Etwas Wind und Regen machte den meisten Besucherinnen und Besuchern beim Umweltfest „Der Umwelt zuliebe“ nichts aus. Die Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade lud am 25. August 2018 zu einem abfallfreien Umweltfest unter dem Motto: „Markt der Möglichkeiten“ vor der Alten Mälzerei ein. Angeboten wurden regionale Produkte wie Honig und Nüsse, Kaffee und Kuchen. Eine Partnerschaft mit Bauernhöfen erweiterte das Angebot. Und es gab interessante Informationen über die Kunst der Wiederverwertung. Zur Untermalung des Festes wurde Musik, Tanz und Straßentheater angeboten.
umweltfest maelzerei lichtenrade 25082018 moser 14








Neben der Vertreterin der Umweltgruppe Ines Tschugg begrüßte Bezirksstadträtin Christiane Heiß (Bündnis 90/Die Grünen) die Gäste.

Sie lobte diesen ökologischen Ansatz und wünschte sich ausdrücklich vom Bezirk, dass dieser nicht nur bei Fair Trade, sondern auch in der Plastikvermeidung aktiv werden sollte. Ein buntes Programm wurde dargeboten. Neben Lutz Fußangel und Band gab es von Lia Andes ein Lied über Plastik, einen Sketch u.a. mit Reinhard Kraft und Kathrin Sieg, einen Impuls zur kleinbäuerlichen Landwirtschaft von Margrit Schmidt und Energy Dance zum Mitmachen von Claudia Keller.

Der Eigentümer der Alten Mälzerei Thomas Bestgen ließ sich den Besuch des Festes auch nicht nehmen und zeigte sich begeistert. Zu den zeitlichen Planungen zur Fertigstellung der Alten Mälzerei und vom ehemaligen Haus Buhr zeichnete er ein optimistisches Bild. Danach ist für circa im Frühsommer 2019 die Eröffnung geplant. Auch wenn es noch einige Hürden zu überwinden gilt, steht die Planung für Thomas Bestgen. Mit den Wohnbauten wird es jedoch noch länger dauern.

Zum Umweltfest gehörte ein Informationszelt. Dort waren Empfehlungen für umweltgerechtes Handeln, verbunden mit Hinweisen in welchen Geschäften des Ortsteils die hier empfohlenen Maßnahmen möglich sind, nachzulesen.



Im Infozelt wurde eine Einkaufsberatung angeboten. Die Mitglieder der Ökumenischen Umweltgruppe gingen aktiv auf die Besucher zu und erläuterten, wie und warum Kunststoff vermieden werden sollte. Zum Gesamtprojekt gehörte ferner der Versuch, mit den im Ortsteil vertretenen SB-Märkten (Edeka, Rewe, Lidl, Aldi, Netto und Lindner) ins Gespräch zu kommen. Die Erfahrung aus diesen Bemühungen wurden präsentiert.

In der Alten Mälzerei konnte man sich im Hinblick auf den geplanten Wohnungsbau informieren.


Schülerinnen und Schüler der Carl-Zeiss-Oberschule hatten Pläne zur Nutzung der Alten Mälzerei entwickelt und stellten sie den Gästen vor. Die Bürgerinitiative Dresdner Bahn-Lichtenrade informierte über die neuesten Entwicklungen. Der ökologische Ansatz des Straßenfestes hieß: „Kein Schnipsel bleibt liegen“ und „Plastik - nein danke!“

Ein sehr gut besuchtes Fest mit wichtigen Inhalten, dass von der Umweltgruppe sehr gut vorbereitet und sehr engagiert umgesetzt wurde!

Zu den Hintergründen

Nach einem Vorbereitungsworkshop am 5. Mai 2018 hat eine Gruppe von Frauen damit begonnen, beim Einkauf Kunststoff soweit als möglich zu vermeiden. Aus dem Erfahrungsaustausch ist eine Handreichung zur Kunststoffvermeidung entstanden. Diese sechzehn Empfehlungen wurden beim Umweltfest von Mitgliedern der Aktionsgruppe als persönliche Botschaft vorgetragen.

Thomas Moser


 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen