premiere für Lichtenrade: Das 1. UNL-Adventssingen am 9. Dezember. Rund 500 Besucher ließen es sich nicht nehmen, stimmgewaltig bei Glühwein und Kartoffelsuppe gemeinsam Weihnachtslieder in den Abendhimmel vor der Alten Mälzerei zu schikken.

Praller Netzwerkkalender in 2017

Seine Aktivitäten wird das UNL in diesem Jahr beibehalten, teilweise sogar ausbauen. Zum festen Programm gehört mittlerweile der gemeinsame Neujahrsempfang mit den Unternehmerkollegen vom Tempelhofer Damm. Rund 150 Gäste bestätigten im Februar mit ihrer Teilnahme das gelungene Konzept. Und auch „Open-Air“ wird das UNL wohl wieder Gastgeber für die Lichtenrader sein. Neben der Neuauflage des Adventssingens am 8. Dezember sind noch ein bis zwei Überraschungen geplant, seien Sie gespannt!

Fotos: Norbert Rolf
Quelle: Lichtenrader Magazin / Seiten vom Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade


 

Bezirkliche-Kurzinfo zur Bundestagswahl und zum CDU-AFD-Wechsel von Daniel Krüger

Bundestagswahl 2017

So sieht das Rennen in den Parteien um die Direktkandidaten-Kür für die nächste Bundestagswahl im September 2017 im Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg nach den uns vorliegenden Informationen aus:

CDU: MdB Dr. Jan-Marco Luczak wurde nominiert.
luczak frauenmaerz2017
Dr. Luczak beim Frauenmärz 2017

SPD: MdB Mechthild Rawert hat bei der Mitgliederbefragung 51,2 % der Stimmen bei zwei Gegenkandidaten_innen erhalten (Michael Biel = 27,83 % und Ingrid Apel 20,98 %) . Somit wird Mechthild Rawert von der SPD zur Direktkandidatin für Tempelhof-Schöneberg gekürt werden. Ende März wurde Rawert auch offiziell nominiert. Nach unseren Informationen gab es bei den anderen Parteien keine Mitgliederbefragung.
rawert frauenmaerz2017
M.Rawert beim Frauenmärz 2017

Bündnis 90/Die Grünen hat wieder MdB Renate Künast aufgestellt.
kuenast neujahr2016
R. Künast beim Neujahrsempfang der Grünen 2015

Die Linke: Alexander King wurde nominiert.

AFD: Dr. L. Mundt

Es wird sicherlich wieder spannend, wer das Rennen macht. Die letzten zwei Wahlperioden war als Direktkandidat Dr. Jan-Marco Luczak (CDU) vertreten. Die anderen Kandidaten (MdB) sind über die Parteienlisten in den Bundestag eingezogen. Dies ist jedoch keinesfalls selbstverständlich. Hier hängt es dann vom jeweiligen Listenplatz und dem Wahlergebnis bei den Zweitstimmen ab. Die Parteien haben entschieden bzw. entscheiden noch, welchen Listenplatz die Kandidaten erhalten werden.

Mittlerweile wurde Dr. Luczak für die Berliner Liste auf den aussichtsreichen dritten Platz gesetzt.

Daniel Krüger (ehemaliger CDU-Stadtrat in Tempelhof-Schöneberg) will AFD-Stadtrat werden

Daniel Krüger (ehemals CDU und in Tempelhof-Schöneberg Baustadtrat Baustadtrat) will Stadtrat für die AFD in Pankow werden und wurde von der AFD zur Wahl nominiert. Die BVV in Pankow wählt diesen noch offenen Stadtrat, nachdem die Geeignetheit festgestellt wurde.

Innerhalb der CDU in Tempelhof-Schöneberg unterlag Daniel Krüger bei der Bewerbung für eine Stadtratstätigkeit in Tempelhof-Schöneberg der jetzigen Stadträtin Jutta Kaddatz. Nach den Pressemitteilungen ist er mittlerweile aus der CDU ausgetreten und will nicht unmittelbar in die AFD eintreten. Krüger würde dann also parteiloser Stadtrat für die AFD werden.
Daniel Krueger 2013
Daniel Krüger 2013 -zu der Zeit noch Baustadtrat in Tempelhof-Schöneberg
Paperpress hat eine bezirkliche Stimme eingefangen, zumal Daniel Krüger bislang keine Erklärung abgeben hat: Der Fraktionsvorsitzende der CDU Tempelhof-Schöneberg, Matthias Steuckardt gegenüber Paperpress: „Die Entscheidung von Daniel Krüger löst in der Tat einige Gefühle in mir und meinen Kolleginnen und Kollegen aus. Ich versichere Ihnen aber, dass ‚blanke Angst‘ nicht dazu gehört.“ Die Fraktionsvorsitzenden der BVV von SPD und Bündnis 90/Die Grünen,
Jan Rauchfuß und Rainer Penk, hatten bereits in einer Presseerklärung im Vorfeld kritisch den Wechsel von Krüger und teilweise den Umgang mit der AFD beurteilt. Abschließend heißt es in dieser Presseerklärung: „Bei allen Widersprüchen in Sachfragen und mitunter harten Auseinandersetzungen in der Sache war unsere Zusammenarbeit mit der CDU stets geprägt von Kollegialität und Respekt, wie es unter Demokraten üblich sein sollte. An diesem Stil der Kooperation würden wir gern festhalten. Grundlage dafür ist jedoch, dass die Demokraten gegenüber den Antidemokraten einen klaren Trennungsstrich ziehen. In diesem Sinn haben Fraktions- und Kreisvorstand der Tempelhof-Schöneberger CDU bei etlichen Mitgliedern und Mandatsträgern ein gutes Stück Überzeugungsarbeit zu leisten.“

Die Frau von Daniel Krüger ist als CDU-Mitglied ebenfalls in der bezirklichen BVV. Gegenüber Paperpress erklärte sie: Frau Schmidt-Krüger hat uns mitgeteilt: „Ich werde Nicht aus der CDU austreten, noch in die AFD wechseln.“

Thomas Moser (auch alle Fotos)


 

Manchmal war es wirklich zum Mäuse melken und die Nerven lagen blank, wenn die „Lichtenrader Internetzeitung“ wieder nicht erreichbar war. Der bisherige Provider Loomes hatte fast all seine Tätigkeiten in den letzten Wochen eingestellt und oft war der Server vom Weblog tagelang nicht erreichbar. Dieses nervige Kapitel gehört nun der Vergangenheit an: Hurra, es läuft wieder alles in einem neuen Gewand. Die Technik hat sich völlig verändert und somit wird zuverlässig das Angebot der „Lichtenrader Internetzeitung“ stets erreichbar sein.
Lichtenrade-Artikel wieder online
Die Lichtenrader Internetzeitung ist nun direkt mit der Lichtenrade-Website von Thomas Moser www.lichtenrade-berlin.de verknüpft. Ausfälle gehören der Vergangenheit an. Erreichen kann man die Internetzeitung auf der genannten Website unter „News“ bzw. dem Direktlink http://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung .
Hier sind die aktuellen Beiträge immer direkt sichtbar. Alles anderen Beiträge sind über das „Archiv 2017“ sichtbar. Das Archiv 2016 wird später freigeschaltet.
Schnell Artikel suchen und finden
Meine Empfehlung, wenn man schnell was sucht: Super einfach kann man auf der Website nach Artikeln suchen, indem man bei „Suchen“ ein Stichwort eingibt. Zuverlässig erscheinen dann alle Berichte zu diesem Stichwort.
Neu auch Tipps und Termine, Nachbarn-News und Berlin-News!
Dies gilt auch für „Tipps und Termine“ mit Lichtenrader, Bezirks- und anderen aktuellen Angeboten. Auch „Nachbarn-News“ gibt es weiter, wo zum Beispiel Berichte über Marienfelde und Umgebung zu finden sind. In „Berlin-News“ gibt es Berlin-Berichte zum Beispiel mit Konzert- und Ausstellungsberichten, die gesamtstädtisch interessant sind. Berichte aus 2016 werden noch eingepflegt.
Lichtenrader Unternehmen hilft schnell
Last but not least die wichtigste Botschaft und ein dickes Dankeschön: Detlef Linek und die Crew vom Lichtenrader Unternehmen ImmoCom/Werbung Lichtenrade (http://www.werbung-lichtenrade.de) haben eins, zwei, fix die Lichtenrader Internetzeitung technisch auf neue Beine gestellt.
Lichtenrade neue website Linek Moser 500
Detlef Linek (lks) spricht mit dem Kiezreporter Thomas Moser die Neuerungen ab.
Sie haben auch die gesamte Website gestaltet und sind nun die maßgeblich technischen Unterstützter bei der Internetzeitung. „Ohne die unbürokratische und schnelle Hilfe wäre das Ganze so nicht umsetzbar gewesen. Meinen Riesendank an Lineks und all die fleißigen Heinzelmännchen!“ betont der Internetzeitung-Betreiber Thomas Moser. Nun kann er auch wieder besser schlafen und die Lichtenrader wieder zuverlässig die Berichte lesen. ToM
Zusammenfassung der Direktlinks:
Lichtenrader Internetzeitung: http://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung
Tipps und Termine: http://www.lichtenrade-berlin.de/news/tipps-und-termine
Nachbarn-News: http://www.lichtenrade-berlin.de/news/nachbarn-news
Berlin-News: http://www.lichtenrade-berlin.de/news/berlin-news


 

Schon im Dezember 2016 erhielt die Redaktion der Lichtenrader Internetzeitung eine Nachfrage einer Bürgerin, die den Lichterglanz in der Bahnhofstraße und an der alten Mälzerei schön fand, sich jedoch über einen „Schmuddel-Spielplatz“ am Lichtenrader Damm 201 (etwas nördlich der Polizeiwache Lichtenrader Damm/Ecke Groß-Ziethener-Straße) ärgerte.
lichtenrader damm Spielplatz2
lichtenrader damm Spielplatz4
lichtenrader damm Spielplatz3
Fotos Thomas Moser (Stand Mitte März 2017)
Marianne Rath schrieb: „Lichterglanz ist schön, Spielplätze sind wichtiger!“ Weiter führt die Lichtenraderin aus: „Es ist eigentlich ein schöner Platz, allerdings völlig ungepflegt und total verwahrlost; nicht schön. Ich empfinde den Zustand des Spielplatzes als Zumutung für unsere Kinder. Sie sind die Zukunft (!) und Sie brauchen wir; den Lichterglanz nicht so wirklich.“

Die Anfrage wurde an die Bezirksstadträtin für Bürgerdienst, Ordnungsamt, Straßen und Grünflächen Christine Heiß (Bündnis 90/Die Grünen) weitergeleitet.

Nun liegt seit dem 21. März 2017 die Beantwortung durch den zuständigen Fachbereich vor, die wir hier ungekürzt veröffentlichen: „Im Winter 2015/16 wurden auf diesem Spielplatz die Sträucher im vorderen Bereich zurückgeschnitten und im Sommer 2016 wurde auf diesem Spielplatz eine maschinelle Sandreinigung der Fallschutzflächen durchgeführt. Durch eine beauftragte Firma wird der Spielplatz im Sommer zweimal wöchentlich und im Winter einmal wöchentlich gereinigt (inklusive Papierkorbentleerung). Zusätzlich hat sich bis zum Herbst 2016 eine Maßnahme des Job-Centers um die Beseitigung von Wildwuchs und Sauberkeit gekümmert.

Im Juni 2016 hat die Spielplatzkommission den Spielplatz besichtigt und festgelegt, dass im vorderen Bereich in 2016 eine neue Schaukel aufgestellt werden soll. Ab Herbst 2016 soll der hintere Bereich durch die Auszubildenden des Fachbereich Grünflächen umgestaltet werden. Hier soll eine große Sandfläche mit neuen Klettermöglichkeiten und eine neue Matschanlage entstehen. Der vordere Bereich mit der Kletterkombination aus 2014 sowie die Drehscheibe bleiben dabei erhalten und steht auch während der Bautätigkeit zur Verfügung. Durch diese Erneuerungsmaßnahmen wird der Spielplatz in diesem Jahr wieder attraktiver werden“.

Die Beantwortung bezieht sich offensichtlich auf Maßnahmen aus dem Jahr 2016 und ist daher nicht immer ganz nachzuvollziehen. Es kann nicht beurteilt werden, was letztendlich davon umgesetzt wurde. Die konkrete Situation Mitte März 2017 sieht nicht ganz so optimistisch aus, wie auch Marianne Rath findet. Jedenfalls hat sie nach in Augenscheinnahme nicht den Eindruck, dass es so gepflegt ist, wie es die Beantwortung der Anfrage erwarten lässt. Sie machte dann auch eigene Fotos.
lichtenrader damm Spielplatz Rath1
lichtenrader damm Spielplatz Rath2
lichtenrader damm Spielplatz Rath3
Fotos M. Rath

Daraufhin schrieb sie direkt an die Stadträtin. Darin heißt es auszugsweise: „Der Zustand des Spielplatzes ist unzumutbar und durch die Laub- und Gehölzansammlung (ein halber Baum liegt bemoost hinter einer der Bänke) eine Gefahr für unsere Kinder. Lange kann es nicht mehr dauern und das Ungeziefer hat den Platz fest in der Hand. Das eine Firma im Winter einmal wöchentlich kommt und reinigt, mhh?? was reinigt sie denn? Papierkorbentleerung stimmt wohl, aber der Rest? Die maschinelle Sandreinigung ist für mich einfach als gegeben hinzunehmen, ich kann es ja nicht überprüfen. Der Platz sollte gründlich gereinigt werden, und das bedeutet nicht nur Papier aufsammeln. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich denke keineswegs an "englischen Rasen", aber ein gewisses Maß an Struktur und Pflege der Grün- und Strauchflächen darf man durchaus erwarten. Man erkennt nicht mal mehr, wo Randsteine sind, ehemalige Beete? sind voller Gestrüpp und völlig verwahrlost.>Marianne Rath regt an, dass die gegenüberliegende Kindertagesstätte befragt wird.“

In einer Spielplatzbeschreibung im Internet heißt es nach unserer Einschätzung etwas überschwenglich: „Ein sehr reizvoll gestalteter Spielplatz für Kinder ab 10 Jahren…“ Entscheiden müssen dies letztendlich die Kinder. Mir scheint noch ein wenig Luft nach oben zu sein.
lichtenrader damm Spielplatz
Jetzt liegt es auch an den Eltern und an den Kindern, ob der Spielplatz so angenommen wird. Und vielleicht wird er ja auch noch etwas nachgebessert?

Thomas Moser

Berlin-Lichtenrade, Januar 2017 Ein Lifting für Lichtenrader Straßen wird von der neuen Bezirksstadträtin Christiane Heiß (Bündnis 90/ Die Grünen) für den Sommer angekündigt. Man kann gespannt sein, wie es konkret aussehen wird. In Punkto Straßenbelag und Kopfsteinpflaster in Lichtenrade schien sich in der zweiten Jahreshälfte 2016 Wut und Ärger einzelner Bürgerinnen und Bürger zu entladen.


In der Online-Leserreporter-Rubrik der Berliner Woche waren deutliche Vorhaltungen in Richtung Politik, Verwaltung und Interessenvertretungen nachzulesen. 


Christiane Heiß bei einer Bürgerversammlung in Lichtenrade
Jetzt informierte vor wenigen Tagen die Bezirksstadträtin Christiane Heiß über geplante Sanierungen von Lichtenrader Straßen: „Die Straßen im Dichterviertel, aber auch im Bereich südlich der Bahnhofstraße und im Bayerischen Viertel östlich des Kirchhainer Dammes sind zumeist mit Großsteinpflaster befestigt und weisen eine Anzahl von Hebungen und Absackungen auf. Es ist vorgesehen, aus den Mitteln des Straßeninstandsetzungsprogramms der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in diesem Jahr auch in diesem Nebenstraßennetz Instandsetzungsmaßnahmen in Einzelflächen vorzunehmen. Sobald die Mittel durch die Senatsverwaltung zur Verfügung gestellt sind, bereiten wir die Arbeiten zur Ausschreibung und Vergabe der Leistungen vor. Die Umsetzung ist im Sommer 2017 vorgesehen.“

Wünsche nach großflächigen Asphaltierungen werden jedoch abgelehnt, denn dies würde „den dörflichen Charakter stark verändern und erhebliche Kosten für die öffentliche Hand und die Anwohner erzeugen.“ 

In dieser Geschichte haben sich im letzten Jahr schon einige Politiker zu Wort gemeldet.


Darunter war der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak, der eine Fragebogenaktion startete. Zeitgleich startete auch der Lichtenrader Eigentümerverein eine Umfrage bei seinen Mitgliedern. Verkürzt kann die Ergebnisse so dargestellt werden, dass zwar eine Sanierung erwünscht ist, aber mehrheitlich der Erhalt des Kopfsteinpflasters gewünscht wird. Luczak überreichte die knapp ausgefüllten 500 Fragebögen der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD). Zwischenzeitlich hatte noch zum Ende der letzten Wahlperiode der damalige Baustadtrat Daniel Krüger (CDU) informiert: „Die Situation in dem betreffenden Gebiet ist mir durchaus bekannt, eine Verbesserung der Straßenoberflächen im Nebenstraßennetz begrüße ich ebenfalls. Leider stehen hierzu aber keine ausreichenden finanziellen Mittel zur Verfügung.“ 

Nach den Aktivitäten von Bundestagsabgeordneten Luczak meldete sich auch die bezirkliche SPD zu Wort. Für die SPD-Fraktion schrieb Christoph Götz wie folgt: „Die aufgeworfene Diskussion ist befremdlich. Die Unkenntnis des CDU-Abgeordneten über die technischen und fiskalischen Bedingungen in dieser Frage ist erschreckend. Natürlich ist der Straßenzustand in vielen Straßen Lichtenrades nicht zufriedenstellend.“ Die SPD-Fraktion der BVV wertete die „Befragung“ von Luczak als populistischen Aktionismus und empfahl dem Abgeordneten, sich auf seine Arbeit im Bund zu konzentrieren.


Jedenfalls freut sich Luczak über das jetzige Ergebnis: „Die Huckelpisten können endlich repariert werden. Das wäre eine wichtige Entlastung für die geplagten Anwohner in dem Wohngebiet. Das ist ein großer Erfolg für das bürgerschaftliche Engagement der Anwohner. Das Beispiel zeigt: Wenn Bürger mit Unterstützung der Politik Druck machen, dann können wir etwas erreichen. Jeder der knapp 500 Anwohner, die sich an meiner Bürgerbefragung beteiligt haben, hat zu diesem Erfolg beigetragen.“

Auch der Grundeigentümerverein Lichtenrade e.V. begrüßt die Entscheidung des Bezirksamtes, im Jahr 2017 aus den Mitteln des Straßeninstandsetzungsprogramms der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz auch in Anwohnerstraßen Instandsetzungsmaßnahmen vorzunehmen. „Wir sind erfreut, dass das Bezirksamt so schnell auf die Diskussionen im vergangenen Jahr reagiert hat und hierfür finanzielle Mittel zur Verfügung stellt“, so der Vorsitzende Frank Behrend. Weiter heißt es: „Und wir begrüßen es, dass das Kopfsteinpflaster erhalten werden soll, so wie es viele Lichtenrader wünschen. Die Maßnahmen sollten nun schnell geplant und auch wirklich in 2017 umgesetzt werden.“

Uns liegt auch eine Bürgermitteilung vor, die über die Probleme beim Kopfsteinpflaster hinaus gehen: „Oft gibt es Probleme bei Straßen aus Betonplatten mit zentimeterhohen Differenzen, die sich als üble Falle für Fahrradfahrer auftun. Viele Radwege, die nicht direkt auf der Straße sind, sind Hügellandschaften. Besonders die Baumwurzeln heben die Fahrradwege massiv an, sodass sie teilweise gar nicht nutzbar sind. Oder Radfahrer werden verführt, dass sie lieber die Fußgängerwege nutzen, damit so die Hügellandschaften der Radwege umfahren werden. Eine Gefahr für Fußgänger. Ein weiteres großes Problem sind die Fußwege, besonders in Nebenstraßen -auch in Lichtenrade. Die Berg-und-Tal-Fußwege sind besonders für ältere Menschen, Menschen mit Beeinträchtigungen zum Beispiel mit Rollatoren, Rollstühlen und auch Kinderwagen eine unüberwindliche Hürde. Auch hier muss was passieren!“

Man kann gespannt sein, ob sich im Laufe des zweiten Halbjahres 2017 die Straßensituation in den Lichtenrader Nebenstraße erkennbar verbessern. Es besteht zumindest die Hoffnung, dass die größten Gefahrenstellen ausgebessert werden.

Thomas Moser (auch alle Fotos)


 

Das Gemeinschaftshaus Lichtenrade ist sicherlich in die Jahre gekommen, aber immer noch ein ganz wichtiger Treffpunkt in Lichtenrade! Hier wird das neue Nachbarschaftszentrum bald auch offiziell seine Arbeit aufnehmen. Neben den jetzt schon bestehenden Angeboten für Kinder, Jugendliche und Senioren ist der große Veranstaltungssaal sehr beliebt. Hier findet zum Beispiel die jährliche Eröffnung vom Frauenmärz statt. Aber auch regelmäßige Konzerte der unterschiedlichsten Art (Klassik, Jazz, Gospel) und auch ein internationales Schachturnier füllen den Saal. Vor einiger Zeit wurde auch dieser Standort vom Bezirksamt auf den Prüfstand gestellt. Einig war man sich schnell, dass der Standort noch besser ausgelastet werden soll und muss, damit so eine Refinanzierung über die Berliner Finanzzuweisung ermöglicht wird. Auch wir haben immer wieder Klagen besonders über den Zustand der Technik von den Nutzern der Räumlichkeiten gehört.

Genau zu dieser Frage liegt uns nun eine Pressemitteilung der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg vor, die wir hiermit veröffentlichen:

Gute Neuigkeiten für Lichtenrade, gute Neuigkeiten für das Gemeinschaftshaus
BVV Tempelhof-Schöneberg fordert, dass das Gemeinschaftshaus Lichtenrade attraktiver werden muss


Es ist noch gar nicht lange her, da stellte die Bezirksbürgermeisterin Schöttler (SPD) Überlegungen an, dass Gemeinschaftshaus Lichtenrade zu schließen und insgesamt als Standort des Bezirksamtes aufzugeben. Nachdem sich dagegen reger Protest angeführt von der CDU richtete, wurden diese Pläne zum Glück verworfen.

„Nun kann ein weiterer Erfolg vermeldet werden“, freut sich der Lichtenrader Bezirksverordnete Christian Zander. Die Lüftungsanlage soll noch in diesem Jahr repariert werden. Zudem haben die Bezirksverordneten erfreulicherweise einstimmig die CDU-Forderung unterstützt, dass darüber hinaus weiter investiert werden soll. Als erste kurzfristige Maßnahmen sollen die wenig einladenden Sanitäreinrichtungen und das aus einer fernen Zeit anmutende Foyer in Angriff genommen werden. Schließlich muss die Technik aufgerüstet und die Verantwortung und Pflege dafür wieder in feste Hände eines Mitarbeiters gelegt werden. „Hier gab es oft Kritik von gemeinnützigen Vereinen, die die Räume zwar in der Regel kostenlos nutzen können, sich aber für die Nutzung der Technik an einen Externen wenden und ihn extra bezahlen müssen“, so Zander.

Der CDU-Verordneten Hagen Kliem und Patrick Liesener hoffen, dass diese Maßnahmen wirklich schnell angegangen werden. „Eine Frischekur hat diese Einrichtung bitter nötig, denn die Unzufriedenheit wächst. Der Ruf des Gemeinschaftshauses und dessen Funktion als Veranstaltungsort stehen auf dem Spiel, wenn sich qualitativ nicht bald was verändert“, befürchtet Kliem.


 

Am 14. März 2017 blieb es sprichwörtlich dunkel und die elektrischen Wecker versagten ihren Dienst.

Fast wie Weihnachten... so oder so ähnlich sah es auch in Lichtenrader Familien aus...
In den Berliner Stadtteilen Lichtenrade, Buckow, Mariendorf und Marienfelde hat es am frühen Dienstagmorgen einen Stromausfall gegeben. Ein Hochspannungskabel (110.000 Volt) zu unserem Umspannwerk zwischen dem Lichtenrader Damm und der Buckower Chaussee ist ausgefallen. Damit hatten die Haushalte, die über dieses Umspannwerk mit Strom versorgt werden, keinen Strom. Von 2.44 Uhr bis 7.30 Uhr konnten etwa 35.000 Haushalte und 1.500 Firmen nicht mehr versorgt werden, wie eine Sprecherin des Energiekonzerns Vattenfall dem rbb sagte. In einigen Straßenzügen funktionierten auch die Straßenbeleuchtung und die Ampeln nicht mehr.

Die Dauer der Unterbrechung mit fast fünf Stunden war sehr ungewöhnlich und lag an einer Verkettung von mehreren Umständen.

Normalerweise wird ein Umspannwerk von zwei Seiten mit Strom versorgt. Zum Zeitpunkt des Stromausfalls erfolgten planmäßige Wartungsarbeiten in diesem Umspannwerk und die Stromversorgung des Umspannwerks erfolgte nur über eine Seite. Die zweite Seite war durch die Wartungsarbeiten nicht verfügbar. Solche Wartungsarbeiten müssen regelmäßig durchgeführt werden, damit ein Umspannwerke dauerhaft für die sichere Stromversorgung zur Verfügung steht. Wäre der Defekt in der vorherigen Woche oder nach Abschluss der Wartungsarbeiten aufgetreten, hätte das kaum jemand gemerkt. Fällt eine Seite der Stromversorgung aus, wird innerhalb von ca. zwei Minuten auf die zweite Seite der Stromversorgung umgeschaltet.
energiemuseum2
Stromausfall, erklärt im Energie-Museum in Steglitz... wie wird der Fehler -normalerweise- schnell geortet und behoben...

Einen Stromausfall wie am 14.03.2017 im Berliner Süden gab es in den letztem 15 bis 20 Jahren nicht. In einem Stromnetz, dessen Kabel einmal um den Äquator reichen, gibt es immer mal einen Stromausfall. Leitungen für die Stromversorgung, wie auch für die Wasser- oder Gasversorgung, sind für die Ewigkeit gemacht. In der Regel ist die Unterbrechungsdauer bei einem Stromausfall sehr viel kürzer.

Laut Stromnetz Berlin können die Betroffenen eine Entschädigung von 20 Euro beantragen. Es muss jedoch ein Antrag gestellt werden: LINK


 

Der Grundeigentümerverein Lichtenrade bittet um Ihre Untertützung!

Foto: Grundeigentümerverein Lichtenrade

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg  will in diesem Jahr aus den Mitteln des Straßeninstandsetzungsprogramms der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz auch im Nebenstraßennetz in Lichtenrade  Instandsetzungsmaßnahmen in Einzelflächen vornehmen.

Damit die Gelder auch dort eingesetzt werden, wo sie wirklich benötigt werden, ruft der Grundeigentümerverein Berlin-Lichtenrade e.V. alle Lichtenrader auf, die schlimmsten Schlaglöcher und alle anderen Schäden auf Straßen und Gehwegen mitzuteilen. Dazu werden folgende Angaben: benötigt:

-           Ort des Schadens, also z.B. Straße und eine Hausnummer in der Nähe

-           Beschreibung des Schadens (z.B. Schlagloch oder abgesackter Gullydeckel)

-           und möglichst ein Foto.

Und das Ganze dann bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Und wer nicht online ist, kann Schäden auch während der Sprechzeiten telefonisch (030/744 88 72) oder per Fax (030/744 02 18) melden (dann natürlich ohne Foto).

„Wir bitten um Meldung bis Ostern; dann wollen wir die Meldungen auswerten und dem Bezirksamt übergeben, damit diese Schäden bei den geplanten Reparaturen beseitigt werden können.“; so der Vorsitzende Frank Behrend.

Link zu einem Bericht zur Situation der Pflasterstraßen u.a.


 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen