Der Bezirksstadtrat für Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport, Oliver Schworck, hat am 5. April 2017 Informationstafeln für die Marienfelder Feldmark enthüllt und Informationsflyer vorgestellt.
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Nicht betreten! Auch Hunde sind hier fernzuhalten...Das ist ernst gemeint!
„Mir ist es ein besonderes Anliegen, die Marienfelder Feldmark stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen und dabei auf die ökologische Vielfalt und Qualität der Flächen hinzuweisen“, erklärt der für das Umwelt und Naturschutzsamt zuständige Bezirksstadtrat Oliver Schworck.

Die Marienfelder Feldmark ist der letzte Rest der im Bezirk früher weit verbreiteten Landwirtschaftsflächen. Die Felder werden seit vielen Generationen bewirtschaftet und haben daher eine besondere kulturhistorische Bedeutung. Für die Anwohner sind sie ein wichtiges Naherholungsgebiet. Gehölze, Wiesenflächen und Gewässer der Feldmark sind ein bedeutsamer Lebensraum für bedrohte Vogelarten wie z.B. Neuntöter, Grauschnepper und Feldlerche oder die Zauneidechse. Die blütenreichen Ackerrandstreifen sind Nahrungshabitat für Insekten und Vögel. Hier kommen die noch die für Feldränder typischen Pflanzenarten, wie z.B. das Mäuseschwänzchen (Myosurus minimus) oder der Rauhe Hahnenfuss (Ranunculus sarduos) vor.

Zielsetzung des Bezirks ist der dauerhafte Erhalt der Flächen in ihrer bisherigen Struktur. Entsprechende Festlegungen finden sich in dem für das Gelände gültigen Landschaftsplan.

„Mein Wunsch ist, dass wir Flächen der Marienfelder Feldmark als Landschaftsschutzgebiet ausweisen können“, informiert Oliver Schworck. Die abschließende Entscheidung hierüber liegt bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

Am Rande der Feldmark, hinter dem internationalen Blohmgarten, weiden zurzeit die Schafe.

Fotos: Thomas Moser


 

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