PIEREG Druckcenter Berlin aus Marienfelde setzt neue Akzente: Aus Leidenschaft zum Druck

Anlass des offenen Hauses war im PIREG Druckcenter Berlin die offizielle Eröffnung des PIEREG Towers. Das Invest für den Anbau betrug rund 2,5 Mio. €.
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Der PIEREG-Tower (links) streckt sich in die Höhe...

Durch den Anbau konnte die Produktionsfläche der Druckerei in der Marienfelder Benzstraße um 450 Quadratmeter erweitert werden. Es wurden 2,5 Millionen Euro investiert, wodurch die 60 Arbeitsplätze des Unternehmens langfristig gesichert werden. In den letzten zehn Jahren hat PieReg in vier Ausbildungsberufen 30 Azubis ausgebildet. Besonders stolz ist das Druckcenter auf sein Umweltkonzept, die FSC-Zertifizierung und die klimaneutrale Druckproduktion.

Die Gäste wurden vom geschäftsführenden Gesellschafter Sven Regen (siehe Foto) und vom Gesellschafter Wolfgang Mücher begrüßt.

Am Tag der offenen Tür am 30. August 2019 konnten alle Interessenten kostenlos teilnehmen und alle Gäste wurden rundum informiert und liebevoll versorgt. Viele leckere Salate zauberten auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Druckcenters. An dieser Kleinigkeit, aber auch an der Stimmung im Betrieb, konnte man spüren, dass hier vieles richtig gemacht wurde  Die Druckerei konnte bei laufendem Betrieb besichtigt werden. Dabei wurde erklärt, was Bogenoffset oder Digitaldruck sind. Auch eine Falzmaschine und einen Klebebinder erleben die Besucher in Aktion. Angeboten werden darüber hinaus verschiedene Fachvorträge für speziell interessierte Gäste.Interessant war zu hören, dass auch ein "Beirat" von erfahrenen ehemaligen Mitarbeitern den Betrieb berät: Die unschätzbaren Erfahrungswerte der berenteten Kollegen... muss man sich zunutze machen."


So war auch der Porkusrist Sephan Austilat dabei, der ebenfalls Betriebsführungen begleitete.

Auch die bezirkliche Wirtschaftsförderung wird an einem Stand das GRW-Regionalmanagement und ihre Arbeit vorstellen. Als kleine Spielerei konnte man sich auf die schnelle in der Druckerei Visitenkarten drucken lassen.

Die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, die gleichzeitig auch Wirtschaftsdezernentin ist, zeigt sich begeistert: "Die PieReg Druckcenter Berlin GmbH ist ein tolles Beispiel für ein erfolgreiches Unternehmen in unserem Bezirk. Ich schätze es sehr, dass Sie dem Bezirk treu bleiben und in eine Erweiterung investieren. Die ´Open House´ Veranstaltung ist eine gute Gelegenheit für alle, die das Unternehmen bei laufendem Betrieb kennenlernen möchten." Angelika Schöttler lobte auch das Engagement des Betriebes im Bezirk. So wird zum Beispiel ein Handballverein und der jährliche Rocktreff und das Spielfest in Mariendorf unterstützt.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller kam sehr gerne in die Druckerei, zumal er gerade die Leistungen der kleinen und mittelständigen Betriebe wichtig findet und andererseits als gelernter Drucker an die Entwicklung in "seiner Branche" großes Interesse hat. In Müllers Augen sah man es glänzen, als er das Druckereigefühl im großen Stil beim Rundgang inspizierte: "Das ist schon ein ganz andere Nummer!"  Michael Müller hat selbst Drucker und Setzer gelernt. Die kleine Druckerei seines verstorbenen Vaters in Tempelhof wird von seiner Mutter und ihm  weitergeführt.






Und auch am Satzkasten, den Müller auf dem Podium als Erinnerung ergänzen sollte, war für den Regierenden ein leichtes Spiel. Gelernt ist halt gelernt!

Foto v.lks.n.re.: Gesellschafter Wolfgang Mücher, Prokuristin Gabriele Fuß, Reg. Bürgermeister Michael Müller, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, geschäftsführender Gesellschafter Sven Regen, Prokurist und im Beirat Stephan Austilat und Betriebsleiter und Prokurist Sebastian Preißler
Aus dem Wahlkreisbüro von Michael Müller heißt es: "Michael Müller, der Regierende Bürgermeister von Berlin und selbst gelernter Drucker, besuchte heute das PieReg Druckcenter Berlin – ein gutes Beispiel für ein Unternehmen, wie es den Mittelstand in Deutschland so erfolgreich gemacht hat. Was an diesem Unternehmen wirklich begeistert, ist das Zusammenwirken von Kreativität, Gestaltung, Präzision und Sorgfalt in der Umsetzung, hin zu einem perfekten Produkt, einer perfekten Lösung für ihre Kunden. Dabei ist es PieReg wichtig, auf dem Boden zu bleiben, Wachstum mit Augenmaß voranzutreiben, in moderne Technik und Anlagen zu investieren und aufmerksam für ihre Kunden da zu sein, das mit Fleiß, mit Liebe zum Detail und vor allem mit guten, qualifizierten Menschen die dieses Unternehmen voranbringen."

Auch Michael Müller und Angelika Schöttler machten einen Rundgang...



Das Druckcenter ist stolz auf die vielen großen und kleineren Auftraggeber! 
Thomas Moser

PaperPress Newsletter 569-01 vom 1.9.2019 - Bericht von Ed Koch

Gott grüß die Kunst
Buchdrucker, Schriftsetzer, Lithografen und andere „Jünger der Schwarzen Kunst“ grüßten und grüßen sich bis heute sowohl mündlich als auch schriftlich mit dem Buchdruckergruß „Gott grüß die Kunst“ — auf den „Gott grüße“ sie erwidert werden sollte. Be-achtenswert ist, dass im Gegengruß das sie kleinge-schrieben wird, denn es bezieht sich auf die Kunst, nicht auf den Grüßenden. Erstmals gedruckt ist der einleitende Buchdruckergruß 1740 nachgewiesen.
Soviel zur Grußformel. Auf eine Einladung einer Druckerei reagiert Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) stets mit besonderem Interesse. Und obwohl der Terminplan am 30. August besonders dicht war, von der Gratulation zum Geburtstag einer 105-jährigen vor dem Roten Rathaus über ein „moderiertes Gespräch zu Ergebnissen des Symposiums des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller über gesellschaftspolitische Fragen“ und einem Grußwort zur Eröffnung des Sommerfestes des VBKI, hielt er sich den Nachmittag seit Monaten frei. Denn, auf dem Tisch lag eine Einladung des PIEREG-Druckcenters in Marienfelde.
Offizieller Anlass war die Einweihung eines neuen Gebäudes auf dem Gelände an der Benzstraße, der PIEREG-Tower, der mehr Platz zum Drucken und Kleben verschafft. Rund 2,5 Millionen Euro hat die Druckerei in die Entwicklung seines Standortes investiert und damit seine 60 Arbeitsplätze gesichert. Durch den Anbau wurde die Produktionsfläche um 450 Quadratmeter erweitert. Bei PIEREG werden in vier Berufen Jugendliche ausgebildet.
Für ein „kleines“ mittelständisches Unternehmen sind das beachtliche Zahlen und Fakten. Viel wichtiger als seine Rahmendaten ist der Spirit eines Unternehmens. Das Motto bei PIEREG lautet „Aus Leidenschaft zum Druck“. Das könnte man sich auch in Latein an den Giebel schreiben: „Passionis propter Print".
Eingebettet war die Präsentation des neuen Gebäudes in einen Tag der Offenen Tür bei freiem Eintritt. Rund 400 Besucher wurden über den Tag verteilt, gezählt. Die Druckerei konnte bei laufendem Betrieb besichtigt werden. Dabei wurde erklärt, was Bogenoffset oder Digitaldruck sind. Auch eine Falzmaschine und den Klebebinder erlebten die Besucher in Aktion. Angeboten wurden darüber hinaus verschiedene Fachvorträge für speziell interessierte Gäste. Auch die bezirkliche Wirtschaftsförderung belegte einen Info-Stand.
Den Geist, der in dieser Druckerei herrscht, kann man spüren und riechen. Natürlich hat die Druckerei eine Internetseitpräsentation: www.piereg.de . Besonderen Wert legt man jedoch auf das persönliche Kundengespräch. Wenn es gut werden soll, ist eine Beratung von Mensch zu Mensch durch nichts zu ersetzen. Fünf Kundenberater im Innen- und drei im Außendienst stehen bereit. Für unsere jüngeren Leser: Außendienst heißt, dass lebende Menschen die Kunden besuchen und beraten. PIEREG bietet alles aus einer Hand, von der Planung über die Gestaltung bis zum Druck, gebunden, geklebt, alles ist möglich. PIEREG hat sogar ein eigenes Papier, klimaneutral und zertifiziert, aus ökologisch und sozial korrekt produziertem Holz.
Geleitet wird PIEREG vom geschäftsführenden Ge-sellschafter Sven Regen, der das REG im Namen beisteuerte, 1974 das Licht der Welt erblickte und im Dezember 2003 die Druckerei gemeinsam mit Erhard PIEtsch gründete. Ihm war es nicht mehr vergönnt, die Weiterentwicklung seiner Druckerei mit-zuerleben. Mit nur 63 Jahren verstarb er im Februar 2018. Er ist auch heute noch Bestandteil des Geistes, der durch die Druckerei weht.
Zum Führungsteam gehören neben Sven Regen der Gesellschafter Wolfgang Mücher, Betriebsleiter und Prokurist Sebastian Preißler sowie die Prokuristen Stephan Austilat und Gabriele Fuß, auf dem Foto mit Michael Müller und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler. Besonders interessant ist, dass es bei PIEREG einen Experten-Beirat aus ehemaligen Geschäftsführern und Betriebsleitern gibt, so eine Art Ältestenrat. „Die unschätzbaren Erfahrungswerte der berenteten Kollegen, die in leitenden Positionen manches Gefecht und viele Krisen erlebt haben, muss man sich zunutze machen“, sagt Sven Regen.
Bei der Unternehmens-Vita ist das soziale Engagement nur folgerichtig. „Wer viel kann, kann viel helfen“, lautet ein weiteres Motto, oder, wie wir Lateiner sagen: „Qui quantum fieri possit auxilio sit amet.“ Sorry, aber dieser kleine Scherz musste sein. Von der Unterstützung des Vereins „HilfsWaise e.V.“, der Patenschaften zu äthiopischen Kindern vermittelt, über den Sportverein Lokomotive Rangsdorf e.V., dem Alt-Buckower Adventsmarkt bis hin zum ROCK-TREFF und Spielfest des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg und des CPYE e.V. ROCK-INI. Zum ROCKTREFF hat Kundenberater Ronald Opitz eine besondere Beziehung. Er trat im Jahr nach der Gründung, 1985, beim ROCKTREFF mit einer schicken Gitarre auf.
Das Angebot dessen, was gedruckt werden kann und wird, ist unerschöpflich. Wenn Sie mal wieder einen Flyer von Pizza-Max im Briefkasten finden, ist der bei PIEREG gedruckt worden. 45 Tonnen Papier werden bewegt, um die Flyer für über 35 Filialen bundesweit herzustellen. Hinzu kommen 25.000 personalisierte Mails an die Pizza-Freunde. Aber auch Faltpläne von Städten werden bei PIEREG hergestellt. Auf PIEREG muss auch der Rest der Welt nicht verzichten. Über 800 Einzelversendungen werden über ein Partnernetzwerk weltweit versandt, in alle wichtigen Länder Europas und darüber hinaus bis nach Kenia, Russland, Indien, China und Japan und auf der anderen Seite des Globus in die USA, nach Mexiko und Peru.
Wenn Erhard Pietsch von etwas besonders angetan war, sagte er „Mehr geht nicht!“ Nachdem, was wir am 30. August in Marienfelde gesehen haben, kommen uns gewisse Zweifel. Sven Regens Devise ist wohl eher „Mehr geht immer!“ Achtung! Running Gag: „Magis semper.“
Der Autor dieses Beitrages gibt an dieser Stelle zu, sich etwas verplaudert zu haben. Es ist aber eben alles so interessant und erwähnenswert, was dort in passiert. Stellen wir also das Highlight des Tages an den Schluss des Artikels.
Der Regierende Bürgermeister Michael Müller und die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, gaben sich die Ehre, und auch sie zeigten sich angetan von dem Druckcenter.
Ganz ohne Beweis, dass er etwas vom Buchdrucken versteht, kam Michael Müller nicht davon. Er musste die Lettern des Ereignisses setzen, wobei die große Plakatschrift den Vorgang erleichterte.
Mit berechtigtem Stolz führte Sven Regen die Gäste über das Gelände und in die Säle seiner Druckerei. Sebastian Preißler zeigt Michael Müller eine Auswahl der Druckerzeugnisse. Natürlich musste Michael Müller auch alle Maschinen mal ausprobieren. Ein Blick in den Drucksaal. Das Eröffnungsgruppenfoto wurde sofort verarbeitet und in die Produktionskette gebracht. Das erste Exemplar musste Michael Müller natürlich signieren.
Da bleibt zum Schluss nur, dem Unternehmen wei-terhin viel Erfolg und immer eine gute Auslastung zu wünschen. Gott grüß die Kunst, oder, um auf dem Roten Faden zu bleiben: „Artem deus salutaret.“
Ed Koch

Auszüge aus dem Bericht von paperpress vom 22.9.2018:
...Sven Regen gegenüber paperpress: „Ich freu mich wahnsinnig darüber, mit meinen Mitarbeitern zu sprechen, die mir erzählen, dass sie stolz sind bei PieReg zu arbeiten. In einem Unternehmen Arbeitgeber zu sein, wo es immer wieder etwas Neues zu erleben gibt, wo es eine Weiterentwicklung der Technik gibt, neue Kunden um Beratung bitten, wo bei guter Auftragslage die Geräusche der laufenden Maschinen wie Musik in unseren Ohren klingen, da bauen wir. Alles auf eigenem Grund und Boden.“
PieReg lebt seine Firmenphilosophie „Ausfallsicherheit“, denn die neue Klebebinderlinie, die am 1. August 2018 in Betrieb genommen wurde, (paperpress berichtete) braucht Platz. Es sind ja bereits schon über 60 verschiedene Klebegebundenen ausgeliefert worden. Wie berichtet, sind die ersten beiden Broschüren zwei Dokumentationen, eine über 42 Jahre paperpress und eine weitere über 10 Jahre EUREF-Campus.
Ein paar Zahlen und Daten zum Anbau:
• 3 x 150m² zusätzliche Produktionsfläche und Sozialräume
• ca. 700m² Drucksaal und ca. 700m² Buchbinderei
• ein 13,46 m Höhe des Gebäudes - genannt der „PieReg-Tower“
• Sozialräume mit Duschen für Männer und Frauen,
• Standortsicherung in Marienfelde - in produktionstechnisch zentrale Lage
• attraktiver Arbeitgeber
• Kompetenzbündelung unter einem Dach
• Qualifikationsmöglichkeiten im Haus für Mitarbeiter schaffen
• Sicherstellung von Arbeit und – Ausbildungsplätzen (PieReg hat 2018 sieben neue Mitarbeiter eingestellt)
PieReg setzt sich erreichbare Ziele. Was sich allein in den letzten zwei Jahren, in denen wir das Druckcenter kennen, auf dem Gelände in Marienfelde getan hat, ist atemberaubend. Auf die Frage, wann der Anbau denn fertig sein wird, drückt uns Sven Regen schon das „Save The Date“ in – natürlich – gedruckter Form in die Hand...

Bericht von paperpress vom 28.7.2016 "Schöttler 704"
Dass Straßen, Plätze, Brücken und Häuser nach Politikern benannt werden, ist üblich. Die Namensgeber können allerdings die ihnen zuteil gewordene Ehre nicht mehr genießen, weil sie das Zeitliche schön längst gesegnet haben. Eine neue Form von Politikerehrung zu deren Lebzeiten hat das Druckcenter Berlin in der Marienfelder Benzstraße kreiert. Heute wurde in der Druckerei ein neues Schmuckstück mit der Bezeichnung „manroland 704 3B Evolution“ eingeweiht. Dabei handelt es sich um eine Vier-Farben Bogenoffsetmaschine, zurzeit die modernste ihrer Art weltweit und erst die zweite installierte Anlage in Deutschland. Noch ein paar beeindruckende Fakten: Druckformat: 104 x 74 cm. Bogen/Stunde: 18.200. Gewicht: 50 Tonnen. Aufbauzeit: 4 Wochen. Investition: 1,1 Mio. Euro. Die neue Supermaschine rundet den Druckmaschinenpark des Unternehmens mit Fünf- und Sechsfarbmaschinen ab und beendet „vorläufig“ das Investitionsvolumen von drei Millionen Euro in den vergangenen 24 Monaten.
In Zukunft werden die Mitarbeiter des Druckcenter Berlin aber nicht sagen, den Auftrag erledigen wir auf der R 704, sondern, das machen wir mit der „Schöttler“. Denn Erhard Pietsch und Sven Regen, die Inhaber des PieReg Druckcenters, wie das Unternehmen korrekt heißt, haben sich entschlossen, der Neuanschaffung den Namen der Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler zu verleihen. Es versteht sich von selbst, dass die Bürgermeisterin bei dieser außengewöhnlichen Namensgebungsfeier persönlich anwesend war und den Startknopf drückte. Angesichts des laufenden Wahlkampfes wäre ihr wohl der Slogan „Schöttler 16/21“ (kommende Legislaturperiode) lieber gewesen. Aber auch so war die Bürgermeisterin gerührt von der großen Ehre jetzt namentlicher Bestandteil des Industriestandorts Tempelhof zu sein.




Betriebsleiter und Prokurist Sebastian Preißler neben Michael Müller und Sven Regen...Die Druckmaschine „manroland 704 3B Evolution“, auf deren Gang Sebastian Preißler, Michael Müller und Sven Regen stehen, wurde im Juli 2016 eingeweiht. Sie ist sozusagen das Herzstück der Druckerei. Sie wurde auf den Namen „Schöttler 704“ getauft. Die Namensgeberin Angelika Schöttler nahm seinerzeit die Taufe vor. Im Vordergrund Firmengründer Erhard Pietsch. Bei der „Schöttler 704“ handelt es sich um eine Vier-Farben Bogenoffsetmaschine, damals die modernste ihrer Art welt-weit und erst die zweite installierte Anlage in Deutschland. Noch ein paar beeindruckende Fakten: Druckformat: 104 x 74 cm. Bogen/Stunde: 18.200. Gewicht: 50 Tonnen. Aufbauzeit: 4 Wochen. Investition: 1,1 Mio. Euro.

Nachfolgend ein paar Informationen zum Unternehmen vom Unternehmen:
Nicht die Großen fressen die Kleinen...
Das PieReg Druckcenter Berlin ist ein hochmoderner Produktions-Betrieb mit integrierter Vorstufe, einem Drucksaal und einer Buchbinderei. Vor über 30 Jahren begann diese kleine Erfolgsstory – und zwar „von der Pieke auf“: 1980 nahm Erhard Pietsch als aus-gebildeter Großoffsetdrucker seine Tätigkeit in der Hausdruckerei des Lebensmittelkonzerns Otto Reichelt auf. Druckte man dort zu Beginn noch auf einer Einfarb-Druckmaschine einfache Textplakate, wurde die kleine Hausdruckerei schon bald zu einem „richtigen“ grafischen Betrieb ausgebaut.
Eine Berliner Erfolgsgeschichte.
Nach vielen Jahren leitender Tätigkeit übernahmen die beiden heutigen Gesellschafter Erhard Pietsch und Sven Regen am 1. Januar 2004 das Unternehmen – es entstand die PieReg Druckcenter Berlin GmbH. Mit einem Investitionsvolumen von 2,5 Mio. Euro in den ersten drei Jahren wurde das Unternehmen von seinen Geschäftsführern konsequent modernisiert. Bereits 2006 verzeichnete das PieReg Druckcenter Berlin über 250 zufriedene Kunden, 2010 waren es bereits über 1.000! Aus einer kleinen Plakatdruckerei hatte sich ein moderner grafischer Betrieb entwickelt. Wenn das keine ehrliche Berliner Erfolgsgeschichte ist...
Groß oder klein?
Und heute? Sind wir groß? Sind wir klein? Ist das überhaupt eine relevante Einordnung? Wir orientieren uns nach wie vor an den Aufgabenstellungen und Erwartungen unserer Kunden. „Größe“ bedeutet für uns „Ausfallsicherheit“: das gute Gefühl, zwei parallele Belichtungsmaschinen zu betreiben sowie mehrere Druckstraßen. Die Gewissheit, im Drei-Schicht-Betrieb rund um die Uhr für Sie da zu sein. Und die Tatsache, immer einen qualifizierten Ansprechpartner zu haben. Denn eines ist sicher: „Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen!“
Zu den Kunden des Druckcenters gehören u.a. Edeka-Reichelt, Vodafone, Vivantes, der RBB, die Berliner Sparkasse, die Berliner Wasserbetriebe, die BSR, der Tagesspiegel und Möbel Höffner. Besonders wichtig zu erwähnen ist auch, dass hier Auszubildende beschäftigt werden, in diesem Jahr immerhin vier, was zehn Prozent der Beschäftigtenzahl entspricht.
Nicht vergessen werden darf das soziale Engagement des PieReg Druckcenters. Ob Kinder in Äthiopien, Sportvereine aus dem Bezirk oder Flüchtlingskinder, Erhard Pietsch und Sven Regen helfen gern. Von der Großzügigkeit des Unternehmens hat in diesem Jahr auch das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg profitiert. Im Druckcenter wurden alle Plakate, Flyer, Aufkleber und Programmhefte für den Rocktreff und das Spielfest gedruckt, als Sponsoring! Das erste, was Erhard Pietsch bei der Begrüßung des Veranstaltungsleiters des Jugendamtes heute früh zu ihm sagte, war: „Wir sind im nächsten Jahr wieder mit dabei!“ Das Spielfestplakat ist im Entwurf schon fertig, übrigens wie alle Drucksachen grafisch gestaltet von stilbrand®
Alle weiteren Informationen unter: www.druckcenter-berlin.de


Die ganz besondere Druckerschwärze ;-)

Die kleine Spielereien des Lebens...

ALLE Fotos Thomas Moser


 

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