Religionen loben die Schöpfung

Eine Sendung des rbb aus dem Frühsommer 2016 hatte Gabriela Brauer nicht mehr losgelassen. Der Kreiskantor aus Jüterbog hatte Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften zum Singen in die große Kirche nach Jüterbog geladen. Es bildete sich ein Team und setzte sich mit Chören und Gesangsgruppen mit jüdischem und muslimischen Hintergrund sowie mit verschiedenen Chören aus der katholischen und evangelischen Gemeinde  aus Lichtenrade zusammen, um ein Chorfest in der kath. Salvatorkirche in Lichtenrade vorzubereiten. Wie weit sollten die Texte der vorgetragenen Lieder  einen verbindenden Inhalt erhalten? War es zu heikel mit anderen Religionen, von denen man sich ja für gewöhnlich abgrenzt, über einen gemeinsamen Inhalt, gar von einem Geist zu sprechen? Dann drängte sich im Zusammenhang mit unserer Arbeit über gesunde und gerechte Ernährung und praktischen Klimaschutz fast auf, dass natürlich die Schöpfung im Mittelpunkt stehen müsste. Juden, Christen und Moslems, die sich alle auf gemeinsame religiöse Wurzeln beziehen, sind davon auch im Zusammenhang mit allen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen überzeugt, dass wir den Kosmos, unsere kostbare Erde und die Gemeinschaft von Pflanzen, Tieren und Menschen einem Schöpfer zu verdanken haben und bewahren müssen.
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v.l.n.r.: Moderator Georg Wagener-Lohse, Birgit Henniger, Melanie Knebel, Tania Alon, Gabriela Brauer, Margrit Schmidt, Johanna v.Götze, Jens Seipolt. Die 5 Muslime mussten leider schon bald wieder nach Kreutzberg fahren... Foto Ökumenische Umweltgruppe Lichtenrade
Am 28. Jan reichte die Kirche kaum aus, um alle interessierten Zuhörer zu fassen. Was für ein Erlebnis, als 5 junge muslimische Männer – alle mit grünem Fez ihr Haupt bedeckt - im Altarraum standen und zur Ehre Allahs in deutscher Sprache sangen, begleitet  von einem Trommler. Sie waren aus der Umar-Ibn-Al-Khattab Moschee in Kreuzberg zu uns gekommen und setzen sich dort im Masari-Zentrum für eine De-Radikalisierung junger Muslime durch Aufklärung über die wahre Botschaft des Islam ein.

Im Anschluss las der türkische Künstler Alper Emeklier aus der 55. Sure des Korans über den Schöpfer, dem wie in der jüdischen und christlichen Tradition auch, die Gerechtigkeit am Herzen liegt.

Unter der Leitung von Melanie Knebel trat der Kinderchor pizzicanto aus der Lichtenrader Dietrich-Bonhoeffer Kirche auf. „Wer die richtigen Augen hat, der sieht Berge und Hügel tanzen…Alles jubelt, alles springt“ waren Worte in einem ihrer Lieder, die so lebhaft und mitreißend mit Gitarren- und Keybordbegleitung vorgetragen wurden, dass ihnen  ein großer Beifall zuteilwurde.

Das erste Stück des bereits 32 Jahre aktiven Dietrich-Bonhoeffer-Chores unter der Leitung von Birgit Henniger lobte das Licht der tausend Sonnen und des Sternenheers sowie die kleinste Vogelbrust, die uns stumm vor Staunen machen können, wenn wir lernen, uns in Beziehung zu ihnen zu bringen.

Der katholische Chor der dis-Harmoniker, Leitung Johanna von Götze, folgte mit drei Stücken in modernen Arrangements über die Kraft, die der Schöpfer auch heute jeden Tag neu, auch in uns Menschen entfaltet, und über die Schönheit der Erde, die John Rutter wunderbar vertont hat.

Tania Alon mit Gitarre und einer wunderbaren Stimme und Valentina Bellanova mit verschiedenen Flöten kamen zu uns aus der jüdischen, reformierten Gemeinde in der Pestalozzistraße. Mit einer schönen Stimme und wunderbarer Begleitung entführten uns die beiden Frauen in die Welt des Nahen Ostens: „Niemals soll aufhören, der Strand und das Meer, das Rauschen des Wassers“ wie es als Zusage seit alters durch die Geschichte Noahs in der jüdischen Bibel festgehalten wurde. Ergänzt wurde ihr Beitrag durch ein Danklied für die gute Ernährung „Tsur mishelo achalnu“ und einen Dank für den Samen.

Georg Wagener-Lohse, der das Konzert mit kurzen Erläuterungen zu den Künstlern und Stücken moderierte, erinnerte an das Gebet des Konzilpapstes Johannes XXIII (1958-1963). Kurz vor seinem Tode hatte dieser damit im Bild von Kain für das durch die Jahrhunderte auch mit kirchlichem Antrieb vergossene Blut  des Abel um Vergebung gebeten.

Das Ensemble Estragon, unter der Leitung von Prof. Jens Seipolt , bildete mit  einer stilsicher vorgetragenen Mischung von englischen Traditionals, Barockmusik und modernen Klängen den Abschluss. Der aus der ev. Gemeinde Neu-Buckow entstandene Chor feiert nächstes Jahr sein 20 jähriges Bestehen. „Ich bin das HERZ, das den Kern umgibt“ und „Ich bin der Kern, der in dem HERZ zu Hause ist“ waren Anfang und Schluss des letzten Liedes.

Es sind viele Stimmen, aber es ist ein Geist, der sich in in den verschiedenen Darbietungen hörbar machte. Der “Eine Geist“, der uns alle vereint, und eine tiefe Freude waren in der Kirche zu spüren.

Georg Wagener-Lohse


 

Beteiligung der Öffentlichkeit vom 12.2. bis 14.3.2018

Ein Lichtstrahl am Horizont ist für Lichtenrade die Planung rund um die Alte Mälzerei. Mit den Planungen will der Eigentümer Thomas Bestgen und die UTB auch dem Bedarf einer wachsenden Stadt entsprechen. Im April 2017 berichtete die Lichtenrader Internetzeitung bereits von den Planungen des neuen Eigentümers (LINK). Im Vorfeld wurde auch in der Öffentlichkeit intensiv über ein Nutzungskonzept im Rahmen des Aktiven Zentrums Lichtenrade-Bahnhofstraße diskutiert (Link zum Bericht).
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Mittlerweile konnte Bestgen und die UTB neben der Alten Mälzerei auch das ehemalige Haus Buhr, das Hochhaus, das Einfamilienhaus auf dem Mälzereigrundstück und auch das Gelände vom jetzigen Supermarkt erwerben. Das Hochhaus (sie sogenannte Wohnscheibe) soll sozial verträglich saniert werden. Aber auch neuer zusätzlicher Wohnungsraum wird entstehen. Es soll 1/3 Eigentum, 1/3 Genossenschaft und 1/3 geförderten Wohnungsbau realisiert werden.

In die ehemalige Mälzerei soll künftig auch die Lichtenrader Suppenküche einen Platz erhalten. Die entsprechenden Bauunterlagen für die Mälzerei wurden eingereicht. Ein neuer Supermarkt ist auch in Planung.

Jetzt ist jedoch erst der formale Weg einer Bauleitplanung zu beschreiten. Dafür ist eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit  gemäß § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch notwendig. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin hat in seiner Sitzung am 17. Oktober 2017 beschlossen einen Bebauungsplan mit der Bezeichnung 7-87 aufzustellen. Ziel des Bebauungsplans ist die Entwicklung des Geländes rund um die Alte Mälzerei Lichtenrade zu einem neuen Stadtquartier mit Wohnnutzungen, kulturellen und sozialen Einrichtungen, Einzelhandelsnutzung sowie Gewerbeflächen. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans 7-87 umfasst die Grundstücke Steinstraße 37-44, Bahnhofstraße 30-32 sowie eine nördlich angrenzende Teilfläche des Parkplatzes Steinstraße und südlich angrenzenden Teilflächen entlang der Bahnhofstraße im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Lichtenrade.

Die Pläne und Entwürfe können eingesehen werden. Nach Erläuterung der Ziele, Zwecke und Auswirkungen der Planung können Äußerungen hierzu abgeben. Das Anhörungsergebnis wird in die weitere Planung einfließen.


Zeit:

Vom 12. Februar 2018 bis einschließlich 14. März 2018

Montag bis Mittwoch von 8.00 bis 15.30 Uhr,

Donnerstag von 7.30 bis 18.00 Uhr,

Freitag von 8.00 bis 14.30 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung auch außerhalb dieser Sprechzeiten.

Ort:

Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, Raum 3048

(Postanschrift: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, 10820 Berlin)

Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Abteilung Stadtentwicklung und Bauen, Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung; Tel.: (030) 90277-6478

Sie können die Unterlagen außerdem ab Auslegungsbeginn im Internet einsehen unter:

https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/bebauungsplan

Nähere Infos: LINK



Mittlerweile ist das ehemalige Haus Buhr Einsturzgefährdet.
Fotos Thomas Moser


 

frauenmaerz logo komplett
Das komplette Programm (Bild oben anklicken!)
„Hurra, wir leben noch“, hätte gut das Motto vom Frauenmärz 2018 lauten können. Denn schon beim Frauenmärz im Vorjahr zeichnete sich Unmut ab. Dazu später mehr. Es ist zu hoffen, dass der politische Schnupfen nicht zu einer ausgewachsenen Grippe wird, die den Frauenmärz als wichtige bezirkliche Institution ins Wanken bringt. Die Medizin hat zumindest vorübergehend geholfen und die Patientin ist auf dem Weg der Genesung.

Die Frau, die seit Jahren mit einem herausragenden Engagement für eine perfekte Organisation des Frauenmärzes sorgt und die Eröffnungsveranstaltung zum kulturellen Jahreshöhepunkt werden lässt, ist die Leiterin der Dezentralen bezirklichen Kulturarbeit Ute Knarrr-Herriger.

Ute Knarr-Herriger mit der Moderatorin Petra Schwarz
Der Power dieser Frau aus der Bezirkskulturverwaltung muss man unabhängig von politischen Hintergrundprotesten den höchsten Respekt zollen. Ihr war dabei die Partei ihres jeweilig vorgesetzten Stadtrates oder Stadträtin egal, denn der Frauenmärz war und ist ihr eine echte Herzensangelegenheit. Und das spürt man.

Eine Eröffnung mit dem Frauenblasorchester Berlin

Für die Eröffnung vom Frauenmärz am 2. März 2018  wird wieder das Lichtenrader Gemeinschaftshaus den Rahmen bieten. Um 19.30 Uhr geht es los.

Die Begrüßung wird die Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales Jutta Kaddatz durchführen.
Buch 100 Jahre Frauenwahlrecht .U Helmer Verlag.700
Rebecca Beerheide, die Vorsitzende des Journalistenbundes und Mitherausgeberin von „100 Jahre Frauenwahlrecht: Ziel erreicht… und weiter?“, wird die Festrede halten und unter Leitung von Astrid Graf bläst das Frauenblasorchester Berlin kräftig ins Horn und in andere Blasinstrumente. In der Ankündigung heißt es: Das Frauenblasorchester Berlin ist ein Stück gelebte Solidarität; ein Ort, an dem die unterschiedlichsten Frauen es schaffen, etwas Großartiges gemeinsam auf die Beine und Bühnen zu stellen. Es ist das größte sinfonische Blasorchester der Welt!

Die MädelZ Theatergruppe aus dem Café Pink wird ihre Sicht auf 100 Jahre Frauenwahlrecht präsentieren.
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Das bekannte Impro-Theater frei.wild wird unter enger Einbeziehung des Publikums ebenfalls das Motto vom Frauenmärz aufgreifen und in kurzen Szenen unterhaltsam darstellen. Die Veranstaltung wird wieder unter der bewährt lockeren Moderation der Journalistin Petra Schwarz durchgeführt. Rechtzeitiges Erscheinen wird wie in jedem Jahr empfohlen.

Viele Veranstaltungen im März: Maren Kroymann und Gayle Tufts sind auch dabei!

Der Frauenmärz ist aber auch immer eine bezirkliche Veranstaltungsreihe, die viele Themen und Kunstformen im Monat März aufgreift und präsentiert. Ob Suffragetten-Tango, ein Jazzkonzert „Steinway & Daughter“, verschiedenste Lesungen, Vorträge, Textkollagen von Maren Kroymann, eine Leseperformance mit Gayle Tufts und auch ein Stadtspaziergang zu den Müttern des Frauenstimmrechts: Das Programm ist wieder sehr abwechslungsreich.

Maren Kroymann war schon 2012 beim Frauenmärz
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... auch Gayle Tufts (re) war schon beim Frauenmärz; hier mit Ute Knarr-Herriger
Das vollständige Programm wird ab März im Internet auf der Frauenmärz-Seite und in der Lichtenrader Internetzeitung von www.lichtenrade-berlin.de zu finden sein. Einen ersten noch nicht abschließenden Überblick gibt es am Schluss dieses Berichtes.

Frauenbewegter Frauenmärz seit 33 Jahren

Der Frauenmärz ist eine feste bezirkliche Institution. Engagierte Frauen stellten schon von Anfang an ein abwechslungsreiches Programm auf die Bühne und wurden dabei stets vom Bezirksamt unterstützt. Angefangen hat der Frauenmärz in kleinerem Rahmen im ehemaligen Bezirk Tempelhof und ist dann stetig gewachsen. Im fusionierten Bezirk Tempelhof-Schöneberg wurde und wird der Frauenmärz weitergeführt und begeistert immer wieder mit einem unglaublich vielfältigen Programm. Da spielten die Parteizugehörigkeiten keine Rolle, jedenfalls nicht nach außen erkennbar. Schon seit einigen Jahren ist nun die Kulturstadträtin Jutta Kaddatz (CDU) politisch die zuständige Stadträtin. Die Amtszeit von Jutta Kaddatz wurde mit einigem Begleitgetöse der politischen Konkurrenz über das 65. Lebensjahr verlängert, was bei anderen Stadträten oder auch beim ehemaligen und verstorbenen Bezirksbürgermeister Ekkehard Band kein Problem war. Das ist aber nur eine Randgeschichte in dieser Frage. Im letzten Jahr hieß das Motto vom Frauenmärz „Mutter, Mut, Mutterschaft, Mutter schafft?!“. Und damit kam Unmut auf.

Kritik von SPD, Grünen und Linken

Die Festrede der Staatssekretärin a. D. Emine Demirbüken-Wegner (MdA), Parlamentsauschussvorsitzende für Bildung, Jugend und Familie, war umstritten. Für Unmut sorgte auch, dass Männer Veranstalter und Diskussionsteilnehmer waren. Manuela Harling von der SPD: „Der Frauenmärz ist eine Veranstaltung von Frauen für Frauen. Es hat niemand etwas dagegen, dass Männer Zuschauer sind, aber auf dem Podium müssen wir nicht das weiterführen, was wir tagtäglich im Fernsehen sehen.“ Jutta Kaddatz hat dazu eine andere Auffassung und sieht bei aller frauenpolitischen Bewegtheit eine „wirkliche Gleichstellung“ der Geschlechter als wichtig an.

Lockenwickler und Kittelschürze –Persiflage contra Frauenbild

Von der SPD-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg hieß es: „Das Programm war in den letzten Jahren immer mehr in die Kritik geraten, da es an einem frauenpolitischen Schwerpunkt mangelte, Veranstaltungen nicht mehr nach dem Prinzip „von Frauen für Frauen“ durchgeführt wurden, Frauenprojekte, -verbände und –vereine nicht kontaktiert wurden und die Transparenz bei der Ausgestaltung durch die Beteiligung der Bezirksverordneten fehlte. Zudem wurde immer deutlicher, dass die Stadträtin gern ihre CDU-Parteikolleginnen als Festrednerinnen einlud.“ Am Mutterthema und der grafischen Umsetzung kam von den Linken Kritik: Eine Frau mit Lockenwicklern und Kittelschürze sei kein aktuelles Frauenbild, sondern ein Klischee der 1950er- und 60-Jahre. Jutta Kaddatz sieht das anders und äußert sich dazu in einem Interview vom Tempelhofer Journal: „Das Plakat sollte persiflieren. Mutter kann alles, sie kann kochen, sie kann Kinder beaufsichtigen, sie ist schick angezogen, geschminkt, sie geht in den Beruf, sie ist immer toll, sie ist immer präsent. Diese künstlerische, ironische Aufbereitung ist offenbar nicht verstanden worden.“

Frauenmärz 2019 mit Auflagen

In der BVV wurde dann die Gründung einer Arbeitsgruppe entschieden, da sich SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die Linken nicht ausreichend eingebunden fühlten. Vereine, Projekte und Verbände sollten eigene Veranstaltungen im Kontext des Mottos beisteuern können und auch über die Referentin sollte gesprochen werden. Einige Treffen fanden bereits statt. Für den Frauenmärz 2019 wurden in den Haushaltsberatungen eine Auflage erteilt. „Die Mittel sind zunächst gesperrt, bis die Verwaltung uns ein neues, besseres, transparenteres und eben frauenpolitisches Konzept vorlegt, welches die Frauenprojekte einbezieht und vor allem von und für Frauen ist“, führt die haushaltspolitische Sprecherin der SPD Marijke Höppner aus.

Dem Frauenmärz ist jedenfalls eine vollumfängliche Genesung zu wünschen. Der Frauenmärz gehört zu den wichtigsten Veranstaltungen von Tempelhof-Schöneberg.

Thomas Moser

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  1. März Samstag 20.00 Uhr

Milonga

Suffragetten - Tango

Seit 100 Jahren haben wir Frauen die Wahl! Auch beim Tango, ob wir führen oder folgen wollen. Das wird gefeiert!

Ort: Rathaus Schöneberg Raum 0170   John-F-Kennedy-Platz   10825 Berlin

  1. März Sonntag 16.00 Uhr

Jazzkonzert

Steinway & Daughter   Hommage an Komponistinnen des Jazz

Das Duo Amelie Zapf piano / Marion Schwan sax, präsentieren in vierter Folge eigene Arrangements unbekannter Werke von Jazzmusikerinnen. Ladies only!

Ort: BEGiNE   Potsdamer Straße 139   10783 BerlinMärz Mittwoch 20.00 Uhr

Lesung

100 Jahren Frauenwahlrecht

Die Schauspielerin Marjam Azemoun liest ausgewählte Texte zu >100 Jahren Frauenwahlrecht<.

Ort: Rathaus Tempelhof   >Salon im Lichthof<   Tempelhofer Damm 165   12099 Berlin

  1. März Samstag 20.00 Uhr

Literatursalon

»Erobert das Stimmrecht, meine Schwestern« - Hedwig Dohm

Textcollage zum Kampf ums Frauenwahlrecht, gelesen von Maren Kroymann, Sibylle Nägele Moderation

Ort: Rathaus Schöneberg   Goldener Saal   John-F-Kennedy-Platz   10825 Berlin

  1. März Sonntag 16.00 Uhr

Lesung

… sie hat die Wahl …

 Die Autorengruppe LIT -Literatur in Tempelhof- nimmt das Thema unter die poetische Lupe!

Ort: Rathaus Schöneberg   Goldener Saal   John-F-Kennedy-Platz   10825 Berlin

  1. März Dienstag 20.00 Uhr

Leseperformance

„American Woman- How I lost my Heimat and found my Zuhause“

die bekannte Entertainerin Gayle Tufts baut eine Brücke zwischen ihrer alten und ihrer neuen Heimat. Frech und funny, intelligent, informativ.

Eintrittskarten gibt es ab den 19. Februar in der Bibliothek während der Öffnungszeiten.

Ort: Mittelpunktbibliothek Schöneberg   Hauptstr. 40   10827 Berlin

  1. März Sonntag 19.00 Uhr

Vortrag & Lesung

Die Frauenrechtlerin Minna Cauer und das Frauenwahlrecht

Minna Cauer (1841- 1922) war eine der führenden Vertreterinnen der bürgerlichen Frauenbewegung. M.A. Birgit Ellen Bublies-Godau, Ruhr-Universität Bochum, wird der Frage nachgehen, wie Minna Cauer für das Frauenwahlrecht gekämpft hat.

Ort: Kapelle Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof   Großgörschenstraße 12-14  10829 Berlin
Anita Augspurg Minna Cauer um 1896 Foto Atelier Elvira700

  1. März Montag 19.00 Uhr

Vortrag

100 Jahre Frauenwahlrecht

Referentin: Manuela Dörnenburg, Historikerin, Vors. des Fördervereins der Clara-Zetkin-Gedenkstätte Birkenwerder.

Ort: Berliner Geschichtswerkstatt e. V.    Goltzstraße 49   10781 Berlin

  1. März Samstag 15.00 Uhr

Stadtspaziergang

… zu den Müttern des Frauenstimmrechts

Es führt Sie Sibylle Nägele. Anmeldung: Tel: 0152 27181579, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  1. März Dienstag 20.00 Uhr

Krimilesung

Das Scherbenhaus

Carla Brendel erhält Fotos von menschlicher Haut, Messern und Wunden. Sie flüchtet sie zu ihrer Halbschwester nach Berlin, in eine luxuriöse Wohnanlage mit neusten Sicherheitssystemen. Doch kurz nach ihrer Ankunft wird Ellens Leiche aus der Spree gefischt. Ein tragischer Unfall? Susanne Kliem liest aus ihrem neuen, raffinierten Psychothriller.

Ort: Bezirkszentralbibliothek   Götzstr. 8/10/12   12099 Berlin

Das komplette Programm: http://www.frauenmaerz.de/2018/frauenmaerz-programm-2018.pdf


 

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Der LortzingClub in Lichtenrade sagt der Firma Schindler AG ein dickes DANKESCHÖN!

Beim jährlichen Weihnachtbaumkauf sammelt die Schindler Deutschland AG &Co.KG traditionell Spenden, die einer gemeinnützigen Einrichtung zukommen. Die Glücksfee hatte dieses Jahr den LortzingClub erwählt und im Januar mit 250 € überrascht.

Das gibt sicherlich ein großes Osterei für unsere Kinder!

(Bild Schindler)

Weitere Infos

In den Winterferien vom 5. bis 9. Februar hat der LortzingClub geschlossen.

Aber gleich danach, am 13.02., steigt eine tolle Faschingsparty im Club“!

Am Faschingsdienstag öffnet der LortzingClub ab 12 Uhr seine Pforten und ab 15 Uhr ist Party bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei!

Herr Balzer quer
Freut Euch auf einen tollen Nachmittag mit Spielen, Musik + Tanzen, Zuckerwatte, Pfannkuchen, ….!

Dank unseres Fördervereins kommt  als besonderes Highlight  wieder der Clowns "Herr Balzer"!

Ihr erinnert Euch an die letzten Jahre?

Wir freuen uns über phantasievoll, bunt, verrückt verkleidete Kinder!

Wer Mitglied im Förderverein LortzingClub e.V. werden möchte: Info und Anmeldung unter (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!),

Bei Fragen gerne Information unter 674 64 222 während unserer Öffnungszeiten Mo – Do, 12 bis 18 Uhr.


 

Aktives Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße

Die Entwicklungsperspektiven des Stadtteilzentrums Bahnhofstraße sollen untersucht werden. Dazu wurde das Büro Junker+Kruse aus Dortmund im November 2017 beauftragt. Im Mittelpunkt der Studie stehen dabei das Handlungsfeld Handel und Gewerbe sowie die Frage, welche Nutzungen zur Aufwertung des Stadtteilzentrums und insbesondere auch des Quartiers Bahnhofstraße/Steinstraße mit der Alten Mälzerei und dem Landhaus Lichtenrade beitragen können. Vertiefend geht es um tragfähige Einzelhandelsnutzungen, die sich sinnvoll in die bestehenden Strukturen einfügen sollen. Die Meinung der Bürger_innen in Lichtenrade zu den bestehenden wie auch gewünschten einzelhandelsrelevanten, sozialen, öffentlichen und kulturellen Angeboten im Zentrum wird in einer stichprobenartigen Haushaltsbefragung erfragt. Die telefonische Haushaltsbefragung wird am 29. Januar 2018 starten und in einem Zeitraum von zwei Wochen durchgeführt.

Seit Dezember 2017 finden Erhebungen vor Ort in Lichtenrade statt: Aufnahmen zu Nutzungsstrukturen, zur Einzelhandelssituation und städtebaulichen Gestaltung. Ab 29. Januar 2018 bis einschließlich 3. Februar 2018 wird außerdem unter Mitwirken der Einzelhändler_innen eine Kundenherkunftserhebung in den Geschäften in der Bahnhofstraße stattfinden.

Die Ergebnisse der Untersuchung sollen im Sommer 2018 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt und diskutiert werden.

Nähere Informationen zum Aktiven Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße finden Sie hier: http://www.az-lichtenrade.de/

Aktuelle Entwicklungen werden auch regelmäßig auf der Internetseite des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg veröffentlicht.


 

Auch die Lichtenrader Internetzeitung und der Kiezreporter berichteten kürzlich vom Brand in Lichtenrade. Nun ist eine größere Spendenaktion angelaufen. Gebündelt werden die Aktivitäten auf der neuen Facebook-Seite "Ein Herz für Lichtenrade".Eine schöne Idee hatte auch gleich Pascal Ryback; in Kürze soll den Feuerwehrleuten von der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenrade für ihren Einsatz gedankt werden.

Zum Thema Sachspenden gibt es in der Lichtenrade-Gruppe von Anneliese Hachmann weitere Hinweise.

Zum Thema Geldspenden haben sich die SPD-Abgeordnete Melanie Kühnemann (MdA), ihr Bürgerbüro und Niels Dettmer, der Kupferklopfer und Betreiber der Facebook-Seite "Berlin-Lichenrade - Die Original Gruppe", zusammengetan und gleich einen Spenden-Café am 27.1. von 15-18 Uhr organisiert (siehe unten).

Ein Nachmittag für Lichtenrade - „Jeder Cent hilft“

Der Spendennachmittag von „Niels der Kupferklopfer“ und dem Bürgerbüro Melanie Kühnemann (MdA) zugunsten der Bewohner des Brandhauses in der Marienfelder Straße 82 in Lichtenrade.

Wann: Samstag 27. Januar von 15 – 18 Uhr

Wo: Bürgerbüro Melanie Kühnemann, John-Locke-Straße 19, 12305 Berlin

Es gibt Kaffee und Kuchen gegen eine kleine Spende.

Es gibt Glücksbringer von „Niels der Kupferklopfer“ gegen eine kleine Spende!

Es gibt eine handgefertigte Kupferrose zum Versteigern!

Öffnen Sie Ihr Herz und Ihr Portemonnaie für einen guten Zweck – für Lichtenrade!

Wir freuen uns auf Sie!

Niels der Kupferklopfer

Melanie Kühnemann und Ihr Team vom Bürgerbüro

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Liebe Lichtenraderinnen und Lichtenrader,

sicherlich haben Sie von dem furchtbaren und für die Bewohner verheerenden Brand am Samstagabend in der Marienfelder Straße Nahe des Dorfteiches gehört oder gelesen. Eine Frau steht vor dem Nichts, andere Bewohner sind durch den Brand und/oder die Löscharbeiten betroffen. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist: Lichtenrade hält zusammen. Sei es durch Sach- und Kleiderspenden, durch ein extra eingerichtetes Konto für die eine Frau oder durch die Spendenaktion von "Niels der Kupferklopfer" und meinem Bürgerbüro. Wir sammeln ab morgen Geld in meinem Büro, um allen Betroffenen zu helfen. Zudem veranstalten wir einen Spendennachmittag mit Kaffee und Kuchen am kommenden Samstag, den 27.1. von 15-18 Uhr. Ich bin überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Lichtenraderinnen und Lichtenrader und hoffe, Sie am Samstag zu sehen. Jeder Cent hilft!

Vielen Dank und herzliche Grüße Ihre Melanie Kühnemann - Abgeordnete aus Lichtenrade: eine von hier!



Beim Flohmarkt in der John-Locke-Siedlung am 2.9.2017 trafen sich Melanie Kühnemann und Niels Dettmer...



Große Rauchschwaden zogen über Lichtenrade und Marienfelde. In den Abendstunden vom 20. Januar 2018 brannte eine Wohnung in der Marienfelder Straße, in der Nähe von der Dorfkirche Lichtenrade.
Brand Lichtenrade Marienfelder Str Niels Dettmer1

Nach Angaben der Berliner Feuerwehr handelte es sich um eine 100 qm-große Wohnung im zweiten Geschoss mit Ausbreitung ins Dach und massiver Rauchausbreitung. Eine Person wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Lichtenrader Damm in Richtung Norden war während der Löscharbeiten gesperrt.

Vier Feuerwehrleute wurden nach Presseangaben beim Einsatz durch einen Stromschlag leicht verletzt, konnten aber im Dienst bleiben. Vier Staffeln der Feuerwehr rückten an. Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte vor Ort. Alle Bewohner wurden evakuiert. Das Feuer richtete erheblichen Schaden an und hielt die Feuerwehr stundenlang in Atem. Gegen 20 Uhr ist der Brand ausgebrochen und erst nach 2 Uhr früh erklärte die Feuerwehr in Twitter den Brand unter Kontrolle. Das Haus soll unbewohnbar sein.

Am nächsten Morgen...
Sehr zeitnah veröffentlichte der Administrator der Facebook-Gruppe „Berlin-Lichtenrade-Das Original“, Niels Dettmer, Hinweise und Fotos aus der Ferne. Hier ging es aber keinesfalls um Sensationslust, sondern um die Sorge des Nachbarn. So fackelte Niels Dettmer, auch als der Kupferklopfer bekannt, nicht lange und organisierte einen Hilferuf über seine Facebookseite. Am Montag wird er mit Unterstützung des Bürgerbüros der SPD-Abgeordneten Melanie Kühnemann (MdA) eine Spendenaktion starten. Nach Angaben aus der Nachbarschaft steht die Mieterin und eine weitere Familie aus dem Haus vor dem Nichts und kann sicher Hilfe gut gebrauchen. Wer helfen will, kann sich unmittelbar mit Niels Dettmer über die Facebook-Gruppe in Verbindung setzen. Weitere Infos folgen auch hier in der Lichtenrader Internetzeitung.

Die Brandursache ist noch unklar.

Thomas Moser

Fotos Niels Dettmer (Vielen Dank dafür!)

Berlin-Lichtenrade-Die Original Gruppe: https://www.facebook.com/groups/1507179452834061/#


 

Die Lichtenrader Internetzeitung berichtete ausführlich von der Präsentation des Verkehrs- und Gestaltungskonzeptes am 13. Juli 2017. In dem Bericht heißt es zum Ergebnis: „Nach zweieinhalb Stunden wurde von der Stadträtin Christiane Heiß die Katze aus dem Sack gelassen und klargestellt, dass die sogenannte Variante A2, Radfahrstreifen „mit Abstrichen“, weiterverfolgt wird und damit die diskutierte Einbahnstraßenlösung vom Tisch ist.“

Am 4. Dezember 2017 wurde die europaweite Ausschreibung der Projektsteuerungsleistungen für die geplanten Bauleistungen in der Bahnhofstraße veröffentlich. Es geht also erstmal nur um die Steuerung des Bauprozesses und noch nicht um den konkreten Bau.

In der Kurz-Projektbeschreibung heißt es:

„Es sollen Projektsteuerungsleistungen für Straßenbau im Fördergebiet Aktives Zentrum (AZ) Lichtenrade Bahnhofstraße vergeben werden. Die Baumaßnahme im Bereich der Bahnhofstraße ist erforderlich, da der Verkehrsraum der Geschäftsstraße in einem unbefriedigenden Zustand ist. Der motorisierte Verkehr dominiert, der Rad- und Fußgängerverkehr und die Aufenthaltsqualität sind eingeschränkt. Auch die Parkraumsituation ist nicht optimal. Barrierefreiheit ist nicht gegeben. Die Baumaßnahme erfolgt auf Grundlage eines Verkehrsentwicklungskonzeptes, welches alle Verkehrsteilnehmenden berücksichtigt und abgestimmte Lösungen hervorbringt.

Mit dem Städtebauförderprogramm AZ werden wichtige Impulse zur wirtschaftlichen und stadtstrukturellen Stärkung ausgewählter Geschäftsstraßen gesetzt. Ziel ist, diese wichtigen Standorte als Mittelpunkte der Stadtteile zu schützen bzw. zu entwickeln.

Die Baumaßnahme umfasst Gesamtkosten in Höhe von 9.460.000 Euro, die aus dem Förderprogramm AZ finanziert werde.“

Welche Baumaßnahmen stehen an?

Verwiesen wurde auch auf das mit Bürgerbeteiligung im Rahmen des AZ Lichtenrade erarbeitete Verkehrs- und Gestaltungskonzept. In der Ausschreibung wurden auch die wesentlichen Punkte für die Umsetzung der Straßenbaumaßnahme genannt. Folgende vielfältige Maßnahmen sind von der Projektsteuerung zu veranlassen: Erneuerung des Fahrbahnbelages, Verbreiterung und Neugestaltung der Gehwege (Gestaltung nach AV „Berliner Standard“), Umgestaltung der PKW-Stellplätze (Längsparken), Anlage von Fahrradspuren, teilweise Umgestaltung von Einmündungen und Grundstückszufahrten, Schaffung von Platzflächen im Gehwegbereich, Herstellung von Querungshilfen für Fußgänger (z.T. Aufpflasterungen), Verbesserung Barrierefreiheit, Einheitliche Gestaltung der Seitenräume, Wiederherstellung von Baumreihen, Erneuerung der Beleuchtung und gegebenenfalls die Erneuerung von unterirdischen Ver- und Entsorgungsleitungen.

Eine wichtige Aufgabe: Abstimmungen mit der Bahn

In der Ausschreibung wird auf notwendige Abstimmungen mit den Baumaßnahmen zur Dresdner Bahn verwiesen. Neben den Abstimmungen mit den Fachdienststellen wird auf den möglichen Abstimmungsbedarf mit dem Gebietsgremium vom AZ verwiesen. Ein Baustellenmanagement soll eingerichtet werden, dass auch die Baumaßnahmen mit Maßnahmen für die ansässigen Geschäfte begleitet.

Für die gesamte Baumaßnahme stehen 8 300 000 Euro als Bruttobaukosten zuzüglich der Planungskosten zur Verfügung. Es wird eine Baukostenobergrenze als Beschaffenheit vereinbart. Die Maßnahme wird mit Städtebaufördermitteln (AZ) finanziert. Die Durchführung der Leistungen ist für die Jahre 2018 und 2023 geplant.

Für diesen ersten konkreten Schritt, bevor dann die Baumaßnahmen ausgeschrieben und im Anschluss beginnen können, ist die Ausschreibungsfrist am 5. Januar 2018 abgelaufen.

Dresdner Bahn contra Bahnhofstraße

Nun wird die Öffentlichkeit sicher in Kürze erfahren, wer den Zuschlag bekommen hat. Eine Entscheidung ist noch nicht bekannt. Der ausgesuchte Projektsteuerer wird als sicher anspruchsvollste Aufgabe haben, dass es zu einer sinnvollen Abstimmung mit den geplanten Arbeiten rund um die Dresdner Bahn kommt. Die Sorge von vielen Anwohnern ist, dass der Baustellenverkehr für die Dresdner Bahn schon möglicherweise durchgeführte Arbeiten in der Bahnhofstraße wieder zerstören.

Vergebliche Proteste gegen die Bahnpläne im September 2016
Übrigens wurde noch Ende des Jahres das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes veröffentlicht (Link siehe unten). Die 68-seitige Entscheidung zum ebenerdigen Bau der Bahn wurde schon am 29. Juni 2017 entschieden.

Der Neubau der Straßenunterführung Bahnhofstraße/Prinzessinnenstraße und des Bahnhofs Lichtenrade wird nach den Planungen im Frühjahr 2020 starten und bis 2022 dauern, wobei der Pfarrer-Lütkehaus-Platz schon einige Zeit vorher für die Baulogistik benötigt werden wird. Nach der jetzigen Planung will man 2025 mit dem Bau der Dresdner Bahn fertig sein.

Thomas Moser

Bericht von der Vorstellung des Verkehrskonzeptes:

http://www.lichtenrade-berlin.de/news/aktuelle-news-internetzeitung/759-bahnhofstrassen-verkehrskonzept-mit-radstreifen-entschieden

Ausschreibung:

http://ted.europa.eu/TED/notice/udl?uri=TED:NOTICE:492337-2017:TEXT:DE:HTML&src=0&act=nav

Link zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes:

http://www.bverwg.de/entscheidungen/pdf/290617U3A1.16.0.pdf