Heart am Limit
Auf dem John-F-Kennedy-Platz vor dem Rathaus Schöneberg war es am 19. April lebhaft. Die bezirklichen Freizeiteinrichtungen für Kinder, Jugendliche und Familien präsentierten im Zuge eines Aktionstages die bunte Vielfalt ihrer Arbeit.



Neben diversen Ständen mit allerlei Kreativ-, Sport- und Musikangeboten zum Mitmachen war auch eine Bühne mit Showacts von den Besucher_innen der Kinder-, Jugend- und Familienfreizeiteinrichtungen vorhanden. Kinder und Jugendliche präsentierten ihre tänzerischen, sportlichen und künstlerischen Fähigkeiten und bekamen dafür tosenden Beifall.

Ein buntes Bühnenprogramm begeisterte.
Auch Lichtenrader Einrichtungen nahmen an dieser Veranstaltung aktiv teil.


Das Lichtenrader Kinder- und Jugendhaus der evangelischen Kirchengemeinde

Das Kinder- und Jugendclub im Gemeinschaftshaus Lichtenrade


Das Familienzentrum im Gemeinschaftshaus vom Nachbarschaftszentrum NUSZ der ufaFabrik
Bei diesem gemeinsamen Event aller Einrichtungen in Tempelhof-Schöneberg wurden die Aktivitäten für einen Tag „nach draußen“ verlagert, die Freizeitstätten selbst blieben geschlossen. Mit dem  Aktionstag im Rahmen der berlinweiten „T-Rest-Kampagne“ wollten die Mitarbeiter_innen und Besucher_innen der Kinder-, Jugend- und Freizeiteinrichtungen nicht nur für Unterhaltung sorgen, sondern auch ein sichtbares Zeichen setzen und damit der Politik und der Öffentlichkeit die bunte Vielfalt ihrer Freizeitangebote, der Jugendsozialarbeit und der Familienförderung zeigen und auf ihre wertvolle Arbeit aufmerksam machen!

Das Kinder- und Jugendparlament war auch dabei.
Die Kampagne T-Rest wirbt für mehr Solidarität und Wertschätzung für die soziale Arbeit in ganz Berlin. Ein höherer Stellenwert im Berliner Haushalt sowie eine bessere finanzielle Stellung sind erklärte Ziele der Kampagne.


Das Angebot der Jugendgruppe der Weißen Rose war an diesem sonnigen Tag mit den Booten sehr beliebt.
Der Bezirksstadtrat für Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport, Oliver Schworck unterstützt die Ziele der T-Rest-Kampagne und setzt sich für eine kontinuierliche und auskömmliche Finanzierung der Angebote der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Familienförderung ein. Diese wichtigen Förder-, Unterstützungs- und Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Familien haben eine wichtige gesellschaftliche Bedeutung, weil sie grundsätzlich allen offen stehen, Bildung und Freizeitinteressen miteinander verbinden und dabei gleichzeitig soziale Integration ermöglichen und unterstützen.

Die Mariendorfer Einrichtungen präsentieren sich.

Eine verbesserte Finanzierung dieses Bereichs ist damit gleichzeitig eine wichtige Investition in die Zukunft, denn die rechtzeitige und präventiv wirkende Hilfe und Unterstützung von jungen Menschen ist das beste Mittel gegen Desintegration und das Gefühl des „Abgehängt-Seins“. Der Bezirksstadtrat freute sich, dass sich in Tempelhof-Schöneberg so viele Projekte und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammengeschlossen haben, um gemeinschaftlich und mit viel Engagement diesen Aktionstag zu organisieren: „Ich danke allen Aktiven.“, sagte Oliver Schworck.
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Zum Hintergrund der T_Rest-Kampagne

Im öffentlichen Finanzierungsplan sind die Personal- und Sachmittel für Kinder-, Jugend- und Familienprojekte unter der Kostenstelle „T-Rest“ eingeordnet. Jugendarbeit kann aber kein „Rest“ sein, sondern ist unverzichtbarer Bestandteil des öffentlichen Angebotes einer Stadt!
In den letzten zehn Jahren herrschte in der Jugend- und Familienförderung berlinweit der Sparzwang. Viele Einrichtungen können aufgrund einer Unterfinanzierung nicht im notwendigen Maß die Bedarfe der Kinder, Jugendlichen und Familien erfüllen und nicht mit dem eigentlich vorgesehenen Personalschlüssel arbeiten.

Deshalb fordert das sich über die Kampagne T_REST abbildende soziale Netzwerk:

  • Solidarität
  • Wertschätzung
  • ein klares politisches Bekenntnis zu der Arbeit der Jugend,- und Familienförderung
  • über das geplante Jugendfördergesetz die Herstellung einer vernünftigen rechtlichen und finanziellen Grundlage für die Aufgaben der Kinder- und Jugendförderung
  • die Erarbeitung eines Familienfördergesetzes




Quelle: KiTS aktuell 20.04.2018 Fotos: Thomas Moser


 

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