Gebietsfond und Info-Veranstaltung Verkehr am 25. Januar 2017


Die Ansprechpartner im Geschäftsstraßenmanagment: Jan Schultheiß und Patrick Giebel

Gebietsfonds zur Förderung Ihrer Ideen und Projekte
 
Sie wohnen oder arbeiten im Aktiven Zentrum Lichtenrade Bahnhofstraße und haben Ideen, wie das Gebiet als Einzelhandels- und Gewerbestandort sowie als Aufenthaltsort attraktiver werden kann? Dann bewerben Sie sich mit Ihrer Projektidee um Mittel aus dem Gebietsfonds 2017! Der Fonds unterstützt kleinteilige Projekte im Aktiven Zentrum mit bis zu 50% der Kosten. Über den Gebietsfonds können beispielsweise gefördert werden:

  • Maßnahmen zur Gestaltung des öffentlichen Raums, die die Attraktivität der Geschäftsstraße stärken (z.B. Markisen, Außenmobiliar)
  • Marketingaktionen und öffentliche Veranstaltungen, die nachhaltig zu einer Verbesserung des Images der Geschäftsstraße beitragen (z.B. Straßenfeste)
  • Maßnahmen und Projekte, welche die Barrierefreiheit verbessern (z.B. mobile Rampen) 

Die Bewerbungsfristen für den Gebietsfonds enden am 15. März 2017, 31. Mai 2017 und am 15. September 2017. Eine Jury aus lokalen Akteur_innen entscheidet über eine Förderung der eingereichten Anträge.
 
In einem vereinfachten und beschleunigten Verfahren können o.g. Projekte mit einer Fördersumme von maximal 250 € unterstützt werden. Die Anträge hierfür können jederzeit gestellt werden, eine Rückmeldung erfolgt innerhalb von zwei Wochen nach Eingang.
 
Das Geschäftsstraßenmanagement beantwortet Ihnen gerne Fragen und unterstützt Sie bei der Antragstellung!

LINK: Weitere Informationen

Informationsveranstaltung zum Verkehrs- und Gestaltungskonzept am 25.01.2017
 
Am Mittwoch den 25. Januar 2017 wird in der Aula des Ulrich-von-Hutten-Gymnasims, Rehagener Straße 35-37, eine erste öffentliche Informations- und Beteiligungsveranstaltung zum Verkehrs- und Gestaltungskonzept stattfinden, welches momentan für die Bahnhofstraße erarbeitet wird. Dabei werden die beiden beauftragten Büros, IVAS und Rehwaldt Lanschaftsarchitekten, Ergebnisse ihrer Erhebungen und Analysen vorstellen. Anschließend sind Sie eingeladen Bedarfe und Wünsche zur Entwicklung der Bahnhofstraße einzubringen. Beginn der Veranstaltung ist 18:00 Uhr.


Foto: Thomas Moser


 

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Ökumenischen Umweltgruppe Lichtenrade wurde am 17. Januar 2017 zum Neujahrsempfang eingeladen.

Ein würdiger Rahmen war es, der Festakt im Gemeindehaus der evangelischen Kirche in der Goltzstraße. Gekommen waren die verschiedensten Vernetzungspartner und Freunde der Umweltgruppe. Bevor man mit dem Sektglas auf das Jubiläum der Gruppe anstieß, war ein inhaltlicher Rück- und Ausblick vorgesehen.



Ein klassisches Quartett stimmte auf den Abend ein.

Der evangelische Pfarrer im Ruhestand, Reinhart Kraft, vermittelte im Rückblick, welche Triebfeder zur Gründung der Umweltgruppe ausschlaggebend war: Wir waren eine Handvoll Leute und lasen den Klimabericht der Vereinten Nationen. Wir waren erschrocken, was da auf unsere Erde zukommen kann. Wir begannen zu begreifen, dass da etwas aus dem Ruder läuft mit unserer Wirtschaft, mit unserem Konsum und mit unseren Lebensgewohnheiten. Und wir versuchten, uns der Frage zu stellen: was bedeutet in diesem Fall Umkehr zu Gott?“

Es kam zu einer engen Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Gemeinde in Lichtenrade. Im Januar 2008 endete eine selbst organisierte  „Klimakonferenz“ mit Empfehlungen an die Bezirkspolitik, an die eigene Gemeinde und den persönlichen Lebensstil. Diese lokale „Klimakonferenz“ setzte sich u.a. dafür ein, die ehemalige Straßenbahnverbindung zwischen Alt-Mariendorf und Lichtenrade wieder in Betrieb zu nehmen und zum BER weiterzuführen. Auch die Solaranlage auf dem Dach des Gemeindehauses Goltzstraße geht auf diese Klimakonferenz zurück.

Auf der Website der Umweltgruppe wird aufgezeigt, das die Dinge, die sich damals die Gruppe ins „Stammbuch“ geschrieben hat, auch heute noch wichtig sind. So wurde der Kauf von Biolebensmitteln, Wahl von Stromlieferanten mit erneuerbaren Energien und möglichst energiebewusste Entscheidungen der Verkehrsmittel auf Reisen aber auch in der Stadt als wichtige Dinge erkannt: „Bei Fahrten in der Stadt lassen wir das Auto stehen und nehmen Bahn, Bus oder das Fahrrad.“

Beim Festakt wurden dann Ausschnitte des Films "Before the flood" (dt. Version), einem aktuellen Film (Oktober 2016) zum Klimawandel von Leonardo diCaprio gezeigt.

Ein wichtiges Thema des Abends war natürlich Lichtenrade und wie es mit der Bahnhofstraße weitergeht.


Die Gruppe setzte sich von Anfang an auch mit der lokalen Situation auseinander: „Als bekannt wurde, dass vor dem S-Bahnhof ein unverhältnismäßig großes Einkaufszentrum hingesetzt werden sollte, setzte sich die Umweltgruppe intensiv mit der Stadtplanung für den Ortsteil Lichtenrade auseinander. Hierzu gab es Vorträge und Bürgerversammlungen und Workshops. Mit mehrfachen Führungen durch die alte Mälzerei machte die Umweltgruppe auf dieses Baudenkmal aufmerksam und drängte auf eine sozialverträgliche Nutzung. All dies führte dazu, dass das Bezirksamt die Planung dieses Areals in Angriff nahm und dabei die Bürger und Bürgerinnen in Lichtenrade beteiligte.“ Die Umweltgruppe mischt sich nach wie vor intensiv in die Diskussion um die Verbesserung der Bahnhofstraße ein: „Diese Straße ist in unseren Augen ein kostbarer Begegnungsraum, den man so einladend wie möglich gestalten sollte. Dazu gehört, dass alle Verkehrsteilnehmer -Fußgänger, Radfahrer und Autos- sich gleichberechtigt und sicher fortbewegen können. Mit dieser Vision im Kopf hat die Umweltgruppe bisher dreimal das „Frühstück auf der Bahnhofstraße“ und einmal das „Modefrühstück vor der Mälzerei“ veranstaltet.“

Bei der Entwicklung in der Bahnhofstraße geht es auch um die Entwicklung der Alten Mälzerei. In den vergangenen Monaten ist die Mälzerei mehr und mehr zum kulturellen Anziehungspunkt in Lichtenrade geworden. Verschiedene Konzerte, Kinoabende und ein Weihnachtssingen wurden möglich gemacht. Hier waren auch verschiedene Gruppen, zum Beispiel das Unternehmer-Netzwerk Lichtenrade, mit Unterstützung des Aktiven Zentrums aktiv. Der neue Eigentümer der ehemaligen Mälzerei, Thomas Bestgen, war auch beim Neujahrsempfang dabei. Durch ihn wurden diese Zwischenlösungen unkompliziert möglich gemacht. Zurzeit wird ein Nutzungskonzept für die Alte Mälzerei mit Unterstützung des Aktiven Zentrums Bahnhofstraße Lichtenrade erarbeitet.

Die Ökumenischen Umweltgruppe Lichtenrade ist ein Kreis von fünfzehn Leuten, die sich regelmäßig treffen und austauschen: „Neue Gesichter sind sehr willkommen.“

Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum!

Thomas Moser

https://www.oekumenische-umweltgruppe-lichtenrade.de


 

+++Internationale Schachwelt trifft sich auch 2017 in Berlin-Lichtenrade+++Anmeldungen ab sofort willkommen+++Bundestagsabgeordneter Dr. Jan-Marco Luczak übernimmt Schirmherrschaft für Turnier des Schachclub Schwarz-Weiß Lichtenrade+++28. bis 5. November 2017+++

12. Januar 2017 Eine langfristige Strategie ist beim Schachspielen klar von Vorteil. Langfristig plant auch der Schachclub Schwarz-Weiß Lichtenrade e.V. sein großes internationales Turnier für 2017. Zum nunmehr 13. Mal findet das Schachopen „Lichtenrader Herbst“ im Gemeinschaftshaus in Lichtenrade statt – wie immer in den Berliner Herbstferien; d. h. diesmal vom 28. Oktober bis 5. November 2017. Die offizielle Ausschreibung ist bereits veröffentlicht.


Im Raum vom Schachverein spielt auch die  Jugend...Fabian Gallien hat jede Menge zu tun! (Foto aus 2015-Thomas Moser)

„Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen“, sagt Vereinsvorsitzender Fabian Gallien. „Mitmachen kann letztlich jeder, der Spaß und Freude am Schachspielen hat und bereit ist seine Züge mitzuschreiben, so wie es die FIDE-Regularien bei einem solchen Turnier vorsehen“.  

Für 2017 konnte der Verein erstmals auch einen prominenten Unterstützer gewinnen:  Schirmherr des Turniers ist der Lichtenrader Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak. Er spielt selbst Schach und unterstützt das ehrenamtliche Engagement des Vereins. „Das Turnier hat eine lange Tradition und ist international anerkannt, darauf können wir in Lichtenrade stolz sein“, sagt Luczak. Beim „Lichtenrader Herbst“ treffen sich Schachspieler aus Welt – im vergangenen Jahren waren 175 Teilnehmer aus 20 Ländern zu Gast, darunter beispielsweise auch ein isländischer Großmeister, der analog zu seinen Landsmännern beim Fußball mit viel Kampfeskraft spielte. Die weiteste Anreise aber hatte im Jahr 2010 ohne Zweifel ein indischer Großmeister. Gespielt werden neun Runden in neun Tagen nach dem sogenannten „Schweizer-System“. Das Preisgeld beträgt insgesamt 6.000 Euro.   

Wichtige Unterstützer des Turnieres sind die in Lichtenrade ansässigen Betriebe bzw. Firmen Landhaus Alpinia, Copyeasy und Edeka Gayermann sowie der Hamburger Schachsoftwareriese ChessBase. „Weitere Sponsoren sind willkommen, denn wir als Verein organisieren das Turnier ehrenamtlich in unserer Freizeit“, so Gallien.  

Nähere Informationen zum Turnier im Internet: www.sw-lichtenrade.de bzw. www.sw-lichtenrade.de/LiraH/files/Dateien/Ausschreibung%20LiraH%202017%20de.pdf

Fotos Thomas Moser


 

11. Januar 2017 Am 26. Januar 2017 feiert das Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg (UTS) im Theaterfoyer der ufaFabrik sein zehnjähriges Jubiläum. Gründerin des ersten Frauennetzwerks im Bezirk ist die Innenarchitektin Beate Challakh. Heute sind mehr als 200 freiberufliche und selbständige Unternehmerinnen im UTS versammelt. Zum Jubiläum wird auch Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler erwartet. Durch das Kulturprogramm wird die Leiterin der dezentralen Kulturarbeit des Bezirkes, Ute Knarr-Herriger, führen.

Bis zum 19. Januar können sich gerne noch interesseierte Unternehmerinnen anmelden: http://unternehmerinnen-ts.de/assets/files/einladung-uts.pdf

Monatliche Treffen mit den unterschiedlichsten Themen

Bei den monatlichen Treffen geht es um Informations- und Erfahrungsaustausch, Vernetzung und gegenseitige Unterstützung.

Monatstreffen des UTS im Rathaus Schöneberg (Foto: © Inga Haar Businessfotografie im Auftrag des UTS)
Zu Beginn eines jeden Abends stellt eine Netzwerkerin ihr Fachthema vor. Unterstützt wird das Netzwerk von der bezirklichen Wirtschaftsförderung. Nur eines von vielen Themen waren Strategie, Medien und Kommunikation, Zeitdiebe entlarven, Sensitive Balancing und zum Jahresauftakt Ressourcenreicher Start ins Jahr 2017. Das Februar-Netzwerktreffen steht unter dem Thema „Feng Shui im Business.“ Ein wahrlich breites Spektrum.

Von der Suche nach Gleichgesinnten


Organisationstreffen des Unternehmerinnen-Netzwerkes Tempelhof-Schöneberg - 3.v.li: Beate Challakh, Gründerin des UTS (Fotos: © Inga Haar Businessfotografie im Auftrag des UTS)

Beate Challakh berichtet von der ursprünglichen Idee, ein Netzwerk zu finden. Sie kannte aus Charlottenburg-Wilmersdorf einen Stammtisch von Unternehmerinnen und war dann in Tempelhof-Schöneberg auf der Spur nach einer ähnlichen Einrichtung von Gleichgesinnten und wollte “gerne dabei sein”. Sie sprach mit dem damaligen Bezirksbürgermeister Ekkehard Band und erfuhr, dass es so eine Einrichtung damals nicht gab. Er melde sich dann jedoch einige Zeit später und fand die Idee einer Vernetzung unterstützungswürdig. Und dann begann Beate Challakh, obwohl sie am Anfang nur Kontakte gesucht hatte.


Dr. Maren Kaiser (Foto privat)
Auch die Lichtenraderin Dr. Maren Kaiser, die im Bereich Coaching und Beratung tätig ist, ist gerne beim Netzwerktreffen dabei: “Im Unternehmerinnen-Netzwerk Tempelhof-Schöneberg bekomme ich auf den monatlichen Treffen Informationen zu vielen relevanten Themen rund ums Unternehmerin sein. Der Erfahrungsaustauch mit Frauen aus unterschiedlichsten Branchen ist sehr interessant. Wir unterstützen uns gegenseitig und es entstehen neue Geschäftsbeziehungen."

Was ist das: Ein offenes Netzwerk?

UTS ist ein offenes Netzwerk, zu dem Interessentinnen ohne Mitgliedsbeitrag hinzukommen können. Es gibt keine feste Mitgliedschaft. Lediglich fünf Euro kostet das Monatstreffen, das regellhaft von circa 15 bis 20 Frauen besucht wird. Neben den Monatstreffen gibt es auch größere Veranstaltungen, z.B. die Unternehmerinnenmessen 2013 und 2014 im Rathaus Schöneberg; die Beteiligung am Berliner Unternehmerinnentag und 2016 die Unternehmerinnen-KulTour, bei der zahlreiche UTS-Frauen am Tag der Offenen Türen ihre Produkte und Dienstleistungen vorgestellt haben.

Im Mai 2016 hat sich UTS mit zwei weiteren bezirklichen Netzwerken zusammengeschlossen: Mit der Unternehmerinitiative Te-Damm e.V. (UI Te-Damm) und dem Unternehmensnetzwerk Lichtenrade (UNL) wollen die Unternehmerinnen zu bestimmten Themen übergreifend zusammenarbeiten. Den Anfang gemacht hat im November 2016 die erste gemeinsame Veranstaltung „Leben im Hier und Jetzt“. Weitere Netzwerk-Events sind für 2017 geplant.

Auf der Internetseite können sich die Frauen, die aus den verschiedensten Branchen kommen, mit einer Web-Visitenkarte in der Branchenliste vorstellen.

Neue Besucherinnen sind herzlich willkommen! ToM

www.unternehmerinnen-ts.de

Aus Gründen der Barrierefreiheit wird dieser Bericht nicht als Blocksatz abgebildet!

5.1.2017 Das Jugendamt teilt mit, dass die Sprechzeiten im InfoPoint des Jugendamtes, Rathausstr. 27 in 12105 Berlin-Mariendorf erweitert werden.

Bürger_innen des Bezirks Tempelhof-Schöneberg haben ab dem 6. Februar 2017 die Möglichkeit, den InfoPoint persönlich zu den folgenden Zeiten zu besuchen:

Montag, Dienstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr

Donnerstag von 15 bis 18 Uhr

Telefonisch ist der InfoPoint wie bisher unter 90277-4000 für Fragen zu allen Leistungen des Familienservice und der Kindertagesbetreuung zu erreichen:

Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr

Freitag von 9 bis 14 Uhr.

Weiterhin kann der InfoPoint per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! rund um die Uhr angeschrieben werden.

LINK: Bericht von der Eröffnung