Der Bär ist los in Lichtenrade!

Zum 11. Mal präsentiert sich vom 1. bis 29.9.2018 das Lichtenrader Kunstfenster in rund 50 Geschäften und bei Dienstleistern der Bahnhofstraße. Über 50 Künstlerinnen und Künstler präsentieren verschiedenartige Werke.

Vielfältige Malereien, Grafiken, Collagen, Fotografien, plastische Werke zum Beispiel aus Holz oder Pappmaché, Porzellan, Schmuck und Kunstdrucke können im September in den Schaufenstern der Geschäfte bestaunt und auch erworben werden.
Logo Kunstfenster 2018
Die teilnehmenden Künstler kommen überwiegend aus Lichtenrade oder den angrenzenden Bezirken. Einige Künstler konnten aus Ihrem „Schattendasein“ herausgelockt und motiviert werden. Nun werden ihre beachtlichen Werke der Öffentlichkeit präsentiert: „Lassen Sie sich überraschen, wie viel Kreativität im Süden der Stadt zu entdecken ist.“
2018 08 07 Plan Bahnhofstrae 06 Kunstschaffende Gastgeber
In Plan vergessen das Bürgerbüro von Melanie Kühnemann-Grunow (MdA; SPD) in der John-Locke-Straße 19
Dieses Event ist aus Lichtenrade gar nicht mehr wegzudenken und schreibt mit seinen jährlich wechselnden Organisationsteams schon ein wenig Geschichte. Ursprünglich wurde das Kunstfenster in Lichtenrade und Tempelhof gemeinsam vom Bezirksamt unter der Leitung von Wilfried Postier (der ehemalige Leiter des Heimatmuseums Tempelhof/Mariendorf) organisiert. Als Wilfried Postier 2009 verstarb, fiel das Kunstfenster in einen siebenjährigen Dornröschenschlaf. Dann wurde es 2016 wieder wachgeküsst. Mit einem engagierten Team aus Veranstaltern, Geschäftsleuten und Künstlern erblühte das Event zu neuem Leben. Während 2016 und 2017 noch eine finanzielle und werbetechnische Unterstützung vom Bezirk und dem Aktiven Zentrum Bahnhofstraße dem Event auf die Beine half, organisieren nun im dritten Durchlauf Künstler und Geschäftsleute autonom diese Veranstaltung.

Das 11. Lichtenrader Kunstfenster wurde in diesem Jahr ehrenamtlich und unabhängig von einem achtköpfigen Team, bestehend aus drei Geschäftsleuten (Anneliese Friesecke, Astrid Klein, Katja Tiedtke) und fünf Künstlern (Liane Matia, Dorothea Paschke, Manfred Raß, Sylvia Zeeck und Horst Zeitler) organisiert. So versprechen sich die Organisatoren eine persönliche Nähe zu den Künstlern und mehr Flexibilität in den Vorbereitungen. Doch bleibt bei dieser Unabhängigkeit nicht aus, dass auch Gelder für die Werbung, die Plakate und für die Vernissage benötigt wurden. Daher gab es erstmals eine Teilnahmegebühr von 10 Euro pro Künstler.

„Über Monate wurde dynamisch, fröhlich und sehr einig organisiert,“ berichten die Veranstalter. Bewerbungsbögen wurden entworfen, das Plakat gestaltet, Künstleraufrufe getätigt, Geschäfte angeschrieben und abgelaufen, Geschäftsleute wurden motiviert, Künstler vermittelt, Anrufe entgegengenommen: „Es wurde hoffentlich dafür gesorgt, dass alle zufrieden sind.“

Gerne laden die Künstlerinnen und Künstler alle Interessierten zur Vernissage am 1. September 2018 um 14.30 Uhr in den Hort Shanúù der Stadtindianer, Mellenerstraße 28, ein, um sich die Kunstwerke und das Ergebnis langer Vorbereitungen anzusehen. In einer Diashow werden die Künstler und ihre Werke vorgestellt.

Das Duo Gaby Weber-Wagnitz (Querflöte) und Uli Zeitler (Klavier) sorgen für die musikalische Untermalung und für eine inspirative Stimmung. Mit einem kleinen Buffet werden Spenden als Dank für den Hort gesammelt, der seine Räume kostenfrei für die Vernissage zur Verfügung stellt. Eine Mitmach-Fotoaktion ist ebenfalls vorgesehen.
Plakat LichtenraderKunstfenster2018
Text Sylvia Zeeck/ToM - Zeichnung für das Plakat: Sylvia Zeeck, grafische Gestaltung: Horst Zeitler


 

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